[0001] Die Erfindung betrifft ein Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen, wie
es zur Kraftstoffeinspritzung in den Brennraum einer Brennkraftmaschine verwendet
wird.
Stand der Technik
[0002] Kraftstoffeinspritzventile, wie sie vorzugsweise zur Kraftstoffeinspritzung direkt
in den Brennraum einer Brennkraftmaschine verwendet werden, sind aus dem Stand der
Technik bekannt. Bei Einspritzsystemen, die nach dem sogenannten Common-Rail-Prinzip
arbeiten, wird mittels einer Hochdruckpumpe verdichteter Kraftstoff in einem Rail
zur Verfügung gestellt und mittels Injektoren in die jeweiligen Brennräume einer Brennkraftmaschine
eingespritzt. Die Einspritzung wird mittels einer Düsennadel gesteuert, die eine Längsbewegung
ausführt und dadurch eine oder mehrere Einspritzöffnungen öffnet und schließt. Da
es insbesondere bei der Einspritzung von Kraftstoff unter hohem Druck nicht sinnvoll
oder nicht möglich ist, die Düsennadel direkt durch einen elektrischen Aktor zu bewegen,
werden hydraulische Kräfte, die der verdichtete Kraftstoff auf die Düsennadel ausübt,
zur Ansteuerung verwendet. Hierzu ist im Kraftstoffeinspritzventil ein Steuerraum
ausgebildet, dessen Druck direkt oder indirekt auf die Düsennadel wirkt und sie dadurch
gegen einen Düsensitz presst, so dass die Düsennadel die Einspritzöffnungen verschließt.
Durch Änderung des Drucks im Steuerraum und damit der Schließkraft auf die Düsennadel
kann die Längsbewegung der Düsennadel gezielt gesteuert werden.
[0003] Der Kraftstoffdruck im Steuerraum wird mittels eines Steuerventils beeinflusst, wobei
der Steuerraum abwechselnd mit einem Niederdruckraum verbunden wird oder diese Verbindung
wird durch das Steuerventil unterbrochen. Aus der
DE 10 2008 001 330 A1 ist ein Kraftstoffeinspritzventil bekannt, das ein solches Steuerventil aufweist.
Das Steuerventil ist hier als sogenanntes 3/2-Wege-Ventil ausgeführt und steuert die
Verbindung des Steuerraums einerseits zur Hochdruckquelle, aus der der verdichtete
Kraftstoff dem Einspritzventil zugeführt wird, und andererseits zu einem Niederdruckraum.
Das Steuerventil weist ein Steuerventilglied auf, das mittels eines elektrischen Aktors,
beispielsweise einem Magnet oder einem Piezoaktor, innerhalb des Steuerventilraums
bewegt werden kann und so mit einem ersten Steuerventilsitz und einem zweiten Steuerventilsitz
zusammenwirkt. Befindet sich das Steuerventilglied in Anlage am ersten Steuerventilsitz,
so wird die Verbindung des Steuerventilraums zum Niederdruckraum bzw. einem Leckageanschluss,
der eine Verbindung zu einem Niederdruckbereich aufweist, geschlossen. Der Steuerraum
ist über eine Zulaufdrossel mit dem Hochdruckkanal und über eine Ablaufdrossel mit
dem Steuerventilraum verbunden.
[0004] Bei dem Steuerventil aus der
DE 10 2008 001 330 A1 kommt es während des Einspritzvorganges, also bei geöffneter Stellung des Einspritzventils,
zu einer Durchströmung des Injektors von der Zulaufdrossel über den Steuerraum und
die Ablaufdrossel in den Niederdruckbereich des Injektors und dadurch zu einer Verringerung
der Effizienz des Kraftstoffeinspritzventils und zu einem hohen Wärmeeintrag in den
Niederdruckraum und damit in das Rücklaufsystem. Dies erhöht außerdem den Kraftstoffverbrauch
der Brennkraftmaschine.
[0006] Vorteile der Erfindung Das erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzventil mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 weist demgegenüber den Vorteil auf, dass während des Einspritzvorganges
im Wesentlichen nur die Menge an Kraftstoff, die zur Druckerniedrigung im Steuerraum
notwendig ist, in den Niederdruckraum abgeführt werden muss. Dadurch erhöht sich die
Effizienz des Kraftstoffeinspritzventils bei gleichzeitiger Verringerung des Wärmeeintrags
in Aktor und Rücklaufsystem. Der Kraftstoffverbrauch der Brennkraftmaschine wird somit
verringert.
[0007] Dazu weist das Kraftstoffeinspritzventil einen Druckraum auf, in dem eine Düsennadel
längsverschiebbar angeordnet ist, wobei die Düsennadel durch ihre Längsbewegung mit
einem Düsensitz zusammenwirkt und dadurch wenigstens eine Einspritzöffnung öffnet
und schließt, wobei die Düsennadel durch den Druck in einem Steuerraum eine in Richtung
des Düsensitzes gerichtete Schließkraft erfährt. Weiter ist ein Steuerventil vorhanden,
durch welches der Druck im Steuerraum einstellbar ist, wobei das Steuerventil einen
mit dem Steuerraum verbindbaren Steuerventilraum umfasst, in dem ein Steuerventilglied
längsbewegbar angeordnet ist. Der Steuerventilraum ist über eine Ablaufdrossel mit
dem Steuerraum und über eine Zulaufdrossel mit dem Druckraum verbunden. Weiter ist
der Steuerventilraum über einen Bypass mit dem Steuerraum verbunden. Das Steuerventilglied
kann den Bypass und die Zulaufdrossel öffnen und schließen.
[0008] Aufgrund des Verschließens der Zulaufdrossel durch das Steuerventilglied strömt während
des Einspritzvorgangs kein Kraftstoff aus dem Druckraum in den Steuerventilraum nach,
so dass der Verlust an verdichtetem Kraftstoff minimiert wird. Zusätzlich kann über
die Auslegung von Zulaufdrossel und Bypass das Schließverhalten und über die Auslegung
der Ablaufdrossel das Öffnungsverhalten der Düsennadel bestimmt werden.
[0009] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Steuerventilglied so ausgebildet,
dass es bei Anlage an einem ersten Steuerventilsitz den Bypass und die Zulaufdrossel
öffnet und die Verbindung zwischen dem Steuerventilraum und einem Niederdruckraum
schließt, und bei Anlage an einem zweiten Steuerventilsitz die Verbindung zwischen
dem Steuerventilraum und dem Niederdruckraum öffnet und den Bypass und die Zulaufdrossel
verschließt. Das ermöglicht eine geringe Absteuermenge zum Start des Einspritzvorgangs
und eine schnelle Druckerhöhung im Steuerraum zur Beendigung des Einspritzvorgangs.
[0010] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der zweite Steuerventilsitz an
einer Drosselscheibe ausgebildet, wobei die Ablaufdrossel, der Bypass und die Zulaufdrossel
ebenfalls in der Drosselscheibe ausgebildet sind. Bei diesem kompakten und leicht
zu fertigenden Aufbau kann das Steuerventilglied Bypass und Zulaufdrossel direkt öffnen
und verschließen.
[0011] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung grenzt eine Hülse den Steuerraum von
einem hochdruckführenden Druckraum ab und führt gleichzeitig die Düsennadel bei der
Öffnungs- und Schließbewegung. Durch diesen einfachen und gleichzeitig zuverlässigen
Aufbau können die düsenseitigen Öffnungen von Bypass und Zulaufdrossel so ausgebildet
werden, dass der Bypass in den Steuerraum mündet und die Zulaufdrossel in den Druckraum.
Zudem kann für verschiedene Einstellungen das Volumen des Steuerraums leicht variiert
werden.
Zeichnung
[0012] Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Kraftstoffeinspritzventil, wobei
nur die wesentlichen Bereiche schematisch gezeigt sind.
Beschreibung
[0013] Fig. 1 zeigt schematisch ein erfindungsgemäßes Kraftstoffeinspritzventil
11 im Längsschnitt. Das Kraftstoffeinspritzventil
11 weist einen Ventilkörper
4 und einen Düsenkörper
8 auf, die unter Zwischenlage einer Drosselscheibe
6 mit Hilfe einer nicht dargestellten Spannvorrichtung gegeneinander verspannt sind.
Im Düsenkörper
8 ist ein Druckraum
14 ausgebildet, in dem eine kolbenförmige Düsennadel
10 längsverschiebbar angeordnet ist. Die Düsennadel
10 weist an ihrem dem Brennraum zugewandten Ende eine Dichtfläche
15 auf, mit der sie mit einem Düsensitz
13 zusammenwirkt, der am brennraumseitigen Ende des Druckraums
14 ausgebildet ist. Vom Düsensitz
13 gehen eine oder mehrere Einspritzöffnungen
12 ab, die in Einbaulage des Kraftstoffeinspritzventils
11 direkt in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine münden. Die Düsennadel
10 wird durch eine Schließfeder
18, die an einem Absatz
16 angreift und über eine Hülse
22 gegen die Drosselplatte
6 vorgespannt ist, gegen den Düsensitz
13 gepresst. Die Hülse
22 dient gleichzeitig der Führung der Längsbewegung der Düsennadel
10 und grenzt einen Steuerraum
20 vom Druckraum
14 ab.
[0014] Im Ventilkörper
4 ist ein Steuerventil
30 umfassend einen Steuerventilraum
31, ein Steuerventilglied
34, zwei Steuerventilsitze
37 und 39 und eine Feder
38 angeordnet. Das Steuerventilglied
34, das über einen in einem Niederdruckraum
40 angeordneten Aktor
41 bewegt werden kann, ist im Steuerventilraum
31 längsverschiebbar angeordnet und bildet an einer Dichtkante
50 mit dem Ventilkörper
4 einen ersten Steuerventilsitz
37 und an einer Dichtfläche
51 mit der Drosselscheibe
6 einen zweiten Steuerventilsitz
39 aus. An ihrem ventilkörperseitigen Ende dient die Drosselscheibe
6 als Anlage für die Feder
38, die das Steuerventilglied
34 umgibt und dieses mit einer Kraft in Richtung des Niederdruckraums
40 beaufschlagt. An ihrem düsenkörperseitigen Ende grenzt die Drosselscheibe
6 sowohl an den Druckraum
14 als auch an den Steuerraum
20. In der Drosselscheibe
6 sind sowohl eine Ablaufdrossel
1, ein Bypass
2 und eine Zulaufdrossel
3, als auch eine Hochdruckbohrung
26, die den Druckraum
14 mit dem Hochdruckkanal
25 verbindet, ausgebildet. Dabei ist der Steuerventilraum
31 über die Ablaufdrossel
1 mit dem Steuerraum
20 und über die Zulaufdrossel
3 mit dem Druckraum
14 verbunden. Weiter ist der Steuerventilraum
31 über den Bypass
2 mit dem Steuerraum
20 verbunden. Das Steuerventilglied
34 kann einerseits den Bypass
2 und die Zulaufdrossel
3 und andererseits die Verbindung des Steuerventilraums
31 zum Niederdruckraum
40 öffnen und schließen.
[0015] Die Funktionsweise des Kraftstoffeinspritzventils ist wie folgt: Zu Beginn der Einspritzung
ist der Niederdruckraum
40 ohne Druck oder nur auf einem sehr geringen Druckniveau, so dass durch ihn nur sehr
geringe Kräfte auf das Steuerventilglied
34 ausgeübt werden. Im Steuerraum
20 und im Steuerventilraum
31 liegt ein hoher Kraftstoffdruck an, wie er auch im Hochdruckkanal
25 herrscht. Dadurch befindet sich das Steuerventilglied
34 in Anlage am ersten Steuerventilsitz
37. Durch den Kraftstoffdruck im Steuerraum
20 wird auf die düsensitzabgewandte Stirnseite der Düsennadel
10 eine hydraulische Kraft in Richtung auf den Düsensitz
13 ausgeübt, der die Düsennadel
10 gegen den Düsensitz
13 drückt. Da die Düsennadel
10 in Anlage am Düsensitz
13 ist, wird der Druckraum
14 gegen die Einspritzöffnungen
12 abgedichtet, so dass kein Kraftstoff aus dem Druckraum
14 in den Brennraum der Brennkraftmaschine gelangen kann.
[0016] Soll eine Einspritzung erfolgen, wird mittels des Aktors
41 das Steuerventilglied
34 vom ersten Steuerventilsitz
37 weg in Anlage an den zweiten Steuerventilsitz
39 gedrückt. Dadurch wird zwischen der Dichtkante
50 des Steuerventilglieds
34 und dem ersten Steuerventilsitz
37 eine Verbindung aufgesteuert, die den Steuerventilraum
31 mit dem Niederdruckraum
40 verbindet. Durch die Anlage des Steuerventilglieds
34 am zweiten Steuerventilsitz
39 werden über die Dichtfläche
51 des Steuerventilglieds
34 die Zulaufdrossel
3, und damit die Verbindung des Steuerventilraums
31 zum Druckraum
14, und der Bypass
2 geschlossen. In dieser Stellung des Steuerventils
30 fällt der Druck wegen des abfließenden Kraftstoffs im Steuerventilraum
31 rasch ab. Der aus dem Steuerraum
20 über die Ablaufdrossel
1 nachströmende Kraftstoff in den Steuerventilraum
31 führt auch im Steuerraum
20 zu einem Druckabfall. Der sich im Steuerraum
20 abbauende Kraftstoffdruck führt zu einer verminderten hydraulischen Kraft auf die
düsensitzabgewandte Stirnfläche der Düsennadel
10, so dass die hydraulischen Kräfte, die durch den Druck im Druckraum
14 auf die Düsennadel
10, insbesondere auf Teile der Dichtfläche
15 wirken, dazu führen, dass die Düsennadel
10 vom Düsensitz
13 abhebt und entgegen der Kraft der Schließfeder
18 in Richtung des Ventilkörpers
4 bewegt wird. Hierdurch wird zwischen der Dichtfläche
15 und dem Düsensitz
13 ein Spalt aufgesteuert, durch den Kraftstoff aus dem Druckraum
14 zu den Einspritzöffnungen
12 fließt und durch die Einspritzöffnungen
12 in einen Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzt wird.
[0017] Zur Beendigung der Einspritzung wird mittels des Aktors
41 das Steuerventilglied
34 zurück in Anlage an den ersten Steuerventilsitz
37 bewegt. Dadurch wird die Verbindung des Steuerventilraums
31 mit dem Niederdruckraum
40 unterbrochen. Gleichzeitig hebt die Dichtfläche
51 vom zweiten Steuerventilsitz
39 ab, so dass der Steuerventilraum
31 über die Zulaufdrossel
3 mit dem hochdruckführenden Druckraum
14 verbunden wird. Der Steuerventilraum
31 ist wiederum sowohl über die Ablaufdrossel
1 als jetzt auch über den Bypass
2 mit dem Steuerraum
20 verbunden. Dadurch baut sich in Steuerventilraum
31 und Steuerraum
20 rasch wieder ein hoher Kraftstoffdruck auf.
[0018] Bei Beendigung der Einspritzung kommt es wegen der Befüllung des Steuerraums
20 sowohl durch die Ablaufdrossel
1 als auch den Bypass
2 zu einem sehr raschen Druckanstieg im Steuerraum
20. Das Druckabbauverhalten kann über die Ablaufdrossel
1 gestaltet werden, das Druckaufbauverhalten über die Zulaufdrossel
3 und den Bypass
2.
1. Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen zur Einspritzung von Kraftstoff
unter hohem Druck mit einem Druckraum (14), in dem eine Düsennadel (10) längsverschiebbar
angeordnet ist, wobei die Düsennadel (10) durch ihre Längsbewegung mit einem Düsensitz
(13) zusammenwirkt und dadurch wenigstens eine Einspritzöffnung (12) öffnet und schließt,
und wobei die Düsennadel (10) durch den Druck in einem Steuerraum (20) eine in Richtung
des Düsensitzes (13) gerichtete Schließkraft erfährt, und mit einem in einem Ventilkörper
(4) ausgebildeten Steuerventil (30), durch welches der Druck im Steuerraum (20) einstellbar
ist, wobei das Steuerventil (30) einen mit dem Steuerraum (20) verbindbaren Steuerventilraum
(31) umfasst, in dem ein Steuerventilglied (34) längsbewegbar angeordnet ist, und
mit einer Ablaufdrossel (1), die den Steuerraum (20) mit dem Steuerventilraum (31)
verbindet, und einer Zulaufdrossel (3), die den Druckraum (14) schaltbar mit dem Ventilraum
(31) verbindet,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Steuerventilraum (31) durch einen Bypass (2) mit dem Steuerraum (20) verbindbar
ist, wobei das Steuerventilglied (34) den Bypass (2) und die Zulaufdrossel (3) öffnen
und schließen kann.
2. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventilglied (34) bei Anlage an einem ersten Steuerventilsitz (37) den Bypass
(2) und die Zulaufdrossel (3) öffnet und die Verbindung zwischen dem Steuerventilraum
(31) und einem Niederdruckraum (40) schließt, und bei Anlage an einem zweiten Steuerventilsitz
(39) die Verbindung zwischen dem Steuerventilraum (31) und dem Niederdruckraum (40)
öffnet und den Bypass (2) und die Zulaufdrossel (3) verschließt.
3. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Steuerventilsitz (39) an einer Drosselscheibe (6) ausgebildet ist und
dass die Ablaufdrossel (1), der Bypass (2) und die Zulaufdrossel (3) in der Drosselscheibe
(6) ausgebildet sind.
4. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hülse (22) den Steuerraum (20) begrenzt.
1. Fuel injection valve for internal combustion engines for injecting fuel at high pressure,
having a pressure chamber (14) in which a nozzle needle (10) is arranged in longitudinally
displaceable fashion, wherein the nozzle needle (10), by means of its longitudinal
movement, interacts with a nozzle seat (13) and thereby opens and closes at least
one injection opening (12), and wherein the nozzle needle (10) is subjected, by the
pressure in a control chamber (20), to a closing force directed in the direction of
the nozzle seat (13), and having a control valve (30) which is formed in a valve body
(4) and by means of which the pressure in the control chamber (20) is adjustable,
wherein the control valve (30) comprises a control valve chamber (31) which is connectable
to the control chamber (20) and in which a control valve element (34) is arranged
in longitudinally movable fashion, and having an outflow throttle (1), which connects
the control chamber (20) to the control valve chamber (31), and an inflow throttle
(3), which connects the pressure chamber (14) switchably to the valve chamber (31),
characterized
in that the control valve chamber (31) is connectable to the control chamber (20) by means
of a bypass (2), wherein the control valve element (34) can open and close the bypass
(2) and the inflow throttle (3).
2. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the control valve element (34), when abutting against a first control valve seat
(37), opens the bypass (2) and the inflow throttle (3) and closes the connection between
the control valve chamber (31) and a low-pressure chamber (40), and when abutting
against a second control valve seat (39), opens the connection between the control
valve chamber (31) and the low-pressure chamber (40) and closes the bypass (2) and
the inflow throttle (3).
3. Fuel injection valve according to Claim 2, characterized in that the second control valve seat (39) is formed on a throttle disk (6), and in that the outflow throttle (1), the bypass (2) and the inflow throttle (3) are formed in
the throttle disk (6).
4. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that a sleeve (22) delimits the control chamber (20).
1. Soupape d'injection de carburant pour moteurs à combustion interne pour injection
de carburant à haute pression, comprenant un espace de pression (14) dans lequel une
aiguille d'injecteur (10) est disposée de manière déplaçable longitudinalement, l'aiguille
d'injecteur (10) coopérant par son déplacement longitudinal avec un siège d'injecteur
(13) et de ce fait ouvrant et fermant au moins une ouverture d'injection (12), et
l'aiguille d'injecteur (10), sous l'effet de la pression dans un espace de commande
(20), subissant une force de fermeture orientée dans la direction du siège d'injecteur
(13), et comprenant une soupape de commande (30) réalisée dans un corps de soupape
(4), par le biais de laquelle la pression dans l'espace de commande (20) peut être
ajustée, la soupape de commande (30) comprenant un espace de soupape de commande (31)
pouvant être connecté à l'espace de commande (20), dans lequel un organe de soupape
de commande (34) est disposé de manière déplaçable longitudinalement, et comprenant
un étranglement d'écoulement de sortie (1) qui relie l'espace de commande (20) à l'espace
de soupape de commande (31) et un étranglement d'alimentation (3) qui relie l'espace
de pression (14) de manière commutable à l'espace de soupape (31),
caractérisée en ce que
l'espace de soupape de commande (31) peut être relié à l'espace de commande (20) par
une dérivation (2), l'organe de soupape de commande (34) pouvant ouvrir et fermer
la dérivation (2) et l'étranglement d'alimentation (3).
2. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'organe de soupape de commande (34), lors de l'application contre un premier siège
de soupape de commande (37), ouvre la dérivation (2) et l'étranglement d'alimentation
(3) et ferme la liaison entre l'espace de soupape de commande (31) et un espace basse
pression (40), et lors de l'application contre un deuxième siège de soupape de commande
(39), ouvre la liaison entre l'espace de soupape de commande (31) et l'espace basse
pression (40) et ferme la dérivation (2) et l'étranglement d'alimentation (3) .
3. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 2, caractérisée en ce que le deuxième siège de soupape de commande (39) est réalisé au niveau d'un disque d'étranglement
(6) et en ce que l'étranglement d'écoulement de sortie (1), la dérivation (2) et l'étranglement d'alimentation
(3) sont réalisés dans le disque d'étranglement (6).
4. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une douille (22) limite l'espace de commande (20).