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(11) |
EP 2 972 050 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.02.2018 Patentblatt 2018/08 |
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Anmeldetag: 10.03.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/054516 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/139905 (18.09.2014 Gazette 2014/38) |
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LAGERUNG EINES GASKOLBENS IN EINEM WAFFENSYSTEM
MOUNTING OF A GAS PISTON IN A WEAPON SYSTEM
MONTAGE D'UN PISTON À GAZ DANS UN SYSTÈME D'ARME
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
11.03.2013 DE 102013004107
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.01.2016 Patentblatt 2016/03 |
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Patentinhaber: Rheinmetall Waffe Munition GmbH |
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29345 Unterlüss (DE) |
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Erfinder: |
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- MATZAGG, Erich
78727 Beffendorf (DE)
- BILGER, Gerhard
78730 Lauterbach (DE)
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Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Platz 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B1- 1 678 508 US-A- 3 661 049
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US-A- 2 818 785 US-A- 4 467 697
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung beschäftigt sich mit einer Lagerung eines Gaskolbens in einem Waffensystem
für den Waffen- und Zuführantrieb. Um zu erreichen, dass ein derartiges Waffensystem
einen erhöhten Lastwechsel besser aufnehmen kann, ist die Verwendung längerer Schließfedern
und Schließfederhülsen angedacht. Um längere Schließfedern und Schließhülsen in das
Waffensystem einbinden zu können, wird die Lagerung des / der Gaskolben für den Waffen-
und Zuführantrieb nunmehr am oder im Waffenrohr vorgenommen, der Gaskolben aus dem
Waffengehäuse herausgenommen. Dadurch steht den Schließfedern und den Schließhülsen
der gesamte Raum im Waffengehäuse zur Verfügung.
Bei eigen angetriebenen Waffensystemen, wie bei einem Gasdrucklader, erfolgt das Nachladen
und das Bewegen eines Verschlusses durch den Druck der Pulvergase. Diese wirken über
Bohrungen und über wenigstens ein Gaskolbensystem auf den Verschluss ein. Ein derartiges
Waffensystem mit Schließfedervorrichtung wird in der
DE 10 2009 056 253 B3 behandelt.
Die
CH 229 628 A offenbart einen Gasdrucklader, bei dem der von den abgezapften Gasen des Laufes beeinflusste
Gaskolben den Lauf hülsenförmig umgibt und über Gestänge oder dergleichen den Verschluss
zum Entriegeln und Zurückführen nach dem Schuss bringt. Der Gaskolben ist hier derart
ausgebildet, dass dieser das hintere Ende des Laufs und auch als Tragorgan das mit
dem Lauf verriegelbare Verschlussstück umgibt.
Aus der
DE 199 03 610 A ist ein Antriebssystem für eine Gasdrucklader bekannt, der wenigstens zwei Gaskolbensysteme
umfasst. Diese sind parallel zum Lauf ausgerichtet und spiegelsymmetrisch zur Längsschnittebene
des Gasdruckladers angeordnet. Die Gaskolbensysteme sind ihrerseits bis zum vorderen
Ende des Waffenlaufs geführt und an ihrem hinteren Ende über ein Zwischenstück mit
dem Verschluss gekoppelt. Die vorgesehenen Schließfedern sind ihrerseits am hinteren
Ende des Verschlusses eingebunden.
[0002] Die
DE 10 2005 062 758 B betrifft eine Gasabnahmeanordnung für den Waffenlauf, dessen Laufbohrung in kommunizierender
Verbindung mit einem Gaszylinder steht, welcher mit einer ersten Gasaustrittsöffnung
versehen ist, die mit einem Drosselelement zusammenwirkt. Lauf, Gaszylinder, erste
Gasaustrittsöffnung und Drosselelement sind so ausgebildet, dass eine temperaturbedingte
Längenänderung des Laufs eine Relativbewegung zwischen Gaszylinder und Drosselelement
bewirkt.
[0003] Andere Ausführungen umfassen anstelle eines Gaskolbensystems mit direkter Verbindung
zum Verschluss einen Gaskolben, der mit einem ein Schließfedersystem zusammen auf
den Verschluss einwirkt.
[0004] Derartige Schließfedern und Antriebselemente (Gaskolben) sind in einem gemeinsamen
Gehäuse, dem Waffengehäuse, untergebracht. Diese Tatsache begrenzt die maximal mögliche
Länge der Schließfeder. Der begrenzte Raum bringt schließlich den Nachteil mit sich,
dass diese Schließfedern eine Erhöhung des Lastwechsels auf die Schließfedern nicht
mehr ausreichend aufnehmen können.
[0005] Hier stellt sich die Erfindung die Aufgabe, eine Erhöhung des Lastwechsels auf die
Schließfedern zu ermöglichen, die bekannten Nachteile zu eliminieren.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Idee zugrunde, einen erhöhten Lastwechsel der
Schließfedern durch möglichst lange, maximale Federn einer Schließfeder aufzufangen.
Um diese Idee umsetzten zu können, wird daher vorgeschlagen, die Lagerung des Gaskolbens
nicht wie bisher im gemeinsamen Gehäuse, dem Waffengehäuse vorzusehen, sondern diesen
aus dem Gehäuse herauszunehmen. Dadurch wird die gesamte Länge des Waffengehäuses
für die Einbindung längerer als auch stärkerer Federn nutzbar. Das wird dadurch erreicht,
dass der / die Gaskolben (Antriebselement) mit den notwendigen Gaskanal / Gaskanälen
nunmehr am bzw. im Waffenrohr / Waffenlauf gelagert wird. Der Gaskolben steht über
diesen Gaskanal / diese Gaskanäle mit dem Waffenrohr in Verbindung.
[0008] Aus der
DE 89 09 417 U1 ist eine Vorrichtung für eine Waffe mit einem Waffenlauf mit Laufbohrung sowie mit
einem Verschlussschlitten bekannt, bei welcher von der Laufbohrung im hinteren Bereich
eine Gasdruckbohrung abzweigt, die zur hinteren Stirnseite des Waffenlaufs führt.
Zur Erhöhung der Rückstoßkraft auf den Verschlussschlitten arbeitet diese Vorrichtung
mit einem an dem Verschlussschlitten angeordneten Gegenglied zusammen. Schließfedern
oder dergleichen werden hier weder erwähnt noch die Problematik der Belastung der
Schließfedern etc. angedacht.
[0009] Eine Gasdruck-Ladeeinrichtung, die oberhalb des Waffenrohres angeordnet ist, beschreibt
die
DE 32 44 316 A1. Hierbei werden der Gasdruck-Ladeeinrichtung die Eigenschaften eines Rückstoßladers
aufgeprägt. Die Problematik des Lastwechsels wird hier ebenfalls nicht weiter betrachtet.
Vielmehr wird darauf hingewiesen, dass die Masse des Schiebers und die Kraft der Feder
so ausgewählt werden, dass auch bei unterschiedlichen Munitionsarten ein einwandfreier
Ladungsvorgang gewährleistet wird.
[0010] Aus der
US 4,467,697 A ist ein Waffensystem bekannt, bei welchem ein Verschluss über wenigstens einen Gaskolben
und eine sich diesem baulich anschließende und mit dieser zusammenwirkenden Schließfedervorrichtung
bewegt wird.
[0011] Der / die nach der vorliegenden Erfindung aus dem Waffengehäuse ausgelagerte(n) Gaskolben
ist / sind bevorzugt in einem eigenen Gaskolbengehäuse untergebracht, das am bzw.
um das Waffenrohr herum angebracht ist. Die notwendigen Gaskanäle sind ihrerseits
im Gaskolbengehäuse eingebunden.
[0012] Alternativ kann das Gaskolbengehäuse auch Teil des Waffenrohres und in diesen eingebunden
sein.
[0013] Ist eine Gasentnahme vorn am Waffenrohr erwünscht, kann das Gas über separate Gasführungen
zum Gaskolben (Gaskolbengehäuse, Waffenrohr) geführt werden.
[0014] Die Schließfedervorrichtung ist so im Waffengehäuse eingebunden, dass der Gaskolben
die Schließfederhülse betätigen und verschieben kann. Entsprechend ist das Waffengehäuse
in diesem Bereich zum Waffenrohr hin offen, so dass der Gaskolben auch weiterhin direkt
auf die Schließfedereinrichtung einwirken kann.
[0015] Vorgeschlagen wird somit ein Waffensystem mit einem Waffenrohr, einem Waffengehäuse
und einem, in dem Waffengehäuse geführten Verschluss. Dieser Verschluss ist über wenigstens
einen Gaskolben und eine sich diesem baulich anschließende, mit dem Gaskolben zusammenwirkende
Schließfedervorrichtung bewegbar. Dabei sind Gaskanäle zwischen dem Waffenrohr und
dem Gaskolben vorhanden. Um zu erreichen, dass ein Lastwechsel von den Schließfedern
besser aufgenommen werden kann, ist vorgesehen, dass der Gaskolben nunmehr am oder
im Waffenrohr gelagert wird und nur noch die Schließfedervorrichtung im Waffengehäuse
integriert ist. Durch diese Konstruktion kann die Gesamtlänge des Waffengehäuses nunmehr
für die Schließfedern bzw. die Schließfedervorrichtung allein / voll genutzt werden.
[0016] Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigt die einzige Figur eine skizzenhafte Darstellung der Erfindung. Dabei
wird von einem symmetrischen Antriebssystem ausgegangen, bestehend aus zwei Gaskolben
und zwei Schließfedervorrichtungen.
[0017] Mit 10 ist ein Gasdrucklader gekennzeichnet, der ein Waffengehäuse 1 sowie ein Waffenrohr
2 umfasst. Das Waffenrohr 2 ist endseitig im vorderen Bereich des Waffengehäuses 1
eingebunden. Die Patronenzufuhr einer Patrone bzw. Munition 11 in die Patronenkammer
8 des Waffenrohres 2 erfolgt herkömmlich über einen Verschluss 7. Dieser wird, wie
bereits ausgeführt, durch bevorzugt zwei Schließfedervorrichtungen 13 innerhalb des
Waffengehäuses 1 bewegt.
Die Schließfedervorrichtungen 13 wirken mit je einem Gaskolben 4 funktionell zusammen.
Die Gaskolben 4 sind ihrerseits nunmehr in einem Gaskolbengehäuse 3, welches im hinteren
Bereich des Waffenrohres 2 angeordnet ist, eingebunden. Das Gaskolbengehäuse 3 kann
aber auch Teil des Waffenrohres 2 sein. Die Schließfedervorrichtungen 13 umfassen
je eine Schließfederhülse 6 und eine Schließfeder 5, wobei Nocken 9 der Schließfedervorrichtung
13 an den Verschluss 7 eingreifen. Die Schließfedervorrichtungen 13 sind ihrerseits
im Waffengehäuse 1 integriert. Die Gasentnahme für die Gaskolben 4 des Gasdruckladers
10 erfolgt über Gaskanäle 14 zwischen den Gaskolben 4 und dem Waffenrohr 2.
Die Gaskanäle 14 können bei einer dem Waffengehäuse nahen Gasentnahme Bestandteil
des Gaskolbengehäuses 3 sein. Erfolgt die Gasentnahme weiter vorn, kann die Gaszuführung
zum Gaskolben über separate Zuführungen erfolgen, die in das Gaskolbengehäuse geführt
werden (nicht näher dargestellt).
Die Funktionsweise ist wie folgt:
[0018] Nach erfolgtem Verschuss der Munition11 bilden sich kurzfristig Treibgase, die über
die Bohrungen bzw. Gaskanäle 14 in die Kolbenführungen der Gaskolben 4 eindringen.
Diese Gase wirken auf den oder die Gaskolben 4 ein, die nach hinten bewegt wird /
werden. Infolge dessen werden auch die angrenzenden Schließfederhülsen 6 nach hinten
bewegt. Durch diese wird der Verschluss 7 nach hinten geführt. Dabei werden die Schließfedern
5 zusammengedrückt und gespannt. Dem Verschluss 7 wird in seiner hinteren Position
eine neue Munition 11 vorgelegt. Durch Entspannen der Schließfedern 5 werden die Schließfederhülsen
6 und damit der Verschluss 7 nach vorne bewegt, die Munition 11 der Patronenkammer
8 des Waffenrohres 2 zugeführt. Gleichzeitig werden der / die Gaskolben 4 in die Ausgangslage
überführt.
[0019] Dadurch, dass das Gaskolbengehäuse 3 Teil des Waffenrohres 2 bzw. als eigenständiges
Teil auf dem Waffenrohr 2 befestigt ist, können nunmehr längere Schließfedern 5 als
auch Schließfederhülsen 6 (= Schließvorrichtung) in das Waffensystem eingebunden werden.
1. Waffensystem (10) mit einem Waffenrohr (2), einem Waffengehäuse (1) und einem, in
dem Waffengehäuse (1) geführten Verschluss (7), der über wenigstens einen Gaskolben
(4) und eine sich diesem baulich anschließende, mit dem Gaskolben (4) zusammenwirkende
Schließfedervorrichtung (13) bewegt wird, wobei Gaskanäle (14) zwischen dem Waffenrohr
(2) und dem Gaskolben (4) vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Gaskolben (4) am oder im Waffenrohr (2) gelagert ist und die Schließfedervorrichtung
(13) im Waffengehäuse (1) integriert ist, und wobei das Waffengehäuse (1) im Bereich zwischen dem Gaskolben (4) und der Schließfedervorrichtung
(13) offen ist bzw. eine oder mehrere entsprechende Öffnungen für das Einwirken des
Gaskolbens (4) auf die Schließfedervorrichtung (13) im Waffengehäuse (1) aufweist.
2. Waffensystem (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gaskolben (4) in einem Gaskolbengehäuse (3) eingebunden ist, das am oder um das
Waffenrohr (2) angebracht ist.
3. Waffensystem (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Gaskolbengehäuse (3) Gaskanäle (14) zwischen dem Waffenrohr (2) und dem Gaskolben
(4) integriert sind.
4. Waffensystem (10) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gaskolbengehäuse (3) im hinteren Bereich des Waffenrohres (2) angeordnet ist.
5. Waffensystem (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gaskolbengehäuse (3) Teil des Waffenrohres ist.
6. Waffensystem (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaskanäle (14) bei einer dem Waffengehäuse (3) nahen Gasentnehme Bestandteil
des Gaskolbengehäuses (3) sein kann.
7. Waffensystem (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaszuführung zum Gaskolben (4) über separate Zuführungen erfolgt, wenn die Gasentnahme
weiter vorn erfolgt, die in das Gaskolbengehäuse (3) geführt sind.
8. Waffensystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließfedervorrichtung (13) zumindest eine Schließfederhülse (6) und eine Schließfelder
(5) umfasst.
9. Waffensystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Waffensystem (10) ein Gasdrucklader ist.
1. Weapon system (10) comprising a weapon barrel (2), a weapon housing (1) and a breech
mechanism (7) guided in the weapon housing (1) which is moved by means of at least
one gas piston (4) and a return spring device (13) which interacts with the gas piston
(4) and structurally adjoins this, wherein gas channels (14) are present between the
weapon barrel (2) and the gas piston (4), characterized in that the gas piston (4) is mounted on or in the weapon barrel (2) and the return spring
device (13) is integrated in the weapon housing (1), and wherein the weapon housing (1) is open in the region between the gas piston (4) and the return
spring device (13) or has one or more corresponding openings for action of the gas
piston (4) on the return spring device (13) in the weapon housing (1).
2. Weapon system (10) according to Claim 1, characterized in that the gas piston (4) is incorporated in a gas piston housing (3) which is attached
on or around the weapon barrel (2).
3. Weapon system (10) according to Claim 2, characterized in that in the gas piston housing (3) gas channels (14) are integrated between the weapon
barrel (2) and the gas piston (4).
4. Weapon system (10) according to Claim 2 or 3, characterized in that the gas piston housing (3) is arranged in the rear region of the weapon barrel (2).
5. Weapon system (10) according to any one of Claims 2 to 4, characterized in that the gas piston housing (3) is part of the weapon barrel.
6. Weapon system (10) according to any one of Claims 2 to 5, characterized in that the gas channels (14) can be part of the gas piston housing (3) when gas removal
is close to the weapon housing (3).
7. Weapon system (10) according to any one of Claims 2 to 5, characterized in that the gas supply to the gas piston (4) takes place via separate supplies when the gas
removal takes place further forwards, which are guided in the gas piston housing (3).
8. Weapon system (10) according to any one of Claims 1 to 7, characterized in that the return spring device (13) comprises at least one return spring sleeve (6) and
a return spring (5).
9. Weapon system (10) according to any one of Claims 1 to 8, characterized in that the weapon system (10) is a gas-operated weapon.
1. Système d'arme (10), comprenant un canon d'arme (2), un corps d'arme (1) et une culasse
(7) guidée dans le corps d'arme (1), laquelle est déplacée par le biais d'au moins
un piston à gaz (4) et un dispositif à ressort de fermeture (13) coopérant avec le
piston à gaz (4) et se raccordant structurellement à celle-ci, des canaux à gaz (14)
se trouvant entre le canon d'arme (2) et le piston à gaz (4), caractérisé en ce que le piston à gaz (4) est monté sur ou dans le canon d'arme (2) et le dispositif à
ressort de fermeture (13) est intégré dans le corps d'arme (1), et le corps d'arme
(1) étant ouvert dans la zone entre le piston à gaz (4) et le dispositif à ressort
de fermeture (13) ou possédant une ou plusieurs ouvertures correspondantes pour l'action
du piston à gaz (4) sur le dispositif à ressort de fermeture (13) dans le corps d'arme
(1).
2. Système d'arme (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le piston à gaz (4) est incorporé dans un boîtier de piston à gaz (3) qui est monté
sur le canon d'arme (2) ou autour de celui-ci.
3. Système d'arme (10) selon la revendication 2, caractérisé en ce que des canaux à gaz (14) sont intégrés dans le boîtier de piston à gaz (3) entre le
canon d'arme (2) et le piston à gaz (4).
4. Système d'arme (10) selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le boîtier de piston à gaz (3) est disposé dans la zone arrière du canon d'arme (2).
5. Système d'arme (10) selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le boîtier de piston à gaz (3) est une partie du canon d'arme.
6. Système d'arme (10) selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que, dans le cas d'une prise de gaz proche du corps d'arme (3), les canaux à gaz (14)
peuvent faire partie intégrante du boîtier de piston à gaz (3).
7. Système d'arme (10) selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que l'acheminement du gaz vers le piston à gaz (4) s'effectue par le biais d'acheminements
séparés lorsque la prise de gaz s'effectue plus loin vers l'avant, lesquels passent
dans le boîtier de piston à gaz (3).
8. Système d'arme (10) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif à ressort de fermeture (13) comporte au moins une douille de ressort
de fermeture (6) et un ressort de fermeture (5).
9. Système d'arme (10) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le système d'arme (10) est une arme à rechargement par emprunt de gaz.

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