[0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz mit einem Abstützelement zur Montagehilfe bei
einem Einhängen und/oder Aushängen eines Flügelrahmens in einen/aus einem Blendrahmen
eines Wohndachfensters, insbesondere eines Schwing-Wohndachfensters.
[0003] Bei der Montage eines Wohndachfensters ist es bekannt, zunächst den Blendrahmen beispielsweise
in ein Schrägdach eines Gebäudes einzubauen und anschließend den Flügelrahmen zu montieren.
Insbesondere bei großen und damit schweren Fenstern lassen sich die einzelnen Elemente
besser handhaben, da durch die Trennung von Blendrahmen und Flügelrahmen bei der Montage
nicht das gesamte Gewicht des Wohndachfensters gehalten werden muss. Bei einer derartigen,
getrennten Montage ist es bekannt, nach Befestigung des Blendrahmens am Dach den Fensterflügel
mittels sogenannter Putzriegel am Blendrahmen vor zu fixieren und dann - an beiden
Seiten - des Wohndachfensters die Schwinglager zu montieren, wodurch der Flügelrahmen
um eine Schwingachse schwingend am Blendrahmen gelagert wird. Anschließend werden
die Putzriegel eingefahren, sodass die Vorfixierung aufgehoben ist und der Flügelrahmen
kann in seine Schließstellung gedreht werden. Alternativ ist es bekannt, den Flügelrahmen
mittels mindestens einer, vorzugsweise mehrerer Personen, zu halten und dabei dem
Blendrahmen zuzuführen, sodass die Schwinglager montiert werden können. Die beiden
vorbekannten Vorgehensweisen beinhalten das Risiko einer Beschädigung des Wohndachfensters,
insbesondere durch falsches Handhaben. Ferner besteht insbesondere beim Halten des
Flügelrahmens ein nicht unerhebliches Verletzungsrisiko, insbesondere bei sehr schweren
Flügeln. Die Vorfixierung mittels der Putzriegel ist insbesondere bei schweren Flügelrahmen
mit der Gefahr einer Putzriegelbeschädigung verbunden, da diese das komplette Gewicht
halten müssen und für diesen Zweck eigentlich nicht gedacht sind.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches, gefahrfreies sowie beschädigungsfreies
Einhängen und/oder Aushängen eines Flügelrahmens in den/aus dem Blendrahmen eines
Wohndachfensters, insbesondere an einen bereits montierten Blendrahmen, anzugeben.
Ferner betrifft die Erfindung ein entsprechendes Verfahren.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Bausatz nach Anspruch 1 vorgesehen, mit einem Abstützelement
mit einem Befestigungssitz zur temporären Befestigung an einem Flügelrahmenholm, insbesondere
Flügelrahmenquerholm, des Flügelrahmens und mit einem maßlich definierten, zur Abstandshaltung
zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen bei einem Eindrehen und/oder Ausdrehen des Flügelrahmens
in den/aus dem Blendrahmen dienenden Stützelement. Mithin wird vor dem Einhängen des
Flügelrahmens dieser mit mindestens einem Abstützelement versehen. Das Abstützelement
dient als Einhängeabstützelement. Dies erfolgt durch temporäre Befestigung an dem
Flügelrahmen, insbesondere an dem Flügelrahmenholm. Bevorzugt werden an beiden Seiten
des Flügelrahmenquerholms jeweils ein Einhängeabstützelement befestigt. Der mit dem
mindestens einen Einhängeabstützelement ausgerüstete Flügelrahmen wird nunmehr dem
Blendrahmen, der bereits in ein Dach eines Gebäudes oder dergleichen eingebaut ist,
manuell zugeführt, indem der Flügelrahmen mit seinem mindestens einem Einhängeabstützelement
auf den Blendrahmen, insbesondere auf einen Blendrahmenholm, insbesondere Blendrahmenquerholm,
bevorzugt den unteren Blendrahmenquerholm, abgestellt. Der Verarbeiter (mindestens
ein Monteur) muss jetzt nur noch den Flügelrahmen gegen Abkippen balancieren, jedoch
nicht das Gewicht des Flügelrahmens halten. Damit sind die Montagearbeiten sicherer,
entlasten den Verarbeiter und vermeiden Schäden durch falsches Handling. Anschließend
wird nun der Flügelrahmen in Richtung des Blendrahmens geschwenkt, ein sogenanntes
Eindrehen, sodass eine Scharniermontage erfolgen kann. Das mindestens eine Scharnier
lagert den Flügelrahmen am Blendrahmen. Ist die Scharniermontage beendet, so trägt
das Scharnier das Gewicht des Flügelrahmens, sodass der Flügelrahmen nach einem Entfernen
des Einhängeabstützelements verschwenkt werden kann. Ist dies erfolgt, so sind die
Montagearbeiten insoweit abgeschlossen. Durch das Stützelement des Einhängeabstützelements
ist ein maßlich definierter Abstandshalter gebildet. Dies bedeutet, dass der Flügelrahmen
relativ zum Blendrahmen durch den Abstandshalter derart positioniert wird, dass die
Scharniermontage problemlos und ohne ein Anheben des Flügelrahmens durchgeführt werden
kann. Vielmehr lassen sich die Scharnierteile am Blendrahmen und Flügelrahmen, die
daran vorfixiert sein können, passgenau zusammenführen und - je nach Scharnierkonstruktion
- miteinander verbinden, was aufgrund der durch die Erfindung realisierten reproduzierbaren
Stellung des Flügelrahmens relativ zum Blendrahmen zu einer sehr einfachen Arbeit
wird. Durch die Erfindung wird ferner eine durch den Einbau des Flügelrahmens mögliche
Beschädigung des Wohndachfensters vermieden, da sich der oftmals schwere Flügelrahmen
definiert und passgenau an dem Blendrahmen einfach montieren läßt. Das Abstützelement
kann auch als Aushängeabstützelement dienen. In einem solchen Falle wird ein Flügelrahmen
aus einem Blendrahmen eines vorzugsweise bereits eingebauten Wohndachfensters entfernt.
Hierzu wird der Flügelrahmen des Wohndachfensters mit mindestens einem Aushängeabstützelement
versehen. Das Aushängeabstützelement ist identisch ausgebildet wie das Einhängeabstützelement.
Es kann also für beide Vorgänge verwendet werden. Der mit Aushängeabstützelement versehene
Flügelrahmen wird dann derart verschwenkt, dass er sich am Blendrahmen des Wohndachfensters
abstützt. Dies ist insbesondere bei Schwing-Wohndachfenstern möglich. Die Schwingachse
verläuft horizontal etwa im mittleren Bereich des Wohndachfensters. Durch das Abstützen
des Flügelrahmens über das Aushängeabstützelement am Blendrahmen kann problemlos eine
Scharnierdemontage erfolgen. Anschließend wird der Flügelrahmen aus dem Blendrahmen
herausgedreht. Beim Herausdrehen stützt sich der Flügelrahmen über das Aushängeabstützelement
am Blendrahmen ab. Anschließend kann der Flügelrahmen aus dem Blendrahmen herausgehoben
werden. Nunmehr ist es möglich, dass Aushängeabstützelement zu entfernen oder es bleibt
als Schutz am Flügelrahmen befestigt. Selbstverständlich ist es möglich, auch mehrere
Aushängeabstützelemente an einem Flügelrahmen einzusetzen.
[0006] Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass der Befestigungssitz ein an eine Flügelleiste
des Flügelrahmenholms, insbesondere oberen Flügelrahmenholms, angepasster Befestigungssitz
ist. Demzufolge überspannt das Abstützelement nicht den gesamten Querschnitt des Flügelrahmenholms,
sondern befindet sich nur im Bereich der genannten Flügelleiste. Ferner erstreckt
sich das Abstützelement vorzugsweise nicht über die gesamte Breite des Flügelrahmens,
sondern ist lediglich einige Zentimeter breit, insbesondere kleiner oder gleich 20
cm. Auch eine größere Breite ist denkbar, sodass eine entsprechend große Zone des
Flügelrahmens gestützt wird. Bei einem speziellen Ausführungsbeispiel erstreckt sich
das Abstützelement über der gesamten Breite des Flügelrahmens. Bevorzugt werden mehrere
Abstützelemente am Flügelrahmen beabstandet zueinander befestigt, insbesondere an
den beiden Seiten des Querholms des Flügelrahmens. Ist dieser besonders groß und schwer,
so kann auch zwischen diesen beiden äußeren Abstützelementen mindestens noch ein weiteres
Abstandselement befestigt werden. Der erwähnte obere Flügelrahmenquerholm ist der
sich im oberen Bereich des Wohndachfensters befindliche Flügelrahmenholm, wenn sich
der Flügelrahmen in seiner Normalposition befindet, also beispielsweise in seiner
geschlossenen Stellung oder in seiner leicht geöffneten Position, nicht jedoch in
einer um beinahe 180° gewendeten Stellung, in der die Außenseite einer Verglasung
des Flügelrahmens dem Wohnraum zugekehrt ist, um dort z.B. Fensterputzarbeiten durchführen
zu können. Aus alledem ergibt sich, dass das Einhängen des Flügelrahmens in den Blendrahmen
in einer Position erfolgt, die der Putzstellung des Flügelrahmens entspricht. Der
Flügelrahmen ist demzufolge um etwa 180° gegenüber der Normalstellung gedreht. Es
werden dann die Einhängearbeiten durchgeführt und schließlich wird der Flügelrahmen
in seine Normalposition nach Beendigung der Einhängearbeiten geschwenkt. Die erwähnten
Scharniere sind bevorzugt Schwingscharniere, das heißt der Flügelrahmen lässt sich
um eine Schwingachse relativ zum Blendrahmen schwenken, wobei die Schwenkachse eine
horizontale Schwenkachse ist, die zwischen dem oberen Blendrahmenquerholm und dem
unteren Blendrahmenquerholm liegt, vorzugsweise im Bereich zwischen 1/3 und 2/3 der
Höhe des Wohndachfensters. Die Erfindung ist jedoch auch bei Klappwohndachfenstern
anwendbar, bei denen sich die Klappachse im Bereich des oberen Blendrahmenquerholms
befindet.
[0007] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Befestigungssitz
ein Aufsteck-, Klemm-, Rast- und/oder Klebesitz ist. Insgesamt soll nur eine temporäre
Befestigung erfolgen. Es reicht also ein Halt des Abstützelements am Flügelrahmen
aus, der eine normale Handhabung des Flügelrahmens zulässt, ohne dass sich das Abstützelement
selbsttätig löst. Dies kann durch Aufstecken auf entsprechende Bereiche des Flügelrahmens,
beispielsweise auf die Flügelleiste erfolgen, durch Aufklemmen oder Verrasten mit
einem entsprechenden Element des Flügelrahmens. Auch ist eine Klebebefestigung möglich,
wobei jedoch eine lösbare, keine Rückstände hinterlassende Klebeverbindung geschaffen
wird. Die einzelnen, erwähnten Maßnahmen zur Befestigung lassen sich auch beliebig
miteinander kombinieren.
[0008] Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass der Befestigungssitz U-förmig ausgebildet
ist, das heißt, das Abstützelement weist zwei Schenkel auf, die ein Umgreifen des
Flügelrahmenholms, insbesondere der Flügelleiste, gestatten.
[0009] Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen den Schenkeln ein Steg angeordnet
ist, sodass sich - je nach Steglänge - eine entsprechende U-Form ergibt.
[0010] Nach der Erfindung ist vorgesehen, dass der Steg das Stützelement bildet, wobei die
Dicke des Stegs die maßlich definierte Abstandshaltung zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen
bewirkt. Bevorzugt ist das Abstützelement einstückig inklusive Befestigungssitz und
Stützelement ausgebildet. Es besteht bevorzugt aus geschäumtem und/oder stoßabsorbierendem
Material. Es ist jedoch auch möglich, dass ein hartes Material verwendet wird. Als
Material wird bevorzugt Kunststoff eingesetzt. In jedem Falle muss jedoch sichergestellt
werden, dass eine maßlich definierte Abstandshaltung erfolgt, das heißt, ein Abstellen
des Flügelrahmens auf das mindestens eine Abstützelement darf nicht zur Folge haben,
dass sich der Steg derart stark zusammendrückt, wie beispielsweise bei weichem aufgeschäumtem
Material, dass die Maßlichkeit für eine Scharniermontage nicht mehr gegeben ist. Vielmehr
wird insbesondere ein maßeinhaltendes, dementsprechendes Material, im vorstehend genannten
Fall hinreichend belastbares Schaummaterial eingesetzt, das die maßlichen Anforderungen
auch bei hohen Flügelgewichten einhält.
[0011] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Steg an seiner Innenseite
eine Flügelrahmen-Dichtungsaufnahmeschutznut aufweist. Bei der temporären Befestigung
des Abstützelements an dem Flügelrahmen taucht eine am Flügelrahmen vorgesehene Dichtungsnut
in die Flügelrahmen-Dichtungsaufnahmeschutznut ein, sodass auch beim Abstellen des
Flügelrahmens die Dichtung nicht gequetscht und damit nicht beschädigt werden kann.
[0012] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steg an seiner Außenseite eine
sich beim Eindrehen an einer Gegenstufe des Blendrahmens anliegende Haltestufe aufweist.
Hierdurch ist es möglich, beim Abstellen des Flügelrahmens auf den Blendrahmen zunächst
keine konkrete Abstellposition einnehmen zu müssen, was die Handhabung des Flügelrahmens,
insbesondere eines schweren Flügelrahmens, erheblich erleichtert. Beim Eindrehen rutscht
dann selbsttätig der Flügelrahmen relativ zum Blendrahmen in eine Stellung, in der
sich Haltestufe und Gegenstufe aneinander abstützen, wodurch eine definierte Lage
und eine reproduzierbare Position von Flügelrahmen und Blendrahmen erreicht wird.
Dies hat zur Folge, dass bei einem weiteren Eindrehen, dem dann die Scharniermontage
folgt, eine optimale Scharniereinbauposition vorliegt. Entsprechendes gilt bei einem
Aushängen eines Flügelrahmens.
[0013] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Einhängen eines Flügelrahmens in
einen Blendrahmen eines Wohndachfensters, insbesondere eines Schwing-Wohndachfensters,
nach Anspruch 6, mit folgenden Schritten: Befestigen mindestens eines Abstützelements
- so wie vorstehend in den aufgezeigten Kombinationen und/oder Alternativen erläutert
ausgebildet - an dem Flügelrahmen, dann Abstellen des Flügelrahmens mit seinem daran
befestigten Abstützelement auf den Blendrahmen, dann Eindrehen des Flügelrahmens in
den Blendrahmen, dann Montage von mindestens einem, den Flügelrahmen im Blendrahmen
lagernden Scharnier, und dann Entfernen des Abstützelements.
[0014] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Aushängen eines Flügelrahmens aus
einem Blendrahmen eines Wohndachfensters, insbesondere eines Schwing-Wohndachfensters,
nach Anspruch 7, mit folgenden Schritten: Befestigen mindestens eines Abstützelements
- so wie vorstehend beschrieben - an dem eingebauten Flügelrahmen, dann Schwingen
des Flügelrahmens um seine Achse, insbesondere Schwinkachse, sodass sich das Abstützelement
am Blendrahmen abstützt, dann Demontage von mindestens einem, den Flügelrahmen im
Blendrahmen lagernden Scharnier, dann Ausdrehen des Flügelrahmens aus dem Blendrahmen,
dann Herausheben des Flügelrahmens aus dem Blendrahmen, und dann gegebenenfalls entfernen
des Abstützelements.
[0015] Vorzugsweise ist bei dem Verfahren vorgesehen, dass mehrere Abstützelemente mit Abstand
zueinander am Flügelrahmen befestigt werden.
[0016] Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
und zwar zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Querschnittsansicht durch ein Wohndachfenster, das einen Blendrahmen
und einen Flügelrahmen aufweist, wobei der Flügelrahmen auf den Blendrahmen manuell
abgestellt ist, um montiert zu werden,
- Figur 2
- eine der Figur 1 entsprechende Anordnung, wobei jedoch der Flügelrahmen in den Blendrahmen
hineingedreht ist,
- Figur 3
- eine Vergrößerung eines Bereichs der Figur 1, und
- Figur 4
- eine Vergrößerung eines Bereichs der Figur 2.
[0017] Die Figur 1 zeigt ein Wohndachfenster 1, das einen Blendrahmen 2 und einen Flügelrahmen
3 aufweist. Der Blendrahmen 2 weist gegenüber der Horizontalen eine Schräglage auf,
da er in ein nicht dargestelltes Schrägdach eines Gebäudes oder dergleichen eingebaut
ist. Blendrahmen 2 und Flügelrahmen 3 sind voneinander separiert, das heißt, der Flügelrahmen
3 lässt sich nicht um die Achse mindestens eines Scharniers relativ zum Blendrahmen
2 verschwenken. Die Trennung dieser beiden Bauelemente ist für die Montage am Dach
erfolgt, das heißt, zunächst wurde der Blendrahmen 2 in das Dach eingebaut und nun
soll anschließend der Flügelrahmen 3 am Blendrahmen 2 montiert werden. Hierzu werden
auf jeder Seite des Wohndachfensters 1 liegende Rahmenlager 4 mit aus der Figur 1
nicht ersichtlichen Flügellagern zusammengesetzt. Jeweils ein Rahmenlager bildet zusammen
mit einem Flügellager ein Scharnier, insbesondere ein Schwingscharnier. Zur Durchführung
des Einhängens des Flügelrahmens 3 in den Blendrahmen 2 ist der Flügelrahmen 3 mit
mindestens einem, insbesondere mindestens zwei, über die Breite des Flügelrahmens
3 verteilt angeordneten Abstützelementen 5 versehen. Die Figur 1 zeigt, dass das Gewicht
des Flügelrahmens 3 über das jeweilige Abstützelement 5 auf den Blendrahmen 2 abgetragen
wird. Die Monteure eines Verarbeiters müssen demzufolge lediglich den Flügelrahmen
3 in die Position der Figur 1 bringen, dann jedoch das Gewicht des Flügelrahmens 3
nicht mehr tragen, sondern lediglich ein Ausbalancieren gegen Umkippen vornehmen.
Anschließend wird - gemäß Pfeil A in Figur 1 - der Flügelrahmen 3 in Richtung auf
den Blendrahmen 2 geschwenkt, so dass sich die Position der Figur 2 ergibt. Dabei
stützt sich der Flügelrahmen 3 weiterhin über das mindestens eine Abstützelement 5
am Blendrahmen 2 ab. Etwa in der aus der Figur 2 hervorgehenden Relativstellung von
Blendrahmen 2 und Flügelrahmen 3 kann eine Scharniermontage erfolgen, das heißt, das
jeweilige Flügellager mit dem jeweiligen Rahmenlager zusammengeführt, sodass insgesamt
jeweils ein funktionsfähiges Scharnier entsteht, im vorliegenden Falle ein jeweiliges
Schwingscharnier. Ist diese Arbeit abgeschlossen, so lässt sich der Flügelrahmen nach
Entfernen des mindestens einen Abstützelements 5 in Richtung des Pfeils B um die Schwingscharniere
verschwenken und beispielsweise in seine Schließstellung verbringen. Das als Montagehilfe
dienende mindestens eine Abstützelement 5 sowie seine Positionierung, Verwendung usw.
wird nachstehend anhand der Figuren 3 und 4 näher erläutert.
[0018] Die Figuren 3 und 4 zeigen Teile des Wohndachfensters 1 im unteren Bereich des Blendrahmens
2. Der Blendrahmen 2 weist zwei mit Abstand parallel zueinander verlaufende Blendrahmenseitenholme
6 sowie zwei mit Abstand parallel zueinander verlaufende Blendrahmenquerholme 7 auf,
wobei in den Figuren 3 und 4 nur der untere Blendrahmenquerholm 7 erkennbar ist. Dieser
weist eine Schrägfläche 8 und eine etwa in der Ebene des Blendrahmens liegende Holmfläche
9 auf. Die Schrägfläche 8 steht winklig auf der Holmfläche 9. Winklig zur Holmfläche
9 verläuft eine weitere Holmfläche 30, so dass der Eckbereich der beiden Holmflächen
9 und 30 eine Gegenstufe 10 ausbilden.
[0019] Der Flügelrahmen 3 weist - gemäß den Figuren 3 und 4 - zwei einander parallel mit
Abstand gegenüberliegende Flügelrahmenseitenholme 11 sowie zwei parallel mit Abstand
einander gegenüberliegende Flügelrahmenquerholme 12 auf, wobei in den Figuren 3 und
4 lediglich der obere Flügelrahmenquerholm 12 dargestellt wird. Der Begriff "oben"
des Flügelrahmenquerholms 12 bezieht sich auf eine Normallage des Flügelrahmens 3
relativ zum Blendrahmen 2, also beispielsweise wenn das Wohndachfenster 1 geschlossen
ist. In den Figuren 1 bis 4 liegt diese Normallage nicht vor, sondern der Flügelrahmen
3 ist um etwa 180° gedreht, befindet sich in einer sogenannten Putzstellung, in der
die Außenseite des Flügelrahmens 3 in das Innere des Blendrahmens 2 zeigt.
[0020] Der Flügelrahmenquerholm 12 weist eine hervorstehende Flügelleiste 13 auf, die stirnseitig
mit einer Dichtung 14 versehen sein kann. Vorzugsweise fluchtet eine Seitenfläche
15 der Flügelleiste 13 mit einer Innenseite 16 des Flügelrahmenquerholms 12. An einer
Stirnfläche 17 des Flügelrahmens 3, insbesondere des oberen Flügelrahmenquerholms
12, kann sich eine Verschlusseinrichtung 18 des Wohndachfensters 1 befinden.
[0021] Im Querschnitt gesehen besitzt das bereits erwähnte Abstützelement 5 eine U-förmige
Gestalt. Es weist zwei Schenkel 19 und 20 auf, sowie einen zwischen den Schenkeln
19, 20 liegenden Steg 21. Bevorzugt besteht das Abstützelement 5 aus einem festen,
jedoch dennoch leicht elastischen Kunststoffschaum. Es weist vorzugsweise eine Länge
im Bereich von etwa 3 bis 20 cm auf.
[0022] Das Abstützelement 5 besitzt an einer Innenseite 22 des Stegs 21 eine Flügelrahmen-Dichtungsaufnahmeschutznut
23, in der - wie aus den Figuren 3 und 4 ersichtlich - die Dichtung 14 aufgenommen
wird. An seiner Außenseite 24 weist der Steg 21 eine Haltestufe 25 auf.
[0023] Vor der Montage des Flügelrahmens 3 in den Blendrahmen 2 wird vom Verarbeiter mindestens
eine Abstützelement 5 am Flügelrahmen 3 temporär befestigt. Hierzu weist das Abstützelement
5 einen Befestigungssitz 26 auf, der im vorstehenden Ausführungsbeispiel, als Klemmsitz
ausgebildet ist. Er wird dadurch gebildet, dass die beiden Schenkel 19, 20 zumindest
die Flügelleiste 13 klemmend zwischen sich aufnehmen. Das Abstützelement 5 wird gemäß
der Figuren 3 und 4 derart am Flügelrahmen 3 befestigt, dass sich eine Stirnseite
27 der Flügelleiste 13 an der Innenseite 22 des Stegs 21 abstützt. Der Übergang der
Außenseite 28 des Abstützelements 5 im Bereich seines in den Figuren 3 und 4 links
liegenden Schenkels 19 zu dem Steg 21 kann abgerundet (Rundung 29) ausgebildet sein.
[0024] Wird nun - wie vorstehend bereits erwähnt - der mit mindestens einem Abstützelement
5 versehene Flügelrahmen 3 dem Blendrahmen 2 gemäß Figur 1 beziehungsweise Figur 3
zugeführt, so erfolgt dabei ein Abstellen des Flügelrahmens 3 mit seinem daran befestigten
Abstützelement 5 auf dem Blendrahmen 2, beispielsweise auf die Schrägfläche 8 (Figur
3). Nach dem Abstellen müssen die Monteure nicht mehr das Gewicht des Flügelrahmens
3 halten, sondern nur noch gegen Umkippen abstützen. Soll nun ein Einhängen des Flügelrahmens
3 in den Blendrahmen 2, also eine Scharniermontage, erfolgen, so wird der Flügelrahmen
3 gemäß der Figuren 2 und 4 in Richtung des Pfeils A eingedreht. Die erwähnte, optionale
Rundung 28 unterstützt dieses Eindrehen. Beim Eindrehen verrutscht der Flügelrahmen
3 derart auf der Schrägfläche 8, dass die Haltestufe 25 gegen die Gegenstufe 10 tritt,
sowie dies aus der Figur 4 hervorgeht. Ein weiteres Abrutschen des Flügelrahmens 3
ist verhindert, da er auf diese Art und Weise sehr sicher gehalten ist. In dieser
Stellung kann nun ein Zusammenführen der vormontierten Scharnierteile, nämlich der
Rahmenlager und der Flügellager erfolgen. Ist dies durchgeführt, so wird das mindestens
eine Abstützelement 5 entfernt und der Flügelrahmen 3 um seine Scharniere, insbesondere
Schwingscharniere, um etwa 180° gedreht und in Schließstellung verbracht. Die Montage
ist damit auf einfache und sichere Art und Weise abgeschlossen. Das Abstützelement
5 ist demgemäß ein Einhängeabstützelement 5. Der Gegenstand der Erfindung kann auch
in entsprechender Weise beim Aushängen eines Flügelrahmens 3 aus einem Blendrahmen
2 eines Wohndachfensters 1 eingesetzt werden. Hierzu wird mindestens ein Abstützelement
5 am Flügelrahmen befestigt, der Flügelrahmen dann um seine Schwingachse verschwenkt,
sodass sich das Abstützelement 5 am Blendrahmen 2 abstützt. Anschließend erfolgt eine
Demontage von mindestens einem Scharnier, das den Flügelrahmen 3 im Blendrahmen 2
lagert. Dann erfolgt ein Ausdrehen des Flügelrahmens 3 aus dem Blendrahmen 2 und schließlich
ein Herausheben des Flügelrahmens 3 aus dem Blendrahmen 2, wobei sich der Flügelrahmen
3 über das mindestens eine Abstützelement 5 am Blendrahmen 2 abstützt und dann erfolgt
ein Herausheben des Flügelrahmens 3 aus dem Blendrahmen 2 und schließlich ein Entfernen
des Abstützelements 5. Das Abstützelement 5 ist demgemäß ein Aushängeabstützelement
5.
[0025] Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass der Steg 21 ein Stützelement 31 bildet, und
zwar ein maßlich definiertes Stützelement 31 zur Abstandshaltung von Blendrahmen 2
und Flügelrahmen 3 beim Eindrehen beziehungsweise Ausdrehen des Flügelrahmens 3 in
den/aus dem Blendrahmen 2. Das definierte Maß wird durch die Dicke D (Figur 4) definiert.
Bei der Materialwahl des Abstützelements 5 ist darauf zu achten, dass sich die Dicke
D beim Abstellen und Eindrehen beziehungsweise Ausdrehen des Flügelrahmens 3 in den/aus
dem Blendrahmen 2 nicht oder nur unwesentlich verändert, da sonst die gewünschte,
problemlose Scharniermontage/Scharnierdemontage nicht durchgeführt werden kann, weil
der Flügelrahmen 3 keine definierte, reproduzierbare Lage relativ zum Blendrahmen
2 einnimmt. Aus dem Vorstehenden ergibt sich ebenfalls, dass die Dicke D, also das
Abstandshaltemaß, des Abstützelements 5 eine wichtige, vordefinierte Größe ist, um
als Montagehilfe beim Einhängen und/oder Aushängen des Flügelrahmens 3 in den/aus
dem Blendrahmen 2 dienen zu können.
1. Bausatz mit einem Blendrahmen (2) und einem Flügelrahmen (3) eines Wohndachfensters
(1), insbesondere eines Schwing-Wohndachfensters, sowie mit einem Abstützelement (5)
zur Montagehilfe bei einem Einhängen und/oder Aushängen des Flügelrahmens (3) in den/aus
dem Blendrahmen (2), dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement (5) mit einem Befestigungssitz (26) zur temporären Befestigung
an einem Flügelrahmenholm, insbesondere Flügelrahmenquerholm (12), des Flügelrahmens
(3) und mit einem maßlich definierten, zur Abstandshaltung zwischen Blendrahmen (2)
und Flügelrahmen (3) beim Eindrehen und/oder Ausdrehen des Flügelrahmens (3) in den/aus
dem Blendrahmen (2) dienenden Stützelement (31) ausgestattet ist, wobei der Befestigungssitz
(26) ein an eine Flügelleiste (13) des Flügelrahmenholms angepasster Befestigungssitz
(26) ist und U-förmig ausgebildet ist sowie zwei Schenkel (19,20) zum Umgreifen der
Flügelleiste (13) aufweist, zwischen den Schenkeln (19,20) ein Steg (21) angeordnet
ist, und der Steg (21) das Stützelement (31) bildet, wobei die Dicke (D) des Stegs
(21) die maßlich definierte Abstandshaltung bewirkt.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungssitz (26) ein Aufsteck-, Klemm-, Rast- und/oder Klebesitz ist.
3. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (21) an seiner Innenseite (22) eine Flügelrahmen-Dichtungsaufnahmeschutznut
(23) aufweist.
4. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (21) an seiner Außenseite (24) eine sich beim Eindrehen und/oder Ausdrehen
an einer Gegenstufe (10) des Blendrahmens (2) anlegende Haltestufe (25) aufweist.
5. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützelement ein Einhängeabstützelement (5) und/oder ein Aushängeabstützelement
(5) ist.
6. Verfahren zum Einhängen eines Flügelrahmens (3) in einen Blendrahmen (2) eines Wohndachfensters
(1), insbesondere eines Schwing-Wohndachfensters, mit folgenden Schritten:
- Bereitstellen eines Bausatzes nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
- Befestigen mindestens eines Abstützelements (5) des Bausatzes an dem Flügelrahmen
(3), dann
- Abstellen des Flügelrahmens (3) mit seinem daran befestigten Abstützelement (5)
auf den Blendrahmen (2), dann
- Eindrehen des Flügelrahmens (3) in den Blendrahmen (2), dann
- Montage von mindestens einem, den Flügelrahmen (3) im Blendrahmen (2) lagernden
Scharnier und dann
- Entfernen des Abstützelements (5).
7. Verfahren zum Aushängen eines Flügelrahmens (3) aus einem Blendrahmen (2) eines Wohndachfensters
(1), insbesondere eines Schwing-Wohndachfensters, mit folgenden Schritten:
- Bereitstellen eines Bausatzes nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
1-5,
- Befestigen mindestens eines Abstützelements (5) des Bausatzes an dem Flügelrahmen
(3), dann
- Schwingen des Flügelrahmens (3) um seine Achse, insbesondere Schwingachse, sodass
sich das Abstützelement (5) am Blendrahmen (2) abstützt, dann
- Demontage von mindestens einem, den Flügelrahmen (3) im Blendrahmen (2) lagernden
Scharnier, dann
- Ausdrehen des Flügelrahmens (3) aus dem Blendrahmen (2), dann
- Herausheben des Flügelrahmens (3) aus dem Blendrahmen (2), und dann
- gegebenenfalls Entfernen des Abstützelements (5).
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Abstützelemente (5) mit Abstand zueinander am Flügelrahmen (3) befestigt
werden.
1. An assembly kit with a blind frame (2) and a sash frame (3) for a residential roof
window (1), in particular a pivoting residential roof window, and with a supporting
element (5) as an assembling aid during hanging in and/or removing the sash frame
(3) in the/from the blind frame (2), characterised in that the supporting element (5) is equipped with a mounting seat (26) for temporary attachment
to a sash frame spar, in particular a sash frame cross beam (12), of the sash frame
(3), and with a bracing element (31) that is dimensionally defined and serves to maintain
a distance between the blind frame (2) and the sash frame (3) when the sash frame
(3) is rotated into/out of the blind frame (2), wherein the mounting seat (26) is
a mounting seat (26) adapted to a sash frame ledge (13) of the sash frame spar and
has a U-shaped configuration as well as two legs (19, 20) to engage over the sash
frame ledge (13), a web (21) is disposed between the legs (19, 20) and the web (21)
forms the bracing element (31), wherein the thickness (D) of the web (21) serves to
maintain the distance in a dimensionally defined manner.
2. The assembly kit according to claim 1, characterised in that the mounting seat (26) is a plug-on, clamping, latching and/or gluing seat.
3. The assembly kit according to any one of the preceding claims, characterised in that the web (21) has a protective groove (23) for receiving a sash frame seal on its
inner side (22).
4. The assembly kit according to any one of the preceding claims, characterised in that the web (21) has holding step (25) on its outer side (24) which comes to rest against
a counter step (10) of the frame (2) when rotating into and/or out of the frame.
5. The assembly kit according to any one of the preceding claims, characterised in that the supporting element is a supporting element (5) for hanging in and/or a supporting
element (5) for unhinging.
6. A method for hanging in a sash frame (3) into a blind frame (2) of a residential roof
window (1), in particular a pivoting residential roof window, with the following steps:
- providing an assembly kit according to any one or more of the preceding claims,
- attaching at least one supporting element (5) of the assembly kit to the sash frame
(3), then
- resting the sash frame (3) with its supporting element (5) attached thereto on the
blind frame (2), then
- rotating the sash frame (3) into the blind frame (2), then
- mounting it at least one hinge that bears the sash frame (3) in the blind frame
(2), and then
- removing the supporting element (5).
7. A method for removing a sash frame (3) from a blind frame (2) of a residential roof
window (1), in particular a pivoting residential roof window, with the following steps:
- providing an assembly kit according to any one or more of the preceding claims 1
to 5,
- attaching at least one supporting element (5) of the assembly kit to the sash frame
(3), then
- pivoting the sash frame (3) about its axis, in particular pivoting axis, such that
the supporting element (5) comes to rest on the blind frame (2), then
- disassembling at least one hinge that bears the sash frame (3) in the blind frame
(2), then
- rotating the sash frame (3) out of the blind frame (2), then
- lifting the sash frame (3) out of the blind frame (2), and then
- optionally removing the supporting element (5).
8. The method according to claim 6 or 7, characterised in that a plurality of supporting elements (5) spaced apart from each other are attached
to the sash frame (3).
1. Kit d'assemblage avec un châssis dormant (2) et un châssis de battant (3) d'une fenêtre
de toit résidentielle (1), notamment d'une fenêtre basculante de toit résidentielle,
et avec un élément de soutien (5) pour l'aide au montage lorsque le châssis de battant
(3) est accroché dans et/ou décroché du châssis dormant (2), caractérisé en ce que l'élément de soutien (5) est muni d'un logement de fixation (26) pour la fixation
temporaire sur un montant de châssis de battant, notamment une traverse de châssis
de battant (12), du châssis de battant (3) et d'un élément de support (31) qui a des
dimensions définies et sert pour maintenir la distance entre le châssis dormant (2)
et le châssis de battant (3) lorsque le châssis de battant (3) est engagé avec et/ou
désengagé du châssis dormant (2) par rotation, dans lequel le logement de fixation
(26) est un logement de fixation (26) adapté à une bande de battant de fenêtre (13)
du montant de châssis de battant, est configuré sous forme de U et présente deux bras
(19, 20) pour venir en prise autour de la bande de battant de fenêtre (13), une entretoise
(21) est disposée entre les bras (19, 20), et l'entretoise (21) forme l'élément de
support (31), dans lequel l'épaisseur (D) de l'entretoise (21) effectue la manutention
de distance de manière dimensionnellement définie.
2. Kit d'assemblage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le logement de fixation (26) est un logement à enfiler, de serrage, d'encliquetage
et/ou de collage.
3. Kit d'assemblage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entretoise (21) présente, sur son côté intérieur (22), une rainure protectrice
de réception d'un joint de châssis de battant (23).
4. Kit d'assemblage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entretoise (21) présente, sur son côté extérieur (24), un gradin de rétention (25)
qui vient en repose sur un contre-gradin (10) du châssis dormant (2) lorsque l'engagement
et/ou désengagement par rotation.
5. Kit d'assemblage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de soutien est un élément de soutien d'accrochage (5) et/ou un élément
de soutien de décrochage (5).
6. Procédé pour accrocher un châssis de battant (3) dans un châssis dormant (2) d'une
fenêtre de toit résidentielle (1), notamment d'une fenêtre basculante de toit résidentielle,
avec les étapes suivantes consistant à :
- fournir un kit d'assemblage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
- fixer au moins un élément de soutien (5) du kit sur le châssis de battant (3), puis
- poser le châssis de battant (3) avec son élément de soutien (5) y fixé sur le châssis
dormant (2), puis
- engager le châssis de battant (3) dans le châssis dormant (2) par rotation, puis
- attacher au moins une charnière logeant le châssis de battant (3) dans le châssis
dormant (2), et puis
- enlever l'élément de soutien (5).
7. Procédé pour décrocher un châssis de battant (3) d'un châssis dormant (2) d'une fenêtre
de toit résidentielle (1), notamment d'une fenêtre basculante de toit résidentielle,
avec les étapes suivantes consistant à :
- fournir un kit d'assemblage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes
1 à 5,
- fixer au moins un élément de soutien (5) du kit d'assemblage sur le châssis de battant
(3), puis
- basculer le châssis de battant (3) autour de son axe, notamment axe de basculement,
de telle manière que l'élément de soutien (5) repose sur le châssis dormant (2), puis
- démonter au moins une charnière logeant le châssis de battant (3) dans le châssis
dormant (2), puis
- désengager le châssis de battant (3) du châssis dormant (2) par rotation, puis
- enlever le châssis de battant (3) du châssis dormant (2), et puis
- le cas échéant, enlever l'élément de soutien (5).
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que plusieurs éléments de soutien (5) sont fixés sur le châssis de battant (3) de manière
espacée entre eux.