(19)
(11) EP 2 966 387 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
13.01.2016  Patentblatt  2016/02

(21) Anmeldenummer: 15175777.0

(22) Anmeldetag:  08.07.2015
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F25D 3/08(2006.01)
F25D 11/00(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA

(30) Priorität: 09.07.2014 DE 102014109635

(71) Anmelder: Hilberer, Franz
78234 Engen (DE)

(72) Erfinder:
  • Hilberer, Franz
    78234 Engen (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte und Rechtsanwalt Weiß, Arat & Partner mbB 
Zeppelinstraße 4
78234 Engen
78234 Engen (DE)

   


(54) EISABSCHMELZWAGEN


(57) Die Erfindung betrifft einen Eisabschmelzwagen (E) mit einer Abtauwanne (1) mit einem Temperaturfühler (2).




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Eisabschmelzwagen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

STAND DER TECHNIK



[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschieden Eisabtauwagen bekannt und gebräuchlich. In diesem Zusammenhang wird auf die DE 20 2009 014 153 U1 hingewiesen, welche einen Eisabtauwagen beschreibt, bei der allerdings eine ständige Überwachung des Eisabtauwagens durch eine Person benötigt.

AUFGABE DER ERFINDUNG



[0003] Aufgabe der Erfindung ist es einen Eisabschmalzwagen zur Verfügung zu stellen, welcher eine vereinfachte Handhabung ermöglicht und dabei Personalkosten einspart.

LÖSUNG DER AUFGABE



[0004] Zur Lösung der Aufgabe führen die Merkmale nach Anspruch 1.

[0005] Ein erfindungsgemässer Eisabschmelzwagen weist eine Abtauwanne auf. Diese weist in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Maße 1000mm x 600mm x 400mm auf. Sie besteht aus einem Werkstoff, welcher beispielsweise aus Metall oder Kunststoff sein kann. Neben den oben aufgeführten Maßen sind auch andere Maße denkbar. Der erfindungsgemäße Eisabschmelzwagen weist einen Temperaturfühler auf. Der Temperaturfühler ist geeignet zur Erfassung der Temperatur des Innenbereichs der Abtauwanne. Der Innenbereich stellt den Bereich der Abtauwanne dar, welcher bei ordnungsgemäßem Gebrauch mit abzutauendem Eis gefüllt wird.

[0006] Der Temperaturfühler steht mit einem Thermostat in Wirkverbindung. Das bedeutet, dass der Temperaturfühler die erfassten Temperaturen im Innenbereich der Abtauwanne an den Thermostat weiterleitet.

[0007] Die erfindungsgemässe Abtauwanne umfasst eine Heizvorrichtung. Die Heizvorrichtung kann auf verschiedene Arten ausgestaltet sein. So ist es beispielsweise möglich, dass ein Tauchsieder in den Innenbereich der Abtauwanne eingelassen wird. Es ist aber auch denkbar, dass die Wandungen der Abtauwanne eine Heizspule beinhalten.

[0008] Unabhängig davon, ob nun die Heizspule oder der Tauchsieder als Heizvorrichtung zum Einsatz kommt, ist die Heizvorrichtung und/oder der Thermostat über ein Bedienpanel gekoppelt. Das bedeutet, dass über das Bedienpanel gesteuert wird, ob, wie lange und wann die Heizvorrichtung ihre Heizleistung erbringen soll. Dabei werden die Daten des Temperaturfühlers, welche zu dem Thermostat geleitet werden, ausgewertet. Nach der Auswertung sendet der Thermostat ein Signal an das Bedienpanel, dass eine voreingestellte Temperatur erreicht worden ist.

[0009] Das Bedienpanel stellt in diesem Zusammenhang die zentrale Steuereinheit dar. Es ist denkbar, dass der Thermostat als ein Teil des Bedienpanels sein kann. Der Temperaturfühler sendet folglich die Temperaturdaten an das Bedienpanel, an dem eine gewünschte Zieltemperatur voreinstellbar ist. Sobald die Zielltemperatur im Inneren der Abtauwanne erreicht ist, sendet das Bedienpanel ein Abschaltsignal an die Heizvorrichtung. Sollte die Temperatur im Inneren der Abtauwanne unter die eingestellte Zieltemperatur fallen, weil beispielsweise neues Eis in die Abtauwanne gebracht wird, so sendet der Temperaturfühler wiederum ein Signal an das Thermostat, welches dann wiederum die Heizvorrichtung aktiviert, um das Innere der Abtauwanne aufzuheizen, bis die Zieltemperatur im Inneren der Abtauwanne erreicht ist und das neu eingebrachte Eis auch geschmolzen ist.

[0010] Der Eisabschmelzwagen weist unterhalb der Abtauwanne ein fahrbares Untergestell auf. Das fahrbare Untergestell weist Laufräder auf, welche die einfache Fortbewegung des Eisabschmelzwagens ermöglichen sollen.

[0011] Weiter weist die Abtauwanne einen Ablauf auf. Der Ablauf kann entweder manuell oder nicht-manuell gesteuert werden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist der Ablauf ein Kugelventil auf. Das Kugelventil kann in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ebenfalls über das Bedienpanel angesteuert werden. Das heisst, dass das Kugelventil automatisch geöffnet und geschlossen werden. So kann es am Bedienpanel beispielsweise derart eingestellt werden, dass nach jedem Erreichen der Zieltemperatur das Kugelventil geöffnet wrid, um das geschmolzene Eis abzulassen.

[0012] Daneben weist der Eisabschmelzwagen auch eine Haltestange auf, welche das Verschieben des Eisabschmelzwagens erleichtern soll.

FIGURENBESCHREIBUNG



[0013] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der anchfolgendn Beschreibung eine erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels anhand der Figuren; die Zeichungen zeigen in
Figur 1
eine perspektivische Ansicht auf einen Eisabschmelzwagen von schräg oben;
Figur 2
eine Seitenansicht des Eisabschmelzwagen aus Figur 1;
Figur 3
eine Frintansicht des Eisabschmelzwagens aus Figur 1;
Figur 4
eine Draufsicht auf den Eisabschmelzwagen aus Figur 1.


[0014] Der erfindungsgemässe Eisabschmelzwagen E weist eine Abtauwanne 1 auf. Unterhalb der Abtauwanne 1 ist ein fahrbares Untergestell 7 gegeben. Das fahrbare Untergestell 7 weist viel Laufräder 11 auf. Weiter weist das fahrbare Untergestell 7 einen Viereckrahmen auf, auf den die Abtauwanne 1 aufgeschweisst ist. Weiter ist ein Tauchsieder 4 gezeigt, welcher über ein Stromkabel 13 an eine Stromquelle angeschlossen ist. Der Tauchsieder 4 wird bei bestimmungsgemäßem Gebrauch in die Abtauwanne 1 gelegt, um das darin befindliche Eis abzuschmelzen. Weiter ist in Figur 1 ein Bedienpanel 6 gezeigt, welcher einen Thermostat 3 umfasst.

[0015] Daneben weist die Abtauwanne 1 eine Haltestange 10 auf. Weiter ist ein Haltehaken 12 vorhanden. Der Haltehaken 12 kann beispielsweise zum Aufrollen des Stromkabels 13 genutzt werden. Weiter ist eine nicht gezeigte Tauchsiederhalterung im Inneren der Abtauwanne 1 vorhanden.

[0016] Die Tauchsiederhalterung kann beispielsweise einen Magnet aufweisen, der es auf einfache Weise erlauben würde, dass sie an unterschiedlichen Stellen im Inneren der Abtauwanne 1 festgelegt wird und der Tauchsieder 4 somit immer in optimaler Position zu dem aufzutauenden Eis wäre.

[0017] In Figur 2 ist neben den in Figur 1 gezeigten Merkmalen auch ein Ablauf 8 und ein Kugelventil 9 zu erkennen. Die Abtauwanne 1 weist den Ablauf 8 an einer geeigneten Stelle auf. Der Ablauf 8 wiederum umfasst ein Kugelventil 9. Das Kugelventil 9 kann entweder manuell oder automatisch über das Bedienpanel 6 geöffnet und/oder geschlossen werden.

[0018] In Figur 3 ist eine Frontansicht gezeigt, wobei darauf verzichtet wird, dass die oben bereits beschriebenen Merkmale nicht nochmals wiederholt werden. Vielmehr sollen die zu den Figuren 1 und 2 gemachten Ausführungen auch für die Figur 3 gelten. Insbesonder soll dies der Fall sein, wenn die gleichen Merkmale mit den gleichen Bezugsziffern versehen sind.

[0019] In Figur 4 ist ein Teil des Bodens der Abtauwanne 1 ausgeshnitten gezeigt, um die in dem Boden der Abtauwanne 1 angeordnete Heizspule 5 sichtbar zu machen. Die Heizspule 5 ist mit einer nicht gezeigten Stromquelle verbunden.

[0020] Der Tauchsieder 4 aus Figur 1 und die Heizspule 5 können gemeinsam oder einzeln in einem erfindungsgemäßen Eisabschmelzwagen E vorhanden sein.

[0021] Außerdem ist in Figur 4 ein Temperaturfühler 2 gezeigt. Der Temperaturfühler 2 ist mit dem Thermostat 3 verbunden. Der Temperaturfühler 2 ist im Inneren der Abtauwanne 1 angeordnet. Bei dem in der Figur 4 gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich der Temperaturfühler 2 am Boden der Abtauwanne 1. Als Boden der Abtauwanne 1 wird der Bereich angesehen, welcher bei bestimmungsgemäßem Gebrauch im Wesentlichen parallel zu einem Untergrund angeordnet ist. Der Temperaturfühler 2 kann aber an jeder beliebigen Stelle des Eisabschmelzwagens E angebracht sein, solange der Temperaturfühler 2 die Temperatur im Inneren der Abtauwanne erfassen kann.

Positionszahlenliste



[0022] 
1.
Abtauwanne
2.
Temperaturfühler
3.
Thermostat
4.
Tauchsieder
5.
Heizspule
6.
Bedienpanel
7.
Untergestell
8.
Ablauf
9.
Kugelventil
10.
Haltestange
11.
Laufrad
12.
Haltehaken
13.
Stromkabel
E -
Eisabschmelzwagen



Ansprüche

1. Eisabschmelzwagen (E) mit einer Abtauwanne (1),
gekennzeichnet durch
einen Temperaturfühler (2).
 
2. Eisabschmelzwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturfühler (2) mit einem Thermostat (3) in Wirkverbindung steht.
 
3. Eisabschmelzwagen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtauwanne (1) eine Heizvorrichtung (4, 5) umfasst.
 
4. Eisabschmelzwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung (4, 5) und/oder der Thermostat (3) über ein Bedienpanel (6) gekoppelt sind.
 
5. Eisabschmelzwagen nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtauwanne (1) ein fahrbares Untergestell (7) aufweist.
 
6. Eisabschmelzwagen nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtauwanne (1) einen Ablauf (8) aufweist.
 
7. Eisabschmelzwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf (8) ein Kugelventil (9) aufweist.
 
8. Eisabschmelzwagen nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Haltestange (10) vorhanden ist.
 




Zeichnung







Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente