[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung von einem horizontal verschiebbar
geführten ersten Flächenelement und einem zweiten Flächenelement.
[0002] Auf dem technischen Gebiet verschiebbar geführter Fenster und Türen, aber auch bei
verschiebbar geführten Raumtrennelementen und dergleichen ist es bekannt, die verschiebbar
gelagerten Flächenelemente zusätzlich drehbar um ihre jeweilige vertikal verlaufende
Mittelachse zu lagern. Hierdurch ist neben einer Verschiebbewegung des jeweiligen
Flächenelements auch ein Verschwenken, d. h. ein Ausstellen des Flächelements quer
zur Verschiebungsrichtung möglich, was im Hinblick auf die mögliche Öffnungsbreite
einen Platzvorteil mit sich bringen kann. Auf diese Weise kann ein größerer Teil der
Raumöffnung effektiv genutzt werden, als es bei einer reinen Verschiebungslösung der
Fall wäre.
[0003] Aus der
US 6,470,952 B1 ist eine Anordnung mit einem entlang einer Rahmenstruktur horizontal verschiebbar
geführten ersten Flächenelement und einem an einem vertikal verlaufenden Pfosten der
Rahmenstruktur verschwenkbar gelagerten, in etwa halb so breiten Seitenflächenelement
bekannt. Entlang ihrer jeweils einander zugewandten lateralen vertikalen Seiten sind
die Flächenelemente zueinander verschwenkbar gelagert verbunden, sodass bei einem
Verschwenkvorgang (Ausstellvorgang) des ersten Flächenelements auch das schmalere
zweite Flächenelement um dessen Schwenkachse an dem vertikalen Teil der Rahmenstruktur
verschwenkt, also ebenfalls ausgestellt wird.
[0004] Insbesondere bei sehr breiten Flächenelementstrukturen, welche einerseits insbesondere
bei Ausstattung mit einer Mehrfachverglasung ein relativ hohes Eigengewicht aufweisen,
andererseits aber auch nur eine begrenzte Verwindungssteifigkeit aufweisen, ergibt
sich bei dieser herkömmlichen Lösung das Problem, dass eine stabile, schwingungsfreie
Führung des breiten ersten Flächenelements nur bis zu einer bestimmten Traglast, welche
durch die entsprechende Breite bedingt ist, zu gewährleisten ist. Es ist beispielsweise
mit der herkömmlichen Lösung nicht möglich, eine verschwenkbare Schiebetür mit einer
Breite größer als 1200 mm schwingungsfrei und damit sicher zu führen.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die eingangs genannte Anordnung
derart weiterzubilden, dass die Stabilität beim Betätigen der Anordnung, insbesondere
die dynamische Stabilität bei einem Öffnungs- und/oder Schließvorgang des Flächenelements
innerhalb der Rahmenstruktur, verbessert wird.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine Anordnung von einem entlang einer
Rahmenstruktur horizontal verschiebbar geführten ersten Flächenelement und einem zweiten
Flächenelement mit den Merkmalen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 1.
[0007] Insbesondere wird die Aufgabe gelöst durch eine Anordnung von einem entlang einer
Rahmenstruktur horizontal verschiebbar geführten ersten Flächenelement und einem zweiten
Flächenelement, wobei das erste Flächenelement etwa die doppelte Breite des zweiten
Flächenelements aufweist, wobei das erste Flächenelement eine vertikale Mittelachse
aufweist, an welcher es an dessen Oberseite horizontal zentriert am drehbaren Teil
eines oberen Laufwagens und an welcher es an dessen Unterseite horizontal zentriert
am drehbaren Teil eines unteren Laufwagens befestigt ist, wobei der obere und der
untere Laufwagen der horizontalen Führung des ersten Flächenelements dienen, wobei
das erste Flächenelement an einer seiner vertikal verlaufenden lateralen Endseiten
an einer vertikal verlaufenden ersten lateralen Endseite des zweiten Flächenelements
verschwenkbar befestigt ist, und wobei das zweite Flächenelement an einer vertikal
verlaufenden zweiten lateralen Endseite an einem vertikal verlaufenden Teil der Rahmenstruktur
angeordnet ist, sodass das zweite Flächenelement verschwenkbar um eine vertikale längsseitige
Schwenkachse an der Rahmenstruktur befestigt ist.
[0008] Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung liegen auf der Hand. So ist dadurch, dass
sowohl ein oberer Laufwagen, als auch ein unterer Laufwagen vorgesehen sind, und dadurch,
dass zusätzlich das erste Flächenelement mit dem zweiten Flächenelement verschwenkbar
an den jeweiligen einander zugewandten vertikal verlaufenden lateralen Endseiten verbunden
ist, gewährleistet, dass auch bei sehr großen bzw. sehr breiten und eine hohe Flächenlast
tragenden Flächenelementen eine Synchronisierung insbesondere der Drehbewegung des
ersten Flächenelements in Bezug auf den oberen und den unteren Laufwagen, d. h. die
obere und die untere Führungseinrichtung, gewährleistet ist. Diese Synchronisation
wird zumindest teilweise erreicht durch die Führung an der Senkrechten, d. h. die
indirekt durch das zweite, schmalere Flächenelement vermittelte Führung entlang des
senkrechten Teils der Rahmenstruktur. Mit anderen Worten: Auch ein sehr breites erstes
Flächenelement kann sicher und ohne beim Betätigungsvorgang in Schwingungen zu geraten
einfach geführt werden, wobei es neben seiner Schiebbewegung auch verschwenkt (ausgestellt)
wird, was eine große Nutzöffnung gewährleistet.
[0009] Dadurch, dass die bei den herkömmlichen Lösungen bestehende Einschränkung mittels
der vorliegenden Erfindung beseitigt wird, wonach die maximale Breite der Flächenelemente
begrenzt ist, wird die Kosteneffizienz verbessert, da im Vergleich zu den herkömmlichen
Lösungen weniger Flächenelemente bei großen Öffnungsbreiten gebraucht werden. Hierdurch
werden nicht zuletzt die thermischen Eigenschaften infolge der größeren Glasfläche
entscheidend verbessert, was dabei hilft, einen unerwünschten Wärmeübertritt zwischen
Außen- und Innenbereich in Geschlossenstellung zu gewährleisten.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0011] So ist es beispielsweise vorgesehen, dass der obere Laufwagen und/oder der untere
Laufwagen jeweils eine Befestigungsstruktur für das erste Flächenelement aufweist
bzw. aufweisen, die sich ausgehend vom horizontalen Zentrum symmetrisch in die horizontale
Richtung erstreckt bzw. erstrecken.
[0012] Eine derartige Befestigungsstruktur vereinfacht in besonderer Weise den Montagevorgang,
d. h. den Aufhängungsvorgang des ersten Flächenelements in der Rahmenstruktur. Insbesondere
dann, wenn die Befestigungsstruktur eine ausreichend große Ausdehnung in der horizontalen
Richtung aufweist, wird die Stabilisierungswirkung des ersten Flächenelements, d.
h. insbesondere die orts- und geschwindigkeitsbezogene Synchronisation des oberen
und des unteren Laufwagens bei einem Verschiebe- und/oder Verschwenkvorgang zueinander
entscheident verbessert.
[0013] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Befestigungsstruktur
eine U-förmige Querschnittsformgebung aufweist. Durch einen derartigen Querschnitt
wird das zu befestigende erste Flächenelement von den Schenkeln des Us bereichsweise
umgriffen, was dessen sichere Befestigung erleichtert und im Einbauzustand die Synchronisation
verbessert.
[0014] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist bzw. weisen der untere Laufwagen
und/oder der obere Laufwagen jeweils mindestens zwei Führungsrollen auf. Die Führungsrollen
dienen hierbei der sicheren und möglichst schwingungsarmen Führung quer zur jeweiligen
Verschiebungsrichtung, sodass die Stabilität abermals erhöht wird. Gleichzeitig ist
dadurch, dass jeweils mindestens zwei Führungsrollen vorgesehen sind, insbesondere
bei langen Laufwagenstrukturen, d. h. relativ weit in der horizontalen Richtung ausgedehnten
Befestigungsstrukturen eine sehr gute Synchronisationswirkung zwischen dem oberen
und dem unteren Laufwagen gegeben.
[0015] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist bzw. weisen der obere Laufwagen und/oder
der untere Laufwagen jeweils mindestens vier Lagerrollen auf. Durch die große Zahl
von Lagerrollen können auch große und verhältnismäßig schwere Flächenelemente sicher,
schwingungsfrei und gut hinsichtlich des oberen und unteren Laufwagens synchronisiert
geführt werden.
[0016] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist bzw. weisen der obere Laufwagen und/oder
der untere Laufwagen jeweils ein Drehlager auf. Hierdurch ist es ganz besonders einfach
möglich, die Verschiebebewegung mit der Verschwenkbewegung (Drehung um das Drehlager)
der jeweiligen Laufwagen zu kombinieren.
[0017] Nachfolgend wird eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung anhand einer
Zeichnung näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine Schnittansicht im Horizontalschnitt durch eine erfindungsgemäße Anordnung gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 2:
- eine Schnittansicht im vertikalen Schnitt durch einen oberen Laufwagen gegenüber einem
Rahmenprofil zusammen mit einer Profilanordnung für ein erstes Flächenelement;
- Fig. 3:
- eine Schnittansicht im vertikalen Schnitt durch einen unteren Laufwagen gegenüber
einem Rahmenprofil zusammen mit einer zugehörigen Profilanordnung zum Halten des ersten
Flächenelements; und
- Fig. 4:
- eine perspektivische Ansicht einer vereinfachten Darstellung eines von einem oberen
Laufwagen und einem unteren Laufwagen gemäß der Ausführungsform gehaltenen ersten
Flächenelements.
[0019] Fig. 1 ist eine horizontale Schnittansicht auf eine Anordnung von einem entlang einer
Rahmenstruktur, von welcher in der Darstellung in Fig. 1 lediglich ein vertikal verlaufender
Teil 50 gezeigt ist, horizontal verschiebbar geführten und schematisch angedeuteten
ersten Flächenelement 10 und einem zweiten Flächenelement 20. Die Breite W1 des ersten
Flächenelements beträgt hierbei in etwa das Doppelte der Breite W2 des zweiten Flächenelements.
Wie untenstehend noch näher erläutert wird, ist das erste Flächenelement 10 zudem
mittels eines unten im Zusammenhang mit Fig. 4 näher beschriebenen oberen Laufwagens
40 und eines unteren Laufwagens 30 entlang von dessen vertikaler Mittelachse drehbar
gelagert.
[0020] Das in der Darstellung gemäß Fig. 1 nur schematisch angedeutete erste Flächenelement
10 weist mit seiner ersten lateralen Endseite 13 in Richtung der Öffnung, d. h. in
der Regel in Richtung der Fensteröffnung. In der in Fig. 1 dargestellten Position
ist die Anordnung in ihrer Geschlossenstellung gezeigt, d. h. die einem Scharnier
zugewandte zweite laterale Endseite 14 des ersten Flächenelements 10 liegt einer ersten
lateralen Endseite 23 des zweiten Flächenelements 20 unter Zwischenordnung eines Mittelscharniers
15 und entsprechenden Halteprofilen im Nullwinkel gegenüber.
[0021] Auf ähnliche Weise liegt die zweite laterale Endseite 24 des zweiten Flächenelements
20 unter Zwischenordnung eines endseitigen Scharniers 52 dem vertikal verlaufenden
Teil 50 der Rahmenstruktur zugewandt, ist also um eine endseitige Schwenkachse 51
der Rahmenstruktur seinerseits verschwenkbar.
[0022] Wie aus dem Vertikalschnitt in Fig. 2 durch den oberen Teil der Anordnung besser
ersichtlich, ist das erste Flächenelement 10 mittels eines oberen Laufwagens 40 gegenüber
einem oberen Teil der Rahmenstruktur gelagert. Der obere Laufwagen 40 weist ein drehbares
Teil 45 auf, welches mittelbar über ein entsprechendes Halteprofil das erste Flächenelement
10 um dessen vertikale Mittelachse drehbar mittels eines Drehlagers 44 lagert.
[0023] Das drehbare Teil 45 des oberen Laufwagens 40 ist zur vereinfachten (mittelbaren)
Befestigung des ersten Flächenelements 10 in einer U-förmigen Struktur ausgebildet.
Der obere Laufwagen 40 insgesamt ist entlang der Rahmenstruktur (oberen Profilstruktur)
verschiebbar geführt.
[0024] Wie aus der vertikalen Schnittansicht in Fig. 3 durch den unteren Teil der Anordnung
hervorgeht, ist dort ein entsprechender unterer Laufwagen 30 vorgesehen, welcher wiederum
einen als U-förmige Struktur ausgebildeten drehbaren Teil 35 aufweist, der mit einem
Drehlager 44 versehen ist, um das mittelbar befestigte erste Flächenelement 10 gegenüber
der unteren Rahmenstruktur drehbar zu lagern.
[0025] Der untere Laufwagen 30 ist mit insgesamt vier linksseitigen sowie insgesamt vier
rechtsseitigen Lagerrollen versehen, von welchen in der Schnittdarstellung gemäß Fig.
3 die linksseitige Lagerrolle 31d und die rechtsseitige Lagerrolle 32d gezeigt sind.
Diese Lagerrollen, die sich paarweise eine gemeinsame Achse teilen können, stehen
derart auf dem unteren Teil der Rahmenstruktur in einer dort ausgebildeten Führungsschiene
auf, dass deren jeweilige Spurkränze eine gute Führung quer zur Verschiebungsrichtung
gewährleisten, während deren jeweilige Laufflächen breit genug ausgebildet sind, um
verschleißarm einen einfachen Rollvorgang in Verschiebungsrichtung zu gewährleisten.
[0026] Die perspektivische Darstellung in Fig. 4 zeigt einen unteren Laufwagen 30, der gegenüber
dem korrespondierenden oberen Laufwagen 40 unter Zwischenanordnung des (nur schematisch
dargestellten) ersten Flächenelements jeweils verschiebbar führbar angeordnet ist.
Das Flächenelement 10 ist an dessen vertikaler Mittelachse mittig in den sich jeweils
in Horizontalrichtung H ausdehnenden U-förmigen Befestigungsstrukturen 35 bzw. 45
des unteren Laufwagens 30 bzw. oberen Laufwagens 40 befestigt. Durch die Ausdehnung
in Horizontalrichtung H ist eine stabile Aufnahme des Flächenelements 10 gewährleistet.
Mit anderen Worten: Die obere Seite 11 des ersten Flächenelements 10 ist derart im
drehbaren Teil 45 des oberen Laufwagens 40 angeordnet, dass die Mittelachse M, d.
h. eine durch den Schwerpunkt des ersten Flächenelements 10 gehende Achse, mittig
im drehbaren Teil 45 befestigt ist. Auf ähnliche Weise ist die Unterseite 12 des ersten
Flächenelements 10 im drehbaren Teil 35 des unteren Laufwagens 30 zentriert auf die
Mittelachse M befestigt.
[0027] Das drehbare Teil 45 des oberen Laufwagens 40 ist gegenüber diesem durch Zwischenschaltung
des Drehlagers 44 drehbar. Auf analoge Weise ist das drehbare Teil 35 des unteren
Laufwagens 30 gegenüber diesem durch die Zwischenschaltung des Drehlagers 34 drehbar.
Hierdurch wird eine Verschwenkbewegung des ersten Flächenelements 10 ermöglicht.
[0028] Um eine stabile Führung beim Verschieben in Horizontalrichtung H des ersten Flächenelements
10 zu gewährleisten, weist einerseits der obere Laufwagen 40 zwei Führungsrollen 43a,
43b auf, welche bezogen auf die horizontale Mittelachse M möglichst peripher am oberen
Laufwagen 40 vorgesehen sind.
[0029] Analog weist der untere Laufwagen 30 zwei Führungsrollen 33a, 33b auf, welche ebenfalls
zur Sicherstellung einer möglichst schwingungsfreien Führung in der Periperie des
unteren Laufwagens 30 angeordnet sind. Um die notwendige Führungsstabilität beim Verschieben
zu gewährleisten, sind vier linksseitige Lagerrollen 31a, 31b, 31c, 31d des unteren
Laufwagens 30 sowie vier rechtsseitige Führungsrollen 32a, 32b, 32c, 32d des unteren
Laufwagens vorgesehen. Diese große Anzahl von Führungsrollen ermöglicht eine besonders
geradlinige Verschiebungsbewegung. Durch die indirekte Verbindung mit dem vertikalen
Teil 50 der Rahmenstruktur über das zweite Flächenelement 20, das schwenkbar um die
endseitige Schwenkachse 51 mit dem vertikal verlaufenden Teil 50 einerseits und schwenkbar
mit dem ersten Flächenelement 10 andererseits verbunden ist, ist bei einer derartigen
Befestigung der Laufwagen 30, 40 eine sehr gute Synchronisation der relativen Positionen
der Laufwagen 30, 40 zueinander in Bezug auf die horizontale Verschiebungsrichtung
H, als auch deren Winkelpositionen bei Drehung um die jeweiligen Drehlager 34, 44
gewährleistet. Dadurch ergibt sich auch bei besonders breiten und besonders schweren
ersten Flächenelementen 10 eine sichere, schwingungsarme und einfache Verschiebungs-
und Verschwenkmöglichkeit.
[0030] Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die dargestellten Ausführungsformen
nur beispielhaft und nicht einschränkend zu verstehen sind. Abänderungen hiervon sind
dem Fachmann geläufig.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 10
- erstes Flächenelement
- 11
- Oberseite des ersten Flächenelements
- 12
- Unterseite des ersten Flächenelements
- 13
- erste laterale Endseite des ersten Flächenelements
- 14
- zweite laterale Endseite des ersten Flächenelements
- 15
- Mittelscharnier
- 20
- zweites Flächenelement
- 23
- erste laterale Endseite des zweiten Flächenelements
- 24
- zweite laterale Endseite des zweiten Flächenelements
- 30
- unterer Laufwagen
- 31a, 31b, 31c, 31d, 32a, 32b, 32c, 32d
- Lagerrollen des unteren Laufwagens
- 33a, 33b
- Führungsrollen des unteren Laufwagens
- 34
- Drehlager des unteren Laufwagens
- 35
- drehbares Teil des unteren Laufwagens
- 40
- oberer Laufwagen
- 43a, 43b
- Führungsrollen des oberen Laufwagens
- 44
- Drehlager des oberen Laufwagens
- 45
- drehbares Teil des oberen Laufwagens
- 50
- vertikal verlaufender Teil der Rahmenstruktur
- 51
- endseitige Schwenkachse der Rahmenstruktur
- 52
- endseitiges Scharnier
- H
- horizontale Richtung
- M
- vertikale Mittelachse des ersten Flächenelements
- W1
- Breite des ersten Flächenelements
- W2
- Breite des zweiten Flächenelements
1. Anordnung von einem entlang einer Rahmenstruktur horizontal verschiebbar geführten
ersten Flächenelement (10) und einem zweiten Flächenelement (20), wobei das erste
Flächenelement (10) etwa die doppelte Breite (W1) des zweiten Flächenelements (20)
aufweist, wobei das erste Flächenelement (10) eine vertikale Mittelachse (M) aufweist,
an welcher es an dessen Oberseite (11) horizontal zentriert am drehbaren Teil (41)
eines oberen Laufwagens (40) und an welcher es an dessen Unterseite (12) horizontal
zentriert am drehbaren Teil (31) eines unteren Laufwagens (30) befestigt ist, wobei
der obere und der untere Laufwagen (30, 40) der horizontalen Führung des ersten Flächenelements
(10) dienen, wobei das erste Flächenelement (10) an einer seiner vertikal verlaufenden
lateralen Endseiten (14) an einer vertikal verlaufenden ersten lateralen Endseite
(23) des zweiten Flächenelements (20) verschwenkbar befestigt ist, und wobei das zweite
Flächenelement (20) an einer vertikal verlaufenden zweiten lateralen Endseite (24)
an einem vertikal verlaufenden Teil (50) der Rahmenstruktur angeordnet ist, so dass
das zweite Flächenelement (20) verschwenkbar um eine vertikale längsseitige Schwenkachse
(51) an der Rahmenstruktur befestigt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei der obere Laufwagen (40) und/oder der untere Laufwagen
(30) jeweils eine Befestigungsstruktur (35, 45) für das erste Flächenelement (10)
aufweist bzw. aufweisen, die sich ausgehend vom horizontalen Zentrum symmetrisch in
die horizontale Richtung (H) erstreckt bzw. erstrecken.
3. Anordnung nach Anspruch 2, wobei die Befestigungsstruktur (35, 45) eine U-förmige
Querschnittsformgebung aufweist.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der untere Laufwagen (30)
und/oder der obere Laufwagen (40) jeweils mindestens zwei Führungsrollen (33a, 33b;
43a, 43b) aufweist bzw. aufweisen.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der untere Laufwagen (30)
und/oder der obere Laufwagen (40) jeweils mindestens vier Lagerrollen (31a, 32a; 31b,
32b; 31c, 32c; 31d, 32d) aufweist bzw. aufweisen.
6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der obere Laufwagen (40)
und/oder der untere Laufwagen (30) jeweils ein Drehlager (34; 44) aufweist bzw. aufweisen.