| (19) |
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(11) |
EP 2 957 003 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2016 Patentblatt 2016/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.02.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/000373 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/124746 (21.08.2014 Gazette 2014/34) |
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| (54) |
ADAPTER
ADAPTER
ADAPTATEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
14.02.2013 DE 202013001452 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.12.2015 Patentblatt 2015/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Rosenberger Hochfrequenztechnik GmbH & Co. KG |
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83413 Fridolfing (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MAIER, Johannes
83278 Traunstein (DE)
- PANGRITZ, Volker
A-5141 Moosdorf (AT)
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| (74) |
Vertreter: Zeitler Volpert Kandlbinder
Patent- und Rechtsanwälte Partnerschaft mbB |
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Postfach 26 02 51 80059 München 80059 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2011/057691 US-A1- 2010 258 333
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DE-A1-102009 019 137
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Adapter mit einer ersten elektrischen Schnittstelle
und einer zweiten elektrischen Schnittstelle, die jeweils Kontaktelemente zur Datenübertragung
sowie zur Übertragung einer elektrischen Versorgungsspannung aufweisen, wobei die
Kontaktelemente der ersten Schnittstelle mit den entsprechenden Kontaktelementen der
zweiten Schnittstelle über Leiter verbunden sind. Insbesondere betrifft die Erfindung
einen Adapter zur Umverdrahtung von einer USB- zu einer HSD-Schnittstelle.
[0002] Steckverbinder mit USB-Schnittstelle sind durch eine rechteckige Schnittstellengeometrie
sowie durch die Anordnung von entweder zwei oder allen vier der Kontaktelemente nebeneinander
in einer Ebene gekennzeichnet. Im Gegensatz dazu sind die insgesamt vier inneren Kontaktelemente
von Steckverbindern mit HSD-Schnittstelle in einer quadratischen Anordnung positioniert
und die Schnittstellengeometrie ist rund. Bei einer USB-Schnittstelle sind zwei der
vier Kontaktelemente zur Übertragung von Datensignalen vorgesehen, während über die
zwei weiteren Kontaktelemente elektrische Versorgungsenergie übertragen wird. Bei
HSD-Schnittstellen dienen die vier inneren Kontaktelemente regelmäßig einer doppelten
differentiellen Signalübertragung, wobei die zwei Kontaktelemente der beiden Übertragungspaare
sich in der quadratischen Anordnung jeweils gegenüberliegen. Diese Anordnung in Verbindung
mit einer die Kontaktelemente umgebenden Schirmung gewährleistet eine hochbitratige
Übertragungsfähigkeit mit guter elektromagnetischer Schirmung und guter Übersprechdämpfung.
HSD-Steckverbinder werden regelmäßig mit geschirmten Kabeln verbunden, bei denen vier
Adern in einer Sternvierer-Anordnung vorgesehen sind, die zudem miteinander verseilt
sein können.
[0003] Es ist bekannt, auf einer Leiterplatte einen HSD-Leiterplattensteckverbinder und
einen USB-Leiterplattensteckverbinder anzuordnen und über die Leiterplatte elektrisch
miteinander zu verbinden. Auf diese Weise wird ein Adapter geschaffen, durch den zwei
Gegensteckverbinder mit USB- bzw. HSD-Schnittstelle miteinander verbunden werden können.
[0004] Aus der
WO 2011 057691 A1 ist weiterhin ein gattungsgemäßer Adapter bekannt, bei dem die USB- und die HSD-Schnittstelle
in einem Gehäuse ausgebildet sind und die jeweiligen Kontaktelemente der beiden Schnittstellen
über einteilige Leiter miteinander verbunden sind. Dabei ist vorgesehen, dass die
zwei Kontaktelemente zur Datenübertragung der USB-Schnittstelle mit zwei sich diagonal
gegenüberliegenden Kontaktelementen der HSD-Schnittstelle verbunden sind, während
die zwei Kontaktelemente zur Übertragung elektrischer Versorgungsenergie der USB-Schnittstelle
mit den zwei verbliebenen inneren Kontaktelementen der HSD-Schnittstelle verbunden
sind. Die HSD-Schnittstelle bei dem aus der
WO 2011 057691 A1 bekannten Adapter bzw. ein damit verbundenes Kabel werden somit nicht zur doppelten
differentiellen Signalübertragung sondern vielmehr zur einfachen differentiellen Signalübertragung
mit gleichzeitiger Übertragung einer Versorgungsspannung verwendet.
[0005] Sinn des aus der
WO 2011 057691 A1 bekannten Adapters ist, einen USB-Anschluss auf einfache und kostengünstige Weise
mit HSD-spezifischen Komponenten zu verbinden, um deren guten Übertragungseigenschaften
zu nutzen. Eingesetzt werden kann dieser Adapter insbesondere in Kraftfahrzeugen,
die regelmäßig USB-Schnittstellen im Innenraum aufweisen, an die Multimediaplayer
anschließbar sind, wobei die weitere Datenübertragung, insbesondere zu einem entfernt
angeordneten Steuergerät über die im Kraftfahrzeugbau weit verbreiteten HSD-Komponenten
erfolgt.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
verbesserten gattungsgemäßen Adapter anzugeben.
[0007] Diese Aufgabe wird durch einen Adapter gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 gelöst.
Ein erfindungsgemäßes System aus einem solchen Adapter und einem damit verbundenen
Kabel ist Gegenstand des unabhängigen Anspruchs 8. Vorteilhafte Ausgestaltungen des
erfindungsgemäßen Adapters und des erfindungsgemäßen Systems sind Gegenstand der jeweiligen
abhängigen Ansprüche und ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung.
[0008] Ein gattungsgemäßer Adapter mit einer ersten elektrischen Schnittstelle und einer
zweiten elektrischen Schnittstelle, die jeweils Kontaktelemente zur Datenübertragung
(Datenkontaktelemente) sowie zur Übertragung von elektrischer Versorgungsenergiespannung
(Versorgungskontaktelemente) aufweisen, wobei die Kontaktelemente der erste Schnittstelle
mit den entsprechenden Kontaktelementen der zweiten Schnittstelle über (elektrische)
Leiter verbunden sind, ist erfindungsgemäß dadurch weitergebildet, dass ein erstes
Versorgungskontaktelement der ersten Schnittstelle mit zwei ersten Versorgungskontaktelementen
der zweiten Schnittstelle verbunden ist und ein zweites Versorgungskontaktelement
der ersten Schnittstelle mit einem zweiten Versorgungskontaktelement der zweiten Schnittstelle,
das in Form eines die weiteren Kontaktelemente umgebenden Außenleiters ausgebildet
ist, verbunden ist.
[0009] Vorzugsweise kann dabei vorgesehen sein, dass die erste Schnittstelle als USB-Schnittstelle
ausgebildet ist und demnach eine rechteckige, vorzugsweise von einem Gehäuse (das
auch gleichzeitig einen Außenleiter und insbesondere eine Schirmung darstellen kann)
des Adapters ausgebildete Schnittstellengeometrie sowie eine Anordnung von mindestens
zwei (vorzugsweise vier) der Kontaktelemente in einer Reihe aufweist. Weiterhin bevorzugt
kann vorgesehen sein, dass die zweite Schnittstelle als HSD-Schnittstelle ausgebildet
ist und demnach eine runde (insbesondere kreisförmige oder ovale), vorzugsweise von
einem Gehäuse (das auch gleichzeitig einen Außenleiter und insbesondere eine Schirmung
darstellen kann) des Adapters ausgebildete Schnittstellengeometrie, eine quadratische
Anordnung von vier Kontaktelementen sowie einen die Kontaktelemente umgebenden Außenleiter
aufweist.
[0010] Erfindungsgemäß kann demnach vorgesehen sein, das eine Versorgungskontaktelement
der USB-Schnittstelle über beispielsweise einen Y-Leiter auf zwei Versorgungskontaktelemente
der HSD-Schnittstelle aufzuteilen und den normalerweise bei HSD-Komponenten und im
vorliegenden Fall zusätzlich als Schirmung dienenden Außenleiter der HSD-Schnittstelle
mit dem anderen Versorgungskontaktelement der USB-Schnittstelle zu verbinden. Dabei
kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der Außenleiter bzw. das damit verbundene
Versorgungskontaktelement für einen Anschluss an Massepotential vorgesehen sind.
[0011] Ein erfindungsgemäßes System umfasst demnach einen erfindungsgemäßen Adapter und
ein über die zweite Schnittstelle mit dem Adapter verbundenes Kabel, das vier Adern
aufweist, die in Sternvierer-Anordnung angeordnet und mit vier Kontaktelementen der
zweiten Schnittstelle elektrisch leitend verbunden sind, sowie einen Außenleiter aufweist,
der mit dem Außenleiter der zweiten Schnittstelle elektrisch leitend verbunden ist.
Dabei kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass das Kabel über einen Steckverbinder
mit einer zu der zweiten Schnittstelle des Adapters komplementären Schnittstelle mit
dem Adapter verbunden ist. Weiterhin bevorzugt kann auch die erste Schnittstelle Teil
eines Steckverbinders sein, an den ein Steckverbinder mit dazu komplementärer Schnittstelle
anschließbar ist. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Verbindung einer oder
beider Schnittstellen (und insbesondere der zweiten Schnittstelle) mit weiterführenden
Kabeln über eine direkte bzw. dauerhafte Verbindung herzustellen, beispielsweise indem
die entsprechenden Kontaktelemente des Adapter mit den Leitern der Kabel vercrimpt
werden.
[0012] Durch die im Vergleich zum Stand der Technik (vgl.
WO 2011 057691 A1) zusätzliche Nutzung des Außenleiters der zweiten (HSD-)Schnittstelle sowie eines
damit verbundenen Kabels zur Übertragung der elektrischen Versorgungsenergie (bei
der es sich vorzugsweise um Gleichspannung handelt) kann der Gesamtwiderstand verringert
bzw. im Umkehrschluss eine Verwendung dünnerer Kabel erreicht werden, wodurch Kosten
und Gewicht niedrig gehalten werden, was insbesondere im Bereich des Kraftfahrzeugbaus
von großer Bedeutung ist. Ein weiterer Vorteil, der sich aus der Aufteilung eines
ersten Versorgungskontaktelements der ersten Schnittstelle auf zwei erste Versorgungskontaktelemente
der zweiten Schnittstelle durch z.B. einen Y-Leiter ergibt, ist die Möglichkeit, über
einen Leiter, der an eine der beiden ersten Versorgungskontaktelemente der zweiten
Schnittstelle angeschlossen ist, ein Prüfsignal zu schicken und dieses über einen
weiteren Leiter, der an die andere der beiden ersten Versorgungskontaktelemente der
zweiten Schnittstelle angeschlossen ist, wieder zu empfangen, was infolge der Verbindung
der beiden ersten Versorgungskontaktelemente (z.B. mittels des Y-Leiters) ohne weitere
Maßnahmen (z.B. Überbrücken) möglich ist. Dadurch kann z.B. überprüft werden, ob die
Verbindung zwischen dem erfindungsgemäßen Adapter und einer Head Unit korrekt hergestellt
ist. Dies kann insbesondere relevant sein, wenn in diese Verbindung ein oder mehrere
Steckverbindungen integriert sind, wie dies z.B. bei einem HSD-Netz in einem Kraftfahrzeug
der Fall sein kann. Dadurch kann somit ein einfaches Überprüfen einer korrekten Montage
aller Steckverbindungen ermöglicht werden.
[0013] Zur einfachen und kostengünstigen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Adapters kann
vorzugsweise vorgesehen sein, dass einer oder mehrere, vorzugsweise alle die Kontaktelemente
der Schnittstellen verbindende Leiter als Stanz- oder Stanzbiegebauteile (ggf. mit
(einem) zusätzlichen Umformschritt(en), z.B. dem Prägen des/der Kontaktelemente) ausgebildet
sind.
[0014] Weiterhin bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Leiter mit den durch diese verbundenen
Kontaktelementen integral und insbesondere einstückig ausgebildet sind.
[0015] Besonders bevorzugt kann dabei vorgesehen sein, dass der das erste Versorgungskontaktelement
der ersten Schnittstelle mit den zwei ersten Versorgungskontaktelementen der zweiten
Schnittstelle verbindende Leiter in einer Y-Form ausgebildet ist. Auch ein solcher
Y-förmiger Leiter kann vorzugsweise einteilig, insbesondere als Stanzbiegebauteil
ausgebildet sein. Auf diese Weise kann einfach und kostengünstig ein Y-Leiter geschaffen
werden, durch den das eine Versorgungskontaktelement der ersten (vorzugsweise USB-)
Schnittstelle mit den zwei Versorgungskontaktelementen der zweiten (vorzugsweise HSD-)
Schnittstelle verbunden werden kann.
[0016] Alternativ besteht auch die Möglichkeit, den Y-Leiter mit zwei Teilleitern auszubilden,
wobei ein erster Teilleiter das erste Versorgungskontaktelement der ersten Schnittstelle
und eines der ersten Versorgungskontaktelemente der zweiten Schnittstelle (vorzugsweise
integral) ausbildet, und ein zweiter Teilleiter das andere der ersten Versorgungskontaktelemente
der zweiten Schnittstelle (vorzugsweise integral) ausbildet und den ersten Teilleiter
an einer Kontaktstelle elektrisch leitend kontaktiert. Dabei können der erste Teilleiter
und der zweite Teilleiter an der Kontaktstelle vorzugsweise stoffschlüssig (z.B. durch
Löten oder Schweißen) verbunden sein.
[0017] In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Adapter kann vorgesehen
sein, dass der das zweite Versorgungskontaktelement der ersten (vorzugsweise USB-)
Schnittstelle mit dem zweiten Versorgungskontaktelement (d.h. dem Außenleiter) der
zweiten (vorzugsweise HSD-) Schnittstelle verbindende Leiter als Kontaktfederlasche
ausgebildet ist, die unter Federbelastung an dem zweiten Versorgungskontaktelement
der zweiten Schnittstelle anliegt. Dabei kann besonders bevorzugt vorgesehen sein,
dass das zweite Versorgungskontaktelement, d.h. der Außenleiter der zweiten Schnittstelle
hülsenförmig ausgebildet ist und der Leiter innenseitig daran anliegt. Dadurch kann
wiederum eine konstruktiv einfache und kostengünstige Ausgestaltung des Adapters erzielt
werden.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
- Fig. 1:
- einen erfindungsgemäßen Adapter in einer ersten perspektivischen Ansicht;
- Fig. 2:
- den Adapter in der Ansicht gemäß Fig. 1, jedoch ohne Außenleiter;
- Fig. 3:
- den Adapter in der Ansicht gemäß Fig. 1, jedoch ohne Außenleiter und Isolationskörper;
- Fig. 4:
- den Adapter in einer zweiten perspektivischen Ansicht;
- Fig. 5:
- den Adapter in der Ansicht gemäß Fig. 4, jedoch ohne Außenleiter; und
- Fig. 6:
- den Adapter in der Ansicht gemäß Fig. 4, jedoch ohne Außenleiter und Isolationskörper.
[0019] Die Zeichnungen zeigen eine beispielhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Adapters zur Umverdrahtung von einer USB-Schnittstelle 1 auf eine HSD-Schnittstelle
2.
[0020] Der Adapter umfasst einen metallischen Außenleiter 3, der gleichzeitig ein Gehäuse
des Adapters darstellt und für beide Schnittstellen die äußere Schnittstellengeometrie
definiert. Die äußere Schnittstellengeometrie der USB-Schnittstelle 1 ist rechteckig
(vgl. Fig. 1), während diejenige der HSD-Schnittstelle 2 kreisrund ist (vgl. Fig.
4).
[0021] Innerhalb des Außenleiters 3 und von diesem über einen Isolationskörper 4 elektrisch
isoliert sind insgesamt vier (Innen-)Leiter 5 angeordnet, die jeweils integral zumindest
ein Kontaktelement einer der Schnittstellen ausbilden. Die Kontaktelemente dieser
Leiter 5 in Verbindung mit dem Außenleiter 3 bilden die elektrischen Komponenten USB-
1 sowie HSD-Schnittstelle 2 aus. Dabei sind die vier von den Leitern 5 ausgebildeten
Kontaktelemente der USB-Schnittstelle 1 nebeneinander in einer Reihe angeordnet. Zudem
sind die Kontaktelemente als Kontaktfederlaschen ausgebildet, die seitlich von komplementären
Kontaktelementen eines Gegensteckverbinders (nicht dargestellt) kontaktiert werden
und durch eine elastische seitliche Auslenkung einen Kontaktdruck erzeugen. Dagegen
sind die vier von den Leitern 5 ausgebildeten Kontaktelemente der HSD-Schnittstelle
2 in einer quadratischen Anordnung vorgesehen und als Kontaktstifte ausgebildet, die
in komplementäre Kontaktbuchsen eines Gegensteckverbinders (nicht dargestellt) eingesteckt
werden können.
[0022] Zwei der Leiter 5 sind als einfache Leiter 5a ausgebildet und integrieren jeweils
Kontaktelemente beider Schnittstellen. Aufseiten der USB-Schnittstelle 1 handelt es
sich hierbei um die zwei mittigen Kontaktelemente und aufseiten der HSD-Schnittstelle
2 um zwei sich diagonal gegenüberliegende Kontaktelemente. Diese zwei einfachen Leiter
5a dienen der Übertragung von Datensignalen.
[0023] Ein weiterer Leiter ist als Y-Leiter 5b ausgebildet und integriert auf einem der
Schenkel ein Kontaktelement der USB-Schnittstelle 1 und auf den beiden anderen Schenkeln
jeweils ein Kontaktelement der HSD-Schnittstelle 2. Diese beiden Kontaktelemente der
HSD-Schnittstelle 2 liegen sich ebenfalls diagonal gegenüber.
[0024] Der Y-Leiter 5b dient in Verbindung mit dem vierten Leiter 5c der Übertragung einer
Versorgungsspannung. Dieser vierte Leiter 5c integriert an einem Ende ein Kontaktelement
der USB-Schnittstelle 1 und ist an dem anderen Ende als Kontaktfederlasche ausgebildet,
die unter Duck gegen die Innenseite des Außenleiters 3 anliegt. Der Außenleiter 3
dient somit aufseiten der HSD-Schnittstelle 2 ebenfalls, d.h. wie die zwei entsprechenden
Kontaktelemente des Y-Leiters 5b, als Kontaktelement zur Übertragung von elektrischer
Versorgungsenergie.
[0025] Die Umverdrahtung in dem erfindungsgemäßen Adapter sieht demnach vor, die über zwei
Kontaktelemente der USB-Schnittstelle 1 erfolgende elektrische Energieversorgung auf
insgesamt drei Kontaktelemente der HSD-Schnittstelle 2 aufzuteilen, nämlich zwei der
Kontaktstifte sowie das von dem entsprechenden Ende des Außenleiters 3 ausgebildete,
hülsenförmige Kontaktelement. Bei einem an die HSD-Schnittstelle 2 angeschlossenen
Kabel (nicht dargestellt), insbesondere einem Kabel in Sternvier-Anordnung, würden
somit zwei der Adern sowie ein die Adern umgebender Außenleiter (insbesondere in Form
eines Außenleitergeflechts) für die elektrische Energieversorgung herangezogen werden,
während die zwei weiteren Adern der Datenübertragung dienen.
[0026] Der aus einem elektrisch isolierenden Kunststoff ausgebildete Isolationskörper 4
ist zweiteilig ausgeführt, um die Herstellung (insbesondere durch Spritzgießen) sowie
die Montage des Adapters zu vereinfachen. Über eine Rastverbindung werden die beiden
Teile des Isolationskörpers 4 nach der Montage der (Innen-)Leiter 5 miteinander verbunden.
Daraufhin kann die Einheit aus Isolationskörper 4 und (Innen-)Leitern 5 in den Außenleiter
3 eingeschoben werden, wo diese durch ein Eingreifen von Rastlaschen 6 des Außenleiters
3 in Vertiefungen 7 des Isolationskörpers 4 fixiert ist.
[0027] Der Isolationskörper 4 bildet an der HSD-Schnittstelle 2 drei Vorsprünge 8 aus, von
denen die zwei äußeren mit einer Teilung von jeweils 90° von dem mittleren Vorsprung
versetzt an der Innenseite des Außenleiters 3 angeordnet sind. Zwischen den zwei äußeren
Vorsprüngen 8 ergibt sich somit eine von den anderen Teilungen abweichende Teilung
von 180°. Diese Nicht-Symmetrie (bezüglich der Längs- bzw. einer Querachse der HSD-Schnittstelle
2) sorgt dafür, dass ein Gegensteckverbinder, der drei komplementäre Vertiefungen
in entsprechender Anordnung aufweist, nur in exakt einer Ausrichtung in die HSD-Schnittstelle
2 eingesteckt werden kann. Fehlsteckungen könnend dadurch vermieden werden.
1. Adapter mit einer ersten elektrischen Schnittstelle (1) und einer zweiten elektrischen
Schnittstelle (2), die jeweils Kontaktelemente zur Datenübertragung bzw. Datenkontaktelemente
sowie Versorgungskontaktelemente zur Übertragung einer elektrischen Versorgungsenergie
aufweisen, wobei die Kontaktelemente der erste Schnittstelle mit den entsprechenden
Kontaktelementen der zweiten Schnittstelle über Leiter (5) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Versorgungskontaktelement (5b) der ersten Schnittstelle (1) mit zwei ersten
Versorgungskontaktelementen der zweiten Schnittstelle (2) verbunden ist und ein zweites
Versorgungskontaktelement (5c) der ersten Schnittstelle (1) mit einem zweiten Versorgungskontaktelement
(8) der zweiten Schnittstelle (2), das in Form eines die weiteren Kontaktelemente
umgebenden Außenleiters (3) ausgebildet ist, verbunden ist.
2. Adapter gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schnittstelle als USB-Schnittstelle (1) und die zweite Schnittstelle als
HSD-Schnittstelle (2) ausgebildet ist.
3. Adapter gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter (5) als Stanzbiegebauteile ausgebildet sind.
4. Adapter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter (5) mit den dazugehörigen Kontaktelementen integral ausgebildet sind.
5. Adapter gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der das erste Versorgungskontaktelement der ersten Schnittstelle mit den zwei ersten
Ver-sorgungskontaktelementen der zweiten Schnittstelle verbindende Leiter (5b) Y-förmig
ausgebildet ist.
6. Adapter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der das zweite Versorgungskontaktelement der ersten Schnittstelle mit dem zweiten
Versorgungskontaktelement der zweiten Schnittstelle verbindende Leiter (5c) als Kontaktfederlasche
ausgebildet ist, die unter Federbelastung an dem zweiten Versorgungskontaktelement
der zweiten Schnittstelle anliegt.
7. Adapter gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Versorgungskontaktelement der zweiten Schnittstelle hülsenförmig ausgebildet
ist und der Leiter (5c) innenseitig daran anliegt.
8. System aus einem Adapter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche und einem über die
zweite Schnittstelle mit dem Adapter verbundenen Kabel, wobei das Kabel vier Adern,
die in Sternvierer-Anordnung angeordnet und mit vier Kontaktelementen der zweiten
Schnittstelle elektrisch leitend verbunden sind, und einen Außenleiter, der mit dem
Außenleiter der zweiten Schnittstelle elektrisch leitend verbunden ist, aufweist.
9. System gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabel über einen Steckverbinder mit einer zu der zweiten Schnittstelle des Adapters
komplementären Schnittstelle mit dem Adapter verbunden ist.
1. Adapter having a first electrical interface (1) and a second electrical interface
(2) which each have contact elements for transmitting data respectively data contact
elements and supply contact elements for transmitting electrical supply energy, wherein
the contact elements of the first interface are connected with the corresponding contact
elements of the second interface via conductors (5), characterised in that a first supply contact element (5b) of the first interface (1) is connected with
two first supply contact elements of the second interface (2) and a second supply
contact element (5c) of the first interface (1) is connected with a second supply
contact element (8) of the second interface (2), which is in the form of an external
conductor (3) surrounding the other contact elements.
2. Adapter according to claim 1, characterised in that the first interface is designed as a USB interface (1) and the second interface is
designed as an HSD interface (2).
3. Adapter according to claim 1 or 2, characterised in that the conductors (5) are in the form of stamped and bent components.
4. Adapter according to one of the preceding claims, characterised in that the conductors (5) are formed integrally with the associated contact elements.
5. Adapter according to claim 4, characterised in that the conductor (5b) connecting the first supply contact element of the first interface
with the two first supply contact elements of the second interface is shaped in a
Y-form.
6. Adapter according to one of the preceding claims, characterised in that the conductor (5c) connecting the second supply contact element of the first interface
with the second supply contact element of the second interface is designed as a spring
contact tab which presses against the second supply contact element of the second
interface in a spring-loaded manner.
7. Adapter according to claim 6, characterised in that the second supply contact element of the second interface is sleeve-formed and the
conductor (5c) makes contact with the inner side thereof.
8. System consisting of an adapter according to one of the preceding claims and a cable
connected with the adapter via the second interface, said cable having four conductors
which are arranged in a star quad arrangement and which are connected in an electrically
conductive manner with four contact elements of the second interface, as well as an
external conductor which is connected in an electrically conductive manner with the
external conductor of the second interface.
9. System according to claim 8, characterised in that the cable is connected with the adapter via a plug connector with an interface complementary
to the second interface of the adapter.
1. Adaptateur comportant une première interface électrique (1) et une seconde interface
électrique (2) qui présentent chacune des éléments de contact pour le transfert de
données ou des éléments de contact de données ainsi que des éléments de contact d'alimentation
pour le transfert d'une énergie d'alimentation électrique, dans lequel les éléments
de contact de la première interface sont connectés aux éléments de contact correspondants
de la seconde interface via des conducteurs (5), caractérisé en ce qu'un premier élément de contact d'alimentation (5b) de la première interface (1) est
connecté à deux premiers éléments de contact d'alimentation de la seconde interface
(2) et un second élément de contact d'alimentation (5c) de la première interface (1)
est relié avec un second élément de contact d'alimentation (8) de la seconde interface
(2), qui est réalisé sous la forme d'un conducteur extérieur (3) entourant les autres
éléments de contact.
2. Adaptateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première interface est réalisée sous forme d'interface USB (1) et la seconde interface
est réalisée sous forme d'interface HSD (2).
3. Adaptateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les conducteurs (5) sont réalisés sous forme de composants poinçonnés pliés.
4. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les conducteurs (5) sont réalisés intégralement avec les éléments de contact associés.
5. Adaptateur selon la revendication 4, caractérisé en ce que le conducteur (5b) qui relie le premier élément de contact d'alimentation de la première
interface aux deux premiers éléments de contact d'alimentation de la seconde interface
est réalisé en forme de Y.
6. Adaptateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le conducteur (5c) qui relie le second élément de contact d'alimentation de la première
interface au second élément de contact d'alimentation de la seconde interface est
réalisé sous la forme d'une patte à ressort de contact qui, en étant sollicitée par
le ressort, prend appui contre le second élément de contact d'alimentation de la seconde
interface.
7. Adaptateur selon la revendication 6, caractérisé en ce que le second élément de contact d'alimentation de la seconde interface est réalisé en
forme de douille et le conducteur (5c) y prend appui du côté intérieur.
8. Système comportant un adaptateur selon l'une des revendications précédentes et un
câble relié à l'adaptateur via la seconde interface, le câble comprenant quatre fils
qui sont agencés en quarte et qui sont connectés de façon électriquement conductrice
à quatre éléments de contact de la seconde interface, ainsi qu'un conducteur extérieur
qui est connecté de façon électriquement conductrice au conducteur extérieur de la
seconde interface.
9. Système selon la revendication 8, caractérisé en ce que le câble est connecté à l'adaptateur via un connecteur enfichable pourvu d'une interface
complémentaire à la seconde interface de l'adaptateur.


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