[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kofferschale für einen Koffer, z.B. eine
Rückschale aus einem struktursteifen Hartmaterial, welche eine vorbestimmte Geometrie
des Koffers zumindest teilweise definiert. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner
einen Koffer, insbesondere Trolley, der wenigstens eine Kofferschale mit einer Außenkontur
umfasst, welche zumindest teilweise eine Auflagefläche des Koffers definiert. Die
vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Herstellungs-Verfahren für eine solche Kofferschale
aus Hartmaterial oder ein Herstellungs-Verfahren für einen Koffer mit einer solchen
Kofferschale. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine Kofferschale mit
einzelnen Merkmalen des Anspruchs 1 einen Koffer mit einzelnen Merkmalen des entsprechenden
unabhängigen Vorrichtungsanspruchs, sowie ein Herstellungs-Verfahren mit einzelnen
Merkmalen des entsprechenden unabhängigen Verfahrensanspruchs.
[0002] Seit einiger Zeit werden Gepäckstücke oder Koffer konzipiert, die eine Vielzahl von
Fächern, Taschen oder Ablagemöglichkeiten aufweisen. Auf einer Reise ergeben sich
häufig Wartezeiten, in welchen ein Reisender seinen Koffer beaufsichtigen muss. Dabei
ist es praktisch, wenn der Reisende kleinere Gegenstände, z.B. Prospekte oder Bücher
oder ein Mobiltelefon, zwischenzeitlich auf dem Koffer ablegen kann, insbesondere
in vorteilhafter Höhe gut zugänglich bei "Senkrecht-Gepäckstücken". Dafür geeignete
Fächer oder Taschen können dabei auch bei rollbaren Trolleys vorgesehen werden.
[0003] Es hat sich gezeigt, dass es vorteilhaft ist, einige Gegenstände in einer bestimmten
Ausrichtung oder an einer bestimmten Position möglichst sicher lagern zu können. Dies
ist jedoch bei vielen Koffern nicht möglich, insbesondere bei Weichschalenkoffern,
denn die Fächer oder Ablagemöglichkeiten sind meist aus einem weichen, instabilen
Material ausgeführt.
[0004] Die Patentanmeldung
US 2010/0252383 A1 beschreibt einen Koffer ohne Rollen mit einer mittels Reißverschluss zu öffnenden
Seitentasche, welche eingerichtet ist, eine Flasche oder einen Kaffeebecher aufzunehmen.
[0005] Die Patentanmeldung
US 2006/0037825 A1 beschreibt eine kardanisch aufgehängte Einrichtung, welche seitlich am Koffer in
einer entsprechenden Aufnahme oder zwischen zwei Stangen eines Zuggestänges befestigt
werden kann.
[0006] Aus der
US 3,516,523 ist eine Kofferbügelbrettkombination bekannt, bei der an dem Deckel eines Koffers
ausklappbare Enden eines Bügelbretts vorgesehen sind.
US 3,516,523 offenbart eine Kofferschale nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Aus der
EP 1 588 805 A2 ist ein Behälter, wie z.B. ein Werkzeugkasten, mit einem reversiblen Zubehörhalter
bekannt. Der transparente Zubehörhalter befindet sich dabei in einer Öffnung in dem
Behälter.
[0007] Aus der
WO 2012/141725 A1 ist ein Gepäckstück mit einem herausziehbaren Untergestell bekannt, bei dem auf einer
Panele des Untergestells ein zusätzliches Gepäckstück im ausgezogenen Zustand des
Untergestells abgestellt werden kann.
[0008] Aus der
US 6,471,019 B1 ist ein Reisegepäckstück mit einer ausfahrbaren und einziehbaren Ablagetischanordnung
bekannt, die an der Rückseite des Gehäuses in einem Ablagefach verstaubar ist.
[0009] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung oder Anordnung für
einen Koffer bereitzustellen, mittels welcher das bevorzugt zwischenzeitliche Ablegen
oder Abstellen eines Gegenstands am Koffer erleichtert werden kann. Insbesondere besteht
die Aufgabe darin, die Vorrichtung oder Anordnung so auszugestalten, dass eine Ablage
mit einer möglichst exakt vordefinierten Ausrichtung bereitgestellt werden kann, insbesondere
in einer gut zugänglichen Position, und insbesondere auch derart, dass die Vorrichtung
oder Anordnung weitere Funktionen des Koffers nicht beeinträchtigt. Die Aufgabe kann
auch darin gesehen werden, den Funktionsumfang des Koffers zu erhöhen, ohne Standardfunktionen
wie z.B. leichte Handhabung, Robustheit oder Packvolumen zu beeinträchtigen. Diese
Aufgabe wird durch eine Kofferschale für einen Koffer mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Hierdurch kann eine Integration der Ablageeinrichtung in die Kofferschale
ermöglicht werden. Die Kofferschale kann dabei für eine Vielzahl unterschiedlicher
Koffertypen bereitgestellt werden. Bevorzugt erstreckt sich die Kofferschale im Wesentlichen
in einer Höhenrichtung, wobei die Befestigungsstelle bevorzugt in einer Tiefenrichtung
versetzt zu einer Außenkontur in die Kofferschale integriert ist. Die Befestigungsstelle
kann in der Kofferschale derart versenkt angeordnet sein, dass eine Kavität zur bevorzugt
vollständigen Aufnahme der Ablageeinrichtung bereitgestellt werden kann.
[0010] Als Kofferschale ist dabei bevorzugt eine struktursteife Komponente zu verstehen,
die den Koffer stabilisiert und beispielsweise eine von zwei Kofferhälften umrahmt
oder umgrenzt. Die Kofferschale kann mit einem textilen Material überzogen sein, insbesondere
zwecks besserer Haptik oder Optik. Die Kofferschale ist bevorzugt einstückig, kann
jedoch auch aus mehreren Komponenten zusammengesetzt sein, und kann dann als Kofferschalenteil
bezeichnet werden. Die Kofferschale kann dabei eine Bodenstruktur umfassen. Die Kofferschale
kann dabei auch für einen Koffer vorgesehen sein, welcher zu großen Teilen aus Weichmaterial
ausgebildet ist. Die Kofferschale kann dabei in der Art einer Verstärkungsplatte für
die Ablageeinrichtung wirken.
[0011] Als Hartmaterial ist dabei bevorzugt ein formbares Material zu verstehen, welches
im geformten Zustand nicht mehr elastisch oder plastisch verformbar ist. Das Hartmaterial
soll Stöße abdämpfen und die vordefinierte Geometrie des Koffers sicherstellen. Beispielsweise
kann ABS, Polycarbonat, PE (Polyethylen), oder auch ein anderes Kunststoffmaterial
verwendet werden, insbesondere ein Kunststoffmaterial, welches nach einem Aushärten
eine für einen jeweiligen Koffertyp gewünschte Steifigkeit sicherstellen kann.
[0012] Als Befestigungsstelle ist dabei bevorzugt ein Flächenabschnitt oder mehrere Punkte
zu verstehen, woran eine ortsfeste Kupplung in einer vordefinierten Position an der
Kofferschale erfolgen kann, z.B. mittels Befestigungsmitteln in Form von Schrauben,
oder durch eine zumindest teilweise auch stoffschlüssige Verbindung. Die Befestigungsstelle
ermöglicht, die Ablageeinrichtung fest an der Kofferschale zu fixieren, insbesondere
derart, dass keine Relativbewegung an der Befestigungsstelle erfolgt. Die Befestigungsstelle
kann auch als Montageeinrichtung eingerichtet zur reversiblen Montage/Demontage der
Ablageeinrichtung ausgebildet sein. Die Befestigung kann z.B. mittels Nieten oder
Schrauben erfolgen, also durch Vernieten oder Verschrauben. Bevorzugt ermöglicht die
Befestigungsstelle, die Ablageeinrichtung dauerhaft an der Kofferschale zu befestigen
und weiter bevorzugt auch in die Kofferschale zu integrieren. Wahlweise kann auch
ein bevorzugt werkzeugloser Rastmechanismus genutzt werden oder ein Hintergreifen
oder Hinterklemmen erfolgen, insbesondere derart, dass ein Kunde mehrere Arten von
Ablageeinrichtungen bereithalten kann und den Koffer je nach Reise mit einer oder
mehreren bestimmten Ablageeinrichtung ausrüsten kann.
[0013] Als Ablageeinrichtung ist dabei bevorzugt eine Einrichtung zu verstehen, mittels
welcher ein Gegenstand in einer vordefinierten Ausrichtung gelagert und möglichst
sicher gehalten werden kann. Bevorzugt ist die Ablageeinrichtung ein Getränkehalter,
insbesondere aus struktursteifem Material, und ist zum Halten eines Bechers oder einer
Flasche eingerichtet. Die Ablageeinrichtung kann jedoch auch dazu eingerichtet sein,
andere Gegenstände zu halten, z.B. ein Mobiltelefon, ein Navigationssystem, eine Karte
mit Wegbeschreibung, oder einen Schlüsselbund. Bevorzugt weist die Ablageeinrichtung
wenigstens einen zumindest abschnittsweise ebenen, flächigen Boden auf, welcher in
einer zumindest annähernd horizontalen Ausrichtung anordenbar ist. Bevorzugt ist der
Boden ausklappbar.
[0014] Es hat sich gezeigt, dass die meisten Koffer wenigstens eine harte Schale oder irgendein
hartes Strukturbauteil aufweisen, an welches die Ablageeinrichtung gekuppelt werden
kann. Bevorzugt erfolgt das Kuppeln oder Befestigen an einer Rückschale. Hierdurch
ist die Ablageeinrichtung gut zugänglich, insbesondere auch beim Rollen des Koffers,
speziell als "Senkrecht-Gepäckstück".
[0015] Üblicherweise bilden zwei Schalen den Koffer, wobei jede Schale ein gewisses Packvolumen
bereitstellt. Die Schalen können z.B. mittels eines umlaufenden Reißverschlusses miteinander
verbunden werden. Ein beidseitiges Bepacken ist dabei durch Öffnen des Reißverschlusses
und Aufklappen der Schalen möglich.
[0016] Meist weisen die Koffer zudem ein teleskopartiges Gestänge mit einem Griff auf, an
welchem diese Koffer gezogen oder geschoben werden können.
[0017] Es sind zudem auch diverse Koffer verfügbar, die zumindest teilweise aus weichem
Material, insbesondere weichem Obermaterial ausgebildet sind. Diese Koffer weisen
dann eine oder mehrere "weiche Seiten" auf. Solche Weichwandkoffer oder Weichschalenkoffer
weisen möglicherweise nur eine harte Schale oder harte Struktur auf, die auch an einer
unteren Kante bzw. Unterseite des Koffers vorgesehen ist. Bei einem Weichgepäckstück
müssen dabei eine Vielzahl von Kriterien beachtet werden. Einerseits müssen irgendwelche
steifen Elemente oder Schalen vorgesehen werden, damit das Weichgepäckstück in einer
senkrechten Anordnung oder beim Rollen verwindungssteif ist, andererseits sollen harte
Schalen oder Platten möglichst vermieden werden, denn sie wirken sich nachteilig auf
das Gewicht oder auf die Flexibilität oder Variabilität beim Bepacken oder auf die
Handhabung aus.
[0018] Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist die Kofferschale eine Außenkontur auf, welche
eine Auflagefläche definiert, wobei die Befestigungsstelle nach innen versetzt zur
Auflagefläche angeordnet ist, insbesondere eine orthogonal zur Tiefenrichtung zumindest
abschnittsweise flächig in einer Ebene angeordnete Auflagefläche, wobei die Befestigungsstelle
in der Tiefenrichtung nach innen versetzt ist. Hierdurch kann eine Integration derart
erfolgen, dass die Ablageeinrichtung in Kombination mit der Auflagefläche vorgesehen
werden kann und die Funktion der Auflagefläche nicht beeinflusst. Wahlweise kann die
Ablageeinrichtung einen Teil der Auflagefläche bilden. Insbesondre kann eine bündige
"Versenkung" der Ablageeinrichtung erzielt werden.
[0019] Bevorzugt definiert die Außenkontur eine Hauptseite oder eine Schmalseite des Koffers.
Die Außenkontur kann dabei im Wesentlichen eben ausgebildet sein. Der Koffer ist bevorzugt
auf der Außenkontur lagerbar.
[0020] Als Außenkontur ist dabei bevorzugt eine Ebene der Kofferschale zu verstehen, welche
von außen zugänglich ist und eine am weitesten außen liegende Außenseite des Koffers
definiert. Die Außenkontur ist beispielsweise streng in einer geometrischen Ebene
(insbesondere der xz-Ebene) angeordnet (Außenebene), kann jedoch auch eine leichte
(insbesondere nach außen konvexe) Krümmung aufweisen. Die Außenkontur muss nicht notwendigerweise
zweidimensional sein, sondern kann auch eine (vergleichsweise kleine) dreidimensionale
Erstreckung aufweisen, insbesondere in Tiefenrichtung.
[0021] Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist die Kofferschale eine zu einem Kofferinneren
versetzte Innenvertiefung zur Integration der Ablageeinrichtung in die Kofferschale
auf, an welcher die Befestigungsstelle ausgebildet ist. Die Innenvertiefung ist bevorzugt
geometrisch korrespondierend zur Ablageeinrichtung ausgebildet. Bevorzugt ist die
Innenvertiefung wannenartig ausgebildet. Bevorzugt ist die Innenvertiefung von einer
Außenseite oder Außenfläche der Kofferschale gebildet und bildet ebenfalls die Außenkontur.
Bevorzugt ist die Innenvertiefung einstückig mit der Kofferschale, zumindest einstückig
mit angrenzenden Abschnitten der Kofferschale. Bevorzugt ist die Innenvertiefung integral
an der Kofferschale vorgesehen. Bevorzugt sind mehrere Befestigungsmittel/Befestigungspunkte
in der Befestigungsstelle angeordnet, insbesondere mittig an der Außenfläche in der
Innenvertiefung und/oder verteilt über die Fläche der Innenvertiefung, so dass eine
insbesondere ausklappbare Ablageeinrichtung nach innen versetzt auf stabile Weise
an der Außenfläche der Kofferschale befestigt werden kann. Beispielsweise weist die
Ablageeinrichtung eine rechteckige Rückwand/Rückplatte auf, welche zumindest annähernd
dieselben Abmessungen und/oder dieselbe Kontur aufweist wie die Innenvertiefung. Bevorzugt
weist die Innenvertiefung eine Tiefe auf, welche einer Dicke/Tiefenerstreckung der
Ablageeinrichtung entspricht, insbesondere einer Dicke/Tiefenerstreckung in einem
zusammengeklappten Zustand. Eine bevorzugt flächenbündig abschließende Integration
der Ablageeinrichtung liefert den Vorteil, dass der Koffer wie üblich gehandhabt werden
kann, und dass die Ablageeinrichtung sich nicht an anderen Gegenständen (insbesondere
Koffern) verhaken kann.
[0022] Als Innenvertiefung ist dabei bevorzugt ein Abschnitt der Kofferschale zu verstehen,
welcher nach innen versetzt zur Außenkontur angeordnet ist. Die Aufnahme kann mit
der Vertiefung zusammen eine Kavität bilden, welche sowohl geometrisch korrespondierend
zum Teleskopgestänge als auch geometrisch korrespondierend zur Ablageeinrichtung ausgebildet
ist.
[0023] Gemäß einer Variante weist die Kofferschale mehrere in einer Tiefenrichtung zueinander
versetzte Flächenabschnitte auf, welche einen Tiefenabschnitt der Kofferschale definieren,
in welchem eine/die Aufnahme und/oder eine/die Innenvertiefung ausgebildet ist. Der
Tiefenabschnitt weist eine maximale Tiefenerstreckung der Kofferschale auf, zumindest
in Bezug auf die Ebene, in welcher die Kofferschale im Wesentlichen angeordnet ist.
[0024] Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist die Kofferschale eine konkav nach innen gewölbte
Innenvertiefung auf, welche integral einstückig in der Kofferschale gebildet ist.
Bevorzugt ist die Kofferschale ein Formteil, an welchem die Innenvertiefung durch
einen Formgebungsprozess ausgebildet ist. Diese Art Kofferschale kann eine gute Dichtheit
aufweisen und eine gute Steifigkeit sicherstellen. Eine zusätzliche Verstärkungsplatte,
um Kräfte von der Ablageeinrichtung in den Koffer einzuleiten, ist nicht erforderlich.
Auch kann die Innenvertiefung in demselben Herstellungsschritt vorgesehen werden.
Die Kosten einer solchen Kofferschale mit zusätzlicher Innenvertiefung können dabei
gering gehalten werden. Die Innenvertiefung kann die Steifigkeit der Kofferschale
sogar erhöhen, insbesondere durch Wellungen oder Krümmungen, welche hinsichtlich vorherrschender
Kraftflusspfade ausgerichtet sind.
[0025] Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist die Befestigungsstelle eine zumindest abschnittsweise
ebene Anlagefläche auf, welche bevorzugt geometrisch korrespondierend zu einer ebenen
Rückplatte der Ablageeinrichtung ausgebildet ist. Dies ermöglicht eine Befestigung
und Abstützung auf stabile Weise.
[0026] Gemäß einem Ausführungsbeispiel umfasst die Befestigungsstelle Befestigungsmittel,
insbesondere eine Bohrung und/oder eine Klemme und/oder eine Hintergreifung und/oder
Rastmittel, wobei die Befestigungsmittel bevorzugt an einer/der Außenkontur der Kofferschale
ausgebildet sind oder in die Kofferschale integriert sind. Die Befestigungsmittel
können z.B. als Sacklochbohrungen ausgebildet sein, insbesondere um Feuchteeintrag
in den Koffer zu verhindern.
[0027] Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist die Kofferschale wenigstens eine zum Kofferinneren
versetzte oder versenkte Aufnahme für ein Teleskopgestänge oder ein in die Aufnahme
integriertes Teleskopgestänge auf, wobei die Befestigungsstelle angrenzend an die
Aufnahme oder zwischen zwei Aufnahmen angeordnet ist, bevorzugt zentrisch in Bezug
auf eine seitliche Erstreckung der Kofferschale. Dies ermöglicht eine Integration
auf zweckdienliche Weise und kann eine gute Zugänglichkeit der Ablageeinrichtung sicherstellen.
Die Befestigungsstelle ist dabei bevorzugt zu einem Kofferinneren hin versetzt angeordnet
zur versenkten Integration der Ablageeinrichtung in die Kofferschale. Die Integration
kann flächig in die Kofferschale erfolgen. Die Ablageeinrichtung und das Teleskopgestänge
können dabei bündig angrenzend an die Außenkontur in derselben Ebene wie die Auflagefläche
oder leicht nach innen von der Auflagefläche versetzt angeordnet werden. Bevorzugt
ist die Innenvertiefung zusammen mit der/den Aufnahme(n) in demselben Tiefenabschnitt
angeordnet, so dass eine Tiefenerstreckung der Kofferschale nicht erhöht werden muss.
Bevorzugt ist die jeweilige Aufnahme einstückig mit der Kofferschale. Die Aufnahme
und die Innenvertiefung können dabei in demselben Formgebungsprozess oder Umformprozess
vorgesehen werden. Als Aufnahme ist dabei bevorzugt eine von außen oder innen zugängliche
Kavität oder ein Bereich der Kofferschale zu verstehen, welcher/welchem geometrisch
korrespondierend zum Teleskopgestänge ausgebildet ist und in welcher/welchem das Teleskopgestänge
angeordnet werden kann, insbesondere derart, dass es in Bezug auf die Außenkontur
nicht hervorsteht. Die Aufnahme kann Befestigungsmittel zum Befestigen des Teleskopgestänges
umfassen. Die Aufnahme kann z.B. als eine Vertiefung nach innen oder als eine Einbuchtung
ausgebildet sein.
[0028] Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist die Kofferschale als eine zumindest teilweise
in einer Ebene angeordnete Kofferschale, insbesondere Rückschale, aus einem struktursteifen
Hartmaterial ausgebildet und eingerichtet, eine vorbestimmte Geometrie des Koffers
zumindest teilweise zu definieren, wobei die Kofferschale eine struktursteife und
versenkt angeordnete Befestigungsstelle eingerichtet zum ortsfesten Befestigen einer
Ablageeinrichtung eingerichtet zur Aufnahme eines Gegenstands aufweist, wobei die
Befestigungsstelle eingerichtet ist, von der Ablageeinrichtung auf die Kofferschale
ausgeübte Kräfte an mindestens einem vordefinierten Krafteinleitungspunkt oder einem
vordefinierten Krafteinleitungsflächenabschnitt in die Kofferschale weiterzuleiten,
wobei die Kofferschale eine Außenkontur aufweist, welche eine Auflagefläche definiert,
und wobei die Befestigungsstelle in einer Tiefenrichtung nach innen versetzt zur Auflagefläche
angeordnet ist, wobei die Kofferschale eine zu einem Kofferinneren versetzte Innenvertiefung
zur Integration der Ablageeinrichtung in die Kofferschale aufweist, an welcher die
Befestigungsstelle ausgebildet ist, wobei die Befestigungsstelle eine zumindest abschnittsweise
ebene Anlagefläche aufweist, wobei die Anlagefläche und die Auflagefläche eine Außenkontur
der Kofferschale bilden. Durch eine solche Kofferschale ergeben sich eine Vielzahl
der zuvor genannten Vorteile.
[0029] Die zuvor genannte Aufgabe wird auch gelöst durch einen Koffer, insbesondere Trolley,
wobei der Koffer umfasst: wenigstens eine erfindungsgemäße Kofferschale mit einer
Außenkontur, welche zumindest teilweise eine Auflagefläche des Koffers definiert;
wobei der Koffer eine Ablageeinrichtung eingerichtet zur (bevorzugt nur zeitweisen/vorrübergehenden)
Aufnahme eines Gegenstands aufweist, welche ortsfest zur Kofferschale an der Kofferschale
befestigt ist und in eine Innenvertiefung der Kofferschale integriert ist oder integrierbar
ist. Hierdurch kann eine Ablageeinrichtung auf einfache Weise in eine struktursteife
Schale integriert werden, so dass der Koffer einen erweiterten Funktionsumfang aufweist,
ohne dass sonstige Funktionen beeinträchtigt werden.
[0030] Bevorzugt bildet die Ablageeinrichtung zumindest teilweise die Auflagefläche, insbesondere
im gesamten Abschnitt/Bereich, in welchem die Ablageeinrichtung an der Kofferschale
angeordnet ist.
[0031] Die Ablageeinrichtung, insbesondere eine Außenseite der Ablageeinrichtung, ist bevorzugt
an der Außenkontur oder weiter innen als die Auflagefläche angeordnet, insbesondere
in einem zusammengeklappten Zustand.
[0032] Bevorzugt ist die Tiefenerstreckung der Ablageeinrichtung kleiner als die Tiefenerstreckung
der Innenvertiefung. Hierdurch kann die Ablageeinrichtung vollständig in die Kofferschale
integriert werden, nämlich in einen Tiefenabschnitt zwischen einer jeweils von der
Kofferschale definierten Auflagefläche und einer Innenebene.
[0033] Bevorzugt ist die Innenvertiefung in einem Bereich/Abschnitt angeordnet, welcher
bei aufrechter Anordnung des Koffers als "Senkrecht-Gepäckstück" einer oberen Hälfte
der Kofferschale entspricht, weiter bevorzugt einem oberen Drittel. Dies ermöglicht
eine gute Zugänglichkeit, insbesondere ohne Bücken.
[0034] Als Seitenfläche ist dabei eine Hauptseite oder eine Schmalseite zu verstehen, bevorzugt
eine rückseitige Hauptseite. Gemäß einer Variante weist der Koffer ein Vorderteil
und ein Rückteil auf, die jeweils eine Hauptseite des Koffers bilden, wobei die Kofferschale
am Vorderteil und/oder am Rückteil angeordnet ist.
[0035] Bevorzugt weist der Trolley eine Unterseite auf, an welcher zwei oder vier Rollen
angeordnet sind, auf welchen der Trolley in gekipptem Zustand oder als "Senkrecht-Gepäckstück"
rollbar ist. Weiter bevorzugt weist der Trolley vier Rollen auf, so dass der Trolley
selbst dann gerollt werden kann, wenn ein offenes Getränk wie z.B. ein Kaffeebecher
in der Ablageeinrichtung angeordnet ist. Dies kann einen hohen Mobilitätsgrad in Verbindung
mit hohem Reisekomfort sicherstellen.
[0036] Gemäß der Erfindung ist die Ablageeinrichtung ein ausklappbarer Getränkehalter mit
einer an der Innenvertiefung befestigten Rückplatte und einem relativ zur Rückplatte
ausklappbaren Deckel und einem relativ zur Rückplatte ausklappbaren Boden. Bevorzugt
ist eine Oberseite des Deckels derart geometrisch korrespondierend zu einer Unterseite
des Bodens ausgebildet ist, dass die Oberseite und Unterseite in einem zusammengeklappten
Zustand eine Außenseite der Ablageeinrichtung bilden, insbesondere eine Rückseite,
bevorzugt eine zumindest annähernd ebene Rückseite.
[0037] Bevorzugt ist der Deckel hochklappbar. Dies erleichtert eine flächenbündige, integrierte
Anordnung. Der Deckel kann dabei auf einfache Weise flächenmäßig größer als der Boden
ausgebildet sein, wodurch im Deckel auf einfache Weise eine Ausnehmung zur Aufnahme
z.B. eines Kaffeebechers vorgesehen werden kann. Bevorzugt weist die Ablageeinrichtung
Rastmittel auf, welche ein Einrasten in einer zusammengeklappten oder verstauten Position
sicherstellen. Bevorzugt sind die Rastmittel an der Rückplatte und/oder dem Deckel
vorgesehen.
[0038] Bevorzugt ist der Deckel derart in mechanischer und kinematischer Wirkverbindung
mit dem Boden, dass beim Hochklappen des Deckels auch der Boden ausgeklappt wird,
insbesondere nach unten. Hierdurch kann das Ausklappen der Ablageeinrichtung einhändig
und auf einfache Weise erfolgen.
[0039] Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist der Koffer ein Teleskopgestänge mit wenigstens
einer Stange, bevorzugt zwei Stangen auf, welches zusammen mit der Ablageeinrichtung
in einem Tiefenabschnitt der Kofferschale angeordnet ist, wobei die Ablageeinrichtung
bevorzugt zwischen den beiden Stangen angeordnet ist, und wobei eine außenliegende
Seitenfläche des Teleskopgestänges bevorzugt in einer von einem Boden und/oder einem
Deckel der Ablageeinrichtung definierten Außenebene oder weiter außen als die Außenebene
angeordnet ist. Hierdurch kann die Ablageeinrichtung durch das Teleskopgestänge geschützt
werden. Bevorzugt ist die außenliegende Seitenfläche in der Ebene der Auflagefläche
oder weiter innen als die Auflagefläche angeordnet. Hierdurch kann eine Außenkontur
bereitgestellt werden, welche im Wesentlichen eben ist. Vorsprünge oder Hinterschneidungen
werden weder durch die Ablageeinrichtung noch durch das Teleskopgestänge verursacht.
[0040] Das Teleskopgestänge kann z.B. als Ein-Arm-Gestänge oder Ein-Stangen-Gestänge ausgebildet
sein.
[0041] Bevorzugt sind die Ablageeinrichtung und/oder das Teleskopgestänge derart in die
Kofferschale integriert, dass die Ablageeinrichtung und/oder das Teleskopgestänge
zusammen mit der Kofferschale die Auflagefläche definieren, insbesondere eine zumindest
annähernd ebene Auflagefläche oder eine leicht konvex nach außen gewölbte Auflagefläche.
Bevorzugt weist das Teleskopgestänge eine außenliegende Seitenfläche auf, welche weiter
außen angeordnet ist als eine Außenfläche der Ablageeinrichtung (insbesondere in zusammengeklapptem
Zustand). Hierdurch kann die Ablageeinrichtung durch die Seitenflächen geschützt werden,
insbesondere bei einer Anordnung zwischen zwei Stangen.
[0042] Für den Fall dass der Koffer ein Teleskopgestänge mit zwei Vertikalstangen und einer
die Vertikalstangen verbindenden orthogonal dazu angeordneten Horizontalstange/Griffstange
aufweist, ist die Innenvertiefung bevorzugt in einem Bereich/Abschnitt möglichst knapp
unter der Position der Griffstange bei zusammengeschobenem Teleskopgestänge angeordnet,
also möglichst weit oben zwischen den Stangen des Teleskopgestänges. Dies ermöglicht
eine zweckdienliche Integration und eine gute Zugänglichkeit, insbesondere ohne Bücken.
Auch kann ein Kaffeebecher dort ergriffen werden, wo ein Reisender auch die Griffstange
ergreifen muss. Dies vereinfacht die Handhabung, insbesondere bei großen Koffern,
da der Reisende in einer bestimmten Relativposition zum Koffer verweilen kann.
[0043] Gemäß einem Ausführungsbeispiel umfasst der Koffer wenigstens eine Kofferschale mit
einer Außenkontur, welche zumindest teilweise eine Auflagefläche des Koffers definiert,
und eine Ablageeinrichtung eingerichtet zur Aufnahme eines Gegenstands; wobei die
Kofferschale eine struktursteife und versetzt oder versenkt angeordnete Befestigungsstelle
eingerichtet zum ortsfesten Befestigen der Ablageeinrichtung aufweist, wobei die Befestigungsstelle
eingerichtet ist, von der Ablageeinrichtung auf die Kofferschale ausgeübte Kräfte
an mindestens einem vordefinierten Krafteinleitungspunkt oder einem vordefinierten
Krafteinleitungsflächenabschnitt in die Kofferschale weiterzuleiten, wobei die Ablageeinrichtung
ortsfest zur Kofferschale an der Kofferschale befestigt ist und in eine Innenvertiefung
der Kofferschale integriert ist und zumindest teilweise an der Außenkontur zur Anlage
kommt, wobei der Koffer ein Teleskopgestänge mit wenigstens einer Stange aufweist,
welches an der Kofferschale angeordnet ist und einen Tiefenabschnitt der Kofferschale
definiert, wobei die Ablageeinrichtung im Tiefenabschnitt angeordnet ist, insbesondere
zwischen zwei Stangen, wobei die Ablageeinrichtung ein ausklappbarer Getränkehalter
mit einer an der Innenvertiefung befestigten Rückplatte und einem ausklappbaren Boden
und einem ausklappbaren Deckel ist, wobei der Deckel hochklappbar ist und derart in
mechanischer oder kinematischer Wirkverbindung mit dem Boden ist, dass beim Hochklappen
des Deckels auch der Boden ausgeklappt wird, insbesondere nach unten. Durch einen
solchen Koffer ergeben sich eine Vielzahl der zuvor genannten Vorteile.
[0044] Die zuvor genannte Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Herstellen einer
erfindungsgemäßen Kofferschale umfassend mindestens die folgenden Schritte:
- a) Bereitstellen von Hartmaterial;
- b) Ausbilden, insbesondere Formen des Hartmaterials zu einer struktursteifen Kofferschale;
- c) Ausbilden einer Innenvertiefung derart an der Kofferschale, insbesondere an einer
Außenseite oder Außenkontur, und insbesondere beim Formen, dass die Innenvertiefung
eingerichtet ist, eine Ablageeinrichtung in Form eines Getränkehalters aufzunehmen;
und
- d) Ausbilden einer Befestigungsstelle derart in der Innenvertiefung, dass die Befestigungsstelle
eingerichtet ist zum ortsfesten Befestigen der Ablageeinrichtung, insbesondere an
der Außenseite/Außenkontur der Kofferschale. Die Schritte b) und c) oder auch die
Schritte c) und d) können dabei auch in Verbindung miteinander als ein zusammenhängender
Schritt durchgeführt werden. Bevorzugt werden die Schritte b) und c) zusammen in einem
Formgebungsschritt durchgeführt. Das Hartmaterial kann dabei bevorzugt einstückig
sein. Die Kofferschale kann aber auch dadurch ausgebildet werden, dass mehrere Teile
aneinander montiert werden. Die Kofferschale kann z.B. durch Einspritzen (insbesondere
bei ABS-Material) oder durch Erhitzen und Verformen (insbesondere bei Polycarbonat-Material)
hergestellt werden.
[0045] Die zuvor genannte Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Herstellen eines
erfindungsgemäßen Koffers umfassend mindestens die folgenden Schritte:
- A) Bereitstellen einer Kofferschale mit einer in einer Innenvertiefung angeordneten
Befestigungsstelle eingerichtet zum ortsfesten Befestigen einer Ablageeinrichtung,
insbesondere einer erfindungsgemäßen Kofferschale;
- B) Befestigen der Ablageeinrichtung an der Befestigungsstelle an der Kofferschale;
- C) Integrieren der Ablageeinrichtung von außen in die Innenvertiefung, insbesondere
flächenbündig zu einer durch die Kofferschale definierten Außenkontur, wobei die Ablageeinrichtung
(30) bevorzugt ein Getränkehalter ist; und wahlweise zusätzlich
- D) Befestigen und Integrieren eines Teleskopgestänges in wenigstens einer Aufnahme
der Kofferschale, insbesondere angrenzend an die Innenvertiefung oder beidseitig von
der Innenvertiefung. Die Schritte B) und C) können dabei auch in Verbindung miteinander
durchgeführt werden.
[0046] Das Befestigen der Ablageeinrichtung kann z.B. durch Verklemmen, Verrasten, Verschrauben
oder Vernieten erfolgen. Das Integrieren kann z.B. durch Zusammenklappen erfolgen.
Beim Integrieren wird die Ablageeinrichtung bevorzugt vollständig derart in der Innenvertiefung
angeordnet, dass die Ablageeinrichtung nicht aus der Innenvertiefung hervor steht.
[0047] Wahlweise kann das Teleskopgestänge in derselben Weise wie die Ablageeinrichtung
in die Kofferschale integriert werden, z.B. von außen an der Kofferschale in dafür
vorgesehenen wannenartigen oder halbschalenartigen Aufnahmen. Die Schritte C) und
D) können dabei in beliebiger Reihenfolgen durchgeführt werden.
[0048] In den nachfolgenden Zeichnungsfiguren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- in schematischer Darstellung in perspektivischer Ansicht eine Ablageeinrichtung in
Form eines ausklappbaren Getränkehalters, welche eingerichtet ist, an einer erfindungsgemäßen
Kofferschale angeordnet zu werden;
- Figur 2
- in schematischer Darstellung in Draufsicht den in Fig. 1 gezeigten Getränkehalter;
- Figur 3A, 3B
- in schematischer Darstellung in einer Seitenansicht und einer Schnittansicht gemäß
Schnitt A-A eine Kofferschale gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Figur 4
- in schematischer Darstellung in einer Seitenansicht einen Hartschalen-Koffer gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Figur 5A, 5B
- jeweils in schematischer Darstellung in einer Seitenansicht einen Koffer gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Figur 6A, 6B
- in schematischer Darstellung in perspektivischer Ansicht und in einer Seitenansicht
einen Koffer gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
- Figur 7
- in schematischer Darstellung in einer Seitenansicht einen zumindest teilweise aus
Weichmaterial ausgebildeten Koffer gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0049] Im Zusammenhang mit der Beschreibung der folgenden Figuren wird bei Bezugszeichen,
falls sie in einzelnen Figuren nicht explizit erläutert werden, auf die weiteren Figuren
verwiesen.
[0050] In der Figur 1 ist eine Ablageeinrichtung 30 gezeigt, welche als ausklappbarer Getränkehalter
ausgebildet ist. Die Ablageeinrichtung 30 weist eine Rückplatte 31 mit Befestigungsmitteln
31.1 (insbesondere Durchgangsbohrungen) und einer zumindest abschnittsweise ebenen
Außenseite/Außenfläche 31.2 auf. Oben an der Rückplatte 31 ist ein Deckel 33 relativ
zur Rückplatte 31 in einer ersten Drehrichtung verschwenkbar befestigt, und unten
an der Rückplatte 31 ist ein Boden 32 relativ zur Rückplatte 31 in einer zweiten Richtung
entgegengesetzt zur ersten Richtung verschwenkbar befestigt. Der Deckel 33 weist eine
Ausnehmung 33.1 auf, welche bevorzugt geometrisch korrespondierend zu einer Unterseite
oder einem Abschnitt/Bereich der Unterseite des Bodens 32 ausgebildet ist. In dieser
Ausnehmung 33.1 kann ein Getränk gehalten werden, und das Getränk kann dabei auch
auf dem Boden 32 abgestellt werden. Die Ablageeinrichtung 30 kann einhändig ausgeklappt
werden, indem ein Reisender an der Handhabe 33.2 oder Lasche zieht. Zum Zusammenklappen
braucht lediglich Druck von oben auf den Deckel 33 ausgeübt werden. Die Bedienung
der Ablageeinrichtung 30 kann auf ergonomische Weise und einhändig erfolgen.
[0051] In der Figur 2 ist zusätzlich eine Unterseite 32.1 des Bodens 32 gezeigt. Die Unterseite
32.1 oder der entsprechende Unterseitenflächenabschnitt ist kreisförmig und weist
einen Durchmesser kleiner dem Durchmesser der Ausnehmung 33.1 auf. Hierdurch kann
die Ablageeinrichtung 30 in eine besonders flache Anordnung zusammengeklappt werden
und kann auf zweckdienliche Weise in eine Kofferschale integriert werden. Der Deckel
33 umgreift oder umrahmt den Boden 32 derart, dass Deckel 33 und Boden 32 zumindest
teilweise in derselben Ebene anordenbar sind, insbesondere eine Oberseite 33.3 des
Deckels und die Unterseite 32.1 des Bodens.
[0052] In den Figuren 3A, 3B ist eine Kofferschale 20 gezeigt, in welche eine Ablageeinrichtung
30 integrierbar ist. Die Kofferschale 20 weist eine Innenvertiefung 20b auf, welche
sich von einer Auflagefläche 20d.1 nach innen erstreckt und eine Tiefe Y1 aufweist,
welche bevorzugt zumindest annähernd so groß ist wie eine Tiefenerstreckung der Ablageeinrichtung
30 in zusammengeklapptem (vollständig integriertem) Zustand. In der Innenvertiefung
20 ist die Ablageeinrichtung 30 anordenbar, wie durch die gestrichelte Linie angedeutet.
Die Innenvertiefung 20b definiert eine Befestigungsstelle 20c und eine ebene Anlagefläche
20c.2. An der Anlagefläche 20c.2 kann die Rückplatte der Ablageeinrichtung 30 zur
Anlage gebracht werden und struktursteif in einer vordefinierten Befestigungsposition
abgestützt werden. Hierdurch kann der Ablageeinrichtung 30 die gewünschte Stabilität
verliehen werden, z.B. um Kräfte oder Momente von großen Getränkeflaschen in die Kofferschale
20 weiterzuleiten. Die Anlagefläche 20c.2 und die Auflagefläche 20d.1 bilden dabei
eine Außenkontur 20d der Kofferschale.
[0053] In der Befestigungsstelle 20c sind eine oder mehrere Befestigungsmittel 20c.1 angeordnet,
z.B. Durchgangsbohrungen oder Innengewinde, an welchen die Ablageeinrichtung 30 befestigt
werden kann. Die Befestigungsmittel 20c.1 sind bevorzugt an der Anlagefläche 20c.2
angeordnet, so dass eine Kraft oder ein Moment direkt auf die Anlagefläche 20c.2 übertragen
werden kann. Mittels der Befestigungsmittel 20c.1 kann die Ablageeinrichtung 30 an
die Anlagefläche 20c.2 gepresst werden. Die Befestigungsmittel 20c.1 können auch in
Form eines für Stoffschluss eingerichteten Flächenabschnitts ausgebildet sein. Bevorzugt
ist jedoch ein Befestigungsmittel 20c.1, welches für eine reversible form- und/oder
kraftschlüssige Befestigung eingerichtet ist.
[0054] In der Kofferschale 20 kann an der Innenvertiefung 20b eine Einbuchtung 20b.1 ausgebildet
sein, in welcher eine Handhabe (ein Griff) 33.2 der Ablageeinrichtung 30 anordenbar
ist. Die Einbuchtung 20b.1 ist bevorzugt geometrisch korrespondierend zur Handhabe
33.2 ausgebildet.
[0055] Die Kofferschale 20 weist ferner zwei Aufnahmen 20a zur Aufnahme eines Teleskopgestänges
auf. Die Aufnahmen 20a sind jeweils in die Kofferschale 20 integriert. Die Kofferschale
20 definiert einen Tiefenabschnitt Y20, in welchem sowohl die Aufnahmen 20a als auch
die Innenvertiefung 20b angeordnet sind. Die Aufnahmen 20a weisen jeweils eine Tiefe
Y2 auf, die kleiner ist als der Tiefenabschnitt Y20. Die Tiefe Y1 ist kleiner als
der Tiefenabschnitt Y20 (und wahlweise auch kleiner als die Tiefe Y2), so dass die
Ablageeinrichtung 30 vollständig in die Kofferschale 20 integriert werden kann, ohne
dass die Kofferschale 20 dicker/tiefer ausgebildet werden muss als ohnehin z.B. in
Hinblick auf die integrierten Aufnahmen 20a erforderlich.
[0056] Die Kofferschale 20 erstreckt sich im Wesentlichen in einer Höhenrichtung z und definiert
mittels der Außenkontur 20d zumindest teilweise eine Hauptseite und/oder eine Schmalseite
eines Koffers.
[0057] In der Figur 4 ist ein Hartschalenkoffer 10 gezeigt, welcher im Wesentlichen aus
zwei Teilen gebildet ist, nämlich einem Vorderteil 12 und einem Rückteil 13. Beide
Teile 12, 13 definieren eine Hauptseite 14 und zusammen auch eine jeweilige Schmalseite
15 des Koffers. Die beiden Teile 12, 13 sind beispielsweise mittels eines Reißverschluss
19 miteinander verbunden. Wahlweise können auch einzelne Verschlüsse, z.B. Kniehebel-Verschlüsse,
an einer oder mehreren Seiten des Koffers angeordnet sein. Der Koffer weist ein Teleskopgestänge
40 auf. An einer Unterseite 11 sind vier Lenkrollen 17 angeordnet, mittels welchen
der Koffer gerollt werden kann, sei es als "Senkrecht-Gepäckstück", sein es gekippt.
[0058] Der Koffer 10 weist eine Kofferschale 20 auf, die zumindest auch an der Schmalseite
15 des Rückteils 13 angeordnet ist und eine Außenkontur 20d definiert. Die Kofferschale
20 weist eine Innenvertiefung 20b auf, in welche die zuvor beschriebene Ablageeinrichtung
30 integriert ist. An einer von der Innenvertiefung definierten Befestigungsstelle
20c sind Befestigungsmittel 20c.1 angeordnet, die in Fig. 4 durch Schraublöcher angedeutet
sind, obgleich sie von der Ablageeinrichtung 30 verdeckt werden. Bei diesem Koffer
sind das Gestänge 40 und die Ablageeinrichtung 30 an unterschiedlichen Seiten des
Koffers angeordnet.
[0059] Der in den Figuren 5A, 5B gezeigte Koffer 10a kann z.B. ein Hartschalen-Koffer oder
ein zumindest teilweise aus Weichmaterial ausgebildeter Koffer sein. Eine Kofferschale
20 bildet eine Rückseite des Koffers. Die Kofferschale 20 weist zwei Aufnahmen 20a
und eine Innenvertiefung 20b auf. In dem in Fig. 5A gezeigten Ausführungsbeispiel
ist die Innenvertiefung 20b zwischen den beiden Aufnahmen 20a angeordnet. In dem in
Fig. 5B gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Innenvertiefung 20b seitlich von beiden
Aufnahmen 20a direkt neben einer der Aufnahmen 20a angeordnet.
[0060] In den Figuren 6A, 6B ist ein Trolley 10; 10a gezeigt, welcher eine Kofferschale
20 mit einer zumindest annähernd zentrisch in Bezug auf gegenüberliegende Schmalseiten
angeordneten Innenvertiefung 20b aufweist. Die Innenvertiefung 20b ist zwischen zwei
Stangen 41a, 41b eines Teleskopgestänges 40 angeordnet. In der Innenvertiefung ist
eine Ablageeinrichtung 30 angeordnet. Die Stangen 41 a, 41 b können in die Kofferschale
integriert sein. Jedenfalls steht die Ablageeinrichtung 30 in einem zusammengeklappten
Zustand nicht weiter nach außen hervor als eine außenliegende Seitenfläche 40.1 des
Teleskopgestänges. Bevorzugt ist die Ablageeinrichtung 30 weiter innen als eine außenliegende
Seitenfläche 40.1 des Teleskopgestänges angeordnet, so dass Stöße oder Impulse vornehmlich
von der Seitenfläche 40.1 aufgenommen werden, nicht aber direkt von der Ablageeinrichtung.
Der Trolley 10; 10a ist auf vier Lenkrollen 17 gelagert, welche mittels Rollenaufnahmen
18 an einer Unterseite und an jeweils einer Seitenfläche abgestützt sind.
[0061] In der Fig. 6A ist ferner eine mechanische und/oder kinematische Wirkverbindung 34
zwischen Deckel und Boden angedeutet, mittels welcher sichergestellt werden kann,
dass beim Hochklappen des Deckels 33 der Boden 32 nach unten geklappt wird.
[0062] Aus der Figur 6B geht hervor, dass die Seitenfläche 40.1, die Oberseite 33.3 des
Deckels sowie die Unterseite 32.1 des Bodens im jeweiligen Flächenabschnitt zusammen
die Außenkontur 20d bilden. Alle Komponenten können zusammen eine in einer xz-Ebene
angeordnete Auflagefläche bilden. Die Außenkontur 20d ist dabei zumindest annähernd
eben, so dass der Koffer 10; 10a auf der Außenkontur 20d gelagert werden kann. Wahlweise
sind die Seitenfläche 40.1, die Oberseite 33.3 des Deckels und/oder die Unterseite
32.1 des Bodens leicht nach innen versetzt, so dass der Koffer nur mit der Kofferschale
20 aufliegt, nicht aber mit der Seitenfläche 40.1, der Oberseite 33.3 und/oder der
Unterseite 32.1.
[0063] In der Figur 7 ist ein zumindest teilweise aus Weichmaterial 16 ausgebildeter Trolley
10b gezeigt. Der Koffer weist zwei gegenüberliegende Hauptseiten 14 und zwei gegenüberliegende
Schmalseiten 15 auf. Der Koffer weist ein Teleskopgestänge 40 auf. An einer Unterseite
sind vier in entsprechenden Rollenaufnahmen 18 abgestützte Lenkrollen 17 angeordnet,
mittels welchen der Koffer gerollt werden kann, sei es als "Senkrecht-Gepäckstück",
sein es gekippt. Bezüglich der Kofferschale 20 sowie der angedeuteten Ablageeinrichtung
30 sei auf das Ausführungsbeispiel der Figur 4 verwiesen.
Bezugszeichenliste
[0064]
- 10; 10a; 10b
- Koffer, insbesondere Trolley
- 11
- Unterseite
- 12
- Vorderteil
- 13
- Rückteil
- 14
- Hauptseite
- 15
- Schmalseite
- 16
- Weichbereich aus Weichmaterial
- 17
- Rolle, insbesondere Lenkrolle
- 18
- Rollenaufnahme
- 19
- Reißverschluss
- 20
- Kofferschale oder stabilisierende Struktur
- 20a
- Aufnahme
- 20b
- Innenvertiefung
- 20b.1
- Einbuchtung an Innenvertiefung
- 20c
- Befestigungsstelle
- 20c.1
- Befestigungsmittel an Befestigungsstelle
- 20c.2
- ebene Anlagefläche an Befestigungsstelle
- 20d
- Außenkontur
- 20d.1
- Auflagefläche
- 30
- Ablageeinrichtung
- 31
- Rückplatte (Befestigungsplatte)
- 31.1
- Befestigungsmittel an Rückplatte
- 32.2
- zumindest abschnittsweise ebene Außenseite/Außenfläche der Rückplatte
- 32
- Boden
- 32.1
- Unterseite des Bodens
- 33
- Deckel
- 33.1
- Ausnehmung in Deckel
- 33.2
- Handhabe an Deckel, insbesondere Ziehgriff
- 33.3
- Oberseite des Deckels
- 34
- mechanische und/oder kinematische Wirkverbindung zwischen Deckel und Boden
- 40
- Teleskopgestänge
- 40.1
- außenliegende Seitenfläche des Teleskopgestänges
- 41a
- einzelne Stange, insbesondere vertikal angeordnete Teleskopstange
- 41b
- einzelne Stange, insbesondere vertikal angeordnete Teleskopstange
- 42
- Griff oder Griffstange, insbesondere horizontal angeordnet
- x
- Seitenrichtung (Breite)
- y
- Tiefenrichtung (Tiefe)
- z
- Höhenrichtung (Länge)
- Y1
- Tiefe der Innenvertiefung
- Y2
- Tiefe der Aufnahme
- Y20
- Tiefenabschnitt bzw. Tiefenerstreckung der Kofferschale
1. Kofferschale (20) für einen Koffer (10; 10a; 10b), insbesondere zumindest teilweise
in einer Ebene angeordnete Rückschale, wobei die Kofferschale (20) aus einem struktursteifen
Hartmaterial ausgebildet ist und eingerichtet ist, eine vorbestimmte Geometrie des
Koffers zumindest teilweise zu definieren, wobei die Kofferschale (20) eine struktursteife
und versetzt oder versenkt in einer Innenvertiefung (20b) angeordnete Befestigungsstelle
(20c) eingerichtet zum ortsfesten Befestigen einer Ablageeinrichtung (30) eingerichtet
zur Aufnahme eines Gegenstands aufweist, wobei die Innenvertiefung (20b) eine ebene
Anlagefläche (20c.2) definiert, dadurch gekennzeichnet, dass
die Ablageeinrichtung (30) eine Rückplatte (31), einen oben an der Rückplatte (31)
in einer ersten Drehrichtung verschwenkbar befestigten Deckel (33) und einen unten
an der Rückplatte (31) in einer zweiten Richtung verschwenkbar befestigten Boden (32)
aufweist, wobei der Deckel eine Ausnehmung (33.1) aufweist in der ein Getränk gehalten
werden kann, und wobei die Befestigungsstelle (20c) eingerichtet ist, von der Ablageeinrichtung
(30) über die an der Anlagefläche (20c.2) in Anlage bringbare Rückplatte (31) auf
die Kofferschale (20) ausgeübte Kräfte an mindestens einem vordefinierten Krafteinleitungspunkt
oder einem vordefinierten Krafteinleitungsflächenabschnitt in die Kofferschale (20)
weiterzuleiten.
2. Kofferschale (20) nach Anspruch 1, wobei die Kofferschale (20) eine Außenkontur aufweist,
welche eine Auflagefläche (20d.1) definiert, und wobei die Befestigungsstelle (20c)
nach innen versetzt zur Auflagefläche (20d.1) angeordnet ist, insbesondere eine orthogonal
zur Tiefenrichtung (y) zumindest abschnittsweise flächig in einer Ebene angeordnete
Auflagefläche (20d.1).
3. Kofferschale (20) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Kofferschale (20) eine zu einem
Kofferinneren versetzte Innenvertiefung (20b) zur Integration der Ablageeinrichtung
(30) in die Kofferschale (20) aufweist, an welcher die Befestigungsstelle (20c) ausgebildet
ist.
4. Kofferschale (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kofferschale
eine konkav nach innen gewölbte Innenvertiefung (20b) aufweist, welche integral einstückig
in der Kofferschale gebildet ist.
5. Kofferschale (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Befestigungsstelle
(20c) eine zumindest abschnittsweise ebene Anlagefläche (20c.2) aufweist, welche bevorzugt
geometrisch korrespondierend zu einer ebenen Rückplatte (31) der Ablageeinrichtung
(30) ausgebildet ist.
6. Kofferschale (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Befestigungsstelle
(20c) Befestigungsmittel (20c.1) umfasst, insbesondere eine Bohrung und/oder eine
Klemme und/oder eine Hintergreifung und/oder Rastmittel, wobei die Befestigungsmittel
(20c.1) bevorzugt an einer/der Außenkontur (20d) der Kofferschale (20) ausgebildet
sind oder in die Kofferschale (20) integriert sind.
7. Kofferschale (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kofferschale
(20) wenigstens eine zum Kofferinneren versetzte oder versenkte Aufnahme (20a) für
ein Teleskopgestänge (40) aufweist oder ein in die Aufnahme (20a) integriertes Teleskopgestänge
aufweist, und wobei die Befestigungsstelle (20c) angrenzend an die Aufnahme (20a)
oder zwischen zwei Aufnahmen angeordnet ist, bevorzugt zentrisch in Bezug auf eine
seitliche Erstreckung der Kofferschale (20).
8. Kofferschale (20) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kofferschale
als eine zumindest teilweise in einer Ebene angeordnete Kofferschale (20), insbesondere
Rückschale, ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kofferschale (20) eine Außenkontur (20d) aufweist, welche eine Auflagefläche
(20d.1) definiert, und wobei die Befestigungsstelle (20c) in einer Tiefenrichtung
(y) nach innen versetzt zur Auflagefläche (20d.1) angeordnet ist, wobei die Kofferschale
(20) eine zu einem Kofferinneren versetzte Innenvertiefung (20b) zur Integration der
Ablageeinrichtung (30) in die Kofferschale (20) aufweist, an welcher die Befestigungsstelle
(20c) ausgebildet ist, wobei die Befestigungsstelle (20c) eine zumindest abschnittsweise
ebene Anlagefläche (20c.2) aufweist, wobei die Anlagefläche (20c.2) und die Auflagefläche
(20d.1) eine Außenkontur (20d) der Kofferschale (20) bilden.
9. Koffer (10; 10a; 10b), insbesondere Trolley, wobei der Koffer umfasst: mindestens
eine Kofferschale (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 mit einer Außenkontur, welche
zumindest teilweise eine Auflagefläche (20d.1) des Koffers definiert; dadurch gekennzeichnet, dass der Koffer (10; 10a; 10b) die Ablageeinrichtung (30) eingerichtet zur Aufnahme eines
Gegenstands aufweist, welche ortsfest zur Kofferschale (20) an der Kofferschale (20)
befestigt ist und in eine Innenvertiefung (20b) der Kofferschale (20) integriert ist
oder integrierbar ist.
10. Koffer nach Anspruch 9, wobei die Ablageeinrichtung (30) ein ausklappbarer Getränkehalter
ist, insbesondere mit einem ausklappbaren Boden (32) und/oder einem ausklappbaren
Deckel (33), insbesondere mit Ausnehmung (33.1).
11. Koffer nach Anspruch 9 oder 10, wobei die Ablageeinrichtung (30) ein ausklappbarer
Getränkehalter mit einer an der Innenvertiefung (20b) befestigten Rückplatte (31)
und einem relativ zur Rückplatte ausklappbaren Deckel (33) und einem relativ zur Rückplatte
ausklappbaren Boden (32) ist.
12. Koffer nach Anspruch 9, 10 oder 11, wobei der Koffer ein Teleskopgestänge (40) mit
wenigstens einer Stange (41 a, 41 b), welches zusammen mit der Ablageeinrichtung (30)
in einem Tiefenabschnitt (Y20) der Kofferschale (20) angeordnet ist, wobei eine außenliegende
Seitenfläche (40.1) des Teleskopgestänges bevorzugt in einer von einem Boden (32)
und/oder einem Deckel (33) der Ablageeinrichtung (30) definierten Außenebene oder
weiter außen als die Außenebene angeordnet ist.
13. Koffer (10; 10a; 10b), insbesondere Trolley, nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablageeinrichtung (30) zumindest teilweise an der Außenkontur (20d) zur Anlage
kommt, wobei der Koffer ein Teleskopgestänge (40) mit wenigstens einer Stangen (41
a, 41 b) aufweist, welches an der Kofferschale (20) angeordnet ist und einen Tiefenabschnitt
(y) der Kofferschale (20) definiert, wobei die Ablageeinrichtung (30) im Tiefenabschnitt
(y) angeordnet ist, insbesondere zwischen zwei Stangen, wobei die Ablageeinrichtung
(30) ein ausklappbarer Getränkehalter mit einer an der Innenvertiefung (20b) befestigten
Rückplatte (31) und einem ausklappbaren Boden (32) und einem ausklappbaren Deckel
(33) ist, wobei der Deckel hochklappbar ist und derart in mechanischer oder kinematischer
Wirkverbindung mit dem Boden ist, dass beim Hochklappen des Deckels auch der Boden
ausgeklappt wird, insbesondere nach unten.
14. Verfahren zum Herstellen einer Kofferschale (20), nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
umfassend mindestens die folgenden Schritte:
a) Bereitstellen von Hartmaterial;
b) Ausbilden, insbesondere Formen des Hartmaterials zu einer struktursteifen Kofferschale
(20);
c) Ausbilden einer Innenvertiefung (20b) derart an der Kofferschale (20), insbesondere
an einer Außenseite oder Außenkontur (20d), und insbesondere beim Formen, dass die
Innenvertiefung eingerichtet ist, eine Ablageeinrichtung (30) in Form eines Getränkehalters
aufzunehmen; und
d) Ausbilden einer Befestigungsstelle (20c) derart in der Innenvertiefung (20b), dass
die Befestigungsstelle (20c) eingerichtet ist zum ortsfesten Befestigen der Ablageeinrichtung
(30), insbesondere an der Außenkontur (20d).
15. Verfahren zum Herstellen eines Koffers (10; 10a; 10b), nach einem der Ansprüche 9
bis 13, umfassend die Verfahrensschritte gemäß dem Verfahren nach Anspruch 14, ferner
umfassend mindestens die folgenden Schritte:
A) Bereitstellen der Kofferschale (20) mit der in der Innenvertiefung (20b) angeordneten
Befestigungsstelle (20c) eingerichtet zum ortsfesten Befestigen einer Ablageeinrichtung
(30), insbesondere einer Kofferschale (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8;
B) Befestigen der Ablageeinrichtung (30) an der Befestigungsstelle (20c) an der Kofferschale
(20);
C) Integrieren der Ablageeinrichtung (30) von außen in die Innenvertiefung (20b),
insbesondere flächenbündig zu einer durch die Kofferschale (20) definierten Außenkontur
(20d), wobei die Ablageeinrichtung (30) bevorzugt ein Getränkehalter ist; und wahlweise
zusätzlich
D) Befestigen und Integrieren eines Teleskopgestänges in wenigstens einer Aufnahme
(20a) der Kofferschale (20), insbesondere angrenzend an die Innenvertiefung (20b)
oder beidseitig von der Innenvertiefung (20b).
1. Suitcase shell (20) for a suitcase (10; 10a; 10b), in particular, a rear shell at
least partially arranged in one plane, wherein the suitcase shell (20) is formed from
a structurally rigid hard material and is constructed at least partially to define
a predetermined geometry of the suitcase,
characterized in that the suitcase shell (20) has a structurally rigid and offset or recessed attachment
point (20c) disposed in an inner recess (20b), constructed for the fixed attachment
of a storage device (30), constructed to accommodate an object, wherein the inner
recess (20b) defines a flat contact surface (20c.2), wherein the storage device (30)
has a backplate (31), a cover (33) attached rotatably in a first direction at the
top of the backplate (31), and a base (32) attached rotatably in a second direction
at the bottom of the backplate (31), wherein the cover has a recess (33.1) in which
a beverage can be held and wherein the attachment point (20c) is constructed to transfer
the forces exerted on the suitcase shell (20) by the storage device (30) via the backplate
(31) which is movable into contact with the flat contact surface (20c.2) to at least
one predefined force transmission point or a predefined force transmission surface
section in the suitcase shell (20).
2. Suitcase shell (20) according to Claim 1, wherein the suitcase shell (20) has an outer
contour, which defines a supporting surface (20d.1), and wherein the attachment point
(20c) is arranged offset inward relative to the supporting surface (20d.1), in particular,
a supporting surface (20d.1) arranged in a plane, flat in at least sections, orthogonal
to the depth direction (y).
3. Suitcase shell (20) according to Claim 1 or 2, wherein the suitcase shell (20) has
an inner recess offset relative to a suitcase interior (20b) for the integration of
the storage device (30) in the suitcase shell (20), in which the attachment point
(20c) is formed.
4. Suitcase shell (20) according to one of the preceding Claims, wherein the suitcase
shell has a concave, inward curved inner recess (20b), which is integrally formed
as one piece in the suitcase shell.
5. Suitcase shell (20) according to one of the preceding Claims, wherein the attachment
point (20c) has a contact surface (20c.2), flat in at least sections, which is preferably
formed to correspond geometrically to a flat backplate (31) of the storage device
(30).
6. Suitcase shell (20) according to one of the preceding Claims, wherein the attachment
point (20c) incorporates mountings (20c.1), in particular, a drilled hole and/or a
clamp and/or a grip and/or catches, wherein the mountings (20c.1) are preferably formed
on a or the outer contour (20d) of the suitcase shell (20) or are integrated into
the suitcase shell (20).
7. Suitcase shell (20) according to one of the preceding Claims, wherein the suitcase
shell (20) has at least one slot (20a), offset relative to the suitcase interior or
recessed, for a telescopic rod assembly (40) or a telescopic rod assembly integrated
into the slot (20a), and wherein the attachment point (20c) is arranged adjacent to
the slot (20a) or between two slots, preferably centrally in relation to a lateral
extension of the suitcase shell (20).
8. Suitcase shell (20)) according to one of the preceding Claims, wherein the suitcase
shell is formed as a suitcase shell (20), in particular, a rear shell at least partially
arranged in one plane,
characterized in that the suitcase shell (20) has an outer contour (20d), which defines a supporting surface
(20d.1), and wherein the attachment point (20c) is arranged in a depth direction (y),
offset inward relative to the supporting surface (20d.1), wherein the suitcase shell
(20) has an inner recess, offset relative to a suitcase interior (20b), for the integration
of the storage device (30) into the suitcase shell (20), on which the attachment point
(20c) is formed, wherein the attachment point (20c) has a contact surface (20c.2),
flat in at least sections, wherein the contact surface (20c.2) and the supporting
surface (20d.1) form an outer contour (20d) the suitcase shell (20).
9. Suitcase (10; 10a; 10b), in particular, a trolley, wherein the suitcase comprises:
at least one suitcase shell (20) according to one of claims 1 to 8 with an outer contour,
which at least partially defines a supporting surface (20d.1) of the suitcase,
characterized in that the suitcase (10; 10a; 10b) has the storage device (30) constructed to accommodate
an object, which is attached to the suitcase shell (20), fixed relative to the suitcase
shell (20), and is integrated into or can be integrated into an inner recess (20b)
of the suitcase shell (20).
10. Suitcase according to Claim 9, wherein the storage device (30) is a foldout beverage
holder, in particular, with a foldout base (32) and/or a foldout cover (33), in particular,
with a recess (33.1).
11. Suitcase according to Claim 9 or 10, wherein the storage device (30) is a foldout
beverage holder with a backplate (31) attached to the inner recess (20b) and a cover
(33), which can be folded out relative to the backplate, and a base (32), which can
be folded out relative to the backplate.
12. Suitcase according to one of the Claims 9, 10 or 11, wherein the suitcase has a telescopic
rod assembly (40) with at least one rod (41 a, 41 b), which is arranged together with
the storage device (30) in a depth section (Y20) of the suitcase shell (20), wherein
an external lateral surface (40.1) of the telescopic rod assembly is preferably arranged
in an external plane defined by a base (32) and/or a cover (33) of the storage device
(30) or is arranged further out than the external plane.
13. Suitcase (10; 10a; 10b), in particular, a trolley, according to one of Claims 9 to
12, characterized in that the storage device (30) at least partially comes into contact with the outer contour
(20d), wherein the suitcase has a telescopic rod assembly (40) with at least one rod
(41 a, 41 b), which is arranged on the suitcase shell (20), and which defines a depth
section (y) of the suitcase shell (20), wherein the storage device (30) is arranged
in the depth section (y), in particular, between two rods, wherein the storage device
(30) is a foldout beverage holder with a backplate (31) attached to the inner recess
(20b) and a foldout base (32) and a foldout cover (33), wherein the cover folds up
and is in mechanical or kinematic operational connection with the base such that,
when the cover is folded up, the base is also folded out, in particular, downward.
14. Method of manufacturing a suitcase shell (20), according to one of Claims 1 to 8,
comprising at least the following steps:
a) Providing the hard material;
b) Forming, in particular, molding the hard material into a structurally rigid suitcase
shell (20);
c) Forming an inner recess (20b) on the suitcase shell (20), in particular, on an
outer side or outer contour (20d), and, in particular, during molding, such that the
inner recess is constructed to accommodate a storage device (30) in the form of a
beverage holder; and
d) Forming an attachment point (20c) in the inner recess (20b), such that the attachment
point (20c) is constructed for the immovable attachment of the storage device (30),
in particular, on the outer contour (20d).
15. Method of manufacturing a suitcase (10; 10a; 10b), according to one of Claims 9 to
13, comprising the method steps according to the method of Claim 14, further comprising
at least the following steps:
A) Providing the suitcase shell (20) with the attachment point arranged (20c) in an
inner recess (20b) constructed for immovably attaching a storage device (30), in particular,
a suitcase shell (20) according to one of Claims 1 to 8;
B) Attaching the storage device (30) to the attachment point (20c) on the suitcase
shell (20);
C) Integrating the storage device (30) from the outside into the inner recess (20b),
in particular, flush with an outer contour (20d) defined by the suitcase shell (20),
wherein the storage device (30) is preferably a beverage holder; and also, optionally,
D) Attaching and integrating a telescopic rod assembly in at least one slot (20a)
of the suitcase shell (20), in particular, adjacent to the inner recess (20b) or on
both sides of the inner recess (20b).
1. Coque de valise (20) pour une valise (10 ; 10a ; 10b), plus particulièrement une coque
arrière disposée au moins partiellement dans un plan, la coque de valise (20) étant
constitué d'un matériau dur rigide et conçue pour définir au moins partiellement une
géométrie prédéterminée de la valise,
la coque de valise (20) comprenant un point de fixation (20c) rigide disposé de manière
décalée ou noyée dans une cavité interne (20b) prévue pour la fixation d'un espace
de rangement (30) conçu pour loger un objet, la cavité interne (20b) définissant une
surface d'appui plane (20c.2),
caractérisée en ce que
l'espace de rangement (30) comprend une plaque arrière (31), un couvercle (33) fixé
de manière pivotante, en haut sur la plaque arrière (31), dans un premier sens de
rotation, et un fond (32) fixé de manière pivotante en dessous sur la plaque arrière
(31) dans un deuxième sens, le couvercle comprenant un évidement (33.1) dans lequel
une boisson peut être contenue et le point de fixation (20c) étant conçu pour transmettre
les forces exercées par l'espace de rangement (30) sur la coque de la valise (20),
par l'intermédiaire de la plaque arrière (31) apte à venir en contact contre la surface
d'appui (20c.2), à au moins un point d'application des forces prédéfini ou à une portion
de surface d'application des forces prédéfinie dans la coque de la valise (20).
2. Coque de valise (20) selon la revendication 1, dans laquelle la coque de la valise
(20) présente un contour externe qui définit une surface de contact (20d.1) et le
point de fixation (20c) est disposé de manière décalée vers l'intérieur par rapport
à la surface de contact (20d.1), plus particulièrement une surface de contact (20d.1)
au moins partiellement plane dans un plan en étant orthogonale par rapport à la direction
de profondeur (y).
3. Coque de valise (20) selon la revendication 1 ou 2, dans laquelle la coque de la valise
(20) comprend une cavité interne (20b) décalée par rapport à un intérieur de valise
pour l'intégration de l'espace de rangement (30) dans la coque de la valise (20),
sur laquelle est réalisé le point de fixation (20c).
4. Coque de valise (20) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la
coque de la valise comprend une cavité interne (20b) incurvée de manière concave vers
l'intérieur, qui est formée d'une seule pièce dans la coque de la valise.
5. Coque de valise (20) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le
point de fixation (20c) comprend une surface d'appui (20c.2) au moins partiellement
plane qui est réalisée avec une géométrie correspondant de préférence à une plaque
arrière plane (31) de l'espace de rangement (30).
6. Coque de valise (20) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le
point de fixation (20c) comprend des moyens de fixation (20c.1), plus particulièrement
un alésage et/ou une pince et/ou une fixation arrière et/ou des moyens d'encliquetage,
les moyens de fixation (20c.1) étant réalisés de préférence sur un/le contour externe
(20d) de la coque de la valise (20) ou étant intégrés dans la coque de la valise (20).
7. Coque de valise (20) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la
coque de la valise (20) comprend au moins un logement (20a) décalé par rapport à l'intérieur
de la valise ou enfoncé, pour une tringlerie télescopique (40) ou une tringlerie télescopique
intégrée dans le logement (20a) et le point de fixation (20c) étant disposé de manière
adjacente au logement (20a) ou entre deux logements, de préférence de manière centrée
par rapport à une extension latérale de la coque de la valise (20).
8. Coque de valise (20) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la
coque de la valise est conçue comme une coque de valise (20) disposée au moins partiellement
dans un plan, plus particulièrement une coque arrière,
caractérisée en ce que la coque de la valise (20) présente un contour externe (20d) qui définit une surface
de contact (20d.1) et le point de fixation (20c) étant disposé de manière décalée
vers l'intérieur dans une direction de profondeur (y) par rapport à la surface de
contact (20d.1), la coque de la valise (20) comprenant une cavité interne (20b) décalée
par rapport à l'intérieur de la valise pour l'intégration de l'espace de rangement
(30) dans la coque de la valise (20), sur laquelle le point de fixation (20c) est
réalisé, le point de fixation (20c) comprenant une surface d'appui (20c.2) au moins
partiellement plane, la surface d'appui (20c.2) et la surface de contact (20d.1) formant
un contour externe (20d) de la coque de la valise (20).
9. Valise (10 ; 10a ; 10b), plus particulièrement chariot, la valise comprenant : au
moins une coque de valise (20) selon l'une des revendications 1 à 8 avec un contour
externe qui définit au moins partiellement une surface de contact (20d.1) de la valise
;
caractérisée en ce que la valise (10; 10a; 10b) comprend un espace de rangement (30) conçu pour le logement
d'un objet, qui est fixé à la coque de la valise (20) de manière stationnaire par
rapport à la coque de la valise (20) et qui est intégré ou peut être intégré dans
une cavité interne (20b) de la coque de la valise (20).
10. Valise selon la revendication 9, dans laquelle l'espace de rangement (30) est un support
de boisson dépliable, plus particulièrement avec un fond dépliable (32) et/ou un couvercle
dépliable (33), plus particulièrement avec un évidement (33.1).
11. Valise selon la revendication 9 ou 10, dans laquelle l'espace de rangement (30) est
un support de boisson avec une plaque arrière (31) fixée à la cavité interne (20b),
un couvercle (33) dépliable par rapport à la plaque arrière et un fond (32) dépliable
par rapport à la plaque arrière.
12. Valise selon la revendication 9, 10 ou 11, dans laquelle la valise comprend une tringlerie
télescopique (40) avec au moins une tringle (41a, 41b) qui est disposée, avec l'espace
de rangement (30), dans une portion profonde (Y20) de la coque de la valise (20),
une surface latérale extérieure (40.1) de la tringlerie télescopique étant disposée
de préférence dans un plan extérieur défini par un fond (32) et/ou un couvercle (33)
de l'espace de rangement (30) ou étant disposée plus loin à l'extérieur que le plan
extérieur.
13. Valise (10; 10a; 10b), plus particulièrement chariot, selon l'une des revendications
9 à 12, caractérisée en ce que l'espace de rangement (30) vient en appui au moins partiellement contre le contour
externe (20d), la valise comprenant une tringlerie télescopique (40) avec au moins
une tringle (41 a, 41b), qui est disposée contre la coque de la valise (20) et qui
définit une portion profonde (y) de la coque de la valise (20), l'espace de rangement
(30) étant disposé dans la portion profonde (y), plus particulièrement entre deux
tiges, l'espace de rangement (30) étant un support de boisson dépliable avec une plaque
arrière (31) disposée au niveau de la cavité interne (20b), un fond (32) dépliable
et un couvercle (33) dépliable, le couvercle pouvant être soulevé et étant relié de
manière fonctionnelle mécaniquement ou cinématiquement avec le fond de façon à ce
que, lors du soulèvement du couvercle, le fond soit également déplié, plus particulièrement
vers le bas.
14. Procédé de fabrication d'une coque de valise (20) selon l'une des revendications 1
à 8, comprenant au moins les étapes suivantes :
a) mise à disposition d'un matériau dur ;
b) façonnage, plus particulièrement formage du matériau dur en une coque de valise
(20) rigide ;
c) façonnage d'une cavité interne (20b) sur la coque de la valise (20), plus particulièrement
au niveau d'un côté extérieur ou d'un contour externe (20d), et plus particulièrement
par formage, de façon à ce que la cavité interne soit conçue pour loger un espace
de rangement (30) présentant la forme d'un support de boisson ; et
d) façonnage d'un point de fixation (20c) dans la cavité interne (20b), de façon à
ce que le point de fixation (20c) soit conçu pour la fixation stationnaire de l'espace
de rangement (30), plus particulièrement contre le contour externe (20d).
15. Procédé de fabrication d'une valise (10; 10a; 10b) selon l'une des revendications
9 à 13, comprenant les étapes selon le procédé de la revendication 14, comprenant
en outre au moins les étapes suivantes :
A) préparation de la coque de la valise (20) avec le point de fixation (20c) disposé
dans la cavité interne (20b), conçu pour la fixation stationnaire d'un espace de rangement
(30), plus particulièrement d'une coque de valise (20) selon l'une des revendications
1 à 8 ;
B) fixation de l'espace de rangement (30) au point de fixation (20c) sur la coque
de la valise (20) ;
C) intégration, par l'extérieur, de l'espace de rangement (30) dans la cavité interne
(20b), plus particulièrement en affleurement d'un contour externe (20d) défini par
la coque de la valise (20), l'espace de rangement (30) étant de préférence un support
de boisson ;
et, au choix, en outre
D) fixation et intégration d'une tringlerie télescopique dans au moins un logement
(20a) de la coque de la valise (20), plus particulièrement de manière adjacente à
la cavité interne (20b) ou des deux côtés de la cavité interne (20b).