TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kontaktvorrichtung zur Kontaktierung einer
Stromschiene nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen zur Kontaktierung von Stromschienen
bekannt.
[0003] Beispielsweise zeigt die
US 7,806,711 eine derartige Vorrichtung. Die Vorrichtung umfasst Hebelelemente, welche über eine
Feder mit einer Federkraft beaufschlagt werden. Die Hebelelemente sind an einer Stromschiene
befestigt und dienen der Kontaktierung dieser einen Stromschiene mit einer anderen
Stromschiene. Diese andere Stromschiene wird dabei in den Zwischenraum zwischen zwei
Hebelelementen eingeschoben.
[0004] Nachteilig an der Kontaktierung gemäss der
US 7,806,711 ist, dass es bei einer Verkantung der beiden Stromschienen zueinander nicht zu einem
definierten Kontakt kommen.
[0005] EP0573368 offenbart eine Kontaktvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung eine Aufgabe zugrunde,
eine Kontaktvorrichtung zur Kontaktierung einer Stromschiene anzugeben, welche die
Nachteile des Standes der Technik überwindet. Insbesondere soll die Kontaktierung
von Stromschienen unterschiedlicher Breite und/oder das Ausgleichen einer Winkeltoleranz
verbessert werden.
[0007] Diese Aufgabe löst der Gegenstand nach Anspruch 1. Demgemäss dient eine Kontaktvorrichtung
zur Kontaktierung einer Stromschiene mit mindestens zwei parallel und beabstandet
zueinander verlaufenden Kontaktflächen. Die Kontaktvorrichtung umfasst eine Klemmeinheit
zur Bereitstellung einer Klemmkraft auf die eine erste der besagten Kontaktflächen
und eine Kontakteinheit zur elektrischen Kontaktierung einer zweiten der besagten
Kontaktflächen. Die Klemmeinheit liegt zur Kontakteinheit beabstandet, so dass zwischen
der Klemmeinheit und der Kontakteinheit ein Zwischenraum vorhanden ist, welcher der
Aufnahme der besagten Stromschiene dient. Die Klemmeinheit umfasst ein auf die besagte
Kontaktfläche wirkendes Klemmelement, insbesondere ein Hebel. Das Klemmelement ist
bezüglich des Zwischenraums auf die Kontaktfläche bewegbar. Die Kontakteinheit umfasst
eine Kontaktbacke mit einer zum Zwischenraum zugewandten Oberfläche, mindestens ein
von der Oberfläche in den Zwischenraum einragendes Kontaktelement und ein mit dem
Kontaktelement elektrisch leitend in Verbindung stehendes Anschlusselement. Vorzugsweise
ist das Kontaktelement bezüglich der Oberfläche verschiebbar oder bewegbar ausgebildet.
[0008] Mit dem Klemmelement kann also der Zwischenraum zwischen Kontakteinheit und Klemmeinheit
verkleinert werden, wobei die Kontaktvorrichtung gegen die Stromschiene gezogen wird.
Durch das mindestens eine verschiebbare Kontaktelement können Winkelfehler und/oder
Unebenheiten in der Stromschiene ausgeglichen werden, so dass immer ein guter elektrischer
Kontakt ermöglicht wird.
[0009] Das Kontaktelement steht in einem Beispiel mit einer Kontaktfläche mit der Kontaktfläche
der Stromschiene elektrisch leitend in Verbindung. Die Kontaktfläche kann verschiedenartig
ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Kontaktfläche die Gestalt einer ebenen oder
plan parallel zur besagten Oberfläche verlaufenden Fläche ausgebildet sein. Weiter
kann die Kontaktfläche mindestens ein Schneidelement umfassen. Vorzugsweise ist das
Schneidelement eine Schneidkante oder eine kegelförmig ausgebildete Spitze. Das mindestens
eine Schneidelement erstreckt sich dabei vorzugsweise von der planen Fläche. Auch
kann die Kontaktfläche ausschliesslich durch das mindestens eine Schneidelement bereitgestellt
werden.
[0010] Das Schneidelement hat den Vorteil, dass beispielsweise Stromschienen, welche mit
einem elektrisch isolierenden Schrumpfschlauch, einer Lackschicht, einer Oxidschicht
oder anderweitig mit einem elektrisch isolierenden Material überzogen sind, ebenfalls
mit der Kontaktvorrichtung kontaktierbar sind.
[0011] Besonders bevorzugt sind mehrere Kontaktelemente in regelmässigen Abständen zueinander
angeordnet.
[0012] Das Anschlusselement steht in einer besonders bevorzugten Ausführungsform mit einem
Kabel in Verbindung. Insbesondere über eine Anschlusseinheit.
[0013] In einem weiteren Beispiel weist das Kontaktelement die Gestalt eines Stiftes auf.
Der Stift ist in einer Bohrung in der Kontaktbacke bewegbar gelagert und umfasst eine
Kontaktfläche zur elektrischen Kontaktierung der Stromschiene. Die Kontaktfläche kann
die Stirnseite des Stiftes und mindestens ein auf der Stirnseite angeordnetes Schneidelement
sein. Alternativ kann die Kontaktfläche auch ausschliesslich durch das mindestens
eine Schneidelement bereitgestellt werden, wobei dieses dann den Stift zum Zwischenraum
hin abschliesst.
[0014] Vorzugsweise ist der Stift in der besagten Bohrung mit einer Feder beaufschlagt,
wobei die Feder den Stift von der Bohrung her gesehen in Richtung Oberfläche drückt.
Die Federkraft wirkt in Richtung des Zwischenraumes. Bei der Kontaktierung mit der
Stromschiene kann der Stift in die Bohrung gegen die Federkraft bewegt werden.
[0015] Vorzugsweise sind die Klemmeinheit und die Kontakteinheit entlang einer Bewegungsachse
relativ zueinander verschiebbar, so dass der Abstand bzw. die Breite des Zwischenraums
zwischen Klemmeinheit und Kontakteinheit im Wesentlichen auf die Breite der Stromschiene
einstellbar ist.
[0016] Durch die relative Verschiebbarkeit zwischen Klemmeinheit und Kontakteinheit lässt
sich der Zwischenraum grob auf die Breite der Stromschiene einstellen. Die feine Einstellung,
welche letztendlich zur Kontaktierung führt, wird durch das Klemmelement und das Kontaktelement
wie oben beschrieben erreicht. Durch diese Einstellbarkeit lassen sich Stromschienen
unterschiedlicher Breite besonders einfach und schnell kontaktieren.
[0017] Vorzugsweise stehen die Kontakteinheit und die Klemmeinheit über Führungselemente
miteinander in Kontakt. Diese Führungselemente lassen eine Relativbewegung zwischen
Kontakteinheit und Klemmeinheit entlang einer Bewegungsachse zu und verhindern eine
Relativbewegung um die Bewegungsachse. Kontakteinheit und Klemmeinheit lassen sich
also entlang einer Linearbewegung aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegen. Mit
anderen Worten gesagt: Die Führungselemente lassen eine axiale Verschiebung der Kontakteinheit
bezogen auf die Klemmeinheit bei gleichzeitigem Verhindern einer radialen Bewegung
zwischen den beiden Bauteilen zu.
[0018] Vorzugsweise weisen die Führungselemente die Gestalt von wenigstens einem Führungsstift
auf, welcher in eine Öffnung der Kontakteinheit und eine Öffnung der Klemmeinheit
einragt. Vorzugsweise ist der Führungsstift in eine der Öffnungen eingepresst und
wird dort fest gehalten.
[0019] Vorzugsweise weist die Kontaktvorrichtung ein längliches sich entlang der Bewegungsachse
erstreckendes Verbindungselement auf, über welches die Kontakteinheit und die Klemmeinheit
miteinander in Verbindung stehen.
[0020] Vorzugsweise weist das Verbindungselement die Gestalt eines Stabes, insbesondere
mit einem kreisrunden Querschnitt, auf. Alternativ weist das Verbindungselement vorzugsweise
die Gestalt eines Rohres auf.
[0021] Vorzugsweise ist die Klemmeinheit, besonders bevorzugt im Endbereich des Verbindungselementes,
bezüglich einer Bewegung entlang der Bewegungsachse fest mit dem Verbindungselement
in Verbindung und die Kontakteinheit ist auf der Mantelfläche des Verbindungselementes
bewegbar gelagert. Durch die Verschiebbarkeit der Kontakteinheit lässt sich die besagte
Einstellung des Zwischenraumes erreichen.
[0022] Vorzugsweise ist das Verbindungselement um die Bewegungsachse drehbar zur feststehenden
Klemmeinheit und zur feststehenden Kontakteinheit gelagert. Folglich lässt sich das
Verbindungselement zu den beiden Einheiten um die Bewegungsachse verdrehen.
[0023] In einer bevorzugten Ausführungsform steht das Verbindungselement über eine Lagerstelle
mit der Klemmeinheit in Verbindung, wobei das Verbindungselement zur Klemmeinheit
bezüglich einer Bewegung entlang der besagten Bewegungsachse fest gelagert ist und
wobei das Verbindungselement zur Klemmeinheit bezüglich einer Bewegung um die Bewegungsachse
verdrehbar gelagert ist.
[0024] Besonderes bevorzugt weist die besagte Lagerstelle an der Klemmeinheit ein winklig
zum Verbindungselement liegendes Verriegelungselement und eine am Verbindungselement
angeordnete und um die Bewegungsachse umlaufende Nut auf, wobei das Verriegelungselement
in die Nut eingreift. Das Verriegelungselement ist vorzugsweise gabelförmig ausgebildet,
so dass es auf zwei Seiten in die Nut eingreifen kann.
[0025] In der besagten bevorzugten Ausfuhrungsform weist die Kontakteinheit, insbesondere
die Kontaktbacke, eine durchgehende Öffnung auf, wobei das Verbindungselement durch
diese Öffnung hindurchgeführt wird. Das Verbindungselement ist zur Kontakteinheit
um die Bewegungsachse verschwenkbar und entlang der Bewegungsachse bewegbar.
[0026] Besonders bevorzugt weist die Öffnung in der Kontakteinheit ein Innengewinde und
das Verbindungselement ein mit dem Innengewinde zusammenarbeitendes Aussengewinde
auf, wobei bei der Verdrehung des Verbindungselementes zur feststehenden Kontakteinheit
die Kontakteinheit entlang der Bewegungsachse bewegt wird. Der Weg der Bewegung pro
Umdrehung ist dabei von der Steigung des Gewindes abhängig.
[0027] Die Anordnung der Gewinde hat den Vorteil, dass das Einstellen der lichten Weite
des Zwischenraumes durch ein Drehen des Verbindungselementes erfolgen kann. Somit
kann der Benutzer durch Drehen des Verbindungselementes den Abstand der Kontakteinheit
bezüglich der Klemmeinheit einstellen.
[0028] In einer Weiterbildung der Erfindung stellt das Verbindungselement ein Teil des Anschlusselementes
dar, wobei das Verbindungselement mit den Kontaktelementen der Kontakteinheit über
eine elektrisch leitende Verbindung in elektrischem Kontakt steht.
[0029] Folglich greifen also die Kontaktelemente an der Stromschiene an und das Verbindungselement
wird über die Kontaktelemente elektrisch leitend mit der Stromschiene verbunden.
[0030] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform steht das mindestens eine Kontaktelement
elektrisch leitend mit der Kontaktbacke in Verbindung und die Kontaktbacke steht elektrisch
leitend mit dem Verbindungselement in Verbindung. Folglich wird also über die Kontaktbacke
eine elektrisch leitende Verbindung zwischen Kontaktelement und Verbindungselement
hergestellt.
[0031] Vorzugsweise ist zwischen dem mindestens einen Kontaktelement und der Kontaktbacke
und/oder zwischen der Kontaktbacke und dem Verbindungselement ein Vermittlungselement,
vorzugsweise eine Kontaktlamelle, vorgesehen.
[0032] Vorzugsweise weist das Anschlusselement eine Anschlussaufnahme auf, welche mit dem
Verbindungselement oder dem Anschlusselement elektrisch leitend in Verbindung steht
und welche einen Anschlussabschnitt zur Aufnahme eines Kabels aufweist. Die Anschlussaufnahme
ist vorzugsweise gegenüber der Klemmeinheit angeordnet. Anschlusselement und Anschlussaufnahme
bilden eine Anschlusseinheit.
[0033] Vorzugsweise erstreckt sich das Verbindungselement mindestens teilweise in eine Öffnung
in der Anschlussaufnahme hinein, wobei in der Öffnung ein Vermittlungselement, insbesondere
eine Kontaktlamelle, angeordnet ist, welches ein elektrischer Kontakt zwischen Anschlussaufnahme
und Verbindungselement vermittelt, und wobei das Verbindungselement drehbar in der
Öffnung gelagert ist.
[0034] Folglich ruht die Anschlussaufnahme bei einer Drehung des Verbindungselementes relativ
zu den der Klemmeinheit und der Kontakteinheit.
[0035] Vorzugsweise ist das Klemmelement mit einem Aktuatorelement betätigbar, wobei das
Aktuatorelement vorzugsweise eine durch das Verbindungselement gelagerte Stange ist,
welche mit einem vorderen Ende auf den Hebel wirkt. Besonders bevorzugt ist das Aktuatorelement
innerhalb des rohrförmigen Verbindungselementes gelagert.
[0036] Besonders bevorzugt weist das Verbindungselement ein Innengewinde zur Aufnahme einer
Stellschraube auf, wobei die Stellschraube auf das Aktuatoerlement, insbesondere auf
das hintere Ende der Stange wirkt und bei einer Drehung der Stellschraube das Aktuatorelement
im Verbindungselement bewegt wird.
[0037] Besonders bevorzugt weist der Hebel ein Rückstellelement in der Gestalt einer Feder
auf, welche den Hebel in einer Ruhelage hält.
[0038] Vorzugsweise weist die Kontaktvorrichtung weiter ein Gehäuse auf, welches elektrisch
isolierend ausgebildet ist.
[0039] Das Gehäuse umfasst vorzugsweise ein erstes Gehäuseteil, das sich um die Kontaktbacke
herum erstreckt und ein zweites Gehäuseteil, das sich um das Verbindungselement herum
erstreckt und mit diesem drehfest in Verbindung steht, wobei sich die Gehäuseteile
abschnittsweise überlappen. Während der Einstellbewegung zwischen Klemmeinheit und
Kontakteinheit kann der Benutzer die Bewegung über das zweite Gehäuseteil auf das
Verbindungselement aufbringen.
[0040] In einer alternativen Ausführungsform weist das Anschlusselement die Gestalt eines
Rohr auf, in welchem ein Aktuatorelement entlang der Mittelachse des Rohrs längsverschieblich
und drehfest zum Rohr gelagert ist, welches Aktuatorelement mit seinem vorderen Ende
auf das Klemmelement, insbesondere auf die Klemmbacke wirkt, wodurch dieses relativ
zur Kontakteinheit verschiebbar ist. In dieser Ausführungsform umfasst die Kontaktvorrichtung
die Klemmeinheit, die Kontakteinheit und das Anschlusselement, mit welchem mindestens
die Kontakteinheit, vorzugsweise auch die Klemmeinheit, elektrisch leitend in Verbindung
steht.
[0041] Besonders bevorzugt ist bei der besagten alternativen Ausführungsform am Ende des
Rohrs gegenüber Klemmelement und Kontaktelement eine Anschlusseinheit angeordnet.
Die Anschlusseinheit ist dabei so ausgebildet, dass diese mit einem externen Element
elektrisch leitend verbindbar ist. Mit der Anschlusseinheit ist das Anschlusselement,
welches mit der Kontakteinheit elektrisch leitend in Verbindung steht, mit dem externen
Element verbindbar.
[0042] Die Anschlusseinheit weist eine Anschlussaufnahme mit einer Öffnung auf. Das Anschlusselement,
insbesondere das Rohr erstreckt sich mindestens teilweise in eine Öffnung in der Anschlussaufnahme
hinein, wobei in der Öffnung ein Vermittlungselement, insbesondere eine Kontaktlamelle,
angeordnet ist, welches ein elektrischer Kontakt zwischen Anschlussaufnahme und dem
Anschlusselement, insbesondere dem Rohr, vermittelt, und wobei das Anschlusselement,
insbesondere das Rohr, drehbar oder fest in der Öffnung gelagert ist.
[0043] Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0044] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen
sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Kontaktvorrichtung mit einer Klemmeinheit und einer
Kontakteinheit gemäss einem ersten Beispiel;
- Fig. 2
- eine Schnittansicht durch die Kontaktvorrichtung nach Figur 1;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht durch die Kontaktvorrichtung nach Figur 1, wobei die Kontakteinheit
an einer anderen Position gezeigt wird;
- Fig. 4
- eine Detailansicht der Figur 2;
- Fig. 5
- eine Detailansicht der Figur 2;
- Fig. 6
- eine Schnittansicht durch die Kontakteinheit gemäss Fig. 1;
- Fig. 7
- eine Detailansicht von Klemmeinheit und Kontakteinheit nach Fig. 1;
- Fig. 8a/b
- eine perspektivische und teilweise geschnittene Ansicht einer Kontaktvorrichtung mit
einer Klemmeinheit und einer Kontakteinheit gemäss einem zweiten Beispiel;
- Fig. 9
- eine Schnittansicht durch die Kontaktvorrichtung nach Figur 8;
- Fig. 10
- eine Schnittansicht durch die Kontaktvorrichtung nach Figur 8, wobei die Kontakteinheit
an einer anderen Position gezeigt wird;
- Fig. 11
- eine Detailansicht der Figur 9;
- Fig. 12
- eine Detailansicht der Figur 9;
- Fig. 13a/b
- eine perspektivische Ansicht einer Kontaktvorrichtung mit einer Klemmeinheit und einer
Kontakteinheit gemäss einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 13c
- eine Schnittdarstellung der Figur 13a;
- Fig. 14
- eine Schnittansicht durch die Kontaktvorrichtung nach Figur 13;
- Fig. 15
- eine Schnittansicht durch die Kontaktvorrichtung nach Figur 13, wobei die Kontakteinheit
an einer anderen Position gezeigt wird;
- Fig. 16
- eine Detailansicht der Figur 15;
- Fig. 17
- eine Detailansicht der Figur 15; und
- Fig. 18
- eine perspektivische Detailansicht der Figur 13 mit einem Kontaktelement nach einer
zweiten Variante.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0045] In den Figuren 1 bis 7 wird ein erstes Beispiel gezeigt. In den Figuren 8a bis 12
wird ein zweites Beispiel gezeigt. Schliesslich zeigen die Figuren 13a bis 18 eine
erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Gleiche Teile tragen gleiche Bezugszeichen.
[0046] In der Figur 1 wird eine Kontaktvorrichtung 1 gemäss einem ersten Beispiel zum Kontaktieren
einer Stromschiene 2 gezeigt. Die Stromschiene 2 wird in den Figuren 2 und 3 schematisch
dargestellt. Die Kontaktvorrichtung 1 dient zum Anschluss eines mit der Kontaktvorrichtung
1 in Verbindung stehenden Kabels, welches in der Figur 1 nicht dargestellt ist, an
die Stromschiene. Es soll ein elektrischer Kontakt zwischen der Stromschiene und dem
Kabel bereitgestellt werden.
[0047] Die Kontaktvorrichtung 1 umfasst eine Klemmeinheit 5 zur Bereitstellung einer Klemmkraft
auf die Stromschiene und eine Kontakteinheit 6 zur elektrischen Kontaktierung der
Stromschiene. Weiter umfasst die Kontaktvorrichtung 1 gemäss der Figur 1 eine Anschlusseinheit
21. Die Anschlusseinheit 21 dient dem Anschluss eines Kabels an die Kontaktvorrichtung
1.
[0048] Die Klemmeinheit 5 ist beabstandet zur Kontakteinheit 6 angeordnet. Zwischen Klemmeinheit
5 und der Kontakteinheit 6 ist ein Zwischenraum 7 vorhanden, welcher der Aufnahme
der besagten Stromschiene dient.
[0049] Die Klemmeinheit 5 und die Kontakteinheit 6 sind bewegbar zueinander ausgebildet.
Die Figuren 2 und 3 zeigen die Kontaktvorrichtung 1 in einer Schnittdarstellung. Der
Zwischenraum 7 zwischen der Klemmeinheit 5 und der Kontakteinheit 6 ist bei der in
der Figur 2 gezeigten Stellung kleiner als bei der in der Figur 3 gezeigten Stellung.
In der Figur 2 kann also eine dünnere Stromschiene 2 geklemmt werden. Anhand der Figuren
2 und 3 wird nun der Aufbau der Kontaktvorrichtung 1 genauer erklärt.
[0050] Die Klemmeinheit 5 stellt im Wesentlichen eine Klemmkraft auf die Kontaktfläche 4
der Stromschiene 2 bereit, während die Kontakteinheit 6 der elektrischen Kontaktierung
der Stromschiene 2 über die zweite Kontaktfläche 3 dient.
[0051] Die Klemmeinheit 5 umfasst ein auf die besagte Kontaktfläche 4 wirkendes Klemmelement
8. Das Klemmelement 8 hat hier die Gestalt eines Hebels 8. Der Hebel 8 ist bezüglich
des Zwischenraums 7 auf der Kontaktfläche 4 der Stromschiene 2 bewegbar ausgebildet.
In der vorliegenden Ausführungsform lässt sich der Hebel 8 um eine Drehachse 39 verschwenken.
Der Hebel 8 und dessen Funktionsweise wird weiter unten noch genauer erläutert.
[0052] Die Kontakteinheit 6 umfasst eine Kontaktbacke 9 mit einer zum Zwischenraum 7 zugewandten
Oberfläche 10. Weiter umfasst die Kontakteinheit 6 mindestens ein bezüglich der Oberfläche
10 verschiebbares und in den Zwischenraum 7 einragendes Kontaktelement 11 und ein
mit dem Kontaktelement elektrisch leitend in Verbindung stehendes Anschlusselement
12. In der vorliegenden Ausführungsform sind mehrere Kontaktelemente 11 angeordnet.
Das Anschlusselement 12 stellt eine elektrische Verbindung zwischen der Anschlusseinheit
21 und den Kontaktelementen 11 bereit. Somit kann über die Kontaktelemente 11 und
das Anschlusselement 12 und ggf. die Anschlusseinheit 21 die Spannung an der Stromschiene
2 abgegriffen werden. Das Anschlusselement 12 kann aber auch direkt mit einem externen
Element elektrisch leitend in Verbindung stehen, wobei dann auf die Anschlusseinheit
verzichtet werden könnte.
[0053] Im kontaktierten Zustand bewirkt der Hebel 8 eine konstante Kraft auf die Kontaktfläche
4 der Stromschiene 2. Über diese Kraft wird die Kontaktbacke 9 mit den Kontaktelementen
11 gegen die Kontaktfläche 3 gezogen, so dass ein konstanter elektrischer Kontakt
zwischen der Kontaktfläche 3 und dem mindestens einen Kontaktelement 11 bereitgestellt
wird. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Stromschiene vorzugsweise einen
rechteckigen Querschnitt aufweist, wobei die beiden Kontaktflächen 3, 4 zwei parallel
zueinander verlaufende Flächen sind.
[0054] Das Kontaktelement 11 weist, wie in den Figuren 6 und 7 gezeigt, die Gestalt eines
Stiftes 33 auf. Der Stift 33 ist vorzugsweise ein zylindrischer Stift. Weiter weist
die Kontaktbacke 9 pro Kontaktelement 11 bzw. Stift 33 eine Bohrung 35 auf, in welcher
der Stift 33 bewegbar gelagert ist. Die Bohrungen 35 erstrecken sich von der Oberfläche
10 in die Kontaktbacke 9 hinein. Der Stift 33 weist eine Kontaktfläche 34 auf, welche
der elektrischen Kontaktierung der Stromschiene 2 dient. Die Kontaktfläche kann verschiedenartig
ausgebildet sein. Hier hat die Kontaktfläche 34 die Gestalt einer Schneidkante 40,
welche auch als Schneidelement bezeichnet werden kann. Die Schneidkante 40 erstreckt
sich von der Stirnfläche des Stiftes 33. Die Stirnfläche kann je nach Ausbildung der
Schneidkante 40 auch Teil der Kontaktfläche sein. Der Stift 33 ist mit einer Feder
36 beaufschlagt, welche den Stift 33 von der Bohrung 35 her gesehen in Richtung der
Oberfläche 10 drückt. Wird nun also der Stift 33 in die Bohrung 35 hineingedrückt,
stellt die Feder eine entsprechende Federkraft gegen die Bewegung des Hineindrückens
bereit. Die Feder 36 kann beispielsweise eine Tellerfeder oder eine Druckfeder sein.
In der Figur 6 wird die Anordnung der Feder und des Stiftes in einer besonders bevorzugten
Ausführungsform gezeigt.
[0055] Weiter umfasst das Kontaktelement 11 bzw. der Stift 33 mindestens ein Schneidelement
40. In den Figuren wird eine Schneidkante 40 gezeigt. Das Schneidelement erstreckt
sich im Wesentlichen von der Stirnfläche des Stiftes 33 in Richtung des Zwischenraumes
7. Das Schneidelement bildet die Kontaktfläche 34 oder aber einen Teil der Kontaktfläche
34. Mit dem Schneidelement kann beispielsweise eine mit einem Schrumpfschlauch versehene
Stromschiene kontaktiert werden, wobei das Schneidelement den Schrumpfschlauch durchdringt
und in elektrischen Kontakt mit der Stromschiene kommt. Das Schneidelement kann aber
auch anders ausgebildet sein, beispielsweise als kegelförmige Spitze.
[0056] In der Figur 6 wird weiter gezeigt, dass zwischen dem Stift 33 und der Bohrung 35
ein Vermittlungselement 41 zur Verbesserung des elektrischen Kontaktes zwischen Stift
33 und der Oberfläche der Bohrung 35 vorhanden ist. Hier ist das Vermittlungselement
41 eine Kontaktlamelle, welche den elektrischen Kontakt zwischen dem Stift 33 und
der Kontaktbacke 9 bereitstellt.
[0057] Anhand der Figuren 2, 3 und 4 wird nun die Bewegbarkeit zwischen der Klemmeinheit
5 und der Kontakteinheit 6 genauer erläutert. Die Klemmeinheit 5 und die Kontakteinheit
6 sind entlang einer Bewegungsachse B relativ zueinander verschiebbar, sodass die
Breite des Zwischenraums 7 zwischen Klemmeinheit 5 und Kontakteinheit 6 einstellbar
ist. In der vorliegenden Ausführungsform lässt sich die Kontakteinheit 6 gegen die
feststehende Klemmeinheit 5 entsprechend verschieben.
[0058] Die Klemmeinheit 5 steht mit der Kontakteinheit 6 über ein Führungselement 13 in
Verbindung. Das Führungselement 13 wird in der Figur 7 als Führungsstift 13 gezeigt.
Hier wird nur ein Führungsstift 13 gezeigt, es können aber zwei oder mehrere Führungsstifte
13 vorhanden sein. Die Führungsstifte 13 führen dabei die Relativbewegung zwischen
der Kontakteinheit 6 und der Klemmeinheit 5. Die Führungselemente 13 erstrecken sich
parallel zur Bewegungsachse B und verhindern eine Relativbewegung um die Bewegungsachse
der beiden Einheiten 5, 6 zueinander. Folglich ist ein Verschwenken der Klemmeinheit
5 zur Kontakteinheit 6 nicht möglich.
[0059] Das Führungselement 13 ragt hier in Öffnungen 42 in der Klemmeinheit 5 und in der
Kontakteinheit 6. Vorzugsweise ist das Führungselement 13 in eine der beiden Öffnungen
42 eingepresst und bewegt sich während des Einstellvorgangs des Zwischenraums 7 in
die andere Öffnung 42 hinein.
[0060] Die Kontaktvorrichtung 1 umfasst weiterhin ein sich entlang der Bewegungsachse B
erstreckendes Verbindungselement 15. Das Verbindungselement 15 verbindet die Kontakteinheit
5 mit der Klemmeinheit 6, wobei Kontakteinheit 5 und Klemmeinheit 6 über das Verbindungselement
15 miteinander in Verbindung stehen. Das Verbindungselement 15 hat vorzugsweise die
Gestalt eines Stabes oder eines Rohres 15, so wie dies in den Figuren gezeigt wird.
[0061] Die Klemmeinheit 5 ist hier im Endbereich 37 des Verbindungselementes 15 angeordnet.
Die Klemmeinheit 5 steht mit dem Verbindungselement 15 derart in Verbindung, dass
die Klemmeinheit 5 bezüglich einer Bewegung entlang der Bewegungsachse B fest mit
dem Verbindungselement 15 in Verbindung steht. Die Kontakteinheit 6 ist auf der Mantelfläche
38 des Verbindungselementes 15 bewegbar gelagert. Das heisst, dass die Kontakteinheit
6 bezüglich der mit dem Verbindungselement 15 fest in Verbindung stehenden Klemmeinheit
5 bewegbar ist.
[0062] Das Verbindungselement 15 steht aber um die Bewegungsachse B drehbar zur Klemmeinheit
5 und zur Kontakteinheit 6. Folglich lässt sich also das Verbindungselement 15 sowohl
zur Klemmeinheit 5 und auch zur Kontakteinheit 6 verdrehen. Diese Funktionalität wird
nun anhand der Figur 4 genauer erläutert.
[0063] Das Verbindungselement 15 steht über eine Lagerstelle 16 mit der Klemmeinheit 5 in
Verbindung. Die Lagerstelle 16 ist dabei derart ausgebildet, dass eine Bewegung zwischen
Klemmeinheit 5 und Verbindungselement 15 entlang der Bewegungsachse B nicht möglich
ist. Wohl aber lässt sich das Verbindungselement 15 um die Bewegungsachse B verdrehen.
Die Lagerstelle 16 umfasst im Wesentlichen ein in der Klemmeinheit 5 gelagertes Verriegelungselement
17, welche in eine Nut 18 eingreift. Die Nut 18 erstreckt sich von der Mantelfläche
38 des Verbindungselementes 15 in das Verbindungselement 15 hinein.
[0064] Die Kontakteinheit 6, hier die Kontaktbacke 9, weist eine durchgehende Öffnung 19
auf, durch welche das Verbindungselement 15 hindurchgeführt wird. Mit anderen Worten
kann gesagt werden, dass über die Öffnung 19 die Kontakteinheit 6 auf dem Verbindungselement
gelagert ist. Das Verbindungselement 15 ist dabei zur Kontakteinheit B um die Bewegungsachse
B verschwenkbar. Weiter lässt sich die Kontakteinheit 6 beziehungsweise die Kontaktbacke
9 entlang der Bewegungsachse B auf der Mantelfläche 38 bewegen. Das Verbindungselement
15 lässt sich relativ zur Kontakteinheit 6 in axialer wie auch in radialer Richtung
bewegen.
[0065] Die Öffnung 19 weist ein Innengewinde 52 auf und das Verbindungselement 15 weist
an der entsprechenden Stelle ein zum Innengewinde 52 passendes Aussengewinde 51 auf.
Das Aussengewinde 51 steht dabei in Eingriff mit dem Innengewinde 52. Wird nun das
Verbindungselement 15 um die Bewegungsachse B verdreht, so resultiert dies in einer
Verstellung des Zwischenraumes 7, weil durch den Eingriff der beiden Gewinde 51, 52
die Drehbewegung auf das Verbindungselement 15 in einer Längsbewegung der Kontakteinheit
6 resultiert. Somit kann also durch Drehen des Verbindungselementes 15 der Zwischenraum
7 eingestellt werden. Durch das Führungselement 13 kommt es nicht zu einer Verschwenkung
zwischen Klemmeinheit 5 und Kontakteinheit 6.
[0066] Das Verbindungselement 15 stellt weiter einen Teil des Anschlusselementes 12, welches
die Kontakteinheit 6 mit der Anschlusseinheit 21 verbindet, dar. Das Verbindungselement
15 steht dabei mit den Kontaktelementen 11 der Kontakteinheit 6 über eine elektrisch
leitende Verbindung in elektrischen Kontakt. Wie oben bereits erläutert steht hier
das mindestens eine Kontaktelement 11 elektrisch leitend mit der Kontaktbacke 9 in
Verbindung. Die Kontaktbacke 9 wiederum steht dann elektrisch leitend mit dem Verbindungselement
15 in Verbindung, wobei vorzugsweise zwischen dem Verbindungselement 15 und der Öffnung
19 in der Kontaktbacke ein Vermittlungselement 20, wie eine Kontaktlamelle, vorgesehen
ist. In der Figur 4 wird der Pfad der elektrischen Verbindung vom oberen Kontaktelement
11 zum Verbindungselement 15 gestrichelt dargestellt. Die gestrichelte Linie ist aber
rein schematisch zu verstehen.
[0067] Anhand der Figur 5 wird nun die Kontaktierung der Anschlusseinheit 21 noch genauer
erläutert. Die Anschlusseinheit 21 weist eine Anschlussaufnahme 43 auf. Diese Anschlussaufnahme
43 weist eine Öffnung 23 auf, welche mit dem Verbindungselement 15 über ein Vermittlungselement
24, insbesondere eine Kontaktlamelle elektrisch leitend in Verbindung steht. Das Verbindungselement
15 ist wiederum verdrehbar zur Anschlussaufnahme 21 angeordnet. Weiter umfasst die
Anschlussaufnahme 43 eine Kontaktöffnung 44, über welche ein Kabel anschliessbar ist.
Das Kabel ist beispielsweise über Schrauben 50 in der Kontaktöffnung 44 klemmbar.
In einer anderen Bauweise kann das Kabel über eine Pressverbindung oder kegelförmig,
in Form eines Innen- und/oder Aussenkonuses, ausgebildeten Klemmstelle angeschlossen
werden.
[0068] Mit Blick auf die Figur 2 kann nun der gesamte elektrische Kontakt der Kontaktvorrichtung
1 von den Kontaktelementen 11 bis zur Anschlussaufnahme zusammengefasst werden. Die
Kontaktelemente 11 werden über die Kontaktbacke 9 und das Verbindungselement 15 mit
der Anschlussaufnahme 43 elektrisch verbunden, wobei zwischen den besagten Teilen
jeweils ein Vermittlungselement zur Verbesserung des elektrischen Kontaktes vorgesehen
ist.
[0069] Bezugnehmend auf die Figur 2 und 3 wird nun noch die Betätigung des Klemmelementes
8 erläutert. Das Klemmelement 8 ist mit einem Aktuatorelement 25 betätigbar. In der
vorliegenden Ausführungsform weist das Aktuatorelement 25 die Gestalt einer Stange
25 auf, welche innerhalb des Verbindungselementes 15 in der Gestalt des Rohres 15
gelagert ist. Das Aktuatorelement 25 lässt sich entlang der Bewegungsachse B bewegen.
Das Aktuatorelement 25 wirkt mit einem vorderen Ende 26 auf den Hebel. Der Hebel weist
hier einen oberen Hebelabschnitt 14 und einen unteren Hebelabschnitt 45 auf. Das vordere
Ende 26 wirkt auf den oberen Hebelabschnitt 14 und drückt den unteren Hebelabschnitt
44 gegen die Stromschiene 2. Dabei wird der Hebel über den Drehpunkt 39 entsprechend
verschwenkt. Im unteren Hebelabschnitt 45 weist der Hebel zudem noch ein Anlageelement
46 auf.
[0070] Das Verbindungselement 15 weist im Bereich der Anschlusseinheit 21 ein Innengewinde
27 zur Aufnahme einer Stellschraube 28 auf. Die Stellschraube 28 wirkt dabei auf das
Aktuatorelement 25, insbesondere auf das hintere Ende 29 der Stange 25. Bei einer
Drehung der Stellschraube 28 wird das Aktuatorelement 25 in Verbindungselement 15
entlang der Betätigungsachse B bewegt. Bezüglich der Figur 2 kann gesagt werden, dass
wenn das Aktuatorelement 25 gegen den Hebelabschnitt 44 geschoben wird, der Klemmvorgang
erfolgt. Sobald nun die Stellschraube wieder in die andere Richtung bewegt wird bewegt
sich auch das Akuatorelement 25 in die gleiche Richtung. Hierfür ist der Hebel 8 mit
einem Federelement entsprechend vorgespant. Die Rückstellfeder 30 wird in der Figur
7 entsprechend gezeigt.
[0071] Von der Schnittdarstellung in der Figur 2 kann weiterhin erkannt werden, dass die
Kontaktvorrichtung 1 ein Gehäuse 32 umfasst. Das Gehäuse 32 erstreckt sich im Wesentlichen
vollständig um die Kontaktvorrichtung 1 herum. Es sind lediglich die Oberfläche 10
und die Kontaktstifte 11 beziehungsweise 33 von aussen her zugänglich. Alle anderen
Elemente sind durch das Gehäuse 32 elektrisch isoliert. Im hinteren Bereich, nämlich
im Bereich der Anschlusseinheit 21 weist das Gehäuse 32 einen Griffabschnitt 53 auf.
Über diesen Griffabschnitt 53 kann eine Drehung auf das Verbindungselement 15 von
Hand gegeben werden. Folglich steht das Gehäuse 32 fest mit dem Verbindungselement
15 in Verbindung. Hierfür weist das Verbindungselement 15 entsprechende Verbindungsstellen
47 auf. Mit anderen Worten kann auch gesagt werden, dass das Gehäuse 32 im Wesentlichen
ein erstes Gehäuseteil 48 und ein zweites Gehäuseteil 49 umfasst. Das erste Gehäuseteil
48 erstreckt sich dabei um die Kontaktbacke 9 herum und das zweite Gehäuseteil 49
erstreckt sich um das Verbindungselement 15 herum. Das erste Gehäuseteil 48 weist
dabei einen etwas grösseren Durchmesser auf als das Gehäuseteil 49 auf, so dass das
Gehäuseteil 49 in das Gehäuseteil 48 einragen kann. Das Gehäuseteil 49 steht, wie
bereits erläutert, mit dem Verbindungselement 15 entsprechend in Verbindung. Im Bereich
des Griffes weist das Gehäuse noch einen Schutzschild 54 auf, welche für die Hand
des Benutzers einen Anschlag bietet, sodass dieser nicht mit der Stromschiene nicht
in Kontakt kommt. Die Klemmeinheit 5 ist hier noch mit einem dritten Gehäuseteil 55
ausgebildet, welches die Klemmeinheit 5 elektrisch isoliert. Die drei Gehäuseteile
48, 49 und 55 sind separat voneinander ausgebildet.
[0072] In den Figuren 8a bis 12 wird eine Kontaktvorrichtung 1 zur Kontaktierung einer Stromschiene
gemäss einem zweiten Beispiel gezeigt. Gleiche Teile tragen gleiche Bezugszeichen
bezüglich der vorhergehenden Figuren. Das zweite Beispiel unterscheidet sich vom ersten
Beispiel im Wesentlichen durch die Ausbildung der Klemmeinheit 5, insbesondere des
Klemmelementes 8, und durch die Ausbildung der Kontakteinheit 6, insbesondere des
Kontaktelementes 11, sowie durch die Ausbildung der für die Bewegung zwischen Klemmeinheit
5 und der Kontakteinheit 6 verantwortlichen Teile.
[0073] Das Kontaktelement 11 könnte aber auch in den anderen Ausführungsformen eingesetzt
werden.
[0074] Die Kontaktvorrichtung 1 nach dem zweiten Beispiel umfasst eine Klemmeinheit 5 zur
Bereitstellung einer Klemmkraft auf die erste der besagten Kontaktflächen 4 und eine
Kontakteinheit 6 zur elektrischen Kontaktierung einer zweiten der besagten Kontaktflächen
3.
[0075] Die Schnittdarstellung nach den Figuren 9, 10 und 11 zeigt, dass das Kontaktelement
11 die Gestalt mindestens einer Wippe 56 aufweist, welche in einer Wippenaufnahme
57 in der Kontaktbacke 9 gelagert ist. Die Wippe 56 umfasst die besagte Kontaktfläche
34 zur elektrischen Kontaktierung der Stromschiene 2. Die Wippe 56 weist gegenüber
der Kontaktfläche 34 einen Lagerungsabschnitt 66 auf, welcher konkav gerundet ausgebildet
ist und in der konvex gerundeten Wippenaufnahme 57 liegt. Durch gerundete Ausbildung
wird ermöglicht, dass sich die Wippe 56 in der Wippenaufnahme leicht neigen kann,
so dass eine optimale Einstellung der Wippe zur Kontaktfläche 3, 4 der Stromschiene
erreicht wird. Besonders bevorzugt umfasst die Wippe 56 auf der Kontaktfläche 34 mindestens
eine der besagten Schneidelemente 40.
[0076] Die Wippe 56 steht elektrisch leitend mit der Wippenaufnahme 57 und somit auch mit
der Kontaktbacke 9 in Verbindung.
[0077] Die Kontaktbacke 9 selbst steht im zweiten Beispiel elektrisch leitend mit einem
Anschlusselement 12 in Verbindung. Das Anschlusselement 12 ist, wie weiter unten noch
ausgeführt werden wird, ein Rohr 62. Das Rohr 62 ragt in eine Aufnahmeöffnung 67 an
der Kontaktbacke 9 ein und wird vorzugsweise stoffschlüssig mit der Kontaktbacke 9
verbunden. Über das Anschlusselement 12 kann die Spannung von der Stromschiene auf
ein weiteres Element übertragen werden. Hier wird die Spannung auf eine Anschlusseinheit
21 übertragen, welches seinerseits mit einem Kabel in Verbindung sein kann. Die Anschlusseinheit
21 steht dabei elektrisch leitend mit dem Rohr 62 in Verbindung.
[0078] In der Figur 11 wird der Pfad der elektrischen Verbindung von der Wippe 56 zum Anschlusselement
12 gestrichelt dargestellt. Die gestrichelte Linie ist aber rein schematisch zu verstehen.
[0079] Das Klemmelement 8 ist im zweiten Beispiel eine Klemmbacke 63. Die Klemmbacke 63
wird in der Figur 11 gut gezeigt. Die Klemmbacke 63 weist eine Kontaktfläche 68 zur
Kontaktierung der Stromschiene 2 auf. In einer Variante kann die Kontaktfläche integraler
Bestandteil der Klemmbacke 63 sein und wird insbesondere durch eine Oberfläche derselben
bereitgestellt. In einer weiteren Variante kann die Kontaktfläche 68 Teile einer Wippe
56 sein, welche in einer Wippenaufnahme 57 in der Klemmbacke 63 gelagert ist. Die
Wippe 56 und die Wippenaufnahme 57 können dabei analog zur Lagerung in der Kontaktbacke
9 in der Klemmbacke 7 gelagert sein.
[0080] Von der teilweise geschnittenen Darstellung in der Figur 8b und der Detailansicht
der Figur 11 kann gut erkannt werden, dass im zweiten Beispiel nicht nur ein elektrischer
Kontakt zwischen der Kontaktbacke 9 und dem Rohr 62 vorhanden ist, sondern dass auch
ein elektrischer Kontakt zwischen dem Rohr 62 und der Klemmbacke 63 bereitgestellt
wird. Die Klemmbacke 63 steht mit einem Verbindungsteil 69 elektrisch leitend in Verbindung.
Das Verbindungsteil 69 ragt seinerseits in das Rohr 62 ein bzw. steht mit diesem elektrisch
leitend in Kontakt. In einem Spalt zwischen Verbindungsteil 69 und der Kontaktbacke
9 ist ein Vermittlungselement 70 zur Bereitstellung des elektrischen Kontaktes zwischen
Verbindungsteil 69 und Rohr 62 angeordnet. Das Verbindungsteil 69 lässt sich im Rohr
62 und optional auch in der Kontaktbacke 9 entlang der Mittelachse M verschieben.
Mit allgemeinen Worten gesagt, steht das Klemmelement 8 elektrisch leitend mit der
Kontaktbacke 9 und dem besagten Anschlusselement 12, hier in der Gestalt des Rohrs
62 in Verbindung.
[0081] Im zweiten Beispiel ist das Anschlusselement 12 ein Rohr 62, in welchem ein Aktuatorelement
25 entlang der Mittelachse M des Rohrs 62 längsverschieblich und drehfest zum Rohr
62 gelagert ist. Das Aktuatorelement 25 wirkt mit seinem vorderen Ende 26 auf das
Klemmelement 8, insbesondere auf die Klemmbacke 63 wirkt, wodurch dieses relativ zur
Kontakteinheit 6 verschiebbar ist. Das Aktuatorelement 25 wirkt hier über das Verbindungsteil
69 auf die Klemmbacke 63. Hierfür steht das Aktuatorelement 25 über eine Gewindeverbindung
mit dem Verbindungsteil 69 in Verbindung, wobei das Verbindungsteil 69 in das Rohr
62 hineinragt, so dass der oben beschriebene elektrische Kontakt zwischen Rohr 62
und Verbindungsteil 69 bereitgestellt werden kann. Das Verbindungsteil 69 steht fest,
beispielsweise über eine Schraubverbindung 89, mit der Klemmbacke 63 in Verbindung.
[0082] Mit anderen Worten gesagt steht das Aktuatorelement 25 über das Verbindungsteil 69
fest mit dem Klemmelement 8, insbesondere mit der Klemmbacke 63, in Verbindung.
[0083] In der gezeigten Ausführungsform wird das Rohr 62 durch eine Bohrung 71 in der Kontaktbacke
9 verlängert. In dieser Bohrung 71 wird das Rohr 62 elektrisch leitend mit der Kontaktbacke
9 verbunden. In einer anderen Variante kann das Verbindungsteil 69 aber auch in das
Rohr 62 einragen.
[0084] Das Rohr 62 ist aussenseitig mit einem elektrisch isolierenden Gehäuse 72 umgeben.
[0085] Das Klemmelement 8 ist relativ zum Rohr 62 entlang der Mittelachse M des Rohrs 62
verschiebbar. Das Klemmelement 8 ist vorzugsweise in einem Gehäuse 64 bewegbar gelagert.
Das Gehäuse 64 steht bevorzugt fest mit der Kontaktbacke 9 und dem Gehäuse 72, welches
das Rohr 62 aussenseitig umgibt, in Verbindung.
[0086] Zwischen dem Klemmelement 8 und dem Rohr 62 oder anderen Elementen ist mindestens
ein Führungselement vorhanden, welches eine Verdrehung zwischen dem Klemmelement 8
und dem Rohr 62 verhindert. Das Führungselement kann aber auch durch Nut-Kamm-Verbindung
oder durch flächige Führungsbereiche bereitgestellt werden.
[0087] Gegenüber der Klemmeinheit 5 und der Kontakteinheit 6 ist ein Antriebselement 73
angeordnet. Die Kontaktvorrichtung umfasst also weiterhin ein Antriebselement 73,
das am gegenüberliegenden Ende des Rohrs 62 angeordnet ist. Das Antriebselement 73
weist aussenseitig einen Griffabschnitt 53 auf. Das Antriebselement 73 steht über
ein Gewinde 74 mit dem Aktuatorelement 25 in Verbindung. Bei einer Drehung des Antriebselmentes
73 wird das Aktuatorelement 25 aufgrund des Zusammenwirkens über das Gewinde und der
drehfesten Lagerung im Rohr 62 entlang der Mittelachse des besagten Rohres 62 verschoben
wird.
[0088] Das Antriebselement 73 umfasst hier ein Griffteil 74 und ein drehfest im Griffteil
74 liegendes Hülsenelement 75, welches ein Innengewinde 76 aufweist, das mit dem Aussengewinde
77 des Aktuatorelements 25 in Kontakt ist.
[0089] Weiter steht das Hülsenteil 75 elektrisch leitend mit dem Rohr 62 in Kontakt. Hierfür
liegt zwischen Rohr und Hülsenteil ein Vermittlungselement 78. Aussenseitig steht
das Hülsenteil über ein Vermittlungselement 24 mit der Anschlusseinheit 21, genauer
gesagt mit einer in der Anschlussaufnahme 43 vorgesehen Öffnung 23, in elektrischen
Kontakt. Zwischen Hülsenteil 75 und Öffnung 23 ist vorzugsweise ein den elektrischen
Kontakt herstellendes Vermittlungselement 24 angeordnet.
[0090] Die Anschlusseinheit 21 kann verschiedenartig ausgebildet sein. Besonders bevorzugt
ist diese nach der ersten Ausführungsform ausgebildet und umfasst einen Anschlussabschnitt
44. Der Anschlussabschnitt 44 kann mit einem Kabel oder einem Adapterteil 79, wie
in der Figur 12 gezeigt, elektrisch verbunden werden.
[0091] In den Figuren 13a bis 18 wird eine Kontaktvorrichtung 1 zur Kontaktierung einer
Stromschiene gemäss einer ersten Ausführungsform gezeigt. Gleiche Teile tragen gleiche
Bezugszeichen bezüglich der vorhergehenden Figuren. Die erste Ausfuhrungsform unterscheidet
sich vom ersten Beispiel im Wesentlichen durch die Ausbildung der Klemmeinheit 5,
insbesondere des Klemmelementes 11, und durch die Ausbildung der Kontakteinheit 6,
insbesondere des Kontaktelementes 11, sowie durch die Ausbildung der für die Bewegung
zwischen Klemmeinheit 5 und der Kontakteinheit 6 verantwortlichen Teile.
[0092] Das Kontaktelement 11 könnte aber auch in den anderen Ausführungsformen eingesetzt
werden.
[0093] Das Kontaktelement 11, welches in der Figur 18 gut erkennbar ist, weist hier die
Gestalt von mindestens einer Kralle 58 mit in den Zwischenraum ragenden Krallabschnitten
59 aufweist, welche Kralle 58 in einer Krallenaufnahme 60 in der Kontaktbacke 9 gelagert
ist. Die Krallenabschnitte 59 umfassen die besagte Kontaktfläche 34 zur elektrischen
Kontaktierung der Stromschiene 2.
[0094] Von der teilweise geschnittenen Darstellung in der Figur 13b und in der Schnittdarstellung
nach der Figur 13c kann gut erkannt werden, dass in der ersten Ausführungsform nicht
nur ein elektrischer Kontakt zwischen der Kontaktbacke 9 und dem Rohr 62 vorhanden
ist, sondern dass auch ein elektrischer Kontakt zwischen dem Rohr 62 und der Klemmbacke
63 bereitgestellt wird. Die Klemmbacke 63 steht mit einem Verbindungsteil 69 elektrisch
leitend in Verbindung. Das Verbindungsteil 69 steht hier mit dem Rohr 62 elektrisch
leitend in Verbindung. Weiter steht das Verbindungsteil 69 über das Vermittlungselement
65 in elektrischen Kontakt mit der Kontaktbacke 9 und/oder der Klemmbacke 63. Hier
wird insbesondere die Verbindung mit der Klemmbacke 63 gezeigt, während die Kontaktbacke
9 mit dem Verbindungsteil 69 einstückig ausgebildet ist. Das Vermittlungselement 65
ist hier flach in einer Ebene eingebaut. Der flache Einbau sorgt zudem dafür, dass
die Kontaktbacke 9 und die Klemmbacke 63 drehfest zueinander liegen. Die Klemmbacke
63 lässt sich mit dem Verbindungsteil 69 relativ zum Vermittlungselement 65 verschieben.
Mit allgemeinen Worten gesagt, steht das Klemmelement 8 elektrisch leitend mit der
Kontaktbacke 9 und dem besagten Anschlusselement 12, hier in der Gestalt des Rohrs
62 in Verbindung. In der Figur 13b und 16 werden die Kontaktwege zwischen den einzelnen
Elementen mit gestrichelten Linien dargestellt.
[0095] Die Klemmbacke 63 kann relativ zum Verbindungsteil 69 verschoben werden. Hierfür
steht die Klemmbacke 63 mit dem vorderen Ende 26 des Aktuatorelementes 25 mit dem
Aktuatorelement 25 fest in Verbindung. Wird die hierin beschriebene Feineinstellung
ebenfalls eingesetzt, so kann auch die Kontaktbacke 9 und das Vermittlungselement
relativ zur Klemmbacke verschoben werden.
[0096] Durch den flachen Einbau des Vermittlungselementes 65 werden zudem flächige Führungsbereiche
61 bereitgestellt. In der Figur 13b werden derartige Führungsbereiche 61 Verbindungsteil
69 gezeigt.
[0097] In der Variante nach der Figur 18 erstreckt sich von einem Basisabschnitt 80 einerseits
die Krallenaschnitte 59 und andererseits ein Befestigungsabschnitt 81, welcher in
einen Schlitz 82 in der Kontaktbacke 9 einragt. Der Schlitz 82 stellt die Krallenaufnahme
60 dar. Hier sind zwei derartige Kontaktelemente 11 angeordnet, deren Befestigungsabschnitte
81 in den gleichen Schlitz einragen.
[0098] Das Klemmelement 8 umfasst ebenfalls mindestens eine Krallenaufnahme 60 mit einer
darin gelagerten Kralle 58. Die Kralle 58 im Bereich des Klemmelementes 8 kann dabei
identisch zu demjenigen in der Kontaktbacke 9 ausgebildet sein.
[0099] In der in Figur 16 gezeigten Ausführungsform wird das Rohr 62 durch eine Bohrung
71 in der Kontaktbacke 8 verlängert. In dieser Bohrung 71 wird das Rohr 62 elektrisch
leitend mit der Kontaktbacke 8 verbunden. In einer anderen Variante kann das Verbindungsteil
69 aber auch in das Rohr 62 einragen.
[0100] Das Rohr 62 ist aussenseitig mit einem elektrisch isolierenden Gehäuse 72 umgeben.
[0101] Das Klemmelement 8 ist relativ zum Rohr 62 entlang der Mittelachse M des Rohrs 62
verschiebbar. Das Klemmelement 8 ist vorzugsweise in einem Gehäuse 64 bewegbar gelagert.
Das Gehäuse 64 steht bevorzugt fest mit dem Gehäuse 72, welches das Rohr 62 aussenseitig
umgibt, in Verbindung.
[0102] Gegenüber der Klemmeinheit 5 und der Kontakteinheit 6 ist ein Antriebselement 73
angeordnet. Die Kontaktvorrichtung umfasst also weiterhin ein Antriebselement 73.
Das Antriebselement 73 der ersten Ausfuhrungsform ist leicht anders ausgebildet als
das Antriebselement des zweiten Beispiels. Das Antriebselement 73 nach der ersten
Ausführungsform umfasst im Wesentlichen ein Grobeinstellelement 83, mit welchem zwischen
der Klemmeinheit und der Kontakteinheit eine Grobeinstellung ermöglicht wird, und
ein Feineinstellelement 84 mit welchem zwischen der Klemmeinheit und Kontakteinheit
möglich ist.
[0103] Das Grobeinstellelement 83 weist aussenseitig einen Griffabschnitt 53 auf. Das Antriebselement
73 steht über ein Gewinde 76, 77 mit dem Aktuatorelement 25 in Verbindung. Bei einer
Drehung des Antriebselmentes 73 wird das Aktuatorelement 25 aufgrund des Zusammenwirkens
über das Gewinde und der drehfesten Lagerung im Rohr 62 entlang der Mittelachse des
besagten Rohres 62 verschoben wird.
[0104] Das Antriebselement 73 umfasst hier ein Griffteil 74 und ein drehfest im Griffteil
74 liegendes Hülsenelement 75, welches ein Innengewinde 76 aufweist, das mit dem Aussengewinde
77 des Aktuatorelements 25 in Kontakt ist. Das Aussengewinde 77 ist hier nicht vollständig
umlaufend ausgebildet.
[0105] Weiter steht eine Hülse 87 elektrisch leitend mit dem Rohr 62 in Kontakt. Hierfür
liegt zwischen Rohr und Hülsenteil ein Vermittlungselement 78. Aussenseitig steht
das Hülsenteil über ein Vermittlungselement 24 mit der Anschlusseinheit 21, genauer
gesagt mit einer in der Anschlussaufnahme 43 vorgesehen Öffnung 23, in elektrischen
Kontakt. Zwischen Hülsenteil 75 und Öffnung 23 ist vorzugsweise ein den elektrischen
Kontakt herstellendes Vermittlungselement 24 angeordnet.
[0106] Das Feineinstellelement wird in der Figur 13b und 17 gut gezeigt. Das Feineinstellelement
84 umfasst in der vorliegenden Ausführungsform eine Exzenterscheibe 85, insbesondere
mit einem gefedert ausgebildeten Exzenterarm 86. Die Exzenterscheibe 85 wirkt auf
das hintere Ende einer Hülse 87, welche mit dem Rohr 62 in Verbindung steht. Hierdurch
wird das Rohr 62 relativ Aktuatorelement 25 verschoben, so dass die Kontakteinheit
6 gegen die Klemmeinheit 5 bewegt wird. Hierdurch kann eine Feineinstellung erreicht
werden.
[0107] Die Exzenterscheibe 85 kann über ein Antriebsstück 88 betätigt werden. Das Antriebsstück
88 ist von aussen her zugänglich.
[0108] In der besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Exzenterscheibe 85 so ausgebildet,
dass sie bei der Feineinstellung auf Anschlag betätigt werden kann. Die Exzenterscheibe
85 dreht sich um eine Drehachse D, welche rechtwinklig zur Bewegungsachse B steht.
[0109] Die Anschlusseinheit 21 für die erste Ausfuhrungsform kann verschiedenartig ausgebildet
sein. Besonders bevorzugt ist diese nach dem ersten Beispiel ausgebildet und umfasst
einen Anschlussabschnitt 44. Der Anschlussabschnitt 44 kann mit einem Kabel oder einem
Adapterteil 79, wie in der Figur 12 gezeigt, elektrisch verbunden werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 |
Kontaktvorrichtung |
33 |
Stift |
| 2 |
Stromschiene |
34 |
Kontaktfläche |
| 3 |
Kontaktfläche |
35 |
Bohrung |
| 4 |
Kontaktfläche |
36 |
Feder |
| 5 |
Klemmeinheit |
37 |
Endbereich |
| 6 |
Kontakteinheit |
38 |
Mantelfläche |
| 7 |
Zwischenraum |
39 |
Drehchse |
| 8 |
Klemmelement, Hebel |
40 |
Schneidelement |
| 9 |
Kontaktbacke |
41 |
Vermittlungselement |
| 10 |
Oberfläche |
42 |
Öffnungen |
| 11 |
Kontaktelement |
43 |
Anschlussaufnahme |
| 12 |
Anschlusselement |
44 |
Anschlussabschnitt, Kontaktöffnung |
| 13 |
Führungselement, Führungsstift |
| 14 |
oberer Hebelabschnitt |
45 |
unterer Hebelabschnitt |
| 15 |
Verbindungselement, Rohr |
46 |
Anlageelement |
| 16 |
Lagerstelle |
47 |
Verbindungsstellen |
| 17 |
Verriegelungselement |
48 |
erstes Gehäuseteil |
| 18 |
Nut |
49 |
zweites Gehäuseteil |
| 19 |
Öffnung |
50 |
Schrauben |
| 20 |
Vermittlungselement |
51 |
Aussengewinde |
| 21 |
Anschlusseinheit |
52 |
Innengewinde |
| 23 |
Öffnung |
53 |
Griffabschnitt |
| 24 |
Vermittlungselement |
54 |
Schutzschild |
| 25 |
Aktuatorelement |
55 |
Gehäuse |
| 26 |
vorderes Ende |
56 |
Wippe |
| 27 |
Innengewinde |
57 |
Wippenaufnahme |
| 28 |
Stellschraube |
58 |
Kralle |
| 29 |
hinteres Ende |
59 |
Krallabschnitte |
| 30 |
Rückstellelement |
60 |
Krallenaufnahme |
| 31 |
Rundung |
61 |
Führungsbereiche |
| 32 |
Gehäuse |
62 |
Rohr |
| 63 |
Klemmbacke |
78 |
Vermittlungselement |
| 64 |
Gehäuse |
79 |
Adapterteil |
| 65 |
Vermittlungselement |
80 |
Basisabschnitt |
| 66 |
Lagerungsabschnitt |
81 |
Befestig ungsabschnitt |
| 67 |
Aufnahmeöffnung |
82 |
Schlitz |
| 68 |
Kontaktfläche |
83 |
Grobeinstellelement |
| 69 |
Verbindungsteil |
84 |
Feineinstellelement |
| 70 |
Vermittlungselement |
85 |
Exzenterscheibe |
| 71 |
Bohrung |
86 |
Exzenterarm |
| 72 |
Gehäuse |
87 |
Hülse |
| 73 |
Antriebselement |
88 |
Antriebsstück |
| 74 |
Griffteil |
89 |
Schraubverbindung |
| 75 |
Hülsenelement |
B |
Bewegungsachse |
| 76 |
Innengewinde |
D |
Drehachse |
| 77 |
Aussengewinde |
|
|
1. Kontaktvorrichtung (1) zur Kontaktierung einer Stromschiene (2) mit mindestens zwei
parallel und beabstandet zueinander verlaufenden Kontaktflächen (3, 4),
wobei die Kontaktvorrichtung (1) eine Klemmeinheit (5) zur Bereitstellung einer Klemmkraft
auf die erste der besagten Kontaktflächen (4) und eine Kontakteinheit (6) zur elektrischen
Kontaktierung einer zweiten der besagten Kontaktflächen (3) umfasst,
wobei die Klemmeinheit (5) zur Kontakteinheit (6) beabstandet liegt, so dass zwischen
der Klemmeinheit (5) und der Kontakteinheit (6) ein Zwischenraum (7) vorhanden ist,
welcher der Aufnahme der besagten Stromschiene (2) dient, wobei die Klemmeinheit (5)
ein auf die besagte Kontaktfläche (4) wirkendes Klemmelement (8), welches bezüglich
des Zwischenraums (7) auf die Kontaktfläche (4) bewegbar ist, und
wobei die Kontakteinheit (6) eine Kontaktbacke (9) mit einer zum Zwischenraum (7)
zugewandten Oberfläche (10), mindestens ein in den Zwischenraum (7) einragendes Kontaktelement
(11) und ein mit dem Kontaktelement (11) elektrisch leitend in Verbindung stehendes
Anschlusselement (12) umfasst, dadurch gekennzeichnet,
dass das Kontaktelement (11) die Gestalt von mindestens einer Kralle (58) mit in den Zwischenraum
ragenden Krallabschnitten (59) aufweist, welche Kralle (58) in einer Krallenaufnahme
(60) in der Kontaktbacke (9) gelagert ist, wobei die Krallenabschnitte (59) die besagte
Kontaktfläche (34) zur elektrischen Kontaktierung der Stromschiene (2) umfasst.
2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Klemmelement (8) ein Hebel ist, oder
dass das Klemmelement (8) eine Klemmbacke (63) mit einer Kontaktfläche (68) ist, oder
dass das Klemmelement (8) eine Klemmbacke (63) mit mindestens eine Wippenaufnahme (57)
und eine darin gelagerte Wippe (56) ist, oder
dass das Klemmelement (8) eine Klemmbacke (63) mit mindestens einer Krallenaufnahme (60)
und einer darin gelagerte Kralle (58) aufweist, und / oder
dass das Klemmelement (8) elektrisch leitend mit der Kontaktbacke (9) und dem besagten
Anschlusselement (12) in Verbindung steht.
3. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Klemmeinheit (5) und die Kontakteinheit (6) entlang einer Bewegungsachse (B)
relativ zueinander verschiebbar sind, so dass die Breite des Zwischenraums (7) zwischen
Klemmeinheit (5) und Kontakteinheit (6) einstellbar ist.
4. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinheit (6) und die Klemmeinheit (5) über Führungselemente (13) in Kontakt
stehen, welche eine Relativbewegung zwischen Kontakteinheit (6) und Klemmeinheit (5)
entlang einer Bewegungsachse (B) zulassen und eine Relativbewegung um die Bewegungsachse
(B) verhindern, und
dass die Führungselemente (13) vorzugsweise die Gestalt von wenigstens einem Führungsstift
(13) aufweisen, welcher in eine Öffnung (42) der Kontakteinheit (6) und eine Öffnung
der Klemmeinheit (5) einragt, oder dass die Führungselemente (13) vorzugsweise durch
die Kontakteinheit (6) und die Klemmeinheit (5) umgebende Gehäuseteile bereitgestellt
werden, oder dass die Führungselement (13) vorzugsweise durch flächige Führungsbereiche
(61) bereitgestellt werden.
5. Kontaktvorrichtung einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung ein längliches sich entlang der Bewegungsachse (B) erstreckendes
Verbindungselement (15) aufweist, über welches die Kontakteinheit (6) und die Klemmeinheit
(5) miteinander in Verbindung stehen, wobei das Verbindungselement (15) vorzugsweise
die Gestalt eines Stabes oder eines Rohres (15) aufweist, und
dass die Klemmeinheit (5), vorzugsweise im Endbereich (37) des Verbindungselementes
(15), vorzugsweise bezüglich einer Bewegung entlang der Bewegungsachse (B) fest mit
dem Verbindungselement (15) in Verbindung steht und dass die Kontakteinheit (6) vorzugsweise
auf der Mantelfläche (38) des Verbindungselementes (15) bewegbar gelagert ist, und
dass das Verbindungselement (15) vorzugsweise um die Bewegungsachse (B) drehbar zur
feststehenden Klemmeinheit (5) und zur feststehenden Kontakteinheit (6) gelagert ist.
6. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (15) über eine Lagerstelle (16) mit der Klemmeinheit (5) in
Verbindung steht, wobei das Verbindungselement (15) zur Klemmeinheit (5) bezüglich
einer Bewegung entlang der besagten Bewegungsachse (B) fest gelagert ist und wobei
das Verbindungselement (15) zur Klemmeinheit (5) bezüglich einer Bewegung um die Bewegungsachse
(B) verdrehbar gelagert ist.
7. Kontaktvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakteinheit (6), insbesondere die Kontaktbacke (9), eine durchgehende Öffnung
(19) aufweist, wobei das Verbindungselement (15) durch diese Öffnung (19) hindurchgeführt
wird, wobei das Verbindungselement (15) zur Kontakteinheit (6) um die Bewegungsachse
(B) verschwenkbar und entlang der Bewegungsachse (B) bewegbar ist, und / oder
dass die radial feststehende Kontakteinheit (6) über ein Gewinde (20, 51) durch Drehen
des Verbindungselementes (15) entlang der Bewegungsachse (B) bewegt wird, wobei bevorzugt
die Öffnung (19) in der Kontakteinheit (6) ein Innengewinde (52) und das Verbindungselement
(15) ein mit dem Innengewinde (52) zusammenarbeitendes Aussengewinde (51) aufweist,
wobei bei der Verdrehung des Verbindungselementes (15) zur feststehenden Kontakteinheit
(6) die Kontakteinheit (6) entlang der Bewegungsachse (B) bewegt wird.
8. Kontaktvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (15) ein Teil des Anschlusselementes (12) darstellt, wobei
das Verbindungselement (15) mit den Kontaktelementen (11) der Kontakteinheit (6) über
eine elektrisch leitende Verbindung in elektrischem Kontakt steht, und / oder
dass das mindestens eine Kontaktelement (11) elektrisch leitend mit der Kontaktbacke
(9) in Verbindung steht und dass die Kontaktbacke (9) elektrisch leitend mit dem Verbindungselement
(15) in Verbindung steht, wobei vorzugsweise zwischen dem mindestens einen Kontaktelement
(11) und der Kontaktbacke (9) und/oder zwischen der Kontaktbacke (9) und dem Verbindungselement
(15) ein Vermittlungselement (20), vorzugsweise eine Kontaktlamelle (20), vorgesehen
ist.
9. Kontaktvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement (12) ein Rohr (62) ist, in welchem ein Aktuatorelement (25)
entlang der Mittelachse (M) des Rohrs (62) längsverschieblich und drehfest zum Rohr
(62) gelagert ist, welches Aktuatorelement (25) mit seinem vorderen Ende (26) auf
das Klemmelement (8), insbesondere auf die Klemmbacke (63) wirkt und besonders bevorzugt
mit dieser fest in Verbindung steht, wodurch das Klemmelement (8) relativ zur Kontakteinheit
(6) verschiebbar ist.
10. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (8) relativ zum Rohr (62) entlang seiner Mittelachse (M) verschiebbar
ist, wobei das Klemmelement (8) vorzugsweise in einem Gehäuse (64) bewegbar gelagert
ist, welches Gehäuse (64) fest mit dem Rohr (62) in Verbindung steht, und / oder
dass das Aktuatorelement (25) mit seinem vorderen Ende (26) fest mit dem Klemmelement
(8), insbesondere mit der Klemmbacke (63), in Verbindung steht.
11. Kontaktvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (8), insbesondere die Klemmbacke (63), elektrisch leitend mit dem
Rohr (62) verbunden ist, wobei zwischen dem Klemmelement (7) und dem Rohr (62) ein
den elektrischen Kontakt vermittelndes Vermittlungselement (65, 70), vorzugsweise
eine Kontaktlamelle (65,70), angeordnet ist,
wobei das Vermittlungselement (65) vorzugsweise im Inneren des Rohr (62) oder in einer
das Rohr (62) verlängernde Bohrung (71) in der Kontaktbacke (8) liegt, die elektrisch
leitend mit dem Rohr (62) in Verbindung steht, und wobei ein Verbindungsteil (69),
welches elektrisch leitend mit der Klemmbacke (63) in Verbindung steht, in das Rohr
(62) oder die Bohrung (71) einragt,
oder wobei das Vermittlungselement (65) sich vorzugsweise in einer Ebene erstreckt,
oder
dass die Kontakteinheit (5), insbesondere die Kontaktbacke (9), elektrisch leitend
mit dem Rohr (62) verbunden ist, vorzugsweise über eine stoffschlüssige Verbindung,
und / oder
dass die Kontaktvorrichtung weiter ein Antriebselement (73) umfasst, welches über
ein Gewinde (76, 77) mit dem Aktutorelement (25) in Verbindung steht, wobei bei einer
Drehung des Antriebselementes (73) das Aktuatorelement (25) entlang der Mittelachse
des besagten Rohres (62) verschoben wird.
12. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (73) ein Griffteil (74) und ein drehfest im Griffteil (74) liegendes
Hülsenelement (75) mit dem besagten Gewinde aufweist, und / oder
dass das Antriebselement ein Grobeinstellelement (83) ist, welches zwischen der Klemmeinheit
(5) und der Kontakteinheit (6) eine Grobeinstellung ermöglicht und dass über ein Feineinstellelement
(84) eine Feineinstellung zwischen Klemmeinheit (5) und Kontakteinheit (6) möglich
ist, und
dass das Feineinstellelement (84) vorzugsweise eine Exzenterscheibe (85), insbesondere
mit einem gefedert ausgebildeten Exzenterarm (86) ist, wobei die Exzenterscheibe vorzugsweise
auf das hintere Ende einer Hülse (87) wirkt, welche mit dem Rohr (62) in Kontakt steht,
wodurch das Rohr (62) relativ zum Aktuatorelement (25) verschoben wird, so dass die
Kontakteinheit (6) gegen die Klemmeinheit (5) bewegt wird.
13. Kontaktvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement (12), insbesondere das Rohr, in eine Anschlusseinheit (21) einragt
und dort mit einer Anschlussaufnahme (43) direkt oder indirekt elektrisch leitend
in Kontakt steht und welche einen Anschlussabschnitt (44) zur Aufnahme eines Kabels
aufweist, und
dass sich das Verbindungselement (15) oder das Anschlusselement (12), insbesondere
das Rohr (62), vorzugsweise mindestens teilweise in eine Öffnung (23) in der Anschlussaufnahme
(43) hineinerstreckt, wobei vorzugsweise in der Öffnung (23) ein Vermittlungselement
(24), insbesondere eine Kontaktlamelle, angeordnet ist, welches ein elektrischer Kontakt
zwischen Anschlussaufnahme (21) und Verbindungselement (15) bzw. dem Anschlusselement
(12), insbesondere dem Rohr (62), vermittelt, und wobei vorzugsweise das Verbindungselement
(15) bzw. das Anschlusselement (12), insbesondere das Rohr (62), drehbar oder fest
in der Öffnung (23) gelagert ist.
14. Kontaktvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (8) mit einem Aktuatorelement (25) betätigbar ist, wobei das Aktuatorelement
(25) vorzugsweise eine durch das Verbindungselement (15) gelagerte Stange (25) ist,
welche mit einem vorderen Ende (26) auf das Klemmelement (8), insbesondere den Hebel,
wirkt, und
dass das Verbindungselement (15) vorzugsweise ein Innengewinde (27) zur Aufnahme einer
Stellschraube (28) aufweist, wobei die Stellschraube (28) vorzugsweise auf das Aktuatoerlement
(25), insbesondere auf das hintere Ende (29) der Stange, wirkt und bei einer Drehung
der Stellschraube (28) das Aktuatorelement (25) im Verbindungselement (15) bewegt
wird.
15. Kontaktvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (8) ein Rückstellelement (30) in der Gestalt einer Feder aufweist, welche
den Hebel (8) in einer Ruhelage hält und/oder dass der Hebel (8) gekröpft ausgebildet
ist und im Bereich der Kontaktstelle mit der Stromschiene eine Rundung (31) aufweist
und/oder dass die Kontaktvorrichtung weiter ein Gehäuse (32) aufweist, welches elektrisch
isolierend ausgebildet ist, wobei das Gehäuse (32) vorzugsweise ein erstes Gehäuseteil
und ein zweites Gehäuseteil umfasst, welches erste Gehäuseteil (48) sich um die Kontaktbacke
(9) herum erstreckt und welches zweite Gehäuseteil (49) sich um das Verbindungselement
(15) herum erstreckt und mit diesem drehfest in Verbindung steht, wobei sich die Gehäuseteile
abschnittsweise überlappen.
1. A contact device (1) for contacting a bus bar (2) having at least two contact faces
(3, 4) extending parallel to one another and at a distance from one another,
wherein the contact device (1) comprises a clamping unit (5) for applying a clamping
force to the first of said contact faces (4) and a contact unit (6) for electrically
contacting a second of said contact faces (3),
wherein the clamping unit (5) lies at a distance from the contact unit (6), such that
an intermediate space (7) is provided between the clamping unit (5) and the contact
unit (6), which intermediate space serves to accommodate said bus bar (2), wherein
the clamping unit (5) comprises a clamping element (8) acting on said contact face
(4), which clamping element can be moved onto the contact face in relation to the
intermediate space (7), and
wherein the contact unit (6) comprises a contact jaw (9) having a surface (10) facing
toward the intermediate space (7), at least one contact element (11) protruding into
the intermediate space (7), and a terminal element (12) electrically conductively
connected to the contact element (11), characterized in that
the contact element (11) has the form of at least one claw (58) having claw portions
(59) protruding into the intermediate space, which claw (58) is mounted in a claw
mount (60) in the contact jaw (9), wherein the claw portions (59) comprise said contact
face (34) for electrically contacting the bus bar (2).
2. The contact device as claimed in claim 1, characterized in that
the clamping element (8) is a lever, or in that
the clamping element (8) is a clamping jaw (63) having a contact face (68), or in that
the clamping element (8) is a clamping jaw (63) having at least one rocker mount (57)
and a rocker (56) mounted therein, or in that
the clamping element (8) has a clamping jaw (63) having at least one claw mount (60)
and a claw (58) mounted therein, and/or
in that the clamping element (8) is electrically conductively connected to the contact jaw
(9) and said terminal element (12).
3. The contact device as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the clamping unit (5) and the contact unit (6) are displaceable relative to one another
along a movement axis (B), such that the width of the intermediate space (7) between
clamping unit (5) and contact unit (6) is adjustable.
4. The contact device as claimed in claim 2 or 3, characterized in that the contact unit (6) and the clamping unit (5) are in contact via guide elements
(13), which allow a relative movement between contact unit (6) and clamping unit (5)
along a movement axis (B) and prevent a relative movement about the movement axis
(B), and
in that the guide elements (13) preferably have the form of at least one guide pin (13),
which protrudes into an opening (42) of the contact unit (6) and an opening of the
clamping unit (5), or in that the guide elements (13) are preferably provided by housing parts surrounding the
contact unit (6) and the clamping unit (5), or in that the guide elements (13) are preferably provided by flat guide regions (61).
5. The contact device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the contact device has an elongate connection element (15) extending along the movement
axis (B), via which connection element the contact unit (6) and the clamping unit
(5) are connected to one another, wherein the connection element (15) preferably has
the form of a bar or a pipe (15), and
in that the clamping unit (5), preferably in the end region (37) of the connection element
(15), is preferably connected to the connection element (15) fixedly in relation to
a movement along the movement axis (B), and in that the contact unit (6) is preferably mounted movably on the outer circumferential face
(38) of the connection element (15), and
in that the connection element (15) is preferably mounted rotatably about the movement axis
(B) relative to the stationary clamping unit (5) and relative to the stationary contact
unit (6).
6. The contact device as claimed in claim 5, characterized in that the connection element (15) is connected to the clamping unit (5) via a bearing point
(16), wherein the connection element (15) is mounted fixedly relative to the clamping
unit (5) in relation to a movement along said movement axis (B), and wherein the connection
element (15) is mounted rotatably relative to the clamping unit (5) in relation to
a movement about the movement axis (B).
7. The contact device as claimed in one of claims 5 to 6, characterized in that the contact unit (6), in particular the contact jaw (9), has a continuous opening
(19), wherein the connection element (15) is guided through this opening (19), wherein
the connection element (15) relative to the contact unit (6) is pivotable about the
movement axis (B) and is movable along the movement axis (B), and/or
in that the radially stationary contact unit (6) is moved along the movement axis (B) via
a thread (20, 51) by rotation of the connection element (15), wherein the opening
(19) in the contact unit (6) preferably has an inner thread (52) and the connection
element (15) has an outer thread (51) cooperating with the inner thread (52), wherein,
when the connection element (15) is rotated relative to the stationary contact unit
(6), the contact unit (6) is moved along the movement axis (B).
8. The contact device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the connection element (15) is part of the terminal element (12), wherein the connection
element (15) is electrically contacted with the contact elements (11) of the contact
unit (6) via an electrically conductive connection, and/or
in that the at least one contact element (11) is electrically conductively connected to the
contact jaw (9), and in that the contact jaw (9) is electrically conductively connected to the connection element
(15), wherein a conveying element (20), preferably a multi-lamella contact (20), is
preferably provided between the at least one contact element (11) and the contact
jaw (9) and/or between the contact jaw (9) and the connection element (15).
9. The contact device as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the terminal element (12) is a pipe (62), in which an actuator element (25) is mounted
longitudinally displaceably along the center axis (M) of the pipe (62) and non-rotatably
relative to the pipe (62), which actuator element (25) acts via its front end (26)
on the clamping element (8), in particular on the clamping jaw (63), and is particularly
preferably connected fixedly thereto, whereby the clamping element (8) is displaceable
relative to the contact unit (6).
10. The contact device as claimed in claim 9, characterized in that the clamping element (8) is displaceable relative to the pipe (62) along the center
axis (M) thereof, wherein the clamping element (8) is preferably mounted movably in
a housing (64), which housing (64) is fixedly connected to the pipe (62), and/or
in that the actuator element (25) is fixedly connected via its front end (26) to the clamping
element (8), in particular to the clamping jaw (63).
11. The contact device as claimed in one of claims 9 to 10, characterized in that the clamping element (8), in particular the clamping jaw (63), is electrically conductively
connected to the pipe (62), wherein a conveying element (65, 70), preferably a multi-lamella
contact (65, 70), conveying the electrical contact is arranged between the clamping
element (7) and the pipe (62),
wherein the conveying element (65) preferably lies inside the pipe (62) or in a bore
(71) in the contact jaw (8), said bore extending the pipe (62), the contact jaw being
electrically conductively connected to the pipe (62), and wherein a connection part
(69), which is electrically conductively connected to the clamping jaw (63), protrudes
into the pipe (62) or the bore (71),
or wherein the conveying element (65) preferably extends in a plane, or
in that the contact unit (5), in particular the contact jaw (9), is electrically conductively
connected to the pipe (62), preferably via an integrally bonded connection, and/or
in that the contact device further comprises a drive element (73), which is connected via
a thread (76, 77) to the actuator element (25), wherein, in the event of a rotation
of the drive element (73), the actuator element (25) is displaced along the center
axis of said pipe (62).
12. The contact device as claimed in claim 11, characterized in that the drive element (73) has a grip part (74) and a sleeve element (75) located non-rotatably
in the grip part (74), which sleeve has said thread, and/or
in that the drive element is a rough adjustment element (83), which enables a rough adjustment
between the clamping unit (5) and the contact unit (6), and in that a fine adjustment is possible between the clamping unit (5) and contact unit (6)
via a fine adjustment element (84), and
in that the fine adjustment element (84) preferably is a cam disk (85), in particular with
a sprung cam arm (86), wherein the cam disk preferably acts on the rear end of a sleeve
(87), which is in contact with the pipe (62), whereby the pipe (62) is displaced relative
to the actuator element (25), such that the contact unit (6) is moved against the
clamping unit (5).
13. The contact device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the terminal element (12), in particular the pipe, protrudes into a terminal unit
(21) and is in direct or indirect electrically conductive contact there with a terminal
receptacle (43) and has a terminal portion (44) for receiving a cable, and
in that the connection element (15) or the terminal element (12), in particular the pipe
(62), preferably extends at least partially into an opening (23) in the terminal receptacle
(43), wherein a conveying element (24), in particular a multi-lamella contact, is
preferably arranged in the opening (23) and conveys electrical contact between the
terminal receptacle (21) and connection element (15) or the terminal element (12),
in particular the pipe (62), and wherein the connection element (15) or the terminal
element (12), in particular the pipe (62), is preferably mounted rotatably or fixedly
in the opening (23).
14. The contact device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the clamping element (8) can be actuated using an actuator element (25), wherein
the actuator element (25) is preferably a rod (25) mounted through the connection
element (15), which rod acts via a front end (26) on the clamping element (8), in
particular the lever, and
in that the connection element (15) preferably has an inner thread (27) for receiving a set
screw (28), wherein the set screw (28) preferably acts on the actuator element (25),
in particular on the rear end (29) of the rod, and, in the event of a rotation of
the set screw (28), the actuator element (25) is moved in the connection element (15).
15. The contact device as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the lever (8) has a return element (30) in the form of a spring, which holds the
lever (8) in a rest position, and/or in that the lever (8) is elbowed and has a rounded portion (31) in the region of the point
of contact with the bus bar, and/or in that the contact device also has a housing (32), which is electrically insulating, wherein
the housing (32) preferably comprises a first housing part and a second housing part,
which first housing part (48) extends around the contact jaw (9), and which second
housing part (49) extends around the connection element (15) and is connected thereto
for conjoint rotation therewith, wherein the housing parts overlap one another in
portions.
1. Un dispositif de contact (1) pour mettre en contact une barre conductrice (2) avec
au moins deux surfaces de contact (3, 4) s'étendant de manière parallèle et espacées
l'une de l'autre,
où le dispositif de contact (1) comprend une unité de serrage (5) pour mettre à disposition
une force de serrage agissant sur la première desdites surfaces de contact (4) et
une unité de contact (6) pour établir la mise en contact électrique d'une seconde
desdites surfaces de contact (3),
où l'unité de serrage (5) est espacée par rapport à l'unité de contact (6), de sorte
qu'un intervalle (7) est présent entre l'unité de serrage (5) et l'unité de contact
(6), lequel sert au logement de ladite barre conductrice (2), où l'unité de serrage
(5) est un élément de serrage (8) agissant sur ladite surface de contact (4) et étant
déplaçable sur la surface de contact (4) par rapport à l'intervalle (7), et
où l'unité de contact (6) comprend une mâchoire de contact (9) possédant une surface
(10) tournée vers l'intervalle (7), au moins un élément de contact (11) qui pénètre
dans l'intervalle (7), et un élément de raccordement (12) en liaison électriquement
conductrice avec l'élément de contact (11), caractérisé en ce que
l'élément de contact (11) présente la forme d'au moins une griffe (58) avec des sections
de griffe (59) pénétrant dans l'intervalle, laquelle griffe (58) est montée dans un
logement de griffe (60) dans la mâchoire de contact (9), où les sections de griffe
(59) comprennent ladite surface de contact (34) pour la mise en contact électrique
de la barre conductrice (2).
2. Le dispositif de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que
que l'élément de serrage (8) est un levier, ou
que l'élément de serrage (8) est une mâchoire de serrage (63) avec une surface de
contact (68), ou
que l'élément de serrage (8) est une mâchoire de serrage (63) avec au moins un logement
de bascule (57) et une bascule montée (56) dans celui-ci, ou
que l'élément de serrage (8) comprend une mâchoire de serrage (63) avec au moins un
logement de griffes (60) et une griffe (58) montée dans celui-ci, et/ou
que l'élément de serrage (8) est en connexion électriquement conductrice avec la mâchoire
de contact (9) et ledit élément de raccordement (12).
3. Le dispositif de contact selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
que l'unité de serrage (5) et l'unité de contact (6) sont déplaçables l'une par rapport
à l'autre de manière relative le long d'un axe de déplacement (B), de sorte que la
largeur de l'intervalle (7) entre l'unité de serrage (5) et l'unité de contact (6)
est réglable.
4. Le dispositif de contact selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'unité de contact (6) et l'unité de serrage (5) sont en contact à travers des éléments
de guidage (13), lesquels permettent un déplacement relatif entre l'unité de contact
et l'unité de serrage (5) le long d'un axe de déplacement (B) et évitent un déplacement
relatif autour de l'axe de déplacement (B), et
que les éléments de guidage (13) présent préférablement la forme d'au moins une broche
de guidage (13), laquelle pénètre dans une ouverture (42) de l'unité de contact (6)
et une ouverture de l'unité de serrage (5), ou que les éléments de guidage (13) sont
mis à disposition préférablement par des parties de boîtier entourant l'unité de contact
(6) et l'unité de serrage (5), ou que les éléments de guidage (13) sont mis à disposition
préférablement par des domaines de guidage (61) plats.
5. Le dispositif de contact selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de contact présente un élément de connexion (15) allongé s'étendant
le long de l'axe de déplacement (B), à travers duquel l'unité de contact (6) et l'unité
de serrage (5) sont en connexion, ou l'élément de connexion (15) présente préférablement
la forme d'une tige ou d'un tuyau (15), et
que l'unité de serrage (5), est préférablement en connexion fixe avec l'élément de
connexion (15) par rapport à un déplacement le long de l'axe de déplacement (B), préférablement
dans le domaine terminal (37) de l'élément de connexion (15), et que l'unité de contact
(6) est montée de manière déplaçable préférablement sur la surface enveloppante (38)
de l'élément de connexion (15), et
que l'élément de connexion (15) est préférablement monté de manière rotative autour
de l'axe de déplacement (B) par rapport à l'unité de serrage (5) fixe et l'unité de
contact (6) fixe.
6. Le dispositif de contact selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'unité de connexion (15) est en connexion avec l'unité de serrage (5) à travers
un point d'appui (16), où l'élément de connexion (15) est monté de manière fixe à
l'unité de serrage (5) par rapport à un mouvement le long dudit axe de déplacement
(B) et/ou l'élément de connexion (15) est monté de manière rotative à l'unité de serrage
(5) par rapport à un déplacement autour de l'axe de déplacement (B).
7. Le dispositif de contact selon l'une des revendications 5 à 6, caractérisé en ce que l'unité de contact (6), en particulier la mâchoire de contact (9), présente une ouverture
traversante (19), où l'élément de connexion (15) est passé à travers cette ouverture
(19), où l'élément de connexion (15) est pivotable autour de l'axe de déplacement
(B) et est déplaçable le long de l'axe de déplacement (B) par rapport à l'unité de
contact (6), et/ou que l'unité de contact (6) radialement fixe est déplacée le long
de l'axe de déplacement (B) à travers un filetage (20, 51) par rotation de l'élément
de connexion (15), où préférablement l'ouverture (19) présente un filetage intérieur
(52) dans l'unité de contact et l'élément de connexion (15) présente un filetage extérieur
(51) coopérant avec le filetage intérieur (52), où lors de la rotation de l'élément
de connexion (15) l'unité de contact (6) est déplacée le long de l'axe de déplacement
(B) par rapport à l'unité de contact fixe (6).
8. Le dispositif de contact selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de connexion (15) représente une partie de l'élément de raccordement (12),
où l'élément de connexion (15) est en contact électrique avec les éléments de contact
(11) de l'unité de contact (6) à travers une connexion électriquement conductrice,
et/ou que l'au moins un élément de contact (11) est en connexion électriquement conductrice
avec la mâchoire de contact (9) et que la mâchoire de contact (9) est en connexion
électriquement conductrice avec l'élément de connexion (15), où un élément intermédiaire
(20), préférablement une lamelle de contact (20), est prévu/e entre l'au moins un
élément de contact (11) et la mâchoire de contact (9), et/ou entre la mâchoire de
contact (9) et l'élément de connexion (15).
9. Le dispositif de contact selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément de raccordement (12) est un tuyau (62), dans lequel un élément actionneur
(25) est monté de manière fixée en rotation par rapport au tuyau (62)et longitudinalement
coulissable le long de l'axe central (M) du tuyau (62), lequel élément actionneur
(25) agit au moyen de son extrémité antérieure (26) sur l'élément de serrage (8),
en particulier sur la mâchoire de serrage (63) et est particulièrement préférablement
en connexion de manière fixe avec celle-ci, rendant ainsi l'élément de serrage (8)
relativement coulissable par rapport à l'unité de contact (6).
10. Le dispositif de contact selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'élément de serrage (8) est coulissable de manière relative par rapport au tuyau
(62) le long de son axe central (M), où l'élément de serrage (8) est monté de manière
déplaçable préférablement dans un boîtier (64), lequel boîtier (64) est en connexion
fixe avec le tuyau (62) et/ou
que l'élément actionneur (25) est en connexion fixe avec l'élément de serrage (8),
en particulier avec la mâchoire de serrage (63) à l'aide de son extrémité antérieure
(26).
11. Le dispositif de contact selon une des revendications 9 à 10, caractérisé en ce que l'élément de serrage (8), en particulier la mâchoire de serrage (63) est connecté/e
de manière électriquement conductrice avec le tuyau (62), où un élément intermédiaire
(65, 70) facilitant le contact électrique, préférablement une lamelle de contact (65,
70) est disposée entre l'élément de serrage (7) et le tuyau (62),
où l'élément intermédiaire (65) se situe préférablement à l'intérieur du tuyau (62)
ou dans un perçage (71) prolongeant le tuyau (62) dans la mâchoire de contact (8),
qui est en connexion électriquement conductrice avec le tuyau (62) et où une pièce
de connexion (69), laquelle est en connexion électriquement conductrice avec la mâchoire
de serrage (63), pénètre dans le tuyau (62) ou le perçage (71),
où que l'élément intermédiaire (65) s'étend préférablement dans un plan, ou
que l'unité de contact (5), en particulier la mâchoire de contact (9), est connectée
de manière électriquement conductrice avec le tuyau (62), préférablement à travers
une liaison de matière, et/ou
que le dispositif de contact comprend en outre un élément d'entraînement (73), lequel
est en connexion avec l'élément actionneur (25) à travers un filetage (76,77), où
l'élément actionneur (25) est coulissé le long de l'axe central du dit tuyau (62)
lors d'une rotation de l'élément d'entraînement (73).
12. Le dispositif de contact selon la revendication 11,
caractérisé en ce que l'élément d'entraînement (73) présente une pièce de poignée (74) et un élément de
douille (75) situé de manière fixe en rotation dans la pièce de poignée (74) avec
le dit filetage, et / ou
que l'élément d'entrainement et un élément de réglage grossier (83), lequel permet
un réglage grossier entre l'unité de serrage (5) et l'unité de contact (6) et que
un réglage de précision entre l'unité de serrage (5) et l'unité de contact (6) est
possible à travers un élément de réglage de précision (84), et
que l'élément de réglage de précision (84) est préférablement un dise excentrique
(85), en particulier un bras excentrique formé de manière suspendue (86), où le disc
excentrique agit préférablement sur l'extrémité postérieure de la douille (87), laquelle
est en contact avec le tuyau (62), selon quoi le tuyau (62) est coulissé par rapport
à l'élément actionneur (25) die sorte que l'unité de contact (6) est déplacée contre
l'unité de serrage (5).
13. Le dispositif de contact selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de raccordement (12), en particulier le tuyau, pénètre dans une unité de
raccordement (21) et y est en contact avec un logement de raccordement (43) de manière
directement ou indirectement électriquement conductrice et qui présente une section
de raccordement (44) pour le logement d'un câble, et
que l'élément de connexion (15) ou l'élément de raccordement (12), en particulier
le tuyau (62), pénètre préférablement au moins partiellement dans une ouverture (23)
dans le logement de raccordement (43), ou préférablement un élément intermédiaire
(24), en particulier une lame du contact, est disposé/e dans l'ouverture (23), lequel
facilite un contact électrique entre le logement de raccordement (21) et l'élément
de connexion (15) respectivement l'élément de raccordement (12), en particulier le
tuyau (62), et où préférablement l'élément de connexion (15) respectivement l'élément
de raccordement (12), en particulier le tuyau (62), est monté dans l'ouverture (23)
de manière rotative ou fixe.
14. Le dispositif de contact selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de serrage (8) peut être actionné à l'aide de l'élément actionneur (25),
où l'élément actionneur (25) est préférablement une tige (25) montée par l'élément
de connexion (15), laquelle agit à l'aide de son extrémité antérieure (26) sur l'élément
de serrage (8), en particulier le levier, et
que l'élément de connexion (15) présente préférablement un filetage intérieur (27)
pour le logement d'une vis de réglage (28), où la vis de réglage (28) agit préférablement
sur l'élément actionneur (25), en particulier sur l'extrémité postérieure (29) de
la tige, l'élément actionneur (25) est déplacé dans l'élément de connexion (15) lors
d'une rotation de la vis de réglage (28).
15. Le dispositif de contact selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le levier (8) présente un élément de rappel (30) en forme d'un ressort, lequel maintient
le levier (8) dans une position de repos et / ou que le levier (8) est de forme coudée
et présente une rondeur (31) dans le domaine de l'endroit de contact avec la barre
conductrice et/ou que le dispositif de contact présente en outre un boîtier (32),
lequel est formé de manière électriquement isolante, où le boîtier (32) comprend préférablement
une première partie de boîtier est une deuxième partie de boîtier, laquelle première
partie de boîtier (48) s'étend autour de la mâchoire de contact (9) et laquelle deuxième
pièce de boîtier (49) s'étend atour de l'élément de connexion (15) et est en connexion
de manière fixe en rotation avec celui-ci, où les parties de boîtier se chevauchent
par sections.