[0001] Die Erfindung betrifft eine Trommelanordnung einer Maschine der Tabak verarbeitenden
Industrie, insbesondere Trommelanordnung einer Filteransetzmaschine, zum queraxialen
Fördern von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
Filterzigaretten, mit einer rotierbaren Fördertrommel für die stabförmigen Artikel.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung eine Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
Filteransetzmaschine, zur Herstellung von stabförmigen Artikeln, insbesondere Filterzigaretten.
[0003] Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Überprüfen von queraxial geförderten
stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere zur Überprüfung
von flüssigkeitsgefüllten Kapseln in Filterabschnitten von Filterzigaretten.
[0004] Unter der Bezeichnung "MAX" ist eine Filteransetzmaschine der HAUNI Maschinenbau
AG bekannt.
[0005] Als Filteransetzmaschine wird eine Vorrichtung bzw. Maschine zur Herstellung von
Filterzigaretten verstanden mit Mitteln zur Aufnahme von Tabakstöcken doppelter Länge
mit Mitteln zum Schneiden dieser doppeltlangen Tabakstöcke in Tabakstöcke einfacher
Länge, mit Mitteln zum Einbringen von Filterstopfen doppelter Länge zwischen die Tabakstöcke
einfacher Länge, mit Mitteln zum Verbinden des doppeltlangen Filterstopfens mit den
beiden Tabakstöcken einfacher Länge durch Umhüllen mit einem Belagpapierblättchen,
das mittels einer Schneideinrichtung von einem zugeführten Belagpapierstreifen abgetrennt
wird, mit Mitteln zum nachfolgenden Ausführen eines Trennschnitts durch den doppeltlangen
Filterstopfen, so dass Filterzigaretten normaler Gebrauchslänge entstehen.
[0006] Nach der Herstellung der Filterzigaretten werden eine Dichtigkeitsprüfung und/oder
mindestens eine Kopfendenprüfung und/oder eine Ventilationsgrad-Prüfung und/oder mindestens
eine optische Prüfung der Zigaretten in der Filteransetzmaschine ausgeführt. Bei der
Dichtigkeitsprüfung wird auf einer Prüftrommel jede einzelne Zigarette mit Prüfluft
beaufschlagt.
[0007] Darüber hinaus werden an einer Filteransetzmaschine die Produkte bzw. hergestellten
stabförmigen Artikel bzw. Filterzigaretten durch optische Prüfeinrichtungen untersucht.
Bei einer optischen Prüfung werden üblicherweise Qualitätsmerkmale an den Produkten
der Tabak verarbeitenden Industrie detektiert wie Löcher, Dimensionen, Objektidentifizierung,
Stempel, Leimauftrag, Flecken, das Vorhandensein von Filterelementen, Beschädigung
und dergleichen. Unter Produkten der Tabak verarbeitenden Industrie werden im Rahmen
der vorliegenden Patentanmeldung insbesondere stabförmige Artikel bzw. Objekte wie
Zigaretten, Filterstäbe, Multisegmentfilterstäbe und dergleichen verstanden.
[0008] Beispielsweise ist aus
DE-A-10 2004 040 912 eine Einrichtung zur optischen Kontrolle von Produkten der Tabak verarbeitenden Industrie
bekannt, die eine Bilderfassungsvorrichtung umfasst, wobei Gradientenindexlinsen verwendet
werden, um den Abstand zwischen der Bilderfassungsvorrichtung und den zu kontrollierenden
Produkten zu verringern.
[0009] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, die Qualität bei der Herstellung von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden
Industrie an einer Maschine, z.B. bei der Herstellung von Filterzigaretten an einer
Filteransetzmaschine, sicherzustellen.
[0010] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Trommelanordnung einer Maschine der Tabak verarbeitenden
Industrie, insbesondere Trommelanordnung einer Filteransetzmaschine, zum queraxialen
Fördern von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
Filterzigaretten, mit einer rotierbaren Fördertrommel für die stabförmigen Artikel,
wobei die Fördertrommel in Umfangsrichtung eine Reihe von hintereinander angeordneten
Aufnahmemulden für eine Reihe von stabförmigen Artikeln oder zwei nebeneinander angeordnete
Reihen von hintereinander angeordneten Aufnahmemulden für jeweils eine Reihe von stabförmigen
Artikeln aufweist, wobei die Fördertrommel eingerichtet ist, stabförmige Artikel,
die in einer Reihe queraxial hintereinander angeordnet in Aufnahmemulden der Fördertrommel
oder die in zwei Reihen nebeneinander und jeweils queraxial hintereinander angeordnet
in Aufnahmemulden der Fördertrommel aufgenommen sind, bei Rotation der Fördertrommel
in queraxialer Richtung zu fördern, wobei für die eine Reihe oder für jede Reihe von
Aufnahmemulden eine oder jeweils eine, vorzugsweise stationäre, Messvorrichtung mit
einem einseitig offenen Durchtrittskanal für Abschnitte der stabförmigen Artikel vorgesehen
ist und im Durchtrittskanal der oder jeder Messvorrichtung die, vorzugsweise von den
jeweiligen Aufnahmemulden seitlich überstehenden, im Durchtrittskanal befindlichen
Abschnitte der stabförmigen Artikel bei Durchquerung des einseitig offenen Durchtrittskanals
der Messvorrichtung oder jeweils bei Durchquerung der einseitig offenen Durchtrittskanäle
der Messvorrichtungen jeweils mit elektromagnetischen Wellen eines Messfeldes der
Messvorrichtung beaufschlagbar sind oder beaufschlagt werden.
[0011] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass eine Maschine der Tabak verarbeitenden
Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, eine Trommelanordnung mit mehreren Fördertrommeln
aufweist, wobei an einer Fördertrommel der Trommelanordnung eine Messvorrichtung zur
Überprüfung von Abschnitten der stabförmigen Artikel bzw. von Filterzigaretten vorgesehen
ist. Hierbei werden mittels der Messvorrichtung beispielsweise flüssigkeitsgefüllte
Kapseln in Filterstopfen der queraxial geförderten Filterzigaretten an einer Filteransetzmaschine
nach deren Herstellung an der Filteransetzmaschine überprüft.
[0012] Hierbei ist in einer Ausgestaltung für eine einreihige Bahn von queraxial hintereinander
angeordneten stabförmigen Artikeln eine (einzige) Messvorrichtung mit einem Durchtrittskanal
für die Abschnitte der stabförmigen Artikel vorgesehen.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist bei zwei Bahnen von jeweils queraxial hintereinander
angeordneten stabförmigen Artikeln jeweils eine Messvorrichtung mit jeweils einem
Durchtrittskanal für die Abschnitte der stabförmigen Artikel einer Reihe vorgesehen.
[0014] Hierbei ist insbesondere vorgesehen, dass beispielsweise nach einer optischen Prüfung
der hergestellten Filterzigaretten und nach einer Prüfung des Ventilationsgrads der
Filterzigaretten und vor der Abgabe der einfach langen, gebrauchsfertigen Filterzigaretten
an eine nachfolgende Massenstromtransporteinrichtung mit mehrlagigen Filterzigaretten,
die Filter bzw. Filterstopfen der Filterzigaretten überprüft werden. Insbesondere
werden hierbei Filter oder Filterabschnitte, die mit flüssigkeitsgefüllten Kapseln
versehen sind, überprüft.
[0015] Dazu ist beispielsweise vorgesehen, dass eine Prüfvorrichtung in Form einer Mikrowellenmessvorrichtung
mit einem Mikrowellenresonator für die zu prüfenden Abschnitte bzw. Filter der Filterzigaretten
vorgesehen ist, wobei hierbei die stabförmigen Artikel mit den jeweils zu prüfenden
Abschnitten durch einen einseitig offenen seitlichen Durchtrittskanal bei Rotation
der Fördertrommel geführt werden und den Durchtrittskanal der Messvorrichtung durchqueren,
so dass die in den Durchtrittskanal eingebrachten Abschnitte, insbesondere Filterabschnitte
der Filterzigaretten, auf ihrem Förderweg durch den Durchtrittskanal, z.B. ein Mikrowellenmessfeld,
in wenigstens einem Mikrowellenresonator der Messvorrichtung durchqueren.
[0016] Hierbei wird erreicht, dass die stabförmigen Artikel bzw. Filterzigaretten queraxial
seitlich in die Mikrowellenmessvorrichtung bzw. einen Mikrowellenresonator eintauchen
und dort das darin angeregte Messfeld bzw. resonante Mikrowellenmessfeld durchlaufen.
Unter Verwendung einer Mikrowellenmessvorrichtung treten die zu prüfenden Abschnitte
bzw. Filterabschnitte vollständig in ein Mikrowellenmessfeld ein, das im Resonator
eine hohe Feldstärke aufweist.
[0017] Mit dem längserstreckten oder quererstreckten, einseitig offenen seitlichen Durchtrittskanal
sind die Messvorrichtungen außerdem für diesen queraxial geförderten seitlichen Durchtritt
speziell ausgestaltet, um den entsprechenden Durchtritt durch den Mikrowellenresonator
zu ermöglichen. Hierbei wird bei der Herstellung von Filterzigaretten an einer Filteransetzmaschine
vor der Abgabe des einlagigen Massenstroms an Filterzigaretten an eine Massenstromtransporteinrichtung
mit mehreren Lagen aus Filterzigaretten die Qualität der Filterzigaretten überwacht,
wobei in Abhängigkeit der Messergebnisse Filterzigaretten mit defekten Kapseln in
Filterabschnitten aus dem weiteren Produktionsprozess ausgeschleust werden.
[0018] Gemäß der Erfindung werden hierbei an einer doppeltbahnigen Filteransetzmaschine
die Abschnitte von Filterzigaretten, von zwei nebeneinander, einlagigen Einzelströmen
mit queraxial hintereinander jeweils in einer Reihe angeordneten Filterzigaretten
erfasst. Dadurch, dass bei der doppeltbahnigen Filterzigarette jeweils eine Messvorrichtung
für eine Bahn oder eine Reihe mit einem einlagigen Massenstrom von Filterzigaretten
geprüft werden, wird die Güte des Herstellungsprozesses der Filterzigaretten an der
Filteransetzmaschine signifikant erhöht, da nach Herstellung der fertigen Filterzigaretten
geprüft wird, ob Kapseln in den Zigarettenfiltern intakt sind.
[0019] Im Rahmen der Erfindung ist dabei vorgesehen, dass vor der Abgabe der Filterzigaretten
von der Filteransetzmaschine an einen nachfolgenden Massenstromförderer Abschnitte
der stabförmigen Artikel, d.h. der Filterzigaretten, mit elektromagnetischen Strahlen
des jeweiligen Messfeldes beaufschlagt werden, wobei hierfür die zu prüfenden Abschnitte
der Filterzigaretten mit elektromagnetischen Wellen zur Prüfung der Abschnitte im
jeweiligen Durchtrittskanal beaufschlagt werden.
[0020] Die Messvorrichtung für eine Reihe oder für jede Reihe von Filterzigaretten oder
stabförmigen Artikeln ist erfindungsgemäß jeweils mit einem längserstreckten, einseitig
offenen und insbesondere U-förmigen Durchtrittskanal für die zu prüfenden Abschnitte
der stabförmigen Artikel ausgebildet, wobei zur Durchführung der Prüfung die Filterzigaretten
einseitig auf einem mit Saugluft beaufschlagten Halter mit einer Aufnahmemulde für
die Filterzigaretten gehalten werden, so dass die zu prüfenden Abschnitte in die gabelförmig
ausgebildete Messvorrichtung mit dem offenen Durchtrittskanal jeweils eingebracht
werden. Insbesondere werden dabei an der doppeltbahnigen Filteransetzmaschine gleichzeitig
die paarweise geförderten Filterzigaretten beider Reihen überprüft. Insbesondere sind
dabei die paarweise angeordneten Filterzigaretten für die Prüfung längsaxial voneinander
beabstandet.
[0021] Im Rahmen der Erfindung weist die Trommelanordnung der Maschine der Tabak verarbeitenden
Industrie zur Herstellung von stabförmigen Artikeln, insbesondere Filterzigaretten,
eine Prüfvorrichtung mit jeweils einer Messvorrichtung für die doppeltbahnig geführten
und hergestellten Filterzigaretten auf, so dass jeweils eine Messvorrichtung für jeweils
eine Reihe mit queraxial hintereinander angeordneten Filterzigaretten vorgesehen ist.
[0022] Eine Weiterbildung der Trommelanordnung zeichnet sich dadurch aus, dass die Messvorrichtungen
für die Abschnitte der stabförmigen Artikel der beiden Reihen zwischen den beiden
Reihen der Aufnahmemulden der Fördertrommel für die stabförmigen Artikel angeordnet
sind.
[0023] Dadurch, dass die Messvorrichtungen zwischen den zu prüfenden Abschnitten der stabförmigen
Artikel der beiden Reihen und somit zwischen den Aufnahmemulden für die stabförmigen
Artikel angeordnet sind, wird erreicht, dass die zu prüfenden Abschnitte der stabförmigen
Artikel der beiden Reihen einander zugewandt sind. Insbesondere sind die zu prüfenden
Filterabschnitte der Filterzigaretten einander paarweise auf der Fördertrommel angeordnet.
[0024] Vorzugsweise sind die Messvorrichtung für eine Reihe von stabförmigen Artikeln oder
jede Messvorrichtung für die beiden Reihen von stabförmigen Artikeln derart eingerichtet,
um zu prüfende Abschnitte der stabförmigen Artikel bei einer Durchquerung des Durchtrittskanals
jeder oder der Messvorrichtung jeweils mit elektromagnetischen Wellen im Bereich zwischen
300 MHz (300 × 10
6 Hz) und 30 EHz (30 × 10
18 Hz) zu beaufschlagen.
[0025] Hierbei ist es im Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass die Messvorrichtung als Sensoren
geeignet sind, um je nach Anwendungsbereich die zu prüfenden Abschnitte der stabförmigen
Artikel mit elektromagnetischen Wellen im Hochfrequenzbereich bis in den Bereich von
Röntgenstrahlen beaufschlagen zu können.
[0026] Insbesondere werden für die Prüfung von flüssigkeitsbefüllten Kapseln in Filterstäben
Mikrowellensensoren als Messvorrichtung bevorzugt. Allerdings ist es im Rahmen der
Erfindung auch möglich, für die Überprüfung der stabförmigen Artikel bzw. deren Abschnitte
beispielsweise kapazitive Hochfrequenzmessvorrichtungen einzusetzen.
[0027] Darüber hinaus ist es im Rahmen der Erfindung ebenfalls möglich, die zu prüfenden
Abschnitte mit Strahlung aus dem nahen Infrarotbereich oder mit Licht, insbesondere
Laserlicht, im Längenwellenbereich von 500 bis 1.500 nm zu beaufschlagen. Hierzu eignen
sich insbesondere Diodenlaser oder Feststofflaser.
[0028] So ist es weiterhin im Rahmen der Erfindung denkbar, Röntgenstahllaser und entsprechende
Fotoempfänger für die Messvorrichtung für die zu prüfenden Abschnitte einzusetzen.
[0029] Dazu ist insbesondere vorzusehen, dass die Messvorrichtung für eine Reihe von stabförmigen
Artikeln oder jede Messvorrichtung für die beiden Reihen von stabförmigen Artikeln
derart eingerichtet sind, um zu prüfende Abschnitte der stabförmigen Artikel bei einer
Durchquerung des Durchtrittskanals jeder oder der Messvorrichtung mit elektromagnetischen
Wellen im Bereich zwischen 1 GHz (1 × 10
9 Hz) und 20 GHz (20 × 10
9 Hz) oder im Bereich zwischen 10 MHz (10 × 10
6 Hz) und 300 MHz (300 × 10
6 Hz) oder im Bereich zwischen 300 GHz (300 × 10
9 Hz) und 300 THz (300 × 10
12 Hz) zu beaufschlagen.
[0030] Außerdem zeichnet sich eine vorteilhafte Trommelanordnung dadurch aus, dass die Aufnahmemulden
für die Durchquerung der Abschnitte der stabförmigen Artikel im Bereich der Durchtrittskanäle
der Messvorrichtungen dem jeweiligen Durchtrittskanal gegenüberliegend ausgebildet
sind.
[0031] Vorzugsweise weist die Fördertrommel einen, vorzugsweise äußeren, Trommelkörper auf,
wobei die Aufnahmemulden der einen Reihe oder der beiden Reihen gegenüber der Umfangsfläche
des Trommelkörpers der Fördertrommel in radialer Richtung nach außen versetzt ausgebildet
sind. Hierbei sind die Aufnahmemulden für die stabförmigen Artikel gegenüber dem Trommelkörper
der Fördertrommel mit einer Erhöhung in radialer Richtung angeordnet, wodurch es ermöglicht
ist, dass die freien Enden der zu prüfenden Abschnitte der stabförmigen Artikel bei
Rotation der Fördertrommel in den Durchtrittskanal eingebracht werden.
[0032] Hierbei sind insbesondere die geförderten stabförmigen Artikel einseitig in einem
vorbestimmten Abschnitt der stabförmigen Artikel in den verkürzten Aufnahmemulden
angeordnet, wobei der Abschnitt der stabförmigen Artikel, die in den dafür vorgesehenen
Aufnahmemulden mit Unterdruck beaufschlagt werden, um die stabförmigen Artikel während
der Förderung auf der Fördertrommel mittels Unterdruck zu halten.
[0033] Hierzu ist in einer Weiterbildung der Trommelanordnung weiterhin vorgesehen, das
die Aufnahmemulden der beiden Reihen in oder auf radial nach außen sich erstreckenden,
insbesondere scheibenförmigen, Ringkörpern oder in oder auf radial nach außen sich
erstreckenden Ärmchen ausgebildet sind. Dadurch wird eine radiale Erhöhung der Aufnahmemulden
gegenüber dem Trommelkörper erreicht. Vorzugsweise beträgt der Abstand, der auch als
Überstand bezeichnet ist, zwischen dem Muldengrund der Aufnahmemulden und dem Trommelkörper
bzw. dem Umfang des Trommelkörpers zwischen 15 mm und 60 mm, insbesondere zwischen
20 mm und 50 mm.
[0034] Dazu ist weiter vorgesehen, dass die Länge der Aufnahmemulden der einen Reihe oder
die Länge der Aufnahmemulden der beiden Reihen für die stabförmigen Artikel jeweils
zwischen 15 mm und 40 mm, insbesondere zwischen 15 mm und 35 mm oder 30 mm, beträgt
oder dass die Breite der Ringkörper oder die Breite der Ärmchen für die stabförmigen
Artikel jeweils zwischen 15 mm und 40 mm, insbesondere zwischen 15 mm und 35 mm oder
30 mm , beträgt. Insbesondere ist die Länge der Aufnahmemulden für die stabförmigen
Artikel derart bemessen oder ausgebildet, dass die Länge der Aufnahmemulden beispielsweise
zwischen 1/6 und 2/5 der Länge der zu fördernden stabförmigen Artikel beträgt.
[0035] Insbesondere weisen in einer Ausgestaltung die Aufnahmemulden für die stabförmigen
Artikel jeweils seitliche Stützkörper für die in den Durchtrittskanälen zu prüfenden
Artikel auf, wobei die Stützkörper aus einem nicht-metallischen Material, insbesondere
Kunststoff, hergestellt sind und die Stützkörper bei Rotation der Fördertrommel zusammen
mit den zu prüfenden Abschnitten der stabförmigen Artikel in die Durchtrittskanäle
der Messvorrichtung einbringbar sind und diese durchqueren. Dadurch, dass die Aufnahmemulden
seitliche und vorspringende Stützkörper für die stabförmigen Artikel bzw. für die
zu prüfenden Abschnitte der stabförmigen Artikel aufweist, wird erreicht, dass zwischen
dem äußeren Trommelkörper der Fördertrommel und den Stützkörpern in radialer Richtung
ein Freiraum ist, wodurch die seitlich an den Aufnahmemulden angeordneten Stützkörper
zusammen mit den darauf angeordneten Abschnitten der stabförmigen Artikel in den Durchtrittskanal
der Messvorrichtung einbringbar sind, ohne dass der Stützkörper die Messung mittels
der Messvorrichtung beeinflusst.
[0036] Die seitlichen Stützkörper an den Aufnahmemulden bilden dabei eine Art Verlängerung
der Aufnahmemulden, wobei hierbei das Material bzw. der Kunststoff für die Stützkörper
derart gewählt ist, dass der Kunststoff eine möglichst geringe Dielektrizitätskonstante
aufweist, wodurch ein ausreichender Kontrast zwischen dem Stützkörper und beispielsweise
der mittels der Messvorrichtung erfassten Kapsel in einem Filterabschnitt erreicht
wird.
[0037] Darüber hinaus ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass Maßnahmen gegen Umwelteinflüsse
oder aus der Umgebung einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
Filteransetzmaschine, realisiert werden. Beispielsweise ist es im Rahmen der Erfindung
möglich, dass entsprechende Blaseinrichtungen oder Heizeinrichtungen im Bereich der
Fördertrommel oder an der Fördertrommel oder im Bereich der Durchtrittskanäle vorgesehen
sind, um die Umgebung der Messvorrichtungen von störenden Partikeln freizuhalten oder
eine vorbestimmte Feuchte bei der Durchführung der Messungen und/oder eine konstante
Temperatur hierfür bereitzustellen.
[0038] Darüber hinaus wird die Aufgabe gelöst durch eine Maschine der Tabak verarbeitenden
Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, zur Herstellung von stabförmigen Artikeln,
insbesondere Filterzigaretten, die mit einer voranstehenden Trommelanordnung ausgebildet
ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die voranstehenden obigen Ausführungen
ausdrücklich verwiesen.
[0039] Ferner wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Überprüfen von queraxial geförderten
stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere zur Überprüfung
von flüssigkeitsgefüllten Kapseln in Filterabschnitten von Filterzigaretten, insbesondere
unter Verwendung einer voranstehend beschriebenen Trommelanordnung zum queraxialen
Fördern von stabförmigen Artikeln, wobei die stabförmigen Artikel in einer Reihe queraxial
hintereinander in jeweils einer Reihe von Aufnahmemulden einer Muldenfördereinrichtung,
insbesondere Fördertrommel, aufgenommen sind oder wobei die stabförmigen Artikel in
zwei Reihen nebeneinander und jeweils in jeder Reihe queraxial hintereinander in jeweils
einer Reihe von Aufnahmemulden einer Muldenfördereinrichtung, insbesondere Fördertrommel,
aufgenommen sind und in queraxialer Richtung gefördert werden, wobei für die eine
oder für jede Reihe von Aufnahmemulden jeweils eine, vorzugsweise stationäre, Messvorrichtung
mit einem, vorzugsweise längserstreckten oder quererstreckten, einseitig offenen Durchtrittskanal
für Abschnitte der stabförmigen Artikel vorgesehen ist, wobei während der queraxialen
Förderung der stabförmigen Artikel Abschnitte der stabförmigen Artikel jeweils auf
ihrem Förderweg den einseitig offenen Durchtrittskanal der oder jeweils einer Messvorrichtung
für die Abschnitte durchqueren und die Abschnitte der stabförmigen Artikel jeder Reihe
während ihrer Förderung durch den Durchtrittskanal jeweils ein elektromagnetische
Wellen aufweisendes Messfeld der jeweiligen Messvorrichtung durchqueren.
[0040] Hierbei ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass das beanspruchte Verfahren an
einer entsprechenden Trommelanordnung einer Ansetzmaschine, z.B. einer Filteransetzmaschine,
durchgeführt wird.
[0041] Des Weiteren zeichnet sich das Verfahren dadurch aus, dass die stabförmigen Artikel
in den Aufnahmemulden der einen Reihe oder in den Aufnahmemulden jeder Reihe jeweils
mit seitlich von den Aufnahmemulden überstehenden Abschnitten, insbesondere Filterabschnitten,
in einem Förderbereich angeordnet sind und/oder dass die stabförmigen Artikel der
beiden Reihen paarweise und längsaxial voneinander beabstandet in den Aufnahmemulden
der Muldenfördereinrichtung, insbesondere Fördertrommel, gefördert werden. Dadurch
ist es möglich, dass die Messvorrichtungen zwischen den beiden Reihen der stabförmigen
Artikel angeordnet sind oder werden.
[0042] Des Weiteren ist es bei einer Ausgestaltung des Verfahrens vorteilhaft, dass die
stabförmigen Artikel der beiden Reihen auf der Muldenfördereinrichtung derart angeordnet
sind oder werden, dass die für die Messvorrichtungen vorgesehenen und zu prüfenden
Abschnitte der stabförmigen Artikel der beiden Reihen einander zugewandt sind und
wobei die Messvorrichtungen für die Abschnitte der stabförmigen Artikel der beiden
Reihen zwischen den beiden geförderten Reihen der stabförmigen Artikel angeordnet
sind.
[0043] Insbesondere wird im Rahmen der Erfindung als Muldenfördereinrichtung auch sowie
vor allem eine Fördertrommel verstanden.
[0044] Ferner ist es gemäß einer alternativen Ausführungsform des Verfahrens vorgesehen,
dass die stabförmigen Artikel der beiden Reihen auf der Muldenfördereinrichtung derart
angeordnet sind oder werden, dass die für die Messvorrichtungen vorgesehenen und zu
prüfenden Abschnitte der stabförmigen Artikel der beiden Reihen voneinander abgewandt
sind und wobei die Messvorrichtungen für die Abschnitte der stabförmigen Artikel der
beiden Reihen außenseitig an den beiden geförderten Reihen der stabförmigen Artikel
angeordnet sind.
[0045] Des Weiteren zeichnet sich eine Weiterbildung des Verfahrens dadurch aus, dass zu
prüfende Abschnitte der stabförmigen Artikel bei einer Durchquerung des Durchtrittskanals
jeder oder der Messvorrichtung jeweils mit elektromagnetischen Wellen im Bereich zwischen
300 MHz (300 × 10
6 Hz) und 30 EHz (30 × 10
18 Hz), insbesondere im Bereich zwischen 1 GHz (1 × 10
9 Hz) und 20 GHz (20 × 10
9 Hz) oder im Bereich zwischen 10 MHz (10 × 10
6 Hz) und 300 MHz (300 × 10
6 Hz) oder im Bereich zwischen 300 GHz (300 × 10
9 Hz) und 300 THz (300 × 10
12 Hz), beaufschlagt werden.
[0046] Insbesondere ist die Muldenfördereinrichtung als Fördertrommel der voranstehend beschriebenen
Trommelanordnung einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine,
ausgebildet, wobei zur Vermeidung von Wiederholungen auf die obigen Ausführungen entsprechend
verwiesen wird.
[0047] Außerdem ist es im Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass in Abhängigkeit der Messergebnisse
nach der Prüfung der Abschnitte der stabförmigen Artikel, insbesondere der kapselbefüllten
Filterabschnitte der Filterzigaretten, Filterzigaretten mit einer defekten Kapsel
oder einer nicht vorhandenen Kapsel im Filter aus dem Produktionsprozess an einer
Filteransetzmaschine ausgeschleust werden.
[0048] Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen
zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Erfindungsgemäße
Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale
erfüllen.
[0049] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben,
wobei bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten
ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Filteransetzmaschine in einer Vorderansicht,
- Fig. 2
- im Ausschnitt schematisch eine Querschnittsansicht einer Fördertrommel einer Filteransetzmaschine
mit zwei Mikrowellenresonatorvorrichtungen für Filterzigaretten;
- Fig. 3
- eine schematische perspektivische Darstellung von Teilen eines Ausführungsbeispiels
einer Anordnung mit einer Mikrowellenmessvorrichtung,
- Fig. 4a), b)
- schematische perspektivische Schnittdarstellungen durch ein Ausführungsbeispiel einer
weiteren Mikrowellenmessvorrichtung,
- Fig. 5a), b)
- verschiedene perspektivische schematische Darstellungen und Schnittdarstellungen einer
Mikrowellenmessvorrichtung,
- Fig. 6
- eine schematische Ansicht eines als Mikrowellenmessvorrichtung ausgebildeten Helix-Mikrowellenresonators,
- Fig. 7a), b)
- schematische Schnittdarstellungen durch ein Ausführungsbeispiel einer Mikrowellenmessvorrichtung
mit Mikrowellenmessfeldern in einem beladenen Zustand,
- Fig. 8a), b), c)
- Detailansichten und schematische Schnittdarstellungen durch einen Messkondensator.
[0050] In den Zeichnungen sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente und/oder Teile
mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer erneuten Vorstellung jeweils
abgesehen wird.
[0051] In Fig. 1 ist eine Filteransetzmaschine in einer Vorderansicht ausschnittsweise dargestellt,
wobei die Filteransetzmaschine über eine Trommelanordnung T zur Zuführung von Tabakstöcken
von einer schematisch eingezeichneten Zigarettenstrangmaschine P Tabakstöcke doppelter
Gebrauchslänge empfängt. Eine Zigarettenstrangmaschine ist unter der Bezeichnung "PROTOS"
der Patentanmelderin bekannt.
[0052] Auf ihrem Förderweg zu einer Zusammenstelltrommel 21 werden die Tabakstöcke doppelter
Gebrauchslänge geschnitten und längsaxial gespreizt. Auf der Zusammenstelltrommel
21 werden über eine weitere Trommelanordnung M doppeltlange Filterstopfen transportiert,
die jeweils zwischen zwei längsaxial beabstandete Tabakstöcke eingefügt werden. Hierdurch
wird auf der Zusammenstelltrommel 21 eine Folge von queraxial hintereinander angeordneten
Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen gebildet. Als Filterstopfen werden dabei
auch Filter bzw. Filterstopfen zwischen die beabstandeten Tabakstockpaare eingelegt,
die flüssigkeitsgefüllte Kapseln aufweisen.
[0053] Die zusammengestellten Artikelgruppen werden von der Zusammenstelltrommel 21 an eine
Fördertrommel 22 übergeben und zu einem Belagapparat 10 die zusammengestellten Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen
transportiert. In
DE-C-39 18 137 ist ausführlich ein Belagapparat beschrieben, der vollumfänglich in den Inhalt der
vorliegenden Anmeldung aufgenommen wird.
[0054] Ein beleimter und geförderter Belagpapierstreifen 11 wird im Belagapparat 10 auf
einer Schneidtrommel 12 von den Messern einer Messerwalze 13 in Belagblättchen bzw.
Verbindungsblättchen geschnitten. Die geschnittenen Verbindungsblättchen werden jeweils
an die Artikelgruppen bzw. Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen auf der Fördertrommel
22 übergeben bzw. angeheftet.
[0055] Nach dem Anheften der geschnittenen und der einzelnen Verbindungsblättchen an jeweils
eine Artikelgruppe werden die Artikelgruppen weiter zu einer nachfolgenden Rolltrommel
26 und einer Rolleinrichtung 27 transportiert, mittels der die Verbindungsblättchen
vollständig um die Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppen herumgewickelt werden.
Die Rolleinrichtung 27 besteht in einer Ausgestaltung aus einem Stegrad, einer Rollhand
mit einer Rollfläche und ausgangsseitig einer Rollwalze, wobei die Rollfläche und
die Rolltrommel 26 einen Rollkanal bilden, in dem Artikelgruppen mit den Verbindungsblättchen
umwickelt werden, womit doppeltlange Filterzigaretten gebildet werden.
[0056] Die doppeltlangen Filterzigaretten werden nachfolgend an eine Fördertrommel 28 und
weiter nachfolgend an eine weitere Fördertrommel 29 übergeben und für den weiteren
Bearbeitungsprozess an einer Filteransetzmaschine bereitgestellt.
[0057] Von der Fördertrommel 29 werden die doppeltlangen Filterzigaretten über eine Fördertrommel
30 zu einer Schneidtrommel 31 gefördert, an der ein Schneidmesser 32 angeordnet ist,
welches aus den doppeltlangen Filterzigaretten durch einen mittigen Trennschnitt Filterzigaretten
einfacher Gebrauchslänge herstellt.
[0058] Die Filterzigaretten werden anschließend von der Schneidtrommel 31 an eine Spreiztrommel
33 übergeben. Auf der Spreiztrommel 33 werden die Filterzigarettenpaare längsaxial
voneinander beabstandet, so dass zwei (einlagige) Reihen mit queraxial hintereinander
angeordneten Filterzigaretten gebildet werden. Anschließend werden die Filterzigaretten
beider längsaxial beabstandeter Reihen, d.h. die längsaxial beanstandeten Filterzigaretten
an eine Prüftrommel 34 übergeben. Die Filterzigaretten beider Reihen sind jeweils
mit einem Filterstopfen versehen, die jeweils wenigstens eine flüssigkeitsgefüllte
Kapsel aufweisen.
[0059] An der Prüftrommel 34 ist ein Prüforgan 44 angeordnet, welches die Filterzigaretten
einer Prüfung, z.B. einer Kopfendenprüfung, unterzieht.
[0060] Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, dass die hergestellten Filterzigaretten an
dem Prüforgan 44 einer Dichtigkeitsprüfung und/oder einer Kopfendenprüfung und/oder
einer Ventilationsprüfung unterzogen werden. Darüber hinaus ist es im Rahmen der Erfindung
möglich, dass mittels des Prüforgans 44 oder eines weiteren Prüforgans eine optische
Prüfung der Zigaretten auf der Prüftrommel 34 durchgeführt wird.
[0061] Anschließend werden die Zigaretten von der Prüftrommel 34 an eine nachfolgende Fördertrommel
35 übergeben, an der ein schematisch dargestelltes Prüforgan 45 mit Mikrowellenresonatorvorrichtungen
(vgl. Fig. 2) für die zwei voneinander beabstandeten, einlagigen Reihen mit Filterzigaretten
angeordnet ist, um die hergestellten Filterzigaretten einer weiteren Qualitätsprüfung
zu unterziehen und um die Zustände der flüssigkeitsgefüllten Kapseln in den einzelnen
Filterstopfen oder in den Filterabschnitten der an der Filteransetzmaschine hergestellten
Filterzigaretten zu erfassen, bevor die hergestellten Filterzigaretten von der Filteransetzmaschine
an eine nachfolgende (hier nicht dargestellte) Massenstromtransporteinrichtung für
die Filterzigaretten übergeben werden.
[0062] In Fig. 2 ist ein schematischer Ausschnitt der Fördertrommel 35 der Filteransetzmaschine
(vgl. Fig. 1) im Querschnitt mit einem Prüforgan 45 für die flüssigkeitsbefüllten
Kapseln in den Filterstopfen der auf der Fördertrommel 35 queraxial geförderten Filterzigaretten
gezeigt. Die Fördertrommel 35 ist dabei Bestandteil einer Trommelanordnung einer Filteransetzmaschine
zum queraxialen Fördern von stabförmigen Artikeln, insbesondere von Filterzigaretten
und/oder deren Komponenten, wobei die Trommelanordnung mehrere Fördertrommel aufweist.
[0063] Die Fördertrommel 35 weist einen Trommelkörper 36 auf, auf dessen Außenseite zwei
voneinander beabstandete Ringkörper 37.1, 37.2 angeordnet sind, die jeweils Aufnahmemulden
38.1, 38.2 für die an der Filteransetzmaschine hergestellten Filterzigaretten 50.1,
50.2 aufweisen. Die in Fig. 2 gezeigten einzelnen Filterzigaretten 50.1, 50.2 sind
jeweils Teil einer Reihe an Filterzigaretten, wobei die beiden Reihen mit Filterzigaretten
50.1, 50.2 längsaxial voneinander beabstandet sind. Die Filterzigaretten 50.1, 50.2
weisen jeweils einen Tabakstock 51.1, 51.2 und einen Filterstopfen 52.1, 52.2 auf,
wobei im Inneren der Filterstopfen 52.1, 52.2 jeweils eine flüssigkeitsbefüllte Kapsel
55 eingebracht ist.
[0064] Die Länge der Aufnahmemulden 38.1, 38.2 ist kleiner als die Länge der Filterzigaretten
50.1, 50.2. Typischerweise beträgt die Länge der Aufnahmemulden 38.1, 38.2 zwischen
15 mm und 40 mm, insbesondere zwischen 15 mm und 30mm. Die symmetrisch zueinander
angeordneten Filterzigaretten 50.1, 50.2 sind jeweils auf den Aufnahmemulden 38.1,
38.2 asymmetrisch angeordnet, wobei der Tabakstock 51.1, 51.2 mittels eines bereitgestellten
Unterdrucks mit einem Haltevakuum beaufschlagt ist und in den Aufnahmemulden 38.1,
38.2 gehalten wird.
[0065] Dadurch, dass ein schmaler Ringkörper 37.1, 37.2 jeweils für eine Reihe mit Filterzigaretten
50.1, 50.2 vorgesehen ist und ein Abschnitt der Tabakstöcke 51.1, 51.2 der Filterzigaretten
50.1, 50.2 Kontakt mit den schmalen Aufnahmemulden 38.1, 38.2 hat, werden die Filterzigaretten
50.1, 50.2 einseitig auf der Fördertrommel 35 gehalten und angeordnet, so dass ein
Freiraum zwischen den freien, ungestützten Abschnitten der Filterzigaretten 50.1,
50.2 mit dem jeweiligen Filterstopfen 52.1, 52.2 und der Außenseite des Trommelkörpers
36 entsteht bzw. ausgebildet ist.
[0066] Das in Fig. 2 dargestellte Prüforgan 45 weist zwei Mikrowellenmessvorrichtungen 60.1,
60.2 auf, die jeweils einen Durchtrittskanal 62.1, 62.2 für die freien Abschnitte
der Filterzigaretten 50.1, 50.2 mit den ungestützten, freien Filterstopfen 52.1, 52.2
aufweisen. Die Durchtrittskanäle 62.1 62.2 sind derart dimensioniert, dass die freien
Abschnitte mit den einander zugewandten Filterstopfen 52.1, 52.2 jeweils ein elektromagnetische
Wellen aufweisendes Messfeld, insbesondere im Mikrowellenmessfeld, der zwei Mikrowellenmessvorrichtungen
60.1, 60.2 durchqueren, so dass der Zustand der flüssigkeitsbefüllten Kapseln 55 in
den Filterstopfen 52.1, 52.2 einzeln und gleichzeitig überprüft bzw. überwacht wird.
[0067] Die Messergebnisse der Mikrowellenmessvorrichtungen 60.1, 60.2 werden jeweils an
eine Auswerteeinrichtung 56, z.B. Maschinensteuerung, übermittelt, so dass mittels
der Auswerteeinrichtung 56 die Filterzigaretten mit einer defekten Kapsel 55 nach
deren Erkennung aus dem weiteren Produktionsprozess an einer entsprechenden Stelle
beispielsweise an der Filteransetzmaschine entfernt werden.
[0068] Die U-förmigen Mikrowellenmessvorrichtungen 60.1, 60.2 sind zwischen den beiden Ringkörpern
37.1, 37.2 der Fördertrommel 35 angeordnet, so dass die Durchtrittskanäle 62.1, 62.2
nach außen gerichtet sind, wodurch bei Rotation der Fördertrommel 35 die Abschnitte
der Filterzigaretten 50.1, 50.2 mit den jeweils eine Kapsel 55 aufweisenden Filterstopfen
52.1, 52.2 durch die Durchtrittskanäle 62.1, 62.2 gefördert werden.
[0069] Im Rahmen der Erfindung ist es in einer (hier nicht dargestellten) Ausführungsform
vorgesehen, dass an den Ringkörper 37.1, 37.2 seitliche, vorzugsweise langgestreckte
oder zungenartige, Stützkörper oder dergleichen für die Abschnitte der Filterzigaretten
50.1, 50.2, die in die Durchtrittskanäle 62.1, 62.2 eingebracht werden, vorgesehen
sind, wobei zwischen der Unterseite der Stützkörper und der Außenseite des Trommelkörpers
36 ein Freiraum stets vorhanden bzw. ausgebildet ist.
[0070] In den nachfolgenden Figuren werden verschiedene Ausführungsformen für die an der
Fördertrommel 35 in Fig.2 schematisch dargestellten Mikrowellenmessvorrichtungen 60.1,
60.2 näher erläutert.
[0071] Fig. 3 zeigt eine schematische perspektivische Darstellung von Teilen eines Ausführungsbeispiels
einer Anordnung mit einer Mikrowellenmessvorrichtung 60, die an einer Fördertrommel
einer Filteransetzmaschine angeordnet ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde
von der Einzeichnung der Fördertrommel abgesehen.
[0072] Die Anordnung umfasst eine Mikrowellenmessvorrichtung 60 mit einem Gehäuse 72, das
einen Reflexionsresonator 74 mit einer Mikrowelleneinkopplung 80 umfasst. Eine Blende
84 ist gestrichelt angedeutet und trennt den Mikrowelleneinkopplungshohlraum 80 vom
Reflexionsresonator 74 ab. Im oberen Bereich ist der Reflexionsresonator 74 durchbrochen
von einem Durchtrittskanal 62, der gabelförmig ausgebildet ist. Dieser umfasst eine
erste Wandung 64 und eine zweite Wandung 66 und ist mittels einer Abschlusswand 68
seitlich abgeschlossen. Damit ist der Durchtrittskanal 62 im Querschnitt "U"-förmig.
Dadurch wird verhindert, dass das Mikrowellenfeld im Inneren des Resonators in größerem
Maße austritt. Dazu trägt bei, dass die erste Wandung 64 und die zweite Wandung 66
deutlich über den Resonatorhohlraum hinausragen.
[0073] Durch den Durchtrittskanal 62 verläuft ein Förderweg 100 von stabförmigen Artikeln,
in diesem Fall Filterzigaretten 50, die einen Tabakstock 51, der nur teilweise dargestellt
ist, sowie Filterstopfen 52 mit Kapseln 55 umfassen.
[0074] Der Resonatorhohlraum selbst ist mittels Schutzblenden 326, 327, die aus einem für
Mikrowellen durchlässigen Material bestehen, beispielsweise PEEK (Polyetheretherketon),
abgedeckt. Dies verhindert, dass Schmutz in den Mikrowellenresonator eindringt. Durch
die Schutzblenden 326, 327 ist der Reflexionsresonator 74 in drei Resonatorhohlraumabschnitte
325, 325', 325" aufgeteilt.
[0075] Fig. 4a) und 4b) zeigen schematische perspektivische Schnittdarstellungen durch ein
Ausführungsbeispiel einer Mikrowellenmessvorrichtung 60. Es handelt sich jeweils um
Schnittdarstellungen durch die Mikrowellenmessvorrichtung 60, und zwar in einer Schnittebene,
die längs durch den Filterstopfen 52 mit der Kapsel 55 verläuft, die mittig auf ihrem
Förderweg 100 in dem Durchtrittskanal 62 angeordnet ist in Fig. 4a), und in einem
Schnitt, der quer zur Längserstreckung des Filterstopfens 52 verläuft, in Fig. 4b).
[0076] Die Mikrowellenmessvorrichtung 60 umfasst mehrere Teile. Die Mikrowellen werden in
einer Mikrowelleneinkopplung eingekoppelt, die einen Mikrowelleneinkopplungshohlraum
330 und eine Antenne 336 umfasst, die sowohl als Einkopplungsantenne als auch als
Auskopplungsantenne betrieben wird. Hierdurch wird auch Bauraum eingespart. Der Mikrowelleneinkopplungshohlraum
330 wird begrenzt durch eine Wand mit einer kreisförmigen oder ovalen Blende 84, durch
die Mikrowellen in den Resonatorhohlraum 124 eindringen. Die Blendenöffnung kann auch
andere Formen haben, oder es sind mehrere Blendenöffnungen möglich, wobei diese beispielsweise
entsprechend der einzuspeisenden Mode des Mikrowellenfeldes wählbar sein kann.
[0077] Der Resonatorhohlraum 124 ist durch den Durchtrittskanal 62 in zwei separate Teile
bzw. Resonatorhohlraumabschnitte 325, 325' geteilt. Die Fortsetzung des Resonatorhohlraums
124 im Durchtrittskanal 62 selbst kann als weiterer Resonatorhohlraumabschnitt 325"
angesehen werden. Die Schutzblenden 326, 327, die diese Resonatorhohlraumabschnitte
325, 325' des Resonatorhohlraums 124 vom Durchtrittskanal 62 trennen, sind für Mikrowellen
durchlässig, so dass sich ein gemeinsamer Resonatorhohlraum 124 mit zwei bzw. drei
Teilen bzw. Teilräumen, den Resonatorhohlraumabschnitten 325, 325', 325" ergibt. Der
mittlere Resonatorhohlraumabschnitt 325" ist dabei derjenige, der im Durchtrittskanal
62 liegt, während die beiden anderen durch mikrowellendurchlässige Schutzblenden 326,
327 vor Verschmutzung geschützt sind, so dass eine gleichbleibend hohe Güte des Reflexionsresonators
121 gewährleistet ist.
[0078] Der Resonatorhohlraum 124 ist durch eine Reflexionsfläche 332, die der Blende 84
gegenüberliegt, abgeschlossen. Mikrowellen, die durch die Blende 84 in den Resonatorhohlraum
124 gelangen, werden an der Reflexionsfläche 332 reflektiert und gelangen zurück durch
die Blende 84 zur Antenne 336. Dabei durchlaufen sie zweifach den Durchtrittskanal
62 mit gegebenenfalls darin positionierten Filterstopfen 52 und Kapseln 55.
[0079] In dem in Fig. 4a) und 4b) dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Ausdehnung des
Resonatorhohlraums 124 im Querschnitt in Längsrichtung des stabförmigen Artikels kleiner
als in Querrichtung dazu. Damit wird eine gute Auflösung in der Längserstreckung des
stabförmigen Artikels erzielt. Dies ist auch in der Form und Anordnung der Schutzblenden
326, 327 erkennbar, die nur den Abschnitt rund um die Soll-Position von Kapseln 55
im Filterstopfen 52 der Filterzigaretten 50 bedecken. Es ist auch möglich, die Längen-
und Breitenverhältnisse umzukehren, so dass der queraxial geförderte stabförmige Artikel
auf die Breitseite des Querschnitts des Resonatorhohlraums 124 trifft. Hiermit lässt
sich eine gute Ortsauflösung quer zur Längserstreckung des stabförmigen Artikels erreichen.
Es können auch mehrere gleichartige Mikrowellenmessvorrichtungen 60 des zuerst genannten
Typs gestaffelt hintereinander angeordnet werden, um die gesamte Länge beispielsweise
eines Filterstopfens 52 einer Filterzigarette 50 abzutasten.
[0080] Bei der in Fig. 4a) und 4b) gezeigten Anordnung wird das Mikrowellenmessfeld im Resonatorhohlraum
124 durch die seitlich überragenden Wandungen 64, 66 sowie die Abschlusswand 68 wirksam
daran gehindert, nach außen auszutreten.
[0081] Die Einkopplungsantenne 336 im Mikrowelleneinkopplungshohlraum 330 ist in Fig. 4a)
und 4b) seitlich in der langen Seite angeordnet. Die Öffnung der Blende 84 ist oval
ausgebildet.
[0082] In Fig. 5 sind in den Teilfiguren a) und b) zwei unterschiedliche Ansichten eines
entsprechenden Hohlleiterresonators 134 gezeigt. Fig. 5a) zeigt dabei einen Schnitt
quer durch den Resonator 134 und die Gabel 137, der die Förderbahn der nicht dargestellten
queraxial geförderten Artikel umfasst. Dabei sind auch die nicht leitenden Fenster
142 erkennbar, die den Durchtrittskanal 62 von den Teilräumen 136, 136' des Hohlleiterresonators
134 trennen und vor Eindringen von Staub schützen.
[0083] Fig. 5b) zeigt eine weitere perspektivische Ansicht des Hohlleiterresonators 134
mit Gabel 137, wobei in den Durchtrittskanal 62 hineingesehen wird. Es ist erkennbar,
ebenso wie in dem Schnitt der Fig. 5a), dass der Duchtrittskanal 62 einen Bogenabschnitt
beschreibt, entsprechend dem Förderweg auf einer Muldentrommel bzw. Fördertrommel.
[0084] Fig. 6 zeigt eine schematische Querschnittsdarstellung einer Mikrowellenmessvorrichtung
60 mit dem Helix-Mikrowellenresonator 250 in einer Schnittebene, die in Längsrichtung
durch eine queraxial geförderte Zigarette mit Tabakstock 51 und überstehendem Abschnitt,
einem Filterstopfen 52 mit einer Kapsel 55, verläuft. Diese wird queraxial durch einen
Durchtrittskanal 62 des Gehäuses 260 der Messvorrichtung gefördert. Dabei wird sie
durch den Messbereich des Helix-Mikrowellenresonators 250 gefördert, der einen ringförmig-zylindrischen
Resonatorraum 252 aufweist, in dessen Zentrum eine zentrale Säule 254 angeordnet ist,
ähnlich einem offenen Koaxialresonator. Zusätzlich weist der Helix-Mikrowellenresonator
250 eine helixförmige Wendel 256 auf, die zu einer starken Erhöhung des Gütefaktors
des Mikrowellenresonators führt. Der Resonatorraum 252 ist mit einer Schutzkappe 258
aus einem für Mikrowellen durchlässigen Material, vorzugsweise einem Kunststoff, abgedeckt,
so dass der Resonatorraum 252 während des Betriebes nicht verschmutzt. Der Filterstopfen
52 befindet sich in der nächsten Annäherung zum Helix-Mikrowellenresonator 250.
[0085] Die dargestellte Konfiguration kann beispielsweise bei einer Mikrowellenfrequenz
von 5,58 GHz betrieben werden.
[0086] Eine weitere Mikrowellenmessvorrichtung 60 ist in Fig. 7 im Detail schematisch dargestellt.
Die Mikrowellenmessvorrichtung 60 umfasst ein Resonatorgehäuse 432, das einen Mikrowellenresonator
434 umschließt. Der Mikrowellenresonator 434 ist ein Hohlraum, der von elektrisch
leitenden Wänden des Resonatorgehäuses 432 umschlossen ist und in dem sich ein Mikrowellenmessfeld
ausbilden kann. Zur Ein- und Auskoppelung des Mikrowellenmessfelds sind Antennen 436,
436' vorgesehen, die von der Seite her in den Mikrowellenresonator 434 hineinragen.
[0087] In den Fig. 7a) und 7c) sind außerdem Teile eines Koordinatensystems mit einer x-Achse,
einer y-Achse und einer z-Achse dargestellt. Die x-Achse verläuft in Richtung der
Längserstreckung der stabförmigen Artikel 50 bzw. Zigaretten 50, die z-Richtung verläuft
in Förderrichtung der stabförmigen Artikel 50, während die y-Richtung senkrecht dazu
steht. In Fig. 7a) ist daher ein Schnitt in einer x-y-Ebene dieses Koordinatensystems
dargestellt.
[0088] In der y-Richtung weist das Resonatorgehäuse 432 zentral eine seitliche Öffnung auf,
die als Durchtrittskanal 62 für die Zigaretten 50 fungiert. Dieser Durchtrittskanal
62 erstreckt sich in z-Richtung, die in Fig. 7a) in die Zeichenebene hinein verläuft.
Der Durchtrittskanal 62 ist von dem Innenraum des Mikrowellenresonators 434 durch
ein nichtleitendes Fenster 442, das den Durchtrittskanal 62 an drei Seiten umschließt,
getrennt, so dass kein Staub und keine Verunreinigung aus dem Durchtrittskanal 62
beispielsweise von den Zigaretten 50 in den Mikrowellenresonator 434 eindringen können.
[0089] In Fig. 7b) unterhalb von Fig. 7a) ist der Verlauf eines typischen Mikrowellenresonanzfeldes
in Abhängigkeit von der x-Richtung gezeigt. Das E-Feld 450, dessen elektrisches Feld
E
z in z-Richtung orientiert ist, weist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel dabei
in x-Richtung zwei Wellenbäuche und einen mittigen Wellenknoten auf. In diesem Fall
sind die beiden Antennen 436, 436' in x-Richtung an einer x-Position eines der beiden
Wellenbäuche angeordnet, so dass eine ideale Ein- und Auskopplung des Mikrowellenmessfeldes
durch die beiden Antennen 436, 436' erfolgt. Alternativ sind auch andere Einkopplungsorte
sowie beispielsweise eine magnetische Einkopplung möglich. Der andere Wellenbauch
befindet sich in x-Richtung an einer Soll-Position der Kapsel 55 im Filter 52 der
Zigaretten 50. Kapseln, die im Bereich des Wellenbauches angeordnet sind, erzeugen
daher ein großes Signal bezüglich der Veränderung des resonanten Mikrowellenmessfeldes,
so dass deren Befüllung und Qualität sehr genau messbar sind.
[0090] In einer alternativen Ausbildung könnte auch diese Position der Kapsel 55 an eine
Stelle gesetzt sein, an der das Mikrowellenmessfeld einen Wellenknoten aufweist. In
diesem Fall ergibt sich eine Änderung des Mikrowellenmessfeldes nur, falls die Kapsel
55 diese Sollposition nicht einnimmt und somit ein elektrisches Feld verspürt, das
nicht gleich Null ist, also nicht die verschwindende Feldstärke des Wellenknotens
aufweist. Dabei wird eine Differenz zu einer Signaländerung betrachtet, die von Filtermaterial
ohnehin verursacht wird.
[0091] Fig. 7c) zeigt einen Querschnitt durch die Mikrowellenmessvorrichtung 60 in einer
y-z-Ebene. Es ist zu erkennen, dass der Mikrowellenresonator 434 im zentralen Bereich
verjüngt ist. Die Durchschneidung des Mikrowellenresonators 434 durch den Durchtrittskanal
62 ist in dieser Ansicht gut erkennbar. Ebenfalls ist erkennbar, dass der Durchtrittskanal
62 entsprechend der Krümmung des Förderwegs der Zigaretten 50 auf einer Muldentrommel
gekrümmt verläuft.
[0092] Im oberen Bereich ist zu erkennen, dass eine Antenne 436 durch einen nicht leitenden
Abschnitt der Resonatorwand 440 hindurchgeführt ist und mit einer Elektronik 438 in
Kontakt steht, die dafür in das Resonatorgehäuse eingelassen ist. Diese Elektronik
438 kann beispielsweise eine Sendeelektronik sein, die das Mikrowellenmessfeld erzeugt
und durch die Antenne 436 in den Mikrowellenresonator 434 einkoppelt. Im unteren Bildbereich
ist zu erkennen, dass in einer gleichartigen Konfiguration die Antenne 436' ebenfalls
mit einer Elektronik 438' außerhalb des Mikrowellenresonators 434 verbunden ist. Hierbei
kann es sich um eine Mess- und Auswerteelektronik 438' handeln, die Änderungen des
Messfelds registriert und auswertet. Bei der Antenne 436' handelt es sich somit um
eine Auskoppelantenne.
[0093] In Fig. 7d) ist dargestellt, wie das elektrische Feld 452 (E
z) sich in y-Richtung erstreckt. In dieser Richtung handelt es sich um die Null-Mode,
die nur einen Wellenbauch aufweist und Schwingungsknoten an den äußeren Wänden. Auch
in diesem Fall verläuft somit die Trajektorie der Kapseln 55 hinsichtlich ihrer Sollposition
durch einen Wellenbauch des E-Felds.
[0094] Wie den Fig. 7b) und 7d) zu entnehmen ist, handelt es sich somit bereits um eine
Oberschwingung der Grundmode, da in x-Richtung zwei Wellenbäuche und in y-Richtung
ein Wellenbauch vorhanden sind.
[0095] Auch in y-Richtung könnte das Mikrowellenmessfeld mit einer höheren Mode gewählt
werden, so dass die Trajektorie der Kapsel 55 an ihrer Sollposition durch einen Schwingungsknoten
verlaufen könnte, um eine Ortsauflösung für Abweichungen von der Sollposition zu erreichen.
[0096] In Fig. 8 sind in den Teilen a) bis c) verschiedene Details und Ansichten einer erfindungsgemäßen
kapazitiven HF-Messvorrichtung 60 dargestellt. Fig. 8a) zeigt einen Querschnitt, der
senkrecht durch die Fördertrajektorie 519 einer queraxial geförderten Zigarette 50
mit Filter 52 und Kapsel 55 mittig im Filter 52 verläuft. An dieser Stelle wird die
Zigarette 50 mit ihrem überstehenden Abschnitt durch einen Durchtrittskanal 62 der
kapazitiven HF-Messvorrichtung 60 gefördert. Die in Fig. 8a) oben gezeigte Wandfläche
besteht aus einer elektrisch leitenden Elektrodenfläche 538, die mittels einer Isolierung
537 vom ebenfalls metallischen Grundkörper 536 der HF-Messvorrichtung 60 isoliert
ist. Durch die Isolierung 537 verläuft eine Zuleitung 539, über die die Elektrodenfläche
538 mit einem harmonischen HF-Signal beaufschlagt ist.
[0097] Der in Fig. 8a) unterhalb der Zigarette 50 dargestellte Teil der kapazitiven HF-Messvorrichtung
60 umfasst als Unterseite des Durchtrittskanals 62 bzw. der gegenüberliegenden Seite
den elektrisch leitenden Grundkörper 536, der auf einem Massepotenzial gehalten wird,
sowie zwei Kondensatorelektroden 542, 542', die mittels einer Isolierung 543, 543'
gegenüber dem Grundkörper 536 elektrisch isoliert sind und über Zuleitungen 544, 544'
mit einer elektrischen Schaltung verbunden sind. Diese Kondensatorelektroden 542,
542' werden auf einer virtuellen Masse gehalten. Da sich das Potenzial zwischen der
virtuellen Masse und der Masse, auf der der Grundkörper 536 liegt, nur um bis zu ca.
1 mV unterscheiden, stellt sich im gesamten Durchtrittskanal 62 zwischen der mit einem
HF-Messsignal beaufschlagten Elektrode 538 und der gegenüberliegenden Fläche, die
auf Masse bzw. virtueller Masse liegt, ein sehr homogenes HF-Messfeld aus.
[0098] In Fig. 8b ist die gleiche kapazitive HF-Messvorrichtung 60 im Ausschnitt in einem
Schnitt dargestellt, die die Fördertrajektorie 519 der Zigarette 60 bzw. des Filters
52 mit der Kapsel 55 beinhaltet. Da diese in einer Mulde auf einer Muldentrommel im
Ausführungsbeispiel gefördert wird, hat der Durchtrittskanal 62 in diesem Bereich
eine ringabschnittförmige Ausgestaltung bzw. beschreibt eine Kurve, deren Krümmungsradius
dem Radius der Muldentrommel entspricht.
[0099] Fig. 8c) zeigt eine Draufsicht auf die untere Fläche des Durchtrittskanals 62, also
die auf Masse gehaltene Seite der kapazitiven HF-Messvorrichtung 60. Ein Großteil
der Fläche dieser Elektrode besteht aus der Oberfläche des auf Massepotenzial gehaltenen
Grundkörpers 536. Zentral entlang der Trajektorie 519 einer Kapsel 55 sind zwei Kondensatorelektroden
542, 542' angeordnet, die auf virtueller Masse gehalten werden. Die Kondensatorelektroden
542, 542' werden durch eine umfängliche Isolierung 543 von dem Grundkörper 536 isoliert.
Die tatsächliche Potenzialdifferenz beträgt jedoch nur bis zu einem oder wenigen mV.
Die Kondensatorelektroden 542, 542' sind links und rechts der Trajektorie 519 angeordnet,
so dass eine Fehlpositionierung einer Kapsel durch eine Asymmetrie in den Messsignalen
der Kondensatorelektroden 542, 542' erkennbar wird.
[0100] Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden sowie auch
einzelne Merkmale, die in Kombination mit anderen Merkmalen offenbart sind, werden
allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen. Erfindungsgemäße Ausführungsformen
können durch einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllt sein.
Im Rahmen der Erfindung sind Merkmale, die mit "insbesondere" oder "vorzugsweise"
gekennzeichnet sind, als fakultative Merkmale zu verstehen.
Bezugszeichenliste
[0101]
- 10
- Belagapparat
- 11
- Belagpapierstreifen
- 12
- Schneidtrommel
- 13
- Messerwalze
- 21
- Zusammenstelltrommel
- 22
- Fördertrommel
- 26
- Rolltrommel
- 27
- Rolleinrichtung
- 28
- Trommel
- 29
- Trommel
- 30
- Fördertrommel
- 31
- Schneidtrommel
- 32
- Schneidmesser
- 33
- Spreiztrommel
- 34
- Prüftrommel
- 35
- Fördertrommel
- 36
- Trommelkörper
- 37.1, 37.2
- Ringkörper
- 38.1, 38.2
- Aufnahmemulde
- 44
- Prüforgan
- 45
- Prüforgan
- 50, 50.1, 50.2
- Filterzigarette
- 51, 51.1, 51.2
- Tabakstock
- 52, 52.1, 52.2
- Filterstopfen
- 55
- Kapsel
- 56
- Auswerteeinrichtung
- 60, 60.1, 60.2
- Mikrowellenmessvorrichtung
- 62, 62.1, 62.2
- Durchtrittskanal
- 64
- Wandung
- 66
- Wandung
- 68
- Abschlusswand
- 72
- Gehäuse
- 74
- Reflexionsresonator
- 80
- Mikrowelleneinkopplung
- 84
- Blende
- 100
- Förderweg
- 121
- Reflexionsresonator
- 124
- Resonatorhohlraum
- 134
- Hohlleiterresonator
- 136, 136'
- Teilraum
- 137
- Gabel
- 142
- Fenster
- 250
- Helix-Mikrowellenresonator
- 252
- Resonatorraum
- 254
- Säule
- 256
- Wendel
- 258
- Schutzkappe
- 260
- Gehäuse
- 325, 325', 325"
- Resonatorhohlraumabschnitt
- 326, 327
- Schutzblende
- 330
- Mikrowelleneinkopplungshohlraum
- 332
- Reflexionsfläche
- 336
- Antenne
- 432
- Resonatorgehäuse
- 434
- Mikrowellenresonator
- 436, 436'
- Antenne
- 438, 438'
- Elektronik
- 440
- Resonatorwand
- 450
- E-Feld
- 452
- elektrisches Feld
- 519
- Fördertraktorie
- 536
- Grundkörper
- 537
- Isolierung
- 538
- Elektrodenfläche
- 539
- Zuleitung
- 542, 542'
- Kondensatorelektrode
- 543, 543'
- Isolierung
- 544, 544'
- Zuleitung
- M
- Trommelanordnung (Filterstopfen)
- T
- Trommelanordnung (Tabakstöcke)
- S
- Saugluftanschluss
- P
- Zigarettenstrangmaschine
1. Trommelanordnung einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Trommelanordnung
einer Filteransetzmaschine, zum queraxialen Fördern von stabförmigen Artikeln (50.1,
50.2) der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filterzigaretten, mit einer
rotierbaren Fördertrommel (35) für die stabförmigen Artikel (50.1, 50.2), wobei die
Fördertrommel (35) in Umfangsrichtung eine Reihe von hintereinander angeordneten Aufnahmemulden
(38.1, 38.2) für eine Reihe von stabförmigen Artikeln (50.1, 50.2) oder zwei nebeneinander
angeordnete Reihen von hintereinander angeordneten Aufnahmemulden (38.1, 38.2) für
jeweils eine Reihe von stabförmigen Artikeln (50.1, 50.2) aufweist, wobei die Fördertrommel
(35) eingerichtet ist, stabförmige Artikel (50.1, 50.2), die in einer Reihe jeweils
queraxial hintereinander angeordnet in Aufnahmemulden aufgenommen sind oder die in
zwei Reihen nebeneinander und jeweils queraxial hintereinander angeordnet in Aufnahmemulden
(38.1, 38.2) aufgenommen sind, bei Rotation der Fördertrommel (35) in queraxialer
Richtung zu fördern, wobei für die eine Reihe oder für jede Reihe von Aufnahmemulden
(38.1, 38.2) eine oder jeweils eine, vorzugsweise stationäre, Messvorrichtung (60,
60.1, 60.2) mit einem einseitig offenen Durchtrittskanal (62, 62.1, 62.2) für Abschnitte
der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) vorgesehen ist und im Durchtrittskanal (62,
62.1, 62.2) der oder jeder Messvorrichtung (60, 60.1, 60.2) die, vorzugsweise von
den jeweiligen Aufnahmemulden (38.1, 38.2) seitlich überstehenden, im Durchtrittskanal
(62, 62.1, 62.2) befindlichen Abschnitte der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) bei
Durchquerung des einseitig offenen Durchtrittskanals der Messvorrichtung oder bei
Durchquerung der einseitig offenen Durchtrittskanäle (62, 62.1, 62.2) der Messvorrichtungen
(60, 60.1, 60.2) jeweils mit elektromagnetischen Wellen eines Messfeldes der Messvorrichtung
(60, 60.1, 60.2) beaufschlagbar sind oder beaufschlagt werden.
2. Trommelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtungen (60, 60.1, 60.2) für die Abschnitte der stabförmigen Artikel
(50.1, 50.2) der beiden Reihen zwischen den beiden Reihen der Aufnahmemulden (38.1,
38.2) für die stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) angeordnet sind.
3. Trommelanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung für eine Reihe von stabförmigen Artikeln oder jede Messvorrichtung
(60, 60.1, 60.2) für die beiden Reihen von stabförmigen Artikeln (50.1; 50.2) derart
eingerichtet sind, um zu prüfende Abschnitte der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2)
bei einer Durchquerung des Durchtrittskanals (62, 62.1, 62.2) jeder Messvorrichtung
(60, 60.1, 60.2) jeweils mit elektromagnetischen Wellen im Bereich zwischen 300 MHz
(300 × 106 Hz) und 30 EHz (30 × 1018 Hz) zu beaufschlagen.
4. Trommelanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung für eine Reihe von stabförmigen Artikeln oder jede Messvorrichtung
(60, 60.1, 60.2) für die beiden Reihen von stabförmigen Artikeln (50.1; 50.2) derart
eingerichtet sind, um zu prüfende Abschnitte der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2)
bei einer Durchquerung des Durchtrittskanals (62, 62.1, 62.2) jeder Messvorrichtung
(60, 60.1, 60.2) mit elektromagnetischen Wellen im Bereich zwischen 1 GHz (1 × 109 Hz) und 20 GHz (20 × 109 Hz) oder im Bereich zwischen 10 MHz (10 × 106 Hz) und 300 MHz (300 × 106 Hz) oder im Bereich zwischen 300 GHz (300 × 109 Hz) und 300 THz (300 × 1012 Hz) zu beaufschlagen.
5. Trommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmemulden (38.1, 38.2) für die Durchquerung der Abschnitte der stabförmigen
Artikel (50.1, 50.2) im Bereich der Durchtrittskanäle (62, 62.1, 62.2) der Messvorrichtungen
(60, 60.1, 60.2) dem jeweiligen Durchtrittskanal (62, 62.1, 62.2) gegenüberliegend
ausgebildet sind.
6. Trommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördertrommel (35) einen, vorzugsweise äußeren, Trommelkörper aufweist, wobei
die Aufnahmemulden (38.1, 38.2) der einen Reihe oder der beiden Reihen gegenüber der
Umfangsfläche des Trommelkörpers der Fördertrommel (35) in radialer Richtung nach
außen versetzt ausgebildet sind.
7. Trommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmemulden (38.1, 38.2) der einen Reihe oder der beiden Reihen in oder auf
radial nach außen sich erstreckenden, insbesondere scheibenförmigen, Ringkörpern oder
in oder auf radial nach außen sich erstreckenden Ärmchen ausgebildet sind.
8. Trommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Aufnahmemulden (38.1, 38.2) der einen Reihe oder die Länge der Aufnahmemulden
(38.1, 38.2) der beiden Reihen für die stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) jeweils zwischen
15 mm und 40 mm, insbesondere zwischen 15 mm und 35 mm, beträgt oder dass die Breite
der Ringkörper oder die Breite der Ärmchen für die stabförmigen Artikel (50.1, 50.2)
jeweils zwischen 15 mm und 40 mm, insbesondere zwischen 15 mm und 35 mm, beträgt.
9. Trommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmemulden (38.1, 38.2) für die stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) jeweils
seitliche Stützkörper für die in den Durchtrittskanälen (62, 62.1, 62.2) zu prüfenden
Artikel (50.1, 50.2) aufweisen, wobei die Stützkörper aus einem nicht-metallischen
Material, insbesondere Kunststoff, hergestellt sind und die Stützkörper bei Rotation
der Fördertrommel (35) zusammen mit den zu prüfenden Abschnitten der stabförmigen
Artikel (50.1, 50.2) in die Durchtrittskanäle (62, 62.1, 62.2) der Messvorrichtungen
(60, 60.1, 60.2) einbringbar sind und diese durchqueren.
10. Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, zur
Herstellung von stabförmigen Artikeln (50.1, 50.2), insbesondere Filterzigaretten,
mit einer Trommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
11. Verfahren zum Überprüfen von queraxial geförderten stabförmigen Artikeln (50.1, 50.2)
der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere zur Überprüfung von flüssigkeitsgefüllten
Kapseln in Filterabschnitten von Filterzigaretten, insbesondere unter Verwendung einer
Trommelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die stabförmigen Artikel
(50.1, 50.2) in einer Reihe queraxial hintereinander in einer Reihe von Aufnahmemulden
(38.1, 38.2) einer Muldenfördereinrichtung, insbesondere Fördertrommel (35), aufgenommen
sind oder wobei die stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) in zwei Reihen nebeneinander
und jeweils in jeder Reihe queraxial hintereinander in jeweils einer Reihe von Aufnahmemulden
(38.1, 38.2) einer Muldenfördereinrichtung, insbesondere Fördertrommel (35), aufgenommen
sind und in queraxialer Richtung gefördert werden, wobei für die eine oder jede Reihe
von Aufnahmemulden (38.1, 38.2) jeweils eine, vorzugsweise stationäre, Messvorrichtung
(60, 60.1, 60.2) mit einem einseitig offenen Durchtrittskanal (62, 62.1, 62.2) für
Abschnitte der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) vorgesehen ist, wobei während der
queraxialen Förderung der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) Abschnitte der stabförmigen
Artikel (50.1, 50.2) jeweils auf ihrem Förderweg den einseitig offenen Durchtrittskanal
(62, 62.1, 62.2) der oder jeweils einer Messvorrichtung (60, 60.1, 60.2) für die Abschnitte
durchqueren und die Abschnitte der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) der oder jeder
Reihe während ihrer Förderung durch den Durchtrittskanal (62, 62.1, 62.2) jeweils
ein elektromagnetische Wellen aufweisendes Messfeld der jeweiligen Messvorrichtung
(60, 60.1, 60.2) durchqueren.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) in den Aufnahmemulden (38.1, 38.2) der einen
Reihe oder in den Aufnahmemulden (38.1, 38.2) jeder Reihe jeweils mit einem seitlich
von den Aufnahmemulden (38.1, 38.2) überstehenden Abschnitten, insbesondere Filterabschnitten,
in einem Förderbereich angeordnet sind und/oder dass die stabförmigen Artikel (50.1,
50.2) der beiden Reihen paarweise und längsaxial voneinander beabstandet in den Aufnahmemulden
(38.1, 38.2) der Muldenfördereinrichtung, insbesondere Fördertrommel (35), gefördert
werden.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) der beiden Reihen auf der Muldenfördereinrichtung
derart angeordnet sind oder werden, dass die für die Messvorrichtungen (60, 60.1,
60.2) vorgesehenen und zu prüfenden Abschnitte der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2)
der beiden Reihen einander zugewandt sind und wobei die Messvorrichtungen (60, 60.1,
60.2) für die Abschnitte der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) der beiden Reihen zwischen
den beiden geförderten Reihen der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) angeordnet sind.
14. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) der beiden Reihen auf der Muldenfördereinrichtung
derart angeordnet sind oder werden, dass die für die Messvorrichtungen (60, 60.1,
60.2) vorgesehenen und zu prüfenden Abschnitte der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2)
der beiden Reihen voneinander abgewandt sind und wobei die Messvorrichtungen (60,
60.1, 60.2) für die Abschnitte der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) der beiden Reihen
außenseitig an den beiden geförderten Reihen der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2)
angeordnet sind.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zu prüfende Abschnitte der stabförmigen Artikel (50.1, 50.2) bei einer Durchquerung
des Durchtrittskanals (62, 62.1, 62.2) jeder oder der Messvorrichtung (60, 60.1, 60.2)
jeweils mit elektromagnetischen Wellen im Bereich zwischen 300 MHz (300 × 106 Hz) und 30 EHz (30 × 1018 Hz), insbesondere im Bereich zwischen 1 GHz (1 × 109 Hz) und 20 GHz (20 × 109 Hz) oder im Bereich zwischen 10 MHz (10 × 106 Hz) und 300 MHz (300 × 106 Hz) oder im Bereich zwischen 300 GHz (300 × 109 Hz) und 300 THz (300 × 1012 Hz), beaufschlagt werden.