[0001] Die Erfindung betrifft eine Lampe mit einem oberen und unteren Lampenring sowie einem
Lampenschirm bestehend aus individuell bedruckten Printmedien aller Art, wie zum Beispiel
aus Papier, Leinwand, Folie, auch selbstklebend, oder Stoff, Kunststofffolie usw.
[0002] Der Stand der Technik zeigt Folgendes auf.
[0003] In der Regel weisen all diese Lampen einen Lampenschirm auf, der das von dem Leuchtmittel,
wie Glühbirne, abgestrahlte Licht partiell abschirmt oder abmildert. Bekannt ist weiter,
dass solche Lampenschirme aus verschiedenen Materialien bestehen können. Beispielsweise
kann ein solcher Lampenschirm ein von einem Stoff umspannten Rahmen, wie Metallrahmen,
aufweisen. Überdies ist bekannt, dass solche Lampenschirme vollständig aus Metall
sein können.
[0004] Lampen werden den Endkunden in Geschäften in der Regel teilmontiert oder als Bausatz
aus Einzelteilen oder fertigmontiert angeboten.
[0005] Sowohl bei den aus Einzelteilen bestehenden Bausätzen als auch bei den teilmontierten
Lampen der bekannten Art muss der Kunde zur Schaffung der fertiggestellten Lampe einen
Lampenschirm an einer entsprechenden Halterung montieren. Dies kann beispielsweise
so sein, dass ein Lampenständer mit einer solchen Halterung versehen ist, an dem der
Lampenschirm zu montieren ist. Bekannt ist ferner, dass eine Leuchtmittelfassung der
Lampe mit einer Halterung für den Lampenschirm versehen ist. Diese Halterung kann
beispielsweise aus Schraubhalterung ausgestaltet sein.
[0006] Der Lampenschirm selbst wird bei den bekannten Lampen der genannten Art stets in
seiner "fertigen" Gestalt bereitgestellt, muss also selbst nicht montiert werden.
Dies kann dazu führen, dass der Raumbedarf für die Lampen in den Lagern der Hersteller
oder Händler entsprechend groß ist.
[0007] Eine Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2008 003 037 U1 beinhaltet den Anspruch: Lampenschirm bestehend aus individuell bedrucktem Printmedium,
das zu einem Zylinder geformt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schnittkanten
des individuell bedruckten Printmediums zum Zylinder durch Klebstoffe, Metallklammern,
Verschweißen oder Vernieten, zusammengefügt werden.
[0008] Weiterhin ist bekannt eine Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2008 015 752 U1 zu einem Bausatz für einen Lampenschirm, bestehend aus wenigstens einzelnen Lamellen
mit wenigstens einem an jeder einzelnen Lamelle angeordneten und zum Lampenschirmzentrum
weisenden Verbindungssteg, welcher wenigstens eine Schlitzung aufweist.
[0009] Des Weiteren ist eine Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2010 005 272 U1 bekannt, wobei eine Lampenschirm-Vorrichtung mit einer Längsachse und einem sich
um diese Längsachse erstreckenden, elastisch verformbaren Lampenschirm gekennzeichnet
durch eine Verriegelungseinrichtung zum lösbaren Verriegeln unterschiedlicher Abschnitte
des Lampenschirms miteinander, um den Lampenschirm in einer sich um die zentrale Längsachse
erstreckenden Form zu halten, beschrieben ist.
[0010] Bekannt ist eine Patentschrift
US 6,561,682 B1. Hier ist ein Lampenschirm beschrieben, welcher aus einem Rahmenkörper aus gebogenem
Metall, einer konischen Lampenschirmform aus Stoff oder Papier sowie einem kreisförmigen
Metallrahmen besteht.
[0011] Außerdem ist ein Gebrauchsmuster
DE 295 02 817 U1 bekannt. Die Erfindung betrifft eine Leuchte mit Lampenschirm, Gestell / Aufhängung
und wenigstens einer Halterung für eine Glühlampenfassung, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gestell bzw. die Aufhängung aus Stangen bzw. Stangen oder Seilen zusammensteckbar
ist.
[0012] Bekannt ist ein Gebrauchsmuster
DE 7414907. Die Erfindung betrifft einen Lampenschirm für eine Steh- oder Hängelampe, bei der
ein symmetrischer Hohlkörper aus bahnförmigem Material an gegenüber liegenden Seiten
koaxiale Öffnungen aufweist, deren eine mit einer Halterung für eine Glühlampenfassung
versehen ist.
[0013] Nachteil dieser technischen Lösungen ist die Kompliziertheit des Zusammenbaus einer
Lampe mit einem Lampenschirm, welcher individuell in seiner Größe bzw. Ausgestaltung
gegeben ist.
[0014] Ziel der Erfindung ist es, eine Lampe mit Lampenringen und Lampenschirm zu finden,
welche in einfachster Art und Weise einen Lampenschirm austauschbar für bestimmte
Printmedien darstellt.
[0015] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lampe mit einem oberen und unteren Lampenring
sowie einem Lampenschirm bestehend aus individuell bedruckten Printmedien aller Art
zu realisieren, wobei unabhängig von der Größe und der Form der zusammengebauten Lampe
ein jederzeitiges Auswechseln des Lampenschirms mit den entsprechenden Printmedien
möglich ist.
[0016] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Anspruch 1 realisiert ist.
[0017] Dabei wurde eine Lampe mit einem oberen und unteren Lampenring sowie einem Lampenschirm
aus bedruckten Printmedien aller Art, wobei der Lampenschirm an einem oberen und unteren
Lampenring angeklemmt ist, so entwickelt,
- dass ein Lampenschirm mit einer rechten und einer linken Schnittkante mit Aussparungen
beim Verbinden des Lampenschirms mit einem Verbindungsstreifen verflochten ist und
eine obere und eine untere Vertikalkante des Lampenschirms mit Aussparungen versehen
sind, welche in die umlaufenden Verbindungsstege des oberen Lampenrings und des unteren
Lampenrings eingreifen und somit ein auswechselbarer Lampenschirm je nach Bedruckung
als Printmedium vorhanden ist.
[0018] Der erfinderische Bestandteil der Lösung liegt darin begründet, dass ein Lampenschirm
über die entsprechenden Aussparungen an der Schnittkante des Lampenschirms und den
Aussparungen an der Vertikalkante fest und lösbar mit einem oberen und einem unteren
Lampenring arretiert ist.
[0019] Durch die Erfindung soll mehr Freiraum bei der individuellen Gestaltung von Lampenschirmen
eröffnet werden. Die vielseitige Nutzung umfasst die Möglichkeit als Kunst- oder Designobjekt,
Werbeträger oder Promotionsartikel. Dabei ist die einfache Bauweise des Zusammenbaus
einer Lampe über zwei Lampenringe bzw. einen Lampenschirm, welcher je nach Ausführungsform
gegeben ist, ausschlaggebend. Die etwaige Form von Lampen kann in unterschiedlichster
Art und Weise ausgeführt sein und wird durch den oberen und unteren Lampenring definiert.
[0020] Der Lampenschirm der erfindungsgemäßen Lampe kann jederzeit in seiner Gestaltung
und Ausführung als Kunst- bzw. Designobjekt, Werbeträger oder Promotionsartikel ausgetauscht
werden.
[0021] Durch die Nutzung von digitalen Druckverfahren auf Papier, Leinwand, Folie, auch
selbstklebend, Stoffen, Kunststoffen oder Glas sind Materialien, Motiv und Format
frei wählbar und deshalb auch kundenspezifisch für Kleinserien leichter umsetzbar.
[0022] Die Stabilität der Lampe über den Lampenschirm wird durch den oberen und unteren
Lampenring und deren Aussparungen und die eingreifenden Verbindungsstege, welche an
einem Lampenschirm gegeben sind, fest und lösbar montagefähig gestaltet.
[0023] Die vorhandenen Aussparungen an den jeweiligen rechten und linken Schnittkanten des
Lampenschirms werden zum Abschluss der Montage mit einem Verbindungsstreifen, der
je nach Ausführung des Lampenschirms farblich gestaltet ist, durch Durchschlingen
der übereinander liegenden Aussparungen an der linken und rechten Seite der Schnittkante
des Lampenschirms arretiert.
[0024] Die gegebenen Lampenringe oberhalb und unterhalb der Lampe sind aus stabilem Material
gefertigt, um somit einen festen Halt der Gesamtlampe nach Montage des Lampenschirms
an den Lampenringen zu gewährleisten. Vorzugsweise wird natürlich hierfür Plastik
verwendet. In den oberen Lampenring wird auch das entsprechende Leuchtmittel arretiert.
In den unteren Lampenring kann ein Boden je nach Ausführungsform lichtdurchlässig
bzw. lichthemmend eingesetzt werden.
[0025] Des Weiteren ist bei dem oberen Lampenring die ergonomische Gestaltung frei wählbar.
Dabei können die Öffnungen des Lampenrings je nach Gestaltungsform ausgeführt werden.
[0026] In einem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung anhand der beigefügten Figuren erläutert
werden.
[0027] Dabei zeigen die:
- Figur 1
- einen Boden der Lampe,
- Figur 2
- einen unteren Lampenring,
- Figur 3
- einen oberen Lampenring,
- Figur 4
- einen Lampenschirm,
- Figur 5
- einen Verbindungsstreifen,
- Figur 6
- eine Verbindung des Lampenschirms mit Verbindungsstreifen.
[0028] Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen die wesentlichen Bestandteile einer Lampe. In diesem
Ausführungsbeispiel ist eine zylindrische Lampenform dargestellt.
[0029] Dabei ist in der Figur 1 ein Boden 8 gegeben, welcher lichtdurchlässig verschieden
ausgeführt werden kann. Die Figur 3 zeigt einen oberen Lampenring 1. Dieser Lampenring
1 ist als Streifen gegeben, und in dem gesamten oberen Lampenring 1 sind eine Lampenfassungsöffnung
4 und eine obere Öffnung Lampenring 3 vorhanden, was sich für den Wärmeaustritt durchaus
praktisch darstellt. An der Außenkante des oberen Lampenrings 1 sind umlaufende Verbindungsstege
2, vorteilhafterweise in Rechteckform, in gleichen Abständen gegeben. Die Form der
umlaufenden Verbindungsstege 2 kann ja nach Anwendungsfall und Praktizierbarkeit auch
andere Formen, wie zum Beispiel halbrunde oder spitze Formen, einnehmen.
[0030] In der Figur 2 ist der untere Lampenring 5 aufgeführt, welcher an der Außenkante
des unteren Lampenrings 5 ebenfalls umlaufende Verbindungsstege 2 in Rechteckform
aufweist. Diese umlaufenden Verbindungsstege 2 sind in gleichmäßigen Abständen über
den gesamten Umfang verteilt. Für den praktischen Vorteil und zur problemlosen Montage
sind die umlaufenden Verbindungsstege 2 an dem oberen Lampenring 1 und dem unteren
Lampenring 5 in gleichen Abständen bzw. in gleicher Größe und Form zentriert vorhanden.
[0031] Die entsprechenden Verbindungsstege 2 am unteren Lampenring 5 und am oberen Lampenring
1 sind vorzugsweise rechteckig ausgebildet. Dabei sind die Verbindungsstege 2 bei
der Anbringung des Lampenschirms 10 nach der Montage vorstehend über den Lampenschirm
10 und dienen gleichzeitig als optische Finesse an den oberen und unteren Lampenringen
1 und 5.
[0032] Die Lampenringe 1 und 5 sind vorzugsweise aus PVC gefertigt und dienen der Stabilität
der zu montierenden Lampe. Die Öffnung 6 des unteren Lampenrings 5 ist dienlich zur
Einfügung eines Bodens 8, welcher je nach Ausführungsform verschiedenartig in seiner
Lichtdurchlässigkeit gewählt werden kann. In den oberen Lampenring 1 wird über die
Lampenfassungsöffnung 4 der entsprechende Leuchtkörper arretiert bzw. eingesetzt,
und die obere Öffnung Lampenring 3 dient zum Wärmeaustritt bei Benutzung der Lampe.
[0033] Die Figur 4 zeigt einen Lampenschirm 10, welcher oberhalb und unterhalb an den Vertikalkanten
Aussparungen 9 aufweist, welche passgerecht zu den umlaufenden Verbindungsstegen 2
des oberen Lampenrings 1 und des unteren Lampenrings 5 gefertigt sind. An der Schnittkante
13 des Lampenschirms 10 sind ebenfalls Aussparungen 11 gegeben, welche zum Verschluss
des Lampenschirms 10 in der Endmontage dienlich sind. Dieser Verschluss mit dem vorgegebenen
Verbindungsstreifen 7 ist in der Figur 6 sichtbar. Der Verbindungsstreifen 7 ist in
der Figur 5 zeichnerisch dargestellt und dient dazu, beim Schließen des Lampenschirms
10 mittels den jeweiligen Schnittkanten 13 und den vorhandenen übereinander lappenden
Aussparungen 11 eine Einfädelung des Verbindungsstreifens 7 auszuführen und zum Abschluss
die überstehenden Restbestände in den Lampenschirm 10 einzuknicken.
[0034] Vorzugsweise ist der Verbindungsstreifen 7 aus transparentem, festem Material hergestellt,
um somit die Verbindungskante des Lampenschirms 10 transparent zu gestalten.
[0035] Die Formen der Lampe mit dem entsprechenden oberen Lampenring 1, dem unteren Lampenring
5 und dem Lampenschirm 10 können grundsätzlich in verschiedener Art und Weise sein,
weil das Grundprinzip der Handhabung des Zusammenbaus der Lampe an sich das Gleiche
bleibt und zwar die Verbindung der umlaufenden Verbindungsstege 2 mit den Aussparungen
9 jeweils des Lampenschirms 10 und der Lampenringe 1 und 5 sowie die Schließung des
Lampenschirms 10 über die Aussparungen 11 an den Schnittkanten 13 des Lampenschirms
10 in Verbindung mit dem Verbindungsstreifen 7, welcher jeweils in die Aussparungen
11, welche sich kongruent überlappen, eingefädelt wird.
Bezugszeichen
[0036]
- 1
- oberer Lampenring
- 2
- umlaufende Verbindungsstege
- 3
- obere Öffnung Lampenring
- 4
- Lampenfassungsöffnung
- 5
- unterer Lampenring
- 6
- Öffnung für 5
- 7
- Verbindungsstreifen
- 8
- Boden
- 9
- Aussparung für 2
- 10
- Lampenschirm
- 11
- Aussparung
- 12
- Überlappungssteg
- 13
- Schnittkante