[0001] Die Erfindung betrifft zunächst ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit
einem bahnförmigen Substrat und mindestens einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht,
ausgebildet auf mindestens einer der beiden Seiten des bahnförmigen Substrats, wobei
diese wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mindestens einen Farbstoffvorläufer und
mindestens ein Salicylsäure-Derivat als mit diesem mindestens einem Farbstoffvorläufer
reaktionsfähiger (Farb-)Entwickler enthält. Mit einem Farbstoffvorläufer reaktionsfähig
zu sein bedeutet, im Sinne der vorliegenden Erfindung in all ihren hier vorgeschlagenen
Ausführungsformen, dass dieses mindestens ein Salicylsäure-Derivat bei ausreichender
Zufuhr von externer Wärme mit diesem mindestens einem Farbstoffvorläufer unter Ausbildung
eines visuell erkennbaren Druckbildes reagiert.
[0002] Wärmeempfindliche und auf die Zufuhr von externer Wärme farbbildend reagierende Aufzeichnungsmaterialien
sind seit vielen Jahren bekannt und erfreuen sich einer im Grundsatz ungebrochenen
Beliebtheit, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass ihre Verwendung für
den Ticket und/oder Kaufbeleg ausgebenden Geschäftsmann mit großen Vorteilen verbunden
ist. Weil die farbbildenden Komponenten, das sind Farbstoffvorläufer und mit ihnen
bei der Zuführung von Wärme reagierende (Farb-)Entwickler- auch Farbakzeptoren genannt,
bei einem derartigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsverfahren in dem Aufzeichnungsmaterial
selbst stecken, können die deshalb Toner- und Farbkartuschen-freien Thermodrucker,
die in ihrer Funktion von niemandem mehr regelmäßig kontrolliert werden müssen, in
großer Zahl aufgestellt werden. So hat sich diese innovative Technologie insbesondere
im öffentlichen Personenverkehr und im Einzelhandel weitgehend flächendeckend durchgesetzt.
[0003] In der zurückliegenden näheren Vergangenheit sind jedoch vermehrt Bedenken gegen
die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit bestimmter (Farb-)Entwickler aufgekommen,
die zwar einerseits keineswegs naturwissenschaftlich begründet sind, andererseits
jedoch von der Industrie und insbesondere vom Handel nicht außer Acht gelassen werden
können. So sind insbesondere
- Bisphenol-A, das ist 2,2 bis (4-hydroxyphenyl)-Propan, und
- Bisphenol-S, das ist 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon,
enthaltende wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien in der Kritik, was in erster
Linie zu einem verstärkten Einsatz von
- Pergafast® 201, das ist N-(p-toluensulphonyl)-N'-3-(p-toluensulphonyl-Oxy-phenyl)-harnstoff,
der Firma BASF Corporation, und
- D8, das ist 4-[(4-(1-methylethoxy)phenyl)sulfonyl]phenol,
führte. In Berücksichtigung dieser in kürzester Zeit völlig veränderten Marktlage
besteht aus Sicht der Erfinderschaft ein wachsender und nachhaltiger Bedarf an weiteren
in der Öffentlichkeit als umwelt- und gesundheitlich unbedenklich akzeptierten wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien, die insbesondere dadurch aus der Masse möglicher wärmeempfindlicher
Aufzeichnungsmaterialien herausragen, dass in ihnen solche Komponenten als (Farb-)Entwickler
zum Einsatz kommen, die weitestgehend oder komplett biologisch abbaubar sind und die
auch darüber hinaus in der Öffentlichkeit als zumindest gesundheitsneutral befürwortet
werden.
[0004] Zur Lösung der vorstehend genannten Aufgabe wird diesseits ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial vorgeschlagen, umfassend
□ ein bahnförmiges Substrat, aufweisend eine Vorderseite und eine ihr gegenüberliegende
Rückseite,
□ mindestens eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf mindestens einer der
beiden Seiten des bahnförmigen Substrats,
wobei die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
■ mindestens einen Farbstoffvorläufer
und
■ mindestens ein Salicylsäure-Derivat als mit diesem mindestens einem Farbstoffvorläufer
reaktionsfähiger (Farb-)Entwickler
enthält,
dadurch gekennzeichnet, dass:
- das mindestens ein Salicylsäure-Derivat
3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure
ist,
- die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ferner
Polyvinylpyrrolidon
enthält als den (Farb-)Entwickler, das ist die oben eingeführte, erfindungsgemäße
3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure, unterstützende Hilfskomponente, wobei die Funktion
dieser den (Farb-)Entwickler unterstützenden Hilfskomponente als Protonentransferinhibitor
beschrieben werden kann.
[0005] 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure, auch zu benennen als 2-Hydroxy-3,5-bis(1-phenylethyl)benzoesäure,
ist als Komponente darstellbar gemäß der folgenden
Figur 1.

[0006] 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure ist ein Derivat der Salicylsäure. Ein anderes
bekanntes Salicylsäure-Derivat ist Acetylsalicylsäure, das unter dem Handelsnamen
Aspirin
® als äußerst gebräuchliches Schmerzmittel bekannt ist. Damit gehen sowohl Aspirin
® wie auch die diesseits als (Farb-)Entwickler für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
vorgeschlagene 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure jeweils vom gleichen Startmolekül
aus. Salicylsäure als solches kann aus akzessorischen Bestandteilen von Holz durch
oxidative Trennung des Glucosid Salin gewonnen werden. Besondere hohe Konzentrationen
sind beispielsweise in der Rinde von Weiden enthalten. Es ist kaum noch notwendig
zu betonen, dass 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure weitestgehend bzw. vollständig
biologisch abbaubar ist.
[0007] Aus der
EP 2 546 066 ist es bekannt, Zink-Salicylat als (Farb-)Entwickler in druckempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien
einzusetzen. Der Schrift ist jedoch weder eine mögliche Nennung von 3,5-di (α-Methylbenzyl)
Salicylsäure wie deren Kombination mit Polyvinylpyrrolidon zu entnehmen. Aus anderen
Quellen ist sogar der Einsatz von Salicylsäure-Derivaten in wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten
bekannt, dort jedoch stets nur als Beimengung zu anderen (Farb-)Entwicklern und auch
stets nur unter Hinnahme bekannter und entscheidender Nachteile dieser Komponente
in wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, da bisher eine prozentual bedeutende
Verwendung von Salicylsäure-Derivaten in wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten
grundsätzlich zu einer nicht akzeptablen Verschlechterung hinsichtlich der Weiße der
die Salicylsäure-Derivate aufweisenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht führte.
Insbesondere unter extremen klimatischen Bedingungen wie hoher Hitze oder hoher Feuchte
kommt es beim Einsatz von Salicylsäure-Derivaten und folglich auch beim Einsatz von
3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure zu einer unkontrollierbaren Hintergrundvergrauung
- sichtbar als gräulicher Lilastich, wobei diese Hintergrundvergrauung durch einen
fortgesetzten Protonentransfer vom (Farb-)Ent-wickler, das ist die 3,5-di (α-Methylbenzyl)
Salicylsäure, hin zum Farbstoffvorläufer zustande kommt. Dies kann jedoch durch die
erfindungsgemäße Kombination von 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure mit Polyvinylpyrrolidon
völlig überraschend verhindert werden. Die Funktion von Polyvinylpyrrolidon kann derart
beschrieben werden, das es jenen oben erwähnten Protonentransfer vom (Farb-)Entwickler
hin zum Farbstoffvorläufer verhindert oder zumindest behindert und deshalb die "Klima-"Vergrauung,
das heißt die unerwünschte Verschlechterung hinsichtlich der Weiße der Aufzeichnungsschicht
verhindert. Polyvinylpyrrolidon, dessen bevorzugtes Molgewicht im Rahmen der vorliegenden
Erfindung idealerweise in einem Bereich von 9.100 bis 10.500 g/mol liegt, ist darstellbar
gemäß der folgenden
Figur 2.

[0008] Das diesseits vorgeschlagene wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial verfügt somit
über eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die in überraschender, aber vollständig
überzeugender Art und Weise für das Aufzeichnungsmaterial
a.) eine hohe Empfindlichkeit gegenüber ein gewünschtes Druckbild initiierende Wärme,
hervorgerufen beispielsweise durch die Energieimpulse eines Thermodruckkopfes,
b.) eine für den Markt ausreichende und überzeugende Weiße ohne übermäßig störende
Hintergrundvergrauung und
c.) wirtschaftlich zumindest noch vertretbar Herstellungskosten
gewährleisten kann, denn - mit Blick auf den letzten Punkt der obigen Aufzählung -
müssen auch die besten Produkte schließlich für den Auftraggeber und/oder für den
Endverbraucher noch bezahlbar bleiben. Gleichzeitig ist die als (Farb-)Entwickler
benutzte 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure eine weitestgehend bzw. vollständig
biologisch abbaubar Komponente, die, über ein gemeinsames Startmolekül verwandt mit
sowohl in humanitären wie auch veterinären medizinischen und therapeutischen Anwendungen
benutzten Produkten, alle möglichen Bedenken wegen zu befürchtender Gesundheitsgefährdungen
und biologischer Abbaubarkeit obsolet machen. Polyvinylpyrrolidon ist als Komponente
zur Anwendung in der Kosmetikindustrie, hier unter anderem in Haarspray, und in der
Lebensmittelindustrie gut bekannt, so dass auch diese Komponente hinsichtlich ihrer
gesundheitlichen und umwelttechnischen Unbedenklichkeit über jedweden Zweifel erhaben
ist.
[0009] Allein schon aus Umweltgesichtsüberlegungen aber auch technologisch durch die vorliegende
Erfindung ermöglicht, stellt es eine besondere Ausführungsform der Erfindung dar,
wenn 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure
■ in einem Bereich von 75 Gew.-% bis 100 Gew.-%,
■ noch weiter bevorzugt in einem Bereich von 80 Gew.-% bis 100 Gew.-%, jeweils bezogen
auf die Gesamtmenge an (Farb-)Entwickler in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht,
■ und in einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform zu 100 Gew.-%
der (Farb-)Entwickler in der mindestens einen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
ist, wenn also entsprechend der ganz besonders bevorzugten Ausführungsform das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial in der mindestens einen wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
und ganz besonders bevorzugt in allen möglichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten
ausschließlich 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure als (Farb-)Entwickler aufweist.
Gleichzeitig bleibt zu betonen, dass eine Kombination von 3,5-di (α-Methylbenzyl)
Salicylsäure als (Farb-)Entwickler mit anderen (Farb)Entwicklern, insbesondere solchen,
wie sie explizit genannt werden in dem obigen Absatz [0003] nicht ausgeschlossen ist
und hinsichtlich Stabilität gegenüber Umwelteinflüssen insbesondere wie Feuchte und/oder
UV-Bestrahlung unter Umständen Sinn machen kann, sofern diese anderen (Farb)Entwickler
hinsichtlich ihrer Einsatzmenge deutlich hinter der 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure
zurückbleiben.
[0010] Das hier vorgeschlagene wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial weist als mögliche
Farbstoffvorläufer in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht bevorzugt mindestens
eine Substanz aus, die ausgesucht ist aus der Liste, umfassend: 3-diethylamino-6-methyl-7-Anilinofluoran,
3-dibutylamino-6-methyl-7-Anilinofluoran, 3-(N-methyl-N-propyl)amino-6-methyl-7-Anilinofluoran,
3-(N-ethyl-N-isoamyl)amino-6-methyl-7-Anilinofluoran, 3-(N-methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7-Anilinofluoran,
3-(N-ethyl-N-tolyl)amino-6-methyl-7-Anilinofluoran und 3-(N-ethyl-N-tetrahydrofuryl)amino-6-methyl-7-Anilinofluoran.
Ganz besonders bevorzugt ist dabei 3-dibutylamino-6-methyl-7-Anilinofluoran - auch
bekannt als ODB-2.
[0011] Zur Gewährleistung einer überzeugenden dynamischen Druckdichte weist die wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht eine Menge an Farbstoffvorläufer bevorzugt auf Fluoranbasis,
insbesondere an 3-dibutylamino-6-methyl-7-Anilinofluoran auf, die idealerweise in
einem Bereich von 0,20 g/m
2 bis 0,70 g/m
2, besser in einem Bereich von 0,30 g/m
2 bis 0,50 g/m
2 liegt. Gleichzeitig gilt es als ganz besonders bevorzugt, wenn unabhängig davon und
noch besser gleichzeitig dazu ein auf Gew.-% (atro) bezogenes Verhältnis von
Farbstoffvorläufer auf Fluoranbasis zu der 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure
in einem Bereich von 1,0 : 0,6 bis 1,0 : 2,1
und noch besser in einem Bereich von 1,0 : 0,6 bis 1,0 : 1,9
eingestellt ist.
[0012] In zahlreichen Untersuchungen wurde weiterhin festgestellt, dass zur Gewährleistung
eines am Markt auch überzeugungsfähigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
mit einer ausreichenden Weiße der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht die Sicherstellung
eines auf Gew.-% (atro) bezogenen Verhältnisses von
3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure zu Polyvinylpyrrolidon
in einem Bereich von 1,0 : 0,05 bis 1,0 : 0,3
und noch besser in einem Bereich von 1,0 : 0,1 bis 1,0 : 0,25
besonders bevorzugt ist.
[0013] Einen weiteren Vorteil hinsichtlich der biologischen Abbaubarkeit und hinsichtlich
eventueller Bedenken wegen gesundheitsschädlicher Wirkungen von Bestandsteilen eines
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials bietet die vorliegende Erfindung auch dadurch,
dass das erfindungsgemäße wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial auf Sensibilisatoren
vollständig verzichten kann, was im Sinne der vorliegenden Erfindung als bevorzugt
und folgerichtig angesehen wird. Sollen trotzdem Sensibilisatoren, welche zur Erhöhung
der thermischen Ansprechempfindlichkeit enthalten sein können, eingesetzt werden,
bieten sich in einem solchen Fall insbesondere Sensibilisatoren an wie beispielsweise:
2-(2H-benzotriazol-2-yl)-p-cresol, Benzyl-p-benzyloxy-benzoat, Methylolstearamid,
Stearinsäureamid, p-Benzylbiphenyl, 1,2-Di(phenoxy)-ethan, 1,2-Di(m-methylphenoxy)ethan,
m-Terphenyl, Dibenzyloxalat, Benzylnaphthylether, Dimethylterephtalat und Diphenylsulfon.
[0014] Geeignete Bindemittel zur Einbindung in die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
sind beispielsweise wasserlösliche Bindemittel wie Stärke, Hydroxyethylzellulose,
Methylzellulose, Carboxymethylzellulose, Gelatine, Kasein, Polyvinylalkohole, modifizierte
Polyvinylalkohole, Ethylen-Vinylalkohol-Coplymere, Natriumpolyacrylate, Acrylamid-Acrylat-Copolymere,
Acrylamid-Acrylat-Methacrylat-Terpolymere sowie Alkalisalze von Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymer
oder EthylenMaleinsäureanhydrid-Copolymer, wobei die Bindemittel allein oder in Kombination
untereinander eingesetzt werden können; auch wasserunlösliche Latexbinder wie StyrolButadiene-Copolymere,
Acrylnitril-Butadien-Copolymere und Methyl-Acrylat-Butadien-Copolymere bieten sich
als Bindemittel zur Einbindung in die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht an. Im
Sinne der vorliegenden Erfindung gilt Polyvinylalkohol als besonders bevorzugtes Bindemittel,
das, bezogen auf das Gesamtgewicht der Aufzeichnungsschicht, in einem Bereich von
12 bis 17 Gew.-% in die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht eingebunden ist.
[0015] Zur Verbesserung der Gleiteigenschaften an einem Thermokopf und zur Vermeidung einer
übermäßigen Abnutzung des Thermokopfes kann die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
weiterhin Gleit- und Trennmittel enthalten wie beispielsweise Wachse, hier insbesondere
Paraffin, oxidiertes Paraffin, Polyethylen, Polyethylenoxid, Stearamide und Kastorwachs.
Weniger geeignet sind Stearate wie beispielsweise Zinkstearat oder auch Kalziumstearat,
weil der darin enthaltende Zink- bzw. Kalziumanteil die 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure
destabilisiert, wodurch ihre farbbildende Reaktion mit den Farbstoffvorläufern bereits
in kürzester Zeit ohne den Energieimpuls eines Thermodruckkopfes auftritt.
[0016] Weitere Bestandteile der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht sind gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform neben
- der 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure,
- dem Polyvinylpyrrolidon,
- einem Bindemittel
ein oder mehrere Pigmente, bevorzugt anorganische Pigmente und ganz besonders bevorzugt
ein oder mehrere Pigmente, ausgesucht aus der Liste, umfassend Kaolin und Aluminium(hydr)oxid,
wobei hier insbesondere Kaolin als besonders geeignet angesehen wird. Weniger geeignet
im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist in erster Linie Kalziumkarbonat, das auf
Grund seiner pH-Ausrichtung im alkalischen Bereich eine lila-artige Grundfärbung in
der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht bewirken kann. Als Dispergiermittel für
die Zubereitung einer Pigmentdispersion zu deren nachfolgenden Einbindung in die wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht gemäß vorliegender Erfindung bieten sich beispielsweise carboxylierte
Polyacrylate an, diesseits bevorzugt ist jedoch ganz besonders sulfonisierter Polyvinylalkohol,
dessen Kombination mit dem Polyvinylalkohol als bevorzugtes Bindemittel zur Einbindung
in die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht als in einem ganz besonderen Maße als
bevorzugt angesehen wird.
[0017] Hinsichtlich der Menge an Pigment in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
gilt ein auf das Gesamtgewicht der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht bezogener
Bereich von 12 bis 30 Gew.-% (atro) als besonders geeignet, der nach unten eingeengt
wird durch die zunehmende Gefahr möglicher ThermoDruckkopf-Ablagerungen und nach oben
durch eine zunehmende Reduzierung der Empfindlichkeit gegenüber der Druckbild bewirkenden
Wärme der Thermo-Druckköpfe.
[0018] Als Beschichtungsvorrichtung zum Auftrag der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
bieten sich insbesondere Rollrakelstreichwerk, Messerstreichwerk, Vorhangbeschichter
oder Luftbürste an. Die flächenbezogene Masse der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
liegt dabei bevorzugt zwischen 2 und 6 g/m
2 und noch besser zwischen 2,2 und 4,8 g/m
2.
[0019] In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial eine pigmenthaltige Zwischenschicht auf, welche zwischen Substrat
und wärmeempfindlicher Aufzeichnungsschicht angeordnet ist.
[0020] Als Pigmente der Zwischenschicht bieten sich sowohl organische Hohlraum-Pigmente
wie auch anorganische Pigmente an, letztere bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe, umfassend
natürliches wie kalziniertes Kaolin, Siliziumoxid und hier besonders Bentonit sowie
Aluminium(hydr)oxid und hier besonders Böhmit. Eine solche Zwischenschicht kann zum
einen einen positiven Beitrag zur Egalisierung der zu beschichtenden Oberfläche leisten,
womit sich die Menge an notwendigerweise aufzubringender Streichfarbe für die wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht reduziert. Aus diesem Grund bieten sich zum Auftrag der pigmenthaltigen
Zwischenschicht egalisierende Streichwerke an, wie beispielsweise Walzenstreichwerke,
Streichmesser- und (Roll-)Rakelstreichwerke. Zum anderen können die Pigmente dieser
Zwischenschicht die durch Hitzeeinwirkung verflüssigten Wachsbestandteile der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht bei der Schriftbildausbildung aufnehmen und begünstigen so eine
sichere und schnelle Funktionsweise der wärmeinduzierten Aufzeichnung. Die flächenbezogene
Masse der pigmenthaltigen Zwischenschicht liegt bevorzugt zwischen 5 und 20 g/m
2 und noch besser zwischen 7 und 11 g/m
2.
[0021] Allein schon aus Umweltgesichtsüberlegungen aber auch technologisch durch die vorliegende
Erfindung ermöglicht, benötigt das hier vorgeschlagene wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial
keine die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht abdeckende Schutzschicht. Wird sie
trotzdem zur Verbesserung des hier vorgeschlagenen Aufzeichnungsmaterials gegenüber
Umwelteinflüssen wie Feuchte und UV-Bestrahlung aufgebracht, bietet sich insbesondere
eine solche Schutzschicht an, welche neben einem Diaceton-modifizierten Polyvinylalkohol
in einer ersten möglichen Ausführungsform weitere Bindemittel, insbesondere Mischungen
verschiedener Carboxylgruppen- oder Silanol-modifizierter Polyvinylalkohole aufweist.
Diese machen dann maximal 40 Gew.-%, bevorzugt maximal 15 Gew.-%, - bezogen auf den
Gesamtanteil an Bindemittel in der Schutzschicht - aus. In einer zweiten möglichen
Ausführungsform weist die Schutzschicht als Bindemittel ausschließlich Diaceton-modifizierten
Polyvinylalkohol auf. Insbesondere wenn Diaceton-modifizierten Polyvinylalkohol alleiniges
Bindemittel in der die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht abdeckenden Schutzschicht
ist, gilt es als besonders bevorzugt, wenn der Bindemittelanteil in der Schutzschicht
in einem Bereich von 35 bis 65 Gew.-% liegt, bezogen auf das Gesamtgewicht der Schutzschicht.
[0022] Als Vernetzungshilfsmittel in der Schutzschicht bieten sich insbesondere solche an,
die ausgewählt sind aus der Gruppe umfassend: Borsäure, Polyamin, Epoxyharz, Dialdehyd,
Formaldehydoligomere, Epiochlorhydrinharz, Adipinsäuredihydrazid, Dimethylharnstoff,
Melaminformaldehyd. Auch Mischungen verschiedener Vernetzungshilfsmittel sind möglich.
[0023] Es ist dann ferner bevorzugt, wenn innerhalb der Schutzschicht das Verhältnis der
Gew.-% des Bindemittels, insbesondere des Diaceton-modifizierten Polyvinylalkohols
zu dem Vernetzungshilfsmittel in einem Bereich von 20 : 1 bis 5 : 1 und besonders
bevorzugt in einem Bereich von 12 : 1 bis 7 : 1 liegt.
[0024] Es zeigten sich besonders gute Ergebnisse, wenn die Schutzschicht zusätzlich ein
anorganisches Pigment enthält. Dabei empfiehlt es sich besonders, wenn das anorganische
Pigment ausgewählt ist aus der Gruppe umfassend Siliziumdioxid, Aluminiumhydroxid,
Bentonit, Kaolin oder einer Mischung aus den genannten anorganischen Pigmenten. Dabei
ist insbesondere ein Verhältnis Pigment und hier ganz besonders bevorzugt von Kaolin
zu dem Diaceton-modifizierten Polyvinylalkohol in einem Bereich von 1 : 1,5 bis 1
: 4,5 einzustellen, die Verhältniswerte dabei bezogen auf die jeweiligen Gew.-% von
Pigment und Polyvinylalkohol in der Schutzschicht.
[0025] Als Beschichtungsvorrichtung zum Auftrag der die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
abdeckenden Schutzschicht bieten sich insbesondere Rollrakelstreichwerk, Messerstreichwerk,
Vorhangbeschichter oder Luftbürste an. Die flächenbezogene Masse der Schutzschicht
liegt bevorzugt zwischen 1,0 und 3,0 g/m
2 und noch besser zwischen 1,4 und 2,3 g/m
2.
[0026] Auch wenn im Rahmen der vorliegenden Erfindung keineswegs auf Papier als Substrat
beschränkt, ist Papier und hier ganz besonders bevorzugt
■ ein nicht oberflächenbehandeltes Streichrohpapier, das ist ein nicht in einer Leimpresse
oder in einer Beschichtungsvorrichtung behandeltes Streichrohpapier,
sowie
■ ein mit einer Leimpresse oberflächenpräpariertes Rohpapier
das Substrat, das sich am Markt auch mit Blick auf die gute Umweltverträglichkeit
wegen der guten Recyclingfähigkeit durchgesetzt hat und das im Sinne der Erfindung
bevorzugt ist. Dabei ist ein Rohpapier mit einem geringen pH Wert zu empfehlen. Die
Verwendung von Kalziumkarbonat als Pigment innerhalb des Rohpapiers ist möglich, aber
aufgrund einer möglichen Einflussnahme auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
in Form einer Vergrauung derselben nicht bevorzugt. Hingegen sind Kaolin, Aluminium(hydr)oxid
und hier besonders Böhmit sowie Bentonit besonders gut als Pigmente innerhalb des
Rohpapiers möglich.
[0027] Für die Erfindung sind im gleichen Maße Folien beispielsweise aus Polypropylen, Polyolefin
und mit Polyolefin beschichtete Papiere als Substrat möglich wenn auch nicht mit Blick
auf die Umweltauswirkungen solcher Kunstoff- bzw. kunstoffbeschichteter Papiere bevorzugt,
ohne dass eine solche Ausführung ausschließenden Charakter aufweist.
[0028] Die in der Beschreibung und in den Ansprüchen gemachten Angaben zur flächenbezogenen
Masse, zu Gew.-% (Gewichts-%) und zu Gew.-Teilen (GewichtsTeilen) beziehen sich jeweils
auf das "atro"-Gewicht, d.h. absolut trockene Gewichtsteile. In den Ausführungen zu
den organischen Pigmenten der pigmenthaltigen Zwischenschicht sind die diesbezüglichen
Zahlenangaben berechnet aus dem "lutro"-Gewicht, d.h. lufttrockene Gewichtsteile,
abzüglich des Gewichtsanteils von Wasser um und im Inneren der Pigmente in ihrer Lieferform.
[0029] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden erfindungsgemäßen Beispiele und des Vergleichsbeispiels
weiter verdeutlicht:
[0030] Zur Ausbildung einer Papierbahn als bahnförmiges Substrat sowohl für die erfindungsgemäßen
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien wie für das vergleichende wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial wird in einer Mischbütte eine Papierpulpe aus Eukalyptuszellstoff
und anderen Zellstofffasern mit Füllstoffen und Wasser angesetzt. Weitere hinzu zugebende
Bestandteile der Pulpe sind Harzleim zur Masseleimung mit einer Menge von 0,6 Gew.-%
(atro), bezogen auf Gesamtgewicht der Pulpe, sowie weitere übliche Zuschlagstoffe,
wie beispielsweise Kaolin als Pigment sowie optische Aufheller. Nach Fertigstellung
der Pulpe wird diese anschließend einer Langsieb-Papiermaschine zugeführt, wo sie
zu einer Papierbahn mit einer flächenbezogenen Masse von 35 g/m
2 verarbeitet wird.
[0031] Nach einer leichten Kalandrierung wird die Papierbahn einem in die Papiermaschine
integriertem Rollrakelstreichwerk zugeführt, wo auf sie frontseitig eine pigmentierte
Zwischenschicht mit einer flächenbezogenen Masse von 9 g/m
2 aufgetragen wird. Dabei weist die dazu benutzte Beschichtungszusammensetzung zur
Ausbildung der Zwischenschicht
□ kalziniertes Kaolin als Pigment,
□ Styrol-Butadien-Latex als Bindemittel,
□ Stärke als Cobinder
und weitere Hilfsmittel auf.
[0032] Die Papierbahn wird noch innerhalb der Papiermaschine mittels Heizstrahler und im
Kontakt mit heißen Walzen getrocknet, hier in einem Mehrwalzenglättwerk geglättet
und anschließend als Halbfertigpapiertambour aufgerollt.
[0033] Der derart hergestellte Halbfertigpapiertambour wird einer Streichmaschine zugeführt,
wo die kontinuierlich wieder abgerollte Papierbahn einer Rollrakel-Streicheinrichtung
zugeführt wird, wo das Aufbringen von vorbereiteten Beschichtungszusammensetzungen
jeweils zur Ausbildung von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten jeweils mit einer
flächenbezogenen Masse von 4,2 g/m
2 auf die zuvor aufgebrachte und bereits getrocknete pigmentierte Zwischenschicht geschieht.
Als Komponenten für die zur Ausbildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
benutzte Beschichtungszusammensetzung werden benutzt:

[0034] Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht wird anschließend mittels Heißluft-Schwebetrockner
und im Kontakt mit heißen Walzen getrocknet und in einem Mehrwalzenglättwerk geglättet.
Schließlich erfolgt die Aufrollung der nunmehr fertiggestellten erfindungsgemäßen
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien und des vergleichenden wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials.
[0035] Zur Begutachtung der derart fertiggestellten erfindungsgemäßen und vergleichenden
wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien werden jeweils Proben als kleinere Papierstreifen
genommen und zur weiteren Prüfung bereitgelegt.
[0036] Die Weiße der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht wird bei Verwendung von Licht
einmal mit, einmal ohne UV-Anteil bestimmt, wobei die Messungen durchgeführt werden
entsprechend den Vorgaben der ISO 2469 / ISO 2470 mit der Maßgabe, dass bei den hier
vorgenommenen Messungen D65-Licht verwendet wird bei einem Betrachtungswinkel von
8°. Die Weißemessungen erfolgen dabei unter Verwendung eines Gerätes der Type Elrepho
3000 (Lichtart D 65/10). Die ermittelten Werte sind obiger Tabelle zu entnehmen. Ein
Anfangswert von 90% (mit UV-Anteil) ist gerade noch akzeptabel, was sowohl die Probe
des Vergleichsbeispiels wie auch die Proben der erfindungsgemäßen Beispiele erreichen.
Jedoch sind Werte unterhalb von 80% (mit UV-Anteil) im Markt nicht mehr zu verkaufen,
weshalb nur die Proben der erfindungsgemäßen Beispiele hier überzeugen können - ein
Wert von 70% (mit UV-Anteil) nach 7-tägiger Lagerung bei 40°C und 95% Luftfeuchtigkeit,
siehe entsprechender Wert in der Tabelle für die Probe des Vergleichsbeispiels, ist
schlicht nicht mehr verkaufsfähig.
[0037] Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Beispiele die diesseitigen Erwartungen
vollends bestätigen und die Vorteile eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
wie diesseits beansprucht belegen.
1. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial umfassend
□ ein bahnförmiges Substrat, aufweisend eine Vorderseite und eine ihr gegenüberliegende
Rückseite,
□ mindestens eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf mindestens einer der
beiden Seiten des bahnförmigen Substrats,
wobei die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
■ mindestens einen Farbstoffvorläufer
und
■ mindestens ein Salicylsäure-Derivat als mit diesem mindestens einem Farbstoffvorläufer
reaktionsfähiger (Farb-)Entwickler
enthält,
dadurch gekennzeichnet, dass:
- das mindestens ein Salicylsäure-Derivat
3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure
ist,
- die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ferner
Polyvinylpyrrolidon
enthält als den (Farb-)Entwickler unterstützende Hilfskomponente.
2. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure der alleinige (Farb-)Entwickler in der mindestens
einen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht ist.
3. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Patentansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht als Farbstoffvorläufer mindestens eine
Substanz aufweist, die ausgesucht ist aus der Liste, umfassend: 3-diethylamino-6-methyl-7-Anilinofluoran,
3-dibutylamino-6-methyl-7-Anilinofluoran, 3-(N-methyl-N-propyl)amino-6-methyl-7-Anilinofluoran,
3-(N-ethyl-N-isoamyl)amino-6-methyl-7-Anilinofluoran, 3-(N-methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7-Anilinofluoran,
3-(N-ethyl-N-tolyl)amino-6-methyl-7-Anilinofluoran und 3-(N-ethyl-N-tetrahydrofuryl)amino-6-methyl-7-Anilinofluoran.
4. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das auf Gew.-% (atro) bezogene Verhältnis von Farbstoffvorläufer auf Fluoranbasis
zu der 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure in einem Bereich von 1,0 : 0,6 bis 1,0
: 1,9 liegt.
5. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das auf Gew.-% (atro) bezogene Verhältnis von
3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure zu Polyvinylpyrrolidon in einem Bereich von 1,0
: 0,1 bis 1,0 : 0,25
liegt.
6. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht als Bindemittel Polyvinylalkohol, sulfonisierter
Polyvinylalkohol und ganz besonders bevorzugt eine Kombination von Polyvinylalkohol
und sulfonisiertem Polyvinylalkohol enthält.
7. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Patentansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht neben
- der 3,5-di (α-Methylbenzyl) Salicylsäure,
- dem Polyvinylpyrrolidon,
- einem Bindemittel
zusätzlich ein Pigment enthält.
8. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Pigment in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht ein Pigment ist, ausgesucht
aus der Liste, umfassend Kaolin und Aluminium(hydr)oxid.
9. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die auf das Gesamtgewicht der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht bezogene Menge
an Pigment in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht in einem Bereich von 12
bis 30 Gew.-% (atro) liegt.
10. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach einem der Patentansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial ferner eine pigmenthaltige Zwischenschicht
aufweist, welche zwischen Substrat und wärmeempfindlicher Aufzeichnungsschicht angeordnet
ist.