[0001] Die Erfindung betrifft eine Kassensystemanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine derartige Kassensystemanordnung weist einen Warenablagebereich auf, der dazu
ausgebildet und vorgesehen ist, dass darauf Waren abgelegt werden können. Weiter weist
die Kassensystemanordnung einen Warenentnahmebereich auf, aus welchem darin befindliche
Waren entnehmbar sind. Dabei sind Waren von dem Warenablagebereich in den Warenentnahmebereich
transportierbar, beispielsweise manuell durch einen Benutzer der Kassensystemanordnung
oder mittels einer dafür vorgesehenen Vorrichtung. Der Warenentnahmebereich der Kassensystemanordnung
wird dabei durch eine Barrierevorrichtung zumindest in einen ersten und einen zweiten
Teilbereich unterteilt. Die Barrierevorrichtung umfasst zumindest ein bewegliches
Barriereelement, das bezüglich des Warenentnahmebereichs wahlweise zumindest in eine
erste und eine zweite räumliche Lage bringbar ist. In der ersten räumlichen Lage des
beweglichen Barriereelements werden Waren, die von dem Wareablagebereich in den Warenentnahmebereich
transportiert werden, in den ersten Teilbereich des Warenentnahmebereichs geleitet.
In der zweiten räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements werden Waren, die
von dem Warenablagebereich in den Warenentnahmebereich transportiert werden, in den
zweiten Teilbereich des Warenentnahmebereichs geleitet. Die Kassensystemanordnung
umfasst ferner mindestens eine Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung zur Eingabe und/oder
Ausgabe von Informationen.
[0003] Solch eine Kassensystemanordnung kann beispielsweise in einer Supermarktumgebung
oder in einem sonstigen Warenhaus, beispielsweise in einem Möbelhaus oder anderen
Ladengeschäften und sowohl im Einzelhandel als auch im Großmarktbereich zum Einsatz
kommen. Die Kassensystemanordnung kann dabei in herkömmlicher Weise verwendet werden,
wobei ein Kassierer Waren mit einer geeigneten Erfassungseinrichtung, wie beispielsweise
eine Tastatureingabe oder einen Scanner erfasst und manuell oder mittels einer dafür
vorgesehenen Transportvorrichtung je nach räumlicher Lage des beweglichen Barriereelements
in den ersten oder zweiten Teilbereich des Warenentnahmebereichs transportiert. Insbesondere
eignet sich eine derartige Kassensystemanordnung jedoch auch zur Verwendung als sogenannte
Selbstbedienungskasse (auch als Waren-Checkout-System oder Self-Checkout-System bezeichnet).
Hierbei können Kunden Waren selbsttätig erfassen, wobei eine Interaktion durch einen
Kassierer nicht zwingend notwendig ist.
[0004] Eine Kassensystemanordnung der vorgenannten Art ist aus der
US 7,967,112 B2 bekannt. Diese Kassensystemanordnung umfasst Ausgabevorrichtungen zur Ausgabe von
Informationen in Form von Monitoren, wobei jeweils ein Monitor an einem der Teilbereiche
des Warenentnahmebereichs angeordnet ist und nur von denjenigen Kunden zu benutzen
ist, deren Waren in den entsprechenden Teilbereich des Warenentnahmebereichs geleitet
werden, nicht jedoch von Kunden, deren Waren in den jeweils anderen Teilbereich des
Warenentnahmebereichs geleitet werden.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Kassensystemanordnung mit einem in
zumindest zwei Teilbereiche unterteilten Warenentnahmebereich bereitzustellen, bei
der zumindest eine Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung effizient genutzt werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird durch Bereitstellen eines Gegenstandes mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0007] Danach ist eine Kopplungseinrichtung vorgesehen, die dazu ausgebildet ist, die räumliche
Lage der Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung in Abhängigkeit von einer Änderung der
räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements der Barrierevorrichtung zu verändern.
[0008] Da der Warenentnahmebereich der Kassensystemanordnung zumindest zwei Teilbereiche
umfasst, können zumindest zwei Kunden getrennt voneinander gleichzeitig Waren aus
einem ihnen jeweils zugewiesen Teilbereich des Warenentnahmebereichs entnehmen. Dabei
legt das bewegliche Barriereelement der Barrierevorrichtung fest, in welchen der Teilbereiche
des Warenentnahmebereichs Waren, die aktuell von dem Warenablagebereich in den Warenentnahmebereich
transportiert werden, befördert werden und ordnet somit die aktuell transportierten
Waren einem bestimmten Kunden zu.
[0009] Durch die Änderung der räumlichen Lage der Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung in
Abhängigkeit von der Änderung der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements
(jeweils bezüglich des Warenentnahmebereichs) ist es möglich, zumindest eine Eingabe-
und/oder Ausgabevorrichtung für mehrere, beispielsweise zwei, unterschiedlichen Teilbereichen
des Warenentnahmebereichs zugeordneten Kunden bereitzustellen, wobei mit einfachen
Mitteln eine Zuordnung der mittels der Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung ein- bzw.
ausgebbaren Informationen zu einem Kunden erreicht wird. So ist es möglich, dass dieselbe
Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung nacheinander von zwei unterschiedlichen Teilbereichen
des Warenentnahmebereichs zugeordneten Kunden benutzt wird. Auf diese Weise kann die
Anzahl der benötigten Ein- und/oder Ausgabevorrichtungen reduziert werden.
[0010] Zur Abfertigung eines Kunden an der Kassensystemanordnung kann der Kunde eine Ware
oder mehrere Waren auf den Warenablagebereich ablegen, beispielsweise manuell. Sollen
mehrere Kunden an der Kassensystemanordnung abgefertigt werden, so legen sie ihre
Waren nacheinander auf den Warenablagebereich ab, wobei eine Zuordnung der Waren zu
dem entsprechenden Kunden auf geeignete Weise eingehalten werden kann, beispielsweise
durch einen Abstand zwischen den Waren und/oder einen dafür vorgesehenen Warentrenner,
insbesondere in Form eines Warentrennstabes. Die auf dem Warenablagebereich abgelegten
Waren können sodann von dem Warenablagebereich in den Warenentnahmebereich transportiert
werden, was insbesondere mittels einer dafür vorgesehenen Vorrichtung, alternativ
jedoch beispielsweise auch manuell durch einen Kunden oder einen Kassierer erfolgen
kann. Je nach der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements wird der Kunde,
dessen Waren aktuell aus dem Warenablagebereich in den Warenentnahmebereich transportiert
werden, einem der mindestens zwei Teilbereiche des Warenentnahmebereichs zugeordnet,
in welchem die Waren dieses Kunden zur Entnahme bereitgestellt werden. Während die
Waren eines Kunden in den durch die räumliche Lage des beweglichen Barriereelements
ihm zugewiesenen Teilbereich des Warenentnahmebereichs transportiert werden und/oder
während er die in diesen Teilbereich transportierten Waren entnimmt und beispielsweise
in Transportmitteln wie Einkaufswagen, Tüten, etc. verstaut, kann es notwendig sein,
das mittels der Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung dem Kunden bestimmte Informationen
ausgeben werden und/oder dass es ihm ermöglicht wird, bestimmte Informationen einzugeben.
[0011] Der Einfachheit halber wird die Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung nachfolgend
allgemein als Ein-Ausgabevorrichtung bezeichnet. Dabei gilt jedoch stets, dass die
Ein-Ausgabevorrichtung erstens dazu ausgebildet sein kann, lediglich Informationen
ausgeben zu können. Zweitens kann die Ein-Ausgabevorrichtung dazu ausgebildet sein,
lediglich die Eingabe von Informationen zu ermöglichen. Und drittens ist es auch möglich,
dass die Ein-Ausgabevorrichtung derart ausgebildet ist, dass damit sowohl Informationen
ausgegeben als auch eingegeben werden können.
[0012] Insbesondere können mittels der Ein-Ausgabevorrichtung eingebbare und/oder ausgebbare
Informationen einen Bezug zu einem Kunden und/oder einen Bezug zu einer oder mehreren
Waren aufweisen, insbesondere zu Waren desjenigen Kunden, der sie der Kassensystemanordnung
zugeführt hat. Bei warenbezogenen Informationen kann es sich beispielsweise um Informationen
zur Identifikation der Waren, welche etwa Bezeichnungen der Waren und/oder Artikelnummern
umfassen können, zu Einzelpreisen der Waren, zu einer Summe der Einzelpreise der Waren
des Kunden, zu dem Gewicht von Waren usw. handeln. Ferner können sich die Informationen
auch auf mögliche Rabatte, Discounts und/oder Kundenaktionen beziehen und/oder allgemeine,
kundenbezogene und/oder warenbezogene Hinweise und/oder Werbung umfassen, beispielsweise
auf das Verhalten des Kunden im Allgemeinen und/oder bei seiner aktuellen Abfertigung,
also insbesondere in Bezug auf die Auswahl seiner Waren abgestimmte Werbung.
[0013] Ferner können die Informationen, welche mit der Ein-Ausgabevorrichtung eingegeben
und/oder ausgeben werden können, Angaben des Kunden zu einem Bezahlvorgang und Ähnliches
umfassen. Auch ist es möglich, über die Ein-Ausgabevorrichtung einen Dialog mit einem
Kunden zu führen, z.B. indem einem Kunden zumindest eine Frage gestellt wird, welche
der Kunde durch eine Eingabe über die Ein-Ausgabevorrichtung beantworten kann. Ein
solcher Dialog kann z.B. zur Durchführung eines Bezahlvorgangs oder eines Teils eines
Bezahlvorgangs dienen, zur Durchführung einer Kundenbefragung oder zur Kontrolle oder
Korrektur der Erfassung der Waren des Kunden.
[0014] Die Ausgabe von Informationen kann beispielsweise, jedoch nicht ausschließlich, optisch
oder akustisch erfolgen oder auch durch Bereitstellen eines Gegenstandes. In letzterem
Fall kann die Information bereits darin liegen, dass der Gegenstand ausgegeben wird
oder nicht. Alternativ oder zusätzlich kann der Gegenstand auch Träger der Information
sein, wie ein bedrucktes Papier, eine elektronische Speichereinheit, eine Wertmarke,
uns Ähnliches. Die Eingabe von Informationen kann beispielsweise, jedoch nicht ausschließlich,
optisch, wie durch eine Gestensteuerung, durch das Bereitstellen eines Barcodes oder
sonstigen optischen Erkennungsmerkmals, akustisch, wie etwa durch eine Sprachsteuerung,
durch Eingabe mittels einer Benutzerschnittstelle wie einer Tastatur oder auch durch
Bereitstellen eines Gegenstandes, z.B. in Form von Bargeld, erfolgen. Insbesondere
kann die Eingabe von Informationen auch durch Bereitstellen eines Mediums zum Einlesen
durch die Ein-Ausgabevorrichtung erfolgen, z.B. einer Bank- bzw. Kreditkarte, einer
Kundenkarte, eines Personalausweises usw.
[0015] Um eine Eingabe und/oder Ausgabe konkret zu ermöglichen, kann die Ein-Ausgabevorrichtung
mindestens einen Bildschirm, einen Bondrucker und/oder eine Bezahlterminal umfassen.
Selbstverständlich kann die Ein-Ausgabevorrichtung insbesondere auch sogenannte EFT-Terminals
(electronic funds transfer terminal) Magnetkarteleser, Barcodeleser, NFC-Leser, Bildsensoren,
Tasten, Tastaturen, berührungsempfindliche Bildschirme, Lautsprecher, Mikrofone usw.
sowie mehrere bzw. eine Auswahl solcher und ähnlicher Einrichtungen umfassen.
[0016] Ein Bezahlvorgang zum Bezahlen der Waren des Kunden kann ganz oder teilweise mittels
der Ein-Ausgabevorrichtung erfolgen, beispielsweise durch einen üblichen bargeldlosen
Bezahlvorgang, die Angabe von Gutscheinen, die Bezahlung mittels eines mobilen Geräts
wie beispielsweise eines Mobiltelefons und/oder zur Erfassung von Kundenkarten, Abonnementkarten,
Rabattkarten und Ähnlichem. Auch kann eine Eingabe des Kunden die Angabe einer gewünschten
Bezahlart und/oder ein Kundenfeedback umfassen.
[0017] Die Bewegbarkeit des mindestens einen beweglichen Barriereelements der Barrierevorrichtung
der Kassensystemanordnung kann in verschiedenster Weise realisiert werden. Insbesondere
kann es um eine Schwenkachse schwenkbar an der Kassensystemanordnung, z.B. benachbart
zu oder am Warenentnahmebereich, angeordnet sein. Dies hat den Vorteil, dass durch
eine einfache Schwenkbewegung des beweglichen Barriereelements um die Schwenkachse
dieses in die erste oder zweite räumliche Lage gebracht werden kann, sodass von dem
Warenablagebereich in den Warenentnahmebereich transportierte Waren in einen der Teilbereiche
des Warenentnahmebereichs geleitet werden. Unter einem "Leiten" kann dabei allgemein
verstanden werden, dass eine bestimmte Richtung und/oder ein bestimmter Transportpfad
zum Transport der Waren vorgegeben wird. Konkret kann das bewegliche Barriereelement
dabei eine oder mehrere Barriereflächen aufweisen, an denen Waren entlang gleiten
können und so in einen der Teilbereiche des Warenentnahmebereichs geleitet werden.
Das bewegliche Barriereelement dient als Weiche für den Transportpfad der Waren und
kann z.B. als starres, in seiner räumlichen Lage veränderbares Element ausgeführt
werden oder auch zueinander bewegliche Komponenten aufweisen, z.B. mindestens ein
Förderband. Eine Änderung der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements bezieht
sich in letzterem Fall auf eine gemeinsame Bewegung der Komponenten des beweglichen
Barriereelements.
[0018] Selbstverständlich kann die Kassensystemanordnung auch mehr als ein bewegliches Barriereelement
umfassen, welche beispielsweise um verschiedene Schwenkachsen verschwenkbar angeordnet
sein können. Auch ist es nicht zwingend notwendig, ein oder mehrere bewegliche Barriereelemente
um eine Schwenkachse schwenkbar anzuordnen. Alternativ kann auch vorgesehen sein,
dass ein bewegliches Barriereelement oder mehrere bewegliche Barriereelemente durch
eine Translationsbewegung in ihrer räumlichen Lage veränderbar sind oder dass eine
Änderung der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements anhand einer kombinierten
Translations- und Rotationsbewegung erfolgt.
[0019] Für die Anordnung der Ein-Ausgabevorrichtung existieren mehrere Möglichkeiten. So
ist es beispielsweise möglich, die Ein-Ausgabevorrichtung an der Schwenkachse des
beweglichen Barriereelements (bzw. eines beweglichen Barriereelements) anzuordnen.
So kann beispielsweise ein Befestigungselement zur Aufnahme und/oder Befestigung der
Ein-Ausgabevorrichtung koaxial zur Schwenkachse des beweglichen Barriereelements angeordnet
und/oder um die Schwenkachse bewegbar sein. Das Befestigungselement kann dabei der
Kopplungseinrichtung zugeordnet sein. Alternativ oder zusätzlich kann ein Massenschwerpunkt
der Ein-Ausgabevorrichtung im Wesentlichen an der Schwenkachse angeordnet sein. Ebenso
ist es möglich, dass die Ein-Ausgabevorrichtung an einem die Schwenkachse des beweglichen
Barriereelements bildenden Bauteil der Barrierevorrichtung befestigt ist.
[0020] Ist das bewegliche Barriereelement schwenkbar an der Kassensystemanordnung angeordnet,
so kann ein Verschwenken des beweglichen Barriereelements um einen vorgegebenen Winkel
ein Verschwenken der Ein-Ausgabevorrichtung um denselben Winkel zur Folge haben. Dies
kann beispielsweise auf einfache Art und Weise durch Kopplungseinrichtung in Form
einer starren Verbindung der Ein-Ausgabevorrichtung mit einem beweglichen, die Schwenkachse
ausbildenden und/oder koaxial dazu ausgerichteten Bauteil der Barrierevorrichtung
erreicht werden. Falls die Ein-Ausgabevorrichtung mittels Kabelverbindungen mit einer
anderen Komponente der Kassensystemanordnung, einer externen Vorrichtung und/oder
eine Stromversorgung verbunden ist, können entsprechende Kabel nahe der Schwenkachse
angeordnet werden, wobei deren mechanische Beanspruchung minimiert werden kann.
[0021] Alternativ zur Anordnung der Ein-Ausgabevorrichtung an der Schwenkachse des beweglichen
Barriereelements kann diese ferner auch am beweglichen Barriereelement selbst befestigt
sein. Dabei kann die Ein-Ausgabevorrichtung in einfacher Weise starr mit dem beweglichen
Barriereelement verbunden sein und damit bei Bewegung des beweglichen Barriereelements
mitbewegt werden. Falls das bewegliche Barriereelement um eine Schwenkachse schwenkbar
angeordnet ist, führt die Ein-Ausgabevorrichtung dann eine von der Schwenkbewegung
des beweglichen Barriereelements und dem Abstand der Ein-Ausgabevorrichtung von der
Schwenkachse des beweglichen Barriereelements abhängige, gemeinsame Schwenkbewegung
durch.
[0022] Schließlich ist es auch möglich, die Ein-Ausgabevorrichtung beabstandet zu dem beweglichen
Barriereelement anzuordnen, beispielsweise an einem unbeweglichen Barriereelement
der Barrierevorrichtung oder an einem Bauteil des Warenentnahmebereichs. Dabei kann
die Ein-Ausgabevorrichtung insbesondere benachbart zu dem beweglichen Barriereelement
angeordnet werden. Alternativ ist es jedoch auch möglich, die Ein-Ausgabevorrichtung
an einem anderen Ort an oder benachbart zu der Kassensystemanordnung anzuordnen.
[0023] In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die Kassensystemanordnung generell
selbstverständlich auch mehrere Ein-Ausgabevorrichtungen umfassen kann, die jeweils
benachbart oder beabstandet voneinander angeordnet werden können. Beispielsweise kann
eine erste Ein-Ausgabevorrichtung an der Schwenkachse des beweglichen Barriereelements
angeordnet sein, während eine zweite Ein-Ausgabevorrichtung benachbart zu dem beweglichen
Barriereelement angeordnet ist. Insbesondere wenn die Kassensystemanordnung mehrere
bewegliche Barriereelemente umfasst, können mehrere Ein-Ausgabevorrichtungen gemäß
der zuvor beschriebenen Möglichkeiten bezüglich einem oder mehreren der beweglichen
Barriereelemente angeordnet werden. Eine Ein-Ausgabevorrichtung kann eine oder mehrere
Einrichtungen zur Eingabe und/oder Ausgabe von Informationen umfassen.
[0024] Um eine Änderung der räumlichen Lage der Ein-Ausgabevorrichtung in Abhängigkeit der
Änderung der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements zu bewirken, kann die
Kopplungseinrichtung elektrische Kopplungselemente umfassen. Beispielsweise kann die
räumliche Lage mittels zumindest eines Sensors bestimmt werden und ein Aktuator zum
Bewirken einer Lageänderung der Ein-Ausgabevorrichtung wird anhand von zumindest einer
Ausgabe des Sensors gesteuert, wobei der Sensor und der Aktuator mit elektrischen
Kopplungselementen gekoppelt sind. Alternativ oder zusätzlich umfasst die Kopplungseinrichtung
mechanische Kopplungselemente. Eine Kopplung der Bewegung der Ein-Ausgabevorrichtung
an die Bewegung des beweglichen Barriereelements mit mechanischen Mitteln kann beispielsweise
- jedoch nicht ausschließlich - durch eine starre Verbindung, durch einen Riemenantrieb,
durch ein Getriebe, mittels Kette und Ritzel usw. erfolgen.
[0025] Die Kopplungseinrichtung kann auch eine Steuerungs- und/oder eine Antriebsvorrichtung
umfassen. Eine Steuerungsvorrichtung kann eine Änderung der räumlichen Lage des beweglichen
Barriereelements erfassen und in Abhängigkeit davon eine Änderung der räumlichen Lage
der Ein-Ausgabevorrichtung mittels der Antriebsvorrichtung bewirken. Alternativ kann
die Steuerungsvorrichtung jedoch auch eine Bewegung und damit eine Änderung der räumlichen
Lage des beweglichen Barriereelements vorgeben und in Abhängigkeit dieser Vorgabe
eine Änderung der räumlichen Lage der Ein-Ausgabevorrichtung bewirken.
[0026] Die Abhängigkeit der Änderung der räumlichen Lage der Ein-Ausgabevorrichtung von
der Änderung der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements kann so realisiert
werden, dass die Kopplungseinrichtung eine Bewegung der Ein-Ausgabevorrichtung an
eine Bewegung des beweglichen Barriereelements koppelt, so dass sich die Ein-Ausgabevorrichtung
gleichgerichtet mit dem beweglichen Barriereelement bewegt. Umfasst die Bewegung des
beweglichen Barriereelements beispielsweise eine Translation in eine bestimmte Richtung,
so bewegt sich im Falle einer gleichgerichteten Kopplung auch die Ein-Ausgabevorrichtung
durch Translation in diese Richtung. Dies gilt entsprechend für andere Arten der Bewegung,
beispielsweise eine Rotation oder Schwenkbewegung. Eine derartige gleichgerichtete
Kopplung der Bewegung der Ein-Ausgabevorrichtung an die Bewegung des beweglichen Barriereelements
kann auf einfache Weise und daher gegebenenfalls mit besonders einfachen mechanischen
Mitteln durch eine starre Verbindung der beiden Komponenten erfolgen. Eine gleichgerichtete
Kopplung der Bewegungen ist jedoch nicht zwingend durch eine starre Verbindung der
beiden Komponenten zu realisieren, alternativ kann auch eine dafür vorgesehene und
geeignete Mechanik und/oder Steuerung eingesetzt werden. Dies kann insbesondere notwendig
sein, wenn die Ein-Ausgabevorrichtung beabstandet von dem beweglichen Barriereelement
angeordnet ist und/oder eine Bewegung in die gleiche Richtung ausführen, dabei jedoch
eine kürzere oder längere Strecke zurücklegen soll.
[0027] Alternativ kann die Kopplungseinrichtung die Bewegung der Ein-Ausgabevorrichtung
so an die Bewegung des beweglichen Barriereelements koppeln, dass sich die Ein-Ausgabevorrichtung
entgegengesetzt zu dem beweglichen Barriereelement bewegt. Beispielsweise wird die
Ein-Ausgabevorrichtung (über die gleiche oder eine unterschiedliche Distanz) gegen
den Uhrzeigersinn verschwenkt, wenn das bewegliche Barriereelement im Uhrzeigersinn
verschwenkt wird und andersherum.
[0028] Zum Bewirken einer Änderung der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements
kann einerseits vorgesehen sein, dass das bewegliche Barriereelement manuell, also
beispielsweise durch einen Kunden oder durch einen Kassierer, betätigt wird. Alternativ
kann auch eine Antriebsvorrichtung wie ein Antriebsmotor vorgesehen sein, mittels
welcher die räumliche Lage des beweglichen Barriereelements verändert wird. Eine Antriebsvorrichtung
kann mittels eines geeigneten Steuergeräts gesteuert werden, welches eine Änderung
der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements beispielsweise auf Basis einer
entsprechenden Eingabe eines Kunden oder Kassierers oder in Abhängigkeit des Fortschritts
des Abfertigens eines Kunden bewirkt. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein,
dass die Antriebsvorrichtung auch die räumliche Lage der Ein-Ausgabevorrichtung verändert.
Ferner können auch eine erste Antriebsvorrichtung zur Veränderung der räumlichen Lage
des beweglichen Barriereelements und eine zweite Antriebsvorrichtung zur Veränderung
der räumlichen Lage der Ein-Ausgabevorrichtung vorgesehen sein.
[0029] Die Kassensystemanordnung kann des Weiteren eine Erfassungsvorrichtung umfassen,
welche zum Erfassen von auf dem Warenablagebereich abgelegten Waren vorgesehen ist.
Insbesondere kann die Erfassungsvorrichtung die Art der Waren bestimmen sowie deren
Anzahl und/oder deren Gewicht. Hierzu kann die Erfassungsvorrichtung beispielsweise
einen Barcodescanner zum Scannen von auf den Waren angebrachten Barcodes umfassen,
welche beispielsweise als Laserscanner oder optischer Scanner ausgebildet sein kann,
ein Laserscanner oder eine Kamera zum Erfassen der räumlichen Maße der Waren, ein
RFID-Lesegerät und/oder einen sogenannten Tunnelscanner. Ein solcher Tunnelscanner
umfasst einen Tunnel, in welchem darin befindliche Waren von mehreren, insbesondere
allen Seiten mittels einer dafür vorgesehenen Scanneranordnung erfasst werden kann.
[0030] Mittels der Ein-Ausgabevorrichtung können Informationen zu den durch die Erfassungsvorrichtung
erfassten Waren ausgegeben werden. Dazu gehören beispielsweise Bezeichnungen der Waren,
die Anzahl und weitere Informationen zu den Waren, deren jeweilige Kaufpreise und/oder
eine Summe der Kaufpreise. Eine Ausgabe der Information ist etwa in Form einer Anzeige
auf einem Bildschirm und/oder in Form eines durch einen Bondrucker ausgedruckten Kassenbons
möglich.
[0031] Für den Transport der Waren von den Warenablagebereich in den Warenentnahmebereich
der Kassensystemanordnung kann eine Transportvorrichtung vorgesehen sein. Alternativ
oder zusätzlich kann jedoch auch ein manueller Transport, beispielsweise durch einen
Kunden oder Kassierer, vorgesehen sein. Eine Transportvorrichtung kann insbesondere
mindestens ein Förderband umfassen, welches darauf befindliche Waren befördert, sobald
es in Bewegung versetzt wird. Insbesondere kann sich die Transportvorrichtung von
dem Warenablagebereich bis in den Warenentnahmebereich erstrecken. Während des Transports
vom Warenablagebereich in den Warenentnahmebereich können die Waren mittels der Transportvorrichtung
der Erfassungsvorrichtung zur Erfassung zugeführt werden, z.B. durch einen Transport
durch den Tunnel einer als Tunnelscanners ausgeführten Erfassungsvorrichtung.
[0032] Das bewegliche Barriereelement der Barrierevorrichtung ist bevorzugt steg- oder stabförmig
ausgebildet, wobei selbstverständlich auch andere Formen möglich sind.
[0033] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren anhand mehrerer Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1A
- eine schematische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Kassensystemanordnung mit
einer Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung und einer Barrierevorrichtung mit einem
beweglichen Barriereelement in einer ersten räumlichen Lage;
- Fig. 1B
- die Kassensystemanordnung aus Fig. 1A mit dem beweglichen Barriereelement in einer
zweiten räumlichen Lage;
- Fig. 2A
- eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Kassensystemanordnung mit
einer Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung und einer Barrierevorrichtung mit einem
beweglichen Barriereelement in einer ersten räumlichen Lage;
- Fig. 2B
- die Kassensystemanordnung aus Fig. 2A mit dem beweglichen Barriereelement in einer
zweiten räumlichen Lage;
- Fig. 3A
- eine schematische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Kassensystemanordnung
mit einer Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung und einer Barrierevorrichtung mit einem
beweglichen Barriereelement in einer ersten räumlichen Lage; und
- Fig. 3B
- die Kassensystemanordnung aus Fig. 3A mit dem beweglichen Barriereelement in einer
zweiten räumlichen Lage;
[0034] Fig. 1A und 1B zeigen in einer schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel
einer Kassensystemanordnung 1, wie sie beispielsweise in Einzelhandels- und/oder Großmärkten
zum Einsatz kommen kann.
[0035] Die Kassensystemanordnung 1 umfasst einen Warenablagebereich 10, auf welchem Waren
W ablegbar sind, sowie einen Warenentnahmebereich 11, aus dem Waren W entnehmbar sind.
Zum Transport der Waren W vom Warenablagebereich 10 in den Warenentnahmebereich 11
umfasst die Kassensystemanordnung 1 eine Transportvorrichtung 15, welche mehrere Förderbänder
150, 151, 152A, 152B aufweist.
[0036] Während des Transports vom Warenablagebereich 10 in den Warenentnahmebereich 11 führt
die Transportvorrichtung 15 die Waren W einer Erfassungsvorrichtung 14 zum Erfassen
der Waren W zu. Vorliegend ist die Erfassungsvorrichtung 14 der Kassensystemanordnung
1 als sogenannter Tunnelscanner ausgeführt, der mehrere, zusammen mit dem Förderband
150 einen Tunnel 141 bildende, das Förderband 150 überspannende Brücken 142 umfasst.
An den vorliegend zwei Brücken 142 sowie zwischen den im Bereich des Tunnels 141 angrenzenden
Förderbändern 150, 151 sind mehrere Scannerelemente 140 angeordnet, welche in an sich
bekannter Weise mittels der Förderbänder 150, 151 durch den Tunnelscanner 14 beförderte
Waren W erfassen können. Durch den Einsatz eines Tunnelscanners 14 können Waren W
vollautomatisch erfasst werden, so dass es möglich ist, auf den Einsatz eines Kassierers
zu verzichten. Daher kann die Kassensystemanordnung 1 insbesondere auch als Selbstbedienungskasse
verwendet werden, bei der Kunden Waren W auf den Warenablagebereich 10 ablegen, welche
daraufhin automatisch durch den Tunnelscanner 14 erfasst und durch die Transportvorrichtung
15 in den Warenentnahmebereich 11 transportiert werden. Dort kann der Kunde die erfassten
Waren W entnehmen und eine Bezahlung der Waren W veranlassen.
[0037] Der Warenentnahmebereich 11 der Kassensystemanordnung 1 ist einen ersten Teilbereich
110A und einen zweiten Teilbereich 110B unterteilt. Dies erfolgt mittels einer Barrierevorrichtung
12, welche ein unbewegliches Barriereelement 120 und ein bewegliches Barriereelement
121 umfasst. Beide Barriereelemente 120, 121 haben eine im Wesentlichen längliche
und flache Form und sind an ihren kurzen Seiten über ein Schwenkgelenk 123, beispielsweise
ein Scharnier, miteinander verbunden. Das unbewegliche Barriereelement erstreckt sich
dabei im Wesentlichen parallel zu einer vom Warenablagebereich 10 zum Warenentnahmebereich
11 gerichteten Vorschubrichtung V der Transportvorrichtung 15 und bildet zusammen
mit den beiden sich in den Warenentnahmebereich 11 erstreckenden Förderbändern 152A,
152B und einer den Warenentnahmebereich 11 einfassenden Begrenzung 111 die zwei auch
als Packmulden bezeichneten Teilbereiche 110A, 110B der Warenentnahmebereichs 11.
Vorliegend haben die beiden Teilbereiche 110A, 110B des Warenentnahmebereichs 11 im
Wesentlichen dieselbe Form und Größe doch selbstverständlich könnten die Teilbereiche
110A, 110B auch unterschiedlich ausgeführt werden.
[0038] Zwischen dem Förderband 151, welches die Waren W von dem Tunnelscanner 14 hin zu
dem Warenentnahmebereich 11 transportiert, und den sich in den Teilbereichen 110A,
110B des Warenentnahmebereichs 11 erstreckenden Förderbändern, 152A, 152B ist eine
Schräge 153 angeordnet, über welcher das bewegliche Barriereelement 121 zwischen einer
in Fig. 1A gezeigten ersten räumlichen Lage und einer in Fig. 1B gezeigten zweiten
räumlichen Lage verschwenkbar ist. Die Schwenkbewegung des beweglichen Barriereelements
121 erfolgt dabei um eine durch das Schwenkgelenk 123 gebildete erste Schwenkachse
S1. Die erste Schwenkachse S1 erstreckt sich vertikal bezüglich eines ebenen Untergrundes,
auf dem die Kassensystemanordnung 1 bestimmungsgemäß angeordnet ist.
[0039] In der zweiten räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements 121 stößt ein von
dem Schwenkgelenk 123 abgewandter Endabschnitt des beweglichen Barriereelements 121
an eine erste Kante 112A der Begrenzung 111 des Warenentnahmebereichs 11 und verschließt
so den ersten Teilbereich 110A für einlaufende Waren W. In der ersten räumlichen Lage
des beweglichen Barriereelements 121 stößt dessen dem Schwenkgelenk 123 abgewandter
Endabschnitt an eine zweite Kante 112B der Begrenzung 111 des Warenentnahmebereichs
11 und verschließt so den zweiten Teilbereich 110A für einlaufende Waren W. Zwischen
den beiden Kanten 112A, 112B erstreckt sich der Eingang des Warenentnahmebereichs
11 für einlaufende Waren W.
[0040] Abhängig von der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements 121 werden Waren
W, welche von der Transportvorrichtung 15 entlang der Vorschubrichtung V transportiert
werden, entweder in den ersten Teilbereich 110A oder in den zweiten Teilbereich 110B
des Warenentnahmebereichs 11 geleitet, wobei sie an einer Seitenfläche des beweglichen
Barriereelements entlanggleiten können. Dadurch ist es möglich, dass ein erster Kunde
gemäß Fig. 1B im ersten Teilbereich 110A des Warenentnahmebereichs 11 befindliche
Waren W, die er zuvor gemäß Fig. 1A auf den Warenablagebereich 10 abgelegt hat und
die daraufhin durch die Transportvorrichtung 15 in den ersten Teilbereich 110A des
Warenentnahmebereichs 11 transportiert wurden, entnehmen kann, während ein zweiter
Kunde neue Waren zur Abfertigung durch die Kassensystemanordnung 1 auf den Warenablagebereich
10 ablegen kann, ohne das es zu einer Vermischung der Waren W der beiden Kunden kommt.
[0041] Die Schräge 153 unter den beweglichen Barriereelement 121 kann beispielsweise durch
eine Fläche oder durch mehrere senkrecht zur Vorschubrichtung V angeordnete, drehbare
Walzen gebildet werden, wobei die Waren W durch die Gravitation entlang der Vorschubrichtung
V die Schräge 153 herabgleiten. Alternativ ist es auch möglich, die Schräge 153 in
Form eines Förderbandes auszuführen.
[0042] Zur Eingabe und/oder Ausgabe von Informationen, welche insbesondere einen Bezug zu
einem Kunden und/oder zu dessen Waren W aufweisen können, umfasst die Kassensystemanordnung
1 eine nachfolgend als Ein-Ausgabevorrichtung 13 bezeichnete Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung,
welche vorliegend einen Bildschirm 130 umfasst.
[0043] Beispielsweise können auf dem Bildschirm 130 Informationen zur Art, Anzahl und zu
den Preisen der durch den Tunnelscanner 14 erfassten Waren W angezeigt werden. Ferner
können beispielsweise Empfehlungen, Informationen zu ähnlichen Produkten, zu Werbe-
und/oder Rabattaktionen usw. mittels des Bildschirms 130 angezeigt werden.
[0044] Der Bildschirm 130 ist dabei derart über eine als Kopplungselement dienenden Achse
132 mit dem Schwenkgelenk 123 der Barrierevorrichtung 12 verbunden, dass eine Änderung
der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements 121 bezüglich des Warenentnahmebereichs
11 in Form eines Verschwenkens um die erste Schwenkachse S1 eine Änderung der räumlichen
Lage der Ein-Ausgabevorrichtung 13 und damit des Bildschirms 130 bezüglich des Warenentnahmebereichs
11 zur Folge hat.
[0045] Dabei ist die Änderung der räumlichen Lage der Ein-Ausgabevorrichtung 13 derart von
der Änderung der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements 121 abhängig, dass
ein Verschwenken des beweglichen Barriereelements 121 um die erste Schwenkachse S1
in eine bestimmte Richtung ein Verschwenken der Ein-Ausgabevorrichtung 13 um dieselbe
erste Schwenkachse S1 und dieselbe Richtung zur Folge hat. Hierdurch wird erreicht,
dass eine Anzeigefläche 133 des Bildschirms 130 der Ein-Ausgabevorrichtung 13 stets
einem Kunden zugewandt ist, der neben dem Teilbereich 110A, 110B des Warenentnahmebereichs
11 steht, in welchen die mittels der Transportvorrichtung 15 transportierten Waren
W durch das bewegliche Barriereelement 121 geleitet werden, wie anhand der Fig. 1A
und 1B ersichtlich. Ein dem jeweils anderen Teilbereich 110A, 110B des Warenentnahmebereichs
11 zugeordneter Kunde hat derweil keinen oder nur einen erschwerten Einblick auf die
Anzeigefläche 133 des Bildschirms 130, da ihm dieser abgewandt ist.
[0046] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass derjenige Kunde, dessen Waren W aktuell
im Tunnelscanner 14 erfasst werden, diese Erfassung der Waren W auf dem Bildschirm
130 kontrollieren, zusätzliche Informationen entnehmen und/oder Informationen in die
Ein-Ausgabevorrichtung 13 eingeben kann, beispielsweise in Bezug auf einen Bezahlvorgang
zum Bezahlen der erfassten Waren W. Der Bildschirm 130 kann hierzu beispielsweise
als berührungsempfindlicher Bildschirm ausgeführt werden, alternativ oder zusätzlich
kann die Ein-Ausgabevorrichtung 13 auch weitere geeignete Eingabemittel umfassen.
[0047] Das bewegliche Barriereelement 121 ist von der ersten räumlichen Lage gemäß Fig.
1 A in die zweite räumliche Lage gemäß Fig. 1B durch ein Verschwenken um die erste
Schwenkachse S1 gegen den Uhrzeigersinn bewegbar. Eine solche Bewegung führt zu einem
Verschwenken der Ein-Ausgabevorrichtung 13 ebenfalls gegen den Uhrzeigersinn und um
die erste Schwenkachse S1, jedoch um einen Winkel der ungefähr dem zwei- bis dreifachen
des Schwenkwinkels des beweglichen Barriereelements 121 zwischen dessen ersten und
zweiten räumlichen Lage entspricht. Alternativ könnte selbstverständlich auch vorgesehen
sein, dass ein Verschwenken des beweglichen Barriereelements 121 zu einem Verschwenken
der Ein-Ausgabevorrichtung 13 um dieselbe Schwenkachse S1 jedoch im entgegengesetzten
Drehsinn erfolgt. In beiden Fällen kann der Winkel der Schwenkbewegung der Ein-Ausgabevorrichtung
13 dem Winkel der Schwenkbewegung des beweglichen Barriereelements 121 entsprechen
oder ein beliebiges Vielfaches davon darstellen.
[0048] Die Bewegung des beweglichen Barriereelements kann beispielsweise durch manuelles
Betätigen durch einen Kunden und/oder einen Kassierer erfolgen. Alternativ kann die
Bewegung des beweglichen Barriereelements 121 auch mittels eines geeigneten Aktuators,
beispielsweise eines Antriebsmotors, erfolgen, welcher mittels einer Steuervorrichtung
und/oder einer entsprechenden Eingabe eines Kunden/Kassierers angesteuert wird. Die
Betätigung des beweglichen Barriereelements 121 kann auch automatisch erfolgen, beispielsweise
wenn der Tunnelscanner 14 erkennt, dass alle Waren W eines Kunden in einen der Teilbereiche
110A, 110B des Warenentnahmebereichs 11 befördert wurden, oder wenn hierzu vorgesehene
Sensoren einen in Vorschubrichtung V gesehen hinter den Waren W des Kunden angeordneten
Separator, z.B. einen Warentrennstab, erfassen.
[0049] Die Kopplung der Bewegung der Ein-Ausgabevorrichtung 13 an die Bewegung des bewegliche
Barriereelements 121 kann auch mittels einer im oder am Schwenkgelenk 123 oder nahe
des Schwenkgelenks 123 vorgesehenen Vorrichtung, beispielsweise einem Getriebe, realisiert
werden. Alternativ können auch ein oder mehrere Aktuatoren vorgesehen sein, welche
eine Schwenkbewegung der Ein-Ausgabevorrichtung 13 und des beweglichen Barriereelements
121 bewirken.
[0050] Die Fig. 2A und 2B zeigen eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Kassensystemanordnung 1'. Dieses entspricht in weiten Teilen dem Ausführungsbeispiel
der Kassensystemanordnung 1 gemäß Fig. 1A und 1B, wobei gleiche Bezugszeichen einander
entsprechende Komponenten anzeigen, bezüglich deren Beschreibung auf die Beschreibung
des Ausführungsbeispiels der Kassensystemanordnung 1 gemäß der Fig. 1A und 1B verwiesen
wird.
[0051] Im Unterschied zur Kassensystemanordnung 1 gemäß Fig. 1A und 1B ist eine Ein-Ausgabevorrichtung
13' bei der Kassensystemanordnung 1' gemäß Fig. 2A und 2B am beweglichen Barriereelement
121 vorgesehen und vorliegend über eine als Kopplungselement dienende starre Verbindung
134 starr damit verbunden. Daraus folgt, dass ein Verschwenken des beweglichen Barriereelements
121 um die erste Schwenkachse S1 um einen bestimmten Winkel ein Verschwenken der Ein-Ausgabevorrichtung
13' um dieselbe erste Schwenkachse S1 und um denselben Winkel zur Folge hat. Die Ein-Ausgabevorrichtung
13' umfasst einen Bildschirm 130, welcher in Abhängigkeit der Ausrichtung des beweglichen
Barriereelements 121 derart räumlich ausgerichtet ist, das eine in der Fig. 2A und
2B nicht sichtbare Anzeigefläche des Bildschirms 130 entweder einem neben dem ersten
Teilbereich 110A des Warenentnahmebereichs 11 befindlichen ersten Kunden K1 (Fig.
2A) oder einem neben dem zweiten Teilbereich 110B des Warenentnahmebereichs 11 befindlichen
zweiten Kunden K2 (Fig. 2B) zugewandt ist. Hierdurch ist für die Kunden K1, K2 erkennbar,
für welchen der Kunden K1, K2 die auf den Bildschirmen 130 angezeigten Informationen
bestimmt sind und/oder welcher der Kunden K1, K2 aktuell Eingaben mittels der Ein-Ausgabevorrichtung
13' vornehmen kann.
[0052] Durch eine bei der Kassensystemanordnung gemäß Fig. 2A und 2B vorgesehene starre
Verbindung der Ein-Ausgabevorrichtung 13' mit dem beweglichen Barriereelement 121
der Barrierevorrichtung 12 kann eine besonders einfache Kopplung der Bewegung der
Ein-Ausgabevorrichtung 13' an eine Bewegung des beweglichen Barriereelements 121 erreicht
werden.
[0053] Anhand der Fig. 2A und 2B soll nun beispielhaft ein Ablauf der Abfertigung zweier
Kunden K1, K2 erläutert werden.
[0054] Fig. 2A zeigt den ersten Kunden K1 benachbart zu dem ersten Teilbereich 110A des
Warenentnahmebereichs 11, wo er auf die nicht dargestellten, von ihm zuvor auf den
Warenablagebereich 10 abgelegten Waren wartet. Diese werden mittels der Transportvorrichtung
15, welche bei der Kassensystemanordnung 1' auch im Schwenkbereich des beweglichen
Barriereelements 121 ein Förderband 154 aufweist, entlang der Vorschubrichtung V befördert,
wobei sie durch das in seiner ersten räumlichen Lage befindliche bewegliche Barriereelement
121 in den ersten Teilbereich 110A des Warenentnahmebereichs 11 geleitet werden. Dabei
umfasst der Warenentnahmebereich 11 der Kassensystemanordnung 1' in beiden Teilbereichen
110A, 110B jeweils einen Endbereich 113A, 113B, auf welchem sich die durch die Förderbänder
150, 151, 154, 152A, 152B der Transportvorrichtung 15 beförderten Waren sammeln. Während
die Waren des ersten Kunden K1 befördert und dabei durch die als Tunnelscanner 14
ausgeführte Erfassungvorrichtung erfasst werden, kann der erste Kunde K1 beispielsweise
auf der ihm zugewandten Anzeigefläche des Bildschirms 130 Informationen bezüglich
der erfassten Waren einsehen.
[0055] Ein zweiter Kunde K2 kann seine Waren hinter den Waren des ersten Kunden K1 im Warenablagebereich
10 ablegen.
[0056] Sobald alle Waren des ersten Kunden K1 mittels des Tunnelscanners 14 erfasst und
mittels der Transportvorrichtung 15 in den ersten Teilbereich 110A des Warenentnahmebereichs
11 transportiert wurden, wird das bewegliche Barriereelement 121 um die erste Schwenkachse
S1 verschwenkt, bis es sich in seiner zweiten räumlichen Lage befindet (Fig. 2B).
Während nun die Waren des zweiten Kunden K2 erfasst und transportiert werden und der
zweite Kunde K2 beispielsweise Informationen bezüglich der erfassten Waren auf dem
nun ihm zugewandten Bildschirm 130 der Ein-Ausgabevorrichtung 13' einsehen kann, kann
der erste Kunde K1 noch im ersten Teilbereich 110A des Warenentnahmebereichs 11 befindliche
Waren entnehmen.
[0057] Optional kann Personal P (z.B. ein Kassierer) das Auflegen der Waren für die Kunden
K1, K2 übernehmen und/oder die Kassensystemanordnung 1' zumindest teilweise steuern.
[0058] Die Fig. 3A und 3B zeigen in schematischer Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer Kassensystemanordnung 1", welche weitgehend der Kassensystemanordnung 1 gemäß
Fig. 1A und 1B entspricht, wobei gleiche Bezugszeichen einander entsprechende Bauteile
anzeigen, sodass bezüglich deren Beschreibung auf die Beschreibung im Zusammenhang
mit den Fig. 1A und 1B verwiesen wird.
[0059] Die Kassensystemanordnung 1" gemäß Fig. 3A und 3B unterscheidet sich von der Kassensystemanordnung
1 gemäß Fig. 1A und 1B durch die konkrete Ausführung der Ein-Ausgabevorrichtung 13"
und die Kopplung deren Bewegung an eine Bewegung des beweglichen Barriereelements
121.
[0060] Vorliegend umfasst die Ein-Ausgabevorrichtung 13" einen Bonddrucker 131. Diese ist
am Ende des Warenentnahmebereichs 11 angeordnet, und zwar dort, wo das unbewegliche
Barriereelement 120 auf die Begrenzung 11 des Warenentnahmebereichs 11 stößt. Ein
Verschwenken des beweglichen Barriereelements 121 um die erste Schwenkachse S1 führt
mittels einer geeigneten, hier nicht dargestellten Kopplungseinrichtung zu einem Verschwenken
der Ein-Ausgabevorrichtung 13" um eine zweite Schwenkachse S2 um im Wesentlichen den
gleichen Winkel, jedoch im entgegengesetzten Drehsinn. Sobald also alle Waren eines
Kunden erfasst und in einem der Teilbereiche 110A, 110B des Warenentnahmebereichs
11 transportiert wurden und/oder der dem Kunden zugeordnete Teilbereich 110A, 110B
durch das bewegliche Barriereelement 121 verschlossen wurde, kann mittels des Bondruckers
131 ein Bon ausgestellt werden, der bei einem darauf folgenden Bezahlvorgang verwendet
werden oder als Quittung zu einem bereits zuvor erfolgten Bezahlvorgangs dienen kann.
[0061] Durch die dargestellte Abhängigkeit der Änderung der räumlichen Lage der Ein-Ausgabevorrichtung
13" von der Änderung der räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements 121 wird
ein durch den Bondrucker 131 bereitgestellter Bon stets eindeutig, dass heißt für
Kunden klar zu erkennen, gerade demjenigen Kunden zugeordnet, mit dem und/oder mit
dessen Waren die auf dem Bon angegebenen Informationen in Bezug stehen. Ein dem jeweils
anderen Teilbereich 110A, 110B des Warenentnahmebereichs 11 zugeordneter Kunde hat
durch die räumliche Lage der Ein-Ausgabevorrichtung 13 mit dem Bondrucker 131 keinen
Zugriff auf einen ausgegebenen Bon.
[0062] Es ist allgemein auch möglich, dass die Änderung der räumlichen Lage des beweglichen
Barriereelements 121 durch einen Kunden oder durch Personal bewirkt wird, z.B. durch
ein manuelles Verstellen oder mittels einer entsprechenden Eingabe an eine Steuervorrichtung.
Als eine derartige Eingabe kann beispielsweise die Entnahme eines durch den Bondrucker
131 (oder einen anderen Bondrucker) bereitgestellten Bons z.B. durch den Kunden dienen.
In Abhängigkeit von der Lageänderung des beweglichen Barriereelements 121 ändert daraufhin
auch die Ein-Ausgabevorrichtung 13 seine räumliche Lage und damit auch der Bondrucker
131.
[0063] Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausgestaltung nicht auf die vorstehend dargestellten
Ausführungsbeispiele, die lediglich beispielhaft zu verstehen sind. So kommt es beispielsweise
nicht darauf an, in welcher Form die Erfassungsvorrichtung 14 ausgeführt ist, die
Darstellung in den Ausführungsbeispielen als Tunnelscanner ist daher lediglich beispielhaft
zu verstehen. Auch kann die Kassensystemanordnung 1, 1', 1" zusätzliche weitere Ein-Ausgabevorrichtungen,
z.B. mit weiteren Kundenbildschirmen, aufweisen, deren räumliche Lage nicht veränderbar
ist.
Bezugszeichenliste
[0064]
- 1, 1', 1"
- Kassensystemanordnung
- 10
- Warenablagebereich
- 11
- Warenentnahmebereich
- 110A
- erster Teilbereich
- 110B
- zweiter Teilbereich
- 111
- Begrenzung
- 112A, 112B
- Kante
- 113A, 113B
- Endbereich
- 12
- Barrierevorrichtung
- 120
- unbewegliches Barriereelement
- 121
- bewegliches Barriereelement
- 123
- Schwenkgelenk
- 13, 13', 13"
- Ein-Ausgabevorrichtung
- 130
- Bildschirm
- 131
- Bondrucker
- 132
- Achse
- 133
- Anzeigefläche
- 134
- starre Verbindung
- 14
- Erfassungvorrichtung
- 140
- Scannerelement
- 141
- Tunnel
- 142
- Brücke
- 15
- Transportvorrichtung
- 150,151,152A,152B, 154
- Förderband
- 153
- Schräge, Brücke
- 15
- Transportvorrichtung
- 150,151,152A,152B
- Förderband
- 153
- Schräge
- 154
- Förderband
- K1, K2
- Kunde
- P
- Personal
- S1
- erste Schwenkachse
- S2
- zweite Schwenkachse
- V
- Vorschubrichtung
- W
- Waren
1. Kassensystemanordnung mit:
- einem Warenablagebereich (10), auf dem Waren (W) ablegbar sind,
- einem Warenentnahmebereich (11), aus dem darin befindliche Waren (W) entnehmbar
sind, wobei Waren (W) von dem Warenablagebereich (10) in den Warenentnahmebereich
(11) transportierbar sind,
- einer Barrierevorrichtung (12), die den Warenentnahmebereich (11) zumindest in einen
ersten und einen zweiten Teilbereich (110A, 110B) unterteilt, und zumindest ein bewegliches
Barriereelement (121) umfasst, das bezüglich des Warenentnahmebereichs (11) wahlweise
zumindest in eine erste räumliche Lage, in der von dem Warenablagebereich (10) in
den Warenentnahmebereich (11) transportierte Waren (W) in den ersten Teilbereich (110A)
des Warenentnahmebereichs (11) geleitet werden, und in eine zweite räumliche Lage,
in der von dem Warenablagebereich (10) in den Warenentnahmebereich (11) transportierte
Waren (W) in den zweiten Teilbereich (110B) des Warenentnahmebereichs (11) geleitet
werden, bringbar ist, und
- mindestens einer Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung (13, 13', 13") zur Eingabe
und/oder Ausgabe von Informationen,
gekennzeichnet durch
eine Kopplungseinrichtung, welche dazu ausgebildet ist, die räumliche Lage der Eingabe-
und/oder Ausgabevorrichtung (13, 13', 13") in Abhängigkeit von einer Änderung der
räumlichen Lage des beweglichen Barriereelements (121) der Barrierevorrichtung (12)
zu verändern.
2. Kassensystemanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mittels der Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung (13, 13', 13") eingebbaren und/oder
ausgebbaren Informationen warenbezogene Informationen umfassen.
3. Kassensystemanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung (13, 13', 13") mindestens eines von einem
Bildschirm (130), einem Bondrucker (131) und/oder einem Bezahlterminal umfasst.
4. Kassensystemanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Barriereelement (121) um eine Schwenkachse (S1, S2) schwenkbar an
der Kassensystemanordnung (1) angeordnet ist.
5. Kassensystemanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung (13, 13') an der Schwenkachse (S1) des beweglichen
Barriereelements angeordnet ist.
6. Kassensystemanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung (13') an dem beweglichen Barriereelement
(121) befestigt ist.
7. Kassensystemanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung (13") beabstandet zu dem beweglichen Barriereelement
(121) angeordnet ist.
8. Kassensystemanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinrichtung elektrische und/oder mechanische Kopplungselemente (132,
134) umfasst.
9. Kassensystemanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung ausgebildet ist, eine Bewegung der Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung
(13, 13') derart an eine Bewegung des beweglichen Barriereelements (121) zu koppeln,
dass sich die Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung (13, 13') gleichgerichtet mit dem
beweglichen Barriereelement (121) bewegt.
10. Kassensystemanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung ausgebildet ist, eine Bewegung der Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung
(13") derart an eine Bewegung des beweglichen Barriereelements (121) zu koppeln, dass
sich die Eingabe- und/oder Ausgabevorrichtung (13") entgegengesetzt zu dem beweglichen
Barriereelement (121) bewegt.
11. Kassensystemanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Barrierevorrichtung (12) einen Antriebsmotor umfasst, mittels welchem die räumliche
Lage des beweglichen Barriereelements (121) und/oder die räumliche Lage der Eingabe-
und/oder Ausgabevorrichtung (13, 13', 13") veränderbar ist.
12. Kassensystemanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zum Erfassen von auf dem Warenablagebereich (10) abgelegten Waren (W) ausgebildete
und vorgesehene Erfassungsvorrichtung (14).
13. Kassensystemanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsvorrichtung (14) mindestens eines von einem Barcodescanner, einem Laserscanner,
einen Tunnelscanner und einem RFID-Lesegerät umfasst.
14. Kassensystemanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zum Transport von Waren (W) aus dem Warenablagebereich (10) in den Warenentnahmebereich
(11) ausgebildete und vorgesehene Transportvorrichtung (15).
15. Kassensystemanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (15) mindestens ein Förderband (150, 151, 152A, 152B, 154)
umfasst, auf und mittels welchem Waren (W) transportiert werden können.
16. Kassensystemanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Barriereelement (121) der Barrierevorrichtung (12) steg- oder stabförmig
ausgebildet ist.