[0001] Die Erfindung betrifft ein System zur Befestigung eines Heizkörpers an einer Wand.
[0002] Derartige Systeme sind aus dem Stand der Technik bekannt, z. B. aus
DE 101 60 217 A1. Bestandteil dieser Systeme sind oftmals Tragschienen, die bei bestimmungsgemäßer
Verwendung sich vertikal erstreckend an einer Wand angeordnet werden. Solche Tragschienen
werden beispielsweise als Heizkörperbefestigungen, Montageschienen, Wandkonsolen und/oder
dergleichen bezeichnet. Es handelt sich hierbei um längliche Profilelemente, die üblicher
Weise durch zwei Schraubverbindungen an einer Wand befestigt werden. Die Tragschienen
können im Querschnitt ein U-förmiges Profil aufweisen, Zudem weisen die Tragschienen
Haltemittel auf, um einen bestimmten Heizkörpertyp halten zu können. In vielen Anwendungsfällen
werden zwei Tragschienen verwendet, die voneinander beabstandet an der Wand befestigt
werden. Ein Heizkörper kann dann in die Tragschienen eingehängt werden.
[0003] Eine entsprechende Montageanordnung ist auch aus der
EP 2 098 792 A1 bekannt, bei welcher entsprechende Tragschienen gruppiert von einer Traverse senkrecht
abstehen. Die Gesamtgruppe dient dem Einhängen eines Heizkörpers festgelegten Typs
einerseits und der Aufnahme von Rohrverbindungen festgelegten Typs andererseits.
[0004] Aus dem
DE 7605588 U1 ist ein System zur Befestigung eines Heizkörpers gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 bekannt und offenbart verstellbare Tragschienen, die auch mit einer Traverse zum
Zwecke der Stabilisierung verbindbar sind, welches in entsprechende Laschen an den
Tragschienen einsteckbar ist.
[0005] Die bekannten Systeme sind nicht frei von Nachteilen. Die möglichen, an einer Wand
zu befestigenden Heizkörpertypen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Größe, ihres
Gewichts, ihrer Bauart und/oder dergleichen. Je nach Heizkörpertyp wird eine ganz
bestimmte Art Tragschiene benötigt. Seitens eines Installateurs müssen daher viele
verschiedene Tragschienen vorgehalten werden, um ein entsprechendes Sortiment an Heizkörpertypen
installieren zu können.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein gattungsgemäßes
System dahingehend weiterzuentwickeln, dass die Verwendbarkeit und Handhabung vereinfacht
wird.
[0007] Zur technischen
Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen ein System mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1. Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Heizkörper im Sinne der Erfindung meint insbesondere einen an einer Wand anzuordnenden
Heizkörper. Das heißt, der Heizkörper ist bei einer bestimmungsgemäßen Verwendung
in einer vertikalen Ebene angeordnet. Es kann sich um einen Rippenheizkörper, einen
Heizkörper aus Stahlblech oder Stahlrohr und/oder dergleichen handeln.
[0009] Eine Tragschiene dient der Anordnung eines Heizkörpers an einer Wand. Erfindungsgemäß
weist die Tragschiene ein Oberteil einerseits und ein Unterteil andererseits auf.
Sowohl das Unterteil als auch das Oberteil dienen zum Halten eines Heizkörpers. Die
Tragschiene kann nur aus dem Unterteil und dem Oberteil bestehen. Die Tragschiene
kann aber auch noch weitere Elemente aufweisen, wie beispielsweise einen Grundkörper.
Das Unterteil und das Oberteil weisen Mittel zur Befestigung des Heizkörpers auf.
[0010] Ein Unterteil dient dem Tragen der Gewichtskraft eines Heizkörpers. Ein Oberteil
dient dem sicheren Halten des Heizkörpers an der Vorrichtung. Das Unterteil kann ein
Aufstellfläche für einen Heizkörper aufweisen. Diese Aufstellfläche kann sich bei
bestimmungsgemäßer Verwendung in horizontaler Richtung erstrecken. Die Aufstellfläche
erstreckt sich also rechtwinklig zur Richtung der Längserstreckung der Tragschiene.
Das Oberteil kann ein Haltemittel zur Anordnung an einem Heizkörper aufweisen. Bei
einer bestimmungsgemäßen Verwendung wird dann der Heizkörper zunächst auf der Aufstellfläche
des Unterteils positioniert und anschließend mit dem Haltemittel des Oberteils in
Verbindung gebracht Der Heizkörper ist dann sicher an der Tragschiene angeordnet,
und somit sicher an der Wand befestigt.
[0011] Gemäß der Erfindung sind eine zweite Tragschiene
und ein sich bei einer bestimmungsgemäßen Verwendung horizontal erstreckendes Verbindungselement
vorgesehen, wobei die Tragschienen, drehfest an dem Verbindungselement angeordnet
sind.
[0012] Bei allen bislang bekannten Systemen zur Befestigung eines Heizkörpers sind voneinander
unabhängige Tragschienen vorgesehen. Jede Tragschiene muss zur Montage an mindestens
zwei Punkten an einer Wand eingemessen werden. Dies ist oftmals bereits schwierig,
da auf den Baustellen unterschiedlichste. Bedingungen und vor allem unterschiedlichste
Baumaterialien, an denen die Tragschienen befestigt werden müssen, vorhanden sind.
Hinzu kommt, dass neben einem definierten Abstand der Tragschienen zueinander auch
eine möglichst horizontale Ausrichtung des Heizkörpers für eine korrekte Funktion
gewünscht wird. Mit den bekannten Vorrichtungen sind daher eine schwierige Handhabung,
eine langwierige Montage und die Gefahr einer suboptimalen Funktion des Heizkörpers
durch eine von der Horizontalen abweichende Lage verbunden.
[0013] Die Erfindung schafft hier Abhilfe. Das Verbindungselement dient der drehfesten Verbindung
von wenigstens zwei voneinander beabstandet angeotdneten Tragschienen, wobei damit
insbesondere die Grundkörper der Tragschienen gemeint sind. Das Verbindungselement
kann als längliches Stabelement, beispielsweise aus einem Vierkant-Vollmaterial, ausgebildet
sein. Das Verbindungselement weist Mittel zur Anordnung der Tragschienen auf. Hierbei
kann es sich um Öffnungen zur Aufnahme von Schrauben, Rastmittel, wie beispielsweise
mit einer Tragschiene verrastbare Rastnasen, und/oder dergleichen handeln.
[0014] Das Verbindungselement kann als ein im Querschnitt U-förmiges Profil ausgebildet
sein. An die beiden freien Enden der Schenkel der U-Form können sich rechtwinklig
abgewinkelte Verlängerungen anschließen. Diese dienen der Vergrößerung der Auflagefläche
des Verbindungselements der Tragschienen. Ein Clou dieser Weiterbildung liegt darin,
dass die beiden voneinander beabstandeten Tragschienen an dem Verbindungselement angeordnet
sind. Die Vorrichtung ist dadurch als Einheit handhabbar. Die Tragschienen verlaufen
rechtwinklig zum Verbindungselement Zudem verlaufen die beiden Tragschienen bevorzugt
parallel zueinander. Die Richtungen der Längserstreckungen der Tragschienen und des
Verbindungselements weisen bei einer bestimmungsgemäßen Anordnung eine gemeinsame
Normale auf. Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist somit insgesamt eine H-Form auf.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass die beiden Tragschienen zusammen
mit dem Verbindungselement als ein einheitliches Bauteil handhabbar sind. Die aus
dem Stand der Technik bekannte getrennte Handhabung der einzelnen Tragschienen entfällt
vollständig. Der besondere Clou besteht auch darin, dass die Tragschienen drehfest
an dem Verbindungselement angeordnet sind. Drehfest meint, dass eine Rotation der
Tragschienen relativ zum Verbindungselement, insbesondere zumindest in der durch die
beiden Tragschienen aufgespannten gemeinsamen Ebene, unterbunden ist. Bevorzugt meint
drehfest jedoch, dass Rotationen der Tragschienen relativ zum Verbindungselement in
allen drei Raumrichtungen unterbunden sind.
[0015] Die Tragschienen können direkt, das heißt ohne Zwischenordnung zusätzlicher Bauteile,
an dem Verbindungselement angeordnet sein. Es kann aber auch ein Koppelelement vorgesehen
sein, welches eine Tragschiene mit dem Verbindungselement verbindet. Dieses Koppelelement
kann einerseits eine Aufnahme für die Tragschiene und andererseits einen Fortsatz
zum Einführen in das Verbindungselement aufweisen. Die Befestigung der Tragschiene
an dem Verbindungselement kann als Schraubverbindung ausgebildet sein.
[0016] Dadurch wird eine Vorrichtung geschaffen, bei der zwei Tragschienen drehfest an einem
Verbindungselement angeordnet sind. Durch diese Anordnung ist die Orientierung der
beiden Tragschienen zueinander fixiert. Es sind keine Verdrehungen und/oder dergleichen
möglich. Dies ermöglicht es, die Vorrichtung beispielsweise nur mit einer Hand zu
greifen und zu handhaben. Ein Benutzer kann die Vorrichtung am Verwendungsart, das
heißt beispielsweise an einer Wand, mit einer ersten Hand anordnen und mit einer zweiten,
freien Hand Bohrlöcher anzeichnen Lind/oder diese sogar bohren. Ein Ausrichten der
beiden Tragschienen, sowohl hinsichtlich ihres Abstands als auch ihrer Orientierung
zueinander, ist vollständig entbehrlich. Die Vorrichtung, und insbesondere die Aufhängepunkte,
haben vielmehr vordefinierte Abmessungen. Diese Abmessungen sind auf einen zu verwendenden
Heizkörpertyp abgestimmt. So kann sichergestellt werden, dass beispielsweise bei Verwendung
eines Rippenheizkörpers die Tragschienen einen solchen Abstand zueinander aufweisen,
dass sie in Zwischenräume des Rippenheizkörpers eingreifen. Die Zahl der notwendigen
Mohtageschritte zur Befestigung eines Heizkörpers an einer Wand wird deutlich reduziert.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann vormontiert sein. Der Verwender kann die Vorrichtung
dann direkt und ohne Konfigurationsmaßnahmen verwenden. Zudem geht der gesamte Vorgang
der Befestigung des Heizkörpers deutlich schneller als mit den aus dem Stand der Technik
bekannten Vorrichtungen von statten. Ein aus dem Stand der Technik bekanntes Einmessen
der Tragschienen zueinander ist entbehrlich. Dadurch, dass die Bestandteile Tragschienen
und Verbindungselement der Vorrichtung in ihrer Lage zueinander festgelegt sind, ist
lediglich ein einmaliges Ausrichten der gesamten Vorrichtung erforderlich. Auch ist
die horizontale Ausrichtung besonders einfach möglich, da an dem bei bestimmungsgemäßer
Verwendung horizontal verlaufenden Verbindugselement erfindungsgemäß eine Nivelliereinrichtung,
beispielsweise eine Wasserwaage, angeordnet ist.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Tragschienen verschiebbar
an dem Verbindungselement angeordnet. Verschiebbar meint, dass die Tragschienen in
Richtung ihrer Längsstreckung, das heißt bei einer bestimmungsgemäßen Verwendung in
vertikaler Richtung, relativ zum Verbindungselement verschoben werden können. Die
Tragschienen können hierzu ein Langloch aufweisen, durch das eine mit dem Verbindungselement
gekoppelte Schraube geführt ist. Die Tragschienen können dann an der Schraube geführt
auf und ab bewegt werden, was zu einer entsprechenden Verschiebung der Tragschiene
relativ zum Verbindungselement führt. Es ist bevorzugt vorgesehen, dass die Tragschienen
in ihrer Verschiebbarkeit relativ zum Verbindungselement blockierbar ausgebildet sind.
Beispielsweise durch Anziehen der Schraube kann die Tragschiene an dem Verbindungselement
fixiert werden. Der Vorteil besteht darin, dass ein Verwender die beiden Tragschienen
und das Verbindungselement in eine gewünschte Konfiguration bringen kann, anschließend
die Tragschienen an dem
[0018] Verbindungselement blockieren kann und dann die Vorrichtung zur bestimmungsgemäßen
Verwendung an einer Wand befestigen kann. Die Verschiebbarkeit kann aber auch durch
das Koppelelement erreicht werden. Das Koppelelement kann als eine Art Gleitstein
ausgebildet sein. Das Koppelelement kann eine schienenartige Aufnahme für eine Tragschiene
aufweisen, in welcher die Tragschiene dann verschoben werden kann.
[0019] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das Verbindungselement
längenverstellbar ausgebildet. Das Verbindungselement kann teleskopierbar ausgebildet
sein. Die Lähgenversteilbarkeit erlaubt, dass der Abstand zwischen den beiden Tragschienen
je nach Anwendungsfall variiert werden kann. Dies trägt zu einer weiteren Verbesserung
der Handhabung und Montagefreundlichkeit bei.
[0020] Gemäß der Erfindung weist die Vorrichtung eine Nivelliereinrichtung, insbesondere
eine Wasserwaage, auf. Die Nivelliereinrichtung ist an dem Verbindungselement angeordnet.
Die Nivelliereinrichtung dient der Detektion, ob die Orientierung der Vorrichtung
horizontal ausgerichtet ist. Dadurch kann ohne weitere Hilfsmittel oder Werkzeuge
erreicht werden, dass ein Verwender die Vorrichtung sehr präzise und dem Grunde nach
nur mit einer Hand an einer gewünschten Wand ausrichten kann. Die Montage wird somit
weiter vereinfacht und zeitlich verkürzt. Besonders vorteilhaft ist die Verwendung
einer Wasserwaage. Wasserwaagen sind sehr einfach und kostengünstig herzustellen.
Sie bestehen aus einer gefassten Libelle, die zu den Messebenen ausgerichtet ist.
Es handelt sich hierbei um eine mit einer Flüssigkeit und einer Luft- beziehungsweise
Gasblase gefüllte, schwach gebogene Kunststoff-oder Glasröhre.
[0021] Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung.
Dabei zeigen:
Figur 1 eine nicht anspruchsgemäße Ausführungsform einer Vorrichtung in einer perspektivischen
Darstellung mit Detailansicht der Verbindung zwischen Tragschiene und Verbindungselement;
Figur 2 die Verbindung zwischen Tragschiene und Verbindungselement in geschnittener
Ansicht entlang der Schnittlinie. 11-11 gemäß Figur 1; und
Figur 3 eine Ausführungsform einer nach dem erfindungsgemäßen System ausgebildeten
Vorrichtung in einer perspektivischen Darstellung.
[0022] Figur 1 zeigt eine nicht anspruchsgemäße Ausführungsform einer Vorrichtung. Die Vorrichtung
weist zwei Tragschienen 1 und ein Verbindungselement 2 auf. Die Tragschienen 1 und
das Verbindungselement 2 sind drehfest miteinander verbunden.
[0023] Jede der Tragschienen 1 weist einen Grundkörper 3 einerseits sowie ein Unterteil
4 und ein Oberteil 5 andererseits auf. Das Unterteil 4 und das Oberteil 5 sind jeweils
mit einem Ende des Grundkörpers 3 verbunden. Zur Verbindung dienen Schrauben 6, 7.
Der Grundkörper 3 ist als im Querschnitt U-förmiges Profil ausgebildet, wobei sich
von den freien Schenkeln der U-Form aus rechtwinklig abgewinkelte Verlängerungen erstrecken.
Das Unterteil 4 weist im Querschnitt ein U-förmiges Profil auf. Die Innenmaße des
Profils des Unterteils 4 entsprechen den Außenmaßen des Profils des Grundkörpers 3.
Das Unterteil 4 ist auf den Grundkörper 3 aufschiebbar. Durch eine Bohrung im Unterteil.
4 ist eine Schraube 6 geführt, die hinter dem Grundkörper 3 in ein Innengewinde greift
und somit dort gekontert ist. Durch Anziehen der Schraube 6 verspannen sich der Grundkörper
3 und das Unterteil 4. Das Unterteil 4 ist dann unbewegbar am Grundkörper 3 fixiert.
[0024] Das Oberteil 5 ist in den Grundkörper 3 eingeführt. Hierzu weist das Oberteil 5 einen
Verbindungsbereich mit einem Querschnitt auf, dessen Außenmaße den Innenmaßen des
Profils des Grundkörpers 3 entsprechen. Durch eine Öffnung des Grundkörpers 3 ist
eine Schraube 7 geführt, welche in ein Innengewinde des Oberteils 5 eingreift. Durch
Anziehen der Schraube 7 können das Oberteil 5 und der Grundkörper 3 gegeneinander
verspannt werden. Die Teile sind dann reibschlüssig miteinander verbunden.
[0025] Durch diese Ausbildung der Tragschienen 1 sind diese teleskopartig ausziehbar und
können in ihrer vertikalen Länge an die Höhe des Heizkörpers angepasst werden.
[0026] Die beiden Tragschienen 1, genauer die beiden Grundkörper 3, sind unter Zwischenordnung
eines Koppelelement 11 mit dem Verbindungselement 2 verbunden. Das Koppelelement 11
weist einerseits eine U-förmige Aufnahme auf, die auf den Grundkörper 3 aufgesteckt
werden kann. Andererseits weist das Koppelelement 11 einen blockartigen Fortsatz auf,
auf den das Verbindungselement 2 aufgesteckt werden kann.
[0027] Der Clou dieses Koppelelements 11 besteht darin, dass eine drehfeste Anordnung der
Tragschienen 1 an dem Verbindungselement 2 erreicht werden kann. Die beiden Tragschienen
1 sind dadurch in ihrer Orientierung zueinander fixiert. Zudem ist der Abstand der
beiden Tragschienen 1 zueinander fixiert.
[0028] Hinzu kommt, dass die Tragschienen 1 in der U-förmigen Aufnahme des Koppelements
11 linear bewegbar sind. Es verbleiben also gewisse Einstellmöglichkeiten für den
Verwender. Sofern eine gewünschte Einstellung erreicht ist, kann eine das Verbindungselement
2, das Koppelelement 11 und die Tragschiene 1 durchgreifende Schraube 12 angezogen
werden. Die Tragschiene 1 und die Verbindungselemente 2 können durch die Schrauben
12 in ihrer relativen Lage zueinander fixiert werden.
[0029] Die Anordnung aus den beiden Tragschienen 1 und dem Verbindungselement 2 kann als
Einheit gehandhabt werden. Dies erleichtert die Anbringung der Vorrichtung an einer
Wand ungemein. Von Vorteil ist zudem, dass an dem Verbindungselement 2 eine Wasserwaage
13, insbesondere unverlierbar, angeordnet ist. Die Wasserwaage 13 weist in an sich
bekannter Weise eine Libelle auf. Durch die Wasserwaage 13 kann die horizontale Ausrichtung
der Vorrichtung ohne weitere Werkzeuge enorm vereinfacht werden.
[0030] Durch in den Grundkörpern 3, den Oberteilen 5 und den Unterteilen 4 vorgesehene Langlöcher
14 können Schrauben hindurchgesteckt werden, die dann der Verbindung mit einer Wand
dienen.
[0031] Figur 2 zeigt einen Querschnitt durch den Verbindungsbereich von Tragschiene und
Verbindungselement 2. Der Schnitt verläuft in Richtung der Längserstreckung des Verbindungselements
2, und zwar in einer Ebene, die bei einer bestimmungsgemäßen Verwendung der Vorrichtung
mit der Horizonfalebene zusammenfällt.
[0032] Der Darstellung gemäß Figur 2 ist das zuvor bereits beschriebene Profil des Grundkörpers
3 im Querschnitt zu entnehmen. In dem Grundkörper 3 ist eine Mutter 15 aufgenommen.
Auf dem Grundkörper 3 ist das Koppelelement 11 angeordnet, welches mit seiner U- förmigen
Aufnahme den Grundkörper 3 teilweise umgreift. Auf das Koppelelement 11 aufgesteckt
ist das Verbindungselement 2. Durch eine Öffnung im Verbindungselement 2, eine weitere
Öffnung im Koppelelement 11 und noch eine weitere Öffnung im Grundkörper 3 ist die
Schraube 12 hindurchgeführt Die Schraube 12 greift in die Mutter 15 ein. Durch Anziehen
der Schraube 12 können das Verbindungselement 2, das Koppelelement 11 und der Grundkörper
3 der Tragschiene 1 miteinander verbunden werden. Die Mutter 15 kann eine viereckige
oder auch sechseckige Außenköntur aufweisen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass
sie innerhalb des Grundkörpers 3 nicht frei drehen kann.
[0033] Dargestellt ist zudem ein Haltemittel 10 des Oberteils 5.
[0034] Die bestimmungsgemäße Verwendung dieser zuvor beschriebenen Vorrichtung geht wie
folgt von Statten. Die Einheit aus den beiden Tragschienen 1 und dem Verbindungselement
2 wird an einer Wand angeordnet. Durch eine Ausrichtung in Abhängigkeit des Messergebnisses
der Wasserwaage 13 kann das Verbindungselement 2 in eine horizontale Lage gebracht
werden. Durch die drehfeste Anordnung der Tragschienen 1 an dem Verbindungselement
2 befinden sich die Tragschienen dann zwingend in einer vertikalen Lage. Anschließend
können Bohrlöcher durch die Lang löcher 14 hindurch angezeichnet werden. Es ist aber
auch denkbar, dass die Bohrlöcher unmittelbar durch die Langlöcher 14 hindurch gebohrt
werden. Anschließend kann die Einheit mit der vorgesehenen Wand verschraubt werden.
[0035] Ein Heizkörper wird
dann auf Aufstellflächen 8, 9 an den Unterteilen 4 gestellt. Je nach verwendetem Heizkörpertyp
kann ein Unterteil 4 mit einer Aufstellfläche 8, 9 verwendet werden, welche Aufstellfläche
8, 9 an die jeweilige geometrische Form des Heizkörpers angepasst ist. Hierdurch kein
eine optimierte Fixation des Heizkörpers erreicht werden. Die Aufstellflächen 8, 9
verlaufen bei der bestimmungsgemäßen Verwendung der Einheit horizontal. Die Aufstellflächen
8, 9 stellen eine für den jeweiligen Hetzkörpertyp ideale Auflagefläche bereit.
[0036] Anschließend wird der Heizkörper in eine vertikale Position gebracht, woraufhin an
den Oberteilen 5 vorgesehene Haltemittel 10 mit dem Heizkörper verbunden werden können.
Die Haltemittel 10 weisen eine Hakenform auf. Die Oberteile 5 bzw. die Haltemittel
10 sind in ihrer geometrischen Form an den Heizkörpertyp angepasst. Dadurch können
Sie entsprechende Rippen oder sonstige Befestigungsmittel am Heizkörper umgreifen.
Anschließend können die Haltemittel 10 in einer derart den Heizkörper umgreifenden
Lage fixiert werden. Der Heizkörper ist dann sicher an der Wand befestigt. Zudem ist
sichergestellt, dass die Bohrlöcher exakt getroffen wurden und sich der Heizkörper
somit in einer verbesserten horizontalen Lage befindet. Hinzu kommt, dass die an die
Form des Heizkörpers angepassten Oberteile 5 und Unterteile 4 besonders zuverlässig
ein Kippen oder Abrutschen der Heizkörper verhindern.
[0037] Figur 3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer nach dem erfindungsgemäßen System
ausgebildeten Vorrichtung. Die Vorrichtung weist zwei Tragschienen 1' und ein Verbindungselement
2' auf: Jede der beiden Tragschienen 1' hat an ihrem unteren Ende einen Auflagesitz
18 zur Aufnahme eines Heizkörpers. Am oberen Ende jeder der beiden Tragschienen 1'
ist ein Haltemittel 10' angebracht, mit welchem ein an dem Auflagesitz 18 aufgenommener
Heizkörper an der jeweiligen Tragschiene 1' verriegelt werden kann; Die Tragschienen
1' und das Verbindungselement 2' sind miteinander drehfest verbunden oder können miteinander
drehfest verbunden werden.
[0038] Jeweils ein Koppelelement 11' ist zwischen einer jeweiligen Tragschiene 1' und einem
jeweiligen Ende des Verbindungselements 2' angeordnet. Die beiden Tragschienen 1'
sind einstückig ausgebildet. Das Koppelelement 11' besitzt einerseits erste Formationen,
die zur Form der Tragschienen 1' komplementär sind und eine starre Verbindung zwischen
der jeweiligen Tragschiene 1' und dem Koppelelement 11' ermöglichen. Das Koppelelement
11' besitzt andererseits zweite Formationen, die zur Form des Verbindungselements
2' komplementär sind und eine starre Verbindung zwischen der jeweiligen Tragschiene
1' und dem Verbindungselement 2' ermöglichen.
[0039] Die ersten Formationen des Koppeielements 11' sind vorzugsweise als Einrastformationen
ausgebindet, welche die jeweilige Tragschiene 1' umgreifen und eine drehfeste starre
Verbindung zwischen der jeweiligen Tragschiene 1' und dem Koppelelement 11' erzeugen.
Die zweiten Formationen des Koppelelements 11' sind vorzugsweise ebenfalls als Einrastformationen
ausgebildet, welche das jeweilige Ende des Verbindungselements 2' umgreifen und eine
drehfeste starre Verbindung zwischen dem Verbindungselement 2' und dem Koppelelement
11' erzeugen.
[0040] Die ersten Formationen des Koppelelements 11' und die dazu komplementäre Tragschiene
1' können auch als mehrere Einraststift/Rastloch-Verbindungen ausgebildet sein (nicht
gezeigt). Dabei ist der jeweilige Einraststift
mit dem Koppelelement 11' oder mit der Tragschiene 1' einstückig, und das dazu komplementäre
Rastloch ist in der Tragschiene 1' bzw. in dem Koppelelement 11' ausgebildet. Die
zweiten Formationen des Koppelelements 11' und das dazu komplementäre Verbindungselement
2' können ebenfalls als mehrere Einraststift/Rastloch-Verbindungen ausgebildet sein
(nicht gezeigt). Dabei ist auch hier der jeweilige Einrasfstift mit dem Koppelelement
11' oder mit dem Verbindungselement 2' einstückig, und das dazu komplementäre Rastloch
ist in dem Verbindungselement 2' bzw. in dem Koppelelement11' ausgebildet.
[0041] Vorzugsweise sind die mittels der ersten Formationen und der zweiten Formationen
der beiden Koppelelemente 11' miteinander verbundenen beiden Tragschienen 1' und das
Verbindungselement 2' rechtwinklig zueinander ausgerichtet, so dass die beiden Tragschienen
1' und das Verbindungselement 2' eine starre I-1-förmige Anordnung 1'-2'-1' bilden.
[0042] Mindestens eine der Tragschienen 1', vorzugsweise beide Tragschienen 1', enthalten
ein Markierungsloch 16, durch welches eine Markierung an der Wand angebracht werden
kann, und an dem Verbindungselement 2' ist eine Wasserwaage 13 angeordnet.
[0043] Für die erfindungsgemässe Montage eines Heizkörpers (nicht gezeigt) mittels des erfindungsgemässen
Systems werden zunächst zwei Tragschienen 1' mit einem Verbindungselement 2' zu einer
starren H-förmigen Anordnung zusammengebaut. Dazu werden die beiden Enden des Verbindungselements
2' mittels eines jeweiligen Koppeielements 11' mit einer jeweiligen Tragschiene 1'
drehfest verbunden. Vor dem Anbringen der H-förmige Anordnung 1'-2'-1' an der Wand
wird die H-förmige Anordnung mit den unteren Enden der Tragschienen 1' auf den Boden
gesteilt und gleichzeitig an die Wand gedrückt. Dann wird mittels eines Stiftes durch
das Markierungsloch 16 hindurch eine erste Markierung an der Wand angebracht. Anschliessend
wird die starre H-förmige Anordnung 1'2'4 angehoben, bis das an der Tragschiene 1'
unterhalb des Markierungslochs 16 angeordnete Befestigungsloch 17 mit der Markierung
an der Wand ausgerichtet ist. Bei horizontal ausgerichtetem Verbindungselement 2',
was durch die Wasserwage angezeigt wird, werden nun an den drei weiteren Befestigungslöchern
der H-förmigen Anordnung 1'-2'1' mittels eines Stiftes drei weitere Markierungen an
der Wand angebracht. Die so erstellten vier Markierungen zeigen die Stellen an der
Wand, wo anschliessend, Löcher für Befestigungsmittel wie Dübel, Schrauben und dergleichen
z.B. durch Bohren hergestellt werden müssen. Nach dem Bohren und Anbringen zumindest
eines Teils der benötigten Befestigungsmittel in den Löchem wird die starre H-förmige
Anordnung 1'-7-1 an der Wand unter Verwendung der Befestigungsmittel fixiert. Die
H-förmige Anordnung 1'-2'-1' ist nun an der Wand in einer definierten Ausrichtung
fixiert, welche eine Montage des Heizkörpers in horizontaler Ausrichtung gewährleistet.
Das Verbindungselement 2' kann nun von den beiden Tragschienen 1' gelöst und entfernt
werden, so dass nur die beiden Tragschienen 1' korrekt positioniert an der Wand fixiert
bleiben. Der Heizkörper (nicht gezeigt) wird dann auf den jeweiligen Auflagesitz 18
am unteren Ende der Tragschiene 1' aufgesetzt und mit dem am oberen Ende der Tragschiene
1' angebrachten jeweiligen Haltemittel 10' verriegelt.
Bezugszeichen
[0044]
- 1, 1'
- Tragschiene
- 2, 2'
- Verbindungselement
- 3
- Grundkörper
- 4, 4'
- Unterteil
- 5, 5'
- Oberteil
- 6
- Schraube
- 7
- Schraube
- 8
- Aufstellfläche
- 9
- Aufstellfläche
- 10, 10'
- Haltemittel
- 11, 11'
- Koppelelement
- 12
- Schraube
- 13
- Wasserwaage
- 14
- Langloch
- 15
- Mutter
- 16
- Markierungsloch
- 17
- Befestigungsloch
- 18
- Auflagesitz
1. System zur Befestigung eines Heizkörpers an einer Wand, mit zwei Tragschienen (1';
1') welche im bestimmungsgemäßen Verwendungsfall jeweils ein Unterteil (4') und ein Oberteil (5') aufweisen und sich vertikal erstrecken, sowie einem sich bei einer
bestimmungsgemäßen Verwendung horizontal erstreckendes Verbindungselement (2'), wobei
die Tragschienen (1', 1') drehfest an dem Verbindungselement (2') angeordnet sind
dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (4') und das Oberteil (5') der jeweiligen Tragschiene (1') miteinander
einstückig ausgebildet sind, und das eine Nivelliereinrichtung, insbesondere eine
Wasserwaage (13), an dem Verbindungselement (2') angeordnet ist.
2. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (4') eine Aufstellflächen (18) für einen Heizkörper aufweist.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aufstellfläche (18) bei bestimmungsgemäßer Verwendung in horizontaler Richtung
erstreckt.
4. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (5') ein Haltemittel (10') zur Anordnung an einem Heizkörper aufweist.
5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschienen (1', 1') verschiebbar an dem Verbindungselement (2') angeordnet
sind.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschienen (1', 1') in ihrer Verschiebbarkeit relativ zum Verbindungsetement
(2') blockierbar ausgebildet sind.
7. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (2') längenverstellbar ausgebildet ist.
8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass weinigstens eine Tragschiene (1') ein Markierungsloch (16) enthält.
1. A system for fixing a radiator on a wall, comprising two mounting rails (1', 1') which,
in case of proper use, respectively comprise one lower part (4') and one upper part
(5') and extend vertically, as well as comprising a connecting element (2') which
extends horizontally in case of proper use, wherein the mounting rails (1', 1') are
arranged in a rotation-proof manner on the connecting element (2'), characterized in that the lower part (4') and the upper part (5') of the respective mounting rails (1')
are integrally formed with each other, and that a levelling device, in particular
a spirit level (13) is arranged on the connecting element (2').
2. A system according to one of the preceding claims, characterized in that the lower part (4') comprises an installation surface (18) for a radiator.
3. A system according to claim 2, characterized in that the installation surface (18) extends in the horizontal direction in case of proper
use.
4. A system according to one of the preceding claims, characterized in that the upper part (5') comprises a retaining means (10') for the arrangement on a radiator.
5. A system according to one of the preceding claims, characterized in that the mounting rails (1', 1') are arranged in a displaceable manner on the connecting
element (2').
6. A system according to claim 5, characterized in that the mounting rails (1', 1') can be blocked in their displaceability with respect
to the connecting element (2').
7. A system according to one of the preceding claims, characterized in that the connecting element (2') is adjustable in length.
8. A system according to one of the preceding claims, characterized in that at least one mounting rail (1') contains a marking hole (16).
1. Système de fixation d'un radiateur sur une paroi, comprenant deux barres support (1',
1'), qui, en cas d'utilisation conforme à l'usage prévu, comprennent chacune une partie
inférieure (4') et une partie supérieure (5') et s'étendent verticalement, ainsi que
comprenant un élément de liaison (2') s'étendant horizontalement en cas d'utilisation
conforme à l'usage prévu, les barres support (1', 1') étant disposées de manière solidaire
en rotation sur l'élément de liaison (2'), caractérisé en ce que la partie inférieure (4') et la partie supérieure (5') de la barre support respective
(1') sont formées d'un seul tenant l'une avec l'autre, et qu'un dispositif de mise
à niveau, notamment un niveau à bulle (13) est disposé sur l'élément de liaison (2').
2. Système selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie inférieure (4') comprend une surface de pose (18) d'un radiateur.
3. Système selon la revendication 2, caractérisé en ce que la surface de pose (18) s'étend dans la direction horizontale en cas d'utilisation
conforme à l'usage prévu.
4. Système selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie supérieure (5') comprend un moyen de retenue (10') destiné à la disposition
sur un radiateur.
5. Système selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les barres support (1', 1') sont disposées de manière déplaçable sur l'élément de
liaison (2').
6. Système selon la revendication 5, caractérisé en ce que les barres support (1', 1') peuvent être bloquées en ce qui concerne leur mobilité
par rapport à l'élément de liaison (2').
7. Système selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de liaison (2') a une longueur réglable.
8. Système selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une barre support (1') contient un trou de marquage (16).