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EP 2 977 331 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.09.2016 Patentblatt 2016/37 |
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Anmeldetag: 09.07.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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STECKHÜLSE ZUR AUFNAHME EINES WERKZEUGS
SOCKET FOR ACCOMMODATING A TOOL
MANCHON D'ENFICHAGE DESTINE A RECEVOIR UN OUTIL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
24.07.2014 DE 202014005960 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.01.2016 Patentblatt 2016/04 |
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Patentinhaber: Gaplast Gmbh |
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82442 Altenau (DE) |
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Erfinder: |
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- Kneer, Roland
82490 Farchant (DE)
- Kneer, Stephan
82490 Farchant (DE)
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Vertreter: Flosdorff, Jürgen |
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Huss, Flosdorff & Partner GbR
Klarweinstraße 39 82467 Garmisch-Partenkirchen 82467 Garmisch-Partenkirchen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-94/24008 FR-A3- 2 428 577 US-A- 4 596 340
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DE-A1-102012 011 599 GB-A- 2 287 015
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Steckhülse zur Aufnahme eines Werkzeugs wie z.B. eines
Fräswerkzeug für eine Fräsmaschine oder eines Bohrers für eine Bohrmaschine. Die Steckhülse
besteht aus einem inneren Hülsenteil und einem darauf aufschiebbaren, anliegenden
äußeren Hülsenteil, wobei beide Hülsenteile eine Umfangswand und eine Bodenwand haben.
[0002] Wenn aus den bisher bekannten Steckhülsen dieser Art das innen liegende Werkzeug
entnommen werden soll, werden die beiden Hülsenteile in axialer Richtung auseinander
gezogen und dadurch voneinander getrennt. Da die beiden Hülsenteile in der Ausgangslage
durch den Eingriff von Rastnoppen lösbar fixiert sind, werden die beiden Hülsenteile
häufig mit beträchtlicher Kraft rasch auseinander gezogen, wobei das Werkzeug aus
der Steckhülse zu Boden fallen und dabei beschädigt werden kann.
[0003] Die
WO 94/24008 A1 offenbart eine Steckhülse mit einem inneren Hülsenteil und einem darauf aufschiebbaren
äußeren Hülsenteil, deren jeweils ausgewählte Länge durch Eingriff von Rastnoppen
in Stege lösbar fixierbar ist, wobei eines der Hülsenteile wenigstens eine longitudinale
Nut aufweist. Diese Nut, die neben den Stegen verläuft, ist durchgehend bis zum Rand
des Hülsenteils ausgebildet. Bei dieser Steckhülse können die beiden Hülsenteile bei
jeder Längeneinstellung der Steckhülse voneinander getrennt werden, indem das äußere
Hülsenteile auf dem inneren Hülsenteil so gedreht wird, dass die Rastnoppen über eine
neben der Reihe der Stege verlaufenden Höhenrippe gezwängt werden, woraufhin die Noppen
in die Nut eintreten. In dieser Lage kann das äußere Hülsenteil in axialer Richtung
von dem inneren Hülsenteil abgezogen werden.
[0004] Auch bei den Schiebeverpackungen der
DE 10 2012 011 599 A1 und der
GB 2 287 051 A können die Hülsenteile durch gegen-seitiges Verdrehen bei jeder Längeneinstellung
aus der jeweiligen Rastverbindung frei gegeben und voneinander abgezogen werden.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckhülse der betrachteten
Art so weiter zu entwickeln, dass die Wahrscheinlichkeit eines derartigen Schadens
signifikant verringert ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.
[0008] Die Erfindung sieht vor, dass eines der.Hülsenteile wenigstens eine in Längsrichtung
der Steckhülse verlaufende Nut aufweist, in die ein vorstehender Nocken des anderen
Hülsenteils eingreift. Die Stirnwände an den Enden der Nut bilden dabei Anschläge
für den wenigstens einen Nocken, so dass der Nocken nicht in axialer Richtung aus
der Nut austreten kann. Außerdem sieht die Erfindung vor, dass nur an dem von dem
Boden abgewandten Endbereich der wenigstens einen Nut Mittel ausgebildet sind, die
einen seitlichen Austritt des Nockens aus der Nut ermöglichen, so dass nach einer
Drehbewegung des äußeren Hülsenteils gegenüber dem inneren Hülsenteil der Nocken aus
der Nut austritt und nun die beiden Hülsenteile in Längsrichtung voneinander trennbar
sind. Die Steckhülse besteht dabei aus einem Material, das elastisch so verformbar
ist, dass die beiden Hülsenteile diese Drehbewegung und das anschließende Auseinanderziehen
der Hülsenteile zulässt. Ein geeignetes Material ist beispielsweise Polypropylen.
[0009] Um die beiden Hülsenteile voneinander zu trennen, muss demnach zunächst das äußere
Hülsenteil bis zu dem Anschlag in axialer Richtung von dem inneren Hülsenteil zurück
gezogen werden, wobei dann unter Aufbringung einer gewissen Kraft die Drehbewegung
und das anschließende axiale Abziehen des äußeren Hülsenteils erfolgen kann. Bei diesem
Vorgang trennen sich die beiden Hülsenteile in einer Weise, in der praktisch ausgeschlossen
ist, dass das Werkstück unbeabsichtigt zu Boden fällt.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die wenigstens eine Nut bzw. rinnenförmige
Vertiefung außen an bzw. in der Umfangswand des inneren Hülsenteils ausgebildet, während
der wenigstens eine Nocken bzw. Vorsprung innen an der Umfangswand des äußeren Hülsenteils
ausgebildet ist. Der wenigstens eine Nocken befindet sich ebenfalls an dem von dem
Boden abgewandten Endbereich des äußeren Hülsenteils.
[0011] Die Anordnung kann auch umgekehrt getroffen sein, indem der wenigstens eine Nocken
außen von der Umfangswand des inneren Hülsenteils absteht, während die wenigstens
eine Nut innen an bzw. in der Umfangswand des äußeren Hülsenteils ausgebildet ist.
[0012] Es ist bevorzugt, dass wenigstens zwei Nuten und zwei Nocken ausgebildet sind. Diese
zwei Nuten und zwei Nocken sind an gegenüber liegenden Abschnitten der Umfangswände
vorgesehen.
[0013] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform, bei der die Hülsenteile eine quadratische
Querschnittsform haben, sind in allen vier Wandabschnitten Nuten vorgesehen, während
das andere Hülsenteil zwei Nocken enthält. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass
die beiden Hülsenteile auf besonders einfache Weise wieder zusammengesetzt werden
können, da die Nocken in jeder Umfangslage der beiden Hülsenteile beim Zusammenschieben
selbsttätig in zwei Nuten gelangen bzw. einschnappen.
[0014] Die Mittel, die den Austritt des wenigstens einen Nockens aus seiner Nut ermöglichen,
bestehen aus wenigstens einem schrägen Seitenwandabschnitt der Nut und/oder wenigstens
einer schrägen Seitenwand des Nockens. Damit kann der Nocken bei der Drehbewegung
des äußeren Hülsenteils gegenüber dem inneren Hülsenteil aus der Nut heraus gleiten,
wobei sich die zugehörigen Abschnitte der Umfangswände leicht nach innen und außen
verformen. Die übrigen Seitenwandabschnitte der Nut und deren Stirnwände können im
rechten Winkel zur Umfangswand verlaufen. Die Ausbildung ist jedenfalls so getroffen,
dass der Nocken nur in der am weitesten vorgeschobenen Lage des äußeren Hülsenteils
aus der Nut austreten kann.
[0015] Mit großem Vorteil ist ferner vorgesehen, dass die Umfangswand des inneren Hülsenteils
eine Anleitung zum Trennen der beiden Hülsenteile enthält, die erst dann frei liegt,
wenn das äußere Hülsenteil bis zum axialen Anschlag vorgeschoben ist. Diese Anleitung
zum Trennen der beiden Hülsenteile kann beispielsweise die Worte "turn and pull" enthalten
oder aus zwei Pfeilen bestehen, die das Drehen und anschließende axiale Verschieben
andeuten. Diese Anweisung ist erst dann sichtbar, wenn die beiden Hülsenteile tatsächlich
gegeneinander drehbar sind.
[0016] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die beiden Hülsenteile
einen eingezogenen Boden mit einem äußeren Steg aufweisen. Dieser Steg verläuft bevorzugt
diagonal über den Boden. Wenn - wie dies bevorzugt ist - die Hülsenteile im Extrusionsblasformverfahren
hergestellt werden, bewirkt diese diagonale Formtrennung mit einem entsprechend dimensionierten
Quetschsteg einen wirkungsvollen Aufschlagschutz für verpackte Werkzeuge, da der Quetschbalken
unter dem eingezogenen Boden einen Schlag abfedern kann.
[0017] Wie bereits oben erwähnt, haben die Hülsenteile bevorzugt eine quadratische Querschnittsform,
deren Ecken abgeschrägt sein können. Grundsätzlich kann die Steckhülse aber auch eine
andere Querschnittsform haben, beispielsweise rund, oval oder allgemein rechteckig
sein.
[0018] An den abgeschrägten Ecken des inneren Hülsenteils sind zweckmäßigerweise voneinander
beabstandeten Rastnoppen vorgesehen, während an den Ecken des äußeren Hülsenteils
mehrere kleine Stege ausgebildet sein können. Die Rastnoppen und Stege greifen ineinander
ein, wodurch die jeweils ausgewählte Länge der Steckhülse lösbar fixiert ist, d.h.
die Stege können über die Rastnoppen in die gewünschte Position gleiten. Damit kann
die Steckhülse an die Länge des jeweiligen Werkzeugs angepasst werden.
[0019] Der Vorteil einer quadratischen oder rechteckigen Querschnittsform der Steckhülse
besteht darin, dass die Steckhülse nicht auf einer Unterlage rollen und evtl. von
einem Tisch fallen kann und dass solche Steckhülsen gut stapelbar sind.
[0020] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und den beigefügten Zeichnungen einer bevorzugten Ausführungsform. Die Figuren zeigen:
- Figur 1
- ein inneres Hülsenteil in einer Ansicht und verschiedenen Schnittdarstellungen
- Figur 2
- ein äußeres Hülsenteil in einer Ansicht und verschiedenen Schnittdarstellungen;
- Figur 3
- die zusammengesetzten Hülsenteile in verschiedenen Ansichten;
- Figur 4
- eine vergrößerte Einzelheit des äußeren Hülsenteils;
- Figur 5
- eine vergrößerte Einzelheit des inneren Hülsenteils;
- Figur 6
- die zusammengesetzten Hülsenteile in vergrößerter Darstellung;
- Figur 7
- einen Vertikalschnitt durch den Bodenbereich eines Hülsenteils;
- Figur 8
- die Hülsenteile in maximal auseinander gezogenem Zustand und sichtbarer Anleitung
zum Trennen der Hülsenteile.
[0021] Das in Figur 1 dargestellte innere Hülsenteil 1 hat eine im wesentlichen quadratische
Zylinderform mit abgeschrägten Ecken 2. In allen vier Seitenwandabschnitten 3 ist
eine in Längsrichtung verlaufende Nut bzw. rinnenförmige Vertiefung 4 ausgebildet,
die im Abstand von der Bodenwand 5 und dem freien Ende 6 des Hülsenteils 1 endet.
Die stirnseitigen Enden 7 der Nuten 4 verlaufen etwa im rechten Winkel zu den seitlichen
Wandabschnitten 3. Zumindest eine Längswand 8 der Nuten 4 verläuft ebenfalls senkrecht
zur Umfangswand. Dies ist die Seitenwand der Nuten 4, aus der die weiter unten beschriebenen
Nocken 9 austreten können, indem im Bereich der als Anschlag dienenden Stirnwand 7
der Nuten 4 schräge Wandabschnitte 10 ausgebildet sind, über die die Nocken 9 durch
Drehen des äußeren Hülsenteils 11 gleiten können.
[0022] An den schrägen Ecken 2 des inneren Hülsenteils 1 sind zahlreiche voneinander beabstandete
Noppen 12 ausgebildet, die mit drei kleinen Stegen 13 zusammenwirken, um die jeweils
gewünschte Länge der zusammengesetzten Steckhülse lösbar fixieren zu können.
[0023] Die dargestellte Ausführungsform ist im Extrusionsblasformverfahren hergestellt mit
einer diagonalen Formtrennung 14, bei der unter der leicht nach innen gewölbten Bodenwand
15 ein Quetschsteg 16 ausgebildet ist (Figur 7). Der verhältnismäßig lange Quetschsteg
16 ermöglicht zusammen mit der eingezogenen Form des Bodens 15 eine Federwirkung,
die ein in die Steckhülse aufgenommenes Werkzeug bei einem harten Aufprall vor Beschädigung
schützt.
[0024] Das äußere Hülsenteil 11 hat ebenfalls eine quadratische Zylinderform mit etwas größeren
Abmessungen, so dass das äußere Hülsenteil 11 so auf das innere Hülsenteil 1 aufgeschoben
sein kann, dass die Teile praktisch aneinander anliegen.
[0025] Das äußere Hülsenteil 11 enthält an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden jeweils
nach innen ragende Nocken 9, deren Position mit zwei Nuten 4 in Umfangsrichtung übereinstimmt.
Die Nocken 9 haben eine im rechten Winkel zur Umfangswand verlaufende Stirnwand 17
und an der gegenüber liegenden Seite eine Schräge 18. Die Stirnwand 17 begrenzt das
anfängliche Auseinanderziehen der Hülsenteile 1 und 11, indem sie an der vorderen
Stirnwand 7 der jeweiligen Nut 4 anstößt. Die rückwärtige Schräge 18 erleichtert hingegen
das Zusammensetzen der Hülsenteile.
[0026] Wenn das in der Steckhülse befindliche Werkzeug entnommen werden soll, wird das äußere
Hülsenteil bis zum Anschlag axial verschoben, was in den Figuren 3, 6 und 8 dargestellt
ist. In dieser Lage wird die Aufschrift "turn and pull" an einer Außenwand 3 des inneren
Hülsenteils 1 sichtbar. Wenn nun das äußere Hülsenteil 11 gegenüber dem inneren Hülsenteil
1 in Richtung des Pfeils 19 in Figur 8 gedreht wird, gleiten die Noppen 9 über die
schrägen Abschnitte 10 am Endbereich der Nuten 4 hinweg. Nun kann das äußere Hülsenteil
11 in Richtung des Pfeils 20 in Figur 8 von dem inneren Hülsenteil 1 abgezogen werden.
1. Steckhülse zur Aufnahme eines Werkzeugs, mit einem inneren Hülsenteil (1) und einem
darauf aufschiebbaren äußeren Hülsenteil (11), wobei beide Hülsenteile (1,11) eine
Umfangswand und eine Bodenwand (5) haben, wobei ferner durch Eingriff von Rastnoppen
(12) und Stegen (13) eine jeweils ausgewählte Länge der Steckhülse lösbar fixierbar
ist und wobei eines der Hülsenteile (1,11) wenigstens eine longitudinale Nut (4) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in die wenigstens eine longitudinale Nut (4) des einen Hülsenteils (1,11) ein vorstehender
Nocken (9) des anderen Hülsenteils (1,11) eingreift,
dass die Stirnwände (7) der wenigstens einen Nut (4) Anschläge für den wenigstens einen
Nocken (9) bilden und
dass nur an dem von dem Boden (15) abgewandten Endbereich der wenigstens einen Nut Mittel
(10) zum seitlichen Austritt des Nockens (9) aus der Nut (4) ausgebildet sind, derart,
dass nach einer Drehbewegung des äußeren Hülsenteils (11) gegenüber dem inneren Hülsenteil
(1) die beiden Hülsenteile in Längsrichtung von einander trennbar sind.
2. Steckhülse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Nut (4) außen an der Umfangswand des inneren Hülsenteils und
der wenigstens eine Nocken (9) innen an der Umfangswand des äußeren Hülsenteils (11)
ausgebildet sind.
3. Steckhülse nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens zwei, vorzugsweise vier Nuten (4) und zwei Nocken (9) ausgebildet sind.
4. Steckhülse nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel (10) zum Austritt des Nockens wenigstens einen schrägen Seitenwandabschnitt
der Nut (4) und/oder wenigstens eine schräge Seitenwand des Nockens aufweisen.
5. Steckhülse nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die übrigen Seitenwandabschnitte (8) der Nut und deren Stirnwände (7) im rechten
Winkel zur Umfangswand verlaufen.
6. Steckhülse nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Umfangswand des inneren Hülsenteils (1) eine Anleitung zum Trennen der beiden
Hülsenteile (1,11) enthält, die dann freiliegt, wenn der wenigstens eine Nocken (9)
an der als Anschlag dienenden Stirnwand (7) der wenigstens einen Nut (4) anliegt.
7. Steckhülse nach den Ansprüchen 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass beide Hülsenteile (1,11) einen eingezogenen Boden (15) mit einem Steg (16) aufweisen.
8. Steckhülse nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stege (16) diagonal verlaufen.
9. Steckhülse nach den Ansprüchen 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hülsenteile (1,11) eine quadratische Querschnittsform haben mit abgeschrägten
Ecken (2).
10. Steckhülse nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den abgeschrägten Ecken (2) des inneren Hülsenteils (1) Rastnoppen (12) und an
dem äußeren Hülsenteil (11) kleine Stege (13) ausgebildet sind, die in Eingriff miteinander
stehen und die ausgewählte Länge der Steckhülse lösbar fixieren.
1. A socket for accommodating a tool with an inner sleeve portion (1) and an outer sleeve
portion (11) slidable onto it, wherein both sleeve portions (1, 11) have a peripheral
wall and a base wall (5), wherein further a selected length of the socket is releasably
fixable by engagement of locking protuberances (12) and webs (13) and wherein one
of the sleeve portions (1, 11) includes at least one longitudinal groove (4), characterised in that engaging in the at least one longitudinal groove (4) in the one sleeve portion (1,
11) there is a projecting lobe (9) on the other sleeve portion (1, 11), that the end
walls (7) of the at least one groove (4) constitute abutments for the at least one
lobe (9) and that means (10) for the lateral exit of the lobe (9) from the groove
(4) are formed only at the end region, remote from the base (15), of the at least
one groove such that after a rotary movement of the outer sleeve portion (11) with
respect to the inner sleeve portion (1) the two sleeve portions are separable from
one another in the longitudinal direction.
2. A socket as claimed in Claim 1, characterised in that the at least one groove (4) is formed externally on the peripheral wall of the inner
sleeve portion and the at least one lobe (9) is formed internally on the peripheral
wall of the outer sleeve portion (11).
3. A socket as claimed in Claims 1 or 2, characterised in that at least two, preferably four, grooves (4) and two lobes (9) are provided.
4. A socket as claimed in Claims 1 to 3, characterised in that the means (10) for exit of the lobe include at least one oblique side wall section
of the groove (4) and/or at least one oblique side wall of the lobe.
5. A socket as claimed in Claim 4, characterised in that the other side wall sections (8) of the groove and its end walls (7) extend at right
angles to the peripheral wall.
6. A socket as claimed in Claims 1 to 5, characterised in that the peripheral wall of the inner sleeve portion (1) includes an instruction for separating
the two sleeve portions (1, 11), which is exposed when the at least one lobe (9) engages
the end wall (7), acting as an abutment, of the at least one groove (4).
7. A socket as claimed in Claims 1 to 6, characterised in that the two sleeve portions (1, 11) have an indented base (15), with a web (16).
8. A socket as claimed in Claim 7, characterised in that the webs (16) extend diagonally.
9. A socket as claimed in Claims 1 to 8, characterised in that the sleeve portions (1, 11) have a rectangular cross-sectional shape with bevelled
corners (2).
10. A socket as claimed in Claim 9, characterised in that locking protuberances (12) are formed on the bevelled corners (2) of the inner sleeve
portion (1) and small webs (13) are formed on the outer sleeve portion (11), which
are in engagement with one another and releasably fix the selected length of the socket.
1. Manchon d'enfichage pour recevoir un outil, comprenant une partie de manchon intérieure
(1) et une partie de manchon extérieure (11) pouvant être enfilée sur celle-ci, dans
lequel les deux parties de manchon (1, 11) ont une paroi périphérique et une paroi
de fond (5), dans lequel en outre une longueur respectivement sélectionnée du manchon
d'enfichage peut être fixée de manière amovible par la prise de boutons d'encliquetage
(12) et de nervures (13) et dans lequel une des parties de manchon (1, 11) présente
au moins une rainure (4) longitudinale, caractérisé en ce
qu'une came (9) faisant saillie de l'une des parties de manchon (1, 11) vient en prise
avec l'au moins une rainure (4) longitudinale de l'autre partie de manchon (1, 11),
que les parois frontales (7) de l'au moins une rainure (4) forment des butées pour l'au
moins une came (9), et que des moyens (10) sont réalisés, seulement au niveau de la
zone d'extrémité, opposée au fond (15), de l'au moins une rainure, pour faire sortir
de manière latérale la came (9) de la rainure (4) de telle manière que les deux parties
de manchon peuvent être séparées l'une de l'autre dans la direction longitudinale
après un déplacement par rotation de la partie de manchon extérieure (11) par rapport
à la partie de manchon intérieure (1).
2. Manchon d'enfichage selon la revendication 1, caractérisé en ce
que l'au moins une rainure (4) est réalisée côté extérieur au niveau de la paroi périphérique
de la partie de manchon intérieure, et en ce que l'au moins une came (9) est réalisée
côté intérieur au niveau de la paroi périphérique de la partie de manchon (11) extérieure.
3. Manchon d'enfichage selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce
qu'au moins deux, de préférence quatre rainures (4) et deux cames (9) sont réalisées.
4. Manchon d'enfichage selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce
que les moyens (10) pour faire sortir la came présentent au moins une section de paroi
latérale oblique de la rainure (4) et/ou au moins une paroi latérale oblique de la
came.
5. Manchon d'enfichage selon la revendication 4, caractérisé en ce
que les autres sections de paroi latérale (8) de la rainure et les parois latérales (7)
de celle-ci s'étendent à angle droit par rapport à la paroi périphérique.
6. Manchon d'enfichage selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce
que la paroi périphérique de la partie de manchon intérieure (1) contient une instruction
pour séparer les deux parties de manchon (1, 11), qui est alors dégagée quand l'au
moins une came (9) repose au niveau de la paroi frontale (7), faisant office de butée,
de l'au moins une rainure (4).
7. Manchon d'enfichage selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que les deux parties de manchon (1, 11) présentent un fond (15) rentré pourvu d'une nervure
(16).
8. Manchon d'enfichage selon la revendication 7 caractérisé en ce
que les nervures (16) s'étendent de manière diagonale.
9. Manchon d'enfichage selon les revendications 1 à 8, caractérisé en ce
que les parties de manchon (1, 11) ont une forme de section de transversale carrée, pourvue
de coins (2) biseautés.
10. Manchon d'enfichage selon la revendication 9, caractérisé en ce
que sont réalisés, au niveau des coins (2) biseautés de la partie de manchon intérieure
(1), des boutons d'encliquetage (12) et, au niveau de la partie de manchon extérieure
(11) de petites nervures (13), qui sont en prise les uns avec les autres et qui fixent
de manière amovible la longueur sélectionnée du manchon d'enfichage.


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