[0001] Haushaltsgerät wie beispielsweise ein Wäschetrockner, Waschtrockner, eine Waschmaschine,
ein Geschirrspülmaschine mit einer Wärmepumpeneinrichtung
[0002] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät wie beispielsweise ein Wäschetrockner,
Waschtrockner, eine Waschmaschine, ein Geschirrspülmaschine mit einer Wärmepumpeneinrichtung,
die einen Kältemittelkreislauf umfasst, wobei das Kältemittel in einem Leitungssystem
mit einem Verdampfer, einem Kompressor, einem Verflüssiger und einer Drossel zirkuliert
und wobei das Bodenmodul als Träger für die Wärmepumpeneinrichtung einen Teil des
Gerätegehäuses bildet, wobei wenigstens ein Bereich in dem Kältemittelkreislauf der
Wärmepumpeneinrichtung gegenüber der atmosphärischen Umgebung im Gehäuse des Haushaltsgerätes
mit einer Kapselung versehen ist.
[0003] Ein derartiges Haushaltgerät ist aus der
EP 2 343 411 A1 bekannt. Der dort beschriebene Wäschetrockner weist eine geschlossene Kapselung für
den Kompressor der Wärmepumpeneinrichtung auf. Durch die Kapselung des Kompressors
soll erreicht werden, dass im Kältekreislauf keine zusätzlichen Maßnahmen zur Kühlung
erforderlich werde.
[0004] Aus dem Stand der Technik ist gemäß der
EP 2 407 587 A1 ein Wäschetrockner mit einer Wärmepumpeneinrichtung bekannt. Wärmepumpen-Wäschetrockner
sind besonders begehrt, da sie die von der Wärmepumpe bereit gestellte Wärme für den
Prozessluftstrom zur Trocknung der Wäsche nutzen, als auch die entsprechend erzeugte
Kälte. Dadurch kann der Energieeinsatz effizienter genutzt werden.
[0005] So ist beispielsweise aus der
DE 10 2012 014 230 A1 ein Wäschetrocknungsgerät mit einer Wärmepumpeneinrichtung bekannt, die über eine
Brandschutzeinrichtung verfügt. Bei diesem aus dem Stand der Technik bekannten Wäschetrockner
ist insbesondere ein Bodenmodul bekannt, in dem die Wärmepumpeneinrichtung ein Leitungssystem
umfasst, welches einen Verdampfer, einen Kompressor und einen Verflüssiger sowie eine
Drossel verbindet. Die in dem Bodenmodul vorhandenen Aggregate werden hierbei mittels
eines Bleches abgedeckt, um auf diese Weise zu unterbinden, dass sich auf der Bodengruppe
und hier auf den Aggregaten Flusen ablagern, die zu einem Brand führen können. Somit
wirkt das in der Druckschrift beschriebene Abdeckblech wie ein Brandschutz in dem
Gerät.
[0006] Diese dort beschriebene Brandschutzanordnung ist insbesondere dazu ausgelegt, dass
die Wärmepumpeneinrichtung und die Zündquellen vor äußeren Einflüssen geschützt sind,
wobei auch sichergestellt werden soll, dass beispielsweise Staub und Flusen nicht
in die Wärmepumpeneinheit eindringen sollen. Die dort beschriebene Brandschutzeinrichtung
stellt jedoch nicht sicher, dass insbesondere Leckagen von Kältemitteln, die zu einem
Brand führen können, verhindert werden können.
[0007] Für den Einsatz oder den Ersatz des Kältemittels gibt es viele Alternativen, wobei
Alternativkältemittel einer Brandschutzauflage unterliegen. Mit dem jetzigen Aufbau
des Trockners lässt sich sehr schwer ein Trockner mit einem brennbaren Kältemittel
realisieren, da im Fall eines Lecks eine explosive Konzentration des Luft-Gas-Gemisches
im Bereich von Zündquellen (Relais, Motor, etc.) vorhanden sein kann.
[0008] Eine mögliche Leckage des Kältemittels in der Nähe von Zündquellen ist bei der Verwendung
nicht brennbarer Kältemittel weniger problematisch. Im Fall einer Leckage verteilt
sich das Kältemittel überall im Trockner. Lötstellen, die als Schwachstellen im System
zu sehen sind, befinden sich im Prozessluftstrom und auch in der Nähe von Zündquellen.
Eine Kältemittelleckage führt hierbei zu einer guten Verteilung des Kältemittels innerhalb
des Trockners. Brennbares Kältemittel kann deshalb nur unter erhöhter Sicherheit der
möglichen Zündquelle angewendet werden.
[0009] Der Erfindung stellt sich somit das Problem ein Haushaltsgerät mit einer Wärmepumpeneinrichtung
derart weiter zu bilden, dass auch der Einsatz von alternativen Kältemitteln wie beispielsweise
brennbaren Kältemitteln möglich ist.
[0010] Erfindungsgemäß wird dieses Problem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
nachfolgenden Unteransprüchen.
[0011] Die mit der Erfindung erreichten Vorteile bestehen darin, dass brennbare Kältemittel
mit niedrigem Treibhausgaspotenzial für Wäschetrockner, Waschtrockner oder Waschmaschinen
oder Geschirrspülmaschinen genutzt werden können. Durch eine neue Konzeptionierung
bzw. Aufteilung des Bodenmoduls ergeben sich gasdichte bzw. gasabgeschirmte Zonen,
die vom Rest des Trockners isoliert sind. Dabei kann das Bodenmodul dahingehend geändert
werden, dass auf Grund von im Spritzgussverfahren hergestellten Deckhauben Abkapselungen
im Bereich des
[0012] Bodenmoduls vorgesehen werden. Es wird dabei eine abgekapselte Zone (Kapselung) um
den Kompressor und/oder die Lötverbindungen konstruiert. Die Zone (Kapselung) ist
mit Bohrungen (Öffnungen) für die Ausführung des austretenden Kältemittels verstehen.
Darüber hinaus werden kritische Leitungen mit Lötverbindungen unterhalb der Abdeckung,
das heißt außerhalb des restlichen Bodenmoduls geführt. Konstruktiv kann dies durch
entsprechende Tunnel (Sammelkanäle) nach Art eines umgekehrten U's oder Ähnlichem,
die nach unten oder einer anderen günstigen Position geöffnet sind, geschehen. Hierdurch
wird ein gezielter Gasabfluss erreicht.
[0013] Eine Verteilung des Gases im Gerät während des dynamischen Vorganges und damit die
möglicherweise kritische Ansammlung von zündfähigem Gas wird somit unterbunden. Die
abgekapselte Zone (Kapselung) kann in einem belüfteten Bereich und unbelüfteten Bereich
getrennt werden, um das Risiko der Leckage weiter zu verringern. Es ist möglich, die
Zonen in mehrere Bereiche zu trennen, die sich an den Lötstellen orientieren.
[0014] Nach einer weiteren Ausführung der Erfindung kann die abgekapselte Zone (Kapselung)
mit einem inertem Gas (z. B. Stickstoff) gefüllt werden, um die Eindringung von Sauerstoff
zu vermeiden. Dafür müssen die Bohrungen im dem Boden der Kapselung zu einer gasdichten
Zone verschlossen werden. Die Kühlung des Kompressors kann hierbei mittels "heat pipes"
bzw. "thermosyphons" geschehen, so dass das Enthitzergebläse den Kompressor nicht
mehr direkt kühlt. Eine direkte Kühlung des Kompressors ist weiterhin mit der Anwendung
von Gebläsen möglich, wenn sich nur die Lötstellen des Kompressorsaugstutzens und
Kompressordruckstutzens in dem geschützten Bereich, also innerhalb der Kapselung,
befinden (Figur 6a). Die abgekapselte Zone (Kapselung) kann hierbei auch mit Sensoren
versehen werden, um eine mögliche Leckage des Kältemittels zu erfassen. Vor dem Erreichen
eines kritischen, zündfähigen Luft-Gas-Gemisches kann das Gerät automatisch über eine
Schalteinrichtung stillgesetzt werden. Die als Schnittstellte zwischen den Rohrbögen
und der Prozessluft angeordnete Trennplatte kann beispielsweise mit Epoxidharz oder
anderen Dichtmaterialen z. B. PUR-Schaum vergossen werden. Ein Enthitzergebläse kann
beispielsweise genutzt werden, um die Konzentration des brennbaren Kältemittels in
der Zone zu verringern.
[0015] Ein Trockner mit brennbarem Kältemittel kann so realisiert werden. Die Zündquellen
wie beispielsweise Relais, Antriebsmotor-Elektronik und Schalter müssen nicht in explosionsgeschützter
Ausführung eingebaut werden. Im Fall eines Lecks bleibt das brennbare Kältemittel
in einem geschützten Bereich bzw. innerhalb einer Kapselung und weicht in den Aufstellraum
über geeignete Öffnungen und/oder Sammelkanäle aus. Hierzu können Sammelkanäle unterhalb
des Bodenmoduls angebracht werden, um das austretende Kältemittel gezielt an eine
definierte Position des Geräts zu leiten. Weiterhin ist es von Vorteil, dass Kältemittelleckagen
sich besser identifizieren lassen.
[0016] Gemäß der Erfindung wird hierzu vorgeschlagen, dass unter Verwendung eines entflammbaren
Kältemittels wenigstens ein Bereich in dem Kältemittelkreislauf der Wärmepumpeneinrichtung
gegenüber der atmosphärischen Umgebung im Gerätegehäuse mit einer Kapselung versehen
ist. Hierbei kann die Kapselung vorzugsweise um den Kompressor und/oder die Lötverbindungen
des Leitungssystems angeordnet sein.
[0017] An der Kapselung sind tunnelartige Öffnungen bzw. Sammelkanäle vorgesehen, so dass
die zuführenden Leitungen in dem tunnelartigen Gang dichtend eingeschlossen werden
können. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, beispielsweise die tunnelartigen Öffnungen
vorzugsweise unterhalb des Bodenmoduls zu verlegen.
[0018] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Kapselung
des Kältemittelkreislaufs mehrere Bereiche. Diese können voneinander getrennt ausgebildet
sein. Dabei besteht dann auch die Möglichkeit, einzelne Bereiche hier mit einer Innenbelüftung
auszustatten. Hierfür kann ein Ex-geschütztes Gebläse zum Einsatz kommen.
[0019] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Kapselung als Kunststoffhaube ausgebildet,
die an dem Bodenmodul fixiert ist und mit ihrem ersten Bereich den Kompressor und
mit dem zweiten Bereich die Lötverbindungen des Leitungssystems überdeckt.
[0020] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann die Kapselung
auch mit einem inerten Gas gefüllt werden. Um hier beispielsweise entstehende Wärme
in der abgeschlossenen Kapselung abzuführen, kann die Kapselung mit einem Enthitzergebläse
zusammen wirken. Auch besteht die Möglichkeit, in der Kapselung Sensoren vorzusehen,
die zur Erfassung einer möglichen Leckage ein Signal geben.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Bodenmoduls für einen Wäschetrockner mit einer
Kapselung in einer ersten Ausführungsform mit einem Bereich,
- Figur 2
- eine weitere perspektivische Ansicht eines Bodenmoduls mit einer Kapselung in einer
zweiten Ausführungsform mit zwei Bereichen;
- Figur 3
- eine Draufsicht auf ein Bodenmodul mit einer Kapselung in der ersten Ausführungsform,
- Figur 4
- eine Draufsicht auf ein Bodenmodul mit der Kapselung in der zweiten Ausführungsform
mit zwei Bereichen,
- Figur 5
- eine Vorderansicht in teilweise geschnittener Darstellung des Bodenmoduls mit Kapselung
in der geöffneten Ausführungsform,
- Figur 5a
- eine Vorderansicht in teilweise geschnittener Darstellung des Bodenmoduls mit tunnelartigen
Öffnungen,
- Figur 6
- eine weitere Vorderansicht in teilweise geschnittener Darstellung des Bodenmoduls
mit Kapselung in der geschlossenen Ausführungsform,
- Figur 6a
- eine weitere Vorderansicht mit Kapselung des Kompressordruckstutzens und des Kompressorsaugstutzens,
- Figur 7
- ein Ausführungsbeispiel der in Figur 5 bzw. 6 schematisch dargestellten Kapselung,
- Figur 8
- eine Ansicht mit Blick auf die Unterseite des Bodenmoduls.
[0022] Die Figuren 1 und 2 zeigen jeweils in perspektivischen Darstellungen ein Bodenmodul
1 für ein Haushaltsgerät, wie beispielsweise für einen Wäschetrockner, der über eine
Wärmepumpeneinrichtung 2 verfügt. Die Wärmepumpeneinrichtung 2 umfasst hierbei einen
Kältemittelkreislauf, wobei in einem Leitungssystem 3 ein Verdampfer 4, ein Kompressor
5, ein Verflüssiger 6 und eine Drossel 7 angeordnet sind. In dem Leitungssystem 3
zirkuliert ein Kältemittel.
[0023] Wie aus den beiden Figuren 1 und 2 zu erkennen ist, befinden sich der Verdampfer
4 und der Verflüssiger 6 unterhalb einer Haube 8, durch die über ein Gebläse 9, dargestellt
in den Figuren 3 und 4, die Prozessluft strömt, die zur Trocknung der Wäsche in einer
Trommel 10, angedeutet in den Figuren 5 und 6, dient. Die Prozessluft strömt ausgehend
von der Trommel 10 über den Verdampfer 4 in die als Abdeckung dargestellte Kanaleinrichtung
11 ein, bevor sie am Verflüssiger 6 wieder Wärme aufnimmt, um dann an der Rückseite
des Wäschetrockners wieder in die Trommel 10 gelangt.
[0024] Wie aus den Figuren 3 und 4, aber auch in den beiden perspektivischen Darstellungen
der Figuren 1 und 2 zu erkennen ist, ist zur Verwendung eines entflammbaren Kältemittels
in dem Leitungssystem 3 wenigstens ein Bereich 12, hier insbesondere herausgestellt
durch die kastenartige Anordnung in den Figuren 1 und 2, in dem der Kältemittelkreislauf
der Wärmepumpeneinrichtung 2 vorgehalten ist, gegenüber der atmosphärischen Umgebung
in dem Gehäuse des Haushaltsgerätes mit einer Kapselung 13 versehen.
[0025] In den Figuren 3 und 4 ist die Kapselung 13 ebenfalls in der Draufsicht erkennbar.
Dabei ist die Kapselung 13 vorzugsweise um den Kompressor 5 und den Lötverbindungen
14 des Leitungssystems 3 angeordnet. Die Kapselung 13 ist mit tunnelartigen Öffnungen
15 vorsehen, die hier nicht weiter gezeigt sind. Diese tunnelartigen Öffnungen 15
können hierbei vorzugsweise unterhalb des Bodenmoduls 1 angeordnet sein, wie dies
beispielsweise in der Figur 5 gezeigt ist, wo ein Teilbereich des Bodenmoduls 1 in
der Vorderansicht schematisch gezeigt ist. Somit erkennt man, dass hier die "tunnelartigen"
Öffnungen 15 nach unten verlaufen, so dass auf Grund der gegebenen Kapselung 13, das
entflammbare Kältemittel hier nicht in den Innengehäusebereich eindringen kann sondern
gezielt nach unten aus dem Gerätegehäusegehäuse herausgeführt wird. Den tunnelartigen
Öffnungen 15 können Sammelkanäle 15a für die gezielte Ableitung des ausgetretenen
Kältemittels zugeordnet sein (siehe Figur 5a).
[0026] Die Kapselung 13 umfasst hierbei mehrere Bereiche 16 und 17, wie diese beispielsweise
in der Figur 4 dargestellt sind. Die Bereiche 16 und 17 der Kapselung 13 sind hierbei
voneinander getrennt. So erkennt man insbesondere in der Figur 3, dass einerseits
der Kompressor 5 in dem ersten Bereich 16 eingekapselt ist, und neben der Einkapselung
des Kompressors 5 zudem ein zweiter Bereich 17 für das Leitungssystem 3 vorgesehen
ist, welches insbesondere die Verbindung zwischen dem Kompressor 5 und einer Drossel
7 herstellt. Ein Ausführungsbeispiel dazu ist in Figur 7 dargestellt. Die Kapselung
13 ist als Kunststoffhaube ausgebildet, die an dem Bodenmodul 1 fixiert ist und mit
ihrem ersten Bereich 16 den Kompressor 5 und mit dem zweiten Bereich 17 die Lötverbindungen
14 des Leitungssystems 3 überdeckt.
[0027] Figur 8 zeigt eine Ansicht mit Blick auf die Unterseite des Moduls, bei der die in
Figur 5 gezeigten Öffnungen 15 dargestellt sind. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Öffnungen 15 in der Aufnahme für den Kompressor 5 integriert.
[0028] Dabei kann die Kapselung 13 auch mit einer Innenbelüftung ausgestattet sein, die
insbesondere die Luftmassen, die sich in der Kapselung 13 des einen oder anderen Bereiches
16, 17 befindet, umwälzt, so dass, wie in der Figur 4 zu erkennen ist, diese in den
Prozessluftstrom abgeleitet werden kann. Die Innenbelüftung hat hierbei den Vorteil,
dass dadurch der Kompressor 5 gekühlt wird und es somit nicht zu einer Überwärmung
kommt.
[0029] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht auch die Möglichkeit,
dass die Kapselung 13 derart dicht verschlossen wird, wie dies insbesondere in der
Figur 6 und 6a dargestellt ist. Hierbei ist die Kapselung 13 mit einem inerten Gas
wie beispielsweise Stickstoff befüllt. Um dies zu ermöglichen, wirkt hierbei die Kapselung
13 mit einem Enthitzergebläse zusammen, welches die anfallende Wärme aus dem hermetisch
abgeschlossenen Raum abführt. Um insbesondere mögliche Leckagen in der Kapselung 13
zu erkennen, können auch Sensoren vorgesehen sein, die hier eine Konzentrierung des
brennbaren Gases mit der Umgebungsluft feststellen, so dass dann eine automatische
Abschaltung der Wärmepumpeneinrichtung 2 erfolgt.
[0030] Für die Verwendung des Ersatzkältemittels können nun auf Grund der so ausgestatteten
Wärmepumpeneinrichtung 2 mit einer Kapselung 13 brennbare Kältemittel verwendet werden,
die beispielsweise aus Propangas oder Isopropangas bestehen.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 01
- Bodenmodul
- 02
- Wärmepumpeneinrichtung
- 03
- Leitungssystem
- 04
- Verdampfer
- 05
- Kompressor
- 06
- Verflüssiger
- 07
- Drossel
- 08
- Haube
- 09
- Gebläse
- 10
- Trommel
- 11
- Kanaleinrichtung
- 12
- Bereich
- 13
- Kapselung
- 14
- Lötverbindung
- 15
- Öffnungen, 15a Sammelkanäle
- 16
- Erster Bereich Kapselung
- 17
- Zweiter Bereich Kapselung
1. Haushaltsgerät wie beispielsweise ein Wäschetrockner, Waschtrockner, eine Waschmaschine,
ein Geschirrspülmaschine mit einer Wärmepumpeneinrichtung (2), die einen Kältemittelkreislauf
umfasst, wobei das Kältemittel in einem Leitungssystem (3) mit einem Verdampfer (4),
einem Kompressor (5), einem Verflüssiger (6) und einer Drossel (7) zirkuliert und
wobei ein Bodenmodul (1) als Träger für die Wärmepumpeneinrichtung (2) einen Teil
des Gerätegehäuses bildet, wobei wenigstens ein Bereich in dem Kältemittelkreislauf
der Wärmepumpeneinrichtung (2) gegenüber der atmosphärischen Umgebung im Gehäuse des
Haushaltsgerätes mit einer Kapselung (13) versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bodenmodul gasdichte bzw. gasabgeschirmte Kapselungen aufweist, die vom Rest
des Trockners isoliert sind und mit Bohrungen für die Ausführung von austretendem
Kältemittel ausgebildet sind und
dass die Kapselungen (13) unter Verwendung eines entflammbaren Kältemittels vorzugsweise
um den Kompressor (5) und/oder die Lötverbindungen des Leitungssystems (3) angeordnet
sind
2. Haushaltsgerät Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kapselung (13) mit tunnelartigen Öffnungen (15) und/oder Sammelkanälen (15a)
versehen sind.
3. Haushaltsgerät Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass tunnelartige Öffnungen (15) und/oder Sammelkanäle (15a) unterhalb des Bodenmoduls
(1) verlaufen.
4. Haushaltsgerät Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kapselung (13) des Kältemittelkreislaufs mehrere Bereiche (16, 17) umfasst.
5. Haushaltsgerät Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bereiche (16) und (17) der Kapselung (13) von einander getrennt ausgebildet sind.
6. Haushaltsgerät Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kapselung (13) mit einer Innenbelüftung ausgestattet ist.
7. Haushaltsgerät Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kapselung (13) mit einem inerten Gas befüllt ist.
8. Haushaltsgerät Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kapselung (13) mit einem Enthitzergebläse zusammenwirkt.
9. Haushaltsgerät Anspruch 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Kapselung (13) Sensoren vorgesehen sind zur Erfassung einer möglichen Leckage.
1. Household appliance, such as a tumble dryer, a washer-dryer, a washing machine, a
dishwasher, comprising a heat pump device (2) that comprises a refrigerant circuit,
the refrigerant circulating in a pipe system (3) having an evaporator (4), a compressor
(5), a condenser (6) and a throttle (7), and a base module (1) forming part of the
appliance housing as a support for the heat pump device (2), at least one region in
the refrigerant circuit of the heat pump device (2) being provided with an enclosed
casing (13) with respect to the surrounding atmosphere in the housing of the household
appliance,
characterised in that
the base module comprises gas-tight or gas-shielded enclosed casings (13) that are
insulated from the rest of the dryer and are designed so as to have holes for leading
out discharged refrigerant and
in that, when using a flammable refrigerant, the enclosed casings (13) are preferably arranged
around the compressor (5) and/or the soldering joints of the pipe system (3).
2. Household appliance according to claim 1,
characterised in that
the enclosed casing (13) is provided with tunnel-like openings (15) and/or collecting
channels (15a).
3. Household appliance according to claim 2,
characterised in that
tunnel-like openings (15) and/or collecting channels (15a) extend beneath the base
module (1).
4. Household appliance according to claim 3,
characterised in that
the enclosed casing (13) of the refrigerant circuit comprises a plurality of regions
(16, 17).
5. Household appliance according to claim 4,
characterised in that
the regions (16) and (17) of the enclosed casing (13) are designed so as to be separated
from one another.
6. Household appliance according to claims 1 to 5,
characterised in that
the enclosed casing (13) is equipped with an internal ventilation system.
7. Household device according to claim 1,
characterised in that
the enclosed casing (13) is filled with an inert gas.
8. Household device according to claim 7,
characterised in that
the enclosed casing (13) interacts with a desuperheater fan.
9. Household device according to claims 1 to 8,
characterised in that
sensors for detecting potential leakage are provided in the enclosed casing (13).
1. Appareil ménager, tel que par exemple un sèche-linge, une machine à laver et à sécher,
un lave-linge ou un lave-vaisselle, avec une installation de pompe à chaleur (2),
qui comprend un circuit de refroidissement, dans lequel l'agent réfrigérant circule
dans un système de canalisation (3) avec un évaporateur (4), un compresseur (5), un
condenseur (6) et un étrangleur (7) et dans lequel un module de plancher (1) forme
une partie du boîtier de l'appareil en servant de support pour l'installation de pompe
à chaleur (2), dans lequel au moins une zone, dans le circuit de refroidissement de
l'installation de pompe à chaleur (2), est pourvue d'un encapsulage (13) vis-à-vis
de l'environnement atmosphérique dans le boîtier de l'appareil ménager,
caractérisé en ce que
le module de plancher présente des encapsulages (13) étanches au gaz respectivement
isolés au gaz, lesquels sont isolés du reste du séchoir et sont conçus avec des trous
pour l'évacuation de l'agent réfrigérant expulsé et
en ce que, en utilisant un agent réfrigérant inflammable, les encapsulages (13) sont disposés
de préférence autour du compresseur (5) et/ou des joints de soudure du système de
canalisation (3).
2. Appareil ménager selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les encapsulages (13) sont pourvus d'ouvertures (15) en forme de tunnel et/ou de goulottes
de collecte (15a).
3. Appareil ménager selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
les ouvertures (15) en forme de tunnel et/ou les goulottes de collecte (15a) se trouvent
au-dessous du module de plancher (1).
4. Appareil ménager selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
l'encapsulage (13) du circuit de refroidissement comprend plusieurs zones (16, 17).
5. Appareil ménager selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
les zones (16) et (17) de l'encapsulage (13) sont conçues séparément les unes des
autres.
6. Appareil ménager selon la revendication 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'encapsulage (13) est doté d'une ventilation intérieure.
7. Appareil ménager selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'encapsulage (13) est rempli d'un gaz inerte.
8. Appareil ménager selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
l'encapsulage (13) interagit avec une soufflante de désurchauffage.
9. Appareil ménager selon la revendication 1 à 8,
caractérisé en ce que
des capteurs sont prévus dans l'encapsulage (13) et sont destinés à l'identification
d'une fuite éventuelle.