| (19) |
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(11) |
EP 2 956 401 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.11.2016 Patentblatt 2016/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.05.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/001523 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/124654 (21.08.2014 Gazette 2014/34) |
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| (54) |
FÜLLELEMENT SOWIE FÜLLSYSTEM
FILLER ELEMENT AND FILLING SYSTEM
ÉLÉMENT ET SYSTÈME DE REMPLISSAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
13.02.2013 DE 102013101419
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.12.2015 Patentblatt 2015/52 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- CLÜSSERATH, Ludwig
55543 Bad Kreuznach (DE)
- KRULITSCH, Dieter-Rudolf
55545 Bad Kreuznach (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 040 880 DE-C1- 19 603 604
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DE-A1-102009 009 339 IT-A1- RE20 080 109
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Füllelement zum Füllen von Flaschen oder dgl.
Behältern mit einem flüssigen Füllgut entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1, und wie bekannt aus der
DE 10 2009 009 339 A1, sowie auf ein Füllsystem entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 16.
[0002] Füllelemente zum Füllen von Behältern, insbesondere auch zum Füllen von Flaschen
mit einem flüssigen Füllgut, beispielsweise mit Getränken, sind in unterschiedlichen
Ausführungen bekannt. Bekannt ist hierbei auch, an dem jeweiligen Füllelement ein
beim Füllen in den Behälter hineinreichendes und die Füllhöhe des Füllgutes im Behälter
bestimmendes Element (nachstehend "füllhöhebestimmendes Element") vorzusehen, beispielsweise
in Form einer stabförmigen Sonde mit wenigstens einem elektrischen Sondenkontakt oder
in Form eines Trinox- oder Rückgasrohres. Hierbei ist auch bekannt, die in den Behältern
erreichte Füllhöhe durch axiale Verstellung des füllhöhebestimmenden Elementes einzustellen,
und zwar in einem axialen Einstellhubbereich. Das füllhöhebestimmende Element ist
dabei durch das Füllelementgehäuse des Füllelementes hindurchgeführt und steht mit
einer dem unteren Ende entfernt liegenden Länge an einem Gehäusedurchtrittsbereich
aus dem Füllelementgehäuse nach oben vor.
[0003] Um ein Eindringen von Schmutz und/oder Keimen über den Gehäusedurchtrittsbereich
in die Prozessseite des Füllelementes, d.h. in das Füllgut und/oder Prozessgas und/oder
Vakuum führende Bereiche des Füllelementes insbesondere beim Verstellen des füllhöhebestimmenden
Elementes zu vermeiden, ist bekannt, im Füllelement an den Durchtrittsbereich anschließend
einen Schutzraum vorzusehen, der eine Teillänge des füllhöhebestimmenden Elementes
aufnimmt (
DE 10 2009 009 339 A1). Dieser Schutzraum ist während des Füllbetriebes beispielsweise mit dem Druck eines
Inertgases beaufschlagt und durch eine Dichtung von Prozessgas und/oder Vakuum und/oder
Füllgut führenden Bereichen getrennt. Die Dichtung befindet sich dabei an einem unteren,
über die Abgabeöffnung des Füllelementes vorstehenden Ende eines den Schutzraum bildenden
Rohrstücks. Während des Füllbetriebes ist das füllhöhebestimmende Element abgedichtet
durch die Dichtung hindurchgeführt. Für eine CIP-Reinigung wird das füllhöhebestimmende
Element in einem Öffnungshub nach oben aus der Dichtung herausbewegt, so dass sich
durch die Dichtung eine Fluid-Verbindung für ein flüssiges CIP-Medium in den oder
aus dem Schutzraum ergibt. Nachteilig ist hierbei u.a. die Anordnung der Dichtung
am unteren, beim Füllen in den jeweiligen Behälter hineinreichenden Ende des den Schutzraum
bildenden Rohrstücks.
[0004] Vorgeschlagen wurde in der am 06.06.2013 veröffentlichten
DE 10 2011 120 164 A1, eine an eine Kammer im Füllelementgehäuse anschließende Erweiterung, deren bezogen
auf die Füllelementachse axiale Länge zumindest dem Verstellhubbereich entspricht
als Schutzraum für das füllhöhebestimmende Element auszubilden und an diesem Element
eine Dichtung vorzusehen, die bei axialen Einstellhüben des füllhöhebestimmenden Elementes
innerhalb eines Einstellhubbereiches kolbenartig in der Erweiterung bewegt wird und
den innerhalb der Erweiterung und oberhalb der Dichtung ausgebildeten Schutzraum von
der Kammer trennt, die mit gegenüber der Erweiterung vergrößertem Querschnitt ausgeführt
und während des Füllens (Füll-Modus) Teil eines Prozessgase führenden Gasweges ist..
[0005] Für eine CIP-Reinigung bzw. für einen CIP-Modus des Füllelementes, d.h. zur Herstellung
eines CIP-Strömungsweges, der die Kammer und deren Erweiterung einschließt, wird die
Dichtung zur Öffnung der Fluid-Verbindung zwischen der Kammer und der Erweiterung
in einem Öffnungshub in die Kammer bewegt. Nachteilig ist bei diesen Füllelementen
aber, dass der jeweilige CIP-Strömungsweg durch das Füllelement erst durch Öffnen
eines weiteren, beispielsweise elektrisch oder pneumatisch betätigbaren und am Füllelement
vorgesehenen Steuerventils hergestellt wird, was einen erhöhten konstruktiven und
steuerungstechnischen Aufwand bedeutet.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Füllelement aufzuzeigen, bei dem bei vereinfachter
Konstruktion und bei reduziertem Steuerungsaufwand ein Umschalten zwischen dem Füllmodus
und dem CIP-Modus möglich ist. Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Füllelement entsprechend
Patentanspruch 1 ausgebildet. Ein Füllsystem ist Gegenstand des Patentanspruchs 16.
[0007] Die Besonderheit des erfindungsgemäßen Füllelementes besteht unter andere darin,
dass der an dem füllhöhebestimmenden Element vorgesehene Ventilkörper, beispielsweise
in Form einer Dichtung oder Ringdichtung, das alleinige Ventil bzw. Schaltelement
bildet, mit dem das Füllelement lediglich durch axiales Bewegen des füllhöhebestimmenden
Elementes in dem Öffnungshub aus dem Füll-Modus in den CIP-Modus bzw. mit einem dem
Öffnungshub entgegengesetzten Hub aus dem CIP-Modus in den Füll-Modus geschaltet wird.
Zusätzliche pneumatische und/oder elektrische oder auf andere Weise betätigte Ventile,
die bei der Umstellung zwischen den beiden Modi geschaltet werden müssten, sind nicht
erforderlich. Hierdurch ist es auch möglich, das Füllelement gänzlich ohne derartige,
Kanäle oder Strömungswege innerhalb des Füllelementgehäuses schaltende Ventile auszubilden.
[0008] Der Ausdruck "im Wesentlichen" bzw. "etwa" bedeutet im Sinne der Erfindung Abweichungen
vom jeweils exakten Wert um +/- 10%, bevorzugt um +/- 5% und/oder Abweichungen in
Form von für die Funktion unbedeutenden Änderungen.
[0009] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- in vereinfachter Darstellung und im Schnitt ein Füllelement gemäß der Erfindung im
Füll-Modus zusammen mit einer zu füllenden Flasche;
- Figuren 2 und 3
- in vergrößerten Darstellung Details der Figur 1;
- Figur 4
- in vereinfachter Darstellung und im Schnitt das Füllelement der Figur 1 im CIP-Modus;
- Figur 5
- in vergrößerten Darstellung ein Detail der Figur 4;
- Figur 6
- in vereinfachter Darstellung und teilweise im Schnitt ein Mehrfach-Füllelement gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
- Figur 7
- in einer Teildarstellung und im Schnitt eines der Einzelfüllelemente der Figur 6;
- Figur 8
- in vereinfachter Darstellung und teilweise im Schnitt ein Mehrfach-Füllelement gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
[0010] Das in der Figur 1 allgemein mit 1 bezeichnete Füllelement bildet zusammen mit einer
Vielzahl gleichartiger Füllelemente 1 am Umfang eines um eine vertikale Maschinenachse
umlaufenden Rotors 2 und zusammen mit einem am Rotor vorgesehenen, für sämtliche Füllelemente
1 gemeinsamen Füllgutkessel 3 das Füllsystem einer Füllmaschine umlaufender Bauart
zum Füllen von Flaschen 4 mit einem flüssigen Füllgut. Das Füllelement 1 weist hierfür
in einem Gehäuse 5 u.a. einen Flüssigkeitskanal 6 auf, der in seinem oberen Bereich
über eine Produktleitung 7 mit dem Innenraum des Füllgutkessels 3 im Bereich des Kesselbodens
verbunden ist und an der Unterseite des Gehäuses 5 eine ringförmige Abgabeöffnung
8 bildet, über die beim Füllen das flüssige Füllgut der jeweiligen, in Dichtlage am
Füllelement 1 befindlichen Flasche 4 zufließt. Im Flüssigkeitskanal 6 ist in Strömungsrichtung
des Füllgutes vor der Abgabeöffnung 8 ein Ventilkörper 9 vorgesehen, der ein Flüssigkeitsventil
10 bildet. Der Ventilkörper 9 ist an einem achsgleich mit einer vertikalen Füllelementachse
FA angeordneten Ventilrohr 11 ausgebildet, welches als Betätigungsstößel zum Öffnen
und Schließen des Flüssigkeitsventils 10 dient und beidendig offen ist, und zwar an
einem unteren, über die Abgabeöffnung 8 nach unten vorstehenden und beim Füllen in
die Flasche 2 hineinreichenden Ende und an einem oberen, in einen Gasraum oder in
eine Kammer 12 mündenden Ende. An die im Gehäuse 5 ausgebildeten Kammer 12 schließt
sich an der dem Ventilrohr 11 abgewandten Oberseite eine Erweiterung 13 an, der kreiszylinderförmig
und achsgleich mit der Füllelementachse FA ausgebildet ist und im Füll-Modus einen
Schutzraum 13.1 bildet.
[0011] Während des Füllens ist der Füllgutkessel 3 mit dem flüssigen Füllgut teilgefüllt,
so dass sich dort ein unterer Flüssigkeitsraum 3.1 und ein oberer Gasraum 3.2 ergeben.
[0012] Als die füllhöhebestimmendes sondenartiges Element weist das Füllelement 1 ein als
Rückgas- oder Trinoxrohr dienendes Rohr 14 auf, welches ebenfalls achsgleich mit der
Füllelementachse FA angeordnet und von dem Ventilrohr 11 mit Abstand umschlossen ist,
so das zwischen der Außenfläche des Rohres 14 und der Innenfläche des Ventilrohres
11 ein Ringkanal 15 gebildet ist, der mit seinem oberen Ende in die Kammer 12 mündet
und an dem unteren Ende des Ventilrohres 11 offen ist. Zumindest während des Füllbetriebes
bzw. im Füll-Modus steht das Rohr 14 mit seinem unteren Ende über das untere Ende
des Ventilrohres 11 vor und reicht damit ebenfalls durch die Flaschenmündung in den
Innenraum der zu füllenden Flasche hinein. Das Rohr 14, welches durch den Schutzraum
13.1 hindurchreicht, ist abgedichtet an der Oberseite des Füllelementes 1 aus dem
Gehäuse 5 herausgeführt und außerhalb des Gehäuses 5 über ein Steuerventil 16 und
eine flexible Leitung 17 mit dem Gasraum 3.2 verbunden. Auf dem Rohr 14 ist ein Ventilelement
in Form einer Dichtung 18 fest vorgesehen, die während des Füllbetriebes bzw. im Füll-Modus
kolbenartig und abgedichtet gegen die kreiszylinderförmige Innenfläche der Erweiterung
13 anliegt und dadurch die Kammer 12 von dem oberhalb der Dichtung 18 in der Erweiterung
13 gebildeten Schutzraum 13.1 trennt.
[0013] Mit 19 ist ein Ringkanal bezeichnet, der für sämtliche Füllelemente 1 der Füllmaschine
gemeinsam am Rotor 2 vorgesehen und über einen im Gehäuse 5 ausgebildeten Kanal 20
ständig mit dem oberen Ende der Erweiterung 13 verbunden ist. Der Ringkanal 19 führt
bei der CIP-Reinigung und/oder CIP-Desinfektion der Füllelemente 1 bzw. der Füllmaschine
oder des Füllsystems, d.h. im CIP-Modus das CIP-Medium und wird daher auch als CIP-Kanal
bezeichnet. Der Ringkanal 19 befindet sich bei der dargestellten Ausführungsform auf
einem horizontalen Niveau deutlich unter dem Niveau des Füllgutkessels 3 und des Bodens
dieses Kessels. Das obere Ende der Erweiterung 13 bzw. des Schutzraumes 13.1 befindet
sich etwa auf dem Niveau des Bodens des Füllgutkessels 3, auf jeden Fall aber auf
einem horizontalen Niveau unterhalb des Niveaus des Füllgutspiegels im Füllgutkessel
3 und unterhalb des Niveaus der Kesseloberseite.
[0014] Während des Füllens ist die jeweilige mit ihrer Flaschenachse in der Füllelementachse
FA angeordnete Flasche 4 mit ihrer Flaschenöffnung in Dichtlage gegen das Füllelement
1 bzw. gegen eine die Abgabeöffnung 8 umschließende Dichtung einer Zentriertulpe 21
angepresst. Zur Einstellung der jeweils gewünschten Füllhöhe ist das Rohr 14 in einem
Verstellhub axial verstellbar (Doppelpfeil H1). Die axiale Länge der zylinderförmigen
Erweiterung 13 ist dabei so gewählt, dass über den gesamten Einstellbereich des Verstellhubes
sich die Dichtung 18 innerhalb der Erweiterung 13 bewegt, die Trennung zwischen der
Kammer 12 und dem Schutzraum 13.1 also erhalten bleibt. Die Höheneinstellung des Rohres
14 erfolgt beispielsweise für sämtliche Füllelemente über eine gemeinsame Verstelleinrichtung
23.
[0015] Mit dem Füllelement 1 sind unterschiedliche Füllverfahren möglich, beispielsweise
ein Unterdruck-Füllen, bei dem der Gasraum 3.2 mit einem Unterdruck beispielsweise
kleiner oder gleich 1000 Millibar beaufschlagt ist und bei dem das Flüssigkeitsventil
10 durch eine beispielsweise pneumatische Betätigungseinrichtung 22 geöffnet wird.
Da sich die Flasche 4 in Dichtlage am Füllelement 1 befindet, stellt sich in der Flasche
4 und im Füllelement ein Unterdruck ein. Das Füllgut fließt dann entlang der Innenfläche
der Wandung in die Flasche 4, wobei das von dem Füllgut aus dem Innenraum der Flasche
4 verdrängte Rückgas über das Rohr 14 in den Gasraum 3.2 zurückgeführt wird. Das Füllen
der Flasche 4 wird selbsttätig beendet, wenn der in der Flasche 4 aufsteigende Füllgutspiegel
das untere offene Ende des Rohres 14 übersteigt. Vor dem Absenken der gefüllten Flasche
4 schließt das Flüssigkeitsventil 10 und überschüssiges Füllgut wird aus der Flasche
4 über das Rohr 14 in den Füllgutkessel 3 abgesaugt. Die jeweilige Füllhöhe ist durch
axiales Verstellen des Rohres 14 einstellbar.
[0016] In ähnlicher Weise erfolgt ein Unterdruckfüllen mit dem Füllelement 1, wenn dessen
Flüssigkeitsventil 10 so ausgebildet ist, dass es allein durch Anpressen der Flasche
1 gegen das Füllelement mechanisch geöffnet wird.
[0017] Mit dem Füllelement sind ggf. bei geringfügigen konstruktiven Anpassungen unterschiedliche
Füllverfahren möglich, wobei bei allen Verfahren während des Füll-Modus der Schutzraum
13.1 über den Kanal 20 ständig mit dem beispielsweise drucklosen Ringkanal 19 verbunden
ist.
[0018] Für die CIP-Reinigung des die Füllelemente 1 aufweisenden Füllsystems wird auf jedes
Füllelement eine Spülglocke 24 aufgesetzt, die einen nach außen hin verschlossenen
Raum bildet, in den die Abgabeöffnung 8, der Ringkanal 15 und das Rohr 14 münden.
Weiterhin wird für die CIP-Reinigung das jeweilige Rohr 14 in einem Öffnungshub H2
soweit nach unten bewegt, dass sich dann die Dichtung 18 in der Kammer 12 befindet,
die einen im Vergleich zum Außendurchmesser der Dichtung 18 vergrößerten Durchmesser
aufweist, so dass eine Verbindung zwischen der Kammer 12 und der Erweiterung 13 hergestellt
ist. Der Füllgutkessel 3 wird mit dem jeweiligen flüssigen Medium für die CIP-Reinigung
gefüllt.
[0019] Nach dem Öffnen des Flüssigkeitsventils 10 entweder mechanisch durch die Spülglocke
24 oder aber durch die Betätigungseinrichtung 22 ergibt sich auf Grund des Niveauunterschiedes
zwischen dem Füllgutkessel 3 und dem Ringkanal 19 sowie zwischen dem Füllgutkessel
3 und dem oberen Ende des Kanals 20 (CIP-Anschluss) eine Strömung des flüssigen CIP-Mediums
aus dem Füllgutkessel 3 über die Produktleitung 7 in den Flüssigkeitskanal 6, aus
dem Flüssigkeitskanal 6 über die Abgabeöffnung 8 in den Innenraum der Spülglocke 24,
aus der Spülglocke 24 über den Ringkanal 15 in die Kammer 12 und die Erweiterung 13
und aus dem oberen Ende der Erweiterung 13 über den Kanal 20 in den Ringkanal 19,
über den das flüssige CIP-Medium abgeleitet wird.
[0020] Die Figur 6 zeigt in einer Darstellung ähnlich Figur 1 ein Mehrfachfüllelement 1
a zusammen mit dem Rotor 2, dem am Rotor 2 vorgesehenen Füllgutkessel 3 und zwei Behältern
in Form von Flaschen 4. Das Mehrfachfüllelement 1 a besteht als Zweifachfüllelement
aus zwei Einzelfüllelementen 1 a.1 und 1 a.2, die zumindest funktionsmäßig zu dem
Mehrfachfüllelement 1 a zusammengefasst sind und die jeweils eine Füllstelle zum Füllen
eines Behälters in Form einer Flasche 4 bilden. Wie insbesondere auch die Figur 7
zeigt, entsprechen die Einzelfüllelemente 1a.1 und 1a.2 hinsichtlich ihrer Ausbildung
und Funktion dem Füllelement 1, insbesondere auch hinsichtlich der Ausbildung der
Flüssigkeitskanäle 6, Abgabeöffnungen 8, Flüssigkeitsventile 10, der Ausbildung und
Steuerung der Rohre 14, die für jedes Einzelfüllelement 1a.1 und 1a.2 jeweils gesondert
vorgesehen sind, der Höhenverstellbarkeit der jeweils als Rückgas- und/oder Trinoxrohr
dienenden Rohre 14 und der Steuerung der Verbindung zwischen dem Ringkanal 19, der
bei der CIP-Reinigung und/oder CIP-Desinfektion wieder als CIP-Kanal dient, und der
jeweiligen Kammer 12 durch axiales Verschieben der Rohre 14 dem Füllelement 1.
[0021] Wie die Figur 7 auch zeigt, unterscheiden sich die Einzelfüllelemente 1 a.1 und 1
a.2 von dem Füllelement 1 aber dadurch, dass jedes Einzelfüllelement 1a.1 bzw. 1 a.2
zusätzlich Steuerventile, vorzugsweise pneumatisch betätigbare Steuerventile 25.1
- 25.4 aufweist, die Bestandteil von gesteuerten, im Füllelementgehäuse 5 ausgebildeten
Gas- oder Strömungswegen sind, über die u.a. die Kammer 12 gesteuert mit dem Ringkanal
19 und zusätzlichen, am Rotor 2 für sämtliche Mehrfachfüllelemente 1 a gemeinsam vorgesehenen
Ringkanälen 26 und 27 verbindbar sind. Hinsichtlich ihrer Funktion insbesondere der
Steuerung zum Öffnen der Verbindung zwischen der Kammer 12 und dem Ringkanal 19, der
bei der CIP-Reinigung und/oder Desinfektion als CIP-Kanal das CIP-Reinigungs- und/oder
- Desinfektionsmedium führt, entsprechend die Einzelfüllelemente 1 a.1 und 1 a.2 dem
Füllelement 1.
[0022] Der Ringkanal 26 ist beispielsweise mit dem Gasraum 3.2 des Füllgutkessels 3 verbunden,
sodass insbesondere beim Füllen das aus der jeweiligen Flasche 4 vom Füllgut verdrängte
Füllgut bei geschlossenen Steuerventilen 25.1, 25.3 und 25.4 und geöffnetem Steuerventil
25.2 in den Ringkanal 26 oder aber über das Rohr 14 bei geöffnetem Steuerventil 16a
in den Gasraum 3.2 strömt. Die Sollfüllhöhe in der jeweiligen, am Ende des Füllens
bzw. der Füllphase überfüllten Flasche 4 wird beispielsweise dadurch eingestellt,
dass bei geschlossenen Steuerventilen 25.2 - 25.4 das Steuerventil 25.1 zum Öffnen
der Verbindung zwischen der Kammer 12 und dem Ringkanal 19 geöffnet wird, der beim
Füllen ein Trinox- oder Inertgas unter Druck, beispielsweise ein CO2-Gas oder Stickstoff
unter Druck führt, sodass bei geöffnetem Steuerventil 16a durch das über die Kammer
12 und den Ringkanal 15 in den Kopfraum der Dichtlage am jeweiligen Einzelfüllelement
1a.1 und 1a.2 eingeleitete Trinox-Gas überschüssiges Füllgut über das jeweilige als
Trinox-Rohr dienende Rohr 14 in den Füllgutkessel 3 solange zurückgedrückt wird, bis
das untere Ende dieses Rohres 14 aus dem Füllgutspiegel aufgetaucht und damit die
Sollfüllhöhe erreicht ist. Vor dem Abziehen der Flasche 4 von dem jeweiligen Einzelfüllelement
1 a.1 bzw. 1 a.2 erfolgt das Schließen auch der Steuerventile 25.1 und 16a.
[0023] Die Einzelfüllelemente 1a.1 und 1 a.2 können jeweils eigenständige Füllelementgehäuse
aufweisen oder aber sind in einem gemeinsamen Füllelementgehäuse realisiert.
[0024] Eine Besonderheit des Mehrfachfüllelementes 1 a besteht darin, dass für die Rohre
14 jedes Mehrfachfüllelementes 1a eine gemeinsame Hub- oder Verstelleinrichtung 23
vorgesehen ist. Eine weitere Besonderheit des Mehrfachfüllelementes 1a besteht darin,
dass für beide Einzelfüllelemente 1a.1 und 1 a.2 ein gemeinsames Steuerventil 16 und
eine gemeinsame flexible Leitung 17 vorgesehen sind, die die beiden Rohre 14 gesteuert
durch das Steuerventil 16 mit dem Gasraum 3.2 des Füllgutkessels verbindet.
[0025] Ebenso wie das Füllelement 1 kann auch das Mehrfachfüllelement 1 a bzw. das jeweilige
Füllsystem als Normaldruck-Füllsystem (Füllen unter Atmosphärendruck) betrieben werden.
Hierbei wird während des Füllens das aus dem Innenraum der in Dichtlage am Füllelement
angeordneten Flasche vom Füllgut verdrängte Gas bei geöffnetem Steuerventil 16 bzw.
16a über das Rohr in den Gasraum 3.2 des Füllgutkessels 3 zurückgeführt. Das Zufließen
des Füllgutes in die Flasche wird automatisch durch das Eintauchen des Rohres 14 in
den Füllgutspiegel und nach dem Aufsteigen des Füllgutes im Rohr 14 beendet. Nach
dem Schließen des Flüssigkeitsventils und des Steuerventils 16 bzw. 16a kann die gefüllte
Flasche abgezogen werden. Das Füllgut im jeweiligen Rohr 14 wird dort durch Pipettenwirkung
gehalten und dann anschließend in die nächste zu füllende Flasche durch Öffnen des
Steuerventils 16 bzw. 16a eingebracht.
[0026] Die Figur 8 zeigt als weitere Ausführungsform ein Mehrfachfüllelement 1 b, welches
wiederum als Zweifachfüllelement zwei Einzelfüllelemente 1b.1 und 1 b.2 bildet, die
hinsichtlich ihrer konstruktiven Ausgestaltung den Einzelfüllelementen 1 a.1 bzw.
1 a. 2 entsprechen. Das Mehrtachfüllelement 1 b unterscheidet sich von dem Mehrfachfüllelement
1a lediglich dadurch, dass anstelle des gemeinsamen Steuerventils 16a eine Rückschlagventilanordnung
28 mit zwei Rückschlagventilen 28.1 und 28.2 vorgesehen ist, über die die Rohre 14
jeweils mit der gemeinsamen flexiblen Leitung 17 verbunden sind. Die Rückschlagventile
28.1 und 28.2 sind grundsätzlich so ausgebildet, dass sie für eine Fluid-Strömung
aus dem betreffenden Rohr 14 in die flexible Leitung 17 öffnen und für eine Fluid-Strömung
in umgekehrter Richtung sperren. Speziell sind die Rückschlagventile 28.1 und 28.2
bei der dargestellten Ausführungsform so ausgeführt, dass deren Ventilkörper leicht
gewicht- und/oder federbelastet sind, sodass die Rückschlagventile 28.1 und 28.2 beim
Füllen einen Rückgasstrom aus der jeweiligen Flasche 2 über das Rohr 14 unterbinden,
das Rückgas vielmehr ausschließlich über den Ringkanal 15 und das beispielsweise geöffnete
Steuerventil 25.2 in den Ringkanal 26 fließt. Das Füllen der in Dichtlage am Einzelfüllelement
1b.1 bzw. 1 b.2 angeordneten Flasche 4 wird automatisch dadurch beendet, wenn das
untere, offene Ende des Rohres 14 in den Füllgutspiegel in der Flasche 4 eingetaucht
ist. Die Einstellung der Sollfüllhöhe in der jeweils überfüllten Flasche 4 erfolgt
mit dem unter Druck stehenden Trinox- oder Inertgas aus dem Ringkanal 19, welches
durch Öffnen des Steuerventils 25.1 über den Ringkanal 15 in den Kopfraum der in Dichtlage
am Einzelfüllelement 1b.1 bzw. 1 b.2 angeordneten Flasche 4 eingeleitet wird und dadurch
überschüssiges Füllgut aus diesem Kopfraum in das als Trinoxrohr wirkende Rohr 14
und über dieses in den Füllgutkessel 3 verdrängt. Durch die Verwendung von zwei Rückschlagventile
28.1 und 28.2 wird ein unabhängiges Arbeiten beider Einzelfüllelemente 1 b.1 und 1
b.2 gewährleistet, insbesondere auch verhindert, dass beim Einstellen der Sollfüllhöhe
in einer Flasche 4 über die Rohre 14 Füllgut in die andere Flasche 4 gedrückt wird.
[0027] Die Mehrfachfüllelemente 1 a und 1 b bzw. das diese Mehrfachfüllelemente aufweisende
Füllsystem haben gegenüber dem Füllelement 1 bzw. gegenüber einem dieses Füllelement
aufweisenden Füllsystem den zusätzlichen Vorteil, dass zumindest die Anzahl der benötigten
Steuerventile 16 und der diese Ventile ansteuernden elektro-pneumatischen Ventile,
die Anzahl der Rückschlagventilanordnungen 28 sowie die Anzahl der benötigten flexiblen
Leitungen 17 bei vorgegebener Anzahl von Füllstellen um 50% reduziert werden kann,
was u.a. eine erhebliche konstruktive und steuerungstechnische Vereinfachung sowie
eine Reduzierung der Herstellungs- und Wartungskosten bedeutet. Das Mehrfachfüllelement
1 b hat gegenüber dem Mehrfachfüllelement 1 a den weiteren Vorteil, dass das Steuerventil
16a durch die Rückschlagventilanordnung 28 ersetzt ist und hierdurch der steuerungstechnische
Aufwand noch weiter reduziert wird.
[0028] Den Mehrfachfüllelementen 1 a und 1 b ist gemeinsam, dass der von der Erweiterung
13 oberhalb der Dichtung 18 während des Füllmodus gebildete Schutzraum 13.1 von der
Kammer 12 getrennt ist, aber über den Kanal 20 mit dem Ringkanal 19 in Verbindung
steht, d.h. mit dem unter Druck stehenden Inertgas des Ringkanals 19, beispielsweise
mit dem unter Druck stehenden Trinox-Gas beaufschlagt ist, und dass bei der CIP-Reinigung
allein durch das gemeinsame Absenken beider Rohre 14 über den maximalen Verstellhub
H1 hinaus, die Verbindung zwischen der Kammer 14 und der Erweiterung 13 vollständig
geöffnet wird.
[0029] Die Besonderheit der Füllelemente 1, 1 a und 1 b besteht also unabhängig von den
unterschiedlichen Füllverfahren und Ausgestaltungen insbesondere darin, dass im CIP-Modus
der Schutzraum 13.1 über den Kanal 20 zwar ständig mit dem Ringkanal 19 verbunden,
aber durch die Dichtung 18 von der Kammer 12 getrennt ist, und dass für den CIP-Modus
die Kammer 12 und damit die von dem CIP-Medium zu behandelnden Räume, nämlich der
Flüssigkeitskanal 6 und der Ringkanal 15 allein durch Verschieben der Dichtung 18
mit dem Rohr 14 in die Kammer 12 für die Strömung des CIP-Mediums geöffnet werden,
die Dichtung 18 dabei das einzige, im Strömungsweg des CIP-Mediums angeordnete Steuer-
oder Schaltventil bildet und ein Schalten anderer, beispielsweise pneumatisch oder
elektrisch betätigter Ventile für die Umstellung zwischen dem CIP-Modus und dem Füll-Modus
grundsätzlich nicht erforderlich ist.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1, 1a, 1b
- Füllelement
- 2
- Rotor
- 3
- Füllgutkessel
- 3.1
- Flüssigkeitsraum
- 3.2
- Gasraum
- 4
- Flasche
- 5
- Füllelementgehäuse
- 6
- Flüssigkeitskanal
- 7
- Produktleitung
- 8
- Abgabeöffnung
- 9
- Ventilkörper
- 10
- Flüssigkeitsventil
- 11
- Ventilrohr
- 12
- Kammer
- 13
- Erweiterung der Kammer 12
- 13.1
- Schutzraum
- 14
- Rohr
- 15
- Ringkanal
- 16
- Steuerventil
- 17
- flexible Leitung
- 18
- Dichtung
- 19
- Ringkanal
- 20
- Kanal
- 21
- Zentriertulpe
- 22
- Betätigungseinrichtung
- 23
- Verstelleinrichtung
- 24
- Spülkappe
- 25.1 - 25.4
- Steuerventil
- 26, 27
- Ringkanal
- 28
- Rückschlagventilanordnung
- 28.1, 28.2
- Rückschlagventil
- FA
- Füllelementachse
1. Füllelement zum Füllen von Flaschen oder dgl. Behältern (4) mit einem flüssigen Füllgut
in einem Füll-Modus des Füllelementes (1), mit einem in einem Füllelementgehäuse (5)
ausgebildeten und mit einem Füllgutkessel (3) verbindbaren Flüssigkeitskanal (6),
der eine Abgabeöffnung (8) zum Abgeben des Füllgutes in den jeweiligen Behälter (4)
bildet, mit wenigstens einem Flüssigkeitsventil (10) im Flüssigkeitskanal, mit einem
die Füllhöhe des Füllgutes im Behälter steuernden füllhöhebestimmenden Element (14),
welches mit einem über die Abgabeöffnung (8) vorstehenden Ende beim Füllen in den
Behälter (4) hineinreicht und zur Einstellung der Füllhöhe in einem Einstellhub (H1)
innerhalb eines Einstellhubbereichs axial verstellbar ist, mit einem in einem CIP-Modus
im Füllelementgehäuse (5) ausgebildeten CIP-Strömungsweg für ein aus dem Füllgutkessel
(3) zugeführtes, das Füllelement (1) durchströmendes und aus dem Füllelement in einen
als CIP-Kanal dienenden Kanal (19) abgeführtes flüssiges CIP-Medium, dadurch gekennzeichnet, dass der CIP-Strömungsweg bei mit einem Spülverschluss (24) an seiner Abgabeöffnung (8)
verschlossenem Füllelement (1) zumindest den Flüssigkeitskanal (6), eine im Füllelementgehäuse
(5) ausgebildete Kammer (12) sowie eine Erweiterung (13) umfasst, die sich an die
Kammer (12) zu einer der Abgabeöffnung (8) abgewandten Oberseite des Füllelementgehäuses
(5) hin anschließt und durch die das füllhöhebestimmende Element (14) hindurchgeführt
ist, und mit dem CIP-Kanal (19) über einen CIP-Anschluss (20) verbunden ist, mit einer
Ventilanordnung zum Umschalten des Füllelementes (1) zwischen dem Füll-Modus und dem
CIP-Modus durch Sperren einer Fluid-Verbindung zwischen der Kammer (12) und dem als
CIP-Kanal dienenden Kanal (19) im Füllmodus und durch Freigeben dieser Fluid-Verbindung
im CIP-Modus, mit einem an dem füllhöhebestimmenden Element (14) vorgesehenen Ventilkörper
(18), der während des Füll-Modus eine Fluid-Verbindung zwischen der Kammer (12) und
dem CIP-Anschluss (20) der Erweiterung (13) sperrt und der für die Umschaltung in
den CIP-Modus durch axiales Bewegen des füllhöhebestimmenden Elementes (14) in einem
Öffnungshub (H2) die Fluid-Verbindung zwischen der Kammer 12 und dem CIP-Anschluss
(20) der Erweiterung (13) öffnet, wobei im Füll-Modus und im CIP-Modus eine ständige
Fluid-Verbindung zwischen dem CIP-Anschluss (20) der Erweiterung (13) und dem als
CIP-Kanal dienenden Kanal (19) besteht, und dass die Ventilanordnung für das Umschalten
des Füllelementes (1) zwischen dem Füll-Modus und dem CIP-Modus von dem am füllhöhebestimmenden
Element (14) angebrachten Ventilkörper (18) gebildet ist.
2. Füllelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilanordnung für das Umschalten des Füllelementes (1) zwischen dem Füll-Modus
und dem CIP-Modus ausschließlich von dem am füllhöhebestimmenden Element (14) angebrachten
Ventilkörper (18) gebildet ist.
3. Füllelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das füllhöhebestimmende Element (14) für eine Einstellung der Füllhöhe axial in einem
Einstellhubbereich (H1) bewegbar ist, und dass sich hierbei der Ventilkörper (18)
kolbenartig in der zylinderartig ausgebildeten Erweiterung (13), die Fluid-Verbindung
zwischen der Kammer (12) und dem CIP-Anschluss (20) der Erweiterung (13) sperrend
bewegt.
4. Füllelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für das Öffnen der Fluid-Verbindung zwischen der Kammer (12) und dem CIP-Anschluss
(20) der Erweiterung (13) der Ventilkörper (18) aus der Erweiterung (13) in die Kammer
(12), die einen gegenüber dem Ventilkörper (18) vergrößerten Querschnitt aufweist,
oder in einen Teilbereich der Erweiterung (13) bewegt.
5. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das füllhöhebestimmende Element (14) durch ein achsgleich mit einer Füllelementachse
(FA) angeordnetes und einen Ventilstößel des wenigstens einen Flüssigkeitsventils
(10) bildendes Rohrstück oder Ventilrohr (11) unter Ausbildung eines Ringkanals (15)
zwischen dem füllhöhebestimmenden Element (14) und dem Rohrstück (11) hindurchgeführt
ist, und dass der Ringkanal (15), der an der Unterseite des Füllelementes (1) offen
ist und in die Kammer (12) mündet, Teil des CIP-Strömungsweges ist.
6. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der CIP-Anschluss der Erweiterung (13) von einem Kanal (20) im Füllelementgehäuse
(5) gebildet ist, der mit dem für sämtliche Füllelemente (1) oder für eine Gruppe
von mehreren Füllelementen (1) gemeinsamen als CIP-Kanal dienenden Kanal (19) eines
mehrere Füllelemente (1) aufweisenden Füllsystems verbunden ist.
7. Füllelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei aufgesetztem Spülverschluss oder aufgesetzter Spülglocke (24) der CIP-Strömungsweg
aus dem Füllgutkessel (3) über den Flüssigkeitskanal (6), über das geöffnete Flüssigkeitsventil
(10), über den Innenraum des Spülverschlusses (24), über den Ringkanal (15), über
die Kammer (12), über das vom Ventilkörper (18) gebildete Ventil und über die Erweiterung
(13) verläuft, die mit dem als CIP-Kanal dienenden Kanal (19) verbunden ist.
8. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das füllhöhebestimmende Element ein Trinox- oder Rückgasrohr (14) ist.
9. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es für ein Füllen der Behälter (4) mit Unterdruck oder Normaldruck bzw. Umgebungsdruck
ausgebildet ist.
10. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Einzelfüllelement (1 a.1, 1 a.2; 1 b.1, 1 b.2) eines wenigstens zwei derartige
Einzelfüllelemente aufweisenden Mehrfachfüllelementes (1 a, 1 b) ist.
11. Füllelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet durch eine gemeinsame Verstelleinrichtung (23) für die die Füllhöhe bestimmenden
Elemente (14) der Einzelfüllelemente (1 a. 1, 1a.2; 1 b. 1, 1b.2) des Mehrfachfüllelementes
(1a, 1b).
12. Füllelement nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbildung der die Füllhöhe bestimmenden Elemente (14) als Trinox- oder Rückgasrohr
(14) ein gemeinsames Steuerventil (16a) zum gesteuerten Verbinden sämtlicher Trinox-
oder Rückgasrohre (14) des Mehrfachfüllelementes (1a, 1b) mit einem Gasraum, vorzugsweise
mit einem Gasraum (3.2) des Füllgutkessels (3), oder dass bei Ausbildung der die Füllhöhe
bestimmenden Elemente (14) als Trinox- oder Rückgasrohr (14)eine gemeinsame Rückschlagventilanordnung
(28) vorgesehen ist, über die sämtliche Trinox- oder Rückgasrohre (14) des Mehrfachfüllelementes
(1 a, 1 b) mit dem Gasraum, vorzugsweise mit dem Gasraum (3.2) des Füllgutkessels
(3) verbunden sind.
13. Füllelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventilanordnung (28) jeweils wenigstens ein Rückschlagventil (28.1,
28.2) für jedes Trinox- oder Rückgasrohr (14) aufweist.
14. Füllelement nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventilanordnung für einen Fluid-Strom aus dem jeweiligen Trinox- oder
Rückgasrohr (14) in den Gasraum (3.2) öffnet, eine Strömung in entgegen gesetzter
Richtung sperrt oder zumindest drosselt.
15. Füllelement nach einem der Ansprüche 12 - 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückschlagventilanordnung (28) oder das wenigstens eine Rückschlagventil (28.1,
28.2) erst bei einem einen Fülldruck übersteigenden Druck öffnet.
16. Füllsystem mit einer Vielzahl von Füllelementen (1) an einem umlaufende antreibbaren
Transportelement, beispielsweise an einem um eine vertikale Maschinenachse umlaufende
antreibbaren Rotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllelemente (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet sind.
1. Filler element for filling bottles or similar containers (4) with a liquid contents
in a filling mode of the filler element (1), with a liquid channel (6) which is formed
in a filler element housing (5) and can be connected to a vessel (3) for liquid contents,
the channel forming a dispensing opening (8) for dispensing the liquid contents into
the respective container (4), with at least one liquid valve (10) in the liquid channel,
with an element (14) which determines the filling height of the filling contents in
the container in a controlling manner and which extends with an end projecting over
the dispensing opening (8) during filling, and which, in order to adjust the filling
height, can be axially adjusted in an adjustment lift movement (H1) within an adjustment
lift range, with a CIP stream path formed in a CIP mode in the filling element housing
(5) for a liquid CIP medium which is conveyed out of the filling contents vessel (3),
flows through the filling element (1), and is conducted out of the filling element
into a channel (19) serving as a CIP channel,
characterised in that
the CIP flow path, with a filling element (1) closed with a rinsing closure (24) at
its dispensing opening (8), comprises at least the liquid channel (6), a chamber (12)
formed in the filling element housing (5) and an extended section(13), which connects
to the chamber (12) on an upper side of the filling element housing (5) facing away
from the dispensing opening (8), and passes through the element (14) for determining
the fill level, and is connected to the CIP channel (19) via a CIP connection (20),
with a valve arrangement for switching the filling element (1) between the filling
mode and the CIP mode by blocking a fluidic connection between the chamber (12) and
the channel (1) serving as the CIP channel in the CIP mode, with a valve body (18)
provided in the element (14) for determining the fill level, said valve body, during
the filling mode, blocking a fluidic connection between the chamber (12) and the CIP
connection (20) of the extended section (13), and, for the switching into CIP mode,
by axial movement of the element (14) for determining the fill level in a opening
lift movement (H2), opens the fluidic connection between the chamber (12) and the
CIP connection (20) of the extended section(13), wherein, in the filling mode and
in the CIP mode, a constant fluidic connection exists between the CIP connection (20)
of the extended section(13) and the channel (19) serving as CIP channel, and that
the valve arrangement for switching the filling element (1) between the filling mode
and the CIP mode is formed from the valve body (18) located at the element (14) for
determining the fill level.
2. Filling element according to claim 1, characterised in that the valve arrangement for switching the filling element (1) between the filling mode
and the CIP mode is formed exclusively from the valve body (18) located at the element
(14) for determining the fill level.
3. Filling element according to claim 1 or 2, characterised in that the element (14) for determining the fill level, in order to adjust the fill level,
can be moved axially in an adjustment lift range (H1), and that, in this situation,
the valve body (18) moves in piston fashion in the cylindrically configured extended
section (13), blocking the fluidic connection between the chamber (12) and the CIP
connection (20) of the extended section (13).
4. Filling element according to claim 3, characterised in that, for the opening of the fluidic connection between the chamber (12) and the CIP connection
(20) of the extended section (13), the valve body (18) moves out of the extended section
(13) into the chamber (12), which exhibits a cross-section which is enlarged in relation
to the valve body (18), or moves into a part region of the extended section(13).
5. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that the element (14) for determining the fill level is conveyed through a pipe piece,
arranged co-axially with a filling element axis (FA) and forming a valve tappet of
the at least one liquid valve (10), or a valve pipe (11) with the forming of a ring
channel (15) between the element (14) determining the fill level and the pipe piece
(11), and that the ring channel (15), which is open on the underside of the filling
element (1) and opens into the chamber (12), is a part of the CIP flow path.
6. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that the CIP connection of the extended section (13) is formed from a channel (20) in
the filling element housing (5), which is connected to the channel (19) of a filling
system comprising a plurality of filling elements (1), said channel serving as a CIP
channel in common for all the filling elements (1) or for a group of a plurality of
filling elements (1).
7. Filling element according to claim 5 or 6, characterised in that, with the rinsing closure in place or a rinsing bell (24) in place, the CIP flow
path runs out of the filling contents vessel (3) via the liquid channel (6), via the
opened liquid valve (10), via the inner space of the rinsing closure (24), via the
ring channel (15), via the chamber (12), via the valve formed by the valve body (18),
and via the extended section(13), which is connected to the channel (19) serving as
the CIP channel.
8. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that the element determining the fill level is a trinox or return gas pipe (14).
9. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that it is configured for a filling of the containers (4) with underpressure or normal
pressure or ambient pressure respectively.
10. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that it is a single filling element (1 a. 1, 1a.2; 1 b. 1, 1b.2) of a multiple filling
element (1 a, 1 b) comprising at least two such individual filling element.
11. Filling element according to claim 10, characterised by a common adjustment device (23) for the elements (14) determining the fill level
of the individual filling elements (1a.1, 1a.2; 1b.1, 1b.2) of the multiple filling
element (1a, 1b).
12. Filling element according to claim 10 or 11, characterised in that, with the configuration of the elements (14) determining the fill level as trinox
or return gas pipes (14), a common control valve (16a) is provided for the controlled
connection of all the trinox or return gas pipes (14) of the multiple filling element
(1 a, 1 b) to a gas chamber, preferably with a gas chamber (3.2) of the filling contents
vessel (3), or that, with the configuration of the elements (14) determining the fill
level as a trinox or return gas pipe (14), a common non-return gas valve arrangement
(28) is provided, via which all the trinox or return gas pipes (14) of the multiple
filling element (1a, 1b) are connected to the gas chamber, preferable to the gas chamber
(3.2) of the filling contents vessel (3).
13. Filling element according to claim 12, characterised in that the non-return valve arrangement (28) comprises in each case at least one non-return
valve (28.1, 28.2) for each trinox or return gas pipe (14).
14. Filling element according to claim 12 or 13, characterised in that the non-return valve arrangement opens for a fluidic flow out of the respective trinox
or return gas pipe (14) into the gas chamber (3.2), and for a flow in the opposite
direction blocks or at least chokes.
15. Filling element according to any one of claims 12 - 14, characterised in that the non-return valve arrangement (28) or the at least one non-return valve (28.1,
28.2) first opens at a pressure which exceeds a filling pressure.
16. Filling system with a plurality of filling elements (1) on a transport element which
can be driven such as to rotate, for example on a rotor which can be driven such as
to rotate around a vertical machine axis, characterised in that the filling elements (1) are configured in accordance with one of the preceding claims.
1. Elément de remplissage servant à remplir des bouteilles ou des contenants (4) similaires
d'un produit de remplissage liquide dans un mode de remplissage de l'élément de remplissage
(1), avec un canal de liquide (6) réalisé dans un boîtier d'élément de remplissage
(5) et pouvant être relié à une cuve de produit de remplissage (3), lequel canal de
liquide forme une ouverture de distribution (8) servant à distribuer le produit de
remplissage dans le contenant (4) concerné, avec au moins une soupape de liquide (10)
dans le canal de liquide, avec un élément (14) de détermination du niveau de remplissage
commandant le niveau de remplissage du produit de remplissage dans le contenant, lequel
élément parvient à l'intérieur du contenant (4) avec une extrémité dépassant de l'ouverture
de distribution (8) lors du remplissage et qui peut être ajusté de manière axiale
pour régler le niveau de remplissage dans une course de réglage (H1) à l'intérieur
d'une zone de course de réglage, avec un chemin d'écoulement NEP (nettoyage en place)
réalisé dans un mode NEP dans le boîtier d'élément de remplissage (5) pour un agent
NEP liquide amené depuis la cuve de produit de remplissage (3), traversant l'élément
de remplissage (1) et évacué hors de l'élément de remplissage dans un canal (19) faisant
office de canal NEP,
caractérisé en ce
que le chemin d'écoulement NEP comprend, lorsque l'élément de remplissage (1) est fermé
par un système de fermeture de rinçage (24) au niveau de son ouverture de distribution
(8), au moins le canal de liquide (6), une chambre (12) réalisée dans le boîtier d'élément
de remplissage (5) ainsi qu'un élargissement (13), qui se raccorde à la chambre (12)
vers un côté supérieur, opposé à l'ouverture de distribution (8), du boîtier d'élément
de remplissage (5) et à travers lequel l'élément (14) de détermination du niveau de
remplissage est guidé,
et qu'il est relié au canal NEP (19) par l'intermédiaire d'un raccord NEP (20),
et avec un ensemble de soupapes servant à commuter l'élément de remplissage (1) entre
le mode de remplissage et le mode NEP en fermant une liaison fluidique entre la chambre
(12) et le canal (19) faisant office de canal NEP dans le mode de remplissage et en
débloquant ladite liaison fluidique dans le mode NEP, avec un corps de soupape (18)
prévu au niveau de l'élément (14) de détermination du niveau de remplissage, lequel
corps de soupape ferme, au cours du mode de remplissage, une liaison fluidique entre
la chambre (12) et le raccord NEP (20) de l'élargissement (13) et lequel ouvre, pour
la commutation dans le mode NEP, la liaison fluidique entre la chambre (12) et le
raccord NEP (20) de l'élargissement (13) en déplaçant de manière axiale l'élément
(14) de détermination du niveau de remplissage dans une course d'ouverture (H2),
dans lequel, dans le mode de remplissage et dans le mode NEP, une liaison fluidique
permanente entre le raccord NEP (20) de l'élargissement (13) et le canal (19) faisant
office de canal NEP est de mise, et l'ensemble de soupapes pour la commutation de
l'élément de remplissage (1) entre le mode de remplissage et le mode NEP est formé
par le corps de soupape (18) installé au niveau de l'élément (14) de détermination
du niveau de remplissage.
2. Elément de remplissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ensemble de soupapes pour la commutation de l'élément de remplissage (1) entre
le mode de remplissage et le mode NEP est formé exclusivement par le corps de soupape
(18) installé au niveau de l'élément (14) de détermination du niveau de remplissage.
3. Elément de remplissage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément (14) de détermination du niveau de remplissage pour un réglage du niveau
de remplissage peut être déplacé de manière axiale dans une zone de course de réglage
(H1), et en ce que dans ce cadre le corps de soupape (18) se déplace à la manière d'un piston dans l'élargissement
(13) réalisé à la manière d'un vérin tout en fermant la liaison fluidique entre la
chambre (12) et le raccord NEP (20) de l'élargissement (13).
4. Elément de remplissage selon la revendication 3, caractérisé en ce que pour l'ouverture de la liaison fluidique entre la chambre (12) et le raccord NEP
(20) de l'élargissement (13), le corps de soupape (18) se déplace depuis l'élargissement
(13) dans la chambre (12), laquelle présente une section transversale agrandie par
rapport au corps de soupape (18), ou dans une zone partielle de l'élargissement (13).
5. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément (14) de détermination du niveau de remplissage est guidé à travers une
pièce tubulaire ou un tube de soupape (11) disposé de manière coaxiale avec un axe
d'élément de remplissage (FA) et formant un coulisseau de soupape de l'au moins une
soupape de liquide (10) moyennant la réalisation d'un canal annulaire (15) entre l'élément
(14) de détermination du niveau de remplissage et la pièce tubulaire (11), et en ce que le canal annulaire (15), qui est ouvert au niveau du côté inférieur de l'élément
de remplissage (1) et qui débouche dans la chambre (12), fait partie du chemin d'écoulement
NEP.
6. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le raccord NEP de l'élargissement (13) est formé par un canal (20) dans le boîtier
d'élément de remplissage (5), lequel est relié au canal (19), faisant office de canal
NEP commun à tous les éléments de remplissage (1) ou à un groupe de plusieurs éléments
de remplissage (1), d'un système de remplissage présentant plusieurs éléments de remplissage
(1).
7. Elément de remplissage selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que lorsque le système de fermeture de rinçage est placé ou qu'une cloche de rinçage
(24) est placée, le chemin d'écoulement NEP s'étend depuis la cuve de produit de remplissage
(3) en passant par le canal de liquide (6), par la soupape de liquide (10) ouverte,
par l'espace intérieur du système de fermeture de rinçage (24), par le canal annulaire
(15), par la chambre (12), par la soupape formée par le corps de soupape (18) et par
l'élargissement (13), qui est relié au canal (19) faisant office de canal NEP.
8. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de détermination du niveau de remplissage est un tube de gaz Trinox ou
un tube de gaz de retour (14).
9. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est réalisé pour un emplissage des contenants (4) sous vide ou sous une pression
normale ou sous une pression environnante.
10. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est un élément de remplissage individuel (1a.1, 1a.2 ; 1 b.1, 1 b.2) d'un élément
de remplissage multiple (1 a, 1 b) présentant au moins deux éléments de remplissage
individuels de ce type.
11. Elément de remplissage selon la revendication 10,
caractérisé par un dispositif d'ajustement (23) commun pour les éléments (14) déterminant le niveau
de remplissage des éléments de remplissage individuels (1 a.1, 1 a.2 : 1 b.1, 1 b2)
de l'élément de remplissage multiple (1a, 1b).
12. Elément de remplissage selon la revendication 10 ou 11,
caractérisé en ce que lorsque les éléments (14) déterminant le niveau de remplissage sont réalisés sous
la forme d'un tube de gaz Trinox ou d'un tube de gaz de retour (14), une soupape de
commande (16a) commune est prévue pour relier de manière commandée tous les tubes
de gaz Trinox ou de gaz de retour (14) de l'élément de remplissage multiple (1 a,
1 b) à un espace de gaz, de préférence à un espace de gaz (3.2) de la cuve de produit
de remplissage (3), ou en ce que lorsque les éléments (14) déterminant le niveau de remplissage sont réalisés sous
la forme d'un tube de gaz Trinox ou de gaz de retour (14), un ensemble de soupapes
anti-retour (28) commun est prévu, par l'intermédiaire duquel tous les tubes de gaz
Trinox ou de gaz de retour (14) de l'élément de remplissage multiple (1a, 1b) sont
reliés à l'espace de gaz, de préférence à l'espace de gaz (3.2) de la cuve de produit
de remplissage (3).
13. Elément de remplissage selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'ensemble de soupapes anti-retour (28) présente respectivement au moins une soupape
anti-retour (28.1, 28.2) pour chaque tube de gaz Trinox ou de gaz de retour (14).
14. Elément de remplissage selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que l'ensemble de soupapes anti-retour procède à l'ouverture pour un flux de fluide depuis
le tube de gaz Trinox ou de gaz de retour (14) concerné dans l'espace de gaz (3.2),
ferme ou du moins étrangle un écoulement dans la direction opposée.
15. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications 12 - 14, caractérisé en ce que l'ensemble de soupapes anti-retour (28) ou l'au moins une soupape anti-retour (28.1,
28.2) procède à l'ouverture seulement en présence d'une pression dépassant la pression
de remplissage.
16. Système de remplissage comprenant une pluralité d'éléments de remplissage (1) au niveau
d'un élément de transport pouvant être entraîné en rotation, par exemple au niveau
d'un rotor pouvant être entraîné en rotation autour d'un axe de machine vertical,
caractérisé en ce que les éléments de remplissage (1) sont réalisés selon l'une quelconque des revendications
précédentes.
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