Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein System zur Befestigung von Gegenständen an tragender Fläche,
das aus mindestens zwei überlappenden, etwa rechtwinkelig situierten und an der tragenden
Fläche befestigten Bandsysteme besteht, sodass jedes Band zusammen mit dem anliegenden
Teil der tragenden Fläche eine Reihe von geschlossenen Schlaufen für Durchschieben
von Verbindungselementen der Gegenstände aufweist.
Der aktuelle Stand der Technik
[0002] Die Systeme der obengenannten Art, in technischer Praxis auch als Schlaufensysteme
bekannt, haben sich besonders in Zusammenhang mit dem Einsatz sogenannter taktischer
Westen, oder Schutzwesten, durchgesetzt. Das System ist vorzüglich für die Personen
bestimmt, die bei Ausführung ihrer Tätigkeit anspruchsvollen Bedingungen sowie äußeren
Eingriffen oder Gefährdung ausgesetzt sind und zur Beherrschung solcher Situationen
verschiedene zusätzliche Ausrüstung benutzen. Diese Ausrüstungsgegenstände müssen
an der Weste zuverlässig befestigt und zugleich leicht zugänglich werden.
Die Anwendung der beschriebenen Systeme ist natürlich nicht nur auf die taktische
Weste oder Schutzweste beschränkt, sondern diese können auch an Kleiderstücke angeschlossen
oder auf für verschiedene Zwecke dienende Trageinrichtungen angepasst werden.
[0003] Ein von bekannten Schlaufensystemen ist zum Beispiel im
US Patent 5724707 beschrieben. Aus dem
US Patent 8,490,212 ist auch ein System von orthogonal einander orientierten Bänder als Bestandteil eines
Schnellverschlusssystems der Schutzweste bekannt. Die von Bestreben geleiteten Lösungen,
eine größere Universalität dieser Systeme zu schaffen sind beispielweise in den tschechischen
Gebrauchsmustern PUV 15505, PUV 22463 PUV 23698 beschrieben.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Bandsystem zu schaffen, das in Bezug
auf den aktuellen Stand der Technik die Adaptabilität für verschiede Breiten von Verbindungselementen
erweitert und zusätzliche Möglichkeiten der Anwendung beschafft. Eine weitere Aufgabe
besteht darin, dieses Ziel durch möglichst einfachste Mittel zu erfüllen.
Kurze Beschreibung der Erfindung
[0005] Die Aufgabe wird durch ein System zur Befestigung von Gegenständen an tragender Fläche,
das aus mindestens zwei überlappenden, etwa rechtwinkelig situierten und an der tragenden
Fläche befestigten Bandsysteme besteht, wobei jedes Band zusammen mit dem anliegenden
Teil der tragenden Fläche eine Reihe von geschlossenen Schlaufen für Durchschieben
von Verbindungselementen der Gegenstände aufweist. Gemäß der Erfindung ist das erste
Bandsystem durch Bandgruppen ausgebildet von denen jede Bandgruppe aus mindestens
zwei nebeneinander angebrachten Bändern besteht und das zweite Bandsystem aus durch
Leerräume voneinander abgetrennten einzelnen Bändern oder Bandgruppen von nebeneinander
angebrachten Bändern besteht.
[0006] Ferner werden weitere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, die ihre wesentlichen
Merkmale weiter entwickeln oder konkretisieren.
[0007] Das erste Bandsystem besteht aus den durch einen Leerraum voneinander abgetrennten
aus Bandpaaren oder Banddreiheiten ausgebildeten Bandgruppen oder aus nebeneinander
angebrachten Bandgruppen besteht.
[0008] Die Bänder einer Bandgruppe weisen gleiche Breite auf, wie die Bänder der anderen
Bandgruppe des ersten Bandsystems und die Weite der Leerräume zwischen den Bandgruppen
entsprechen einem Vielfaches des Abstands zwischen den gleich orientierten Rändern
der nebeneinander angeordneten Bänder innerhalb einer Bandgruppe der Bänder.
[0009] Die einzelnen Bänder des zweiten Bandsystems weisen dieselbe Breite auf, wie die
Bänder der Bandgruppen des zweiten Bandsystems.
[0010] Die Bänder der Bandgruppen des ersten Bandsystems sind an der tragenden Fläche mit
Nahten an den Stellen genäht, wo diese von einzelnen Bändern oder Bändern der Bandgruppen
des zweiten Bandsystems überlappt sind.
[0011] Die einzelnen Bänder und/oder die Bänder der Bandgruppen des zweiten Bandsystems
sind an der tragenden Fläche mit Nahten an den Stellen genäht, wo diese die Bänder
des ersten Bandsystems überlappen.
[0012] Die einzelnen Bänder und/oder die Bänder der Bandgruppen des zweiten Bandsystems
sind an der tragenden Fläche mit Nahten entlang der äußeren Rändern der Bandgruppen
der Bänder des ersten Bandsystems genäht.
[0013] Die einzelnen Bänder und/oder die Bänder der Bandgruppen des zweiten Bandsystems sind
an der tragenden Fläche mit Nähten entlang den äußeren Rändern eines von Bändern der
Bandgruppen des ersten Bandsystems genäht.
[0014] Die einzelnen Bänder und/oder die Bänder der Bandgruppen des zweiten Bandsystems
sind an der tragenden Fläche mit Nähten in den Leerräumen zwischen den Bandgruppen
der Bänder des ersten Bandsystems genäht.
[0015] Die Anwendung von Bandgruppen in einzelnen Bandsystemen gemäß der Erfindung ermöglicht
die Variabilität der Ausführungsformen, sowohl durch die Wahl der Anzahl der Bänder
in einzelnen Gruppen, als auch durch die Wahl ihrer Breite und durch die Anordnung
der Nahtstellen. Dadurch wird sichere Befestigung von Verbindungselementen mit verschiedenen
Breiten nach allgemein erkannten verschiedenen Normen erzielt, zum Beispiel mit Breiten
von 10, 20 mm oder 1/2, 1, oder 1,5 Zoll, einschließlich der Anwendung des sogenannten
MOLLE- Systems.
[0016] Die Befestigung kann auch an mehreren parallelen Bandschlaufen und in beiden Richtungen,
d.h. sowie in der waagerechten als auch in der senkrechten Richtung erfolgen. Darüber
hinaus kann man das Durchschieben der Verbindungselemente, wie flexible Textil-, Leder-
oder Kunststoffstreifen, durch die Schlaufen von beiden Bandsystemen in kleineren
Schritten - Abständen wählen, die durch die Breite eines einzigen Bandes im Rahmen
einer Bandgruppe bestimmt sind.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend im Einzelnen anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausschnitt aus dem System mit zwei sich überlappenden Bandsystemen von
verschiedenen Breiten der Schlaufen und mit einem bis zwei Bändern in den Bandgruppen.
Fig. 2 ein Ausschnitt aus dem System mit zwei überlappenden Bandsystemen mit einem
bis drei Bändern in den Bandgruppen.
Beschreibung der Ausführungsarten
[0018] Fig. 1 zeigt eine mögliche Ausführungsform eines Systems gemäß der Erfindung in Form
eines Ausschnittes aus einer tragenden Fläche 1, die beispielweise ein aus Textil
hergestellter Bestandteil einer taktischen Weste darstellt. An der tragenden Fläche
1 ist eine Bandgruppe A der Bänder eines ersten Bandsystems mit senkrecht orientierten
Bändern 2 und über diese Bänder ist ein rechtwinkelig angeordnetes zweites Bandsystem
errichtet. Das zweite Bandsystem ist aus einzelnen waagerechten Bändern 4 oder Bandgruppen
B der Bänder 4 ausgebildet. Alle Bänder sind an der tragenden Fläche 1 derartig genäht,
dass jedes Band eine Reihe von mit dem anliegenden Teil der tragenden Fläche 1 geschlossenen
Schlaufen bildet, durch die ein Verbindungselement des zur Befestigung an einer Weste
oder an einem anderen Kleidesstück bestimmten Gegenstandes durchschoben werden kann.
Dabei werden natürlich zwischen den einzelnen Bändern 2 der Bandgruppe A und den einzelnen
Bändern 4 der Bandgruppe B schmale Leerräume für das Durchschoben der Verbindungselemente
übrig gelassen werden.
[0019] Die Bezeichnung der senkrechten oder waagerechen Anordnung der Bänder der Bandsysteme
bezieht sich natürlich nur auf Fig. 1 und das ganze System kann in Praxis um 90 °
gedreht werden, sodass die Position der Bandsysteme verwechselt wird. Als Verbindungselemente
werden flexible Textil-, Leder- oder Kunststoffstreifen oder Gurte, sowie feste Verbindungsplatten
als Bestandteile der zu befestigenden Gegenstände angewendet. Ihre Breite kann veränderlich
sein und richtet sich je nach dem Typ der zu befestigenden Gegenständen, eventuell
nach den Anforderungen von Verbrauchern. Zum Zweck einer stabileren Befestigung werden
die Gegenstände an ihrer zugewandten Rückseite meistens mit zusätzlichen fixierenden
Ösen oder anderen ähnlichen Mitteln, wie Schnallen, Klettverschlusse, Druckknöpfe
usw. versehen, wobei die Ösen gewöhnlich rechtwinkelig zu den Verbindungelementen
verlaufen Die Verbindungstreifen können dann schrittweise erstens durch eine Schlaufe,
dann durch die Öse und nachfolgend durch weitere Schlaufe durchgezogen werden. Nach
dem Durchschieben durch die Schlaufen können die Verbindungsstreifen an dem Gegenstand
auch anhand der Schnallen, Klettverschlusse, Druckknöpfe, usw. befestigt werden.
[0020] Wie in Fig.1 dargestellt, besteht das erste Bandsystem aus den senkrecht orientierten
Bandgruppen A, die durch nebeneinander parallel angeordnete Paare der Bänder 2 ausgebildet
sind. Die einzelnen Paare der Bänder 2 der Bandgruppe A sind um einen Abstand D3 voneinander
versetzt.
[0021] Das zweite Bandsystem besteht aus waagerecht orientierten einzelnen Bänder 4 oder
Bandgruppen B aus den Bandpaaren 4 mit einem Abstand D1 zwischen den zugewandten Rändern
der einzelnen Bänder 4 und einem Abstand D2 zwischen den zugewandten Rändern der Bandpaaren
der Bandgruppe A. Dabei weisen die einzelnen Bänder 4, sowie die Bänder 4 der Bandgruppen
B dieselbe Breite auf.
[0022] Die Bänder 2 der Bandgruppe A sind an der tragenden Fläche 1 mit Nähten 25 auf den
Stellen genäht, wo die Bänder 4 die Bänder 2 überlappen, sodass diese von oben nicht
sichtbar sind und auf einem der Bänder 4 gestrichelt gezeichnet sind. Die Bänder 2
können an der tragenden Fläche 1 auch auf andere Weise, als mit geradlinigen Nähten
25 in Längsrichtung der Bänder 4 genäht werden, beispielweise können die Nähte in
der Querrichtung zu den Bänder 4 geführt oder in Form eines Rechteckes ausgebildet
werden.
[0023] Die Breite der an den Bändern 2 der Bandgruppen A ausgebildeten senkrechten Schlaufen
P1 entspricht also dem Abstand D1 zwischen den einzelnen Bändern 4 und die Breite
der senkrechten an den Bändern 2 der Bandgruppen B ausgebildeten Schlaufen P2 entspricht
dem Abstand D2.
[0024] Die einzelnen Bänder 4 und die Bänder 4 der Bandgruppe B können an der tragenden
Fläche 1 an verschiedenen Stellen genäht werden um dadurch ein dichtes und stabiles
Durchschieben der Verbindungselemente mit unterschiedlicher Breite zu ermöglichen.
[0025] Bei einer der Ausführungsform sind die Bänder 4 mit Nähten 51 genäht und die Breiten
der waagerechten Schlaufen zwischen den Nähten 51 und ebenso die maximalen Breiten
der Verbindungselemente sind durch die Breite der waagerechten Schlaufen P4 und P6
bestimmt. Nach einer anderen Ausführungsform sind die Bänder 4 durch Nähten 52 genäht
und die Breiten der waagerechten Schlaufen P5 und P3 zwischen den Nähten 52 sind durch
innere und äußere Abstände zwischen den Nähten 52 bestimmt.
[0026] Es ist offenbar, dass die Nähte an einzelnen Bändern 4 und Bändern 4 der Bandgruppen
B auch an anderen, als oben beschrieben Stellen angebracht und andersartig durchgeführt
werden können und auf diese Weise die gewünschten Breiten der waagrechten Schlaufen
je nach der Breite der Verbindungselemente zu beschaffen. Die beiden oben beschriebenen
Anordnungen der Nähte können wechselnd an einer tragenden Fläche 1, beispielweise
einer taktischen Weste durchgeführt werden und zwecks besserer Orientierung durch
Farben voneinander abzuheben. Diese auf der Wahl der Bänder, ihrer Breite und Anordnung
der Nähten begründete Variabilität der Ausführungsformen ermöglicht sichere und exakte
Befestigung der Verbindungselemente mit unterschiedlichen Breiten nach mehreren allgemein
benutzten Standarden, zum Beispiel von 10 mm, 20 mm. ½, 1, oder 1,5 Zoll und auch
an mehreren parallelen Schlaufen. Darüber hinaus, können die Stellen der Befestigung
nach der Anordnung der Zusatzösen oder anderen Befestigungselementen an dem zu befestigenden
Gegenstände zu wählen um diese Öse oder Befestigungselementen in den Leerraum zwischen
den Schlaufen des umgekehrt orientierten Bandsystems einschnappen.
[0027] In Fig. 2 sind wieder in Form eines Ausschnittes aus der tragenden Fläche 1 zwei
Alternativlösungen der Bandsysteme, und zwar mit zwei Bandgruppen A und A1 der waagerecht
orientierten Bänder 2 gleicher Breite und mit einzelnen senkrecht orientierten Bänder
4 gleicher Breite dargestellt. Die Bandgruppe A1 ist aus Dreiheiten der Bänder 2 und
die Bandgruppe A aus Paaren der Bänder 2 zusammengesetzt. Gleich, wie gemäß der Ausführungsform
in Fig. 1, sind die Bänder 2 der Bandgruppen A und A1 an der tragenden Fläche 1 mit
Nähten an den Stellen befestigt, wo die Bänder 4 die Bänder 2 überlappen und in Fig.
2 nicht gezeigt sind. Alle anderen Nähte sind nur demonstrativ veranschaulicht, also
nicht an allen Stellen an den sie nach der zuständigen Ausführungsform gezeigt werden
sollten.
[0028] Die einzelnen, senkrechte Schlaufen bildenden Bänder 4 sind im Gebiet der Bandgruppen
A1 an der tragenden Fläche 1 an ihrer unbedeckten Bestandteil durch die Paaren der
Nähte 53 genäht, und zwar entlang der Kanten der Außenbänder 2 der Dreiheiten der
Bänder 2 der Bandgruppen A1. Im Gebiet der Gruppen A, mit Paaren der Bänder 2, sind
die Bänder 4 an der tragenden Fläche 1 an den Stellen genäht, die nicht durch die
Bänder 2 überlappt sind, namentlich durch Nähten 54, die sich unter dem Rand des unteren
Bandes 2 des Paares der Bänder 2 befinden.
Bei gleicher Breite der Bänder 2 und des Abstands zwischen den Paaren und Dreiheiten
der Bänder 2 der Bandgruppen A und A1 der dem Vielfachendes Abstands zwischen den
gleich orientierten Ränder der nebeneinander angeordneten Bänder innerhalb einer Bandgruppe
der Bänder (2) entsprechen, sind die Breiten der senkrecht orientierten Schlaufen
der beiden Bandsysteme durch denselben Abstand P7 zwischen den äußeren Nähten 53 und
54 bestimmt. Die Breite P1 der waagerechten Schlaufen ist dann durch den Abstand D4
zwischen den Rändern der Bänder bestimmt.
[0029] Die aus Dreiheiten der Bänder 2 bestehenden Bandgruppen A1 ermöglichen sicheren und
exakten Anschluss der Verbindungselemente in Abhängigkeit von ihrer Breite, und eventuell
von der Anordnung ihrer Ösen, durch Durchschiebung unter einem bis drei Bänder 2.
Überdies ermöglicht das System eine höchststabile und feste Befestigung der Gegenstände
auf solche Weise, dass die Verbindungselemente an mehreren Stellen unter den zur Verfügung
gestellten Schleifen durchgeschoben werden können.
[0030] Der Abstand D4 zwischen den
einzelnen Bändern 4 kann man entweder so wählen, dass dieser Abstand etwa der Breite der senkrechten
Schlaufen P7 zwischen den Nähten 53 und 54 entspricht und in diesem Falle wird das
Bandsystem für die Verbindungselemente gleicher Breite bestimmt, oder dieser Abstand
unterschiedlich gewählt werden kann und die Verbindungselemente für die Befestigung
an den waagerechten und senkrechten Schlaufen über verschiedene Breite verfügen können.
Für die Ausführungsform gemäß Fig. 2 gelten dieselben Bedingungen, als für die Ausführungsform
gemäß Fig. 1. Die Nähten an den Bändern 4 der Bandgruppen A und A1 können auch an
anderen, als an den in Ausführungsbeispielen dargestelltem Stellen und andersartig
durchgeführt werden und auf diese Weise können die Breiten den waagerechten Schlaufen
auf verschiedene Breiten der Verbindungselementen angepasst werden.
[0031] Die oben beschriebenen Ausführungsformen schließen nicht eine weitere Ausgestaltungen
aus, gemäß den die Bänder 2 der Bandgruppen A1 z.B. aus Gruppen von vier Bändern 2
bestehen können, die ausgenommen schmale Leerräume zwischen den Bändern 2 für Durchschoben
der Verbindungselemente, die ganze tragende Fläche 1 überlappen. Es liegt noch eine
weitere Variante der Anordnung der Nähten 53 und 54 vor, nach der die Nähten in verschieden
Abständen an den Rändern der Bänder oder in den Leerräumen zwischen den Bändern durchgeführt
werden können. In diesem Zusammenhang bieten sich auch weitere Breitenvarianten der
senkrechten Schlaufen der einzelnen Bänder 4.
1. Ein System zur Befestigung von Gegenständen an tragender Fläche, das aus mindestens
zwei überlappenden, etwa rechtwinkelig situierten und an der tragenden Fläche befestigten
Bandsysteme besteht, sodass jedes Band zusammen mit dem anliegenden Teil der tragenden
Fläche eine Reihe von geschlossenen Schlaufen für Durchschieben von Verbindungselementen
der Gegenstände aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Bandsystem aus Bandgruppen ausgebildet ist von denen jede Bandgruppe aus
mindestens zwei nebeneinander angebrachten Bänder (2) besteht und das zweite Bandsystem
aus durch Leerräume voneinander abgetrennten einzelnen Bändern (4) oder Bandgruppen
von nebeneinander angebrachten Bändern (4) besteht.
2. Das System gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das erste Bandsystem aus den durch einen Leerraum voneinander abgetrennten aus Bandpaaren
oder Banddreiheiten ausgebildeten Bandgruppen (A, A1) besteht.
3. Das System gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das erste Bandsystem aus nebeneinander angebrachten Bandgruppen (2) besteht.
4. Das System gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder (2) einer Bandgruppe gleiche Breite aufweisen, wie die Bänder (2) der
anderen Bandgruppe des ersten Bandsystems und die Weite der Leerräume zwischen den
Bandgruppen einem Vielfaches des Abstands zwischen den gleich orientierten Ränder
der nebeneinander angeordneten Bänder innerhalb einer Bandgruppe der Bänder (2) entsprechen.
5. Das System gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Bänder (4) des zweiten Bandsystems dieselbe Breite, wie die Bänder
(4) der Bandgruppen (B) des zweiten Bandsystems aufweisen.
6. Das System gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder (2) der Bandgruppen des ersten Bandsystems an der tragenden Fläche (1)
mit Nahten (25) an den Stellen genäht sind, wo diese von einzelnen Bändern (4) oder
Bändern (4) der Bandgruppen (B) des zweiten Bandsystems überlappt sind.
7. Das System gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Bänder (4) und/oder die Bänder (4) der Bandgruppen (B) des zweiten
Bandsystems an der tragenden Fläche (1) mit Nahten an den Stellen genäht sind, wo
diese die Bänder (2) des ersten Bandsystems überlappen.
8. Das System gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Bänder (4) und/oder die Bänder (4) der Bandgruppen (B) des zweiten
Bandsystems an der tragenden Fläche (1) mit Nahten (51) entlang der äußeren Rändern
der Bandgruppen (A, A1) der Bänder (2) des ersten Bandsystems genäht sind.
9. Das System gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die
einzelnen Bänder (4) und/oder die Bänder (4) der Bandgruppen (B) des zweiten Bandsystems
an der tragenden Fläche (1) mit Nähten (52) entlang den äußeren Rändern eines von
Bändern (2) der Bandgruppen des ersten Bandsystems genäht sind.
10. Das System gemäß irgendeinem der Ansprüche 1, 2 und 4 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Bänder (4) und/oder die Bänder (4) der Bandgruppen (B) des zweiten
Bandsystems an der tragenden Fläche (1) mit Nähten (54, 53) in den Leerräumen zwischen
den Bandgruppen (A, A1) der Bänder (2) des ersten Bandsystems genäht sind.