[0001] Die Erfindung betrifft ein Außengriffsystem für eine Fahrzeugtür gemäß der Merkmalskombination
des Patentanspruchs 1 der Erfindung.
[0002] Aus der
DE 602 19 985 T2 ist ein Außengriffsystem für eine Fahrzeugtür, insbesondere Seitentür, bekannt, welches
Außengriffsystem zum einen einen langgestreckten Griffhauptkörper aufweist, der sich
in Fahrzeuglängsrichtung (X-Richtung) erstreckt. Der Griffhauptkörper ist einenends
schwenkbar an einem ersten Basisglied aus Metall gelagert. Das erste Basisglied ist
mittels einer Schraube an einer Außenfläche der Fahrzeugtür montiert. Zum anderen
weist das Außengriffsystem ein zweites Basisglied aus Metall auf, welches sich an
das dem Schwenklager gegenüberliegende Ende des Griffhauptkörpers anschließt und ebenfalls
mittels einer Schraube an der Außenfläche der Fahrzeugtür montiert ist.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, ein im Hinblick auf den Stand der Technik alternatives
Außengriffsystem für eine Fahrzeugtür zur Verfügung zu stellen, welches bei einfacher
und kostengünstiger Herstellbarkeit sowie Montage in seiner Funktion erweiterbar ist,
beispielsweise alternativ mit oder ohne Schließzylinder eines Türschlosses ausgeführt
werden kann.
[0004] Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch ein Außengriffsystem für eine Fahrzeugtür,
mit einem langgestreckten Griffhauptkörper, der seinerseits einenends mittels eines
Schwenklagers an einem an der Fahrzeugtür festgelegten Basisteil schwenkbar gelagert
ist, und mit einer sich schwenklagerseitig an den Griffhauptkörper anschließenden
und am Basisteil befestigten Abdeckkappe, welche eine im Basisteil ausgebildete Aufnahmeöffnung
für ein An- oder Einbauteil verschließt, wobei die Abdeckkappe unter Vermittlung eines
am Basisteil gehalterten Klammerelements durch ein verstellbares Formschlusselement
am Basisteil befestigt ist.
[0005] Durch diese Maßnahme ist bei alternativer Ausführung des Außengriffsystems mit einem
An- oder Einbauteil, beispielsweise einem Schließzylinder eines Türöffnungs- und -
schließmechanismus, welcher Schließzylinder die besagte Aufnahmeöffnung einnimmt,
eine einfache und kostengünstige Montage der Abdeckkappe erlaubt, sofern ein derartiges
An- oder Einbauteil nicht gewünscht ist. Die Erfindung beschränkt sich jedoch nicht
auf ein Ein- oder Anbauteil in Form eines Türschließzylinders, sondern erfasst jedwedes
in besagter Aufnahmeöffnung angeordnetes Ein- oder Anbauteil, beispielsweise auch
einen Näherungssensor, der mittels besagter Abdeckkappe abgedeckt ist/wird.
[0006] Die Unteransprüche beschreiben bevorzugte Weiterbildungen oder Ausgestaltungen der
Erfindung.
[0007] Um einen besonders festen Verbund zwischen der Abdeckkappe und dem Basisteil zu bewirken,
ist die Abdeckkappe ein oder zweiteilig durch ein Kappenträgerteil und ein Deckelteil
gebildet, wobei im Zusammenbau das Kappenträgerteil der Abdeckkappe auf der dem Griffhauptkörper
gegenüberliegenden Seite seiner Seitenwandung unter Vermittlung des Klammerelements
durch das verstellbare Formschlusselement am Basisteil befestigt ist.
[0008] In Fortbildung der Erfindung ist des Weiteren vorgesehen, dass das Formschlusselement
in Schließrichtung federkraftbelastet ausgebildet ist, wodurch eine Montage der Abdeckkappe
ohne jedwedes Hilfswerkzeug erlaubt ist. Insoweit ist dazu dem Formschlusselement
eine an der Abdeckkappe ausgebildete Formschlussaufnahme zugeordnet, in welche das
Formschlusselement im Zuge der Montage selbsttätig eindringt und den gewünschten Formschluss
bewirkt. Vorteilhaft ist gemäß einer besonders einfachen Gestaltung der Erfindung
das Formschlusselement durch ein axial verstellbares Schieberelement gebildet. Gemäß
einer ersten vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung ist dabei das Formschlusselement
in Form des Schieberelements einstückig mit dem Klammerelement ausgebildet und infolge
einer elastischen Ausbildung zumindest eines das Formschlusselement tragenden Abschnittes
des Klammerelements axial verstellbar. Hieraus sind insbesondere Material- und Gewichtseinsparungen
sowie Einsparungen an Montagezeit zu verzeichnen. Alternativ kann das Formschlusselement
in Form des Schieberelements auch als separates Bauteil ausgebildet und in einer Führungsbohrung
des Klammerelements axial verstellbar geführt sein. Was das Klammerelement anbelangt,
ist dieses vorzugsweise rahmenförmig ausgebildet und, die Aufnahmeöffnung im Basisteil
zumindest teilweise umschließend, am Basisteil bevorzugt durch Formschluss, insbesondere
Verrastung gehaltert.
[0009] Nachstehend wird die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Sie ist jedoch nicht auf dieses beschränkt,
sondern erfasst alle durch die Patentansprüche definierten Ausgestaltungen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine mit einem erfindungsgemäßen Außengriffsystem ausgestattete Fahrzeugtür in einer
Seitenansicht,
- Fig. 2
- die Einzelheit "Z" nach Fig. 1,
- Fig. 3
- das Außengriffsystem nach Fig. 1 bzw. 2 in einer perspektivischen Einzelansicht (Vorderansicht),
- Fig. 4
- die Hinteransicht des Außengriffsystems nach Fig. 3,
- Fig. 5
- perspektivisch die Einzelheit "Y" nach Fig. 4,
- Fig. 6
- perspektivisch die Einzelheit "Y'" nach Fig. 4,
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht einer Abdeckkappe des Außengriffsystems, und
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht eines Klammerelements des Außengriffsystems.
[0010] Fig. 1 zeigt zunächst eine Fahrzeugtür 1, vorliegend eine hintere linke Seitentür
eines Personenkraftwagens, mit einem Außengriffsystem 2. Gemäß den Fig. 1 bis 5 weist
das Außengriffsystem 2 einen langgestreckten Griffhauptkörper 3 auf, der seinerseits
einenends mittels eines in den Fig. 4 und 5 gezeigten Schwenklagers 4 an einem an
der Fahrzeugtür 1 festgelegten Basisteil 5 schwenkgelagert. Der Griffhauptkörper 3
ist dabei fahrzeug- bzw. türaußenseitig im Bereich eines nach Fahrzeug-innen gewölbten
Abschnittes bzw. einer Griffschale 6 mit Ausnehmung 7 eines Türaußenteils 8, insbesondere
eines die Außenhaut des Fahrzeugs mit bestimmenden Türaußenblechs angeordnet, wogegen
das Basisteil 5 türinnenseitig am Türaußenteil 8, insbesondere Türaußenblech der Fahrzeugtür
1 befestigt ist. Der Griffhauptkörper 3 dient der Betätigung eines nicht zeichnerisch
dargestellten Türöffnungs- und -schließmechanismus und besteht bevorzugt aus einem
Metall und/oder Kunststoff. Der Griffhauptkörper 3 ist vorliegend mittels einer Schraubendrehfeder
9 in Schwenkrichtung federkraftbelastet ausgebildet. Das Basisteil 5 ist weitestgehend
plattenförmig mit einer Vielzahl Versteifungsstegen 10 ausgebildet und ebenfalls aus
Metall oder Kunststoff gebildet. Es fungiert im Wesentlichen als Halterungselement
für den Griffhauptkörper 3 und etwaige weitere An- oder Einbauteile, worauf nachfolgend
weiter eingegangen wird.
[0011] Schwenklagerseitig, d.h., gemäß den Fig. 1 bis 3 rechtsseitig des Griffhauptkörpers
3, schließt sich an den Griffhauptkörper 3 eine am Basisteil 5 befestigte Abdeckkappe
11 aus beispielsweise Kunststoff an. Die Abdeckkappe 11 verschließt eine im Basisteil
5 ausgebildete Aufnahmeöffnung 12 (vgl. insbes. Fig. 4 bis 6) für ein etwaige vorgesehenes,
nicht zeichnerisch dargestelltes An- oder Einbauteil. Dies resultiert aus dem Umstand,
dass der Fahrzeughersteller insbesondere aus Kostengründen für eine möglichst große
Anzahl von Baugruppen Gleichteile verwenden möchte. So ist es aus der Praxis seit
geraumer Zeit bekannt, die Fahrzeugtüren 1 insbesondere auch eines Personenkraftwagens
mittels Fernbedienung zu öffnen und zu schließen. Ungeachtet dessen ist bei Linkslenker-Fahrzeugen
insbesondere der vorderen linken Fahrzeugtür 1 bzw. Fahrertür und bei Rechtslenker-Fahrzeugen
insbesondere der vorderen rechten Fahrzeugtür 1 dem Außengriffsystem 2 bzw. dessen
Türöffnungs- und - schließmechanismus ein eingangs bereits erwähnter, nicht zeichnerisch
dargestellter Türschließzylinder zugeordnet, um beispielsweise bei Versagen der Fernbedienung
die Fahrzeugtür/en auch manuell mittels eines Schlüssels öffnen zu können. Ein derartiger,
mittels Schlüssel betätigbarer Türschließzylinder wird jedoch insbesondere für die
hinteren Fahrzeugtüren 1 eines Personenkraftwagens als entbehrlich angesehen. So ist
demgemäß je nach Anordnung des Basisteils 5, nämlich an einer vorderen oder hinteren
Fahrzeugtür 1 die Aufnahmeöffnung 12 von besagtem An- oder Einbauteil, beispielsweise
einem Schließzylinder eingenommen oder nicht. Ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel
für die besagte hintere Fahrzeugtür 1 ein derartiges An- oder Einbauteil nicht vorgesehen,
wird die Aufnahmeöffnung 12 mittels der Abdeckkappe 11 verschlossen bzw. abgedeckt.
[0012] Die Abdeckkappe 11 ist durch ein Kappenträgerteil 11a und ein von außen sichtbares
Deckelteil 11 b gebildet. Kappenträgerteil 11a und Deckelteil 11 b können einstückig
oder alternativ zweiteilig ausgebildet sein, wobei im letztgenannten Fall eine formschlüssige
Verbindung zwischen dem Kappenträgerteil 11a und dem Deckelteil 11 b durch Verrastung
favorisiert wird (nicht zeichnerisch dargestellt). Bevorzugt ist die Abdeckkappe 11
zweiteilig ausgebildet, wodurch erlaubt ist, kostengünstig das sichtbare Deckelteil
11 b hinsichtlich Farbe und/oder Formgebung an unterschiedliche Designs anzupassen.
Das Kappenträgerteil 11a weist auf der dem Griffhauptkörper 3 gegenüberliegenden Seite
seiner Seitenwandung eine als Formschlussaufnahme 11c (vgl. Fig. 6 und 7) für ein
verstellbares Formschlusselement 14 fungierende Öffnung auf. Unter Vermittlung eines
am Basisteil 5 gehalterten Klammerelements 15 ist die Abdeckkappe 11 durch das verstellbare
Formschlusselement 14 am Basisteil 5 befestigt (vgl. insbes. Fig. 4 bis 6).
[0013] Das Klammerelement 15 ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel rahmenförmig ausgebildet
und mittels Rastelementen 16 des Basisteils 5, die mit Gegenrastelementen 17 des Klammerelements
15 korrespondieren am Basisteil 5 formschlüssig festgelegt. Dabei wird die Aufnahmeöffnung
12 im Basisteil 5 teilweise vom Klammerelement 15 umschlossen. Um die Einschubtiefe
der Abdeckkappe 11 in die Aufnahmeöffnung 12 zu begrenzen, weist das Klammerelement
15 überdies einen Begrenzungssteg 18 auf (Fig. 4-6, 8).
[0014] Was das Formschlusselement 14 anbelangt, ist dieses durch ein axial verstellbares
respektive axial in die als Öffnung ausgebildete Formschlussaufnahme 11 c der Abdeckkappe
11 einschiebbares Schieberelement gebildet. Das schieberartige Formschlusselement
14 ist dazu in Schließrichtung federkraftbelastet ausgebildet. Gemäß der in den Fig.
4-6, 8 gezeigten ersten Ausführungsvariante der Erfindung ist das schieberartige Formschlusselement
14 einstückig mit dem Klammerelement 15 ausgebildet und infolge einer elastischen
Ausbildung eines das Formschlusselement 14 tragenden Abschnittes 15a des vorliegend
rahmenförmigen Klammerelements 15 axial verstellbar. Die Federkraft wird mittels eines
Federelements 19 in Form einer Schraubendruckfeder aufgebracht. Das Federelement 19
respektive die Schraubendruckfeder stützt sich einenends an besagter Seitenwand 15a
und anderenends an einer Stirnwand 5a des Basisteils 5 ab. Zur Fixierung und Führung
des Federelements 19 in Form der Schraubendruckfeder ist diese/s sowohl in einem hohlzylindrischen
Führungselement 13 des Basisteils 5 als auch auf einem Führungsdorn 20 des Formschlusselements
14 geführt. Durch diese Maßnahme ist ein nachteiliges seitliches Ausweichen der Schraubendruckfeder
verhindert. Alternativ kann sich die Führung der Schraubendruckfeder auch auf das
hohlzylindrische Führungselement 13 oder den Führungsdorn 20 beschränken oder können
besagte Führungsmittel ganz entfallen, wenn die Schraubendruckfeder eine ausreichende
Eigensteifigkeit gegen seitliches Ausweichen aufweist. Die Erfindung beschränkt sich
überdies nicht auf besagte Schraubendruckfeder, sondern erfasst jedwedes geeignete
Federelement 19, beispielsweise auch eine Blattfeder oder einen Blattfederstapel,
welches demgemäß durch die Erfindung mit erfasst ist. Durch die Erfindung mit erfasst
ist ferner ein Federelement 19 respektive eine Schraubendruckfeder, die einstückig
mit dem Basisteil 5 oder dem Klammerelement 15 ausgebildet oder verbunden ist. So
kann das Federelement 19 bzw. die Schraubendruckfeder beispielsweise durch Kunststoff-Umspritzung
mit dem Basisteil 5 oder dem Klammerelement 15 aus jeweils Kunststoff verbunden oder
sogar materialeinheitlich in einem Guss mit dem Basisteil 5 oder dem Klammerelement
15 ausgebildet sein.
[0015] Gemäß einer zweiten nicht zeichnerisch dargestellten Ausführungsvariante der Erfindung
ist das Formschlusselement 14 in Form des Schieberelements als separates Bauteil ausgebildet
und in einer Führungsbohrung des Klammerelements 15 axial verstellbar sowie federkraftbelastet
geführt.
[0016] Die Funktionsweise der Erfindung ergibt sich demnach wie folgt:
Gesetzt den Fall, die Aufnahmeöffnung 12 wird nicht von einem An- oder Einbauteil,
wie beispielsweise einem Schließzylinder eines Türöffnungs- und -schließmechanismus
eingenommen und soll mittels der vorbeschriebenen Abdeckkappe 11 verschlossen bzw.
abgedeckt werden, so wird eine solche Abdeckkappe 11 orthogonal oder weitestgehend
orthogonal mit dem freien Ende des Kappenträgerteils 11 b voran gegen das in die Aufnahmeöffnung
12 reichende freie Ende des federkraftbelasteten und sich in Schließstellung befindlichen
schieberartigen Formschlusselements 14 gedrückt. Infolge einer am besagten freien
Ende des Formschlusselements 14 ausgebildeten rampenförmigen Kontur 21 desselben,
weicht das Formschlusselement 14 gegen die Federkraft zurück. Ist nunmehr die Abdeckkappe
11 respektive deren Klappenträgerteil 11a derart weit in die Aufnahmeöffnung 12 eingeschoben,
dass Formschlusselement 14 und Formschlussaufnahme 11 c koaxial zueinander angeordnet
sind, schnappt das schieberartige Formschlusselement 14 axial in die als Öffnung im
Kappenträgerteil 11a ausgebildete Formschlussaufnahme 11 c, wodurch die Abdeckkappe
11 am Basisteil 5 festgelegt ist.
[0017] Ein Lösen des Verbundes ist beispielsweise erzielbar, indem mittels eines nicht zeichnerisch
dargestellten Werkzeugs durch eine in den Fig. 4 und 5 gezeigte Demontageöffnung 22
in der Stirnwand 5a des Basisteils 5 hindurch das Formschlusselement 14 gegen die
Federkraft des Federelements 19, vorliegend in Form der Schraubendruckfeder, aus der
Formschlussaufnahme 11 c gezogen oder gedrückt und dann die Abdeckkappe 11 gelöst
wird. Hierbei greift besagtes Werkzeug an der Seitenwand 15a des Klammerelements 15
oder an einem in Fig. 8 gezeigten Demontageelement 23 des schieberartigen Formschlusselements
14 an.
Bezugszeichenliste
[0018]
- 1
- Fahrzeugtür
- 2
- Außengriffsystem
- 3
- Griffhauptkörper
- 4
- Schwenklager
- 5
- Basisteil
- 5a
- Stirnwand (Basisteil 5)
- 6
- Griffschale
- 7
- Ausnehmung
- 8
- Türaußenteil
- 9
- Schraubendrehfeder
- 10
- Versteifungsstege (Basisteil 5)
- 11
- Abdeckkappe
- 11a
- Kappenträgerteil
- 11b
- Deckelteil
- 11c
- Formschlussaufnahme
- 12
- Aufnahmeöffnung (Basisteil 5)
- 13
- Führungselement
- 14
- Formschlusselement
- 15
- Klammerelement
- 15a
- Abschnitt (Klammerelement 15)
- 16
- Rastelement
- 17
- Gegenrastelement
- 18
- Begrenzungssteg
- 19
- Federelement
- 20
- Führungsdorn
- 21
- rampenförmige Kontur
- 22
- Demontageöffnung
- 23
- Demontageelement
1. Außengriffsystem (2) für eine Fahrzeugtür (1), mit einem langgestreckten Griffhauptkörper
(3), der seinerseits einenends mittels eines Schwenklagers (4) an einem an der Fahrzeugtür
(1) festgelegten Basisteil (5) schwenkbar gelagert ist, und mit einer sich schwenklagerseitig
an den Griffhauptkörper (3) anschließenden und am Basisteil (5) befestigten Abdeckkappe
(11), welche eine im Basisteil (5) ausgebildete Aufnahmeöffnung (12) für ein An- oder
Einbauteil verschließt, wobei die Abdeckkappe (11) unter Vermittlung eines am Basisteil
(5) gehalterten Klammerelements (15) durch ein verstellbares Formschlusselement (14)
am Basisteil (5) befestigt ist.
2. Außengriffsystem (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (11) ein oder zweiteilig durch ein Kappenträgerteil (11a) und ein
Deckelteil (11 b) gebildet ist, wobei im Zusammenbau das Kappenträgerteil (11a) der
Abdeckkappe (11) auf der dem Griffhauptkörper (3) gegenüberliegenden Seite seiner
Seitenwandung unter Vermittlung des Klammerelements (15) durch das verstellbare Formschlusselement
(14) am Basisteil (5) befestigt ist.
3. Außengriffsystem (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (14) in Schließrichtung federkraftbelastet ausgebildet ist.
4. Außengriffsystem (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Formschlusselement (14) eine an der Abdeckkappe (11) ausgebildete Formschlussaufnahme
(11 c) zugeordnet ist.
5. Außengriffsystem (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (14) durch ein axial verstellbares Schieberelement gebildet
ist.
6. Außengriffsystem (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (14) in Form des Schieberelements einstückig mit dem Klammerelement
(15) ausgebildet und infolge einer elastischen Ausbildung zumindest eines das Formschlusselement
(14) tragenden Abschnittes (15a) des Klammerelements (15) axial verstellbar ist.
7. Außengriffsystem (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (14) in Form des Schieberelements als separates Bauteil ausgebildet
und in einer Führungsbohrung des Klammerelements (15) axial verstellbar geführt ist.
8. Außengriffsystem (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Klammerelement (15) rahmenförmig ausgebildet und, die Aufnahmeöffnung (12) im
Basisteil (5) zumindest teilweise umschließend, am Basisteil (5) gehaltert ist.
9. Außengriffsystem (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Klammerelement (15) durch Formschluss am Basisteil (5) gehaltert ist
10. Außengriffsystem (2) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Klammerelement (15) durch Verrastung am Basisteil (5) gehaltert ist.