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(11) |
EP 2 990 167 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.11.2017 Patentblatt 2017/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.07.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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VORRICHTUNG ZUM SCHNEIDEN VON LEBENSMITTELN, INSBESONDERE BROTLAIBEN
DEVICE FOR CUTTING FOODSTUFFS, IN PARTICULAR LOAVES OF BREAD
PROCEDE DE DECOUPE DE PRODUITS ALIMENTAIRES, EN PARTICULIER DE MICHES DE PAIN
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
22.08.2014 DE 102014012274
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.2016 Patentblatt 2016/09 |
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Patentinhaber: Assistdesign Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
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32339 Espelkamp (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- CLAUS, Carsten
49152 Bad Essen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weeg, Thomas et al |
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Busse & Busse
Patent- und Rechtsanwälte
Großhandelsring 6 49084 Osnabrück 49084 Osnabrück (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102013 021 728 DE-U1- 29 521 692
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DE-A1-102014 012 148
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schneiden von Lebensmitteln,
insbesondere Brotlaiben, mit einer von einem Elektromotor angetriebenen und damit
verbundenen Antriebswelle zum Antrieb eines auf einer Messerwelle gelagerten Schneidmessers
und Antriebsmitteln zur Übertragung der Antriebskraft von der Antriebswelle auf das
Schneidmesser, wobei das Schneidmesser mit seiner Schnittebene quer zu einem Schnittkanal
angeordnet ist und zur Ausführung eines Schnittes in den Schnittkanal angetrieben
hinein und wieder heraus beweglich gelagert ist.
[0002] Aus der Schrift
DE 295 21 692 U ist eine gattungsgemäße Vorrichtung bekannt. Zur Abstützung der Vorgelegewelle und
der Messerscheibenumlaufswelle für den Schneidmesserantrieb sind zwei Lager vorgesehen,
die sich im Zwischenraum zwischen den Antriebsscheiben befinden. Indem die Antriebsscheiben
auf Wellenstummel aufgesetzt sind, die seitlich über die Lager überstehen, wirken
auf die beiden Wellen je nach aktuell einwirkenden Drehmomenten über die Lager Biegemomente
ein, aus denen die Wellen mit Torsionskräften belastet sind. Dies ist insbesondere
nachteilig, weil die beiden Wellen als Hohlwelle mit darin rotierender Innenwelle
ausgestaltet sind und sich bei unterschiedlich hohen Momenten, die auf die beiden
Antriebsscheiben einwirken, ungleich verteilte Lasten ergeben. Daraus kann auf Dauer
ein erhöhter Verschleiß der Lager und Wellen resultieren. Es bleibt offen, wie die
Momente in den Rahmen der Vorrichtung übertragen und abgeleitet werden.
[0003] Demgemäß ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Baubreite des Antriebssystems
zu verringern und dabei die Abstützung der Vorgelegewelle zu verbessern.
[0004] Die Aufgabe wird für eine gattungsgemäße Vorrichtung gelöst, indem der Antriebswelle
eine Getriebestufe nachgeordnet ist, in der die Drehbewegung der Antriebswelle auf
eine Zwischenwelle übertragen wird, die parallel zum Schnittkanal angeordnet ist,
und an der Zwischenwelle eine Abtriebsscheibe eines Getriebes angeordnet ist, das
die Drehbewegung der Zwischenwelle auf eine drehfest auf einer Vorgelegewelle angeordneten
Antriebsscheibe überträgt, von der Vorgelegewelle aus ist das auf der Messerwelle
gelagerte Schneidmesser über eine Antriebsstufe rotierend antreibbar, wobei ein Lager,
das die Vorgelegewelle abstützt, im Zwischenraum zwischen der Seitenwand der Vorrichtung
und der Antriebsscheibe angeordnet und das Lager von einem Zwischenträger gehalten
ist, der seitlich mit der Mittelwand und/oder der Seitenwand verbunden ist.
[0005] Durch die Getriebestufe, die der Antriebswelle nachgeordnet ist, wird eine größere
Spreizung der Übersetzung und/oder kleinere Durchmesser der verwendeten Antriebsscheiben
möglich, wodurch sich der Bauraumbedarf verringert. Die Getriebestufe erlaubt es auch,
die Antriebswelle nicht parallel zur Vorgelegewelle anzuordnen, sondern die Antriebswelle
mit dem dahinter befindlichen Antriebsmotor kann auch in einem beliebigen Anstellwinkel
zur Vorgelegewelle ausgerichtet sein, wodurch der Bauraumbedarf in Querrichtung des
Maschinengehäuses sinkt. Von der Zwischenwelle der Getriebestufe aus kann die Antriebskraft
auf die Antriebsscheibe der Vorgelegewelle übertragen werden, über die dann die Rotationsbewegung
der Messerscheibe auf der Messerwelle antreibbar ist. Die Vorgelegewelle wird vorteilhaft
von einem Lager gehalten, das sich im Zwischenraum zwischen der Seitenwand der Vorrichtung
und der Antriebsscheibe befindet. Dadurch wird die Vorgelegewelle an einem äußeren
Ende gehalten und abgestützt. Die Zug- und Antriebslasten, die auf die Vorgelegewelle
einwirken, können durch diese Lagerposition gut vom Lager aufgenommen und abgeleitet
werden. Das Lager selbst ist von einem Zwischenträger gehalten, der seitlich mit der
Mittelwand und/oder der Seitenwand verbunden ist. Dies ergibt eine gute Abstützung
der Antriebskräfte in der Maschine.
[0006] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorgelegewelle von einem zweiten Lager
abgestützt, das auf der der Seitenwand abgewandten Seite der Antriebsscheibe angeordnet
ist, wobei auch das zweite Lager vom Zwischenträger gehalten ist. Bei dieser Anordnung
wird die Antriebsscheibe mit der Vorgelegewelle auf beiden Seiten durch jeweils ein
Lager abgestützt. Wenn beide Lager auf dem Zwischenträger abgestützt sind, ergibt
sich mit dem Zwischenträger, der Vorgelegewelle und den beiden Lagern ein Viereck,
das sich selbst stabilisiert, eine hohe Festigkeit aufweist, wenig Schallwellen überträgt
und deshalb sehr laufruhig ist. Die doppelte Abstützung der Vorgelegewelle verringert
die Schwingungen und Bewegungen im Schneidmesserantrieb und verbessert dadurch auch
dessen Schnitt und Laufruhe. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist auf der Zwischenwelle
eine zweite Abtriebsscheibe eines Getriebes angeordnet, das die Drehbewegung der Zwischenwelle
auf eine drehfest auf einer Messerscheibenumlaufswelle angeordneten Antriebsscheibe
überträgt, wobei die Messerscheibenumlaufswelle konzentrisch zur Vorgelegewelle angeordnet
und drehfest mit einer Haltescheibe verbunden ist, auf der die Messerwelle gelagert
ist. Über die zweite Antriebsscheibe kann über eine weitere Getriebestufe die Antriebskraft
von der Antriebswelle auf die Haltescheibe übertragen werden, wobei auch hier durch
die Mehrstufigkeit des Antriebs kleinere Antriebsscheiben verwendet werden können
und die Antriebsdrehzahlen für die Funktion der jeweils angetriebenen Maschinenkomponente
je nach Auslegung des Antriebs unterschiedlich voneinander optimiert sein können.
Bei dieser Anordnung können sich die beiden Antriebsscheiben im Zwischenraum zwischen
den beiden Lagern befinden, so dass diese sehr gut abgestützt sind, und die Haltescheibe
und der Antrieb für das Schneidmesser befinden sich auf einem Wellenstummel, der seitlich
über ein Lager übersteht.
[0007] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Messerscheibenumlaufswelle als Hohlwelle
ausgebildet, durch die die Vorgelegewelle hindurch geführt ist, oder die Vorgelegewelle
ist als Hohlwelle ausgebildet, durch die die Messerscheibenumlaufswelle hindurch geführt
ist. Die beiden Wellen stabilisieren sich unter Last bei dieser Konfiguration gegenseitig,
so dass die Relativbewegungen dieser Wellen reduziert und die Laufruhe und die Schwingungen
in der erfindungsgemäßen Maschine nochmals verbessert sind. Zudem ist diese Konstruktion
sehr bauraumsparend. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Messerscheibenumlaufswelle
von einem Lager abgestützt, das im Zwischenraum zwischen der der Seitenwand abgewandten
Seite der inneren Antriebsscheibe und der Haltescheibe positioniert ist. Durch die
Positionierung des Lagers in diesem Zwischenraum ergibt sich eine stabile Abstützung
der Messerscheibenumlaufswelle, da die innere Antriebsscheibe in dem Zwischenraum
zwischen zwei Lagern liegt und dadurch zu zwei Seiten hin abgestützt ist und die Messerscheibenumlaufswelle
auf einem Wellenstummel angeordnet ist, der nur über ein vergleichsweise geringes
Maß über das Lager übersteht.
[0008] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung stützt das die Messerscheibenumlaufswelle
abstützende Lager auch die Vorgelegewelle ab. Insbesondere wenn eine der beiden Wellen
als Hohlwelle ausgebildet ist, können beide Wellen durch nur ein Lager gemeinsam abgestützt
werden, was kostengünstig und bauraumsparend ist.
[0009] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist das die Messerscheibenumlaufswelle abstützende
Lager vom Zwischenträger gehalten. Bei dieser Bauweise können beide Lager von einem
Bauteil, nämlich dem Zwischenträger, gehalten werden. Der Zwischenträger erlaubt auf
diese Weise eine kompakte Vormontage der Antriebsbaugruppe mit der Vorgelegewelle
und der Messerscheibenumlaufswelle mit allen damit verbunden Bauteilen. Der Zwischenträger
kann nach der Vormontage der Antriebskomponenten einfach in das Gehäuse der Vorrichtung
eingeschoben und dort befestigt werden. Der Zwischenträger kann entsprechend stabil
ausgebildet sein, um die auf ihn einwirkenden Kräfte gut aufnehmen und in das Gehäuse
der Vorrichtung übertragen zu können.
[0010] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist die mit dem Elektromotor verbundene Antriebswelle
mit ihrer Längsachse zumindest annähernd quer oder genau quer zum Schnittkanal und
zumindest annähernd parallel oder genau parallel zur Schnittebene angeordnet. Bei
einer Anordnung der Antriebswelle genau oder annähernd quer zum Schnittkanal muss
sich der Elektromotor mit der Antriebswelle nicht mehr über die Länge der Vorrichtung
entlang dem Schnittkanal erstrecken, sondern es ist möglich, den Elektromotor quer
oder annähernd quer in der Vorrichtung und quer oder annähernd quer zum Schnittkanal
zu positionieren, so dass er auch in einer Maschinenhälfte untergebracht werden kann.
Der Schnittkanal und die Baulänge der Vorrichtung insgesamt kann verkürzt werden,
so dass die Vorrichtung insgesamt kompaktere Abmessungen aufweist.
[0011] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind der Elektromotor und die Zwischenwelle
am Zwischenträger befestigt. Durch die Befestigung des Elektromotors und der Zwischenwelle
am Zwischenträger können auch diese am Zwischenträger außerhalb des Gehäuses der Vorrichtung
vormontiert werden, wo die elektrischen und mechanischen Anschlüsse und die Wellen
und Zahn- und Antriebsriemen für die Monteure noch besonders gut zugänglich sind.
Über die Anordnung dieser Bauteile am Zwischenträger kann dieser so ausgelegt werden,
dass sich die Antriebs- und Spannkräfte aus den Getriebestufen, die auf ihn einwirken,
in einem Bauteil aufheben und keine Zwischenkonstruktionen erforderlich sind.
[0012] Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorstehend beschriebenen Ausgestaltungen
der Erfindung jeweils für sich, aber auch in einer beliebigen Kombination untereinander
mit dem Gegenstand des Hauptanspruches kombinierbar sind, soweit dem keine technisch
zwingenden Hinderungsgründe entgegenstehen.
[0013] Weitere Abwandlungen und Ausgestaltungen der Erfindung lassen sich der nachfolgenden
gegenständlichen Beschreibung und der Zeichnung entnehmen.
[0014] In der beigefügten einzigen Figur ist ein Ausschnitt aus einer Vorrichtung 2 mit
einer offenen Rückwand gezeigt. Im unteren Bereich des Innenraums der Vorrichtung
befindet sich ein Elektromotor 4, an dem auf der abgewandten Seite eine Antriebswelle
6 angeordnet ist, die durch einen gestrichelten Kreis angedeutet wird. Die Antriebswelle
6 ist im Ausführungsbeispiel quer zum Schnittkanal angeordnet, der sich hinter dem
Blech im oberen Bereich der Vorrichtung 2 befindet. Über eine Getriebestufe 8 wird
die Drehbewegung der Antriebswelle 6 auf eine Zwischenwelle 10 übertragen, die im
Ausführungsbeispiel parallel zum Schnittkanal angeordnet ist. Die Getriebestufe 8
kann beispielsweise als eine Zahnradstufe ausgebildet sein.
[0015] Auf der Zwischenwelle 10 ist eine Abtriebsscheibe 12 angeordnet, die über einen Treibriemen
mit einer drehfest auf der Vorgelegewelle 14 befestigten Antriebsscheibe 16 verbunden
ist. Anstelle eines Riementriebs kann die Kraft auch über Zahnräder übertragen werden,
der Riementrieb bietet allerdings den Vorteil, Kraftspitzen besser ausgleichen zu
können. Die Vorgelegewelle 14 treibt entlang der gestrichelten Linie die Messerwelle
18 an, wobei der räumliche Versatz zwischen der Vorgelegewelle 14 und der Messerwelle
18 beispielsweise über einen Kettentrieb oder dergleichen überwunden werden kann.
An der Messerwelle 18 ist ein Schneidmesser 20 angebracht, das über das beschriebene
Antriebskonzept rotierend antreibbar ist.
[0016] Die Vorgelegewelle 14 ist in dem Lager 22 gelagert. Das Lager 22 ist im Zwischenraum
zwischen der Seitenwand 24 und der Antriebsscheibe 16 angeordnet. Das Lager 22 ist
auf dem Zwischenträger 26 befestigt, der über eine Flanschplatte an der Mittelwand
28 befestigt ist.
[0017] Der Zwischenträger 26 trägt im Ausführungsbeispiel ein zweites Lager 30. Mit dem
Lager 30 wird eine Messerscheibenumlaufswelle 36 gelagert, an der die Haltescheibe
38 befestigt ist. An der Haltescheibe 38 ist die Messerwelle 18 befestigt. Bei einer
Rotationsbewegung der Haltescheibe 38 wird die Messerwelle 18 in einem Kreis bewegt,
wodurch das Schneidmesser 20 in den Schnittkanal hinein und wieder heraus bewegt wird,
um von einem darin eingelegten Lebensmittel eine Scheibe abzuschneiden. Bei entsprechender
Rotationsgeschwindigkeit ergeben sich eine Vielzahl von Schnitten, durch die ein in
den Schnittkanal eingelegtes Lebensmittel in eine Vielzahl von Scheiben geschnitten
wird.
[0018] Die Messerscheibenumlaufswelle 36 wird im Ausführungsbeispiel ebenfalls von der Antriebswelle
6 aus angetrieben, wobei auf der Zwischenwelle 10 eine zweite Abtriebsscheibe 32 angeordnet
ist, die über einen Zahnriemen die Drehbewegung auf eine Antriebsscheibe 34 überträgt,
die drehfest mit der Messerscheibenumlaufswelle 36 verbunden ist. Die Messerscheibenumlaufswelle
36 ist im Ausführungsbeispiel als Hohlwelle ausgeführt, durch die Vorgelegewelle 14
hindurchgeführt wird. Die Vorgelegewelle 14 ist zur Messerscheibenumlaufswelle 36
konzentrisch.
[0019] Bei dieser Anordnung stützt das Lager 30 also mittelbar über die Messerscheibenumlaufswelle
36 auch die Vorgelegewelle 14 ab.
[0020] Im Ausführungsbeispiel ist der Elektromotor 4 und die Zwischenwelle 10 am Zwischenträger
26 hängend montiert. Um in die Vorrichtung 2 ein kompletten Antriebssystem einzubauen,
ist es möglich, den Zwischenträger 26 mit allen daran befestigten Antriebskomponenten
als vormontierte Baugruppe in den Innenraum der Vorrichtung 2 einzuschieben und dort
über die Flanschplatte mit der Mittelwand 28 zu verbinden. Durch diese Bauweise kann
das Antriebssystem außerhalb der Vorrichtung 2 vormontiert werden, wodurch die Montage
insgesamt erheblich vereinfacht wird.
[0021] Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel dient der Erläuterung der Erfindung.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Dem Fachmann bereitet
es keine Schwierigkeiten, das Ausführungsbeispiel auf eine ihm als geeignet erscheinende
Weise abzuwandeln, um es an einen konkreten Anwendungsfall anzupassen.
1. Vorrichtung (2) zum Schneiden von Lebensmitteln, insbesondere Brotlaiben, mit einer
von einem Elektromotor (4) angetriebenen und damit verbundenen Antriebswelle (6) zum
Antrieb eines auf einer Messerwelle (18) gelagerten Schneidmessers (20) und Antriebsmitteln
zur Übertragung der Antriebskraft von der Antriebswelle (6) auf das Schneidmesser
(20), wobei das Schneidmesser (20) mit seiner Schnittebene quer zu einem Schnittkanal
angeordnet ist und zur Ausführung eines Schnittes in den Schnittkanal angetrieben
hinein und wieder heraus beweglich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebswelle (6) eine Getriebestufe (8) nachgeordnet ist, in der die Drehbewegung
der Antriebswelle (6) auf eine Zwischenwelle (10) übertragen wird, die parallel zum
Schnittkanal angeordnet ist, und an der Zwischenwelle (10) eine Abtriebsscheibe (12)
eines Getriebes angeordnet ist, das die Drehbewegung der Zwischenwelle (10) auf eine
drehfest auf einer Vorgelegewelle (14) angeordneten Antriebsscheibe (16) überträgt,
und von der Vorgelegewelle (14) aus das auf der Messerwelle (18) gelagerte Schneidmesser
(20) über eine Antriebsstufe rotierend antreibbar ist, wobei ein Lager (22), das die
Vorgelegewelle (14) abstützt, im Zwischenraum zwischen der Seitenwand (24) der Vorrichtung
(2) und der Antriebsscheibe (16) angeordnet und das Lager (22) von einem Zwischenträger
(26) gehalten ist, der seitlich mit der Mittelwand (28) und/oder der Seitenwand (24)
verbunden ist.
2. Vorrichtung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorgelegewelle (14) von einem zweiten Lager (30) abgestützt ist, das auf der
der Seitenwand (24) abgewandten Seite der Antriebsscheibe (16) angeordnet ist, wobei
auch das zweite Lager (30) vom Zwischenträger (26) gehalten ist.
3. Vorrichtung (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Zwischenwelle (10) eine zweite Abtriebsscheibe (32) eines Getriebes angeordnet
ist, das die Drehbewegung der Zwischenwelle (10) auf eine drehfest auf einer Messerscheibenumlaufswelle
(36) angeordneten Antriebsscheibe (34) überträgt, wobei die Messerscheibenumlaufswelle
(36) konzentrisch zur Vorgelegewelle (14) angeordnet und drehfest mit einer Haltescheibe
(38) verbunden ist, auf der die Messerwelle (18) gelagert ist.
4. Vorrichtung (2) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerscheibenumlaufswelle (36) als Hohlwelle ausgebildet ist, durch die die
Vorgelegewelle (14) hindurch geführt ist, oder die Vorgelegewelle (14) als Hohlwelle
ausgebildet ist, durch die die Messerscheibenumlaufswelle (36) hindurch geführt ist.
5. Vorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerscheibenumlaufswelle (36) von einem Lager (30) abgestützt ist, das im Zwischenraum
zwischen der der Seitenwand (24) abgewandten Seite der inneren Antriebsscheibe (16)
und der Haltescheibe (38) positioniert ist.
6. Vorrichtung (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das die Messerscheibenumlaufswelle (36) abstützende Lager (30) auch die Vorgelegewelle
(14) abstützt.
7. Vorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das die Messerscheibenumlaufswelle (36) abstützende Lager (30) vom Zwischenträger
(26) gehalten ist.
8. Vorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Elektromotor (4) verbundene Antriebswelle (6) mit ihrer Längsachse zumindest
annähernd quer oder genau quer zum Schnittkanal und zumindest annähernd parallel oder
genau parallel zur Schnittebene angeordnet ist.
9. Vorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (4) und die Zwischenwelle (10) am Zwischenträger (26) befestigt
sind.
1. Device (2) for cutting foodstuffs, in particular loaves of bread, comprising a drive
shaft (6), which is driven by and connected to an electric motor (4), for driving
a blade (20) that is mounted on a blade shaft (18), and comprising drive means for
transmitting the driving force of the drive shaft (6) to the blade (20), the cutting
plane of the blade (20) being arranged so as to be perpendicular to a cutting channel
and said blade being mounted so as to be movably driven into and back out of the cutting
channel in order to carry out a cut, characterised in that a gear stage (8) is connected downstream of the drive shaft (6), in which gear stage
the rotary motion of the drive shaft (6) is transmitted to an intermediate shaft (10)
that is arranged in parallel with the cutting channel, and a driven pulley (12) of
a transmission is arranged on the intermediate shaft (10), which transmission transmits
the rotary motion of the intermediate shaft (10) to a drive pulley (16) that is mounted
on a layshaft (14) for rotation therewith, and the blade (20) that is mounted on the
blade shaft (18) can be rotatably driven from the layshaft (14) by means of a drive
stage, a bearing (22) that supports the layshaft (14) being arranged in the space
between the side wall (24) of the device (2) and the drive pulley (16), and the bearing
(22) being supported by an intermediate support (26) that is laterally connected to
the central wall (28) and/or the side wall (24).
2. Device (2) according to claim 1, characterised in that the layshaft (14) is supported by a second bearing (30) which is arranged on the
side of the drive pulley (16) that faces away from the side wall (24), the second
bearing (30) also being supported by the intermediate support (26).
3. Device (2) according to either claim 1 or claim 2, characterised in that a second driven pulley (32) of a transmission is arranged on the intermediate shaft
(10), which transmission transmits the rotary motion of the intermediate shaft (10)
to a drive pulley (34) that is mounted on a cutting disc rotary shaft (36) for rotation
therewith, the cutting disc rotary shaft (36) being arranged concentrically with the
layshaft (14) and being connected to a retaining washer (38) for rotation therewith,
on which retaining washer the blade shaft (18) is mounted.
4. Device (2) according to claim 3, characterised in that the cutting disc rotary shaft (36) is formed as a hollow shaft through which the
layshaft (14) extends, or the layshaft (14) is formed as a hollow shaft through which
the cutting disc rotary shaft (36) extends.
5. Device (2) according to either of the preceding claims, claim 3 or claim 4, characterised in that the cutting disc rotary shaft (36) is supported by a bearing (30) that is positioned
in the space between the side of the inner drive pulley (16) that faces away from
the side wall (24) and the retaining washer (38).
6. Device (2) according to claim 5, characterised in that the bearing (30) that supports the cutting disc rotary shaft (36) also supports the
layshaft (14).
7. Device (2) according to either of the preceding claims, claim 5 or claim 6, characterised in that the bearing (30) that supports the cutting disc rotary shaft (36) is supported by
the intermediate support (26).
8. Device (2) according to any of the preceding claims, characterised in that the longitudinal axis of the drive shaft (6) that is connected to the electric motor
(4) is arranged at least approximately transversely or exactly transversely to the
cutting channel and so as to be at least approximately in parallel with or exactly
in parallel with the cutting plane.
9. Device (2) according to any of the preceding claims, characterised in that the electric motor (4) and the intermediate shaft (10) are fastened to the intermediate
support (26).
1. Dispositif (2) destiné à couper des aliments, notamment des miches de pain, ledit
dispositif comprenant un arbre d'entraînement (6), relié à un moteur électrique (4)
et entraîné par celui pour entraîner une lame de coupe (20) montée sur un arbre de
lame (18), et des moyens d'entraînement destinés à transmettre la force d'entraînement
de l'arbre d'entraînement (6) à la lame de coupe (20), la lame de coupe (20) étant
disposée avec son plan de coupe transversalement à un canal de coupe et étant montée
de façon à être entraînée jusque dans le canal de coupe et à être ressortie de celui-ci,
caractérisé en ce qu'en aval de l'arbre d'entraînement (6) est disposé un étage de transmission (8) dans
lequel le mouvement de rotation de l'arbre d'entraînement (6) est transmis à un arbre
intermédiaire (10) qui est disposé parallèlement au canal de coupe et en ce que, sur l'arbre intermédiaire (10), est disposé une poulie de sortie (12) d'une transmission
qui transmet le mouvement de rotation de l'arbre intermédiaire (10) à une poulie d'entraînement
(16) disposée solidairement en rotation sur un arbre de renvoi (14) et, à partir de
l'arbre de renvoi (14), la lame de coupe (20), montée sur l'arbre de lame (18), peut
être entraînée en rotation par le biais d'un étage d'entraînement, un palier (22),
qui supporte l'arbre de renvoi (14), étant disposé dans l'espace ménagé entre la paroi
latérale (24) du dispositif (2) et le disque d'entraînement (16) et le palier (22)
étant supporté par un support intermédiaire (26) qui est relié latéralement à la paroi
centrale (28) et/ou à la paroi latérale (24).
2. Dispositif (2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arbre de renvoi (14) est supporté par un second palier (30) qui est disposé du
côté de la poulie d'entraînement (16) qui est opposé à la paroi latérale (24), le
second palier (30) étant également supporté par le support intermédiaire (26).
3. Dispositif (2) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que sur l'arbre intermédiaire (10) est disposée une seconde poulie de sortie (32) d'une
transmission qui transmet le mouvement de rotation de l'arbre intermédiaire (10) à
une poulie d'entraînement (34) disposée solidairement en rotation sur un arbre d'entraînement
en rotation de poulie de lame (36), l'arbre d'entraînement en rotation de poulie de
lame (36) étant disposé concentriquement à l'arbre de renvoi (14) et étant relié solidairement
en rotation à une poulie de support (38) sur laquelle l'arbre du lame (18) est monté.
4. Dispositif (2) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'arbre de mise en rotation de poulie de lame (36) a la forme d'un arbre creux traversé
par l'arbre de renvoi (14) ou l'arbre de renvoi (14) a la forme d'un arbre creux traversé
par l'arbre de mise en rotation de poulie de lame (36).
5. Dispositif (2) selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que l'arbre de mise en rotation de poulie de lame (36) est supporté par un palier (30)
qui est positionné dans l'espace ménagé entre le côté de la poulie d'entraînement
intérieure (16) opposé à la paroi latérale (24) et la poulie de support (38).
6. Dispositif (2) selon la revendication 5, caractérisé en ce que le palier (30) supportant l'arbre de mise en rotation de poulie de lame (36) supporte
également l'arbre de renvoi (14).
7. Dispositif (2) selon l'une des revendications précédentes 5 ou 6, caractérisé en ce que le palier (30) supportant l'arbre de mise en rotation à de poulie de lame (36) est
supporté par le support intermédiaire (26).
8. Dispositif (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'arbre d'entraînement (6) relié au moteur électrique (4) est disposé avec son axe
longitudinal au moins approximativement transversalement ou exactement transversalement
au canal de coupe et au moins approximativement parallèlement ou exactement parallèlement
au plan de coupe
9. Dispositif (2) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moteur électrique (4) et l'arbre intermédiaire (10) sont fixés au support intermédiaire
(26).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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