[0001] Die Erfindung betrifft die Kombination aus einem Tisch mit Tischgestell und Tischplatte
sowie wenigstens einer Leuchte mit variierbarer Leuchtstärke, wobei die Tischplatte
höhenveränderbar ausgebildet ist, und wobei die Lichtstärke der Leuchte zur Ausleuchtung
der Tischplatte in Abhängigkeit von ihrer Höhenposition so eingestellt wird, dass
die Beleuchtungsstärke am Ort der Tischplatte im Wesentlichen gleichbleibend ist.
[0002] Bei Tischen mit Tischgestell und Tischplatte kommt es insbesondere in Verbindung
mit Büroarbeitsplätzen unter anderem und wesentlich darauf an, für eine einwandfreie
Beleuchtung zu sorgen. Tatsächlich soll die Leuchte sicherstellen, dass die Tischplatte
möglichst gleichmäßig ausgeleuchtet wird und Blendwirkungen im Hinblick auf dort platzierte
Bildschirme vermieden werden. Alternativ oder zusätzlich wird von der Leuchte oftmals
auch eine Raumbeleuchtung - ergänzend zur Beleuchtung der Tischplatte - erwartet.
[0003] Im Stand der Technik nach der
DE 20 2010 011 170 U1 wird ein Leuchtensystem auf LED-Basis beschrieben, welches modular aufgebaut ist.
Das bekannte LED-Leuchtensystem lässt sich dazu unter anderem als Arbeitsplatzbeleuchtung
in Kombination mit einem Tisch mit Tischgestell und Tischplatte nutzen.
[0004] Neben der bekannten Kombination aus dem Tisch sowie der Leuchte mit variierbarer
Lichtstärke sind auch höhenverstellbare Bürotische für insbesondere Bildschirmarbeitsplätze
bekannt, wie sie im Rahmen der
DE 10 2012 109 469 A1 im Detail beschrieben werden. Solche höhenverstellbaren Bürotische sind mit dem generellen
Vorteil ausgerüstet, dass ein Benutzer die Höhe der Tischplatte an seine individuellen
Bedürfnisse und wechselnden ergonomischen Anforderungen anpassen kann. So sind sowohl
ein sitzender als auch ein stehender Betrieb möglich. Das hat sich insgesamt bewährt.
[0005] Bei einer gattungsgemäßen Kombination aus einem Tisch mit Tischgestell und Tischplatte
sowie wenigstens einer Leuchte entsprechend der
DE 20 2012 010 025 U1 wird so vorgegangen, dass die Beleuchtungsstärke in individueller Abhängigkeit zur
Arbeitsplatzhöhe reguliert wird oder werden kann. Dadurch wird die Arbeitsfläche eines
Arbeitsplatzes auf jeder beliebigen Höhe zwischen minimaler und maximaler Arbeitsplatzhöhe
immer mit gleicher sowie voreingestellter Beleuchtungsstärke ausgeleuchtet. Details
zur Arbeitsplatzleuchte und deren Montage oder Anbringung bleiben offen.
[0006] Bisher fehlen folglich schlüssige Konzepte dahingehend, bei einer Kombination aus
dem Tisch sowie der wenigstens einen Leuchte mit variierbarer Lichtstärke den unterschiedlichen
Höhenpositionen der Tischplatte gebührend Rechnung zu tragen. Üblicherweise wird an
dieser Stelle mit beispielsweise einer Deckenbeleuchtung gearbeitet, die bei einem
stehenden Betrieb und in höchster Position befindlicher Tischplatte für eine ausreichende
Ausleuchtung sorgen mag. Befindet sich die Tischplatte jedoch in ihrer niedrigsten
oder nahe der niedrigsten Position im Rahmen einer sitzenden Tätigkeit, so ist die
Ausleuchtung bzw. Beleuchtungsstärke oftmals nicht (mehr) ausreichend. Hier will die
Erfindung insgesamt Abhilfe schaffen.
[0007] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine derartige Kombination aus
einem Tisch sowie wenigstens einer Leuchte mit variierbarer Lichtstärke so weiter
zu entwickeln, dass die Ausleuchtung der Tischplatte optimiert ist.
[0008] Zur Lösung dieser technischen Problemstellung schlägt die Erfindung bei einer gattungsgemäßen
Kombination aus einem Tisch mit Tischgestell und Tischplatte sowie wenigstens einer
Leuchte mit variierbarer Leuchtstärke vor, dass die Leuchte an das Tischgestell angeschlossen
ist, wobei sich das Tischgestell aus wenigstens zwei jeweils überwiegend vertikal
orientierten Tischsäulen und zugehörigen Füßen zusammensetzt, und wobei die Leuchte
an einen Pfosten angeschlossen ist, dessen Fuß in einer Tischsäule aufgenommen wird.
[0009] Nach vorteilhafter Ausgestaltung ist die Leuchte ortsfest oberhalb der Tischplatte
angeordnet. Außerdem können die beiden Tischsäulen über eine Verbindungsstrebe miteinander
gekoppelt werden. Die Tischsäule zur Aufnahme des Fußes der Leuchte ist dabei im Wesentlichen
parallel zu der benachbarten Tischsäule des Tischgestells angeordnet. Die beiden über
die Verbindungsstrebe miteinander gekoppelten Tischsäulen definieren das Tischgestell.
In den beiden Tischsäulen werden jeweils teleskopierend Führungsholme aufgenommen,
welche die höhenveränderbare Tischplatte tragen.
[0010] Im Rahmen der Erfindung geht es zunächst einmal um eine spezielle Kombination aus
einem Tisch und insbesondere einem Bürotisch und wenigstens einer Leuchte mit variierbarer
Lichtstärke. Das heißt, der Tisch bzw. Bürotisch und die betreffende Leuchte formen
eine Einheit. Meistens wird an dieser Stelle sogar eine Baueinheit präferiert, bei
welcher die Leuchte an den Tisch angeschlossen ist.
[0011] Jedenfalls sorgt die Leuchte für die Ausleuchtung der Tischplatte. Da die Tischplatte
höhenveränderbar ausgebildet ist, kommt es erfindungsgemäß darauf an, die unterschiedlichen
Höhenpositionen der Tischplatte beleuchtungstechnisch zu beherrschen. Hierzu schlägt
die Erfindung vor, dass die Lichtstärke zur Ausleuchtung der Tischplatte im Wesentlichen
gleichbleibend eingestellt wird, und zwar unabhängig von der Höhenposition der Tischplatte.
[0012] Das läuft im Endeffekt darauf hinaus, dass die Lichtstärke der Leuchte beispielsweise
bei in der höchsten Position befindlichen Tischplatte gegenüber dem Fall reduziert
wird, dass sich die Tischplatte in ihrer niedrigsten Position befindet. Das heißt,
in der höchsten Position der Tischplatte wird mit niedriger Lichtstärke der Leuchte
gearbeitet. In der niedrigsten Position der Tischplatte ist dagegen die Lichtstärke
hoch. Als Folge hiervon kann die Beleuchtungsstärke am Ort der Tischplatte, also der
Quotient aus Lichtstärke und dem Abstand (zum Quadrat) im Wesentlichen gleichbleibend
eingestellt werden. Die Beleuchtungsstärke bezeichnet allgemein die spezifische Lichtausstrahlung
und wird als Quotient der Lichtstärke einer meistens punktförmigen Lichtquelle und
dem Quadrat der Entfernung angegeben.
[0013] Da die Lichtstärke beispielsweise in Lumen (Lm) angegeben wird, bemisst sich die
Beleuchtungsstärke in Lumen pro Quadratmeter, was der Einheit Lux entspricht. Alternativ
hierzu kann die Beleuchtungsstärke auch in Candela gemessen werden. Jedenfalls sieht
die Erfindung vor, dass die Beleuchtungsstärke (gemessen in Lux) der Leuchte zur Ausleuchtung
der Tischplatte im Wesentlichen gleichbleibend am Ort der Tischplatte eingestellt
wird, und zwar unabhängig von der Höhenposition der Tischplatte.
[0014] Im Endeffekt geht es darum, dass die ortsfeste und oberhalb der Tischplatte angeordnete
Leuchte ihren Abstand zu der Tischplatte verändert, weil die Tischplatte höhenveränderbar
ausgebildet ist. Je nach der Höhenposition der Tischplatte wird nun die Lichtstärke
der Leuchte so eingestellt, dass die Beleuchtungsstärke am Ort der Tischplatte im
Wesentlichen gleichbleibend ist. Das heißt, je nach Höhenposition der Tischplatte
wird die Lichtstärke der Leuchte jeweils angepasst, so dass die Beleuchtungsstärke
am Ort der Tischplatte im Wesentlichen gleichbleibend ist und selbstverständlich auch
gesetzlichen Vorgaben genügt. Es ist also mit konstant gleichen Lichtverhältnissen
zu rechnen, und zwar egal ob nun die Tischplatte ihre höchste oder niedrigste Position
einnimmt. Hierin sind die wesentlichen Vorteile zu sehen.
[0015] Um die Anpassung der Lichtstärke an die Höhenposition der Tischplatte im Detail umsetzen
zu können, ist im Regelfall ein Sensor vorgesehen, um die Höhenposition der Tischplatte
und/oder einen Abstand der Leuchte von der Tischplatte zu erfassen.
[0016] Wie bereits erläutert, ist die Leuchte im Regelfall ortsfest oberhalb der Tischplatte
platziert und insgesamt an den Tisch bzw. das Tischgestell angeschlossen. Da die Tischplatte
ihre Höhenposition verändern kann, variiert folglich auch der Abstand der Leuchte
von der Tischplatte. Dieser Abstand wird mit Hilfe des Sensors gemessen.
[0017] Zu diesem Zweck kann es sich bei dem Sensor beispielsweise um einen Wegsensor handeln,
welcher den Stellweg der Tischplatte gegenüber dem ortsfesten Tischgestell misst.
Grundsätzlich kann aber auch die Leuchte mit einem Abstandssensor ausgerüstet werden,
welcher den Abstand der Leuchte von der darunter befindlichen Tischplatte misst. In
jedem Fall ist der Sensor vorteilhaft an eine Steuereinheit zur Einstellung der Lichtstärke
der Leuchte angeschlossen. Verringert sich der Abstand zwischen der Leuchte und der
Tischplatte, so wird regelmäßig die Lichtstärke der Leuchte verringert. Vergrößert
sich jedoch der Abstand, so wird die Lichtstärke entsprechend erhöht.
[0018] Um eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung der Tischplatte mit Hilfe der Leuchte
zu erreichen, ist die Leuchte im Regelfall mit einer Mehrzahl an Beleuchtungsquellen
ausgerüstet. Bei diesen Beleuchtungsquellen handelt es sich typischerweise um LEDs
und insbesondere Weißlicht-LEDs. Außerdem hat es sich bewährt, wenn die einzelnen
Beleuchtungsquellen flächig angeordnet sind und beispielsweise eine rechteckige Leuchtfläche
definieren.
[0019] Darüber hinaus ist die Beleuchtungsquelle oftmals noch abstrahlseitig der Beleuchtungsquelle
mit einem diffus lichtstreuenden Körper ausgerüstet. Auf diese Weise wird das von
den Beleuchtungsquellen ausgehende Weißlicht diffus gestreut und sorgt auf der darunter
befindlichen Tischplatte für einen gleichmäßigen Lichteindruck. Dieser lichtstreuende
Körper kann mit Öffnungen ausgerüstet werden, durch welche hindurch die einzelnen
Beleuchtungsquellen im Wesentlichen ungehindert abstrahlen. Das von den Beleuchtungsquellen
ausgehende und nicht durch die Öffnung abgestrahlte Licht mag in diesem Zusammenhang
zusätzlich diffus abgestrahlt werden.
[0020] Darüber hinaus ist die Auslegung meistens noch so getroffen, dass ein Teil des diffus
abgestrahlten Lichtes nach hinten, das heißt von der Tischplatte weg in den Raum abgestrahlt
wird. Auf diese Weise sorgt die Leuchte dafür, dass nicht nur die Tischplatte direkt
beleuchtet wird, sondern zugleich eine indirekte Raumbeleuchtung stattfindet.
[0021] Wie bereits erläutert, findet sich die Leuchte ortsfest oberhalb der höhenveränderbaren
Tischplatte. Dabei ist die Leuchte meistens oberhalb des Zentrums der Tischplatte
angeordnet. Um diese ortsfeste Platzierung im Detail zu erreichen, ist die Leuchte
meistens an einen Pfosten angeschlossen.
[0022] Der Pfosten ist zweiteilig mit einem Fuß und einem demgegenüber abgewinkelten Arm
ausgebildet. Der Fuß des Pfostens wird in einer Tischsäule aufgenommen. Demgegenüber
ist die Leuchte an den abgewinkelten Arm endseitig angeschlossen.
[0023] Der Fuß taucht lösbar in die Tischsäule ein und kann in der Tischsäule verankert
werden. Grundsätzlich lässt sich der Fuß auch gegenüber der Tischsäule in unterschiedlichen
Höhenpositionen verankern. Dadurch kann die Leuchte in ihrer Position oberhalb der
Tischplatte verändert und an die jeweiligen Gegebenheiten problemlos angepasst werden.
Die Leuchte lässt sich also ortsfest oberhalb der Tischplatte anbringen. Außerdem
ist eine veränderliche Position der Leuchte oberhalb der Tischplatte möglich.
[0024] Wie bereits beschrieben, setzt sich das Tischgestell für den höhenverstellbaren Tisch
regelmäßig aus zwei Tischsäulen zusammen, die miteinander verbunden sind. Im Innern
der jeweils meistens vertikal angeordneten Tischsäulen können jeweils Führungsholme
teleskopieren, die ihrerseits die Tischplatte tragen, wie dies im Detail in der einleitend
bereits beschriebenen
DE 10 012 109 469 A1 behandelt wird.
[0025] Im Ergebnis wird die Kombination aus einem Tisch mit Tischgestell und Tischplatte
sowie wenigstens einer Leuchte mit variierbarer Lichtstärke zur Verfügung gestellt,
die erstmalig durchgängig gleichbleibende Beleuchtungsverhältnisse am Ort der höhenveränderbaren
Tischplatte zur Verfügung stellt. Das heißt, ein Bediener trifft auf gleichbleibende
Beleuchtungsverhältnisse, und zwar unabhängig davon, ob sich die Tischplatte in ihrer
höchstens oder niedrigsten Position befindet. Dadurch werden besondere ergonomische
Vorteile erzielt und wird ausdrücklich Ermüdungserscheinungen am Arbeitsplatz entgegengewirkt.
[0026] Außerdem sorgt die Anbringung der Leuchte am Tischgestell für definierte Verhältnisse.
Tatsächlich kann auf diese Weise sichergestellt werden, dass die Leuchte beispielsweise
zentral über der Tischplatte angeordnet wird und ihre Position beibehält. Das gilt
sowohl für den Fall, dass die Leuchte ortsfest oberhalb der Tischplatte platziert
wird als auch dann, wenn die Leuchte in ihrer Höhe über der Tischplatte eine Veränderung
erfährt.
[0027] Die Leuchte selbst wird mit ihrem Fuß in einer Tischsäule aufgenommen, bei welcher
es sich um eine Tischsäule des Tischgestells handeln kann. Im Allgemeinen ist jedoch
eine separate - dritte - Tischsäule realisiert. Dadurch lässt sich die Leuchte platzsparend
am Tischgestell festlegen, weil die Tischsäule zur Aufnahme ihres Fußes und die benachbarte
Tischsäule des Tischgestells miteinander verbunden werden können. Dadurch lässt sich
der Fuß gleichsam in den Tisch integrieren und mag eine Öffnung in der Tischplatte
durchgreifen. Hierdurch wird ein kompakter und formschöner Aufbau erreicht.
[0028] Hierin sind die wesentlichen Vorteile zu sehen.
[0029] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1 und 2
- die erfindungsgemäße Kombination in verschiedenen Ansichten, teilweise perspektivisch.
[0030] In den Figuren ist eine Kombination aus einem Tisch 1 sowie einer Leuchte 2 dargestellt.
Die Leuchte 2 ist ortsfest oberhalb einer Tischplatte 3 angeordnet. Dazu ist die Leuchte
2 an ein Tischgestell 4, 5, 6 angeschlossen. Das Tischgestell 4, 5, 6 setzt sich aus
zwei jeweils überwiegend vertikal orientierten Tischsäulen 4 und zugehörigen Füßen
5 zusammen. Die beiden Tischsäulen 4 des Tischgestells 4, 5, 6 sind über eine Verbindungsstrebe
6 miteinander gekoppelt.
[0031] Zusätzlich tritt noch eine weitere dritte Tischsäule 4 an einer Seite des Tischgestells
4, 5, 6 hinzu, wie die Figuren deutlich machen. Die dritte Tischsäule 4 erstreckt
sich überwiegend parallel zur benachbarten Tischsäule 4 des Tischgestells 4, 5, 6.
Beide zueinander parallelen und benachbarten Tischsäulen 4 nutzen einen gemeinsamen
Fuß 5. Außerdem sind beide Tischsäulen 4 miteinander durch beispielsweise Querstreben
gekoppelt, wie dies anhand der Figuren 1 und 2 deutlich wird.
[0032] In den beiden Tischsäulen 4 des Tischgestells 4, 5, 6 werden teleskopierend Führungsholme
7 aufgenommen, welche die höhenveränderbare Tischplatte 3 tragen. Die Einstellung
der verschiedenen und in den Figuren dargestellten Höhenpositionen der Tischplatte
3 mag dabei so erfolgen, wie dies in der
DE 10 2012 104 469 A1 der Anmelderin im Detail beschrieben wird. Das heißt, mit Hilfe eines Federelementes
wird die Tischplatte 3 vorgespannt und unter Rückgriff auf eine zusätzliche Bremse
manuell in der gewünschten Höhenposition fixiert. Das ist grundsätzlich bekannt.
[0033] Die Leuchte 2 verfügt über eine variierbare Lichtstärke (gemessen in Lumen). Auf
diese Weise kann die Lichtausstrahlung bzw. Lichtstärke am Ort der Tischplatte 3 verändert
werden. Denn tatsächlich ist die Leuchte 2 ortsfest oberhalb der höhenveränderbaren
Tischplatte 3 angeordnet. Meistens findet sich die Leuchte 2 oberhalb oder im Bereich
eines Zentrums der Tischplatte 3.
[0034] Die Lichtstärke der Leuchte 2 zur Ausleuchtung der Tischplatte 3 wird nun in Abhängigkeit
von der Höhenposition der Tischplatte 3 so eingestellt, dass die Beleuchtungsstärke
am Ort der Tischplatte 3 im Wesentlichen gleichbleibend ist. Das heißt, die Beleuchtungsstärke
am Ort der Tischplatte 3 ist in etwa gleichbleibend, und zwar sowohl wenn sich die
Tischplatte 3 in ihrer höchsten Position befindet (links dargestellt) als auch dann,
wenn die niedrigste Position eingenommen wird (rechts dargestellt). Dadurch werden
gleichbleibende Lichtverhältnisse am Ort der Tischplatte 3 erreicht, und zwar unabhängig
von ihrer Höhenposition gegenüber dem Tischgestell 4, 5, 6.
[0035] Da die Tischplatte 3 in ihrer höchsten Position einen geringen Abstand A im Vergleich
zu der darüber angeordneten Leuchte 2 aufweist im Vergleich zur Situation, wenn die
Tischplatte 3 ihre niedrigste Position einnimmt, muss die Lichtstärke der Leuchte
2 angepasst werden. Tendenziell ist die Lichtstärke der Leuchte 2 in der höchsten
Position geringer als in der niedrigsten Position, weil die Beleuchtungsstärke den
Quotient aus der Lichtstärke und dem Quadrat der Entfernung darstellt. Verdoppelt
sich beispielsweise der Abstand A, so muss die Lichtstärke viermal so groß eingestellt
werden, um die Beleuchtungsstärke am Ort der Tischplatte 3 gleichbleibend zu halten.
[0036] Um nun die Lichtstärke der Leuchte 2 entsprechend variieren zu können und die daraus
resultierende Beleuchtungsstärke am Ort der Tischplatte 2 im Wesentlichen gleichbleibend
einzustellen, ist zusätzlich ein Sensor 8 vorgesehen. Mit Hilfe des Sensors 8 in oder
an der Leuchte 2 wird der Abstand A der Leuchte 2 von der Tischplatte 3 erfasst. Bei
dem Sensor 8 kann es sich um einen Abstandssensor auf beispielsweise Ultraschall-
und/oder Laserbasis handeln.
[0037] Der fragliche Sensor 8 ist an eine lediglich angedeutete Steuereinheit 9 angeschlossen.
Mit Hilfe der Steuereinheit 9 wird die Lichtstärke der Leuchte 2 verändert. Tatsächlich
ist die Leuchte 2 an einen Pfosten 10, 11 angeschlossen. Der Pfosten 10, 11 ist zweiteilig
mit einem Fuß 10 und einem demgegenüber abgewickelten Arm 11 ausgebildet.
[0038] Der Fuß 10 des Pfostens 10, 11 wird in der dritten Tischsäule 4 aufgenommen. Demgegenüber
trägt der abgewinkelte Arm 11 endseitig die Leuchte 2. Im Innern des Pfostens 10,
11 mag die bereits angesprochene Steuereinheit 9 geschützt angeordnet sein. Der Sensor
8 ist über eine im Innern des Pfostens 10, 11 verlaufende Verbindungsleitung mit der
Steuereinheit 9 verbunden, so dass etwaige Beschädigungen des Sensors 8 ebenso wie
der Steuereinheit 9 und ihrer Verbindungsleitung de facto ausgeschlossen werden können.
Außerdem wird eine besonders ansprechende Anmutung zur Verfügung gestellt.
[0039] Die Leuchte 2 selbst ist im Regelfall mit einer Mehrzahl von Beleuchtungsquellen
ausgerüstet. Dabei sind die Beleuchtungsquellen flächig angeordnet. Tatsächlich definieren
die mehreren Beleuchtungsquellen eine rechteckige Leuchtfläche 12. Außerdem mag abstrahlseitig
der einzelnen Beleuchtungsquellen ein diffus lichtstreuender Körper vorgesehen sein.
Die Leuchte 2 sorgt nicht nur für eine direkte Ausleuchtung der Tischplatte 3, sondern
kann zusätzlich auch indirekt in den Raum abgestrahltes Licht erzeugen. Das gilt alles
selbstverständlich nur beispielhaft und ist nicht zwingend. Man erkennt, dass der
Pfosten 10, 11 für die Leuchte 2 in der dritten Tischsäule 4 aufgenommen wird. Dabei
lässt sich der Pfosten 10, 11 grundsätzlich in seiner Höhe verändern. Außerdem erkennt
man anhand der vergrößerten Darstellung in der Figur 1, dass der Pfosten 10 die Tischplatte
3 durchgreift, und zwar unter Berücksichtigung einer Öffnung 13 in der Tischplatte
3. Die Öffnung 13 mag gegenüber dem Pfosten 10 mit einer Abdichtung ausgerüstet sein.
Außerdem durchgreift der Pfosten 10 die Tischplatte 3 randseitig in vertikaler Verlängerung
der dritten Tischsäule 4, welche den Pfosten 10 in ihrem Innern aufnimmt. Insgesamt
wird die Leuchte 2 zunächst gegenüber der Tischplatte 3 grob in ihrem Abstand A über
der Tischplatte 3 ausgerichtet und ortsfest fixiert. Dadurch ist eine Anpassung an
unterschiedliche Tischgestelle 4, 5, 6, verschiedene Tischplatten 3, Raumverhältnisse
etc. möglich.
[0040] Wenn nun die Tischplatte 3 in ihrer Höhenposition verändert wird und folglich auch
der Abstand A zur Leuchte 2, so wird diese Änderung des Abstandes A mit Hilfe des
Sensors 8 gemessen. Dieser Sensor 8 gibt die entsprechenden Werte an die Steuereinheit
9, welche als Folge hiervon die einzelnen Beleuchtungsquellen der Leuchte 2 so ansteuert,
dass die Lichtstärke der Leuchte 2 verändert wird. Befindet sich die Tischplatte 3
in ihrer höchsten Position, so wird die Lichtstärke der Leuchte 2 reduziert. Wandert
die Tischplatte 3 dagegen in ihre tiefste Position, so wird die Lichtstärke der Leuchte
2 vergrößert.
[0041] In jedem Fall stellt die Erfindung sicher, dass die Beleuchtungsstärke, das heißt
der Quotient aus der Lichtstärke und dem Quadrat des Abstandes A, im Bereich der Tischplatte
3 im Wesentlichen gleichbleibend eingestellt wird. Dadurch ist sowohl bei einer stehenden
als auch sitzenden Tätigkeit mit gleichbleibenden Lichtverhältnissen zu rechnen und
wird hierdurch etwaigen Ermüdungserscheinungen des Bedienpersonals vorgebeugt.
1. Kombination aus einem Tisch (1) mit Tischgestell (4, 5, 6) und Tischplatte (3) sowie
wenigstens einer Leuchte (2) mit variierbarer Lichtstärke, wobei
- die Tischplatte (3) höhenveränderbar ausgebildet ist, und wobei
- die Lichtstärke der Leuchte (2) zur Ausleuchtung der Tischplatte (3) in Abhängigkeit
von ihrer Höhenposition so eingestellt wird, dass die Beleuchtungsstärke am Ort der
Tischplatte (3) im Wesentlichen gleichbleibend ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Leuchte (3) an das Tischgestell (4, 5, 6) angeschlossen ist, wobei
- sich das Tischgestell (4, 5, 6) aus wenigstens zwei jeweils überwiegend vertikal
orientierten Tischsäulen (4) und zugehörigen Füßen (5) zusammensetzt, und wobei
- die Leuchte (2) an einen Pfosten (10, 11) angeschlossen ist, dessen Fuß (10) in
einer Tischsäule (4) aufgenommen wird.
2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (2) ortsfest oberhalb der Tischplatte (3) angeordnet ist.
3. Kombination nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sensor (8) vorgesehen ist, um die Höhenposition der Tischplatte und/oder einen
Abstand (A) der Leuchte (2) von der Tischplatte (3) zu erfassen.
4. Kombination nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (8) an eine Steuereinheit (9) zur Einstellung der Lichtstärke der Leuchte
(2) angeschlossen ist.
5. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (2) mit einer Mehrzahl an Beleuchtungsquellen ausgerüstet ist.
6. Kombination nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungsquellen flächig angeordnet sind und beispielsweise eine rechteckige
Leuchtfläche (12) definieren.
7. Kombination nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass abstrahlseitig der Beleuchtungsquellen ein diffus lichtstreuender Körper vorgesehen
ist.
8. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfosten (10, 11) zweiteilig mit dem Fuß (10) und einem demgegenüber abgewinkelten
Arm (11) ausgebildet ist.
9. Kombination nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischsäule (4) zur Aufnahme des Fußes (10) parallel zu einer weiteren Tischsäule
(4) angeordnet ist, welche einen darin teleskopierenden Führungsholm (7) aufnimmt.