[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Projektionslichtmodul für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein solches Lichtmodul ist per se bekannt und besitzt eine Lichtquelle, eine Licht
der Lichtquelle zu einer Zwischenlichtverteilung bündelnde Primäroptik, eine die Zwischenlichtverteilung
mit einer Blendenkante begrenzende Spiegelblende, eine die begrenzte Zwischenlichtverteilung
in ein Vorfeld des Lichtmoduls projizierende Projektionslinse und eine die Lichtquelle
mit der Primäroptik, die Spiegelblende und die Projektionslinse festhaltende erste
Haltestruktur. Die erste Haltestruktur weist einen Linsenträger auf, der ein lichtquellenseitiges
Ende und ein projektionslinsenseitiges Ende besitzt. Das projektionslinsenseitige
Ende weist eine Linsenaufnahme auf, die dazu eingerichtet ist, die Projektionslinse
aufzunehmen und durch Formschluss und/oder Kraftschluss zu halten.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind zahlreiche Arten von Projektionslichtmodulen für Kraftfahrzeugscheinwerfer
bekannt. Klassische Poly-Ellipsoid-Scheinwerfermodule (PES-Module), deren Namen von
der Form der als Primäroptik verwendeten Reflektoren abgeleitet ist, weisen in der
Regel Reflektoren mit innenliegender Lichtquelle sowie im Lichtstrom der Lichtquelle
liegende Blenden und Linsenelemente auf. Bekannt sind auch Module mit Halbleiterlichtquellen,
insbesondere mit Leuchtdioden oder Laserdioden, die in einem thermischen Kontakt mit
einem Kühlkörper an diesem befestigt sind. An diesem in der Regel massiven Kühlkörper
sind auch die Blenden und Linsen befestigt.
[0004] Die Projektionslinsen bekannter Lichtmodule werden durch Federn, Halteringe, Klammern,
Schweißen, Umspritzen und so weiter in Linsenträgern befestigt. Sofern die bekannten
Lichtmodule Kühlkörper und einen Linsenträger aufweisen, trägt dieser nicht zur Kühlung
bei.
[0005] Bei fast allen Lichtmodulen ist eine mechanisch erfolgende Farbsaumeinstellung erforderlich.
Der von einem Projektionslichtmodul erzeugte, unerwünschte Farbsaum ergibt sich aus
der für verschiedene Wellenlängen unterschiedlichen Brechkraft der Projektionslinse.
Während sich die an verschiedenen Teilen der Projektionslinse gebrochenen Lichtstrahlen
verschiedener Wellenlängen/Farben im hellen Bereich der Lichtverteilung zu weißem
Licht überlagern, tritt an der durch die Spiegelblende erzeugten Hell-Dunkel-Grenze
der Lichtverteilung ein Farbsaum auf. Mit welcher Intensität ein solcher Farbsaum
in Erscheinung tritt, hängt letztlich von Bauteilmaßtoleranzen und Montagetoleranzen
ab, welche den Abstand der Blendenkante von der Projektionslinse und die blendenseitige
Schnittweite der Projektionslinse beeinflussen. Unter der Schnittweite ist dabei der
Abstand vom äußeren Flächenscheitel der Projektionslinse zur Objektfläche zu verstehen.
In der Objektfläche ist bevorzugt die Blendenkante angeordnet.
[0006] Mit der mechanischen Farbsaumeinstellung wird der Abstand bei der Lichtmodulmontage
so eingestellt, dass der Farbsaum möglichst nur minimal, d.h. mit möglichst geringer
Intensität in Erscheinung tritt. Ohne eine solche Farbsaumeinstellung würde die Farbe
des Lichtes, je nach Größe der Toleranzen, an der Hell-Dunkel-Grenze auf der Straße
ständig schwanken, was störend ist.
[0007] Von dem eingangs genannten Stand der Technik unterscheidet sich die vorliegende Erfindung
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Die Erfindung zeichnet sich daher
dadurch aus, dass der Linsenträger in einen ersten Bestandteil und einen zweiten Bestandteil
geteilt ist, wobei eine zwischen beiden Bestandteilen liegende Trennfläche die Linsenaufnahme
schneidet, dass die Spiegelblende zwischen dem ersten Bestandteil und dem zweiten
Bestandteil klemmend befestigt ist, wobei die Lage der Spiegelblende relativ zu den
beiden Bestandteilen des Linsenträgers durch ineinander greifende Formschlusselemente
festgelegt ist, und dass die Spiegelblende in Richtung der Projektionslinse weisende
Abstandshalter aufweist, welche die Projektionslinse berühren.
[0008] Dadurch, dass der Linsenträger in einer Trennfläche in einen ersten Bestandteil und
einen zweiten Bestandteil geteilt ist, welche Trennfläche die Linsenaufnahme schneidet,
wird zunächst einmal die Montage des Projektionslichtmoduls vereinfacht. Die Projektionslinse
kann einfach in die Linsenaufnahme des einen Bestandteils eingelegt werden, wobei
die Halterung durch Hinzufügen des zweiten Bestandteils vervollständigt wird. Ein
Umbördeln oder ein anderweitiges Umformen eines Randes einer Linsenaufnahme, das den
Durchmesser einer ungeteilten Linsenaufnahme nach dem Einsetzen der Projektionslinse
verringert, was bei ungeteilten Linsenaufnahmen erforderlich ist, um die eingesetzte
Projektionslinse festzuhalten, kann entfallen.
[0009] Dadurch, dass die Lage der Spiegelblende relativ zu den beiden Bestandteilen des
Linsenträgers durch ineinander greifende Formschlusselemente festgelegt ist, ergibt
sich eine sehr einfache Montage der Spiegelblende in Verbindung mit einer sehr hohen
Genauigkeit der Lage der Blendenkante in Bezug auf den Linsenträger. Die klemmende
Befestigung trägt in Verbindung mit der formschlüssigen Lagefixierung ebenfalls zu
einem sehr geringen Montageaufwand bei. Dadurch, dass die Spiegelblende in Richtung
der Projektionslinse weisende Abstandshalter aufweist, welche die Projektionslinse
berühren, ergibt sich eine sehr hohe Genauigkeit der Festlegung des Abstands zwischen
der Blendenkante und der Lichteintrittsfläche der Projektionslinse in Verbindung mit
einem sehr geringen Montageaufwand.
[0010] Im Ergebnis wird dann die Intensität, mit der ein Farbsaum in Erscheinung tritt,
von den Bauteil-Herstellungstoleranzen dominiert. Die Montagetoleranzen können demgegenüber
vernachlässigt werden. Eine Farbsaumeinstellung ist dann entbehrlich, wenn die verbleibende
Ungenauigkeit des genannten Abstands nicht größer +/- 0,2 mm ist, was mit einer üblichen
Herstellungsgenauigkeit der Teile erreichbar ist.
[0011] Der ohne Qualitätseinbußen beim Abblendlicht mögliche Wegfall der Farbsaumeinstellung
verringert den Herstellungsaufwand und die Herstellungskosten, was ein wesentliches
Entwicklungsziel ist. Zu niedrigen Kosten trägt ebenfalls bei, dass bei Standard-Linsenrandgeometrien
eine Linsenbefestigung ohne zusätzliche Teile erfolgen kann. Darüber hinaus erlaubt
die Erfindung einen Verzicht oder zumindest eine Verwendung kleinerer Kühlkörper als
beim Stand der Technik. Insgesamt ergibt sich eine vereinfachte Fertigung in Verbindung
mit geringeren Toleranzen und eine Reduzierung von Bauraum, Gewicht und Kosten. Die
Aufgabe der Erfindung kann daher in der Angabe eines Projektionslichtmoduls gesehen
werden, was diese Vorteile besitzt und insbesondere sehr kostengünstig mit akzeptablen
lichttechnischen Eigenschaften herstellbar ist.
[0012] Eine bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Trennfläche das
lichtquellenseitige Ende und das projektionslinsenseitige Ende des Linsenträgers schneidet.
[0013] Bevorzugt ist auch, dass die Trennfläche dort verläuft, wo die Projektionslinse ihren
größten Durchmesser hat und so verläuft, dass die Projektion der Trennfläche auf die
Hauptebene der Projektionslinse eine Gerade ist.
[0014] Ferner ist bevorzugt, dass die Trennfläche eine ebene Trennfläche ist. Bei einer
bestimmungsgemäßen Verwendung des Lichtmoduls in einem Kraftfahrzeugscheinwerfer in
einem Kraftfahrzeug auf ebener Fahrbahn liegt die Trennfläche bevorzugt parallel zum
Horizont.
[0015] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass der erste Bestandteil
in seiner Trennfläche einen Formschlusselemente aufweisenden ersten Flansch und einen
Formschlusselemente aufweisenden zweiten Flansch aufweist, wobei die Formschlusselemente
des zweiten Flansches spiegelbildlich zu den Formschlusselementen des ersten Flansches
dimensioniert und angeordnet sind.
[0016] Bevorzugt ist auch, dass die Spiegelblende einen Blendenabschnitt mit einer Blendenkante
und zwei Befestigungsabschnitten sowie zwei Abstandshaltern aufweist und in sich starr
ist, wobei die Befestigungsabschnitte eine an die Flansche angepasste Form besitzen
und an der Spiegelblende so angeordnet sind, dass jeweils ein Befestigungsabschnitt
an einem der Flansche anliegt und wobei die Befestigungsabschnitte in Richtung der
Linsenaufnahme über die Flansche hinausragen und damit Abstandshalter bilden, die
so lang sind, dass sie die in die Linsenaufnahme eingesetzte Projektionslinse berühren.
Die Spiegelblende weist in einer Ausgestaltung lokale Mattierungen auf. In einer weiteren
Ausgestaltung ist die Spiegelblende so horizontal angeordnet, dass ihre Blendenkante
von der Projektionslinse als Hell-Dunkel-Grenze einer regelkonformen Abblendlichtverteilung
abgebildet wird.
[0017] Ferner ist bevorzugt, dass die Abstandshalter so lang sind, dass sie die Projektionslinse
mit einer leichten Vorspannung berühren.
[0018] Eine bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass der zweite Bestandteil
zwei Flansche mit Formschlusselementen aufweist, die spiegelbildlich zu den Flanschen
und Formschlusselementen des ersten Bestandteils dimensioniert und angeordnet sind.
[0019] Bevorzugt ist auch, dass der zweite Bestandteil an seinem dem linsenseitigen Ende
gegenüberliegenden Ende eine Basisstruktur zur Befestigung einer Platine mit Halbleiterlichtquellen
und Primäroptiken aufweist.
[0020] Ferner ist bevorzugt, dass die Basisstruktur ein Teil des einstückigen zweiten Bestandteils
ist.
[0021] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Basisstruktur
ein loses Ende aufweist, das bevorzugt so gestaltet ist, dass es durch Schrauben,
Nieten Verprägen oder eine stoffschlüssige Verbindungstechnik fest mit dem lichtquellenseitigen
Ende des ersten Bestandteils verbunden werden kann.
[0022] Bevorzugt ist auch, dass der zweite Bestandteil auf seiner der Spiegelblende zugewandten
Innenseite zumindest teilweise matt ist. Auch der erste Bestandteil kann eine zumindest
teilweise matte, der Blende zugewandte Innenseite aufweisen.
[0023] Bevorzugt ist auch, dass der zweite Bestandteil und bevorzugt auch der erste Bestandteil
jeweils aus einem gut wärmeleitenden Material, insbesondere aus einem Metall besteht.
[0024] Ferner ist bevorzugt, dass der Linsenträger zweite Haltestrukturen aufweist, die
zur Halterung des Lichtmoduls im Scheinwerfer eingerichtet sind.
[0025] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die zweiten
Haltestrukturen Kugelköpfe aufweisen, mit denen das ganze Projektionslichtmodul um
eine durch die beiden Kugelköpfe verlaufende, gedachte Schwenkachse schwenkbar ist.
[0026] In einer weiteren Ausgestaltung sind zusätzliche Lichtquellen im Bereich unterhalb
der Ebene der Spiegelblende angeordnet. Solche Lichtquellen können dazu verwendet
werden, die von den oberhalb der Spiegelblende angeordneten Lichtquellen erzeugte
Abblendlichtverteilung zu einer Fernlichtverteilung zu ergänzen. Es versteht sich,
dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht
nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen
oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung
zu verlassen.
[0027] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen, jeweils in schematischer
Form:
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Projektionslichtmoduls für
einen Kraftfahrzeugscheinwerfer;
Figur 2 das Projektionslichtmodul aus der Figur in einer Explosionsdarstellung;
Figur 3 eine Ausgestaltung des ersten Bestandteils des Linsenträgers als Halbschale;
Figur 4 den Gegenstand der Figur 3 mit ergänzenden Befestigungselementen;
Figur 5 den Gegenstand der Figur 4 mit zusätzlich eingepasster Spiegelblende; und
Figur 6 den Gegenstand der Figur 5 zusammen mit einer in die Linsenaufnahme des ersten
Bestandteils 26 eingesetzten Projektionslinse 16.
[0028] Dabei bezeichnen gleiche Bezugszeichen auch in verschiedenen Figuren jeweils gleiche
oder zumindest ihrer Funktion nach vergleichbare Elemente.
[0029] Im Einzelnen zeigt die Figur 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Projektionslichtmoduls
10 für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer mit einer Lichtquelle 12, einer Primäroptik
14 und einer Projektionslinse 16. Darüber hinaus weist das Projektionslichtmodul 10
eine Spiegelblende 18 auf, die in anderen Figuren noch deutlicher zu sehen ist. Das
Projektionslichtmodul 10 weist eine erste Haltestruktur 17 auf, welche die Lichtquelle
12, der Primäroptik 14, die Spiegelblende 18 und die Projektionslinse 16 festhält.
[0030] Figur 2 zeigt das Projektionslichtmodul 10 aus der Figur 1 in einer Explosionsdarstellung.
Die erste Haltestruktur 17, welche die Lichtquelle, die Primäroptik, die Spiegelblende
18 und die Projektionslinse 16 festhält, weist insbesondere einen Linsenträger 20
auf, der ein lichtquellenseitiges Ende 22 und ein projektionslinsenseitiges Ende 24
besitzt. Das projektionslinsenseitige Ende 24 weist eine Linsenaufnahme auf, die dazu
eingerichtet ist, die Projektionslinse 16 aufzunehmen und durch Formschluss und/oder
Kraftschluss zu halten.
[0031] Die Linsenaufnahme weist zum Beispiel rinnenförmige Aufnahmen 25 auf, die durch ihre
Abmessungen und Anordnung dazu eingerichtet sind, kranzartig aus einem Rand der Projektionslinse
16 heraus ragende Vorsprünge 27 zu umgreifen.
[0032] In einem anderen Ausführungsbeispiel weist die Projektionslinse an ihrem Rand Vertiefungen
auf, die durch ihre Abmessungen und Anordnung dazu eingerichtet sind, aus dem Rand
der Linsenaufnahme und zum Inneren der Projektionslinse gerichtet heraus ragende Vorsprünge
passgenau aufzunehmen.
[0033] Zwischen seinen beiden Enden 22 und 24 ist der Linsenträger 20 in einen ersten Bestandteil
26 und einen zweiten Bestandteil 28 geteilt. Die Teilung verläuft dabei so, dass eine
zwischen seinen beiden Bestandteilen 24 und 26 liegende Trennfläche das lichtquellenseitige
Ende 22 und das projektionslinsenseitige Ende 24 schneidet. Die Trennfläche verläuft
bevorzugt dort durch das projektionslinsenseitige Ende 24, wo die Projektionslinse
16 ihren größten Durchmesser hat, und die Trennfläche verläuft darüber hinaus so,
dass ihre Projektion auf die Hauptebene der Projektionslinse 16 eine Gerade ist. Wesentlich
ist, dass die Trennfläche die Linsenaufnahme so schneidet, dass die Projektionslinse
16 in die geteilte Linsenaufnahme ohne plastische Verformungen der Bestandteile des
Linsenträgers 20 aufgenommen werden kann. Die Trennfläche muss insofern das projektionslinsenseitige
Ende 24 mit der Linsenaufnahme schneiden. Es ist aber nicht zwingend erforderlich,
dass die Trennfläche auch das lichtquellenseitige Ende 22 des Linsenträgers 20 schneidet.
Die Trennfläche kann auch einen oder mehrere Winkel aufweisen, in mehreren Ebenen
verlaufen und/oder eine oder mehreren Stufen als weitere Formschlusselemente aufweisen.
[0034] Die Figur 3 zeigt eine Ausgestaltung des ersten Bestandteils 26 des Linsenträgers
20 als Halbschale. Die Trennfläche ist im dargestellten Fall eine ebene Trennfläche.
Die Halbschale weist in ihrer Trennfläche einen ersten Flansch 26.1 und einen zweiten
Flansch 26.2 auf. Jeder Flansch weist n = 2 Formschlusselemente auf, die im dargestellten
Beispiel als Bohrungen 30 verwirklicht sind. Die Zahl n der Formschlusselemente kann
auch größer als zwei sein. Die Bohrungen 30 befinden sich jeweils in der Nähe von
gegenüberliegenden Flanschenden eines Flansches, so dass ihr Abstand voneinander längs
einer gedachten Verbindungslinie der Bohrungen 30 größer ist als ihr in einer Verlängerung
der Verbindungslinie liegender Abstand vom jeweils nächstliegenden Flanschende des
Flansches. Zwischen den beiden Bohrungen 30 weist der Flansch eine in der Flanschebene,
also in der Trennfläche nach außen offene Ausnehmung 31 auf, die ein weiteres Formschlusselement
darstellt.
[0035] Die Figur 4 zeigt den Gegenstand der Figur 3 mit ergänzenden Befestigungselementen
32.1, 32.2. Eine Seite des Befestigungselements 32.1 ist als Gegenflansch zum Flansch
26.1 des ersten Bestandteils 26 verwirklicht. Auf dieser Seite trägt das Befestigungselement
32.1 n Formschlusselemente 34, die passgenau komplementär zu den n Formschlusselementen
30 des Flansches 26 sind. Im vorliegenden Fall handelt es sich bei den Formschlusselementen
des Gegenflansches 32.1 um zylindrische Passstifte 34, welche die lichte Weite der
Bohrungen 30 passgenau ausfüllen. Die Position der Passstifte ist dabei in der Trennfläche,
also in der Flanschebene, genau festgelegt und nur mit Herstellungstoleranzen, nicht
aber mit Montagetoleranzen behaftet. Das Befestigungselement 32.1 weist in der zur
Flanschebene senkrechten Richtung eine Materialstärke auf, die größer als die Materialstärke
des Flansches 26.1 der Halbschale, beziehungsweise des ersten Bestandteils 26.1 ist.
Das Befestigungselement 32.1 stellt insofern eine stabile Halterung für den halbschalenförmigen
ersten Bestandteil 26.1 dar. Die Passgenauigkeit, mit der das Befestigungselement
32.1 und der halbschalenförmige erste Bestandteil zusammengefügt sind, wird noch dadurch
erhöht, dass das Befestigungselement 32.1 einen Vorsprung 33 aufweist, der aus seiner
Flanschebene in die gleiche Richtung wie die Passstifte heraus ragt und der so ausgestaltet
ist, dass er die nach außen offene Ausnehmung 31 im Flansch des halbschalenförmigen
ersten Bestandteils 26.1 ausfüllt. Der Vorsprung 33 und die Passstifte 34 ragen aus
der Flanschebene soweit heraus, dass sie auch noch Bohrungen und Ausnehmungen in einem
Flansch der Spiegelblende 18 und einem Flansch des zweiten Bestandteils 28 durchdringen.
Die Materialstärke des Vorsprungs 33 ist bevorzugt größer als die Materialstärke des
Befestigungselements außerhalb des Vorsprungs.
[0036] Dies gilt alles analog für eine zweite Flanschverbindung, die der bis hier beschriebenen
ersten Flanschverbindung in der Trennfläche gegenüberliegt und die insbesondere das
zweite Befestigungselement 32.2 aufweist. Die zweite Flanschverbindung ist bevorzugt,
aber nicht zwingend, spiegelbildlich zur ersten Flanschverbindung aufgebaut.
[0037] Die Figur 5 zeigt den Gegenstand der Figur 4 mit zusätzlich eingepasster Spiegelblende
18. Die Spiegelblende 18 weist einen Blendenabschnitt mit einer Blendenkante 18.1
und zwei Befestigungsabschnitte 18.2, 18.3 sowie zwei Abstandshalter 18.4, 18.5 auf
und ist bevorzugt in sich starr. Bevorzugt ist die Spiegelblende 18 ein einstückiges
Blechteil oder Kunststoffteil. Die Befestigungsabschnitte 18.2, 18.3 besitzen eine
an die Flansche 26.1, 26.2 angepasste Form und sind an der Spiegelblende 18 so angeordnet,
dass jeweils ein Befestigungsabschnitt 18.2 / 18.3 an einem der Flansche 26.1 / 26.2
anliegt und den jeweiligen Flansch abdeckt. Dabei besitzen die Befestigungsabschnitte
18.2, 18.3 Bohrungen, die deckungsgleich zu den Bohrungen 30 in den Flanschen 26.1,
26.2 angeordnet sind und gleichgroß wie diese sind und die gleiche Form aufweisen.
Die lichte Weite der Bohrungen wird daher durch die Passstifte 34 ebenfalls passgenau
ausgefüllt.
[0038] Durch diese Merkmale wird die Spiegelblende 18 mit einer Lageungenauigkeit, die von
der Fertigungstoleranz der Flansche, Bohrungen und Passstifte dominiert wird, an dem
ersten Bestandteil 26 positioniert.
[0039] Die Befestigungsabschnitte 18.2, 18.3 ragen in Richtung der Linsenaufnahme über die
Flansche 26.1, 26.2 hinaus. Diese damit nicht mehr der Befestigung der Spiegelblende
18 dienenden Teile der Befestigungsabschnitte 18.2, 18.3 bilden Abstandshalter 18.4,
18.5, welche die Positionsgenauigkeit der später in die Linsenaufnahme eingesetzten
Projektionslinse 16 verbessern.
[0040] Die Figur 6 zeigt den Gegenstand der Figur 5 zusammen mit einer in die Linsenaufnahme
des ersten Bestandteils 26 eingesetzten Projektionslinse 16. Die am linsenseitigen
Ende 24 des ersten Bestandteils 26 angeordnete Linsenaufnahme besteht im dargestellten
Ausführungsbeispiel aus in das linsenseitige Ende 24 eingeformten Rinnenabschnitten
30. Diese sind durch die Form und die Abmessung ihres Rinnenquerschnitts dazu eingerichtet,
einen kranzartig aus dem Rand der Projektionslinse 16 herausragenden Vorsprung 27
umgreifend aufzunehmen. Wie weiter oben ausgeführt wurde, kann dies auch umgekehrt
ausgeführt sein, so dass die Projektionslinse 16 Vertiefungen und die Linsenaufnahme
dazu passgenau komplementäre Vorsprünge aufweist.
[0041] Die Abstandshalter 18.4, 18.5 der Spiegelblende 18 sind so lang, dass sie die in
die Linsenaufnahme eingesetzte Projektionslinse 16 berühren. Die Abstandshalter sind
insbesondere bevorzugt so lang, dass sie die Projektionslinse 16 mit einer leichten
Vorspannung berühren. Ein unter Umständen ohne solche Abstandshalter möglicherweise
vorhandenes Spiel oder eine möglicherweise ohne solche Abstandshalter mögliche Positionierungsungenauigkeit
der Projektionslinse in der Linsenaufnahme wird durch die Berührung beschränkt. Im
Ergebnis wird die auch bei dem berührenden Kontakt möglicherweise noch verbleibende
Ungenauigkeit der den Farbsaum beeinflussenden Größen (Abstand Projektionslinse -
Spiegelblende, Schnittweite der Projektionslinse) von Herstellungsungenauigkeiten
dominiert und hängt nur noch in untergeordnetem Ausmaß von der Montage ab.
[0042] Im Folgenden wird erneut auf die weiter vorn bereits beschriebene Figur 2 Bezug genommen,
die insbesondere auch den zweiten Bestandteil 28 des Linsenträgers 20 zeigt.
[0043] Der zweite Bestandteil 28 weist zwei Flansche 28.1, 28.2 mit Formschlusselementen
auf, die spiegelbildlich zu den Flanschen 26.1, 26.2 und Formschlusselementen des
ersten Bestandteils 26 dimensioniert und angeordnet sind. Beim Zusammenfügen des ersten
Bestandteils 26 mit der Spiegelblende 18, den Befestigungselementen 32.1, 32.2 und
dem zweiten halbschalenförmigen Bestandteil 28 werden damit Stapel aneinander anliegender
und durch ineinander greifende Formschlusselemente verbundener Bauelemente gebildet.
[0044] In der dort dargestellten Ausgestaltung weist der zweite Bestandteil 28 an seinem
dem linsenseitigen Ende 24 gegenüberliegenden Ende 22 eine Basisstruktur 29 zur Befestigung
einer Platine mit Halbleiterlichtquellen und Primäroptiken auf. Die Basisstruktur
29 ist hier ein Teil des einstückigen zweiten Bestandteils 28. Der zweite Bestandteil
28 und bevorzugt auch der erste Bestandteil besteht bevorzugt jeweils aus einem gut
wärmeleitenden Material, insbesondere aus einem Metall. Ein solches Teil kann kostengünstig
durch Umformen eines Blechstanzteils hergestellt werden, was dazu beiträgt, dass die
Herstellungskosten möglichst niedrig sind.
[0045] Die Halbleiterlichtquellen sind bevorzugt auf einer Platine in einem thermischen
Kontakt mit der Basisstruktur angeordnet. Die Basisstruktur weist ein loses Ende 31
auf, das bevorzugt so gestaltet ist, dass es durch Schrauben, Nieten Verprägen oder
eine stoffschlüssige Verbindungstechnik fest mit dem lichtquellenseitigen Ende des
ersten Bestandteils 26 verbunden werden kann. Durch diese Verbindung wird eine sehr
große Steifigkeit und mechanische Festigkeit des als zentrale erste Haltestruktur
17 dienenden Linsenträgers 20 erzielt. Es versteht sich, dass die Basisstruktur auch
ein Bestandteil der ersten Halbschale/des ersten Bestandteils 26 des Linsenträgers
sein kann. In einer Ausgestaltung ist die Lichtquellenbaugruppe, die neben der Lichtquellen
insbesondere wenigstens die Platine aufweist, auswechselbar ausgeführt. Wenn mehrere
Lichtquellenbaugruppen verwendet werden, zum Beispiel für einen Abblendlichtanteil
und einen ergänzenden Fernlichtanteil, ist bevorzugt mindestens eine der beiden Baugruppen
auswechselbar ausgeführt.
[0046] Ein weiterer großer Vorteil der Verwendung eines guten Wärmeleiters wie Metall als
Material des Linsenträgers 20 besteht darin, dass der Linsenträger 20 mit seinen beiden
Halbschalen 26, 28 selbst als Kühlkörper verwendbar ist, da er durch den thermischen
Kontakt mit der Platine Wärme aus den Chips der Halbleiterlichtquellen aufnimmt, die
Wärme gut verteilt und durch seine große Oberfläche an die Umgebungsluft abgeben kann.
Die Lebensdauer von Halbleiterlichtquellen wird ganz wesentlich von ihren im Betrieb
herrschenden Temperaturen bestimmt. Durch die in dieser Anmeldung vorgestellte Bauweise
mittels halbschalenförmiger Bestandteile des Linsenträgers, die vorzugsweise aus Metallblech
bestehen, kann der Linsenträger 20 entweder direkt die Platine mit den Halbleiterlichtquellen
aufnehmen oder einfach mit einem separaten Kühlkörper wärmeleitend verbunden werden.
Der Linsenträger 20 wird dadurch zum Kühlkörper und trägt auf jeden Fall mit zur Kühlung
bei. Damit geht der Vorteil einher, dass das Lichtmodul 10 entweder keinen separaten
Kühlkörper benötigt oder dass ein solcher Kühlkörper, wenn der dennoch benötigt werden
sollte, kleiner, leichter und damit kostengünstiger als beim Stand der Technik ausfallen
kann.
[0047] Im Folgenden wird erneut auf die weiter vorn bereits zum Teil beschriebene Figur
1 Bezug genommen.
[0048] Die Figur 1 zeigt insbesondere den Gegenstand der Figur 2 zusammen mit Lichtquellen
12 und Primäroptiken 14 in einem zusammengefügten Zustand. Die Passstifte der Befestigungselemente
füllen insbesondere auch die lichte Weite der Bohrungen des zweiten Bestandteils 28
des Linsenträgers passgenau aus. Darüber hinaus weist der zweite Bestandteil 28 analog
zum ersten Bestandteil 26 wenigstens ein Formschlusselement auf, das passgenau mit
einem dazu komplementären Formschlusselement der Projektionslinse 16 zusammenwirkt.
[0049] Die Abstandshalter der Spiegelblende 18 sind so dimensioniert, dass ihre Länge dazu
ausreicht, die Linse 18 mit leichter Spannung gegen die Wand der Rinne zu drücken,
sodass die Lage der Projektionslinse in Richtung ihrer optischen Achse in Bezug auf
die Blendenkante der Spiegelblende 18 durch den nur durch Fertigungsungenauigkeiten
dominierten und von Montageungenauigkeiten weitgehend unabhängigen Abstand zwischen
der die Projektionslinse berührenden Vorderkante der Abstandshalter 18.4, 18.5 und
den Bohrungen 30 und den Passstiften 34 festgelegt wird.
[0050] Nach dem Zusammenfügen des ersten Bestandteils 26, des zweiten Bestandteils 28, der
Befestigungselemente 32.1, 32.2, der Spiegelblende 18 und der Projektionslinse 19,
bei dem die Projektionslinse 16 und die Spiegelblende 18 formschlüssig zwischen die
Halbschalen, respektive Bestandteile 28, 28 des Linsenträgers 20 gelegt werden, werden
die Bauteile fest miteinander verbunden. Die feste Verbindung erfolgt bevorzugt durch
Vernieten, Verprägen, insbesondere Warmverprägen, oder Verschrauben der beiden Bestandteile
26 und 28 oder durch ein stoffschlüssiges Verbindungsverfahren wie Kleben. Die Passstifte
könne dabei als Befestigungselemente dienen, zum Beispiel als Nieten oder als mit
Gewinden versehene Stehbolzen.
[0051] Die Lichtquelle 12 besteht bevorzugt aus einer Anordnung von Halbleiterlichtquellen,
die zusammen mit zugehörigen Primäroptiken 14 und einer Platine 15 an einem der beiden
Bestandteile befestigt sind. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Lichtmoduls befindet
sich die Lichtquelle 12 oberhalb der Spiegelblende. Wie bereits erwähnt, kann sich
eine (oder mehrere) ergänzende Lichtquelle(n) bei einer bestimmungsgemäßen Verwendung
auch unterhalb der Spiegelblende befinden. Figur 1 zeigt, wie die Platine 15 und die
Primäroptiken 14 auf verschiedenen Seiten des auch als Kühlkörper dienenden Materials
der Basisstruktur 29 angeordnet sind, was die Primäroptiken vor einer unerwünschten
Belastung durch Abwärme der Chips der Halbleiterlichtquellen schützt. Die Halbleiterlichtquellen
sind in Ausnehmungen 29.1 der Basisstruktur angeordnet. Vergleiche Figur 2, welche
quadratische Ausnehmungen 29.1 zeigt.
[0052] Die Figur 1 zeigt damit insbesondere auch den Gegenstand der Figur 6 zusammen mit
dem zweiten Bestandteil 28 des Linsenträgers 20 und der Platine mit Halbleiterlichtquellen
und Primäroptiken. Die Primäroptiken sind bevorzugt katadioptrische transparente Festkörper,
die von den Halbleiterlichtquellen ausgehendes Licht sammeln, bündeln und auf die
Blendenkante der Spiegelblende richten. Die daraus an der Blendenkante entstehende
Zwischenlichtverteilung wird durch die Projektionslinse in das Vorfeld des Projektionslichtmoduls
abgebildet.
[0053] Figur 1 zeigt auch, dass die Befestigungselemente einen Kugelkopf aufweisen, mit
dem das ganze Projektionslichtmodul um eine durch die beiden Kugelköpfe gedachte Schwenkachse
schwenkbar ist. In der Figur 1 ist nur ein Kugelkopf 32.1 sichtbar, da der andere
durch das Lichtmodul verdeckt wird. Die Schwenkachse verläuft in dem dargestellten
Beispiel parallel zu einer Ebene, in der die Blendenkante liegt. Es handelt sich daher
um eine Schwenkachse für eine Leuchtweiteneinstellung oder Leuchtweitenregelung.
[0054] Die Kugelköpfe stellen eine Ausgestaltung zweiter Haltestrukturen dar, die zur Halterung
des Lichtmoduls im Scheinwerfer eingerichtet sind. Die Kugelköpfe sind bevorzugt an
den Vorsprüngen 33 befestigt oder ein stoffschlüssiger Bestandteil der Vorsprünge
3.
1. Projektionslichtmodul (10) für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer mit einer Lichtquelle
(12), einer Licht der Lichtquelle zu einer Zwischenlichtverteilung bündelnden Primäroptik
(14), einer die Zwischenlichtverteilung mit einer Blendenkante (18.1) begrenzenden
Spiegelblende (18), einer die begrenzte Zwischenlichtverteilung in ein Vorfeld des
Lichtmoduls projizierenden Projektionslinse (16) und einer die Lichtquelle, die Primäroptik,
die Spiegelblende und die Projektionslinse festhaltenden ersten Haltestruktur, welche
erste Haltestruktur einen Linsenträger (20) aufweist, der ein lichtquellenseitiges
Ende (22) und ein projektionslinsenseitiges Ende (24) besitzt, welches projektionslinsenseitige
Ende (24) eine Linsenaufnahme aufweist, die dazu eingerichtet ist, die Projektionslinse
(16) aufzunehmen und durch Formschluss und/oder Kraftschluss zu halten, dadurch gekennzeichnet dass der Linsenträger (20) in einen ersten Bestandteil (26) und einen zweiten Bestandteil
(28) geteilt ist, wobei eine zwischen den beiden Bestandteilen liegende Trennfläche
die Linsenaufnahme schneidet, dass die Spiegelblende (18) zwischen dem ersten Bestandteil
(26) und dem zweiten Bestandteil (28) klemmend befestigt ist, wobei die Lage der Spiegelblende
relativ zu den beiden Bestandteilen des Linsenträgers durch ineinander greifende Formschlusselemente
(30, 34) festgelegt ist, und dass die Spiegelblende (18) in Richtung der Projektionslinse
weisende Abstandshalter (18.4, 18,5) aufweist, welche die Projektionslinse berühren.
2. Projektionslichtmodul (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfläche das lichtquellenseitige Ende (22) und das projektionslinsenseitige
Ende (24) schneidet.
3. Projektionslichtmodul (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfläche dort verläuft, wo die Projektionslinse (16) ihren größten Durchmesser
hat und so verläuft, dass die Projektion der Trennfläche auf die Hauptebene der Projektionslinse
eine Gerade ist.
4. Projektionslichtmodul (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfläche eine ebene Trennfläche ist.
5. Projektionslichtmodul (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bestandteil (26) in seiner Trennfläche einen Formschlusselemente (30) aufweisenden
ersten Flansch (26.1) und einen Formschlusselemente aufweisenden zweiten Flansch (26.2)
aufweist, wobei die Formschlusselemente des zweiten Flansches spiegelbildlich zu den
Formschlusselementen des ersten Flansches (26.1) dimensioniert und angeordnet sind.
6. Projektionslichtmodul (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiegelblende (18)einen Blendenabschnitt mit einer Blendenkante (18.1) und zwei
Befestigungsabschnitten (18.2, 18.3) sowie zwei Abstandshaltern (18.4, 18.5) aufweist
und in sich starr ist, wobei die Befestigungsabschnitte eine an die Flansche (26.1,
26.2) angepasste Form besitzen und an der Spiegelblende (18) so angeordnet sind, dass
jeweils ein Befestigungsabschnitt an einem der Flansche anliegt und wobei die Befestigungsabschnitte
in Richtung der Linsenaufnahme über die Flansche hinausragen und damit Abstandshalter
(18.4, 18.5) bilden, die so lang sind, dass sie die in die Linsenaufnahme eingesetzte
Projektionslinse (16) berühren.
7. Projektionslichtmodul (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (18.4, 18.5) so lang sind, dass sie die Projektionslinse (16)
mit einer leichten Vorspannung berühren.
8. Projektionslichtmodul (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bestandteil (28) zwei Flansche mit Formschlusselementen aufweist, die
spiegelbildlich zu den Flanschen und Formschlusselementen des ersten Bestandteils
(26) dimensioniert und angeordnet sind.
9. Projektionslichtmodul (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bestandteil (28) an seinem dem linsenseitigen Ende (24) gegenüberliegenden
Ende (22) eine Basisstruktur (29) zur Befestigung einer Platine (15) mit Halbleiterlichtquellen
(12) und Primäroptiken (14) aufweist.
10. Projektionslichtmodul (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisstruktur (29) ein Teil des einstückigen zweiten Bestandteils (28) ist.
11. Projektionslichtmodul (10) nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisstruktur (29) ein loses Ende aufweist, das bevorzugt so gestaltet ist, dass
es durch Schrauben, Nieten Verprägen oder eine stoffschlüssige Verbindungstechnik
fest mit dem lichtquellenseitigen Ende des ersten Bestandteils verbunden werden kann.
12. Projektionslichtmodul (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bestandteil (28) und bevorzugt auch der erste Bestandteil (26) jeweils
aus einem gut wärmeleitenden Material, insbesondere aus einem Metall besteht.
13. Projektionslichtmodul (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Linsenträger zweite Haltestrukturen aufweist, die zur Halterung des Lichtmoduls
im Scheinwerfer eingerichtet sind.
14. Projektionslichtmodul (10) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Haltestrukturen Kugelköpfe (35) aufweisen, mit dem das ganze Projektionslichtmodul
(10) um eine durch die beiden Kugelköpfe verlaufende, gedachte Schwenkachse schwenkbar
ist.