[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Halteelement zum Halten von Spülgut in einer
Spülgutaufnahme einer Geschirrspülmaschine. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung
eine Anordnung zum Halten von Spülgut in einer Spülgutaufnahme. Des Weiteren betrifft
die vorliegende Erfindung eine Spülgutaufnahme für eine Geschirrspülmaschine.
[0002] Um Spülgut wie beispielsweise Geschirr, Gläser oder Besteck in einer Geschirrspülmaschine,
insbesondere einer Haushaltsgeschirrspülmaschine, zu reinigen, werden viele verschiedene
Elemente angeboten, die eine Lagerung des Spülguts in einer Spülgutaufnahme der Geschirrspülmaschine
erleichtern sollen. Häufig ist die Funktion dieser Elemente einem Benutzer der Geschirrspülmaschine
auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Auch kann es notwendig sein, bestimmte Einsätze
nach der Verwendung wieder aus der Spülgutaufnahme zu entfernen, um die Verwendung
von anderen Elementen zu ermöglichen.
[0003] Aus der Druckschrift
DE 197 36 793 A1 ist beispielsweise ein Geschirrkorb für eine Geschirrspülmaschine bekannt, in den
für unterschiedliches Spülgut, wie beispielsweise Besteck, Geschirr und dergleichen,
angepasste Einsätze einsetzbar sind. Die Einsätze haben einheitlich große Stellflächen
mit einer Basisbreite und einer Basistiefe. Der Geschirrkorb bildet eine rechteckige
Aufnahmefläche für die Einsätze, wobei eine Breite einem x-fachen der Basisbreite
und eine Tiefe einem y-fachen der Basistiefe der Einsätze entsprechen. Die Einsätze
können derart ausgebildet sein, dass beispielsweise eine unterbrochene schräge Abstellfläche
für Tassen oder ähnlichem gebildet wird. Dies kann beispielsweise über Stegabschnitte
erreicht werden, welche bevorzugt gegenüber einer Schmalseite des Einsatzes geneigt
sind.
[0004] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein
verbessertes Halteelement zum Halten von Spülgut, eine verbesserte Anordnung zum Halten
von Spülgut sowie eine verbesserte Spülgutaufnahme bereitzustellen.
[0005] Demgemäß wird Halteelement zum Halten von Spülgut in einer Spülgutaufnahme einer
Geschirrspülmaschine, mit zumindest drei Stegen, welche zum Bilden einer geschlossenen
mehreckigen Form miteinander verbunden sind, und einer Lagereinrichtung, mittels welcher
das Halteelement an einer korrespondierenden Lagereinrichtung um eine Schwenkachse
schwenkbar anbringbar ist, vorgeschlagen.
[0006] Vorteilhaft kann ein Halteelement unterschiedliches Spülgut, wie beispielsweise Teller,
Schüsseln, Gläser und ähnliches, stabil in einer Spülgutaufnahme halten. Durch die
mehreckige Form kann eine Vielseitigkeit des Halteelements erhöht werden. Insbesondere
kann die Form des Halteelements derart gewählt werden, dass das Halteelement bei einer
Verwendung in einer Spülgutaufnahme verschiedene Auflageflächen mit jeweils verschiedenen
Eigenschaften bereitstellt. Beispielsweise können die zumindest drei Stege derart
zu einer mehreckigen geschlossenen Form verbunden sein, dass die jeweiligen Seitenkanten
Auflageflächen mit unterschiedlichen Steigungswinkeln bereitstellen. Vorteilhaft kann
das Halteelement je nach zu haltenden Spülgut um die Schwenkachse geschwenkt werden,
so dass eine für das zu haltende Spülgut passende Auflagefläche wählbar ist. Dies
erlaubt zusätzlich, dass eine Anzahl von Halterungen, die benötigt werden, um ein
beliebiges Spülgut angemessen in einer Spülgutaufnahme zu halten, reduziert werden
kann. Dies erhöht einen Komfort für einen Benutzer.
[0007] Gemäß einer Ausführungsform ist die Lagereinrichtung durch eine Aussparung und die
korrespondierende Lagereinrichtung durch ein Achsenelement gebildet, wobei die Aussparung
auf das Achsenelement aufsteckbar ist und/oder das Achsenelement durch sie hindurchsteckbar
ist.
[0008] Die Aussparung kann insbesondere eine Bohrung sein und/oder eine runde Form haben.
Insbesondere kann die Lagereinrichtung beziehungsweise die Aussparung derart gebildet
sein, dass das Halteelement auf die korrespondierende Lagereinrichtung aufgeclipst
werden kann. Alternativ kann die korrespondierende Lagereinrichtung durch die Aussparung
hindurch gesteckt beziehungsweise aufgefädelt werden. Vorteilhaft können beispielsweise
mehrere Halteelemente auf ein und dieselbe korrespondierende Lagereinrichtung aufgesteckt
sein. Dies erlaubt, dass mehrere Halteelemente um ein und dieselbe Schwenkachse schwenkbar
anbringbar sind.
[0009] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Lagereinrichtung in einem Bereich einer
Ecke des Halteelements angeordnet.
[0010] Insbesondere bedeutet "in einem Bereich einer Ecke", dass diese Ecke bei einem Schwenken
des Halteelements um die Schwenkachse nur einen geringen Weg zurücklegt. Das heißt,
dass sie mehr oder weniger ortsfest bleibt. Insbesondere kann die Lagereinrichtung
in einem der zumindest drei Stege angeordnet sein beziehungsweise an einem der zumindest
drei Stege angeordnet sein. Die Lagereinrichtung kann beispielsweise eine Bohrung
sein.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausführungsform hat das Halteelement eine dreieckige Form, wobei
ein Winkel zwischen einem ersten Steg und einem zweiten Steg spitzer als ein Winkel
zwischen dem ersten Steg und einem dritten Steg ist.
[0012] Insbesondere hat das Halteelement die Form eines Dreiecks mit einem spitzen Winkel.
Durch die dreieckige Form wird zumindest eine schräge Auflagefläche ermöglicht, die
dazu eingerichtet ist, dass ein Spülgut schräg an die Auflagefläche angestellt werden
kann, wodurch ein besseres Reinigungs- und Trocknungsergebnis erzielt wird.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind der zweite Steg und der dritte Steg in
einem Winkel zwischen 70° und 110° miteinander verbunden.
[0014] Insbesondere kann der Winkel zwischen 80° und 100°, bevorzugt zwischen 85° und 95°,
noch bevorzugter 90°, sein. Das Halteelement kann insbesondere die Form eines rechtwinkeligen
Dreiecks mit einem spitzen Winkel aufweisen. Insbesondere kann der erste Steg gegenüber
dem rechten Winkel angeordnet sein. Das heißt, der erste Steg entspricht der Hypotenuse
des rechtwinkligen Dreiecks, während der zweite und dritte Steg den Katheten des rechtwinkeligen
Dreiecks entsprechen. Die Form eines rechtwinkeligen Dreiecks ermöglicht es auf einfache
Art und Weise, dass eine Anstellfläche durch einfaches Schwenken des Halteelements
um eine Schwenkachse verschieden steile Auflageflächen bereitstellt.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform erstreckt sich die Form des Halteelements in
einer Ebene, die senkrecht zu der Schwenkachse ist, um welche das Halteelement schwenkbar
ist.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist das Halteelement an einer Ecke eine Einkerbung
auf, die dazu eingerichtet ist, einen Stiel eines Stielglases aufzunehmen.
[0017] Insbesondere kann die Einkerbung in einer Breiten eines Steges angeordnet sein. Beispielsweise
kann die Einkerbung eine bogenförmige Einkerbung sein. Die Einkerbung kann ermöglichen,
dass beispielsweise ein Stielglas mit dem Halteelement in einer schrägen Position
in einer Spülgutaufnahme gehalten werden kann. Dazu kann das Halteelement um die Schwenkachse
geschwenkt werden, so dass die Ecke, die die Einkerbung aufweist, nach oben gerichtet
ist, so dass der Stiel des Stielglases in die Einkerbung aufgenommen werden kann.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist einer der zumindest drei Stege in seiner
Breite eine Einschnürung zur Aufnahme von Spülgut auf, die sich zumindest teilweise
entlang einer Länge des Stegs erstreckt.
[0019] Die Einschnürung kann beispielsweise bogenförmig oder trapezförmig sein. Insbesondere
erlaubt die Einschnürung, dass das Spülgut seitlich schräg gegen das Halteelement
angelehnt werden kann. Das heißt, das Spülgut kann schräg zu der Erstreckungseben
der Form des Halteelements stehen. Dadurch wird eine größere Variabilität des Halteelements
ermöglicht. Insbesondere können dadurch Teller schräg von der Seite gegen das Halteelement
gelagert werden.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist ein weiterer der zumindest drei Stege
in seiner Breite eine weitere Einschnürung auf, die sich zumindest teilweise entlang
einer Länge des weiteren der zumindest drei Stege erstreckt, wobei die weitere Einschnürung
in Breitenrichtung an einer Seite des weiteren der zumindest drei Stege angeordnet
ist, die der Seite gegenüberliegt, an der die Einschnürung des einen der zumindest
drei Stege angeordnet ist.
[0021] Insbesondere können sich die Einschnürung und die weitere Einschnürung in einer Form
gleichen. Die weitere Einschnürung ermöglicht es, dass von beiden Seiten schräg an
das Halteelement Spülgut angelehnt werden kann. Dadurch kann beispielsweise in einer
ersten Position und in einer zweiten Position Spülgut an das Halteelement angelagert
werden, wobei die zweite Position durch Schwenken aus der ersten Position erreicht
wird. Die Einschnürung und/oder die weitere Einschnürung können an einer Langseite
des entsprechenden Stegs angeordnet sein.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die zumindest drei Stege als ein einstückiges
Spritzgussbauteil gefertigt und/oder ist die Form des Halteelements als ein einstückiges
Spritzgussbauteil gefertigt.
[0023] Die Herstellung des Halteelements aus Spritzgussbauteilen ermöglicht eine einfache
und günstige Herstellung des Halteelements. Bevorzugt kann das Halteelement aus einem
Kunststoffmaterial hergestellt sein. Alternativ kann das Halteelement aus Metall hergestellt
werden.
[0024] Des Weiteren wird eine Anordnung zum Halten von Spülgut in einer Spülgutaufnahme,
mit einem voranstehend beschriebenen Halteelement und einer korrespondierenden Lagereinrichtung
vorgeschlagen, wobei das Halteelement derart an der korrespondierenden Lagereinrichtung
befestigt ist, dass das Halteelement, wenn es in der Spülgutaufnahme eingesetzt ist,
zwischen einem ersten Zustand, in welchem das Halteelement eine schräge Ablage für
das Spülgut bildet, und einem zweiten Zustand schwenkbar ist, in welchem das Halteelement
zum Halten eines Stieles eines Stielglases eingerichtet ist.
[0025] Beispielsweise kann die korrespondierende Lagereinrichtung Bestandteil einer Spülgutaufnahme
sein. Alternativ kann die korrespondierende Lagereinrichtung eine von der Spülgutaufnahme
unabhängige korrespondierende Lagereinrichtung (Separatteil) sein. Bevorzugt kann
in diesem Fall die Anordnung ferner eine Halteeinrichtung aufweisen, mittels derer
die Anordnung an beziehungsweise in einer Spülgutaufnahme befestigbar ist.
[0026] Insbesondere kann in dem ersten Zustand ein Winkel zwischen einem zweiten Steg und
der dritten Steg des Halteelements bei einer Verwendung der Anordnung in einer Spülgutaufnahme
nach oben zeigen. Ferner kann ein erster Steg des Halteelements in einem zweiten Zustand
bei einer Verwendung der Anordnung in einer Spülgutaufnahme schräg zu einer Bodenfläche
der Spülgutaufnahme verlaufen.
[0027] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist zumindest ein weiteres Halteelemente an
der korrespondierenden Lagereinrichtung befestigt, wobei eine jeweilige Erstreckungsebene
des Halteelements und des zumindest einen weiteren Halteelements parallel zueinander
sind.
[0028] Bevorzugt sind mehrere Halteelemente parallel nebeneinander angeordnet. Dies ermöglicht
eine besonders flexible Nutzung der Anordnung. Beispielsweise können Teller zwischen
den parallel angeordneten Halteelementen gelagert werden. Ferner kann durch ein Schwenken
von beispielsweise jedem zweiten Halteelement der Anordnung ermöglicht werden, dass
größere beziehungsweise tiefere Spülgüter wie beispielsweise Schüsseln zwischen den
Halteelementen gelagert werden können. Dadurch kann eine flexible Nutzung der Anordnung
ermöglicht werden.
[0029] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind das Halteelement und das zumindest eine
weitere Halteelement unabhängig voneinander um eine Schwenkachse der korrespondierenden
Lagereinrichtung schwenkbar.
[0030] Der Ausdruck "unabhängig voneinander" bedeutet insbesondere, dass ein jeweiliges
Halteelement geschwenkt werden kann, ohne dass dadurch ein weiteres Halteelement beeinflusst
wird. Dies ermöglicht, dass die Anordnung flexibler auf das zu spülende Spülgut eingestellt
werden kann.
[0031] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die korrespondierende Lagereinrichtung ein
Rahmenelement der Spülgutaufnahme.
[0032] Insbesondere kann das Rahmenelement ein an einer Bodenfläche der Spülgutaufnahme
oder an einer seitlichen Fläche der Spülgutaufnahme angeordnet sein. Beispielsweise
kann das Rahmenelement ein Draht sein, der einen Teil einer Korbfläche der Spülgutaufnahme
bildet. Ferner können einzelne Halteelemente an dem Rahmenelement befestigt und wieder
gelöst werden, je nachdem ob eine größere Fläche in der Spülgutaufnahme für sperriges
Spülgut benötigt wird.
[0033] Ferner wird eine Spülgutaufnahme für eine Geschirrspülmaschine, mit einem Rahmenelement
vorgeschlagen, wobei das Rahmenelement als korrespondierende Lagereinrichtung für
ein voranstehend beschriebenes Halteelement oder für eine voranstehend beschriebene
Anordnung eingerichtet ist.
[0034] Insbesondere kann das Rahmenelement Teil einer Seitenfläche und/oder einer Bodenfläche
der Spülgutaufnahme sein.
[0035] Insbesondere ist die Geschirrspülmaschine eine Haushaltsgeschirrspülmaschine.
[0036] Weitere mögliche Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte
Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen
Merkmale oder Ausführungsformen. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen
oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der Erfindung hinzufügen.
[0037] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die beigelegten Figuren näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt schematische perspektivische Ansicht einer Haushaltsgeschirrspülmaschine;
- Fig. 2 bis Fig.4
- zeigen verschiedene Ansichten einer Ausführungsform des Halteelements;
- Fig. 5
- zeigt eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des Halteelements;
- Fig. 6 bis Fig. 8
- zeigen schematische Ansichten einer Ausführungsform einer Anordnung; und
- Fig. 9 und Fig. 10
- zeigen Ausführungsformen einer Spülgutaufnahme mit einer Anordnung.
[0038] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
[0039] Die Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Haushaltsgeschirrspülmaschine
1. Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 weist einen Spülbehälter 2 auf, der durch eine
Tür 3, insbesondere wasserdicht, verschließbar ist. Der Spülbehälter 2 ist vorzugsweise
quaderförmig. Der Spülbehälter 2 und die Tür 3 können eine Spülkammer 4 zum Spülen
von Spülgut bilden.
[0040] Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 weist weiterhin zumindest eine Spülgutaufnahme
5 auf. Insbesondere können mehrere Spülgutaufnahmen 5 vorgesehen sein, wobei jeweils
eine der mehreren Spülgutaufnahmen 5 ein Unterkorb oder ein Oberkorb der Haushaltsgeschirrspülmaschine
1 ist. Die mehreren Spülgutaufnahmen 5 sind vorzugsweise übereinander in dem Spülbehälter
2 angeordnet. Insbesondere ist jeder Spülgutaufnahme 5 eine Führungseinrichtung 6
zugeordnet. Mit Hilfe der Führungseinrichtung 6 ist die jeweilige Spülgutaufnahme
5 in den Spülbehälter 2 hinein (Einschubrichtung E) oder aus diesem heraus verlagerbar.
[0041] Fig. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Halteelements 7. Das Halteelement
7 weist eine dreieckige geschlossene Form auf, die aus drei Stegen 8, 9, 10 gebildet
ist. Jeder Steg 8, 9, 10 weist eine rechteckige Grundfläche G mit einer Breite B und
einer Länge L (Fig. 4) sowie eine Dicke D auf. Insbesondere können die Stege 8, 9,
10 jeweils die gleiche Dicke d aufweisen. Alternativ können die Stege 8, 9, 10 auch
verschiedene Dicken D haben. Ferner können alle Stege 8, 9, 10 die gleiche Breite
B haben. Allerdings können die Stege 8, 9, 10 auch verschiedene Breiten aufweisen.
[0042] Das Halteelement 7 hat die Form eines rechtwinkeligen Dreiecks, wobei der Steg 8
einem Winkel γ gegenüberliegt. Bevorzugt kann der Winkel γ ein rechter Winkel sein.
Das heißt, der Steg 8 bildet die Hypotenuse des rechtwinkeligen Dreiecks des Halteelements
7. Der Winkel α ist kleiner und damit spitzer als der Winkelβ, wobei der Winkel α
zwischen dem Steg 8 und dem Steg 9 gebildet ist. Der Winkel β ist zwischen dem Steg
8 und dem Steg 10 gebildet ist. Mit anderen Worten hat das Halteelement 7 die Form
eines spitzwinkeligen Dreiecks.
[0043] In einem Bereich, in dem der Steg 8 mit dem Steg 10 verbunden ist, ist eine Lagereinrichtung
11 gebildet. Die Lagereinrichtung 11 weist eine runde Aussparung auf, die beispielsweise
mittels Bohrens, gebildet ist. Alternativ kann die Aussparung, wenn die Stege 8, 9,
10 und/oder das Halteelement 7 ein Spritzgussbauteil ist, bereits in dem Spritzgusswerkzeug
vorgesehen sein. Mittel der Lagereinrichtung 11 kann das Halteelement 7 an einer korrespondierenden
Lagereinrichtung 19 (Fig. 6), beispielsweise einem Achsenelement, angebracht werden,
wodurch das Halteelement 7 um eine Schwenkachse S (Fig. 3) geschwenkt werden kann.
Die Lagereinrichtung 11 des Halteelements 7 kann insbesondere dazu eingerichtet sein,
auf eine korrespondierende Lagereinrichtung aufgefädelt zu werden. Das heißt, die
korrespondierende Lagereinrichtung 19 kann durch die Lagereinrichtung 11 hindurchgesteckt
werden.
[0044] Fig. 3 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht des Halteelements 7. Bei der
in der Fig. 3 gezeigten Ansicht des Halteelements 7 liegt die Lagereinrichtung 11
in der hinteren, unteren Ecke. Wird das Halteelement 7 an einer korrespondierenden
Lagereinrichtung 19 angebracht, so kann es um die Schwenkachse S geschwenkt werden.
Eine Erstreckungsebene H der dreieckigen Form des Halteelements 7 verläuft senkrecht
zu der Schwenkachse S. Das Halteelement 7 hat eine ebene Form. Das heißt, die Projektion
des Halteelements 7 auf einen der Stege 8, 9, 10 weist eine Fläche auf, die zu der
Grundfläche G der Stege 8, 9, 10 korrespondiert.
[0045] Das Halteelement 7 weist an seiner Ecke, die den spitzen Winkel α bildet, das heißt
die Ecke zwischen Steg 8 und 9, eine Einkerbung 12 auf. Insbesondere kann die Einkerbung
12 dazu eingerichtet sein, einen Stiel 17 (Fig. 6) eines Stielglases 16, wie beispielsweise
eines Weinglases, aufzunehmen.
[0046] Ferner weist der Steg 8 weist eine Einschnürung 13 auf, welche sich entlang einer
Langseite des Stegs 8 erstreckt. Die Einschnürung 13 kann eine trapezförmige Form
aufweisen. Alternativ kann die Einschnürung auch bogenförmig sein. Ferner kann der
Steg 9 eine weitere Einschnürung 14 aufweisen. Bevorzugt ist die weitere Einschnürung
14 an einer der Einschnürung 13 gegenüberliegenden Langseite angeordnet. Allerdings
kann die weitere Einschnürung 14 auch an der gleichen Seite wie die Einschnürung 13
angeordnet sein. Wie die Einschnürung 13 kann auch die weitere Einschnürung 14 eine
trapezförmige oder bogenförmige Form aufweisen. Insbesondere können die Einschnürung
13 und die weitere Einschnürung 14 spiegelsymmetrisch zueinander sein. Alternativ
können sich die Einschnürung 13 und die weitere Einschnürung in der Form und/oder
in der Länge, über die sie sich erstrecken, unterscheiden.
[0047] Fig. 4 zeigt eine schematische Draufsicht auf den Steg 8 (Steg 8 entspricht der Hypotenuse)
des Halteelements 7. Wie in der Fig. 4 zu sehen, reduziert die Einschnürung 13 eine
Breite B des Stegs 8 in etwa um die Hälfte. Insbesondere können die Einschnürung 13
und die weitere Einschnürung 14 die Breite B ihrer jeweiligen Stege 8, 9 um den gleichen
Anteil reduzieren. Alternativ kann die Einschnürung 13 die Breite B des jeweiligen
Stegs 8 stärker reduzieren als die weitere Einschnürung 14 und umgekehrt.
[0048] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Halteelements 7'. Im Unterschied
zu der Ausführungsform nach Fig. 2 weist das Halteelement 7' eine Lagereinrichtung
11' auf, die dazu eingerichtet ist, auf eine korrespondierende Lagereinrichtung aufgeclipst
zu werden. Die Lagereinrichtung 5' weist eine Aussparung, die sowohl einen runden
Abschnitt 20 hat, der als Lager dient, als auch einen Spalt 21, der den runden Abschnitt
20 mit einer Außenseite des Halteelements 7' verbindet. Dies ermöglicht, dass das
Halteelement 7' leicht mit der korrespondierenden Lagereinrichtung (Fig. 6) verbunden
und wieder gelöst werden kann.
[0049] Fig. 6 zeigt eine erste Anordnung 15 mit drei parallel nebeneinander angeordneten
Halteelementen 7a, 7b, 7c und einer korrespondierenden Lagereinrichtung 19. Jedes
der Halteelemente 7a, 7b, 7c entspricht der Ausführungsform nach Fig. 2. Jedes der
Halteelemente 7a, 7b, 7c ist mit einem Achsenelement 19 verbunden, das als korrespondierende
Lagereinrichtung fungiert. Bevorzugt sind die Halteelement 7a, 7b, 7c derart mit dem
Achsenelement 19 verbunden, dass jedes der Halteelemente 7a, 7b, 7c unabhängig von
einem anderen, an dem Achsenelement 19 angebrachten Halteelement 7a, 7b, 7c um das
Achsenelement 19 geschwenkt werden kann. Bei einer Verwendung der Anordnung in einer
Spülgutaufnahme (Fig. 9 und Fig. 10) ist eine Grundfläche G des Stegs 8 in einem ersten
Zustand des Halteelements parallel zu einer Bodenfläche BF (Fig. 9) der Spülgutaufnahme
5. Durch Schwenken um die Schwenkachse S kann jedes der Halteelemente 7a, 7b, 7c von
dem ersten Zustand in einen zweiten Zustand überführt werden. In dem zweiten Zustand
verläuft die Grundfläche G des Stegs 8 schräg zu der Bodenfläche BF der Spülgutaufnahme
5, wenn die Anordnung 15 in der Spülgutaufnahme 5 verwendet wird.
[0050] Um beispielsweise ein Stielglas 16 mit einem Stiel 17 und einem Kelch 18 zu halten,
kann beispielsweise, wie in Fig. 6 gezeigt ist, das Halteelement 7b um die Schwenkachse
S geschwenkt werden. Dadurch wird die Ecke des Halteelements 7b, an der die Einkerbung
12 angeordnet, angehoben. Der Stiel 17 des Stielglases 9 kann in die Einkerbung 12
eingesetzt werden. Dabei wird das Stielglas 16 bevorzugt in einer schrägen Lage mit
dem Kelch 18 nach unten positioniert. Durch die Schrägstellung des Stielglases 16
kann eine Ansammlung von Wasser in einem Fuß des Stielglases 16 vermieden werden.
[0051] In der Fig. 7 ist eine zweite Anordnung mit drei parallel nebeneinander angeordneten
Halteelementen 7a, 7b, 7c und einer korrespondierenden Lagereinrichtung 19 gezeigt.
Alle Halteelemente 7a, 7b, 7c der zweiten Anordnung befinden sich in einem ersten
Zustand. Ein Teller 22 ist zwischen den parallel angeordneten Halteelementen 7b und
7c eingeschoben. Der Teller 22 liegt mit seinem Rand 23 an der Einschnürung 14 des
Stegs 9 des Halteelements 7c und an der Einschnürung 13 des Stegs 8 des Halteelements
7b an. Dies ermöglicht eine schräge und stabile Positionierung des Tellers 13 in der
zweiten Anordnung 15.
[0052] In der Fig. 8 ist eine dritte Anordnung mit drei parallel nebeneinander angeordneten
Halteelementen 7a, 7b, 7c und einer korrespondierenden Lagereinrichtung 19 gezeigt.
Die beiden äußeren Halteelement 7a, 7c der drei Halteelemente 7a, 7b, 7c der dritten
Anordnung 15 befinden sich in einem ersten Zustand, während das mittlere Halteelement
7b um die Schwenkachse S derart geschwenkt ist, dass die Grundfläche G seines Stegs
10 bei einer Verwendung der Anordnung in einer Spülgutaufnahme parallel zu der Bodenfläche
BF (Fig. 9) der Spülgutaufnahme ist 5. Durch diese Konfiguration der dritten Anordnung
15 wird eine Anordnung bereitgestellt, bei der ein Abstand zwischen zwei parallelen
Halteelementen vergrößert ist. Dies ermöglicht, dass auch tiefere Geschirrelemente,
wie beispielsweisen eine Schüssel 24, schräg zwischen zwei parallelen Halteelementen
7a, 7c gehalten werden kann. Ähnlich wie der Teller 22 (Fig. 7) wird die Schüssel
24 zwischen der Einschnürung 13 und der Einschnürung 14 gehalten. In der Fig. 9 ist
eine Spülgutaufnahme 5 mit einer ersten und zweiten Anordnung 15a, 15b gezeigt. Die
Spülgutaufnahme 5 ist in einer Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 angeordnet. Eines der
Rahmenelemente 25 der Spülgutaufnahme 5 ist als korrespondierende Lagereinrichtung
19 ausgebildet. Insbesondere können die erste und/oder zweite Anordnung 15a, 15b zusammenhängende
Anordnungen sein. Das heißt, ein einzelnes Halteelement 7 kann nicht aus der Anordnung
15a, 15b entfernt werden. Dies kann beispielsweise durch eine geschlossene Lagereinrichtung
11 der Ausführungsform nach Fig. 2 gewährleistet werden. Alternativ können die erste
und/oder zweite Anordnung aus einzeln befestigbaren beziehungsweise lösbaren Halteelementen
7' nach Fig. 5 gebildet werden.
[0053] Die erste Anordnung 15a weist fünf parallel angeordnete Halteelemente 7a bis 7e auf,
wobei das erste, dritte und fünfte Halteelement 7a, 7c, 7e in einem zweiten Zustand
sind und jeweils ein Stielglas 16 halten. Abhängig von einem Durchmesser des Kelches
18 des Stielglases 16 auch jedes der Halteelemente 7a bis 7e ein Stielglas 16 halten.
[0054] Die zweite Anordnung 15b weist ebenfalls fünf parallel angeordnete Halteelemente
7a bis 7e auf, wobei alle Halteelemente 7a bis 7e in einem ersten Zustand sind und
jeweils ein Teller 22 zwischen zwei benachbarten Halteelementen 7 angeordnet ist.
[0055] Fig. 10 zeigt eine weitere Spülgutaufnahme 5 mit einer ersten und einer zweiten Anordnung
15a, 15b. Jede der Anordnungen 15a, 15b weist eine Mehrzahl von parallel zueinander
angeordneten Halteelementen 7 auf. Die Anzahl der Halteelemente 7 ist derart gewählt,
dass sich jede der Anordnungen 15a, 15b über eine gesamte Länge LR der Spülgutaufnahme
5 erstrecken. Ferner sind die Anordnungen 15a, 15b so angeordnet, dass ihre jeweiligen
Halteelemente 7 mit ihren jeweiligen Stegen 10 Rücken an Rücken liegen. Hierfür können
insbesondere zwei getrennte Achsenelemente 19a, 19b, wie in der Fig. 10 gezeigt, als
korrespondierende Lagereinrichtungen vorgesehen sein. Bevorzugt sind ein oder mehr
Rahmenelemente 25 der Spülgutaufnahme 5 als Achsenelementen 19 ausgebildet. Alternativ
können die Halteelemente 7 der ersten Anordnung 15a und die Halteelemente 7 der zweiten
Anordnung 15b versetzt zu einander angeordnet sein und dasselbe Achsenelement 19 als
korrespondierende Lagereinrichtung verwenden.
[0056] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde,
ist sie vielfältig modifizierbar.
Verwendete Bezugszeichen
[0057]
- 1
- Haushaltsgeschirrspülmaschine
- 2
- Spülbehälter
- 3
- Tür
- 4
- Spülkammer
- 5
- Spülgutaufnahme
- 6
- Führungseinrichtung
- 7
- Halteelement
- 7'
- Halteelement
- 7a
- Halteelement
- 7b
- Halteelement
- 7c
- Halteelement
- 7d
- Halteelement
- 7e
- Halteelement
- 8
- Steg
- 9
- Steg
- 10
- Steg
- 11
- Lagereinrichtung
- 12
- Einkerbung
- 13
- Einschnürung
- 14
- Einschnürung
- 15
- Anordnung
- 15a
- Anordnung
- 15b
- Anordnung
- 16
- Stielglas
- 17
- Stiel
- 18
- Kelch
- 19
- Korrespondierende Lagereinrichtung
- 19a
- Korrespondierende Lagereinrichtung
- 19b
- Korrespondierende Lagereinrichtung
- 20
- Runder Abschnitt
- 21
- Spalt
- 22
- Teller
- 23
- Rand
- 24
- Schüssel
- 25
- Rahmenelement
- B
- Breite
- BF
- Bodenfläche
- D
- Dicke
- E
- Einschubrichtung
- G
- Grundfläche
- H
- Erstreckungsebene
- L
- Länge
- LR
- Längenrichtung
- S
- Schwenkachse
- α
- Winkel
- β
- Winkel
- γ
- Winkel
1. Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) zum Halten von Spülgut (16; 16, 22; 24)
in einer Spülgutaufnahme (5) einer Geschirrspülmaschine (1), mit zumindest drei Stegen
(8, 9, 10), welche zum Bilden einer geschlossenen mehreckigen Form miteinander verbunden
sind, und einer Lagereinrichtung (11; 11'), mittels welcher das Halteelement (7; 7';
7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) an einer korrespondierenden Lagereinrichtung (19; 19a, 19b)
um eine Schwenkachse (S) schwenkbar anbringbar ist.
2. Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagereinrichtung (11; 11') durch eine Aussparung und die korrespondierende Lagereinrichtung
(19) durch ein Achsenelement gebildet ist, wobei die Aussparung auf das Achsenelement
aufsteckbar ist und/oder das Achsenelement durch sie hindurchsteckbar ist.
3. Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagereinrichtung (19) in einem Bereich einer Ecke des Halteelements (7; 7'; 7a,
7b, 7c; 7a bis 7e) angeordnet ist.
4. Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) eine dreieckige Form hat, wobei ein
Winkel (α) zwischen einem ersten Steg (8) und einem zweiten Steg (9) spitzer als ein
Winkel (β) zwischen dem ersten Steg (8) und einem dritten Steg (10) ist.
5. Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Steg (9) und der dritte Steg (10) in einem Winkel zwischen 70° und 110°
miteinander verbunden ist.
6. Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Form des Halteelements (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) in einer Ebene (H)
erstreckt, die senkrecht zu der Schwenkachse (S) ist, um welche das Halteelement (7;
7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) schwenkbar ist.
7. Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) an einer Ecke eine Einkerbung (12)
aufweist, die dazu eingerichtet ist, einen Stiel (17) eines Stielglases (16) aufzunehmen.
8. Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass einer der zumindest drei Stege (8, 9, 10) in seiner Breite (B) eine Einschnürung
(13, 14) zur Aufnahme von Spülgut (16; 16, 22; 24) aufweist, die sich zumindest teilweise
entlang einer Länge (L) des Stegs (8, 9, 10) erstreckt.
9. Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer der zumindest drei Stege (8, 9, 10) in seiner Breite (B) eine weitere
Einschnürung (13, 14) aufweist, die sich zumindest teilweise entlang einer Länge (14)
des weiteren der zumindest drei Stege (8, 9, 10) erstreckt, wobei die weitere Einschnürung
(13, 14) in Breitenrichtung an einer Seite des weiteren der zumindest drei Stege (8,
9, 10) angeordnet ist, die der Seite gegenüberliegt, an der die Einschnürung (13,
14) des einen der zumindest drei Stege (8, 9, 10) angeordnet ist.
10. Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest drei Stege (8, 9, 10) als ein einstückiges Spritzgussbauteil gefertigt
sind und/oder die Form des Halteelements (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) als ein einstückiges
Spritzgussbauteil gefertigt ist.
11. Anordnung (15, 15a, 15b) zum Halten von Spülgut (16; 16, 22; 24) in einer Spülgutaufnahme
(5), mit einem Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) nach einem der Ansprüche
1 bis 10 und einer korrespondierenden Lagereinrichtung (19; 19a, 19b), wobei das Halteelement
(7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) derart an der korrespondierenden Lagereinrichtung (19)
befestigt ist, dass das Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e), wenn es in der
Spülgutaufnahme (5) eingesetzt ist, zwischen einem ersten Zustand, in welchem das
Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) eine schräge Ablage für das Spülgut (16;
16, 22; 24) bildet, und einem zweiten Zustand schwenkbar ist, in welchem das Halteelement
(7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) zum Halten eines Stieles (17) eines Stielglases (16)
eingerichtet ist.
12. Anordnung (15, 15a, 15b) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein weiteres Halteelemente (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) an der korrespondierenden
Lagereinrichtung (19; 19a, 19b) befestigt ist, wobei eine jeweilige Erstreckungsebene
(H) des Halteelements (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) und des zumindest einen weiteren
Halteelements (77; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) parallel zueinander sind.
13. Anordnung (15, 15a, 15b) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) und das zumindest eine weitere Halteelement
(7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) unabhängig voneinander um eine Schwenkachse (S) der
korrespondierenden Lagereinrichtung (19; 19a, 19b) schwenkbar sind.
14. Spülgutaufnahme (5) für eine Geschirrspülmaschine (1), mit einem Rahmenelement (25),
wobei das Rahmenelement (25) als korrespondierende Lagereinrichtung (19; 19a, 19b)
für ein Halteelement (7; 7'; 7a, 7b, 7c; 7a bis 7e) nach einem der Ansprüche 1 bis
10 oder für eine Anordnung (15, 15a, 15b) nach einem der Ansprüche 11 bis 13 eingerichtet
ist.