[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gargerät mit transparentem Display, nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Auf dem Gebiet von Gargeräten besteht der fortwährende Wunsch, die Bedienfreundlichkeit
der Gargeräte stets weiter zu erhöhen. Dieser Wunsch rührt einerseits daher, dass
in der Hektik eines Küchenbetriebs, insbesondere größerer Restaurantbetriebe mit vielen
Gästen, oder im Großküchenbetrieb, eine schnelle und zielsichere Bedienung der eingesetzten
Gargeräte sichergestellt sein soll. Zum anderen kommen auch immer mehr ungelernte
Kräfte zum Einsatz, für die eine einfache und übersichtliche Bedienmöglichkeit ausschlaggebend
für eine korrekte Bedienung ist.
[0003] Herkömmlicherweise weist ein Gargerät, insbesondere ein Dampfgargerät oder Kombidämpfer
eine Vorderseite auf, die eine Garraumtür zum Öffnen und Verschließen des dahinter
liegenden Garraums sowie wenigstens einen breiteren Seitenpfosten aufweist, in den
die Bedienelemente, wie beispielsweise Drehknöpfe, aber auch Bildschirme und Touchscreens
untergebracht sind. Aufgrund der im Seitenpfosten nur begrenzt zur Verfügung stehenden
Frontfläche können die flächigen Anzeige- und Bedienelemente wie Bildschirme oder
Touchscreens nur eine begrenzte eigene Fläche aufweisen.
[0004] Aus der
EP 1 891 499 B1 ist ein Haushaltsgerät mit einer versteckbaren Benutzerschnittstelle bekannt, bei
dem eine Öffnung in der Frontseite des Geräts mit einer Platte besetzt ist, deren
Durchsichtigkeit von undurchsichtig bis zu durchsichtig einstellbar ist, wodurch das
Innere des Geräts von außen erkennbar wird. Zudem kann eine Aktion, die von dem Benutzer
des Geräts auf dessen virtueller Benutzeroberfläche ausgeführt wird, erfasst werden.
Die Anzeige der Informationen erfolgt gemäß diesem Stand der Technik mittels einer
Projektion von der Rückseite des Gargeräts auf die Frontseite, was einen großen Aufwand
bedeutet und darüber hinaus den Nachteil hat, dass der Projektionsstrahl durch im
Garraum besetzte Einschubebenen an seinem Fortgang zur Frontseite behindert wird.
[0005] Aus der
EP 2 182 503 A1 ist weiterhin ein Gargerät mit einem Gehäuse, einer Garraumtür zum Öffnen und Schließen
eines Garraums des Gargeräts, und einer Sichtöffnung in der Garraumtür bekannt, wobei
ein Teil der Sichtöffnung in der Lage ist, die Zustände durchsichtig und undurchsichtig
anzunehmen, wobei der eine Teil der Sichtöffnung ein transparentes Display aufweist,
welches in der Lage ist, Informationen darzustellen.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Gargerät vorzuschlagen,
das die Nachteile des Standes der Technik überwindet und eine Anzeige schafft, auf
der Informationen ungehindert und in einer solchen Größe darstellbar sind, dass sie
von einer größeren Entfernung vom Gargerät problemlos erkennbar sind, wobei weiterhin
die Möglichkeit besteht, bei Bedarf von außen das Innere des Gargerätes einsehen zu
können.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Erfindungsgemäß zeichnet sich das Gargerät dadurch aus, dass dass der zumindest eine
Teil der Sichtöffnung ein transparentes Display aufweist, welches in der Lage ist,
Informationen darzustellen.
[0009] Dadurch wird erreicht, dass ein erheblich größerer Bereich zur Anzeige von Informationen
geschaffen wird, als mit den herkömmlichen Anzeige- und/oder Bedienfeldern im Seitenrahmen
der Gargeräte, so dass für den Benutzer bzw. Koch notwendige Informationen aus sehr
viel größerer Distanz erkennbar werden und er sich mit gro-βem Abstand vom Gargerät
über den Zustand bzw. den Ablauf der Garprogramme der einzelnen Gargüter ständig informieren
kann, beispielsweise über die Anzeige der Restgarzeit einzelner Gargüter.
[0010] Darüber hinaus können vorteilhafterweise zusätzliche Informationen durch die grö-ßere
Anzeige dargestellt werden und es ist möglich, eine verbesserte räumliche Zuordnung
der Informationen zu den jeweiligen Garraumbereichen zu schaffen.
[0011] Erfindungsgemäß zeichnet sich das Gargerät weiterhin dadurch aus, dass das transparente
Display die verschiedenen Einschubebenen des Garraums zumindest teilweise überdeckt
und geeignet ist, die Informationen zu den verschiedenen Einschubebenen diesen räumlich
zugeordnet darzustellen.
[0012] Dies hat den großen Vorteil, dass eine exakte Zuordnung der Anzeige zu dem entsprechenden
Gargut ermöglicht wird und Informationen über die entsprechende Gargutebene entsprechend
am richtigen Ort angezeigt werden können, wodurch Verwechslungen weitestgehend vermieden
werden können. Große Gargeräte können eine Vielzahl von Einschubebenen aufweisen,
so dass es in der Hektik des Küchenbetriebs, insbesondere bei ungelernten Kräften,
schnell zu einer Verwechslung kommen kann, wodurch der Küchenbetrieb eine entsprechende
Störung erfährt. Vorteilhafterweise wird somit eine direkte Zuordnung von Informationen
zu den entsprechenden Einschubebenen ermöglicht.
[0013] Vorteilhafterweise kann zumindest ein Teil der Sichtöffnung den Zustand halbtransparent
annehmen, d.h., dass die am Display dargestellten Informationen vor der transparenten
Sichtfläche erscheinen, vergleichbar wie bei einem On Screen Display, wodurch der
Blick in den Garraum entsprechend gering eingeschränkt erhalten bleibt.
[0014] Weiterhin ist vorteilhaft, dass zumindest ein Teil der in seiner Durchsichtigkeit
einstellbaren Sichtöffnung ein durchsichtiges berührungsempfindliches Eingabefeld,
insbesondere einen Touchscreen, aufweist. Damit wird erreicht, dass neben einer Anzeige
auch direkt die Eingabe erfolgen kann und beispielsweise das Eingabefeld im Seitenrahmen
des Gargeräts entfallen kann. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass der Seitenrahmen
verkleinert werden kann, d.h. schmäler ausgeführt werden kann bzw. die Garraumtür
breiter ausgebildet werden kann. Dabei wird dann der "Technikraum verlegt und zwar
an die Rückseite oder nach unten oder oben. Aufgrund der Größe des Displays ist es
auch möglich, erheblich mehr Informationen und Eingabefelder vorzusehen.
[0015] Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Sichtöffnung beleuchtet wird. Dadurch erfolgt
eine besonders gute Erkennbarkeit der auf dem Diplay dargestellten Informationen.
[0016] Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Beleuchtung der Sichtöffnung aus dem Garraum
und/oder aus dem Randbereich der Garraumtür erfolgt. Damit kann das Display bis zur
Größe der gesamten Sichtöffnung ausgebildet werden und wird weder das Display noch
die Durchsicht in den Garraum durch Beleuchtungseinrichtungen gestört. Im Garraum
befindliche Einbauten oder Gargüter beeinträchtigen bei einem derartigem Aufbau nicht
die Hintergrundbeleuchtung des transparenten Displays.
[0017] Weiterhin ist vorteilhaft, dass das transparente Display mit einer Steuerung und
einer Eingabeeinrichtung verbunden ist und geeignet ist, die Daten von der Eingabeeinrichtung
auf dem in seiner Durchsichtigkeit einstellbaren Bereich der Sichtöffnung darzustellen.
[0018] Die vorliegende Erfindung umfasst auch klassische Eingabemöglichkeiten wie z.B. die
Eingabe durch Wahlschalter oder gerätefeste Touchpanel/Touchscreens, oder die Eingabe
mit Zusatzgeräten wie z.B. PDA, Tablet-PC, Smartphone und Smartwatch.
[0019] Vorteilhafterweise ist die Eingabeeinrichtung ein relativ kleines Touchpad, das in
einem Seitenbereich der Frontseite des Gargeräts oder im Türrahmen der Garraumtür
des Gargeräts angeordnet ist. Beispielsweise kann das Touchpad eine ähnliche Größe
aufweisen wie ein Smartphone, dessen Bedienbarkeit zunehmend breitesten Bevölkerungsschichten
geläufig ist und somit zu einer leichteren Bedienbarkeit des Gargeräts führt.
[0020] Weiterhin ist vorteilhaft, dass mittels des transparenten Displays Inhalte bzw. Informationen
aus beliebigen Quellen, insbesondere Werbeinformationen, Layout des Geräteinhabers,
wie beispielsweise Name des Restaurants oder Informationen eines Computers oder Notebooks
als großer Zweitmonitor darzustellen. Beispielsweise können in einem Supermarkt auf
dem erfindungsgemäßen Gargerät, das hinter der Fleischtheke steht auf der Garraumtür
großflächig für Sonderangebote oder spezielle Waren geworben werden. So kann das erfindungsgemäße
Gargerät mit Netzwerkschnittstellen und Anschlüssen für externe Speichermedien wie
z.B. USB-Speicher, SD-Speicherkarten usw. ausgestattet sein. Demzufolge lassen sich
Informationen an das Gargerät übertragen. In Kombination mit der vorliegenden Erfindung
kann beispielsweise die Tageskarte eines Restaurants dargestellt werden.
[0021] Eine effektive Steuerung mit kleinen Endgeräten wie Smartphone oder Smartwatch wird
durch einen zusätzlichen Monitor erleichtert.
[0022] Die Anpassung des Layouts der Gargeräte, insbesondere der Bedienelemente, für OEM-Partner
und Kunden erfordert eine Bauteilvariation z.B. durch eine Folie im Bereich des Bedienfeldes.
Mit einer großen Anzeigefläche, die einen Bereich für diese kundenspezifischen Daten
bereitstellt, kann diese Individualisierung unterstützt werden, ggfls. sogar die Bauteilvariation
entfallen.
[0023] Weiterhin ist vorteilhaft, dass das Gargerät über einen Sensor zur Anwesenheitserkennung
verfügt und das transparente Display Informationen in Abhängigkeit von einer Anwesenheitserkennung
anzeigt. Die Anzeige ohne erkannten Benutzer am Gargerät könnte z.B. wie in den Fig.
22b oder 22c aussehen. Auch aus größerer Entfernung sind die Restzeit und das Gargut
abzulesen. Tritt der Benutzer vor das Gargerät könnte die Sicht in den Garraum freigegeben
werden, vgl. Fig. 22a und könnten ggfls. Steuerungselemente eingeblendet werden.
[0024] Weiterhin ist vorteilhaft, dass der zur Eingabe vorgesehene Bereich des transparenten
Displays in seiner Lage verschiebbar ist, insbesondere höhenverschiebbar ist, wodurch
eine ergonomische Bedienbarkeit erreicht wird, weil die Eingabenhöhe an die Körpergröße
der Bedienungsperson angepasst werden kann.
[0025] Weiterhin ist vorteilhaft, dass bei Vorgängen, in denen der Garraum bzw. Bereiche
hiervon nicht einsehbar seien soll bzw. sollen, das transparente Display gesamt oder
in diesen Bereichen in einen undurchsichtigen Zustand umschaltbar ist. Diese Intransparenz
betrifft vor allem Reinigungsvorgänge des Garraums.
[0026] Andererseits kann auch gewählt werden, dass in dem Moment, in dem ein Gargut einer
Einschubebene fertig gegart ist, das Display im Bereich dieser Einschubebene von nicht
transparent auf transparent springt, so dass die Bedienungsperson bzw. der Koch gleich
erkennen kann, dass diese Einschubebene fertig gegart ist und nunmehr weiter verarbeitet
bzw. serviert werden kann. Vorteilhafterweise schafft die vorliegende Erfindung eine
Vielzahl von Möglichkeiten der Informationsanzeige, die ein schnelles und sicheres
Erkennen der einzelnen Arbeitsvorgänge und Abläufe gewährleistet.
[0027] Weiterhin ist vorteilhaft, dass Sicherheitshinweise großflächig dargestellt werden
können, was die Sicherheit des Gargeräts und dessen Betrieb erhöht. So kann während
der Reinigung großflächig auf der gesamten Tür ein Sicherheitshinweis z.B.: "Reinigung
aktiv. Tür nicht öffnen!" schriftbildlich ggfls. mit entsprechenden Symbolen eingeblendet
werden.
[0028] Mit Vorteil können nicht mit Gargut belegte Bereiche des Garraums hervorgehoben werden
und am Display auf weitere passende Gargüter in diesem Bereich hingewiesen werden,
welche beispielsweise zu dem im Garraum herrschenden Garklima passen, was zu einer
Optimierung der Auslastung des Gargeräts führt.
[0029] Weiterhin ist mit großem Vorteil die Bedienfläche des transparenten Displays räumlich
einem hier zugehörigen Garraum zugeordnet, was deren Ergonomie deutlich weiter erhöht.
Das Garen des Garguts einer Einschubebene kann dadurch unmittelbar beeinflusst und
gesteuert werden. Eine Eingabe ähnlich zu jener von Fig. 21 ist möglich. Erbsen und
Bohnen sind ausgewählt. Bei einem vollständig touchbedienbarem Display öffnet sich
durch Antippen des dritten Einschubs von unten eine Auswahl mit dazu passenden Gargütern
und durch Auswählen von z.B. Karotten werden diese direkt dem Einschub zugewiesen.
[0030] Weiterhin ist vorteilhaft, dass Informationen zu ablaufenden Garprogrammen und Verbraucherhinweise
großflächig dargestellt werden. Dies betrifft einerseits Gargeräte, die an Verkaufsstellen
unmittelbar von den Kunden eingesehen werden können. Aber auch bei im internen Betrieb
verwendeten Gargeräten ergeben sich Vorteile der schnellen Erkennbarkeit.
[0031] Mit besonderem Vorteil kann die Anzeige und/oder Steuerungseingabe von mehreren Gargeräten
auf einem Display eines Gargerätes erfolgen. Damit wird der Vorteil einer Bedienung
mehrerer übereinander gestapelter Gargeräte beispielsweise an dem oberen besser zu
erreichenden Display ermöglicht, gegenüber jenem Gargerät, das auf dem Boden steht
und ermöglicht die Einsparung der Bedienung auf dem schlechter zu erreichenden Gargerät.
Beispielsweise können zwei Backöfen oder Kombidämpfer übereinander angeordnet und
verbunden sein. Der obere ist mit Displaytür und Touchscreen ausgerüstet, wohingegen
beim unteren der Touchscreen eingespart werden kann. Die Bedienung erfolgt dann über
den oberen Touchscreen, während auf beiden angezeigt wird.
[0032] Aufgrund der Größe des Displays können auch große Bedienelemente (Touchscreentasten)
gebildet werden. Größere Bedienelemente können in der Regel schneller und leichter
bedient werden, weil deren Treffsicherheit deutlich höher ist als auf kleinen Eingabeflächen
beispielsweise in der Größenordnung von Smartphones.
[0033] Ein Bedienabschnitt kann in jedem Bereich der Displayfläche angeordnet sein. Für
eine reduzierte Belastung durch mechanische Stöße und Schwingungen kann der Touchscreen
vorteilhafterweise an der Scharnierseite der Garraumtür angeordnet sein.
[0034] Mit Vorteil ist die Sichtöffnung von einer mehrschichtigen plattenförmigen Struktur
gebildet. Dies ermöglicht einen sicheren und flexiblen Aufbau der Sichtöffnung mit
Display und ggfls. Touchscreen.
[0035] Dabei ist vorteilhaft, dass die mehrschichtige plattenförmige Struktur eine äußere
Glasscheibe, eine innere, zum Garraum gerichtete Glasscheibe und eine das Display
bildende Folienschicht aufweist, die sich an der Innenseite der äußeren Glasscheibe
befindet.
[0036] Vorteilhafterweise ist eine weitere Touchscreen-Folienschicht vorgesehen ist, die
zwischen der Display-Folienschicht und der äußeren Glasscheibe angeordnet ist, wobei
die Touchscreen-Folienschicht berührungsempfindlich und vorzugsweise aus einer kapazitiven
Folienschicht gebildet ist.
[0037] Weiterhin ist vorteilhaft, dass zwischen der Folienschicht und der inneren Glasscheibe
ein erster Freiraum vorgesehen ist, der mit Luft oder Vakuum gefüllt ist, oder mittels
durchströmender Luft oder Gas gekühlt wird. Damit wird die Betriebssicherheit des
Displays und des ggfls. angeordneten Touchscreens erhöht bzw. sichergestellt.
[0038] Mit Vorteil wird eine wirksame Beleuchtung dadurch geschaffen, dass zumindest eine
seitliche Beleuchtung vorgesehen ist, die vom Rahmenbereich der Garraumtür in den
ersten Freiraum strahlt und die Folienschicht des Displays beleuchtet.
[0039] Dabei ist besonders vorteilhaft, wenn die Beleuchtung in Form einer LED-Lichtleiste
oder eines LED-Lichtbandes ausgebildet ist.
[0040] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine Frontansicht eines Gargeräts in einer relativ großen Bauform mit einem in der
Sichtöffnung der Garraumtür angeordneten transparentem Display und einer Eingabeeinrichtung
mit Eingabefeld im Seitenpfosten des Gargeräts;
- Fig. 2
- eine ähnliche Ansicht eines Gargeräts wie in Fig. 1, jedoch mit einem deutlich reduzierten
Eingabefeld im Seitenpfosten des Gargeräts;
- Fig. 3
- in vergrößertem Maßstab das Eingabefeld von Fig. 2;
- Fig. 4a
- eine schematische Darstellung einer alternativen Ausführungsform des Gargeräts zu
jener von Fig. 2 mit einem schmalen Seitenpfosten;
- Fig. 4b
- eine schematische Darstellung einer weiteren alternativen Ausführungsform des Gargeräts
der Fig. 1 bis 4a mit einem Eingabefeld im Bereich des Türrahmens der Garraumtür;
- Fig. 5
- eine perspektivische fotografische Darstellung einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung eines Gargeräts mit einem transparentem Display über die gesamte Fläche
der Sichtöffnung;
- Fig. 6
- eine schematische perspektivische Ansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform
des Gargeräts von Fig. 5 der vorliegenden Erfindung mit angedeuteten Einschubebenen
im Garraum;
- Fig. 7.
- eine Ansicht von vorne auf das Gargerät von Fig. 6 mit geschlossener Garraumtür;
- Fig. 8a
- eine Schnittansicht einer ersten Ausführungsform einer Garraumtür entlang der Linie
A-A von Fig. 7 mit einer Display-Folienschicht;
- Fig. 8b
- eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform einer Garraumtür entlang der Linie
A-A von Fig. 7 mit einer Display-Folienschicht;
- Fig. 8c
- eine Schnittansicht einer dritten Ausführungsform einer Garraumtür entlang der Linie
A-A von Fig. 7 mit einer Display-Folienschicht;
- Fig. 9a
- eine Schnittansicht der ersten Ausführungsform einer Garraumtür von Fig. 8a, jedoch
zusätzlich mit einer Touchscreen-Folienschicht;
- Fig.9b
- eine Schnittansicht der zweiten Ausführungsform einer Garraumtür von Fig. 8b, jedoch
zusätzlich mit einer Touchscreen-Folienschicht;
- Fig.9c
- eine Schnittansicht der dritten Ausführungsform einer Garraumtür von Fig. 8c, jedoch
zusätzlich mit einer Touchscreen-Folienschicht;
- Fig. 10
- eine weitere Ausführungsform eines Gargeräts mit höhenverschiebbarem Eingabefeld;
- Fig. 11
- eine weitere Ausführungsform des Gargeräts der vorliegenden Erfindung mit einem Display,
das Informationen zu einzelnen Einschubebenen anzeigt;
- Fig. 12
- schematisch die Anordnung eines Näherungssensors bei einem Annähern einer schematisch
dargestellten Bedienungsperson an das erfindungsgemäße Gargerät;
- Fig. 13
- schematisch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gargeräts mit auf Intransparenz
bzw. Undurchsichtigkeit umgeschaltetem Display, beispielsweise bei einem Reinigungsvorgang;
- Fig. 14
- schematisch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gargeräts mit der Möglichkeit
einer kundenspezifischen Anzeige einschließlich der Möglichkeit auch andere Geräte
anzuzeigen;
- Fig. 15
- schematisch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gargeräts mit einer Anzeige,
welche Einschubebene als nächste zu bestücken ist;
- Fig. 16
- schematisch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gargeräts, in der auf der Sichtöffnung
ein Logo anzeigt, beispielsweise ein Produktlogo, zugeordnet zur entsprechenden Einschubebene;
- Fig. 17a-d
- eine Ausführungsform des erfinderischen Gargeräts mit einem Beispiel der Anzeige auf
der Gargerätetür und Bedienung schematisch mit einer Mehrzahl von Anzeigefeldern und
einem Touch-Bedienelement;
- Fig. 18a-d
- eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung des erfinderischen Gargeräts
mit einem weiteren Beispiel der Anzeige auf der Gargerätetür und Bedienung schematisch
mit einer Mehrzahl von Anzeigefeldern und einem Touch-Bedienelement;
- Fig. 19a-d
- eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit übereinander angeordneten
Gargeräten und der Bedienung beider Gargeräte mittels des oberen Geräts;
- Fig. 20a, b
- die Höhenverstellbarkeit der Anzeige bei einem erfindungsgemäßen Gargerät in Abhängigkeit
von der Größe der Bedienungsperson;
- Fig. 21
- die Anzeige von weiteren Vorschlägen passend zum aktuellen Gargut; und
- Fig. 22a-c
- weitere Möglichkeiten von Anzeigen von Produkten und darauf bezogene Informationen.
[0041] In den Figuren sind gleiche Elemente mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Die
verschiedenen Ausführungsformen der Gärgeräte vorliegender Erfindung und deren Elemente
werden alle mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.
[0042] In Fig. 1 ist in Frontansicht ein Gargerät 1 in relativ großer Bauform dargestellt.
Das Gargerät 1 weist herkömmlicherweise ein Gehäuse 2 auf, an dem eine Gargerätetür
bzw. Garraumtür 3 beweglich angelenkt ist und zum Schlie-ßen eines im Inneren des
Gargeräts 1 angeordneten Garraums 4 dient. Das Öffnen und Schließen der Garraumtür
3 erfolgt durch Betätigen eines Handgriffs 7 und einem entsprechenden Verschwenken
der Garraumtür. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, befindet sich links neben der Garraumtür
3 ein Seitenpfosten 5, der einen sogenannten Technikraum bedeckt, in dem verschiedene
Elemente des Gargeräts in an sich bekannter Weise angeordnet sind, wie Flüssigkeitszufuhr,
elektrische Steuerung, Lüfterantrieb, etc. Das Gargerät 1 stützt sich auf vier Gargerätfüßen
6 ab.
[0043] In der Garraumtür 3 ist eine Sichtöffnung 9 vorgesehen, die in der Regel aus einer
transparenten Glasscheibe gebildet ist. Im Seitenpfosten 5 ist weiterhin ein Eingabe-
bzw. Bedienfeld 8 angeordnet, das als kleiner Touchscreen ausgebildet ist, wobei durch
entsprechende Berührung, beispielsweise mit einem Finger 10 eine entsprechende Anzeige
auf einem Display 11 hervorgerufen werden kann. Das Display 11 ist im Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 im Höhenbereich des Eingabe- bzw. Bedienfelds 8 angeordnet und bedeckt
einen Teil der Sichtöffnung 9.
[0044] Durch Bewegen des Fingers 10 in Richtung des Pfeiles 12 wird eine Anzeige, nur sinnbildlich
als Kreis dargestellt, gemäß Pfeil 16 verschoben. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
1 wird die Anzeige des Anzeige- und Bedienfelds 8 vergrößert am Display 11 dargestellt.
[0045] In Fig. 2 ist ein Gargerät 1 vergleichbar zu jenem von Fig. 1 dargestellt. Ein Unterschied
ist das deutlich kleinere Eingabe- bzw. Bedienfeld 18, welches vergrößert in Fig.
3 dargestellt ist. Der Grund dafür ist, dass auf eine Anzeige verzichtet wird, weil
diese nur noch über das Display 11 erfolgt. Für die reine Eingabe wird nur eine entsprechend
kleinere Fläche benötigt. Mittels einer Wischbewegung des Fingers 10 gemäß Pfeil 12
wird eine Anzeige 14 auf dem Display gemäß Pfeil 16 von links nach rechts bewegt.
Mit Hilfe dieser Möglichkeit wird eine besonders ergonomische Art der Bedienung des
Gargeräts geschaffen, welche die leichte Bedienbarkeit des Gargeräts gewährleistet.
[0046] Die vergrößerte Darstellung in Fig. 3 des Bedienfelds 18 zeigt, dass dieses vorzugsweise
einem Maus-Bedienfeld eines Laptops entspricht, mit einem Touch-Bedienfeld 50, einer
linken Maustaste 51 und einer rechten Maustaste 53.
[0047] Aufgrund des geringen Platzbedarfs des Bedienfelds 18 kann das Gargerät 1 auch eine
Bauform gemäß Fig. 4a aufweisen, mit einem erheblich schlankeren Seitenpfosten 5 und
ggfls. einer breiteren Garraumtür 3 mit einer breiteren Sichtöffnung 9 und folglich
auch einem breiteren Display 11.
[0048] Gemäß Ausführungsform des in Fig. 4b gezeigten Gargeräts 1, ist das Bedienfeld 18
in den Türrahmen 29 der Garraumtür eingesetzt und die Garraumtür bedeckt vollständig
die Frontseite des Gargeräts 1.
[0049] In Fig. 5 ist in perspektivischer Ansicht eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Gargeräts 1 dargestellt, mit einer ebenfalls nahezu den gesamten Frontbereich des
Gargeräts 1 überdeckender Garraumtür 3 und einer entsprechend großen Sichtöffnung
9, die komplett von einem Display 11 besetzt ist. Der Seitenpfosten 5 ist entsprechend
schlank in dem Gehäuse 2 ausgebildet. Das Gargerät 1 steht in diesem Ausführungsbeispiel
mit seinen Füßen 6 auf einem Untersatz 45.
[0050] Wie aus Fig. 5 ersichtlich, sind auf dem Display 11 zwei Zeitangaben und im oberen
Bereich Menüanzeigen angegeben und ansonsten ist das Display 11 transparent und lässt
den Blick frei auf die dahinter angeordneten Einschubebenen im Garraum 4.
[0051] Bei den Ausführungsformen der Fig. 4a, 4b und 5 befindet sich aus Platzgründen der
Technikraum beispielsweise zumindest teilweise auf der Rückseite des Gargeräts.
[0052] In Fig. 6 ist ein erfindungsgemäßes Gargerät 1 mit geöffneter Garraumtür 3 dargestellt.
In Fig. 6 sieht man im geöffneten Garraum 4 schematisch angedeutet übereinander angeordnete
Einschubleisten 13, welche ein entsprechendes Gegenstück auf der anderen Garraumseite
haben und zur Aufnahme von Einschüben besetzt mit Gargut dienen und somit übereinander
angeordnete Einschubebenen schaffen.
[0053] Weiterhin sind schematisch ein nach links versetzter Abfluss 15 und ein unter dem
Gargerät angeordneter Wärmetauscher 17 angedeutet. Im Boden 19 ist weiterhin ein Fach
bzw. eine Schublade 21 für Elektronik vorgesehen. Auf diese Weise kann eine sehr kompakte
Bauweise des Gargeräts 1 erreicht werden.
[0054] In Fig. 7 ist das Gargerät von Fig. 6 mit geschlossener Garraumtür dargestellt. Schematisch
ist in Fig. 7 am Rande der Sichtöffnung 9 und im Rahmen der Garraumtür 3 eine Mehrzahl
von Beleuchtungseinrichtungen 31 bzw. 32 vorgesehen, wobei diese besser in den alternative
Ausführungsformen darstellenden Fig. 8a-c und 9a-c zu sehen sind, die eine Schnittansicht
entlang der Linie A-A von Fig. 7 darstellen.
[0055] Ein wesentliches Problem bei der Anordnung eines Anzeige- und Bedienfeldes an bzw.
in der Sichtöffnung 9 der Gargerätetür ist die während des Garens im Garraum herrschende
Temperatur, die die zulässige Betriebstemperatur üblicher Displays und Touchscreens
übersteigt. Aus diesem Grund schlägt die vorliegende Erfindung eine mehrschichtige
transparente Gargerätesichtöffnung 9 vor, die folgenden Aufbau haben kann.
[0056] In Fig. 8a ist einer erste Ausführungsform der Garaumtür 3 im Schnitt dargestellt.
Eine äußere plattenförmige Glasscheibe 25 und eine innnere, zum Garraum 4 zeigende
Glasscheibe 33 begrenzen einen inneren Freiraum 37. Der innere Freiraum 37 ist mit
Luft oder Vakuum gefüllt. Alternativ kann er auch mittels Kühlluft gekühlt werden.
An der Innenseite der plattenförmigen Glasscheibe 25 befindet sich eine Folienschicht
23, die das Display 11 bildet. Mit dieser Ausführungsform wird der Vorteil erreicht,
dass die ebene äußere Glasscheibe eine plane Fläche bietet, die gut und schnell gereinigt
werden kann und relativ unempfindlich bei oft rauhem Küchenbetrieb ist.
[0057] Zur Erhöhung der Wärmedämmung kann gemäß Ausführungsform von Fig. 8a eine weitere
Trennscheibe 35 in dem Freiraum 37 vorgesehen sein, die diesen unterteilt und einen
getrennten Freiraum 27 bildet. Die die Sichtöffnung 9 bildende plattenförmige Struktur
22 ist in einem Türrahmen 29 aufgenommen. Wie aus Fig. 8a ersichtlich, befindet sich
an den vertikalen Innenseiten des Türrahmens 29 eine Beleuchtung 31, di in den Freiraum
37 leuchtet und damit das Display 11 beleuchtet. Entsprechend gerichtetes Licht kann
auch in den Garraum 4 dringen. Die Beleuchtung 31 kann beispielsweise in Form von
LED-Bändern ausgebildet sein.
[0058] Anstelle einer "Dreifachverglasung" gemäß Fig. 8a, zeigen die Fig. 8b und 8c nur
eine "Zweifachverglasung", bei der die mittlere Trennscheibe 35 fehlt. Während die
dritte Ausführungsform von Fig. 8c eine gleiche Beleuchtung wie jene von Fig. 8a zeigt,
weist die zweite Ausführungsform der Garraumtür 3 eine Beleuchtung 32, die aus einem
Doppelstrang von LED-Leuchten gebildet ist. Selbstverständlich sind andere Ausführungsformen
der Beleuchtung möglich.
[0059] Die drei Ausführungsformen der Fig. 9a-c unterscheiden sich von jenen der Fig. 8a-c
nur dadurch, dass zusätzlich zur Display-Folienschicht 23 eine Touchscreen-Folienschicht
24 vorgesehen ist, die zwischen der Display-Folienschicht 23 und der äußeren Glasscheibe
25 angeordnet ist. Die Touchscreen-Folienschicht kann sich über die gesamte Sichtöffnung
9 erstrecken oder nur in Teilbereichen davon, wie beispielsweise durch das Eingabefeld
41 dargestellt.
[0060] Die Touchscreen-Folienschicht 24 ist als kapazitive berührungsempfindliche Schicht
ausgebildet und reagiert bei Berührung der äußeren Glasscheibe 25.
[0061] In Fig. 10 ist schematisch eine Ausführungsform angegeben, in der ein Anzeige- und
Bedienfeld 41 in vertikaler Richtung innerhalb des Displays 11 verschoben werden kann,
um die optimale Höhe für die Bedienungsperson anzunehmen. Die Größe des Bedienfeldes
ist den Geräteauslegungen vorbehalten, beispielsweise nur die halbe Breite der Sichtöffnung
9 oder deren gesamte Breite.
[0062] Die Ausführungsform des Gargeräts 1 in Fig. 11 zeigt eine schematische Anordnung
von drei Anzeige- und Bedienfeldern 41 an dem Sichtfeld 9, welche der jeweiligen Einschubebene
zugeordnet sind. So zeigt das obere Anzeigefeld die Zeitangabe von 22 Minuten und
40 Sekunden als verbleibende Restgarzeit für das Gargut dieses Einschubs an, die mittlere
Ebene zeigt die Zeit von 13 Minuten und 20 Sekunden und die untere Ebene zeigt die
Zeit von 7 Minuten und 41 Sekunden an. Weiterhin erkennt die Bedienungsperson, dass
noch eine Einschubebene unterhalb der obersten Einschubebene unbesetzt ist. aufgrund
der Größe der Anzeigefelder können die Restgarzeiten gemäß diesem Anordnungsbeispiel
von Fig. 11 auf eine große Distanz ohne Weiteres erkannt werden, wonach sich beispielsweise
der Koch richten kann, um beispielsweise weitere Speisen rechtzeitig an einer anderen
Kochstelle, wie beispielsweise einem Gasherd zu den Restgarzeiten passend zubereiten
kann.
[0063] Im rechten Feld des jeweiligen Anzeigefelds 41 könnte beispielsweise piktogrammartig
oder fotografisch das entsprechende Gargut angezeigt werden, was die Zuordnung noch
weiter erleichtert, insbesondere bei großen Gargeräten mit einer Vielzahl von Einschubebenen.
Fig. 12 zeigt schematisch die Anordnung eines Näherungssensors 43, welcher beispielsweise
bei einem sich Nähern einer Bedienungsperson automatisch die Anzeige aufleuchten lässt.
[0064] Ist das Gerät in bestimmten Betriebspositionen wie beispielsweise dem Reinigungsvorgang,
kann durch das Ansteuern des Displays 11 die Sichtöffnung 9 blickdicht gemacht werden,
d. h. sie wird intransparent. Dies ist in Fig. 13 dargestellt.
[0065] Eine weitere Möglichkeit der Verwendung des Displays 11 zeigt die Fig. 14. Auf der
Anzeige können weitere kundenspezifische Angaben gemacht werden. In einer weiteren
Alternative gemäß Fig. 15 ist die Möglichkeit gegeben, durch eine entsprechende Anzeige
anzugeben, welche Einschubebene für den bevorstehenden Garschritt zu verwenden ist.
[0066] In Fig. 16 ist eine Alternative dargestellt, das Produkt, das sich dahinter in der
entsprechenden Einschubebene im Garraum befindet, durch ein Logo am Display anzeigen
zu lassen.
[0067] Zum Anschluss der in der Gargerätetür eingesetzten Elemente, wie Beleuchtung und
Anzeige- und Bedienfeld (Display und Touchscreen) ist eine entsprechende Daten- und
Energieübertragung erforderlich. Hierzu verwendete Kabel (nicht dargestellt) müssen
der mechanischen und thermischen Dauerbelastung gewachsen sein.
[0068] Nachfolgend sind weitere alternative Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
[0069] Die Fig. 17a bis 17d zeigen schematisch die Ansicht von vom auf ein Gargerät 1 respektive
auf die Gargerätetür 3. Die Tür hat einen umlaufenden Rahmen und das Display 11 entspricht
der gesamten Sichtfläche 9. Zusätzlich ist ein Eingabefeld 41 beispielsweise als Touchscreen
vorgesehen.
[0070] In Fig. 17a wird im Bedienfeld 41 das Gargut "Braten" ausgewählt. In Fig. 17b wird
dieser auf die unterste Einschubebene gezogen. In Fig. 17c wird das Gargut "Gemüse"
ausgewählt und in Fig.17d wird das Gemüse auf die zweite Ebene von unten platziert.
So kann sukzessive der Garraum belegt werden.
[0071] Ist gemäß Fig. 18a bis 18d nicht die gesamte Displayfläche mittels Berührung (Touch)
bedienbar, kann innerhalb des Bedienelements ein Schema des Garraumes angezeigt werden.
In diesem Schema des Garraumes, der sechs Einschubebenen aufweisen kann, wird beispielsweise
Ebene 6 aktiviert und das Gargut "Braten" ausgewählt (siehe Fig. 18a). Nach der Bestätigung
dieser Auswahl wird in der richtigen Ebene "Braten" angezeigt (siehe Fig. 18b). Daraufhin
wird für Ebene 5 "Gemüse" im Touchbereich ausgewählt (siehe Fig. 18c) und nach Bestätigung
an der echten Position im Garraum dargestellt.
[0072] In den Fig. 19a bis 19d ist das Gargerät 1 mit einem weiteren Gargerät 1' verbunden
und die Auswahl und Verteilung der Gargüter und/oder Garprogramme kann aus einem Bedienbereich
erfolgen. Beispielsweise wird dem Gargerät 1 in Fig. 19a der Garraum 1 und der Garraum
2 angezeigt. In Fig. 19b wird entschieden mittels Eingabe am Bedienfeld 41, dass der
Braten in den Garraum 2 des Gargeräts 1' anzuordnen ist. Die Auswahl des Gemüses gemäß
Fig. 19c erfolgt, wie in Fig. 19d gezeigt, durch Auswahl des Garraums 1 mittels des
Anzeige- und Bedienfelds 41.
[0073] Es wird nunmehr Bezug genommen auf die Fig. 20a und 20b. In Fig. 20a ist eine relativ
große Person an dem erfindungsgemäßen Gargerät 1 dargestellt und das Anzeige- und
Bedienfeld 41 befindet sich im oberen Bereich der Sichtfläche 9 der Gargerätetür 3,
die den Garraum 4 verschließt. Eine Person 47 hat guten Blick auf die hohe Position
des Anzeige- und Bedienfeldes 41 aufgrund ihrer Körpergröße.
[0074] Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Anpassung an die Körpergröße einer zweiten
Person 49 erfolgen, welche kleiner ist als die Person 47, und das Anzeige- und Bedienfeld
41 kann entsprechend nach unten verschoben werden, wie in Fig. 10 dargestellt.
[0075] In Fig. 21 ist angegeben, dass Vorschläge für weitere Gargüter, beispielsweise zwei
Einschübe weiteres Gemüse passend zu dem Garraumklima für das Gargut Bohnen und Erbsen
seitens des Gargeräts vorgeschlagen und entsprechend angezeigt werden kann.
[0076] In den Fig. 22a bis 22c sind beispielhaft weitere mögliche Anzeigen dargestellt:
transparent mit kleiner Anzeige gemäß Anzeige- und Bedienfeld 41, in Fig. 22 Anzeige
über das gesamte Sichtfeld mit der wärmenden Aussage "Frische Brötchen in 2.00 Minuten"
oder gemäß Fig. 22c kann die Ware Brötchen angezeigt werden, mit dem Hinweis, dass
frische Brötchen in zwei Minuten zur Verfügung stehen.
[0077] Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Blick in den Garraum abrupt, in Schritten
oder durch ansteigende Transparenz ermöglicht werden und eine Signalwirkung ausüben.
Beispielsweise werden in einem vom Kunden einsehbaren Bereich Backwaren im Gargerät
fertiggestellt. Mit Ablauf der Garzeit endet die Gargerätesteuerung den Zustand der
Sichtöffnung von undurchsichtig zu transparent und ermöglicht den Blick auf die fertig
zubereiteten Backwaren. Dies kann beispielsweise gemäß Fig. 22b so erfolgen, dass
die Anzeige "Frische Brötchen in 2 Minuten" verbunden wird mit einem undurchsichtigen
Display, und wenn die zwei Minuten abgelaufen sind, das Display wieder transparent
wird.
[0078] Mit der vorliegenden Erfindung wird somit ein Gargerät geschaffen, das ein erheblich
vergrößertes Display aufweist, auf welchem eine Vielzahl von Informationen auch in
vergrößertem Maßstab angezeigt werden können, welche auch von größerer Entfernung
von der Bedienungsperson, dem Koch oder auch dem Kunden im Laden leicht erfasst werden
können. Weist das Display zusätzlich zumindest in Teilbereichen eine Touchscreen Funktion
auf, so ergeben sich entsprechend komfortable Möglichkeiten der Bedienung und Gerätesteuerung,
wie sie bei den Geräten des Standes der Technik bisher nicht vorhanden waren.
Bezugszeichenliste
[0079]
1 - Gargerät
2 - Gehäuse
3 - Gargeräte- bzw. Garraumtür
4 - Garraum
5 - Seitenpfosten
6 - Gargerätfuß
7 - Handgriff
8 - Eingabe- bzw. Bedienfeld
9 - Sichtöffnung/Glasscheibe
10 - Finger
11 - Display
12 - Pfeil
13 - Einschub
14 - Anzeige
15 - Abfluss
16 - Pfeil
17 - Wärmetauscher
18 - Bedienfeld
19 - Boden
21 - Schublade
22 - mehrschichtige plattenförmige Struktur
23 - Display-Folienschicht
24 - Touchscreen-Folienschicht
25 - äußere Glasscheibe
27 - Freiraum
29 - Gerätetürrahmen
31 - Beleuchtung
32 - Beleuchtung
33 - innere Glasscheibe
35 - Zwischenscheibe
37 - Freiraum
41 - Anzeige- und Bedienfeld
43 - Näherungssensor
45 - Untersatz
47 - große Person
49 - kleine Person
50 - Touch-Bedienfeld
51 - linke Maustaste
53 - rechte Maustaste
1. Gargerät (1) mit einem Gehäuse (2), einer Gargeräte- bzw. Garraumtür (3) zum Öffnen
und Schließen eines Garraums (4) des Gargeräts (1), und zumindest einer Sichtöffnung
(9) in der Garraumtür (3), wobei zumindest ein Teil der Sichtöffnung in der Lage ist,
die Zustände durchsichtig und undurchsichtig anzunehmen, wobei der zumindest eine
Teil der Sichtöffnung (9) ein transparentes Display (11) aufweist, welches in der
Lage ist, Informationen darzustellen,
dadurch gekennzeichnet,
dass das transparente Display (11) die verschiedenen Einschubebenen des Garraums zumindest
teilweise überdeckt und geeignet und ausgebildet ist, die Informationen zu den verschiedenen
Einschubebenen diesen räumlich zugeordnet darzustellen.
2. Gargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Sichtöffnung den Zustand halbtransparent annehmen kann.
3. Gargerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der in ihrer Durchsichtigkeit einstellbaren Sichtöffnung (9) ein
durchsichtiges berührungsempfindliches Eingabefeld (41), insbesondere einen Touchscreen,
aufweist.
4. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtöffnung (9) beleuchtet ist, und dass die Beleuchtung der Sichtöffnung (9)
aus dem Garraum (4) und/oder aus einem Rahmenbereich (29) der Garraumtür (3) erfolgt.
5. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das transparente Display (11) mit einer Steuerung und einer Eingabeeinrichtung (8)
verbunden ist und geeignet ist, die Daten von der Eingabeeinrichtung (8) auf dem in
seiner Durchsichtigkeit einstellbaren Bereich der Sichtöffnung (9) darzustellen.
6. Gargerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabeeinrichtung (8) ein relativ kleines Touchpad ist, das in einem Seitenbereich
bzw. einem Seitenposten (5) der Frontseite des Gargerätes oder im Türrahmen (29) der
Garraumtür (3) der Gargerätes (1) angeordnet ist.
7. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des transparenten Displays (11) als großer Monitor Inhalte bzw. Informationen
aus beliebigen Quellen, insbesondere Werbeinformationen, Layout des Geräteinhabers,
wie beispielsweise Name des Restaurants oder Informationen eines Computers oder Notebooks
oder Sicherheitshinweise großflächig darstellbar sind.
8. Gargerät nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Eingabe vorgesehene Bereich (41) des transparenten Displays (11) in seiner
Lage verschiebbar, insbesondere höhenverschiebbar ist.
9. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vorgängen, in denen der Garraum bzw. Bereiche hiervon nicht einsehbar sein soll
bzw. sollen, das transparente Display (11) gesamt oder in diesen Bereichen in einen
undurchsichtigen Zustand umschaltbar ist.
10. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass nicht mit Gargut belegte Bereiche des Garraums (4) nicht transparent dargestellt
bzw. ausgeblendet werden.
11. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass nicht mit Gargut belegte Bereiche des Garraums (4) hervorgehoben werden und am Display
(11) auf weitere passende Gargüter in diesen Bereichen hingewiesen wird.
12. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Eingabe vorgesehene Bereich (41) des transparenten Displays (11) räumlich
einem ihm zugehörigen Garraumbereich zugeordnet ist.
13. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige und/oder die Steuerungseingabe von mehreren Gargeräten auf einem Display
eines Gargerätes erfolgt.
14. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtöffnung (9) von einer mehrschichtigen plattenförmigen Struktur (22) gebildet
ist,
dass die mehrschichtige plattenförmige Struktur eine äußere Glasscheibe (25), eine
innere, zum Garraum (4) gerichtete Glasscheibe (33) und eine das Display (11) bildende
Folienschicht (23) aufweist, die sich an der Innenseite der äußeren Glasscheibe (25)
befindet,
dass zwischen der Display-Folienschicht (23) und der inneren Glasscheibe (33) ein
erster Freiraum (37) vorgesehen ist, der mit Luft oder Vakuum gefüllt ist, oder mittels
durchströmender Luft oder Gas gekühlt wird, und
dass zumindest eine seitliche Beleuchtung (31, 32) vorgesehen ist, die vom Rahmenbereich
(29) der Garraumtür (3) in den ersten Freiraum (37) strahlt und die Display-Folienschicht
(23) des Displays (11) beleuchtet.
15. Gargerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung (31, 32)in Form einer LED-Lichtleiste oder eines LED-Lichtbandes
ausgebildet ist.
1. Cooking appliance (1) comprising a housing (2), a cooking-appliance or cooking-chamber
door (3) for opening and closing a cooking chamber (4) of the cooking appliance (1),
and at least one viewing opening (9) in the cooking-chamber door (3), wherein at least
a portion of the viewing opening is able to assume the states transparent and opaque,
wherein the at least one portion of the viewing opening (9) has a transparent display
(11) which is able to display information,
characterized
in that the transparent display (11) at least partially covers the different insert levels
of the cooking chamber and is suitable and designed for displaying the information
relating to the different insert levels in a manner spatially assigned to the said
insert levels.
2. Cooking appliance according to Claim 1, characterized in that at least a portion of the viewing opening can assume the state semi-transparent.
3. Cooking appliance according to Claim 1 or 2, characterized in that at least a portion of the viewing opening (9) of which the transparency can be adjusted
has a transparent touch-sensitive input field (41), in particular a touchscreen.
4. Cooking appliance according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the viewing opening (9) is illuminated, and in that the viewing opening (9) is illuminated from the cooking chamber (4) and/or from a
frame region (29) of the cooking-chamber door (3).
5. Cooking appliance according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the transparent display (11) is connected to a controller and an input device (8)
and is suitable for displaying the data from the input device (8) on that region of
the viewing opening (9) of which the transparency can be adjusted.
6. Cooking appliance according to Claim 5, characterized in that the input device (8) is a relatively small touchpad which is arranged in a side region
or a side post (5) of the front side of the cooking appliance or in the door frame
(29) of the cooking-chamber door (3) of the cooking appliance (1).
7. Cooking appliance according to one of Claims 1 to 6, characterized in that contents or information from any desired sources, in particular advertising information,
layout of the owner of the appliance, such as name of the restaurant for example,
or information from a computer or notebook or safety instructions, can be displayed
over a large area by means of the transparent display (11) as a large monitor.
8. Cooking appliance according to one of Claims 3 to 7, characterized in that the position of that region (41) of the transparent display (11) which is provided
for input purposes can be moved, in particular can be vertically moved.
9. Cooking appliance according to one of Claims 1 to 8, characterized in that, in processes in which it is not intended to be possible to see into the cooking
chamber or regions thereof, the transparent display (11) can be switched over to an
opaque state in its entirety or in these regions.
10. Cooking appliance according to one of Claims 1 to 9, characterized in that regions of the cooking chamber (4) which are not occupied by products being cooked
are not displayed as transparent or blanked out.
11. Cooking appliance according to one of Claims 1 to 9, characterized in that regions of the cooking chamber (4) which are not occupied by products being cooked
are highlighted and further suitable products to be cooked in these regions are indicated
on the display (11).
12. Cooking appliance according to one of Claims 1 to 11, characterized in that that region (41) of the transparent display (11) which is provided for input purposes
is spatially assigned to a cooking-chamber region which is associated with the said
region of the transparent display.
13. Cooking appliance according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the display and/or the control input of a plurality of cooking appliances takes place
on one display of a cooking appliance.
14. Cooking appliance according to one of Claims 1 to 13,
characterized in that the viewing opening (9) is formed by a multilayered plate-like structure (22),
in that the multilayered plate-like structure has an outer glass pane (25), an inner glass
pane (33) which is directed towards the cooking chamber (4), and a film layer (23)
which forms the display (11) and is located on the inner face of the outer glass pane
(25),
in that a first clearance (37) is provided between the display film layer (23) and the inner
glass pane (33) and is filled with air or negative pressure or is cooled by means
of through-flowing air or gas, and
in that at least a lateral illumination means (31, 32) is provided, which lateral illumination
means emits light into the first clearance (37) from the frame region (29) of the
cooking-chamber door (3) and illuminates the display film layer (23) of the display
(11).
15. Cooking appliance according to one of Claims 1 to 14, characterized in that the illumination means (31, 32) is designed in the form of an LED light strip or
an LED light band.
1. Appareil de cuisson (1) comportant une enveloppe (2), une porte d'appareil de cuisson
ou de chambre de cuisson (3) pour ouvrir et fermer une chambre de cuisson (4) de l'appareil
de cuisson (1), et au moins une ouverture de vision (9) dans la porte de chambre de
cuisson (3), dans lequel au moins une partie de l'ouverture de vision est en mesure
de recevoir les états de manière transparente et de manière non transparente, laquelle
partie de l'ouverture de vision (9) comporte un affichage transparent(11) qui est
en mesure de présenter des informations,
caractérisé en ce que
l'affichage transparent (11) recouvre au moins partiellement les différents plans
d'insertion de la chambre de cuisson et est apte à, et agencé de façon à, présenter
les informations, relatives aux différents plans d'insertion, de manière associée
spatialement à ceux-ci.
2. Appareil de cuisson suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une partie de l'ouverture de vision peut recevoir l'état d'une manière semi-transparente.
3. Appareil de cuisson suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins une partie de l'ouverture de vision (9) réglable en ce qui concerne sa transparence
comporte un champ d'introduction de données transparent (41), sensible au contact,
notamment un écran tactile.
4. Appareil de cuisson suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'ouverture de vision (9) est éclairée, et en ce que l'éclairage de l'ouverture de vision (9) a lieu à partir de la chambre de cuisson
(4) et/ou à partir d'une zone de châssis (29) de la porte de chambre de cuisson (3).
5. Appareil de cuisson suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'affichage transparent (11) est relié à une commande et un dispositif d'introduction
de données (8) et est apte à présenter les données provenant du dispositif d'introduction
de données (8) sur la zone de l'ouverture de vision (9) qui est réglable en ce qui
concerne sa transparence.
6. Appareil de cuisson suivant la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif d'introduction de données (8) est un pavé tactile relativement petit,
qui est disposé dans une zone latérale ou dans un montant latéral (5) de la face avant
de l'appareil de cuisson ou dans le châssis de porte (29) de la porte de chambre de
cuisson (3) de l'appareil de cuisson (1).
7. Appareil de cuisson suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que, au moyen de l'affichage transparent (11) en tant que moniteur de grande taille,
il peut être présenté, suivant une grande surface, des contenus ou des informations
provenant de sources quelconques, notamment des informations publicitaires, une présentation
du propriétaire de l'appareil, comme par exemple le nom du restaurant, ou des informations
d'un ordinateur, ou d'un ordinateur portable de petite taille, ou des avertissements
de sécurité.
8. Appareil de cuisson suivant l'une des revendications 3 à 7, caractérisé en ce que la zone (41) de l'affichage transparent (11) prévue pour l'introduction de données
est déplaçable en position, notamment déplaçable en hauteur.
9. Appareil de cuisson suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que, dans le cas d'opérations dans lesquelles la chambre de cuisson ou des zones de celle-ci
ne doit ou ne doivent pas être visibles, l'affichage transparent (11) peut être commuté,
dans sa totalité ou dans ces zones, dans un état non transparent.
10. Appareil de cuisson suivant l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que des zones de la chambre de cuisson (4) non occupées par des produits à cuire sont
représentées de manière non transparente ou masquées.
11. Appareil de cuisson suivant l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que des zones de la chambre de cuisson (4) non occupées par des produits à cuire sont
présentées de manière accentuée et en ce qu'il est indiqué sur l'affichage (11), dans ces zones, d'autres produits à cuire convenant.
12. Appareil de cuisson suivant l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la zone (41) de l'affichage transparent (11) prévue pour l'introduction de données
est associée spatialement à une zone de la chambre de cuisson qui convient ici.
13. Appareil de cuisson suivant l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la présentation et/ou l'introduction de données de commande de plusieurs appareils
de cuisson a lieu sur un affichage d'un appareil de cuisson.
14. Appareil de cuisson suivant l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que l'ouverture de vision (9) est formée par une structure (22) en forme de plaque à
plusieurs couches,
en ce que la structure en forme de plaque à plusieurs couches comporte une vitre extérieure
(25), une vitre intérieure (33) tournée vers la chambre de cuisson (4) et une couche
de pellicule (23), formant l'affichage (11), qui se trouve sur la face intérieure
de la vitre extérieure (25),
en ce que, entre la couche de pellicule (23) d'affichage et la vitre intérieure (33), il est
prévu un premier espace libre (37) qui est rempli d'air ou de vide, ou est refroidi
au moyen d'air ou de gaz le parcourant, et
en ce qu'il est prévu au moins un éclairage (31,32) latéral qui rayonne dans le premier espace
libre (37) à partir de la zone de châssis (29) de la porte de chambre de cuisson (3)
et éclaire la couche de pellicule d'affichage (23) de l'affichage (11) .
15. Appareil de cuisson suivant l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que l'éclairage (31,32) est réalisé sous forme d'une baguette lumineuse LED ou d'une
bande lumineuse LED.