[0001] Die Erfindung betrifft eine Geldkassette, die einen Aufnahmebereich zur Aufnahme
von Wertscheinen und mindestens ein bewegliches Element zur Begrenzung dieses Aufnahmebereiches
umfasst. Ferner ist ein Sensor zur Ermittlung der Position des beweglichen Elementes
vorgesehen. Bei dem beweglichen Element handelt es sich insbesondere um einen Seitenbegrenzer
oder eine Andruckeinheit.
[0002] In Geldkassetten, in denen die Wertscheine als ein Wertscheinstapel auf ihren Kanten
stehend aufgenommen sind, ist der Aufnahmebereich durch bewegliche Elemente begrenzt.
Zum einen ist eine Andruckeinheit vorgesehen, mit deren Hilfe die in dem Aufnahmebereich
aufgenommenen Wertscheine in Richtung einer Zufuhr- und/oder Entnahmeöffnung vorgespannt
sind. Durch diese Andruckeinheit wird erreicht, dass die Wertscheine des Wertscheinstapels
immer unter einem Mindestdruck gehalten sind und ein Umkippen verhindert wird sowie
eine sichere Entnahme und Zuführung gewährleistet ist. Hierzu ist die Andruckeinheit
in Zuführrichtung der Wertscheine und entgegen der Zuführrichtung der Wertscheine
beweglich innerhalb der Geldkassette angeordnet.
[0003] Zum anderen weisen Geldkassetten Seitenbegrenzer auf, die relativ zu den Seitenwänden
der Geldkassette in den Aufnahmebereich hinein beweglich sind, um somit die Breite
des Aufnahmebereiches einzustellen. Insbesondere werden diese Seitenbegrenzer genutzt,
um die Breite des Aufnahmebereiches an die Breite der aufzunehmenden Wertscheine anzupassen.
[0004] Bei bekannten Geldkassetten werden resistive Sensoren verwendet, um die Position
der Andruckeinheit zu ermitteln. Über die ermittelte Position der Andruckeinheit kann
dann der Bestand der Geldkassette an Wertscheinen ermittelt werden.
[0005] Ebenso können auch die Positionen der Seitenbegrenzer über resistive Elemente ermittelt
werden, so dass auch hier Fehleinstellungen einfach erkannt werden können.
[0006] Die Verwendung resistiver Sensoren hat den Nachteil, dass diese schmutzanfällig sind.
Gerade bei gebrauchten Banknoten jedoch kann es schnell dazu kommen, dass eine Verschmutzung
erfolgt. Darüber hinaus sind solche resistiven Sensoren fehleranfällig und müssen
aufgrund des ständig ausgeübten Drucks häufig ausgewechselt werden. Auch die Anschaffungskosten
solcher Sensoren ist relativ hoch und der Einbau ist kompliziert.
[0007] Aus dem Dokument
DE 10 2009 006 810 A1 ist eine Geldkassette bekannt, deren Füllstand an Banknoten mittels eines Sensors
bestimmt werden kann.
[0008] Das Dokument
DE 101 95 314 T5 beschreibt die Ermittlung des Bestandes von Münzspeichern mittels Fotosensoren.
[0009] Aus dem Dokument
DE 20 2011 051 121 U1 ist die Verwendung eines induktiven Analogsensors zur Erkennung von Münzen bekannt.
[0011] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Geldkassette anzugeben, bei der auf einfache Weise
zuverlässig die Position von beweglichen Elementen innerhalb der Geldkassette ermittelt
werden kann.
[0012] Diese Aufgabe wird durch eine Geldkassette mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0013] Erfindungsgemäß umfasst der Sensor mindestens einen induktiven Sensor, mit dessen
Hilfe die Position des beweglichen
[0014] Elementes ermittelt werden kann. Die Verwendung von induktiven Sensoren hat den Vorteil,
dass diese kompakt aufgebaut sind, wenig anfällig gegenüber Verschmutzungen sind,
kostengünstig eingekauft werden können und sehr einfach montierbar sind. Darüber hinaus
ermöglichen induktive Sensoren einen platzsparenden Aufbau und eine sehr genaue Ermittlung
der Position.
[0015] Bei dem beweglichen Element handelt es sich insbesondere um einen Seitenbegrenzer
zur Anpassung der Breite des Aufnahmebereiches an die Größe der aufzunehmenden Wertscheine.
Dieser Seitenbegrenzer ist insbesondere an einer Seitenwand des Gehäuses der Geldkassette
relativ zu diesem verstellbar angeordnet.
[0016] Alternativ kann es sich bei dem beweglichen Element auch um eine Andruckeinheit zum
Vorspannen der in dem Aufnahmebereich aufgenommenen Wertscheine in Richtung einer
Öffnung zum Entnehmen und/oder Zuführen von Wertscheinen der Geldkassette handeln.
Diese Andruckeinheit ist insbesondere in eine Zuführichtung der Wertscheine und entgegen
dieser Zuführrichtung der Wertscheine beweglich innerhalb des Aufnahmebereiches der
Geldkassette angeordnet und derart ausgebildet, dass ihre Position in Abhängigkeit
der Anzahl der aufgenommenen Wertscheine derart verändert wird, dass die Wertscheine
immer unter einem Mindestdruck stehen.
[0017] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können auch mehrere
bewegliche Elemente, insbesondere eine Andruckeinheit und zwei Seitenbegrenzer vorgesehen
sein. Es ist sowohl möglich, dass für jedes bewegliches Element ein eigener induktiver
Sensor vorgesehen ist, mit dessen Hilfe die Position dieses beweglichen Elementes
ermittelt werden kann. Diese Sensoren können insbesondere jeweils wie im Folgenden
beschrieben, weitergebildet werden.
[0018] Alternativ kann auch nur ein induktiver Sensor zur Ermittlung der Position von mindestens
zwei beweglichen Elementen vorgesehen sein.
[0019] Die Geldkassette umfasst insbesondere eine Steuereinheit, die in Abhängigkeit der
Position der Andruckeinheit den Füllstand der Geldkassette an Wertscheinen ermittelt.
Somit dient der induktive Sensor als ein Füllstandssensor, mit dessen Hilfe sehr genau
die Anzahl der in dem Aufnahmebereich der Geldkassetten aufgenommenen Wertscheine
ermittelt werden kann.
[0020] Der induktive Sensor umfasst insbesondere eine Spulenanordnung zum Erzeugen eines
magnetischen Wechselfeldes sowie ein metallisches Element, welches relativ zu dem
magnetischen Wechselfeld beweglich ist, so dass in Abhängigkeit der relativen Position
zwischen der Spulenanordnung und dem metallischen Element das metallische Element
das magnetische Wechselfeld unterschiedlich beeinflusst. Ferner hat der induktive
Sensor eine Sensorschaltung, die eine Änderung des magnetischen Wechselfeldes, insbesondere
die Beeinflussung des magnetischen Wechselfeldes in Abhängigkeit der relativen Position
des metallischen Elements relativ zur Spulenanordnung ermittelt. Ferner kann die Sensoreinheit
eine Steuereinheit, insbesondere einen Mikrocontroller umfassen, der die von der Sensorschaltung
ermittelte Änderung des magnetischen Wechselfeldes auswertet und insbesondere an eine
Steuereinheit der Geldkassette ausgibt. Alternativ kann der Mikrocontroller auch Teil
der Steuereinheit der Geldkassette sein.
[0021] Hierdurch wird ein besonders einfacher kompakter Aufbau des induktiven Sensors aus
kostengünstig zu beschaffenden Elementen erreicht. Dennoch wird eine genaue Detektion
der Position des beweglichen Elementes ermöglicht.
[0022] Das metallische Element ist insbesondere in Form eines metallischen Streifens ausgebildet,
wodurch ein besonders kompakter und einfacher Aufbau erreicht wird.
[0023] Ferner kann der induktive Sensor eine Energieversorgungseinheit, beispielsweise eine
Batterie oder einen Akkumulator, umfassen. Alternativ kann die Energieversorgung des
induktiven Senors auch zentral über die Energieversorgung der Geldkassette erfolgen.
[0024] Die Spulenanordnung ist insbesondere in Form einer gedruckten Schaltung ausgebildet,
so dass sich ein besonders flacher, kompakter Aufbau ergibt. Darüber hinaus können
über solche gedruckte Schaltungen auch auf einfache Weise komplexere Spulenformen
ermöglicht werden. Die Spulenanordnung kann sowohl ausschließlich eine als auch mehrere
Spulen umfassen.
[0025] Die Senderschaltung ist insbesondere in Form einer integrierten Schaltung ausgebildet,
so dass auch diese besonders einfach und platzsparend ausgebildet ist. Die Sensorschaltung
ist insbesondere über ein Kabel mit der Spule der Spulenanordnung verbunden. Der Mikrocontroller
ist insbesondere auf der gleichen Platine wie die integrierte Schaltung angeordnet.
Alternativ kann der Mikrocontroller auch an einem anderen Bauteil der Geldkassette
befestigt sein.
[0026] Anstelle eines Mikrokontrollers können als Steuereinheit auch Mikroprozessoren, CPLDs,
DSPs, PSOCs, Statemachines auf Speicherbasis und/oder eine vorkonfigurierte Sensorik
ohne Mikrokontroller verwendet werden.
[0027] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst der induktive Sensor mindestens
eine weitere Spulenanordnung zur Erzeugung eines weiteren magnetischen Wechselfeldes.
Durch das Vorsehen zweier Spulenanordnungen kann die Genauigkeit des induktiven Sensors
weiter erhöht werden. Insbesondere kann hierüber eine differenzielle Messung erreicht
werden. Beispielsweise können hierüber Fertigungstoleranzen und/oder Veränderungen
des Abstandes zwischen dem metallischen Element und der Spulenanordnung ermittelt
und bei der Auswertung entsprechend berücksichtigt werden.
[0028] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das metallische Element an dem
beweglichen Element angeordnet. Die Spulenanordnung ist dann relativ zum Gehäuse der
Geldkassette ortsfest angeordnet und insbesondere derart angeordnet, dass das metallische
Element beim Bewegen des beweglichen Elements zusammen mit diesem beweglichen Element
an der Spulenanordnung in die Bewegungsrichtung des beweglichen Elementes vorbeibewegt
wird.
[0029] Das metallische Element ist insbesondere als ein Metallstreifen ausgebildet und an
der dem Kassettenboden der Geldkassette zugewandten Seite des beweglichen Elementes
angeordnet. Somit nimmt das metallische Element nur sehr geringen Bauraum in Anspruch
und kann auf einfache Weise an bestehende bewegliche Elemente, beispielsweise Seitenbegrenzer
oder Andruckeinheiten von unten angebracht werden.
[0030] Die Spulenanordnung ist insbesondere als eine sich in die Bewegungsrichtung des beweglichen
Elementes erstreckende Platine ausgebildet, die derart an dem Kassettenboden angeordnet
ist, dass das metallische Element beim Bewegen des beweglichen Elementes in einem
vorbestimmten Abstand über die Spulenanordnung hinwegbewegt wird. Je nach Position
des metallischen Elements beeinflusst dieses das durch die Spulenanordnung erzeugte
magnetische Wechselfeld unterschiedlich, so dass hierüber auf einfache Weise die Position
des metallischen Elementes und somit die Position des beweglichen Elements ermittelt
werden kann. Die Spule bzw. die Spulenanordnung ist hierzu insbesondere derart ausgebildet,
dass das von ihr erzeugte magnetische Wechselfeld in Bewegungsrichtung des beweglichen
Elementes gesehen zumindest innerhalb des Verstellbereiches des beweglichen Elementes
an jeder Position unterschiedlich ausgebildet ist, so dass je nach Position des metallischen
Elementes durch dieses eine unterschiedliche Beeinflussung des induktiven Sensors
erfolgt. Unter dem Verstellbereich wird insbesondere derjenige Bereich verstanden,
innerhalb dessen das bewegliche Element planmäßig verstellt werden kann.
[0031] Die Spulenanordnung umfasst insbesondere mehrere in Reihe geschaltete Spulen, wobei
diese Spulen in Bewegungsrichtung des beweglichen Elementes hintereinander angeordnet
sind. Die Spulen weisen hierbei unterschiedliche Windungszahlen auf, so dass das metallische
Element, je nach dem oberhalb welcher dieser Spulen angeordnet ist, einen anderen
Einfluss auf das durch die Spulenanordnung erzeugte magnetische Wechselfeld hat. Dieser
Einfluss kann auf einfache Weise durch den induktiven Sensor bestimmt werden.
[0032] Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann die Spulenanordnung auch
nur eine Spule umfassen, wobei diese derart ausgebildet ist, dass der Abstand ihrer
Windungen zueinander sich in Bewegungsrichtung des beweglichen Elementes verändert,
so dass wiederum je nach Position des metallischen Elementes relativ zur Spulenanordnung
dieses das durch die Spulenanordnung erzeugte magnetische Wechselfeld anders beeinflusst.
[0033] Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann auch die Spulenanordnung
an dem beweglichen Element angeordnet sein und entsprechend das metallische Element
relativ zu dem Gehäuse der Geldkassette ortsfest angeordnet sein. Das metallische
Element ist in diesem Fall derart angeordnet, dass die Spulenanordnung beim Bewegen
des beweglichen Elementes zusammen mit diesen an dem metallischen Element vorbei in
die Bewegungsrichtung transportiert wird.
[0034] Die Spulenanordnung ist in diesem Fall vorzugsweise ebenfalls in Form einer Leiterplatte
ausgebildet. Insbesondere kann in diesem Fall eine einfache herkömmliche Spule verwendet
werden. Es müssen nicht mehrere Spulen in Reihe geschaltet sein und es muss auch keine
aufwendige Spule mit variierenden Windungsabständen verwendet werden. Die Spulenanordnung
ist insbesondere an der dem Kassettenboden zugewandten Seite des beweglichen Elementes
angeordnet.
[0035] Alternativ kann anstelle einer Leiterplatte auch ein Folienprint verwendet werden.
[0036] Das metallische Element ist bei dieser Ausführungsform als eine sich in die Bewegungsrichtung
des beweglichen Elementes erstreckende Platine mit einem Metallstreifen ausgebildet.
Alternativ kann auch ein Metallstreifen ohne Platine verwendet werden. Der Metallstreifen
ist an dem Kassettenboden derart angeordnet, dass die Spulenanordnung beim Bewegen
des beweglichen Elementes in einem vorbestimmten Abstand über den Metallstreifen hinwegbewegt
wird.
[0037] Die Breite des Metallstreifens ist in Bewegungsrichtung des beweglichen Elementes
gesehen zumindest innerhalb des Verstellbereiches des beweglichen Elementes positionsabhängig
unterschiedlich. Somit beeinflusst der metallische Streifen wiederum das von der Spulenanordnung
erzeugte magnetische Wechselfeld in Abhängigkeit der relativen Position der Spulenanordnung
und somit der relativen Position des beweglichen Elements zum metallischen Streifen
unterschiedlich, so dass die Position des beweglichen Elementes einfach und genau
ermittelt werden kann.
[0038] Der Metallstreifen ist insbesondere dreieckig geformt, so dass sich die Breite in
Bewegungsrichtung gesehen kontinuierlich gleichmäßig ändert und somit auf besonders
einfache Art und Weise die Position des beweglichen Elementes ermittelt werden kann.
[0039] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist es durch eine entsprechende Konstruktion
der Geometrie der Spulenanordnung und/oder das Vorsehen mehrerer Spulenanordnungen
auch möglich, mit nur einem induktiven Sensor die Position verschiedener beweglicher
Elemente, beispielsweise die Position von Seitenbegrenzern und einer Andruckeinheit,
zu ermitteln. Hierdurch wird ein besonders einfacher und kompakter Aufbau erreicht.
[0040] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,
die die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen in Zusammenhang mit den beigefügten
Figuren näher erläutert.
[0041] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische, perspektive Darstellung einer Geldkassette gemäß einer ersten Ausführungsform;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines induktiven Sensors;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines Ausschnitts eines induktiven Sensors gemäß einer
ersten Ausführungsform;
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines Ausschnitts eines induktiven Sensors gemäß einer
zweiten Ausführungsform;
- Figur 5
- eine schematische Darstellung eines Ausschnitts eines induktiven Sensors gemäß einer
dritten Ausführungsform;
- Figur 6
- eine schematische, perspektivische Darstellung eines Ausschnitts einer Geldkassette
gemäß einer zweiten Ausführungsform;
- Figur 7
- eine schematische Darstellung eines Ausschnitts eines induktiven Sensors gemäß einer
vierten Ausführungsform; und
- Figur 8
- eine schematische Darstellung eines Ausschnitts eines induktiven Sensors gemäß einer
fünften Ausführungsform.
[0042] In Figur 1 ist eine schematische, perspektivische Darstellung einer Geldkassette
10 gemäß einer ersten Ausführungsform dargestellt. Die Geldkassette 10 weist ein Gehäuse
12 auf, von dem in Figur 1 zur Sichtbarkeit der innenliegenden Elemente ein Deckel
ausgeblendet ist.
[0043] Die Kassette 10 hat einen Aufnahmebereich 14, in dem die aufzunehmenden Wertscheine
in Form eines Wertscheinstapels aufgenommen sind.
[0044] Die Geldkassette 10 weist eine Öffnung 16 auf, durch die die Wertscheine maschinell
dem Aufnahmebereich 14 zugeführt werden können. In dem Aufnahmebereich 14 ist eine
Andruckeinheit 18 vorgesehen, die in Richtung des Doppelpfeiles P1 beweglich ist.
Mit Hilfe der Andruckeinheit 18 werden die als Wertscheinstapel aufgenommenen Wertscheine
in Richtung der Öffnung 16 vorgespannt, so dass die Wertscheine nicht umkippen können.
[0045] Die Andruckeinheit 18 bewegt sich somit in Abhängigkeit der Anzahl der aufgenommenen
Wertscheine fortlaufend in Richtung des Doppelpfeils P1. Somit ist die Position der
Andruckeinheit 18 abhängig von dem Bestand der Geldkassette 10 an Wertscheinen. Daher
kann über die Position der Andruckeinheit 18 auf besonders einfache Weise auch der
Bestand der Geldkassette 10 an Wertscheinen ermittelt werden. Hierzu weist die Geldkassette
10 einen induktiven Sensor 100 auf, mit dessen Hilfe die Position der Andruckeinheit
18 auf einfache Weise sicher bestimmt werden kann. Die Verwendung von induktiven Sensoren
hat den Vorteil, dass diese kompakt aufgebaut sind, wenig verschmutzungsanfällig sind
und einfach montiert werden können.
[0046] In Figur 2 ist eine schematische Darstellung eines induktiven Sensors 100 dargestellt,
wobei dieser schematische allgemeine Aufbau sowohl für den induktiven Sensor 100 der
Geldkassette nach Figur 1 sowie auch für die weiteren noch beschriebenen induktiven
Sensoren gilt.
[0047] Der induktive Sensor 100 weist eine Spulenanordnung 110 auf, über die ein magnetisches
Wechselfeld erzeugt wird. Ferner hat der induktive Sensor 100 ein leitfähiges Element
112, welches relativ zu der Spulenanordnung 110 positionsveränderlich angeordnet ist.
Je nach Position des leitfähigen Elementes 112 relativ zur Spulenanordnung 110 beeinflusst
dieses das magnetische Wechselfeld unterschiedlich. Diese Veränderung wird eine Sensorschaltung
114 des induktiven Sensors 100 detektiert und mit Hilfe einer Steuereinheit 116 des
induktiven Sensors 100 ausgewertet.
[0048] Darüber hinaus kann der induktive Sensor eine Energieversorgungseinheit 118, beispielsweise
eine Batterie oder einen Akkumulator, umfassen.
[0049] Das leitfähige Element 112 ist insbesondere als ein leitfähiger Streifen, vorzugsweise
ein metallischer Streifen, ausgebildet. Die Spulenanordnung 110 kann sowohl eine als
auch mehrere Spulen umfassen, und ist insbesondere als eine Platine mit einer entsprechend
aufgedruckten Spule ausgebildet.
[0050] Beides hat den Vorteil, dass die Elemente sehr kompakt und einfach aufgebaut sind.
Darüber hinaus können bei solchen Platinen auf einfache Weise auch komplexe Spulenformen
realisiert werden.
[0051] Die Sensorschaltung 114 ist insbesondere in Form einer integrierten Schaltung ausgebildet.
Die Steuereinheit 116 ist vorzugsweise ein Mikrocontroller, der auf der gleichen Platine
wie die integrierte Schaltung der Sensorschaltung 114 angeordnet ist. Insgesamt wird
hierdurch ein besonders kompakter induktiver Sensor 100 erreicht, der deshalb häufig
auch als induktiver Miniatursensor bezeichnet wird. Somit nimmt der induktive Sensor
100 in der Geldkassette 10 nur wenig Platz in Anspruch und kann ohne konstruktive
Änderungen auch als Nachrüstlösung in bekannte Geldkassetten 10 integriert werden.
[0052] Bei der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform weist der induktive Sensor 100 einen
nicht sichtbaren leitfähigen Streifen auf, der an der dem Boden 20 der Geldkassette
10 zugewandten Seite der Andruckeinheit 18 angeordnet ist.
[0053] Die Spulenanordnung ist 110 ist als eine Platine ausgebildet, die sich in die Bewegungsrichtung
P1 der Andruckeinheit 18 über die gesamte Breite des Aufnahmebereiches erstreckt.
Bei einer alternativen Ausführungsform kann sich die Spulenanordnung 110 auch nicht
über die gesamte Breite erstrecken. Die Spulenanordnung 110 ist hierbei derart ausgebildet,
dass das leitfähige Element 112 abhängig von seiner Position und somit abhängig von
der Position der Andruckeinheit 18 relativ zur Spulenanordnung 110 das durch die Spulenanordnung
110 erzeugte magnetische Wechselfeld unterschiedlich beeinflusst, wobei diese Beeinflussung
dann über die Sensorschaltung 114 und den Mikrocontroller 116 erkannt wird und in
Abhängigkeit der ermittelten Änderung die Position der Andruckeinheit 18 bestimmt
wird. Hierzu ist die Spulenanordnung 110 derart ausgebildet, dass das mit ihr erzeugte
magnetische Wechselfeld in die Bewegungsrichtung P1 gesehen positionsabhängig unterschiedlich
ist, so dass das leitfähige Element 112 das magnetische Wechselfeld entsprechend unterschiedlich
beeinflusst.
[0054] In Figur 3 ist ein Ausschnitt eines induktiven Sensors 100 gemäß der bei der Geldkassette
10 und Figur 1 verwendeten einer ersten Ausführungsform gezeigt, bei der die Spulenanordnung
110 nur eine einzige Spule 120 umfasst, die derart ausgebildet ist, dass die Abhängigkeit
der Position bezogen auf die Bewegungsrichtung P1 der Abstand zwischen den Windungen
und somit die Windungsanzahl im Bereich des leitfähigen Elementes 112 variiert.
[0055] Die Induktivität einer Luftspule wird durch die Formel

bestimmt, wobei
N die Windungsanzahl,
φ der magnetische Fluss und
I der Strom, der die Spule durchströmt, ist.
[0056] Bei der Positionsbestimmung mit einer ortsfesten Spulenanordnung 110 und einem beweglichen
leitfähigen Element 112 wird sich die Änderung der Induktivität in Abhängigkeit der
Windungsanzahl der Spule im Bereich des elektrisch leitfähigen Elementes 112 zunutze
gemacht. Wie in Figur 3 gut ersichtlich ist, "bedeckt" das elektrisch leitfähige Element
112 je nach Position eine unterschiedliche Anzahl an Windungen der Spule 120 und beeinflusst
somit das magnetische Feld entsprechend unterschiedlich.
[0057] Darüber hinaus sind auch alternativ andere mögliche Spulenformen möglich. Insbesondere
können auch andere Schaltzusammenhänge zwischen mehreren Spulen mit unterschiedlichen
Induktivitäten ausgenutzt werden, um die Positionsbestimmung des leitfähigen Elementes
112 zu erreichen.
[0058] In Figur 4 ist ein Ausschnitt eines induktiven Sensors 102 gemäß einer zweiten Auführungsform
dargestellt, der ebenfalls alternativ zu der Spulenschaltung 110 gemäß der ersten
Ausführungsform bei einem beweglichen leitfähigen Element und einer stationären Spulenanordnung
110 verwendet werden kann. Der induktive Sensor 102 gemäß der zweiten Ausführungsform
unterscheidet sich von dem induktiven Sensor 100 gemäß der ersten Ausführungsform
dadurch, dass die Spulenanordnung 110 vier Spulen 122 bis 128 umfasst, die in Bewegungsrichtung
P1 gesehen hintereinander angeordnet und in Reihe geschaltet sind. Die Spulen 122
bis 128 weisen eine unterschiedliche Anzahl an Windungen auf, so dass auch hierbei
wiederum die Position des elektrisch leitfähigen Elementes 112 relativ zur Spulenanordnung
110 von dem induktiven Sensor 102 leicht ermittelt werden kann.
[0059] Bei beiden Ausführungsformen wird die Andruckeinheit 18 im Betrieb der Geldkassette
in Richtung des Doppelpfeiles P1 durch den Aufnahmebereich 14 der Geldkassette 10
bewegt. Hierbei wird der an der Unterseite der Andruckeinheit 18 angeordnete leitfähige
Streifen 112 über die Spulenanordnung 110 in einen vorbestimmten Abstand bewegt. Die
Auflösung und Genauigkeit der Positionsbestimmung kann durch den konkreten Aufbau
der Spulenanordnung 110 sowie die Größe und das Material des leitfähigen Streifens
112 bestimmt werden. Die Genauigkeit eines solchen induktiven Sensors 110 ist so hoch,
dass der Abstand zwischen der Spulenanordnung 110 und dem leitfähigen Streifen 112
mehrere Millimeter betragen kann. Für den Fall, dass die Andruckeinheit 18 während
der Bewegung oder an einer Position verschiedene Abstände zur Spulenanordnung 110
hat, beispielsweise durch Fertigungstoleranz und Abnutzung, ist eine Erweiterung des
Messverfahrens mittels zusätzlicher induktiver Sensoren möglich. Die Messung kann
dann differenziell durchgeführt werden, wodurch entsprechende Störeinflüsse herausgefiltert
werden.
[0060] In Figur 5 ist eine schematische Darstellung eine Ausschnitts eines induktiven Sensors
104 gemäß einer dritten Ausführungsform dargestellt. Bei dieser dritten Ausführungsform
ist die Spulenanordnung 110 fest an der Andruckeinheit 18 angeordnet. Anstelle der
Spuleneinheit 110 ist an dem Boden 20 der Geldkassette ein leitfähiger Streifen 112
angeordnet, der eine dreieckige Form aufweist, so dass sich die Breite des leitfähigen
Streifens 112 in Bewegungsrichtung P1 gesehen verändert. Der leitfähige Streifen 112
kann insbesondere als eine Kupferlage auf einer Leiterplatine ausgebildet sein.
[0061] Je nach Position der Spulenanordnung 110 relativ zu dem leitfähigen Streifen 112
beeinflusst dieser das von der Spulenanordnung 110 erzeugte Wechselfeld auf einer
variierenden Breite unterschiedlich, so dass hierüber wiederum eine Positionsbestimmung
möglich ist.
[0062] In Figur 6 ist eine schematische, perspektivische Darstellung einer Geldkassette
30 gemäß einer zweiten Ausführungsform dargestellt, wobei viele Elemente der Geldkassette
30 nicht dargestellt sind. Die Geldkassette 30 weist zwei Seitenbegrenzer 32, 34 auf,
mit deren Hilfe die Breite des Aufnahmebereiches 14 eingestellt und insbesondere an
die Breite der aufzunehmenden Wertscheine angepasst werden kann. Entsprechend sind
die Seitenbegrenzer 32, 34 in Richtung des Doppelpfeiles P2 beweglich angeordnet.
Bei dieser Ausführungsform sind zwei induktive Sensoren 106 vorgesehen, wobei die
Sensoren 106 analog zu dem induktiven Sensor 100 gemäß der ersten Ausführungsform
ausgebildet sind. Die induktiven Sensoren 102 weisen jeweils einen nicht sichtbaren
leitfähigen Streifen an der Unterseite des jeweiligen Seitenbegrenzers 32, 34 auf,
der mit den Seitenbegrenzer 32, 34 relativ zu einer Spulenanordnung 110 bewegt wird.
Über nicht dargestellte Sensorschaltungen 114 kann wiederum die Position der Seitenbegrenzer
32, 34 einfach ermittelt werden.
[0063] Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung können auch Sensoren gemäß der
in Verbindung mit Figur 4 beschriebenen zweiten Ausführungsform oder induktive Sensoren
104 gemäß der in Verbindung mit Figur 5 beschriebenen dritten Ausführungsform verwendet
werden.
[0064] Bei einer weiteren alternativen Ausführungsform der Erfindung kann die Geldkassette
auch sowohl eine Andruckeinheit 18 als auch Seitenbegrenzer 32, 34 aufweisen, deren
Position jeweils über einen induktiven Sensor 100 bis 106 bestimmt werden kann. Bei
einer weiteren alternativen Ausführungsform können auch über einen induktiven Sensor
durch die Verwendung mehrerer entsprechend komplexer ausgebildeter Spulenanordnungen
110 die Positionen mehrerer beweglicher Elemente 18, 32, 34 bestimmt werden.
[0065] Darüber hinaus kann mit Hilfe der beschriebenen induktiven Sensoren 100 bis 106 auch
eine Positionsbestimmung anderer beweglicher Elemente von Geldkassetten 10 erfolgen.
[0066] In Figur 7 ist eine schematische Darstellung eines Ausschnitts des induktiven Sensors
108 gemäß einer vierten Ausführungsform dargestellt. Der induktive Sensor 108 weist
zwei Spulenanordnungen 110, 130 auf, die um 180° verdreht zueinander angeordnet sind
und über die der leitfähige Streifen 112 gemeinsam bewegt wird. Durch die Verwendung
zweier getrennter Spulenanordnungen 110, 130 wird eine differenzielle Messung ermöglicht,
die den Ausgleich von Fertigungstoleranzen ermöglicht und somit ein noch genaueres
Messergebnis erreicht. Bei einer alternativen Ausführungsform können auch zwei oder
mehr als zwei leitfähige Streifen 112 verwendet werden.
[0067] In Figur 8 ist eine schematische Darstellung eines Ausschnitts eines induktiven Sensors
109 gemäß einer fünften Ausführungsform dargestellt, wobei bei dieser fünften Ausführungsform
zwei Spulenanordnungen 110, 130 vorgesehen sind, die an den beweglichen Elemente 18,
32, 34 angeordnet sind und relativ zu zwei leitfähigen Streifen 112, 132 bewegt werden.
Diese beiden Streifen 112, 132 sind jeweils dreieckig ausgebildet, jedoch um 180°
gedreht zueinander angeordnet. Auch hierdurch ist wieder eine differenzielle Messung
möglich, die auch bei Fertigungstoleranzen hohe Genauigkeiten liefert.
[0068] Die induktiven Sensoren 108, 109 gemäß den Figuren 7 und 8 können alternativ zu den
anderen induktiven Sensoren 100 bis 106 bei den Geldkassetten 10, 30 gemäß den Figuren
1 und 6 eingesetzt werden.
Bezugszeichenliste
[0069]
- 10, 30
- Geldkassette
- 12
- Gehäuse
- 14
- Aufnahmebereich
- 16
- Öffnung
- 18
- Andruckeinheit
- 20
- Boden
- 32, 34
- Seitenbegrenzer
- 100, 102, 104, 106, 108, 109
- induktiver Sensor
- 110, 130
- Spulenanordnung
- 112, 132
- leitfähiger Streifen
- 114
- Sensorschaltung
- 116
- Steuereinheit
- 118
- Energieversorgungseinheit
- 120 bis 128
- Spule
- P1, P2
- Bewegungsrichtung
1. Geldkassette,
mit einem Aufnahmebereich (14) zur Aufnahme von Wertscheinen,
mit mindestens einem beweglichen Element (18, 32, 34) zur Begrenzung des Aufnahmebereichs
(14), und
mit einem Sensor (100 bis 109) zur Ermittlung der Position des beweglichen Elements
(18, 32, 34),
dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (100 bis 109) mindestens einen induktiven Sensor aufweist.
2. Geldkassette (10, 30) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element (18, 32, 34) ein Seitenbegrenzer (32, 34) zur Anpassung der
Breite des Aufnahmebereichs (14) an die Größe der aufzunehmenden Wertscheine ist.
3. Geldkassette (10, 30) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element (18, 32, 34) eine Andruckeinheit (18) zum Vorspannen der im
Aufnahmebereich (14) aufgenommenen Wertscheine in Richtung einer Öffnung (16) zum
Entnehmen und/oder Zuführen von Wertscheinen ist.
4. Geldkassette (10, 30) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinheit vorgesehen ist, die in Abhängigkeit der Position der Andruckeinheit
(18) den Füllstand der Geldkassette (10, 30) an Wertscheinen ermittelt.
5. Geldkassette (10, 30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der induktive Sensor (100 bis 109) eine Spulenanordnung (110, 130) zum Erzeugen eines
magnetischen Wechselfeldes, ein leitfähiges Element (112, 132), vorzugsweise ein metallisches
Element (112, 132), insbesondere einen metallischen Streifen, zur positionsabhängigen
Beeinflussung des magnetischen Wechselfelds, eine Sensorschaltung (114) zum Ermitteln
von Änderungen des magnetischen Wechselfeldes, eine Steuereinheit (116), insbesondere
einen Mikrocontroller, und/oder eine Energieversorgungseinheit (118) umfasst.
6. Geldkassette (10, 30) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenanordnung (110, 130) als eine gedruckte Schaltung ausgebildet ist.
7. Geldkassette (10, 30) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorschaltung (114) als eine integrierte Schaltung ausgebildet ist.
8. Geldkassette (10, 30) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der induktive Sensor (100 bis 109) mindestens eine weitere Spulenanordnung (110,
130) zum Erzeugen eines weiteren magnetischen Wechselfeldes umfasst.
9. Geldkassette (10, 30) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das leitfähige Element (112, 132) an dem beweglichen Element (18, 32, 34) angeordnet
ist, und dass die Spulenanordnung (110, 130) relativ zu einem Gehäuse (12) der Geldkassette
(10, 30) ortsfest und derart angeordnet ist, dass das leitfähige Element (112) beim
Bewegen des beweglichen Elements (18, 32, 34) an der Spulenanordnung (110, 130) vorbeibewegt
wird.
10. Geldkassette (10, 30) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als leitfähiges Element (112, 132) ein Metallstreifen an der dem Kassettenboden (20)
zugewandten Seite des beweglichen Elements (18, 32, 34) angeordnet ist, und dass die
Spulenanordnung (110, 130) als eine sich in die Bewegungsrichtung (P1, P2) des beweglichen
Elements (18, 32, 34) erstreckende Platine ausgebildet ist, die derart an dem Kassettenboden
(20) angeordnet, dass der Metallstreifen (112, 132) beim Bewegen des bewegliches Elements
(18, 32, 34) in einem vorbestimmten Abstand über die Spulenanordnung (110, 130) hinwegbewegt
wird.
11. Geldkassette (10, 30) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenanordnung (110, 130) derart ausgebildet ist, dass das von ihr erzeugten
magnetische Wechselfeld in Bewegungsrichtung (P1, 02) des beweglichen Elements (18,
32, 34) gesehen zumindest innerhalb des Verstellbereichs des beweglichen Elements
(18, 32, 34) ortsabhängig unterschiedlich ist.
12. Geldkassette (10, 30) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenanordnung (110, 130) mehrere in Reihe geschaltete, in Bewegungsrichtung
(P1, P2) des beweglichen Elements (18, 32, 34) hintereinander angeordnete Spulen (122
bis 128) umfasst, wobei die Spulen (122 bis 128) unterschiedliche Windungszahlen haben.
13. Geldkassette (10, 30) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenanordnung (110, 130) mindestens eine, vorzugsweise genau eine, Spule (120)
umfasst, bei der der Abstand der Windungen zueinander in Bewegungsrichtung (P1, P2)
des beweglichen Elements (18, 32, 34) gesehen unterschiedlich ist.
14. Geldkassette (10, 30) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenanordnung (110, 130) an dem beweglichen Element (18, 32, 34) angeordnet
ist, und dass das leitfähige Element (112, 132) relativ zu einem Gehäuse (12) der
Geldkassette (10, 30) ortsfest und derart angeordnet ist, dass die Spulenanordnung
(110, 130) beim Bewegen des beweglichen Elements (18, 32, 34) an dem leitfähigen Element
(112, 132) vorbeibewegt wird.
15. Geldkassette (10, 30) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenanordnung (110, 130), insbesondere in Form einer Leiterplatte, eines Folienprints
oder eines gestanzten Metallteils, an der der Kassettenboden (20) zugewandten Seite
des beweglichen Elements (18, 32, 34) angeordnet ist, und dass das leitfähige Element
(112, 132) als eine sich in die Bewegungsrichtung (P1, P2) des beweglichen Elements
(18, 32, 34) erstreckende Platine mit einem Metallstreifen ausgebildet ist, die derart
an dem Kassettenboden (20) angeordnet, dass die Spulenanordnung (110, 130) beim Bewegen
des bewegliches Elements (18, 32, 34) in einem vorbestimmten Abstand über den Metallstreifen
(112, 132) hinwegbewegt wird.
16. Geldkassette (10, 30) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Metallstreifens (112, 132) in Bewegungsrichtung (P1, P2) des beweglichen
Elements (18, 32, 34) gesehen zumindest innerhalb des Verstellbereichs des beweglichen
Elements (18, 32, 34) ortsabhängig unterschiedlich ist.
17. Geldkassette (10, 30) nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, dass der Metallstreifen (112, 132) dreieckig geformt ist.