[0001] Die Erfindung betrifft einen Kontaktträger mit einem elektrischen Kontakt und mit
einem Unterteil zum Haltern des elektrischen Kontakts.
[0002] Derartige Kontaktträger werden verwendet, um eine elektrisch leitfähige Verbindung
zwischen dem elektrischen Kontakt und einer Leiterplatte herzustellen. Der elektrische
Kontakt kann z.B. als Buchse oder Stecker ausgebildet sein. Der elektrische Kontakt
befindet sich in einer Isolierhülse, die eine mechanische Kodierung aufweisen kann.
Dabei kann die mechanische Kodierung korrespondierend zu einer mechanischen Gegenkodierung
ausgebildet sein, um nur einen Anschluss einer Buchse oder Stecker mit der richtigen
Kodierung zu ermöglichen. Jedoch verhindert dies einen Wechsel von einem Paar, bestehend
aus Kodierung und Gegenkodierung, zu einem anderen Paar, bestehend aus anderen Kodierung
und dazu korrespondierenden Gegenkodierung.
[0003] Die Druckschrift
EP 0 747 998 A2 betrifft einen Verbinder mit einer Stiftleiste und einer Umhüllung, welche auf die
Stiftleiste aufgesetzt wird.
[0004] Die Druckschrift
US 7,637,777 B1 betrifft eine Verbinderanordnung mit einem Befestigungskörper und mit Kontakten,
wobei die Kontakte in Öffnungen des Befestigungskörpers einführbar sind. Ferner wird
auf die Kontakte ein Verbindungskörper aufgesetzt.
[0005] Die Druckschrift
EP 1 527 764 A2 betrifft einen Badeeinheit-Controller und ein zugehöriges Verbindersystem.
[0006] Die Druckschrift
EP 0 392 629 A1 betrifft eine Verbinderanordnung mit einem Buchsenteil und einem Steckerteil.
[0007] Die Druckschrift
US 7,559,791 B1 betrifft einen Leiterplattenverbinder mit identifizierbaren Buchstaben.
[0008] Die Druckschrift
US 2012/0295490 A1 betrifft ein System zum Verbinden zweier Leiterplatten.
[0009] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kontaktträger bereitzustellen,
der vielseitiger in der Anwendung ist.
[0010] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand mit den Merkmalen nach dem unabhängigen Anspruch
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, der
Beschreibung und der Zeichnungen.
[0011] Die vorliegende Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass durch eine abnehmbar ausgebildete
Isolierhülse eine Isolierhülse einfach und schnell durch eine andere Isolierhülse
ersetzt werden kann.
[0012] Gemäß einem ersten Aspekt wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass ein Kontaktträger
einen elektrischen Kontakt und ein Unterteil zum Haltern des elektrischen Kontakts
aufweist, wobei eine abnehmbare Isolierhülse auf dem elektrischen Kontakt aufsetzbar
ist. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Isolierhülse vom Kontaktträger
getrennt und bei Bedarf ausgetauscht werden kann. So ist die Flexibilität gesteigert.
[0013] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Isolierhülse einen Durchgangskanal
zum elektrischen Kontaktieren des elektrischen Kontaktes auf. Dadurch wird der technische
Vorteil erreicht, dass eine einfache Montage und Demontage der Isolierhülse gegeben
ist.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Isolierhülse eine Kodierung
auf, die den Kontaktträger durch ein Merkmal kennzeichnet. Dadurch wird der technische
Vorteil erreicht, dass eine Zuordnung der jeweiligen elektrischen Kontakte zu bestimmten
Funktionen sich vereinfacht.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das Merkmal eine Farbkodierung
oder eine mechanische Kodierung. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass
im Falle einer Farbkodierung durch die einfache optische Kennzeichnung die Zuordnung
der jeweiligen elektrischen Kontakte zu bestimmten Funktionen sich deutlich vereinfacht.
Wenn hingegen das Merkmal eine mechanische Kodierung ist, wird ein Verpolschutz bereitgestellt,
und es ist durch Austausch der Isolierhülse möglich, eine Anpassung an die entsprechende
mechanische Kodierung eines Gegenstücks einer Stecker-Buchse Verbindung vorzunehmen.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Kontaktträger ein SMD-Kontaktträger
(surface-mounted device, oberflächenmontiertes Bauelement). Dadurch wird der technische
Vorteil erreicht, dass elektrische Kontakte durch Positionieren und anschließendes
Löten in einem Ofen maschinell gebildet werden können.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Kontaktträger einen elektrischen
Kontakt und einen Kontaktarm auf, welcher mit dem elektrischen Kontakt elektrisch
leitfähig verbunden ist, wobei der Kontaktarm einen Toleranzausgleichsabschnitt und
einen an den Toleranzausgleichsabschnitt gebildeten Kontakt zum elektrischen Kontaktieren
des elektrischen Kontaktes mit einer Kontaktfläche umfasst. Dadurch wird der technische
Vorteil erreicht, dass der Toleranzausgleichsabschnitt Fehlpositionierungen durch
ein Verschwimmen ausgleicht. Bei der Oberflächenmontage (surface-mounting technology,
SMT) werden lötfähiger Anschlussflächen des Kontaktträgers direkt auf Leiterbahnen
der Leiterplatte gelötet. Hierzu werden die Leiterbahnabschnitte auf einer Leiterplatte,
die als Anschlussflächen dienen, vor dem Bestücken z.B. mittels Sieb- bzw. Schablonendruck
mit Lotpaste bedruckt. Nach dem Bestücken mit dem Kontaktträger werden die Anschlussflächen
miteinander verlötet, um sie elektrisch leitend zu verbinden. Jedoch kann es während
des Lötens zu einem sogenannten Verschwimmen kommen. Aufgrund des Verschwimmens befindet
sich der Kontaktträger nach dem Löten nicht an der gewünschten Position auf der Leiterplatte,
sondern der Kontaktträger ist beispielsweise in X- und Y-Richtung verschoben. Weiterhin
kann auch ein Fehler beim Drehwinkel des Kontaktträgers auftreten. In diesem Fall
hat sich der Kontaktträger um die eigene Hochachse gedreht. So wird durch den Toleranzausgleichsabschnitt
die Fertigungsausbeute gesteigert.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform erstreckt sich der Kontaktarm seitlich
oder radial von dem elektrischen Kontakt. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht,
dass der Kontaktträger kompakte Abmessungen aufweist und daher nur wenig Bauraum in
Anspruch nimmt.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform erstreckt sich der elektrische Kontakt
in eine erste Richtung, und der Kontaktarm erstreckt sich in eine zweite Richtung,
wobei die erste Richtung und die zweite Richtung unter einem Winkel, insbesondere
unter einem Winkel von 90°C, innerhalb eines Winkels innerhalb eines Winkeltoleranzbereiches
angeordnet sind. Der Winkeltoleranzbereich kann dabei fertigungstechnisch bedingte
Toleranzen aufweisen und beispielsweise 5%, 10% oder 15% von z.B. 90° betragen. Dadurch
wird der technische Vorteil erreicht, dass der Kontaktträger besonders einfach zu
fertigen ist.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform erstreckt sich der Kontaktfuß innerhalb
eines Winkeltoleranzbereiches in die zweite Richtung. Der Winkeltoleranzbereich kann
dabei fertigungstechnisch bedingte Toleranzen aufweisen und beispielsweise 5%, 10%
oder 15% betragen. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der Kontaktträger
noch kompakter gestaltet werden kann und somit noch weniger Bauraum beansprucht wird.
[0021] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Toleranzausgleichsabschnitt
mechanisch verformbar. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der Toleranzausgleichsabschnitt
durch beim Löten auftretende Kräfte verformt werden kann und diese auszugleichen vermag.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Toleranzausgleichsabschnitt
elastisch oder plastisch verformbar. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht,
dass durch eine elastische Verformbarkeit eine nur während des Lötens auftretende
Verformung aufgrund thermisch induzierter Spannungen ausgeglichen werden kann, während
durch die plastische Verformbarkeit dauerhafte Fehlpositionierungen ausgeglichen werden
können.
[0023] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Kontaktfuß mit dem elektrischen
Kontakt mittels des Toleranzausgleichsabschnitts verbunden. Dadurch wird der technische
Vorteil erreicht, dass der Toleranzausgleichsabschnitt zwischen dem Kontaktfuß und
dem elektrischen Kontakt angeordnet ist. Somit weist der Kontaktträger einen besonders
einfachen Aufbau auf.
[0024] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform umfasst der Toleranzausgleichsabschnitt
einen Biegebogen, insbesondere eine U-förmige Biegung. Dadurch wird der technische
Vorteil erreicht, dass bei kompakter Bauform ein Toleranzausgleichsabschnitt zum Ausgleich
großer Toleranzen bereitgestellt wird, der einfach zu fertigen ist.
[0025] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Kontaktfuß an dem Toleranzausgleichsabschnitt
unter einem Winkel angewinkelt angeordnet. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht,
dass durch die angewinkelte Anordnung des Toleranzausgleichsabschnitts an den Kontaktfuß
der Toleranzausgleichsabschnitt an dieser Stelle besonders leicht verformt werden
kann, um Toleranzen auszugleichen.
[0026] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Kontaktfuß unterhalb des
Toleranzausgleichsabschnitts angeordnet. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht,
dass der Kontaktträger besonders einfach mit dem Kontaktfuß auf einer Leiterplatte
zu befestigen ist.
[0027] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Kontaktfuß an dem Toleranzausgleichsabschnitt
elastisch oder plastisch verformbar gebildet. Dadurch wird der technische Vorteil
erreicht, dass durch eine elastische Verformbarkeit eine nur während des Lötens auftretende
Verformung aufgrund thermisch induzierter Spannungen ausgeglichen werden kann, während
durch die plastische Verformbarkeit dauerhafte Fehlpositionierungen ausgeglichen werden
können.
[0028] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Kontaktfuß ein Lötpadfuß.
Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass mit dem Kontaktfuß problemlos eine
Lötverbindung gebildet werden kann.
[0029] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der elektrische Kontakt eine
Kontaktbuchse oder ein Kontaktstecker. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht,
dass Kontaktbuchsen oder Kontaktstecker fehlerfrei auf einer Leiterplatte positioniert
und deren elektrische Kontakte elektrisch leitfähig mit dieser verbunden werden können.
[0030] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Kontakt ein Unterteil auf,
in welchem der elektrische Kontakt gehaltert ist. Dadurch wird der technische Vorteil
erreicht, dass der Kontaktträger auf dem elektrischen Kontakt während des Lötens positioniert
ist.
[0031] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Unterteil eine radiale
Ausnehmung zum Aufnehmen des Kontaktarms auf. Dadurch wird der technische Vorteil
erreicht, dass die Ausnehmung eine Positionierung des Kontaktarms und damit des Kontaktträgers
sicherstellt.
[0032] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Kontaktträger eine Mehrzahl
von elektrischen Kontakten auf, welche jeweils mit einem Kontakt elektrisch leitfähig
verbunden sind. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass simultan eine Mehrzahl
von Kontakten gleichzeitig gebildet werden können.
[0033] Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Kontaktträgers,
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung des Kontaktträgers,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung eines Kontaktstiftes,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht des Kontaktstiftes,
- Fig. 5
- eine Unteransicht des Kontaktstiftes,
- Fig. 6
- einen Schnitt durch einen Abschnitt des Kontaktstiftes,
- Fig. 7
- eine Isolierhülse mit einer ersten Kodierung,
- Fig. 8
- eine Isolierhülse mit einer zweiten Kodierung,
- Fig. 9
- eine Isolierhülse mit einer dritten Kodierung,
- Fig. 10
- eine Isolierhülse mit einer vierten Kodierung,
- Fig. 11
- eine Ansicht der Oberseite des Unterteils, und
- Fig. 12
- eine Ansicht der Unterseite des Unterteils.
[0034] Fig. 1 zeigt einen Kontaktträger 100, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel drei
Kontaktstifte 102, eine Isolierhülse 104, ein Unterteil 106 sowie eine Überwurfmutter
108 umfasst. In Fig. 1 ist von den drei Kontaktstiften lediglich einer mit dem Bezugszeichen
102 gekennzeichnet.
[0035] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Kontaktträger 100 ausgebildet, um eine
Buchse für eine Buchse-Stecker-Verbindung zu bilden, die mittels der SMT-Technologie
auf einer Leiterplatte (nicht dargestellt) befestigt werden kann. Daher ist im vorliegenden
Ausführungsbeispiel der Kontaktträger 100 als SMD-Kontaktträger (surface-mounted device,
oberflächenmontiertes Bauelement) ausgebildet.
[0036] Der Kontaktstift 102 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel einstückig aus Metall,
z.B. Kupfer oder einer kupferhaltigen Legierung, z.B. durch Stanzen und Biegen gefertigt.
Der Kontaktstift 102 weist einen elektrischen Kontakt 128 auf, der im vorliegenden
Ausführungsbeispiel als eine Kontaktbuchse 130 ausgebildet ist und somit zur Aufnahme
eines elektrischen Stiftkontaktes (nicht dargestellt) eines Stecker (nicht dargestellt)
ausgebildet ist. Ferner weist der Kontaktstift 102 einen Kontaktfuß 132 auf, der im
vorliegenden Ausführungsbeispiel als Lötpadfuß 134 ausgebildet ist, mit dem eine mittels
SMT-Technologie bekannte Lötverbindung zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen
Verbindung mit einer Kontaktfläche, wie z.B. einer Leiterbahn einer Leiterplatte hergestellt
werden kann. Zwischen dem Kontaktfuß 132 und dem elektrischen Kontakt 128 bzw. der
Kontaktbuchse 130 ist ein Kontaktarm 136 und ein Toleranzausgleichsabschnitt 138 angeordnet.
[0037] Die Isolierhülse 104 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem elektrisch
isolierenden Material, beispielsweise einem Kunststoffmaterial, gefertigt, beispielsweise
mittels Spritzguss. Ferner weist die Isolierhülse 104 eine Kodierung 118 auf, die
im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch eine Vielzahl von Vertiefungen gebildet
ist, die eine mechanische Kodierung bilden, um eine verpolsichere Kontaktierung zu
gewährleisten. Durch die Isolierhülse 104 erstrecken sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel
fünf Durchgangskanäle 116, von denen in Fig. 1 lediglich ein Durchgangskanal mit dem
Bezugszeichen 116 gekennzeichnet ist.
[0038] Das Unterteil 106 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem hochtemperaturstabilen
Kunststoff gefertigt, so dass das Unterteil 106 während eines SMT-Lötvorgangs keine
Beschädigung oder Verformung erfährt. Das Unterteil 106 weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
fünf Durchgangsöffnungen 124 auf, von denen in Fig. 1 lediglich eine Durchgangsöffnung
mit dem Bezugszeichen 124 gekennzeichnet ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
bildet je eine der Durchgangsöffnungen 124 mit je einer der Durchgangskanäle 106 einen
Durchgang. Ferner weist das Unterteil 106 eine an seiner Unterseite 122 angeordnete
Vertiefungen 126 auf, von denen je eine einem der Durchgangskanäle 106 zugeordnet
ist und die sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel radial erstrecken.
[0039] Die Fig. 1 zeigt, dass sich die elektrische Kontaktbuchse 130 in dem Durchgangskanal
116 befindet, während der Kontaktarm 136 in der Ausnehmung 126 aufgenommen ist, die
an einer Unterseite 122 des Unterteils 106 gebildet ist.
[0040] An der Oberseite 120 des Unterteils 106 ist eine Überwurfmutter 108 angeordnet, die
ein Innengewinde 110 zur Herstellung einer Schraubverbindung mit dem Stecker aufweist.
Ferner weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Überwurfmutter 108 eine Innendichtung
112 und eine Außendichtung 114 zur flüssigkeitsdichten Abdichtung auf.
[0041] Durch die elastische oder plastische Verformbarkeit des Toleranzausgleichsabschnitts
138 ist gewährleistet, dass der Kontaktfuß 132 bzw. Lötpadfuß 134 in alle drei Richtungen,
d.h. in die X-, Y-, Z-Richtungen verlagerbar ist, um ein Verschwimmen während eines
SMT-Lötprozesses auszugleichen. Der Toleranzausgleichsabschnitt 138 kann z.B. Fehlertoleranzen
in einem Bereich von 0,1 bis 1 mm ausgleichen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
erlaubt der Toleranzausgleichsabschnitt 138, Fehlertoleranzen von 0,5 mm auszugleichen.
[0042] Fig. 2 zeigt den Kontaktträger 100 in einer Explosionsdarstellung.
[0043] Zu erkennen ist, dass die Isolierhülse 104 Positionierzapfen 200 aufweist, die in
Positionierlöcher 202 des Unterteils 106 eingreifen.
[0044] Die Fig. 3 bis 5 zeigen den Kontaktstift 102.
[0045] Der Kontaktstift 102 weist ein erstes Ende 300 auf, an dem der elektrische Kontakt
128 angeordnet ist. Der elektrische Kontakt 128 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als Kontaktbuchse 130 ausgebildet und weist hierzu zwei sich gegenüberliegende Kontaktzungen
304a, 304b auf, die den in den Fig. 3 und 4 dargestellten Positionen federnd vorgespannt
sind und durch Einführen eines Stiftkontaktes elastisch verformbar sind und diesen
dann durch Federkraft festhalten. Ferner weist der Kontaktstift 102 einen Kanal 306
zur Aufnahme eines derartigen Stiftkontaktes auf.
[0046] Die Einführbewegung eines Stiftkontaktes in die durch die Kontaktzungen 304a, 304b
gebildete Kontaktbuchse 130 und in den Kanal 306 erstreckt sich in eine erste Richtung
I, in die sich die der Kontaktstift 102 erstreckt.
[0047] Der Kontaktarm 136 des Kontaktstiftes 102 erstreckt sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel
in eine zweite Richtung II. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel erstreckt sich die
zweite Richtung II unter einem Winkel α von 90° zu der ersten Richtung I (siehe Fig.
3 und 4).
[0048] Der Kontaktarm 136 umfasst im vorliegenden Ausführungsbeispiel einen Knick 308, einen
sich an den Knick 308 anschließenden Verbindungsabschnitt 310 sowie einen Bogenabschnitt
312.
[0049] Der Knick 308 bildet im vorliegenden Ausführungsbeispiel einen Winkel γ von 30°,
während im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Bogenabschnitt 312 einen Winkel δ
von 90° bildet (siehe Fig. 5). Dabei sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel sowohl
der Knick 308 als auch der Bogenabschnitt 312 um eine Achse gebogen, die parallel
zur ersten Richtung I verläuft.
[0050] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist zwischen dem Kontaktarm 136 und dem als Lötpadfuß
134 ausgebildeten Kontaktfuß 132 der Toleranzausgleichsabschnitt 138 angeordnet.
[0051] Der Toleranzausgleichsabschnitt 138 umfasst im vorliegenden Ausführungsbeispiel einen
Biegebogen 314, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel als U-förmige Biegung 316
ausgebildet ist, sowie einen angewinkelten Abschnitt 318.
[0052] Die U-förmige Biegung 316 ist dabei im vorliegenden Ausführungsbeispiel um eine Achse
gebogen, die sich parallel zu der ersten Richtung I erstreckt. Ferner ist im vorliegenden
Ausführungsbeispiel die U-förmige Biegung 316 als ein Winkel ε vom 180° ausgebildet
(siehe Fig. 5).
[0053] Der angewinkelte Abschnitt 318 hingegen ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel unter
einem Winkel β von 90° angewinkelt, wobei die Achse, um die der angewinkelte Abschnitt
318 gebogen ist, sich sowohl in einem rechten Winkel zu der ersten Richtung I als
auch in einem rechten Winkel zu der zweiten Richtung II erstreckt (siehe Fig. 4).
Somit weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel der sich an den angewinkelten Abschnitt
318 anschließende Kontaktfuß 132 eine Erstreckungsrichtung auf, die in Richtung der
zweiten Richtung II liegt. So kann der Kontaktfuß 132 in alle drei Raumachsen in Bezug
zum elektrischen Kontakt 128 um bis zu 0,5 mm verlagert werden.
[0054] Ferner zeigen die Fig. 3 bis 5, dass im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Kontaktfuß
132 in der ersten Richtung I unterhalb des Toleranzausgleichsabschnitts 138 angeordnet
ist. Somit liegen der elektrische Kontakt 128 und der Kontaktfuß 132 im vorliegenden
Ausführungsbeispiel an sich gegenüberliegenden Enden, nämlich dem erste Ende 300 und
dem zweiten Ende 302 des Kontaktstifts 102.
[0055] Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch das erste Ende 300 des Kontaktstiftes 102. Zu erkennen
ist, dass der Kontaktstift 102 unterhalb der Kontaktzungen 304a, 304b hohl ausgebildet
ist und daher den Kanal 306 aufweist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der
Kanal 306 durch eine Vergussmassensperre 500 verschlossen, so dass keine Vergussmasse,
wie z.B. Klebstoff, beispielsweise während eines Montagevorgangs in den Kanal 306
gelangen kann. Die Vergussmassensperre 500 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
aus einem Blechabschnitt des Kontaktstiftes 102 gebildet, der ausgestanzt wurde und
in den Kanal 306 geklappt ist.
[0056] Die Fig. 7 bis 10 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele der Isolierhülse 104 mit
fünf Durchgangskanälen 116 (siehe Fig. 7, 8 und 9) bzw. vier Durchgangskanälen 116
(siehe Fig. 10).
[0057] Jede der Isolierhülsen 104 weist eine Kodierung 118 auf, die den Kontaktträger 100
durch ein Merkmal kennzeichnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Merkmal
eine mechanische Kodierung.
[0058] Dabei zeigt die Fig. 7 eine Isolierhülse 104 mit einer Kodierung 118, die im vorliegenden
Ausführungsbeispiel als A-Kodierung 600 für einen M5-Stecker ausgebildet ist. Die
Fig. 8 zeigt eine Isolierhülse 104 mit einer Kodierung 118, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als eine B-Kodierung 700 für einen M5-Stecker ausgebildet ist. Die Fig. 9 zeigt eine
Isolierhülse 104 mit einer Kodierung 118, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als D-Kodierung 800 für einen M5-Stecker ausgebildet ist. Die Fig. 10 schließlich
zeigt eine Isolierhülse 104 mit einer Kodierung 118, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als T-Kodierung 900 für einen M5-Stecker ausgebildet ist.
[0059] In alternativen Ausführungsbeispielen kann die Isolierhülse auch für andere Stecker
ausgebildet sein, z.B. für einen M8-Stecker oder einen M12-Stecker.
[0060] Die Isolierhülse 104 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel lösbar auf den elektrischen
Kontakt 128 aufgesetzt. So kann die Isolierhülse 104 vom Kontaktträger 100 getrennt
und bei Bedarf ausgetauscht werden, um eine Anpassung hinsichtlich der Kodierung 104
zu ermöglichen, beispielsweise um einen Wechsel von der A-Kodierung 600 zu der B-Kodierung
700 vorzunehmen. Ferner können zusätzlich oder alternativ die Isolierhülsen 104 unterschiedlich
eingefärbt sein, was eine einfache optische Zuordnung der Funktion der jeweiligen
elektrischen Kontakte 128 zu bestimmten Funktionen vereinfacht.
[0061] Fig. 11 zeigt die Oberseite des Unterteils 106. Zu erkennen ist, dass im vorliegenden
Ausführungsbeispiel die Oberseite 120 die Positionierlöcher 202 neben den im vorliegenden
Ausführungsbeispiel fünf Durchgangsöffnungen 124 zum Haltern je eines Kontaktstiftes
102 aufweist.
[0062] Fig. 12 zeigt die Unterseite 122 des Unterteils 106. Zu erkennen ist neben den Positionierlöchern
202 und den Durchgangsöffnungen 124, dass im vorliegenden Ausführungsbeispiel fünf
Ausnehmungen 126 vorgesehen sind, in denen der Kontaktarm 136 eines in die Durchgangsöffnung
124 eingesetzten Kontaktstiftes 102 gelagert werden kann.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0063]
- 100
- Kontaktträger
- 102
- Kontaktstift
- 104
- Isolierhülse
- 106
- Unterteil
- 108
- Überwurfmutter
- 110
- Innengewinde
- 112
- Innendichtung
- 114
- Außendichtung
- 116
- Durchgangskanal
- 118
- Kodierung
- 120
- Oberseite
- 122
- Unterseite
- 124
- Durchgangsöffnung
- 126
- Ausnehmung
- 128
- elektrischer Kontakt
- 130
- Kontaktbuchse
- 132
- Kontaktfuß
- 134
- Lötpadfuß
- 136
- Kontaktarm
- 138
- Toleranzausgleichsabschnitt
- 200
- Positionierzapfen
- 202
- Positionierloch
- 300
- erstes Ende
- 302
- zweites Ende
- 304a
- Kontaktzunge
- 304b
- Kontaktzunge
- 306
- Kanal
- 308
- Knick
- 310
- Verbindungsabschnitt
- 312
- Bogenabschnitt
- 314
- Biegebogen
- 316
- U-förmige Biegung
- 318
- angewinkelter Abschnitt
- 500
- Vergussmassensperre
- 600
- A-Kodierung
- 700
- B-Kodierung
- 800
- D-Kodierung
- 900
- T-Kodierung
- α
- Winkel
- β
- Winkel
- γ
- Winkel
- δ
- Winkel
- ε
- Winkel
- X
- X-Richtung
- Y
- Y-Richtung
- Z
- Z-Richtung
- I
- erste Richtung
- II
- zweite Richtung
1. Kontaktträger (100), mit einem elektrischen Kontakt (128) und mit einem Unterteil
(106) zum Haltern des elektrischen Kontakts (128), wobei eine abnehmbare Isolierhülse
(104) auf dem elektrischen Kontakt (128) aufsetzbar ist;
wobei der Kontaktträger (100) einen Kontaktarm (136) aufweist, welcher mit dem elektrischen
Kontakt (128) elektrisch leitfähig verbunden ist, wobei der Kontaktarm (136) einen
Toleranzausgleichabschnitt (138) und einen an den Toleranzausgleichabschnitt (138)
gebildeten Kontaktfuß (132) zum elektrischen Kontaktieren des elektrischen Kontaktes
(128) mit einer Kontaktfläche umfasst;
wobei der Kontaktarm (136) sich seitlich oder radial von dem elektrischen Kontakt
(128) erstreckt; und
wobei der Toleranzausgleichabschnitt (138) elastisch oder plastisch verformbar ist,
so dass der Kontaktfuß (132) in alle drei Richtungen verlagerbar ist.
2. Kontaktträger (100) nach Anspruch 1, wobei die Isolierhülse (104) einen Durchgangskanal
(116) zum elektrischen Kontaktieren des elektrischen Kontaktes (128) aufweist.
3. Kontaktträger (100) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Isolierhülse (104) eine Kodierung
(118) aufweist, die den Kontaktträger (100) durch ein Merkmal kennzeichnet.
4. Kontaktträger (100) nach Anspruch 3, wobei das Merkmal eine Farbkodierung oder eine
mechanische Kodierung ist.
5. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Kontaktträger
(100) ein SMD-Kontaktträger ist.
6. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der elektrischen
Kontakt (128) sich in eine ersten Richtung (I) erstreckt, und der Kontaktarm (136)
sich in eine zweite Richtung (II) erstreckt, wobei die erste Richtung (I) und die
zweite Richtung (II) unter einem Winkel (α), insbesondere unter einem Winkel von 90°
innerhalb eines Winkeltoleranzbereichs angeordnet sind.
7. Kontaktträger (100) nach Anspruch 6, wobei der Kontaktfuß (132) sich innerhalb eines
Winkeltoleranzbereichs in die zweite Richtung (II) erstreckt
8. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Toleranzausgleichabschnitt
(138) mechanisch verformbar ist.
9. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Kontaktfuß (132)
mit dem elektrischen Kontakt (128) mittels des Toleranzausgleichabschnitts (138) verbunden
ist.
10. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Toleranzausgleichabschnitt
(138) einen Biegebogen (314), insbesondere eine u-förmige Biegung (316) umfasst.
11. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Kontaktfuß (132)
an dem Toleranzausgleichabschnitt (138) unter einem Winkel (β) angewinkelt angeordnet
ist.
12. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Kontaktfuß (132)
unterhalb des Toleranzausgleichsabschnitts (138) angeordnet ist.
13. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Kontaktfuß (132)
an dem Toleranzausgleichsabschnitt (138) elastisch oder plastisch verformbar gebildet
ist.
14. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Kontaktfuß (132)
ein Lötpadfuß (134) ist.
15. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der elektrische Kontakt
eine Kontaktbuchse (130) oder ein Kontaktstecker ist.
16. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Kontakt eine
Kontaktträger (100) ein Unterteil (106) aufweist, in welchem der elektrische Kontakt
(128) gehaltert ist.
17. Kontaktträger (100) nach Anspruch 16, wobei das Unterteil (106) eine radiale Ausnehmung
(126) zum Aufnehmen des Kontaktarms (134) aufweist.
18. Kontaktträger (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Kontaktträger
(100) eine Mehrzahl von elektrischen Kontakten (128) aufweist, welche jeweils mit
einem Kontakt elektrisch leitfähig verbunden sind.
1. Contact carrier (100) comprising an electrical contact (128) and a lower part (106)
for electrically contacting the electrical contact (128), wherein a removable insulating
sleeve (104) is placeable on the electrical contact (128);
wherein the contact carrier (100) comprises a contact arm (136), which is connected
with the electrical contact (128) in an electrically conducting manner, wherein the
contact arm (136) comprises a tolerance-compensating portion (138) and a contact base
(132) formed onto the tolerance-compensating portion (138) for electrically contacting
the electrical contact (128) with a contact surface;
wherein the contact arm (136) extends laterally or radially from the electrical contact
(128); and
wherein the tolerance-compensating portion (138) is elastically or plastically deformable,
so that the contact base (132) is displaceable in all three directions.
2. Contact carrier (100) according to claim 1, wherein the insulating sleeve (104) comprises
a passage channel (116) for electrically contacting the electrical contact (128).
3. Contact carrier (100) according to claim 1 or 2, wherein the insulating sleeve (104)
comprises a coding (118), which characterizes the contact carrier (100) by a feature.
4. Contact carrier (100) according to claim 3, wherein the feature is a color coding
or a mechanical coding.
5. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the contact
carrier (100) is an SMD contact carrier.
6. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the electrical
contact (128) extends in a first direction (I), and the contact arm (136) extends
in a second direction (II), wherein the first direction (I) and the second direction
(II) are arranged at an angle (α), in particular an angle of 90°, within an angle
tolerance range.
7. Contact carrier (100) according to claim 6, wherein the contact base (132) extends
in the second direction (II) within an angle tolerance range.
8. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the tolerance-compensating
portion (138) is mechanically deformable.
9. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the contact
base (132) is connected to the electrical contact (128) by means of the tolerance-compensating
portion (138).
10. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the tolerance-compensating
portion (138) comprises a bent arc (314), in particular a U-shaped bend (316).
11. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the contact
base (132) is arranged in an angled manner onto the tolerance-compensating portion
(138) at an angle (β).
12. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the contact
base (132) is arranged below the tolerance-compensating portion (138).
13. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the contact
base (132) is formed onto the tolerance-compensating portion (138) in an elastically
or plastically deformable manner.
14. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the contact
base (132) is a soldering-pad base (134).
15. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the electrical
contact (128) is a contact socket (130) or a contact plug.
16. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the contact
carrier (100) comprises a lower part (106), in which the electrical contact (128)
is supported.
17. Contact carrier (100) according to claim 16, wherein the lower part (106) comprises
a radial recess (126) for accommodating the contact arm (136).
18. Contact carrier (100) according to any one of the preceding claims, wherein the contact
carrier (100) comprises a plurality of electrical contacts (128), each of which is
connected to a contact in an electrically conducting manner.
1. Porte-contact (100), comportant: un contact électrique (128) et une partie inférieure
(106) pour maintenir le contact électrique (128), dans lequel une douille isolante
détachable (104) peut être placée sur le contact électrique (128);
dans lequel le porte-contact (100) comporte un bras de contact (136) qui est relié
au contact électrique (128) de façon électriquement conductrice, dans lequel le bras
de contact (136) comporte une section de compensation de tolérance (138) et un pied
de contact (132) formé au niveau de la section de compensation de tolérance (138)
pour relier électriquement le contact électrique (128) à une surface de contact;
dans lequel le bras de contact (136) s'étend latéralement ou radialement depuis le
contact électrique (128); et
dans lequel la section de compensation de tolérance (138) est élastiquement ou plastiquement
déformable, afin que le pied de contact (132) soit déplaçable dans les trois directions.
2. Porte-contact (100) selon la revendication 1, dans lequel la douille isolante (104)
comprend un canal de passage (116) pour relier électriquement le contact électrique
(128).
3. Porte-contact (100) selon la revendication 1 ou 2, dans lequel la douille isolante
(104) comprend un codage (118) qui caractérise le porte-contact (100) par une caractéristique.
4. Porte-contact (100) selon la revendication 3, dans lequel la caractéristique est un
codage de couleur ou un codage mécanique.
5. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le porte-contact (100) est un SMD-porte-contact.
6. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le contact électrique (128) s'étend dans une première direction (I), et le bras de
contact (136) s'étend dans une deuxième direction (II), dans lequel la première direction
(I) et la deuxième direction (II) sont disposées dans une région de tolérance d'angle
de façon à former un angle (α), en particulier un ange de 90°.
7. Porte-contact (100) selon la revendication 6, dans lequel le pied de contact (132)
s'étend dans la deuxième direction (II) dans une région de tolérance d'angle.
8. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
la section de compensation de tolérance (138) est déformable mécaniquement.
9. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le pied de contact (132) est relié au contact électrique (128) par le biais de la
section de compensation de tolérance (138).
10. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
la section de compensation de tolérance (138) comporte un arc de pliage (314), en
particulier un pliage en forme de U (316).
11. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le pied de contact (132) est disposé de façon inclinée au niveau de la section de
compensation de tolérance (138) formant un angle (β).
12. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le pied de contact (132) est disposé au-dessous de la section de compensation de tolérance
(138).
13. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le pied de contact (132) est formé de façon élastiquement ou plastiquement déformable
au niveau de la section de compensation de tolérance (138).
14. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le pied de contact (132) est un pied de pad de soudage (134).
15. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le contact électrique est une douille de contact (130) ou une fiche de contact.
16. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le contact le porte-contact (100) comporte une partie inférieure (106), dans laquelle
le contact électrique (128) est maintenu.
17. Porte-contact (100) selon la revendication 16, dans lequel la partie inférieure (106)
comprend un évidement (126) pour recevoir le bras de contact (134).
18. Porte-contact (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
le porte-contact (100) comprend une pluralité de contacts électriques (128) qui sont
respectivement reliés à un contact de façon électriquement conductrice.