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(11) |
EP 2 951 071 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.03.2017 Patentblatt 2017/10 |
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Anmeldetag: 20.01.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/050990 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/118026 (07.08.2014 Gazette 2014/32) |
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| (54) |
SCHIENENFAHRZEUG
RAIL VEHICLE
VÉHICULE FERROVIAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
29.01.2013 DE 102013201356
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.12.2015 Patentblatt 2015/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- KLEIN, Ulrich
40670 Meerbusch (DE)
- PAFFRATH, Klaus
47906 Kempen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 808 352 DE-A1-102005 002 701
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WO-A1-2007/074145 DE-U1- 9 421 209
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schienenfahrzeug mit mindestens einem Einstiegs-
und/oder Ausstiegsbereich - nachfolgend durchgehend nur kurz Einstiegsbereich genannt
- für Passagiere zum Ein- und/oder Aussteigen von bzw. auf einen Bahnsteig, mindestens
einem Toilettenbereich und mindestens einem Sitzbereich.
[0002] Solche Schienenfahrzeuge sind beispielsweise aus der
WO 2007/074145 A1 (dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechend) und der
EP 1 808 352 A1 bekannt, diese sind jeweils mit umrüstbaren Fußböden ausgestattet.
[0003] Weitere Anordnungen insbesondere von doppelstöckigen Schienenfahrzeugen sind z.B.
aus der
DE 94 21 209 U1 (ebenfalls dem Oberbegriff entsprechend) oder der
DE 10 2005 002 701 A1 bekannt.
[0004] Um einen optimalen Fahrgastfluss und einen guten Zugang ins Fahrzeuginnere auch für
Personen mit reduzierter Mobilität, insbesondere auch für Rollstuhlfahrer, zu gewährleisten,
ist es wünschenswert, den Einstiegsbereich der Schienenfahrzeuge auf der Höhe der
anzufahrenden Bahnsteige zu positionieren. In den Staaten der Europäischen Union sind
Bahnsteighöhen von nominal 55 cm und nominal 76 cm üblich, so dass der Einstiegsbereich
entweder an die Bahnsteighöhe von nominal 55 cm oder an die Bahnsteighöhe von nominal
76 cm angepasst werden sollte.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schienenfahrzeug anzugeben, das sich
für unterschiedliche Bahnsteighöhen einfach fertigen und auch nach Inbetriebnahme
des Schienenfahrzeugs einfach auf eine andere Bahnsteighöhe umrüsten lässt.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Schienenfahrzeug mit den Merkmalen gemäß
Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Schienenfahrzeugs
sind in Unteransprüchen angegeben.
[0007] Danach ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Fußboden im Sitzbereich und der Fußboden
im Einstiegsbereich auf eine höhere Fußbodenhöhe als die Fußbodenhöhe im Toilettenbereich
aufgeständert oder zumindest aufständerbar sind.
[0008] Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Schienenfahrzeugs ist darin zu sehen,
dass während der erstmaligen Montage sowie auch nachträglich nach der Erstinbetriebnahme
die Fußbodenhöhe geeignet festgelegt werden kann, indem eine Aufständerung bei der
erstmaligen Montage oder nachträglich vorgesehen oder eine bereits installierte Aufständerung
wieder entfernt wird. Es ist somit möglich, den Einstiegsbereich des Schienenfahrzeugs
ideal an die jeweilige Bahnsteighöhe der Bahnsteige auf der Strecke, auf der das Schienenfahrzeug
betrieben werden soll, anzupassen. Vorzugsweise wird man die Fußbodenhöhe im Einstiegsbereich
ebenerdig zur Bahnsteighöhe auf der jeweiligen Strecke wählen, da eine Ebenerdigkeit
zwischen Bahnsteig und Fußboden im Einstiegsbereich ein schnelles Ein- und Aussteigen
ermöglicht und die Unfallgefahr reduziert. Darüber hinaus ist im Falle einer Ebenerdigkeit
auch ein einfaches Ein- und Aussteigen für Personen mit reduzierter Mobilität, insbesondere
Rollstuhlfahrer, möglich.
[0009] Ein weiterer wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Schienenfahrzeugs besteht
darin, dass trotz der Anpassbarkeit der Fußbodenhöhe im Einstiegsbereich keine Anpassung
der Fußbodenhöhe im Toilettenbereich oder ein sonstiger Umbau des Toilettenbereichs
(z. B. eine Neupositionierung der Sanitärobjekte) vorgesehen werden muss. Es ist somit
möglich, die Fußbodenhöhe im Toilettenbereich unabhängig von einer etwaigen Anpassung
der Fußbodenhöhe im Einstiegsbereich und/oder einer etwaigen Anpassung der Fußbodenhöhe
im Sitzbereich auf einem vorgegebenen niedrigen Niveau zu belassen, beispielsweise
auf einem Niveau, das der kleinsten zu erwartenden Bahnsteighöhe, also in Staaten
der Europäischen Union einer Bahnsteighöhe von nominal 55 cm, entspricht.
[0010] Um im Falle einer Aufständerung des Einstiegsbereichs einen einfachen Übergang vom
Einstiegsbereich zum Toilettenbereich auch für Rollstuhlfahrer zu ermöglichen, wird
es als vorteilhaft angesehen, wenn der Fußboden im Sitzbereich aufgeständert ist auf
eine Zwischenhöhe, die zwischen der Höhe des Toilettenbereichs und der des aufgeständerten
Einstiegsbereichs liegt.
[0011] Vorzugsweise bildet der Sitzbereich ganz oder abschnittsweise eine Stellfläche für
Rollstühle.
[0012] Für einen einfachen und gefahrlosen Übergang zwischen dem Toilettenbereich und dem
Sitzbereich sowie zwischen dem Sitzbereich und dem Einstiegsbereich wird es als vorteilhaft
angesehen, wenn zwischen dem Toilettenbereich und dem aufgeständerten Sitzbereich
sowie zwischen dem aufgeständerten Sitzbereich und dem aufgeständerten Einstiegsbereich
zur Höhenanpassung jeweils eine Rampe angeordnet ist.
[0013] Vorzugsweise weisen die beiden Rampen jeweils dieselbe Rampensteigung und/oder dieselbe
Rampenhöhe auf. Die Rampenhöhe der beiden Rampen liegt vorzugsweise zwischen 5 cm
und 15 cm.
[0014] Um eine nachträgliche Umrüstung des Schienenfahrzeugs bezüglich der Fußbodenhöhe
zu vereinfachen, wird es als vorteilhaft angesehen, wenn der Fußboden im Sitzbereich
und der Fußboden im Einstiegsbereich mittels lösbar befestigter Ständerelemente aufgeständert
werden.
[0015] Um zu erreichen, dass die Fußbodenhöhe im Toilettenbereich nicht verändert werden
muss, wenn eine Umrüstung des Schienenfahrzeugs wegen eines Wechsels der Bahnsteighöhe
erforderlich oder empfehlenswert ist, wird es als vorteilhaft angesehen, wenn die
Fußbodenhöhe im Toilettenbereich zwischen 50 cm und 60 cm über der Radunterseite der
Räder des Schienenfahrzeugs bzw. über der Schienenoberkante liegt und somit zu Bahnsteigen
ebenerdig ist, deren Bahnsteighöhe über der Schienenoberkante nominal 55 cm beträgt.
[0016] Mit Blick auf einen Einsatz des Schienenfahrzeugs bei Bahnsteigen mit einer nominalen
Bahnsteighöhe von 76 cm wird es als vorteilhaft angesehen, wenn der Fußboden im Einstiegsbereich
auf eine Höhe zwischen 71 cm und 81 cm über der Schienenoberkante bzw. über der Radunterseite
der Räder des Schienenfahrzeugs aufgeständert ist und somit zu Bahnsteigen ebenerdig
ist, deren Bahnsteighöhe über der Schienenoberkante nominal 76 cm beträgt.
[0017] Im Falle einer Aufständerung des Einstiegsbereichs wird es bezüglich der Höhe des
Fußbodens im Sitzbereich als vorteilhaft angesehen, wenn der Fußboden auf eine Höhe
zwischen 65 cm und 75 cm über der Schienenoberkante bzw. über der Radunterseite der
Räder des Schienenfahrzeugs aufgeständert ist; eine solche Fußbodenhöhe im Sitzbereich
ermöglicht einen barrierefreien Übergang vom Sitzbereich in den Einstiegsbereich sowie
vom Sitzbereich in den Toilettenbereich - und umgekehrt. Besonders bevorzugt ist der
Fußboden im Sitzbereich auf eine Höhe von 70 cm über der Schienenoberkante bzw. über
der Radunterseite der Räder des Schienenfahrzeugs aufgeständert.
[0018] Im Falle eines Einsatzes des Schienenfahrzeugs bei Bahnsteigen mit einer nominalen
Bahnsteighöhe von 55 cm bleiben der Einstiegsbereich und der Sitzbereich vorzugsweise
ohne Aufständerung. In diesem Falle wird es als vorteilhaft angesehen, wenn der Schienenfahrzeugboden
im Toilettenbereich, im Sitzbereich und im Einstiegsbereich ohne Aufständerung durchgehend
dieselbe Höhe aufweist.
[0019] Vorzugsweise weist der Schienenfahrzeugboden im Toilettenbereich, im Sitzbereich
und im Einstiegsbereich ohne Aufständerung jeweils eine Fußbodenhöhe auf, die zu einem
Bahnsteig mit niedriger Bahnsteighöhe ebenerdig ist. Unter einem Bahnsteig mit niedriger
Bahnsteighöhe ist dabei eine Bahnsteighöhe zu verstehen, die der tiefsten Bahnsteighöhe
der in der Lebensdauer des Schienenfahrzeugs voraussichtlich zu bedienenden Bahnsteige
entspricht. Bei Bahnsteigen, wie sie in den Staaten der Europäischen Union eingesetzt
werden, sind dies Bahnsteige mit einer nominalen Bahnsteighöhe von 55 cm (+/- 5 cm).
Demgemäß wird es als vorteilhaft angesehen, wenn der Schienenfahrzeugboden im Toilettenbereich,
im Sitzbereich und im Einstiegsbereich ohne Aufständerung jeweils eine Fußbodenhöhe
zwischen 50 cm und 60 cm über der Schienenoberkante bzw. über der Radunterseite der
Räder des Schienenfahrzeugs aufweist und zu Bahnsteigen ebenerdig ist, deren Bahnsteighöhe
über der Schienenoberkante nominal 55 cm beträgt.
[0020] Die Erfindung bezieht sich darüber hinaus auf ein Verfahren zum Montieren eines Schienenfahrzeugbodens
eines Schienenfahrzeugs mit mindestens einem Einstiegsbereich für Passagiere zum Ein-
und/oder Aussteigen von bzw. auf einen Bahnsteig, mindestens einem Toilettenbereich
und mindestens einem Sitzbereich.
[0021] Erfindungsgemäß ist bezüglich eines solchen Verfahrens vorgesehen, dass der Fußboden
im Sitzbereich und der Fußboden im Einstiegsbereich auf eine höhere Fußbodenhöhe als
die Fußbodenhöhe im Toilettenbereich aufgeständert werden.
[0022] Bezüglich der Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sei auf die obigen Ausführungen
im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Schienenfahrzeug verwiesen, da die Vorteile
des erfindungsgemäßen Schienenfahrzeugs denen des erfindungsgemäßen Verfahrens im
Wesentlichen entsprechen.
[0023] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert;
dabei zeigen beispielhaft:
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Schienenfahrzeug in einer aufgeschnittenen
Seitenansicht, in der sich ein aufgeständerter Sitzbereich und ein aufgeständerter
Einstiegsbereich erkennen lassen,
- Figur 2
- das Schienenfahrzeug gemäß Figur 1 in einer Sicht von oben,
- Figur 3
- das Schienenfahrzeug gemäß Figur 1, nachdem die Aufständerung im Sitzbereich und im
Einstiegsbereich entfernt worden ist und der Schienenfahrzeugboden im Toilettenbereich,
im Sitzbereich und im Einstiegsbereich durchgehend dieselbe Höhe aufweist, und
- Figur 4
- das Schienenfahrzeug ohne Aufständerung gemäß Figur 3 in einer Sicht von oben.
[0024] In den Figuren werden der Übersicht halber für identische oder vergleichbare Komponenten
stets dieselben Bezugszeichen verwendet.
[0025] Die Figur 1 zeigt einen Abschnitt eines bezüglich der Fußbodenhöhe umbaubaren bzw.
umrüstbaren Schienenfahrzeugs 10 in einer aufgeschnittenen Seitenansicht. Man erkennt
einen Toilettenbereich 20 mit einer darin befindlichen Toilette 30, einen Sitzbereich
40 mit einer Stellfläche 50 sowie einen Einstiegsbereich 60 mit einer Tür 70. Die
Rohbauoberkante des Schienenfahrzeugs 10 im Fußbodenbereich ist mit dem Bezugszeichen
11 gekennzeichnet; auf der Rohbauoberkante liegt unmittelbar oder durch Aufständerung
getrennt Fußbodenbelag auf.
[0026] Der Einstiegsbereich 60 ermöglicht es Personen, in das Schienenfahrzeug 10 einzusteigen;
selbstverständlich ist es auch möglich, den Einstiegsbereich 60 zum Aussteigen zu
benutzen, so dass der Einstiegsbereich 60 auch als Ausstiegsbereich bzw. als Einstiegs-
und/oder Ausstiegsbereich bezeichnet werden könnte. Nachfolgend wird dieser Bereich
lediglich kurz Einstiegsbereich genannt.
[0027] Auf der Stellfläche 50 im Sitzbereich 40 können Rollstühle abgestellt werden, von
denen beispielhaft nur einer dargestellt und mit dem Bezugszeichen 80 gekennzeichnet
ist.
[0028] Das Schienenfahrzeug 10 weist eine Vielzahl an Rädern 100 auf, die auf einer das
Schienenfahrzeug 10 in Längsrichtung führenden Schiene 110 aufgesetzt sind. Dabei
liegt die Radunterseite 101 der Räder 100 unmittelbar auf der Schienenoberkante 111
der Schiene 110 auf, so dass sowohl die Radunterseite 101 als auch die Schienenoberkante
111 dieselbe räumliche Höhe aufweisen.
[0029] Die Figur 1 zeigt, dass sich die Fußbodenhöhen in den drei Bereichen 20, 40 und 60
voneinander unterscheiden. Die Fußbodenhöhe Ht im Toilettenbereich 20 liegt bei dem
Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 bei 55 cm ± 5 cm, also in einem Bereich zwischen
50 cm und 60 cm, über der Radunterseite 101 der Räder 100 des Schienenfahrzeugs 10
und damit 55 cm ± 5 cm über der Schienenoberkante 111 der Schiene 110. Der Toilettenbereich
20 ist somit zu Bahnsteigen ebenerdig, deren Bahnsteighöhe über der Schienenoberkante
111 nominal 55 cm beträgt.
[0030] Der Fußboden im Sitzbereich 40 liegt höher als der Fußboden im Toilettenbereich 20,
weil er mittels vorzugsweise lösbar angebrachter Ständerelemente auf eine höhere Höhe
aufgeständert worden ist. Von den Ständerelementen sind in der Figur 1 beispielhaft
nur drei dargestellt und dort mit dem Bezugszeichen 130 gekennzeichnet. Die Fußbodenhöhe
Hs im Sitzbereich 40 beträgt vorzugsweise 70 cm ± 5 cm, also zwischen 65 cm und 75
cm, über der Schienenoberkante 111 bzw. über der Radunterseite 101 der Räder 100.
Um für im Sitzbereich 40 befindliche Rollstühle 80 einen Übergang vom Sitzbereich
40 in den Toilettenbereich 20 und umgekehrt vom Toilettenbereich 20 in den Sitzbereich
40 zu ermöglichen bzw. zu vereinfachen, ist zwischen dem Sitzbereich 40 und dem Toilettenbereich
20 eine Rampe 200 angebracht, die den Toilettenbereich 20 mit dem Sitzbereich 40 verbindet.
Die Rampe 200 dient dazu, den Höhenunterschied zwischen der Fußbodenhöhe Ht im Toilettenbereich
20 und der Fußbodenhöhe Hs im Sitzbereich 40 für Rollstühle geeignet zu überbrücken.
Die Rampenhöhe der Rampe 200 beträgt vorzugsweise 10 cm ± 5 cm. Die Rampensteigung
beträgt vorzugsweise zwischen 5° und 20°.
[0031] Wie sich in der Figur 1 erkennen lässt, ist die Fußbodenhöhe He im Einstiegsbereich
60 größer als die Fußbodenhöhen Hs und Ht im Sitzbereich 40 und im Toilettenbereich
20. Die Fußbodenhöhe He im Einstiegsbereich 60 ist mittels vorzugsweise lösbar angebrachter
Ständerelemente auf eine Höhe von 76 cm ± 5 cm, also auf eine Höhe zwischen 71 cm
und 81 cm, über der Schienenoberkante 111 bzw. über der Radunterseite 101 aufgeständert.
Von den Ständerelementen sind in der Figur 1 aus Gründen der Übersicht lediglich drei
dargestellt und mit dem Bezugszeichen 131 gekennzeichnet.
[0032] Aufgrund der Aufständerung mittels der Ständerelemente 131 ist der Fußboden im Einstiegsbereich
60 ebenerdig zu Bahnsteigen, deren Bahnsteighöhe nominal 76 cm über der Schienenoberkante
111 beträgt.
[0033] Zwischen dem Einstiegsbereich 60 und dem Sitzbereich 40 befindet sich zur Höhenanpassung
eine Rampe 210, die den Einstiegsbereich 60 und den Sitzbereich 40 verbindet und für
Rollstühle geeignet ist. Um eine einfache Befahrbarkeit vom Einstiegsbereich 60 in
den Sitzbereich 40 und umgekehrt zu ermöglichen, beträgt die Rampenhöhe der Rampe
210 vorzugsweise 10 cm ± 5 cm. Die Rampensteigung beträgt vorzugsweise zwischen 5°
und 20°.
[0034] Das Schienenfahrzeug 10 kann neben dem in der Figur 1 gezeigten Toilettenbereich
20, dem Sitzbereich 40 und dem Einstiegsbereich 60 weitere Toilettenbereiche, weitere
Sitzbereiche sowie weitere Einstiegsbereiche aufweisen. Diese weiteren Toilettenbereiche,
weiteren Sitzbereiche sowie weiteren Einstiegsbereiche können Fußbodenhöhen aufweisen,
die denen des Toilettenbereichs 20, des Sitzbereichs 40 oder des Einstiegsbereichs
60 gemäß Figur 1 entsprechen; alternativ ist es möglich, dass einzelne oder alle der
weiteren Bereiche andere Fußbodenhöhen aufweisen, als die korrespondierenden Bereiche,
die in der Figur 1 dargestellt sind. So ist es beispielsweise möglich, im Schienenfahrzeug
10 zusätzlich zu dem in der Figur 1 gezeigten Sitzbereich 40 einen oder mehrere weitere
Sitzbereiche vorzusehen, deren Fußbodenhöhe der des Toilettenbereichs 20 entspricht,
um einen rampenfreien Übergang vom Sitzbereich in den Toilettenbereich 20 zu ermöglichen.
Auch ist es möglich, einen oder mehrere weitere Sitzbereiche vorzusehen, deren Fußbodenhöhe
der des Einstiegsbereichs 60 gemäß Figur 1 entspricht, um einen rampenfreien Übergang
zwischen Sitzbereich und Einstiegsbereich 60 zu schaffen.
[0035] Auch können weitere Toilettenbereiche vorgesehen sein, deren Fußbodenhöhe der Fußbodenhöhe
He im Einstiegsbereich 60 gemäß Figur 1 oder der Fußbodenhöhe Hs im Sitzbereich 40
gemäß Figur 1 entspricht, so dass rampenfreie Übergänge zwischen Einstiegs- und Toilettenbereich
oder zwischen Sitz- und Toilettenbereich geschaffen werden.
[0036] Die Figur 2 zeigt das Schienenfahrzeug 10 gemäß Figur 1 in einer Sicht von oben.
Man erkennt den Toilettenbereich 20 mit der Toilette 30, den Sitzbereich 40 mit zwei
auf der Stellfläche 50 befindlichen Rollstühlen 80 sowie den Einstiegsbereich 60.
Auch lassen sich die beiden Rampen 200 und 210 erkennen, die von den Rollstühlen 80
befahrbar sind und einen rollstuhlgerechten Übergang vom Einstiegsbereich 60 in den
Sitzbereich 40 sowie einen rollstuhlgerechten Übergang vom Sitzbereich 40 in den Toilettenbereich
20 gewährleisten.
[0037] Die Figur 3 zeigt das umbaubare bzw. umrüstbare Schienenfahrzeug 10 gemäß den Figuren
1 und 2 nach erfolgtem Umbau, bei dem die Ständerelemente 130 und 131 gemäß Figur
1 sowie die darauf befindlichen Bodenplatten entfernt worden sind und im Sitzbereich
40 sowie im Einstiegsbereich 60 eine Fußbodenhöhe geschaffen wurde, die der Fußbodenhöhe
Ht im Toilettenbereich 20 entspricht. Der Toilettenbereich 20, der Sitzbereich 40
sowie der Einstiegsbereich 60 weisen aufgrund der fehlenden Aufständerung somit dieselbe
Höhe Ht auf. Die Fußbodenhöhe Ht in den drei Bereichen 20, 40 und 60 ist derart gewählt,
dass diese zu einem Bahnsteig mit niedriger Bahnsteighöhe, also beispielsweise einem
Bahnsteig mit einer nominalen Bahnsteighöhe von 55 cm, ebenerdig ist.
[0038] Die Figur 3 lässt einen wesentlichen Vorteil des umrüstbaren Schienenfahrzeugs gemäß
den Figuren 1 bis 3 erkennen, der auf der möglichen Aufständerung des Sitzbereichs
40 und des Einstiegsbereichs 60 beruht:
Soll das Schienenfahrzeug 10 auf Strecken eingesetzt werden, bei denen die Bahnsteighöhe
nominal 76 cm beträgt, so wird das Schienenfahrzeug 10 mittels der in der Figur 1
gezeigten Ständerelemente 130 und 131 derart aufgeständert, dass der Einstiegsbereich
60 die in der Figur 1 gezeigte Höhe He und der Sitzbereich 40 die in der Figur 1 gezeigte
Fußbodenhöhe Hs aufweist. Bei einer solchen Aufständerung ist der Einstiegsbereich
60 zu der Bahnsteighöhe von nominal 76 cm ebenerdig und ermöglicht ein einfaches und
gefahrloses Ein- und Aussteigen der Passagiere. Aufgrund der Zwischenebene im Sitzbereich
40 und aufgrund der beiden Rampen 200 und 210 ist es auch für Rollstuhlfahrer einfach
möglich, sowohl den Sitzbereich 40 als auch den Toilettenbereich 20 zu erreichen.
[0039] Soll das Schienenfahrzeug 10 gemäß den Figuren 1 bis 3 hingegen auf einer Strecke
eingesetzt werden, bei der die Bahnsteighöhe über der Schienenoberkante nominal 55
cm beträgt, so wird auf die in der Figur 1 gezeigte Aufständerung im Sitzbereich 40
und im Einstiegsbereich 60 verzichtet oder eine eventuell bereits vorhandene Aufständerung
einfach entfernt, so dass im Toilettenbereich 20, im Sitzbereich 40 sowie im Einstiegsbereich
60 eine durchgehende identische Fußbodenhöhe gebildet wird, wie dies in der Figur
3 gezeigt ist. Bei dieser Fußbodenhöhe ist ein ebenerdiges Einsteigen im Einstiegsbereich
60 möglich; gleichzeitig besteht zwischen dem Einstiegsbereich 60 und dem Sitzbereich
40 sowie dem Toilettenbereich 20 eine rampenfreie Zugänglichkeit.
[0040] Die Figur 4 zeigt das Schienenfahrzeug 10 gemäß Figur 3 ohne Aufständerung in einer
Sicht von oben. Es lässt sich erkennen, dass aufgrund der fehlenden Aufständerung
auch keine Rampen 200 oder 210 erforderlich sind, wie sie in der Figur 2 dargestellt
sind. Der Schienenfahrzeugboden weist im Toilettenbereich 20, im Sitzbereich 40 sowie
im Einstiegsbereich 60 stets durchgängig dieselbe Höhe auf.
[0041] Obwohl die Erfindung im Detail durch bevorzugte Ausführungsbeispiele näher illustriert
und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele
eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden,
wenn damit der durch die Ansprüche definierte Schutzumfang der Erfindung nicht verlassen
wird.
1. Schienenfahrzeug (10) mit mindestens einem Einstiegsbereich (60) für Passagiere zum
Ein- und/oder Aussteigen von bzw. auf einen Bahnsteig, mindestens einem Toilettenbereich
(20) und mindestens einem Sitzbereich (40),
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fußboden im Sitzbereich (40) und der Fußboden im Einstiegsbereich (60) auf eine
höhere Fußbodenhöhe (Hs, He) als die Fußbodenhöhe (Ht) im Toilettenbereich (20) aufgeständert
oder zumindest aufständerbar sind.
2. Schienenfahrzeug (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fußboden im Sitzbereich (40) aufgeständert ist auf eine Zwischenhöhe, die zwischen
der Höhe des Toilettenbereichs (20) und der des aufgeständerten Einstiegsbereichs
(60) liegt.
3. Schienenfahrzeug (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Sitzbereich (40) ganz oder abschnittsweise eine Stellfläche (50) für Rollstühle
(80) bildet.
4. Schienenfahrzeug (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen dem Toilettenbereich (20) und dem aufgeständerten Sitzbereich (40) sowie
zwischen dem aufgeständerten Sitzbereich (40) und dem aufgeständerten Einstiegsbereich
(60) zur Höhenanpassung jeweils eine Rampe (200, 210) angeordnet ist.
5. Schienenfahrzeug (10) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Rampen (200, 210) jeweils dieselbe Rampensteigung und/oder dieselbe Rampenhöhe
aufweisen.
6. Schienenfahrzeug (10) nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Rampen (200, 210) jeweils eine Rampenhöhe zwischen 5 cm und 15 cm aufweisen.
7. Schienenfahrzeug (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fußboden im Sitzbereich (40) und der Fußboden im Einstiegsbereich (60) mittels
lösbar befestigter Ständerelemente (130, 131) aufgeständert sind.
8. Schienenfahrzeug (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fußbodenhöhe (Ht) im Toilettenbereich (20) zwischen 50 cm und 60 cm über der Schienenoberkante
(111) liegt und somit zu Bahnsteigen ebenerdig ist, deren Bahnsteighöhe über der Schienenoberkante
(111) nominal 55 cm beträgt.
9. Schienenfahrzeug (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fußboden im Einstiegsbereich (60) auf eine Höhe zwischen 71 cm und 81 cm über
der Schienenoberkante (111) aufgeständert ist und somit zu Bahnsteigen ebenerdig ist,
deren Bahnsteighöhe über der Schienenoberkante (111) nominal 76 cm beträgt.
10. Schienenfahrzeug (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fußboden im Sitzbereich (40) auf eine Höhe zwischen 65 cm und 75 cm über der Schienenoberkante
(111) aufgeständert ist.
11. Schienenfahrzeug (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fußboden im Sitzbereich (40) auf eine Höhe von 70 cm über der Schienenoberkante
(111) aufgeständert ist.
12. Schienenfahrzeug (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schienenfahrzeugboden im Toilettenbereich (20), im Sitzbereich (40) und im Einstiegsbereich
(60) ohne Aufständerung durchgehend dieselbe Höhe aufweist.
13. Schienenfahrzeug (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schienenfahrzeugboden im Toilettenbereich (20), im Sitzbereich (40) und im Einstiegsbereich
(60) ohne Aufständerung jeweils eine Fußbodenhöhe (Ht, Hs, He) aufweist, die zu einem
Bahnsteig mit niedriger Bahnsteighöhe ebenerdig ist.
14. Schienenfahrzeug (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schienenfahrzeugboden im Toilettenbereich (20), im Sitzbereich (40) und im Einstiegsbereich
(60) ohne Aufständerung jeweils eine Fußbodenhöhe zwischen 50 cm und 60 cm über der
Schienenoberkante (111) aufweist und zu Bahnsteigen ebenerdig ist, deren Bahnsteighöhe
über der Schienenoberkante (111) nominal 55 cm beträgt.
15. Verfahren zum Montieren eines Schienenfahrzeugbodens eines Schienenfahrzeugs (10)
mit mindestens einem Einstiegsbereich (60) für Passagiere zum Ein- und/oder Aussteigen
von bzw. auf einen Bahnsteig, mindestens einem Toilettenbereich (20) und mindestens
einem Sitzbereich (40),
dadurch gekennzeichnet, dass
der Fußboden im Sitzbereich (40) und der Fußboden im Einstiegsbereich (60) auf eine
höhere Fußbodenhöhe (Hs, He) als die Fußbodenhöhe (Ht) im Toilettenbereich (20) aufgeständert
werden.
1. Rail vehicle (10) with at least one boarding area (60) for passengers to board from
and/or disembark onto a platform, at least one restroom area (20) and at least one
seating area (40),
characterized in that
the floor in the seating area (40) and the floor in the boarding area (60) are raised
or at least can be raised to a higher floor level (Hs, He) than the floor level (Ht)
in the restroom area (20).
2. Rail vehicle (10) according to Claim 1,
characterized in that
the floor in the seating area (40) is raised to an intermediate height which lies
between the height of the restroom area (20) and that of the raised boarding area
(60).
3. Rail vehicle (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the seating area (40) forms a storage area (50) for wheelchairs (80), either entirely
or sectionally.
4. Rail vehicle (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
a ramp (200, 210) is arranged between the restroom area (20) and the raised seating
area (40) and also between the raised seating area (40) and the raised boarding area
(60) for height adjustment in each case.
5. Rail vehicle (10) according to Claim 4,
characterized in that
the two ramps (200, 210) preferably each have the same ramp incline and/or the same
ramp height.
6. Rail vehicle (10) according to Claim 4 or 5,
characterized in that
the two ramps (200, 210) each have a ramp height of between 5 cm and 15 cm.
7. Rail vehicle (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the floor in the seating area (40) and the floor in the boarding area (60) are raised
by means of detachably secured support members (130, 131).
8. Rail vehicle (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the floor height (Ht) in the restroom area (20) is between 50 cm and 60 cm above the
upper edge of the track (111) and is therefore level with platforms, the nominal platform
height whereof is 55 cm above the upper edge of the track (111).
9. Rail vehicle (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the floor in the boarding area (60) is raised to a height of between 71 cm and 81
cm above the upper edge of the track (111) and is therefore level with platforms,
the nominal platform height whereof is 76 cm above the upper edge of the track (111).
10. Rail vehicle (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the floor in the seating area (40) is raised to a height of between 65 cm and 75 cm
above the upper edge of the track (111).
11. Rail vehicle (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the floor in the sitting area (40) is raised to a height of 70 cm above the upper
edge of the track (111).
12. Rail vehicle (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the rail vehicle floor in the restroom area (20), in the seating area (40) and in
the boarding area (60) exhibit the same height throughout without elevation.
13. Rail vehicle (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the rail vehicle floor exhibits in the restroom area (20), the seating area (40) and
in the boarding area (60) a floor height (Ht, Hs, He) without elevation in each case
which is level with a platform with a low platform height.
14. Rail vehicle (10) according to one of the preceding claims,
characterized in that
the rail vehicle floor in the restroom area (20), the seating area (40) and in the
boarding area (60) exhibits a floor height without elevation in each case of between
50 cm and 60 cm above the upper edge of the track (111) and is level with platforms,
the nominal platform height whereof is 55 cm above the upper edge of the track (111).
15. Method of assembling a rail vehicle floor in a rail vehicle (10) with at least one
boarding area (60) for passengers for boarding from and/or disembarking onto a platform,
at least one restroom area (20) and at least one seating area (40),
characterized in that
the floor in the seating area (40) and the floor in the boarding area (60) are raised
to a higher floor level (Hs, He) than the floor height (Ht) in the restroom area (20).
1. Véhicule (10) ferroviaire ayant au moins une zone (60) de montée de passagers pour
monter d'un quai et/ou y descendre, au moins une zone (20) de toilettes et au moins
une zone (40) de siège,
caractérisé en ce que
le plancher de la zone (40) de siège et le plancher de la zone (60) de montée sont
surélevés à un niveau (Hs, He) de plancher plus haut que le niveau (Ht) de plancher
de la zone (20) de toilettes ou au moins peuvent l'être.
2. Véhicule (10) ferroviaire suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
le plancher de la zone (40) de siège est surélevé à un niveau intermédiaire qui est
entre le niveau de la zone (20) de toilettes et celui de la zone (60) de montée surélevé.
3. Véhicule (10) ferroviaire suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la zone (40) de siège forme, en tout ou par endroits, un emplacement (50) de fauteuils
(80) roulants.
4. Véhicule (10) ferroviaire suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
une rampe (200, 210) est, pour s'adapter au niveau, disposée entre la zone (20) de
toilettes et la zone (40) de siège surélevée, ainsi qu'entre la zone (40) de siège
surélevée et la zone (60) de montée surélevée.
5. Véhicule (10) ferroviaire suivant la revendication 4,
caractérisé en ce que
les deux rampes (200, 210) ont respectivement la même pente et/ou le même niveau de
rampe.
6. Véhicule (10) ferroviaire suivant la revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce que
les deux rampes (200, 210) ont une hauteur de rampe comprise entre 5 cm et 15 cm.
7. Véhicule (10) ferroviaire suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le plancher de la zone (40) de siège et le plancher de la zone (60) de montée sont
surélevés au moyen de montants (130, 131) fixés de manière amovible.
8. Véhicule (10) ferroviaire suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le niveau (Ht) du plancher de la zone (20) de toilettes est compris entre 50 cm et
60 cm au-dessus de la face (111) supérieure du rail et ainsi au même niveau que les
quais, dont le niveau est nominalement de 55 cm au-dessus de la face (111) supérieure
du rail.
9. Véhicule (10) ferroviaire suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le plancher de la zone (60) de montée est surélevé à un niveau compris entre 71 cm
et 81 cm au-dessus de la face (111) supérieure du rail et ainsi au même niveau que
des quais, dont le niveau est nominalement de 76 cm au-dessus de la face (111) supérieure
du rail.
10. Véhicule (10) ferroviaire suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le plancher de la zone (40) de siège est surélevé à un niveau compris entre 65 cm
et 75 cm au-dessus de la face (111) supérieure du rail.
11. Véhicule (10) ferroviaire suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le plancher de la zone (40) de siège est surélevé à un niveau de 70 cm au-dessus de
la face (111) supérieure du rail.
12. Véhicule (10) ferroviaire suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le plancher du véhicule ferroviaire dans la zone (20) de toilettes, dans la zone (40)
de siège et dans la zone (60) de montée a, sans surélévation, tout du long le même
niveau.
13. Véhicule (10) ferroviaire suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le plancher du véhicule ferroviaire dans la zone (20) de toilettes, dans la zone (40)
de siège et dans la zone (60) de montée ont, sans surélévation, un niveau (Ht, Hs,
He) de plancher qui est au même niveau qu'un quai ayant une hauteur petite.
14. Véhicule (10) ferroviaire suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le plancher du véhicule ferroviaire dans la zone (20) de toilettes, dans la zone (40)
de siège et dans la zone (60) de montée a, sans surélévation, un niveau de plancher
compris entre 50 cm et 60 cm au-dessus de la face (111) supérieure du rail et est
au même niveau que des quais, dont le niveau au-dessus de la face (111) supérieure
du rail est nominalement de 55 cm.
15. Procédé de montage d'un plancher de véhicule ferroviaire (10) ayant au moins une zone
(60) de montée pour que des passagers montent d'un quai et/ou y descendent, au moins
une zone (20) de toilettes et au moins une zone (40) de siège,
caractérisé en ce que
l'on surélève le plancher de la zone (40) de siège et le plancher de la zone (60)
de montée à un niveau (Hs, He) plus haut que le niveau (Ht) du plancher de la zone
(20) de toilettes.


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