[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pumpe, aufweisend eine Pumpenkammer, ein
Pumpengehäuse mit wenigstens einem die Pumpenkammer begrenzenden Kammerwandabschnitt,
ein innerhalb der Pumpenkammer angeordnetes, drehangetriebenes Pumpenrad, und eine
an den Kammerwandabschnitt thermisch angekoppelte Heizvorrichtung.
[0002] Die
DE 10 2012 200 398 A1 beschreibt eine wasserführendes Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine,
mit zumindest einem flüssigkeitsbeaufschlagten, insbesondere flüssigkeitsdurchströmten
Körper, insbesondere einer Umwälzpumpe, an dem, insbesondere außen, eine Heizeinrichtung
angeordnet ist, die stromdurchfließbare Leiterbahnen aufweist, wobei die Leiterbahnen
derart verlaufen, dass einzelne Abschnitte der Leiterbahnen im Wesentlichen parallel
zur Wandung des flüssigkeitsbeaufschlagten, insbesondere flüssigkeitsdurchströmten
Körpers einen Mindestabstand zueinander aufweisen, der etwa dem Dreifachen der Dicke
der Körperwandung des flüssigkeitsbeaufschlagten, insbesondere flüssigkeitsdurchströmten
Körpers, der die Heizeinrichtung zugeordnet ist, entspricht. Die Heizeinrichtung ist
als eine Dickschichtheizung ausbildet, bei der die stromdurchfließbaren Leiterbahnen
auf einer glasartigen Paste an der Außenseite der Körperwandung aufgedruckt sind,
so dass ein guter Wärmeübertrag auf den Körper und das an ihm vorbeiströmende oder
darin beförderte Fluid gewährleistet ist.
[0003] Die
DE 10 2013 201 319 A1 beschreibt eine Heizeinrichtung, insbesondere für eine beheizbare Pumpe für Flüssigkeiten,
die ein Heizelement aufweist, das als eine Folie ausgebildet sein kann. Die dortigen
Heizelemente sind in elektrisch isolierendes Füllmaterial, wie beispielsweise Glas,
Quarzprodukte, Emaille, Polymerkeramik, Kunststoff etc. eingebettet.
[0004] Die
DE 199 32 033 A1 beschreibt ein Heizelement zum Einbau in Geräte, insbesondere in Pumpen von Geschirrspülern,
Waschmaschinen etc., das teilkreisförmig gebogen und an einer konischen Bodenwand
des Pumpenbodens, beispielsweise durch Kleben, befestigt ist.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Pumpe, insbesondere ein wasserführendes Haushaltsgerät
mit einer solchen Pumpe zu schaffen, die eine verbesserte Heizvorrichtung aufweist.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Pumpe gemäß dem Anspruch 1, aufweisend
eine Pumpenkammer, ein Pumpengehäuse mit wenigstens einem die Pumpenkammer begrenzenden
Kammerwandabschnitt, ein innerhalb der Pumpenkammer angeordnetes, drehangetriebenes
Pumpenrad, und eine an den Kammerwandabschnitt thermisch angekoppelte Heizvorrichtung,
wobei die Heizvorrichtung als ein mit dem Kammerwandabschnitt thermisch gekoppeltes,
insbesondere verbundenes Heizband ausgebildet ist, das wenigstens eine Heizfolie aufweist,
die auf einer der Pumpenkammer abgewandten Außenoberfläche des Kammerwandabschnitts
Wärme übertragend aufgewickelt ist, wobei die Heizfolie überlappende Folienenden aufweist
und an der Außenoberfläche des Kammerwandabschnitts durch Folienspannung zugepresst
oder bandagiert ist, insbesondere zusätzlich bandagiert ist.
[0007] Die Pumpenkammer kann von einem kreisringförmigen Kammerwandabschnitt begrenzt sein.
Der kreisringförmige Kammerwandabschnitt kann dabei an seinen gegenüberliegenden Ringkanten
mittels Dichtungsringen in dem Pumpengehäuse flüssigkeitsdicht befestigt sein. Der
kreisringförmige Kammerwandabschnitt kann eine der Pumpenkammer, also dem von der
Pumpe geförderten Fluid, insbesondere der Flüssigkeit, wie die Spülflüssigkeit in
einer Haushaltsgeschirrspülmaschine zugewandte Innenoberfläche aufweisen. An einer
der Innenoberfläche gegenüber liegenden Außenseite kann der kreisringförmige Kammerwandabschnitt
eine Außenoberfläche aufweisen. An den Kammerwandabschnitt ist die Heizvorrichtung
thermisch angekoppelt. Die Heizvorrichtung kann erfindungsgemäß eine elektrische Folienheizung
aufweisen. In einer Ausführungsvariante kann die elektrische Folienheizung auf die
Außenoberfläche des kreisringförmigen Kammerwandabschnitts aufgeklebt sein.
[0008] Erfindungsgemäß ist die Heizfolie ein offenes Band, das eine deutlich größere Länge
aufweist, als der Umfang der Außenoberfläche des Kammerwandabschnitts ist, wobei das
Band durch Umwickeln, insbesondere mehrfaches Umwickeln der Außenoberfläche des Kammerwandabschnitts
aufbandagiert ist. In derartigen Ausführungsformen weist die Heizfolie also überlappende
Folienenden auf und ist die Heizfolie an der Außenoberfläche des Kammerwandabschnitts
durch Folienspannung zugepresst oder bandagiert, insbesondere zusätzlich bandagiert.
[0009] Indem eine Heizfolie auf einfache Weise auf die der Pumpenkammer abgewandten Außenoberfläche
des Kammerwandabschnitts aufgeklebt wird, kann eine Heizvorrichtung schnell und kostengünstig
hergestellt und/oder montiert werden. Da keine Dünnschichtheizleiter mehr benötigt
werden, kann ein aufwändiger Herstellungsprozess des Schichtauftrags und des Schichtaushärtens
bzw. Schichtsinterns entfallen. Eine Heizfolie kann außerdem weniger bruchempfindlich
und/oder rissempfindlich hergestellt sein. Der Verlauf, insbesondere die mäanderförmige
Struktur der Heizleitungsbahnen kann einfacher, kostengünstiger und genauer angepasst
bzw. verändert werden, um eine optimale Heizwirkung erzielen zu können.
[0010] Die wenigstens eine Heizfolie kann eine elektrisch nichtleitende Trägerfolie und
wenigstens einen auf die Trägerfolie aufgebrachten elektrischen Widerstandsheizleiter
aufweisen.
Die Trägerfolie kann an einer von dem elektrischen Widerstandsheizleiter abgewandten
Trägerfolienseite eine Klebeschicht aufweisen, insbesondere eine vor der Befestigung
der Trägerfolie an den Kammerwandabschnitt, an der abgewandten Trägerfolienseite aufgebrachte
Selbstklebschicht aufweisen.
[0011] Die erfindungsgemäße Heizvorrichtung kann ein oder mehrere elektrische Widerstandsheizleiter
aufweisen. Der wenigstens eine elektrische Widerstandsheizleiter kann insbesondere
von einem Einzelleiter gebildet werden, welcher mäanderförmig verläuft und sich dabei
über eine der axialen Länge des rohrförmigen Kammerwandabschnitts zumindest im Wesentlichen
entsprechenden Breite erstreckt. Ein solcher Einzelleiter kann sich dabei über annähernd
den gesamten Umfang des rohrförmigen Kammerwandabschnitts winden. Der elektrische
Widerstandsheizleiter, bzw. der Einzelleiter beginnt und ende in einer speziellen
Ausführungsform jeweils in Nähe einer Stoßschweißnaht des rohrförmigen Kammerwandabschnitts.
[0012] Die Trägerfolie kann an einer von dem elektrischen Widerstandsheizleiter abgewandten
Trägerfolienseite eine erfindungsgemäße Klebeschicht aufweisen, insbesondere eine
vor der Befestigung der Trägerfolie an den Kammerwandabschnitt, an der abgewandten
Trägerfolienseite aufgebrachte Selbstklebschicht aufweisen. Während der Herstellung
der erfindungsgemäßen Pumpe bzw. des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts kann die Folienheizung
bzw. die Heizfolie mit der Trägerfolienseite, welche die Klebeschicht, insbesondere
die Selbstklebschicht aufweist, auf die unmittelbar auf der äußeren Mantelwand, d.h.
auf die Außenoberfläche des rohrförmigen Kammerwandabschnitts aufgeklebt werden.
[0013] Die Heizfolie kann auf einer der Trägerfolie abgewandten Seite des elektrischen Widerstandsheizleiters
eine elektrisch isolierende Isolierfolie aufweisen.
[0014] Die Trägerfolie, welche den elektrischen Widerstandsheizleiter aufweist, kann somit
nicht nur auf die Außenoberfläche des rohrförmigen Kammerwandabschnitts aufgeklebt
sein, sondern auch mit der elektrisch isolierenden Isolierfolie versehen sein, so
dass der elektrische Widerstandsheizleiter auch nach außen hin elektrisch isoliert
ist.
[0015] Der Kammerwandabschnitt kann von einem im Querschnitt kreisförmigen, das Pumpenrad
konzentrisch umgebenden Stahlrohrstück, insbesondere Edelstahlrohrstück gebildet werden.
[0016] Das Stahlrohrstück, insbesondere das Edelstahlrohrstück kann aus einem in eine Kreisrohrform
gebogenen Flachstahlband hergestellt sein, bei welchem die in der Kreisrohrform aneinanderstoßenden
Stirnkanten miteinander verschweißt sind. Alternativ kann das Stahlrohrstück, insbesondere
das Edelstahlrohrstück als ein nahtloses Kreisrohr gewalzt sein.
[0017] Die elektrische Folienheizung, insbesondere die Trägerfolie der Heizfolie kann unmittelbar
auf der äußeren Mantelwand des Stahlrohrstücks, insbesondere des Edelstahlrohrstücks
aufgeklebt sein.
[0018] Die elektrische Folienheizung, insbesondere die Trägerfolie der Heizfolie kann wenigstens
einen Temperatursensor, insbesondere zwei Temperatursensoren aufweisen.
[0019] Jeder Temperatursensor kann einen ersten Sensorkontakt und einen zweiten Sensorkontakt
aufweisen. Die zweiten Sensorkontakte können elektrisch direkt miteinander verbunden
und über eine zweite Sensorleiterbahn mit einer ersten Sensoranschlusszunge kontaktiert
sein. Jeder Temperatursensor kann als ein SMD-Bauelement ausgebildet sein, das direkt
auf an die zweite Sensorleiterbahn und eine jeweilige erste Sensorleiterbahn aufgelötet
ist. Jede der ersten Sensorleiterbahnen kann elektrisch mit einem von zwei äußeren
Sensoranschlusszungen kontaktiert sein.
[0020] Ein erstes elektrisches Kontaktende des Widerstandsheizleiters kann dabei an eine
erste Heizleiteranschlusszunge elektrisch kontaktiert sein. Ein zweites elektrisches
Kontaktende des Widerstandsheizleiters kann an eine zweite Heizleiteranschlusszunge
elektrisch kontaktiert sein.
[0021] Der Kammerwandabschnitt kann insbesondere elektrisch leitend ausgebildet sein. An
dem Kammerwandabschnitt, insbesondere an dem Stahlrohrstück oder Edelstahlrohrstück
kann ein elektrischer Masseanschluss angeschweißt oder angelötet sein.
[0022] Wenn der Kammerwandabschnitt elektrisch leitend ausgebildet ist, kann an dem Kammerwandabschnitt,
insbesondere an dem Stahlrohrstück oder Edelstahlrohrstück der elektrische Masseanschluss
zu seiner elektrischen Kontaktierung angeschweißt oder angelötet sein. Dazu kann die
Trägerfolie die Aussparungen aufweisen, so dass der an dem Kammerwandabschnitt befestigte
Masseanschluss über die Trägerfolie herausragen kann.
[0023] Der Masseanschluss, sowie die erste Heizleiteranschlusszunge und die zweite Heizleiteranschlusszunge
können in einer Gruppe parallel zueinander ausgerichtet angeordnet und in ein gemeinsames
Steckergehäuse integriert sein. Außerdem können die Sensoranschlusszungen auch zu
einer Gruppe zusammengefasst sein, die parallel zueinander ausgerichtet angeordnet
und dann auch gemeinsame in dem Steckergehäuse integriert sind.
[0024] Die Heizvorrichtung kann wenigstens einen elektrischen Anschluss aufweisen, der Kammerwandabschnitt
kann dabei als ein Stahlrohrstück, insbesondere als ein Edelstahlrohrstück ausgebildet
sein, das aus einem in eine Kreisrohrform gebogenen Flachstahlband hergestellt ist,
bei welchem die in der Kreisrohrform aneinanderstoßenden Stirnkanten mittels einer
Stoßschweißnaht miteinander verschweißt sind, wobei der wenigstens eine elektrische
Anschluss, insbesondere der Masseanschluss die Stoßschweißnaht überbrückend angeordnet
ist.
[0025] Die Aufgabe der Erfindung wird außerdem gelöst durch ein wasserführendes Haushaltsgerät,
insbesondere durch eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, welche eine Pumpe, insbesondere
eine als eine Umwälzpumpe zum Fördern von Spülflüssigkeit ausgebildete Pumpe, wie
nach einem oder mehreren Ausführungen beschrieben, aufweist.
[0026] Die Umwälzpumpe kann dabei ausgebildet sein, Spülflüssigkeit, insbesondere mit einem
Reinigungsmittel versehenes Leitungswasser innerhalb eines Spülbehälters der Haushaltsgeschirrspülmaschine
umzuwälzen, indem die Spülflüssigkeit aus einem Sumpf angesaugt und über ein oder
mehrere Spülflüssigkeits-Sprüheinrichtungen auf das zu spülende Geschirr aufgesprüht
wird. Um das Geschirr mit warmer Spülflüssigkeit behandeln zu können, weist die Umwälzpumpe
eine Heizvorrichtung auf, welche ausgebildet ist, die Spülflüssigkeit zu erwärmen,
wenn sie durch die Umwälzpumpe gefördert wird. Die Umwälzpumpe ist üblicher Weise
mit einer Steuerungseinrichtung verbunden, so dass neben der Heiztemperatur bzw. der
Heizleistung unter anderem auch die Fördermenge bzw. die Fördergeschwindigkeit der
Spülflüssigkeit bspw. durch eine Änderung der Drehzahl eines die Umwälzpumpe antreibenden
Motors gesteuert und/oder geregelt werden kann.
[0027] Die Pumpe weist ein Pumpengehäuse auf. Das Pumpengehäuse umfasst unter anderem eine
Pumpenkammer. In der Pumpenkammer ist ein Pumpenrad drehbar gelagert. Zu seiner drehbaren
Lagerung sitzt das Pumpenrad auf einer Welle eines elektrischen Antriebsmotors. Das
Pumpenrad kann insbesondere ausgebildet sein, über einen axialen, konzentrisch zur
Welle angeordneten Ansaugstutzen des Pumpengehäuses ein Fluid, insbesondere eine Flüssigkeit,
wie die Spülflüssigkeit in der Haushaltsgeschirrspülmaschine, anzusaugen und über
einen tangential verlaufenden Auslassstutzen des Pumpengehäuses wieder auszustoßen.
Innerhalb der Pumpenkammer wird das Fluid, insbesondere die Flüssigkeit durch die
Heizvorrichtung erwärmt.
[0028] Ein konkretes Ausführungsbeispiel einer Haushaltsgeschirrspülmaschine mit einer erfindungsgemäßen
Pumpe ist in der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren
näher erläutert.
[0029] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Haushaltsgeschirrspülmaschine mit einer als Umwälzpumpe zum Fördern von Spülflüssigkeit
zu Spülflüssigkeits-Sprüheinrichtungen ausgebildeten erfindungsgemäßen Pumpe,
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Pumpe mit einer erfindungsgemäßen
Heizvorrichtung,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung einer elektrischen Folienheizung in Alleinstellung,
- Fig. 4
- eine explodierte Darstellung von Komponenten der Folienheizung gemäß Fig. 3,
- Fig. 5
- die Folienheizung gemäß Fig. 3 im Zusammenbau in Alleinstellung, und
- Fig. 6
- eine perspektivische Ausschnittsdarstellung der Folienheizung gemäß Fig. 3 im Bereich
mehrerer elektrischer Anschlüsse der Folienheizung.
[0030] Die überlappenden Folienenden gemäß der Erfindung sind diesen Figuren nicht zu entnehmen.
[0031] Die Fig. 1 zeigt eine Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 mit einem Spülbehälter 2, in
dem ein oberer Korb 3 und ein unterer Korb 4 ausziehbar gelagert sind. Unterhalb des
oberen Korbes 3 ist eine obere Spülflüssigkeits-Sprüheinrichtung 5 und unterhalb des
unteren Korbes 4 eine untere Spülflüssigkeits-Sprüheinrichtung 6, im Falle des vorliegenden
Ausführungsbeispiels jeweils in Form eines Sprüharmes, drehbar gelagert. Die untere
Spülflüssigkeits-Sprüheinrichtung 6 wird über eine untere Zuleitung 8 und die obere
Spülflüssigkeits-Sprüheinrichtung 5 über eine obere Zuleitung 7 mit Spülflüssigkeit
versorgt. An einem Boden des Spülbehälters 2 ist ein Sumpf 9 mit einem Siebeinsatz
10 ausgebildet, in dem eine als Umwälzpumpe 11a ausgebildete Pumpe 11 angeordnet ist.
Die Umwälzpumpe 11a steht mit der oberen Zuleitung 7 und der unteren Zuleitung 8 in
Verbindung. Die Umwälzpumpe 11a ist ausgebildet, Spülflüssigkeit, insbesondere mit
einem Reinigungsmittel versehenes Leitungswasser innerhalb des Spülbehälters 2 umzuwälzen,
indem die Spülflüssigkeit aus dem Sumpf 9 angesaugt und über die Spülflüssigkeits-Sprüheinrichtungen
5, 6 auf das zu spülende Geschirr in den Körben 3, 4 aufgesprüht wird. Um das Geschirr
mit warmer Spülflüssigkeit behandeln zu können, weist die Umwälzpumpe 11a eine Heizvorrichtung
12 (Fig. 2) auf, welche ausgebildet ist, die Spülflüssigkeit zu erwärmen, wenn sie
durch die Umwälzpumpe 11a gefördert wird. Die Umwälzpumpe 11a ist mit einer Steuerungseinrichtung
13 verbunden, so dass neben der Heiztemperatur bzw. der Heizleistung unter anderem
auch die Fördermenge bzw. die Fördergeschwindigkeit der Spülflüssigkeit bspw. durch
eine Änderung der Drehzahl eines die Umwälzpumpe 11a antreibenden Motors gesteuert
und/oder geregelt werden kann.
[0032] In der Fig. 2 ist die beispielhafte Pumpe 11 in einem Längsschnitt gezeigt. Die Pumpe
11 weist ein Pumpengehäuse 14 auf. Das Pumpengehäuse 14 umfasst unter anderem eine
Pumpenkammer 15. In der Pumpenkammer 15 ist ein Pumpenrad 16 drehbar gelagert. Zu
seiner drehbaren Lagerung sitzt das Pumpenrad 16 auf einer Welle 17 eines elektrischen
Antriebsmotors 18. Das Pumpenrad 16 ist ausgebildet über einen axialen, konzentrisch
zur Welle 17 angeordneten Ansaugstutzen 19 des Pumpengehäuses 14 ein Fluid, insbesondere
eine Flüssigkeit, wie die Spülflüssigkeit in der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1,
anzusaugen und über einen tangential verlaufenden Auslassstutzen 20 des Pumpengehäuses
14 wieder auszustoßen. Innerhalb der Pumpenkammer 15 wird das Fluid, insbesondere
die Flüssigkeit durch die Heizvorrichtung 12 erwärmt.
[0033] Die Pumpenkammer 15 wird im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels von einem
kreisringförmigen Kammerwandabschnitt 21 begrenzt. Der kreisringförmige Kammerwandabschnitt
21 ist an seinen gegenüberliegenden Ringkanten mittels Dichtungsringen 22a, 22b in
dem Pumpengehäuse 14 flüssigkeitsdicht befestigt. Der kreisringförmige Kammerwandabschnitt
21 weist eine der Pumpenkammer 15, also dem von der Pumpe 11 geförderten Fluid, insbesondere
der Flüssigkeit, wie die Spülflüssigkeit in der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1, zugewandte
Innenoberfläche 23 auf. An einer der Innenoberfläche 23 gegenüber liegenden Außenseite
weist der kreisringförmige Kammerwandabschnitt 21 eine Außenoberfläche 24 auf. An
den Kammerwandabschnitt 21 ist die Heizvorrichtung 12 thermisch angekoppelt. Die Heizvorrichtung
12 weist erfindungsgemäß eine elektrische Folienheizung 25 auf. Im Falle des vorliegenden
Ausführungsbeispiels ist die elektrische Folienheizung 25 auf die Außenoberfläche
24 des kreisringförmigen Kammerwandabschnitts 21 aufgeklebt.
[0034] In der Fig. 3 ist nun zur Veranschaulichung die elektrische Folienheizung 25 zusammen
mit dem kreisringförmigen Kammerwandabschnitt 21 in Alleinstellung dargestellt. Die
elektrische Folienheizung 25 weist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
eine um die Außenoberfläche 24 des kreisringförmigen Kammerwandabschnitts 21 umlaufende
Heizfolie 25.1 auf. Die Heizfolie 25.1 ist auf einer der Pumpenkammer 15 abgewandten
Oberfläche, d.h. auf der Außenoberfläche 24 des kreisringförmigen Kammerwandabschnitts
21 aufgelegt, d.h. im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels aufgeklebt.
[0035] Die Heizvorrichtung 12, d.h. die elektrische Folienheizung 25 weist mehrere, im Falle
des vorliegenden Ausführungsbeispiels insgesamt sechs elektrische Anschlüsse 26 auf.
Die sechs elektrischen Anschlüsse 26 sind in einem gemeinsamen Steckergehäuse 27 angeordnet.
[0036] Der Kammerwandabschnitt 21 ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels als
ein Stahlrohrstück, insbesondere als ein Edelstahlrohrstück ausgebildet, das aus einem
in eine Kreisrohrform gebogenen Flachstahlband hergestellt ist, bei welchem die in
der Kreisrohrform aneinanderstoßenden Stirnkanten 28a, 28b mittels einer Stoßschweißnaht
29 miteinander verschweißt sind. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind
die elektrischen Anschlüsse 26, wie dargestellt, die Stoßschweißnaht 29 überbrückend
angeordnet, wie dies zur Fig. 6 noch näher beschrieben wird.
[0037] Der Aufbau einer Heizvorrichtung 12 ist für das vorliegende Ausführungsbeispiel in
der Fig. 4 in einer explodierten Darstellung gezeigt, so dass die Einzelkomponenten
und deren schichtartiger Aufbau deutlich aufgezeigt sind.
[0038] Zentrales Element der Heizvorrichtung 12 ist ein elektrischer Widerstandsheizleiter
30. Der elektrische Widerstandsheizleiter 30 wird im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
von einem Einzelleiter gebildet, welcher mäanderförmig verläuft und sich dabei über
eine der axialen Länge des rohrförmigen Kammerwandabschnitts 21 zumindest im Wesentlichen
entsprechenden Breite erstreckt. Der Einzelleiter windet sich dabei, wie in Fig. 4
dargestellt über annähernd den gesamten Umfang des rohrförmigen Kammerwandabschnitts
21. Der elektrische Widerstandsheizleiter 30, d.h. der Einzelleiter beginnt und ende
jeweils in Nähe der Stoßschweißnaht 29 des rohrförmigen Kammerwandabschnitts 21.
Der elektrische Widerstandsheizleiter 30 bzw. der Einzelleiter ist auf einer elektrischen
nichtleitenden Trägerfolie 31 aufgebracht. Die Trägerfolie 31 kann aus einem Bahnmaterial
hergestellt sein und eine Länge aufweisen, die an die Umfangslänge des rohrförmigen
Kammerwandabschnitts 21 derart angepasst ist, dass die Trägerfolie 31 vollständig
auf die Außenoberfläche 24 des rohrförmigen Kammerwandabschnitts 21 aufgelegt bzw.
aufgeklebt werden kann. Die Trägerfolie 31 ist jedoch geringfügig kürzer ausgeführt,
so dass zumindest die Breite der Stoßschweißnaht 29 des rohrförmigen Kammerwandabschnitts
21 freigelassen wird. Außerdem weist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
die beiden gegenüberliegenden Endabschnitte der Trägerfolie 31 Aussparungen 32 auf.
[0039] Die Trägerfolie 31 weist an einer von dem elektrischen Widerstandsheizleiter 30 abgewandten
Trägerfolienseite 31a eine Klebeschicht auf, insbesondere eine vor der Befestigung
der Trägerfolie 31 an den Kammerwandabschnitt 21, an der abgewandten Trägerfolienseite
31a aufgebrachte Selbstklebschicht auf. Während der Herstellung der Pumpe 11 bzw.
des Haushaltsgeräts wird die Folienheizung 25 bzw. die Heizfolie 25.1 mit der Trägerfolienseite
31a, welche die Klebeschicht, insbesondere die Selbstklebschicht aufweist, auf die
unmittelbar auf der äußeren Mantelwand, d.h. auf die Außenoberfläche 24 des rohrförmigen
Kammerwandabschnitts 21 aufgeklebt.
Die Heizfolie 25.1 weist auf einer der Trägerfolie 31 abgewandten Seite des elektrischen
Widerstandsheizleiters 30 eine elektrisch isolierende Isolierfolie 33 auf. Die Trägerfolie
31, welche den elektrischen Widerstandsheizleiter 30 aufweist ist somit nicht nur
auf die Außenoberfläche 24 des rohrförmigen Kammerwandabschnitts 21 aufgeklebt, sondern
auch mit der elektrisch isolierenden Isolierfolie 33 versehen, so dass der elektrische
Widerstandsheizleiter 30 auch nach außen hin elektrisch isoliert ist. Ein solcher
Zusammenbau von rohrförmigem Kammerwandabschnitt 21, Trägerfolie 31, elektrischem
Widerstandsheizleiter 30 und Isolierfolie 33 ist in Fig. 5 dargestellt. Nachdem der
rohrförmigem Kammerwandabschnitt 21, die Trägerfolie 31, der elektrische Widerstandsheizleiter
30 und die Isolierfolie 33 gemäß Fig. 5 zusammengestellt sind, kann das in Fig. 4
ergänzend dargestellte Steckergehäuse 27 montiert werden.
[0040] In der Fig. 5 ist zusätzlich dargestellt, dass im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
die elektrische Folienheizung 25, insbesondere die Trägerfolie 31 der Heizfolie 25.1
wenigstens einen Temperatursensor 34, im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
zwei Temperatursensoren 34 aufweist.
[0041] In der Fig. 6 ist die elektrische Kontaktierung des Widerstandsheizleiters 30 und
der beiden Temperatursensoren 34 näher dargestellt. Jeder der beiden Temperatursensoren
34 weist einen ersten Sensorkontakt 34.1 und einen zweiten Sensorkontakt 34.2 auf.
Die beiden zweiten Sensorkontakte 34.2 sind elektrisch direkt miteinander verbunden
und über eine zweite Sensorleiterbahn 35.2 mit einer ersten, im Falle des vorliegenden
Ausführungsbeispiels mittleren Sensoranschlusszunge 26.2 kontaktiert. Jeder Temperatursensor
34 ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels als ein SMD-Bauelement ausgebildet,
das direkt auf an die zweite Sensorleiterbahn 35.2 und eine jeweilige erste Sensorleiterbahn
35.1 aufgelötet ist. Jede der beiden ersten Sensorleiterbahnen 35.1 ist elektrisch
mit einem von zwei äußeren Sensoranschlusszungen 26.3 kontaktiert.
[0042] Ein erstes elektrisches Kontaktende 37.1 des Widerstandsheizleiters 30 ist an eine
erste Heizleiteranschlusszunge 26.4 elektrisch kontaktiert. Ein zweites elektrisches
Kontaktende 37.2 des Widerstandsheizleiters 30 ist an eine zweite Heizleiteranschlusszunge
26.5 elektrisch kontaktiert.
[0043] Da im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Kammerwandabschnitt 21 elektrisch
leitend ausgebildet ist, ist an dem Kammerwandabschnitt 21, insbesondere an dem Stahlrohrstück
oder Edelstahlrohrstück der elektrische Masseanschluss 26.1 zu seiner elektrischen
Kontaktierung angeschweißt oder angelötet. Dazu weist die Trägerfolie 31 die Aussparungen
32 auf, so dass der an dem Kammerwandabschnitt 21 befestigte Masseanschluss 26.1 über
die Trägerfolie 31 herausragen kann.
[0044] Der Masseanschluss 26.1, sowie die erste Heizleiteranschlusszunge 26.4 und die zweite
Heizleiteranschlusszunge 26.5 sind in einer Gruppe parallel zueinander ausgerichtet
angeordnet und, wie in Fig. 3 gezeigt in das gemeinsame Steckergehäuse 27 integriert.
Außerdem sind im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels die mittlere Sensoranschlusszunge
26.2 und die beiden äußeren Sensoranschlusszungen 26.3 auch zu einer Gruppe zusammengefasst,
die parallel zueinander ausgerichtet angeordnet und auch gemeinsame in dem Steckergehäuse
27 integriert sind.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0045]
- 1
- Haushaltsgeschirrspülmaschine
- 2
- Spülbehälter
- 3
- Oberer Korb
- 4
- Unterer Korb
- 5
- Obere Spülflüssigkeits-Sprüheinrichtung
- 6
- Untere Spülflüssigkeits-Sprüheinrichtung
- 7
- Obere Zuleitung
- 8
- Untere Zuleitung
- 9
- Sumpf
- 10
- Siebeinsatz
- 11
- Pumpe
- 11a
- Umwälzpumpe
- 12
- Heizvorrichtung
- 13
- Steuerungseinrichtung
- 14
- Pumpengehäuse
- 15
- Pumpenkammer
- 16
- Pumpenrad
- 17
- Welle
- 18
- Antriebsmotor
- 19
- Ansaugstutzen
- 20
- Auslassstutzen
- 21
- Kammerwandabschnitt
- 22a,22b
- Dichtungsringe
- 23
- Innenoberfläche
- 24
- Außenoberfläche
- 25
- Folienheizung
- 25.1
- Heizfolie
- 26
- elektrische Anschlüsse
- 26.1
- Masseanschluss
- 26.2
- mittlere Sensoranschlusszunge
- 26.3
- äußere Sensoranschlusszungen
- 26.4
- erste Heizleiteranschlusszunge
- 26.5
- erste Heizleiteranschlusszunge
- 27
- Steckergehäuse
- 28a,28b
- Stirnkanten
- 29
- Stoßschweißnaht
- 30
- Widerstandsheizleiter
- 31
- Trägerfolie
- 32
- Aussparung
- 33
- Isolierfolie
- 34
- Temperatursensor
- 34.1
- erster Sensorkontakt
- 34.2
- zweiter Sensorkontakt
- 35.1
- erste Sensorleiterbahnen
- 35.2
- zweite Sensorleiterbahn
- 37.1
- erstes elektrisches Kontaktende
- 37.2
- zweites elektrisches Kontaktende
1. Pumpe, aufweisend eine Pumpenkammer (15), ein Pumpengehäuse (14) mit wenigstens einem
die Pumpenkammer (15) begrenzenden Kammerwandabschnitt (21), ein innerhalb der Pumpenkammer
(15) angeordnetes, drehangetriebenes Pumpenrad (16), und eine an den Kammerwandabschnitt
(21) thermisch angekoppelte Heizvorrichtung (12), die als ein mit dem Kammerwandabschnitt
(21) thermisch gekoppeltes Heizband ausgebildet ist, das wenigstens eine Heizfolie
(25.1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Heizfolie (25.1) auf einer der Pumpenkammer (15) abgewandten
Außenoberfläche (24) des Kammerwandabschnitts (21) Wärme übertragend aufgewickelt
ist, wobei die Heizfolie (25.1) überlappende Folienenden aufweist und an der Außenoberfläche
(24) des Kammerwandabschnitts (21) durch Folienspannung zugepresst oder bandagiert,
insbesondere zusätzlich bandagiert ist.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung (12), insbesondere das Heizband eine elektrische Folienheizung
(25) aufweist.
3. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Heizfolie (25.1) eine elektrisch nichtleitende Trägerfolie (31)
und wenigstens einen auf die Trägerfolie (31) aufgebrachten elektrischen Widerstandsheizleiter
(30) aufweist.
4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerfolie (31) an einer von dem elektrischen Widerstandsheizleiter (30) abgewandten
Trägerfolienseite eine Klebeschicht aufweist, insbesondere eine vor der Befestigung
der Trägerfolie (31) an den Kammerwandabschnitt (21), an der abgewandten Trägerfolienseite
aufgebrachte Selbstklebschicht aufweist.
5. Pumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizfolie (25.1) auf einer der Trägerfolie (31) abgewandten Seite des elektrischen
Widerstandsheizleiters (30) eine elektrisch isolierende Isolierfolie (33) aufweist.
6. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammerwandabschnitt (21) von einem im Querschnitt kreisförmigen, das Pumpenrad
(16) konzentrisch umgebenden Wärme leitenden Rohrstück, insbesondere einem Stahlrohrstück,
insbesondere einem Edelstahlrohrstück gebildet wird.
7. Pumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlrohrstück, insbesondere das Edelstahlrohrstück aus einem in eine Kreisrohrform
gebogenen Flachstahlband hergestellt ist, bei welchem die in der Kreisrohrform aneinanderstoßenden
Stirnkanten (28a, 28b) miteinander verschweißt sind, oder das Stahlrohrstück, insbesondere
das Edelstahlrohrstück als ein nahtloses Kreisrohr gewalzt ist.
8. Pumpe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Folienheizung (25), insbesondere die Trägerfolie (31) der Heizfolie
(25.1) unmittelbar auf der äußeren Mantelwand des Stahlrohrstücks, insbesondere des
Edelstahlrohrstücks aufgeklebt ist.
9. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Folienheizung (25), insbesondere die Trägerfolie (31) der Heizfolie
(25.1) wenigstens einen Temperatursensor (34), insbesondere zwei Temperatursensoren
(34) aufweist.
10. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammerwandabschnitt (21) elektrisch leitend ausgebildet ist und an dem Kammerwandabschnitt
(21), insbesondere an dem Stahlrohrstück oder Edelstahlrohrstück ein elektrischer
Masseanschluss (26.1) angeschweißt oder angelötet ist.
11. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung (12) wenigstens einen elektrischen Anschluss (26) aufweist, der
Kammerwandabschnitt (21) als ein Stahlrohrstück, insbesondere als ein Edelstahlrohrstück
ausgebildet ist, das aus einem in eine Kreisrohrform gebogenen Flachstahlband hergestellt
ist, bei welchem die in der Kreisrohrform aneinanderstoßenden Stirnkanten (28a. 28b)
mittels einer Stoßschweißnaht (29) miteinander verschweißt sind, und der wenigstens
eine elektrische Anschluss (26), insbesondere der Masseanschluss (26.1) die Stoßschweißnaht
(29) überbrückend angeordnet ist.
12. Wasserführendes Haushaltsgerät, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine (1), aufweisend
eine Pumpe (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, insbesondere aufweisend eine Pumpe
(11) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, die als eine Umwälzpumpe (11a) zum Fördern
von Spülflüssigkeit ausgebildet ist.
1. Pump, having a pump chamber (15), a pump housing (14) with at least one chamber wall
section (21) delimiting the pump chamber (15), a rotationally-driven pump wheel (16)
arranged within the pump chamber (15), and a heating device (12) coupled thermally
to the chamber wall section (21) and embodied as a heating band coupled thermally
to the chamber wall section (21), said heating band having at least one heating film
(25.1), characterised in that the at least one heating film (25.1) is wound, so as to transmit heat, onto an outer
surface (24) of the chamber wall section (21) which faces away from the pump chamber
(15), wherein the heating film (25.1) has overlapping film ends and is pressed shut
or bandaged, in particular additionally bandaged, on the outer surface (24) of the
chamber wall section (21) by means of film tension.
2. Pump according to claim 1, characterised in that the heating device (12), in particular the heating band, has an electric film heater
(25).
3. Pump according to one of claims 1 or 2, characterised in that the at least one heating film (25.1) has an electrically non-conducting carrier film
(31) and at least one electric resistance heat conductor (30) applied to the carrier
film (31).
4. Pump according to claim 3, characterised in that the carrier film (31) has an adhesive layer on a carrier film side which faces away
from the electric resistance heat conductor (30), in particular a self-adhesive layer
applied to the away-facing carrier film side before the carrier film (31) is fastened
to the chamber wall section (21).
5. Pump according to claim 3 or 4, characterised in that the heating film (25.1) has an electrically insulating film (33) on a side of the
electric resistance heat conductor (30) which faces away from the carrier film (31).
6. Pump according to one of claims 1 to 5, characterised in that the chamber wall section (21) is formed of a cross-sectionally circular tube section
which routes heat surrounding the pump wheel (16) concentrically, in particular a
steel tube section, in particular a stainless steel tube section.
7. Pump according to claim 6, characterised in that the steel tube section, in particular the stainless steel tube section, is produced
from a flat steel band which is arched in a circular tube shape, with which the front
rims (28a, 28b) which abut one another in the circular tube shape are welded to one
another, or the steel tube section, in particular stainless steel tube section, is
rolled as a seamless circular tube.
8. Pump according to claim 6 or 7, characterised in that the electric film heater (25), in particular the carrier film (31) of the heating
film (25.1), is glued directly onto the outer casing wall of the steel tube section,
in particular the stainless steel tube section.
9. Pump according to one of claims 1 to 8, characterised in that the electric film heater (25), in particular the carrier film (31) of the heating
film (25.1), has at least one temperature sensor (34), in particular two temperature
sensors (34).
10. Pump according to one of claims 1 to 9, characterised in that the chamber wall section (21) is embodied to be electrically conducting and an electric
ground terminal (26.1) is welded or soldered to the chamber wall section (21), in
particular to the steel tube section or stainless steel tube section.
11. Pump according to one of claims 1 to 10, characterised in that the heating device (12) has at least one electric terminal (26), the chamber wall
section (21) is embodied as a steel tube section, in particular as a stainless steel
tube section, which is produced from a flat steel band which is arched in a circular
tube shape, in which the front rims (28a, 28b) which abut one another in the circular
tube shape are welded to one another by means of a butt welding joint (29), and the
at least one electric terminal (26), in particular the ground terminal (26.1), is
arranged so as to bridge the butt welding joint (29).
12. Water-conducting household appliance, in particular household dishwasher (1), having
a pump (11) according to one of claims 1 to 11, in particular having a pump (11) according
to one of claims 1 to 11, which is embodied as a circulation pump (11a) for conveying
washing liquor.
1. Pompe comprenant une chambre de pompe (15), un corps de pompe (14) avec au moins une
section de paroi de chambre (21) délimitant la chambre de pompe (15), une roue de
pompe (16) entraînée par rotation, disposée à l'intérieur de la chambre de pompe (15),
et un dispositif de chauffage (12) thermiquement couplé à la section de paroi de chambre
(21), lequel est réalisé en tant qu'un ruban chauffant qui comprend au moins un film
chauffant (25.1), caractérisée en ce que l'au moins un film chauffant (25.1) est enroulé sur une surface extérieure (24) de
la section de paroi de chambre (21), détournée de la chambre de pompe (15), en transférant
la chaleur, dans laquelle pompe le film chauffant (25.1) comprend des extrémités de
film se chevauchant et est comprimé ou enrubanné par tension du film, notamment enrubanné
de manière supplémentaire, sur la surface extérieure (24) de la section de paroi de
chambre (21).
2. Pompe selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de chauffage (12), notamment le ruban chauffant, comprend une natte
chauffante (25) électrique.
3. Pompe selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que l'au moins un film chauffant (25.1) comprend un film porteur (31) non électroconducteur
et au moins un conducteur chauffant à résistance (30) électrique placé sur le film
porteur (31).
4. Pompe selon la revendication 3, caractérisée en ce que le film porteur (31) comprend sur le côté du film porteur détourné du conducteur
chauffant à résistance (30) électrique une couche adhésive, notamment une couche auto-adhésive
placée sur le côté du film porteur détourné avant la fixation du film porteur (31)
sur la section de paroi de chambre (21).
5. Pompe selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que le ruban chauffant (25.1), sur un côté du conducteur chauffant à résistance (30)
électrique, détourné du film porteur (31), comprend une pellicule isolante (33) électriquement
isolante.
6. Pompe selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la section de paroi de chambre (21) est formée par une pièce tubulaire circulaire
en section transversale, entourant la roue de pompe (16) concentriquement, conduisant
la chaleur, notamment par une pièce tubulaire en acier, particulièrement par une pièce
tubulaire en acier inoxydable.
7. Pompe selon la revendication 6, caractérisée en ce que la pièce tubulaire en acier, notamment la pièce tubulaire en acier inoxydable, est
fabriquée à partir d'une bande en acier plat cintrée en une forme tubulaire circulaire,
dans laquelle les arêtes frontales (28a, 28b) venant en butée l'une contre l'autre
dans la forme tubulaire circulaire sont soudées entre elles, ou en ce que la pièce tubulaire en acier, notamment la pièce tubulaire en acier inoxydable, est
laminée en tant qu'un tube circulaire sans joint.
8. Pompe selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que la natte chauffante (25) électrique, notamment le film porteur (31) du film chauffant
(25.1) est directement collé sur la paroi d'enveloppe extérieure de la pièce tubulaire
en acier, notamment de la pièce tubulaire en acier inoxydable.
9. Pompe selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la natte chauffante (25) électrique, notamment le film porteur (31) du film chauffant
(25.1) comprend au moins un capteur de température (34), notamment deux capteurs de
température (34).
10. Pompe selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la section de paroi de chambre (21) est réalisée de manière électroconductrice et
en ce qu'un raccord de masse (26.1) électrique est soudé ou brasé sur la section de paroi de
chambre (21), notamment sur la pièce tubulaire en acier ou la pièce tubulaire en acier
inoxydable.
11. Pompe selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le dispositif de chauffage (12) comprend au moins un raccord (26) électrique, en ce que la section de paroi de chambre (21) est réalisée en tant qu'une pièce tubulaire en
acier, notamment en tant qu'une pièce tubulaire en acier inoxydable qui est fabriquée
à partir d'une bande en acier plat cintrée en une forme tubulaire circulaire, dans
laquelle les arêtes frontales (28a, 28b) venant en butée l'une contre l'autre dans
la forme tubulaire circulaire sont soudées entre elles au moyen d'un joint de soudure
à électropercussion (29), et en ce que l'au moins un raccord électrique (26), notamment le raccord de masse (26.1), est
disposé en chevauchant le joint de soudure à électropercussion (29).
12. Appareil ménager à circulation d'eau, notamment lave-vaisselle (1) à usage domestique,
comprenant une pompe (11) selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, notamment
comprenant une pompe (11) selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, qui est
réalisée en tant qu'une pompe de circulation (11a) destinée à transporter du liquide
de lavage.