[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufnahmeträger nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Solche Aufnahmeträger, die in Gitterbleche oder Trägerplatten einklipsbar sind, können
beispielsweise der
EP 2 570 234 B1 entnommen werden. Die Aufnahmeträger sind dabei lageorientiert an dem Gitterblech
oder in der Trägerplatte, in dem eine Vielzahl von Aufnahmeöffnungen eingearbeitet
sind, anzubringen.
[0003] Zur Arretierung der jeweiligen Aufnahmekörper sind in die jeweiligen Aufnahmeöffnungen
in den Gitterblechen oder Trägerplatten zwei U-förmige Einschnitte eingearbeitet und
an dem von dem Boden des Aufnahmekörpers abstehenden Sockel sind abstehende Haltepfeiler
vorgesehen, die in die Einschnitte oder Schlitze der Aufnahmeöffnungen eingesteckt
sind. Durch Verdrehen des Aufnahmekörpers entsteht eine Relativbewegung zwischen den
Haltepfeilern des Sockels und den Einschnitten in der Aufnahmeöffnung des Gitterbleches.
Zusätzlich sind an den Haltepfeilern V-förmige Einkerbungen vorgesehen, zwischen denen
das Gitterblech verläuft, so dass diese beispielsweise zwischen zwei benachbarten
Haltepfeilern eingerastet sind und folglich der jeweilige Aufnahmekörper verdrehsicher
in der Aufnahmeöffnung des Gitterbleches oder der Trägerplatte fixiert ist.
[0004] Die Aufnahmekörper werden üblicherweise im Kunststoffspritzgussverfahren hergestellt
und stellen einen Massenartikel dar, dessen Produktionskosten möglichst gering zu
halten sind. Oftmals ist der Außenumfang des jeweiligen Aufnahmekörpers an die Abstände
der Aufnahmeöffnungen in den Gitterblechen oder Trägerplatten angepasst, so dass eine
bestimmte Anzahl von Aufnahmekörpern an ein jeweiliges Gitterblech montierbar ist.
[0005] Nachteiligerweise sind die vereinzelten Aufnahmekörper separat an das Gitterblech
zu befestigen, so dass für deren Montage ein erheblicher Zeitaufwand einzuplanen ist,
durch den die Bestückung des Gitterbleches kostenintensiv ist.
[0006] Aufgrund der konstruktiven Ausgestaltung der Haltepfeiler mit einer V-förmigen Außenkontur
weist jeder Aufnahmekörper eine herstellungsbedingte Trennebene auf, die die beiden
positiven und negativen Formen vorgibt. Diese Trennebene verläuft in Längsrichtung
des Aufnahmekörpers, denn die an dem Sockel angeformten Haltepfeiler behindern eine
Auflösung der beiden Formteile voneinander in Richtung der Längsachse des Aufnahmekörpers.
Es können folglich nachteiligerweise lediglich in Reihe angeordnete Aufnahmekörper
in einem einzigen Spritzgussverfahrensschritt hergestellt werden. Diese herstellungsbedingte
Vorgabe bei der Fertigung der Aufnahmekörper verteuert diese jedoch.
[0007] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, den eingangs genannten Aufnahmekörper derart
weiterzubilden, dass dieser in einer beliebigen Anzahl und einer nahezu beliebigen
räumlichen Ausdehnung in einem einzigen Kunststoffspritzgussverfahrensschritt herstellbar
ist, und dass gleichzeitig der Aufnahmekörper zuverlässig und verdrehsicher in einem
oder mehreren der Aufnahmeöffnungen, die in das Gitterblech oder die Trägerplatte
eingearbeitet sind, arretierbar ist, um sowohl die Herstellung als auch die Montagekosten
zu reduzieren.
[0008] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von
Patentanspruch 1 gelöst.
[0009] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Dadurch, dass mindestens vier der Aufnahmekörper gemeinsam in einem Spritzgussverfahren
hergestellt sind, dass der derart geschaffene Verbund von Aufnahmekörpern eine Baueinheit
bildet, dass mindestens einer der zylinderförmigen Sockeln an dem Verbund der Aufnahmekörper
vorgesehen ist, dass die Querschnittskontur der jeweiligen Sockel als V-förmiger Vorsprung,
der in Längsrichtung verläuft, ausgestaltet ist, kann ein Verbund von mehreren Aufnahmekörpern,
beispielsweise ein Vielfaches von der natürlichen Zahl vier, in einer nahezu beliebigen
Ausrichtung und Anordnung zueinander im Spritzgussverfahren in einer einheitlichen
Form hergestellt werden und die Einrastung und Arretierung des Verbundes der Aufnahmekörper
in das Gitterblech oder die Trägerplatte mit Gitterstrukturen oder Aufnahmeöffnungen
ist gewährleistet.
[0011] Aufgrund der V-förmigen Außenkontur der Vorsprünge, die an der Außenmantelfläche
des Sockels angeformt oder angebracht sind, entsteht beim Einführen in die Aufnahmeöffnung,
die in die Trageplatte eingearbeitet sind, eine Verrastung, durch die der Verbund
der Aufnahmekörper an der Trägerplatte gehalten ist. Beim Einführen des Sockels in
die Aufnahmeöffnung werden die Vorsprünge zusammengedrückt und schnappen, nachdem
diese die Aufnahmeöffnung durchdrungen haben, in ihre Ausgangslage zurück. Dabei ist
vorteilhafterweise der jeweilige Vorsprung als Teilringsegment ausgestaltet mit einem
Öffnungswinkel von 1° bis 20°. Je größer dabei das Segment der Vorsprünge ausgestaltet
ist, desto größer ist die Widerstandskraft, die von den Vorsprüngen beim Einführen
in die Aufnahmeöffnung entgegengesetzt ist, bzw. die während des Einführvorgangs zu
überwinden ist.
[0012] Es ist besonders vorteilhaft, wenn die der jeweiligen Tragplatte zugewandte Schenkel
der Vorsprünge eine gewinkelte oder gebogene Oberflächenstruktur aufweist, denn dadurch
können die Seitenwände der jeweiligen Aufnahmeöffnungen der Trägerplatte optimal umgriffen
werden, so dass der Verbund der Aufnahmekörper lageorientiert an der Trägerplatte
fixiert ist. Diese Oberflächenstruktur der Vorsprünge weist dabei eine in Richtung
des Sockels nach unten geneigte und etwa in der Mitte des Schenkels der Vorsprünge
nach außen geneigte Oberfläche auf, so dass auch der Einschnappvorgang der Vorsprünge
durch die entsprechend gekrümmte oder abgewinkelte Kontur der der Trägerplatte zugewandten
Oberfläche vereinfacht ist.
[0013] Die Anordnung der Sockel ist üblicherweise an die Anordnung der Aufnahmeöffnungen
in der Trägerplatte angepasst, so dass vorteilhafterweise durch lediglich einen Einführvorgang
sämtliche Aufnahmekörper mit der Trägerplatte verbunden werden können.
[0014] Zudem ist es möglich, lediglich einen Sockel für einen Verbund von Aufnahmekörpern
vorzusehen, durch den folglich der Verbund der Aufnahmekörper mit der Trägerplatte
fixiert ist. Um ein Verdrehen der Aufnahmekörper, also eine Relativbewegung zwischen
der Trägerplatte und dem Verbund der Aufnahmekörper zu verhindern, können entweder
ein oder mehrere weitere Sockel an dem Verbund der Aufnahmekörper vorgesehen sein,
oder es ist zumindest eine Verdrehsicherung an dem Boden des Verbundes der Aufnahmekörper
angebracht, die in einen der Aufnahmeöffnungen eingeführt sind. Folglich kann der
Verbund der Aufnahmekörper verdrehsicher an der Trägerplatte angebracht werden.
[0015] In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel einer Haltevorrichtung
mit einem Verbund von Aufnahmekörpern dargestellt, das nachfolgend näher erläutert
ist:
Im Einzelnen zeigt:
- Figur 1
- eine Haltevorrichtung, bestehend aus zwei Gitter- oder Trägerplatten, in denen eine
Vielzahl von Aufnahmeöffnungen eingearbeitet sind, um in diesen jeweils ein Verbund
von Aufnahmekörpern abzustützen, in den mehrere Gegenstand eingesetzt sind, in perspektivischer
Ansicht,
- Figur 2
- eine vergrößerte Darstellung des Verbundes von Aufnahmeköpern gemäß Figur 1,
- Figur 3a
- den Verbund der Aufnahmekörper gemäß Figur 2, von oben,
- Figur 3b
- den Verbund der Aufnahmekörper gemäß Figur 3a entlang der Schnittlinie IIIb-IIIb,
- Figur 4a
- einen der Aufnahmekörper gemäß Figur 1 mit einem andersartigen Sockel als Arretierungseinrichtung
und zwei Verdrehsicherungen, in Seitenansicht,
- Figur 4b
- einen der Aufnahmekörper gemäß Figur 1 mit einer andersartigen Befestigungs- bzw.
Arretierungseinrichtung,
- Figur 5
- eine weitere Ausgestaltung eines Aufnahmekörpers nach Figur 1 und
- Figur 6
- zwei Formteile, mit deren Hilfe ein Verbund von Aufnahmekörpern gemäß Figur 1 herstellbar
ist.
[0016] In Figur 1 ist eine Haltevorrichtung 1 zu entnehmen, die aus mindestens zwei aufeinander
stapelbaren Trägerplatten 3 besteht, die mit Hilfe von vier Abstandshaltern 4, die
in den Eckbereichen der Trägerplatte 3 angeordnet und dort befestigt sind, aneinander
abgestützt sind. In die Trägerplatte 3 sind eine Vielzahl von Aufnahmeöffnungen 5
eingearbeitet, in die jeweils ein Aufnahmekörper 2 einklipsbar oder einsteckbar ist.
Der Aufnahmekörper 2 soll lageorientiert an der Trägerplatte 3 befestigt sein und
durch diesen sollen vereinzelte Gegenstände 6, beispielsweise Schrauben, Muttern,
Werkzeuge oder dergleichen gehalten und zu Transport- und Bearbeitungszwecken gelagert
sein.
[0017] In die jeweilige Aufnahmeöffnung 5 können zwei gegenüberliegende Schlitze 16 vorgesehen
sein, die mit dem Aufnahmekörper 2, wie dies nachfolgend noch näher erläutert ist,
zusammenwirken.
[0018] Der jeweilige Aufnahmekörper 2, und dies ist insbesondere den Figuren 2, 3a, 3b sowie
4a und 4b zu entnehmen, besteht im Wesentlichen aus einem Boden 7, an dem vier senkrecht
von diesem abstehenden Haltefingern 9 angebracht sind. Die Haltefinger 9 und der Boden
7 schließen einen von außen zugänglichen Raum ein, in den die jeweiligen Gegenstände
6 eingesteckt werden können. Zur Versteifung der parallel zueinander verlaufenden
Haltefinger 9 können eine oder mehrere umlaufende Stützrippen vorgesehen sein, so
dass die Haltefinger 9 gegenseitig aneinander abgestützt sind und daher weder nach
innen noch nach außen abknicken können.
[0019] Zur Befestigung des Aufnahmekörpers 2 sind in dem Boden 7, und zwar gegenüberliegend
zu dem Bereich von dem die Haltefinger 9 abstehen, ein Sockel 10 angeformt, der im
Wesentlichen eine in drei Abschnitten unterteilte Mantelfläche aufweist.
[0020] Gemäß Figur 3b weist der Sockel 10 nämlich drei verschiedenartig ausgestaltete Außenkonturen
auf. Im Bereich unmittelbar benachbart zu dem Boden 7 ist eine ringförmige Aufnahmenut
vorgesehen, deren Außendurchmesser dem Innendurchmesser der jeweiligen Aufnahmeöffnung
5 der Trägerplatte 3 entspricht.
[0021] Desweiteren besteht die Außenkontur des Sockels 10 aus einem V-förmig ausgestalteten
Vorsprung 11 bezogen auf die Längsachse 8 des Aufnahmekörpers 2, die demnach einen
ersten und zweiten Schenkel 12, 13 aufweist. Die in Richtung des freien Endes des
Sockels 10 weisenden Schenkel 14 des Sockels 10 ist dabei kleiner bemessen als die
dem Gitterblech oder der Trägerplatte 3 zugewandten Schenkel 13 im montierten bzw.
eingesteckten Zustand des Aufnahmekörpers 2 an der Trägerplatte 3.
[0022] Insbesondere aus Figur 3a ist ersichtlich, dass der Winkelbereich der derart ausgestalteten
Außenkontur der Vorsprünge 11 an dem Sockel 10 segmentartig ausgestaltet ist und im
Wesentlichen einen Öffnungswinkel aufweist, der kleiner als 20° ist, denn dadurch
ist gewährleistet, dass beim Einstecken des Sockels 10 die vorhandenen Vorsprünge
11 durch die sich vergrößernde Querschnittsstruktur zusammengepresst sind und nach
Art einer Verrastung in die Aufnahmeöffnung 5 der Trägerplatte 3 einklipsbar sind.
[0023] Der dritte Teilabschnitt des Sockels 10 verläuft unmittelbar benachbart zu der Unterseite
der Trägerplatte 3 und ist dem zweiten Sockel 12 zuzuordnen. Dabei ist wesentlich,
dass die benachbart zu dem Sockel 10 verlaufende Schrägfläche des Schenkels 13 von
innen nach außen ansteigt und etwa im Bereich des Randes der Aufnahmeöffnung 5 von
innen nach außen abfällt. Durch diese gewinkelte Struktur des Schenkels 13 des Sockels
10 ist nämlich erreicht, dass der Aufnahmekörper 2 zuverlässig an der Trägerplatte
3 fixiert ist, ohne dass der Aufnahmekörper 2 wackelt oder verdreht werden kann.
[0024] Aufgrund der Ausgestaltung des Sockels 10 an dem somit mindestens zwei gegenüberliegende
Vorsprünge 11 angeformt sind, die die V-förmige Außenkontur aufweisen und folglich
einen ersten und einen zweiten Schenkel 13, 14 bilden, durch die der Außenumfang des
Sockels 10 in Längsrichtung 8 von unten nach oben zunächst vergrößert und ab einem
bestimmten Abschnitt verkleinert ist, kann der Sockel 10 in die jeweilige Aufnahmeöffnung
5 eingesteckt und in dieser arretiert sein.
[0025] Durch diese Ausgestaltung des Sockels 10 entstehen keine Hinterschneidungen, so dass
bei der Herstellung solcher Aufnahmekörper 2 ein Verbund mit einer beliebigen Anzahl
und in einer beliebigen Richtung herstellbar sind. Gemäß Figur 6 kann nämlich die
Trennebene des Aufnahmekörpers 2 derart gewählt sein, dass diese exakt in dem abgewinkelten
Bereich des ersten und zweiten Schenkels 13, 14 verläuft, so dass die beiden Formteile
21, 22 in Längsrichtung 8 des Aufnahmekörpers 2 auseinander gezogen werden können.
Folglich können eine Vielzahl von Aufnahmekörpern 2 in zwei senkrechten Richtungen
in einem einzigen Herstellungsschritt aneinander angeformt werden. Der derart hergestellt
Verbund von Aufnahmekörpern 2 ist dabei an die Gitterstruktur der Trägerplatte 3 angepasst,
so dass mit einem einzigen Einklipsvorgang jedes der Aufnahmeöffnungen 5 mit einem
Aufnahmekörper 2 bestückt werden kann. Folglich sind nicht nur die Herstellungskosten
bei der Produktion solcher Verbunde von Aufnahmekörpern 2 verringert sondern auch
die Montagezeit bzw. der Montageaufwand zur Bestückung der einzelnen Trägerplatten
3 ist erheblich reduziert, da lediglich mittels eines einzigen Einklipsvorganges die
Bestückung der Trägerplatten 3 erfolgt.
[0026] In den Figuren 4a und 4b ist gezeigt, dass im Gegensatz zu den Aufnahmekörpern 2
nach den Figuren 1 bis 3b, bei dem jeder Aufnahmekörper 2 einen derart ausgestalteten
Sockel 10 trägt, lediglich ein Sockel 10 für einen Verbund von Aufnahmekörpern 2 erforderlich
ist. Der jeweilige Sockel 10 ist dabei gemäß den Ausgestaltungen in den Figuren 1
bis 3b ausgestaltet. Um die Verdrehung der Verbunde von Aufnahmekörpern 2 zu verhindern,
ist mindestens eine weitere Verdrehsicherung 15 in Form eines Zapfens gemäß Figur
4a oder in Form von Nasen 17 an dem Sockel 10 angeformt. Die Nasen 17 sind dabei mit
ihrer Außenkontur an die konstruktive Ausgestaltung der Innenkontur der Schlitze 16
angepasst, so dass die Nasen 17 im montierten Zustand in den Schlitzen 16 eingreifen
und durch diese verdrehsicher gehalten sind. Folglich kann der Verbund von Aufnahmekörpern
2 nicht mehr um die eigene Achse gedreht werden.
[0027] In Figur 5 ist gezeigt, dass der Sockel 10 aus vier Rastfüßen 10' gebildet ist, die
zueinander beabstandet und parallel zu der Längsachse 8 des Aufnahmekörpers 2 verlaufen.
Dabei sind an zwei der Rastfüße 10' jeweils einer der V-förmigen Vorsprünge 11 angeformt
und an den beiden anderen Rastfüßen 10' sind zwei dazu gegenüberliegende Vorsprünge
19 vorgesehen. Der Abstand zwischen den Vorsprüngen 11 und 19 ist an die Dicke der
Trägerplatte 3 angepasst, so dass die Vorsprünge 11 und 19 im montierten Zustand des
Aufnahmekörpers 2 an der Ober- und Unterseite der Trägerplatte 3 anliegen.
[0028] Die Rastfüße 10' gehen übergangslos in die Haltefinger 9 über und bilden demnach
eine gemeinsame Baueinheit. Zwischen den Rastfüßen 10' bzw. den Haltefingern 9 können
Stützrippen 20 vorgesehen sein, durch die die benachbarten Rastfüße 10' bzw. die Haltefinger
9 gegenseitig abgestützt sind, um den Aufnahmekörper 2 zu versteifen.
[0029] Der Vorsprung 11 ist zwar in den gezeigten Ausführungsvarianten der Figuren 1 bis
6 aus zwei V-förmig miteinander verbundenen Schenkeln 13 und 14 dargestellt, wobei
der der Trägerplatte 3 zugewandte erste Schenkel 13 eine abgewinkelte oder gekrümmte
Oberflächenstruktur aufweist; es ist jedoch ohne weiteres durchführbar, den ersten
Schenkel 13 als plane Anlagefläche auszugestalten und einen 90° Winkel zwischen dem
ersten Schenkel 13 und dem zweiten Schenkel 14 vorzusehen, so dass die Außenkontur
12 des Sockels 11 L-förmig ausgestaltet ist.
1. Aufnahmekörper (2) zur Halterung von vereinzelten Gegenständen (6), beispielsweise
von Werkstücken, zu deren Bearbeitung und Transport, bestehend aus
- einem Boden (7) und aus mindestens einem an diesem angebrachten und von diesem senkrecht
in eine Richtung abstehenden Haltefinger (9), der oder die gemeinsam mit dem Boden
(7) einen Raum einschließen, der von einer dem Boden (7) gegenüberliegenden Stirnseite
von außen zur Positionierung der Gegenstände (6) zugänglich ist,
- aus einer an der dem Raum abgewandten Stirnseite des Bodens (7) angeformten Sockel
(10), durch den der jeweilige Aufnahmekörper (2) an einer Trägerplatte (3) arretierbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens vier der Aufnahmekörper (2) gemeinsam in einem Spritzgussverfahren hergestellt
sind, dass der derart geschaffene Verbund von Aufnahmekörper (2) eine Baueinheit bildet,
dass mindestens einer der Sockel (10) an dem Verbund der Aufnahmekörper (2) vorgesehen
ist, dass die Querschnittskontur der jeweiligen Sockel (10) in Längsrichtung des Aufnahmekörpers
(2) L- oder V-förmig ausgestaltet ist, oder dass an dem Sockel (10) ein L- oder V-förmiger
Vorsprung (11) angeformt ist.
2. Aufnahmekörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Verbund der Aufnahmekörper (2) mindestens eine Verdrehsicherung (15) vorgesehen
oder angearbeitet ist, durch die der Verbund der Aufnahmekörper (2) lageorientiert
in einer Trägerplatte (3) oder gehalten ist.
3. Aufnahmekörper nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorsprung (11) als Teilring-Segment mit einem Öffnungswinkel von 1° bis 20° ausgestaltet
ist.
4. Aufnahmekörper nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der der Trägerplatte (3) im montierten Zustand zugewandte Schenkel (13) der Vorsprünge
(11) eine gewinkelte, gekrümmte oder gebogene Oberfläche aufweist, die in Richtung
des Sockels (10) abfällt und in Richtung des Außenumfangs des Vorsprungs (11) abfällt.
5. Aufnahmekörper nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Boden (7) den Außenumfang des Sockels (10) überragt und dass zwischen dem Boden
(7) und dem Vorsprung (11) ein zylinderförmiger Einschnitt (18) vorgesehen ist.
6. Aufnahmekörper nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Außendurchmesser des Einschnitts (18) etwas kleiner oder gleichgroß bemessen
ist wie der Innendurchmesser der Aufnahmeöffnung (5) bzw. dass die Außenkontur des
Einschnitts (18) an die Innenkontur der Aufnahmeöffnung (5) angepasst ist.
7. Aufnahmekörper nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sockel (10) aus vier voneinander beabstandeten und parallel zu der Längsrichtung
(8) des Aufnahmekörpers (2) ausgerichteten Rastfüßen (10') gebildet ist.
8. Aufnahmekörper nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass an zwei Rastfüßen (10') einer der Vorsprünge (11) angeformt ist und dass an den beiden
anderen Rastfüßen (10') ein dazu gegenüberliegender Vorsprung (19) vorgesehen ist.
9. Aufnahmekörper nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand von zwei gegenüberliegenden Vorsprüngen (11 und 19) derart bemessen ist,
dass beide an der ober- bzw. Unterseite der Trägerplatte (3) im montierten Zustand
des Aufnahmekörpers (2) an diesen anliegen.
10. Aufnahmekörper nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen zwei benachbarten Rastfüßen (11') mindestens eine Stützrippe (20) angeformt
ist.
11. Aufnahmekörper nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rastfüße (10') in die Haltefinger (9) übergehen.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Verbund von vier oder mehreren Aufnahmekörpern (2) zur Halterung von vereinzelten
Gegenständen (6), beispielsweise von Werkstücken, zu deren Bearbeitung und Transport,
bestehend aus
einem Boden (7) und aus mindestens einem an diesem angebrachten und von diesem senkrecht
in eine Richtung abstehenden Haltefinger (9), der oder die gemeinsam mit dem Boden
(7) einen Raum zur Bildung eines der Aufnahmekörper (2) einschließen, der von einer
dem Boden (7) gegenüberliegenden Stirnseite von außen zur Positionierung der Gegenstände
(6) zugänglich ist, wobei mindestens vier der Aufnahmekörper (2) gemeinsam in einem
Spritzgussverfahren hergestellt sind, derart, dass der geschaffene Verbund von Aufnahmekörpern
(2) eine Baueinheit bildet, aus mindestens einem an dem Verbund der Aufnahmekörpern
(2) dem Raum abgewandten Stirnseite des Bodens (7) angeformten Sockel (10), durch
den der jeweilige Verbund der Aufnahmekörper (2) an einer Trägerplatte (3) arretierbar
ist, wobei die Querschnittskontur der jeweiligen Sockel (10) in Längsrichtung des
Verbundes des Aufnahmekörpers (2) L- oder V-förmig ausgestaltet ist, oder wobei an
dem Sockel (10) ein L- oder V-förmiger Vorsprung (11) angeformt ist, um jeweils eine
Verrastung des Verbundes von Aufnahmekörpern (2) an der Trägerplatte (3) zu ermöglichen
2. Aufnahmekörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Verbund der Aufnahmekörper (2) mindestens eine Verdrehsicherung (15) vorgesehen
oder angearbeitet ist, durch die der Verbund der Aufnahmekörper (2) lageorientiert
in einer Trägerplatte (3) oder gehalten ist.
3. Aufnahmekörper nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorsprung (11) als Teilring-Segment mit einem Öffnungswinkel von 1° bis 20° ausgestaltet
ist.
4. Aufnahmekörper nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein der Trägerplatte (3) im montierten Zustand zugewandte Schenkel (13) der Vorsprünge
(11) eine gewinkelte, gekrümmte oder gebogene Oberfläche aufweist, die in Richtung
des Sockels (10) abfällt und in Richtung des Außenumfangs des Vorsprungs (11) abfällt.