[0001] Die Erfindung betrifft ein Elektroblech mit einer die elektrische Isolation verbessernden
Schicht.
[0002] Solche Elektrobleche werden gemäß dem Stand der Technik zum Beispiel bei elektrischen
Antrieben beim Aufbau von Statoren verwendet. Die verwendeten Werkstoffe sind durch
die Norm EN 10106 (von 1995) reglementiert. Die in dieser Norm genannten Werkstoffe
ergeben ein weit gefächertes Produktsortiment, damit die Ansprüche unterschiedlicher
Anwendungen befriedigt werden können. Die einsetzbaren Werkstoffe reichen von niedrig
legiertem Stahl mit ausgezeichneter magnetischer Permeabilität, guter Wärmeleitfähigkeit
und Stanzbarkeit bis hin zu höher legierten Stählen mit sehr geringen Ummagnetisierungsverlusten
auch bei höheren Frequenzen. Die Legierungen der Norm enthalten als Legierungsbestandteile
Kupfer (<= 0,02 %) Mangan (<= 1,2 %), Silizium (0,1 - 4,4 %), Aluminium (0,1 - 4,4
%), wobei die aus dem Siliziumgehalt und dem Doppelten des Aluminiumgehaltes gebildete
Summe < 5 % ist, Phosphor (<= 0,15 %), Zinn (<= 0,2 %) und Antimon (<= 0,2 %). Die
Basis der Legierung bildet Eisen.
[0003] Zur Verbesserung der Eigenschaften der Elektrobleche wurden Beschichtungen entwickelt,
welche die Isolation zwischen den einzelnen Blechlagen und die Bearbeitbarkeit verbessern.
Die spezifischen Eigenschaften des verwendeten Materials müssen Einflussgrößen wie
Korrosionsschutz, elektrische Isolation, Einfluss auf die Stanzbarkeit, Hitzebeständigkeit
oder Schweißbarkeit berücksichtigen. Beschichtungen für Elektrobleche lassen sich
der Norm EN 10342 (von 2005) entnehmen.
[0004] Die in den oben genannten Normen verfügbaren Elektrobleche und deren Beschichtungen
sind, wie sich gezeigt hat, jedoch nicht allen Einsatzbereichen gewachsen. Insbesondere,
wenn die Elektrobleche stark korrosiven Medien wie z. B. Sauergas (hoher Schwefelwasserstoffgehalt)
ausgesetzt werden, sind diese Elektrobleche stark korrosionsgefährdet.
[0005] Gemäß der
GB 852,265 A können Aluminiumschichten auf Bauteilen aus Eisenlegierungen verwendet werden, um
den Stickstoffgehalt in dem Bauteil zu verringern. Dabei bildet sich zwischen der
Aluminiumschicht und dem Bauteil eine Zwischenschicht aus Aluminiumnitrid, wobei diese
außerdem als Diffusionssperrschicht wirkt, so dass Aluminium nicht in das Bauteil
diffundieren kann. Anstelle von Aluminium können auch andere Metalle verwendet werden,
welche in der Lage sind, Nitride mit Stickstoff auszubilden. Als Beispiele für solche
Metalle werden unter anderem Titan und Tantal genannt.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Elektroblech anzugeben, welches
auch für den Einsatz unter starken korrosiven Bedingungen geeignet ist.
[0007] Diese Aufgabe wird mit dem eingangs angegebenen Elektroblech erfindungsgemäß dadurch
gelöst, dass die Schicht aus einem Metalloxid, enthaltend hauptsächlich Titanoxid
oder Tantaloxid, besteht und dass das Elektroblech eine Diffusionszone aufweist, in
die das Metall des Metalloxids in den Werkstoff des Elektrobleches eindiffundiert
ist und die an die Schicht angrenzt. Dadurch, dass die Oxidschicht an eine Diffusionsschicht
angrenzt, wird vorteilhaft die Haftung der Oxidschicht stark verbessert. Die Verwendung
der Metalle, Titan oder Tantal führt dazu, dass die spontan an der Oberfläche des
Elektroblechs ausbildende Oxidschicht sehr beständig gegen korrosive Medien ist. Dadurch
wird auch ein Einsatz unter extremen korrosiven Bedingungen wie z. B. Sauergas möglich.
Es können beispielsweise Motorpumpen betrieben werden, welche für die Förderung von
Erdgas im Unterseebereich verwendet werden. Hierdurch ergibt sich eine neue Anwendung
der Elektrobleche, die einen Einsatz der elektrischen Maschinen unter vorteilhaft
günstigen Wartungsbedingungen erlauben. Falls die sich spontan an Luftsauerstoff ausbildenden
Oxidschichten zum wirksamen Korrosionsschutz nicht ausreichen, kann die Oxidschicht
auch durch eine elektrochemische Behandlung der Oberfläche hergestellt werden (hierzu
im Folgenden mehr).
[0008] Die sich an die Oxidschicht anschließende Diffusionszone hat zwei Vorteile. Zum einen
verbessert die Diffusionszone die Haftung der Oxidschicht, da sich der Übergang zwischen
der Oxidschicht und dem Matrixmaterial des Elektroblechs, einer Stahllegierung, kontinuierlich
vollzieht, was die Ausbildung von Spannungen vermindert. Außerdem ist es vorteilhaft
möglich, dass im Falle von Verletzungen der Oxidschicht das in der Diffusionsschicht
befindliche Material an Titan oder Tantal zur Passivierung der Schadstelle herangezogen
werden kann. Hierzu diffundiert das betreffende Metall an die Oberfläche, wo eine
erneute Passivierung stattfindet. Der Korrosionsschutz bleibt dadurch vorteilhaft
erhalten.
[0009] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schicht eine Dicke
von mindestens 5 und höchstens 10 µm aufweist. Hierbei handelt es sich um Schichtdicken
der Oxidschicht, die einen wirksamen Korrosionsschutz ermöglichen und in ihrer Herstellung
aufgrund der geringen Dicke vorteilhaft einen geringen Fertigungsaufwand und geringen
Materialeinsatz erfordern.
[0010] Gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Diffusionszone
innerhalb eines Abstandes von 2 µm von der Grenzfläche zur Schicht einen Gehalt an
Titan oder Tantal von mehr als 50 Gew-% aufweist. Hierbei handelt es sich um Legierungsgehalte,
die einen diffusionsbedingten Transport von Titan bzw. Tantal an Schadstellen (wie
bereits beschrieben) vorteilhaft noch ermöglichen. Dabei können direkt unterhalb der
Oxidschicht auch Gehalte von bis zu 100 % an Titan oder Tantal auftreten. Mit steigendem
Abstand von der Oberfläche des Elektrobleches verringert sich der Gehalt an Titan
oder Tantal in der Matrix des Elektrobleches (legierter Stahl) so dass der die Haftung
der Oxidschicht verbessernde Effekt ausgenutzt werden kann.
[0011] Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Behandeln eines Elektrobleches,
bei dem das Elektroblech mit einer die elektrische Isolation verbessernden Schicht
beschichtet wird. Auf den Stand der Technik ist bereits eingegangen worden. Die Aufgabe,
die sich davon ausgehend ergibt, liegt darin, ein Verfahren anzugeben, mit dem das
Behandeln von Elektroblechen möglich ist und welches Produkte erzeugt, die auch unter
stark korrosiven Einflüssen einen genügenden Korrosionsschutz gewährleisten.
[0012] Diese Aufgabe wird mit dem genannten Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
in einem ersten Schritt eine Diffusionszone an der Oberfläche des Elektrobleches hergestellt
wird, wobei als Metall Tantal oder Titan in die Oberfläche eindiffundiert, wobei der
erste Schritt als PVD-Prozess in einer inerten Gasatmosphäre mit einer nachfolgenden
Wärmebehandlung durchgeführt wird. In einem zweiten Schritt wird das Metall, Tantal
oder Titan an der Oberfläche in das zugehörige Metalloxid, Titanoxid oder Tantaloxid
umgewandelt, wobei eine Schicht aus dem Metalloxid entsteht und in der Diffusionszone
ein Restgehalt an dem Metall des Metalloxids verbleibt. Hierdurch entsteht die bereits
oben erläuterte Oxidschicht, die einen hervorragenden Widerstand gegen Korrosion aufweist.
In der Diffusionszone verbleibt der Restgehalt an dem Metall des Metalloxides, wodurch,
wie bereits erläutert, die Haftung der Oxidschicht verbessert wird. Außerdem entsteht
durch die Diffusionszone ein Depot an dem entsprechenden Material, welches bei Verletzungen
der Oxidschicht zum Ausheilen der Verletzung durch spontanes Passivieren zur Verfügung
steht.
[0013] Das genannte Verfahren wird so durchgeführt, dass der erste Schritt als PVD-Prozess
mit einer nachfolgenden Wärmebehandlung durchgeführt wird. PVD-Prozesse sind vorteilhaft
leicht zu handhaben. Sowohl Titan als auch Tantal lassen sich durch Verwendung geeigneter
Targetmaterialien auf Stahl abscheiden. Titan wird beispielsweise zur Herstellung
von Werkzeugbeschichtungen in vielfacher Weise durch PVD-Verfahren abgeschieden, wobei
dies normalerweise in einer reaktiven Stickstoffatmoshäre erfolgt, um Titannitrid
herstellen zu können. Wird stattdessen eine inerte Gasatmosphäre gewählt, so wird
reines Titan abgeschieden. Auch Tantal lässt sich ohne weiteres auf Stahl abscheiden.
Ein derartiges Verfahren ist beispielsweise in der
EP 77 535 A1 beschrieben. Die Abscheidung von Titan kann beispielsweise auch durch Spraying oder
Pulverbeschichten erfolgen, wie beispielsweise dem Derwent Abstract mit der Accession
Number 1978-43006 A (korrespondierend zu
JP 53-50019 A) zu entnehmen ist. Die Pulverprozesse werden auch als Packprozesse bezeichnet, wobei
hierbei die Diffusionsschichten durch ein Diffundieren des Tantals in das Werkstück
entstehen. Anders als bei PVD-Prozessen entsteht damit die Diffusionsschicht sofort,
während bei PVD-Prozessen nach dem Beschichtungsvorgang eine Wärmebehandlung erfolgen
muss, die zu einem Eindiffundieren des Tantals oder des Titans in die Matrix des Elektroblechs
führt. Parameter für derartige Diffusionsbehandlungen sind allgemein bekannt und lassen
sich beispielsweise dem Derwent Abstract mit der Accession Number 1984-104398 (korrespondierend
zu
JP 59-47371 A) entnehmen. Neben den oben genannten Behandlungsmethoden sind grundsätzlich auch
elektrochemische Beschichtungen beispielsweise in einem Salzbad denkbar oder auch
ein Beschichten mittels CVD.
[0014] Gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass die
Diffusionszone vor der Ausbildung der Schicht innerhalb eines Abstandes von 5 µm von
der Grenzfläche zur Schicht einen Gehalt an Titan oder Tantal von mehr als 50 Gew-%
aufweist. Es ist selbstverständlich, dass die Diffusionszone vor der Ausbildung der
Schicht einen größeren Bereich mit einer hohen Titan- oder Tantal-Konzentration aufweisen
muss, da durch Oxidation des Titans oder Tantals ein Teil der vorher ausgebildeten
Diffusionsschicht in die Oxidschicht umgewandelt wird. Um nach diesem Oxidationsvorgang
noch genügend Material für ein Reparieren der Oxidschicht in der Matrix des Elektrobleches
zur Verfügung zu haben, muss daher der Anteil an Titan oder Tantal genügend hoch sein.
[0015] Für den Fall, dass eine spontan sich ausbildende Passivierungsschicht auf dem Titan
oder dem Tantal für einen wirksamen Korrosionsschutz nicht ausreicht, sondern die
Passivierungsschicht elektrochemisch hergestellt werden soll, ist es vorteilhaft,
eine sich spontan ausbildende Passivierungsschicht vorher zu entfernen. Auf diese
Weise kann vorteilhaft die elektrochemisch unterstützte Ausbildung der Passivierungsschicht
ungestört erfolgen. Die Wärmebehandlung findet dann vorteilhaft in einer sauerstoffhaltigen
Atmosphäre statt, wobei bevorzugt der Sauerstoff im Vergleich zur atmosphärischen
Bedingungen auch angereichert sein kann, um den Oxidationsvorgang zu beschleunigen.
[0016] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben.
Die einzige Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Elektrobleches
im Querschnitt. Zu erkennen ist in der Figur ein Elektroblech 11, dessen Oberseite
12 und Unterseite 13 jeweils mit einer Schicht 14 aus Tantaloxid versehen ist. Dieser
Schicht 14 schließt sich eine Diffusionszone 15 an, die eine gemeinsame Grenzfläche
16 mit der Schicht 12 des Tantaloxids aufweist. Hinter der Grenzfläche liegt die Konzentration
an Tantal in der Diffusionszone weit über 50 %. Diese fällt zum Inneren des Elektrobleches
11 immer weiter ab, bis die Konzentration 0 Gew-% beträgt. An sich lässt sich daher
eine Grenze zwischen dem eigentlichen Elektroblech 11 und der Diffusionszone 15 nicht
wirklich darstellen. In der Figur dargestellt ist jedoch derjenige Bereich, in dem
die Konzentration an Tantal im Gefüge des Elektrobleches 11 über 50 % liegt.
1. Elektroblech (11) mit einer die elektrische Isolation verbessernden Schicht (14),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schicht (14) aus einem Metalloxid, enthaltend hauptsächlich Titanoxid oder Tantaloxid,
besteht und dass das Elektroblech (11) eine Diffusionszone (15) aufweist, in die das
Metall des Metalloxids in den Werkstoff des Elektrobleches eindiffundiert ist und
die an die Schicht (14) angrenzt.
2. Elektroblech nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schicht (14) eine Dicke von mindestens 5 µm und höchstens 10 µm aufweist.
3. Elektroblech nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Diffusionszone (15) innerhalb eines Abstands von 2 µm von der Grenzfläche zur
Schicht (14) einen Gehalt an Titan oder Tantal von mehr als 50 Gew-% aufweist.
4. Verfahren zum Behandeln eines Elektrobleches, bei dem das Elektroblech (11) mit einer
die elektrische Isolation verbessernden Schicht (14) beschichtet wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass
- In einem ersten Schritt eine Diffusionszone (15) an der Oberfläche des Elektrobleches
(11) hergestellt wird, wobei als Metall Tantal oder Titan in die Oberfläche eindiffundiert,
wobei der erste Schritt als PVD-Prozess in einer inerten Gasatmosphäre mit einer nachfolgenden
Wärmebehandlung durchgeführt wird; und
- in einem zweiten Schritt das Metall Tantal oder Titan an der Oberfläche in das zugehörige
Metalloxid Titanoxid oder Tantaloxid umgewandelt wird, wobei eine Schicht (14) aus
dem Metalloxid entsteht und in der Diffusionszone (15) ein Restgehalt an dem Metall
des Metalloxids verbleibt.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Diffusionszone (15) vor der Ausbildung der Schicht innerhalb eines Abstands von
5 µm von der Grenzfläche zur Schicht (14) einen Gehalt an Titan oder Tantal von mehr
als 50 Gew-% aufweist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass vor der Durchführung des zweiten Schrittes eine spontan ausgebildete Passivierungsschicht
entfernt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Schritt als Wärmebehandlung in einer sauerstoffhaltigen Atmosphäre durchgeführt
wird.
1. Magnetic steel sheet (11) having a layer (14) which improves the electrical insulation,
characterized
in that the layer (14) consists of a metal oxide containing mainly titanium oxide or tantalum
oxide, and in that the magnetic steel sheet (11) has a diffusion zone (15), into which
the metal of the metal oxide has diffused into the material of the magnetic steel
sheet and which adjoins the layer (14).
2. Magnetic steel sheet according to Claim 1,
characterized
in that the layer (14) has a thickness of at least 5 µm and at most 10 µm.
3. Magnetic steel sheet according to Claim 1 or 2,
characterized
in that the diffusion zone (15) has a titanium or tantalum content of more than 50% by weight
within a distance of 2 µm from the interface with the layer (14).
4. Method for treating a magnetic steel sheet, in which method the magnetic steel sheet
(11) is coated with a layer (14) which improves the electrical insulation,
characterized in that
- in a first step, a diffusion zone (15) is produced on the surface of the magnetic
steel sheet (11), tantalum or titanium diffusing as metal into the surface, the first
step being carried out as a PVD process in an inert gas atmosphere with a subsequent
heat treatment; and
- in a second step, the tantalum or titanium metal at the surface is converted into
the associated metal oxide, titanium oxide or tantalum oxide, a layer (14) consisting
of the metal oxide being formed and a residual content of the metal of the metal oxide
remaining in the diffusion zone (15).
5. Method according to Claim 4,
characterized
in that, before the formation of the layer, the diffusion zone (15) has a titanium or tantalum
content of more than 50% by weight within a distance of 5 µm from the interface with
the layer (14).
6. Method according to either of Claims 4 and 5,
characterized
in that a spontaneously formed passivation layer is removed before the second step is carried
out.
7. Method according to one of Claims 4 to 6,
characterized
in that the second step is carried out as a heat treatment in an oxygen-containing atmosphere.
1. Tôle électrique (11) pourvue d'une couche (14) améliorant l'isolation électrique,
caractérisée en ce que la couche (14) est formée d'un oxyde métallique contenant principalement de l'oxyde
de titane ou de l'oxyde de tantale et en ce que la tôle électrique (11) comporte une zone de diffusion (15) dans laquelle le métal
de l'oxyde métallique a diffusé dans le matériau de la tôle électrique et qui est
contigüe à la couche (14).
2. Tôle électrique selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la couche (14) a une hauteur de 5 µm au minimum et de 10 µm au maximum.
3. Tôle électrique selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que la zone de diffusion (15) a une teneur en titane ou en tantale supérieure à 50% en
poids sur une distance de 2 µm par rapport à l'interface avec la couche (14).
4. Procédé de traitement d'une tôle électrique, dans lequel la tôle électrique (11) est
revêtue d'une couche (14) améliorant l'isolation électrique,
caractérisé en ce que,
- dans une première étape, une zone de diffusion (15) est produite à la surface de
la tôle électrique (11), le métal diffusant dans la surface étant du tantale ou du
titane, la première étape étant exécutée en tant que dépôt en phase gazeuse par procédé
physique (PVD) dans une atmosphère gazeuse inerte, suivi d'un traitement thermique;
et
- dans une seconde étape, le métal tantale ou titane présent à la surface est transformé
en l'oxyde métallique correspondant, oxyde de titane ou oxyde de tantale, une couche
(14) de l'oxyde métallique se formant et une teneur résiduelle du métal de l'oxyde
métallique demeurant dans la zone de diffusion (15).
5. Procédé selon la revendication 4,
caractérisé en ce que la zone de diffusion (15) présente, avant la formation de la couche, une teneur en
titane ou en tantale supérieure à 50% en poids sur une distance de 5 µm par rapport
à l'interface avec la couche (14).
6. Procédé selon l'une des revendications 4 ou 5,
caractérisé en ce qu'une couche de passivation formée spontanément est éliminée avant l'exécution de la
seconde étape.
7. Procédé selon l'une des revendications 4 à 6,
caractérisé en ce que la seconde étape est exécutée en tant que traitement thermique dans une atmosphère
oxygénée.