[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Ansteuern eines Haushaltsgeräts
sowie ein Haushaltsgerät.
[0002] Eine Waschmaschine weist verschiedene Waschprogramme auf. Aufgrund der Vielzahl an
Auswahlmöglichkeiten kann eine manuelle Auswahl zu einem suboptimalen Programm führen.
[0003] Der Erfindung stellt sich somit die Aufgabe, eine verbesserte Vorrichtung und ein
verbessertes Verfahren zum Ansteuern eines Haushaltsgeräts sowie ein verbessertes
Haushaltsgerät zu schaffen.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zum Ansteuern eines Haushaltsgeräts,
ein Verfahren zum Ansteuern eines Haushaltsgeräts sowie ein Haushaltsgerät mit den
Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0005] Ein Etikett eines Textils stellt Informationen über das Textil bereit. Durch ein
Einlesen des Etiketts können einer Haushaltsmaschine, insbesondere einer Waschmaschine,
diese Informationen zugänglich gemacht werden. Basierend auf hinterlegtem Vorwissen
kann die Haushaltsmaschine ein passendes Arbeitsprogramm beziehungsweise Waschprogramm
auswählen.
[0006] Es wird eine Vorrichtung zum Ansteuern eines Haushaltsgeräts vorgestellt, wobei die
Vorrichtung die folgenden Merkmale aufweist:
eine Schnittstelle zum Einlesen einer Bildinformation von einer Sensormatrix einer
Anzeigeeinheit des Haushaltsgeräts, wobei die Sensormatrix Fotosensoren umfasst, die
Bestandteil von Bildpunkten der Anzeigeeinheit sind; und
eine Auswerteeinrichtung zum Bereitstellen eines Steuersignals zum Ansteuern des Haushaltsgeräts
unter Verwendung der Bildinformation.
[0007] Ferner wird ein Haushaltsgerät mit einer Vorrichtung zum Ansteuern des Haushaltsgeräts
gemäß dem hier vorgestellten Ansatz vorgestellt.
[0008] Unter einem Haushaltsgerät kann insbesondere ein Waschvollautomat beziehungsweise
eine Waschmaschine verstanden werden. Eine Schnittstelle kann eine Datenschnittstelle
sein. Die Vorrichtung kann die Anzeigeeinheit umfassen. Die Anzeigeeinheit kann dazu
ausgebildet sein, eine grafische Information des Haushaltsgeräts unter Verwendung
einer Bildpunktmatrix aus Bildpunkten anzuzeigen. Zumindest eine Anzahl der Bildpunkte
kann zumindest je einen Fotosensor aufweisen, der dazu ausgebildet ist, eine Intensität
von einfallendem Licht in einer Intensitätsinformation abzubilden. Die Fotosensoren
oder eine mit einer Projektionseinheit kombinierte Kamera können die Sensormatrix
ausbilden und die Intensitätsinformationen der Sensormatrix können die Bildinformation
repräsentieren. Durch die Integration kann Bauraum eingespart werden. Vorteilhafterweise
kann dabei gegebenenfalls eine Nutzung des vorhandenen Displays der Anzeigeeinheit
zum Scannen von Zeichen und Symbolen in einem Haushaltsgerät realisiert werden.
[0009] Zumindest ein Symbol kann in der Bildinformation erkannt werden. Das Symbol kann
decodiert werden und das Steuersignal kann unter Verwendung einer in dem Symbol codierten
Information oder durch das Symbol aus einer Datenbank abgerufenen Information bereitgestellt
werden. Die Bildinformation kann dazu mit einer Bibliothek von hinterlegten Symbolen
als Referenz verglichen werden. Der Referenz kann die Information zugeordnet sein.
Beispielsweise können Symbole für Waschtemperatur und Waschgang hinterlegt sein und
die Waschmaschine entsprechend eingestellt werden. Die bekannten Pflegesymboleaber
auch andere, für das Gerät lesbare und mit einer Information in einer Datenbank hinterlegte
Symbole können dazu Verwendung finden.
[0010] Ferner kann Text in der Bildinformation erkannt werden. Das Steuersignal kann unter
Verwendung einer in dem Text bereitgestellten Information bereitgestellt werden. In
der Auswerteeinrichtung kann eine Texterkennung durchgeführt werden. Der Text kann
auf die Informationen ausgewertet werden. Die Waschmaschine kann entsprechend dieser
Informationen angesteuert werden.
[0011] Die Auswerteeinrichtung kann dazu ausgebildet sein, das Steuersignal zum Einstellen
eines Programms des Haushaltsgeräts bereitzustellen. Somit kann ein Programm des Haushaltsgeräts
unter Verwendung der Bildinformation aufgerufen werden. Der Bildinformation kann direkt
ein Programm zugeordnet sein. Dadurch kann die Haushaltsmaschine schnell angesteuert
werden.
[0012] Das Steuersignal kann unter Verwendung einer Mehrzahl von Bildinformationen bereitgestellt
werden. Dazu kann die Schnittstelle ausgebildet sein, um beispielsweise zeitlich nacheinander
eine Mehrzahl von Bildinformationen von der Sensormatrix einzulesen. Somit können
mehrere Bildinformationen berücksichtigt werden. Beispielsweise kann die Waschmaschine
auf das empfindlichste Wäschestück eingestellt werden. Ebenso können Waschprogramme
vermischt werden. Beispielsweise kann ein Wäschestück die Temperatur begrenzen, während
ein anderes die Schleuderdrehzahl begrenzt. Wiederum ein anderes kann einen zusätzlichen
Spülgang bedingen. Zudem ermöglicht das Auflegen von Symbolen oder Texten auf die
Sensormatrix oder das Kamerafeld eine einfache und schnelle Einstellung und Programmierung
auch komplexer Programme und Bedienabläufe wie etwa das Einstellen auf besondere Pflegemittel
durch das Ablesen z.B. eines Ettiketts eines Pflegemittels durch die Sensormatrix
oder alternativ oder in Kombination durch eine Kamera.
[0013] Weiterhin wird ein Verfahren zum Ansteuern eines Haushaltsgeräts vorgestellt, wobei
das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
Einlesen einer Bild- oder Textinformation von einer Sensormatrix einer Anzeigeeinheit
des Hausgeräts, wobei die Sensormatrix Fotosensoren umfasst, die Bestandteil von Bildpunkten
oder einer Kamera der Anzeigeeinheit sind; und
Bereitstellen eines Steuersignals zum Ansteuern des Haushaltsgeräts unter Verwendung
der Bild- oder Textinformation.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine Darstellung eines Haushaltsgeräts mit einer Vorrichtung zum Ansteuern des Haushalsgeräts
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- Figur 2
- eine Darstellung eines Haushaltsgeräts beim Einlesen einer Bildinformation unter Verwendung
einer Vorrichtung zum Ansteuern des Haushalsgeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
- Figur 3
- eine Darstellung einer Anzeigeeinheit eines Haushaltsgeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung; und
- Figur 4
- ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Ansteuern eines Haushaltsgeräts gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
[0015] Fig. 1 zeigt eine Darstellung eines Haushaltsgeräts 100 mit einer Vorrichtung 102
zum Ansteuern des Haushalsgeräts 100 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. Das Haushaltsgerät 100 ist in diesem Ausführungsbeispiel beispielhaft eine
Waschmaschine 100. Die Waschmaschine 100 weist eine Anzeigeeinheit 104 auf, die mit
der Vorrichtung 102 zum Ansteuern gekoppelt ist. Die hier schematisch dargestellte
Vorrichtung 102 zum Koppeln kann in dem Haushaltsgerät 100 integriert angeordnet sein,
beispielsweise als eigenständige elektrische Schaltung oder als Bestandteils eines
Steuergeräts des Haushaltsgeräts 100. Auch kann die Vorrichtung 102 zusammen mit der
Anzeigeeinheit 104 eine Einheit bilden, wie es anhand von Fig. 2 beschrieben ist.
Die Anzeigeeinheit 104 ist als Matrixdisplay ausgebildet. In dieses Matrixdisplay
eingelagert ist eine Sensormatrix aus Fotosensoren. Dadurch kann ein auf die Anzeigeeinheit
104 aufgelegtes beziehungsweise vor der Anzeigeeinheit 104 angeordnetes Objekt gescannt
werden und in einer Bildinformation 106 abgebildet werden.
[0016] Die Bildinformation 106 wird in der Vorrichtung 102 zum Ansteuern ausgewertet und
zum Ansteuern des Haushaltsgeräts 100 verwendet, wenn eine verwertbare Information
in der Bildinformation 106 erkannt werden kann.
[0017] Die Vorrichtung 102 zum Ansteuern weist dazu eine Schnittstelle 108 zum Einlesen
der Bildinformation 106 von der Sensormatrix der Anzeigeeinheit 104 und eine Auswerteeinrichtung
110 zum Bereitstellen eines Steuersignals 112 zum Ansteuern des Haushaltsgeräts 100
unter Verwendung der Bildinformation 104 auf.
[0018] Neben der Waschmaschine 100 ist ein Wäschestück 114 dargestellt. Das Wäschestück
114 weist ein Etikett 116 auf. Auf dem Etikett 116 sind Pflegesymbole und alternativ
oder ergänzend eine Pflegeanleitung in Textform abgebildet. Das Etikett 116 ist fest
mit dem Wäschestück 114 verbunden.
[0019] Fig. 2 zeigt eine Darstellung eines Haushaltsgeräts 100 beim Einlesen einer Bildinformation
unter Verwendung einer Vorrichtung 102 zum Ansteuern des Haushalsgeräts 100 gemäß
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Haushaltsgerät 100 entspricht
im Wesentlichen dem Haushaltsgerät in Fig. 1. Im Gegensatz dazu ist die Vorrichtung
102 hier in die Anzeigeeinheit 104 integriert, wobei die Vorrichtung 102 dazu ausgebildet
ist, die Bildinformation einzulesen, die Bildinformation auszuwerten, einen Informationsgehalt
der Bildinformation zu erkennen und ein Steuersignal zum Ansteuern des Haushaltsgeräts
100 bereitzustellen.
[0020] Das Wäschestück 114 ist hier so angeordnet, dass das Etikett 116 unmittelbar vor
einer Frontplatte der Anzeigeeinheit 104 angeordnet ist. Damit kann die Sensormatrix
der Anzeigeeinheit 104 die Symbole und/oder die Pflegeanleitung auf dem Etikett 116
in der Bildinformation abbilden. Dabei wird das in dem Haushaltsgerät 100 vorhandene
Display 104 zum Scannen der Zeichen und Symbole genutzt.
[0021] Durch den hier vorgestellten Ansatz können komplexe Anweisungen ohne umständliche
Navigation und Eingabe in das Haushaltgerät 100 eingegeben werden. Beispielsweise
können so Rezepte oder auch Pflegeanleitungen (Wäschepflegesymbole) eingegeben werden.
Dabei werden keine zusätzlichen Eingabemedien wie Scanner oder Kameras benötigt, welche
zusätzliche Kosten verursachen würden. Zusätzlich entstehen keine gestalterischen
Anforderungen beim Implementieren im Gerät 100 und keine Probleme bei der Gestaltung
des Gerätes 100. Der hier vorgestellte Ansatz ist unabhängig von Zusatzhardware und
unabhängig von einer Lichtsituation oder einer Verschmutzung der Linsensysteme. Eine
Erkennungsrate ist unabhängig vom Umgebungslicht und Leseabstand. Es ist keine Zusatzhardware
erforderlich und es ist eine einfache Integration in das Gerät möglich, da das Abbilden
des Etiketts 116 in der Bildinformation eine Zusatzfunktion des ohnehin erforderlichen
Displays 104 ist. Das Haushaltsgerät 100 ist einfach bedienbar, weist eine hohe Bediensicherheit
auf und bietet potenziell eine hohe Akzeptanz beim Nutzer.
[0022] Fig. 3 zeigt eine Darstellung einer Anzeigeeinheit 104 eines Haushaltsgeräts 100
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Dargestellt ist ein grafisches
Display 300 einer Waschmaschine 100. Das Display 300 ist Bestandteil einer Vorrichtung
zum Ansteuern der Waschmaschine 100 gemäß dem hier vorgestellten Ansatz, wie sie beispielsweise
in Fig. 1 dargestellt ist. Das Display 300 ist als rechteckige Anzeigefläche hinter
einer Sichtfläche 302 erkennbar. Die Sichtfläche 302 kann als Glasfläche ausgeführt
sein. Die Sichtfläche 302 ist in eine Frontblende 304 der Waschmaschine 100 integriert.
Weiterhin ist eine Waschmittelschublade 306 der Waschmaschine 100 und ein Einschaltknopf
308 der Waschmaschine 100 in die Frontblende 304 integriert. In die Sichtfläche 302
sind weitere Bedienelemente 310 der Waschmaschine 100 und/oder der Vorrichtung zum
Ansteuern integriert. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Schaltfläche 310
zum Starten der Waschmaschine 100 beziehungsweise ein Startknopf 310 der Waschmaschine
100 in die Sichtfläche 302 integriert. Zusätzlich ist eine Spartaste 310 beziehungsweise
eine Schaltfläche 310 zum Aktivieren eines Sparprogramms der Waschmaschine 100 in
die Sichtfläche 302 integriert.
[0023] Das Display 300 weist eine Matrixanzeige auf. Dabei sind Bildpunkte der Matrixanzeige
in einem regelmäßigen Raster über die Anzeigefläche verteilt angeordnet. Zumindest
eine Anzahl der Bildpunkte weist zusätzlich ein lichtempfindliches Element auf. Die
Bildpunkte mit lichtempfindlichem Element sind in einer Sensormatrix angeordnet und
gleichmäßig über zumindest einen Teilbereich der Anzeigefläche verteilt. Ein lichtempfindliches
Element kann eine auf den Bildpunkt einfallende Helligkeit in einem elektrischen Signal
abbilden. Die elektrischen Signale der Sensormatrix ergänzen sich zu einer Bildinformation,
die hell/dunkel Kontraste vor dem Display 300 abbildet.
[0024] Um Pflegehinweise 312 beziehungsweise eine Pflegeanleitung 312 und/oder Waschanweisung
312 eines Textils von einem Etikett 116 des Textils einzulesen, wird das Etikett 116
mit einer beschrifteten Seite zum Display 300 vor das Display 300 beziehungsweise
auf die Sichtfläche 302 des Displays 300 aufgelegt. Dabei weisen Symbole 312 auf dem
Etikett 116 und/oder ein Text 312 auf dem Etikett 116 zu dem Display 300 hin. Die
Symbole 312 und/oder der Text 312 verursachen auf der Sensormatrix hell/dunkel Kontraste,
die in der Bildinformation abgebildet werden.
[0025] Die Vorrichtung zum Ansteuern wertet die Bildinformation aus. Beispielsweise werden
durch eine Software zur Symbolerkennung beziehungsweise zur Texterkennung die abgebildeten
Symbole 312 beziehungsweise der abgebildete Text 312 erkannt und eine Pflegeinformation
312 beziehungsweise Waschinformation 312 für das Textil ausgelesen.
[0026] In einem Ausführungsbeispiel sind die lichtempfindlichen Elemente Fotozellen. Die
Fotozellen scannen die Symbole 312 beziehungsweise den Text 312. Die Symbole 312 beziehungsweise
der Text 312 wird in der Bildinformation abgebildet.
[0027] Ein Waschprogramm der Waschmaschine 100 wird unter Verwendung der Pflegeinformation
312 und zusätzlich oder alternativ der Waschinformation 312 eingestellt. Dabei kann
jeweils das empfindlichste Textil berücksichtigt werden.
[0028] In einem Ausführungsbeispiel wird auf dem Display 300 der Waschmaschine 100 eine
Warnung ausgegeben, wenn Textilien zusammen gewaschen werden sollen, die laut ihrem
Etikett 116 nicht zum zusammen Waschen vorgesehen sind.
[0029] Fig. 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 400 zum Ansteuern eines Haushaltsgeräts
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Verfahren 400 weist
einen Schritt 402 des Einlesens und einen Schritt 404 des Auswertens auf. Das Verfahren
400 kann auf einer Vorrichtung zum Ansteuern, wie sie in den vorhergehenden Figuren
dargestellt ist, ausgeführt werden. Im Schritt 402 des Einlesens wird eine Bildinformation
von einer Sensormatrix einer Anzeigeeinheit des Haushaltsgeräts eingelesen. Die Sensormatrix
umfasst Fotosensoren, die Bestandteil von Bildpunkten der Anzeigeeinheit sind. Im
Schritt 404 des Bereitstellens wird ein Steuersignal zum Ansteuern des Haushaltsgeräts
unter Verwendung der Bildinformation bereitgestellt.
1. Vorrichtung (102) zum Ansteuern eines Haushaltsgeräts (100), wobei die Vorrichtung
(102) die folgenden Merkmale aufweist:
eine Schnittstelle (108) zum Einlesen einer Bildinformation (106) von einer Sensormatrix
einer Anzeigeeinheit (104) des Haushaltsgeräts (100), wobei die Sensormatrix Fotosensoren
umfasst, die Bestandteil von Bildpunkten der Anzeigeeinheit (104) sind; und
eine Auswerteeinrichtung (110) zum Bereitstellen eines Steuersignals (112) zum Ansteuern
des Haushaltsgeräts (100) unter Verwendung der Bildinformation (106).
2. Vorrichtung (102) gemäß Anspruch 1, mit der Anzeigeeinheit (104), wobei die Anzeigeeinheit
(104) dazu ausgebildet ist, eine grafische Information des Haushaltsgeräts (100) unter
Verwendung einer Bildpunktmatrix aus Bildpunkten anzuzeigen, wobei zumindest eine
Anzahl der Bildpunkte zumindest je einen Fotosensor aufweist, der dazu ausgebildet
ist, eine Intensität von einfallendem Licht in einer Intensitätsinformation abzubilden,
wobei die Fotosensoren die Sensormatrix ausbilden und die Intensitätsinformationen
der Sensormatrix die Bildinformation (106) repräsentieren.
3. Vorrichtung (102) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Auswerteeinrichtung
(110) dazu ausgebildet ist, zumindest ein Symbol (312) in der Bildinformation (106)
zu erkennen, das Symbol (312) zu decodieren und das Steuersignal (112) unter Verwendung
einer in dem Symbol (312) codierten Information bereitzustellen.
4. Vorrichtung (102) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Auswerteeinrichtung
(110) dazu ausgebildet ist, Text (312) in der Bildinformation (106) zu erkennen und
das Steuersignal (112) unter Verwendung einer in dem Text (312) bereitgestellten Information
bereitzustellen.
5. Vorrichtung (102) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Auswerteeinrichtung
(110) dazu ausgebildet ist, das Steuersignal (112) zum Einstellen eines Programms
des Haushaltsgeräts (100) bereitzustellen.
6. Vorrichtung (102) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Schnittstelle
(108) ausgebildet ist, um eine Mehrzahl von Bildinformationen (106) von der Sensormatrix
einzulesen und die Auswerteeinrichtung (110) dazu ausgebildet ist, das Steuersignal
(112) unter Verwendung der Mehrzahl von Bildinformationen (106) bereitzustellen.
7. Verfahren (400) zum Ansteuern eines Haushaltsgeräts (100), wobei das Verfahren (400)
die folgenden Schritte aufweist:
Einlesen (402) einer Bildinformation (106) von einer Sensormatrix einer Anzeigeeinheit
(104) des Hausgeräts (100), wobei die Sensormatrix Fotosensoren umfasst, die Bestandteil
von Bildpunkten der Anzeigeeinheit (104) sind; und
Bereitstellen (404) eines Steuersignals (112) zum Ansteuern des Haushaltsgeräts (100)
unter Verwendung der Bildinformation (106).
8. Haushaltsgerät (100) mit einer Vorrichtung (102) zum Ansteuern des Haushaltsgeräts
(100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.