|
(11) | EP 2 952 748 A1 |
| (12) | EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||
| (54) | AUFLADEVORRICHTUNG FÜR EINE BRENNKRAFTMASCHINE |
| (57) Die Erfindung betrifft eine Aufladevorrichtung für eine Brennkraftmaschine, insbesondere
für ein Fahrzeug, umfassend einen Verdichter mit einem Verdichtergehäuse und einem
Verdichterraum, in dem ein Verdichterrad angeordnet ist, einen Elektromotor mit einem
Rotor und einem Stator, ein Motorgehäuse mit einem Motorraum zur Aufnahme des Rotors
und des Stators und eine Verbindung von dem Verdichterraum in den Motorraum, um einen
Druckausgleich zwischen dem Verdichterraum und dem Motorraum zu ermöglichen.
|
Gebiet der Erfindung
Hintergrund der Erfindung
Zusammenfassung der Erfindung
Kurzbeschreibung der Figuren
Figur 1 eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Aufladevorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel,
Figur 2 ein Detail zur ersten Dichtung der erfindungsgemäßen Aufladevorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel,
Figur 3 ein Detail zur zweiten Dichtung der erfindungsgemäßen Aufladevorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel,
Figur 4 zwei Ansichten einer Rückwand der erfindungsgemäßen Aufladevorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel,
Figur 5 eine weitere Ansicht der Rückwand der erfindungsgemäßen Aufladevorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel,
Figur 6 ein Detail der erfindungsgemäßen Aufladevorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel mit demontiertem Deckel,
Figur 7 Details der Ausgestaltung der Erhebungen auf der Rückwand gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Aufladevorrichtung
Figur 8 Details der Ausgestaltung der Erhebungen auf der Rückwand gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Aufladevorrichtung im Schnitt
Figur 9 Ansicht eines Steckers mit integrierter Einrichtung für den Druckausgleich zwischen Aufnahmeraum und der Umgebung
1. Aufladevorrichtung (1) für eine Brennkraftmaschine, insbesondere für ein Fahrzeug, wobei die Aufladevorrichtung aufweist:
einen Verdichter (2) mit einem Verdichtergehäuse (3) und einem Verdichterraum, in dem ein Verdichterrad (4) angeordnet ist,
einen Elektromotor (5) mit einem Motorgehäuse (9), das einen Motorraum (10) definiert, in dem ein Rotor (6) und ein Stator (7) angeordnet sind,
einen Aufnahmeraum (14), in dem eine Leistungselektronikschaltung (15) zur Ansteuerung des Elektromotors (5) angeordnet ist, und
wobei der Aufnahmeraum (14) hermetisch gegenüber dem Verdichterraum und dem Motorraum (10) abgedichtet ist.
2. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (40), um einen Druckausgleich zwischen dem Aufnahmeraum (14) und der Umgebung zu ermöglichen.
3. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich von der Leistungselektronikschaltung (15) durch das Motorgehäuse (9) zumindest ein elektrischer Leiter (29) erstreckt, um eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Leistungselektronikschaltung (15) und dem Elektromotor (5) zu ermöglichen.
4. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Verbindung von dem Verdichterraum in den Motorraum (10), um einen Druckausgleich zwischen dem Verdichterraum und dem Motorraum (10) zu ermöglichen.
5. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Lagervorrichtung zur Lagerung einer Welle (8), die den Rotor (6) mit dem Verdichterrad (4) verbindet, und wobei die Lagervorrichtung eine Einrichtung zur Schwingungsdämpfung aufweist.
6. Aufladevorrichtung (1) für eine Brennkraftmaschine, insbesondere für ein Fahrzeug, wobei die Aufladevorrichtung aufweist:
einen Verdichter (2) mit einem Verdichtergehäuse (3) und einem Verdichterraum, in dem ein Verdichterrad (4) angeordnet ist,
einen Elektromotor (5),
einen Aufnahmeraum (14), in dem eine Leistungselektronikschaltung (15) zur Ansteuerung des Elektromotors (5) angeordnet ist, und
eine Einrichtung (40), um einen Druckausgleich zwischen dem Aufnahmeraum (14) und der Umgebung zu ermöglichen.
7. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor ein Motorgehäuse (9) aufweist, das einen Motorraum (10) definiert, und wobei der Aufnahmeraum (14) hermetisch gegenüber dem Verdichterraum und dem Motorraum (10) abgedichtet sind.
8. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 6 oder Ausführungsform 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich von der Leistungselektronikschaltung (15) durch das Motorgehäuse (9) zumindest ein elektrischer Leiter (29) erstreckt, um eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Leistungselektronikschaltung (15) und dem Elektromotor (5) zu ermöglichen.
9. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 6 bis 8, gekennzeichnet durch eine Verbindung von dem Verdichterraum in den Motorraum (10), um einen Druckausgleich zwischen dem Verdichterraum und dem Motorraum (10) zu ermöglichen.
10. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 6 bis 9, gekennzeichnet durch eine Lagervorrichtung zur Lagerung einer Welle (8), die einen Rotor (6) des Elektromotors (5) angeordnet in einem Motorraum (10) mit dem Verdichterrad (4) verbindet, und wobei die Lagervorrichtung eine Einrichtung zur Schwingungsdämpfung aufweist.
11. Aufladevorrichtung (1) für eine Brennkraftmaschine, insbesondere für ein Fahrzeug, wobei die Aufladevorrichtung aufweist:
einen Verdichter (2) mit einem Verdichtergehäuse (3) und einem Verdichterraum, in dem ein Verdichterrad (4) angeordnet ist,
einen Elektromotor (5) mit einem Motorgehäuse (9), das einen Motorraum (10) definiert, in dem ein Rotor (6) und ein Stator (7) angeordnet sind,
einen Aufnahmeraum (14), in dem eine Leistungselektronikschaltung (15) zur Ansteuerung des Elektromotors (5) angeordnet ist, und
wobei sich von der Leistungselektronikschaltung (15) durch das Motorgehäuse (9) zumindest ein elektrischer Leiter (29) erstreckt, um eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Leistungselektronikschaltung (15) und dem Elektromotor (5) zu ermöglichen.
12. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (14) hermetisch gegenüber dem Verdichterraum und dem Motorraum (10) abgedichtet sind.
13. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 11 oder Ausführungsform 12, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (40), um einen Druckausgleich zwischen dem Aufnahmeraum (14) und der Umgebung zu ermöglichen.
14. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 11 bis 13, gekennzeichnet durch eine Verbindung von dem Verdichterraum in den Motorraum (10), um einen Druckausgleich zwischen dem Verdichterraum und dem Motorraum (10) zu ermöglichen.
15. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 11 bis 14, gekennzeichnet durch eine Lagervorrichtung zur Lagerung einer Welle (8), die den Rotor (6) mit dem Verdichterrad (4) verbindet, und wobei die Lagervorrichtung eine Einrichtung zur Schwingungsdämpfung aufweist.
16. Aufladevorrichtung (1) für eine Brennkraftmaschine, insbesondere für ein Fahrzeug, wobei die Aufladevorrichtung aufweist:
einen Verdichter (2) mit einem Verdichtergehäuse (3) und einem Verdichterraum, in dem ein Verdichterrad (4) angeordnet ist,
einen Elektromotor (5) mit einem Motorgehäuse (9), das einen Motorraum (10) definiert, in dem ein Rotor (6) und ein Stator (7) angeordnet sind, und
eine Verbindung von dem Verdichterraum in den Motorraum (10), um einen Druckausgleich zwischen dem Verdichterraum und dem Motorraum (10) zu ermöglichen.
17. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 16, gekennzeichnet durch einen Aufnahmeraum (14), wobei in dem Aufnahmeraum (14) eine Leistungselektronikschaltung (15) zur Ansteuerung des Elektromotors (5) angeordnet ist, und wobei der Aufnahmeraum (14) hermetisch gegenüber dem Verdichterraum und dem Motorraum (10) abgedichtet sind.
18. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 17, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (40), um einen Druckausgleich zwischen dem Aufnahmeraum (14) und der Umgebung zu ermöglichen.
19. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 16 bis 18, wobei sich von der Leistungselektronikschaltung (15) durch das Motorgehäuse (9) zumindest ein elektrischer Leiter (29) erstreckt, um eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Leistungselektronikschaltung (15) und dem Elektromotor (5) zu ermöglichen.
20. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 16 bis 19, gekennzeichnet durch eine Lagervorrichtung zur Lagerung einer Welle (8), die den Rotor (6) mit dem Verdichterrad (4) verbindet, und wobei die Lagervorrichtung eine Einrichtung zur Schwingungsdämpfung aufweist.
21. Aufladevorrichtung (1) für eine Brennkraftmaschine, insbesondere für ein Fahrzeug, wobei die Aufladevorrichtung aufweist:
einen Verdichter (2) mit einem Verdichtergehäuse (3) und einem Verdichterraum, in dem ein Verdichterrad (4) angeordnet ist,
einen Elektromotor (5) mit einem Motorgehäuse (9), das einen Motorraum (10) definiert, in dem ein Rotor (6) und ein Stator (7) angeordnet sind,
eine den Rotor (6) mit dem Verdichterrad (4) drehfest verbindende Welle (8), und
eine Lagervorrichtung zur Lagerung der Welle (8), wobei die Lagervorrichtung eine Einrichtung zur Schwingungsdämpfung aufweist.
22. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 21, gekennzeichnet durch einen Aufnahmeraum (14), wobei in dem Aufnahmeraum (14) eine Leistungselektronikschaltung (15) zur Ansteuerung des Elektromotors (5) angeordnet ist, und wobei der Aufnahmeraum (14) hermetisch gegenüber dem Verdichterraum und dem Motorraum (10) abgedichtet sind.
23. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 22, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (40), um einen Druckausgleich zwischen dem Aufnahmeraum (14) und der Umgebung zu ermöglichen.
24. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 22 oder Ausführungsform 23, dadurch gekennzeichnet, dass sich von der Leistungselektronikschaltung (15) durch das Motorgehäuse (9) zumindest ein elektrischer Leiter (29) erstreckt, um eine elektrisch leitende Verbindung zwischen der Leistungselektronikschaltung (15) und dem Elektromotor (5) zu ermöglichen.
25. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 21 bis 24, gekennzeichnet durch eine Verbindung von dem Verdichterraum in den Motorraum (10), um einen Druckausgleich zwischen dem Verdichterraum und dem Motorraum (10) zu ermöglichen.
26. Aufladevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ausführungsformen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung für den Druckausgleich (40) eine Verbindung ist, insbesondere eine Bohrung.
27. Aufladevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ausführungsformen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung für den Druckausgleich (40) eine Membran aufweist, insbesondere eine semipermeable Membran.
28. Aufladevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ausführungsformen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung für den Druckausgleich (40) in einen Stecker (39) integriert ist, insbesondere wobei der Stecker für die Ansteuerung der Leistungselektronikschaltung (15) und/oder die Stromversorgung des Elektromotors (5) geeignet ist.
29. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung für den Druckausgleich (40) in einem Kragen (41) des Steckers (39) integriert ist.
30. Aufladevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ausführungsformen, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichtergehäuse (3) auf der dem Motorgehäuse (9) zugewandten Seite durch eine Rückwand (13) verschlossen ist, wobei der Rückwand (13) eine Wand (11) des Motorgehäuses (9) gegenüberliegt, und wobei der Aufnahmeraum (14) zwischen der Wand (11) und der Rückwand (13) angeordnet ist.
31. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (13) ein eigenständiges, separat vom Verdichtergehäuse (3) gefertigtes Bauteil ist.
32. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 30 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (13) gefertigt ist aus: Kunststoff oder Metall, insbesondere Duroplast, hochtemperaturfestem Polyamid, faserverstärktem Kunststoff oder Aluminium.
33. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 30 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (13) mehrere Verstärkungsrippen (32) aufweist, insbesondere wobei sich die Verstärkungsrippen (32) ausgehend von einer mittigen Aussparung der Rückwand (13) sternförmig nach außen erstrecken.
34. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsrippen (32) auf der dem Elektromotor zugewandten Seite der Rückwand (13) ausgebildet sind.
35. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 30 bis 34, gekennzeichnet durch eine erste Dichtung (21) an einer ersten Außenumfangsfläche (23) der Rückwand (13), wobei die erste Dichtung (21) zwischen einer ersten Radialfläche (25) der Wand (11) und einer zweiten Radialfläche (26) des Verdichtergehäuses (3) angeordnet ist und nur in axialer Richtung (18) kraftbeaufschlagt ist.
36. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 35, dadurch gekennzeichnet, dass an der Wand (11) ein sich axial erstreckender Abschnitt (37) ausgebildet ist, wobei die Leistungselektronikschaltung (15) radial innerhalb des Abschnitts (37) angeordnet ist, und wobei die erste Radialfläche (25) an dem Abschnitt (37) angeordnet ist.
37. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 30 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand (11) und der Rückwand (13) eine Aussparung zur Durchführung einer Welle (8) von dem Motorraum (10) in den Verdichterraum ausgebildet ist, wobei im Bereich der Aussparung zwischen Rückwand (13) und Wand (11) eine zweite Dichtung (22) angeordnet ist.
38. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 37, dadurch gekennzeichnet, dass eine Innenumfangsfläche (27) der Rückwand (13) und eine zweite Außenumfangsfläche (28) der Wand (11) an der zweiten Dichtung (22) anliegen.
39. Aufladevorrichtung nach einem der vorangehenden Ausführungsformen 35 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Dichtung (21) und/oder die zweite Dichtung (22) auf die Rückwand (13) aufgeklebt oder aufvulkanisiert sind.
40. Aufladevorrichtung nach einem der vorangehenden Ausführungsformen 35 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Dichtung (21) und/oder die zweite Dichtung (22) in einer Nut in der Rückwand (13) angeordnet ist oder, dass ein entsprechender Fortsatz der Rückwand (13) in eine entsprechende Nut in der ersten Dichtung (21) beziehungsweise zweiten Dichtung (22) ragt.
41. Aufladevorrichtung nach einem der vorangehenden Ausführungsformen 35 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass für die erste Dichtung (21) und/oder die zweite Dichtung (22) Gummi, Kautschuk oder hydrierter Acrylnitrilbutadien-Kautschuk (HNBR) als Material verwendet wird.
42. Aufladevorrichtung nach irgendeinem der vorhergehenden Ausführungsformen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung von dem Verdichterraum in den Motorraum (10) einen Rohrstutzen (33) aufweist.
43. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 42, wobei sich der Rohrstutzen (33) in Axialrichtung (18) durch die Rückwand (13) erstreckt und eine direkte fluidleitende Verbindung zwischen dem Motorraum (10) und dem Verdichterraum ausbildet.
44. Aufladevorrichtung nach einem der Ausführungsform 42 oder Ausführungsform 43, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrstutzen (33) integraler Bestandteil der einstückig gefertigten Rückwand (13) ist.
45. Aufladevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ausführungsformen, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitte einer Eintrittsöffnung (34) der Verbindung in der Rückwand (13) von einem Mittelpunkt M der Rückwand um einen Abstand A1 beabstandet ist.
46. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 45, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichterrad einen Durchmesser D1 aufweist, und wobei der Abstand A1 zwischen 0,4*(D1/2) und 0,8*(D1/2) ist.
47. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 45 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Verdichter (2) zugewandten Seite der Rückwand (13) im Bereich der Eintrittsöffnung (34) der Verbindung (33) zumindest eine Erhebung (36) zum Ableiten von Partikeln ausgebildet ist.
48. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 47, dadurch gekennzeichnet, dass sich die zumindest eine Erhebung (36) in Umfangsrichtung erstreckt, insbesondere wobei die zumindest eine Erhebung (36) vollumfänglich um die Eintrittsöffnung (34) angeordnet ist.
49. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 47 oder Ausführungsform 48, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Erhebung (36) sichelförmig um die Eintrittsöffnung (34) angeordnet ist.
50. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 47 bis 49, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Erhebungen angeordnet sind, wobei die Erhebungen vorzugsweise durch eine Vertiefung voneinander getrennt sind.
51. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 50, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mittelgerade die Mitte der Eintrittsöffnung und den Mittelpunkt M der Rückwand verbindet, und wobei sich die Vertiefung entlang einer Hilfsachse erstreckt, und wobei die Mittelgerade die Hilfsachse radial außerhalb der Eintrittsöffnung (34) schneidet.
52. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 51, dadurch gekennzeichnet, dass es in Umfangsrichtung vor und hinter der Eintrittsöffnung (34) je zumindest eine erste Vertiefung und eine entsprechende Mehrzahl an Erhebungen (36) gibt.
53. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 52, dadurch gekennzeichnet, dass entsprechende Hilfsachsen entlang derer sich die ersten Vertiefungen erstrecken zu der Mittelgerade einen ersten Winkel α1 beziehungsweise β1 aufweisen und die Hilfsachsen die Mittelgerade radial außerhalb der Eintrittsöffnung schneiden.
54. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 53, dadurch gekennzeichnet, dass es in Umfangsrichtung vor und hinter den ersten Vertiefungen je zumindest eine zweite Vertiefung und entsprechende weitere Erhebungen (36) gibt, und wobei entsprechende Hilfsachsen der zweiten Vertiefungen zu der Mittelgerade je einen zweiten Winkel α2 beziehungsweise β2 aufweisen.
55. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 54, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Winkel (α1, β1, α2, β2) jeweils zwischen 70° und 20°, bevorzugt zwischen 60° und 25° liegen.
56. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 54 oder Ausführungsform 55, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Winkel (α1, β1) kleiner als die zweiten Winkel (α2, β2) sind, insbesondere, wobei die ersten Winkel (α1, β1) höchstens 95% der zweiten Winkel (α2, β2) betragen.
57. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 47 bis 56, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gesamtheit der Erhebungen (36) über eine Länge L erstreckt, die senkrecht zur Mittelgeraden und parallel zu einer Ebene, die von der Rückwand (13) aufgespannt wird, bemessen wird, insbesondere wobei das Verdichterrad einen Durchmesser D1 aufweist, und wobei die Länge L zwischen 0,7*D1 und 0,2*D1 beträgt, besonders vorzugsweise zwischen 0,6*D1 und 0,3*D1.
58. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 47 bis 57, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gesamtheit der Erhebungen über einen Segmentwinkel γ erstreckt, der bezüglich des Mittelpunkts M gemessen wird, wobei der Segmentwinkel zwischen 120° und 45°, insbesondere zwischen 100° und 60° liegt.
59. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 47 bis 58, dadurch gekennzeichnet, dass radiale Innenkanten der Erhebungen sich entlang einer Bogenform erstrecken, insbesondere, wobei die Bogenform einen sich stetig verändernden Radius bezüglich des Mittelpunkts M der Rückwand (13) aufweist.
60. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 59, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenform auf der Mittelgeraden einen ersten Radius R1 definiert, und wobei der Radius bis auf einen zweiten Radius R2 an den äußeren Enden der Erhebungen entlang der Bogenform ansteigt, insbesondere wobei der zweite Radius R2 zumindest 110% des ersten Radius R1 beträgt.
61. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 47 bis 60, dadurch gekennzeichnet, dass eine Höhe H1 der zumindest einen Erhebung zwischen 0,1 mm und 5mm beträgt, insbesondere zwischen 0,1 mm und 1mm.
62. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 47 bis 61, dadurch gekennzeichnet, dass Kanten der zumindest einen Erhebung auf einen definierten Radius R3 abgerundet sind, insbesondere, wobei der Radius R3 zwischen 0,05mm und 0,1 mm liegt.
63. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 47 bis 62, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen und die Vertiefungen symmetrisch zur Mittelgeraden, die durch den Mittelpunkt M der Rückwand (13) und der Mitte der Eintrittsöffnung (34) verläuft, angeordnet sind.
64. Aufladevorrichtung nach irgendeinem der vorhergehenden Ausführungsformen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand (11) ein Durchgangsloch ausgebildet ist durch das hindurch sich der elektrische Leiter (29) erstreckt.
65. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 64, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem elektrischen Leiter (29) und dem Durchgangsloch eine dritte Dichtung (30) angeordnet ist.
66. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 65, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Dichtung (30) eine schlauchförmige Gummierung auf dem elektrischen Leiter (29) ist.
67. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 65 oder Ausführungsform 66, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Dichtung (30) sich über zumindest die halbe Länge des Stators (7) in Axialrichtung (18) erstreckt.
68. Aufladevorrichtung nach einem der Ausführungsformen 65 bis 67, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Dichtung (30) umlaufende Erhebungen aufweist, um örtlich einen größeren Anpressdruck gegenüber dem Durchgangsloch in der Wand (11) zu erzeugen.
69. Aufladevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ausführungsformen, dadurch gekennzeichnet, dass sich der elektrische Leiter (29) durch das Motorgehäuse bis zumindest zu einem dem Verdichter (2) abgewandten Ende des Stators (7) erstreckt.
70. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 69, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Leiter (29) und der Stator (7) über eine Crimpverbindung miteinander elektrisch leitend verbunden sind.
71. Aufladevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ausführungsformen, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Leiter die Form eines Bolzens hat.
72. Aufladevorrichtung nach irgendeinem der vorhergehenden Ausführungsformen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest drei elektrische Leiter (29) vorgesehen sind.
73. Aufladevorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ausführungsformen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagervorrichtung zur Lagerung der Welle (8) zumindest zwei Lager (16, 17), insbesondere Wälzlager, aufweist, um die Welle (8) gegenüber dem Motorgehäuse (9) oder dem Motorgehäuse (9) und einem Deckel (12) des Motorgehäuses (9) zu lagern.
74. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 73, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Schwingungsdämpfung zumindest einen O-Ring aufweist, wobei der zumindest eine O-Ring zwischen dem Lager (16, 17) und dem angrenzenden Motorgehäuse (9) oder Deckel (12) angeordnet ist.
75. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 74, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine O-Ring in einer Nut in einem Außenring des Lagers angeordnet ist.
76. Aufladevorrichtung nach irgendeiner der Ausführungsformen 73 bis 75, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Schwingungsdämpfung zumindest ein Federelement aufweist.
77. Aufladevorrichtung nach Ausführungsform 76, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement in Axialrichtung zwischen dem Lager (16, 17) und dem Motorgehäuse und/oder dem Lager (16, 17) und dem Deckel (12) angeordnet ist.
Bezugszeichenliste
einen Verdichter (2) mit einem Verdichtergehäuse (3) und einem Verdichterraum, in dem ein Verdichterrad (4) angeordnet ist,
einen Elektromotor (5) mit einem Motorgehäuse (9), das einen Motorraum (10) definiert, in dem ein Rotor (6) und ein Stator (7) angeordnet sind, und
eine Verbindung von dem Verdichterraum in den Motorraum (10), um einen Druckausgleich zwischen dem Verdichterraum und dem Motorraum (10) zu ermöglichen.