[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Befestigungselement für Geländer zur lösbaren
Befestigung an einem Gerüstelement, eine Anordnung aus einem Geländer und einem Befestigungselement
sowie ein Verfahren zum Befestigen und zum Sichern eines Befestigungselements an einem
Gerüstelement. Bei der Erstellung von Bauwerken verschiedenster Art wie beispielsweise
Häuser, Fabriken und dergleichen ist es notwendig, die Bauwerke mit Gerüsten einzudecken.
Die Gerüste bestehen im Wesentlichen aus Vertikalrahmen zwischen denen Bohlen oder
Bretter liegen, die es ermöglichen, das Gerüst zu begehen. Zur Absicherung und zur
weiteren Verstrebung sind aussenseitig des Gerüstes Geländer vorgesehen. Neuartige
Bauweisen von Gebäuden verlangen vielfach ein fertig aufgebautes Gerüst, bevor mit
dem Bau des Gebäudes begonnen wird. Insbesondere bei Fertighäusern ist dies der Fall.
Fertighäuser bestehen im Wesentlichen aus einzelnen Elementen, welche auf eine zuvor
gegossene Bodenplatte aufgesetzt werden. Um an derartigen Häusern zu arbeiten oder
um sie aufzustellen ist es notwendig, dass das Gerüst vor Baubeginn bereits bis zum
obersten Bereich des Gebäudes steht. Mit den herkömmlichen Gerüsten ist jedoch die
Arbeitssicherheit nicht gewährleistet. In der Folge wurden an den zum Gebäude hin
gerichteten Seiten des Gerüsts zusätzliche Geländer angeflanscht, um die Sicherheit
der Arbeiter zu gewährleisten.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Flanschverbindungen bekannt, welche beispielsweise
in der Art von Schlauchbriden um Stützen von Vertikalrahmen gelegt werden, wobei dann
zusätzliche Geländer daran eingehängt werden können. Besonders nachteilig an dieser
Art von Flanschen ist ihr Gewicht, die umständliche Befestigung sowie die fehlende
Positionierung. Die Flansche müssen aufwendig angebracht und eingerichtet werden.
Ebenfalls müssen sie mit zusätzlichen Hilfsmitteln eingemessen werden, damit ein daran
zu befestigendes Geländer daran befestigt werden kann.
[0003] Weitere gattungsgemäße Verbindungselemente sind beispielsweise aus der
US 4 140 414 A, der
US 4 430 019 A, der
WO 02/066765 A2 und der
DE 20 2013 007049 U1 bekannt. Diese Druckschriften zeigen allesamt mehrteilige Befestigungselemente in
unterschiedlichen ausführungsformen und Verfahren zum Herstellen von Anordnungen mit
diesen Befestigungselementen. Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Befestigungselement
für Geländer zur lösbaren Befestigung an einem Gerüstelement bereitzustellen, welches
einfach zu fertigen ist, leicht und schnell an einem Gerüstelement montiert und demontiert
werden kann und eine genügende Sicherheit zur Absicherung eines daran zu befestigenden
Geländers gewährleistet.
[0004] Diese Aufgabe wird durch das in dem unabhängigen Patentanspruch 1 definierte Befestigungselement
und durch das Verfahren gemäß Anspruch 7 gelöst. Weiter Ausführungsformen ergeben
sich aus den abhängigen Patentansprüchen.
Ein erfindungsgemässes Befestigungselement für Geländer zur lösbaren Befestigung an
einem Gerüstelement und insbesondere an einem Vertikalrahmen eines Gerüstelementes
umfasst zumindest eine Anschlagfläche und einen Haltezapfen zur lösbaren Befestigung
eines Geländers. Ebenfalls umfasst das Befestigungselement einen Befestigungszapfen
zum Befestigen des Befestigungselementes an einem Gerüstelement. Der Befestigungszapfen
weist im Bereich der Anschlagfläche einen Hinterschnitt zum Eingriff in eine Öffnung
des Gerüstelementes auf und ist vorzugsweise in diesem Bereich mit der Anschlagfläche
verbunden. Ein Hinterschnitt an einem Befestigungszapfen zeichnet sich dadurch aus,
dass er nahe bei seinem Verbindungspunkt einen engeren Querschnitt aufweist als weiter
davon entfernt. Vorzugsweise ist die Dimension des Querschnitts des Hinterschnitts
derart gewählt, dass der grössere von beiden Querschnitten zumindest 1,1 mal, vorzugsweise
1,5 mal und besonders bevorzugt mindestens 2 mal grösser ist als der enge Querschnitt.
[0005] Die Ausgestaltung eines Befestigungselementes mit einem Befestigungszapfen mit einem
Hinterschnitt ermöglicht es, das Befestigungselement auf einfache Art und Weise in
einer Öffnung eines Gerüstelementes einzuhängen und zu befestigen, oder in Eingriff
mit dieser Öffnung zu bringen. Zusätzliche Mittel zum Befestigen des Befestigungselementes
sind nicht mehr notwendig. Eine Anschlagfläche am Befestigungselement erlaubt zudem
eine genaue Positionierung und das Einhalten von Abständen. Die Montage und die Demontage
werden vereinfacht, eine unsachgemässe oder fehlerbehaftete Befestigung ist nicht
mehr möglich.
[0006] Vorzugsweise weist der Befestigungszapfen des Befestigungselements zumindest im Bereich
des Hinterschnittes in einer Ebene quer zu einer Eingriffsrichtung unterschiedliche
Aussenabmessungen auf. Vorzugsweise ist eine erste Aussenabmessung zumindest 1,1 mal,
vorzugsweise 1,5 mal und besonders bevorzugt mindestens 2 mal grösser als eine zweite
zur ersten Aussenabmessung insbesondere senkrecht verlaufende Aussenabmessung.
[0007] Es entsteht somit ein Querschnitt des Hinterschnittes, welcher mit seinen unterschiedlichen
Dimensionen ein sicheres Befestigen und Verriegeln ermöglicht.
Vorzugsweise ist der Befestigungszapfen des Befestigungselementes derart ausgestaltet,
dass der Befestigungszapfen ein T-förmiges Profil aufweist oder zumindest in einem
Querschnitt entlang einer Eingriffsrichtung des Befestigungselementes einen T-förmigen
Querschnitt aufweist, oder vollständig als T-förmiges Profil ausgebildet ist.
Durch eine derartige Ausgestaltung ist es möglich, den Befestigungszapfen zumindest
gegenüber einer sich entlang der Eingriffsrichtung erstreckenden Ebene symmetrisch
auszubilden, so dass das Einbringen in eine Öffnung eines Vertikalrahmens in zwei
Positionen leicht möglich ist.
[0008] Das Befestigungselement weist erfindungsgemäß ein Sicherungselement auf, welches
vom Befestigungs- und oder vom Haltezapfen radial beabstandet ist. Vorzugsweise weist
ein derartiges Sicherungselement eine Anschlagfläche auf.
Eine derartig positionierte Anschlagfläche an einem Sicherungselement und/oder das
Sicherungselement selbst ermöglicht es, dass gegenüber dem Haltezapfen eine vordefinierte
Position gegeben ist. Das erfindungsgemäße Befestigungselement ist einstückig ausgebildet
und umfasst zumindest die Elemente Anschlagfläche, Haltezapfen und Befestigungszapfen
und ebenfalls das Sicherungselement. Insbesondere kann vorgesehen sein, ein einstückiges
Befestigungselement aus Leichtmetall herzustellen. Das Befestigungselement kann beispielsweise
durch mechanische Fertigung wie Fräsen oder Drehen erstellt sein, eine Herstellung
aus Guss und insbesondere aus Leichtmetallguss und bevorzugt aus Aluminiumguss ist
ebenfalls vorstellbar. Leichtmetallguss ist vorliegend eine metallische Legierung,
welche zumindest einen Anteil aus Leichtmetallen aufweist.
Dies ermöglicht eine kostengünstige und prozesssichere Fertigung.
Vorzugsweise umfasst das Befestigungselement ein Verriegelungselement, welches am
Haltezapfen verschieblich und vorzugsweise alternativ oder zusätzlich drehbar gelagert
ist. Das Verriegelungselement ist zumindest in eine Einführposition und in eine Verriegelungsposition
bringbar.
Das Verriegelungselement kann beispielsweise über eine Bolzenverbindung oder eine
Schwerspannstiftverbindung mit dem Haltezapfen verbunden sein.
Somit kann ein Befestigungselement hergestellt werden, zu welchem bei der Montage
an einem Gerüstelement und an einem Geländer keine zusätzlichen Teile notwendig sind.
Ebenfalls ist es nicht notwendig, zusätzliches Werkzeug mit sich zu führen, um derartige
Befestigungselemente an Gerüstelementen anzubringen. Das Verriegelungselement ist
vorzugsweise derart gestaltet, dass ein am Befestigungselement angebrachtes Geländer
gesichert ist und es sich nicht selbständig vom Befestigungselement lösen kann. Bevorzugt
ist das Verriegelungselement mit einem Endabschnitt eines Geländers in Wirkverbindung
bringbar. Nicht Teil der Erfindung ist ein Gerüstelement, insbesondere einen Vertikalrahmen,
mit einer oder mehreren Öffnung zur Befestigung eines Befestigungselementes. Vorzugsweise
ist die Öffnung derart gestaltet, dass ein Befestigungselement wie vorliegend beschrieben
am Gerüstelement befestigbar ist. Die Öffnungen weisen jeweils eine erste Aussenabmessung
und eine zweite insbesondere senkrecht zur oberen Aussenabmessung stehende Aussenabmessung
sowie einen Bereich auf, wobei der Bereich eine Dimension aufweist, welche grösser
als die zweite Aussenabmessung und kleiner als die erste Aussenabmessung ist. Die
erste Aussenabmessung ist zumindest 1,1 mal, vorzugsweise 1,5 mal und besonders bevorzugt
mindestens 2 mal grösser als die zweite Aussenabmessung.
[0009] Der Bereich kann sich an jeder Position der Öffnung entlang der Richtung der ersten
Aussenabmessung befinden. Vorzugsweise ist die Öffnung derart gestaltet, dass sie
zusammen mit dem Bereich die Form eines Schlüsselloches annimmt, das heisst, der Bereich
befindet sich an einem Ende der Öffnung. Somit ist die Öffnung derart gestaltet, dass
sie zumindest in einer Achse in Richtung einer Aussenabmessung einen asymmetrischen
Querschnitt aufweist. Zudem ermöglicht eine Gestaltung wie vorliegend beschreiben,
ein Befestigungselement in die Öffnung einzuführen und zu verriegeln.
[0010] Vorzugsweise ist der Bereich der Öffnung derart gestaltet, dass er eine im Wesentlichen
runde Form aufweist. Ovale Formen oder polygonale Querschnitte sind jedoch ebenfalls
vorstellbar.
[0011] Eine im Wesentlichen runde Form ermöglicht es, ein Befestigungselement, welches sich
im Bereich befindet, mit einer gewissen Toleranz zu drehen.
[0012] Es ist vorstellbar, dass das Gerüstelement im Bereich der Öffnung eine Verstärkung
ausweist. Vorzugsweise weist diese Verstärkung eine zusätzliche Wandstärke im Vergleich
zur Wandstärke des Gerüstelementes auf, die Wandstärke des Gerüstelementes ist in
diesem Bereich in der Folge beispielsweise im Wesentlichen verdoppelt.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Anordnung aus einem Geländer und einem
Befestigungselement wie vorliegend beschrieben. Das Befestigungselement weist einen
Haltezapfen zur lösbaren Befestigung eines Geländers und ein vom Haltezapfen radial
beabstandetes Sicherungselement auf. Das Geländer und vorzugsweise ein Endabschnitt
eines Geländers ist mit dem Sicherungselement in Wirkverbindung oder ist mit diesem
in Wirkverbindung bringbar. Vorzugsweise ist das Geländer in Wirkverbindung mit einer
Anschlagfläche des Sicherungselements bringbar. Dies ermöglicht eine sichere Befestigung
des Geländers am Befestigungselement. Ein unbeabsichtigtes Lösen oder Verdrehen des
Geländers oder des Befestigungselementes ist somit verhindert.
[0013] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Anordnung wie vorliegende beschrieben
und einem Gerüstelement. Das Befestigungselement ist derart gestaltet, dass an einem
Befestigungszapfen des Befestigungselementes ein Hinterschnitt vorgesehen ist, der
in Eingriff mit einer Öffnung des Gerüstelementes bringbar ist oder in Eingriff ist.
Eine erste Aussenabmessung des Hinterschnittes des Befestigungszapfens ist zumindest
1,1 mal, vorzugsweise 1,5 und besonders bevorzugt mindestens 2 mal grösser als eine
zweite Aussenabmessung der Öffnung.
Somit kann der Befestigungszapfen mit dem Hinterschnitt derartig in Verbindung mit
der Öffnung gebracht werden, dass der Befestigungszapfen nicht mehr auf direktem Weg
aus der Öffnung entfernbar ist. Vorzugsweise übergreift der Bereich mit der ersten
Aussenabmessung des Zapfens, einen Bereich der Öffnung. Dies ermöglicht eine sichere
Verbindung des Befestigungszapfens mit dem Gerüstelement.
[0014] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen eines Befestigungselementes
an einem Gerüstelement. Vorzugsweise wird ein Befestigungselement wie vorliegend beschrieben
an einem Gerüstelement und insbesondere an einem Vertikalrahmen befestigt. Das Verfahren
eignet sich ausserdem zum Herstellen einer Anordnung aus einem Gerüstelement und einem
Befestigungszapfen mit einem Hinterschnitt. Das Verfahren umfasst die Schritte:
- Einführen und in Eingriff bringen eines Befestigungszapfens des Befestigungselementes
in eine Öffnung des Gerüstelementes, wobei die Öffnung des Gerüstelementes eine erste
Aussenabmessung, eine zweite Aussenabmessung und einen Bereich aufweist,
- Verschieben des Befestigungszapfens in den Bereich der Öffnung, wobei der Befestigungszapfen
im Anschluss im Bereich der Öffnung um eine in einer Einführungsrichtung des Befestigungselementes
liegende Achse gedreht wird. Vorzugsweise wird das Befestigungselement um eine Vierteldrehung
gedreht.
[0015] Somit ist es möglich, den Befestigungszapfen in der Öffnung zu verriegeln. Durch
das Drehen wird erreicht, dass der Haltezapfen in der Öffnung nicht mehr verschiebbar
ist und somit gegen unbeabsichtigtes Entfernen oder lösen gesichert ist. Die Montage
erfolgt somit einfach und schnell.
[0016] Das Verfahren umfasst die Schritte:
- Anbringen des Befestigungselements an einem Gerüstelement;
- Anbringen des Geländers an einem Haltezapfen des Befestigungselementes,
- Das Geländer wird dabei in Wirkverbindung mit einer Anschlagfläche des Befestigungselementes
gebracht.
Vorzugsweise ist die Anschlagfläche derart angeordnet, dass sie einen radialen Abstand
zum Haltezapfen des Befestigungselementes aufweist.
Dies ermöglicht eine sichere und feste Verbindung eines Geländers mit einem Befestigungselement.
Vorzugsweise weist das Verfahren den weiteren Schritt auf, dass das Geländer mit einem
Verriegelungselement des Befestigungselementes gesichert wird. Vorzugsweise wird das
Verriegelungselement von einer Einführposition in eine Verriegelungsposition gebracht.
Somit ist ebenfalls das Geländer gegen ein unbeabsichtigtes Lösen gesichert. Anhand
von Figuren, welche lediglich Ausführungsbeispiele darstellen, wird die Erfindung
näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1:
- Eine perspektivische Darstellung eines Befestigungselementes;
- Figur 2:
- Eine Seitenansicht des Befestigungselementes aus Figur 1;
- Figur 3:
- Eine Draufsicht des Befestigungselementes aus Figur 1;
- Figur 4:
- Eine perspektivische Ansicht eines Gerüstelementes (nicht erfindungsgemäß);
- Figur 5:
- Eine perspektivische Detailansicht einer Öffnung des Gerüstelementes aus Figur 4;
- Figur 6:
- Eine orthogonale Ansicht der Öffnung aus Figur 5;
- Figur 7:
- Eine perspektivische Ansicht einer Anordnung aus einem Befestigungselement und einem
Gerüstelement;
- Figur 8:
- Eine perspektivische Ansicht einer Anordnung aus einem Gerüstelement, einem Geländer
und zwei Befestigungselementen;
- Figur 9:
- Eine Detailansicht aus Figur 8;
- Figur 10a, 10b:
- Das Befestigungselement aus Figur 1 mit dem Verriegelungselement in unterschiedlichen
Positionen;
- Figur 11:
- Eine schematische Ansicht einer Anordnung aus einem Geländer und einem Befestigungselement.
[0017] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemässen Befestigungselementes
1. Das Befestigungselement 1 weist einen Haltezapfen 11 zum Halten eines Geländers
auf. Der Haltezapfen 11 ist auf einem flächigen Element befestigt, welches an seinem
hier verdeckten Bereich eine Anschlagfläche 10 aufweist. In Linie zum Haltezapfen
11 befindet sich ein Befestigungszapfen 12, der hier nur teilweise sichtbar ist. Durch
den Haltezapfen 11 und den Befestigungszapfen 12 erstreckt sich die Achse, welche
gleichzeitig die Eingriffsrichtung E zum Einführen des Befestigungselementes 1 in
eine Öffnung eines Gerüstelementes darstellt. Radial beabstandet zum Haltezapfen 11
ist ein Sicherungselement 14 angeordnet. Der Haltezapfen 11 ist vorliegend als im
Wesentlichen kreiszylindrisches Element ausgebildet, welches in seinem vom der Anschlagfläche
10 abgewandten Bereich einen Schlitz aufweist, in dem ein Verriegelungselement 13
angeordnet ist. Das Verriegelungselement 13 weist eine längliche Öffnung auf, durch
den vorliegend ein Schwerspannstift (ohne Bezugszeichen) greift, der beidseitig des
Verriegelungselementes 13 im Haltezapfen 11 angeordnet ist. Wie leicht zu erkennen
ist, ist das Verriegelungselement 13 im Haltezapfen 11 beweglich angeordnet. Das Verriegelungselement
13 ist aus Stahlblech mit einer Dicke von 2.5mm ausgebildet. Die Öffnung ist breiter
als der Durchmesser des Schwerspannstiftes, so, dass das Verriegelungselement 13 beweglich
ist. Der Schlitz des Befestigungszapfens 12 ist breiter als die Dicke des Verriegelungselementes
13, vorliegend ca. 6mm. Das Befestigungselement 13 ist aus einem Aluminiumguss gefertigt.
[0018] Figur 2 zeigt eine Seitenansicht des Befestigungselementes 1 aus Figur 1. Gleiche
Bezugszeichen betreffen die gleichen Elemente wie bereits in Figur 1 beschrieben.
Sie werden nur wo nötig erneut erläutert. Im Bereich der Anschlagfläche 10 ist der
Befestigungszapfen 12 angeordnet. Der Befestigungszapfen 12 weist im Bereich der Anschlagfläche
10 eine erste Aussenabmessung A1 auf, die 7mm beträgt. In dieser Darstellung des Befestigungselementes
1 unterhalb des Haltezapfens 11 ist das Sicherungselement 14 angeordnet, welches ebenfalls
als flächiges Element ausgebildet ist und eine Anschlagfläche 141 aufweist. Vorliegend
ist das Sicherungselement 14, der Haltezapfen 11 sowie der Befestigungszapfen 12 aus
einem einzigen Stück ausgebildet. Es ist jedoch auch vorstellbar, dass die einzelnen
Elemente beispielsweise separat ausgebildet und miteinander verschweisst werden. Vorliegend
ist das Befestigungselement 1 aus einem Leichtmetallguss gefertigt.
[0019] Figur 3 zeigt eine Draufsicht des Befestigungselementes aus der Figur 1. In Linie
zum Haltezapfen 11, das heisst, auf der Achse E (Figur 1) nacheinander, ist ein Befestigungszapfen
12 angeordnet der einen Hinterschnitt 121 aufweist. Der Hinterschnitt 121 weist im
Bereich der Anschlagfläche 10 eine Ausdehnung A2 auf, welche in Vergleich zur Aussenabmessung
A1 (Figur 2) ungefähr 1,6 mal grösser ist und vorliegend 11mm gross ist. Der Bereich
des Befestigungszapfens 12, welcher in Einführungsrichtung E weiter entfernt von der
Anschlagfläche 10 angeordnet ist, weist eine Aussenabmessung auf, welche vorliegend
dem ca. 2,4 fachen der Dimension A2 entspricht und vorliegen 27mm. Wie in den Figuren
2 und 3 beschrieben ist somit der Hinterschnitt 121 des Befestigungszapfens 12 derart
gestaltet, dass er unterschiedliche axiale Aussenabmessungen aufweist. Somit kann
der Befestigungszapfen 12 leicht in einer Öffnung des Gerüstelementes fixiert werden.
[0020] Figur 4 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Gerüstelementes und hier eines
Vertikalrahmens 30. Der Vertikalrahmen 30 weist zumindest eine und vorliegend drei
Öffnungen 31 auf, wobei hier nur eine der Öffnung 31 bezeichnet ist. Die Öffnungen
31 befinden sich allesamt an einem Vertikalrohr des Vertikalrahmens 30. Am zweiten
Vertikalrohr des Vertikalrahmens befinden sich ebenfalls Befestigungselemente für
Geländer, welche jedoch gemäss dem Stand der Technik mit dem Vertikalrahmen 30 verschweisst
sind. Es wäre jedoch vorstellbar, die vorliegend fix montierten Befestigungselemente
ebenfalls als lösbare Befestigungselemente 1 zu gestalten. Der Vertikalrahmen 30 würde
somit mit zwei identischen Vertikalrohren mit Öffnungen 31 gefertigt.
[0021] Figur 5 zeigt eine perspektivische Detailansicht einer der Öffnungen 31 vom Vertikalrahmen
30 aus Figur 4. Gut zu sehen ist vorliegend die Wandstärke, welche hier 2.7mm beträgt,
durch welche die Öffnung 31 hindurchragt.
[0022] Figur 6 zeigt eine orthogonale Ansicht der Öffnung 31 aus Figur 5. Die Öffnung 31
befindet sich in einem nur schematisch dargestellten Vertikalrahmen 30. Punktiert
dargestellt wäre eine mögliche Ausführungsform einer zusätzlichen Wandverstärkung
32, welche jedoch optional ist. Die Öffnung 31 weist eine erste Aussenabmessung V1,
die 30mm beträgt, und eine zweite Aussenabmessung V2, die 8mm beträgt, auf. Ebenfalls
dargestellt ist ein Bereich B der Öffnung 31, der ebenfalls eine Dimension (hier ohne
Bezugszeichen dargestellt) aufweist, die vorliegend 12mm beträgt. Der Bereich B ist
an einem, und hier dargestellt unteren Ende der Öffnung angeordnet. Die Dimension
des Bereichs B ist ca. 1,5 mal grösser als die Aussenabmessung V2 und ca. 1/4 so gross
wie die Aussenabmessung V1. Die Abmessung V2 ist vorliegend etwas grösser als die
Abmessung A2 des Befestigungselementes 1 (siehe Figur 2). Somit kann das Befestigungselement
1 aus Figur 2 entsprechend der Dimensionen A1 und V2 in die Öffnung 31 eingebracht
werden. Der Bereich des Hinterschnittes mit seiner Aussenabmessung A2 (siehe Figur
3) ist derart gestaltet, dass er in der runden Öffnung des Bereichs B gedreht werden
kann. Somit ist die Dimension A2 etwas kleiner als die Dimension des Bereichs B (hier
nicht bezeichnet).
[0023] Figur 7 zeigt eine Anordnung aus einem Befestigungselement 1 und einem Vertikalrahmen
30. Das Befestigungselement 1 ist vorliegend wie zu Figur 6 beschrieben, in die Öffnung
31 des Vertikalrahmens 30 (Figur 6) eingebracht worden. Zum Einbringen des Befestigungselementes
1 in die Öffnung 31 wurde das Befestigungselement 1 in einer um 90° zu der hier gezeigten
verdrehten Position in die Öffnung 31 eingebracht, so dass die Wandstärke (Figur 5)
der Öffnung 31 mit dem Hinterschnitt 121 (Figur 3) in Übereinstimmung gebracht wurde.
Das Befestigungselement 1 wurde im Anschluss und immer noch in 90° zu der hier gezeigten
Position verdreht innerhalb der Öffnung Richtung Bereich B (Figur 6) verschoben und
im Bereich B (Figur 6) um 90° in die hier gezeigte Position gedreht. Wie zu den vorangehenden
Figuren erläutert, ist der Bereich A2 des Hinterschnittes grösser als der Bereich
V2 der Öffnung 31. Somit ist das Befestigungselement gegen zufälliges Herausfallen
gesichert und kann in dieser Position nicht mehr aus dem Bereich b (Figur 6) verschoben
werden.
[0024] Figur 8 zeigt eine Anordnung aus Vertikalrahmen 30, Geländer 20 und zwei Befestigungselementen
1. Das Geländer 20 weist Endabschnitte auf, welche an den beiden Befestigungselementen
1 befestigt sind. Die Befestigungselemente 1 sind am Vertikalrahmen befestigt und
wie zu Figur 7 beschrieben, angebracht. Das Geländer ist mit zwei Verriegelungselementen
(siehe Figur 9) der Befestigungselemente 1 gesichert.
[0025] Figur 9 zeigt eine Detailansicht des Befestigungselementes respektive der Anordnung
aus Figur 8. Gezeigt ist ein Endabschnitt des Geländers 20, welches mit einer Öffnung
über den Haltezapfen 11 des Befestigungselementes 1 eingeführt ist. Wie leicht zu
erkennen ist, ist das Befestigungselement 1 derart gestaltet, dass ein zweiter Endabschnitt
eines Geländers über dem Haltezapfen angebracht werden könnte. Der Endabschnitt des
Geländers 20 ist mit einem Verriegelungselement 13 gesichert.
[0026] Figur 10a und 10b zeigen das Befestigungselement 1 mit unterschiedlichen Positionen
des Verriegelungselementes 13. Figur 10a zeigt eine Einführposition, bei welcher ein
Endabschnitt des Geländers 20 (siehe Figur 9) über dem Haltezapfen eingebracht werden
kann, Figur 10b zeigt die Verriegelungsposition des Verriegelungselementes 13. Ausgehend
von der Position des Verriegelungselementes 13 aus Figur 10a wird das Element nach
Montage des Geländers um einen hier nicht bezeichneten Spannstift um 90° nach oben
gedreht und im Anschluss bis zur Position aus Figur 10b nach unten bewegt. Das Verriegelungselement
13 steht nun mit einer seiner Aussenkanten in Wirkverbindung mit dem Schlitz des Haltezapfens
(siehe Figur 1).
[0027] Figur 11 zeigt in einer schematischen Ansicht die Wirkungsweise des Sicherungselementes
14 mit seiner Anschlagfläche 141. Das Sicherungselement 14 ist an einem Befestigungselement
1 angebracht. Zentral des Befestigungselementes 1 befindet sich ein Haltezapfen 11,
an dem ein Endabschnitt eines Geländers 20 angeordnet ist. Wie leicht zu erkennen
ist, befindet sich eine Anschlagfläche 141 des Sicherungselementes 14 im Wesentlichen
in einem parallelen Abstand zu einem Endabschnitt des Geländers 20. Wie vorliegend
erläutert, ist das Befestigungselement 1 in Bezug auf eine Bewegungsrichtung entlang
der ersten Aussenabmessung V1 (Figur 6) gesichert. Mit Anbringung des Geländers 20
auf dem Befestigungselement 1 ist es ebenfalls nicht mehr möglich, dass Befestigungselement
1 um seine Eingriffsrichtung (Figur 1) zu drehen, da die Anschlagfläche 141 sofort
in Wirkverbindung mit einer korrespondierenden Anschlagfläche eines Endabschnittes
des Geländers 20 tritt. Somit ist eine sichere und gesicherte Befestigung des Geländers
am Haltezapfen 11 sowie des Befestigungselementes 1 am Vertikalrahmen 30 gewährleistet.
1. Befestigungselement (1) für Geländer (20) zur lösbaren Befestigung an einem Gerüstelement,
insbesondere an einem Vertikalrahmen (30), umfassend eine Anschlagfläche (10), einen
Haltezapfen (11) zur lösbaren Befestigung eines Geländers am Haltezapfen (11) und
einen Befestigungszapfen (12) zum Befestigen des Befestigungselementes an einem Gerüstelement,
wobei der Befestigungszapfen (12) im Bereich der Anschlagfläche (10) einen Hinterschnitt
(121) zum Eingriff in eine Öffnung des Gerüstelementes aufweist und in diesem Bereich
mit der Anschlagfläche (10) verbunden ist, wobei das Befestigungselement (1) ein Sicherungselement
(14) umfasst, welches derart mit dem Geländer in Wirkverbindung bringbar ist, das
eine Verdrehung des Befestigungselementes verhindert ist, wobei das Sicherungselement
(14) vom Haltezapfen (11) radial beabstandet ist und vorzugsweise eine Anschlagfläche
(141) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (1) einstückig ausgebildet ist und zumindest die Anschlagfläche
(10), den Haltezapfen (11), den Befestigungszapfen (12) und das Sicherungselement
(14) umfasst.
2. Befestigungselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungszapfen (12) zumindest im Bereich des Hinterschnittes (121) quer zu
einer Eingriffsrichtung (E) unterschiedliche Aussenabmessungen aufweist, wobei eine
erste Aussenabmessung (A2) zumindest 1.1, vorzugsweise 1.5 und besonders bevorzugt
mindestens 2 mal grösser als eine zweite Aussenabmessung (A1) ist.
3. Befestigungselement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungszapfen (12) ein T-förmiges Profil aufweist.
4. Befestigungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, umfassend ein Verriegelungsselement
(13), welches am Haltezapfen (11) verschieblich gelagert ist und zumindest in eine
Einführposition und in eine Verriegelungsposition bringbar ist.
5. Anordnung aus einem Geländer (20) und einem Befestigungselement (1) nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Geländer lösbar am Haltezapfen (11) befestigt ist und wobei das Geländer (20)
mit dem Sicherungselement (14) in Wirkverbindung ist , vorzugsweise mit einer Anschlagfläche
(141) des Sicherungselementes (14), so dass ein Verdrehen des Befestigungselementes
(1) verhindert ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5 umfassend ein Gerüstelement, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungszapfen (12) mit dem Hinterschnitt (121) im Eingriff mit einer Öffnung
(31) des Gerüstelementes ist, wobei eine erste Aussenabmessung (A2) des Hinterschnittes
(121) zumindest 1.1, vorzugsweise 1.5 und besonders bevorzugt mindestens 2 mal grösser
als eine zweite Aussenabmessung (V2) der Öffnung (31) ist.
7. Verfahren zum Herstellen einer Anordnung nach Anspruch 6 umfassend die Schritte
- Einführen und in Eingriff bringen des Befestigungszapfens (12) des Befestigungselementes
(1) in die Öffnung (31) des Gerüstelementes, welche Öffnung eine erste Aussenabmessung
(V1), eine zweite Aussenabmessung (V2) und eine Bereich (B) aufweist
- verschieben des Befestigungszapfens (12) in den Bereich (B) der Öffnung (31)
- drehen des Befestigungszapfens (12) im Bereich (B) der Öffnung (31) um eine in Einführungsrichtung
(E) liegende Achse, vorzugsweise um eine Vierteldrehung,
- Anbringen des Geländers (20) an dem Haltezapfen (11) des Befestigungselementes (1)
wobei das Geländer (20) in Wirkverbindung mit einer Anschlagfläche (141) des Sicherungselementes
(14) des Befestigungselementes (1) gebracht wird, so dass ein Verdrehen des Befestigungselementes
verhindert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Geländer (20) mit einem Verriegelungselement (13) des Befestigungselementes (12)
gesichert wird, wobei vorzugsweise das Verriegelungselement (13) von einer Einführposition
in eine Verriegelungsposition gebracht wird.
1. Fastening element (1) for railings (20) for detachable fastening on a scaffold element,
in particular on a vertical frame (30), comprising an abutment surface (10), a retaining
pin (11) for detachably fastening a railing on the retaining pin (11) and a fastening
pin (12) for fastening the fastening element on a scaffold element, wherein the fastening
pin (12) has, in the region of the abutment surface (10), an undercut (121) for engaging
in an opening of the scaffold element and is connected to the abutment surface (10)
in this region, wherein the fastening element (1) comprises a securing element (14)
which can be brought into operative connection with the railing in such a way that
a rotation of the fastening element is prevented, wherein the securing element (14)
is radially spaced apart from the retaining pin (11) and preferably has an abutment
surface (141), characterized in that the fastening element (1) is formed in one piece and at least comprises the abutment
surface (10), the retaining pin (11), the fastening pin (12) and the securing element
(14).
2. Fastening element (1) according to Claim 1, characterized in that the fastening pin (12) has different external dimensions transversally to an engagement
direction (E) at least in the region of the undercut (121), wherein a first external
dimension (A2) is at least 1.1, preferably 1.5 and particularly preferably at least
2 times greater than a second external dimension (A1).
3. Fastening element (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the fastening pin (12) has a T-shaped profile.
4. Fastening element (1) according to one of Claims 1 to 3, comprising a locking element
(13) which is displaceably mounted on the retaining pin (11) and can be brought at
least into an inserted position and into a locking position.
5. Assembly consisting of a railing (20) and a fastening element (1) according to one
of Claims 1 to 4, characterized in that the railing is detachably fastened on the retaining pin (11) and wherein the railing
(20) is in operative connection with the securing element (14), preferably with an
abutment surface (141) of the securing element (14), with the result that a rotation
of the fastening element (1) is prevented.
6. Assembly according to Claim 5, comprising a scaffold element, characterized in that the fastening pin (12) is in engagement with an opening (31) of the scaffold element
by way of the undercut (121), wherein a first external dimension (A2) of the undercut
(121) is at least 1.1, preferably 1.5 and particularly preferably at least 2 times
greater than a second external dimension (V2) of the opening (31).
7. Method for producing an assembly according to Claim 6, comprising the following steps:
- inserting and engaging the fastening pin (12) of the fastening element (1) into
the opening (31) of the scaffold element, which opening has a first external dimension
(V1), a second external dimension (V2) and a region (B),
- displacing the fastening pin (12) into the region (B) of the opening (31),
- rotating the fastening pin (12) in the region (B) of the opening (31) about an axis
situated in the insertion direction (E), preferably through a quarter of a turn,
- mounting the railing (20) on the retaining, pin (11) of the fastening element (1),
wherein the railing (20) is brought into operative connection with an abutment surface
(141) of the securing element (14) of the fastening element (1), with the result that
a rotation of the fastening element is prevented.
8. Method according to Claim 7, characterized in that the railing (20) is secured by a locking element (13) of the fastening element (12),
wherein the locking element (13) is preferably brought from an inserted position into
a locking position.
1. Élément de fixation (1) pour parapet (20) pour la fixation amovible à un élément d'échafaudage,
en particulier à un cadre vertical (30), comprenant une surface de butée (10), un
tourillon de retenue (11) pour la fixation amovible d'un parapet au tourillon de retenue
(11) et un tourillon dé fixation (12) pour la fixation de l'élément de fixation à
un élément d'échafaudage, le tourillon de fixation (12) présentant, dans la région
de la surface de butée (10), une contre-dépouille (121) pour l'engagement dans une
ouverture de l'élément d'échafaudage et étant connecté dans cette région à la surface
de butée (10), l'élément de fixation (11) comprenant un élément de sécurité (14) qui
peut être amené en liaison fonctionnelle avec le parapet de telle sorte qu'une rotation
de l'élément de fixation soit empêchée, l'élément de sécurité (14) étant espacé radialement
du tourillon de retenue (11) et présentant de préférence une surface de butée (141),
caractérisé en ce que l'élément de fixation (1) est réalisé d'une seule pièce et comprend au moins la surface
de butée (10), le tourillon de retenue (11), le tourillon de fixation (12) et l'élément
de sécurité (14).
2. Élément de fixation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tourillon de fixation (12) présente au moins dans la région de la contre-dépouille
(121), transversalement à une direction d'engagement (E), des dimensions extérieures
différentes, une première dimension extérieure (A2) étant au moins 1,1 fois, de préférence
1,5 fois et particulièrement préférablement au moins 2 fois supérieure à une deuxième
dimension extérieure (A1).
3. Élément de fixation (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le tourillon de fixation (12) présente un profil en forme de T.
4. Élément de fixation (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, comprenant
un élément de verrouillage (13) qui est supporté de manière déplaçable sur le tourillon
de retenue (11) et qui peut être amené au moins dans une position d'insertion et dans
une position de verrouillage.
5. Dispositif constitué d'un parapet (20) et d'un élément de fixation (1) selon l'une
quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le parapet est fixé de manière amovible au tourillon de retenue (11) et le parapet
(20) est en liaison fonctionnelle avec l'élément de sécurité (14), de préférence avec
une surface de butée (141) de l'élément de sécurité (14), de telle sorte qu'une rotation
de l'élément de fixation (1) soit empêchée.
6. Dispositif selon la revendication 5, comprenant un élément d'échafaudage, caractérisé en ce que le tourillon de fixation (12) avec la contre-dépouille (121) est en prise avec une
ouverture (31) de l'élément d'échafaudage, une première dimension extérieure (A2)
de la contre-dépouille (121) étant au moins 1,1 fois, de préférence 1,5 fois et particulièrement
préférablement au moins 2 fois supérieure à une deuxième dimension extérieure (V2)
de l'ouverture (31).
7. Procédé de fabrication d'un dispositif selon la revendication 6, comprenant les étapes
suivantes :
- insertion et mise en prise du tourillon de fixation (12) de l'élément de fixation
(1) dans l'ouverture (31) de l'élément d'échafaudage, laquelle ouverture présente
une première dimension extérieure (V1), une deuxième dimension extérieure (V2) et
une région (B),
- déplacement du tourillon de fixation (12) dans la région (B) de l'ouverture (31),
- rotation du tourillon de fixation (12) dans la région (B) de l'ouverture (31) autour
d'un axe situé dans la direction d'introduction (E), de préférence d'un quart de rotation,
- montage du parapet (20) sur le tourillon de retenue (11) de l'élément de fixation
(1), le parapet (20) étant amené en liaison fonctionnelle avec une surface de butée
(141) de l'élément de sécurité (14) de l'élément de fixation (1), de telle sorte qu'une
rotation de l'élément de fixation soit empêchée.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que le parapet (20) est fixé avec un élément de verrouillage (13) de l'élément de fixation
(12), de préférence l'élément de verrouillage (13) étant amené d'une position d'insertion
dans une position de verrouillage.