[0001] Die Erfindung betrifft eine Crimpzange nach den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches
1.
[0002] Derartige Crimpzangen sind bereits in verschiedenster Hinsicht bekannt geworden.
Es wird bspw. auf die
WO-A1-2010/000823 (
US-A1-2011/0094285) und die
US-A-3203078 verwiesen. Darüber hinaus wird auch auf die
US-B2-8220307 verwiesen. Bei dem Gegenstand letztgenannter Druckschrift ist zur Vermeidung von
hohen Reibungskräften auf einen konstanten Spalt zwischen einer Backenspitze und der
konvex verlaufend gebildeten Einwirkungsfläche im Zuge des Einschwenkens abgestellt.
Einerseits lässt sich fertigungstechnisch ein konstanter Spalt nur mit hohem Aufwand
erreichen. Andererseits ist auch gegebenenfalls kritisch, dass sich zufolge des Spaltes
Faltungen oder Verwerfungen an einem Crimpling ergeben.
[0003] Aus der
DE 195 07 347 C1 ist eine Crimpzange mit Crimpbacken bekannt, bei welchen eine geradlinig verlaufende
Einwirkungsfläche ausgebildet ist. Aus der
US 3 203 078 A ist eine Crimpzange mit Crimpbacken bekannt, die eine konvexe Einwirkungsfläche aufweisen.
Im Zuge eines Einschwenkens bewegt sich eine Backenspitze einer ersten Crimpbacke
nicht entlang der konvexen Einwirkungsfläche einer benachbarten, gleichzeitig verschwenkenden
weiteren Crimpbacke, sondern befindet sich in der eingeschwenkten Stellung noch vor
dem Beginn der konvexen Einwirkungsfläche der benachbarten Crimpbacke.
[0004] Ausgehend von dem dargelegten Stand der Technik beschäftigt sich die Erfindung mit
der Aufgabenstellung, eine Crimpzange mit Crimpbacken anzugeben, die bei vorteilhafter
Bewegung im Hinblick auf benachbarte Crimpbacken eine günstige Einwirkungsfläche aufweist.
Diese Aufgabe ist beim Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei darauf abgestellt
ist, dass die Einwirkungsfläche durch eine Mehrzahl von Rippen gebildet ist, die sich
ausgehend von einer Einwirkungs-Grundfläche und quer zu der Drehachse erstrecken und
dass der Radius größer ist als der Abstand.
[0005] Dadurch, dass eine Mehrzahl von Rippen vorgesehen ist, ist die absolute Größe der
Einwirkungsfläche, und damit auch mögliche Reibungskräfte im Zuge des Einschwenkens
vermindert. Zudem ergibt sich auch eine günstige Auswirkung auf den Crimpling. Zufolge
der vermittels der Rippen erreichbaren, entsprechend der Form der Rippen strukturierten
Crimpfläche am Crimpling können sich vorteilhaft höhere Auszugskräfte bezüglich eines
oder mehrerer vercrimpter elektrischer Leiter ergeben. Eine typische Vercrimpung betrifft
beispielsweise die leitende Zusammenpressung eines oder einer Mehrzahl von metallischen,
kabelartigen Leitern in einer Hülse, beispielsweise einem Kabelschuh. Hierbei ist
auch in der Regel wesentlich, dass eventuelle Zugkräfte auf ein oder eine Mehrzahl
der Kabel nicht zu einem Herausziehen aus der Hülse oder dem Kabelschuh führen dürfen.
Die diesbezüglichen ertragbaren Auszugskräfte können entsprechend durch die genannte
Gestaltung der Crimpbereiche günstig beeinflusst werden.
[0006] Dadurch, dass ein konvexer Verlauf der Einwirkungsfläche gegeben ist, lässt sich
jedenfalls im kritischen Bereich der Vercrimpung, die in der Regel zum Ende der Einschwenkbewegung
gegeben ist, eine Zusammenwirkung ohne Spalt zwischen den Crimpstempeln oder mit nur
einem sehr geringen Spalt über einen gewissen Winkelbereich der Einschwenkbewegung
erreichen, so dass wirksam Auffaltungen oder Verwerfungen an dem Crimpling zufolge
Eindringens in einen Spalt entgegengewirkt werden kann.
[0007] Ergänzend kann vorgesehen sein, dass der Spalt zwischen einer Backenspitze und der
Einwirkungsfläche im Zuge des Einschwenkens unterschiedlich groß gegeben ist. Dies
kann durch den Verlauf der konvexen Grundrissfläche der Einwirkungsfläche erreicht
werden. Bevorzugt ist insofern, dass zum Ende eines Einschwenkvorganges, beispielsweise
über einen Winkelbereich von 1 bis 5 Grad, ein deutlich geringerer Spalt oder sogar
ein Anliegen der Backenspitze an der Einwirkungsfläche gegeben ist als in einem zu
Beginn der Bewegung der Crimpstempel gegebenen Winkelbereich. Der Spalt kann beispielsweise
in einem ersten Winkelbereich einer Einschwenkbewegung, der beispielsweise sich über
2 bis 15 Grad erstreckt, jedenfalls größer als 2/10 mm sein, während er in dem genannten
Endbereich der Einschwenkbewegung 10 bis 50 µm beträgt.
[0008] Es ist bevorzugt, dass der Abstand der Backenspitze zu der Einwirkungsfläche der
benachbarten Crimpbacke im Zuge des Einschwenkens über die sich in dem Grundriss ergebende
Länge der Einwirkungsfläche in diesem Grundriss ein Zehntel oder weniger der Abmessung
der Crimpbacke von der Drehachse bis zur Backenspitze beträgt, dies insbesondere in
dem Endbereich der Einschwenkbewegung. Der Abstand kann, bei entsprechend äußerst
genauer Gestaltung, auch über eine gesamte Länge der Einwirkungsfläche "Null" sein.
Ein reales Maß für eine Abmessung von der Drehachse bis zur Backenspitze der Crimpbacke
beträgt bspw. 3 bis 20 mm.
[0009] Weiter ist auch bevorzugt, dass eine Rippe über ihre Länge unterbrochen ausgebildet
ist. Hierbei kann eine mehrfache Unterbrechung vorgesehen sein. Hinsichtlich der mehreren
Rippen, welche jeweils eine Einwirkungsfläche bilden, können die Unterbrechungen in
dem genannten Grundriss fluchtend zueinander vorgesehen sein. Sie können aber auch,
zumindest teilweise, zueinander versetzt vorgesehen sein.
[0010] Die Einwirkungs-Grundfläche, von welcher sich die Rippen erheben, kann in einem Grundriss
unterschiedlich gekrümmt zu der Einwirkungsfläche verlaufen. Die bezogen auf die Länge
der konvexen Einwirkungsfläche gegebene Überhöhung im Vergleich zu einer in dem Grundriss
zwischen der Backenspitze und einem Beginn der Einwirkungsfläche verlaufenden Geraden
kann ein Drittel bis ein Hundertstel der genannten Länge betragen.
[0011] Die konvexe Krümmung kann auch vollständig durch eine Kreisabschnittslinie gebildet
sein. Der Radius der Kreisabschnittslinie ist größer als der Abstand zwischen der
Backenspitze und der Drehachse der Crimpbacke, bezogen auf den Grundriss der Crimpbacke,
in welchem sich die geometrische Drehachse der Crimpbacke als Punkt abbildet. Weiter
bevorzugt kann das Verhältnis zwischen einem solchen Radius und dem Abstand 1,1 oder
mehr betragen; weiter bevorzugt kann es 2 oder weniger betragen, darüber hinaus bevorzugt
liegt es bei ca. 1,4. Hierbei sind in Abhängigkeit der konkreten Ausgestaltung bezogen
auf den Wert von beispielsweise 1,4 auch Abweichungen nach oben und unten um bis zu
2 Prozent beispielsweise möglich.
[0012] Die Crimpstempel verlaufen jedenfalls zum Ende der Einschwenkbewegung im Wesentlichen
sternförmig, wobei sie konkret bezüglich einer gedachten Mittelachse eines Crimplings
in ihrer Längserstreckung jeweils mit seitlichem Abstand zu der Mittelachse ausgerichtet
verlaufen.
[0013] Bezogen auf eine solche Sternform sind die Crimpstempel weiter bevorzugt an ihren
äußeren Endbereichen zur Einschwenkung mittels eines Beaufschlagungsteils beaufschlagbar.
[0014] Die Vercrimpung und das Maß der Verschwenkung wird weiter bevorzugt derart durchgeführt,
dass die vercrimpte Kombination beziehungsweise der Crimpling in einem Querschnitt
konkav verlaufende Abschnitte entsprechend der Länge der bei einem Ende der Einschwenkbewegung
mit der zu vercrimpenden Kombination in Einwirkung befindlichen Abschnitte der Einwirkungsflächen
aufweist. Dies dabei derart, dass in den eckenartigen Übergängen zwischen zwei durch
benachbarte Einwirkungsflächen gebildeten Abschnitten keine Auswölbung über die gedachte
Verlängerung einer Grundrisslinie des Abschnittes gegeben ist.
[0015] Die Abschnitte weisen entsprechend einer Längsachse des Crimplings beziehungsweise
in einer Richtung parallel zu einer Drehachse des Crimpstempels rippenartige Ausformungen
auf. Die rippenartigen Ausformungen können nach einer ersten Ausführungsform gleichförmig
durchgehend ausgebildet sein. Nach einer weiteren Ausführungsform ist bevorzugt, dass
diese rippenartigen Ausformungen über die Länge der Rippen unterbrochen ausgebildet
sind. Hierbei kann im Einzelfall auch gleichsam ein Punktraster verwirklicht sein.
Die vor- und nachstehend angegebenen zahlenmäßigen Bandbreiten oder Verhältnisbereiche
schließen auch - soweit nicht ohnehin exemplarisch bereits angegeben - sämtliche Zwischenwerte
als offenbart ein, und zwar insbesondere hinsichtlich einer ein- oder mehrfachen Einengung
der angegebenen Bereichsgrenzen in 1/10-Schritten beziehungsweise 1/10-Bereichsgrenzen,
also in einem Zehntelschritt von der unteren und/oder oberen Grenze auf die jeweils
andere Grenze hin eingeschränkt, wobei darüber hinaus auch so gebildete singuläre
Werte hiermit offenbart sind. Wenn beispielsweise ein Verhältnis zwischen 1,1 und
1,3 beschrieben ist, ist damit auch das 1,11-Fache bis 3-Fache, das 1,1- bis 2,9-Fache,
das 1,2- bis 2,8-Fache etc. mit in die Offenbarung einbezogen.
[0016] Nachstehend ist die Erfindung weiter anhand der beigefügten Zeichnung, die jedoch
lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellt, erläutert. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- eine Crimpzange in einer Draufsicht;
- Fig. 2
- den Gegenstand gemäß Figur 1, hinsichtlich der Funktionsteile geöffnet.
- Fig. 3
- eine Ausschnittsdarstellung der vorderen Bereiche der Crimpstempel in einer ersten
Ausgangsstellung;
- Fig. 4
- eine Darstellung gemäß Figur 2, in einer zweiten Ausgangsdarstellung;
- Fig. 5
- eine Darstellung gemäß Figur 3 beziehungsweise Figur 4 in einer Crimp-Endstellung;
- Fig. 6
- eine perspektivische Einzeldarstellung einer Crimpbacke; und
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf eine einzelne Crimpbacke.
[0017] Dargestellt und beschrieben ist eine Crimpzange 1, die zwei Zangenschenkel 2, 3 aufweist,
die in einem Drehgelenk 4 schwenkbar miteinander verbunden sind.
[0018] Durch die weitere gegenseitige Abstützung im Bereich 5, die konkret durch eine Lagerschale
6 und einen darin schwenkbeweglich abgestützten Hebel 7 gegeben ist, ist zudem zwischen
den Zangenschenkeln 2, 3 eine Kniehebelübersetzung gegeben.
[0019] Durch eine Feder 8, beim Ausführungsbeispiel konkret eine Zugfeder, sind die Zangenschenkel
2, 3 in eine Crimp-Ausgangsstellung vorgespannt.
[0020] In einem Zangenkopf 9 sind Crimpbacken 10 um jeweils eine Drehachse 11 drehbar gelagert.
Sie können durch Drehen um die Drehachse 11 - ausgehend von einer Crimp-Anfangsstellung,
vergleiche Figuren 3 und 4 - in eine Crimp-Endstellung verschwenkt werden.
[0021] Die Crimpbacken 10 weisen an ihren freien Endbereichen eine Backenspitze 12 auf,
die einseitig in eine Einwirkungsfläche 13 übergeht, wobei in den Figuren 3 und 4
beziehungsweise 5 beispielsweise die Einwirkungsfläche 13 durch die sich in der dargestellten
Draufsicht, in welcher die Drehachsen 11 sich punktförmig abbilden, durch die in Bezug
genommene Linie gegeben ist.
[0022] Die Einwirkungsflächen 13a, 13b bilden in der Crimp-Endstellung, vergleiche etwa
Figur 5, jeweils einen Teil des durch - beim Ausführungsbeispiel der Figur 5 vier
Crimpbacken 10a, 10b, 10c, 10d - gegebenen Crimpbereiches.
[0023] Eine erste Backenspitze 12a einer ersten Crimpbacke 10a bewegt sich im Zuge des Einschwenkens
der Crimpbacke 10a entlang der konvexen Einwirkungsfläche 13b einer benachbarten,
gleichzeitig verschwenkenden zweiten Crimpbacke 10b in Richtung der Backenspitze 12b
dieser zweiten Crimpbacke 10b usw. Wie sich insbesondere aus der perspektivischen
Darstellung der Figur 6 ergibt, ist die Einwirkungsfläche 13 einer Crimpbacke 10 gemäß
dieser Ausführungsform durch eine Mehrzahl von Rippen 14 gebildet, konkret durch eine
Mehrzahl von außenseitigen Schmalseiten 15 dieser Mehrzahl von Rippen 14.
[0024] Die Rippen 14 erstrecken sich - ausgehend von einer Einwirkungs-Grundfläche 16 -,
die entsprechend bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch die zwischen zwei
benachbarten Rippen 14 gegebenen Rippentäler gegeben ist. Die Rippen 14 erstrecken
sich in Bezug auf ihre Höhe senkrecht zu der Einwirkungs-Grundfläche 16.
[0025] Die Rippen 14 erstrecken sich weiter quer zu der Drehachse 11 und bezogen auf eine
Gesamtlänge einer Crimpbacke 10 in einer Längsrichtung der Crimpbacke 10.
[0026] Wie weiter aus Figur 6 zu entnehmen ist, sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel
die Rippen 14 in ihrer Längserstreckung unterbrochen ausgebildet. Eine Rippe 14 besteht
somit aus zwei oder mehr Rippenabschnitten 17. Alternativ können die Rippen 14 auch
in ihrer Längserstreckung ununterbrochen durchlaufend ausgebildet sein.
[0027] Ein Abstand a zwischen zwei Rippenabschnitten 17 in Längsrichtung eines Rippenabschnittes
17 kann ein Zehntel bis zum beispielsweise Fünffachen einer Breite b, bevorzugt gemessen
an einem Rippenfuß, einer Rippe 14 betragen.
[0028] Die Crimp-Ausgangsstellungen der Crimpbacken 10 in den Figuren 3 und 4 sind unterschiedlichen
vercrimpenden Durchmessern von beispielsweise Hülsen zugeordnet.
[0029] Die Ausgangsstellung gemäß Figur 3 ist bevorzugt bei einem Crimpbeginn bezüglich
einer Hülse mit einer Querschnittsfläche, im unvercrimpten Zustand, von ca. 1,5 bis
2,5 mm
2 gegeben, während die Ausgangsstellung gemäß Figur 4 bei einer Crimphülse mit einem
Querschnitt von beispielsweise 10 bis 16 mm
2 derart gegeben ist.
[0030] Hierbei ist weiter von Bedeutung, dass ein Abstand c, gemessen auf kürzestem Wege,
zwischen einer Backenspitze 12 und der Einwirkungsfläche 13 der benachbarten Crimpbacke
10 in dieser Ausgangsstellung vergleichsweise groß ist, dagegen in der Crimp-Endstellung
gemäß Figur 5 vergleichsweise klein ist oder ein unmittelbares Anliegen der Backenspitze
12 an der Einwirkungsfläche 13 gegeben ist. Der vergleichsweise große Abstand ist
bevorzugt im Hinblick auf eine Materialstärke einer zu vercrimpenden Aderendhülse
eingestellt. Er entspricht bevorzugt dem Doppelten einer solchen Materialstärke oder
weniger. Die Materialstärke kann beispielsweise zwischen 0,05 und 0,5 mm liegen.
[0031] Der in den Darstellungen strichliniert wiedergegebene Verlauf der Einwirkungs-Grundfläche
16 kann, wie dargestellt, gleichfalls konvex sein, hierbei weiter bevorzugt in über
die Länge einer Rippe 14 gleichem Abstand zu der Stirnfläche der Rippe 14. Die Einwirkungs-Grundfläche
16 kann aber auch hiervon abweichend gekrümmt oder auch gerade verlaufend gebildet
sein.
[0032] In Figur 7 ist eine Crimpbacke 10 in Einzeldarstellung, in der Draufsicht gezeigt,
so dass die Grundrisskontur sichtbar ist. Die Crimpbacke 10 weist hinsichtlich ihrer
Einwirkungsfläche 13 im Grundriss eine Kreisabschnittslinie auf. Diese Kreisabschnittslinie
besitzt einen Radius R. Weiter ist zwischen der geometrischen Drehachse 11 und der
Backenspitze 12 ein Abstand d gegeben. Es wurde nun gefunden, dass es vorteilhaft
ist, den Radius R in einem bestimmten Verhältnis zu dem Abstand d vorzusehen. Dieses
Verhältnis ist bevorzugt derart vorgesehen, dass der Radius R größer ist als der Abstand
d. Weiter bevorzugt ist das Verhältnis des Radius R zu dem Abstand d 1,1 oder mehr.
Darüber hinaus bevorzugt ist das Verhältnis 2 oder weniger. Insbesondere bevorzugt
ist das Verhältnis ca. 1,4, wobei je nach konkreter geometrischer Ausgestaltung insbesondere
im Bereich der Backenspitze, bezogen dort auf einen größeren oder kleineren Rundungsdurchmesser
der Backenspitze selbst, dieses Verhältnis auch um 1 bis 2 Prozent unterschiedlich
sein kann, hierbei konkret bezogen auf den Wert 1,4.
Bezugszeichenliste:
| 1 |
Crimpzange |
a |
Abstand |
| 2 |
Zangenschenkel |
b |
Breite |
| 3 |
Zangenschenkel |
c |
Abstand |
| 4 |
Drehgelenk |
d |
Abstand |
| 5 |
Bereich |
|
|
| 6 |
Lagerschale |
R |
Radius |
| 7 |
Hebel |
|
|
| 8 |
Feder |
|
|
| 9 |
Zangenkopf |
|
|
| 10a |
erste Crimpbacke |
|
|
| 10b |
zweite Crimpbacke |
|
|
| 11 |
Drehachse |
|
|
| 12a |
Backenspitze |
|
|
| 12b |
Backenspitze |
|
|
| 13 |
Einwirkungsfläche |
|
|
| 13a |
Einwirkungsfläche |
|
|
| 13b |
Einwirkungsfläche |
|
|
| 14 |
Rippe |
|
|
| 15 |
Schmalseite |
|
|
| 16 |
Einwirkungs-Grundfläche |
|
|
| 17 |
Rippenabschnitt |
|
|
1. Crimpzange (1) mit Crimpbacken (10), wobei die Crimpbacken (10), zur Bildung eines
Crimpbereiches, mittels zugeordneter Endbereiche der Crimpstempel, um eine Drehachse
(11) zum Einschwenken in eine Crimp-Endstellung drehbar gelagert sind, wobei die Crimpbacken
(10) weiter jeweils eine einen Teil des Crimpbereichs bildende Einwirkungsfläche (13)
aufweisen, die Einwirkungsfläche (13) in einem Grundriss der Crimpbacke (10), in welchem
sich die Drehachse (11) punktförmig abbildet, konvex gekrümmt verlaufend gebildet
ist und crimpbereichsseitig in einer Backenspitze (12) ausläuft und die Backenspitze
(12a) einer ersten Crimpbacke (10a) sich im Zuge des Einschwenkens entlang der konvex
gekrümmten Einwirkungsfläche (13b) einer benachbarten, gleichzeitig verschwenkenden
zweiten Crimpbacke (10b) in Richtung der Backenspitze (12b) dieser zweiten Crimpbacke
(10b) bewegt, wobei weiter die Crimpbacke (10) hinsichtlich ihrer Einwirkungsfläche
(13) eine Kreisabschnittslinie aufweist mit einem Radius (R) und wobei zwischen der
Drehachse (11) und der Backenspitze (12) ein Abstand (d) gegeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungsfläche (13) durch eine Mehrzahl von Rippen (14) gebildet ist, die
sich ausgehend von einer Einwirkungs-Grundfläche (16) und quer zu der Drehachse (11)
erstrecken und dass der Radius (R) größer ist als der Abstand (d).
2. Crimpzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand (c) der Backenspitze (12) zu der Einwirkungsfläche (13b) einer benachbarten
Crimpbacke (10b) im Zuge des Einschwenkens über die sich in dem Grundriss ergebende
Länge der Einwirkungsfläche (13) in diesem Grundriss ein Zehntel oder weniger der
Abmessung (Abstand (d)) der Crimpbacke (10) von der Drehachse (11) bis zur Backenspitze
(12) beträgt.
3. Crimpzange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (c) im Zuge des Einschwenkens unterschiedlich ist.
4. Crimpzange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rippe (14) über ihre Länge unterbrochen ausgebildet ist.
5. Crimpzange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rippe (14) über ihre Länge ununterbrochen ausgebildet ist.
6. Crimpzange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkungs-Grundfläche (16) in dem Grundriss unterschiedlich gekrümmt zu der
Einwirkungsfläche (13) verläuft.
7. Crimpzange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkung-Grundfläche (16) in dem Grundriss gerade verläuft.
8. Crimpzange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis zwischen dem Radius (R) und dem Abstand (d) 1,1 oder mehr beträgt.
9. Crimpzange nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis 2 oder weniger beträgt.
10. Crimpzange nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis ca. 1,4 beträgt.
11. Crimpzange nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch vier Crimpbacken (10).
1. Crimping tool (1) comprising crimping jaws (10), the crimping jaws (10), by means
of assigned end regions of the crimp indentor, being rotatably mounted about an axis
of rotation (11) for swivelling into a crimp end position in order to form a crimping
region, the crimping jaws (10) each having an action surface (13) forming part of
the crimping region, the action surface (13), in a plan view of the crimping jaw (10)
in which the axis of rotation (11) is formed in a point shape, being convexly curved
and ending in a jaw tip (12) on the crimping region side and the jaw tip (12a) of
a first crimping jaw (10a) moving, in the course of the swivelling in along the convexly
curved action surface (13b) of an adjacent, simultaneously swivelling second crimping
jaw (10b), in the direction of the jaw tip (12b) of this second crimping jaw (10b),
the crimping jaw (10) also having, with regard to its action surface (13), a circular
segment line having a radius (R), and wherein there is a distance (d) between the
axis of rotation (11) and the jaw tip (12), characterised in that the action surface (13) is formed by a plurality of ribs (14) which extend starting
from an action base surface (16) transversely to the axis of rotation (11), and in that the radius (R) is greater than the distance (d).
2. Crimping tool according to claim 1, characterised in that a distance (c) of the jaw tip (12) to the action surface (13b) of an adjacent crimping
jaw (10b), in the course of swivelling in over the length of the action surface (13)
that results in the plan view, is in this plan view one tenth or less of the dimension
(distance (d)) of the crimping jaw (10) from the axis of rotation (11) to the jaw
tip (12).
3. Crimping tool according to claim 2, characterised in that the distance (c) is different in the course of the swivelling.
4. Crimping tool according to one of the preceding claims, characterised in that a rib (14) is formed in an interrupted manner over its length.
5. Crimping tool according to one of claims 1 to 3, characterised in that a rib (14) is formed continuously over its length.
6. Crimping tool according to one of the preceding claims, characterised in that the action base surface (16) in the plan view is differently curved from the action
surface (13).
7. Crimping tool according to one of claims 1 to 5, characterised in that the action base surface (16) runs straight in the plan view.
8. Crimping tool according to one of the preceding claims, characterised in that a ratio between the radius (R) and the distance (d) is 1.1 or more.
9. Crimping tool according to claim 8, characterised in that the ratio is 2 or less.
10. Crimping tool according to claim 8, characterised in that the ratio is approximately 1.4.
11. Crimping tool according to one of the preceding claims, characterised by four crimping jaws (10).
1. Pince à sertir (1) avec des mâchoires de sertissage (10), dans laquelle les mâchoires
de sertissage (10), pour former une région de sertissage, sont montées de manière
à pouvoir tourner autour d'un axe de rotation (11) au moyen de zones d'extrémité associées
des matrices de sertissage pour pivoter dans une position finale de sertissage, dans
laquelle en outre les mâchoires de sertissage (10) présentent chacune une surface
d'action (13) formant une partie de la région de sertissage, la surface d'action (13)
dans une vue en projection de la mâchoire de sertissage (10) dans laquelle l'axe de
rotation (11) se représente sous la forme d'un point, est formée en s'étendant avec
une courbure convexe et se termine en une pointe de mâchoire (12) du côté de la région
de sertissage et la pointe de la mâchoire (12a) d'une première mâchoire de sertissage
(10a) se déplace, au cours du pivotement, le long de la surface d'action (13b) à courbure
convexe d'une deuxième mâchoire de sertissage (10b) adjacente pivotant simultanément,
en direction de la pointe de la mâchoire (12b) de cette deuxième mâchoire de sertissage
(10b), dans laquelle en outre la mâchoire de sertissage (10) présente en ce qui concerne
sa surface d'action (13) une ligne de partie circulaire avec un rayon (R) et dans
laquelle une distance (d) existe entre l'axe de rotation (11) et la pointe de mâchoire
(12), caractérisé en ce que la surface d'action (13) est formée par une pluralité de nervures (14) s'étendant
à partir d'une surface de base d'action (16) et transversalement à l'axe de rotation
(11) et en ce que le rayon (R) est supérieur à la distance (d).
2. Pince à sertir selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une distance (c) de la pointe de la mâchoire (12) par rapport à la surface d'action
(13b) d'une mâchoire à sertir (10b) adjacente au cours du pivotement sur la longueur
de la surface d'action (13) ressortant dans la vue en projection est égale dans cette
vue en projection à un dixième ou moins de la dimension (distance (d)) de la mâchoire
à sertir (10) depuis l'axe de rotation (11) à la pointe de la mâchoire (12).
3. Pince à sertir selon la revendication 2, caractérisée en ce que la distance (c) varie au cours du pivotement.
4. Pince à sertir selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une nervure (14) est formée de manière interrompue sur sa longueur.
5. Pince à sertir selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'une nervure (14) est formée de façon ininterrompue sur sa longueur.
6. Pince à sertir selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la surface de base d'action (16) dans la vue en projection s'étend courbée différemment
que la surface d'action (13).
7. Pince à sertir selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la surface de base d'action (16) dans la vue en projection s'étend de manière rectiligne.
8. Pince à sertir selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un rapport entre le rayon (R) et la distance (d) est de 1,1 ou plus.
9. Pince à sertir selon la revendication 8, caractérisée en ce que le rapport est de 2 ou moins.
10. Pince à sertir selon la revendication 8, caractérisée en ce que le rapport est d'environ 1,4.
11. Pince à sertir selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par quatre mâchoires de sertissage (10).