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EP 2 960 486 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.05.2019 Patentblatt 2019/19 |
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Anmeldetag: 01.06.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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VERFAHREN ZUR REDUZIERUNG DER SPANNUNG AN EINER VERSCHNEIDUNG ZWEIER INEINANDER EINMÜNDENDEN
KANÄLE
METHOD FOR REDUCING THE TENSION AT A CONNECTION BETWEEN TWO CHANNELS WHICH OPEN INTO
ONE ANOTHER
PROCÉDÉ DE RÉDUCTION DE LA TENSION SUR UNE DÉCOUPE DE DEUX CANAUX DÉBOUCHANT L'UN
DANS L'AUTRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
25.06.2014 DE 102014212194
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.12.2015 Patentblatt 2015/53 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Girlinger, Gerhard
4060 Leonding, AT (AT)
- Haberlova, Marcela
4020 Linz (AT)
- Rosenkranz, Horst
A-4030 Linz (AT)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 299 102 WO-A1-03/036075 DE-A1-102009 004 680 DE-A1-102011 079 075
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EP-A2- 1 304 476 DE-A1-102007 018 471 DE-A1-102010 022 909 DE-A1-102011 101 770
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reduzierung der Spannung an einer Verschneidung
zweier ineinander einmündenden Kanäle in einem aus einem metallischen Werkstoff gefertigten
Körper, wobei in den Kanälen ein unter Hochdruck stehendes Medium geführt ist, und
ein erster Kanal in einen zweiten Kanal einmündet. Weiterhin betrifft die Erfindung
eine Vorrichtung, die eine Reduzierung der Spannung an einer Verschneidung zweier
ineinander einmündenden Kanäle bewirkt.
Stand der Technik
[0002] Ein derartiges Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung zur Reduzierung der Spannung
an einer Verschneidung zweier ineinander einmündender Kanäle ist aus der
EP 1 304 476 A2 bekannt. Dieses Dokument offenbart einen Körper, der ein Injektorkörper eines Injektors
für ein Kraftstoffeinspritzsystem ist, bei dem ein zweiter Kanal in einen ersten Kanal
tangential einmündet. Der zweite Kanal ist eine Zulaufbohrung für Kraftstoff in den
ersten Kanal, der eine einen Ventilraum bildende Längsbohrung in dem Injektorkörper
ist. Beidseits der tangentialen Einmündung des zweiten Kanals in den ersten Kanal
sind Taschen in den Injektorkörper eingelassen, die sich beidseits der Einmündung
bis an den ersten Kanal erstrecken.
[0003] Aus der
EP 2 299 102 A1 ist ein Hochdruckspeicher eines Kraftstoffeinspritzsystems bekannt, wobei der Hochdruckspeicher
von einer Längsbohrung in einem den Hochdruckspeicher bildenden Rail gebildet ist,
wobei von dem ersten Kanal quer dazu angeordnete zweite Kanäle zum Anschluss von Einspritzleitungen
abzweigen. Die zweiten Kanäle münden rechtwinklig in den ersten Kanal und sind von
einer den ersten Kanal umgebenden Ringnut umfasst.
[0004] Ein weiteres Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung zur Reduzierung der Spannung
an einer Verschneidung zweier ineinander einmündender Kanäle ist aus der
EP 0 717 227 A2 bekannt. Dieses Dokument offenbart zunächst einmal konventionell ausgebildete Verschneidungen
zweier ineinander einmündender Kanäle, die ein einem Körper, der ein Teil eines Kraftstoffinjektors
ist. Beispielsweise ist im Bereich der Einmündung eines ersten Kanals in einen zweiten
Kanal im Bereich der Einmündungsstelle des zweiten Kanals in den ersten Kanal eine
den ersten Kanal umgebende Ringnut in den Körper eingelassen. Eine weitere konventionelle
Lösung ist das Einbringen einer ringförmigen Ausnehmung in den Körper, wobei die ringförmige
Ausnehmung die Einmündungsstelle des zweiten Kanals in den ersten Kanal umgibt. Ein
in dem Dokument beschriebenes neuartiges Verfahren zur Reduzierung der Spannungen
an der entsprechenden Verschneidung sieht vor, dass um die Einmündung des zweiten
Kanals in den ersten Kanal beabstandet zu der Einmündungsstelle eine kreisringförmige
Einsenkung eingelassen ist, die alternativ auch in Form von zwei gegenüberliegenden
nierenförmig ausgebildeten Einsenkungen ausgebildet sein kann. Den kreisringförmigen
oder nierenförmigen Einsenkungen ist es gemeinsam, dass diese schwierig zu fertigen
sind und zumindest teilweise nur durch ein sehr aufwendiges Ätzverfahren herstellbar.
[0005] Eine weitere Bohrungsverschneidung mit tangential ineinander mündenden Bohrungen
ist aus
DE102007018471 A1 bekannt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zur Reduzierung der Spannung
einer Verschneidung zweier ineinander einmündender Kanäle anzugeben, das bei einfacher
Fertigbarkeit die Spannungen wirkungsvoll verringert beziehungsweise in systemunkritische
Bereiche verlagert. Weiterhin ist eine entsprechende Vorrichtung anzugeben, mit der
die Spannung an einer Verschneidung reduziert wird.
Offenbarung der Erfindung
[0007] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass beidseits einer Einmündung des zweiten Kanals
in den ersten Kanal eine Tasche angeordnet ist. Diese beiden Taschen können gegenüber
einer kreisringförmigen Einsenkung oder zweier nierenförmigen Einsenkungen wesentlich
einfacher gefertigt werden und gewährleisten dabei eine zuverlässige Reduzierung beziehungsweise
Verlagerung von Spannungen in systemunkritische Bereiche außerhalb der Verschneidung.
Durch dieses Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung wird die Lebensdauer des
entsprechenden Bauteils auf einen geforderten Anspruch erhöht. Die Taschen können
in grundsätzlich axialer Ausrichtung parallel oder aber geneigt zu dem ersten Kanal
beidseits der Einmündung es zweiten Kanals angeordnet sein.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung ist die jeweilige Tasche mechanisch in den Körper
eingearbeitet. Eine mechanische Einarbeitung ist präzise, lagegenau und reproduzierbar
umsetzbar.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die jeweilige Tasche in den Körper mittels
eines Kugelbohrers eingearbeitet. Dabei wird
ein Werkzeug, das einen Winkelantrieb aufweist, in den ersten Kanal bis in Höhe der
Einmündung des zweiten Kanals eingefahren und dann den Kugelbohrer radial auf die
Verschneidung zubewegt, um so die beiden Taschen zu fertigen. Die Fertigung der beiden
Taschen erfolgt vorzugsweise aufeinanderfolgend und die Taschen können mittels einer
programmgesteuerten Werkzeugmaschine hergestellt werden.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung ist der erste Kanal eine Längsbohrung, die in den
Körper eingelassen ist. Der zweite Kanal ist eine Zulaufbohrung, die tangential in
die axial in den Körper eingelassene Längsbohrung einmündet.
[0011] Eine entsprechende Vorrichtung, die zur Reduzierung der Spannung an einer Verschneidung
ausgebildet ist, wird von beidseits der Einmündung des zweiten Kanals in den ersten
Kanal angeordneten (axialen) Taschen gebildet. Ein entsprechender Körper, in den die
Kanäle eingelassen sind, kann grundsätzlich ein beliebiger ein unter Hochdruck stehendes
Medium führender Körper sein. Bevorzugt ist der Körper aber Teil eins Injektors eines
Einspritzsystems, insbesondere eines Kraftstoffeinspritzsystems. Dabei ist das Kraftstoffeinspritzsystem
bevorzugt als Common-Rail-Einspritzsystem ausgebildet, wobei mit dem Injektor aus
einem Hochdruckspeicher und dort unter einem Druck von bis zu 3000bar stehender Kraftstoff
entnommen wird und in einem zugeordneten Brennraum einer Brennkraftmaschine eingespritzt
wird. An einem solchen Injektor ist das erfindungsgemäße Verfahren zur Steigerung
der Lebensdauer des Injektors besonders vorteilhaft anwendbar.
[0012] Zusammenfassend wird durch die erfindungsgemäße Formgebung der Verschneidung eine
der radialen Aufweitung der einen Ventilraum bildenden Längsbohrung entgegenwirkenden
Spannung erreicht, was dazu führt, dass die lokalen Spannungswerte im Verschneidungsbereich
reduziert beziehungsweise verschoben und auf ein größeres "Gebiet" verteilt werden,
wodurch im Ergebnis der Spannungszustand in einer gewünschten Art und Weise verändert
wird. Die Reduktion der Spannungswerte resultiert aus der Tatsache, dass die Taschen
eine vergrößerte Druckfläche in radialer Richtung erzeugen. Die dadurch entstehende
Kraft wirkt der Krümmungsänderung der Verschneidung, hervorgerufen durch die Umfangsspannungen
der axialen Längsbohrung, entgegen. Dadurch wird erreicht, dass das Spannungsmaximum
nicht mehr im Bereich der Verschneidungslinien liegt, sondern in den glatten Bereich
der Zulaufbohrung wandert.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der Zeichnungsbeschreibung
zu entnehmen, in der ein in den Figuren dargestelltes Ausführungsbeispiel näher beschrieben
ist.
[0014] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Seitenansicht eines als Kraftstoffinjektor ausgebildeten Körpers
mit einer Darstellung einer Verschneidung zweier Kanäle,
- Figur 2
- einen Querschnitt durch die Verschneidung zweier Kanäle gemäß Figur 1 und
- Figur 3
- einen Längsschnitt durch einen Injektor, der beidseits der Einmündung des zweiten
Kanals in der ersten Kanal Taschen aufweist, wobei die Taschen mittels eines Kugelbohrers
in den Körper eingearbeitet worden sind.
[0015] Figur 1 zeigt in einer schematischen Seitenansicht einen Injektor 1, der Teil eines
als Kraftstoffeinspritzsystem ausgebildeten Einspritzsystems ist. Das Kraftstoffeinspritzsystem
ist insbesondere als Common-Rail-Einspritzsystem zur Einspritzung eines Kraftstoffs,
insbesondere Dieselkraftstoff, in zugeordnete Brennräume einer Brennkraftmaschine
ausgelegt. In dem Kraftstoffeinspritzsystem herrscht ein Kraftstoffdruck von bis zu
3000 bar. Der Injektor 1 weist einen Grundkörper 2 auf, auf, der mittels einer Spannmutter
3 mit einem eine Düsennadel aufnehmenden Düsenkörper 4 verschraubt ist. Der Düsenkörper
4 ragt zumindest mit einer Düsenkörperspitze 5 in einen Brennraum der Brennkraftmaschine
hinein und die Düsenkörperspitze weist Spritzöffnungen 6 auf, durch die gesteuert
ein flüssiges Medium in Form von Kraftstoff gesteuert in einen zugeordneten Brennraum
einspritzbar ist.
[0016] Der Kraftstoff wird über einen Hochdruckanschluss 7 in eine in den Grundkörper 2
eingelassene Hochdruckbohrung 8 eingeleitet. Die Hochdruckbohrung 8 steht mit einem
zweiten Kanal 9 in Verbindung, der in einen ersten Kanal 10 in einem aus einem metallischen
Werkstoff gefertigten Körper 11 des Injektors 1 einmündet. Der Körper 11 ist ein Körperteil
des Injektors 1 und kann der Grundkörper 2 oder ein zwischen dem Grundkörper 2 und
dem Düsenkörper 4 angeordnetes Körperteil sein. In diesem Zusammenhang ist es auch
möglich, dass die Spannmutter 3 oberhalb des Körpers 11 mit dem Grundkörper 2 verschraubt
ist.
[0017] Der erste Kanal ist in den dargestellten Ausführungsbeispiel ein im Wesentlichen
zylindrisch ausgebildeter Ventilraum, wobei mit dem zugeordneten Ventil das Öffnen
und Schließen des Injektors 1 eingestellt wird und somit die über die Spritzöffnungen
6 abgegebene Brennstoffmenge bestimmt wird.
[0018] In dem Querschnitt gemäß Figur 2 ist die Einmündung des zweiten Kanals 9 in den ersten
Kanal 10 in dem Körper 11 dargestellt. Die Einmündung 12 des zweiten Kanals 9 in den
ersten Kanal 10 bildet eine Verschneidung, wobei im Bereich beidseits der Einmündung
12 Taschen 13a, 13b angeordnet sind. Der zweite Kanal 9 mündet in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel tangential unter einen Winkel W3 (beispielsweise ca. 10°) in den
ersten Kanal 10 ein. Die erste Tasche 13a ist unter einem Winkel W1 (beispielsweise
ca. 20°) zu einem Koordinatensystem angeordnet, während die Tasche 13b unter einem
Winkel W2 (beispielsweise 110°) zu der ersten Tasche 13a angeordnet ist. Weiterhin
ist die Tasche 13a so zu der Einmündung 12 ausgerichtet, dass die Kanalwand 14a bis
zu dem ersten Kanal 1 ragt, während die Kanalwand 14b des zweiten Kanals 9 auf der
gegenüberliegenden Seite unter einem stumpfen Winkel schon vor der Anbindung an den
ersten Kanal 1 in die Tasche 13b übergeht.
[0019] Der in Figur 3 dargestellte Längsschnitt durch den Körper 11 zeigt den ersten Kanal
10 und den tangential in den ersten Kanal 10 einmündenden zweiten Kanal 9. Rechts
und links benachbart zu der Einmündung 12 des zweiten Kanals 9 in den ersten Kanal
10 sind Taschen 13a, 13b in den Körper 11 eingearbeitet, die mittels eines Rundbohrers
in den Körper 11 eingearbeitet sind. Die Taschen 13a, 13b können, wie in der Fig.
3 dargestellt, bis unterhalb der Einmündung 12 in den Körper 11 eingearbeitetoder
nur bis in den Bereich der eigentlichen Einmündung 12 geführt sein. Erfindungsgemäß
sind die Taschen 13a, 13b durch ein einen Winkelantrieb aufweisendes Werkzeug nur
im Bereich der Höhe der Einmündung 12 in den Körper 11 als kugelabschnittsförmige
Taschen 13a, 13b ausgebildet, was im Bereich der Tasche 13bb strichliniert dargestellt
ist.
1. Verfahren zur Reduzierung der Spannung an einer Verschneidung zweier ineinander einmündender
Kanäle (9, 10) in einen aus einem metallischen Werkstoff gefertigten Körper (11),
wobei in den Kanälen (9, 10) ein unter Hochdruck stehendes Medium geführt ist, und
der zweite Kanal (9) tangential in den axial in den Körper (11) eingelassenen ersten
Kanal (10) einmündet, wobei beidseits der Einmündung (12) des zweiten Kanals (9) in
den ersten Kanal (10) eine Tasche (13a, 13b, 13bb) angeordnet ist,
und wobei die Tasche (13a) so zu der Einmündung (12) ausgerichtet ist, dass eine Kanalwand
(14a) des zweiten Kanals (9) bis zu dem ersten Kanal (10) ragt und dass eine Kanalwand
(14b) des zweiten Kanals (9) auf der gegenüberliegenden Seite unter einem stumpfen
Winkel vor der Anbindung an den ersten Kanal (10) in die Tasche (13b) übergeht,
dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (13a, 13b) durch ein einen Winkelantrieb aufweisendes Werkzeug nur im
Bereich der Höhe der Einmündung (12) in den Körper (11) als kugelabschnittsförmige
Taschen (13a, 13b) ausgebildet sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche (13a, 13b, 13bb) mechanisch in den Körper (11) eingearbeitet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, d
adurch gekennzeichnet, dass die Tasche (13a, 13b, 13bb) in den Körper (11) mittels eines Kugelbohrers eingearbeitet
ist.
4. Verfahren nach einem vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kanal (10) eine Längsbohrung in dem Körper (11) ist.
5. Verfahren nach einem vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kanal (9) eine Zulaufbohrung ist.
6. Vorrichtung zur Reduzierung der Spannung an einer Verschneidung zweier ineinander
einmündender Kanäle (9, 10) in einen aus einem metallischen Werkstoff gefertigten
Körper (11), wobei in den Kanälen (9, 10) ein unter Hochdruck stehendes Medium geführt
ist, und der zweite Kanal (9) tangential in den axial in den Körper (11) eingelassenen
ersten Kanal (10) einmündet, wobei die Vorrichtung von beidseits der Einmündung (12)
des zweiten Kanals (9) in den ersten Kanal (10) angeordneten Taschen (13a, 13b, 13bb)
gebildet ist,
und wobei die Tasche (13a) so zu der Einmündung (12) ausgerichtet ist, dass eine Kanalwand
(14a) des zweiten Kanals (9) bis zu dem ersten Kanal (10) ragt und dass eine Kanalwand
(14b) des zweiten Kanals (9) auf der gegenüberliegenden Seite unter einem stumpfen
Winkel vor der Anbindung an den ersten Kanal (10) in die Tasche (13b) übergeht
dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (13a, 13b) durch ein einen Winkelantrieb aufweisendes Werkzeug nur im
Bereich der Höhe der Einmündung (12) in den Körper (11) als kugelabschnittsförmige
Taschen (13a, 13b) ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (11) ein Körperteil eines Injektors (1) eines Einspritzsystems, insbesondere
eines Kraftstoffeinspritzsystems ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kanal (9) ein einen Ventilraum bildende Längsbohrung und der zweite Kanal
(10) eine in den Ventilraum einmündende Zulaufbohrung ist.
1. Method for reducing the stress at an intersection of two ducts (9, 10), which open
into one another, in a body (11) produced from a metallic material, wherein a medium
subjected to high pressure is conducted in the ducts (9, 10), and the second duct
(9) opens tangentially into the first duct (10), which is made axially in the body
(11), wherein a pocket (13a, 13b, 13bb) is arranged on both sides of the opening-in
point (12) of the second duct (9) into the first duct (10),
and wherein the pocket (13a) is oriented with respect to the opening-in point (12)
such that a duct wall (14a) of the second duct (9) projects up to the first duct (10)
and that a duct wall (14b) of the second duct (9) on the opposite side merges into
the pocket (13b) at an obtuse angle before connection to the first duct (10),
characterized in that the pockets (13a, 13b) are formed as spherical segment-shaped pockets (13a, 13b)
by way of a tool, which has an angular drive, only in the region of the height of
the opening-in point (12) into the body (11).
2. Method according to Claim 1,
characterized in that the pocket (13a, 13b, 13bb) is mechanically formed into the body (11).
3. Method according to Claim 2,
characterized in that the pocket (13a, 13b, 13bb) is formed into the body (11) by means of a ball drill.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the first duct (10) is a longitudinal bore in the body (11).
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the second duct (9) is a feed bore.
6. Device for reducing the stress at an intersection of two ducts (9, 10), which open
into one another, in a body (11) produced from a metallic material, wherein a medium
subjected to high pressure is conducted in the ducts (9, 10), and the second duct
(9) opens tangentially into the first duct (10), which is made axially in the body
(11), wherein the device is formed by pockets (13a, 13b, 13bb) arranged on both sides
of the opening-in point (12) of the second duct (9) into the first duct (10), and
wherein the pocket (13a) is oriented with respect to the opening-in point (12) such
that a duct wall (14a) of the second duct (9) projects up to the first duct (10) and
that a duct wall (14b) of the second duct (9) on the opposite side merges into the
pocket (13b) at an obtuse angle before connection to the first duct (10),
characterized in that the pockets (13a, 13b) are formed as spherical segment-shaped pockets (13a, 13b)
by way of a tool, which has an angular drive, only in the region of the height of
the opening-in point (12) into the body (11).
7. Device according to Claim 6,
characterized in that the body (11) is a body part of an injector (1) of an injection system, in particular
a fuel injection system.
8. Device according to Claim 6 or 7,
characterized in that the first duct (9) is a longitudinal bore forming a valve space and the second duct
(10) is a feed bore opening into the valve space.
1. Procédé de réduction de la contrainte à l'intersection de deux canaux débouchant l'un
dans l'autre (9, 10) dans un corps (11) fabriqué en un matériau métallique, dans lequel
un fluide sous haute pression est transporté dans les canaux (9, 10), et le second
canal (9) débouche tangentiellement dans le premier canal (10) pratiqué axialement
dans le corps (11),
dans lequel une poche (13a, 13b, 13bb) est disposée de part et d'autre de l'embouchure
(12) du second canal (9) dans le premier canal (10), et
dans lequel la poche (13a) est orientée vers l'embouchure (12) de telle manière qu'une
paroi de canal (14a) du second canal (9) arrive jusqu'au premier canal (10) et qu'une
paroi de canal (14b) du second canal (9) se prolonge sur le côté opposé dans la poche
(13b) sous un angle obtus avant la jonction au premier canal (10), caractérisé en ce que les poches (13a, 13b) sont formées par un outil présentant un entraînement oblique
uniquement dans la région de la hauteur de l'embouchure (12) dans le corps (11) sous
forme de poches (13a, 13b) en forme de parties de sphère.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la poche (13a, 13b, 13bb) est usinée mécaniquement dans le corps (11).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la poche (13a, 13b, 13bb) est usinée dans le corps (11) au moyen d'un foret sphérique.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier canal (10) est un trou longitudinal foré dans le corps (11).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le second canal (9) est un alésage d'entrée.
6. Dispositif de réduction de la contrainte à une intersection de deux canaux (9, 10)
débouchant l'un dans l'autre dans un corps (11) fabriqué en un matériau métallique,
dans lequel un fluide sous haute pression est transporté dans les canaux (9, 10),
et le second canal (9) débouche tangentiellement dans le premier canal (10) pratiqué
axialement dans le corps (11),
dans lequel le dispositif est formé par des poches (13a, 13b, 13bb) disposées de part
et d'autre de l'embouchure (12) du second canal (9) dans le premier canal (10), et
dans lequel la poche (13a) est orientée vers l'embouchure (12) de telle manière qu'une
paroi de canal (14a) du second canal (9) arrive jusqu'au premier canal (10) et qu'une
paroi de canal (14b) du second canal (9) se prolonge sur le côté opposé dans la poche
(13b) sous un angle obtus avant la jonction au premier canal (10),
caractérisé en ce que les poches (13a, 13b) sont formées par un outil présentant un entraînement oblique
uniquement dans la région de la hauteur de l'embouchure (12) dans le corps (11) sous
forme de poches (13a, 13b) en forme de parties de sphère.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le corps (11) est une partie de corps d'un injecteur (1) d'un système d'injection,
en particulier d'un système d'injection de carburant.
8. Dispositif selon une revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que le premier canal (9) est un trou foré longitudinalement formant une chambre de soupape
et le second canal (10) est un alésage d'entrée débouchant dans la chambre de soupape.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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