[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zur Herstellung von Blechen
aus strangförmigen Profilen geringer Dicke, welche insbesondere aus Magnesium oder
Magnesiumlegierungen hergestellt werden, mittels einer Strangpreßanlage.
[0002] Allgemein bekannt ist das Herstellen von Blechen durch Walzen in konventionellen
Walzgerüsten, wobei für das Herstellen von Blechen entsprechende Materialblöcke durch
Walzvorgänge zu Blechen umgearbeitet werden. Aufgrund der großen Anzahl von Walzstichen
vom Grob- zum Feinblech ist dieses Verfahren sehr kostenintensiv. Bei der Verarbeitung
von Magnesium-Blöcken zu entsprechenden Blechen ist dies jedoch sehr aufwendig und
bedingt durch die dem Magnesium eigene Sprödigkeit treten oftmals Rißbildungen auf.
Die hohe Anzahl von Walzstichen wirkt sich auch negativ auf die Gefügestruktur und
somit auf die mechanischen Eigenschaften aus.
[0003] In der
DE 101 50 021 B4 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Profilen oder Blechteilen
aus Magnesium oder Magnesiumlegierungen mittels Druckumformung durch Strangpressen,
Walzen, Schmieden oder Gießen offenbart, wobei die flüssige Schmelze in eine Stranggieß-
oder Strangpreßeinrichtung zur Herstellung eines Halbzeuges eingebracht wird und unmittelbar
danach dieses Halbzeug durch Umformung im Warmzustand durch Umformung in seine endgültige
Form gebracht wird, wobei die Temperatur des Werkstoffes nach dem Erstarren aus der
Schmelze während der gesamten Fertigung in einem Bereich von 250°C bis 350°C gehalten
wird und der Fertigungsprozeß vom Gießen bis zur Abkühlung der Formteile insgesamt
in einer inerten Atmosphäre oder im Vakuum durchgeführt wird.
[0004] Die Vorrichtung zur Durchführung dieser Verfahrensschritte ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung aus einer Verkettung von einem Schmelzofen, einer Stranggieß- oder
Strangpreßeinrichtung, mit und ohne Walzgerüst, einer Schneideinrichtung einer oder
mehreren Pressen und einer Abkühleinrichtung besteht, die Gesamtheit oder Teile aus
den vorgenannten Einrichtungen in einem Schutzgas- oder Vakuumraum angeordnet sind.
[0005] Weiterhin wird in der
DE 103 17 080 B4 ein Verfahren zur Herstellung von Blechformteilen aus Magnesium beschrieben, bei
dem ein Blechformteil direkt im Anschluß an den Walzprozeß durch Umformen mit mindestens
einer Presse in einem Temperaturbereich von >350°C bis 450°C hergestellt werden kann.
Die zur Durchführung dieses Verfahrens angegebene Vorrichtung, welche aus einer Verkettung
von einem Schmelzofen oder-tiegel, einer Stranggießeinrichtung, einem oder mehreren
Walzgerüsten, einer Schneideinrichtung, einer oder mehrer Pressen und einer Abkühleinrichtung
besteht und in einem Schutzgas- oder Vakuumraum betrieben wird, ist dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Schneideinrichtung und der als Umformpresse ausgebildeten Presse
eine Stanzeinrichtung vorgesehen ist, mit der in die von der Schneideinrichtung kommenden
Platinen form- und querschnittsstabile Stanz- und/oder Formlöcher einbringbar sind.
[0006] Mit der
DE 102 47 129 A1 wird ein weiteres Verfahren zur Herstellung von Profilen oder Blechformteilen aus
Magnesium oder Magnesiumlegierungen wiedergegeben, bei dem ein Halbzeug in Form eines
Bleches durch Umformen, vorzugsweise durch Formpressen, in seine endgültige Form gebracht
wird, wobei in einem Verfahrensschritt unmittelbar vor dem Umformvorgang die Oberfläche
durch Spanabhebung, vorzugsweise durch Schaben, von Verunreinigungen befreit wird.
[0007] Von Nachteil bei diesem Verfahren ist es weiterhin , daß nur Teile mit einer beschränkten
Breite hergestellt werden können, denn bei größeren Teilen wird ein erheblicher Mehraufwand
für die zu beherrschenden Arbeitsdrücke erforderlich. Das Werkzeug und das Maschinengestell
müssen dem beim Fertigen der Halbzeuge bzw. der Teile anliegenden Strangpreßdruck
mit einem entsprechenden Gegendruck standhalten und so notwendigerweise wesentlich
größer dimensioniert werden.
[0008] Die
DE 43 33 500 C2 offenbart ein Verfahren zur Herstellung eines im Querschnitt gestuften und ein Vollprofil
aufweisenden Bleches mit unterschiedlichen Wandstärken, bei dem zunächst ein Halbzeug
hergestellt wird, dessen Querschnitt zu dem Querschnitt des Bleches in Dickenrichtung
ähnlich ist, und bei welchem aus dem Halbzeug ein Blech gewalzt wird, wobei für die
Herstellung des Halbzeuges ein Hohlprofil mit am Umfang verteilten, dem gewünschten
Wanddickenverlauf des Halbzeuges entsprechendem Wanddickenverlauf stranggepreßt wird,
und dabei das Hohlprofil entlang einer Mantellinie aufgetrennt und zu dem Halbzeug
umgeformt wird. Weiterhin werden dabei zwei Komplementär-Profile aufeinandergelegt,
wobei zumindest eine der profilierten Berührungsseiten der Komplementär-Profile mit
einem Trennmittel versehen wird, und die beiden Komplementär-Profile gleichzeitig
mit zylindrischen, das heißt ungestuften Walzen ausgewalzt werden. Vor dem Walzen
werden die beiden Komplementär-Profile an zwei gegenüberliegenden Mantellinien getrennt.
[0009] Mit diesem Verfahren werden jeweils zwei Teile hergestellt. Der Fertigungsablauf
ist diskontinuierlich und es können nur relativ schmale Teile hergestellt werden.
Ein Nachteil ist weiterhin, daß nur relativ schmale Teile gefertigt werden können
und die Tatsache, daß auf Grund der Fertigung des mit zwei unterschiedlichen Wandstärken
ausgeführten Halbzeuges sowie einer gestufte Walzenanordnung der Fertigungsprozeß
relativ aufwendig ist.
[0010] Aus der
DE 10 2008 048 496 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung von Blechformteilen und eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens bekannt. Das Verfahren umfaßt die Schritte - Strangpressen oder Stranggießen
eines rohrförmigen Körpers, - Aufschneiden des rohförmigen Körpers in seiner Längsrichtung,
- Aufweiten des rohrförmigen Körpers zu einem flächigen Körper, -Ausfertigen des flächigen
Körpers zum zeichnungsgerechten Bauteil mittels an sich bekannter Fertigungstechnologien.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Verkettung von einer Schmelzeinheit,
einer Stranggieß- oder Strangpreßeinheit, einer Längsschneideinrichtung, einem Walzgerüst,
einer oder mehreren Umformeinheiten.
[0011] Aus der
DE 10 2007 002 322 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung von Blechen oder Blechteilen aus Leichtmetall,
vorzugsweise Magnesium, bekannt, wobei in einem oder mehreren vorgehenden Verfahrensschritten
ein Strangpreßprofil in einer offenen Struktur bzw. einer geschlossenen Struktur mit
anschließendem Aufschlitzen zu einer offenen Struktur hergestellt wird und dieses
anschließend in einem oder mehreren Schritten einem Richtwalzen und Richtbiegen über
mehrere Walz- und Biegestufen unterworfen wird.
[0012] Aus der
CN 102 179 422 A, auf welcher der Oberbegriff der Ansprüche 1 und 7 basiert, ist ein Verfahren zur
Herstellung eines flachen Metallbleches bekannt. Das Verfahren umfasst die folgenden
Schritte: Extrudieren eines Blechzuschnittes in ein Blech mit gekrümmter Oberfläche
unter Verwendung einer Extrusionsanlage, wobei das Blech mit gekrümmter Oberfläche
ein erstes und ein zweites Ende aufweist, und die Fläche des Bleches mit gekrümmter
Oberfläche vom ersten Ende zum zweiten Ende gewellt ist; Ausbreiten des Bleches mit
gekrümmter Oberfläche mittels einer Aufweitungsanlage zu einem ebenen Blech. Das extrudierte
Blech weist im Wesentlichen eine wellenförmige Struktur auf. Das Aufweiten erfolgt
hier durch ein Auseinanderziehen / Strecken des Bleches quer zur Wellenform, um so
ein ebenes Blech zu erhalten.
[0013] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, daß ein Verfahren und eine Anlage zur Herstellung
von Blechen aus strangförmigen Profilen geringer Dicke, insbesondere aus Magnesium
oder Magnesiumlegierungen, anzugeben, wobei die aus einem Strangpreßwerkzeug austretenden
offenen oder geschlossenen Strangpreßprofile kontinuierlich zu einem ebenen Blech
umgeformt werden können.
[0014] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die angegebene kontinuierliche Ausführung
der im Anspruch 1 genannten Arbeitsschritte gelöst. Das aus dem Strangpreßwerkzeug
einer Strangpresse austretende Strangpreßprofil durch berührungsloses Einwirken elektromagnetischer
Kräfte zu einem ebenen Blech verformt wird und anschließend einem Glättungsprozeß
mittels einer Walz- oder Kalibriereinrichtung unterworfen.
[0015] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind aus den übrigen
Unteransprüchen und aus dem nachfolgend prinzipmäßig beschriebenen Ausführungsbeispiel
ersichtlich.
[0016] Die Figur 1 zeigt eine Prinzipdarstellung einer Anlage zur Herstellung strangförmiger
Profile mittels einer Strangpresse
1, die anschließend zu einem ebenen Blech umgeformt werden. Die Anlage besteht im wesentlichen
aus einer Strangpresse
1 zur Herstellung eines Strangpressprofils
6, einer Umformeinrichtung bestehend aus einer Arbeitsspule
2 und einem Gegenlager
3 sowie einer Kalibriereinrichtung
4.
[0017] Mittels der Strangpresse
1 wird ein Pressbolzen aus einer Magnesiumlegierung zu einem Strangpressprofil
6, beispielsweise einem Profil
6, dass im Querschnitt drei sinnusförmige Bögen aufweist, geformt. Anschließend wird
das Profil
6 oberhalb der Arbeitsspule
2 positioniert und durch Krafteinwirkung eines gepulsten Magnetfeldes mit einer sehr
hohen Intensität berührungslos umgeformt, wobei das Profil
6 gegen das Gegenlager
3 zu einem ebenen Blech
7 umgeformt wird.
[0018] Durch ein zeitlich verändertes Magnetfeld werden im elektrisch leitenden Profil
6 Wirbelströme induziert. Auf diese Ströme übt das Magnetfeld Kräfte aus. Die Stärke
der Kräfte ist abhängig vom räumlichen Gradienten der magnetischen Flußdichte und
von der Größe der induzierten Ströme abhängig. Das Profil
6 erfährt dabei eine hin zu geringeren Flußdichte gerichtete Kräfte. Die für die Umformung
der Profile
6 zu ebenen Blechen
7 notwendigen Magnetfelder werden erzeugt, indem geladene Kondensatoren im Verlauf
von wenigen Mikrosekunden über eine an die Profilgeometrie angepaßte Spule entladen
werden. Dadurch entsteht in der Profiloberfiläche ein sehr hoher Magnetimpuls, in
deren Folge im Profil
6 ein Strom fließt, der gegenläufig zum Spulenstrom gerichtet ist, wobei das Profil
6 hin zu niedrigeren Feldern bewegt wird.
[0019] Die Stärke der induzierten Ströme und damit einhergehend die Krafteinwirkung auf
das Profil
6 hängen von der elektrischen Leitfähigkeit ab. Da Magnesium bzw. die Magnesiumlegierung
eine relativ gute elektrische Leitfähigkeit besitzen, wirken auf die Oberfläche des
Profils
6 hohe Drücke. Diese können bis zu mehreren tausend Megapascal betragen. Dieser Druck
herrscht nur in einem kurzen zeitlichen Bereich, nämlich im Bereich von wenigen Mirkosekunden,
während der Dauer der Entladung der Kondensatoren. Das Profil
6 nimmt in dieser Zeit die benötigte Umformenergie in Form von Impulsen auf. Nach einer
Beschleunigungsphase bewegt sich das Material des Profils
6 aufgrund seiner geringen Masse sehr schnell. Dabei können Geschwindigkeiten von bis
zu 300 m/s erreicht werden. Die im Profil
6 auftretenden Spannungen werden so hoch, dass ein Fließen im Sinne der Umformtechnik
eintritt und das Profil
6 zu einem ebenen Blech
7 umgeformt wird.
[0020] Anschließend durchläuft das Blech
7 eine Kalibriereinrichtung zur Glättung und wird zum Coil
5 aufgewickelt. Alternativ dazu ist es möglich, das Aufwickeln zum Coil
5 durch eine Stanz- oder Schneideinrichtung zu ersetzen, mit deren Hilfe aus dem aus
der Kalibriereinrichtung kommenden Blech
7 Bauteile gestanzt werden bzw. das Blech
7 zu Tafeln oder Bändern geschnitten werden.
[0021] Um geschlossene Profile
6 zu einem Blech umzuformen, werden diese bei der Profilherstellung entweder mit einer
Sollbruchstelle entlang der Mantellinie versehen oder mittels einer Schneideinrichtung
entlang der Mantellinie aufgetrennt. Bei Profilen
6 mit eingebrachter Sollbruchstelle werden diese durch die Einwirkung magnetischer
Kräfte aufgetrennt und zum Blech
7 umgeformt.
[0022] Besonderen Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens liegen zum einen darin, dass
die Magnetfelder und die magnetischen Kräfte ungehindert durch das Material wirken,
wodurch das Magnetumformen auch unter Vakuum oder einer Schutzatmosphäre angewendet
werden kann, und andererseits benötigen Magnetumformanlagen keinen mechanischen Kontakt
zum Werkstück, wodurch Oberflächenverunreinigungen oder Werkzeugabdrücke vermieden
werden. Von Vorteil sind auch die kurzen Prozeßzeiten für den Umformvorgang zum Blech
7, die unter 0,1 s liegen.
Bezugszeichenaufstellung
[0023]
- 1
- - Strangpresse
- 2
- - Arbeitsspule
- 3
- - Gegenlager
- 4
- - Walz- /Kalibriereinrichtung
- 5
- - Coil
- 6
- - Strangpressprofil
- 7
- - Blech
1. Verfahren zur Herstellung von Blechen aus strangförmigen Profilen geringer Dicke aus
Magnesium oder Magnesiumlegierungen, wobei in einem vorhergehenden Verfahrensschritt
ein offenes oder geschlossenes Strangpreßprofil hergestellt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
das aus dem Strangpreßwerkzeug einer Strangpresse (1) austretende Strangpreßprofil
(6) durch berührungsloses Einwirken elektromagnetischer Kräfte zu einem ebenen Blech
(7) verformt wird.
2. Verfahren zur Herstellung von Blechen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
nach der Umformung zu einem ebenen Blech (7) ein Schritt zur Glättung mittels einer
Walz- oder Kalibriereinrichtung (4) durchgeführt wird.
3. Verfahren zur Herstellung von Blechen nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Strangpreßprofil (6) als offenes Profil mit einer Kontur, die mindestens einen
sinusförmigen Abschnitt aufweist, hergestellt wird.
4. Verfahren zur Herstellung von Blechen nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Strangpreßprofil (6) als geschlossenes Profil mit einer kreisförmigen oder annähernd
kreisförmigen Kontur oder einer Kontur, die mindestens einen sinusförmigen Abschnitt
aufweist, hergestellt wird.
5. Verfahren zur Herstellung von Blechen nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei einem geschlossenen Strangpreßprofil (6) entlang seiner Mantellinie mittels des
Strangpreßwerkzeuges eine Sollbruchstelle eingebracht wird.
6. Verfahren zur Herstellung von Blechen nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei einem geschlossenen Strangpreßprofil (6) dieses entlang seiner Mantellinie mittels
einer Schneideinrichtung aufgetrennt wird.
7. Anlage zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1 und mindestens einem der Ansprüche
2 bis 6 zur Herstellung eines Strangpressprofils und anschließender Umformung zu einem
ebenen Blech,
dadurch gekennzeichnet, dass
diese aus einer Strangpresse (1), einer Umformeinrichtung, bestehend aus einer Arbeitsspule
(2) und einem Gegenlager (3) sowie einer Walz- oder Kalibriereinrichtung (4) besteht.
1. Method for producing metal sheets from strand-shaped profiles having a low thickness
made of magnesium or magnesium alloys, an open or closed extruded profile being is
produced in a preceding method step,
characterised in that
the extrusion profile (6) coming out of the extrusion die of an extrusion press (1)
is shaped to a level sheet (7) by the contact-less influence of electromagnetic forces.
2. Method for the production of metal sheets according to claim 1,
characterised in that
after the deformation to a level sheet (7), a smoothing step is performed by means
of a rolling or calibration unit (4).
3. Method for the production of metal sheets according to claims 1 and 2,
characterised in that
the extruded profile (6) is produced as open profile with a contour showing at least
one sine-shaped section.
4. Method for the production of metal sheets according to claims 1 and 2,
characterised in that
the extruded profile (6) is produced as closed profile with a circular or almost circular
contour, or as a contour showing at least one sine-shaped section.
5. Method for the production of metal sheets according to claims 1 and 2,
characterised in that
a predetermined breaking point is introduced into a closed extruded profile (6) along
its peripheral surface line by means of the extrusion die.
6. Method for the production of metal sheets according to claims 1 and 2,
characterised in that
in case of a closed extruded profile (6), this profile is severed along its peripheral
surface line by means of a cutting unit.
7. System for putting the method into practice according to claim 1 and at least one
of the claims 2 to 6 for the production of an extruded profile and subsequent deformation
to a level metal sheet,
characterised in that
this installation consists of an extrusion press (1), a deformation unit, consisting
of a working coil (2) and a counter bearing (3) as well as a rolling or calibration
unit (4).
1. Procédé de fabrication de tôles en profilé extrudé de faible épaisseur dans un alliage
de magnésium ou de magnésium, par lequel un profil extrudé ouvert ou fermé est créé
dans une étape précédente,
caractérisé en ce que,
un profilé extrudé (6) sortant de la filière d'extrusion d'une extrudeuse (1) est
transformé par l'action sans contact de forces électromagnétiques en une tôle d'acier
plane (7).
2. Procédé de fabrication de tôles selon la revendication 1,
caractérisé en ce que,
après la transformation en un tôle d'acier plane (7) une étape de lissage est effectuée
au moyen d'un dispositif de laminage ou de calibrage (4).
3. Procédé de fabrication de tôles selon la revendication 1 et 2,
caractérisé en ce que,
le profilé extrudé (6) est fabriqué comme un profilé ouvert avec un contour présentant
au moins une section sinusoïdale.
4. Procédé de fabrication de tôles selon la revendication 1 et 2,
caractérisé en ce que,
le profilé extrudé (6) est fabriqué comme un profil fermé avec un contour circulaire
ou s'approchant d'une forme circulaire ou avec un contour présentant au moins une
section sinusoïdale.
5. Procédé de fabrication de tôles selon la revendication 1 et 2,
caractérisé en ce que,
dans le cas d'un profilé extrudé fermé (6), un point de rupture est introduit le long
de sa génératrice au moyen d'une filière d'extrusion.
6. Procédé de fabrication de tôles selon la revendication 1 et 2,
caractérisé en ce que,
dans le cas d'un profilé extrudé fermé (6), ce dernier est séparé le long de sa génératrice
avec un dispositif de coupe,
7. Installation pour la mise en oeuvre de de procédé selon la revendication 1 et au moins
une des revendications 2 à 6 pour la fabrication d'un profilé extrudé et de sa transformation
en tôle plane,
caractérisée en ce que,
cette dernière se compose d'une extrudeuse (1), une installation de transformation
comprenant une bobine de travail (2) et un contre-appui (3) ainsi qu'un dispositif
de laminage ou de calibrage (4).