[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Beschattungsvorrichtung, insbesondere eine
Senkrechtmarkise, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Eine Beschattungsvorrichtung dieser Art ist beispielsweise auf dem Dokument
DE 20 2014 001 290 U1 bekannt. Sie weist einen Kasten mit einer darin angeordneten Wickelwelle auf. Ein
bahnförmiger aus einem Markisentuch bestehender Behang ist einerseits an der Wickelwelle
und andererseits an einem Fallstab befestigt. Er ist auf die Wickelwelle aufwickelbar
und von dieser abwickelbar. Der Fallstab ist mit seinen seitlichen Endbereichen in
vom Kasten nach unten abstehenden Führungsschienen geführt. In den Führungsschienen
ist je ein Führungseinsatz für die seitlichen Ränder des Behangs angeordnet. Für den
zuverlässigen Einlauf der seitlichen Ränder des Behangs in die Führungseinsätze können
entweder auf die oberen Enden der Führungsschienen Einlauftrichter aufgesteckt sein
oder an Stelle der Auslauftrichter die oberen Ende der Tuchführungseinsätze als Biegestab
ausgebildet sein, wie dies auch im Dokument
DE 20 2011 100 039 U1 offenbart ist. Jede der Führungsschienen besteht aus einem gebäudeseitig befestigbaren
Trägerprofil und einem daran mit Madenschrauben befestigten Aufsatzprofil mit dem
darin angeordneten Führungseinsatz. Zum Austausch des Führungseinsatzes kann nach
Lösen der Madenschrauben, das Aufsatzprofil mit dem darin angeordneten Führungseinsatz
abgenommen werden, wohingegen das Trägerprofil am Gebäude verbleiben kann.
[0003] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
die gattungsgemässe Beschattungsvorrichtung derart weiterzubilden, dass die Montage
und Auswechselbarkeit des Führungseinsatzes auch bei einstückigen, profilförmigen
Führungsschienen auf einfache Art und Weise ermöglicht ist.
[0004] Diese Aufgabe wird mit einer Beschattungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0005] Die Beschattungsvorrichtung weist einen Kasten mit einer darin angeordneten Wickelwelle
sowie mit Seitendeckeln auf. Bevorzugt ist die Wickelwelle an den Seitendeckeln drehbar
gelagert. Üblicherweise ist der Kasten sturzseitig einer Gebäudeöffnung angeordnet.
[0006] Die Beschattungsvorrichtung weist weiter einen materialbahnförmigen Behang auf, welcher
einerends an der Wickelwelle und andernends an einem Fallstab befestigt ist. Der Behang
ist mit entlang der zwei Seitenränder sich erstreckenden Kedern versehen. Bevorzugt
weist der Behang ein Behangtuch auf, entlang dessen zwei Seitenränder je ein Seitenteil
eines Reissverschlusses befestigt ist, dessen Krampen den jeweiligen Keder bilden.
[0007] Vom Kasten stehen, bevorzugt in Richtung gegen unten, profilförmige, eine Längsrichtung
definierende und üblicherweise parallel zueinander angeordnete Führungsschienen ab.
Diese sind üblicherweise an den Leibungen der Gebäudeöffnung befestigt. Die bevorzugt
aus einem einzigen Profil hergestellten Führungsschienen weisen eine Führungskammer
auf, welche durch einen von vorderen Flanken der Führungsschienen begrenzten Frontdurchlass
hindurch offen ist. Der sich zwischen den beiden Führungsschienen erstreckende Behang
durchgreift den jeweiligen Frontdurchlass der Führungsschienen.
[0008] In der Führungskammer jeder der beiden Führungsschienen befindet sich, im montierten
Zustand, ein profilförmiger, eine Kedernut für die Führung des jeweiligen Keders aufweisenden
Führungseinsatz. Die Kedernut ist in Richtung zum Frontdurchlass offen.
[0009] Die Beschattungsvorrichtung weist weiter Einlaufführungselemente mit je einer Einlaufkedernut
für die Einlaufführung der Keder in die Kedernuten der Führungseinsätze auf. Die Einlaufführungselemente
sind zwischen einer Arbeitsposition zur Einlaufführung der Keder in die Kedernuten
- im Betrieb der Beschattungsvorrichtung - sowie einer Montageposition für die Montage
beziehungsweise Demontage der Führungseinsätze hin und her bewegbar angeordnet, wobei
sie in Arbeitsposition fixierbar sind.
[0010] In Arbeitsposition liegen die Einlaufführungselemente an den zugeordneten, in die
Führungskammer eingesetzten Führungseinsätzen stirnseitig an, dies wenigstens annähernd.
In der Montageposition befinden sich die Einlaufführungselemente in einem Abstand
zur Arbeitsposition in Richtung in den Kasten hinein versetzt.
[0011] In Montageposition befinden sich somit die Einlaufführungselemente in einem Abstand
beziehungsweise in einem grösseren Abstand zu den Führungseinsätzen als in Arbeitsposition.
Dies ermöglicht das Einführen der Führungseinsätze und allfälliger elastischer Halteelemente
durch die Frontdurchlässe hindurch in die Führungskammern hinein und gewährleistet
in Arbeitsposition eine optimale Führung des Behangs. Weiter sind in Arbeitsposition
der Einlaufführungselemente die Führungseinsätze derart festgehalten, dass sie sich
beim Aufwickeln des Behangs auf die Wickelwelle nicht in Richtung auf die Wickelwelle
zu bewegen können.
[0012] An dem dem Kasten abgewandten Ende der Führungsschienen ist an diesen üblicherweise
ein Deckel befestigt, an welchem das diesseitige Ende des betreffenden Führungseinsatzes
anliegt. In diesem Fall ist der Führungseinsatz zwischen dem Deckel und dem sich in
Arbeitsstellung befindenden Einlaufführungselement in Längsrichtung wenigstens annähernd
unverschiebbar gehalten.
[0013] Die einteiligen Führungsschienen - ohne darin vorhandene Führungseinsätzen - können
somit durch den Frontdurchlass hindurch, beispielsweise mittels Schrauben, an der
Leibung der Gebäudeöffnung befestigt werden. Bei sich in Montageposition befindenden
Einlaufführungselementen können dann die Führungseinsätze und allfällige elastische
Halteelemente für die Führungseinsätze durch due Frontdurchlässe hindurch in die Führungskammern
der Führungsschienen eingesetzt und montiert werden. Dann können die Einlaufführungselemente
durch Absenken auf die Führungseinsätze in Arbeitsposition verbracht und dort fixiert
werden, beispielsweise mittels je einer Schraube.
[0014] Steht das Auswechseln eines Führungseinsatzes an, können die Einlaufführungselemente
von der Arbeitsposition in die Montageposition verbracht und die Führungseinsätze
sowie allfällige Halteelemente durch die Frontdurchlässe hindurch ausgetauscht werden.
[0015] Da die Keder mittels der Einlaufkedernuten auch bei sich in Montageposition befindenden
Einlaufführungselementen geführt sind, lässt sich auch der Fallstab - ohne Verlust
der Führung durch die Keder in den Einlaufkedernuten - aus dem Bereich der Führungseinsätze
anheben, und nach der Montage der Führungseinsätze ist mittels der Einlaufkedernuten
das Einlaufen der Keder in die Kedernuten der Führungseinsätze auf einfache und sichere
Art und Weise gewährleistet.
[0016] Bevorzugt ist der Fallstab mit seinen seitlichen Endbereichen im Frontdurchlass der
beiden Führungsschienen geführt; er greift in diesen ein. Sollte sich für die Montage
beziehungsweise Demontage der Führungseinsätze der Fallstab, in Längsrichtung, ausserhalb
der Frontdurchlässe befinden, ist mittels der erfindungsgemässen Einlaufführungselemente
auch das Einführen der seitlichen Enden in die Frontdurchlässe nach der Montage der
Führungseinsätze und dem Verbringen der Einlaufführungselemente in die Arbeitsposition
auf zuverlässige Art gewährleistet.
[0017] Bevorzugt sind die Einlaufführungselemente wenigstens annähernd in Längsrichtung
zwischen der Arbeitsposition und der Montageposition hin und her bewegbar; dies selbstverständlich
bei gelöster Fixierung in Arbeitsposition. Dies bietet in allen Positionen eine optimale
Führung des Behangs.
[0018] Bevorzugt sind die Einlaufführungselemente an den Seitendeckeln angeordnet. Dadurch
können zusätzliche Bearbeitungen an den profilförmigen Führungsschienen vermieden
werden.
[0019] Bevorzugt weist jeder der Seitendeckel einen nach unten abstehenden Steckzapfen auf,
an welchem das zugeordnete Einlaufführungselement angeordnet ist.
[0020] Bevorzugt sind die Führungsschienen bodenseitig der Führungskammern mit einer Bodenkammer
versehen, in welche die Steckzapfen eingreifen. Die Einlaufführungselemente können
sich dadurch im Bereich der Führungsschienen befinden. Dies bietet eine optimale Führung
des Behangs und insbesondere der Fallstäbe.
[0021] Die Führungskammer und die Bodenkammer sind vorzugsweise durch eine stegartige Abgrenzung
voneinander abgetrennt, jedoch durch einen in Längsrichtung verlaufenden, von den
beiden Abgrenzungen definierten Bodenspalt miteinander verbunden. Einerseits können
durch diesen Bodenspalt hindurch die Schrauben zum Befestigen der Führungsschienen
an der Leibung montiert und andererseits eine Befestigungsschraubverbindung zum Befestigen
der Einlaufführungselemente an den Deckeln, beziehungsweise deren Steckzapfen geführt
werden.
[0022] Bevorzugt weisen die Seitendeckel auch nach unten abstehende Seitensteckzapfen auf,
welche in Seitenkammern der Führungsschienen eingreifen. Dies dient der besonderen
Stabilität.
[0023] Bevorzugt weisen die Einlaufführungselemente einen, bevorzugt in Längsrichtung verlaufenden,
langlochartigen Führungsdurchlass auf, welcher von der Befestigungsschraubverbindung
durchgriffen ist. Bevorzugt besteht die Befestigungsschraubverbindung in einer Schraube,
welche in eine am zugeordneten Seitendeckel beziehungsweise dessen Steckzapfen vorhandene
Gewindebohrung eingreift. Es ist jedoch auch möglich, dass die Seitendeckel beziehungsweise
die Steckzapfen einen vorzugsweise einstückig daran angeformten Schaft mit einem Aussengewinde
aufweisen, auf welches zur Fixierung der Einlaufführungselemente jeweils eine Mutter
aufgeschraubt ist. Im losen Zustand der Befestigungsschraubverbindung dient diese
der Führung des Einlaufführungselements und im angezogenen Zustand der Fixierung des
Einlaufführungselements.
[0024] Es ist jedoch auch denkbar, dass die Einlaufführungselemente, vorzugsweise mittels
Befestigungsschraubverbindungen, an den Führungsschienen angeordnet sind.
[0025] Bevorzugt weisen die Einlaufführungselemente einen der Wickelwelle zugewandten Führungsabschnitt
mit der Einlaufkedernut und einen dem jeweiligen Führungsprofil zugewandten Befestigungsabschnitt
mit dem Führungsdurchlass auf. Bevorzugt ist der Befestigungsabschnitt im Bereich
des Führungsdurchlasses frei von der Einlaufkedernut. Dies ermöglicht den einfachen
Zugriff zur Befestigungsschraubverbindung mittels üblichen Werkzeugen.
[0026] Bevorzugt weisen die Einlaufführungselemente mindestens im Befestigungsabschnitt
bodenseitig einen in Längsrichtung verlaufenden Vorsprung auf. Dieser Vorsprung wirkt
zur Führung der Einlaufführungselemente in Längsrichtung mit der Führungsschiene,
insbesondere mit den weiter oben genannten Abgrenzungen der Führungskammern zusammen,
indem sie in den Bodenspalt zwischen den Abgrenzungen eingreifen.
[0027] Der Erfindungsgegenstand wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- in Ansicht einen Teil einer Beschattungsvorrichtung, wobei der besseren Übersichtlichkeit
halber der Kasten offen dargestellt ist;
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch eine Führungsschiene mit einem in deren Führungskammer angeordneten,
über elastische Halteelemente abgestützten Führungseinsatz, sowie gestrichelt dargestellt
einen Teil eines Behangs und eines Einlaufführungselements;
- Fig. 3
- in einem Schnitt entlang der Linie A-A der Figur 1 den dort gezeigten Teil der Beschattungsvorrichtung
mit einem sich in Montageposition befindlichen Einlauf führungselement;
- Fig. 4
- in Seitenansicht den in der Figur 1 gezeigten Teil der Beschattungsvorrichtung, mit
dem sich in Arbeitsstellung befindlichen Einlaufführungselement;
- Fig. 5
- in gleicher Darstellung wie Figur 4 die Beschattungsvorrichtung mit dem sich in Montagestellung
befindlichen Einlaufführungselement;
- Fig. 6
- in Aufsicht ein Einlaufführungselement;
- Fig. 7
- in Seitenansicht das Einlaufführungselement;
- Fig. 8
- in perspektivischer Aufsicht das Einlaufführungselement;
- Fig. 9
- in perspektivischer Untersicht das Einlaufführungselement;
- Fig. 10
- in einem Schnitt entlang der Linie B-B der Figur 1 den dort gezeigten Teil der Beschattungsvorrichtung;
- Fig. 11
- in einem Schnitt entlang der Linie C-C der Figur 1 den dort gezeigten Teil der Beschattungsvorrichtung;
und
- Fig. 12
- in einem Schnitt entlang der Linie D-D der Figur 1 den dort gezeigten Teil der Beschattungsvorrichtung.
[0028] Bei der in den Figuren dargestellten Beschattungsvorrichtung handelt es sich um eine
Senkrechtmarkise. Diese weist einen Kasten 10 auf, welcher üblicherweise sturzseitig
an einer Gebäudeöffnung, beispielsweise einer Fensteröffnung, am Gebäude befestigt
ist. Der Kasten 10 ist an seinen beidseitigen Enden mittels je eines Seitendeckels
12 abgeschlossen. Zwischen den beiden Seitendeckeln 12 erstreckt sich ein Kastenmantel
14, welcher in Richtung gegen unten einen Durchlassspalt 16 für einen Behang 18 freilässt.
[0029] Bevorzugt weist der Durchlassspalt 16 eine derartige Breite auf, dass er einen Fallstab
20 mindestens teilweise aufnehmen kann.
[0030] Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass in Figur 1 - der besseren Übersicht
halber - der Kasten offen, das heisst ohne eines betreffenden Teils des Kastemantels
14 gezeigt ist.
[0031] Im Kasten 10 ist eine Wickelwelle 22 angeordnet, welche an den Seitendeckeln 12 um
ihre Längsachse drehbar gelagert ist. Sie ist motorisch oder händisch um ihre Längsachse
in beiden Drehrichtungen antreibbar.
[0032] Der materialbahnförmige Behang 18 weist ein Behangtuch 24, auch Markisentuch genannt,
auf, welches einerseits an der Wickelwelle 22 und andererseits am Fallstab 20 befestigt
ist. Entlang der zwei Seitenränder des Behangtuchs 24 verläuft je ein Seitenteil eines
Reissverschlusses 26, dessen Krampen 28 einen Keder 30 bilden. Der Teil des Reissverschlusses
26 ist mit dem Behangtuch 24 fest verbunden, beispielsweise mittels Nähen und/oder
Kleben.
[0033] Der Teil des Reissverschlusses 26 und somit die Keder 30 erstrecken sich bevorzugt
über die gesamte Länge des Markisentuches 24, das heisst von der Wickelwelle 22 bis
zum Fallstab 20.
[0034] An die beiden Seitendeckel 12 schliesst, vorzugsweise wenigsterns annähernd senkrecht
nach unten, je eine profilförmige, einteilige Führungsschiene 32 an, welche vorzugsweise
einen Querschnitt aufweist, wie er in Figur 2 dargestellt ist.
[0035] Von einer ebenen Bodenwand 34 ragen zwei zueinander parallele und mit der Bodenwand
34 je einen rechten Winkel einschliessende, ebenfalls ebene äussere Seitenwände 36
ab, von welchen andernends wiederum rechtwinklig aufeinander zugerichtete und parallel
zur Bodenwand 34 verlaufende Frontstege 38 abstehen.
[0036] Die Bodenwand 34, die beiden äusseren Seitenwände 36 und die Frontstege 38 bilden
die Aussenwand der im Querschnitt wenigstens annähernd rechteckigen Führungsschiene
32.
[0037] Von den aufeinander zugewandten freien Enden der Frontstege 38 stehen in Richtung
gegen das Innere der Führungsschiene 32 kurze Flanken 40 ab, wobei die Frontstege
38, beziehungsweise Flanken 34 einen in Längsrichtung L der Führungsschiene 32 verlaufenden
Frontdurchlass 42 begrenzen.
[0038] Parallel zu den beiden äusseren Seitenwänden 36 verläuft je eine (innere) Seitenwand
44, welche sich von der Bodenwand 34 bis zum zugeordneten Frontsteg 38 erstreckt.
Die Seitenwände 44 münden etwa mittig der Flanken 40 in diese.
[0039] Weiter weist die Führungsschiene 32 eine zur Bodenwand 34 parallel verlaufende innere
Bodenwand 46 auf, welche die beiden Seitenwände 44 kreuzt.
[0040] Die innere Bodenwand 46 weist zwischen den Seitenwänden 44 einen in Längsrichtung
L durchgehenden Bodenspalt 48 auf, welcher durch zungenartige Abgrenzungen 50 der
inneren Bodenwand 46 begrenzt ist.
[0041] Ebenso weisen die beiden inneren Seitenwände 44, zwischen der inneren Bodenwand 46
und dem zugeordneten Frontsteg 38, eine in Längsrichtung L durchgehende Längsnut 52
auf. Diese ist durch die von der jeweiligen Seitenwand 44, der zugeordneten äusseren
Seitenwand 36, der inneren Bodenwand 46 der betreffenden Flanke 40 gebildeten Seitenkammer
54 hinterschnitten.
[0042] Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass von den Seitenwänden 44, zwischen der
Bodenwand 34 und der inneren Bodenwand 46, Stege 56 abstehen, welche zusammen mit
der betreffenden Seitenwand 44 und der inneren Bodenwand 46 einen Schraubenkanal bilden,
in welchen ein bodenseitiger Deckel an der Führungsschiene 32 mittels selbstschneidenden
Schrauben befestigbar ist.
[0043] Die beiden inneren Seitenwände 44, die Abgrenzungen 50 und die Frontstege 38 definieren
eine Führungskammer 58, welche durch den spaltförmigen Frontdurchlass 42 zur Umgebung
offen ist.
[0044] In Figur 2 ist in der Führungskammer 58 ein profilförmiger Führungseinsatz 60 gezeigt,
welcher eine Kedernut 62 bildet und welcher von der die Kedernut 62 bildenden Wand,
unter Bildung einer Haltekante 64, beidseitig abstehende Haltestege 66 aufweist. Der
Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Kedernut 62 in Längsrichtung L verläuft
und in Richtung zum Frontdurchlass 42 offen ist. Die Haltestege 66 befinden sich vorzugsweise
bodenseitig des Führungseinsatzes 60. Bevorzugt ist der Führungseinsatz ein Kunststoffprofil.
[0045] Weiter ist an jeder der beiden inneren Seitenwände 36 ein profilförmiges, elastisches
Halteelement 68 durch Einklipsen in die jeweilige Längsnut 52 befestigt. Das Halteelement
68 weist einen Stützfuss 70 auf, mit welchem es sich innenseitig am zugeordneten Frontsteg
38 und an der betreffenden Seitenwand 44 zwischen der Längsnut 52 und dem Frontsteg
38 abstützt. An den Stützfuss 70 schliesst ein Federarm 72 an, dessen Mittellinie
mit der Seitenwand 44 - im Querschnitt gesehen - einen Winkel von etwa 45° einschliesst
und der mit seinem freien Ende 74 sich an der Haltekante 64 des Führungseinsatzes
60 abstützt; dies mindestens, wenn der Behang 18 sich zwischen den Führungseinsätzen
60 befindet. Beim Übergang vom Stützfuss 70 zum Federarm 72 weist das profilförmige
Halteelement 68 einen hinterschnittenen Kopf 76 auf, mit welchem es in die Längsnut
52 eingeklipsbar und an dieser gehalten ist.
[0046] Die beiden elastischen, profilförmigen Halteelemente 68 sind durch den Frontdurchlass
42 hindurch in die Führungskammer 58 einführbar und nach Anlegen des Stützfusses 70
an den jeweiligen Frontsteg 38 mit dem Kopf 76 voraus in die Längsnut 52 einklipsbar.
[0047] Anschliessend ist der Führungseinsatz 60 mit einem der beiden Haltestege 66 voraus
durch den Frontdurchlass 42 hindurch in die Führungskammer 58 einführbar, wobei dieser
Haltesteg 66 - mit Hintergreifen des Federarms 72 des betreffenden Halteelements 68
- in den Bereich der Kante zwischen der hinteren Abgrenzung 58 und der zugeordneten
Seitenwand 44 in Anlage gebracht und dann abgekippt wird, wodurch der Federarm 72
des gegenüberliegenden Halteelements 68 in Richtung gegen die zugeordnete Seitenwand
44 verschwenkt wird, welcher nach Freigabe durch den betreffenden Haltesteg 66, infolge
ihrer eigenen Elastizität, zurückfedert und mit seinem freien Ende in die Nähe der
Haltekante 64, beziehungsweise mindestens bei Belastung durch den Behang 18 an der
Haltekante 64 zur Anlage gelangt.
[0048] Im montierten Zustand wird somit der Führungseinsatz 66 durch die beiden Halteelemente
68 gegen die vom Behang 18, insbesondere bei Wind, aufgebrachte Zugkraft elastisch
abgestützt.
[0049] Der Aufbau und die Funktionsweise der Führungsschiene 32, der Halteelemente 68 und
des Führungseinsatzes 66 sind in der älteren Patentanmeldung "Schienenführung für
eine Beschattungsvorrichtung, insbesondere Tuchmarkise" (Vertreterzeichen A21226EP)
derselben Anmelderin offenbart. Die gesamte Offenbarung jener Anmeldung gilt durch
Referenzname in die vorliegende Anmeldung aufgenommen.
[0050] In Figur 2 ist weiter, mit gestrichelten Linien, der Fallstab 20 angedeutet, dessen
seitlicher Endbereich 78 den Frontdurchlass 42 durchgreift und an den Frontstegen
38, beziehungsweise deren Flanken 40 geführt ist.
[0051] Ebenfalls mit gestrichelten Linien ist der mit seinem unteren Ende am Fallstab 20
befestigte Behang 18 angedeutet, an dessen Behangtuch 24 der Teil des Reissverschlusses
26 befestigt ist, dessen Krampen 28, den Keder 30 bildend, in der Kedernut 62 des
Führungseinsatzes 60 in Längsrichtung L gleitfähig gehalten sind.
[0052] Weiter ist mit gestichelten Linien ein vom Seitendeckel 12 in Richtung gegen unten
abstehender Steckzapfen 80 angedeutet, welcher in die von der Bodenwand 34, der inneren
Bodenwand 46, beziehungsweise deren Abgrenzungen 50, und den inneren Seitenwänden
44 definierte Bodenkammer 82 eingreift.
[0053] Zwischen dem Steckzapfen 80 und dem Führungseinsatz 60 ist, ebenfalls mit gestrichelten
Linien, ein Befestigungsabschnitt 84 eines Einlaufführungselements 86 angedeutet.
[0054] Das in den Figuren 6 bis 9 im Detail dargestellte Einlaufführungselement 86 befindet
sich in den Figuren 1, 3 und 5 in einer Montageposition 88, wogegen es in der Figur
4 sich in einer Arbeitsposition 90 befindend dargestellt ist.
[0055] Das Einlaufführungselement 68 weist, wie dies insbesondere aus den Figuren 6 bis
9 hervorgeht, einen quaderförmigen Mittelteil 92 auf, von welchem einerseits bodenseitig,
in Längsrichtung L, ein in Richtung zum freien Ende hin in seiner Dicke sich keilförmig
verjüngender Fussteil 94 und andererseits, in Längsrichtung L, ein Führungsteil 96
vorsprungartig absteht.
[0056] Im montierten Zustand ist der Führungsteil 96 dem Kasten 10 und somit der Wickelwelle
22 zugewandt, wie dies insbesondere aus den Figuren 1 und 3 ersichtlich ist.
[0057] Die dem Führungsteil 96 abgewandte und somit im montierten Zustand dem Führungseinsatz
60 zugewandte Stirnseite 98 des Mittelteils 92 bildet einen Anschlag, mit welchem
das Einlaufführungselement 86 in Arbeitsposition 90 an der zugewandten Stirnseite
des Führungseinsatzes 60 anliegt.
[0058] Weiter weist das Einlaufführungselement 86 einen in Längsrichtung L verlaufenden,
langlochartigen Führungsdurchlass 100 auf. Dieser erstreckt sich über einen Teil des
Mittelteils 92 und des Fussteils 94, wobei der Mittelteil 92 von der Stirnseite 98
her eine im Querschnitt U-förmige, von der Oberseite des Mittelteils 92 bis zu einer
um den Führungsdurchlass 100 herum verlaufende Schulterfläche 102 reichende Ausnehmung
aufweist. Die Schulterfläche 102 ist dazu bestimmt, mit dem Kopf einer Schraube 104
- siehe Figuren 3 bis 5 - zusammen zu wirken, deren Schaft den Führungsdurchlass 100
durchgreift und im gezeigten Ausführungsbeispiel in ein Gewindeloch im Steckzapfen
108 eingeschraubt ist.
[0059] Der Bereich des Mittelteils mit der Ausnehmung und der Fussteil 94 bilden den Befestigungsabschnitt
84 des Einlaufführungselements 86.
[0060] Weiter weist der Mittelteil 92 eine zur Längsrichtung L rechtwinklig verlaufende,
in die Richtung gegen oben offene Quernut 106 auf, welche dem Eingriff eines Werkzeugs,
beispielsweise eines Schraubendrehers, dient, um im montierten Zustand das Einlaufführungselement
86 in Längsrichtung L von der Arbeitsposition 90 in die Montageposition 88 und umgekehrt
zu verschieben.
[0061] Von der Ausnehmung im Mittelteil 92 bis zum freien Ende des Führungsteils 96 verläuft
eine am Einlaufführungselement 86 ausgebildete Einlaufkedernut 108. Zum freien Ende
des Führungsteils 96 hin ist sie trompetenartig erweitert ausgebildet, um einen sauberen
Einlauf des Behangs 18 und der Keder 30 zu ermöglichen. Der Teil mit der Einlaufkedernut
108 bildet einen Führungsabschnitt 109 des Einlaufführungselements 86.
[0062] Die Länge der Einlaufkedernut 108 - ohne endseitige Erweiterung - ist grösser, vorzugsweise
mehr als zweimal grösser als der Abstand zwischen der Montageposition 88 und Arbeitsposition
90; im gezeigten Ausführungsbeispiel somit entsprechend länger als die Länge des Führungsdurchlasses
100 minus der entsprechende Durchmesser des Schafts der Schraube 104.
[0063] Bodenseitig verlaufen durch den Fussteil 94 und Mittelteil 92 in Längsrichtung seitliche
Führungsausnehmungen 110, welche zwischen sich einen in Längsrichtung L verlaufenden
Vorsprung 112 begrenzen.
[0064] Wie dies in Figur 2 angedeutet ist, greift - im montierten Zustand - der Vorsprung
112 in den Bodenspalt 48 ein, wobei die Abgrenzungen 50 in die Führungsausnehmungen
110 eingreifen. Dadurch ist das Einlaufführungselement 86 zusätzlich zur Führung durch
den Führungsdurchlass 100 an der zugeordneten Führungsschiene 32 in Längsrichtung
L verschiebbar geführt.
[0065] Der keilförmige Fussteil 94 ist dazu bestimmt, im montierten Zustand beim Verschieben
aus der Montageposition 88 in die Arbeitsposition 90 den Führungseinsatz 60 zu untergreifen
um ihn - in Richtung von der Bodenwand 34 weg - in eine Position zu verschieben, in
welcher die Kedernut 62 mit der Einlaufkedernut 108 fluchtet. Vorzugsweise liegen
dabei die freien Enden 74 der Federarme 72 an Führungseinsatz 60 an.
[0066] Die Einlaufführungselemente 86 werden bevorzugt mit einem Kunststoff-Spritzverfahren
hergestellt.
[0067] Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Führungsteil 96 eine geringere Breite
und eine geringere Höhe aufweist als der Mittelteil 92, wobei die Oberseite des Mittelteils
92 und des Führungsteils 96 fluchten. Im montierten Zustand befindet sich der Führungsteil
96 ausserhalb der Führungsschiene 32.
[0068] Wie dies ebenfalls der Figur 2 entnehmbar ist, weisen die vorzugsweise einstückig,
beispielsweise als Aluminiumgussteil ausgebildeten Seitendeckel 12 Abdeckvorsprünge
114 in Richtung gegen das Innere des Kastens 10 auf, welche im montierten Zustand
der Führungsschienen 32 deren dem Kasten 10 zugewandtes Ende zwischen den äusseren
Seitenwänden 36 und dem Frontdurchlass 42 abdecken; vergleiche auch Figur 12.
[0069] Vom in einem Eckbereich des Seitendeckels 12 angeordneten Abdeckungsvorsprung 114
steht ein Seitensteckzapfen 116 ab, welcher im montierten Zustand der Führungsschiene
32 in deren zugeordnete Seitenkammer 54 eingreift.
[0070] Der Führungsteil 96 Einlaufführungselemente 86 greift zwischen den Abdeckvorsprüngen
114 hindurch in den Kasten 10 hinein.
[0071] Anhand der Figuren 3 bis 5 lässt sich die Montage der Beschattungsvorrichtung erklären.
Nachdem der Kasten 10 mit der darin angeordneten Wickelwelle 22 und den darauf vollständig
aufgewickelten Behang 18 am Gebäude montiert ist und der Fallstab 20 sich im Durchlassspalt
16 in seiner oberen Endposition befindet, wie dies in den Figuren 4 und 5 gezeigt
ist, werden die beiden Führungsschienen 32 - ohne Einbauten - von unten in den Steckzapfen
80 und gegebenenfalls Seitensteckzapfen 116 des zugeordneten Seitendeckels 12 eingefahren.
Dann werden die Führungsschienen 32 an der Leibung befestigt, indem durch den Frontdurchlass
42 und den Bodenspalt 48 hindurch Festigungsschrauben durch in der Bodenwand 34 vorhandene
Löcher in die Leibung, beziehungsweise in in die Leibung eingesetzte Dübel eingewindet
werden.
[0072] Dann werden durch den Frontdurchlass 42 hindurch die beiden profilförmigen, elastischen
Halteelemente 68 nacheinander in die Führungskammer 58 hinein gebracht und durch Einklipsen
an der betreffenden Seitenwand 44 befestigt. Vorzugsweise verlaufen die Halteelemente
68 einstückig vom unteren freien Ende der Führungsschienen 32 durchgehend bis in die
Nähe des Kastens 10, im gezeigten Ausführungsbeispiel bis nahe an das freie Ende des
Seitensteckzapfens 116.
[0073] Anschliessend wird, ebenfalls durch den Frontdurchlass 42 hindurch, der Führungseinsatz
60 in die Führungskammer 58 eingesetzt und abgekippt, sodass er mit seinen Haltestegen
66 die Federarme 72 der Halteelemente 68 untergreift. Dabei befindet sich das Einlaufführungselement
68 in Montageposition 88, wie dies in den Figuren 3 und 5 gezeigt ist. In dieser ist
die Stirnseite 98 vom diesseitigen Ende des Führungseinsatzes 60 beabstandet und ist
dabei auch der Fussteil 94 mindestens soweit aus dem Bereich des Führungseinsatzes
60 zurückgezogen, dass dieser beim Abkippen sich an die innere Bodenwand 46, beziehungsweise
deren Abgrenzungen 50 anlegen kann.
[0074] Anschliessend wird das Einlaufführungselement 86 in die Arbeitsposition 90, wie sie
in Figur 4 dargestellt ist, verschoben und durch Anziehen der Schraube 104 in Arbeitsposition
90 befestigt.
[0075] Bei Verschieben des Einlaufführungselements 68 in die Arbeitsposition 90 untergreift
der Fussteil 94 den Führungseinsatz 60 und hebt diesen von der inneren Bodenwand 46
ab und bringt dessen Kedernut 62 in Flucht mit der Einlaufkedernut 108 des Einlaufführungselements
86. In Arbeitsposition 90 liegt das Einlaufführungselement 86 mit seiner Stirnseite
98 stirnseitig am Führungseinsatz 60 an, welcher vorzugsweise einstückig durchgehend
ausgebildet ist und sich andererseits an der Führungsschiene 32 befestigten Deckel
anliegt.
[0076] Da das Einlaufführungselement 86 bevorzugt an den Seitendeckeln 12 geführt und befestigt
ist, ist während der gesamten Montage der Behang 18 durch den Eingriff der Keder 30
in die Einlaufkedernuten 108 der Einlaufführungselemente 86 immer stabil gehalten.
[0077] Wenn der Behang 18 vollständig auf die Wickelwelle 22 aufgewickelt ist, befindet
sich die Schraube 104 ausserhalb des Bereichs des Behangs 18 und insbesondere dessen
Fallstabs 20.
[0078] Wird der Behang 18 von der Wickelwelle 22 abgewickelt, ist infolge der Führung der
Keder 30 in der Einlaufkedernut 108 der Einlaufführungselemente 68 ein einfaches und
sauberes Einlaufen der Keder 30 in die Kedernut 62 der Führungseinsätze 60 gewährleistet.
[0079] In Figur 10 sind der Steckzapfen 80 und der Seitensteckzapfen 116 gezeigt, wie sie
in die Bodenkammer 82 beziehungsweise in die zugeordnete Seitenkammer 54 eingreifen.
Weiter ist vom Einlaufführungselement 86 der Fussteil 94 erkennbar, welcher den Führungseinsatz
60 untergreift. Weiter ist der Behang 18 dargestellt, dessen Keder 30 in der Kedernut
62 gehalten, jedoch in Längsrichtung L gleitend geführt ist.
[0080] In Figur 11 ist der Führungsteil 96 des Einlaufführungselements 86 im Schnitt dargestellt,
in dessen Einlaufkedernut 108 der Keder 30 des Behangs 18 geführt ist.
[0081] Ebenfalls in Figur 12 ist der Führungsteil 96 im Schnitt gezeigt, wobei erkennbar
ist, dass er zwischen den beiden Abdeckvorsprüngen 114 hindurch in den Kasten 10 eingreift.
[0082] Damit der Führungseinsatz 60 in die Führungsschiene 32 durch den Frontdurchlass 42
hindurch eingebaut werden kann, darf dieser eine bestimmte Einbaulänge nicht überschreiten.
Sein diesseitiges Ende muss sich unterhalb des Fallstabs 20 befinden. Andererseits
muss jedoch der Behang 18 aus funktionellen Gründen möglichst über die gesamte Höhe
geführt werden. Dies wird mittels des Einlaufführungselements 86 sichergestellt, welches
in Arbeitsposition 90 zusammen mit dem Führungseinsatz eine optimale Führungsstrecke
für den Behang 18 bildet.
1. Beschattungsvorrichtung, insbesondere Senkrechtmarkise, mit einem Seitendeckel (12)
aufweisenden Kasten (10) und einer darin angeordneten Wickelwelle (22), einem materialbahnförmigen
Behang (18), welcher einerends an der Wickelwelle (22) und andernends an einem seitliche
Endbereiche (78) aufweisenden Fallstab (20) befestigt sowie mit entlang der zwei Seitenränder
sich erstreckenden Kedern (30) versehen ist, profilförmigen, eine Längsrichtung (L)
definierenden und je eine Führungskammer (58) begrenzenden Führungsschienen (32),
welche Führungskammern (58) durch einen von vorderen Flanken (40) der Führungsschienen
(32) begrenzten, vom Behang (18) durchgriffenen Frontdurchlass (42) hindurch offen
sind, einem - im montierten Zustand - in jeder Führungskammer (58) angeordneten, profilförmigen,
eine Kedernut (62) für die Führung des jeweiligen Keders (30) aufweisenden Führungseinsatz
(60), und Einlaufführungselementen (86) für die Einlaufführung der Keder (30) in die
Kedernuten (62), dadurch gekennzeichnet, dass die eine Einlaufkedernut (108) aufweisenden Einlaufführungselemente (86) zwischen
einer Arbeitsposition (90) zur Einlaufführung der Keder (30) in die Kedernuten (62)
und einer Montageposition (88) für die Montage beziehungsweise Demontage der Führungseinsätze
(60) hin und her beweglich angeordnet und wenigstens in Arbeitsposition(90) fixierbar
sind, wobei die Einlaufführungselemente (86) in Arbeitsposition (90) am zugeordneten,
in die Führungskammer (58) eingesetzten Führungseinsatz (60) stirnseitig wenigstens
annähernd anliegen und die Montageposition (88) sich bezüglich der Arbeitsposition
(90) in einem Abstand in Richtung in den Kasten (10) hinein befindet.
2. Beschattungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Montageposition (88) des Einlaufführungselements (86) der zugeordnete Führungseinsatz
(60) durch den Frontdurchlass (42) hindurch in die Führungskammer (58) einführbar
ist und in Arbeitsposition (90) des Einlaufführungselements (86) der sich in der Führungskammer
(58) befindliche Führungseinsatz (60) durch das Einlaufführungselement (86) in einer
Bewegung in Richtung auf die Wickelwelle (22) zu gehindert ist.
3. Beschattungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufführungselemente (86) wenigstens annähernd in Längsrichtung (L) zwischen
der Arbeitsposition (90) und Montageposition (88) hin und her bewegbar sind.
4. Beschattungsvorrichtung nach einem der Ansprüche Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufführungselemente (86) an den Seitendeckeln (12) angeordnet sind.
5. Beschattungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufführungselemente (86) einen, vorzugsweise in Längsrichtung (L) verlaufenden,
langlochartigen Führungsdurchlass (100) aufweisen, welcher von einer mit den Seitendeckeln
(12) zusammenwirkenden Befestigungsschraubverbindung (104) durchgriffen ist, die im
losen Zustand der Führung des Einlaufführungselements (86) und im angezogenen Zustand
der Fixierung des Einlaufführungselements (86) dient.
6. Beschattungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufführungselemente (86) einen der Wickelwelle (22) zugewandten Führungsabschnitt
(109) mit der Einlaufkedernut (108) und einen dem jeweiligen Führungseinsatz (60)
zugewandten Befestigungsabschnitt (84) mit dem Führungsdurchlass (100) aufweisen,
und vorzugsweise der Befestigungsabschnitt (84) im Bereich des Führungsdurchlasses
(100) frei von der Einlaufkedernut (108) ist.
7. Beschattungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlaufführungselemente (86) im Befestigungsabschnitt (84) bodenseitig einen
in Längsrichtung (L) verlaufenden Vorsprung (112) aufweisen, welcher mit der zugeordneten
Führungsschiene (32), zur Führung der Einlaufführungselemente (86) in Längsrichtung
(L), zusammenwirkt.
8. Beschattungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitendeckel (12) einen nach unten abstehende Steckzapfen (80) aufweisen, welcher
vorzugsweise in eine Bodenkammer (82) der zugeordneten Führungsschiene (32) eingreift,
und die Einlaufführungselemente (86) an den Steckzapfen (80) angeordnet sind.
9. Beschattungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitendeckel (12) nach unten abstehende Seitensteckzapfen (116) aufweisen, welche
in Seitenkammern (54) der Führungsschienen (32) eingreifen.
10. Beschattungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallstab (20) mit seinen Endbereichen (78) in die Frontdurchlässe(42) der Führungsschienen
(32) eingreift.