[0001] Die Erfindung betrifft einen faltbaren Einsatz für eine Blumenvase nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Beschreibung
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Einwegbehältnisse zum Transport von Pflanzen
bekannt.
WO 2010/092602 A1 offenbart ein Einwegbecher umgeben von einem flexiblen Material wie einem Kunststoffmaterial
oder kunststoffbeschichteten Papier, mit einer Seitenwand, einer oberen Kante und
einem Boden. Das flexible Material, dass die Seitenwand des Bechers ausbildet, ist
in Form von Bälgen mit Kämmen und Kerben ausgebildet. Entsprechend kann der Becher
in eine geschlossene Position durch Drücken der oberen Kante in Richtung des Bodens
zusammengepresst werden oder durch Ziehen der oberen Kante weg von dem Boden entfaltet
werden.
[0003] US 2003/0009939 A1 beschreibt eine Hülle oder Hülse zur Aufnahme von Pflanzen. Die Hülle umfasst einen
unteren Bereich und einen oberen Bereich. Der untere Bereich dient der Aufnahme des
Pflanzentopfs und der obere Bereich ist gestaltet, um den oberen Abschnitt der Pflanze
zu umgeben. Oberer Bereich und unterer Bereich können voneinander getrennt werden.
[0004] Die Präsentation von Blumen und anderen Vasen auch in geschlossenen Räumen erweist
sich ungebrochener Beliebtheit. Üblicherweise werden hierzu die Blumen in Form von
Blumensträußen zusammengefasst und in dafür geeigneten Vasen in Wasser für längere
Zeit frisch gehalten.
[0005] Die Haltbarkeit der Blumen in Vasen ist jedoch zeitlich begrenzt. Insbesondere aufgrund
des biologischen Ursprungs der Blumen kommt es nach einem bestimmten Zeitraum, der
u.a. von der Art der verwendeten Blumen abhängt, zum vermehrten Wachstum von Mikroorganismen
in dem in der Blumenvase enthaltenen Wasser beziehungsweise an den sich im Wasser
befindlichen Blumenstängeln. Auch kann es hierbei zur Ausbildung von Biofilmen aus
den Mikroorganismen an den Vasenwänden kommen, was nach einem bestimmten Zeitraum
zu einer unerwünschten Geruchsbelästigung führen kann. Neben dem vermehrten Wachstum
von Mikroorganismen können sich auch andere Bruchstücke der Blumen in dem Vasenbehälter
ansammeln und das Wachstum von Mikroorganismen fördern.
[0006] Zur Vermeidung dieser unerwünschten Nebeneffekte und zur Verlängerung der Haltbarkeit
der Blumen wird üblicherweise das in der Vase enthaltene Wasser mehrfach ausgewechselt.
Nicht des so trotz ist die Haltbarkeit der Blumen in Blumenvasen begrenzt, so dass
deren Entsorgung nach einer bestimmten Zeitperiode notwendig wird. Aufgrund der beschriebenen
Ansammlung von Mikroorganismen in dem Blumenwasser und an den Wänden der verwendeten
Blumenvase kann die Entsorgung eines verbrauchten bzw. verblühten Blumenstraußes für
den Anwender mit starken Geruchsbelästigungen und Verschmutzungen verbunden sein.
Auch kann je nach Form und Geometrie der verwendeten Blumenvase eine Reinigung der
Blumenvase mühsam und zeitaufwendig sein.
[0007] Ausgehend von dieser Problematik besteht daher der Wunsch nach einer einfachen und
verschmutzungsarmen beziehungsweise verschmutzungsfreien Entsorgung von Blumensträußen
aus Blumenvasen.
[0008] Entsprechend besteht daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Vorrichtung
bereitzustellen, die eine einfache, saubere und flexible Entsorgung von verbrauchten
Blumen ermöglicht.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen faltbaren Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir
für eine Blumenvase mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Entsprechend wird ein faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase
bereitgestellt, der zur Aufnahme von Blumen und Wasser geeignet ist und aus mindestens
einem wasserfesten Material besteht, wobei der Einsatz durch die Blumenvase gestützt
wird.
[0011] Der vorliegende Einsatz umfasst zwei planare Flächen und der Einsatz ist entlang
der Höhe seiner Kegelstumpfform gefaltet, wobei die Faltung so ist, dass der Einsatz
nach Einführen in die Vase vertikal gefaltet entlang der Vasenhöhe vorliegt und sich
nach Einsetzen in die Blumenvase selbsttätig vertikal entlang der Vasenhöhe entfaltet
und sich durch das Entfalten an die Form der Blumenvase anpassen kann, und wobei die
Faltung des Einsatzes mehrere längliche Faltungen aufweist wie dies bei den bekannten
Plisseestoffen üblich ist.
[0012] Ein stauchbares Wasserreservoir ist an der unteren planaren Fläche des Einsatzes
vorgesehen und damit verbunden, wobei das stauchbare Wasserreservoir einen stauchbaren
Schlauch umfasst, der bei Gebrauch des mit Wasser gefüllten Vaseneinsatzes in der
Blumenvase in gestauchter Form vorliegt und bei Entfernung des Einsatzes aus der Blumenvase
aufgrund des in den Schlauch aus dem Einsatz einfließenden Wassers entstaucht wird.
[0013] Der entlang seiner länglichen Ausdehnung (d.h. entlang seiner Höhe) faltbare Einsatz
weist eine zylindrische oder kegelstumpfartige Form mit zwei zueinander parallelen
planaren bzw. ebenen Flächen auf. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist an einer der
planaren bzw. ebenen Flächen des Einsatzes ein stauchbares Wasserreservoir vorgesehen.
[0014] Der vorliegende faltbare Einsatz für eine Blumenvase besteht somit aus zwei Abschnitten:
ein erster Abschnitt umfasst einen zylindrischen oder kegelstumpfförmigen Einsatz,
der entlang seiner länglichen Ausdehnung bzw. Höhe vor Einsatz in die Blumenvase gefaltet
vorliegt und sich je nach Geometrie und Umfang der Blumenvase nach Einsatz in die
Blumenvase vollständig oder zumindest teilweise entfaltet. Ein zweiter Abschnitt des
Einsatzes umfasst ein stauchbares Wasserreservoir, das an einer der planaren bzw.
ebenen Flächen des Einsatzes vorgesehen und damit verbunden ist.
[0015] Der vorliegende faltbare Einsatz weist zwei zueinander parallele Ebenen auf, die
jeweils als offenes, oberes Ende und als geschlossenes, unteres Ende definiert werden
können. Im Falle eines zylinderförmigen Einsatzes sind die beiden Ebenen bzw. Öffnungen
gleichgroß, wohingegen im Falle eines kegelstumpfförmigen Einsatzes beide Ebenen bzw.
Öffnungen von unterschiedlicher Größe sind.
[0016] Der vorliegende wasserdichte, faltbare Einsatz kann an jede beliebige Vasenform angepasst
werden. Bevorzugt weist der Einsatz einen einteiligen zusammenfaltbaren beziehungsweise
zudrückbaren Zuschnitt auf. Aufgrund der Flexibilität des Einsatzes kann dieser eine
Vielzahl von unterschiedlichen Formen annehmen und ist somit für eine Vielzahl von
Blumenvasen mit unterschiedlichen Geometrien und Abmessungen geeignet. Es ist hervorzuheben,
dass der vorliegende Einsatz aufgrund des flexiblen Materials nicht zur Verwendung
als eigenständige Blumenvase (z.B. als Transportblumenvase) geeignet ist, sondern
die notwendige Stützung durch die verwendete Blumenvase erhält.
[0017] Aufgrund der Anordnung eines Wasserreservoirs an einer der beiden Ebenen bzw. Öffnungen
des Einsatzes kann der Einsatz auch dahingehend beschrieben werden, das dieser an
einer Seite, z.B. nach oben hin, offen ist, wobei als oben der Abschnitt beziehungsweise
die Öffnung des Einsatzes angesehen werden kann, durch welche die Blumen und das Wasser
in den Einsatz eingetragen beziehungsweise eingesetzt werden. Nach unten hin, dass
heißt in entgegen gesetzter Richtung ist der Einsatz hingegen aufgrund des Wasserreservoirs
geschlossen. Typischerweise wird der Einsatz mit dem geschlossenen Ende, an dem das
Wasserreservoir vorgesehen ist, zuerst in die Blumenvase eingeführt, so dass das Wasserreservoir
am Boden der Vase aufliegt.
[0018] In einer Ausführungsform besteht der vorliegende Einsatz für eine Blumenvase aus
mehreren Materiallagen, wobei mindestens einer der verwendeten Materiallagen ein wasserdichtes
Material umfasst. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Einsatz mindestens
ein wasserfestes Außenmaterial und mindestens ein zellstoffhaltiges Innenmaterial.
Dabei können das mindestens eine Außenmaterial und das mindestens eine Innenmaterial
flächig miteinander verbunden sein.
[0019] Es ist insbesondere bevorzugt, wenn das Außenmaterial des Einsatzes aus einem Kunststoffmaterial
besteht, wobei das Außenmaterial so beschaffen ist, dass es dem Einsatz einer Steifigkeit
verleihen kann. Als besonders geeignetes Außenmaterial hat sich dabei ein faltbarer
Kunststoff erwiesen, wie dieser zum Beispiel in Kunststoffdecken oder auch als Beschichtungsmaterial
von Windeln oder der gleichen verwendet wird.
[0020] Es ist ebenfalls möglich, dass das Außenmaterial mit einem Dekor versehen ist oder
einfarbig ist. Entsprechend sind der dekorativen Gestaltung des faltbaren Einsatzes
für Blumenvasen keine Grenzen gesetzt und ein vielfältiges Einsatzgebiet ist möglich.
[0021] Auch kann es vorgesehen sein, dass das Innenmaterial des vorliegenden Einsatzes mit
einem Nährstoff oder mit einer anderen Substanz beschichtet ist, um die Haltbarkeit
der Blumen zu erhöhen.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der vorliegende Einsatz in mindestens
einer Richtung, insbesondere in Richtung entlang seiner Höhe gefaltet ist, d.h. der
Einsatz ist bevorzugt entlang der Höhe seiner Kegelstumpfform gefaltet. Nach Einführen
des Einsatzes in eine Vase ist die Faltung des Einsatzes auch so zu beschreiben, dass
diese vertikal entlang der Vasenhöhe vorliegt. Entsprechend ist der vorliegende faltbare
Einsatz dann entlang der Vertikale der Vase gefaltet, dass heißt der Einsatz ist länglich
gefaltet. Jedoch ist eine zusätzliche horizontale Faltung des Einsatzes auch generell
denkbar.
[0023] Der vorliegende Einsatz ist dabei so gefaltet, dass sich dieser nach Einsetzen in
die Vase selbsttätig vertikal entlang der Vasenhöhe entfaltet und sich somit selbsttätig
durch Entfalten an die Form der Vase anpassen kann. Die Faltung des Einsatzes kann
in Form von mehreren Faltungen wie zum Beispiel bei Plisseestoffen üblich vorliegen.
[0024] Die Länge des Einsatzes kann zweckmäßigerweise durch Entfernen eines Abschnittes
des Einsatzes wie zum Beispiel durch einfaches Abschneiden beziehungsweise Kürzen
des Einsatzes an die Höhe der Vase angepasst werden.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform des vorliegenden Einsatzes ist zwischen dem
ersten Abschnitt aus vertikal faltbaren Material und dem zweiten Abschnitt in Form
des stauchbaren Wasserreservoirs ein zusätzlicher, dritter Abschnitt vorgesehen, der
zur Anpassung der Höhe bzw. der Länge des Einsatzes an die verwendete Blumenvase dient.
Dadurch kann ein Abschneiden des vertikal faltbaren Materialabschnittes vermieden
werden. Dieser zusätzliche, dritte Abschnitt kann als ein Einschub zwischen ersten
und zweiten Abschnitt angesehen werden, der bevorzugt aus einem anderen Material,
als der der erste vertikal faltbare Abschnitt hergestellt ist. Wesentlich ist, dass
das Material des dritten, eingeschobenen Abschnittes ebenfalls faltbar oder stauchbar
ist, wobei die Faltbarkeit des dritten Abschnittes horizontal vorliegt bzw. bedingt
ist. Der dritte Einsatzabschnitt kann somit entlang der Vasenhöhe entfaltet oder auch
gestaucht werden. Das Material z.B. elastischer Kunststoff des dritten Abschnitts
weist bevorzugt Noppen oder Rillen auf, die eine Haftung des dritten Abschnitts und
damit des gesamten Einsatzes an der Innenseite der Blumenvase ermöglichen.
[0026] Wie bereits erwähnt, weist der vorliegende faltbare Einsatz an einer Ebene wie z.B.
an seinem geschlossenen Ende ein Wasserreservoir auf. Bevorzugterweise sind dabei
das Wasserreservoir und der Einsatz wasserfest bzw. wasserdicht miteinander verbunden.
Das Wasserreservoir dient insbesondere zur Aufnahme des sich in Blumenvaseneinsatz
befindlichen Wassers.
[0027] Das Wasserreservoir liegt in Form eines stauchbaren beziehungsweise faltbaren Schlauches
vor. Befindet sich der Vaseneinsatz bei Gebrauch in der Vase, dass heißt ist der Vaseneinsatz
mit Wasser gefüllt, liegt das Wasserreservoir in Form eines Schlauches in gestauchter
Form vor. In dieser gestauchten Position nimmt der Schlauch als Wasserreservoir entsprechend
kein Wasser auf. Erst bei Herausnehmen beziehungsweise Entfernen des Einsatzes aus
der Vase kommt es zur einer Entstauchung oder Entfaltung des Schlauches aufgrund des
in den Schlauch aus dem Einsatz einfließenden Wassers.
[0028] Bevorzugterweise ist das Wasserreservoir in der Lage, mindestens die Hälfte des sich
im Vaseneinsatzes befindlichen Wassers aufzunehmen. Mit anderen Worten, das schlauchförmige
Wasserreservoir weist bevorzugt ein Volumen auf, so dass zumindest die Hälfte des
sich im Vaseneinsatzes befindlichen Wassern vom schlauchförmigen Wasserreservoir aufgenommen
werden kann.
[0029] Das Wasserreservoir liegt in Form eines stauchbaren oder faltbaren Schlauches vor.
Es ist aus einem reißfesten Kunststoffmaterial hergestellt, dass auch nach einem mehrfachen
Gebrauch des Vaseneinsatzes keine Risse aufweist. Um ein effektives Zusammenstauchen
beziehungsweise Zusammenfalten des Schlauches zu ermöglichen, sind in das Schlauchmaterial
Ringe aus einem festen Material, wie zum Beispiel einem Kunststoff oder metallhaltigen
Material eingefügt. Aufgrund der eingebauten Ringe ist ein einfaches und komfortables
Zusammenstauchen beziehungsweise Zusammenfalten des Wasserreservoirs möglich.
[0030] In einer weiteren Variante weist das Wasserreservoir an seinem Boden eine Öffnung
auf. Entsprechend umfasst das schlauchförmige Wasserreservoir an seinem Boden, dass
heißt der dem Einsatz gegenüberliegenden Seite des Wasserreservoirs, eine Öffnung.
Durch diese Öffnung kann das sich im Wasserreservoir befindliche Wasser aus dem Reservoir
und somit aus dem Blumenvaseneinsatz abgeleitet werden.
[0031] In einer weitergehenden Modifikation des vorliegenden Einsatzes für eine Blumenvase
weist dieser mindestens ein Stützelement auf. Dieses Stützelement oder auch als Formgeber
zu bezeichnende Element gewährleistet die Formstabilität des faltbaren Einsatzes nach
Einsetzen des selbigen in einer Blumenvase. Das Stützelement kann in das Material
des Einsatzes integriert sein oder separat vorliegen. Bevorzugt liegt das Stützelement
jedoch separat vom Material des Einsatzes vor, wodurch eine mehrfache Verwendung des
Stützelementes möglich ist. Das Stützelement dient im Inneren des Einsatzes zum Abstützen
beziehungsweise Aufrecht- oder Offenhalten des Einsatzes in der Blumenvase.
[0032] Bevorzugt umfasst das Stützelement mehrere Abschnitte. So weist das Stützelement
mindestens einen ersten Stützring auf, der bevorzugt an das offene Ende des Einsatzes
anpassbar ist. Dieser erste Stützring kann aus Metall oder einem anderen, bevorzugt
elastischen, leicht verformbaren Material bestehen. Somit ist der erste Stützring
dehnbar und kann leicht an den oberen inneren Umfang der Blumenvase angepasst werden.
Der erste Stützring kann z.B, aus mehreren gleichgroßen Gliedern oder Elementen bestehen,
die miteinander gelenkig verbunden sind und somit beliebig aneinander gedrückt werden
können oder voneinander entfernt bzw. gedehnt werden können. Auch können die Glieder
des ersten Stützringes unterschiedliche Größen bzw. Abmaße aufweisen, so dass eine
Verschachtelung der Glieder ineinander möglich ist. Durch Ausdehnung oder Auseinanderziehen
der verschachtelten Glieder kann entsprechend die Anpassung des ersten Stützringes
an den Vasenumfang erfolgen.
[0033] In einer bevorzugten Gebrauchsform ist der erste Stützring am oberen Ende der Vase
angeordnet und soll dort für die aufzunehmenden Blumen eine Öffnung mit einer vorbestimmten
Größe schaffen. Die Größe der Öffnung ist dabei bevorzugt an die Öffnung der Blumenvase
angepasst und verhindert ein Zusammenfalten oder Zusammenklappen des Einsatzes. Der
erste Stützring kann eingliedrig beziehungsweise einstückig ausgebildet sein kann
aber auch aus mehreren Abschnitten bestehen. Wesentlich ist, dass der erste Stützring
eine Seite des Einsatzes, insbesondere das obere, offene Ende des Einsatzes an die
innere Form der verwendeten Blumenvase anpasst.
[0034] In einer weiteren Ausführungsform des vorliegenden faltbaren Einsatzes für eine Blumenvase
umfasst das verwendete Stützelement mindestens zwei mit den ersten Stützring verbundene
Stützglieder, wobei sich die genannten Stützglieder von den ersten Stützring weg,
bevorzugt in Richtung des unteren geschlossenen Endes des Einsatzes erstrecken. Die
Stützglieder sind bevorzugt länglicher Form und erstrecken sich entsprechend in Richtung
des unteren Endes des Einsatzes beziehungsweise bei Gebrauch des Einsatzes in Richtung
des Bodens der Blumenvase, dass heißt weg vom oberen Ende der Blumenvase. Die Länge
der mindestens zwei Stützglieder ist bevorzugterweise einstellbar um somit an die
jeweilige Vasenlänge anpassbar. Die Anpassung der Längseinstellung wird dadurch bedingt,
dass jedes Stützglied wiederum aus zwei Abschnitten besteht, wobei ein erster Abschnitt
in einem zweiten Abschnitt einschiebbar ist. Dies ist möglich, da der erste Abschnitt
aus einem festen durchgehenden Kunststoffmaterial ausgebildet ist, während der zweite
Abschnitt aus einem rohrenförmigen beziehungsweise schlauchförmigen Kunststoffmaterial
ausgebildet ist. Entsprechend kann der erste Abschnitt in den zweiten Abschnitt eingeschoben
werden und somit kann die Länge der Stützglieder beliebig variiert werden und bei
Gebrauch des Einsatzes an die Vasenlänge beziehungsweise Vasenhöhe angepasst werden.
[0035] In einer weiteren Ausführungsform sind die mindestens zwei Stützglieder an ihren
dem ersten Stützring gegenüber liegenden Enden mit mindestens einem weiteren zweiten
Stützring verbunden. Entsprechend sind die zwei Stützglieder bei Gebrauch an dem mit
dem Wasserreservoir versehenen, geschlossenen Ende des Einsatzes angeordnet, das bei
Gebrauch des Einsatzes wiederum am Boden der Blumenvase vorgesehen ist, mit einem
weiteren zweiten Stützring versehen. Dieser zweite Stützring ist im Gegensatz zum
ersten, oberen Stützring nicht flexibel und dehnbar, sondern besteht bevorzugt aus
einem steifen Material. Der Umfang des zweiten Stützringes ist bevorzugt kleiner als
der Umfang des ersten Stützringes. Diese Größenverteilung ist insbesondere dann von
Vorteil, wenn der Einsatz für eine sich nach unten hin verjüngende Blumenvase verwendet
werden soll. Es wird aber auch möglich, dass der zweite Stützring den gleichen Umfang
wie der erste Stützring aufweist. Dies wäre zum Beispiel bei Blumenvasen vorstellbar,
deren Wände grade und parallel zueinander verlaufen.
[0036] Eine bevorzugte Art des Gebrauches des vorliegenden Blumenvasenseinsatzes wird im
Folgenden beschrieben.
[0037] Der faltbare Vaseneinsatz mit dem zusammengestauchten geschlossenen schlauchförmigen
Wasserreservoir wird zunächst in eine geeignete Vase eingeführt. Das Einführen des
Einsatzes in die Blumenvase erfolgt bevorzugt hochkant. Gegebenfalls kann es notwendig
sein, den Einsatz an die Höhe der verwendeten Vase anzupassen. Dies kann z.B. durch
ein einfaches Abschneiden des aus der Blumenvase herausragenden Abschnittes erfolgen
oder durch Verwendung eines Einsatzes mit einem zwischen dem vertikal faltbaren Materialabschnitt
und dem stauchbaren Wasserreservoir eingeschobenen, horizontal faltbaren dritten Abschnittes.
[0038] Um die Formstabilität und Formanpassung des Vaseneinsatzes an die spezifische Vasenform
zu gewährleisten, wird folgend das Stützelement bzw. der Formgeber in den Vaseneinsatz
eingeführt. Das Stützelement dient im Inneren des Einsatzes zum Abstützen bzw. Aufrecht-
oder Offenhaltens des Einsatzes in der Blumenvase.
[0039] Mit Hilfe des ersten Stützringes des Stützelementes, der an den oberen, inneren Umfang
der Blumenvase anpassbar ist, wird das obere Ende des Vaseneinsatzes an den Umfang
der Öffnung der Blumenvase in stabiler Weise angepasst und so offengehalten; ein Zusammenfalten
oder Zusammenklappen des Einsatzes wird verhindert.
[0040] In der Länge bzw. Höhe wird der Vaseneinsatz durch die mindestens zwei Stützglieder
des Stützelementes an die Vasenform und die Vasenhöhe angepasst.
[0041] Das Stützelement verbleibt im Folgenden bevorzugt in dem Vaseneinsatz, kann aber
auch gegebenenfalls entfernt werden.
[0042] Nach Einführen und Stabilisierung des vorliegenden Blumenvaseneinsatzes werden die
Blumen wie z.B. in Form eines Blumenstraußes in den Vaseneinsatz eingebracht und gleichzeitig
oder anschließend wird die erforderliche Wassermenge in den Vaseneinsatz eingefüllt.
[0043] Da das Außenmaterial des Vaseneinsatzes wasserdicht ist, dringt das Wasser nicht
aus dem Vaseneinsatz heraus. Somit wird eine Verschmutzung der Vase mit dem Blumenwasser
vermieden, das insbesondere nach längerem Gebrauch üblicherweise einen erheblichen
Anteil an Schmutzpartikeln und Mikroorganismen enthält.
[0044] Soll der Blumenstrauß nach einem bestimmten Zeitraum nunmehr entsorgt werden, wird
der Blumenstrauß zusammen mit dem Vaseneinsatz ergriffen und aus der Blumenvase herausgezogen.
Während des Schrittes des Herausziehens des Vaseneinsatzes aus der Blumenvase dringt
das gebrauchte Wasser in das schlauchförmige Wasserreservoir ein, das sich aufgrund
des eintretenden Wassers entfaltet bzw. entstaucht. Somit wird eine große Menge des
gebrauchten, dreckigen Blumenwassers, jedoch zumindest die Hälfte, in das sich entfaltende
Wasserreservoir abgeleitet.
[0045] Der Vaseneinsatz mit Blumen und dem sich in dem entfalteten Wasserreservoir befindlichen
Gebrauchswassers kann anschließend zu einem Ort wie z.B. Spülbecken oder Toilettenbecken
oder auch ein anderes geeignetes Behältnis, transportiert werden, an dem das Gebrauchswassers
durch die sich am Boden des Wasserreservoirs befindliche Öffnung abgeleitet werden
kann.
[0046] Nach Ableiten des Gebrauchswassers aus dem Vaseneinsatz durch die Öffnung des Wasserreservoirs
kann der Vaseneinsatz zusammen mit den verbrauchten bzw. verblühten Blumen in den
Hausmüll, bevorzugt Biomüll entsorgt werden. Es ist aber auch denkbar, den Vaseneinsatz
zu säubern und wieder zu verwenden.
[0047] Der vorliegende Vaseneinsatz ermöglicht somit eine saubere Verwendung von Blumensträußen
ohne die sonst üblicherweise gerade mit der Entsorgung von verbrauchten Blumen bzw.
Blumensträußen und dem Gebrauchtwasser einhergehende Verschmutzung von Blumenvasen
und die damit verbundene teilweise erheblich aufwendige Reinigung der Blumenvasen
von sich darin abgelagerten Mikroorganismen und anderen Bestandteilen.
[0048] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnungen an
einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Seitenansicht eines ersten erfindungemäßen faltbaren Einsatzes für
eine Blumenvase mit zusammengestauchten Wasserreservoir in einer geeigneten Blumenvase,
- Figur 2a
- eine weitere schematische Seitenansicht des ersten erfindungsgemäßen Einsatzes für
eine Blumenvase mit entstauchtem Wasserreservoir nach Entnahme aus einer Blumenvase;
- Figur 2b
- eine schematische Seitenansicht eines zweiten erfindungsgemäßen Einsatzes für eine
Blumenvase mit entstauchtem Wasserreservoir nach Entnahme aus einer Blumenvase;
- Figur 3a
- ein erstes Stützelement für einen erfindungsgemäßen Blumenvaseneinsatz, und
- Figur 3b
- ein zweites Stützelement für einen erfindungsgemäßen Blumenvaseneinsatz.
[0049] Ein allgemeiner Aufbau einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen faltbaren Einsatzes
mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase ist Figur 1 gezeigt.
[0050] Insbesondere wird ein faltbarer erfindungsgemäßer Einsatz 1 mit einem ersten oberen
Ende 1a und einem unteren Ende 1b gezeigt, wobei an dem unteren Ende 1b des Einsatzes
1 ein stauchbares beziehungsweise faltbares Wasserreservoir 2 vorgesehen ist.
[0051] In Figur 1 ist der Einsatz mit 1 zusammen mit dem zusammengestauchten Wasserreservoir
2 während des Gebrauchs in einer Blumenvase gezeigt, wobei die Blumenvase hier schematisch
angedeutet ist. Der Einsatz 1 ist zur Aufnahme von Blumen und Wasser geeignet und
besteht entsprechend aus einem wasserfesten Außenmaterial. Die Innenseite des wasserfesten
Materials kann aus einem beliebigen Material bestehen, wobei hier die Verwendung eines
zellstoffhaltigen Materials bevorzugt ist.
[0052] Wie in Figur 1 zu sehen ist das Außenmaterial des Einsatzes 1 so beschaffen, dass
es mehrere längliche Faltungen 1c aufweisen kann, wie dies zum Beispiel bei den bekannten
Plisseestoffen üblich ist. Aufgrund dieser länglichen Faltung kann der Einsatz zusammen
gepresst werden und benötigt somit bei Nicht-Gebrauch wenig Stauraum. Aufgrund der
Faltung kann sich der Einsatz nach Einsetzen in die Vase selbsttätig vertikal entlang
der Vasenhöhe entfalten und sich somit durch Entfalten an die Form der Vase anpassen.
[0053] Bei Gebrauch werden Blumen zum Beispiel in Form eines Blumenstraußes und die entsprechende
Menge an benötigtem Frischwasser über das obere offene Ende 1a des Einsatzes 1 in
den selbigen eingeführt. Bei der in Figur 1 gezeigten Gebrauchsform liegt das Wasserreservoir
2 in seiner zusammengestauchten beziehungsweise zusammengefalteten Form vor, da das
Wasserreservoir 2 erst nach Entnahme des Einsatzes 1 aus der Blumenvase seine eigentliche
Funktion entfaltet.
[0054] In Figur 2a ist der vorliegende erfindungsgemäße Einsatz 1 aus Figur 1 nach Entnahme
aus der Blumenvase gezeigt.
[0055] Wie in Figur 2a verdeutlicht wird das Wasserreservoir nach Entnahme des Einsatzes
1 aus der Blumenvase durch das aus dem Einsatz 1 in das Wasserreservoir 2 abfließende
Wasser entfaltet beziehungsweise entstaucht und gedehnt. Mit anderen Worten, bei Herausnahme
des mit Blumen und Wasser gefüllten Einsatzes z.B. zum Zwecke der Entsorgung eines
verblühten Blumenstraußes, fließt das Wasser aus dem Einsatz in das Wasserreservoir,
welches sich aufgrund des Wasservolumens entfaltet. Entsprechend wird das Wasserreservoir
2 mit dem Wasser des Einsatzes vollständig aufgefüllt. Aufgrund der speziellen Konstruktion
des Wasserreservoirs 2 aus einem dehnbaren beziehungsweise flexiblen Kunststoffmaterial
und darin eingearbeitete geschlossene Ringe ist eine leichte und unkomplizierte Entstauchung
beziehungsweise Entfaltung des Wasserreservoirs 2 möglich.
[0056] In der in der Figur 2a schematisch dargestellten Ausführungsform des vorliegenden
Einsatzes wird auch ersichtlich, dass das Wasserreservoir an seinem unteren Ende,
das heißt dem Ende das dem unteren geschlossenen Ende des Einsatzes gegenüber liegt,
über eine Öffnung 3 verfügt. Durch diese Öffnung 3 kann das Wasser zwecks Entleerung
des Einsatzes an einem geeigneten Ort abgeführt werden.
[0057] Figur 2b zeigt eine zweite Ausführungsform des vorliegenden Einsatzes, wobei zwischen
dem ersten Abschnitt aus vertikal faltbaren Material 1 und dem zweiten Abschnitt in
Form des hier entstauchten Wasserreservoirs 2 ein zusätzlicher, dritter Abschnitt
8 vorgesehen, der zur Anpassung der Höhe bzw. der Länge des Einsatzes an die verwendete
Blumenvase dient. Dadurch kann ein Abschneiden des vertikal faltbaren Materialabschnittes
vermieden werden. Der dritte Einsatzabschnitt 8 kann somit entlang der Vasenhöhe entfaltet
(oder auch gestaucht) werden. Das Material z.B. elastischer Kunststoff des dritten
Abschnitts weist hier Rillen auf, die eine Haftung des dritten Abschnitts 8 und damit
des gesamten Einsatzes an der Innenseite der Blumenvase ermöglichen.
[0058] In Figur 3a ist eine erste Ausführungsform eines Stützelementes 4 schematisch dargestellt.
Das Stützelement 4 gewährleistet die Formstabilität des faltbaren Einsatzes nach Einsetzen
des selbigen in einer Blumenvase.
[0059] Das Stützelement 4 mindestens einen ersten Stützring 5 auf, der aus Metall oder einem
anderen, bevorzugt elastischen, leicht verformbaren Material bestehen kann. Somit
ist der erste Stützring 5 dehnbar und kann leicht an den oberen inneren Umfang der
Blumenvase angepasst werden.
[0060] Gemäß Figur 3a kann der erste Stützring kann z.B, aus mehreren gleichgroßen Gliedern
oder Elementen bestehen, die miteinander gelenkig verbunden sind und somit beliebig
aneinander gedrückt werden können oder voneinander entfernt bzw. gedehnt werden können.
[0061] In einer weiteren in Figur 3b gezeigten zweiten Ausführungsform des Stützelementes
4 können die Glieder des ersten Stützringes 5 auch unterschiedliche Größen bzw. Abmaße
aufweisen, so dass eine Verschachtelung der Glieder ineinander möglich ist. Durch
Ausdehnung oder Auseinanderziehen der verschachtelten Glieder kann entsprechend die
Anpassung des ersten Stützringes an den Vasenumfang erfolgen.
[0062] Das Stützelement 4 umfasst mindestens zwei mit dem ersten Stützring 5 verbundene
Stützglieder 6, wobei sich die genannten Stützglieder von dem ersten Stützring 5 weg,
bei Gebrauch in Richtung des unteren geschlossenen Endes des Einsatzes erstrecken.
[0063] Die Stützglieder 6 bestehen aus zwei Abschnitten 6a, 6b, die eine Anpassung der Länge
der Stützglieder an die Vasenhöhe und damit an die Höhe des Einsatzes 1 ermöglichen.
Hierfür ist der erste Abschnitt 6a in den zweiten Abschnitt 6b einschiebbar. Dies
ist möglich, da der erste Abschnitt 6a aus einem festen durchgehenden Kunststoffmaterial
ausgebildet ist, während der zweite Abschnitt 6b aus einem rohrenförmigen beziehungsweise
schlauchförmigen Kunststoffmaterial ausgebildet ist. Entsprechend kann der erste Abschnitt
6a in den zweiten Abschnitt 6b eingeschoben werden und somit kann die Länge der Stützglieder
beliebig variiert werden.
[0064] Darüber hinaus sind die zwei Stützglieder 6 an ihren dem ersten Stützring 5 gegenüber
liegenden Enden mit mindestens einem weiteren zweiten Stützring 7 verbunden. Dieser
zweite Stützring 7 ist im Gegensatz zum ersten, oberen Stützring 6 nicht flexibel
und dehnbar, sondern besteht bevorzugt aus einem steifen Material. In der Ausführungsform
der Figur 3 ist der der Umfang des zweiten Stützringes 7 kleiner als der Umfang des
ersten Stützringes 5, wodurch eine Anwendung des Stützelementes 5 in einer sich verjüngenden
Blumenvase möglich ist.
1. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase zur Aufnahme von
Blumen und Wasser aus mindestens einem wasserfestem Material, wobei der Einsatz durch
die Blumenvase gestützt wird,
wobei der Einsatz (1) zwei planare Flächen (1a, 1b) umfasst, der Einsatz entlang der
Höhe seiner Kegelstumpfform gefaltet ist, wobei die Faltung so ist, dass der Einsatz(1)
nach Einführen in die Vase vertikal gefaltet entlang der Vasenhöhe vorliegt und sich
nach Einsetzen in die Blumenvase selbsttätig vertikal entlang der Vasenhöhe entfaltet
und sich durch das Entfalten an die Form der Blumenvase anpassen kann, und wobei die
Faltung des Einsatzes mehrere längliche Faltungen aufweist wie dies bei den bekannten
Plisseestoffen üblich ist;
wobei ein stauchbares Wasserreservoir (2) an der unteren planaren Fläche (1b) des
Einsatzes (1) vorgesehen und damit verbunden ist, wobei das stauchbare Wasserreservoir
einen stauchbaren Schlauch umfasst, der bei Gebrauch des mit Wasser gefüllten Vaseneinsatzes
in der Blumenvase in gestauchter Form vorliegt und bei Entfernung des Einsatzes aus
der Blumenvase aufgrund des in den Schlauch aus dem Einsatz einfließenden Wassers
entstaucht wird.
2. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (1) aus mehreren Materiallagen besteht, wobei mindestens eine Materiallage
wasserdicht ist.
3. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (1) aus mindestens einem wasserfesten Außenmaterial und mindestens einem
zellstoffhaltigen Innenmaterial besteht.
4. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach Anspruch
3, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenmaterial aus einem Kunststoffmaterial besteht.
5. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach Anspruch
3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Außenmaterial und das mindestens eine Innenmaterial flächig miteinander
verbunden sind.
6. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach einem der
Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenmaterial mit einem Dekor versehen ist oder einfarbig ist.
7. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich ein horizontal faltbarer Abschnitt (8) vorgesehen, der zwischen dem entlang
seiner länglichen Ausdehnung faltbaren Einsatz (1) und dem stauchbaren Wasserreservoir
(2) angeordnet ist.
8. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserreservoir (2) und der Einsatz (1) wasserdicht miteinander verbunden sind.
9. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserreservoir (2) mindestens die Hälfte des sich im Vaseneinsatzes befindlichen
Wassers aufnimmt.
10. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserreservoir (2) an seinem Boden eine Öffnung (3) aufweist.
11. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach einem der
vorhergehenden Ansprüche gekennzeichnet durch mindestens ein Stützelement (4).
12. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach Anspruch
11, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (4) mindestens einen ersten Stützring (5) umfasst.
13. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach Anspruch
12, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (4) mindestens zwei mit dem ersten Stützring (5) verbundene Stützglieder
(6) umfasst, die sich von dem ersten Stützring (5) weg erstrecken.
14. Faltbarer Einsatz mit faltbarem Wasserreservoir für eine Blumenvase nach Anspruch
13, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Stützglieder (6) an ihren dem ersten Stützring (5) gegenüberliegenden
Enden mit mindestens einen weiteren zweiten Stützring (7) verbunden sind.
1. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase for accommodating
flowers and water made of at least one waterproof material, wherein a compressible
water reservoir (2), wherein the insert is supported by the flower vase,
wherein the insert (1) comprises two planar surfaces (1a, 1b), the insert is folded
along the height of its truncated cone-shape, wherein the folding is such that the
insert (1) is folded vertical along the vase's height after introduction into the
vase and thus can adapt automatically to the form of the vase by unfolding, and wherein
the folding of the insert comprises multiple longitudinal foldings as known from pleated
material,
wherein a compressible water reservoir (2) is provided on the lower planar surfaces
(1b) of the insert (1) and connected thereto, wherein the compressible water reservoir
comprises a compressible tube, which is in a compressed form if the vase insert filled
with water in the flower vase during use and which is decompressed when the insert
is taken out from the flower vase due to the water flowing into the tube from the
insert.
2. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to claim
1, characterized in that the insert (1) consists of multiple material layers, wherein at least one material
layer is waterproof.
3. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to claim
1 or 2, characterized in that the insert (1) consists of at least one water-proof outer material and at least one
cellulose containing inner material.
4. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to claim
3, characterized in that the outer material consists of a plastic material.
5. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to claim
3 or 4, characterized in that the at least one outer material and the at least one inner material are flatly connected
to each other.
6. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to one of
the claims 3 to 5, characterized in that the outer material is provided with a decor or is single-colored.
7. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to one of
the preceding claims, characterized in that additionally a horizontal foldable section (8) is provided which is arranged between
the insert (1) foldable along its longitudinal extension and the compressible water
reservoir (2).
8. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to one of
the preceding claims, characterized in that the water reservoir (2) and the insert (1) are connected waterproof to each other.
9. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to one of
the preceding claims, characterized in that the water reservoir (2) receives at least half of the water which is in the vase
insert.
10. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to one of
the preceding claims, characterized in that the water reservoir (2) has an opening (3) in its base.
11. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to one of
the preceding claims, characterized by at least one supporting element (4).
12. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to claim
11, characterized in that the supporting element (4) comprises at least one first support ring (5).
13. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to claim
12, characterized in that the supporting element (4) comprises at least two supporting members (6) connected
to the first supporting ring (5), wherein the supporting members extend away from
the first supporting ring (5).
14. Foldable insert with foldable water reservoir for a flower vase according to claim
13, characterized in that the at least two supporting members (6) are connected to at least one further second
supporting ring (7) at their ends opposite to the first supporting ring (5).
1. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs pour la réception
de fleurs et d'eau en au moins un matériau résistant à l'eau, dans lequel l'insert
est soutenu par le vase à fleurs,
dans lequel l'insert (1) comprend deux surfaces planaires (1a, 1b), l'insert est plié
le long de la hauteur de sa forme de cône tronqué, dans lequel le pli est tel que
l'insert (1) est présent plié verticalement le long de la hauteur de vase après introduction
dans le vase et se déplie automatiquement verticalement le long de la hauteur de vase
après insertion dans le vase à fleurs et peut s'adapter par le dépliage à la forme
du vase à fleurs, et dans lequel le pli de l'insert présente plusieurs plis allongés
comme cela est habituel pour les tissus plissés connus ;
dans lequel un réservoir d'eau comprimable (2) est prévu au niveau de la surface planaire
inférieure (1b) de l'insert (1) et y est ainsi relié, dans lequel le réservoir d'eau
comprimable comprend un tuyau comprimable, qui est présent lors de l'utilisation de
l'insert de vase rempli d'eau dans le vase à fleurs sous forme comprimée et est décomprimé
lors du retrait de l'insert du vase à fleurs en raison de l'eau entrant dans le tuyau
de l'insert.
2. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon la revendication
1, caractérisé en ce que l'insert (1) se compose de plusieurs couches de matériau, dans lequel au moins une
couche de matériau est étanche à l'eau.
3. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon la revendication
1 ou 2, caractérisé en ce que l'insert (1) se compose d'au moins un matériau extérieur résistant à l'eau et d'au
moins un matériau intérieur contenant de la cellulose.
4. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon la revendication
3, caractérisé en ce que le matériau extérieur se compose d'un matériau en plastique.
5. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon la revendication
3 ou 4, caractérisé en ce que l'au moins un matériau extérieur et l'au moins au matériau intérieur sont reliés
l'un à l'autre en nappe.
6. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon l'une quelconque
des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le matériau extérieur est doté d'un décor ou est unicolore.
7. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une section horizontalement pliable (8) est prévue en plus, qui est agencée entre
l'insert pliable (1) le long de son extension longitudinale et le réservoir d'eau
comprimable (2).
8. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir d'eau (2) et l'insert (1) sont reliés l'un à l'autre de manière étanche
à l'eau.
9. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir d'eau (2) reçoit au moins la moitié de l'eau se trouvant dans l'insert
de vase.
10. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir d'eau (2) présente au niveau de son fond une ouverture (3).
11. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon l'une quelconque
des revendications précédentes caractérisé par au moins un élément d'appui (4).
12. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon la revendication
11, caractérisé en ce que l'élément d'appui (4) comprend au moins une première bague d'appui (5).
13. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon la revendication
12, caractérisé en ce que l'élément d'appui (4) comprend au moins deux organes d'appui (6) reliés à la première
bague d'appui (5), qui s'éloignent de la première bague d'appui (5).
14. Insert pliable avec réservoir d'eau pliable pour un vase à fleurs selon la revendication
13, caractérisé en ce que les au moins deux organes d'appui (6) sont reliés au niveau de leurs extrémités opposées
à la première bague d'appui (5) à au moins une autre bague d'appui (7).