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(11) |
EP 2 980 333 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.06.2017 Patentblatt 2017/26 |
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Anmeldetag: 29.07.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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BAUGERÜST MIT EINEM GERÜSTELEMENT
SCAFFOLD WITH A FRAME ELEMENT
ÉCHAFAUDAGE AVEC UN ÉLÉMENT DE STRUCTURE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
01.08.2014 DE 102014215140
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.02.2016 Patentblatt 2016/05 |
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Patentinhaber: Wilhelm Layher Verwaltungs-GmbH |
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74363 Güglingen-Eibensbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf sein Recht verzichtet, als solcher bekannt gemacht zu werden.
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| (74) |
Vertreter: RLTG |
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Ruttensperger Lachnit Trossin Gomoll
Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 20 16 55 80016 München 80016 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 564 344 WO-A1-90/14478 DE-A1-102008 005 813 FR-A1- 2 463 247 US-A- 3 053 356
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EP-A2- 0 268 197 WO-A2-2008/122685 DE-A1-102009 049 726 JP-U- S5 944 843 US-A- 3 785 602
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Baugerüst gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Bei Baugerüsten besteht allgemein die Anforderung, dass in einem oberen, beispielsweise
dem Dach eines Gebäudes nahen Bereich Schutznetze oder Schutzgitter angebracht werden
müssen, um den Absturz von Arbeitern oder das Herabfallen von Gegenständen zu verhindern.
Hierzu ist es bekannt, derartige Baugerüste in ihrem oberen Bereich als so genannte
Dachfanggerüste auszugestalten. Beispielsweise können Schutznetze an miteinander verbundenen
Vertikalholmen von Gerüstelementen und an im Wesentlichen horizontal verlaufenden
Geländerelementen durch auffädeln bzw. durch Gurtschnellverschlüsse festgelegt werden.
Insbesondere im unteren Bereich, also dem einer Belagsebene, auf welcher die Arbeiter
sich bewegen können, nahe gelegenen Bereich, ist es oftmals schwierig, derartige Schutznetze
an Bauteilen dieser Belagsebene oder in diesem Bereich vorzusehenden Geländerelementen
festzulegen bzw. derartige mit einem Schutznetz bereits verbundene Geländerelemente
an Gerüstelementen bzw. Vertikalholmen derselben festzulegen, wenn bereits Bauteile
der Belagsebene mit den Gerüstelementen verkoppelt sind.
[0003] Die
EP 0 268 197 A2 offenbart ein Gerüstelement für ein Baugerüst gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. An einem Horizontalholm des Gerüstelements ist nahe einem Vertikalholm ein zum
Vertikalholm im Wesentlichen parallel und vom Horizontalholm nach oben sich erstreckender
Begrenzungselement-Aufsteckdorn vorgesehen. Am Vertikalholm ist in einem Bereich über
dem Begrenzungselement-Aufsteckdorn ein vom Vertikalholm sich im Wesentlichen horizontal
über den Begrenzungselement-Aufsteckdorn hinaus erstreckender Geländerelement-Aufsteckdorn
vorgesehen.
[0004] Die
DE 10 2008 005 813 A1 offenbart ein Gerüstelement mit einem von einem Horizontalholm nach oben sich erstreckenden
Stift, welcher in eine zugeordnete Öffnung in einer auf dem Horizontalholm zu positionierenden
Belagbohle eingreifend positioniert werden kann. An einem Vertikalholm kann in einem
Bereich über der Belagbohle ein diese gegen Abheben sichernder Sicherungsstift angebracht
werden.
[0005] Die
DE 10 2009 049 276 A1 offenbart ein Baugerüst bei welchem ein mit einem Vertikalholm und einem Horizontalholm
aufgebautes Gerüstelement an dem Horizontalholm einen Begrenzungselement-Aufsteckdorn
aufweist. An dem Vertikalholm sind in Abstand zu dem Horizontalholm und über dem Begrenzungselement-Aufsteckdorn
übereinander mehrere Befestigungsvorrichtungen vorgesehen, an welchen ein Netz oder
Holzbretter oder andere Platten befestigt werden können.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Baugerüst vorzusehen, welches
bei einfachem Aufbau die einfache Ankopplung eines Geländerelements insbesondere zur
Anbindung eines Schutznetzes ermöglicht.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch ein Baugerüst gemäß Anspruch 1. Dieses
umfasst wenigstens ein Gerüstelement mit einem im Wesentlichen vertikal orientierten
Vertikalholm, einem im Wesentlichen horizontal orientierten, von dem Vertikalholm
sich weg erstreckenden Horizontalholm und an dem Vertikalholm über dem Horizontalholm
wenigstens einem Geländerelement-Aufsteckdorn.
[0008] Bei dem erfindungsgemäßen Baugerüst kann ein Geländerelement durch Aufstecken auf
einen Aufsteckdorn mit dem Gerüstelement gekoppelt werden. Da der wenigstens eine
Geländerelement-Aufsteckdorn sich bei in ein Gerüst integriertem Gerüstelement über
dem Horizontalholm des Gerüstelements befindet, wobei dieser Horizontalholm beispielsweise
dazu genutzt werden kann, Bodenelemente für die Belagsebene an einem Gerüst zu halten,
kann auch ein Geländerelement an einem Geländerelement-Aufsteckdorn über bzw. nahe
der Belagsebene positioniert werden und somit auch zur Anbindung eines Schutznetzes
an das Gerüst in bzw. nahe der Belagsebene bzw. der eine derartige Belagsebene bereitstellenden
Bodenelemente festgelegt werden.
[0009] An dem Horizontalholm ist ein Begrenzungselement-Aufsteckdorn vorgesehen. Dieser
wird dazu genutzt, ein Begrenzungselement an dem Gerüstelement festzulegen. Ein derartiges
Begrenzungselement kann beispielsweise bereitgestellt sein durch eine so genannte
Bordwand, die nahe oder geringfügig über den die Belagsebene bereitstellenden Bodenelementen
positioniert ist und ein seitliches Herabfallen von auf den Bodenelementen positionierten
Gegenständen verhindern kann.
[0010] Um das Aufstecken von Geländerelementen auf einen oder mehrere Geländerelement-Aufsteckdorne
durch den Begrenzungselement-Aufsteckdorn nicht zu behindern, ist ein Abstand des
Begrenzungselement-Aufsteckdorns zum Vertikalholm größer, als eine maximale Vorsprungslänge
des wenigstens einen Geländerelement-Aufsteckdorns von dem Vertikalholm.
[0011] Auf wenigstens einen Geländerelement-Aufsteckdorn des Gerüstelements ist ein Geländerelement
aufgesteckt und auf den an dem Horizontalholm vorgesehenen Begrenzungselement-Aufsteckdorn
ist wenigstens ein Begrenzungselement aufgesteckt, derart, dass wenigstens ein auf
einen Geländerelement-Aufsteckdorn aufgestecktes Geländerelement durch ein Begrenzungselement
gegen Abziehen vom Geländerelement-Aufsteckdorn blockiert ist.
[0012] Um einerseits eine einfache Anbringung zu gewährleisten, andererseits auch eine gegen
Herabfallen stabile Halterung von Geländerelementen zu erhalten, wird vorgeschlagen,
dass wenigstens ein Geländerelement-Aufsteckdorn sich im Wesentlichen parallel zu
dem Horizontalholm erstreckt.
[0013] Eine baulich einfache Ausgestaltung zur Anbindung mehrerer Geländerelemente an ein
Gerüstelement kann vorsehen, dass ein Paar von Geländerelement-Aufsteckdornen im Wesentlichen
im gleichen Längserstreckungsbereich des Vertikalholms vorgesehen ist, wobei vorgesehen
sein kann, dass ein das Paar von Geländerelement-Aufsteckdornen bereitstellendes Dornelement
an dem Vertikalholm vorgesehen ist. Mit dem Einsatz eines derartigen Paars von Geländerelement-Aufsteckdornen
besteht die Möglichkeit, herkömmliche Geländerelemente einzusetzen und darin bereits
vorgesehene Öffnungen zum Aufstecken auf die Geländerelement-Aufsteckdorne zu nutzen.
[0014] Um die Ankopplungswechselwirkung zwischen einem Geländerelement und dem Gerüstelement
unabhängig von der Richtung, in welcher das Geländerelement sich vom Gerüstelement
weg erstreckt, gleich gestalten zu können, wird vorgeschlagen, dass die Geländerelement-Aufsteckdorne
des Paares von Geländerelement-Aufsteckdornen sich zueinander oder/und zum Horizontalholm
im Wesentlichen parallel erstrecken oder/und bezüglich einer Vertikal-Mittenebene
des Horizontalholms im Wesentlichen symmetrisch angeordnet sind.
[0015] Zur Anbringung eines oder mehrerer Geländerelement-Aufsteckdorne an dem Gerüstelement
bzw. an dem Vertikalholm desselben wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein Geländerelement-Aufsteckdorn
an dem Vertikalholm durch Verschweißung festgelegt ist, oder dass wenigstens ein Geländerelement-Aufsteckdorn
an dem Vertikalholm durch Verschraubung oder/und Klemmen festgelegt ist. Insbesondere
mit der lösbaren Anbringung ist die Möglichkeit gegeben, einen oder mehrere Geländerelement-Aufsteckdorne
auch an verschiedenen Höhenpositionen eines Gerüstelements vorzusehen, je nachdem,
ob bzw. in welchem Höhenbereich die Anbringung eines oder mehrerer Geländerelement-Aufsteckdorne
erforderlich ist.
[0016] Um in einfacher Art und Weise eine gegen Loslösen stabile Ankopplung eines oder mehrerer
Begrenzungselemente an das Gerüstelement erreichen zu können, wird vorgeschlagen,
dass der Begrenzungselement-Aufsteckdorn sich von dem Horizontalholm nach oben vorzugsweise
im Wesentlichen parallel zum Vertikalholm erstreckt.
[0017] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass der Begrenzungselement-Aufsteckdorn bezüglich
der Geländerelement-Aufsteckdorne des Paares von Geländerelement-Aufsteckdornen im
Wesentlichen mittig angeordnet ist.
[0018] Ein an einem Gerüstelement eines erfindungsgemäßen Baugerüsts anzubringendes Geländerelement-Aufsteckdorn-Element
kann einen Befestigungsbereich zum lösbaren Festlegen des Geländerelement-Aufsteckdorn-Elements
an dem Vertikalholm und an dem Befestigungsbereich wenigstens einen Geländerelement-Aufsteckdorn
umfassen. Ein derartiges Geländerelement-Aufsteckdorn-Element kann bei Bedarf an einem
herkömmlich aufgebauten Gerüstelement mit einem oder mehreren Vertikalholmen bzw.
einem oder mehreren Horizontalholmen festgelegt werden, so dass eine hohe Variabilität
im Aufbau eines Gerüsts erreicht werden kann.
[0019] Das erfindungsgemäße Baugerüst kann des Weiteren derart aufgebaut sein, dass auf
jeden Geländerelement-Aufsteckdorn eines Paares von Geländerelement-Aufsteckdornen
jeweils ein Geländerelement derart aufgesteckt ist, dass die Geländerelemente sich
vom Gerüstelement im Wesentlichen in entgegengesetzter Richtung weg erstrecken oder/und
dass auf den Begrenzungselement-Aufsteckdorn zwei Begrenzungselemente derart aufgesteckt
sind, dass die Begrenzungselemente sich im Wesentlichen in entgegengesetzter Richtung
vom Gerüstelement weg erstrecken.
[0020] Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Aufbau eines erfindungsgemäßen
Baugerüsts. Das Verfahren umfasst die Maßnahmen:
- a) Anbringen des wenigstens einen Gerüstelements an einem bereits aufgebauten Bereich
eines Baugerüsts derart, dass der Vertikalholm im Wesentlichen vertikal orientiert
ist und der Horizontalholm im Wesentlichen horizontal orientiert ist,
- b) Aufstecken wenigstens eines Geländerelements auf einen am Vertikalholm des Gerüstelements
vorgesehenen Geländerelement-Aufsteckdorn,
- c) Aufstecken wenigstens eines Begrenzungselements auf den am Horizontalholm vorgesehenen
Begrenzungselement-Aufsteckdorn, so dass wenigstens ein auf den Begrenzungselement-Aufsteckdorn
aufgestecktes Begrenzungselement wenigstens ein Geländerelement gegen Abziehen vom
Geländerelement-Aufsteckdorn blockiert.
[0021] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Aufbau des Baugerüsts wird weiter vorzugsweise
derart vorgegangen, dass an dem Vertikalholm zwei Geländerelement-Aufsteckdorne vorgesehen
sind, und dass die Maßnahme b) das Aufstecken jeweils eines Geländerelements auf jeden
Geländerelement-Aufsteckdorn derart, dass die Geländerelemente sich in im Wesentlichen
entgegengesetzter Richtung vom Gerüstelement weg erstrecken, umfasst. Auf diese Art
und Weise kann über die ganze Länge eines Gerüsts ein im Wesentlichen durchlaufender
Geländerbereich generiert werden, dessen Geländerelemente jeweils durch Begrenzungselemente
gegen Abziehen blockiert sein können und sich insbesondere zur Anbindung eines Schutznetzes
eignen. Dazu kann weiter vorgesehen sein, dass die Maßnahme c) das Aufstecken zweier
Begrenzungselemente auf den Begrenzungselement-Aufsteckdorn derart, dass die Begrenzungselemente
sich in im Wesentlichen entgegengesetzter Richtung vom Gerüstelement weg erstrecken,
umfasst.
[0022] Vor oder nach Durchführung der Maßnahmen b) oder/und c) kann mit wenigstens einem
Geländerelement ein Schutznetz verbunden werden. Dies kann beispielsweise dadurch
erfolgen, dass vor Durchführung der Maßnahme b) das Geländerelement in Maschen des
Schutznetzes eingefädelt wird und daraufhin bei Durchführung der Maßnahme b) das Geländerelement
dann in zumindest einem seiner beiden Endbereiche, vorzugsweise an beiden Endbereichen,
jeweils auf einen Geländerelement-Aufsteckdorn eines Gerüstelements aufgesteckt wird.
Bei Einsatz von Gurtbindern kann die Anbindung des Schutznetzes an das Geländerelement
auch nach Aufstecken desselben auf einen bzw. zwei Geländerelement-Aufsteckdorne eines
bzw. zweier Gerüstelemente erfolgen. Dieses Anbinden eines Schutznetzes kann ferner
vor oder nach dem Aufstecken eines das Geländerelement gegen Abziehen blockierenden
Begrenzungselements auf einen bzw. zwei Begrenzungselement-Aufsteckdorne erfolgen.
[0023] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann ferner vorgesehen sein, dass vor oder nach
Durchführung der Maßnahme a) und vor Durchführung der Maßnahme b) ein Geländerelement-Aufsteckdorn-Element
an dem Vertikalholm durch Verschraubung oder/und Klemmen festgelegt wird.
[0024] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Figuren
detailliert beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- in perspektivischer Ansicht einen Abschnitt eines mit Geländerelementen und Begrenzungselementen
gekoppelten Gerüstelements;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht eines Gerüstelements der Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Draufsicht des Gerüstelements der Fig. 2 in Blickrichtung III;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht eines Abschnitts des Gerüstelements der Fig. 2;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf das Gerüstelement in Blickrichtung V in Fig. 4;
- Fig. 6
- eine Frontansicht eines ein Paar von Geländerelement-Aufsteckdornen bereitstellenden
Dornelements, betrachtet in Richtung VI in Fig. 7;
- Fig. 7
- eine Draufsicht des Dornelements der Fig. 6;
- Fig. 8
- eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer alternativen Ausgestaltungsart;
- Fig. 9
- eine Ansicht eines Geländerelement-Aufsteckdorn-Elements in Blickrichtung IX in Fig.
10;
- Fig. 10
- eine Ansicht des Geländerelement-Aufsteckdorn-Elements der Fig. 9 in Blickrichtung
X.
[0025] Die Fig. 1 bis 7 zeigen eine erste Ausgestaltungsart eines allgemein mit 10 bezeichneten
Gerüstelements. Das Gerüstelement 10 ist mit einem in einem erfindungsgemäßen Baugerüst,
im Wesentlichen vertikal zu orientierenden Vertikalholm 12 und einem in einem unteren
Endbereich 14 des Vertikalholms 12 von dem Vertikalholm 12 sich näherungsweise orthogonal
weg erstreckenden, in dem Baugerüst im Wesentlichen horizontal zu orientierenden Horizontalholm
16 ausgebildet. Da der Vertikalholm 12 und der Horizontalholm 16 im Allgemeinen aus
Metallmaterial aufgebaut sind, ist vorteilhafterweise der Horizontalholm 16 durch
Verschweißung an dem Vertikalholm 12 festgelegt.
[0026] Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass im Sinne der vorliegenden
Erfindung die Bezeichnung vertikal und horizontal jeweils Be - zug nehmen auf eine
im Gebrauch vorzusehende Orientierung der jeweiligen Holme in dem erfindgunsgemäßen
Baugerüst. In diesem Zusammenhang bedeuten die Angaben "über" bzw. "unter" eine Relativpositionierung
verschiedener Baugruppen bzw. Abschnitte derselben im Falle der gebrauchsüblichen
Eingliederung bzw. Positionierung eines Gerüstelements 10 in dem Baugerüst. Dabei
wird der untere Endbereich 14 des Vertikalholms 12 grundsätzlich so an - geordnet
sein, dass er in Vertikal- bzw. Höhenrichtung unten liegt, während ein oberer Endbereich
18 des Vertikalholms 12 im Allgemeinen oben, also über dem unteren Endbereich 14 positioniert
sein wird.
[0027] An dem Vertikalholm 12 sind in verschiedenen Längserstreckungsbereichen desselben
Kopplungselemente 20 vorgesehen, mit welchen im Wesentlichen horizontal sich erstreckend
zu positionierende Geländerelemente 22 bzw. 24, wie sie auch in Fig. 1 erkennbar sind,
gekoppelt werden können. Dazu sind die Geländerelemente 22, 24 in ihren Endbereichen
26, 28 im Wesentlichen winkelig, insbesondere rechtwinkelig abgekrümmt ausgebildet
und weisen näherungsweise orthogonal zur Längserstreckungsrichtung der Geländerelemente
22, 24 sich erstreckende, vorteilhafterweise aus Flachmaterial ausgebildete Kopplungsabschnitte
30, 32 auf, die von oben in die Kopplungselemente 20 eingeschoben und darin arretiert
werden können. Es ist hier darauf hinzuweisen, dass die Darstellung in Fig. 1 zwei
Geländer - elemente 22, 24 zeigt, deren Endbereiche 26, 28 einander benachbart positioniert
sind. Tatsächlich ist jedes der beiden Geländerelemente 22, 24 so aufgebaut, dass
es an einem Endbereich beispielsweise den Endbereich 26 aufweist und am anderen Endbereich
beispielsweise den Endbereich 28 aufweist. Jedes Geländerelement kann also in seinen
beiden Endbereichen 26, 28 mit einem Gerüstelement 10 bzw. den dort vorgesehenen Kopplungselementen
gekoppelt werden bzw. in der nachfolgend noch beschriebenen Art und Weise mit seinen
beiden Endbereichen 26, 28 jeweils mit einem Geländerelement-Aufsteckdorn zweier in
horizontalem Abstand zueinander angeordneter Gerüstelemente 10 gekoppelt werden.
[0028] Bei dem beispielsweise nach Art einer so genannten Geländerstütze oder Schutzgitterstütze
ausgebildeten Gerüstelement 10 ist im unteren Endbereich 14 des Vertikalholms 12 über
dem Horizontalholm 16, also an einer Position, die ausgehend von dem Horizontalholm
16 in Richtung auf den oberen Endbereich 18 zu versetzt liegt, ein im Wesentlichen
U-förmig ausgebildetes und in den Fig. 4 bis 7 deutlicher erkennbares Dornelement
34 vorgesehen. Das Dornelement 34 weist zwei die U-Schenkel desselben bereitstellene,
im Wesentlichen parallel zueinander sich erstreckende Gelän - derelement-Aufsteckdorne
36, 38 und einen diese verbindenden und beispielsweise durch Verschweißung an den
Vertikalholm 12 angebundenen Verbindungssteg 40 auf. Die Geländerelement-Aufsteckdorne
36, 38 können, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, einen im Wesentlichen quadratischen
oder rechteckigen Querschnitt aufweisen, können aber, wie dies in den Fig. 6 und 7
gezeigt ist, auch einen kreisrunden Querschnitt aufweisen.
[0029] Die Positionierung der Geländerelement-Aufsteckdorne 36, 38 bezüglich des Vertikalholms
12 bzw. auch des von diesem ausgehenden Horizontalholms 16 ist derart, dass die beiden
im Wesentlichen im selben Längserstreckungsbereich des Vertikalholms und somit mit
gleichem Abstand zum Horizontalholm 16 positionierten Geländerelement-Aufsteckdorne
36, 38 zu einer Vertikal-Mittenebene M des Horizontalholms 16 bzw. des gesamten Gerüstelements
10, welche in der Darstellung der Fig. 5 orthogonal zur Zeichenebene steht, im Wesentlichen
symmetrisch angeordnet sind. Beide Geländerelement-Aufsteckdorne 36, 38 erstrecken
sich somit auch im Wesentlichen symmetrisch und parallel zum Horizontalholm 16 und
weisen zur Vertikal-Mittenebene M im Wesentlichen den gleichen Abstand auf.
[0030] An dem Horizontalholm 16 ist in Abstand zum Vertikalholm 12 ein vom Horizontalholm
16 nach oben, also in Richtung zum oberen Endbereich 18 des Vertikalholms 12 sich
erstreckender Begrenzungselement-Aufsteckdorn 42 vorgesehen. Dieser kann beispielsweise
durch Verschweißung an dem Horizontalholm 16 festgelegt sein und kann sich im Wesentlichen
parallel zum Vertikalholm und vorzugsweise über die Geländerelement-Aufsteckdorne
36, 38 hinaus erstrecken. Der Begrenzungselement-Aufsteckdorn 42 ist vorzugsweise
mittig, also im Bereich der Vertikal-Mittenebene M am Horizontalholm 16 und somit
auch mittig zwischen den beiden Geländerelement-Aufsteckdornen 36, 38 positioniert.
Der Abstand des Begrenzungselement-Aufsteckdorns 42 zum Vertikalholm 16 ist größer,
als die maximale Erstreckungslänge der Geländerelement-Aufsteckdorne 36, 38 vom Vertikalholm
12, so dass zwischen den Enden 44, 46 der Geländerelement-Aufsteckdorne 36, 38 und
dem Begrenzungselement-Aufsteckdorn 42 in der Längserstreckungsrichtung des Horizontalholms
16 ein Abstand besteht.
[0031] An dem Gerüstelement 10 bzw. dem Begrenzungselement-Aufsteckdorn 42 desselben aufzusteckende
Begrenzungselemente 48, 50 sind in Fig. 1 erkennbar. Diese beispielsweise nach Art
so genannter Bordbretter ausgebildeten Begrenzungselemente 48, 50 weisen in ihren
Endbereichen 52, 54 Aufstecköffnungen bereitstellende Befestigungslaschen 56, 58 auf
und können so von oben auf einen Begrenzungselement-Aufsteckdorn 42 aufgesteckt werden,
so dass durch die Begrenzungselemente 48, 50 im seitlichen Randbereich neben in der
Fig. 1 nicht dargestellten Belagselementen eine Wandung gebildet ist. Dabei erstrecken
sich die beiden Begrenzungseie - mente 48, 50 ausgehend vom Gerüstelement 10 in im
Wesentlichen horizontaler Richtung entgegengesetzt zueinander.
[0032] In den winkelig abgebogenen Endbereichen 26, 28 der Geländerelemente 22, 24 sind
zur Aufnahme der Geländerelement-Aufsteckdorne 36, 38 Dornöffnungen 60, 62 vorgesehen.
Diese sind so positioniert, dass bei in diese Dornöffnungen 60, 62 eingeführten Geländerelement-Aufsteckdornen
36, 38 die Kopplungsabschnitte 30, 32 der an das Gerüstelement 10 angebundenen Geländerelemente
22, 24 einander im Wesentlichen überlappend und sich in Richtung des Vertikalholms
12 erstreckend positioniert sind. Die beiden Kopplungsabschnitte 30, 32 liegen somit
bezüglich einander derart, wie sie auch im Kopplungszustand mit einem am Vertikalholm
12 vorgesehenen Kopplungselement 20 zu liegen kämen, jedoch in einer Positionierung,
in welcher sie sich nach oben, also in Richtung vom Horizontalholm 16 weg erstrecken.
[0033] Beim Aufbau eines Gerüsts können, nachdem das Gerüstelement 10 mit seinem Vertikalholm
12 oder/und seinem Horizontalholm 16 mit anderen, darunter positionierten Gerüstelementen
gekoppelt worden ist, beispielsweise nach dem Ankoppeln von Belagselementen an den
Horizontalholm 16, zunächst die Geländerelemente 22, 24 mit ihren Dornöffnungen 60,
62 auf die Geländerelement-Aufsteckdorne 36, 38 aufgesteckt werden, so dass die beiden
Kopplungsabschnitte 30, 32 in der in Fig. 1 erkennbaren Positionierung liegen. Sofern
ein an dem Baugerüst vorzusehendes Schutznetz durch Auffädeln auf Geländerelemente,
insbesondere auch die Geländerelemente 22, 24 im Bereich der Belagsebene, also im
Bereich des Horizontalholms 16, mit dem Gerüst zu koppeln ist, können vor dem Aufstecken
der Geländerelemente 22, 24 auf die Geländerelement-Aufsteckdorne 36, 38 die Geländerelemente
22, 24 in Maschen eines Schutznetzes eingefädelt werden. Auch die Anbindung eines
Schutznetzes mit Gurtschnellverschlüssen ist möglich. In diesem Falle kann das Festlegen
eines Schutznetzes vor oder nach dem Anbinden der Geländerelemente 22, 24 an das Gerüstelement
10 erfolgen.
[0034] Nachdem die Geländerelemente 22, 24 in der in Fig. 1 erkennbaren Positionierung bezüglich
des Gerüstelements 10 angeordnet worden sind, können dann die Begrenzungselemente
48, 50 auf den Begrenzungselement-Aufsteckdorn 42 aufgesteckt werden, so dass sie
unmittelbar neben den beiden Geländerelementen 22, 24, also im gleichen Höhenbereich,
zu liegen kommen. Damit stellen die Begrenzungselemente 48, 50 einerseits eine seitliche
Begrenzung in der Belagsebene bereit, andererseits verhindern sie auch ein seitliches
Loslösen der Geländerelemente 22, 24 von den Geländerelement-Aufsteckdornen 36, 38,
da sie die Geländerelemente 22, 24 gegen eine ein Loslösen zulassende seitliche Verschiebung
blockieren. Somit ist durch die Begrenzungselemente 48, 50 eine einfach zu realisierende,
gleichwohl jedoch stabil wirkende Sicherung für die Geländerelemente 22, 24 vorgesehen,
welche eine Anbindung eines Schutznetzes an die Geländerelemente 22, 24 nicht beeinträchtigt.
Dabei sind sowohl die Geländerelemente 22, 24, als auch die Begrenzungselemente 48,
50 in einfacher und ergonomisch sinnvoller Art und Weise mit dem Gerüstelement 10
koppelbar, stellen jedoch gleichzeitig eine hohe Sicherheit in einem so aufgebauten
Gerüst her. Sowohl der Aufbau, als auch der Abbau eines mit einem derartigen Gerüstelement
ausgebildeten Gerüsts erfolgen in einer leicht nachvollziehbaren und somit auch zeitsparenden
Art und Weise.
[0035] Eine abgewandelte Ausgestaltungsform ist in Fig. 8 dargestellt. Man erkennt in Fig.
8, dass an dem Vertikalholm 12 des Gerüstelements 10 nur ein Geländerelement-Aufsteckdorn
64 vorgesehen ist. Dieser erstreckt sich beispielsweise in der in Fig. 5 erkennbaren
Vertikal-Mittenebene M ausgehend vom Vertikalholm 12 im Wesentlichen parallel zum
Horizontalholm 16 und kann am Vertikalholm 12 beispielsweise durch Verschweißung festgelegt
sein.
[0036] In Zuordnung zu dem einzigen Geländerelement-Aufsteckdorn 64 weisen die Geländerelemente
22, 24 in ihren Endbereichen 26 bzw. 28 jeweils in ihren einander überlappend zu positionierenden
Kopplungsabschnitten 30, 32 die Dornöffnungen 60, 62 auf, so dass der einzige Geländerelement-Aufsteckdorn
64 die beiden Geländerelemente 22, 24 in ihren einander überlappend zu positionierenden
Endbereichen 26, 28, insbesondere den Kopplungsabschnitten 30, 32, durchsetzen kann.
[0037] Auch bei dieser Ausgestaltung ist die Vorsprungslänge des Geländerelement-Aufsteckdorns
64 vom Vertikalholm 16 kleiner, als der Abstand des im Wesentlichen parallel zum Vertikalholm
sich erstreckenden Begrenzungselement-Aufsteckdorns 42 zum Vertikalholm 12, so dass
die beiden Geländerelemente 22, 24 vor Anbringung der Begrenzungselemente 48, 50 ohne
Behinderung durch den Begrenzungselement-Aufsteckdorn 42 auf den Geländerelement-Aufsteckdorn
64 aufgesteckt werden können. Nachfolgend können die Begrenzungselemente 48, 50 auf
den Begrenzungselement-Aufsteckdorn 42 aufgesteckt werden, so dass wenigstens die
vorangehend angesprochene Sicherungswirkung für die Geländerelemente 22, 24 erhalten
wird.
[0038] Die Fig. 9 und 10 zeigen ein Geländerelement-Aufsteckdorn-Element 66, welches in
Verbindung mit einem in einem erfindungsgemäßen Baugerüst vorgesehenen Gerüstelement
10 Einsatz finden kann, wie es beispielsweise auch in Fig. 1 gezeigt ist, bei welchem
jedoch kein Dornelement 34 durch Verschweißung an einem Vertikalholm 12 festgelegt
bzw. festgelegt sein muss. Das Geländerelement-Aufsteckdorn-Element 66 umfast einen
allgemein mit 68 bezeichneten Befestigungsbereich sowie ein daran beispielsweise durch
Verschweißung festgelegtes Dornelement 34. Das Dornelement 34 weist, ähnlich wie bei
der in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Ausgestaltungsvariante, die beiden Geländerelement-Aufsteckdorne
36, 38 sowie den diese verbindenden und an den Befestigungsbereich 68 angebundenen
Verbindungssteg 40, allgemein also eine U-förmige Gestalt auf. Es sei darauf hingewiesen,
dass anstelle dieses Dornelements 34 beispielsweise auch ein einzelner Geländerelement-Aufsteckdorn
64, wie er in Fig. 8 gezeigt ist, am Befestigungsbereich 68 vorgesehen sein könnte.
[0039] Der Befestigungsbereich 68 ist im dargestellten Ausgestaltungsbeispiel mit zwei durch
einen Schwenkbolzen 70 miteinander schwenkbar verbundenen Klemmschenkeln 72, 74 ausgebildet.
Am Klemmschenkel 72 ist das Dornelement 34 beispielsweise durch Verschweißung festgelegt.
Ferner ist am Klemmschenkel 72 vermittels eines Schwenkbolzens 75 ein Außengewindeelement
78 schwenkbar vorgesehen. An dem von der Schwenkanbindung an den Klemmschenkel 72
entfernten Endbereich weist der Klemmschenkel 74 eine in den Fig. 9 und 10 nicht erkennbare,
beispielsweise U-förmige und nach außen offene Öffnung 76 auf. Sind die beiden Klemmschenkel
72, 74 beispielsweise einen Vertikalholm 12 umgreifend positioniert, so dass sie mit
ihrer allgemein kreisartigen Innenumfangskontur am Außenumfang des Vertikalholms 12
anliegen, kann das Außengewindeelement 78 von außen her in die Öffnung 76 eingeschwenkt
werden. Daraufhin kann ein am Außengewindeelement 78 vorgesehenes, beispielsweise
mutternartig ausgebildetes Innengewindeelement 80 durch Drehen gegen den Endbereich
des Klemmschenkels 74 gepresst werden, so dass die beiden Klemmschenkel 72, 74 aufeinander
zu geschwenkt werden und dabei den Vertikalholm 12 zwischen sich einklemmen.
[0040] Das Geländerelement-Aufsteckdorn-Element 66 kann an beliebiger Positionierung des
Vertikalholms 12 angebracht werden, beispielsweise auch in Anpassung an die Höhe von
mit einem oder mehreren Geländerelementen 10 zu koppelnden Begrenzungselementen 48,
50. Sofern erforderlich, kann auch in anderen Höhenbereichen oder zusätzlichen Höhenbereichen
durch ein derartiges Geländerelement-Aufsteckdorn-Element 66 die Möglichkeit geschaffen
werden, ein oder mehrere Geländerelemente 22, 24 an ein Gerüstelement 10 anzubinden.
[0041] Abschließend sei darauf hingewiesen, dass die Prinzipien der vorliegenden Erfindung
nicht nur bei einem Baugerüst mit einem L-förmig ausgestalteten Gerüstelement Anwendung
finden können. Auch bei beispielsweise rahmenartig aufgebauten Gerüstelementen mit
zwei im Wesentlichen parallel zueinander sich erstreckenden Vertikalholmen und dazwischen
verlaufenden Horizontalholmen ist das Vorsehen von Geländerelement-Aufsteckdornen
bzw. Begrenzungselement-Aufsteckdornen in der vorangehend beschriebenen Art und Weise
möglich.
1. Baugerüst, umfassend wenigstens ein Gerüstelement, das Gerüstelement umfassend einen
im Wesentlichen vertikal orientierten Vertikalholm (12), einen im Wesentlichen horizontal
orientierten, von dem Vertikalholm (12) sich weg erstreckenden Horizontalholm (16)
und an dem Vertikalholm (12) über dem Horizontalholm (16) wenigstens einen Geländerelement-Aufsteckdorn
(64; 36, 38), wobei an dem Horizontalholm (16) ein Begrenzungselement-Aufsteckdorn
(42) vorgesehen ist, wobei ein Abstand des Begrenzungselement-Aufsteckdorns (42) zum
Vertikalholm größer ist, als eine maximale Vorsprungslänge des wenigstens einen Geländerelement-Aufsteckdorns
(64; 36, 38) von dem Vertikalholm (12), wobei auf wenigstens einen Geländerelement-Aufsteckdorn
(64; 36, 38) des Gerüstelements (10) ein Geländerelement (22, 24) aufgesteckt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass auf den an dem Horizontalholm (16) vorgesehenen Begrenzungselement-Aufsteckdorn (42)
wenigstens ein Begrenzungselement (48, 50) aufgesteckt ist, und dass wenigstens ein
auf einen Geländerelement-Aufsteckdorn (64; 36, 38) aufgestecktes Geländerelement
(22, 24) durch ein auf den Begrenzungselement-Aufsteckdorn (42) aufgestecktes Begrenzungselement
(48, 50) gegen Abziehen vom Geländerelement-Aufsteckdorn (64; 36, 38) blockiert ist.
2. Baugerüst nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Geländerelement-Aufsteckdorn (64; 36, 38) sich im Wesentlichen parallel
zu dem Horizontalholm (16) erstreckt, oder/und dass wenigstens ein Geländerelement-Aufsteckdorn
(64) an dem Vertikalholm (12) durch Verschweißung oder durch Verschraubung oder/und
Klemmen festgelegt ist.
3. Baugerüst nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar von Geländerelement-Aufsteckdornen (36, 38) im Wesentlichen im gleichen
Längserstreckungsbereich des Vertikalholms (12) vorgesehen ist.
4. Baugerüst nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass ein das Paar von Geländerelement-Aufsteckdornen (36, 38) bereitstellendes Dornelement
(34) an dem Vertikalholm (12) vorgesehen ist.
5. Baugerüst nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Geländerelement-Aufsteckdorne (36, 38) des Paares von Geländerelement-Aufsteckdornen
(36, 38) sich zueinander oder/und zum Horizontalholm (16) im Wesentlichen parallel
erstrecken oder/und bezüglich einer Vertikal-Mittenebene (M) des Horizontalholms (16)
im Wesentlichen symmetrisch angeordnet sind.
6. Baugerüst nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Paar von Geländerelement-Aufsteckdornen (36, 38) an dem Vertikalholm (12) durch
Verschweißung festgelegt ist,
oder
dass das Paar von Geländerelement-Aufsteckdornen (36, 38) an dem Vertikalholm (12)
durch Verschraubung oder/und Klemmen festgelegt ist.
7. Baugerüst nach Anspruch 6,
gekennzeichnet durch ein Geländerelement-Aufsteckdorn-Element (66), umfassend einen Befestigungsbereich
(68) zum lösbaren Festlegen des Geländerelement-Aufsteckdorn-Elements (66) an einem
Vertikalholm (12) und an dem Befestigungsbereich (68) wenigstens einen Geländerelement-Aufsteckdorn
(36, 38).
8. Baugerüst nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Begrenzungselement-Aufsteckdorn (42) sich von dem Horizontalholm (16) nach oben
vorzugsweise im Wesentlichen parallel zum Vertikalholm (12) erstreckt.
9. Baugerüst, nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der Begrenzungselement-Aufsteckdorn (42) über den wenigstens einen Geländerelement-Aufsteckdorn
(26, 38; 64) hinaus erstreckt.
10. Baugerüst nach Anspruch 3 oder nach Anspruch 3 und einem der Ansprüche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der Begrenzungselement-Aufsteckdorn (42) bezüglich der Geländerelement-Aufsteckdorne
(34, 36) des Paares von Geländerelement-Aufsteckdornen (36, 38) im Wesentlichen mittig
angeordnet ist.
11. Baugerüst nach Anspruch 3 oder nach Anspruch 3 und einem der Ansprüche 4 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass auf jeden Geländerelement-Aufsteckdorn (36, 38) eines Paares von Geländerelement-Aufsteckdornen
(36, 38) jeweils ein Geländerelement (22, 24) derart aufgesteckt ist, dass die Geländerelemente
(22, 24) sich vom Gerüstelement (10) im Wesentlichen in entgegengesetzter Richtung
weg erstrecken oder/und dass auf den Begrenzungselement-Aufsteckdorn (42) zwei Begrenzungselemente
(48, 50) derart aufgesteckt sind, dass die Begrenzungselemente (48, 50) sich im Wesentlichen
in entgegengesetzter Richtung vom Gerüstelement weg erstrecken.
12. Verfahren zum Aufbau eines Baugerüsts nach einem der Ansprüche 1 bis 11, umfassend
die Maßnahmen:
a) Anbringen des wenigstens einen Gerüstelements (10) an einem bereits aufgebauten
Bereich eines Baugerüsts derart, dass der Vertikalholm (12) im Wesentlichen vertikal
orientiert ist und der Horizontalholm (16) im Wesentlichen horizontal orientiert ist,
b) Aufstecken wenigstens eines Geländerelements (22, 24) auf einen am Vertikalholm
(12) des Gerüstelements (10) vorgesehenen Geländerelement-Aufsteckdorn (64; 36, 38),
c) Aufstecken wenigstens eines Begrenzungselements (48, 50) auf den am Horizontalholm
(16) vorgesehenen Begrenzungselement-Aufsteckdorn (42), so dass wenigstens ein auf
den Begrenzungselement-Aufsteckdorn (42) aufgestecktes Begrenzungselement (48, 50)
wenigstens ein Geländerelement (22, 24) gegen Abziehen vom Geländerelement-Aufsteckdorn
(64; 36, 38) blockiert.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Vertikalholm (12) zwei Geländerelement-Aufsteckdorne (36, 38) vorgesehen sind,
und dass die Maßnahme b) das Aufstecken jeweils eines Geländerelements (22, 24) auf
jeden Geländerelement-Aufsteckdorn (36, 38) derart, dass die Geländerelemente (22,
24) sich in im Wesentlichen entgegengesetzter Richtung vom Gerüstelement (10) weg
erstrecken, umfasst.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Maßnahme c) das Aufstecken zweier Begrenzungselemente (48, 50) auf den Begrenzungselement-Aufsteckdorn
derart, dass die Begrenzungselemente sich in im Wesentlichen entgegengesetzter Richtung
vom Gerüstelement (10) weg erstrecken, umfasst.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass vor oder nach Durchführung der Maßnahme b) oder/und c) ein Schutznetz mit wenigstens
einem Geländerelement (22, 24) verbunden wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15 zum Aufbau eines Baugerüsts nach Anspruch
7,
dadurch gekennzeichnet, dass vor oder nach Durchführung der Maßnahme a) und vor Durchführung der Maßnahme b) das
Geländerelement-Aufsteckdorn-Element (66) an dem Vertikalholm (12) durch Verschraubung
oder/und Klemmen festgelegt wird.
1. Scaffold comprising at least one scaffold element, said scaffold element comprising
a vertical stile (12) oriented substantially in a vertical direction, a horizontal
stile (16) oriented substantially in the horizontal direction and extending away from
the vertical stile (12), and at the vertical stile (12) above the horizontal stile
(16) at least one railing element push-on gudgeon (64; 36, 38), wherein at the horizontal
stile (16) a limit element push-on gudgeon (42) is provided, wherein a distance between
the limit element push-on gudgeon (42) and the vertical stile is bigger than a maximum
protrusion length of the at least one railing element push-on gudgeon (64; 36, 38)
from the vertical stile (12), wherein
a railing element (22, 24) is pushed on at least one railing element push-on gudgeon
(64; 36, 38) of the scaffold element (10), characterised in that at least one limit element (48, 50) is pushed on said limit element push-on gudgeon
(42) provided at the horizontal stile (16) and in that at least one railing element (22, 24) pushed on at least one railing element push-on
gudgeon (64; 36, 38) is blocked by a limit element (48, 50) pushed on said limit element
push-on gudgeon (42) against removal from the railing element push-on gudgeon (64;
36, 38).
2. Scaffold according to claim 1,
characterised in that at least one railing element push-on gudgeon (64; 36, 38) extends substantially parallel
to the horizontal stile (16) or/and in that at least one railing element push-on gudgeon (64) is attached to the vertical stile
(12) by welding or by screwing or/and by clamping.
3. Scaffold according to claim 1 or 2,
characterised in that one pair of railing element push-on gudgeons (36, 38) is provided substantially in
the same longitudinal extension area of the vertical stile (12).
4. Scaffold according to claim 3,
characterised in that a gudgeon element (34) providing a pair of railing element push-on gudgeons (36,
38) is provided at the vertical stile (12).
5. Scaffold according to claim 3 or 4,
characterised in that the railing element push-on gudgeons (36, 38) of the pair of railing element push-on
gudgeons (36, 38) extend substantially parallel to one another or/and to the horizontal
stile (16) or/and are arranged substantially symmetrically in relation to a vertical
centre plane (M) of the horizontal stile (16).
6. Scaffold according to claim 5,
characterised in that the pair of railing element push-on gudgeons (36, 38) is attached at the vertical
stile (12) by welding,
or
in that the pair of railing element push-on gudgeons (36, 38) is attached at the vertical
stile (12) by screwing or/and clamping.
7. Scaffold according to claim 6,
characterised by a railing element push-on gudgeon element (66), comprising an attachment area (68)
for a releasable attachment of said railing element push-on gudgeon element (66) at
a vertical stile (12) and at the attachment area (68) at least one railing element
push-on gudgeon (36, 38).
8. Scaffold according to one of the preceding claims,
characterised in that the limit element push-on gudgeon (42) extends upwards from the horizontal stile
(16), preferably substantially parallel to the vertical stile (12).
9. Scaffold according to claim 8,
characterised in that said limit element push-on gudgeon (42) extends beyond the at least one railing element
push-on gudgeon (26, 38; 64).
10. Scaffold according to claim 3 or according to claim 3 and one of claims 4 to 9,
characterised in that the limit element push-on gudgeon (42) is arranged substantially in the middle in
relation to the railing element push-on gudgeons (34, 36) of the pair of railing element
push-on gudgeons (36, 38).
11. Scaffold according to claim 3 or according to claim 3 and one of claims 4 to 10,
characterised in that one railing element (22, 24) respectively is pushed on each railing element push-on
gudgeon (36, 38) of the pair of railing element push-on gudgeons (36, 38) in such
a way that the railing elements (22, 24) extend away from the scaffold element (10)
substantially in the opposite direction or/and in that two limit elements (48, 50) are pushed on the limit element push-on gudgeon (42)
in such a way that the limit elements (48, 50) extend substantially away from the
scaffold element in the opposite direction.
12. Method for constructing a scaffold according to one of claims 1 to 11, comprising
the following measures:
a) attaching the at least one scaffold element (10) to an already constructed area
of the scaffold in such a way that the vertical stile (12) is oriented substantially
in a vertical direction and and that the horizontal stile (16) is oriented substantially
in the horizontal direction,
b) pushing at least one railing element (22, 24) on a railing element push-on gudgeon
(64; 36, 38) provided at the vertical stile (12) of the scaffold element (10),
c) pushing at least one limit element (48, 50) on the limit element push-on gudgeon
(42) provided at the horizontal stile (16) so that at least one limit element (48,
50) pushed on said limit element push-on gudgeon (42) blocks at least one railing
element (22, 24) against removal from the railing element push-on gudgeon (64; 36,
38).
13. Method according to claim 12,
characterised in that two railing element push-on gudgeons (36, 38) are provided at the vertical stile
(12) and that the measure b) comprises pushing at least one railing element (22, 24)
each on each railing element push-on gudgeon (36, 38) in such a way that the railing
elements (22, 24) stand away from the scaffold element (10) substantially in the opposite
direction.
14. Method according to claims 12 or 13,
characterised in that the measure c) comprises pushing two limit elements (48, 50) on the limit element
push-on gudgeon in such a way that the limit elements extend away from the scaffold
element (10) substantially in the opposite direction.
15. Method according to one of claims 12 to 14,
characterised in that before or after carrying out measures b) or/and c), a safety net is connected to
at least one railing element (22, 24).
16. Method according to one of claims 12 to 15 for constructing a scaffold according to
claim 7,
characterised in that before or after carrying out measure a) and before carrying out measure b), the railing
element push-on gudgeon element (66) is attached to the vertical stile (12) by screwing
or/and clamping.
1. Echafaudage, comprenant au moins un élément d'échafaudage, l'élément
d'échafaudage comprenant au moins une barre verticale (12) orientée essentiellement
verticalement, une barre horizontale (16) orientée essentiellement horizontalement,
s'éloignant de la barre verticale (12) et à la barre verticale (12) au-dessus de la
barre horizontale (16) au moins un mandrin à enfoncement d'élément de garde-corps
(64; 36, 38), un mandrin d'enfoncement d'élément de limitation (42) étant prévu à
la barre horizontale (16), une distance entre le mandrin d'enfoncement d'élément de
limitation (42) et la barre verticale étant plus grande qu'une longueur de saillie
maximale dudit au moins un mandrin à enfoncement d'élément de garde-corps (64; 36,
38) de la barre verticale (12), où
un élément de garde-corps (22, 24) est enfoncé sur au moins un mandrin à enfoncement
d'élément de garde-corps (64; 36, 38) de l'élément d'échafaudage (10), caractérisé en ce qu'au moins un élément de limitation (48, 50) est enfoncé sur le mandrin d'enfoncement
d'élément de limitation (42) prévu à la barre horizontale (16), et en ce qu'au moins un élément de garde-corps (22, 24) enfoncé sur un mandrin à enfoncement d'élément
de garde-corps (64; 36, 38) est bloqué contre un retirage du mandrin à enfoncement
d'élément de garde-corps (64; 36, 38) par un élément de limitation (48, 50) enfoncé
sur le mandrin d'enfoncement d'élément de limitation (42).
2. Echafaudage selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'au moins un mandrin à enfoncement d'élément de garde-corps (64; 36, 38) s'étend essentiellement
de manière parallèle à la barre horizontale (16), ou/et en ce qu'au moins un mandrin à enfoncement d'élément de garde-corps (64) est fixé à la barre
verticale (12) par soudure ou par vissage ou/et par pincement.
3. Echafaudage selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'un pair de mandrins à enfoncement d'élément de garde-corps (36, 38) est prévu essentiellement
dans la même région longitudinale de la barre verticale (12).
4. Echafaudage selon la revendications 3,
caractérisé en ce qu'un élément de mandrin (34) prévoyant le pair de mandrins à enfoncement d'élément de
garde-corps (36, 38) est prévu à la barre verticale (12).
5. Echafaudage selon les revendications 3 ou 4,
caractérisé en ce que les mandrins à enfoncement d'élément de garde-corps (36, 38) du pair de mandrins
à enfoncement d'élément de garde-corps (36, 38) s'étendent essentiellement parallèle
l'un par rapport à l'autre ou/et à la barre horizontale (16) ou/et sont essentiellement
arrangés de manière symétrique par rapport à un plan médian vertical (M) de la barre
horizontale (16).
6. Echafaudage selon la revendication 5,
caractérisé en ce que le pair de mandrins à enfoncement d'élément de garde-corps (36, 38) est fixé à la
barre verticale (12) par soudage,
ou
que le pair de mandrins à enfoncement d'élément de garde-corps (36, 38) est fixé à la
barre verticale (12) par vissage ou/et pinçage.
7. Echafaudage selon la revendication 6,
caractérisé par un élément de mandrin à enfoncement d'élément de garde-corps (66), comprenant une
région de fixation (68) pour une fixation amovible de l'élément de garde-corps (66)
à une barre verticale (12) et à la région de fixation (68) au moins un mandrin à enfoncement
d'élément de garde-corps (36, 38).
8. Echafaudage selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le mandrin d'enfoncement d'élément de limitation (42) s'étend de la barre horizontale
(16) vers le haut, de préférence de manière essentiellement parallèle à la barre verticale
(12).
9. Echafaudage selon la revendication 8,
caractérisé en ce que le mandrin d'enfoncement d'élément de limitation (42) s'étend au-delà dudit au moins
un mandrin à enfoncement d'élément de garde-corps (26, 38; 64).
10. Echafaudage selon la revendication 3 ou selon la revendication 3 et une des revendication
4 à 9,
caractérisé en ce que le mandrin d'enfoncement d'élément de limitation (42) est arrangé essentiellement
de manière centrale par rapport aux mandrins à enfoncement d'élément de garde-corps
(34, 36) du pair de mandrins à enfoncement d'élément de garde-corps (36, 38).
11. Echafaudage selon la revendication 3 ou selon la revendication 3 et une des revendication
4 à 10,
caractérisé en ce que sur chaque mandrin à enfoncement d'élément de garde-corps (36, 38) d'un pair de mandrins
à enfoncement d'élément de garde-corps (36, 38) un élément de garde-corps (22, 24)
est enfoncé de sorte que les éléments de garde-corps (22, 24) s'éloignent essentiellement
de manière opposée de l'élément d'échafaudage (10) ou/et en ce que deux éléments de limitation (48, 50) sont enfoncés sur le mandrin d'enfoncement d'élément
de limitation (42) de sorte que les éléments de limitation (48, 50) s'éloignent essentiellement
de manière opposée de l'élément d'échafaudage.
12. Procédé pour construire un échafaudage selon une des revendications 1 à 11 comprenant
les mesures suivantes:
a) installer ledit au moins un élément d'échafaudage (10) à une partie déjà montée
de l'échafaudage de sorte que la barre verticale (12) est orientée essentiellement
de manière verticale et que la barre horizontale (16) est orientée essentiellement
de manière horizontale,
b) enfoncer au moins un élément de garde-corps (22, 24) sur un mandrin à enfoncement
d'élément de garde-corps (64; 36, 38) prévu à la barre verticale (12) de l'élément
d'échafaudage (10),
c) enfoncer au moins un élément de limitation (48, 50) sur le mandrin d'enfoncement
d'élément de limitation (42) prévu à la barre horizontale (16), de sorte qu'au moins
un élément de limitation (48, 50) enfoncé sur le mandrin d'enfoncement d'élément de
limitation (42) bloque au moins un élément de garde-corps (22, 24) contre un retirage
du mandrin à enfoncement d'élément de garde-corps (64; 36, 36).
13. Procédé selon la revendication 12,
caractérisé en ce que deux mandrins à enfoncement d'élément de garde-corps (36, 38) sont prévus à la barre
verticale (12) et en ce que la mesure b) comprend l'enfoncement d'au moins un élément de garde-corps (22, 24)
respectif sur chaque mandrin à enfoncement d'élément de garde-corps (36, 38) de sorte
que les éléments de garde-corps (22, 24) s'éloignent essentiellement de manière opposée
de l'élément d'échafaudage (10).
14. Procédé selon les revendication 12 ou 13,
caractérisé en ce que la mesure c) comprend l'enfoncement de deux éléments de limitation (48, 50) sur le
mandrin d'enfoncement d'élément de limitation de sorte que les éléments de limitation
s'éloignent essentiellement de manière opposée de l'élément d'échafaudage (10).
15. Procédé selon une des revendications 12 à 14,
caractérisé en ce que avant ou après la réalisation des mesures b) ou/et c), un filet de protection est
connecté à au moins un élément de garde-corps (22, 24).
16. Procédé selon une des revendications 12 à 15 pour monter un échafaudage selon la revendication
7,
caractérisé en ce que avant ou après la réalisation de la mesure a) et avant la réalisation de la mesure
b) l'élément de garde-corps (66) est fixé à la barre verticale (12) par vissage ou/et
serrage.
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