[0001] Die Erfindung betrifft eine längliche Leuchte.
[0002] Die Anmelderin vertreibt eine längliche Leuchte unter der Bezeichnung SLOTLIGHT II.
Diese Leuchte umfasst ein profilartiges, im Querschnitt in erster Näherung U-förmiges,
Kanalelement aus Aluminium sowie eine längliche, lichtdurchlässige Kunststoffabdeckung,
die in das Kanalelement eingeschnappt ist und durch die eine plane, lichtabgebende
Fläche der Leuchte gebildet ist. An den beiden Längs-Enden der Leuchte ist jeweils
eine Endkappe aufgesetzt. Bei Temperaturänderungen verändern sich die Längserstreckungen
des Kanalelements aus Aluminium einerseits und der Kunststoffabdeckung andererseits
in unterschiedlichem Ausmaß. Die Endkappen dienen dazu, diese unterschiedlichen Längsveränderungen
zu kaschieren. Die Endkappen führen allerdings auch dazu, dass das äußere Erscheinungsbild
der Leuchte bei Betrachtung auf die lichtabgebende Fläche randseitig uneinheitlich
ist. Die Längsränder der lichtabgebenden Fläche erscheinen anders als die stirnseitigen
Ränder bei den Endkappen.
[0003] Aus der
DE 81 28 057 U1 ist eine Leuchte mit einer, eine Lichtaustrittsöffnung verschließenden Diffusorwand
und einer Gehäuseseitenwand bekannt. Weiterhin weist die Leuchte eine Gehäuserückseite
auf, die an den Gehäuseseitenwänden befestigt ist. Die Gehäuseseitenwände bestehen
aus einem Kunststoff und sind mit einer reflektierenden Schicht versehen.
[0004] Aus der
CH 426 006 A ist eine Leuchtenabdeckung aus Kunststoff oder Glas bekannt, auf der farbige oder
dessinierte Zusatzplatten vorgesehen sind.
[0005] Aus der
DE 603 14 566 T2 ist eine lichtdurchlässige, coextrudierte, thermoplastische Platte zur Verwendung
als Licht streuende Schutzabdeckung für LED-Lichtquellen bekannt.
[0006] Aus der
FR 2 122 501 A1 ist eine längliche Leuchte mit einem Träger und einer Abdeckung bekannt. Die Abdeckung
weist einen seitlich umlaufenden Wandbereich auf und an ihrem oberen Rand Nuten, die
zur Halterung in Rippen eingreifen, die an dem Trägers ausgebildet sind.
[0007] Aus der
DE 201 12 365 U1 ist eine längliche Leuchte mit einem Basisteil und einer daran gehaltenen Abdeckung
bekannt. Die Abdeckung weist an ihrem oberen Rand einen Ringstutzen auf, der über
eine Verrastungsvorrichtung an einem, an dem Basisteil ausgebildeten Ringvorsprung
mit Bewegungsspiel gehalten ist.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine längliche Leuchte anzugeben, die ein
besonders gleichmäßiges äußeres Erscheinungsbild ermöglicht. Insbesondere soll die
Leuchte ermöglichen, dass bei Betrachtung der lichtabgebenden Fläche der Rand dieser
Fläche umlaufend besonders gleichmäßig erscheint.
[0009] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit dem in dem unabhängigen Anspruch genannten
Gegenstand gelöst. Besondere Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0010] Gemäß der Erfindung ist eine Leuchte vorgesehen, die eine längliche Abdeckung mit
einer, in einer Ebene verlaufenden, planen Lichtabgabefläche aufweist, sowie einen
länglichen Träger, wobei die Abdeckung an dem Träger gehaltert angeordnet ist. Die
Abdeckung weist dabei einen seitlichen Wandbereich auf, der sich in geschlossen umlaufender
Form unmittelbar an die Lichtabgabefläche anschließt. Auf dem seitlichen Wandbereich
ist dabei eine lichtdichte Schicht aufgebracht. Die Abdeckung besteht aus Kunststoff
und der Träger aus Metall.
[0011] Durch den umlaufend gestalteten seitlichen Wandbereich lässt sich erzielen, dass
der Rand der Lichtabgabefläche allseits ein einheitliches Erscheinungsbild aufweist;
es sind keine Endkappen erforderlich, da sich aufgrund des seitlichen Wandbereichs
der Träger nicht bis zu der Lichtabgabefläche hin erstrecken muss. Durch die lichtdichte
Schicht auf dem seitlichen Wandbereich lässt sich der Rand dabei besonders klar und
präzise erscheinend gestalten. Es lässt sich quasi eine "rahmenlos" erscheinende Lichtabgabefläche
bewirken.
[0012] Vorzugsweise besteht die Schicht aus einem Metall und die Abdeckung beispielsweise
aus PMMA (Polymethylmethacrylat). Durch eine metallene Schicht auf dem seitlichen
Wandbereich der Abdeckung lässt sich besonders geeignet eine lichtdichte Oberfläche
auf dem seitlichen Wandbereich bilden, insbesondere wenn der seitliche Wandbereich
aus Kunststoff besteht.
[0013] Vorzugsweise ist die Schicht durch eine Folie und/oder durch einen Lack gebildet.
Hierdurch lässt sich die Schicht besonders dünn gestalten und damit der Rand der Lichtabgabefläche
besonders scharf definiert, sozusagen strichartig. Alternativ kann die Schicht durch
eine Koextrusion zusammen mit der Abdeckung gebildet sein.
[0014] Vorzugsweise ist die Schicht reflektierend gestaltet. Hierdurch lässt sich für die
Leuchte ein besonders guter Wirkungsgrad erzielen.
[0015] Vorzugsweise ist die Abdeckung so geformt, dass der seitliche Wandbereich und die
Lichtabgabefläche allseits einen Winkel von 90° einschließen. Hierdurch lässt sich
erzielen, dass bei Betrachtung der Leuchte entgegen der Normalen der Lichtabgabefläche
lediglich die Lichtabgabefläche sichtbar ist. Hierdurch lässt sich ein besonders hochwertiger
Eindruck der Leuchte bewirken.
[0016] Vorzugsweise ist die Abdeckung so geformt, dass durch die Lichtabgabefläche und den
seitlichen Wandbereich eine Quaderform festgelegt ist. Auf diese Weise lässt sich
besonders geeignet die Lichtabgabefläche in Form einer geraden Linie gestalten.
[0017] Vorzugsweise ist die Leuchte derart gestaltet, dass der Träger bei einer Betrachtung
der Leuchte entgegen der Normalen der Lichtabgabefläche vollständig durch die Abdeckung
verdeckt ist. Auch hierdurch lässt sich das äußere Erscheinungsbild der Leuchte vorteilhaft
besonders hochwertig wirkend gestalten.
[0018] Erfindungsgemäß ist die Abdeckung an dem Träger gleitend aufgehängt.
[0019] Vorzugsweise ist an dem Träger eine Lichtquelle, insbesondere in Form von LEDs (LED:
Licht emittierende Diode) gehaltert, wobei die Leuchte so gestaltet ist, dass ein
von der Lichtquelle abgegebenes Licht durch die Lichtabgabefläche hindurchtritt und
in einen Außenraum der Leuchte abgegeben wird. Auf diese Weise lässt sich vorteilhaft
erzielen, dass das Licht der Lichtquelle gut durchmischt wird, bevor es die Lichtabgabefläche
durchsetzt und somit eine besonders homogene Lichtverteilung auf der Lichtabgabefläche
bewirkt wird.
[0020] Vorzugsweise bildet der Träger einen Oberflächenbereich der Leuchte, wobei insbesondere
der Träger als Kühlkörper für die Lichtquelle der Leuchte ausgestaltet ist.
[0021] Vorzugsweise ist die Abdeckung im Bereich der Lichtabgabefläche mit einer ersten
Schicht und einer zweiten Schicht ausgebildet, wobei die erste Schicht diffus und
die zweite Schicht klar gestaltet ist. Dabei sind die erste Schicht und die zweite
Schicht herstellungstechnisch vorteilhaft durch eine Koextrusion gebildet.
[0022] Erfindungsgemäß weist die Leuchte eine Länge auf, die größer als 3 m, insbesondere
größer als 5 m ist.
[0023] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Bezug auf
die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Skizze eines Längsbereichs einer erfindungsgemäßen Leuchte,
- Fig. 2
- eine perspektivische Skizze eines Endbereichs der Leuchte,
- Fig. 3
- eine weitere perspektivische Skizze des Endbereichs aus einem anderen Blickwinkel,
- Fig. 4
- einen Längsschnitt durch den Endbereich der Leuchte,
- Fig. 5
- eine Skizze zu einem Querschnitt durch die Leuchte und
- Fig. 6
- einen vergrößerten Ausschnitt aus der Zeichnung der Fig. 5.
[0024] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Skizze eines Längsbereichs einer erfindungsgemäßen
Leuchte. Die Leuchte ist insgesamt länglich, so dass sie sich entlang einer Längsachse
L erstreckt. Die Leuchte weist eine längliche Abdeckung 2 auf, die sich entlang der
Längsachse L erstreckt.
[0025] In Fig. 5 ist eine Skizze zu einem Querschnitt normal zu der Längsachse gezeigt.
Die Abdeckung 2 weist eine Lichtabgabefläche 21 auf, die plan ist und in einer Ebene
E verläuft. Die Abdeckung 2 ist vorzugsweise aus einem Stück bestehend ausgebildet.
So lässt sich die Lichtabgabefläche 21 quasi "nahtlos" gestalten, insbesondere über
die gesamte Längserstreckung der Abdeckung 2 hinweg.
[0026] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Ebene E horizontal verläuft, wenn die
Leuchte, wie für einen Betrieb vorgesehen relativ zu der Vertikalen ausgerichtet ist,
wobei sich die Abdeckung 2 von der Ebene E nach oben hin erstreckt. Im Folgenden wird
der Einfachheit halber von dieser Orientierung der Leuchte ausgegangen. Im Allgemeinen
kann die Leuchte aber auch anderweitig orientiert sein.
[0027] Weiterhin weist die Leuchte einen länglichen Träger 3 auf, der sich ebenfalls entlang
der Längsachse L erstreckt, wobei die Abdeckung 2 an dem Träger 3 gehaltert angeordnet
ist.
[0028] Die Abdeckung 2 besteht aus einem Kunststoff, beispielsweise aus PMMA. Der Träger
3 besteht aus einem Metall, beispielsweise aus Aluminium.
[0029] Die Leuchte ist sehr lang gestaltet, also mehr als drei Meter, vorzugsweise mehr
als fünf Meter. Beispielsweise weist sie eine Länge von bis zu acht Metern auf. Je
länger die Leuchte ist, desto mehr wirken sich im Allgemeinen Längenänderungen aus,
die durch Temperaturschwankungen bedingt sind. Bei der hier gezeigten Leuchte erstreckt
sich die Abdeckung 2 über die gesamte Länge der Leuchte während der Träger 3 etwas
kürzer als die Abdeckung 2 gestaltet ist.
[0030] In den Figuren 2 und 3 sind zwei perspektivische Ansichten auf einen Endbereich der
Leuchte skizziert. Wie in den Skizzen exemplarisch anhand des einen Endbereichs dargestellt,
insbesondere in Fig. 3, die eine Ansicht von schräg oben zeigt, ist die Gestaltung
vorzugsweise so, dass sich mit Bezug auf die Längsachse L die Abdeckung 2 an ihren
beiden Endbereichen über den Träger 3 hinaus erstreckt. Hierdurch wird ermöglicht,
dass es im Fall einer temperaturbedingten Verkürzung der Abdeckung 2 nicht dazu kommt,
dass - bei Betrachtung der Leuchte entgegen der Normalen der Lichtabgabefläche 21,
also so wie in Fig. 5 durch einen Pfeil p angedeutet - der Träger 3 an einem der beiden
Endbereiche sichtbar wird.
[0031] Die Abdeckung 2 weist weiterhin einen seitlichen Wandbereich 22 auf, der sich in
geschlossen umlaufender Form unmittelbar an die Lichtabgabefläche 21 anschließt. Im
gezeigten Beispiel ist die Abdeckung 2 so geformt, dass der seitliche Wandbereich
22 und die Lichtabgabefläche 21 allseits einen Winkel von 90° einschließen. Insbesondere
ist die Abdeckung 2 vorzugsweise so geformt, dass durch die Lichtabgabefläche 21 und
den seitlichen Wandbereich 22 eine Quaderform festgelegt ist. Im Vergleich zum eingangs
erwähnten Stand der Technik sind hier also gleichsam die stirnseitigen "Endkappen"
als integraler Teil der Abdeckung 2 gestaltet, bzw. solche Endkappen sind durch die
beschriebene Gestaltung hinfällig.
[0032] Die Gestaltung kann dabei beispielsweise so sein, dass der Quader bzw. die Abdeckung
2 eine, quer zu der Längsachse
L gemessene Breite
b aufweist, die zwischen 50 mm und 200 mm, also beispielsweise 100 mm beträgt und eine,
senkrecht zu der Längsachse
L und zu der Richtung der Breite
b stehende Höhe
h, die zwischen 30 mm und 150 mm beträgt, also beispielsweise 50 mm oder 60 mm.
[0033] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Gestaltung weiterhin so, dass sich der
Träger 3 auch mit Bezug auf die Breite
b weniger weit erstreckt als die Abdeckung 2, so dass sich auch entlang dieser Breitenerstreckung
die Abdeckung 2 über den Träger 3 hinaus erstreckt. Auf diese Weise ist die Leuchte
so gestaltet, dass der Träger 3 bei einer Betrachtung der Leuchte normal auf die bzw.
zur Lichtabgabefläche 21, vollständig durch die Abdeckung 2 verdeckt ist. Hierdurch
lässt sich erzielen, dass sich eine temperaturschwankungsbedingte Längenänderung der
Abdeckung 2 für einen Betrachter praktisch nicht bemerkbar macht. Vorzugsweise ist
der Träger 3 mit Bezug auf die Abdeckung 2 konzentrisch nach innen versetzt.
[0034] Vorzugsweise ist die Leuchte weiterhin so gestaltet, dass bei der genannten Betrachtung
der Leuchte auch keine anderweitigen Leuchtenteile neben der Lichtabgabefläche 21
sichtbar sind.
[0035] Auf dem seitlichen Wandbereich 22 ist eine lichtdichte Schicht 4 aufgebracht. Dies
ist beispielhaft in Fig. 6 angedeutet, die einen Ausschnitt "A" aus Fig. 5 vergrößert
zeigt. Durch die lichtdichte Schicht 4 lässt sich erzielen, dass die Lichtabgabefläche
21 einen besonders klar bzw. scharf verlaufenden Rand aufweist. Dementsprechend ist
die Schicht 4 vorzugsweise so gestaltet, dass sie einen umlaufenden Rand der Lichtabgabefläche
21 bildet. Die Schicht 4 erstreckt sich in diesem Fall also ringförmig geschlossen
entlang des gesamten seitlichen Wandbereichs 22. In dem gezeigten Beispiel ist die
Gestaltung so, dass der seitliche Wandbereich 22 vollständig mit der Schicht 4 bedeckt
ist. Dementsprechend erstreckt sich in diesem Fall auch die Schicht 4 vorteilhaft
über die gesamte Höhe
h, die gesamte Breite
b und die gesamte Länge der Abdeckung 2. Mit anderen Worten kann vorgesehen sein, dass
sich die Schicht 4 über alle senkrechten Wandbereiche der Abdeckung 2 erstreckt. Durch
die Schicht 4 kann also eine lichtdichte Kaschierung gebildet sein.
[0036] Die Schicht 4 kann beispielsweise durch eine Folie gebildet sein, insbesondere durch
eine Metall-Folie. Die Folie kann beispielsweise durch eine Folienprägung auf dem
seitlichen Wandbereich 22 aufgebracht sein. Alternativ - oder auch ergänzend - kann
die Schicht 4 durch einen Lack gebildet sein, insbesondere in Form einer dauerelastischen
Lackierung.
[0037] Weiterhin alternativ kann die Schicht 4 zusammen mit der Abdeckung 2 durch eine Koextrusion
gebildet sein, so dass auf diese Weise quasi ein dünner, lichtdichter Seitensteg gebildet
ist.
[0038] Vorzugsweise ist die Schicht 4 derart gestaltet, dass sie eine besonders geringe
Stärke aufweist, um so den Rand der Lichtabgabefläche 21 besonders scharf wirkend
gestalten zu können.
[0039] Vorzugsweise ist an dem Träger 3 eine Lichtquelle 5 gehaltert. Bei der Lichtquelle
5 kann es sich insbesondere um mehrere LEDs handeln, die vorzugsweise matrixartig
auf einer Platine angeordnet ist, die wiederum, insbesondere gut wärmeleitend an dem
Träger 3 gehaltert ist. Die Leuchte ist dabei so gestaltet, das ein von der Lichtquelle
5 abgegebenes Licht durch die Lichtabgabefläche 21 hindurchtritt und in einen Außenraum
der Leuchte abgegeben wird. Mit anderen Worten stellt die Lichtquelle 5 vorzugsweise
eine Lichtquelle 5 zur Lichtabgabe der Leuchte dar.
[0040] Vorzugsweise ist die Schicht 4 so gestaltet, dass sie reflektierend ist, insbesondere
auf ihrer Innenseite, also auf derjenigen Seite, die zu einem Mittelpunkt der Abdeckung
2 hin weist. Hierdurch lässt sich für die Leuchte ein besonders guter Wirkungsgrad
erzielen.
[0041] Der Träger 3 ist vorzugsweise so gestaltet, das er einen Oberflächenbereich der Leuchte
bildet. Insbesondere kann er als Kühlkörper für die Lichtquelle 5 ausgestaltet sein.
Die Abdeckung 2 ist an dem Träger gleitend aufgehängt, wie andeutungsweise in Fig.
5 gezeigt. Vorzugsweise weist die Abdeckung 2 hierzu an dem oberen Rand des seitlichen
Wandbereichs 21 einen nach innen weisenden Flanschbereich 23 auf, der entlang der
Bereiche, die sich parallel zu der Längsachse L erstrecken, als Auflageflächen der
Abdeckung 2 zu deren Halterung an dem Träger 3 ausgestaltet sind, wie dies aus Fig.
6 andeutungsweise hervorgeht. An den beiden stirnseitigen Endbereichen kann vorgesehen
sein, dass der Flanschbereich 23 lediglich bis an den Träger 3 heranreicht, aber diesen
nicht überlappt. Dies geht aus Fig. 4 hervor, die einen Längsschnitt durch den Endbereich
der Leuchte zeigt.
[0042] Die Form der Abdeckung 2 kann dementsprechend insgesamt einen länglichen Quader beschreiben,
wobei eine der vier Längsseiten, hier die nach oben weisende Längsseite, eine insbesondere
rechteckige Öffnung aufweist, die zur Aufhängung an dem Träger 3 ausgestaltet ist.
[0043] An dem Träger 3 kann außerdem wenigstens ein weiteres Leuchtenbauteil, beispielsweise
ein Betriebsgerät 6 zum Betrieb der Lichtquelle 5 gehaltert sein. Auch ein Aufhängeelement
zur Aufhängung der Leuchte, beispielsweise an einer Decke kann an dem Träger 3 vorgesehen
bzw. ausgebildet sein.
[0044] Eine besonders geeignete Lichtverteilung auf der Lichtabgabefläche 21 lässt sich
erzielen, wenn die Abdeckung 2 im Bereich der Lichtabgabefläche 21 mit einer ersten
Schicht 211 und einer zweiten Schicht 212 ausgebildet ist, wobei die erste Schicht
211 diffus und die zweite Schicht 212 klar gestaltet ist. Insbesondere kann dabei
die diffuse bzw. erste Schicht 211 mit Bezug auf den Mittelpunkt der Abdeckung 2 eine
innere Schicht bilden und die klare bzw. zweite Schicht 212 eine äußere Schicht. Herstellungstechnisch
vorteilhaft können hierzu die erste Schicht 211 und die zweite Schicht 212 durch eine
Koextrusion gebildet sein. Der seitliche Wandbereich 22 bzw. die restliche Abdeckung
2 kann dieselben Materialeigenschaften bzw. optischen Eigenschaften aufweisen wie
die erste Schicht 211. Alternativ können die beiden genannten Schichten 211, 212 auch
getrennt voneinander ausgebildet sein.
[0045] Die Leuchte eignet sich beispielsweise dafür, mit einer umlaufenden Schattenfuge
in eine Decke eingebaut zu werden. Die Schattenfuge kann dabei sehr schmal sein, beispielsweise
lediglich 13 mm.
[0046] Die Lichtabgabefläche 21 lässt sich also sehr exakt gestalten. Die Leuchte ermöglicht
sozusagen eine rahmenlose Anmutung der Lichtabgabefläche 21.
1. Leuchte, aufweisend
- eine längliche Abdeckung (2) mit einer, in einer Ebene (E) verlaufenden, planen
Lichtabgabefläche (21) und
- einen länglichen Träger (3), wobei die Abdeckung (2) an dem Träger (3) gehaltert
angeordnet ist, wobei die Abdeckung (2) einen seitlichen Wandbereich (22) aufweist,
der sich in geschlossen umlaufender Form unmittelbar an die Lichtabgabefläche (21)
anschließt,
wobei auf dem seitlichen Wandbereich (22) eine lichtdichte Schicht (4) aufgebracht
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdeckung (2) an dem Träger (3) gleitend aufgehängt ist, wobei die Abdeckung
(2) aus Kunststoff besteht und der Träger (3) aus Metall, wobei die Leuchte eine Länge
aufweist, die größer als 3 m ist.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
bei der die Schicht (4) aus einem Metall besteht und die Abdeckung (2) beispielsweise
aus PMMA.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,
bei der die Schicht (4) durch eine Folie und/oder durch einen Lack gebildet ist oder
durch eine Koextrusion zusammen mit der Abdeckung (2) gebildet ist.
4. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die Schicht (4) reflektierend gestaltet ist.
5. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die Abdeckung (2) so geformt ist, dass der seitliche Wandbereich (22) und
die Lichtabgabefläche (21) allseits einen Winkel von 90° einschließen.
6. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die Abdeckung (2) so geformt ist, dass durch die Lichtabgabefläche (21) und
den seitlichen Wandbereich (22) eine Quaderform festgelegt ist.
7. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
die derart gestaltet ist, dass der Träger (3) bei einer Betrachtung der Leuchte normal
auf die Lichtabgabefläche (21) vollständig durch die Abdeckung (2) verdeckt ist.
8. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der an dem Träger (3) eine Lichtquelle (5), insbesondere in Form von LEDs gehaltert
ist, wobei die Leuchte so gestaltet ist, dass ein von der Lichtquelle (5) abgegebenes
Licht durch die Lichtabgabefläche (21) hindurchtritt und in einen Außenraum der Leuchte
abgegeben wird.
9. Leuchte nach Anspruch 8,
bei der der Träger (3) einen Oberflächenbereich der Leuchte bildet und insbesondere
als Kühlkörper für die Lichtquelle (5) der Leuchte ausgestaltet ist.
10. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die Abdeckung (2) im Bereich der Lichtabgabefläche (21) mit einer ersten Schicht
(211) und einer zweiten Schicht (212) ausgebildet ist, wobei die erste Schicht (211)
diffus und die zweite Schicht (212) klar gestaltet ist.
11. Leuchte nach Anspruch 10,
bei der die erste Schicht (211) und die zweite Schicht (212) durch eine Koextrusion
gebildet sind.
12. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
die eine Länge aufweist, die größer als 5 m ist.
1. A luminaire, having
- an elongated cover (2) with a planar light emission surface (21) running in a plane
(E) and
- an elongated carrier (3), wherein the cover (2) is arranged held on the carrier
(3),
wherein the cover (2) has a lateral wall area (22), which directly adjoins the light
emission surface (21) in a closed circumferential shape,
wherein a light-tight layer (4) is applied to the lateral wall area (22),
characterized in
that the cover (2) is suspended in a sliding manner on the carrier (3), wherein the cover
(2) consists of plastic and the carrier (3) of metal, wherein the luminaire has a
length, which is greater than 3 m.
2. A luminaire according to Claim 1,
in which the layer (4) consists of a metal and the cover (2), for example, of PMMA.
3. A luminaire according to Claim 1 or 2,
in which the layer (4) is formed by a film and/or by a lacquer or is formed by a coextrusion
together with the cover (2).
4. A luminaire according to any one of the preceding claims,
in which the layer (4) is designed to be reflective.
5. A luminaire according to any one of the preceding claims,
in which the cover (2) is formed so that the lateral wall area (22) and the light
emission surface (21) enclose an angle of 90° on all sides.
6. A luminaire according to any one of the preceding claims,
in which the cover (2) is formed so that a parallelepiped shape is defined by the
light emission surface (21) and the lateral wall area (22).
7. A luminaire according to any one of the preceding claims,
which is designed in such a manner that the carrier (3) is covered completely by the
cover (2) when looking at the luminaire normal to the light emission surface (21).
8. A luminaire according to any one of the preceding claims,
in which a light source (5), in particular, in the form of LEDs is held on the carrier
(3), wherein the luminaire is designed so that a light emitted from the light source
(5) passes through the light emission surface (21) and is emitted into an external
space of the luminaire.
9. A luminaire according to Claim 8,
in which the carrier (3) forms a surface area of the luminaire and is designed in
particular as a cooling body for the light source (5) of the luminaire.
10. A luminaire according to any one of the preceding claims,
in which the cover (2) is designed in the area of the light emission surface (21)
with a first layer (211) and a second layer (212), wherein the first layer (211) is
designed to be diffuse and the second layer (212) to be clear.
11. A luminaire according to Claim 10,
in which the first layer (211) and the second layer (212) are formed by a coextrusion.
12. A luminaire according to any one of the preceding claims,
which has a length, which is greater than 5 m.
1. Luminaire comprenant
- un couvercle allongé (2) avec une surface d'émission de lumière (21) plane s'étendant
dans un plan (E) et
- un support allongé (3), le couvercle (2) étant maintenu sur le support (3),
le couvercle (2) comprenant une partie de paroi latérale (22) qui se raccorde, sous
une forme circulaire fermée, directement à la surface d'émission de lumière (21),
une couche opaque à la lumière (4) étant appliquée à partie de paroi latérale (22),
caractérisé en ce que
le couvercle (2) est suspendu de manière coulissante au support (3),
le couvercle (2) étant constitué d'une matière plastique et le support (3) de métal,
le luminaire présentant une longueur supérieure à 3 m.
2. Luminaire selon la revendication 1,
dans lequel la couche (4) est constituée d'un métal et le couvercle (2) est constitué
par exemple de PMMA.
3. Luminaire selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel la couche (4) est constituée d'un film et/ou d'une peinture ou est formée
par coextrusion conjointement avec le couvercle (2).
4. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel la couche (4) est conçue de façon à être réfléchissante.
5. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel le couvercle (2) est formé de façon à ce que la partie de paroi latérale
(22) et la surface d'émission de lumière (21) forment de tous les côtés un angle de
90°.
6. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel le couvercle (2) est formé de façon à ce qu'une forme parallélépipédique
est définie par la surface d'émission de lumière (21) et la partie de paroi latérale
(22).
7. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
qui est conçu de façon à ce que le support (3) soit recouvert entièrement par le couvercle
(2) lors d'une observation du luminaire de manière perpendiculaire à la surface d'émission
de lumière (21).
8. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel, sur le support (3), est maintenue une source de lumière (5), plus particulièrement
sous la forme de LED, le luminaire étant conçu de façon à ce qu'une lumière émise
par la source de lumière (5) traverse la surface d'émission de lumière (21) et soit
émise dans un espace externe du luminaire.
9. Luminaire selon la revendication 8,
dans lequel le support (3) constitue une partie de surface du luminaire et plus particulièrement
est conçu comme un corps de refroidissement pour la source de lumière (5) du luminaire.
10. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel le couvercle (2) est conçu, au niveau de la surface d'émission de lumière
(21), avec une première couche (211) et une deuxième couche (212), la première couche
(211) étant diffuse et la deuxième couche (212) étant transparente.
11. Luminaire selon la revendication 10,
dans lequel la première couche (211) et la deuxième couche (212) sont formées par
coextrusion.
12. Luminaire selon l'une des revendications précédentes,
qui présente une longueur supérieure à 5 m.