(19)
(11) EP 2 966 008 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
13.01.2016  Patentblatt  2016/02

(21) Anmeldenummer: 15002005.5

(22) Anmeldetag:  06.07.2015
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 85/812(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA

(30) Priorität: 08.07.2014 DE 102014010070
13.08.2014 DE 202014006570 U

(71) Anmelder: Fang, Cheng
60433 Frankfurt (DE)

(72) Erfinder:
  • Fang, Cheng
    60433 Frankfurt (DE)

   


(54) NICHTTROPFENDER TEEBEUTEL


(57) An einem Teebeutel ist eine erste Schnur als Etikett-Schnur (e) mittig am oberen Kopfteil des Teebeutels (t) befestigt und trägt andererseits das Etikett (d). Der Teebeutel (t) ist zudem von mindestens einer weiteren Schnur als Schlingen-Schnur (a, a') ungefähr horizontal umfasst, die durch einige quer durch den Teebeutel eingebrachte Löcher (O1, O2, O4; O10, O20, O30, O40) hindurchgeführt und dadurch gehalten ist, um den Außenrand vom Teebeutel eine Schnur-Schlinge bildend. Dabei hat die mindestens eine ungefähr horizontale Schlingen-Schnur ein Ende (a0) in Form eines Ringes oder einer Schlaufe, während das andere Ende (a1) frei durch den Ring oder die Schlaufe verschiebbar hindurch geführt ist und einen Griff (b) trägt.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung bezieht sich auf Teebeutel mit einer Auspresseinrichtung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.

[0002] Es ist bekannt, dass ein Teebeutel (mit einer oder doppelter Kammer oder einer Pyramiden-Kammer) nach seinem Gebrauch meistens an einer mittig am geschlossenen Abfüll-/Kopfende befestigen Schnur mit Etikett entweder direkt tropfend aus dem Teewasser herausgenommen und beseitigt wird oder zuerst mit Hilfe eines Besteckteiles, häufig eines Teelöffels, am Tassenrand ausgepresst und dann weggeworfen wird.

[0003] Auch ist bekannt, das restliche Teewasser ohne Hilfe eines Besteckteiles aus einem Teebeutel auszupressen, wobei es hierfür bislang grundsätzlich drei Gruppen von Lösungen gibt.
So ist die Verwendung eines zusätzlichen Werkzeuges bekannt, z. B. einer Zange, Squeezer oder einer Expressionsvorrichtung (DE 20 2005 001 825 U1).
Des Weiteren wird die Tasche des Teebeutels zum Ausdrücken verwendet, wobei diese Tasche aus einem wasserdichten Material besteht. Der gebrauchte Teebeutel wird an seiner Etikett-Schnur in die Tasche eingezogen, wonach mit den Fingern die Tasche gedrückt und damit der darin befindliche Teebeutel ausgepreßt wird (DE 20 209 116 U1, DE 196 17 596 C2).

[0004] Die DE 103 17 988 A1, US 2004/0071830 A1 und EP 1 273 529 B1 beschreiben alle drei den gleichen Aufgussbeutel (Teebeutel), der einem Kopfteil besitzt, an dem ein zweiteiliger Zugfaden 11 angebracht ist, an dessen beiden frei nach oben ragenden Enden wiederum ein Etikett oder ein zweiteiliges Etikett befestigt ist. Zur höhenverschieblichen Befestigung des Zugfadens im Kopfteil ist der Zugfaden jeweils durch zwei Löcher in Form von nach vorne abstehenden Schlaufen, zweifach hindurchgezogen. Die so gebildeten beiden Teilstücke des Zugfadens, die über ein hinteres Teilstück miteinander verbunden sind, sind im Anschluss an die Schlaufen (von hinten her), durch im Bereich des Bodens befindliche Durchbrechungen geführt, um den Teebeutel geschlungen und dann durch die Schlaufen hindurch nach oben geführt, zwei zueinander parallele vertikale Schlingen bildend, und sind dann mit großem Abstand zum Kopfteil des Teebeutels am zweiteiligen Etikett befestigt. Die vom Teebeutel nach oben abführenden Schnur-Teilstücke bilden somit Zugglieder, die zum Ausdrücken, nach dem Aufbrühen, auseinandergezogen werden. Dabei werden die um den Teebeutel geführten beiden Teilstücke des Zugfadens (Schnur-Schlingen) verkürzt, der Teebeutel zusammengedrückt und somit ausgewrungen.

[0005] Dabei ist zu beachten, dass die beiden zum Auspressen dienenden Schlingen, sowie die zwei Etikett-Schüre aus der einzigen langen Schnur stammen. Die zu den beiden Schlingen gehörenden Schlaufen sind nicht nur locker offen und ungeschlossen, sondern auch durch den kurzen Teil der Schnur miteinander eng verbunden. Beim schließenden Ziehen an den beiden Schnurenden, wodurch an den die durch eben diese Schnur gebildeten beiden Schlingen ebenfalls entsprechend gezogen werden, beeinflussen sich die Schlaufen gegenseitig leicht. Dies beeinträchtigt direkt das Auspressen. Nach dem Heben des Teebeutels aus dem Wasser fließt das restliche Teewasser automatisch nach unten, es befindet sich dann nur in dem Unterteil des Teebeutels. Hier wird der Teebeutel vertikal gedrückt und das restliche Teewasser aus dem ganzen Teebeutel ausgepresst. Deshalb ist das Auspressen relativ uneffektiv.

[0006] Auch ist die Herstellung dieses bekannten Teebeutels wegen der einteiligen langen Schnur, die nach dem Befüllen und Schließen des Beutels in den Beutel symmetrisch einzubringen ist, relativ komplex.

[0007] Die US 3 539 355 A1 beschreibt einen relativ hohen Kaffee-Filterbeutel, entsprechend gefüllt mit Filterkaffe, welcher sowohl beim Transport als auch beim Aufbrühen oberseitig unverschlossen bzw. offen ist. Es sind zwei Schnüre vorgesehen, die jeweils an ihrem oberen, freien Ende ein Etikett tragen, während ihr anderes Ende jeweils an der rechten bzw. linken Unterseite des Filterbeutels befestigt ist. Beide Schnüre sind dann, durch mehrere Löcher gezogen, am Beutel diagonal nach oben geführt, einer vorne, der andere hinten, um dann in oberer Verschlusshöhe ungefähr parallel zum oberen Rand zurückgeführt zu werden und ragen dann seitlich vom Beutel ab. Beim Aufbrühen wird der Beutel offen in ein Behältnis gestellt und es wird kochendes Wasser eingeschüttet. Nach ausreichendem Eingießen und Einwirken wird an den beiden Schüren seitlich gezogen. Dabei soll zuerst die Öffnung geschlossen und dann der Beutel mit Inhalt zusammengedrückt werden. In wieweit die Beutelöffnung ausreichend geschlossen ist, bevor dessen Unterteil hochgezogen und ausgewrungen wird, sei dahingestellt. Als üblicher Teebeutel ist dieser komplexe, offene Kaffer-Filterbeutel auf alle Fälle nicht einsetzbar, da Teebeutel relativ klein gehalten sind und vom heißen Teewasser komplett umspült werden, also in diesem praktisch schwimmen. Der Inhalt würde dabei herausgeschwemmt werden.

[0008] Schließlich ist aus der DE 296 08 172 U1 ein Teebeutel bekannt, bei dem zum Ausdrücken des Teebeutels eine durch eine Führung vertikal um den Beutel laufende Schnur verwendet wird, deren beiden abragenden Enden getrennt voneinander an einem zweiteiligen Etikett befestigt sind. Die Führung besteht dabei aus einem Falz, Kanal oder einer Nut, die mittig vertikal außen um den Beutel geführt ist. Der gebrauchte Teebeutel wird durch Ziehen der beiden losen Schnurenden gepresst. Zuerst muss aber das Etikett durchtrennt werden, wonach die Schnurenden miteinander verschlungen und entsprechend zusammengezogen werden, was relativ komplex ist.

[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Teebeutel anzugeben, der einfach, sicher und effizient in Herstellung und/oder Benutzung ist, insbesondere beim Auspressen des Teebeutels.

[0010] Diese Aufgabe wird durch einen Teebeutel mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

[0011] Demgemäß ist eine Schnur als Etikett-Schnur einerseits am ganz oberen Teil oder Kopfteil des Teebeutels befestigt, während das andere Ende das Etikett trägt. Zudem ist der Teebeutel von mindestens einer zweiten Schnur als Schlingen-Schnur ungefähr horizontal umfasst, die durch einige quer durch den Teebeutel eingebrachte Löcher hindurchgeführt und dadurch gehalten ist, um den Außenrand vom Teebeutel mindestens eine (Schnur-) Schlinge bildend. Dabei hat die mindestens eine ungefähr horizontale Schlingen-Schnur ein Ende in Form eines Ringes oder einer Schlaufe, während ihr anderes Ende, als freies Schnurende, frei durch den Ring oder die Schlaufe verschiebbar hindurch geführt ist, mindestens eine Schnur-Schlinge bildend, und einen Griff trägt, der an den oberen Teil des Teebeutels eingesteckt werden kann. Dadurch kann der Beutel an seinem Etikett gepackt und über die Etikett-Schnur aus dem Wasser gehoben werden, wonach der Schnurgriff herausrausgezogen und über Schlingen-Schnur in Gegenrichtung zum Etikett gezogen werden kann. Dadurch wird die um den Beutel geführte Schnur-Schlinge zugezogen und der Beutel kann ausgedrückt werden. Dies geschieht einfach und sauber, ohne dass zusätzliche Verschlingungs- o. ä. Tätigkeiten mit der Schlingen-Schnur oder deren Enden durchzuführen sind.

[0012] Von Vorteil ist, wenn der Griff aus einem dünnen, leichten, wasserdichten und auch im heißen Wasser formfesten Material besteht. Dies kann z. B. Kunststoff sein oder Bambus oder entsprechend imprägniertes Papier oder Pappe.

[0013] Vorteilhaft ist auch, wenn der Griff die Form eines Dolches, eines Plättchens, eines Hakens, einer Büroklammer oder eines Clips besitzt ist und in den ganz oberen Teil des Teebeutels, an dem die Etikett-Schnur befestigt ist, eingesteckt oder im/am Etikett des Teebeutels befestigt ist. Dabei kann der Griff in den Falz, der beim Schließen des gefüllten Teebeutels und anschließenden Befestigen der Etikett-Schnur entsteht, eingesteckt oder an diesem befestigt werden.

[0014] Erfindungsgemäß befinden sich die Löcher, durch welche die Schnur durch den Teebeutel hindurchgeführt ist, jeweils nahe dem äußeren Rand quer hindurchlaufend eingebracht, gleichzeitig in der Nähe der Falten- bzw. Verbindungsstellen zwischen den Teebeutelseiten. Dabei ist deren Anordnungshöhe ungefähr gleich der Höhe der ausgelaugten Teeblätter, während der Durchmesser der Löcher geringfügig größer ist als der Durchmesser der Schnur. Somit besteht die Möglichkeit, bereits vor Einfüllen der Teeblätter in den Beutel, die Löcher zum Hindurchführen der Schnur einzubringen, z. B. durch Einstanzen und nach Verschließen des Gefüllten Beutels oder bereits davor, die Schnur durch die Löcher entsprechend hindurch zu ziehen. Dadurch, dass die Schnur durch fixe Löcher im Teebeutel hindurchführt, kann diese beim Gebrauch, also beim zusammenziehenden Auspressen mit der Schnur, nicht abrutschen oder sich ineffizient verschieben.

[0015] Interessant ist auch, dass zwei oder mehr Schnur-Schlingen um einen Teebeutel geführt vorgesehen sein können, wobei dann die Schnüre zwischen der Höhe der ausgelaugten Teeblätter und dem Teebeutelboden so zu verteilen sind, dass deren Distanz gleichmäßig ist oder sich von unten nach oben vergrößert.

[0016] Dabei werden die freien Schnurenden der mehreren Schnüre gemeinsam an einem gemeinsamen Griff befestigt.

[0017] Nachfolgend wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele unter Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

Fig.1: eine Ansicht eines Teebeutels mit zwei rechteckigen Kammern,

Fig.2: die Schnur in einer Schlingen-Form (Schlingen-Schnur) im Detail,

Fig.3: einen Griff in Dolch-Form und ein Befestigungsart am Schnurende,

Fig.4: einen Griff in Büroklammer-Form, mit Befestigungsbeispiel,

Fig.5: einen Teebeutels mit einer Kammer, in anderer Ausführung,

Fig.6: einen Teebeutels in Ausführung mit einer Pyramiden-Kammer,

Fig.7: einen ausgelaugten Teebeutel hochgehoben, noch vor dem Ausdrücken,

Fig.8: einen ausgepressten und nicht mehr tropfenden Teebeutel, in abgeschlossener Zug- oder Auspresssituation, und

Fig.9: einen Teebeutel mit zwei Schlingen-Schnüren.



[0018] Wie aus Fig. 1 zu entnehmen ist, umfasst eine Schnur (a) ungefähr horizontal und überwiegend um seinen Außenrand geführt, einen Teebeutel (t). Diese führt durch einige im Teebeutel (t) vorgesehene kleine Löcher (o1, o2, o3, o4), den Teebeutel praktisch umgebend, und ist damit am Teebeutel sicher befestigt. Zudem werden mehrere Möglichkeiten der Anordnung der Schnur-Schlinge dargestellt. Die letzten zwei sind die möglichen Variationen von der ersten Darstellung.

[0019] Die Höhe (c) der Schnur bzw. die Höhe der Löcher ist ungefähr gleich wie die Höhe der ausgelaugten Teeblätter. Die Löcher (o1, o2, o3, o4, o5, o6) befinden sich in der Nähe der Falten- bzw. Verbindungsstellen zwischen den Teebeutelseiten, damit die Schnur (a) den Teebeutel (t) besser an seinem Außenrand umfassen kann und somit das Teewasser besser ausgepresst wird. Die Positionen der Löcher der verschiedenen Teebeutelformen haben keinen großen Unterschied, wie aus Fig. 1, Fig. 5 und Fig. 6 zu erkennen ist.

[0020] Der Durchmesser eines jeden Loches ist nur ein bisschen größer als der Durchmesser der Schnur (a), damit die Schnur (a) sich leicht durch die Löcher bewegen kann bzw. durch diese gezogen werden kann.

[0021] Ein Ende der Schnur (a) ist in einer Schlingen-Form als Ring oder Schlaufe (a0) und das andere Ende ist in einer normalen Linien-Form (a1) vorgesehen. Das Linien-Form-Ende (a1) führt durch das Schlaufen-Ende (a0). Die Schnur (a) bildet dadurch eine Schnur-Schlinge, siehe in Fig.2. Der Durchmesser des Schlaufen-Endes (a0) ist ebenfalls nur ein bisschen größer als der Durchmesser der Schlingen-Schnur (a), damit die Schnur (a) sich einerseits durch die Schlinge (a0) bewegen und andererseits relativ gespannt bleiben kann.

[0022] Die Schlingen-Schnur (a) besteht aus dem gleichen Material, welches im Markt üblicher Weise für die Schnur (e) zur Verbindung zwischen dem Teebeutel und seinem Etikett (d) verwendet wird, z. B. aus Baumwolle.

[0023] Ein leichter und dünner Griff (b) ist am Linien-Form-Ende (a1) befestigt, der aus einem wasserdichten und in heißem Wasser formhaltenden Material, z. B. aus Bambus, besteht. Der Griff (b) ist ähnlich der Form eines Dolches (Fig.3), einer Büroklammer (Fig.4) oder eines Clips und wird an den oberen Teil des Teebeutels eingesteckt, welcher das Ziehen des Tees nicht behindert, siehe in Fig. 1, Fig. 5 und Fig. 6. Der Griff (b) kann auch alternativ im Etikett (d) befestigt werden, jedoch können sich die beiden Schnüre (a) und (e) dadurch eventuell ineinander verwickeln.

[0024] Nach dem Gebrauch des Teebeutels (t) hebt eine Hand (Hand 1) diesen mit Hilfe des Etiketts (d) aus dem Teewasser, während die andere Hand (Hand 2) den Griff (b) packt. Dann zieht Hand 1 am Etikett (d) und gleichzeitig Hand 2 am Griff (b) in entgegengesetzte Ziehrichtungen, während sich der Teebeutel (t) über seiner Tasse (u) befindet. Das restliche Teewasser wird damit in die Teetasse gepresst (Fig.7 und Fig.8).

[0025] Um mehr Teewasser auszupressen, ist es sinnvoll, wenn mehr als eine Schlingen-Schnur in einem Teebeutel befestigt wird. Fig. 9 zeigt einen solchen Teebeutel mit zwei Schlingen-Schnüren (a, a'). Dabei sind die beiden freien bzw. die Linien- Enden (a1) der Schnüre an einem gemeinsamen Griff (b) befestigt.

[0026] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile sind somit insbesondere in folgenden Punkten zu sehen:

1. Es wird kein Besteck, z. B. Teelöffel, oder anderes Werkzeug mehr gebraucht, wodurch kein Wasser/Spülmittel mehr für deren Spülung benötigt wird und die Teezubereitung bzw. der Teeservice leichter und auch schneller ist.
Dies ist sicher ein sparendes Mittel für den Teekonsum in Privathaushalten. Dies ist jedoch auch eine große Ersparnis für Gastronomie, Hotels, Altenheime, Konferenzen usw., wo Tee täglich bei jeder Mahlzeit und jeder Pause konsumiert wird, wobei Teebeutel massenhaft verwendet werden.

2. Die vorliegende Erfindung benötigt zur Herstellung deutlich weniger Material und weniger Aufwand als für irgendein Werkzeug, keine wasserdichte Teetasche oder Führungen vertikal um den Teebeutel. Auch kann der Griff (b) weiter im Alltagsleben verwendet werden, wenn er in Büroklammer-Form bereitgestellt wird.

3. Die praktische Verwendung /Nutzung dieser Erfindung ist einfach.
Vorteilfazit: umweltfreundlicher und einfacher als die bislang bekannten Teebeutel.


Bezugszeichenliste



[0027] 

a - Schnur in Schlingen-Form, Schnur-Schlinge, Schlingen-Schnur

a' - zweite Schnur in Schlingen-Form, Schnur-Schlinge, Schlingen-Schnur

a0 - das Schlaufen-Ende der Schnur (a), Schlaufe

a1 - das Linien-Ende der Schnur(a)

o1, o2, o3, o4 - Löcher

o10, o20, o30, o40 -jeweils gegenüber von o1, o2, o3, o4 stehenden Löchern

b - Griff

c - Höhe der Schnur (a)

c' - Höhe der Schnur (a')

cz - Abstand zwischen a und a'

d - Etikett

e - Etikett-Schnur

t - Teebeutel

u - Tasse




Ansprüche

1. Teebeutel mit einer oder mehreren Kammern und einer mittigen Schnur mit Etikett am oberen Teil des Teebeutels, wobei um den Umfang des Teebeutels außen eine Schnur zum Auspressen des Teebeutels geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,

- dass am Teebeutel eine Schnur als Etikett-Schnur (e) einerseits am ganz oberen Teil des Teebeutels befestigt ist, während am anderen Schnur-Ende das Etikett (d) angebracht ist,

- dass der Teebeutel (t) zudem von mindestens einer Schnur als Schlingen-Schnur (a, a') ungefähr horizontal umfasst ist, die dabei durch einige quer durch den Teebeutel (t) eingebrachte Löcher (o1, o2, o3, o4; o10, o20, o30, o40) hindurchgeführt und gehalten ist, um den Außenrand vom Teebeutel mindestens eine Schnur-Schlinge bildend,

- wobei die mindestens eine ungefähr horizontale Schlingen-Schnur (a, a') ein Ende in Form eines Ringes oder einer Schlaufe (a0) hat, während das andere Ende als freies Schnurende (a1) frei durch den Ring oder die Schlaufe verschiebbar hindurch geführt ist, mindestens eine Schnur-Schlinge bildend, und einen Griff (b) trägt.


 
2. Teebeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Griff (b) aus einem dünnen, leichten, wasserdichten und auch im heißen Wasser formfesten Material besteht.
 
3. Teebeutel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Griff (b) die Form eines Dolches, eines Plättchens, eines Hakens, einer Büroklammer oder eines Clips besitzt ist und in den ganz oberen Teil des Teebeutels (t) eingesteckt oder im Etikett (d) des Teebeutels befestigt ist.
 
4. Teebeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Löcher jeweils nahe dem äußeren Rand quer hindurchgeführt in der Nähe von den Falten- bzw. Verbindungsstellen zwischen den Teebeutelseiten befinden, deren Höhe (c) ungefähr gleich der Höhe der ausgelaugten Teeblätter ist und deren Durchmesser geringfügig größer als der Durchmesser der Schlingen-Schnur (a) ist.
 
5. Teebeutel nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet,
dass zwei oder mehr Schnur-Schlingen (a, a') um einen Teebeutel geführt vorgesehen sind, die sich zwischen der Höhe der ausgelaugten Teeblätter und dem Teebeutelboden verteilen und deren Distanz (c', cz) voneinander gleichmäßig ist oder sich von unten nach oben vergrößert.
 
6. Teebeutel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die freien Schnur-Enden (a1) der mehreren Schlingen-Schnüre (a, a') gemeinsam an einem gemeinsamen Griff (b) befestigt sind.
 




Zeichnung
















Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente