[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchtenanordnung für Leuchten, die insbesondere mit
LEDs ausgestattet sein sollen.
[0002] LED-Halter beispielsweise für Spotbeleuchtungen sind bekannt. Diese Halter weisen
bekanntermaßen eine mit einem Leuchtmodul verlötete Verkabelung auf. Dabei ist die
gelötete Platine (mit den LEDs) an einem Plastikhalter als verbindendes Element angebracht.
Dieser Halter dient in der Regel zusätzlich zur Aufnahme von optischen Elementen wie
Reflektoren.
[0003] Aufgrund der hohen Anzahl an Varianten an Leuchtmitteln und ggf. zusätzlichen Elementen
wie Reflektoren entsteht eine große Anzahl an Platinenvarianten, was eine entsprechende
Bevorratung und somit einen erhöhten Lagerungs- und Kostenaufwand zur Folge hat, siehe
zum Beispiel
EP2083489 A1.
[0004] Zudem haben Lötverbindungen für die Verkabelung nach außen in Bezug auf das jeweilige
Leuchtmodul zur Stromversorgung der Leuchtmittel den Nachteil, dass der entstehende
Lötpunkt von der Platine in Richtung Plastikhalter bzw. Rahmenkörper hervorsteht.
Dies führt dazu, dass bei einem Verbinden bzw. Aufsetzen des Plastikhalters bzw. Kunststoffrahmens
auf die Platine dieser nicht immer flächig auf der Platine aufliegt. Es kann stattdessen
zu Verformungen des Kunststoffrahmens schon während des Montierens kommen, was sich
sowohl bezüglich der Abstrahleigenschaften als auch der Materialeigenschaften der
Leuchte negativ auswirken kann.
[0005] Ein weiteres Problem kann sich dadurch ergeben, dass aufgrund des Verschraubens des
Kunststoffrahmens mit der Platine beide Teile zunächst zueinander gut ausgerichtet
sind. Jedoch kann es aufgrund von im Betrieb auftretenden thermischen Einflüssen zu
einer Degeneration im Plastikhalter kommen. Somit kann der Gesamtaufbau einem mechanischen
Verziehen unterliegen, was beispielsweise aufgrund der dadurch entstehenden mechanischen
Spannungen im jeweiligen, sich verziehenden Material einen negativen Einfluss auf
die optischen Eigenschaften der Gesamtkonstruktion haben kann, was sich in einer Veränderung
der Relativposition der Leuchtmittel auf der Platine zum Kunststoffrahmen zeigen kann.
Oder aber die Platine verändert ihre Position in Bezug auf sonstige Elemente, wie
ein Leuchtengehäuse. Jedenfalls kann nicht gewährleistet werden, dass das Licht weiterhin
wie gewünscht abgestrahlt wird. Ebenso kann der Rahmen durch auftretende Spannungen
verfrühten Ermüdungserscheinungen - wie beispielsweise Risse - erliegen.
[0006] Eine Veränderung in der Lichtabstrahlcharakteristik kann im Betrieb auch aufgrund
mechanischer Belastungen wie Erschütterungen hervorgerufen werden. Solche Erschütterungen
können beispielsweise Bau- oder Modernisierungsarbeiten sein.
[0007] Daher wurden Federrahmen entwickelt, die jedoch auf weiterhin mit der externen Verkabelung
verlöteten Platinen aufgesetzt sind. Dadurch war das Problem des flächigen Aufliegens
der Platinen und damit auch des Verziehens bzw. des Einflusses mechanischer Belastungen
zwar noch vorhanden, aber eingedämmt. Die Nachteile aufgrund der durch die Verlötung
hervorgerufenen Verbiegung und somit Verspannung des Rahmenkörpers beim Zusammenbau,
der Bevorratung und der Kosten sind jedoch bisher nicht gelöst gewesen.
[0008] Zudem ist die Montage solcher Einheiten fehleranfällig. Die Platine muss erst mit
der externen Verkabelung verlötet und dann als Ganzes in den Halter eingesetzt werden.
Dies führt dazu, dass die Lötverbindungen reißen können. Das Reißen solcher Verbindungen
ist nur schwer sensorisch erfassbar, und ein Fixieren schwer möglich ist. Eine Aufnahme
für eine spezifisch entwickelte, lichttechnisch hochwertige Reflektoroptiken-Montage
ist nicht einfach. Teilweise gibt es keinen definierten Andruck des LED-Moduls an
einem Reflektor oder Halter oder auch an einem Wärmeableitelement. Aufgrund dieser
Nachteile ist insbesondere eine automatisierte Fertigung sehr schwierig, und die Betriebssicherheit
kann insbesondere hinsichtlich der Wärmeableitung über die Lebensdauer nicht gewährleistet
werden. Zudem ist für jeden Leuchtentyp ein eigenes Modul mit gelöteten Anschlussleitungen
notwendig, was ebenfalls ungünstig für die Herstellungskosten ist.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es daher, den verbleibenden Nachteilen zu begegnen.
[0010] Diese Aufgabe wird mittels des Gegenstands des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0011] Erfindungsgemäß ist eine Leuchtenanordnung mit einem Leuchtmodul und einem Halter
vorgesehen. Das Leuchtmodul umfasst, wie der Name sagt, zumindest ein Leuchtmittel,
das Licht abstrahlt, wenn es mit elektrischer Energie versorgt wird. Als Leuchtmittel
kommt jede Art in Frage: (bevorzugt) LED(s), OLED(s), Glühlampen usw. Der Halter weist
einen Montageabschnitt auf, an bzw. in dem das Leuchtmodul vorgesehen ist. Ferner
weist der Halter ein elektrisches Kopplungselement auf. Dieses Kopplungselement ist
so an dem Halter vorgesehen, dass das Leuchtmodul durch Vorsehen an bzw. in dem Montageabschnitt
mit dem elektrischen Kopplungselement in Berührungskontakt steht. D. h. lediglich
mittels Vorsehens, d. h. Montierens, des Leuchtmoduls gelangt dieses mit dem Kopplungsabschnitt
in Berührungskontakt. Erfindungsgemäß wird über den genannten Berührungskontakt und
das elektrische Kopplungselement eine elektrische Kopplung nach außen in Bezug auf
den Halter bereitgestellt. Zum einen stellt also der Berührungskontakt eine elektrische
Kopplung vom Leuchtmodul zum Kopplungselement her. Zum anderen ist das Kopplungselement
von außen in Bezug auf den Halter zugänglich, mit elektrischen Elementen wie einer
Verkabelung gekoppelt zu werden, womit die elektrische Energieversorgung des Leuchtmoduls
einfach hergestellt werden kann. Durch dieses Kopplungselement ist es möglich, die
Anordnung, beinhaltend das Leuchtmodul und den Halter, als (größeres) Modul aufzubauen
und dann wiederum als bauliche Einheit beispielsweise an bzw. in einem Halteelement
wie einem Leuchtengehäuse an- bzw. unterbringen zu können.
[0012] Das Kopplungselement weist zum elektrischen Koppeln nach außen vorzugsweise einen
Anschlussabschnitt auf. Dieser Kopplungsabschnitt ist demnach von außen hinsichtlich
der elektrischen Kontaktierung zugänglich. Dies ermöglicht, das Leuchtmodul verbauen
zu können, die Leuchtenanordnung als Modul am Zielort einsetzen zu können und dabei
oder im Nachhinein elektrisch koppeln bzw. anschließen zu können. Dies erleichtert
die Montage. Zudem kann die Leuchtenanordnung ab Werk montiert und erst später endgültig
montiert werden, was die Handhabung vor Ort enorm erleichtert.
[0013] Der Anschlussabschnitt ist vorzugsweise als Steckkontakt zum Anschluss einer externen
elektrischen Verkabelung ausgebildet. Dies stellt eine besonders einfache Art der
elektrischen Kopplung mit einer externen Energieversorgung dar. Zudem sind dadurch
standardisierte Anschlüsse an der Leuchtenanordnung vorsehbar. Der bzw. die Anschlüsse
des Leuchtmoduls hingegen können ganz anders ausfallen und auf den jeweiligen Anwendungsfall
speziell zugeschnitten sein. Auch ist eine Anpassung oder Erweiterung an geänderte
Anschlussmöglichkeiten möglich, ohne dass am Leuchtmodul etwas geändert werden müsste.
Das Leuchtmodul ist demzufolge universell einsetzbar; der Halter mit Kontaktelement
bildet eine Art Adapter.
[0014] Das Kopplungselement ist vorzugsweise zumindest bereichsweise zwischen dem Montageabschnitt
und dem Leuchtmodul angeordnet. D. h. beim Zusammensetzen der Leuchtenanordnung kann
im einfachsten Fall das Kopplungselement beispielsweise in den Halter eingesetzt und
dann vom Leuchtmodul festgeklemmt werden. Die Montage kann also ohne weitere, zusätzliche
Mittel erfolgen.
[0015] Der vorgenannte Montageabschnitt weist vorzugsweise integral mit dem Halter ausgebildete
Haltemittel zur Aufnahme des Leuchtmoduls auf. Dies ermöglicht, das Leuchtmodul ohne
Einsatz anderer Mittel bereits beim Ein- bzw. Aufsetzen in bzw. auf den Montageabschnitt
des Halters (vor-)fixieren zu können. Dies kann beispielsweise mittels Rast - und/oder
Klemmabschnitten erfolgen. Dadurch ist die Montage enorm erleichtert.
[0016] Jeder der vorgenannten Halter kann ferner über einen Befestigungsabschnitt verfügen.
Dieser dient dem Anbringen des Halters in oder an dem vorab angegebenen Halteelement.
Die erfindungsgemäße Leuchtenanordnung kann damit Teil einer größeren Anordnung sein.
Solch eine Anordnung kann beispielsweise eine abgehängte Decke mit mehreren solcher
Leuchtenanordnungen sein. Oder die Leuchtenanordnung ist in ein Leuchtengehäuse als
Halteelement mit der Außenform beispielsweise ähnlich einer klassischen Glühlampe
einsetzbar. Es kann mithin jegliche herkömmliche Leuchte nachempfunden werden. D.
h. die Leuchtengehäuse (oder Reflektoren) müssen nicht verändert werden, sodass bezüglich
dieser Elemente keine zusätzlichen Kosten entstehen.
[0017] Das Halteelement kann also wenigstens eines der folgenden Elemente umfassen: ein
Treibergehäuse, ein Leuchtengehäuse, einen Halterahmen, einen Kühlkörper, ein Wärmeleitelement
und/oder ein Montageelement.
[0018] D. h. das Halteelement kann verschiedenste Funktionen erfüllen und ist nicht auf
eine bestimmte Funktion beschränkt. Dies bedeutet, dass die erfindungsgemäße Leuchtenanordnung
universell einsetzbar ist.
[0019] Der Halter kann federnd ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich kann die Leuchtenanordnung
auch ein Federelement aufweisen. Eine aufgrund der federnden Ausbildung bzw. des zusätzlichen
Federelements erzielte Federwirkung wird erfindungsgemäß insbesondere aufgrund einer
Befestigung des Halters über den Befestigungsabschnitt bzw. im verbauten Zustand der
Leuchtenanordnung wirksam. Die federnde Wirkung bewirkt, dass thermische und/oder
mechanische Belastungen wie Temperaturwechsel bzw. Erschütterungen, die auf die Anordnung
ausgeübt werden, in der die erfindungsgemäße Leuchtenanordnung angeordnet ist, nicht
oder nur unwesentlich auf die Leuchtenanordnung und damit ggf. auf die elektrische
Kopplung zwischen Kopplungsabschnitt und Leuchtmodul übertragen werden. Dadurch bleibt
die elektrische Kopplung aufrecht erhalten, was der Betriebssicherheit der Leuchtenanordnung
zugutekommt, und dies trotz der veränderten, weiterhin vorhandenen, nun weniger anfälligen
elektrischen Kopplung. Und aufgrund der mechanischen Entkopplung der elektrischen
Anschlüsse zwischen Leuchtmodul (bzw. ihrer Platine) und der externen Verkabelung
können sich thermische und/oder mechanische Belastungen am Halter nicht oder wesentlich
geringfügiger auf die Platine auswirken; es entstehen keine Kräfte an der Kopplungsstelle
zwischen Kopplungsabschnitt und Leuchtmodul, die aufgenommen werden müssten. Derartige
Belastungen werden dadurch abgefangen, dass die elektrische Kopplung zwischen Leuchtmodul
und Kopplungsabschnitt lose erfolgt oder diese ausgleichend ausgebildet ist. Zudem
enthält die Konstruktion dadurch einen konstanten Andruck des Leuchtmoduls am Wärmeleitteil,
wenn vorhanden. Somit ist eine verbesserte Wärmeableitung beispielsweise über einen
Kühlkörper über die komplette Lebensdauer der mit der erfindungsgemäßen Leuchtenanordnung
bildbaren bzw. ausrüstbaren Leuchte gewährleistet. Ferner sorgt die Federwirkung beispielsweise
bei über die Befestigungsabschnitte zum Verbau vorgesehene Befestigungsmittel (bspw.
Schrauben und dergleichen) dafür, dass eine gewisse Vorspannung an der Verbindungsstelle
aufrechterhalten und somit die Verbindung gesichert wird, wodurch beispielsweise auf
zusätzliche Unterlegscheiben verzichtet werden kann.
[0020] Das vorgenannte Federelement liegt vorzugsweise mit einem ersten Bereich einer ersten
Seite an dem Halter und an einer dem Halter abgewandten Seite an dem Leuchtmodul oder
einem das Leuchtmodul haltenden oder stützenden Element federnd an. D. h. das Befestigungselement
und der Halter sind hinsichtlich der vorgenannten möglichen mechanischen Belastungen
voneinander entkoppelt, sodass sich diese Belastungen, wie ebenfalls vorab angegeben,
kaum auf den Halter und damit auf die elektrische Kopplung auswirken, auf jeden Fall
nicht auf das Aufrechterhalten der elektrischen Kopplung zwischen Leuchtmodul und
Kopplungsabschnitt.
[0021] Das Kopplungselement wird vorzugsweise von dem Halter und/oder dem Federelement in
Position gehalten. Alternativ oder zusätzlich ist das Kopplungselement an solch einem
Abschnitt des Federelements angebracht, der daran gehindert ist, seinen Abstand zum
Halter zu verändern. D. h. der Kopplungsabschnitt ist mittels des Federelements fixiert
und kann so mit dem Montieren des Halters am Element montiert werden, also nicht zwangsläufig
mit dem Leuchtmodul. Dies vereinfacht die Montage weiter, da die Montage des Leuchtmoduls
von der Montage des Kopplungsabschnitts getrennt erfolgen kann.
[0022] Der Montageabschnitt weist vorzugsweise eine Durchgangsöffnung auf, die so ausgebildet
ist, dass das Leuchtmodul mittels seines zumindest einen Leuchtmittels Licht durch
die Durchgangsöffnung hindurch abstrahlt. Dadurch kann das Leuchtmodul hinsichtlich
des abgestrahlten Lichts an einer Rückseite des Halters angeordnet werden. D. h. der
Halter schützt das Leuchtmodul in Richtung Lichtabstrahlrichtung nach außen, was der
Betriebssicherheit zugutekommt.
[0023] Das zumindest eine Leuchtmittel des Leuchtmoduls ragt vorzugsweise in die Durchgangsöffnung
des Montageabschnitts hinein. Beispielsweise kann der Bereich des Halters um die Durchgangsöffnung
herum dann an der dem Leuchtmodul abgewandten Seite (also der das Leuchtmittel wenigstens
seitlich umgebenden Seite) lichtreflektierend ausgebildet sein. D. h. der Halter kann
auch eine lichtbeeinflussende Funktion wie die eines Leuchtenreflektors übernehmen.
Dies ermöglicht den Verzicht auf sonst zusätzlich notwendige Teile, was den Gesamtaufbau
einfach hält.
[0024] Die erfindungsgemäße Leuchtenanordnung kann ferner ein Wärmeleitelement aufweisen,
das mit dem Leuchtmodul wärmeübertragend gekoppelt ist. Dadurch ist es möglich, vom
Leuchtmodul ggf. im Betrieb erzeugte Wärme abzuführen und so eine Überhitzung der
Leuchtmoduls bzw. der Leuchtenanordnung mit der einhergehenden Gefahr von Beschädigungen
zu vermeiden, was der Betriebssicherheit und Lebensdauer der verbauten Teile zugutekommt.
[0025] Das Wärmeleitelement ist vorzugsweise an einer dem Halter abgewandten Seite des Leuchtmoduls
angeordnet. Dadurch kann das Wärmeleitteil optisch günstig angeordnet werden und nicht
in den Leuchtbereich des Leuchtmoduls ragen. Auch erlaubt dies die direkte Wärmekopplung
zwischen Leuchtmodul und Wärmeleitteil, was kurze Wärmeübertragungswege vom Leuchtmodul
weg erlaubt.
[0026] Das Wärmeleitelement ist vorzugsweise plattenartig ausgebildet. D. h. es weist eine
nur sehr geringe Bautiefe auf, was in Verbindung mit der sonstigen Leuchtenanordnung
zu einer sehr kurz bauenden Einheit führt. Dies eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten
beispielsweise in einem glühlampenförmigen Gehäuse, einem Betriebsgerät mit kleinem
bzw. flachem Bauraum und in sonstigen Bereichen. Die so gebildete Leuchtenanordnung
bleibt also nach wie vor sehr flexibel einsetzbar.
[0027] Vorzugsweise weist jede der vorgenannten Leuchtenanordnungen ferner ein Montageelement
auf, das zusammen mit dem Halter das Leuchtmodul einschließt, vorzugsweise ortsfest
fixiert. D. h. das Montageelement dient dem Zweck, die Leuchtenanordnung zu einem
Modul, also einer baulichen Einheit, zusammenzufassen. Dies ermöglicht, die Leuchtenanordnung
vorab montieren und im Nachhinein am jeweiligen Zielort einsetzen zu können. Es ist
mithin eine Standard-Leuchtenanordnung möglich, die in der Endform beispielsweise
glühlampenartig, reflektorlampenartig, mit ebener Lichtaustrittsfläche oder in sonstiger
Weise ausgebildet sein kann, je nachdem, wie der jeweilige Einsatzzweck ist.
[0028] Das Montageelement weist vorzugsweise eine Durchgangsöffnung auf, die sich in Montagerichtung
des Montageelements in Bezug auf den Halter (von diesem weg) erstreckt. Dies ermöglicht,
diese Durchgangsöffnung beispielsweise als Wärmeableitöffnung vorzusehen, durch die
das Leuchtmodul seine Wärme abgeben kann. Beispielsweise könnte in solch einer Öffnung
ein Lüfter eingesetzt sein.
[0029] Bei Vorhandensein eines der vorgenannten Wärmeleitelemente kann das Montageelement
gestaltet sein, zumindest zwei gegenüberliegende Randabschnitte des Wärmeleitelements
mittels einander zugewandter Ränder der Durchgangsöffnung einzufassen. D. h. das Montageelement
hält das Wärmeleitelement. Dies ermöglicht es, das Wärmeleitelement vorab am Montageelement
anbringen und danach als kombinierte Montage- und Wärmeableiteinheit als Modul am
Halter anbringen zu können. Dabei ist die Durchgangsöffnung vorteilhafterweise so
ausgebildet, dass das Wärmeleitelement beim Montieren dieser Einheit mit dem Leuchtmodul
wärmeübertragend in Kopplung gelangt.
[0030] Alternativ oder zusätzlich ist das Montageelement selbst als Wärmeleitelement ausgebildet.
Dies bedeutet, dass das Montageelement eine Doppelfunktion hat: Montieren und Ableiten
von Wärme, wodurch die Anzahl an notwendigen Teilen gering gehalten werden kann.
[0031] Vorzugsweise weist jeder der vorgenannten Halter Positionierstrukturen auf, die eine
verdrehsichere Montage eines jeweils daran anzubringenden Elements wie des Leuchtmoduls,
des Montageelements, des Wärmeableitelements und dergleichen ermöglicht. D. h. das
jeweilige Element kann nur in einer einzigen Position am Halter montiert werden. Wird
es in Bezug auf den Halter rotiert, kann es nicht mehr korrekt angebracht werden.
Die Verdrehsicherung kann beispielsweise mittels eines jeweiligen, außermittig angeordneten
Montagezapfens realisiert sein, auf den das jeweilige Element mit einer korrespondierenden
Montageausnehmung aufgesetzt werden muss. Dadurch werden die Montage vereinfacht und
die Gefahr von Montagefehlern verringert.
[0032] Jede der vorgenannten Leuchtenanordnungen kann ferner einen optischen Abschnitt aufweisen.
Dieser ist an und/oder in dem Halter vorgesehen, um mit dem vom Leuchtmodul abgestrahlten
Licht in einer vorbestimmten Weise optisch zusammenzuwirken. Dieses optische Zusammenwirken
bedeutet das Beeinflussen des abgestrahlten Lichts in irgendeiner Art und Weise wie
beispielsweise: Leuchtfarbe, Leuchtstärke, Abstrahlcharakteristik wie Streuung, Fokussierung
oder Lichtaustrittswinkel, und dergleichen. Dadurch wird die Einsatzflexibilität der
Leuchtenanordnung weiterhin erhöht.
[0033] Der optische Abschnitt weist vorzugsweise ein optisches Element auf, das im optischen
Pfad des vom Leuchtmodul abgestrahlten Lichts angeordnet ist. Alternativ oder zusätzlich
weist dieses Element einen Reflektor auf, der im Halter vorgesehen ist.
[0034] Die Erfindung betrifft ferner eine Leuchte aufweisend ein Halteelement, insbesondere
ein Leuchtengehäuse, sowie eine an bzw. in dem Halteelement vorgesehene Leuchtenanordnung
gemäß der Erfindung.
[0035] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Leuchtenanordnung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung und
- Figur 2
- eine Detailansicht der Ausführungsform von Figur 1.
[0036] Figur 1 zeigt eine Leuchtenanordnung 1 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
[0037] Die Anordnung 1 umfasst ein Leuchtmodul 40, das exemplarisch ein Leuchtmittel 41
aufweist. Dieses somit zumindest eine Leuchtmittel 41 ist beispielhaft mittels einer
in der Mitte angeordneten LED ausgebildet. Ferner sind hier an einer rechten oberen
und linkeren unteren Ecke Kontaktierungsstellen 42 ausgebildet, die mit den Leuchtmitteln
41 gekoppelt sind und einen Anschluss in Bezug auf die Anordnung 1 nach außen hin
ermöglichen. Die Kontaktierung nach außen erfolgt mittels Anschlussstücken 2, die
hier mittels einzelner Leitungen ausgebildet sind, deren Leiter mit der jeweiligen
Kontaktierungsstelle 42 des Leuchtmoduls 40 elektrisch gekoppelt sind. Auch andere
Arten von Anschlussstücken sind denkbar, wie beispielsweise Berührungskontaktelemente
und dergleichen.
[0038] Die Leuchtenanordnung 1 weist ferner einen Halter 10 auf, welcher wiederum einen
Montageabschnitt 11 aufweist, an bzw. in dem das Leuchtmodul 40 vorgesehen ist. Der
Montageabschnitt 11 kann vorzugsweise integral mit dem Halter 10 ausgebildete Haltemittel
- beispielsweise in Form von Rastmitteln, Nuten und dergleichen - zur Aufnahme des
Leuchtmoduls 40 aufweist.
[0039] Der Halter 10 bzw. der Montageabschnitt 11 kann eine Durchgangsöffnung 17 aufweisen,
durch die hindurch das Leuchtmodul 40 in der Lage ist, mittels seiner Leuchtmittel
41 Licht wiederum in Richtung Vorderseite des Halters 10 abzustrahlen, wenn das Leuchtmodul
40 mit Energie versorgt wird.
[0040] Grundsätzlich ist es jedoch auch denkbar, dass das Leuchtmodul 40 um 180° gedreht
derart bezüglich des Halters angeordnet ist, dass dessen Leuchtmittel 41 von dem Halter
10 weg gerichtet ist. In diesem Fall sind die Kontaktierungsstellen 42 dann vorzugsweise
auf der Rückseite des Leuchtmoduls 40 - also dem Halter 10 zugewandt - vorgesehen.
[0041] Optional sitzt das Leuchtmodul 40 an seiner hier nach hinten weisenden Rückseite
auf einer Wärmeplatte 30 als Wärmeleitelement auf, die an dem Leuchtmodul 40 wärmeübertragend
anliegt. Die Wärmeplatte 30 ist dabei aus einem elektrisch nicht leitfähigen Material
gebildet, das überdies thermisch sehr gut wärmeleitend ist. Die Wärmeplatte 30 und
das Leuchtmodul 40 sind hier von hinten auf den Halter 10 aufgesetzt. Damit ist es
dem Leuchtmodul 40 möglich, im Betrieb auftretende, übermäßige Wärme abzugeben, und
zwar an die Wärmeleitplatte 30. Die Wärmeplatte 30 entspricht gemäß dem gezeigten
Ausführungsbeispiel in ihren Außenabmaßen im Wesentlichen dem Leuchtmodul 40, wobei
die Erfindung hierauf nicht beschränkt ist.
[0042] Um die Elemente 30, 40 am Halter 10 zu fixieren, sind an dem Halter 10 entweder zuvor
bezeichnete integral mit dem Halter 10 ausgebildete Haltemittel vorgesehen. Alternativ
oder zusätzlich ist es auch denkbar, dass wenigstens die Wärmeleitplatte 30 mittels
am Halter 10 hier rechts und links dargestellte Schrauböffnungen 12 und eine Befestigungsplatte
50 aufweist, die ein Montageelement bildet, wobei die entsprechenden Elemente 30,
40 zwischen Halter 10 und Befestigungsplatte 50 eingespannt sind. Ist das Leuchtmodul
40, wie zuvor beschrieben, mit den integral mit dem Halter 10 ausgebildeten Haltemitteln
gehalten, so ist das Leuchtmodul 40 einerseits und die Wärmeleitplatte 30 andererseits
so vorgesehen, dass zwischen diesen ein flächiger Berührungskontakt besteht.
[0043] Die Befestigungsplatte 50 ist aus Sicht des Halters 10 hinter dem Leuchtmodul 40
und der Wärmeleitplatte 30, angeordnet. Um die Befestigungsplatte 50 an dem Halter
10 zu fixieren, weist die Befestigungsplatte 50 an entsprechenden Stellen vorzugsweise
Schrauböffnungen 51 auf, die mit Schrauböffnungen 12 des Halters 10 korrespondieren
bzw. fluchten. Dadurch kann die Befestigungsplatte 50 mittels Schrauben 3 an dem Halter
10 fixiert werden.
[0044] Die Schrauböffnungen 51 weisen vorteilhafterweise Innengewinde auf, sodass die Schrauben
3 in die Befestigungsplatte 50 eingeschraubt werden können und somit die dreiteilige
Anordnung, bestehend aus Leuchtmodul 40, Wärmeleitplatte 30 und Befestigungsplatte
50, an dem Halter 10 fixieren. Dadurch ist es möglich, die Wärmeleitplatte 30 auf
ihre Wärmeleitfunktion hin optimieren zu können. Es ist nicht notwendig, die Wärmeleitplatte
30 in Bezug auf eine Befestigungsfunktion hin ausbilden zu müssen. Um die Wärme effektiv
abführen zu können, ist die Befestigungsplatte 50 vorzugsweise aus Metall ausgebildet.
Die Wärmeleitplatte 30 kann aus einem entsprechend flexiblem Material gebildet sein,
um die Strukturen auf dem Leuchtmodul 40 an der dem Halter 10 abgewandten Rückseite
nicht zu beschädigen. Die Befestigungsplatte 50 kann aus einem entsprechend stabilen
Material gebildet und/oder mit stabilitätsverbessernden Strukturen versehen sein.
[0045] Allerdings muss die Befestigungsplatte 50 nicht aus einem gut wärmeleitenden Material
ausgebildet sind. Insbesondere in diesem Fall weist die Befestigungsplatte 50 vorzugsweise
eine Durchgangsöffnung 53 auf, die so ausgebildet ist, dass sie zwar die Wärmeleitplatte
30 hintergreift, aber einen entsprechenden Raum freilässt, damit die Wärmeleitplatte
30 in der Lage ist, die vom Leuchtmodul 40 aufgenommene Wärme an der dem Leuchtmodul
40 abgewandten Rückseite abgeben zu können; bspw. an einen Kühlkörper einer Leuchte.
Dazu sind an der Befestigungsplatte 50 hier exemplarisch oben und unten T-förmige
Vorsprünge 52 ausgebildet, die sich von einem Außenrandbereich der Befestigungsplatte
50 derart in die Durchgangsöffnung 53 hinein erstrecken bzw. hervorstehen, das sie
zueinander einen Abstand haben, der geringer ist als eine hier Höhenabmessung der
Wärmeleiterplatte 30. Dadurch ist es der Befestigungsplatte 50 möglich, die Wärmeleitplatte
30 von der dem Halter 10 abgewandten Seite her zu hintergreifen und damit die zweiteilige
Anordnung, bestehend aus Leuchtmodul 40 und Wärmeleitplatte 30, an dem Halter 10 festzusetzen.
[0046] Ferner kann eine Montagehilfe 60 bereitgestellt werden, mit der das Verbauen der
Leuchtenanordnung 1 vereinfacht wird. In diesem Fall kann die Befestigungsplatte 50
beispielsweise zwei Vertiefungen 55 aufweisen, die sich in Richtung der Montagehilfe
60 - also von dem Halter 10 im verbauten Zustand weg - erstrecken und von der dem
Halter 10 abgewandten Rückseite der Befestigungsplatte 50 hervorstehen.
[0047] Die somit vom Halter 10 weg hervorstehenden Vorsprünge korrespondieren mit entsprechenden
Ausnehmungen 62 der Montagehilfe 60. Bei der Montage wird die Befestigungsplatte 50
mittels der Vertiefungen 55 in die Ausnehmungen 62 der Montagehilfe 60 eingesetzt
und damit in der Montageposition fixiert und definiert positioniert. Daraufhin wird
die Wärmeleitplatte 30 auf die Befestigungsplatte 50 aufgesetzt, hier auf die Vorsprünge
52, und die Wärmeleitplatte 30 ist hier rechts- und linksseitig an Randabschnitte
54 der Befestigungsplatte 50 angesetzt. Das Leuchtmodul 40 wird auf die Wärmeleitplatte
30 aufgesetzt. Vorzugsweise erstrecken sich die Vorsprünge 52 etwas in Richtung Montagehilfe
60, sodass die Wärmeleitplatte 30 in Richtung Halter 10 mit der Wärmeleitplatte 30
bündig abschließt oder etwas nach hinten, also in Richtung Montagehilfe 60, versetzt
in der Befestigungsplatte 50 angeordnet ist. Alternativ oder zusätzlich ist es auch
denkbar, dass anstelle oder neben der Wärmeleitplatte 30 auch das Leuchtmodul 40 an
bzw. in der Befestigungsplatte 50 (bspw. mittels der Vorsprünge 52 und/oder Randabschnitte
54) angeordnet und befestigt ist.
[0048] Die Montagehilfe 60 weist vorzugsweise ferner in Richtung Halter 10 weisende Vorsprünge
61 auf. Diese dienen vorzugsweise dem seitlichen Umgreifen der Befestigungsplatte
50 und des Halters 10, wenn auf die Befestigungsplatte 50 aufgesetzt wird. Dies ermöglicht
eine korrekte Positionierung von Befestigungsplatte 50 und Halter 10 zueinander und
gewährleistet damit, dass die zueinander gehörenden, korrespondierenden Schrauböffnungen
12, 51 miteinander fluchten.
[0049] Gemäß einem zweiten Fall wird es ermöglicht, das Leuchtmodul 40 ebenfalls in die
Durchgangsöffnung 53 einzusetzen, und zwar derart, dass das Leuchtmodul 40 zumindest
mit den hier rechten und linken Rändern 31 an korrespondierenden Rändern 54 der Durchgangsöffnung
53 zum Liegen kommt und damit ebenfalls in ihrer Montageposition fixiert ist. Vorteilhafterweise
schließt das Leuchtmodul 40 mit ihrem das/die Leuchtmittel 41 umgebenden Bereich hier
in Form einer Platine 43 in Richtung Halter 10 mit der Wärmeleitplatte 30 bündig ab.
[0050] Daraufhin wird der Halter 10 auf die so gebildete dreiteilige Anordnung 30, 40, 50
aufgesetzt, und zwar so, dass die Schrauböffnungen 12 mit den Schrauböffnungen 51
fluchten.
[0051] Zu guter Letzt werden noch die Schrauben 3 durch die Schrauböffnungen 12 hindurchgeführt
und mit den Schrauböffnungen 51 oder, wenn diese kein Innengewinde haben, mit dahinter
liegenden Verschraubungsmitteln, wie Muttern, verschraubt, sodass die Anordnung 30,
40, 50 an dem Halter 10 fixiert ist. Somit ist ein komplettes Modul bzw. eine bauliche
Leuchteneinheit gebildet, die so in andere Teile, wie beispielsweise ein Leuchtengehäuse,
eingesetzt werden kann.
[0052] Zuvor wurde beschrieben, dass die Leuchtenanordnung 1 zunächst komplett verbaut wird
und dann als zusammenhängendes Element gehandhabt werden kann. Es ist jedoch auch
denkbar, dass die Leuchtenanordnung 1 (mit oder ohne Wärmeleitplatte 30 und/oder Befestigungsplatte
50) direkt auf einem Leuchtengehäuse oder ähnlichem montiert wird, wobei dieses vorzugsweise
ebenfalls entsprechende Ausrichtelemente (vergleichbar den Vorsprüngen 61 und Ausnehmungen
62) aufweist.
[0053] In Figur 2 gezeigte Kopplungselemente 70 sind dabei so in dem Halter 10 angeordnet,
dass sie beim Aufsetzen des Halters 10, vorzugsweise spätestens beim Fixieren mittels
Befestigungselementen (bspw. Schrauben 3), mit einer korrespondierenden der Kontaktierungsstellen
42 des Leuchtmoduls 40 elektrisch in Kontakt gelangen. Um das Leuchtmodul 40 nun mit
elektrischer Energie versorgen zu können, ist es nunmehr möglich, beispielsweise mittels
als Anschlussleitungen ausgebildeten Anschlussstücken 2 nunmehr die Kopplungselemente
70 mit einer externen Verkabelung, hier in Form der Anschlussstücke 2, elektrisch
koppeln zu können. D. h. es ist nicht mehr notwendig, das Leuchtmodul 40 vor dessen
Montage mit einer externen Verkabelung koppeln oder gar verlöten zu müssen. Dies vereinfacht
zum einen enorm die Montage. Zum anderen ist es dadurch möglich, den Halter 10 federnd
auszubilden, sodass er sich in Bezug auf die Befestigungsplatte 50 in einem vorbestimmten
Maß bewegen kann, beispielsweise von der Befestigungsplatte 50 weg bzw. auf diese
zu. Diese so entstehende Relativbewegung zwischen Halter 10 und Befestigungsplatte
50 ermöglicht, dass, wenn die Befestigungsplatte 50 beispielsweise in einem Leuchtengehäuse
fixiert ist, Erschütterungen, die über das Leuchtengehäuse auf die Befestigungsplatte
50 übertragen werden, kaum oder zumindest gedämpft auf den Halter 10 übertragen werden.
Zudem ist das Kopplungselement 70 ausgebildet, daraus resultierende mögliche Relativbewegungen
des Leuchtmoduls 40 in Bezug auf den Halter 10 auszugleichen. Dies erfolgt im einfachsten
Falle dadurch, dass die Kopplungselemente 70, wie später gezeigt, unter Vorspannung
auf die Kontaktierungsstellen 42 des Leuchtmoduls 40 drücken. Da die Kopplungselemente
70 im Halter 10 angeordnet sind, ist dies ohne weiteres möglich. Zudem kann durch
die Vorspannung das Lösen einer Verschraubung des Halters 10 zum Verbau der Leuchtenanordnung
1 sicher und ohne zusätzliche Bauteile vermieden werden.
[0054] Der Halter 10 weist an seiner dem Leuchtmodul 40 abgewandten Seite vorzugsweise eine
Ausnehmung 15 auf. Diese kann mit einer lichtreflektierenden Schicht überzogen sein.
Alternativ bietet sich auch der Einsatz eines zusätzlichen Reflektors an, welcher
in die Ausnehmung 15 eingesetzt ist und ferner so ausgebildet ist, dass das von den
Leuchtmitteln 41 abgestrahlte Licht von diesem Einsatz reflektiert wird. Es ist genauso
gut denkbar, dass die Ausnehmung 15 selbst oder mittels eines eingesetzten Teils mit
beispielsweise prismenartigen Spiegelelementen ausgebildet ist, die das von den Leuchtmitteln
41 emittierte Licht diffus in den Raum abstrahlen, sodass mittels eines möglicherweise
punktuell leuchtenden Leuchtmittels ein breiter Bereich im Raum beleuchtet werden
kann.
[0055] Auch kann in die Ausnehmung 15 - vorzugsweise vor oder in einem eventuell vorgesehene
Reflektor(-Bereich) - ein optisches Element wie beispielsweise eine Linse eingesetzt
sein. Die optische Anschlussfläche bis direkt zum Austritt des vom Leuchtmodul 40
abgestrahlten Lichts aus der Leuchtenanordnung 1 kann direkt in spezifische Reflektoren
übergehen, die exemplarisch über einen Bajonettanschluss im Halter 10 befestigt werden
können.
[0056] Es kann also in der Ausnehmung 15 ein die Abstrahlcharakteristik beeinflussendes
optisches Element bereitgestellt sein.
[0057] Figur 2 zeigt eine Explosionsdarstellung des Halters 10 von der Rückseite in Figur
1 sowie die Befestigungsplatte 50 vergrößert im Detail. Aus Übersichtlichkeits- und
Beschreibungsgründen sind das Leuchtmodul 40 und die Wärmeleitplatte 30 nicht dargestellt.
[0058] In dieser Darstellung sind besonders gut die an der in Richtung Rückseite der Befestigungsplatte
50, d. h. in Richtung vom Halter 10 weg weisenden Seite der Befestigungsplatte 50
hervorstehenden, in Richtung Halter 10 weisenden Vertiefungen 55 zu erkennen. Überdies
sind die hier im Querschnitt T-förmigen Vorsprünge 52 zu erkennen. Die Vorsprünge
52 knicken hier in Richtung vom Halter 10 weg weisender Seite etwas ab, sodass sie
die hier das T bildenden, seitlichen Vorsprünge der Vorsprünge 52 zu der dem Halter
10 abgewandten sonstigen Rückseite der Befestigungsplatte 50 einen Zwischenraum 56
einschließen, also zu dieser Seite einen bestimmten Abstand haben. Dies ermöglicht,
wie vorstehend erläutert, sowohl die Wärmeleitplatte 30 mit in Figur 1 bezeichneten
Rändern 31 als auch das Leuchtmodul 40 in der Durchgangsöffnung 53 aufzunehmen und
beispielsweise mittels der Ränder 54 ortsfest zu fixieren, wobei das Leuchtmodul 40
mit der in Richtung Halter 10 weisenden Vorderseite vorteilhafterweise bündig abschließt.
[0059] Wie zu erkennen, ist an der der Befestigungsplatte 50 zugewandten Seite des Halters
10 ein Federring 20 angeordnet. Der Federring 20 weist eine Durchgangsöffnung 21 auf,
die dem Durchtritt von Leuchtmodul 40 und Wärmeleitplatte 30 dient. Vorzugsweise ist
der Federring 20 so gestaltet, dass er in einen korrespondierenden Aufnahmeraum 11
als Montageabschnitt des Halters 10, hier gebildet mittels einer umlaufenden eckartigen
Ausnehmung, eingesetzt werden kann, ohne in die Durchgangsöffnung 17 des Halters 10
bzw. des Aufnahmeraums 11 zu ragen. Hier an zwei gegenüberliegenden Außenseiten des
Federrings 20 schließen sich fortsatzartige Vorsprünge an, die sich voneinander weg
erstrecken und jeweils in einen Abschnitt münden, der eine jeweilige Schrauböffnung
22 aufweist. Die Schrauböffnungen 22 fluchten vorzugsweise mit den Schrauböffnungen
12, wenn der Federring 20 auf den Halter 10 aufgesetzt ist. Ferner befinden sich an
diesen Abschnitten zwei sich voneinander weg und im Wesentlichen senkrecht zu den
fortsatzartigen Vorsprüngen erstreckende Vorsprünge 23, die in ihren Endbereichen
in Richtung Halter 10 hervorstehen. Dadurch schließen die zu einer jeweiligen Schrauböffnung
22 gehörenden paarigen Vorsprünge 23 einen Raum ein, der eine jeweilige Montageausnehmung
24 bildet.
Mit diesen Vorsprüngen 23 wird der Federring 20 in korrespondierende Eingriffsausnehmungen
16 am Halter 10 aufgesetzt bzw. eingesetzt, von denen nur die vorderen sichtbar sind.
Die im Bereich einer jeweiligen Schraubenöffnung 22 angeordneten, zueinander paarigen
Ausnehmungen 16 weisen zueinander einen Abstand auf, die vorzugsweise etwas größer
ist als der Abstand der korrespondierenden, zueinander ebenfalls paarigen Vorsprünge
23 zueinander. Ferner schließen die paarigen Ausnehmungen 16 jeweils einen sockelartigen
Vorsprung 13 ein. Dadurch ist es möglich, den Federring 20 auf den jeweiligen Vorsprung
13 aufzuklemmen, indem die paarigen Vorsprünge 23 elastisch auseinander gedrückt werden.
D. h. bei der Montage wird der Federring 20 auf den Halter 10 form- und/oder kraftschlüssig
aufgesetzt, sodass ein federnder Halter 10, 20 entsteht, der selbst eine eigene bauliche
Einheit, also ein Modul, bildet, die, wie in Figur 1 dargestellt, mit dem Leuchtmodul
40 und gegebenenfalls ferner mit der Wärmeleitplatte 30 und der Befestigungsplatte
50 entsprechend montiert wird. Daraus ergeben sich die vorstehend erläuterten Vorteile
in Bezug auf mögliche mechanische und thermische Belastungen, die auf die Befestigungsplatte
50 und damit auf die gesamte Anordnung 1 wirken könnten.
[0060] Der Federring 20 liegt bereichsweise an dem Halter 10 an und kann - soweit vorhanden
- zur Befestigungsplatte 50 im Entspannungszustand, wenn nicht zwischen Halter 10
und Befestigungsplatte 50 eingeklemmt, einen Abstand aufweisen. Demgegenüber liegt
der Federring 20 in anderen Bereichen nunmehr an der Befestigungsplatte 50 an und
weist daher zum Halter 10 im Entspannungszustand einen Abstand auf
[0061] Der Federring 20 besteht vorzugsweise aus Federstahl. Dieses Material hat aufgrund
seiner bekannten Federkennlinie gegenüber Kunststoff den erheblichen Vorteil, auch
bei Betriebstemperatur nur geringen thermisch beeinflussten Verformungen zu unterliegen
und somit grundsätzlich einen mechanisch stabileren Betrieb auch über die gesamte
Lebensdauer der Leuchtenanordnung 1 gesehen zu ermöglichen. Dieses Material hat den
weiteren Vorteil, dass es nicht oder im wesentlich geringerem Maße als bei Kunststoff
neben einem Verlust der optischen Eigenschaft aufgrund des Verzuges durch Temperatureinflüsse
selbst auch, über die Zeit gesehen, zu mechanischen Abbauprozessen im Federstahlmaterial
kommen kann, hervorgerufen beispielsweise durch Materialversprödung und dergleichen.
[0062] Ferner sind in dieser Darstellung die Kopplungselemente 70 gezeigt. Die Anschlussabschnitte
70 weisen im gezeigten Beispiel einen elektrisch leitfähigen Leitungsabschnitt 71
auf, der sich von einer Außenseite des Halters 10 in Richtung Durchgangsöffnung 17
bzw. in Richtung der Kontaktierungsstellen 42 des Leuchtmoduls 40 erstreckt. An seinem
der Durchgangsöffnung 17 zugewandten Ende mündet das Kopplungselement 70 in einen
Anschlussabschnitt 74, der im einfachsten Fall mittels eines abisolierten Leitungsendes
gebildet ist. Dieses Leitungsende bzw. der Anschlussabschnitt 74 ist so ausgebildet,
dass er sich derart in Richtung Befestigungsplatte 50 bzw. Leuchtmodul 40, d. h. hier
nach oben in Bezug auf den Halter 10, erstreckt, dass, wenn das Leuchtmodul 40 aufgesetzt
wird, dessen entsprechende Kontaktierungsstelle 42 mit einem zugehörigen Anschlussabschnitt
74 eines korrespondierenden Kopplungselements 70 elektrisch in (Berührungs-)Kontakt
gelangt. Der Leitungsabschnitt 71 mündet an seinem der Durchgangsöffnung 17 abgewandten
Ende vorzugsweise in einem anderen Anschlussabschnitt 73, der in Richtung nicht bezeichneter
Außenseite, die der Durchgangsöffnung 17 abgewandt ist, zugänglich ist. Dazu weist
der Halter 10 vorzugsweise ein Kopplungselement 14 in Form einer nutenartigen Ausnehmung,
Durchgangsöffnung oder sonstigen Struktur auf, die es ermöglicht, das jeweilige Kopplungselement
70 vorzugsweise kraft- und/oder formschlüssig in dem Halter 10 vorzugsweise fixierend
aufzunehmen. Von den Kopplungselementen 14, 14 ist nur das linke sichtbar. Der Anschlussabschnitt
73 kann in jeglicher Form ausgebildet sein. Hier ist er als Bronzekontakt ausgebildet
und vorteilhafterweise zumindest teilweise mit einer Hartgoldbeschichtung versehen.
Er kann allerdings beispielsweise auch als Lötkontakt, Schraubkontakt oder in sonstiger
Form ausgebildet sein, die es ermöglicht, das Kopplungselement 70 mit einer korrespondierenden
externen elektrischen Verkabelung elektrisch koppeln zu können.
[0063] Jeder Anschlussabschnitt 73 ist vorzugsweise an einem Befestigungsabschnitt 72 des
Kopplungselements 70 angeordnet. Der Befestigungsabschnitt 72 ist hier als eine Hülse
ausgebildet und darüber im jeweils zugehörigen Kopplungselement 14 des Halters 10
vorzugsweise form- und/oder kraftschlüssig angeordnet bzw. aufgenommen.
[0064] Die Erfindung ist auf die vorbeschriebene Ausführungsform nicht beschränkt. Das vorbeschriebene
Leuchtmodul 40 kann jegliche Art von Leuchtmitteln, beispielsweise die vorgenannten
aber auch Halogenlampen und dergleichen, aufweisen. Ferner kann das Leuchtmodul 40
mit einer Treiberschaltung versehen sein, die beispielsweise auf einer der Befestigungsplatte
50 zugewandten Rückseite des Leuchtmoduls 40 angeordnet ist.
[0065] Auch muss die erfindungsgemäße Leuchtenanordnung 1 nicht zwingend eine Wärmeleitplatte
30 oder Befestigungsplatte 50 aufweisen, solange die Einheit aus Halter 10 und Leuchtmodul
40 mittels des erfindungsgemäßen Berührungskontaktes gebildet werden kann.
[0066] Die Montagehilfe 60 kann durch ein anderes Teil bzw. Halteelement, beispielsweise
ein Treibergehäuse, ein Leuchtengehäuse, einen Halterahmen, einen Kühlkörper, ein
Wärmelement oder ein Montageelement ersetzt oder mit so einem Teil kombiniert sein.
Im Falle des Treibergehäuses weist dieses vorzugsweise die Treiberschaltung für das
Leuchtmodul 40 bzw. dessen Leuchtmittel 41 auf. Eine Kombination der vorgenannten
Halteelemente mit der erfindungsgemäßen Leuchtenanordnung kann auch als erfindungsgemäße
Leuchte bezeichnet werden. Für eine optimierte Wärmeabfuhr sollte ein flächiger Kontakt
zwischen der Leuchtenanordnung 1 (bspw. dem Leuchtmodul 40, der Wärmeleitplatte 30
oder dem Befestigungsplatte 50) einerseits und einer wärmeableiten Struktur einer
Leuchte andererseits bereitgestellt sein.
[0067] Handelt es sich bei dem Teil um ein Leutengehäuse, kann darin beispielsweise bzw.
vorteilhafterweise über die Befestigungsplatte 50 das vorstehend gebildete Modul 30,
40 befestigt werden. Ist dieses Teil durch einen Halterahmen ersetzt, kann das Leuchtmodul
beispielsweise ein in einen 55 mm-Einsatz einer herkömmlichen Einbaudose beispielsweise
für eine Steckdose eingesetzt werden.
[0068] Weist dieses Teil einen Kühlkörper auf, oder bildet es solch einen Kühlkörper, kann
dies zur effektiven Wärmeableitung des gesamten Moduls genutzt werden. Beispielsweise
kann der Kühlkörper über außenstehende Kühlrippen verfügen.
[0069] Die Wärmeleitplatte 30 und die Befestigungsplatte 50 können auch einstückig ausgebildet
sein. Ferner können sie aus verschiedenen Materialien bestehen und beispielsweise
mittels Koextrusion ausgebildet sein.
[0070] Die federnde Ausbildung des Halters 10 kann anstelle der Nutzung eines Federrings
20 aus beispielsweise mittels an dem Halter 10 selbst ausgebildeter Strukturen realisiert
sein. Dies kann beispielsweise mittels Federvorsprüngen erreicht werden, die in Richtung
Befestigungsplatte 50 vorzugsweise freistehend hervorstehen und beim Befestigen der
Befestigungsplatte 50 elastisch in Richtung Halter 10 zurückgedrückt werden. Die federnde
Ausbildung hat den Vorteil des Toleranzausgleichs bei einem Druck auf das Leuchtmodul
40. Auch kann damit ein Lösen einer eventuellen Verschraubung vermieden werden.
[0071] Die federnde Ausbildung kann selbstredend auch an der Befestigungsplatte 50 realisiert
sein. Der Federring 20 könnte beispielsweise mittels in den Halter 10 eingepresster
Federelemente, wie Federringen, ersetzt oder mit diesen kombiniert sein.
[0072] Alternativ bietet sich beispielsweise die Nutzung von elastischen, beispielsweise
aus Gummi hergestellten Elementen an, die zwischen Befestigungsplatte 50 und Halter
10 angeordnet werden und mittels der Schrauben 3 in gewissem Maße zusammengedrückt
werden. Das Kopplungselement 70 bzw. dessen Anschlussabschnitt 73 kann von dem Federteil
20 auch in Richtung Halter 10 niedergehalten sein. Dies kann beispielsweise dadurch
erfolgen, dass die Schrauböffnung 12 einen größeren Durchmesser aufweist als für die
Schraube 3 erforderlich. In dem dadurch entstehenden Zwischenraum zwischen Halter
10 und Schraube 3 befindet sich der Befestigungsabschnitt 72, der zumindest an einer
dem Federring 20 zugewandten Seite aus einem elektrisch isolierenden Material besteht
und ebenfalls über eine Durchgangsöffnung verfügt, die mit der Schrauböffnung 12 fluchtet.
Durch diese Durchgangsöffnung ist dann die korrespondierende Schraube 3 hindurchgeführt.
Der Befestigungsabschnitt 72 isoliert dabei vorteilhafterweise den zugehörigen Leitungsabschnitt
71 von der Schraube 3 und den Schrauböffnungen 12, 51.
[0073] Die Befestigungsplatte 50 kann anstelle der plattenartigen Ausbildung auch jegliche
andere Form aufweisen. Sie kann beispielsweise die vorgenannte Befestigungsplatte
50 bilden oder diese aufweisen und noch andere Strukturen wie das Haltelement aufweisen.
[0074] Der Halter 10 kann an seiner der Befestigungsplatte 50 zugewandten Seite an mit den
Vertiefungen 55 korrespondierenden Stellen Vorsprünge aufweisen, die sich in Richtung
Befestigungsplatte 50 erstrecken und bei der Montage in diese Ausnehmungen bzw. Vertiefungen
55 eingreifen. Somit ist eine Positionierung der Befestigungsplatte 50 in Bezug auf
den Halter 10 möglich, sodass Montagefehler verringert werden können. Im gezeigten
Beispiel sind die Vertiefungen 55 rotationssymmetrisch so ausgebildet, dass die Befestigungsplatte
gemäß Figur 1 in der dort dargestellten Position oder um 180° gedreht montiert werden
kann. Es ist aber genauso möglich, dass die Vertiefungen 55 beispielsweise nur oben
in Figur 1 ausgebildet sind. Um dennoch eine Flucht in der Anordnung Befestigungsplatte
50 und Halter 10 zu erreichen, kann die Befestigungsplatte 50 nur noch in einer einzigen
Position in Bezug auf den Halter 10 montiert werden. Bei anderen Montagepositionen,
in denen die Befestigungsplatte 50 um einen bestimmten Winkel um die Montagerichtung,
die hier durch die Aufschieberichtung auf den Halter 10 definiert ist, gedreht ist,
würde die Befestigungsplatte 50 entweder zu dem Halter 10 einen Abstand aufweisen,
sodass beispielsweise eine der Schrauben 3 nicht mehr festgeschraubt werden kann,
oder die Schrauböffnungen 12, 51 würden nicht mehr miteinander fluchten bzw. zu einander
abgewinkelt angeordnet sein.
[0075] Somit ist eine verdrehsichere Montage ermöglicht. Diese kann selbstredend auch zwischen
Befestigungsplatte 50 und Wärmeleitplatte 30 bzw. Leuchtmodul 40 realisiert sein,
in dem entsprechende Strukturen ausgebildet sind. Dies kann beispielsweise dadurch
erfolgen, dass die Durchgangsöffnung 53 in Bezug auf eine Mittelachse der Befestigungsplatte
50 asymmetrisch ausgebildet ist, sodass das Leuchtmodul 40 und die Wärmeleitplatte
30 nur in einer einzigen Montageposition in der Durchgangsöffnung 53 aufgenommen werden
können.
[0076] Das Kopplungselement 2 ist nicht auf die beschriebenen Leitungen beschränkt. Beispielsweise
kann das Kopplungselement 2 mittels in einem Leuchtengehäuse angeordneten, in Richtung
Halter 10 federnd gelagerten Kontaktstiften realisiert sein, die beim Einschieben
des Halters 10 (mit montierten Elementen 30, 40, 50) von dem Halter 10 zurückgedrückt
werden und bei Erreichen des Montageposition in die Kopplungselemente 14 zurückschnappen
und dabei elektrisch mit den korrespondierenden Kopplungselementen 70 im Halter 10
elektrisch in Kontakt gelangen. D. h. die Kopplung zwischen den Kopplungselementen
70 und der externen Verkabelung ist nicht auf eine bestimmte Art und Weise beschränkt.
[0077] Beispielsweise können die Anschlussabschnitte 73 mittels eines oder mehrerer Steckkontakte
beispielsweise in Form einer zweiadrigen Anschlussbuchse realisiert sein. Im in Figur
1 gezeigten Beispiel könnte dann, wenn es nur ein Kopplungselement 70 gibt, das beispielsweise
nach rechts in Figur 1 zugänglich ist, eine Leitung im Halter 10 zur gegenüberliegenden
Seite verlegt sein und an dieser gegenüberliegenden Seite in Bezug auf die Durchgangsöffnung
17 in Richtung Durchgangsöffnung 17 freistehend hervorstehen. Damit wäre weiterhin
das bereits beschriebene Leuchtmodul 40 montierbar.
[0078] Die Kontaktierungsstellen 42 des Leuchtmoduls 40 sind ebenfalls nicht auf die gezeigte
Ausführungsform beschränkt. Sie können ebenfalls in jeglicher Form ausgebildet sein,
sind allerdings vorzugsweise so ausgeformt, dass das Leuchtmodul 40 flachbauend bleibt.
Es ist aber genauso möglich, beispielsweise in Richtung Halter 10 hervorstehende Kopplungskontakte,
wie Federkontakte, vorzusehen, die mit einer Durchgangsöffnung als Kopplungselement
14 des Halters 10, wenn eingesetzt, fluchten, sodass eine Leitung 2 durch die Durchgangsöffnung
14 hindurch mit dem Federkontakt elektrisch in Kontakt gelangt. In dem Fall verfügt
der Halter 10 vorzugsweise über korrespondierende Ausnehmungen, in denen ein jeweiliger
der Federkontakte aufgenommen ist. Alternativ weist die Platine 43 an vorzugsweise
voneinander weg weisenden Rändern Kontaktierungsstellen 42 auf, die in Montageposition
in Richtung einem zugehörigem Anschlussabschnitt 73 gegenüberliegen. Ist der jeweilige
Anschlussabschnitt 73 als Federstift ausgebildet, kommt dieser federnd vorgespannt
an der zugehörigen Kontaktierungsstelle 42 elektrisch koppeln in Anlage.
[0079] Erfindungsgemäß wird also ein Rahmen, vorzugsweise ein Federrahmen, in Form des vorteilhafterweise
federnden Halters 10 bereitgestellt, welcher neben seiner federnden Eigenschaft beim
Verbau - sprich beispielhaft durch Anziehen der Schrauben 3 sich ergebenden, gewünschten
Verformung und somit Vorspannung des Halters 10 als Rahmenkörper - mit rahmenkörperseitig
vorgesehenen Kontaktelementen 70 versehen ist, um dem eingangs genannten Problem zu
begegnen. Der erfindungsgemäße Rahmen bzw. Halter 10 vereint somit zum einen die positive
Eigenschaft der flexiblen Halterung und somit des Ausgleichs der auch durch Temperatureinflüsse
sich ergebenden Verformung und zum anderen die beim Verbau, also der Montage, direkt
und lötfrei sich ergebende Kontaktierung mit dem Leuchtmodul bzw., wenn vorhanden,
deren (LED-) Platine 43. Hierzu können beispielsweise in den Federrahmen 20 ein Grundkontaktelement
in Form des Kopplungselements 70 zum Berührungskontakt mit dem Leuchtmodul 40 sowie
daran entweder integral oder zusätzlich vorgesehene Elemente zur Aufnahme einer Kabelkontaktierung
vorgesehen sein.
[0080] Der erfindungsgemäße Rahmen bzw. Halter 10 dient für das fertige Modul 10, 20, 30,
40 als zentrales Verbindungselement, wobei an diesem neben dem Leuchtmodul 40 auch
weitere Elemente wie beispielsweise Kühlkörper/Gehäuse, Reflektoren und andere bei
entsprechenden Optiken üblicherweise vorgesehenen Elementen vorgesehen sein können.
[0081] Dazu dient beispielhaft die vorgenannte Montagehilfe 60 oder ein Halteelement, welches
als Ausrichtung für den Zusammenbau des Moduls 10, 20, 30, 40 dient. Dieses so gebildete
Ausrichtelement weist entsprechende Öffnungen und/oder dergleichen aus, welche mit
vergleichbaren bzw. korrespondierenden Elementen des sich ergebenden LED Haltemoduls
zusammen wirken und passen, sodass durch einfaches Auflegen der einzelnen Elemente
stufenweise eine automatische Ausrichtung dieser erfolgen kann. Durch einfaches anschließendes
Verschrauben kann somit die erfindungsgemäße Leuchtanordnung 1 beispielsweise als
LED Modulhalter einfach zusammengebaut werden.
[0082] Neben den vorgenannten Befestigungen sind selbstverständlich alle anderen kraft-
und formschlüssigen Befestigungen möglich, wie beispielsweise Verrasten, Verklemmen,
Verkleben usw.
[0083] Aufgrund der erfindungsgemäßen Leuchtenanordnung 1 gibt es bei der Montage keine
insbesondere gelötete Verkabelung zwischen Leuchtmodul 40 und Kopplungselement 2.
Dies ermöglicht, die Leuchtenanordnung 1 mittels aufeinander Aufsetzens der Bestandteile
50, 40, 10, 20 beispielsweise unter Nutzung der Montagehilfe 60 insbesondere automatisiert
montieren zu können; eine Sensorik für die Verkabelung ist nicht erforderlich.
[0084] Der einfache Aufbau erlaubt eine Kosten- und/oder Komplexitätsreduzierung und somit
eine (Montage-) Fehlerreduzierung. Die lötfreie Kontaktierung bzw. der mögliche Einsatz
von Poke-In-Kontakten vereinfachen die Montage weiter. Die Montage kann in einfachen,
präzise definierten Schritten erfolgen, die durch Poke-Yoke-Features und optische
Hinweise die Fehlermöglichkelten im Vergleich zu handelsüblichen Haltern reduzieren.
[0085] Zudem erlaubt die Leuchtenanordnung 1 eine Vereinheitlichung bzw. Standardisierung,
da mit der Leuchtenanordnung 1 verschiedenste Leuchten realisiert werden können. Die
Leuchtenanordnung 1 kann in spezifische Lichttechnik eingesetzt werden, und das unter
Beibehaltung einer kompakten Bauweise ggf. mit lichtlenkenden optischen Flächen bis
zum Rand des Austritts des vom Leuchtmodul 40 abgestrahlten Lichts.
[0086] Im Ergebnis bietet die Erfindung eine besonders einfache Lösung, ein Beleuchtungsmodul
als bauliche Einheit herzustellen, die im Nachhinein einfach in bestehende Anlagen,
wie beispielsweise eine Halogenlampe, eingesetzt bzw. montiert werden kann und im
Nachhinein elektrisch mit einer Verkabelung elektrisch gekoppelt werden kann. Es entsteht
ein einfach aufgebautes, modulares System. Die Vorteile sind insbesondere die einfache
und wenig fehleranfällig zu montierende Leuchtenanordnung 1 sowie deren Integrierbarkeit
in Leuchten, sichere Kontaktierung des Leuchtmoduls 40 nach außen, die einfache und
sichere Befestigung der einzelnen Teile der Leuchtenanordnung 1 aneinander sowie die
einfache Verbindungsmöglichkeit zu einer spezifischen Lichttechnik inklusive Reflektorbefestigung,
und das mit sehr kompakten Abmessungen der Leuchtenanordnung 1. Aufgrund des durch
die Leuchtenanordnung 1 mechanisch und thermisch stabileren Systems können die Fehlerkosten
reduziert werden.
[0087] Zusammenfassend bietet der Halter 10 also die Funktion der Verkabelung der Leuchtenanordnung
1 nach außen sowie die Befestigung und vorteilhafterweise Positionierung eines lichtleitenden
Elements wie eines Reflektors, Halteelements wie eines Gehäuses, der Wärmeplatte 30
bzw. der Befestigungsplatte 40 sowie des Leuchtmoduls 40, In Bezug auf das Leuchtmodul
40 wird dieses zugleich elektrisch kontaktiert, und es erfolgt ein Andruck gegen die
Wärmeplatte 30. Die Wärmeplatte 30 realisiert die Wärmeableitung vom Leuchtmodul 40
zu einem Kühlkörper und/oder Gehäuse, an bzw. in dem die Leuchtenanordnung 1 integriert
bzw. montiert ist.
Bezugszeichenliste
[0088]
- 1
- Leuchtenanordnung
- 2
- Anschlussstück
- 3
- Schraube
- 10
- Halter
- 11
- Aufnahmeraum
- 12
- Schrauböffnung
- 13
- Vorsprung
- 14
- Kopplungselement
- 15
- Ausnehmung
- 16
- Eingriffsausnehmung
- 17
- Durchgangsöffnung
- 20
- Federring
- 21
- Durchgangsöffnung
- 22
- Schrauböffnung
- 23
- Vorsprung
- 24
- Montageausnehmung
- 30
- Wärmeplatte
- 31
- Rand
- 40
- Leuchtmodul
- 41
- Leuchtmittel
- 42
- Kontaktierungsstelle
- 43
- Platine
- 50
- Befestigungsplatte
- 51
- Schrauböffnung
- 52
- Vorsprung
- 53
- Durchgangsöffnung
- 54
- Rand
- 55
- Vertiefung
- 56
- Zwischenraum
- 60
- Montagehilfe
- 61
- Vorsprung
- 62
- Ausnehmung
- 70
- Kopplungselement
- 71
- Leitungsabschnitt
- 72
- Befestigungsabschnitt
- 73
- Anschlussabschnitt
- 74
- Anschlussabschnitt
1. Leuchtenanordnung (1) mit
• einem Leuchtmodul (40), umfassend zumindest ein Leuchtmittel (41), und
• einem Halter (10), aufweisend
- einen Montageabschnitt (11), an bzw. in dem das Leuchtmodul (40) vorgesehen ist,
sowie
- ein elektrisches Kopplungselement (70), das so an dem Halter (10) vorgesehen ist,
dass
• das Leuchtmodul (40) durch Vorsehen an bzw. in dem Montageabschnitt (11) mit dem
elektrischen Kopplungselement (70) in Berührungskontakt steht und
• eine elektrische Kopplung des Leuchtmoduls (40) über den Berührungskontakt und das
elektrische Kopplungselement (70) nach außen in Bezug auf den Halter (10) bereitgestellt
ist,
wobei die Leuchtenanordnung (1) ferner einen Federring (20) aufweist, derart, dass
eine dadurch erzielte Federwirkung im verbauten Zustand der Leuchtenanordnung (1)
wirksam wird, und
wobei der Federring (20) auf dem Halter (10) form- und/oder kraftschlüssig aufgesetzt
ist.
2. Leuchtenanordnung (1) gemäß Anspruch 1, wobei der Halter (10) eine Öffnung (14) aufweist,
• über die das Kopplungselement (70) nach außen elektrisch koppelbar ist und
• die sich von einer Außenseite des Halters (10) her in Richtung Montageabschnitt
(11) erstreckt.
3. Leuchtenanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Kopplungselement
(70) zum elektrischen Koppeln nach außen einen Anschlussabschnitt (73) aufweist,
wobei der Anschlussabschnitt (73) vorzugsweise als Steckkontakt zum Anschluss einer
externen elektrischen Verkabelung (2) ausgebildet ist.
4. Leuchtenanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Kopplungselement
(70) zumindest bereichsweise zwischen dem Montageabschnitt (11) und dem Leuchtmodul
(40) angeordnet ist.
5. Leuchtenanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Montageabschnitt
(11) vorzugsweise integral mit dem Halter (10) ausgebildete Haltemittel zur Aufnahme
des Leuchtmoduls (40) aufweist.
6. Leuchtenanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Halter (10)
ferner einen Befestigungsabschnitt (12) zum Anbringen des Halters (10) in oder an
einem Halteelement aufweist,
wobei das Halteelement vorzugsweise wenigstens eines der folgenden Elemente umfasst:
• ein Treibergehäuse,
• ein Leuchtengehäuse,
• einen Halterahmen,
• einen Kühlkörper,
• ein Wärmeleitelement (30), und
• ein Montageelement (50).
7. Leuchtenanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die durch den
Federring (20) erzielte Federwirkung aufgrund einer Befestigung des Halters (10) über
den Befestigungsabschnitt (12), im verbauten Zustand der Leuchtenanordnung (1) wirksam
wird, wobei der Federring (20) vorzugsweise
• mit einem ersten Bereich einer ersten Seite an dem Halter (10) federnd anliegt und
• mit einem zweiten, vom ersten Bereich verschiedenen Bereich einer dem Halter (10)
abgewandten zweiten Seite an dem Leuchtmodul (40) oder einem das Leuchtmodul (40)
haltenden oder stützenden Halteelement federnd anliegt.
8. Leuchtenanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Kopplungselement
(70)
• von dem Halter (10) und/oder dem Federring (20) in Position gehalten wird und/oder
• an einem Abschnitt des Federrings (20) angebracht ist, der daran gehindert ist,
seinen Abstand zum Halter (10) zu verändern.
9. Leuchtenanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Montageabschnitt
(11) eine Durchgangsöffnung (17) aufweist, die so ausgebildet ist, dass das Leuchtmodul
(40) mittels seines zumindest einen Leuchtmittels (41) Licht durch die Durchgangsöffnung
(17) hindurch abstrahlt,
wobei das zumindest eine Leuchtmittel (41) vorzugsweise in die Durchgangsöffnung (17)
des Montageabschnitts (11) hineinragt.
10. Leuchtenanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner aufweisend
ein Wärmeleitelement (30), das mit dem Leuchtmodul (40) wärmeübertragend gekoppelt
ist,
wobei das Wärmeleitelement (30) vorzugsweise an einer dem Halter (10) abgewandten
Seite des Leuchtmoduls (40) angeordnet ist, und
wobei das Wärmeleitelement (30) vorzugsweise plattenartig ausgebildet ist.
11. Leuchtenanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner aufweisend
ein Montageelement (50), das zusammen mit dem Halter (10) das Leuchtmodul (40) einschließt,
vorzugsweise ortsfest fixiert,
wobei das Montageelement (50) vorzugsweise eine Durchgangsöffnung (53) aufweist, die
sich in Montagerichtung des Montageelements (50) in Bezug auf den Halter (10) erstreckt.
12. Leuchtenanordnung (1) gemäß Anspruch 10 und 11, wobei das Montageelement (50)
• gestaltet ist, zumindest zwei gegenüberliegende Randabschnitte (31) des Wärmeleitelements
(30) und/oder des Leuchtmoduls (40) mittels einander zugewandter Ränder (54) der Durchgangsöffnung
(53) einzufassen und/oder
• als Wärmeleitelement (30) ausgebildet ist.
13. Leuchtenanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Halter (10)
Positionierstrukturen aufweist, die eine verdrehsichere Montage eines jeweils daran
anzubringenden Elements (20, 30, 40, 50) ermöglichen.
14. Leuchtenanordnung (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner aufweisend
einen optischen Abschnitt, der an und/oder in dem Halter (10) vorgesehen ist, um mit
dem vom Leuchtmodul (40) abgestrahlten Licht in einer vorbestimmten Weise optisch
zusammenzuwirken,
wobei der optische Abschnitt vorzugsweise aufweist
• ein optisches Element, das im optischen Pfad des vom Leuchtmodul (40) abgestrahlten
Licht angeordnet ist, und/oder
• einen Reflektor, der im Halter (10) vorgesehen ist.
15. Leuchte aufweisend ein Halteelement, insbesondere ein Leuchtengehäuse, sowie eine
an bzw. in dem Halteelement vorgesehene Leuchtenanordnung gemäß einem der vorhergehenden
Ansprüche.
1. Luminaire arrangement (1) with
• a light module (40), comprising at least one light means (41), and
• a holder (10) comprising
- a mounting section (11) on which the light module (40) is provided, as well as
- an electrical coupling element (70) that is so provided on the holder (10) that:
• the light module (40) is in physical contact with the electrical coupling element
(70) by being provided on or in the mounting section (11), and
• electrical coupling of the light module (40) via the physical contact and the electrical
coupling element (70) is provided outwards with respect to the holder (10)
wherein the luminaire arrangement (1) further comprises a spring ring (20) so that
a spring effect achieved thereby becomes effective in the installed state of the luminaire
arrangement (1), and
wherein the spring ring (20) is placed on the holder (10) in a form-fitting and/or
positive manner.
2. Luminaire arrangement (1) according to claim 1, wherein the holder (10) has an opening
(14)
• by means of which the coupling element (70) may be electrically coupled outwards,
and
• which extends in the direction of the mounting section (11) from an outer side of
the holder (10).
3. Luminaire arrangement (1) according to one of the preceding claims, wherein the coupling
element (70) comprises a connection section (73) for electrically coupling outwards,
wherein the connection section (73) is preferably designed as a plug-in contact for
the connection of external electrical wiring (2).
4. Luminaire arrangement (1) according to one of the preceding claims, wherein the coupling
element (70) is at least partially arranged between the mounting section (11) and
the light module (40).
5. Luminaire arrangement (1) according to one of the preceding claims, wherein the mounting
section (11) preferably has holding means integrally formed with the holder (10) to
receive the light module (40).
6. Luminaire arrangement (1) according to one of the preceding claims, wherein the holder
(10) further comprises a fastening section (12) for mounting the holder (10) in or
on a holding element,
wherein the holding element preferably comprises at least one of the following elements:
• a driver housing,
• a luminaire housing,
• a holding frame,
• a heat sink,
• a heat-conducting element (30), and
• a mounting element (50).
7. Luminaire arrangement (1) according to one of the preceding claims, wherein the spring
effect achieved by the spring ring (20) is effective by virtue of the fastening of
the holder (10) via the fastening section (12) in the installed state of the luminaire
arrangement (1), wherein the spring ring (20) preferably
• bears resiliently against the holder (10) with a first region of a first side, and
• with a second region, which is different from the first region, of a second side
facing away from the holder (10) on the light module (40) or a holding element holding
or supporting the light module (40).
8. Luminaire arrangement (1) according to one of the preceding claims, wherein the coupling
element (70)
• is held in position by the holder (10) and/or the spring ring (20) and/or
• is applied to a section of the spring ring (20) which is thus prevented from changing
its distance from the holder (10).
9. Luminaire arrangement (1) according to one of the preceding claims, wherein the mounting
section (11) comprises a through-opening (17), which is so designed that the light
module (40) is illuminated through the through-opening (17) by means of its at least
one lighting means (41),
wherein the at least one lighting means (41) preferably projects into the through-opening
(17) of the mounting section (11).
10. Luminaire arrangement (1) according to one of the preceding claims, further comprising
a heat-conducting element (30) which is coupled to the light module (40) in a heat-conducting
manner,
wherein the heat-conducting element (30) is preferably arranged on a side of the light
module (40) facing away from the holder (10), and
wherein the heat-conducting element (30) is preferably plate-like in shape.
11. Luminaire arrangement (1) according to one of the preceding claims, further comprising
a mounting element (50) which, together with the holder (10), comprises the light
module (40), preferably fixed in a stationary manner,
wherein the mounting element (50) preferably has a through-opening (53), which extends
in the mounting direction of the mounting element (50) with respect to the holder
(10).
12. Luminaire arrangement according to claim 10 and 11, wherein the mounting element (50)
is in the form of:
• at least two opposing edge sections (31) of the heat-conducting element (30) and/or
the light module (40) by means of mutually-facing edges (54) of the through-opening
(53), and/or
• a heat-conducting element (30).
13. Luminaire arrangement (1) according to one of the preceding claims, wherein the holder
(10) has positioning structures which enable non-rotatable mounting of an element
(20, 30, 40, 50) to be provided thereon.
14. Luminaire arrangement (1) according to one of the preceding claims, further comprising
an optical section provided on and/or in the holder (10) in order to optically interact
with the light radiated from the light module (40) in a predetermined manner, wherein
the optical section preferably comprises
• an optical element arranged in the optical path of the light emitted by the light
module (40) and/or
• a reflector provided in the holder (10).
15. Luminaire comprising a holding element, in particular a luminaire housing, as well
as a luminaire arrangement provided on or in the holding element according to one
of the preceding claims.
1. Dispositif d'éclairage (1) avec
• un module d'éclairage (40), comprenant au moins un moyen d'éclairage (41) et
• un support (10) comprenant
- une portion de montage (11), sur laquelle ou dans laquelle le module d'éclairage
(40) est prévu, ainsi que
- un élément de couplage électrique (70), qui est disposé sur le support (10) de façon
à ce que
• le module d'éclairage (40) soit en contact avec l'élément de couplage électrique
(70) grâce à sa disposition sur ou dans la portion de montage (11) et
• un couplage électrique du module d'éclairage (40) soit réalisé grâce au contact
et l'élément de couplage électrique (70) soit disposé vers l'extérieur par rapport
au support (10),
le dispositif d'éclairage (1) comprenant en outre une bague élastique (20) de façon
à ce qu'une action élastique agisse dans l'état monté du dispositif d'éclairage (1)
et
la bague élastique (20) étant posée sur le support (10) avec une complémentarité de
forme et/ou par friction.
2. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 1, le support (10) comprenant une
ouverture (14),
• par l'intermédiaire de laquelle l'élément de couplage (70) peut être couplé électriquement
vers l'extérieur et
• qui s'étend de l'extérieur du support (10) en direction de la portion de montage
(11).
3. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, l'élément de
couplage (70) comprenant, pour le couplage électrique vers l'extérieur, une portion
de raccordement (73),
la portion de raccordement (73) étant conçue de préférence comme un contact enfichable
pour le raccordement d'un câblage électrique externe (2).
4. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, l'élément de
couplage (70) étant disposé au moins partiellement entre la portion de montage (11)
et le module d'éclairage (40).
5. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, la portion
de montage (11) comprenant de préférence des moyens de maintien intégrés avec le support
(10) pour le logement du module d'éclairage (40).
6. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, le support
(10) comprenant en outre une portion de fixation (12) pour le montage du support (10)
dans ou sur un élément de maintien,
l'élément de maintien comprenant de préférence au moins un des éléments suivants :
• un boîtier d'excitateur,
• un boîtier d'éclairage,
• un châssis de maintien,
• un radiateur,
• un élément de conduction thermique (30) et
• un élément de montage (50).
7. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, l'action élastique
obtenue par la bague élastique (20) agissant grâce à une fixation du support (10)
au-dessus de la portion de fixation (12), dans l'état monté du dispositif d'éclairage
(1), la bague élastique (20)
• s'appuyant de préférence de manière élastique, avec une première partie d'un premier
côté, contre le support (10) et
• s'appuyant de préférence de manière élastique, avec une deuxième partie, différente
de la première partie, d'un deuxième côté opposé au support (10) contre le module
d'éclairage (40) ou un élément de maintien qui maintient ou qui soutient le module
d'éclairage (40).
8. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, l'élément de
couplage (70)
• étant maintenu en position par le support (10) et/ou la bague élastique (20) et/ou
• étant monté sur une portion de la bague élastique (20) dont la distance par rapport
au support (10) ne peut pas changer.
9. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, la portion
de montage (11) comprenant une ouverture de passage (17) qui est conçue de façon à
ce que le module d'éclairage (40) émette, au moyen de son au moins un moyen d'éclairage
(41) de la lumière à travers l'ouverture de passage (17),
l'au moins un moyen d'éclairage (41) dépassant de préférence dans l'ouverture de passage
(17) de la portion de montage (11).
10. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, comprenant
en outre un élément de conduction thermique (30), qui est couplé pour une transmission
de chaleur avec le module d'éclairage (40),
l'élément de conduction thermique (30) étant de préférence disposé sur un côté du
module d'éclairage (40) opposé au support (10) et
l'élément de conduction thermique (30) étant conçu de préférence sous la forme d'une
plaque.
11. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, comprenant
en outre un élément de montage (50) qui inclut, en plus du support (10), le module
d'éclairage (40), de préférence le fixe de manière stationnaire,
l'élément de montage (50) comprenant de préférence une ouverture de passage (53) qui
s'étend dans la direction de montage de l'élément de montage (50) par rapport au support
(10).
12. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 10 et 11, l'élément de montage (50)
• étant conçu pour entourer deux portions de bords (31) opposées de l'élément de conduction
thermique (30) et/ou du module d'éclairage (40) au moyen de bords (54), orientés les
uns vers les autres, de l'ouverture de passage (53) et/ou
• est conçu comme un élément de conduction thermique (30).
13. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, le support
(10) comprenant des structures de positionnement qui permettent un montage anti-rotatif
d'un élément (20, 30, 40, 50) pouvant être monté sur chacune de celles-ci.
14. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications précédentes, comprenant
en outre une portion optique qui est disposée sur et/ou dans le support (10), afin
d'interagir optiquement avec la lumière émise par le module d'éclairage (40) d'une
manière prédéterminée,
la portion optique comprenant de préférence
• un élément optique qui est disposé dans un trajet optique de la lumière émise par
le module d'éclairage (40) et/ou
• un réflecteur qui est prévu dans le support (10).
15. Luminaire comprenant un élément de maintien, plus particulièrement un boîtier de luminaire,
ainsi d'un dispositif d'éclairage prévu sur ou dans l'élément de maintien, selon l'une
des revendications précédentes.