| (19) |
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(11) |
EP 2 989 253 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.05.2017 Patentblatt 2017/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.03.2014 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/056253 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/173621 (30.10.2014 Gazette 2014/44) |
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| (54) |
BAUWERKSLAGER
STRUCTURAL BEARING
APPUI STRUCTUREL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
22.04.2013 DE 102013104064
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.2016 Patentblatt 2016/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Maurer Söhne Engineering GmbH & Co. KG |
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80807 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BRAUN, Christian
83607 Holzkirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: von Hirschhausen, Helge |
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Grosse - Schumacher -
Knauer - von Hirschhausen
Patent- und Rechtsanwälte
Nymphenburger Straße 14 80335 München 80335 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2009/034585 FR-A- 1 164 759
|
DE-A1- 19 710 710
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Bauwerkslager, das einen Gleitkörper mit einer Grundfläche
und einer konvex, kugelabschnittsförmig gekrümmten Gleitfläche sowie eine Aufnahme
zur beweglichen Halterung des Gleitkörpers aufweist, wobei die Aufnahme eine konkave,
kugelabschnittsförmig gekrümmte Aufnahmefläche aufweist und die Gleitfläche des Gleitkörpers
zumindest teilweise umschließt.
Allgemein dienen Bauwerkslager der definierten und zumindest teilweisen zwängungsfreien
Lagerung von Bauwerken oder Teilen von Bauwerken. Es sind verschiedenste Bauwerkslager
bekannt. Je nach Bauart und Funktionsweise weisen die Lager eine unterschiedliche
Anzahl von Freiheitsgraden auf. Beispielsweise sind Lager bekannt, welche eine Bewegung
durch Rollen, Wälzen etc., durch Verformung oder durch Gleiten von Gleitflächen ermöglichen.
Bei Bauwerkslagern wird gewünscht, dass eine translatorische Bewegung in einer horizontalen
oder vertikalen Richtung zumindest teilweise eingeschränkt ist, um eine Führung oder
ortsfeste Lagerung von Bauwerken oder Bauwerksteilen zu ermöglichen. Die Verdrehbarkeit
soll hingegen oft nicht beschränkt sein. Dies gilt insbesondere für die Verwendung
von Lagern in Brücken.
In der Vergangenheit wurden häufig Rollenlager, Zylinderlager oder Linienkipplager
eingesetzt. Nachteilig bei diesen Lagern ist, dass aufgrund der linienförmigen Berührungsachse
der verwendeten Rollen, Walzen, Zylindern oder Ähnlichem an der jeweiligen Aufnahme
der Lager eine Beschränkung der Verdrehbarkeit in Querrichtung vorgegeben ist.. Durch
die Beschränkung der Verdrehbarkeit können Überbeanspruchungen dieser Lager auftreten.
Aus diesem Grund haben sich diese Lager nicht bewährt und sind vorzugsweise gemäß
den zusätzlichen technischen Ertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten
des Bundesverkehrsministeriums (ZTV-ING) gegen Punktkipplager auszutauschen.
Als Punktkipplager haben sich Kalottenlager durchgesetzt und werden im Bauwesen nun
überwiegend verwendet. Ein derartiges Punktkipplager beschreibt die
FR 1 164 759 A. Diese weisen einen kalottenförmigen Gleitkörper und eine Aufnahme mit einer entsprechend
konkaven Aufnahmefläche für den Gleitkörper auf. Ein Nachteil dieser Lager ist, dass
aufgrund der Bauweise des Gleitkörpers die geometrische Gestalt des Lagers schon weitestgehend
festgelegt ist. Aufnahmen für kalottenförmige Gleitkörper sind in ihrer Grundfläche
beispielsweise quadratisch oder kreisförmig ausgebildet. Ein derartiges Kalottenlager
beschreibt die
DE 197 10 710 A1. Je nach den räumlichen Gegebenheiten ist die Verwendung von Kalottenlagern mit großem
Aufwand oder aus geometrischen Gründen nicht möglich. Dies ist beispielsweise bei
beengten Raumverhältnissen oder beim Austausch von sich längs erstreckenden, schmalen
Rollen-, Zylinder oder Linienkipplagern der Fall.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde ein neuartiges Bauwerkslager bereitzustellen,
welches besonders platzsparend ausgebildet und besonders flexibel einsetzbar ist.
[0002] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Ferner
kann die Aufnahme eine Seitenfläche aufweisen, die einen umlaufenden Flächenrand aufweist,
der zumindest teilweise die Aufnahme-Grundfläche und die Aufnahmefläche begrenzt.
Bildlich gesprochen wird mit einem Schnitt von der Aufnahmefläche bis zur Aufnahme-Grundfläche
ein Teil einer herkömmlichen Aufnahme abgetrennt. Vorteilhafterweise ist dadurch eine
besonders schmale Standfläche bzw. Grundfläche bei der erfindungsgemäßen Aufnahme
realisierbar. Bauwerkslager mit derartiger Aufnahme sind insbesondere geeignet für
die Verwendung bei Brückenpfeilern.
Je nach Ausbildung und Anzahl der zumindest einen Seitenfläche kann das Lager verschiedenartige
geometrische Formen aufweisen und ist somit an verschiedene räumliche Gegebenheiten
flexibel anpassbar.
[0003] Beispielsweise kann die Aufnahme nur eine oben beschriebene Seitenfläche aufweisen.
Dadurch kann ein platzsparendes Bauwerkslager insbesondere zur Verwendung für Bauwerke,
bei denen in eine Richtung wenig oder gar keine Verdrehungen zu erwarten sind, bereitgestellt
werden.
[0004] Weiterbildend weist die Aufnahme wenigstens zwei Aufnahme-Seitenflächen auf, die
so angeordnet sind, dass sie die Aufnahmefläche derart begrenzen, dass diese einen
Flächenrand hat, der bezogen auf den tiefsten Punkt der konkav gekrümmten Aufnahmefläche
eine in ihrem Verlauf im Bereich der Aufnahme-Seitenflächen veränderliche Höhe aufweist.
Eine längliche Gestalt der Aufnahme ist auf diese Weise realisierbar, was insbesondere
beim Ersatz von Linienkipplagern vorteilhaft ist.
[0005] Vorzugsweise kann die Aufnahme vier der oben beschriebenen Seitenflächen aufweisen.
Dadurch können die Öffnungswinkel je nach Abstand der Seitenflächen zueinander limitiert
werden.
[0006] Gemäß einer Weiterbildung sind zumindest zwei sich gegenüberliegende Aufnahme-Seitenflächen
symmetrisch zum tiefsten Punkt der konkav gekrümmten Aufnahmefläche angeordnet. Dadurch
ist in Einbaulage der erfindungsgemäßen Bauwerkslager eine gleichmäßige Kraftverteilung
und eine sichere Lagerung, zumindest teilweise durch Kraftschluss, realisierbar. Die
Aufnahmefläche bildet gewissermaßen ein Tal, in das die korrespondierende konvexe
Gleitfläche des Gleitkörpers gedrückt wird. Ferner kann durch eine symmetrische Ausbildung
eine Überbeanspruchung in äußeren Randbereichen dieser gekrümmten Flächen verhindert
werden.
[0007] Falls die zu erwartenden Kräfte und Verdrehungen nicht gleichmäßig sind, sind weist
das Bauwerkslager weiterbildend, zusätzlich oder als Alternativen zu den oben genannten
symmetrischen Seitenflächen, zumindest zwei sich gegenüberliegende Aufnahme-Seitenflächen
auf, welche asymmetrisch zum tiefsten Punkt der konkav gekrümmten Aufnahmefläche angeordnet
sind.
[0008] Wie eingangs beschrieben, sind Linienkipplager, Rollenlager, Zylinderlager u.ä vorzugsweise
durch Punktkipplager zu ersetzen. Diese weisen zumeist eine rechteckige Standfläche
auf. Damit derartige Lager besonders einfach durch das erfindungsgemäße Bauwerkslager
ersetzbar sind, weist die Aufnahme gemäß einer Weiterbildung in der Draufsicht eine
rechteckige Grundfläche auf.
[0009] Der Gleitkörper kann eine mit der Aufnahme korrespondierende Gestalt aufweisen, um
ein gutes Gleitverhalten, eine gleichmäßige Kräfteverteilung und eine platzsparende
Ausbildung zu ermöglichen.
[0010] Weiterbildend weist der Gleitkörper die Gestalt eines Segments einer Kugelkalotte
auf, welche zumindest eine Gleitkörper-Seitenfläche aufweist, die eine veränderliche
Höhe hat. Hierdurch kann das erfindungsgemäße Bauwerkslager noch platzsparender und
flexibler einsetzbar realisiert werden.
[0011] Für eine besonders gleichmäßige Kraftverteilung und eine sichere Lagerung sind weiterbildend
zumindest zwei sich gegenüberliegende Gleitkörper-Seitenflächen symmetrisch zum höchsten
Punkt der konvex gekrümmten Gleitfläche des Gleitkörpers angeordnet. Gemäß einer Weiterbildung
sind ergänzend oder als Alternative zu den obigen symmetrischen Gleitkörper-Seitenflächen
zumindest zwei sich gegenüberliegende Gleitkörper-Seitenflächen asymmetrisch zum höchsten
Punkt der konvex gekrümmten Gleitfläche des Gleitkörpers angeordnet. Hierdurch kann
eine ungleichmäßige Beanspruchung des Bauwerkslagers berücksichtig werden.
[0012] Weiterbildend weist der Gleitkörper eine in der Draufsicht rechteckige Grundfläche
auf, so dass das erfindungsgemäße Bauwerkslager besonders platzsparend realisierbar
ist und Linienkipplager besonders einfach ersetzen können.
[0013] Für Realisierung einer besonders zweckmäßigen korrespondierenden Ausgestaltung von
Gleitkörper und Aufnahme, ist der Gleitkörper gemäß einer Weiterbildung in Ruhestellung
so im Bauwerkslager angeordnet ist, dass wenigstens eine Gleitkörper-Seitenfläche
in etwa fluchtend zu wenigstens einer Aufnahme-Seitenfläche ausgerichtet ist.
[0014] Hierbei kann können die Gleitkörper-Seitenfläche und die Aufnahme-Seitenfläche zueinander
einen Versatz aufweisen. Insbesondere kann die Gleitkörper-Seitenfläche über die Aufnahme-Seitenfläche
überstehen. Dadurch kann vermieden werden, dass ein Rand der Gleitfläche unmittelbar
bei einer Verdrehung auf die Aufnahmefläche stößt.
[0015] Für eine besonders gute Eignung zum Ersatz von Linienkipplagern, weist bzw. weisen
der Gleitkörper und/oder die Aufnahme gemäß einer Weiterbildung eine im Wesentlichen
quaderförmige Gestalt auf. Im Weiteren ermöglicht die im Wesentlichen quaderförmige
Gestalt eine besonders einfache Fertigung des Gleitkörpers und/oder der Aufnahme,
beispielsweise aus Halbzeug mittels Zerspanen.
[0016] Für eine insgesamt besonders schmale Ausbildung des erfindungsgemäßen Bauwerkslagers
ist weiterbildend wenigstens eine Seitenfläche des Gleitkörpers und/oder der Aufnahme
senkrecht zur Grundfläche des Gleitkörpers und/oder der Grundfläche der Aufnahme angeordnet.
Hierdurch wird auch eine besonders einfache Herstellung ermöglicht. Gemäß einer Weiterbildung
ist der Gleitkörper und/oder die Aufnahme so gestaltet sind, dass sie die Anforderungen
der EN 1337-7 in Bezug auf die zulässigen Öffnungswinkel für Kalotten erfüllen bzw.
erfüllt, um insbesondere eine besonders sicheres Punktkipplager bzw. Punktkippgleitlager
bereitzustellen.
Gleitkörper und/oder Aufnahme können aus Metall beispielsweise aus Stahl und/oder
Aluminium ausgebildet sein. Ferner können sie jeweils eine wenigstens zum Teil veredelte
(z.B. verchromte, rollierte und/oder lackierte) Oberfläche aufweisen. Damit Materialpaarungen
mit besonders günstigen Gleiteigenschaften realisierbar sind, ist weiterbildend in
der Aufnahme eine gekrümmte Gleitplatte angeordnet. Dann bildet die Paarung aus der
Oberfläche der Gleitfläche des Gleitkörpers und der ihr zugewandten Oberfläche der
Gleitplatte eine Gleitfläche im Sinne der EN 1337-2 für Lager im Bauwesen. Es ist
auch denkbar, dass einander zugewandten Oberflächen der Aufnahme und des Gleitkörpers
direkt eine Gleitfläche im Sinne der o.g. Norm bilden. Das erfindungsgemäße Bauwerkslager
weist zumindest eine ebene Gleitplatte auf. Hierdurch können mittels des erfindungsgemäßen
Bauwerkslagers nicht nur die geometrischen Abmaße, sondern auch die funktionellen
Eigenschaften der zu ersetzenden Lager, beispielsweise Rollenlager, abbilden. Neben
einer Verdrehung ist dann auch eine Verschiebung von gelagerten Bauwerken bzw. von
Bauwerksteilen zueinander realisierbar. So wird beispielsweise das Tragsystem eines
Rollenlagers beibehalten und gleichzeitig Zwängungsfreiheit erreicht.
Die ebene Gleitplatte ist weiterbildend der Grundfläche der Aufnahme und/oder der
Grundfläche des Gleitkörpers zugewandt im Lager angeordnet ist, so dass zumindest
teilweise eine schwimmende Lagerung verschiebbare Lagerung der Aufnahme oder des Gleitkörpers
realisierbar ist.
Vorzugsweise kann das erfindungsgemäße Bauwerkslager zwei Gleitplatten aufweisen,
so dass eine schwimmende bzw. verschiebbare Lagerung von Gleitkörper sowie Aufnahme
realisierbar ist.
Die gekrümmte und die ebene Gleitplatte können mittels einer mechanisch lösbaren oder
unlösbaren und/oder einer zumindest teilweise formschlüssigen und/oder kraftschlüssigen
Befestigung an Komponenten des erfindungsgemäßen Bauwerkslagers befestigbar sein.
Beispielsweise kann das erfindungsgemäße Bauwerkslager eine Aussparung als Aufnahme
für die ebene und/oder gekrümmte Gleitplatte aufweisen. In Einbaulage wird die die
ebene bzw. die gekrümmte Gleitplatte in die Aussparung gedrückt. Die Befestigung der
gekrümmten und/oder ebenen Gleitplatte sollte vorzugsweise schubfest sein.
[0017] Die ebene Gleitplatte sowie die gekrümmte Gleitplatte sind zweckmäßiger Weise aus
einem geeigneten Gleitwerkstoff, wie PTFE, UHMWPE, Polyamid und/oder aus einem Verbundgleitwerkstoff
ausgebildet.
[0018] Das erfindungsgemäße Bauwerkslager weist weiterbildend wenigstens eine ebene Gegenplatte
für die ebene Gleitplatte auf, um zweckmäßigerweise ein besonders reibungsarmes Gleiten
zu ermöglichen.
[0019] Gemäß einer Weiterbildung ist wenigstens eine ebene Gegenplatte in einer Trägerplatte
gehalten. Mittels der Trägerplatte wird die Formstabilität der Gleitplatten gewährleistet.
Zweckmäßigerweise kann die Gegenplatte dann besonders dünn ausgebildet sein, beispielsweise
als poliertes Stahlblech. Dadurch ist ferner eine kostengünstige Herstellung möglich,
da nur die Gegenplatte aus verhältnismäßig kostenintensivem Gleitmaterial herzustellen
ist.
[0020] Die Trägerplatte weist eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt auf. Hierdurch sind,
wie beschrieben, insbesondere Linienkipp- und Rollenlager besonders einfach durch
das erfindungsgemäße Bauwerkslager ersetzbar.
[0021] Die Trägerplatte kann aus Metall, insbesondere aus Stahl ausgebildet sein. Ferner
kann die Trägerplatte auch aus einem druckstabilen Kunststoff, beispielsweise Polycarbonat
ausgebildet sein.
[0022] In Einbaulage ist die Trägerplatte vorzugsweise bauwerkseitig angeordnet.
[0023] Die Gegenplatte kann beispielsweise mechanisch lösbar oder mechanisch unlösbar an
der Trägerplatte befestigbar sein. Beispielsweise kann die Gegenplatte mittels Schrauben,
durch Punkten bzw. Schweißen und/oder durch Klebstoff an der Trägerplatte befestigbar
sein.
[0024] Vorzugsweise kann die Gegenplatte eine mit der Trägerplatte korrespondierende rechteckige
Gestalt aufweisen. Hierdurch sind Gleiteigenschaften in einem ähnlichen Umfang wie
bei Linienkipp- und Rollenlagern mit ähnlichen geometrischen Abmaßen realisierbar.
[0025] Das erfindungsgemäße Bauwerkslager weist weiterbildend zumindest einen Anschlag auf,
so dass eine rotatorische oder translatorische Bewegung der Aufnahme, des Gleitkörpers
und/oder wenigstens einer Trägerplatte zumindest teilweise beschränkbar ist. Mittels
des Anschlags kann ein ungewolltes Herausgleiten der Aufnahme und des Gleitkörpers
über den Rand der Gegenplatte hinaus sowie ein Überdrehen des Gleitkörpers in Bezug
auf die Aufnahme verhindern.
[0026] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der Anschlag einstückig mit der mit dem
Trägerplatte und/oder der Aufnahme ausgebildet ist. Die Trägerplatte kann einen Absatz
bzw. Führung aufweisen, welcher als Anschlag fungiert. Die Gegenplatte kann dann durch
Kantungen eine korrespondierende Gestalt aufweisen.
[0027] Der Anschlag kann ferner separat ausgebildet sein und mittels lösbaren und unlösbaren
Befestigungsmittel befestigbar sein. Beispielsweise kann die Befestigung mittels Schweißen,
Verkleben, Gewinden u.ä erfolgen.
[0028] Gemäß einer Weiterbildung ist zumindest ein Anschlag an der Trägerplatte und/oder
an der Aufnahme angeordnet. Eine derartige Anordnung ist besonders zweckmäßig, da
Trägerplatte und Aufnahme robust und formstabil ausgebildet sind.
[0029] Der Anschlag ist weiterbildend so angeordnet ist, dass das erfindungsgemäße Bauwerkslager
ein Spiel aufweist, so dass ein Grad der Beschränkung einer Verschiebung und/oder
einer Verdrehung des erfindungsgemäßen Bauwerkslagers mittels der Anordnung festlegbar
ist. Beispielsweise kann je nach Beabstandung des Anschlags von der Trägerplatte und/oder
von der Aufnahme-Seitenfläche ein entsprechend großes horizontales Spiel und/oder
ein azimutales Spiel realisierbar sein.
[0030] Weiterbildend weist der Anschlag ein L-förmiges Profil auf. Hierdurch kann der Grad
der Beschränkung besonders einfach entsprechend den geometrischen Abmaßen des L-förmigen
Profils festgelegt werden. Denn das L-förmige Profil weist einen Steg zur Beabstandung
des Anschlags von der Trägerplatte und/oder von der Aufnahme umfassen. Um vorzeitige
Materialermüdung durch Reibung zu vermeiden, weist der Anschlag gemäß einer Weiterbildung
eine Gleitanlagefläche auf.
[0031] Diese Gleitanlagefläche kann ähnlich wie die bereits beschriebenen Gleitplatten ausgebildet
und befestigbar sein.
[0032] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht auf eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bauwerkslagers,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht auf die erste Ausführungsform
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf eine Schnitterstellung gemäß der Schnittebene C dargestellt in
Fig. 1,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung der ersten Ausführungsform,
- Fig. 5
- eine Explosionsdarstellung der ersten Ausführungsform
- Fig. 6
- eine Vorderansicht auf eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bauwerkslagers,
- Fig. 7
- eine Seitenansicht auf die zweite Ausführungsform
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf eine Schnitterstellung der zweiten Ausführungsform gemäß der in
Fig. 6 dargestellten Schnittebene C,
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung der zweiten Ausführungsform und
- Fig. 10
- eine Explosionsdarstellung der zweiten Ausführungsform.
[0033] Das erfindungsgemäße Bauwerkslager 10 weist gemäß der ersten Ausführungsform einen
Gleitkörper 12 mit einer Grundfläche 16 und einer konvex, kugelabschnittsförmig gekrümmten
Gleitfläche 17 sowie eine Aufnahme 14 zur beweglichen Halterung des Gleitkörpers 12
auf.
[0034] Die Aufnahme 14 weist eine konkave, kugelabschnittsförmig gekrümmte Aufnahmefläche
20 auf, die die Gleitfläche 17 des Gleitkörpers 12 zumindest teilweise umschließt.
[0035] Ferner weist die Aufnahme 14 vier Aufnahme-Seitenfläche 21, 22 auf, die so angeordnet
ist, dass sie die Aufnahmefläche 20 derart begrenzen, dass diese jeweils einen Flächenrand
13 hat, der bezogen auf den tiefsten Punkt Ta der konkav gekrümmten Aufnahmefläche
20 eine in ihrem Verlauf im Bereich der Aufnahme-Seitenfläche 21; 22 veränderliche
Höhe aufweist.
[0036] Vorliegend weist die Aufnahme 14 zwei Paar sich gegenüberliegende Aufnahme-Seitenflächen
21, 22 auf, die symmetrisch zum tiefsten Punkt Ta der konkav gekrümmten Aufnahmefläche
20 angeordnet sind.
[0037] Die Aufnahme 14 weist ebenfalls eine im Wesentlichen quaderförmige Gestalt mit einer
rechteckigen ebenen Grundfläche 19 einer gegenüberliegenden konkaven Aufnahmefläche
20 und vier zur Grundfläche 19 senkrechten Seitenflächen 21, 22 auf. Diese fluchten
mit den Gleitkörper-Seitenflächen 18 des Gleitkörpers 12. Der Krümmungsverlauf dieser
Aufnahmefläche 20 korrespondiert mit der Gleitfläche 17 des Gleitköpers. Die Aufnahme14
ist vorliegend aus Stahl ausgebildet und weist eine in der Draufsicht rechteckige
Grundfläche 19 auf. Die Öffnungswinkel der Aufnahmeflächen erfüllen die europäische
Norm 1337-7.
[0038] Der Gleitkörper 12 weist die Gestalt eines Segments einer Kugelkalotte mit zumindest
einer Gleitkörper-Seitenfläche 18 auf, die eine veränderliche Höhe hat. Ferner weist
der Gleitkörper 12 im Wesentlichen eine quaderförmige Gestalt mit einer rechteckigen,
ebenen Grundfläche 16 und vier zur Grundfläche 16 senkrechten, ebenen Gleitkörper-Seitenflächen
18 auf, wobei jeweils zwei sich gegenüberliegender Seitenflächen 18 symmetrisch zum
höchsten Punkt Tg der konvex gekrümmten Gleitfläche des Gleitkörpers 12 angeordnet
sind.
[0039] Der Gleitkörper 12 ist vorliegend aus Metall ausgebildet und weist eine hart verchromte
Oberfläche auf.
[0040] Im Weiteren umfasst das Bauwerkslager 10 gemäß der ersten Ausführungsform eine hier
in Form einer Gegenplatte 23 ausgebildete Gegenfläche auf. Diese Gegenplatte 23 ist
der Grundfläche 16 des Gleitkörpers 12 zugewandt, wodurch eine schwimmende Lagerung
des Gleitkörpers 12 an der Gegenplatte 23 realisierbar ist. Die Gegenplatte 23 ist
als austernitisches chrom-nickel-legiertes Stahlblech ausgebildet und weist eine im
Wesentlichen rechteckige Gestalt auf. Alternativ kann die Gegenfläche aber auch aus
einer geeigneten Oberflächenveredelungsschicht gebildet werden, insbesondere einer
Hartverchromungsschicht.
[0041] Die Gegenplatte 23 ist ihrerseits an einer Trägerplatte 24 befestigt. Die Trägerplatte
24 ist vorliegend aus Metall ausgebildet und weist eine mit der Gegenplatte 23 korrespondierende
Gestalt auf. Die Trägerplatte 24 weist eine deutlich höhere Materialstärke als die
Gegenplatte 23 auf. Trägerplatte 24 und Gegenplatte 23 sind miteinander unlösbar verbunden.
[0042] Zur Verbesserung der Gleiteigenschaften weist das erfindungsgemäße Bauwerkslager
10 gemäß der ersten Ausführungsform, jeweils eine gekrümmte und ebene Gleitplatten
25, 26 auf. Diese Gleitplatten 25, 26 dienen als Gleitpartner für die Gegenplatte
23 und den Gleitkörper 12 und sind aus einem der oben erwähnten Gleitwerkstoffe ausgebildet.
Zudem weisen diese nicht näher dargestellte Schmiertaschen für ein Schmiermaterial
auf.
[0043] Diese Gleitplatten 25, 26 sind schubfest jeweils an der konkaven Aufnahmefläche 20
der Aufnahme 14 und an der ebenen Grundfläche 16 des Gleitkörpers 12 befestigt.
[0044] Die Gleitplatten 25, 26 weisen eine Gestalt auf, welche jeweils mit der Aufnahmefläche
20 oder der Grundfläche 16 korrespondiert, jedoch weniger breit und lang als diese
sind. Die gekrümmte Gleitplatte 26 weist dementsprechend Öffnungswinkel 2 ϑx und 2
ϑy auf, welche etwas geringer ausfallen, als diejenigen der Aufnahmefläche 20.
[0045] Die Aufnahmefläche 20 und die Grundfläche 16 des Gleitkörpers 12 weisen Aussparungen
27, 28 auf, in denen die Gleitplatten derart eingekammert sind, so dass diese entsprechend
den Forderungen der EN 1337-2 teilweise über jeweils die Aufnahmefläche 20 oder die
Grundfläche 16 hervorstehen. In Einbaulage sind die Gleitplatten 25, 26 schubfest
in den Aussparungen 27, 28 angeordnet.
[0046] Das Bauwerkslager 10 weist vier Anschläge 29 auf. Vorliegend sind jeweils zwei Anschläge
29 an den längsseitigen Aufnahme-Seitenflächen 21 der Aufnahme 14 angeordnet. Hierdurch
wird eine Drehbewegung des Gleitkörpers 12 in Richtung der Anschläge 29 zumindest
teilweise beschränkt.
[0047] Vorliegend weisen die Anschläge 29 ein L-förmiges Profil auf, so dass jeweilige Anschlagsbereiche
30 von den Aufnahme-Seitenflächen 21 der Aufnahme 14 beabstandet sind. Auf diese Weise
weist das Bauwerkslager gemäß der ersten Ausführungsform ein azimutales Spiel auf.
[0048] Die zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bauwerkslagers 31 unterscheidet
sich zunächst darin von der Ersten, dass diese eine zweite Gegenplatte 36 und Trägerplatte
32 aufweist, welche analog zur ersten Gegenplatte 23 und Trägerplatte 24 ausgebildet
sind. Diese zweite Gegenplatte 36 ist der Grundfläche 19 der Aufnahme 14 zugewandt.
[0049] Die zweite Trägerplatte 32 ist ebenfalls aus Metall ausgebildet. An der der Grundfläche
19 der Aufnahme 14 zugewandten Seite des Trägers 32 sind zwei längliche Führungen
34 aus Metall angeordnet. Diese verlaufen jeweils randseitig und parallel zu den Stirnseiten
35 des Trägers 32.
[0050] Diese Führungen 34 beschränken die Bewegung der Aufnahme 14 zu der zweiten Gegenplatte
36, welches als dünnes austernitisches chrom-nickel-legiertes Stahlblech ausgebildet
ist. Dieses Stahlblech ist U-förmig gebogen, so dass dieses passgenau zwischen die
Führungen 34 an der Trägerplatte 32 anordbar ist. Gegenplatte 36 und Anschläge 34
sind an die Trägerplatte 32 angeschweißt.
[0051] Zur Verbesserung der Gleiteigenschaften weist das Bauwerkslager 31 gemäß der zweiten
Ausführungsform eine weitere Gleitplatte 37 auf. Auch diese besteht aus einem der
oben genannten Gleitwerkstoffe, wie etwa PTFE, UHMWPE, Polyamid oder dergleichen.
Diese ist ähnlich wie die Gleitplatten 25, 26 schubfest an der Aufnahme 14 befestigt.
Hierfür weist die Aufnahme an der Grundfläche 19 eine nicht näher dargestellte Aussparung
auf, in welcher die Gleitplatte 37 derart eingekammert ist, dass diese zumindest teilweise
über der Grundfläche 19 des Gleitkörpers hervorsteht.
[0052] Gemäß der zweiten Ausführungsform weist die Aufnahme 14 zudem an ihren in Einbaulage
34 zugewandten Stirnseiten 38 seitliche Gleitanlageflächen 40 auf. Diese sind vorliegend
als dünne Streifen aus einem der bereits genannten, geeigneten Gleitwerkstoffe ausgeführt.
Diese sind mittels Verschraubungen in korrespondierenden Ausnehmungen an den Stirnseiten
38 derart befestigt, so dass die Gleitanlageflächen 40 zumindest teilweise über die
Stirnseiten 22 der Anlage 14 seitlich hervorstehen.
[0053] Die Führungen sind 34 derart angeordnet, dass eine Bewegung in Längsrichtung des
Trägers 32 unterbunden wird, während eine Querbewegung parallel zu den Führungen 34
möglich ist.
[0054] Die Trägerplatten 24, 32 weisen ferner jeweils zwei Anschläge 42 auf, welche jeweils
mittig an den Längsseiten 43, 46 der Trägerplatten 32, 24 angeordnet sind. Mittels
der Anschläge 42 wird auch ein ungewolltes Herausgleiten der Aufnahme 14 bzw. des
Gleitkörpers 12 über den Rand der Gegenplatte 36, 23 verhindert, da die Bewegung der
Aufnahme 14 bzw. des Gleitkörpers 12 in Querrichtung der Trägers 32, 24 durch die
Anschläge 42 beschränkt wird.
[0055] Diese Anschläge 42 weisen ähnlich den Anschlägen 29 an der Aufnahme 14 ein L-förmiges
Profil auf. Ferner weisen diese Anschläge 42 ebenfalls Gleitanlageflächen 44 auf,
welche vorliegend als dünne Streifen aus einem Gleitmaterial ausgebildet sind. Diese
sind in nicht näher dargestellter Weise in Aussparungen der Anschläge 42 befestigt,
welche in Einbaulage der Aufnahme 14 bzw. dem Gleitkörper 12 zugewandt sind. Mittels
der Gleitanlageflächen 44 wird ein übermäßiges Reiben der Aufnahme 14 an den Anschlägen
42 verhindert. Die Anschläge 42 sind vorliegend aus Metall ausgebildet. Die Gleitanlageflächen
44 sind mittels der profilförmigen Gestalt der Anschläge 42 von den Längsseiten 43,
46 der Trägerplatten 24, 32 beabstandet.
[0056] In Einbaulage sind Aufnahme 14 und Gleitkörper 12 schwimmend zwischen den Gegenplatten
23, 36 und Trägerplatten 24, 32 gelagert. Das Bauwerkslager 31 gemäß der zweiten Ausführungsform
weist ein azimutales Spiel und ein horizontales Spiel auf.
Bezugszeichen
[0057]
- 10
- Bauwerkslager
- 12
- Gleitkörper
- 13
- Flächenrand
- 14
- Aufnahme
- 16
- Grundfläche
- 17
- konvexe Gleitfläche
- 18
- Gleitkörper-Seitenfläche
- 19
- Grundfläche
- 20
- konkave Aufnahmefläche
- 21
- längsseitige Aufnahme-Seitenfläche
- 22
- stirnseitige Aufnahme-Seitenfläche
- 23
- Gegenplatte
- 24
- Trägerplatte
- 25
- gekrümmte Gleitplatte
- 26
- ebene Gleitplatte
- 27
- Aussparung
- 28
- Aussparung
- 29
- Anschlag
- 30
- Anschlagsbereich
- 31
- Bauwerkslager
- 32
- Trägerplatte
- 34
- Führung
- 35
- Stirnseite
- 36
- Gegenplatte
- 37
- ebene Gleitplatte
- 38
- Stirnseite
- 40
- Gleitanlagefläche
- 42
- Anschlag
- 43
- Längsseite
- 44
- Gleitanlagefläche
- 46
- Längsseite
- Ta
- tiefster Punkt der konkaven Aufnahmefläche
- Tg
- höchster Punkt der konvexen Gleitfläche
- ϑx
- Öffnungswinkel
- ϑy
- Öffnungswinkel
1. Bauwerkslager (10; 31), das einen Gleitkörper (12) mit einer Grundfläche (16) und
einer konvex, kugelabschnittsförmig gekrümmten Gleitfläche sowie eine Aufnahme (14)
zur beweglichen Halterung des Gleitkörpers (12) aufweist, wobei die Aufnahme (14)
eine konkave, kugelabschnittsförmig gekrümmte Aufnahmefläche (20) aufweist und die
Gleitfläche (17) des Gleitkörpers (12) zumindest teilweise umschließt,
wobei die Aufnahme (14) wenigstens eine Aufnahme-Seitenfläche (21; 22) aufweist, die
so angeordnet ist, dass sie die Aufnahmefläche (20) derart begrenzt, dass diese einen
Flächenrand (13) hat, der bezogen auf den tiefsten Punkt (Ta) der konkav gekrümmten
Aufnahmefläche (20) eine in ihrem Verlauf im Bereich der Aufnahme-Seitenfläche (21;
22) veränderliche Höhe aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Bauwerkslager (10; 31) zumindest eine ebene Gleitplatte (26; 37) aufweist.
2. Bauwerkslager (10; 31) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die ebene Gleitplatte (26; 37) der Grundfläche (19) der Aufnahme (14) und/oder der
Grundfläche (16) des Gleitkörpers (12) zugewandt im Lager angeordnet ist, so dass
zumindest teilweise eine schwimmende Lagerung der Aufnahme (14) und/oder des Gleitkörpers
(12) realisierbar ist.
3. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
Bauwerkslager (10; 31) wenigstens eine ebene Gegenplatte (23; 26) für die ebene Gleitplatte
(26; 37) aufweist.
4. Bauwerkslager (10; 31) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine ebene Gegenplatte (23; 36) in einer Trägerplatte (24; 32) gehalten
ist.
5. Bauwerkslager (10; 31) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Trägerplatte (24, 32) eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt aufweist.
6. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahme (14) wenigstens zwei, vorzugsweise vier, Aufnahme-Seitenflächen (21;
22) aufweist, die so angeordnet sind, dass sie die Aufnahmefläche (20) derart begrenzen,
dass diese einen Flächenrand (13) hat, der bezogen auf den tiefsten Punkt (Ta) der
konkav gekrümmten Aufnahmefläche (20) eine in ihrem Verlauf im Bereich der Aufnahme-Seitenflächen
(21; 22) veränderliche Höhe aufweist.
7. Bauwerkslager (10; 31) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest zwei sich gegenüberliegende Aufnahme-Seitenflächen (21, 22) symmetrisch
zum tiefsten Punkt (Ta) der konkav gekrümmten Aufnahmefläche (20) angeordnet sind.
8. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest zwei sich gegenüberliegende Aufnahme-Seitenflächen (21; 22) asymmetrisch
zum tiefsten Punkt (Ta) der konkav gekrümmten Aufnahmefläche (20) angeordnet sind.
9. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahme (14) eine in der Draufsicht rechteckige Grundfläche (19) aufweist.
10. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Gleitkörper (12) die Gestalt eines Segments einer Kugelkalotte mit zumindest einer
Gleitkörper-Seitenfläche (18), die eine veränderliche Höhe hat.
11. Bauwerkslager (10; 31) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest zwei sich gegenüberliegende Gleitkörper-Seitenflächen (18) symmetrisch zum
höchsten Punkt (Tg) der konvex gekrümmten Gleitfläche (17) des Gleitkörpers (12) angeordnet
sind.
12. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest zwei sich gegenüberliegende Gleitkörper-Seitenflächen (18) asymmetrisch
zum höchsten Punkt (Tg) der konvex gekrümmten Gleitfläche (17) des Gleitkörpers (12)
angeordnet sind.
13. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Gleitkörper (12) eine in der Draufsicht rechteckige Grundfläche (16) aufweist.
14. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Gleitkörper (12) in Ruhestellung so im Bauwerkslager (10; 31) angeordnet ist,
dass wenigstens eine Gleitkörper-Seitenfläche (18) in etwa fluchtend zu wenigstens
einer Aufnahme-Seitenfläche (21; 22) ausgerichtet ist.
15. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Gleitkörper (12) und/oder die Aufnahme (14) eine im Wesentlichen quaderförmige
Gestalt aufweisen oder aufweist.
16. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine Seitenfläche des Gleitkörpers (12) und/oder der Aufnahme (14) senkrecht
zur Grundfläche des Gleitkörpers (12) und/oder der Grundfläche der Aufnahme (14) angeordnet
ist.
17. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der der Gleitkörper (12) und/oder die Aufnahme (14) so gestaltet sind, dass sie die
Anforderungen der EN 1337-7 in Bezug auf die zulässigen Öffnungswinkel für Kalotten
erfüllen / erfüllt.
18. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
in der Aufnahme eine gekrümmte Gleitplatte (25) angeordnet ist.
19. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Bauwerkslager (10; 31) zumindest einen Anschlag (29; 34; 42) aufweist, so dass eine
rotatorische oder translatorische Bewegung der Aufnahme (14), des Gleitkörpers (12)
und/oder wenigstens einer Trägerplatte (24; 32) zumindest teilweise beschränkbar ist.
20. Bauwerkslager (10; 31) nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Anschlag (29; 42) an der Trägerplatte (24; 32) und/oder an der Aufnahme (14) angeordnet
ist.
21. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass
der Anschlag (29; 42) so angeordnet ist, dass das Bauwerkslager (10, 31) ein horizontales
und/oder azimutales Spiel aufweist.
22. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der Ansprüche 19 bis 21 dadurch gekennzeichnet, dass
der Anschlag (29, 42) ein L-förmiges Profil aufweist.
23. Bauwerkslager (10; 31) nach einem der Ansprüche 19 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Anschlag (42) eine Gleitanlagefläche (44) aufweist.
1. A structural bearing (10; 31), which includes a sliding body (12) with a base surface
(16) and a convex, part-spherical curved sliding surface and a mounting (14) for movably
holding the sliding body (12), wherein the mounting (14) has a concave, part-spherical
curved locating surface (20) and at least partially surrounds the sliding surface
(17) of the sliding body (12), wherein the mounting (14) has at least one mounting
side surface (21; 22), which is so arranged that it defines the locating surface (20)
such that it has a surface edge (13), which, with respect to the lowest point (Ta)
of the concave curved locating surface (20), has a height which is variable along
its length in the region of the mounting side surface (21; 22), characterised in that the structural bearing (10; 31) has at least one flat sliding plate (26; 37).
2. A structural bearing (10; 31) as claimed in Claim 1, characterised in that the flat sliding plate (26; 37) is arranged in the bearing facing the base surface
(19) of the mounting (14) and/or the base surface (16) of the sliding body (12) so
that a floating support of the mounting (14) and/or the sliding body (12) may be at
least partially produced.
3. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of Claims 1 or 2, characterised in that the structural bearing (10; 31) has at least one flat counter plate (23; 26) for
the flat sliding plate (26; 37).
4. A structural bearing (10; 31) as claimed in Claim 3, characterised in that at least one flat counter plate (23; 26) is held in a support plate (24; 32).
5. A structural bearing (10; 31) as claimed in Claim 4, characterised in that the support plate (24; 32) has a substantially rectangular shape.
6. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the mounting (14) has at least two, preferably four, mounting side surfaces (21;
22), which are so arranged that they define the locating surface (20) such that it
has a surface edge (13), which, with respect to the lowest point (Ta) of the concave
curved locating surface (20), has a shape which is variable along its length in the
region of the mounting side surfaces (21; 22).
7. A structural bearing (10; 31) as claimed in Claim 6, characterised in that at least two opposing mounting side surfaces (21; 22) are provided symmetrically
to the lowest point (Ta) of the concave, curved locating surface (20).
8. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of Claims 6 or 7, characterised in that at least two opposing mounting side surfaces (21; 22) are provided asymmetrically
to the lowest point (Ta) of the concave, curved locating surface (20).
9. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the mounting (40) has a base surface (19), which is rectangular in plan view.
10. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the sliding body (12) has the shape of a segment of a ball joint with at least one
sliding body side surface (18), which has a variable height.
11. A structural bearing (10; 31) as claimed in Claim 10, characterised in that at least two opposing sliding body side surfaces (18) are provided symmetrically
to the highest point (Tg) of the convex, curved sliding surface (17) of the sliding
body (12).
12. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of Claims 10 or 11, characterised in that at least two opposing sliding body side surfaces (18) are provided asymmetrically
to the highest point (Tg) of the convex, curved sliding surface (17) of the sliding
body (12).
13. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the sliding body (12) has a rectangular base surface in plan view.
14. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the sliding body (12) is arranged, in the rest position, in the structural bearing
(10; 31) so that at least one sliding body side surface (18) is aligned approximately
flush with at least one mounting side surface (21; 22).
15. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the sliding body (12) and/or the mounting (14) has a substantially rectangular shape.
16. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that at least one side surface of the sliding body (12) and/or of the mounting (14) is
arranged perpendicularly to the base surface of the sliding body (12) and/or the base
surface of the mounting (14).
17. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the sliding body (12) and/or the mounting (14) are so constructed that they fulfil
the requirements of EN 1337-7 with respect to the permissible spread angles for ball
joints.
18. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that a curved sliding plate (25) is arranged in the mounting.
19. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the structural bearing (10; 31) has at least one abutment (29; 34; 42) so that rotational
or translational movement of the mounting (14), the sliding body (12) and/or at least
one support plate (24; 32) may be at least partially limited.
20. A structural bearing (10; 31) as claimed in Claim 19, characterised in that an abutment (29; 42) is arranged on the support plate (24; 32) and/or on the mounting
(14).
21. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of Claims 19 or 20, characterised in that the abutment (29; 42) is so arranged that the structural bearing (10; 31) has a horizontal
and/or azimuthal clearance.
22. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of Claims 19 to 21, characterised in that the abutment (29; 42) has an L-shaped profile.
23. A structural bearing (10; 31) as claimed in one of Claims 19 to 22, characterised in that the abutment (42) has a sliding engagement surface (44).
1. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31), qui comporte un corps glissant (12)
doté d'une surface de base (16) et d'une surface de glissement courbée de manière
convexe en forme de calotte sphérique, ainsi qu'un logement (14) destiné à supporter
de façon mobile le corps glissant (12), le logement (14) comportant une surface de
logement (20) courbée de manière concave en forme de calotte sphérique et entourant
au moins partiellement la surface de glissement (17) du corps glissant (12),
le logement (14) comportant au moins une surface latérale de logement (21 ; 22) qui
est disposée de telle sorte qu'elle borde la surface de logement (20) de façon à ce
que celle-ci ait un bord de surface (13) dont la hauteur, par rapport au point le
plus bas (Ta) de la surface de logement (20) courbée de manière concave, est variable
dans la zone de la surface latérale de logement (21 ; 22),
caractérisé en ce que
l'appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) comprend au moins une plaque de glissement
plane (26 ; 37).
2. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la plaque de glissement plane (26 ; 37) est agencée dans l'appareil d'appui de manière
à être tournée vers la surface de base (19) du logement (14) et/ou vers la surface
de base (16) du corps glissant (12), de sorte qu'un support flottant du logement (14)
et/ou du corps glissant (12) peut être réalisé.
3. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon l'une quelconque des revendications
1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'appareil d'appui (10 ; 31) comprend au moins une contreplaque plane (23 ; 26) pour
la plaque de glissement plane (26 ; 37).
4. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
au moins une contre-plaque plane (23 ; 36) est maintenue dans une plaque de support
(24 ; 32).
5. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la plaque de support (24, 32) présente une forme sensiblement rectangulaire.
6. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10; 31) selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
le logement (14) comprend au moins deux surfaces latérales de logement (21 ; 22),
de préférence quatre, qui sont disposées de sorte qu'elles bordent la surface de logement
(20) de façon à ce que celle-ci ait un bord de surface (13) dont la hauteur, par rapport
au point le plus bas (Ta) de la surface de logement courbée de manière concave (20),
soit variable dans la zone des surfaces latérales de logement (21 ; 22).
7. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
au moins deux surfaces latérales de logement (21, 22) opposées sont disposées de manière
symétrique par rapport au point le plus bas (Ta) de la surface de logement courbée
de manière concave (20).
8. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon l'une quelconque des revendications
6 ou 7,
caractérisé en ce que
au moins deux surfaces latérales de logement (21 ; 22) opposées sont disposées de
manière asymétrique par rapport au point le plus bas (Ta) de la surface de logement
courbée de manière concave (20).
9. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
le logement (14) comprend une surface de base (19) rectangulaire en vue en élévation.
10. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10; 31) selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
le corps glissant (12) présente la forme d'un segment d'une calotte sphérique comprenant
au moins une surface latérale de corps glissant (18), qui possède une hauteur variable.
11. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
au moins deux surfaces latérales de corps glissant (18) opposées sont disposées de
manière symétrique par rapport au point le plus haut (Tg) de la surface de glissement
courbée de manière convexe (17) du corps glissant (12).
12. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon l'une quelconque des revendications
10 ou 11,
caractérisé en ce que
au moins deux surfaces latérales de corps glissant (18) opposées sont agencées de
manière asymétrique par rapport au point le plus haut (Tg) de la surface de glissement
courbée de manière convexe (17) du corps glissant (12).
13. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
le corps glissant (12) comprend une surface de base (16) rectangulaire en vue en élévation.
14. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
le corps glissant (12), en position de repos, est disposé dans l'appareil d'appui
pour ouvrage d'art (10 ; 31) de sorte qu'au moins une surface latérale de corps glissant
(18) est orientée sensiblement en alignement avec au moins une surface latérale de
logement (21 ; 22).
15. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10; 31) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que
le corps glissant (12) et/ou le logement (14) présentent une forme sensiblement parallélépipédique.
16. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
au moins une surface latérale du corps glissant (12) et/ou du logement (14) est disposée
perpendiculairement à la surface de base du corps glissant (12) et/ou de la surface
de base du logement (14).
17. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10; 31) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que
le corps glissant (12) et/ou le logement (14) sont conçus de sorte qu'ils satisfont
les exigences de la norme EN 1337-7 en ce qui concerne l'angle d'ouverture admissible
pour les calottes.
18. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10; 31) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que
une plaque de glissement (25) courbée est disposée dans le logement.
19. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
l'appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) comprend au moins une butée (29 ;
34 ; 42), de sorte qu'un mouvement en rotation ou en translation du logement (14),
du corps glissant (12) et/ou d'au moins une plaque de support (24 ; 32) peut être
au moins partiellement limité.
20. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon la revendication 19,
caractérisé en ce que
une butée (29 ; 42) est disposée sur la plaque de support (24 ; 32) et/ou sur le logement
(14).
21. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon l'une quelconque des revendications
19 ou 20, caractérisé en ce que
la butée (29 ; 42) est disposée de sorte que l'appareil d'appui pour ouvrage d'art
(10 ; 31) présente un jeu horizontal et/ou azimutal.
22. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon l'une quelconque des revendications
19 à 21, caractérisé en ce que
la butée (29, 42) présente un profil en forme de L.
23. Appareil d'appui pour ouvrage d'art (10 ; 31) selon l'une quelconque des revendications
19 à 22,
caractérisé en ce que
la butée (42) comprend une surface de butée de glissement (44).
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