| (19) |
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(11) |
EP 2 947 206 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.11.2016 Patentblatt 2016/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.05.2015 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
NACHBEHANDLUNGSMASCHINE SOWIE VERFAHREN ZUM NACHTRÄGLICHEN BEARBEITEN EINER FRISCH
GEFERTIGTEN BETONSCHICHT
AFTER-TREATMENT MACHINE AND METHOD FOR THE SUBSEQUENT PROCESSING OF A FRESHLY MADE
CONCRETE LAYER
MACHINE DE POST-TRAITEMENT ET PROCÉDÉ DESTINÉ AU POST-TRAITEMENT D'UNE COUCHE DE BÉTON
FRAÎCHEMENT RÉALISÉE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.05.2014 DE 102014209880
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.11.2015 Patentblatt 2015/48 |
| (73) |
Patentinhaber: Wirtgen GmbH |
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53578 Windhagen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Thieme, Holger
53560 Vettelschoß (DE)
- Barimani, Cyrus
53639 Königswinter (DE)
- Hähn, Günter
53639 Königswinter (DE)
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| (74) |
Vertreter: dompatent von Kreisler Selting Werner -
Partnerschaft von Patent- und Rechtsanwälten mbB |
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Deichmannhaus am Dom
Bahnhofsvorplatz 1 50667 Köln 50667 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 234 914 FR-A1- 2 571 986
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DE-A1- 1 534 347 US-A1- 2007 286 679
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Nachbehandlungsmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, sowie ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 8.
[0002] Derartige Baumaschinen sind beispielsweise aus der
US 2007/0286679 oder der
DE 102011003271 A bekannt, und zwar in Form einer Nachbehandlungsmaschine, mit der eine neu erstellte
Betonfahrbahn einer Straßenoberfläche mit Hilfe z.B. eines Bürstenaggregates texturiert
werden kann und mit Hilfe eines Sprühaggregates anschließend mit einem flüssigen Nachbehandlungsmittel
besprüht werden kann (
EP 1841637 A).
[0003] Bei der Herstellung einer Betondecke, insbesondere beim Bau von Betonfahrbahndecken,
wird der Beton in der Regel von einem Gleitschaltungsfertiger form- und lagegerecht
eingebaut und dazu mit einer Glätteinrichtung, z. B. einem Querglätter, geglättet.
In einigen Fällen wird zusätzlich ein Längsglätter eingesetzt.
[0004] Vor dem Aufbringen des Nachbehandlungsmittels durch die Nachbehandlungsmaschine muss
die Decke noch eine abschließende Oberflächenbearbeitung mit einer dem Verwendungszweck
entsprechenden Oberflächentextur erhalten. Dadurch soll die Griffigkeit und der Fahrkomfort
erhöht, sowie das Reifen-Fahrbahn-Geräusch vermindert werden.
[0005] Hinsichtlich der Texturierung der Betonoberflächen bestehen bei den Auftraggebern
unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der Art der aufzubringenden Textur.
[0006] Dadurch kann es erforderlich sein, dass die Nachbehandlungsmaschinen zeitaufwändig
umgerüstet werden müssen, um je nach Wunsch des Auftraggebers eine gewünschte Texturierung
zu erzielen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Umbausätze separat bereitgehalten
werden müssen.
[0007] Die
DE 10 2011 003 271 A beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Erzeugen einer Rillenstruktur mit
einer Schneidwalze, die unter einem bestimmten Winkel zur Arbeitsrichtung an einem
frei in Querrichtung verschieblichen Schlitten aufgehangen ist. Die Schneidwalze kann
damit bei Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt der Maschine schräg zur Fahrbahn verlaufende
Rillen erzeugen. Durch Drehung der Arbeitsrichtung der Schneidwalze und Zurückfahren
der Nachbehandlungsmaschine kann eine zweite Rillenstruktur erzeugt werden, deren
Rillen die erste Rillenstruktur schneiden.
[0008] Wird die Maschine zurückgefahren oder soll ein anderer Winkel der Schneidwalze zur
Arbeitsrichtung eingestellt werden, muss die Schneidwalze angehoben werden.
[0009] Eine Koordination von Geschwindigkeiten ist nicht erforderlich.
[0010] Aus der
US 2007/0286679 ist eine Nachbehandlungsmaschine bekannt, die eine schräg zur Fahrbahn verlaufende
Texturierung ermöglicht, bei der die Texturiereinrichtung auf einem quer zur Fahrbahn
verfahrbaren Schlitten angeordnet ist und die Texturiereinrichtung in Arbeitsrichtung
hin- und zurückbewegt werden kann. Die Nachbehandlungsmaschine wird dabei nicht bewegt.
Eine Steuerung koordiniert die Schlittenbewegung in Querrichtung der Maschine mit
der Bewegung des Texturierelementes in Arbeitsrichtung. Auch bei diesem Stand der
Technik ist ein erheblicher apparativer Aufwand notwendig, um gewünschte Texturieraufgaben
zu erfüllen. Nachteilig ist dabei, dass der Texturierwinkel nur in geringem Umfang
verändert werden kann.
[0011] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Nachbehandlungsmaschine sowie
ein Verfahren zum nachträglichen Bearbeiten von frisch gefertigten Betonschichten
zu schaffen, die in einfacher Weise unterschiedliche Texturieraufgaben ohne zeitaufwändige
Umrüstzeiten und ohne großen apparativen Aufwand ausführen können.
[0012] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 8.
[0013] Die Erfindung sieht in vorteilhafter Weise vor, dass eine Steuerungseinheit die Fahrgeschwindigkeit
und/oder die Verfahrgeschwindigkeit der Texturiereinrichtung während einer Vorwärts-
oder Rückwärtsfahrt erfasst und die Fahrgeschwindigkeit und/oder die Verfahrgeschwindigkeit
in Abhängigkeit eines gewünschten Texturierwinkels steuert, wobei sich der Texturierwinkel
aus dem Verhältnis der Geschwindigkeiten ergibt. Die Steuerung kann demzufolge die
Fahrgeschwindigkeit messen und in Abhängigkeit eines gewünschten Texturierwinkels
die Verfahrgeschwindigkeit der Texturiereinrichtung während der Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt
in Querrichtung steuern oder die Verfahrgeschwindigkeit der Texturiereinrichtung erfassen
und die Fahrgeschwindigkeit steuern. Außerdem besteht die Möglichkeit, beide Geschwindigkeiten
in Abhängigkeit des gewünschten Texturierwinkels zu steuern.
[0014] Die Steuerungseinheit kann bei vorgegebener Verfahrgeschwindigkeit der Texturierungswerkzeuge
die Fahrgeschwindigkeit steuern oder bei vorgegebener Fahrgeschwindigkeit die Verfahrgeschwindigkeit
der Texturierungswerkzeuge steuern.
[0015] Die Steuerungseinheit kann Mittel zur Eingabe eines gewünschten Texturierungswinkels
aufweisen.
[0016] Detektoren können die Fahrgeschwindigkeit des Maschinenrahmens in Längsrichtung und
die Verfahrgeschwindigkeit der Texturiereinrichtung in Querrichtung messen und die
Messignale an die Steuerung übertragen.
[0017] Die Texturiereinrichtung kann eine Quertexturiereinrichtung sein und weist vorzugsweise
eine feste, sich in Fahrtrichtung erstreckende Länge auf.
[0018] Die Texturiereinrichtung kann auch eine sich in Fahrtrichtung erstreckende veränderliche
Länge aufweisen, indem z.B. Verlängerungselemente anbringbar sind.
[0019] Die Texturiereinrichtung kann auch eine Längstexturiereinrichtung sein, bei der die
Texturierwerkzeuge in Querrichtung mit einer vorgebbaren Geschwindigkeit verfahrbar
sind.
[0020] Die Texturierwerkzeuge sind vorzugsweise auswechselbar, wobei auch der Abstand der
Texturierwerkzeuge variabel sein kann.
[0021] Die Texturierwerkzeuge einer Längstexturiereinrichtung können quer zur Fahrtrichtung
endlos umlaufen.
[0022] Werden die Texturierwerkzeuge in einer horizontalen Ebene endlos geführt, in der
sie ständig mit der Betonschicht im Eingriff sind, erzeugen die in Fahrtrichtung vorderen
Texturierwerkzeuge eine Texturierung unter einem vorgegebenen, relativ zu der Fahrtrichtung
positiven Winkel und die in Fahrtrichtung hinteren Texturierwerkzeuge eine Texturierung
unter dem gleichen, relativ zu der Fahrtrichtung negativen Winkel.
[0023] Werden die rücklaufenden Texturierwerkzeuge angehoben zurückgeführt oder in einer
vertikalen oder in einer zur Oberfläche der Betonschicht schrägen Ebene endlos geführt,
in der sie während des Rücklaufs nicht die Betonschicht berühren, kann eine reine
Schrägtexturierung ausgeführt werden.
[0024] Je nach Dienstleistungsauftrag kann demzufolge die Nachbehandlungsmaschine allein
aufgrund der Steuerung ohne Umrüstung so gesteuert werden, dass flexibel beliebige
Texturierungsmuster aufgebracht werden können.
[0025] Eine zur Aufbringung einer Texturierung quer verfahrbare Arbeitseinrichtung kann
vorzugsweise eine Quertexturiereinrichtung sein, die in eine Ruheposition verfahrbar
ist, in der die Quertexturiereinrichtung außer Eingriff mit der Betonschicht ist.
[0026] Die Quertexturiereinrichtung ist vorzugsweise auf einer Schienenführung quer zur
Arbeitsrichtung hin und her verfahrbar, die an mindestens einem seitlichen Ende jenseits
der Breite der Betonschicht einen Höhenversatz aufweist, der die Quertexturiereinrichtung
an diesem Ende in die Ruheposition anhebt. In der angehobenen Position ist sichergestellt,
dass die Quertexturiereinrichtung weder mit der Betonschicht noch mit anderen Aggregaten
in Berührung kommt.
[0027] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass der Maschinenrahmen
parallel zur Arbeitsrichtung verlaufende Längsträger und quer zur Arbeitsrichtung
verlaufende Querträger aufweist, wobei die quer zur Arbeitsrichtung verlaufenden Querträger
zur variablen Einstellung der Spurweite der Laufwerke und zur Anpassung an die Breite
der Betonschicht teleskopierbar sind.
[0028] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Arbeitseinrichtungen eine Längssprüheinrichtung
und/oder eine über die Arbeitsbreite der Betonfahrbahn hin und her verfahrbare Quersprüheinrichtung
aufweisen.
[0029] Es kann vorgesehen sein, dass die Quersprüheinrichtung in der Betriebsposition in
Verlängerung der Quertexturiereinrichtung vorzugsweise in Arbeitsrichtung nacheilend
oder einseitig oder beidseitig neben der Quertexturiereinrichtung angeordnet und mit
der Quertexturiereinrichtung gemeinsam bewegbar ist.
[0030] Der Maschinenrahmen kann von zwei einzelnen jeweils seitlich angeordneten längeren
Laufwerken getragen werden, oder von insgesamt vier Laufwerken, wobei auf jeder Seite
des Maschinenrahmens zwei hintereinander fahrende Laufwerke angeordnet sein können.
Die Laufwerke sind über Hubsäulen mit dem Maschinenrahmen verbunden über die eine
Höhenverstellung des Maschinenrahmens relativ zum Boden erfolgen kann.
[0031] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Quer- oder Längstexturiereinrichtungen Werkzeuge
aufweisen, die mit einem Schnellwechselsystem befestigt sind. Auf diese Weise ist
es möglich, die Werkzeuge ohne lange Rüstzeiten auszuwechseln, oder defekte Werkzeuge
ohne nennenswerten Zeitverlust auszuwechseln.
[0032] Die Erfindung sieht gemäß einem Verfahren zum nachträglichen Bearbeiten von frisch
gefertigten Betonschichten in vorteilhafter Weise vor, dass in Abhängigkeit eines
gewünschten Texturierwinkels die Fahrgeschwindigkeit und/oder die Verfahrgeschwindigkeit
der Texturiereinrichtung erfasst und während einer Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt die
Fahrgeschwindigkeit und/oder die Verfahrgeschwindigkeit der Texturiereinrichtung in
Querrichtung gesteuert wird, wobei sich der Texturierwinkel aus dem Verhältnis der
Geschwindigkeiten ergibt.
[0033] Vorzugsweise wird bei vorgegebener Verfahrgeschwindigkeit der Texturierungswerkzeuge
die Fahrgeschwindigkeit gesteuert oder bei vorgegebener Fahrgeschwindigkeit die Verfahrgeschwindigkeit
der Texturierungswerkzeuge in einem von dem eingestellten Texturierwinkel vorgegebenen
Verhältnis gesteuert.
[0034] Durch das Einbringen einer Quertexturierung über eine Strecke vorgegebener Länge
in einer Fahrtrichtung und anschließend über eine sich anschließende weitere Strecke
gleicher Länge in einer entgegengesetzten Fahrtrichtung können aufeinanderfolgende
Texturierungen unter einem Texturierwinkel in gleicher Richtung in die Betonschicht
eingebracht werden.
[0035] Im Folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der
Erfindung näher erläutert.
[0036] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Nachbehandlungsmaschine nach dem Stand der Technik,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Nachbehandlungsmaschine gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine quer verfahrbare Quertexturiereinrichtung mit koordinierten Geschwindigkeiten
der Nachbehandlungsmaschine und der Quertexturiereinrichtung,
- Fig. 4
- das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 nach Abschluss der Querbewegung der Quertexturiereinrichtung,
- Fig. 5
- das Vorfahren der Nachbehandlungsmaschine nach Abschluss des unter Vorwärtsfahrt erstellten
ersten Texturierabschnitts,
- Fig. 6
- das Fertigen des zweiten Texturierabschnitts unter Rückwärtsfahrt der Nachbehandlungsmaschine,
- Fig. 7
- den Abschluss des zweiten Texturierabschnitts,
- Fig. 8
- das Vorfahren der Nachbehandlungsmaschine nach Abschluß des zweiten Texturierabschnitts,
und
- Fig. 9
- ein Ausführungsbeispiel einer Längstexturiereinrichtung mit in Querrichtung verfahrbaren
Texturierwerkzeugen.
[0037] Fig. 1 zeigt schematisch eine Nachbehandlungsmaschine 1 in Form einer Bürstensprühmaschine
wie sie aus der
EP 1 841 637 A bekannt ist. Die Nachbehandlungsmaschine 1 kann eine neu gefertigte Betonschicht
10, z. B. eine Straßenoberfläche mit Hilfe eines Quertexturiereinrichtung 3, z. B.
einem Bürstenaggregat, texturieren und mit Hilfe eines Sprühaggregats anschließend
mit einem flüssigen Nachbehandlungsmittel besprühen.
[0038] Der Maschinenrahmen 2 weist eine für einen Transport auf einem Transportfahrzeug
geeignete Tiefe auf, so dass die Maschine auf dem Transportfahrzeug auf einer Straße
zum Einsatzort transportiert werden kann. Der Maschinenrahmen mit Quer- und Längsträgern
18,28 weist im Vergleich zur Tiefe ein Vielfaches der Breite auf, wobei zur Anpassung
an eine bestimmte Fahrbahnbreite beispielsweise Verbreiterungselemente einsetzbar
sind oder der Maschinenrahmen 2 teleskopierbar ist. Dabei kann in der in Fig. 1 gezeigten
Arbeitsstellung eine Fahrbahnbreite von beispielsweise bis zu 18 m überbrückt werden.
Die Arbeitsrichtung ist in den jeweiligen Zeichnungen durch einen Pfeil 50 angedeutet.
[0039] Die Nachbehandlungsmaschine 1 weist ein Fahrwerk mit mehreren Rädern und/oder Kettenlaufwerken
4 auf, die den Maschinenrahmen 2 über Hubsäulen 8 höhenverstellbar tragen.
[0040] Die Verwendung von insgesamt vier Laufwerken 4 an den seitlichen Enden der Nachbehandlungsmaschine
1 hat den Vorteil einer höheren Stabilität, wobei die
[0041] Anordnung der Arbeitseinrichtungen, insbesondere der Texturiereinrichtungen 3 in
Fahrtrichtung 50 mittig zwischen den Laufwerken 4 den Vorteil hat, dass der Einfluss
von Massenträgheitskräften auf den Maschinenrahmen 2 beim Anfahren oder Abbremsen
der Nachbehandlungsmaschine 1 minimiert werden. Darüber hinaus wirken sich dennoch
stattfindende leichte Nickbewegungen weniger stark auf die Position der Texturierungseinrichtung
relativ zur Betonfläche aus.
[0042] Die Räder oder Kettenlaufwerke 4 können insbesondere im Falle von vier Kettenlaufwerken
4 von einer in Fig. 1 gezeigten Arbeitsstellung in eine Transportstellung mit Hilfe
eines Schwenkgetriebes überführt werden. In der Arbeitsstellung, wie in Fig. 1 gezeigt,
verlaufen die Kettenlaufwerke 4 parallel zu Längsträgern 28 des Maschinenrahmens 2.
In der Transportstellung verlaufen die Kettenlaufwerke 4 parallel zur Längserstreckung
des Maschinenrahmens 2, also um 90° verschwenkt und quer zu den Längsträgern 28.
[0043] Die Kettenlaufwerke 4 sind hydraulisch angetrieben, lenkbar und höhenverstellbar.
[0044] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der Nachbehandlungsmaschine 1. Auf der
in Fahrtrichtung 50 linken Seite befindet sich die Antriebseinheit 22 mit einem Bedienpult
mit einer Steuereinheit 24. Beide sind auf einer Plattform 20 des Maschinenrahmens
2 angeordnet, die begehbar ist und auf ihrer der Antriebseinheit 22 gegenüberliegenden
Seite einen Sprühmitteltank 26 aufweist.
[0045] Die Quersprüheinrichtung 6 ist wie beim Stand der Technik an einem quer über die
Betonschicht 10 bzw. die Fahrbahnbreite verfahrbaren Querantrieb befestigt. Desweiteren
ist an dem Querantrieb die Quertexturiereinrichtung 3, z. B. aus einem Bürstenaggregat,
befestigt. Die Quertexturiereinrichtung 3 ist dabei, wie am besten aus Fig. 3a ersichtlich,
in einem schienengeführten mit einem Querantrieb versehenen Schlitten über die Breite
der Betonschicht 10 geführt.
[0046] Die Schienenführung des Schlittens ist zu diesem Zweck in einem Bereich seitlich
neben der Betonschicht 10 um einen vorgegebenen Betrag angehoben, so dass die Quertexturiereinrichtung
3 neben der Betonschicht 10 bzw. Fahrbahn in einen angehobenen Zustand in eine Ruheposition
überführt werden kann.
[0047] Die Quersprüheinrichtung 6, wie sie in der Fig. 2 dargestellt ist, ist abnehmbar
an dem Querantrieb befestigt. Sie kann demzufolge bei Umstellung auf eine Längssprüheinrichtung
7 von dem Querantrieb gelöst werden. In Fig. 2 ist eine Längssprüheirichtung 7 in
einem hochgeklappten deaktivierten Zustand gezeigt.
[0048] Fig. 3 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem sich die Quertexturiereinrichtung
3 parallel zur Fahrtrichtung 50 erstreckt und beispielsweise aus einem Bürstenaggregat
oder aus einer anderen Quertexturiereinrichtung mit vertikal nach unten abstehenden
Texturierwerkzeugen 30, z.B. starren Stiften, besteht. Die Quertexturiereinrichtung
3 ist in etwa mittig zwischen den vorderen und hinteren Kettenlaufwerken 4 angeordnet
und zwischen zwei Endpositionen quer zur Fahrtrichtung verfahrbar. Bei dieser Querbewegung
behält die Quertexturiereinrichtung ihre Orientierung parallel zur Arbeitsrichtung
50 bei. Die Querbewegungsrichtung 40 ist orthogonal zu der Fahrtrichtung 50, wobei
die Nachbehandlungsmaschine 1 während der Texturierung vorwärts oder rückwärts verfahren
werden kann. Fig. 3 zeigt demzufolge eine Texturierung, bei der die Quertexturiereinrichtung
3 während der Vorwärtsfahrt der Nachbehandlungsmaschine 1 nach rechts bewegt wird.
Mit Hilfe der Steuereinheit 24 kann die Vorwärtsgeschwindigkeit in Fahrtrichtung 50
und die Querantriebsgeschwindigkeit der Quertexturiereinrichtung koordiniert werden,
so dass sich aus dem Verhältnis der Geschwindigkeiten ein einstellbarer Texturierwinkel
ergibt.
[0049] Ist ein gleichbleibender Texturierwinkel für die gesamte Breite der Betonschicht
10 erwünscht, wird ein bestimmtes Verhältnis zwischen Fahrgeschwindigkeit der Nachbehandlungsmaschine
1 und die Querbewegungsgeschwindigkeit der Quertexturiereinrichtung in der Steuereinheit
24 eingestellt. Es versteht sich, dass die Querbewegungsgeschwindigkeit der Quertexturiereinrichtung
3 in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit der Nachbehandlungsmaschine 1 eingestellt
werden kann, oder auch umgekehrt.
[0050] Beispielsweise kann die Fahrgeschwindigkeit des Querantriebs für die Quertexturiereinrichtung
3 in einfacher Weise durch Anschläge für die Quertexturiereinrichtung 3 auf der linken
und rechten Seite der Nachbehandlungsmaschine 1 erfasst werden, indem die Zeitdauer
für die Querbewegung über die Breite der Betonschicht 10 gemessen wird.
[0051] Selbstverständlich können auch Daten aus dem Querantrieb zur Bestimmung der Geschwindigkeit
in Querbewegungsrichtung 40 verwendet werden.
[0052] Schließlich ist es auch möglich, sowohl die Fahrgeschwindigkeit als auch die Quergeschwindigkeit
der Quertexturiereinrichtung gemeinsam in Abhängigkeit vom eingestellten Texturierwinkel
zu steuern.
[0053] Dadurch, dass das Geschwindigkeitsverhältnis während der Quertexturierung auch verändert
werden kann, ist es schließlich auch möglich, ein Texturiermuster mit unterschiedlichen
Texturierwinkeln in die Betonschicht 10 einzubringen.
[0054] Fig. 4 zeigt den Abschluss eines ersten Texturierabschnittes, nachdem die Quertexturiereinrichtung
3 die Betonschicht 10 vollständig überquert hat.
[0055] Dann besteht die Möglichkeit, dass die Nachbehandlungsmaschine um die Länge der Quertexturiereinrichtung
3 vorfährt (Fig. 5) und wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, unter Rückwärtsfahrt den nächsten
Texturierabschnitt erzeugt, der parallel zu dem ersten bereits gefertigten Texturierabschnitt
verläuft.
[0056] Die Steuereinheit kann hierbei so konfiguriert sein, dass die Maschine nach Abschluss
eines Texturierabschnitts automatisch um einen Fahrweg, der der Länge der Texturierungseinrichtung
entspricht nach vorne gefahren wird.
[0057] Fig. 7 zeigt die Situation, in der der zweite Texturierabschnitt abgeschlossen ist
und Fig. 8 die Situation, in der die Nachbehandlungsmaschine 1 um die Länge der Quertexturiereinrichtung
3 erneut vorfährt, um den nächsten Texturierabschnitt zu erzeugen. Es versteht sich,
dass die Texturierung auch überlagert werden kann, indem die Texturierabschnitte wiederholt
überfahren werden, und zwar unter einem anderen Texturierwinkel, so dass beispielsweise
Rautenmuster erzeugt werden können.
[0058] Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einer Längstexturiereinrichtung, bei der
die in Richtung Betonschicht 10 vorstehenden Texturierwerkzeuge 30 kontinuierlich
in Querbewegungsrichtung 40 bewegt werden. Dabei erstreckt sich die Längstexturiereinrichtung
5 über die gesamte Breite der Betonschicht 10 quer zur Fahrtrichtung 50. Seitlich
außerhalb der Betonschicht 10 können die Texturierwerkzeuge 30 zurückgeführt werden.
Die Texturierwerkzeuge 30 können beispielsweise auch in einer anderen, in Fig. 9 nicht
ersichtlichen Ausführungsform in einer vertikalen Ebene umlaufen, so dass die rücklaufenden
Texturierwerkzeuge 30 außer Eingriff mit der Betonschicht 10 sind.
[0059] Im Falle der Bewegung der Texturierwerkzeuge 30 in einer horizontalen Ebene durchlaufen
die rücklaufenden Texturierwerkzeuge 30 erneut die Betonschicht 10 in entgegengesetzter
Richtung, so dass bei kontinuierlicher Vorwärtsfahrt der Nachbehandlungsmaschine 1
mit der Längstexturiereinrichtung ein Rautenmuster erzeugt werden kann.
[0060] Laufen die Texturierwerkzeuge 30 in einer zur Oberfläche der Betonschicht 10 schrägverlaufenden
Ebene, besteht die Möglichkeit, nur die in eine Querrichtung bewegten Texturierwerkzeuge
30 in Eingriff mit der Betonschicht 10 zu bringen, während die in Gegenrichtung rücklaufenden
Texturierwerkzeuge 30 außer Eingriff mit der Betonschicht 10 sein können.
[0061] Die Texturiereinrichtungen können eine Schnellwechseleinrichtung für Werkzeuge aufweisen,
so dass in kurzer Zeit unterschiedliche Bürsten oder Werkzeuge, z. B. Stahlzinken
oder Kunststoffbürsten zum Einsatz kommen können.
1. Nachbehandlungsmaschine (1) zum Nachbearbeiten von frisch gefertigten Betonschichten
(10), insbesondere sich in Fahrtrichtung (50) längs erstreckenden Betonfahrbahnen,
einer vorgegebenen Breite, mit einem von Laufwerken (4) getragenen Maschinenrahmen
(2), mit
- mindestens einer quer zur Arbeitsrichtung (50) verfahrbaren Texturiereinrichtung
(3, 5) zum Aufbringen einer Texturierung mit mehreren Texturierwerkzeugen (30) in
die noch nicht ausgehärtete Oberfläche der Betonschicht (10), und mit
- einer Steuerungseinheit (24) zum Einstellen der Fahrgeschwindigkeit in Fahrtrichtung
(50),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerungseinheit (24) die Fahrgeschwindigkeit und/oder die Verfahrgeschwindigkeit
der Texturiereinrichtung (3,5) erfasst und während einer Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt
die Fahrgeschwindigkeit und/oder die Verfahrgeschwindigkeit der Texturiereinrichtung
(3,5) in Querrichtung (40) in Abhängigkeit eines gewünschten Texturierwinkels steuert,
wobei sich das Verhältnis der Geschwindigkeiten aus dem Texturierwinkel ergibt.
2. Nachbehandlungsmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (24) bei vorgegebener Verfahrgeschwindigkeit der Texturierungswerkzeuge
(30) die Fahrgeschwindigkeit steuert oder bei vorgegebener Fahrgeschwindigkeit die
Verfahrgeschwindigkeit der Texturierungswerkzeuge (30) steuert.
3. Nachbehandlungsmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinheit (24) Mittel zur Eingabe eines gewünschten Texturierungswinkels
aufweist.
4. Nachbehandlungsmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Detektoren die Fahrgeschwindigkeit des Maschinenrahmens (2) in Fahrtrichtung (50)
und die Verfahrgeschwindigkeit der Texturiereinrichtung (3,5) in Querrichtung messen
und die Messignale an die Steuerungseinheit (24) übertragen.
5. Nachbehandlungsmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Texturiereinrichtung eine Quer- oder Längstexturiereinrichtung (3,5) ist, bei
der die Texturierwerkzeuge (30) in Querrichtung mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit
verfahrbar sind.
6. Nachbehandlungsmaschine (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Texturierwerkzeuge (30) der Längstexturiereinrichtung (5) quer zur Fahrtrichtung
(50) endlos umlaufen.
7. Nachbehandlungsmaschine (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Texturierwerkzeuge (30) der Längstexturiereinrichtung (5) in einer horizontalen
Ebene endlos umlaufen und die in Fahrtrichtung (50) vorderen Texturierwerkzeuge (30)
eine Texturierung unter einem vorgegebenen relativ zu der Fahrtrichtung (50) positiven
Winkel erzeugen und die in Fahrtrichtung (50) hinteren Texturierwerkzeuge (30) eine
Texturierung unter dem gleichen relativ zu der Fahrtrichtung (50) negativen Winkel
erzeugen.
8. Verfahren zum nachträglichen Bearbeiten von frisch gefertigten Betonschichten (10),
insbesondere sich in Arbeitsrichtung (50) längserstreckenden Betonfahrbahnen einer
vorgegebenen Breite, mit einer selbstfahrenden Nachbehandlungsmaschine (1) mit mindestens
einer quer zur Arbeitsrichtung (50) verfahrbaren Texturiereinrichtung (3, 5) mit Texturierwerkzeugen
(30), die auf die Betonschicht (10) einwirken, wobei die Nachbehandlungsmaschine (1)
mit einer einstellbaren Fahrgeschwindigkeit bewegt wird,
dadurch gekennzeichnet,dass
die Fahrgeschwindigkeit und/oder die Verfahrgeschwindigkeit der Texturiereinrichtung
erfasst wird und während einer Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt die Fahrgeschwindigkeit
und/oder die Verfahrgeschwindigkeit der Texturiereinrichtung in Querrichtung in Abhängigkeit
eines gewünschten Texturierwinkels gesteuert wird, wobei sich das einzustellende Verhältnis
der Geschwindigkeiten aus dem Texturierwinkel ergibt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei vorgegebener Verfahrgeschwindigkeit der Texturierungswerkzeuge (30) die Fahrgeschwindigkeit
gesteuert wird oder bei vorgegebener Fahrgeschwindigkeit die Verfahrgeschwindigkeit
der Texturierungswerkzeuge (30) in einem von dem eingestellten Texturierwinkel vorgegebenen
Verhältnis gesteuert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Quertexturierung über eine Strecke vorgegebener Länge in einer Fahrtrichtung
(50) und anschließend über eine sich anschließende weitere Strecke gleicher Länge
in einer entgegengesetzten Fahrtrichtung aufeinanderfolgende Texturierungen unter
einem gleichen Texturierwinkel in die Betonschicht (10) eingebracht werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachbehandlungsmaschine (1) unter Verwendung einer Quertexturiereinrichtung kontinuierlich
in Fahrtrichtung (50) bewegt wird und eine Texturierung unter zwei unterschiedlichen
Texturierwinkeln bei der kontinuierlichen Hin- und Her-Bewegung der Quertexturiereinrichtung
(3) erzeugt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachbehandlungsmaschine (1) unter Verwendung einer Quertexturiereinrichtung (3)
kontinuierlich in Fahrtrichtung (50) bewegt wird und das Verhältnis von Länge der
Quertexturiereinrichtung (3) und Fahrgeschwindigkeit der Nachbehandlungsmaschine (1)
in einem derartigen Verhältnis zueinander stehen, dass sich die Texturierungen bei
der kontinuierlichen Hin- und Her-Bewegung der Quertexturiereinrichtung (3) symmetrisch
überlappen.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Texturierung unter Verwendung einer Längstexturiereinrichtung (5) mit kontinuierlich
in Querrichtung verfahrbaren Texturierwerkzeugen (30) erzeugt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Texturierwerkzeuge (30) im Wesentlichen quer zur Fahrtrichtung (50) in einer
endlosen Schleife kontinuierlich umlaufen, wobei die rücklaufenden Texturierwerkzeuge
(30) außer Eingriff mit der Betonschicht (10) gebracht werden.
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Texturierwerkzeuge (30) im wesentlichen quer zur Fahrtrichtung (50) in einer
endlosen Schleife in einer horizontalen Ebene kontinuierlich umlaufen, wobei durch
die in Fahrtrichtung (50) vorderen Texturierwerkzeuge (30) eine Texturierung unter
einem vorgegebenen, relativ zu der Fahrtrichtung (50) positiven Winkel erzeugt wird
und durch die in Fahrtrichtung (50) in entgegengesetzter Richtung zu den vorderen
Texturierwerkzeugen (30) bewegten hinteren Texturierwerkzeuge (30) eine Texturierung
unter dem gleichen, relativ zu der Fahrtrichtung (50) negativen Winkel erzeugt wird.
1. After-treatment machine (1) for the subsequent treatment of freshly produced concrete
layers (10) of a predetermined width, in particular concrete roadways extending longitudinally
in the direction of travel (50), comprising a machine frame (2) supported by ground-engaging
units (4), with
- no less than one texturing device (3, 5) movable transverse to the working direction
(50) for applying a texture, by means of multiple texturing tools (30), into the not
yet hardened surface of the concrete layer (10), and with
- a controller unit (24) for adjusting the travelling speed in the direction of travel
(50),
characterized in that
the controller unit (24) captures the travelling speed and/or the traversing speed
of the texturing device (3, 5) and, during forward or reverse travel, controls the
travelling speed and/or the traversing speed of the texturing device (3, 5) in transverse
direction (40) in accordance with a specified texturing angle, with the relation of
the speeds ensuing from the texturing angle.
2. After-treatment machine (1) in accordance with claim 1, characterized in that the controller unit (24) controls the travelling speed in case of a predetermined
traversing speed of the texturing tools (30), or controls the traversing speed of
the texturing tools (30) in case of a predetermined travelling speed.
3. After-treatment machine (1) in accordance with claim 1 or 2, characterized in that the controller unit (24) comprises means for the input of a specified texturing angle.
4. After-treatment machine (1) in accordance with one of the claims 1 to 3, characterized in that detectors measure the travelling speed of the machine frame (2) in the direction
of travel (50) and the traversing speed of the texturing device (3, 5) in transverse
direction and transfer the measured signals to the controller unit (24).
5. After-treatment machine (1) in accordance with claim 1, characterized in that the texturing device is a transverse or longitudinal texturing device (3, 5), the
texturing tools (30) of which are movable in transverse direction at a predetermined
speed.
6. After-treatment machine (1) in accordance with claim 5, characterized in that the texturing tools (30) of the longitudinal texturing device (5) revolve continuously
transverse to the direction of travel (50).
7. After-treatment machine (1) in accordance with claim 6, characterized in that the texturing tools (30) of the longitudinal texturing device (5) revolve continuously
in a horizontal plane and that the front texturing tools (30) as seen in the direction
of travel (50) create a texture at a predetermined, positive angle relative to the
direction of travel (50), and the rear texturing tools (30) as seen in the direction
of travel (50) create a texture at the same, negative angle relative to the direction
of travel (50).
8. Method for the subsequent treatment of freshly produced concrete layers (10) of a
predetermined width, in particular concrete roadways extending longitudinally in working
direction (50), comprising a self-propelled texture curing machine (1) with no less
than one texturing device (3, 5) movable transverse to the working direction (50)
comprising texturing tools (30) which act on the concrete layer (10), where the texture
curing machine (1) is moved at an adjustable travelling speed,
characterized in that
the travelling speed and/or the traversing speed of the texturing device is captured
and, during forward or reverse travel, the travelling speed and/or the traversing
speed of the texturing device in transverse direction is controlled in accordance
with a specified texturing angle, with the relation of the speeds to be adjusted ensuing
from the texturing angle.
9. Method in accordance with claim 8, characterized in that the travelling speed is controlled in case of a predetermined traversing speed of
the texturing tools (30), or the traversing speed of the texturing tools (30) is controlled
in a relation predetermined by the preset texturing angle in case of a predetermined
travelling speed.
10. Method in accordance with claim 8 or 9, characterized in that by means of applying a transverse texture across a section of predetermined length
in one direction of travel (50) and subsequently across a following further section
of the same length in an opposite direction of travel, successive textures are applied
into the concrete layer (10) at an identical texturing angle.
11. Method in accordance with one of the claims 8 or 9, characterized in that the texture curing machine (1) is moved continuously in the direction of travel (50)
using a transverse texturing device, and a texture is created at two different texturing
angles during the continuous to-and-fro movement of the transverse texturing device
(3).
12. Method in accordance with one of the claims 8 or 9, characterized in that the texture curing machine (1) is moved continuously in the direction of travel (50)
using a transverse texturing device (3), and the relation between the length of the
transverse texturing device (3) and the travelling speed of the texture curing machine
(1) is such that the textures overlap symmetrically during the continuous to-and-fro
movement of the transverse texturing device (3).
13. Method in accordance with one of the claims 8 or 9, characterized in that a texture is created using a longitudinal texturing device (5) with texturing tools
(30) continuously movable in transverse direction.
14. Method in accordance with claim 13, characterized in that the texturing tools (30) revolve continuously, essentially transverse to the direction
of travel (50), in an endless loop, with the returning texturing tools (30) being
disengaged from the concrete layer (10).
15. Method in accordance with claim 13, characterized in that the texturing tools (30) revolve continuously, essentially transverse to the direction
of travel (50), in an endless loop in a horizontal plane with a texture being created
at a predetermined, positive angle relative to the direction of travel (50) by the
front texturing tools (30) as seen in the direction of travel (50), and a texture
at the same, negative angle relative to the direction of travel (50) being created
by the rear texturing tools (30) as seen in the direction of travel (50) moved in
opposite direction to the front texturing tools (30).
1. Machine de post-traitement (1) destinée à la finition de couches de béton (10), récemment
achevées et encore fraîches, en particulier de chaussées routières en béton d'une
largeur prédéterminée et s'étendant de manière longitudinale dans le sens de la marche
(50), avec un châssis de machine (2) supporté par des trains de roulement (4), avec
- au moins un moyen de texturation (3, 5), pouvant être déplacé de manière perpendiculaire
à la direction du travail (50) et destiné à l'application d'une texturation avec plusieurs
outils de texturation (30) dans la surface non encore durcie de la couche de béton
(10), et avec
- une unité de commande (24) destinée au réglage de la vitesse de la marche dans le
sens de la marche (50),
caractérisée en ce que
l'unité de commande (24) saisit la vitesse de la marche et/ou la vitesse de déplacement
du moyen de texturation (3, 5) et commande, pendant une marche avant ou une marche
arrière, la vitesse de la marche et/ou la vitesse de déplacement du moyen de texturation
(3, 5) dans la direction transversale (40) en fonction d'un angle de texturation souhaité,
le rapport des vitesses résultant de l'angle de texturation.
2. Machine de post-traitement (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'unité de commande (24) commande la vitesse de la marche, pour une vitesse de déplacement
prédéterminée des outils de texturation (30), ou commande la vitesse de déplacement
des outils de texturation (30) pour une vitesse de la marche prédéterminée.
3. Machine de post-traitement (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'unité de commande (24) présente des moyens destinés à la saisie d'un angle de texturation
souhaité.
4. Machine de post-traitement (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que des capteurs mesurent la vitesse de la marche du châssis de la machine (2) dans le
sens de la marche (50) et mesurent la vitesse de déplacement du moyen de texturation
(3,5) dans la direction transversale et transmettent les signaux de mesure à l'unité
de commande (24).
5. Machine de post-traitement (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyen de texturation est un moyen de texturation longitudinal ou transversal (3,
5), pour lequel les outils de texturation (30) peuvent être déplacés dans la direction
transversale à une vitesse prédéterminée.
6. Machine de post-traitement (1) selon la revendication 5, caractérisée en ce que les outils de texturation (30) du moyen de texturation longitudinal (5) parcourent
un circuit sans fin, de manière perpendiculaire au sens de la marche (50).
7. Machine de post-traitement (1) selon la revendication 6, caractérisée en ce que les outils de texturation (30) du moyen de texturation longitudinal (5) parcourent
un circuit sans fin dans un plan horizontal et les outils de texturation (30) installés
à l'avant dans le sens de la marche (50) génèrent une texturation sous un angle positif
prédéterminé par rapport au sens de la marche (50) et les outils de texturation (30)
installés à l'arrière dans le sens de la marche (50) génèrent une texturation sous
un angle négatif identique par rapport au sens de la marche (50).
8. Procédé destiné au post-traitement de couches de béton (10) récemment achevées et
encore fraîches, en particulier de chaussées routières en béton d'une largeur prédéterminée
et s'étendant de manière longitudinale dans la direction du travail (50), avec une
machine automotrice de post-traitement (1) comprenant au moins un moyen de texturation
(3, 5) pouvant être déplacé de manière perpendiculaire à la direction du travail (50),
avec des outils de texturation (30) qui agissent sur la couche de béton (10), la machine
de post-traitement (1) étant déplacée à une vitesse de marche réglable,
caractérisé en ce que
la vitesse de la marche et/ou la vitesse de déplacement du moyen de texturation sont
saisies et, pendant une marche avant ou une marche arrière, la vitesse de la marche
et/ou la vitesse de déplacement du moyen de texturation sont commandées dans la direction
transversale en fonction d'un angle de texturation souhaité, le rapport de réglage
des vitesses résultant de l'angle de texturation.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que la vitesse de la marche est commandée pour une vitesse de déplacement prédéterminée
des outils de texturation (30), ou la vitesse de déplacement des outils de texturation
(30) est commandée pour une vitesse de la marche prédéterminée dans un rapport prédéterminé
par l'angle de texturation réglé.
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que des texturations consécutives sont introduites dans la couche de béton (10) sous
un angle de texturation identique par l'intermédiaire d'une texturation transversale
sur un tronçon d'une longueur prédéterminée dans un sens de la marche (50), puis sur
un autre tronçon de même longueur, et qui se raccorde au premier, dans la direction
opposée au sens de la marche.
11. Procédé selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que la machine de post-traitement (1) est déplacée en continu dans le sens de la marche
(50) en utilisant un moyen de texturation transversale (3) et en ce qu'une texturation est générée sous deux angles de texturation différents lors du mouvement
aller et retour continu du moyen de texturation transversale (3).
12. Procédé selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que la machine de post-traitement (1) est déplacée en continu dans le sens de la marche
(50) en utilisant un moyen de texturation transversale (3) et en ce que le rapport de la longueur du moyen de texturation transversale (3) et de la vitesse
de la marche de la machine de post-traitement (1) se situent dans un rapport tel l'un
par rapport à l'autre que les texturations se chevauchent de manière symétrique lors
du mouvement aller et retour continu du moyen de texturation transversale (3).
13. Procédé selon l'une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce qu'une texturation est générée en utilisant un moyen de texturation longitudinal (5)
avec des outils de texturation (30) pouvant être déplacés de manière continue dans
la direction transversale.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que les outils de texturation (30) circulent de manière continue dans une boucle sans
fin, et pour l'essentiel de manière perpendiculaire au sens de la marche (50), les
outils de texturation (30) se déplaçant de manière rétrograde étant désengagés de
la couche de béton (10).
15. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que les outils de texturation (30) circulent de manière continue dans une boucle sans
fin, pour l'essentiel de manière perpendiculaire au sens de la marche (50), dans un
plan horizontal, une texturation étant générée, sous un angle positif prédéterminé
par rapport au sens de la marche (50), par les outils de texturation (30) installés
à l'avant dans le sens de la marche (50), et une texturation étant générée, sous un
angle négatif identique par rapport au sens de la marche (50), par les outils de texturation
(30) installés à l'avant dans la direction opposée au sens de la marche (50).
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