[0001] Die Erfindung betrifft einen an einem Unterwagen einer Baumaschine mit Kettenlaufwerk
angeordneten Ausleger, der in Fahrtrichtung der Baumaschine seitlich absteht, wobei
der Ausleger mit einem beweglichen Auslegerarm ausgestattet ist.
[0002] Ein derartiger Ausleger ist aus der
US 4,953,625 als anpassbare Planiervorrichtung an einer Ketten-geführten Erdbaumaschine bekannt.
Der Ausleger ist am Unterwagen innerhalb des Kettenlaufwerks befestigt und weist einen
Auslegerarm auf, der in Fahrtrichtung seitlich von der Baumaschine absteht. Damit
ist ein Seitenausleger bekannt, der die an seinem Anbaugerät wirkenden Kräfte nahe
am Boden direkt in das Kettenfahrwerk der Baumaschine einleitet.
[0003] Ferner sind Ausleger grundsätzlich an Planierraupen bekannt, bei denen das Planierschild
um eine horizontale, innerhalb der Kettenführung und rechtwinklig zur Fahrzeuglängsachse
angeordnete Achse, meist mit der Achse der hinteren Laufrolle übereinstimmend schwenkbar
gehaltert ist.
[0004] Die
US 3,298,547 beschreibt eine Erdbearbeitungsmaschine mit Kettenlaufwerk, die am Unterwagen innerhalb
des Kettenlaufwerks angelenkt einen Ausleger aufweist, auf dem ein Eingefäßstandbagger
um eine vertikale Achse drehbar aufgestellt ist. Diese Anordnung ist für eine kontinuierlich
fortschreitende Bearbeitung (Bodenglättung) nicht geeignet.
[0005] Ferner sind Seitenausleger an Radfahrzeugen bekannt, die ein seitliches Arbeiten,
beispielsweise im Randbereich von Verkehrswegen zum sogenannten Profilschneiden, erlauben.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Ausleger an einer Baumaschine für
einen seitlichen Einsatz in Fahrtrichtung neben dieser Baumaschine mit gleichwohl
erheblichen Lasten und somit Drehmomenten, wie beispielsweise für das seitliche Planieren,
Grabenfräsen oder Asphaltfräsen anzugeben, der stabil und auch für die Anwendung für
schwierige Baugründe geeignet ist und dabei ein schnelles Auswechseln des Auslegers
und/oder der Anbaugeräte erlaubt.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Ausleger gemäß Anspruch 1.
[0008] Dadurch, dass der Ausleger mit einer Auslegerbefestigungsplatte zur abnehmbaren Befestigung
am Unterwagen innerhalb des Kettenlaufwerks befestigt ist und der Ausleger mit einer
Schnellkupplungsplatte am distalen Ende des Auslegerarms zum Halten von Anbaugeräten
ausgestattet ist, kann durch die abnehmbare Befestigung dieser Seitenausleger bei
Nichtgebrauch und insbesondere zum Transport der Baumaschine mit geringem Aufwand
abgebaut und an einer neuen Baustelle wieder angesetzt werden. Ebenso sind die Anbaugeräte
für den jeweiligen Einsatzzweck über die standardisierte Schnellkupplungsplatte jederzeit
wechselbar.
[0009] Wenn der Auslegerarm einen teleskopierbaren Abschnitt nahe der Schnellkupplungsplatte
aufweist, kann der Arbeitsabstand des an der Schnellkupplungsplatte angebrachten Anbaugerätes
in Fahrtrichtung seitlich von der Baumaschine auf die gewünschte Arbeitsentfernung
passend eingestellt werden.
[0010] Dadurch, dass die Auslegerbefestigungsplatte zur abnehmbaren Befestigung am Unterwagen
innerhalb des Kettenlaufwerks ein Wechselsystem aufweist, kann der gesamte Ausleger
für den Transport besonders schnell und einfach abgebaut und wieder montiert werden.
Ferner ist ein Wechsel von einem Auslegertyp zu einem anderen Auslegertyp erheblich
erleichtert.
[0011] Wenn der Auslegerarm eine Parallelverstellung nahe der Auslegerbefestigungsplatte
aufweist, kann eine feinfühlige Höheneinstellung des am Ausleger angebauten Anbaugeräts
erreicht werden, ohne dass dieser in seiner räumlichen Orientierung gekippt, geschwenkt
oder verdreht wird. Die Parallelverstellung wird bevorzugt über einen ersten Hydraulikzylinder
angesprochen, der diagonal über die parallelogrammartig angelenkten Schenkel der Parallelverstellung
verspannt ist.
[0012] Dadurch, dass an der Befestigungsplatte eine erste lotrechte Schwenkachse vorgesehen
ist, kann bei Nichtgebrauch des Seitenauslegers beziehungsweise für den Transport
der Baumaschine von einer Baustelle zur nächsten der Ausleger platzsparend seitlich
angeschwenkt werden.
[0013] Dadurch, dass an der Schnellkupplungsplatte eine dritte lotrechte Schwenkachse vorgesehen
ist, kann das am Auslegerarm über die Schnellkupplungsplatte angebrachte Anbaugerät
im jeweils gewünschten Arbeitswinkel ausgerichtet werden. Bevorzugt ist zum Schwenken
um die dritte lotrechte Schwenkachse ein dritter Hydraulikzylinder vorgesehen, beispielsweise
kann der dritte Hydraulikzylinder über einen kurzen Schwenkarm an der dritten lotrechten
Schwenkachse so angelenkt werden, dass die Schnellkupplungsplatte und somit das daran
befestigte Anbaugerät jeweils beidseitig vom Totpunkt dieses Schwenkmechanismusses
um jeweils ca. 90° verschwenkt werden kann. Der Totpunkt kann dabei durch geschicktes
Ansteuern des Hydraulikzylinders oder durch manuelle Hilfe am Anbaugerät durch eine
Hilfsperson überbrückt werden.
[0014] Wenn als Anbaugeräte zum bedarfsweisen Befestigen an der Schnellkupplungsplatte ein
Planierschild, eine Grabenfräse, eine Asphalteinbaubohle, ein Verdichterrad oder ein
Erosionsschutzstreifenbearbeiter vorgesehen sind, können eine Vielzahl von seitlichen
(Erd-)Bearbeitungen kontinuierlich fortschreitend ausgeführt werden, ohne, dass der
Seitenraum befahren werden muss. So können beispielsweise Radwege neben einer Straße
planiert, erstellt und verfestigt werden. Ebenso können Straßen-begleitende Drainagegräben
effektiv mit einer Grabenfräse erstellt werden.
[0015] Dadurch, dass zwischen der Parallelverstellung und dem teleskopierbaren Abschnitt
eine zweite lotrechte Schwenkachse mit Flanschplatte vorgesehen ist, kann der Ausleger
bei Nichtgebrauch quasi seitlich und vorne (bzw. hinten) um die Baumaschine herum
zum Transport angeklappt werden. Somit kann vermieden werden, dass der komplette Ausleger
bei jeder Arbeitsunterbrechung, bei Transportfahrten oder bei Nichtgebrauch jeweils
vollständig von der Baumaschine getrennt werden muss.
[0016] Wenn an der Flanschplatte eine horizontale Schwenkachse vorgesehen ist, kann die
Höhenlage und damit der Arbeitsbereich für das am Ende des Auslegerarms angesetzte
Anbaugerät nochmals verändert werden. Im Gegensatz zur Parallelverstellung wird dabei
jedoch keine allein parallele Höhenlageänderung erreicht, sondern der gesamte teleskopierbare
Abschnitt des Auslegerarms mit der daran angesetzten Schnellkupplungsplatte und dem
daran sitzenden Anbaugerät um die horizontale Achse verschwenkt.
[0017] Um bei besonders kraftaufnehmenden Tätigkeiten mit dem jeweils montierten Anbaugerät
eine wirksame Übertragung und Ableitung der daraus resultierenden Drehmomente, insbesondere
bei weit ausgefahrenem Ausleger zu erreichen, ist eine Verstärkungsstrebe zwischen
dem Unterwagen und dem Auslegerarm vorgesehen.
[0018] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen
detailliert beschrieben
[0019] Darin zeigt:
- Fig. 1
- in einer teils geschnittenen Seitenansicht einen Ausleger an einem Kettenfahrwerk
und
- Fig. 2
- den an einer kettengeführten Baumaschine angeordneten Ausleger gemäß Fig. 1 in einer
Draufsicht.
[0020] In Fig. 2 ist eine kettengeführte Baumaschine 1 in einer skizzenhaften Teilaufsicht
dargestellt. Die Baumaschine 1 weist einen Unterwagen 10 auf, an dem ein Kettenlaufwerk
11 vorgesehen ist. Im in Fig. 2 dargestellten rechten Kettenlaufwerk 11 ist innerhalb
der Kettenführung nahe einer vorderen Laufrolle 13 eine Befestigungsplattenbasis 12
am Unterwagen 10 vorgesehen.
[0021] An der Befestigungsplattenbasis 12 ist ein Ausleger 2 mit einem im Wesentlichen gradlinigen
Auslegerarm 20 über eine flanschartige Auslegerbefestigungsplatte 22 an der Baumaschine
1 befestigt. Zum Anklappen des Auslegers 2 an die Baumaschine 1 (parallel zur Fahrtrichtung
X) ist eine erste lotrechte Schwenkachse 21 zur schwenkbaren Befestigung der Auslegerbefestigungsplatte
22 an der Befestigungsplattenbasis 12 vorgesehen.
[0022] An der Auslegerbefestigungsplatte 22 sitzt der Ausleger 2, beispielsweise horizontal
ausgerichtet, jedoch im Winkel von 45° zur Fahrtrichtung X der Baumaschine 1 schräg
seitlich nach vorn gerichtet. Von der Auslegerbefestigungsplatte 22 aus gesehen beginnt
der Ausleger 2 mit einer Parallelverstellung 3, die in Form eines Parallelogramms
angeordnete Schenkel 34 aufweist, wobei in einer Diagonalen ein erster Hydraulikzylinder
31 zur Höhenverstellung des abwärtigen Endes der Parallelverstellung 3 mit seiner
Flanschplatte 33 ausgebildet ist.
[0023] Wie in Fig. 1 dargestellt, ist an der Flanschplatte 33 über eine zweite lotrechte
Schwenkachse 32 ein Flanschplattenanschluss 43 so angelenkt, dass der am Flanschplattenanschluss
43 weiter anschließende Auslegerarm 20 für den Transport oder Nichtgebrauch des Seitenauslegers
um den Unterwagen 10 der Baumaschine 1 herumgeschwenkt werden kann (Transportstellung).
[0024] Der Auslegerarm 20 besteht in Verlängerung des Flanschplattenanschlusses 43 aus einem
teleskopierbaren Abschnitt 4 mit einem Außenrohr 41 und einem darin teleskopierbar
geführten Innenrohr 42. Zum Auseinanderschieben des teleskopierbaren Abschnitts ist
im Innenrohr 42 ein zweiter Hydraulikzylinder 46 vorgesehen. Ferner ist in Fig. 1
in der Seitenansicht erkennbar, dass nahe am Flanschplattenanschluss 43 eine horizontale
Schwenkachse 45 vorgesehen ist, mit der der teleskopierbare Abschnitt 4 des Auslegerarms
20 nach oben oder unten schwenkbar ausgebildet ist. Zum Betätigen ist zwischen dem
Flanschplattenanschluss 43 und dem teleskopierbaren Abschnitt 4 auf dem Außenrohr
41 ein vierter Hydraulikzylinder 44 vorgesehen.
[0025] Am distalen Ende des teleskopierbaren Abschnitts 4 ist eine Schnellkupplungsplatte
5 über eine dritte lotrechte Schwenkachse 53 mittels an der Schnellkupplungsplatte
5 vorstehendem Betätigungshebel 51 über einen dritten Hydraulikzylinder 52 schwenkbar
angeordnet. Bevorzugt kann dabei die Schnellkupplungsplatte 5 um einen durch den Anstellwinkel
des Betätigungshebels 51 bewirkten Totpunkt um 90° nach links und 90° nach rechts
verschwenkt werden. Die Schnellkupplungsplatte 5 bzw. das daran angesetzte, hier nicht
dargestellte Anbaugerät wird zur Überwindung des Totpunktes manuell darüber bzw. durch
geschickte Ansteuerung des dritten Hydraulikzylinders 52 und Bewegungsbeharrung über
diesen Totpunkt fernbetätigt hinwegbewegt.
[0026] Der Ausleger 2 wird über elektrische und hydraulische Versorgungsleitungen von der
Baumaschine 1 versorgt. Bevorzugt kann dafür der Durchtrieb am Unterwagen 10 entsprechend
geändert werden. Die Hydraulikleitungen sowie auch die elektrischen Leitungen können
dann im Ausleger 2 bis zur Schnellkupplungsplatte 5 verlängert werden, sodass dort
die erforderliche elektrische und/oder hydraulische Versorgung eines entsprechenden
Anbaugerätes sichergestellt ist.
[0027] Falls nicht ausreichend Steuerkanäle und/oder einzeln ansteuerbare Hydraulikschläuche
vorliegen, kann die Steuerung auch per gesonderter Fernbedienung, bevorzugt per Funk
erfolgen. Somit können eine Vielzahl von Zusatzfunktionen zur Steuerung der Hydraulikzylinder
31, 44, 46, 52 über diese gesonderte Fernsteuerung angesteuert werden. Darüberhinaus
ist noch eine hydraulische und elektrische Versorgung des jeweilig an der Schnellkupplungsplatte
5 befestigten Anbaugerätes möglich und steuerbar.
[0028] Geeignete Anbaugeräte sind beispielsweise Planierschild, Grabenfräse, Asphalteinbaubohle,
Verdichterrad oder eine Asphaltfräse. Selbstverständlich sind auch andere geeignete
Anbaugeräte an der Schnellkupplungsplatte 5 montierbar. Besonders bevorzugt ist die
Montage eines Planieranbaugerätes gemäß paralleler Gebrauchsmusteranmeldung des Erfinders
mit gleichem Zeitrang.
[0029] Zur Versteifung des Auslegers 2 ist, wie in Fig. 2 in der Draufsicht dargestellt,
eine Verstärkungsstrebe 6 zwischen einem Anlenkpunkt 61 am Unterwagen 10 nahe der
hinteren Laufrolle 14 des Kettenlaufwerks 11 und einem Anlenkpunkt 62 am Auslegerarm
20 vorgesehen, der durch die dreieckige Abstützung eine deutliche Versteifung des
seitlichen Auslegers 2 ermöglicht.
[0030] Eine kettengeführte Baumaschine 1 mit dem erfindungsgemäßen Seitenausleger 2 zeichnet
sich dabei insbesondere durch die hohe Festigkeit und damit die wirksame Übertragung
von am Anbaugerät wirkenden Kräften direkt auf das kettengeführte Fahrwerk der Baumaschine
1 aus, womit im Wesentlichen Drehmomente auf die Baumaschine 1 wirken, die ein Gieren
(Bewegen um die senkrechte Fahrzeugachse) bewirken, dem durch das Kettenlaufwerk leicht
gegengesteuert werden kann. Für den Transport des Fahrzeugs zu neuen Baustellen bzw.
beim Verwenden der Baumaschine ohne Nutzung des Seitenauslegers, kann dieser durch
die vorgesehenen ersten Schwenkachse 21 und zweiten Schwenkachse 32 so um den Unterwagen
10 herangeschwenkt werden, dass der angelegte Ausleger kaum beim sonstigen Gebrauch
der Baumaschine stört. Selbstverständlich kann der Ausleger auch komplett von der
Baumaschine an der Schnittstelle Befestigungsplattenbasis 12 mit der Befestigungsplatte
22 abgenommen werden.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Baumaschine
- 10
- Unterwagen
- 11
- Kettenlaufwerk
- 12
- Befestigungsplattenbasis
- 13
- vordere Laufrolle
- 14
- hintere Laufrolle
- 2
- Ausleger
- 20
- Auslegerarm
- 21
- erste lotrechte Schwenkachse
- 22
- Auslegerbefestigungsplatte
- 3
- Parallelverstellung
- 31
- erster Hydraulikzylinder
- 32
- zweite lotrechte Schwenkachse
- 33
- Flanschplatte
- 34
- parallelogrammförmige Schenkel
- 4
- teleskopierbarer Abschnitt
- 41
- Außenrohr
- 42
- Innenrohr
- 43
- Flanschplattenanschluss
- 44
- vierter Hydraulikzylinder
- 45
- horizontale Schwenkachse
- 46
- zweiter Hydraulikzylinder
- 5
- Schnellkupplungsplatte
- 51
- Betätigungshebel
- 52
- dritter Hydraulikzylinder
- 53
- dritte lotrechte Schwenkachse
- 6
- Verstärkungsstrebe
- 61
- Anlenkpunkt Unterwagen
- 62
- Anlenkpunkt Auslegerarm
- X
- Fahrtrichtung
1. An einem Unterwagen (10) einer Baumaschine (1) mit Kettenlaufwerk (11) angeordneter
Ausleger (2), der in Fahrtrichtung (X) der Baumaschine (1) seitlich absteht, wobei
der Ausleger (2) mit einem beweglichen Auslegerarm (20) ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (2) mit einer Auslegerbefestigungsplatte (22) zur abnehmbaren Befestigung
am Unterwagen (10) innerhalb des Kettenlaufwerks (11) befestigt ist und der Ausleger
(2) mit einer Schnellkupplungsplatte (5) am distalen Ende des Auslegerarms (20) zum
Halten von Anbaugeräten ausgestattet ist.
2. Ausleger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslegerarm (20) einen teleskopierbaren Abschnitt (4) nahe der Schnellkupplungsplatte
(5) aufweist.
3. Ausleger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslegerbefestigungsplatte (22) zur abnehmbaren Befestigung am Unterwagen (10)
innerhalb des Kettenlaufwerks (11) ein Wechselsystem aufweist.
4. Ausleger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslegerarm (20) eine Parallelverstellung (3) nahe der Auslegerbefestigungsplatte
(22) aufweist.
5. Ausleger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Auslegerbefestigungsplatte (22) eine erste lotrechte Schwenkachse (21) vorgesehen
ist, um den Auslegerarm (20) parallel oder antiparallel zur Fahrtrichtung (X) an den
Unterwagen (10) der kettengeführten Baumaschine (1) heranschwenken zu können.
6. Ausleger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schnellkupplungsplatte (5) eine dritte lotrechte Schwenkachse (53) vorgesehen
ist, um die am Auslegerarm (20) befestigte Schnellkupplungsplatte (5) und somit ein
daran angesetztes Anbaugerät schwenkbar auszubilden.
7. Ausleger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schwenken um die dritte lotrechte Schwenkachse (53) ein dritter Hydraulikzylinder
(52) vorgesehen ist, wobei der Schwenkbereich 90° bis 270° , insbesondere ca. 180°
beträgt.
8. Ausleger nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Anbaugeräte zum bedarfsweisen Befestigen an der Schnellkupplungsplatte (5) ein
Planierschild, eine Grabenfräse, eine Asphalteinbaubohle, ein Verdichterrad oder ein
Erosionsschutzstreifenbearbeiter vorgesehen sind.
9. Ausleger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Parallelverstellung (3) und dem teleskopierbaren Abschnitt (4) eine
zweite lotrechte Schwenkachse (32) mit Flanschplatte (33) vorgesehen ist, um den teleskopierbaren
Abschnitt (4) des Auslegerarms (20) in Fahrtrichtung (X) vor oder hinter dem Unterwagen
(10) heranschwenken zu können.
10. Ausleger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Flanschplatte (33) eine horizontale Schwenkachse (45) vorgesehen ist, um den
teleskopierbaren Abschnitt (4) aufwärts und/oder abwärts kippen zu können.
11. Ausleger nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verstärkungsstrebe (6) zwischen dem Unterwagen (10) und dem Auslegerarm (20)
vorgesehen ist, die eine versteifende Abstützung des Auslegerarms (20) am Unterwagen
(10) bildet.