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EP 2 957 403 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.08.2017 Patentblatt 2017/35 |
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Anmeldetag: 27.05.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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VERFAHREN ZUR DURCHFÜHRUNG VON ABBUNDARBEITEN AN EINEM HOLZBAUTEIL
METHOD FOR PERFORMING JOINERY WORK ON A WOODEN WORKPIECE
PROCEDE D'EXECUTION DE TRAVAUX D'ASSEMBLAGE SUR UN ELEMENT EN BOIS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
17.06.2014 DE 102014108480
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.12.2015 Patentblatt 2015/52 |
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Patentinhaber: Hundegger, Hans |
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87749 Hawangen (DE) |
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Erfinder: |
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- Hundegger, Hans
87749 Hawangen (DE)
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Vertreter: Charrier Rapp & Liebau |
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Patentanwälte
Fuggerstrasse 20 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 624 138 US-A- 608 994
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DE-B- 1 262 736 US-A- 4 778 314
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Durchführung von Abbundarbeiten an einem
Holzbauteil gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein solches Verfahren ist aus der
DE 196 24 138 A1 bekannt. Mit einem aus einem Walzenfräser und einem Schwalbenschwanzfräser bestehenden
Kombinationswerkzeug werden an den bisher bekannten Abbundanlagen eine Vielzahl von
Außen- und Innenkonturen hergestellt. So können z.B. mit Hilfe des Walzenfräsers an
einem Holzbalken sämtliche Ausblattungen, Kerven, Zapfen und dgl. hergestellt werden.
Außerdem kann über den Walzenfräser eine Front- bzw. Endbearbeitung an den Balken
erfolgen. Mit Hilfe des zusätzlichen Schwalbenschwanzfräsers können dagegen in an
sich bekannter Weise sowohl sämtliche Schwalbenschwanznuten als auch Schwalbenschwanzzapfen
erzeugt werden. Zur Herstellung von Nuten mit zueinander parallelen Seitenflächen
werden dagegen bisher gesonderte Fingerfräser eingesetzt. Bei Abbundanlagen mit nur
einer Arbeitsspindel müssen derartige Fingerfräser bei Bedarf eingewechselt werden,
was einen entsprechenden Bedienungs- und Zeitaufwand erfordert.
Die
DE 196 24 138 A1 offenbart ein Verfahren zur Durchführung von Abbundarbeiten an einem Holzbauteil
mit einem um eine Mittelachse rotierenden Kombinationswerkzeug, das einen Walzenfräser
und einen von der Stirnseite des Walzenfräsers vorstehenden Schwalbenschwanzfräser
mit einem Schaft und einem kegelstumpfförmigen Fräskopf mit einem Kegelwinkel α enthält.
Bei einem aus der
US 4,778,314 A bekannten Verfahren zur Herstellung von Passfedernuten in Wellen wird die Mittelachse
eines konischen Fräsers unter einem dem halben Kegelwinkel entsprechenden Winkel gegenüber
einer senkrechten zur Außenfläche geneigt und der konische Fräser wird nach Eintauchen
in das Werkstück in einer zur Außenfläche des Werkstücks parallelen Ebene verfahren.
Allerdings wird hier die zu bearbeitende Welle gedreht, nachdem ein erster Teil der
Nut mit einer Nutenseitenwand gefräst wurde.
[0002] In der
DE 12 62 736 B ist eine Keilnutenfräsmaschine zur Herstellung geschlossener Keilnuten von einer
gegenüber dem Fräserdurchmesser größeren Breite offenbart. Hier ist der entlang einer
geschlossenen Bahn verfahrbare Fräser exzentrisch verstellbar so gelagert, dass er
bei einer Querverstellung eine um einen Krümmungsmittelpunkt kreisende Bewegung ausführt.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Durchführung von Abbundarbeiten an
Holzbauteilen zu schaffen, das auch ohne Werkzeugswechsel eine vielseitigere Bearbeitung
ermöglicht.
[0004] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Zweckmäßige Weiterbildungen und vorteilhafte Ausfiihrungsformen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Mittelachse des Kombinationswerkzeugs
unter einem dem halben Kegelwinkel α/2 des Schwalbenschwanzfräsers entsprechenden
Winkel gegenüber einer Senkrechten zur Außenfläche des Holzbauteils geneigt und mit
dem in das Holzbauteil eingetauchten Schwalbenschwanzfräser in einer zur Außenfläche
des Holzbauteils parallelen Ebene mit zwei parallelen Geraden und zwei Halbkreisen
verfahren. Dadurch können längliche Nuten oder Zapfenlöcher mit rechtwinklig zu einer
Außenfläche des Holzbauteils angeordneten Seitenflächen hergestellt werden. Durch
den Schwalbenschwanzfräser können somit nicht nur in an sich bekannter Weise alle
Schwalbenschwanzzapfen und Schwalbenschwanznuten mit schräg verlaufenden Seitenflächen
erzeugt werden, es ist ebenso möglich, normale Zapfenlöcher bzw. Nuten mit zueinander
parallelen Seitenflächen zu fertigen. Mit Hilfe des Walzenfräsers am Kombinationswerkzeug
können dagegen z.B. sämtliche Ausblattungen, Kerven sowie Zapfen hergestellt und sogar
die Front- und Endbearbeitungen an einem Holzbauteil durchgeführt werden.
[0007] Wird die Mittelachse des Kombinationswerkzeugs nach der Herstellung der Seitenflächen
senkrecht zur Außenfläche des Holzbauteils ausgerichtet und in einer zur Außenfläche
des Holzbauteils parallelen Ebene verfahren, kann eine Nut mit einem zur Außenfläche
des Bauteils parallelen Boden hergestellt werden. Zur Erzeugung von langlochartigen
Nuten mit geradem Boden kann das Kombinationswerkzeug mit der senkrecht zur Außenfläche
des Holzbauteils ausgerichteten Mittelachse und dem in das Holzbauteil eintauchenden
Schwalbenschwanzfräser in einer zur Außenfläche des Holzbauteils parallelen Ebene
entlang einer geschlossenen Bahn mit zwei parallelen Geraden und zwei Halbkreisen
verfahren werden.
[0008] Weitere Besonderheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Kombinationswerkzeugs zur Durchführung von Abbundarbeiten
an Holzbauteilen und
- Figuren 2 bis 7
- Bearbeitungsschritte zur Herstellung von Nuten mit geraden Seitenflächen unter Verwendung
des in Figur 1 gezeigten Kombinationswerlczeugs.
[0009] In Figur 1 ist ein zur Bearbeitung um eine Mittelachse 1 rotierendes Kombinationswerkzeug
2 zur Durchführung von Abbundarbeiten an einem Holzbalken oder anderen Holzbauteilen
gezeigt. Das nur schematisch dargestellte Kombinationswerkzeug 2 weist einen Walzenfräser
3, einen an der oberen Stirnseite 4 des Walzenfräsers 3 angeordneten Schaft 5 zum
Einspannen in eine motorisch angetriebene Arbeitsspindel einer Abbundanlage und einen
von der unteren Stirnseite 6 des Walzenfräsers 4 vorstehenden Schwalbenschanzfräser
7 mit einem zylindrischen Schaft 8 und einem kegelstumpfförmigen Fräskopf 9 auf.
[0010] Der an seiner Stirnseite 10 und am Umfang 11 schneidende, kegelstlunpfförmige Fräskopf
9 des Schwalbenschwanzfräsers 7 hat einen zu seinem freien Ende hin zunehmenden Durchmesser
und weist einen Fräserwinkel ρ bzw. einen Kegelwinkel α auf. Bei dem gezeigten Ausführurigsbeispiel
ist der Schwalbenschwanzfräsers 7 mit einem Fräserwinkel ρ von 75° bzw. einen Kegelwinkel
α von 30° ausgeführt. Der kegelstumpfförmige Fräskopf 9 des Schwalbenschwanzfräsers
7 kann aber auch einen anderen Kegel- bzw. Fräserwinkel aufweisen. Sowohl an der Stirnseite
10 als auch am Umfang 11 des kegelstumpfförmigen Fräskopfs 9 sind eine oder mehrere
hier nicht dargestellte Schneiden vorgesehen. Auch der Walzenfräser 3 weist an seinem
Umfang 12 eine oder mehrere nicht dargestellte Schneiden auf.
[0011] Mit Hilfe des Walzenfräsers 3 am vorstehend beschriebene Kombinationswerkzeugs 2
können z.B. sämtliche Ausblattungen, Kerven sowie Zapfen hergestellt und sogar die
Front- und Endbearbeitungen an einem Holzbalken oder einem anderen Holzbauteil 13
mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt durchgeführt werden. Durch den Schwalbenschwanzfräser
7 wird dagegen in an sich bekannter Weise ermöglicht, alle Schwalbenschwanzzapfen
und Schwalbenschwanznuten mit schräg verlaufenden Seitenflächen zu erzeugen. Ebenso
ist es aber möglich, mit dem Schwalbenschwanzfräser 7 normale Zapfenlöcher bzw. Nuten
mit zueinander parallelen Seitenflächen zu fertigen.
[0012] Zur Herstellung einer in Figur 7 dargestellten länglichen Nut 14 oder eines Zapfenlochs
oder mit rechtwinklig zu einer Außenfläche 15 des Holzbauteils 13 angeordneten Seitenflächen
16 wird das Kombinationswerkzeug 2 gemäß Figur 2 derart ausgerichtet, dass dessen
Mittelachse 1 vor oder nach dem Eintauchen des Schwalbenschwanzfräsers 7 in das Holzbauteil
13 unter einem dem Fräswinkel ρ entsprechenden Winkel β gegenüber der Außenfläche
15 bzw. unter dem halben Kegelwinkel α/2 gegenüber einer Senkrechten 17 zur Außenfläche
15 geneigt bzw. angestellt ist. Wird dann der in das Holzbauteil 13 eingetauchte Schwalbenschwanzfräser
7 in einer zur Außenfläche 15 des Holzbauteils 13 parallelen Ebene verfahren, wird
über den Umfang 11 des kegelförmigen Fräskopfs 9 zumindest eine zur Außenfläche 15
des Holzbauteils 13 senkrechte Seitenfläche 16 einer länglichen Nut oder eines Langlochs
erzeugt.
[0013] Die in Figur 7 gezeigte längliche Nut 14 mit zwei geraden Längs-Seitenflächen 16
und zwei halbrunden schmalen Endflächen 18 kann gemäß Figur 3 dadurch erzeugt werden,
dass das unter dem Winkel β gegenüber der Außenfläche 15 bzw. unter dem halben Kegelwinkel
α/2 gegenüber der Senkrechten 17 zur Außenfläche 15 geneigte Kombinationswerkzeug
2 entlang einer geschlossenen Bahn mit zwei parallelen Geraden 19 und zwei Halbkreisen
20 verfahren wird. Dadurch werden die beiden geraden Längs-Seitenflächen 16 und die
beiden halbrunden Endflächen 18 erzeugt. Bei einer länglichen Nut 14 entstehen dann
am Boden der Nut 14 zunächst zwei dachförmig geneigte Bodenflächen 21 und 22, die
auch in Figur 4 erkennbar sind.
[0014] Wird dann die Mittelachse 1 des Kombinationswerkzeugs 2 gemäß Figur 5 senkrecht zur
Außenfläche 15 des Holzbauteils 13 ausgerichtet und das Kombinationswerkzeug 2 entlang
einer in Figur 6 gezeigten Bahn mit zwei parallelen Geraden 23 und zwei Halbkreisen
24 verfahren, kann mit Hilfe des Schwalbenschwanzfräsers 7 ein zu der Außenfläche
15 paralleler Boden 25 der in Figur 7 gezeigten länglichen Nut 14 erzeugt werden.
Die parallelen Geraden 23 und die Halbkreise 24 der zur Erzeugung des Bodens 25 benötigten
Bahn sind entsprechend kleiner als die Geraden 19 und die Halbkreise 20 der zur Erzeugung
der Seitenflächen 16 und der Endflächen 18 abgefahrenen Bahn.
[0015] Bei dem in Figur 1 gezeigten Kombinationswerkzeug 2 ist der zylindrische Schaft 8
des Schwalbenschwanzfräsers 7 im Vergleich zu konventionellen Kombinationswerkzeugen
oder handelsüblichen Schwalbenschanzfräsern so verlängert, dass der Walzenfräser 3
bei den üblichen Eintauchtiefen des Schwalbenschwanzfräsers 7 und der durch den Fräserwinkel
ρ bzw. den Kegelwinkel α vorgegebenen Neigung β bzw. α/2 nicht mit dem Holzbauteil
13 kollidiert.
1. Verfahren zur Durchführung von Abbundarbeiten an einem Holzbauteil (13) mit einem
um eine Mittelachse (1) rotierenden Kombinationswerkzeug (2), das einen Walzenfräser
(3) und einen von einer Stirnseite (6) des Walzenfräsers (3) vorstehenden Schwalbenschwanzfräser
(7) mit einem Schaft (8) und einem kegelstumpfförmigern Fräskopf (9) mit einem Kegelwinkel
α umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachse (1) des Kombinationswerkzeugs (2) zur Herstellung von Zapfenlöchern
oder Nuten (14) in einer Außenfläche (15) des Holzbauteils (13) mit zur Außenfläche
(15) des Holzbauteils (13) senkrechten Seitenflächen (16) unter einem dem halben Kegelwinkel
α/2 entsprechenden Winkel gegenüber einer Senkrechten (17) zur Außenfläche (15) geneigt
und mit dem in das Holzbauteil (13) eingetauchten Schwalbenschwanzfräser (7) in einer
zur Außenfläche (15) des Holzbauteils (13) parallelen Ebene entlang einer geschlossenen
Bahn (19, 20) mit zwei parallelen Geraden (19) und zwei Halbkreisen (20) verfahren
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachse (1) des Kombinationswerkzeugs (2) zur Erzeugung eines zur Außenfläche
(15) des Bauteils (13) parallelen Bodens (25) einer länglichen Nut (14) senkrecht
zur Außenfläche (15) des Holzbauteils (13) ausgerichtet und in einer zur Außenfläche
(15) des Holzbauteils (13) parallelen Ebene entlang einer geschlossenen Bahn (23,
24) verfahren wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kombinationswerkzeug (2) mit der senkrecht zur Außenfläche (15) des Holzbauteils
(13) ausgerichteten Mittelachse (1) und dem in das Holzbauteil (13) eintauchenden
Schwalbenschwanzfräser (7) in einer zur Außenfläche (15) des Holzbauteils (13) parallelen
Ebene entlang einer geschlossenen Bahn (23, 24) mit zwei parallelen Geraden (23) und
zwei Halbkreisen (24) verfahren wird.
1. Method for carrying out joinery work on a wooden workpiece (13) with a combination
tool (2) which rotates about a centre axis (1) and which comprises a roll milling
cutter (3) and a dovetail cutter (7) with a shaft (8) and a frustoconicalcutting head
(9) with a cone angle α projecting from an end face (6) of the roll milling cutter
(3), characterised in that the centre axis (1) of the combination tool (2) is inclined, for producing mortises
or grooves (14) in an outer surface (15) of the wooden workpiece (13) with side surfaces
(16) perpendicular to the outer surface (15) of the wooden workpiece (13), at an angle
to a perpendicular (17) to the outer surface (15) corresponding to half the cone angle
α/2, and is moved with the dovetail cutter (7) sunk in the wooden workpiece (13) in
a plane parallel to the outer surface (15) of the wooden workpiece (13), along a closed
path (19, 20) with two parallel straight lines (19) and two semicircles (20).
2. Method according to claim 1, characterised in that the centre axis (1) of the combination tool (2) is oriented perpendicularly to the
outer surface (15) of the wooden workpiece (13) to produce a bottom (25) of an elongate
groove (14) parallel to the outer surface (15) of the wooden workpiece (13), and is
moved along a closed path (23, 24) in a plane parallel to the outer surface (15) of
the wooden workpiece (13).
3. Method according to claim 2, characterised in that the combination tool (2) with the centre axis (1) oriented perpendicularly to the
outer surface (15) of the wooden workpiece (13) and with the dovetail cutter (7) sunk
in the wooden workpiece (13) is moved in a plane parallel to the outer surface (15)
of the wooden workpiece (13), along a closed path (23, 24) with two parallel straight
lines (23) and two semicircles (24).
1. Procédé d'exécution de travaux d'assemblage sur un élément en bois (13) avec un outil
de combinaison (2) tournant autour d'un axe médian (1) qui comporte une fraise cylindrique
(3) et une fraise en queue d' aronde (7) dépassant d'un côté avant (6) de la fraise
cylindrique (3) avec une tige (8) et une tête de fraise (9) en forme de cône tronqué
avec un angle conique α, caractérisé en ce que l'axe médian (1) de l'outil de combinaison (2) est incliné pour la fabrication de
mortaises ou rainures (14) dans une surface extérieure (15) de l'élément en bois (13)
avec des surfaces latérales (16) perpendiculaires à la surface extérieure (15) de
l'élément en bois (13) selon un angle correspondant au demi-angle conique α/2 par
rapport à une perpendiculaire (17) à la surface extérieure (15) et est déplacé avec
la fraise en queue d'aronde (7) plongée dans l'élément en bois (13) dans un plan parallèle
à la surface extérieure (15) de l'élément en bois (13) le long d'une bande fermée
(19, 20) avec deux droites parallèles (19) et deux demi-cercles (20).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe médian (1) de l'outil de combinaison (2) est orienté pour la génération d'un
fond (25) parallèle à la surface extérieure (15) de l'élément (13) d'une rainure oblongue
(14) perpendiculairement à la surface extérieure (15) de l'élément en bois (13) et
est déplacé dans un plan parallèle à la surface extérieure (15) de l'élément en bois
(13) le long d'une bande fermée (23, 24).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'outil de combinaison (2) est déplacé avec l'axe médian (1) orienté perpendiculairement
à la surface extérieure (15) de l'élément en bois (13) et la fraise en queue d'aronde
(7) plongeant dans l'élément en bois (13) dans un plan parallèle à la surface extérieure
(15) de l'élément en bois (13) le long d'une bande fermée (23, 24) avec deux droites
parallèles (23) et deux demi-cercles (24).


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