[0001] Die Erfindung betrifft einen Spender zur Ausgabe eines Materials aus einem Behälter.
Derartige Spender kommen insbesondere zur Ausgabe von unter Druck stehen Materialien
zum Einsatz. Insbesondere kommt als auszugebendes Material ein Ortschaum zur Abdichtung,
zur Dämmung und zur Verklebung im Baubereich zum Einsatz. Denkbar ist auch die Ausgabe
von Silikon- oder Acrylatmassen aus einem Behälter.
[0002] Derartige Spender sind seit langem bekannt. So werden Ortschaumdosen angeboten, welche
nach Abnahme einer Schutzkappe mit einem einen Adapter aufweisenden Ausgaberohr, welches
dem Gebinde beigefügt ist, versehen wird. Das Ausgaberohr wird mittels des Adapters
auf ein Kippventil der Dose aufgesetzt, wobei im Bereich des Adapters zugleich eine
Handhabungsmöglichkeit in Form eines, eine Kippbewegung des Ventils ausübenden Hebels
ausgeformt ist.
[0003] Weiter offenbart die
DE102004012470A1 einen Betätigungshandgriff für eine Ortschaumdose mit einem Betätigungshebel zur
Einwirkung auf ein Ausgabeventil der Dose und einem Ausgaberohranschluss, wobei zur
handhabungstechnischen Verbesserung der Betätigungshandgriff mit einer solchen Größe
ausgebildet ist, dass er zumindest teilweise einer umgreifenden Hand Halt bietet.
Problematisch bei dem gezeigten Betätigungshandgriff ist die schlechte Dosierbarkeit
des auszugebenden Schaums.
[0004] Ferner offenbart die
DE102009018528A1 einen Spenders zur Ausgabe eines Materials aus einem Behälter über ein Ausgabeventil
mit einem Hebel, welcher zur Betätigung des Ausgabeventils verschwenkt werden kann,
wobei an dem Behälter ein Adapteraufsatz zur schwenkbaren Befestigung des Hebels vorgesehen
ist, welcher einen Trägerbereich zur Montage an dem Behälter aufweist und wobei der
Hebel relativ zum Adapteraufsatz verschiebbar ist. Der hier offenbarte Spender eignet
sich zwar eher für eine ergonomische Nutzung im Vergleich zu oberhalb genannten. Jedoch
können sich beispielsweise aufgrund der Bauform insbesondere Nachteile bei der Lagerhaltung
ergeben.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereitstellung eines verbesserten
Spenders, der die oben genannten Nachteile beseitigt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung sind mit den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Grundgedanke der Erfindung ist der Einsatz eines Spender zur Ausgabe eines Materials
aus einem Behälter über ein Ausgabeventil und einen Ausgabefortsatz, insbesondere
eine Ausgaberöhrchen, eine Tülle oder eine Düse, wobei eine Kappe mit dem Behälter
verbunden ist, welche eine Kappenoberseite aufweist und welche das Ausgabeventil zumindest
bereichsweise umgibt, wobei mit der Kappe ein Hebel zur Betätigung des Ausgabeventils
schwenkbar um eine Schwenkachse verbunden ist, wobei die Kappe eine erste Aussparung
aufweist, in welcher zumindest bereichsweise der Hebel vorgesehenen ist, so dass Teile
der äußeren Oberfläche der Kappe durch den Hebel gebildet werden, wobei der Hebel
wiederum im Bereich der ersten Aussparung der Kappe eine zweite Aussparung aufweist,
wobei sich bei der Ausgabe des Materials ein vorstehender Ausgabebereich des Ausgabeventils
oder ein an dem Ausgabeventil montierbarer Ausgabefortsatz durch die zweite Aussparung
des Hebels und somit auch durch die erste Aussparung der Kappe erstreckt.
[0009] Vorzugsweise kommt als Behälter ein Druckbehälter zum Einsatz. Der Behälter kann
dabei im Wesentlichen zylindrisch gestaltet sein und aus einem metallischen Werkstoff
bestehen. Insbesondere eignen sich Weißblech oder Aluminium als Werkstoffe. Vorzugsweise
kommt als Behälter eine im Wesentlichen metallische Druckdose zum Einsatz, wobei die
beiden Stirnseiten mit der Mantelfläche über einen Falz verbunden sind.
[0010] Vorzugsweise weist der Behälter das Ausgabeventil an seiner Stirnseite auf. Insbesondere
können dabei bekannte Kipp- oder Schubventile zur Anwendung kommen. Derartige Ventile
ermöglichen eine Ausgabe des im Behälter befindlichen Materials beispielsweise durch
das Kippen oder die Verschiebung einer hohlen zentralen Spindel, die durch eine Gummitülle
auf einer Montageschale elastisch gehalten wird. Die Spindel ist dabei an ihrem unteren
Ende durch eine Dichtplatte geschlossen. Wenn die Spindel gekippt oder verschoben
wird, wird die Dichtung zwischen der Tülle und der Dichtplatte gebrochen und das im
Behälter befindliche Produkt kann Durchlässe in der zentralen Spindel erreichen und
dann entlang der hohlen Spindel fließen.
[0011] Als auszugebendes Material eignet sich insbesondere ein Ortschaum, insbesondere ein
Polyurethan-Ortschaum. Selbstverständlich ist auch die Ausgabe eines anderen Materials
aus dem Behälter denkbar. Insbesondere eignen sich Silikon- oder Acrylmaterialien.
Denkbar ist jedoch auch eine Ausgabe von Beschichtungsmittel wie beispielsweise Farben
oder Lacke. Zudem kann ein erfindungsgemäßer Spender auch in anderen technischen Bereichen,
wie beispielsweise in der Kosmetik zur Ausgabe von Körper- oder Haarpflegeprodukten
oder in der Wasch- und Reinigungsmittelindustrie zur Ausgabe von beispielsweise Waschmitteln
eingesetzt werden.
[0012] Auf einer Stirnseite des Behälters, an dem das Ausgabeventil zur Ausgabe des im Behälter
befindlichen Materials vorgesehen ist, ist die Kappe befestigt. Die Befestigung des
Kappe an dem Behälter kann beispielsweise über dem Fachmann bekannte Verbindungsmittel
erfolgen. Beispielsweise kann bei einem zylindrischen Druckbehälter aufweisend einen
vorstehenden Falz, an der mit dem Ausgabeventil ausgestatteten Stirnseite, die Kappe
auf den vorstehenden Falz aufgeprellt werden. Vorzugsweise ist diese Verbindung derart
gewählt, dass Sie insbesondere für Kinder nicht ohne weiteres zu lösen ist. Für die
Verbindung kann die Kappe einen Aufnahmebereich zur Aufnahme des vorstehenden Falzes
aufweisen und/oder Verbindungsmittel, wie beispielsweise Schnappverbindungsmittel
vorsehen, um eine Verbindung zwischen dem Adapteraufsatz und dem Behälter über den
vorstehenden Falz zu ermöglichen.
[0013] Zur Betätigung des Ausgabeventils ist ein schwenkbarer Hebel vorgesehen. Dieser ist
vorzugsweise relativ zum Behälter und relativ zur Kappe um eine Schwenkachse verschwenkbar.
Die Befestigung des Hebels erfolgt dazu an der Kappe. Der Hebel steht in einer Wirkverbindung
mit dem Ausgabeventil. Hierbei kann auch eine indirekte Wirkverbindung vorgesehen
werden, indem zwischen Hebel und Ventil weitere Bauteile vorgesehen sind. Durch eine
Verschwenkung des Hebels kann dabei das Ausgabeventil betätigt werden, um eine Ausgabe
des im Behälter befindlichen Materials zu ermöglichen. Bei dem Einsatz eines oben
beschriebenen Kipp- oder Schubventils kann selbiges mittels einer Verschwenkung des
Hebels derart gekippt oder verschoben werden, dass das Material entlang der hohlen
Spindel des Ausgabeventils fließen und ausgegeben werden kann.
[0014] Die Befestigung des Hebels an der Kappe kann dabei derart gestaltet sein, dass eine
Verschiebung des Hebels relativ zur Kappe möglich ist. Vorzugsweise weist der Hebel
einen ersten Montagebereich auf, an dem die Verbindung mit der Kappe vorgesehen sein
und/oder and dem die Wirkverbindung mit dem Ausgabeventil vorgesehen sein können sowie
einen zweiten Angriffbereich, welcher eine Angriffsmöglichkeit für den Anwender bereitstellt.
Dabei können Montagebereich und Angriffbereich derart abgewinkelt zueinander angeordnet
sein, dass beispielsweise der Montagebereich an der Oberseite der Kappe, insbesondere
im Wesentlichen mit einer Kappenoberseite fluchtend, angeordnet ist, der Angriffbereich
des Hebels dabei wiederum beispielsweise in der Nähe der Behälteraußenfläche, vorzugsweise
zumindest bereichsweise entlang oder in Richtung der Behälteraußenfläche verlaufend,
angeordnet ist. Eine Verschwenkung des Hebels zur Betätigung des Ventils kann bei
dieser Gestaltung durch eine Bewegung der Angrifffläche in Richtung Behälteraußenwand
erfolgen. Die Schwenkbarkeit des Hebels kann somit durch die Behälteraußenwand oder
vorgelagerte Anschlagelemente begrenzt werden.
[0015] Bei einem derartigen Hebel würde eine Verschiebung des Hebels relativ zur Kappe eine
Änderung des Abstandes zwischen Angrifffläche und Behälteraußenwand zur Folge haben.
Bei einem Einsatz eines im Wesentlichen zylindrischen Behälters mit einer Behälterachse
kann die Angrifffläche durch eine Verschiebung des Hebels relativ zur Kappe radial
hinsichtlich der Behälterachse versetzt werden. Dabei ist vorgesehen dass durch die
Verschiebung des Hebels relativ zur Kappe der Abstand zwischen Angrifffläche und Behälteraußenwand
so gering wird, dass eine Materialausgabe durch eine Betätigung der Angrifffläche
zur Verschwenkung des Hebels in Richtung Ausgabeventil zur Betätigung des Ausgabeventils
nicht möglich ist. Der Abstand zwischen Angrifffläche und Behälteraußenwand ist in
diesem Fall so gering, dass nicht ausreichend Hebelweg zur Betätigung des Ausgabeventils
durch den Hebel bereitgestellt würde. Der Spender befindet sich in dieser Verschiebeposition
des Hebels relativ zum Adapteraufsatz in einer Ruhestellung, bei der keine Materialausgabe
möglich ist. Diese Ruhestellung eignet sich besonders zur Lagerung oder zum Transport
des Spenders. Gleiches kann selbstverständlich auch durch eine Position des Hebels
relativ zur Kappe erreich werden, bei der die abgewinkelte Angrifffläche an der Außenwand
des Behälters anliegt, so dass ein Verschwenken des Hebels unmöglich ist.
[0016] Durch Verschieben des Hebels relativ zur Kappe kann der Abstand zwischen der abgewinkelten
Angrifffläche und der Behälteraußenwand vergrößert werden, so dass der Hebel sodann
zur Betätigung des Ausgabeventils um die Schwenkachse schwenkbar ist. Die Begrenzung
des Hebelweges können dabei beispielsweise die Behälteraußenwand oder vorgelagerte
Anschläge bereitstellen, an die die Angrifffläche bei der Verschwenkung des Hebels
anschlägt. Mit der Verschiebung des Hebels relativ zum Adapteraufsatz kann eine Variation
des Abstandes zwischen Angrifffläche und Behälteraußenwand erreicht werden, mit der
eine Variation des wirksamen Hebelweges zur Betätigung des Ausgabeventils über den
Hebel einhergeht. Der Anwender kann somit durch die Verschiebung des Hebels relativ
zum Adapteraufsatz den maximal wirksamen Hebelweg des Hebels zur Betätigung des Ventils
einstellen. Beispielsweise kann ein erfindungsgemäßer Spender derart gestaltet und
verwendet werden, dass zur Ausgabe des Material die Angrifffläche des Hebels immer
bis zu einem Anschlag verschwenkt wird. Die Dosierung könnte in diesem Fall ausschließlich
durch die Verschiebung des Hebels relativ zur Kappe erfolgen, bei dem der Abstand
zwischen der Angrifffläche und dem Anschlag und somit der wirksame Hebelweg variiert
werden kann.
[0017] Der zur Anwendung kommende Ausgabefortsatz kann insbesondere ein vorstehender Bereich
des Ausgabeventils selber sein oder ein mit dem Ventil verbindbarer und mit besagtem
Kanal des Ventils zusammenwirkender Zusatzelement, wie beispielsweise eine Düse, eine
Tülle, ein Schlauch oder ein ähnliches, insbesondere verlängerungsartiges Ausgabehilfsmittel.
[0018] Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Gestaltung durch die Verbindung der
Kappe an dem Behälter, wobei die Kappe das Ausgabeventil zumindest bereichsweise umgibt.
So kann beispielsweise ein Schutz des Ausgabeventils bereitgestellt werden, so dass
selbiges insbesondere bei der Lagerung oder beim Transport nicht unbeabsichtigt betätigt
wird. Insbesondere hierfür weist die Kappe eine Kappenoberseite auf, so dass beispielsweise
eine von oben auf den Spender wirkende Kraft nicht direkt auf das Ausgabeventil wirkt
und selbiges möglicherweise unbeabsichtigt betätigen würde, sondern vielmehr auf die
Kappenoberseite wirkt. Die Kappenoberseite kann dabei vorzugsweise flächig gestaltet
sein, insbesondere um eine Stapelbarkeit von mehreren Spendern ermöglichen zu können.
Auch kann durch geeignete Ausgestaltung verhindert werden, dass das Ausgabeventil
und andere bewegliche Teile verschmutzt werden und aufgrund der Verschmutzung möglicherweise
nicht mehr bedienbar wären. Vorzugsweise ist die Kappe hierfür bis auf besagte erste
Aussparung geschlossen. Dies kann beispielsweise durch den Einsatz besagter Kappenoberseite
erfolgen, wobei sich daran eine mantelartige Kappenseitenfläche anschließt die an
der Vorderseite des Spenders beispielsweise beidseitig in eine Kappenvorderseite münden,
welche wiederum besagte erste Aussparung aufweisen kann. In einer vorteilhaften Ausführungsform
ist die Kappe insbesondere im Bereich des Übergangs zum Behälter entsprechend des
Behälters gestaltet und kann dort insbesondere die gleiche oder eine ähnliche Form
aufweisen. Die erste Aussparung dient dabei erfindungsgemäß der Aufnahme des Hebels,
wobei die Aussparung vorzugsweise nur unwesentlich größer ist als der Hebel selbst,
so dass der Hebel einerseits noch frei beweglich ist und um die Schwenkachse verschwenkt
werden kann, andererseits jedoch der Zwischenraum zwischen Hebel und dem die Aussparung
begrenzenden Rand möglichst klein ist, um einen größtmöglichen Schutz für beispielsweise
das Ausgabeventil bereitstellen zu können.
[0019] Der Hebel stellt somit zumindest bereichsweise insbesondere im Bereich der ersten
Aussparung die äußere Oberfläche der Kappe bereit, wobei der Hebel seinerseits in
diesem Bereich eine eigene, zweite Aussparung aufweist. Diese zweite Aussparung dient
bei Nutzung des Spenders der Ausgabe des Materials, indem sich insbesondere bei der
Ausgabe des Materials ein vorstehender Ausgabebereich des Ausgabeventils oder ein
an dem Ausgabeventil montierbarer Ausgabefortsatz durch besagte zweite Aussparung
des Hebels und somit auch durch die erste Aussparung der Kappe erstreckt.
[0020] Ein weiterer Vorteil ist dabei der Einsatz eines Hebels, der in Richtung der Unterseite
des Spenders über die Kappe hinausragt und sich zumindest bereichsweise benachbart
zur Behälteraußenwand befindet. Durch einen derartigen Hebel kann der Anwender beispielsweise
bei der Einhandbedienung des Spenders beispielsweise besagte Angrifffläche des Hebels
mit den Fingern greifen, wobei weitere Bereiche der Hand auf dem Behälter ruhen. Daraufhin
kann der Hebel mit den Fingern in Richtung Behälter verschwenkt werden. Als Gegenlager
kann somit der Behälter selbst genutzt werden, was zu Materialeinsparung bei der Kappe
führen kann. Zudem kann durch eine geeignete Gestaltung dieses präferierten Hebels
die Hebelwirkung ausgenutzt werden, so dass der Kraftaufwand des Anwenders zur Betätigung
des Ausgabeventils verringert werden kann.
[0021] Ein weiterer Vorteil ist der Einsatz eines Hebels, der eine Hebelvorderseite, insbesondere
aufweisend besagte Angrifffläche, welche sich zumindest bereichsweise von der Oberseite
des Spenders in Richtung der Unterseite erstreckt, wobei der Hebel in einer ersten
Ruhestellung im Bereich der Hebelvorderseite an der Behälteraußenwand anliegt, und
wobei der Hebel relativ zur Kappe derart verschiebbar gelagert ist, dass er in einer
zweiten Aktivierungsstellung im Bereich der Hebelvorderseite beabstandet von der Behälteraußenwand
angeordnet ist, wobei der Hebel zur Betätigung des Ausgabeventils zur Ausgabe des
Materials um die Schwenkachse verschwenkt werden kann. Die oberhalb beschriebene vorteilhafte
Funktion eines verschiebbaren Hebels, ist auch in dieser bevorzugten Ausführungsform
anwendbar und ergänzt insoweit diesen Abschnitt.
[0022] Ein weiterer Vorteil ist der Einsatz eines Trägerelementes, welches über eine Gelenkverbindung
mit der Kappe verbunden ist, wobei der Hebel derart mit dem Trägerelement verbunden,
ist, dass er zusammen mit dem Trägerelement als Einheit mittels der Gelenkverbindung
zur Betätigung des Ausgabeventils zur Ausgabe des Materials hinsichtlich der Kappe
um die Schwenkachse verschwenkt werden kann. Eine derartige Ausgestaltung kann sich
beispielsweise bei der Fertigung als sinnvoll erweisen. Insbesondere ist es denkbar,
das Trägerelement und die Kappe in einem Arbeitsgang aus einem Kunststoffmaterial
insbesondere mittels eines Spritzgussverfahrens zu fertigen und eine Anformung des
Trägerelements an die Kappe vorzusehen, wobei zwischen dem Trägerelement an der Kappe
insbesondere ein Filmscharnier vorgesehen werden kann. Der Hebel kann in diesem Fall
beispielsweise als gesondertes Bauteil, insbesondere aus einem anderen Material gefertigt
werden und in einem weiteren Verfahrensschritt mit dem Trägerelement verbunden werden.
[0023] Bei dem Einsatz eines Trägerelementes hat es sich zudem als vorteilhaft erweisen,
den Hebel verschiebbar auf dem Trägerelement anzuordnen, um zwischen der ersten Ruhestellung
zur zweiten Aktivierungsstellung zu wechseln. Die oberhalb beschriebene vorteilhafte
Funktion eines verschiebbaren Hebels, ist auch in dieser bevorzugten Ausführungsform
anwendbar und ergänzt insoweit diesen Abschnitt.
[0024] In einer vorteilhaften Weiterbildung beim Einsatz eines der oberhalb beschriebenen
Ausführungsformen aufweisend einen verschiebbaren Hebel ist die zweite Aussparung
des Hebels derart bemessen und gestaltet, dass der durch die zweite Aussparung hindurchragende
vorstehende Ausgabebereich des Ausgabeventils oder der Ausgabefortsatz weder in Aktivierungsstellung
des Spenders noch bei einer Verschwenkung des Hebels um die Schwenkachse von einem
die Aussparung begrenzenden Randbereich des Hebels beeinflusst wird. In einer vorteilhaften
Weiterbildung wird besagter Ausgabebereich oder besagter Ausgabefortsatz zudem nicht
in der Ruhestellung des Spenders von einem die Aussparung begrenzenden Randbereich
des Hebels beeinflusst. So kann eine Aktivierung und Deaktivierung des Spenders ohne
Beeinflussung der Lage oder Stellung des vorstehenden Ausgabebereichs des Ausgabeventils
oder des Ausgabefortsatzes ermöglicht werden. Auch bei der Ausgabe des Materials durch
eine Verschwenkung des Hebels, wird der vorstehende Ausgabebereich des Ausgabeventils
oder der Ausgabefortsatz lediglich um den Versatz des Ausgabeventils verschoben, nicht
jedoch durch den Hebel direkt beeinflusst, insbesondere nicht durch den Hebel abgeknickt.
[0025] In einer vorteilhaften Weiterbildung beim Einsatz eines der oberhalb beschriebenen
Ausführungsformen aufweisend einen verschiebbaren Hebel sind Begrenzungsmittel vorgesehen,
die die Verschiebbarkeit von Hebel zur Kappe und/oder zum Trägerelement begrenzen.
Dies ist insbesondere von Vorteil, um eine Sicherung des Hebels an der Kappe oder
dem Trägerelement zu gewährleisten. Das Begrenzungsmittel dient hierbei insbesondere
als Verliersicherung des Hebels, die den Anwender bei der Verschiebung des Hebels
begrenzt.
[0026] Ein weiterer Vorteil ist die Ausrüstung des Hebels oder der Kappe mit zumindest einem
Vorsprung und der jeweils andere mit zumindest einer Ausnehmung, wobei eine relative
Verschiebung des Hebels zur Kappe ein Einrasten des zumindest einen Vorsprung des
Hebels oder der Kappe in die zumindest eine Ausnehmung der Kappe bzw. Hebels führt.
Gleiches kann auch für den Einsatz eines Trägerelementes als sinnvoll erweisen, wobei
in diesem Fall die korrespondierenden Bauteile entsprechend bei Hebel und Trägerelement
ausgebildet sind. Diese Rastverbindung kann insbesondere dazu dienen, vorbestimmte
Stellungen des Hebels relativ zum Kappe bereitzustellen, bei denen vorbestimmte wirksame
Hebelwege bei einer Verschwenkung des Hebels zur Betätigung des Ausgabeventils bereitgestellt
werden. Bei dem Einsatz eines oben beschriebenen Trägerelementes mit welchem der Hebel
um die Schwenkachse verschwenkt wird, sind diese Rastverbindungsmittel vorzugsweise
jeweils am Hebel und direkt am Trägerelement vorgesehen.
[0027] In einer vorteilhaften Weiterbildung weist der Hebel an seiner der Schwenkachse zugewandten
und besagter Hebelvorderseite und insbesondere dem Angriffbereich gegenüberliegenden
Seite eine Aufnahme für einen Ausgabefortsatz, insbesondere eine Tülle, eine Düse
oder einen anderen oben genanten und mit dem Ausgabeventil verbindbaren Ausgabefortsatz
auf. Selbige Aufnahme kann dabei an den Hebel angeformt sein: beispielsweise ist es
denkbar, den Hebel aus einem Kunststoffmaterial zu fertigen und den Hebel und Aufnahme
mittels eines Spritzgussverfahrens in einem Herstellungsschritt zu fertigen.
[0028] Hierbei hat es sich ferner als besonders vorteilhaft herausgestellt, den Hebel relativ
zur Kappe oder zum Trägerelement verschiebbar zu lagern, wobei eine Verschiebung des
Hebels mit einer Verschiebung besagter Aufnahme für den Ausgabefortsatz einhergeht,
wobei die Aufnahme in der Ruhestellung des Hebels, in der er im Bereich der Hebelvorderseite
an der Behälteraußenwand anliegt, derart von der Kappe vorsteht, dass eine Aufnahmemöglichkeit
für den Ausgabefortsatz bereitgestellt wird, wobei sich der Ausgabefortsatz im aufgenommenen
Zustand zumindest bereichsweise derart winklig durch die Verschiebeebene des Hebels
erstreckt, dass der Ausgabefortsatz im aufgenommenen Zustand eine Verschiebung des
Hebels unterbindet, und dass der Ausgabefortsatz von dem Hebel für den vorzugsweise
erstmaligen Gebrauch des Spenders entfernbar ist, um eine Verschiebung des Hebels
in Aktivierungsstellung, in der der Hebel im Bereich der Hebelvorderseite beabstandet
von der Behälteraußenwand ist zur Ausgabe des Materials zu ermöglichen. Der vor dem
Gebrauch des Spenders und in Ruhestellung des Spenders in der Aufnahme befindliche
Ausgabefortsatz wirkt somit als Sicherung oder Sperre und kann insbesondere eine ungewollte
oder unerwünschte Verschiebung des Hebels von der Ruhestellung in die Aktivierungsstellung
unterbinden. Diese Ausgestaltung kann insbesondere als Kindersicherung genutzt werden.
Erst nach dem Entfernen des Ausgabefortsatzes, insbesondere zur Montage des Ausgabefortsatzes
an dem Ausgabeventil, ist eine Verschiebung des Hebels von der Ruhestellung in die
Aktivierungsstellung möglich.
[0029] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind an der Aufnahme und/oder
an dem Ausgabefortsatz Rückhaltemittel vorgesehen, um eine Befestigung des Ausgabefortsatzes
an dem Spender zu gewährleisten, die vorzugsweise bei der Trennung des Ausgabefortsatzes
von der Aufnahme verformt oder zerstört werden. Auf diese Weise kann einerseits eine
Sicherung des Spenders ermöglicht werden, andererseits kann eine Erstöffnungssicherung
bereitgestellt werden, die dem Anwender den Zustand des Spenders anzeigen kann und
insbesondere im Verkaufsraum zeigen kann, dass es sich um einen neuen und unbenutzten
Spender handelt.
[0030] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Dabei zeigt
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Spenders mit einem verschiebbaren
Hebel in Ruhestellung,
Figur 2 eine geschnittene Seitenansicht des Spenders aus Figur 1,
Figur 3 eine geschnittene Seitenansicht des Spenders aus Figur 1 in Aktivierungsstellung,
Figur 4 eine geschnittene Seitenansicht des Spenders aus Figur 4 mit betätigtem Hebel.
[0031] Figuren 1 bis 4 zeigen einen erfindungsgemäßen Spender 1 zur Abgabe eines Produktes
oder Materials aus einem im Wesentlichen zylinderförmigen Behälter 2 mit einer Behälteraußenwand
5 und mit einer Behälterachse 14. Der Behälter 2 ist im vorliegenden Fall als Druckbehälter
ausgestaltet. Als Werkstoff für diese Bauform eignen sich beispielsweise Metalle,
wie Aluminium oder Weißblech. Selbstverständlich sind auch andere sich eignenden Werkstoffe
einsetzbar. Im vorliegenden Fall kommt der Spender 1 zur Ausgabe eines Ortschaums
zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um einen Füll- und/oder Dämmschaum, insbesondere
ein verarbeitungsfertiger, einkomponentiger und feuchtigkeitshärtender Polyurethanschaum.
[0032] An einer Oberseite kann der Behälter 1 ein Ausgabeventil zur Ausgabe des Materials
aufweisen. Insbesondere können dabei bekannte Kipp- oder Schubventile zur Anwendung
kommen. Derartige Ventile ermöglichen eine Ausgabe des im Behälter 1 befindlichen
Materials beispielsweise durch das die Verschiebung einer hohlen zentralen Spindel,
die durch eine Gummitülle auf einer Montageschale elastisch gehalten wird. Die Spindel
ist dabei an ihrem unteren Ende durch eine Dichtplatte geschlossen. Wenn die Spindel
gekippt oder verschoben wird, wird die Dichtung zwischen der Tülle und der Dichtplatte
gebrochen und das im Behälter befindliche Produkt kann Durchlässe in der zentralen
Spindel erreichen und dann entlang der hohlen Spindel fließen. Derartige Ventile sind
im stand der Technik hinlänglich bekannt.
[0033] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Spenders 1 mit dem Behälter 2, welcher
eine Behälteraußenwand 5 aufweist. Zur Ausgabe des im Behälter 1 befindlichen Materials
ist ein im vorliegenden Ausführungsbeispiel verdecktes Ausgabeventil an der Oberseite
vorgesehen. Das Ausgabeventil beinhaltet einen im Wesentlichen zylindrischen Kanal
zur Ausgabe des Materials, wobei die Achse des Kanals im vorliegenden Ausführungsbeispiel
der Behälterachse 14 entspricht. Das Ausgabeventil wird in der Figur 1 von einer Kappe
3 verdeckt, welche an die Oberseite des Behälters 2 montiert ist. Die Kappe 3 weist
eine Kappenseitenfläche 4 auf, die zumindest bereichsweise mit der Behälteraußenwand
5 fluchtet. An der Oberseite des Spenders 1 weist die Kappe 3 zudem eine flächige
Kappenoberseite 6 auf, die mittig von einer ersten Aussparung 7 unterbrochen wird,
wobei sich die Aussparung 7 über die Kappenoberseite 6 in eine Kappenfrontseite 8
erstreckt, welche den vorderen Teil der Kappenseitenfläche 5 bildet. Innerhalb der
Aussparung 7 ist ein Hebel 9 vorgesehen, welcher an der der Kappenfrontseite 8 gegenüberliegenden
Rückseite der Kappe 3 um eine Schwenkachse 20 schwenkbar mit der Kappe 3 verbunden
ist.
[0034] Der Hebel 9 weist an der Oberseite des Spenders 1 eine Hebeloberseite 10 auf, welche
im Wesentlichen mit der Kappenoberseite 6 fluchtet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
sind sowohl Kappenoberseite 6 als auch Hebeloberseite 10 in etwa orthogonal zur Behälterachse
angeordnet. In Richtung Kappenfrontseite 8 folgt die Form des Hebels 9 im Wesentlichen
der Form der sich von der Kappenoberseite 6 über die Kappenfrontseite 8 erstreckenden
Aussparung 7, wobei sich der Hebel 9 über die Aussparung 7 hinaus mit einem Angriffbereich
in etwa parallel zur und dabei beabstandet von der Behälterachse 14, im gezeigten
Beispiel bereichsweise entlang der Behälteraußenwand 5, in Richtung Unterseite des
Spenders 1 erstreckt. In etwa im Bereich des Übergangs von Kappenoberseite 6 zu Kappenfrontseite
8 weist der Hebel 9 ferner eine Öffnung 12 als zweite Aussparung des Spenders 1 auf.
[0035] Auf der gegenüberliegenden Seite hinsichtlich der Kappenfrontseite 8 ist eine Ausgabetülle
13 vorgesehen, welche mittels lösbarer Verbindungsmittel an einer laschenförmigen
Aufnahme 19 des Hebels 9 fixiert ist. Die Aufnahme 19 ist an den rückwärtigen Bereich
des Hebels 9 angeformt und steht in der gezeigten Ruhestellung des Spenders 1 von
der Kappe 3 ab. Die Ausgabetülle 13 kann zur Ausgabe des Materials aus dem Spender
1 von dem Anwender vom gezeigten Ort entfernt werden und durch die Öffnung 12 des
Hebels 9 und somit auch durch die Aussparung 7 der Kappe 3 mit dem innerhalb der Kappe
3 angeordneten Ausgabeventil verbunden werden. Hierfür ist die Ausgabetülle 13 hohlzylindrisch
oder schlauchförmig gestaltet und weist an der einen Seite nicht gezeigte Montagemittel
zur Montage an dem Ausgabeventil auf. Im montierten Zustand erstreckt sich die Ausgabetülle
13 im Wesentlichen parallel und dabei radial beabstandet von der Behälterachse 14
entlang der Kappenseitenfläche 4 und der Behälteraußenwand 5.
[0036] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Spender 1 in Ruhestellung zu sehen. Dabei
liegt der Hebel 9 mit seiner Hebelvorderseite 11 an der Behälteraußenwand 5 an, so
dass keine Verschwenkung um die Schwenkachse 20 möglich ist. Zur Nutzung des Spenders
1 ist der Hebel 9 hinsichtlich des Spenders 3 verschiebbar gelagert. Die Verschiebung
folgt in etwa orthogonal zur Behälterachse 14. Dabei wird der Hebel 9 derart bewegt,
dass die Hebeloberseite 10 innerhalb der Aussparung 7 im Bereich der Kappenoberseite
6 relativ zu letztgenannter bewegt wird, so dass die Hebelvorderseite 11 sich sowohl
von der Kappenfrontseite 8 als auch von der Behälteraußenwand 5 entfernt.
[0037] Da jedoch die Aufnahme 19 am rückwärtigen Bereich des Hebels 9 vorgesehen ist, muss
erst die Ausgabetülle 13 aus besagter Aufnahme 19 entfernt werden. Wie oberhalb angesprochen
erstreckt sich die Ausgabetülle 13 im Wesentlichen parallel und dabei radial beabstandet
von der Behälterachse 14 entlang der Kappenseitenfläche 4 und der Behälteraußenwand
5, also derart winklig durch die Verschiebeebene des Hebels 9, dass die Ausgabetülle
13 im aufgenommenen Zustand eine Verschiebung des Hebels unterbindet. Der vor dem
Gebrauch des Spenders 1 und in Ruhestellung des Spenders 1 in der Aufnahme 19 befindliche
Ausgabefortsatz wirkt somit als Sicherung oder Sperre und kann insbesondere eine ungewollte
oder unerwünschte Verschiebung des Hebels 9 von der Ruhestellung in die Aktivierungsstellung
unterbinden. Diese Ausgestaltung kann insbesondere als Kindersicherung genutzt werden.
Erst nach dem Entfernen der Ausgabetülle 13, insbesondere zur Montage der Ausgabetülle
13 an dem Ausgabeventil durch die Öffnung 12 des Hebels 9 und somit auch durch die
Aussparung 7 der Kappe 3, ist eine oberhalb beschriebene Verschiebung des Hebels 9
von der Ruhestellung in die Aktivierungsstellung möglich.
[0038] Figur 2 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des Spenders 1 aus Figur 1. An der
oberen Stirnseite des zylindrischen Behälters 2, an dem auch das hier zu dargestellte
Ausgabeventil 22 zur Ausgabe des im Behälter 2 befindlichen Materials vorgesehen ist,
ist die Kappe 3 befestigt. Der Behälter 2 weist an besagter oberen Stirnseite einen
vorstehenden Falz auf, auf den die Kappe 3 aufgeprellt ist. Die Kappe 3 ist im Wesentlichen
geschlossen und umschließt einen Hohlraum 28, in dem sich auch das Ausgabeventil 22
befindet. Auf das Ausgabeventil 22 ist ein Ventilaufsatz 25 gesteckt oder montiert,
welcher einen mit der hohlem Spindel des Ausgabeventils 22 kommunizierenden Kanal
aufweist, der in Richtung der Oberseite des Spenders 1 in einen abgewinkelten Kanalfortsatz
mündet, um eine einfachere Ausgabe des Materials zu ermöglichen. An dem abgewickelten
Kanalfortsatz weist der Ventilaufsatz 25 ein Außengewinde 26 auf, um zur Ausgabe des
Materials die Ausgabetülle 13 mit einem korrespondierenden Innengewinde 25 an dem
Ventilaufsatz 25 zu montieren. Im gezeigten Ausführungsbeispiel kommt als Ausgabeventil
22 ein Schubventil zum Einsatz, wobei Betätigung die hohle zentrale Spindel in Richtung
der Behälterachse 14 verschoben wird. Zur sicheren Führung des Ausgabeventils 22 bei
der Betätigung weist die Kappe 3 eine Führungshülse 29 auf, in der der Ventilaufsatz
25 und somit auch das Ausgabeventil 22 geführt wird.
[0039] Zu erkennen ist ferner, dass die Kappe 3 ein Trägerelement 15 umfasst, welches an
die hintere, der Aussparung 7 gegenüberliegende Kappenseitenfläche 4 über ein Filmscharnier
16 angelenkt ist. Dabei ist der Hebel 9 derart mit dem Trägerelement 15 verbunden,
dass er zusammen mit dem Trägerelement 15 als Einheit mittels des Filmscharniers 16
zur Betätigung des Ausgabeventils 22 zur Ausgabe des Materials hinsichtlich der Kappe
3 um die durch das Filmscharnier 16 verlaufende Schwenkachse 20 verschwenkt werden
kann. Dabei ist der Hebel 9 ferner verschiebbar auf dem Trägerelement 15 angeordnet,
um zwischen der gezeigten Ruhestellung des Spenders 1 zur Aktivierungsstellung zu
wechseln. Die Verschiebung erfolgt in einer nicht dargestellten Führung, die durch
das Trägerelement 15 bereitgestellt wird. Hierfür weist das Trägerelement 15 eine
entsprechende Führungsnut auf, in welche korrespondierende Führungsmittel des Hebels
9 eingreifen. Zur Begrenzung der Verschiebbarkeit des Hebels 9 weist selbiger einen
in Richtung Hohlraum 28 ragenden Vorsprung 18 auf, welcher als Anschlagsmittel eine
Verschiebung des Hebels 9 hinsichtlich des Trägerelementes 15 von einem hinteren Absatz
30 des Trägerelementes 15 bis zu einem vorderen Absatz 17 des Trägerelementes 15 ermöglicht.
Um das Ausgabeventil 22 durch Schwenkung des Hebels 9 und des Trägerelementes 15 zu
betätigen, weist das Trägerelement 15 einen in den Hohlraum 28 ragenden vorstehenden
Druckbereich 27 auf, welcher derart gestaltet ist, dass bei einer Verschwenkung des
Hebels eine Kraft in etwa in Richtung der Behälterachse 14 auf den Ventilaufsatz 25
wirkt. Hierfür ist der Druckbereich 27 an seiner in Richtung des Ventilaufsatzes 25
weisenden Seite nockenförmig oder abgerundet gestaltet.
[0040] Im rückwärtigen Bereich des Spenders 1 ist in Figur 2 auch wieder die laschenförmige
Aufnahme 19 für die Ausgabetülle 13 vorgesehen. Die Ausgabetülle 13 umfasst ein langes
Ausgaberohr 23, um das Material bei der Ausgabe präzise platzieren zu können Zudem
weist die Ausgabetülle 13 ein Verbindungselement aufweisend ein Innengewinde 24 auf,
welches zur Montage der Ausgabetülle 13 auf dem Ventilaufsatz 25 nach dem Einsetzen
der Ausgabetülle 13 durch die Öffnung 12 des Hebels 9 mit dem Außengewinde 26 des
Ventilaufsatzes 25 in Eingriff gebracht werden kann. Im Bereich des Innengewindes
24 weist das Verbindungselement der Ausgabetülle 13 zudem einen radial vorstehenden
Kragen auf, welcher zur Lagesicherung der Ausgabetülle 13 in der Aufnahme 19 dient.
Zudem sind an der Aufnahme 19 und an der Ausgabetülle 13 nicht dargestellte Rückhaltemittel
vorgesehen, um eine Befestigung der Ausgabetülle13 an dem Spender 1 zu gewährleisten,
die bei der Trennung des Ausgabetülle 13 von der Aufnahme 19 zerstört werden, um einen
Erstöffnungssicherung bereitzustellen. Wie oberhalb angesprochen befindet sich der
Spender 1 in Figur 2 in Ruhestellung, wobei der Hebel 9 mit seiner Hebelvorderseite
11 an der Behälteraußenwand 5 anliegt, so dass keine Verschwenkung des Hebels 9 um
die Schwenkachse 20 möglich ist. Um von der Ruhestellung in die Aktivierungsstellung
zu wechseln ist der Hebel 9 verschiebbar gelagert, wobei - wie oberhalb angesprochen
- die Ausgabetülle 13 als Verschiebesicherung vorgesehen ist und daher vor einer möglichen
Verschiebung des Hebels 9 aus der Aufnahme 13 zu entfernen ist.
[0041] Figur 3 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des Spenders 1 aus Figur 1 in Aktivierungsstellung.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Hebel 9 im Gegensatz zur in den Figuren
1 und 2 gezeigten Varianten in Richtung Vorderseite des Spenders 1 relativ zum Trägerelement
15 und der Kappe 3 verschoben worden. Der Hebel 9 befindet sich nun mit seinem abgewinkelten
Angriffbereich beabstandet von der Behälteraußenwand 5 des Behälters 2. Um eine Verschiebung
zu ermöglichen wurde die Ausgabetülle 13 aus der Aufnahme 19 entnommen, durch die
Öffnung 12 des Hebels 9 und die Aussparung 7 der Kappe 3 in den Hohlraum 28 eingeführt
und dort mittels des Innengewindes 24 und des korrespondierenden Außengewindes 26
mit dem Ventilaufsatz 25 verbunden. Die Verschiebung des Hebels 9 erfolgte bis zum
Anschlagen des Vorsprungs 18. An den vorderen Anschlag 17 des Trägerelementes 15.
[0042] Figur 4 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des Spenders 1 aus Figur 1 mit betätigtem
Hebel 9, wobei der Hebel 9 derart um die Schwenkachse 20 relativ zur Kappe 3 verschwenkt
worden ist, dass besagter abgewinkelte Angriffbereich des Hebels 3 an der Behälteraußenwand
5 anliegt. Die Verschwenkung des Hebels 9 erfolgte als Einheit zusammen mit dem Trägerelement
15 um dessen Filmscharnier 16 vorgesehen. Bei der Schwenkung des Hebels 9 wird der
nockenförmige oder abgerundete Druckbereich 27 des Trägerelementes 15 derart bewegt,
dass er ob seiner nockenförmigen oder abgerundeten Form an der Oberseite des Ventilaufsatzes
25 eine abrollartige Berührung erfährt und gleichzeitig in diesem Bereich derart Druck
auf den Ventilaufsatz 25 ausübt, dass selbiges entlang der Behälterachse 14 in Richtung
Behälter 2 verschoben wird. Die Verschiebung des Ventilaufsatzes 25 in Richtung Behälter
2 geht dabei mit einer Verschiebung des Ausgabeventils 22 einher, so dass selbiges
geöffnet wird und eine Materialsausgabe durch die hohle Spindel des Ausgabeventils
22, den Ventilaufsatz 25 und schließlich die Ausgabetülle 13 möglich ist. Wie zu erkennen
sind die Öffnung 12 des Hebels 9 und natürlich auch die Aussparung 7 derart bemessen,
dass die hindurchragende Ausgabetülle 13 weder in der in Figur 3 gezeigten Aktivierungsstellung
des Spenders 1, noch während der in Figur 4 gezeigten Verschwenkung des Hebels 9 um
die Schwenkachse 20 von einem die Öffnung 12 bzw. die Aussparung 7 begrenzenden Randbereich
des Hebels (9) bzw. der Kappe 3 beeinflusst wird. Gleiches ist ebenfalls denkbar für
eine in Figur 2 gezeigte Ruhestellung des Spenders 1, um die Ausgabetülle 13 in Ruhestellung
des Spenders 1 auf dem Ventilaufsatz 25 zu montieren.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 1
- Spender
- 2
- Behälter
- 3
- Kappe
- 4
- Kappenseitenfläche
- 5
- Behälteraußenwand
- 6
- Kappenoberseite
- 7
- Aussparung
- 8
- Kappenvorderseite
- 9
- Hebel
- 10
- Hebeloberseite
- 11
- Hebelvorderseite
- 12
- Öffnung
- 13
- Ausgabetülle
- 14
- Behälterachse
- 15
- Trägerelement
- 16
- Filmscharnier
- 17
- Anschlag
- 18
- Vorsprung
- 19
- Aufnahme
- 20
- Schwenkachse
- 21
- Verschiebeebene
- 22
- Ausgabeventil
- 23
- Ausgaberohr
- 24
- Innengewinde
- 25
- Ventilaufsatz
- 26
- Außengewinde
- 27
- Druckbereich
- 28
- Hohlraum
- 29
- Führungshülse
- 30
- Hinterer Absatz
1. Spender (1) zur Ausgabe eines Materials aus einem Behälter (2) über ein Ausgabeventil
(22) und einen Ausgabefortsatz (13), wobei eine Kappe (3) mit dem Behälter (2) verbunden
ist, welche eine Kappenoberseite (6) aufweist und welche das Ausgabeventil (22) zumindest
bereichsweise umgibt, wobei mit der Kappe (3) ein Hebel (9) zur Betätigung des Ausgabeventils
(22) schwenkbar um eine Schwenkachse (20) verbunden ist, wobei die Kappe (3) eine
erste Aussparung (7) aufweist, in welcher zumindest bereichsweise der Hebel (9) vorgesehenen
ist, so dass Teile der äußeren Oberfläche der Kappe (3) durch den Hebel (9) gebildet
werden, wobei der Hebel (9) wiederum im Bereich der ersten Aussparung (7) der Kappe
(3) eine zweite Aussparung (12) aufweist, wobei sich bei der Ausgabe des Materials
ein vorstehender Ausgabebereich des Ausgabeventils (22) oder ein an dem Ausgabeventil
(22) montierbarer Ausgabefortsatz (13) durch die zweite Aussparung (12) des Hebels
(9) erstreckt und wobei der Hebel (9) eine Hebelvorderseite (11) aufweist, welche
sich zumindest bereichsweise von der Oberseite des Spenders (1) in Richtung der Unterseite
erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass
der Hebel (9) in einer ersten Ruhestellung im Bereich der Hebelvorderseite (11) an
der Behälteraußenwand (5) anliegt, und der Hebel (9) relativ zur Kappe (3) derart
verschiebbar gelagert ist, dass er in einer zweiten Aktivierungsstellung im Bereich
der Hebelvorderseite (11) beabstandet von der Behälteraußenwand (5) angeordnet ist.
2. Spender (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (9) in Richtung der Unterseite des Spenders über die Kappe (3) hinausragt
und sich zumindest bereichsweise benachbart zur Behälteraußenwand (5) befindet.
3. Spender (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trägerelement (15) vorgesehen ist, welches über eine Gelenkverbindung (16) mit
der Kappe (3) verbunden ist, wobei der Hebel (9) derart mit dem Trägerelement (15)
verbunden, ist, dass er zusammen mit dem Trägerelement (15) als Einheit mittels der
Gelenkverbindung (16) hinsichtlich der Kappe (3) um die Schwenkachse (20) verschwenkt
werden kann.
4. Spender (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (9) verschiebbar auf dem Trägerelement (15) angeordnet ist, um zwischen
der ersten Ruhestellung zur zweiten Aktivierungsstellung zu wechseln.
5. Spender (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Aussparung (12) derart bemessen und gestaltet ist, dass der durch die
zweite Aussparung (12) hindurchragende vorstehende Ausgabebereich des Ausgabeventils
(22) oder der Ausgabefortsatz (13) weder in Aktivierungsstellung noch bei einer Verschwenkung
des Hebels (9) um die Schwenkachse (20) von einem die Aussparung (12) begrenzenden
Randbereich des Hebels (9) beeinflusst wird.
6. Spenders (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Begrenzungsmittel (17, 18) vorgesehen sind, die die Verschiebbarkeit von Hebel (9)
zum Trägerelement (15) begrenzen.
7. Spender (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (9) an seiner der Schwenkachse (20) zugewandten Seite eine Aufnahme (19)
für einen Ausgabefortsatz (13) aufweist.
8. Spender (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (9) relativ zur Kappe (3) verschiebbar gelagert ist, wobei eine Verschiebung
des Hebels (9) mit einer Verschiebung der Aufnahme (19) einhergeht, wobei die Aufnahme
(19) in der Ruhestellung des Hebels (9), derart von der Kappe (3) vorsteht, dass eine
Aufnahmemöglichkeit für den Ausgabefortsatz (13) bereitgestellt wird, wobei sich der
Ausgabefortsatz (13) im aufgenommenen Zustand zumindest bereichsweise derart winklig
durch die Verschiebeebene (20) des Hebels (9) erstreckt, derart, dass der Ausgabefortsatz
(13) im aufgenommenen Zustand eine Verschiebung des Hebels (9) unterbindet, und dass
die der Ausgabefortsatz (13) von dem Hebel (9) für den Gebrauch Spenders (1) entfernbar
ist, um eine Verschiebung des Hebels (9) in Aktivierungsposition (in der der Hebel
(9) m Bereich der Hebelvorderseite (11) beabstandet von der Behälteraußenwand (5)
ist) Zur Ausgabe des Materials zu ermöglichen.
9. Spender (1) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aufnahme (19) und/oder an dem Ausgabefortsatz (13) Rückhaltemittel vorgesehen
sind, um eine Befestigung der Ausgabefortsatz (13) an dem Spender (1) zu gewährleisten,
die vorzugsweise bei der Trennung des Ausgabefortsatzes (13) von der Aufnahme (19)
verformt oder zerstört werden.
1. A dispenser (1) for dispensing a material from a container (2) via a dispensing valve
(22) and a dispensing extension (13), a cap (3) being connected to the container (2)
that comprises a cap top (6) and surrounds the dispensing valve (22) at least in regions,
a lever (9) for actuating the dispensing valve (22) being connected to the cap (3)
so as to be able to pivot about a pivot axis (20), the cap (3) comprising a first
recess (7) in which the lever (9) is provided at least in regions such that parts
of the outer surface of the cap (3) are formed by the lever (9), the lever (9) comprising,
in turn, a second recess (12) in the region of the first recess (7) in the cap (3),
a protruding dispensing region of the dispensing valve (22) or a dispensing extension
(13) which can be mounted on the dispensing valve (22) extending through the second
recess (12) in the lever (9) when the material is being dispensed, and the lever (9)
comprising a lever front (11) which extends, at least in regions, from the top of
the dispenser (1) toward the bottom, characterized in that the lever (9) abuts the container exterior wall (5) in the region of the lever front
(11) in a first, rest position, and the lever (9) is mounted so as to be movable relative
to the cap (3) such that it is arranged at a spacing from the container exterior wall
(5) in the region of the lever front (11) in a second, activation position.
2. The dispenser (1) according to claim 1, characterized in that the lever (9) projects beyond the cap (3) toward the bottom of the dispenser and
is located adjacently to the container exterior wall (5) at least in regions.
3. The dispenser (1) according to one of claims 1 or 2, characterized in that a support element (15) is provided which is connected to the cap (3) by means of
a joint (16), the lever (9) being connected to the support element (15) such that
it can be pivoted as a unit together with the support element (15) about the pivot
axis (20) and relative to the cap (3) by means of the joint (16).
4. The dispenser (1) according to claim 3, characterized in that the lever (9) is movably arranged on the support element (15) in order to alternate
between the first, rest position and the second, activation position.
5. The dispenser (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the second recess (12) is dimensioned and designed such that the dispensing region
of the dispensing valve (22) that protrudes through the second recess (12), or the
dispensing extension (13), is not influenced by an edge region of the lever (9) that
defines the recess (12) neither in the activation position nor when the lever (9)
is pivoted about the pivot axis (20).
6. The dispenser (1) according to one of the preceding claims, characterized in that limiting means (17, 18) are provided that limit the movability of the lever (9) toward
the support element (15).
7. The dispenser (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the lever (9) comprises, on the side thereof that faces the pivot axis (20), a receiving
portion (19) for a dispensing extension (13).
8. The dispenser (1) according to claim 7, characterized in that the lever (9) is mounted so as to be movable relative to the cap (3), movement of
the lever (9) being associated with movement of the receiving portion (19), the receiving
portion (19) protruding from the cap (3) when the lever (9) is in the rest position
such that the dispensing extension (13) can be received, the dispensing extension
(13) extending in the received state at least in regions at an angle through the movement
plane (20) of the lever (9) such that the dispensing extension (13) prevents the lever
(9) from moving in the received state, and such that the dispensing extension (13)
can be moved away from the lever (9) for use of the dispenser (1) in order to allow
the lever (9) to move into the activation position (in which the lever (9) is spaced
apart from the container exterior wall (5) in the region of the lever front (11))
in order to dispense the material.
9. The dispenser (1) according to one of claims 7 or 8, characterized in that retention means are provided on the receiving portion (19) and/or on the dispensing
extension (13) in order to ensure fastening of the dispensing extension (13) to the
dispenser (1), which fastening is preferably deformed or destroyed when the dispensing
extension (13) is separated from the receiving portion (19).
1. Distributeur (1) servant à délivrer une matière à partir d'un récipient (2) via une
soupape de distribution (22) et une tige de distribution (13), un couvercle (3), présentant
une partie supérieure de couvercle (6) et qui entoure au moins en partie la soupape
de distribution (22), étant relié au récipient (2), un levier (9) d'actionnement de
la soupape de distribution (22) par pivotement autour d'un axe de pivotement (20)
étant relié au couvercle (3), le couvercle (3) présentant un premier évidement (7)
dans lequel le levier (9) est prévu au moins en partie, de telle sorte que des parties
de la surface extérieure du couvercle (3) sont formées par le levier (9), le levier
(9) présentant quant à lui un second évidement (12) dans la zone du premier évidement
(7) du couvercle (3), une zone de distribution en saillie de la soupape de distribution
(22) ou une tige de distribution (13) pouvant être montée sur la soupape de distribution
(22) traversant le deuxième évidement (12) du levier (9) lors de la délivrance de
la matière, et le levier (9) présentant une partie frontale de levier (11) qui s'étend
au moins en partie depuis la partie supérieure du distributeur (1) en direction de
la partie inférieure, caractérisé en ce que
le levier (9) repose, au niveau de la partie frontale (11) du levier, contre la paroi
extérieure (5) du récipient dans une première position, de repos, et le levier (9)
est monté de manière à coulisser par rapport au couvercle (3) de telle sorte qu'il
est placé, au niveau de la partie frontale (11) du levier, dans une seconde position,
d'activation, espacée de la paroi extérieure (5) du récipient.
2. Distributeur (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le levier (9) dépasse du couvercle (3) en direction de la partie inférieure du distributeur
et se trouve au moins en partie dans le voisinage de la paroi extérieure du récipient
(5).
3. Distributeur (1) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un élément support (15) est prévu, lequel est relié au couvercle (3) au moyen d'une
articulation (16), le levier (9) étant relié à l'élément support (15) de telle sorte
qu'il peut basculer au moyen de l'articulation (16) autour de l'axe de pivotement
(20), par rapport au couvercle (3), avec l'élément support (15) en formant avec lui
une seule unité.
4. Distributeur (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le levier (9) est placé sur l'élément support (15) de manière à coulisser, pour passer
de la première position, de repos, à la seconde position, d'activation.
5. Distributeur (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le second évidement (12) est dimensionné et agencé de telle sorte que la zone de
distribution en saillie de la soupape de distribution (22), laquelle zone dépasse
du second évidement (12), ou la tige de distribution (13) n'est influencée par une
zone de bordure du levier (9), délimitant l'évidement (12), ni dans la position d'activation
ni en cas de basculement du levier (9) autour de l'axe de pivotement (20).
6. Distributeur (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des moyens de limitation (17, 18) sont prévus, moyens qui limitent la mobilité du
levier (9) par rapport à l'élément support (15).
7. Distributeur (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le levier (9) présente, sur son côté tourné vers l'axe de pivotement (20), un logement
(19) pour une tige de distribution (13).
8. Distributeur (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le levier (9) est monté de manière à coulisser par rapport au couvercle (3), un coulissement
du levier (9) s'accompagnant d'un coulissement du logement (19), le logement (19)
dépassant du couvercle (3), en position de repos du levier (9), de sorte à permettre
le logement de la tige de distribution (13), la tige de distribution (13) s'étendant,
à l'état logé, au moins en partie angulairement à travers le plan de coulissement
(20) du levier (9), de telle sorte que la tige de distribution (13) empêche un coulissement
du levier (9) à l'état logé et que la tige de distribution (13) peut être éloignée
du levier (9) pour l'utilisation du distributeur (1), pour permettre un coulissement
du levier (9) en position d'activation (dans laquelle le levier (9) est espacé, au
niveau de la partie frontale de levier (11), de la paroi extérieure (5) du récipient)
afin de délivrer une matière.
9. Distributeur (1) selon l'une des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que des moyens de retenue sont prévus au niveau du logement (19) et/ou de la tige de
distribution (13) pour assurer la fixation de la tige de distribution (13) au distributeur
(1), moyens qui sont de préférence déformés ou détruits lors de la séparation de la
tige de distribution (13) d'avec le logement (19).