[0001] Palettierte oder palettierbare Anordnung zu Lager- und Transportzwecken von eine
Mehrzahl von Hygieneartikeln enthaltenden Beutelpackungen, wobei die Beutelpackungen
nicht in Kartonumverpackungen aufgenommen sind. Eine Beutelpackung mit darin aufgenommenen
typischerweise gefalteten Hygieneartikeln wird im Folgenden als Primärpackung bezeichnet.
Unter dem Begriff Hygieneartikel werden insbesondere Windeln, Inkontinenzprodukte,
Damenhygieneprodukte, Slipeinlagen, aber auch absorbierende Betteinlagen oder -unterlagen
verstanden. Solche Inkontinenzartikel sind typischerweise nachgiebig flexibel und
komprimierbar, was bei der Verpackung einerseits die Möglichkeit einer Volumenreduktion
und andererseits Probleme hinsichtlich der Stabilität bei der Stapelung im Zuge der
Bildung von Gebinden mit sich bringt.
[0002] Es ist bekannt, mehrere Hygieneartikel enthaltende Beutelpackungen in Kartons zu
verpacken, wodurch eine standsichere Einheit von jeweils mehreren Beutelpackungen
realisiert werden kann, die es zulässt, diese Einheiten in Kartons nebeneinander und
übereinander anzuordnen und in geeigneter Weise, etwa mittels Spannbändern oder mittels
dehnbarer Verpackungsfolien, zu fixieren, so dass umfangreiche Gebinde gebildet werden
können.
[0003] Zur Herstellung von kartonagefreien Anordnungen von Beutelpackungen wurde bereits
der Einsatz von sogenannten Kantenstützwinkeln vorgeschlagen, siehe etwa
EP 2 116 479 A1, die sich entlang vertikaler Kanten erstrecken und stabilisierend wirken sollen.
Ihre Anbringung ist jedoch aufwändig. Des Weiteren ist es bekannt, sogenannte Karton-Trays
einzusetzen, die jeweils eine gesamte horizontale Lage gestapelter Beutelpackungen
überdecken und hierdurch ein horizontales Ausbrechen von Beuteln aus dieser Lage verhindern
sollen, ferner sollen diese Kartonschalen eine ebene Standfläche für die Beutelpackungen
der nächstfolgenden Lage bilden.
[0004] Des Weiteren ist es bekannt, palettierte Anordnungen durch spiralförmige oder horizontale
Stretchfolienwicklungen zu stabilisieren. Diese vorbekannten Wicklungen funktionieren
ohne Einsatz von Kartonage zur Bildung standsicherer Einheiten jedoch nur im Zusammenhang
mit Ladungseinheiten, die eine gewisse hinreichende Stabilität, d. h. Formstabilität
und Standsicherheit, aufweisen, was bei Hygieneartikel enthaltenden Beutelpackungen
aufgrund der typischerweise anzutreffenden Komprimierbarkeit regelmäßig nicht der
Fall ist. Zur Erhöhung der Stabilität von komprimierbare Artikel enthaltenden Beutelpackungen
wurde mit
EP 0 805 114 B1 weiter vorgeschlagen, wenigstens zwei Beutelpackungen mittels Stretchfolienumhüllung
gegeneinander zu halten und dabei auf 20 bis 70 % ihres ursprünglichen Volumens zu
komprimieren. Auch durch diese Maßnahme allein lässt sich keine zufriedenstellende
Anordnung zu Lager- und Transportzwecken realisieren. Aus
US 4,793,490 werden nebeneinander angeordnete Sekundärpackungen durch jeweils eine Stretchfolienumhüllung
zusammengefasst und dann übereinander und nebeneinander palettiert. Gemäß
FR 2 692 225-A1 wird zur Stabilisierung einer nicht näher beschriebenen palettierten Charge eine
Stretchfolienbahn ausgehend von einer Fußwicklung durch einen Schneidvorgang in mehrere
Teilbahnen aufgetrennt, die randseitig auf sich selbst gefaltet und hierdurch reißfester
werden und somit als schmalere Teilbahnen voneinander beabstandet sind. Diese voneinander
beabstandeten Teilbahnen werden dann als Schraubenwicklungen um die palettierte Charge
nach oben und im Anschluss wieder nach unten gewickelt.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine palettierte oder palettierbare
Anordnung von Hygieneartikel enthaltenden Beutelpackungen anzugeben, bei der ohne
Einsatz von Karton-Trays und ohne Einsatz von Kantenstützwinkeln oder zusätzlicher
Kartonageverpackung mehrerer Beutelpackungen auf wirtschaftliche Weise ein standsicheres
und formstabiles Gebinde zu Lager- und Transportzwecken erhalten werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäße durch eine palettierte oder palettierbare Anordnung
mit folgenden Merkmalen gelöst:
- die Anordnung umfasst mehrere zu separaten Sekundärpackungen zusammengefasste Einheiten
von jeweils mehreren Beutelpackungen, wobei diese Sekundärpackungen auf einer Basis
nebeneinander und in einer ersten Richtung senkrecht zu dieser Basis übereinander
angeordnet sind;
- eine jeweilige Sekundärpackung ist dadurch gebildet, dass eine jeweilige Einheit von
mehreren Beutelpackungen zu einer Quaderform angeordnet ist und diese Quaderform von
zwei separaten, zueinander um 90 Grad gedreht orientierten Stretchfolienumhüllungen
in einer jeweiligen sich ergebenden Umfangsrichtung der Stretchfolienumhüllung vollständig
umschlossen ist und dabei komprimiert ist;
- die auf der Basis nebeneinander und in der ersten Richtung übereinander angeordneten
Sekundärpackungen sind zur Bildung der Anordnung durch eine Vielzahl von Stretchfolienwicklungen
aneinander gehalten;
- die Stretchfolienwicklungen umfassen Kopfwicklungen, die einander im wesentlichen
vollständig überdecken, Fußwicklungen, die einander im wesentlichen vollständig überdecken,
und Schraubenwicklungen, welche ausgehend von den Kopfwicklungen schraubenförmig in
Richtung auf die Fußwicklungen führen, und Schraubenwicklungen, welche ausgehend von
den Fußwicklungen schraubenförmig in Richtung auf die Kopfwicklungen führen, wobei
zusätzlich zwischen den Kopfwicklungen und den Fußwicklungen Stützwicklungen in einer
Ebene im wesentlichen senkrecht zu der ersten Richtung, also im wesentlichen parallel
zu den Kopfwicklungen und den Fußwicklungen, vorgesehen sind, die sich in der jeweiligen
Ebene im wesentlichen vollständig überdecken.
[0007] Ausgehend von Beutelpackungen, die jeweils eine Vielzahl von insbesondere 5 bis 60,
typischerweise gefalteten Hygieneartikeln enthalten, werden Einheiten aus mehreren
solcher Beutelpackungen, etwa 2 bis 24, insbesondere 2 bis 10 und insbesondere 4 bis
8 Beutelpackungen gebildet, wobei eine Quaderform und insbesondere eine Würfelform
erhalten wird. Durch die zwei um 90° gedreht zueinander orientierten Stretchfolienumhüllungen
wird eine gegenüber dem Ursprungsvolumen der Quaderform komprimierte Sekundärpackung
erhalten. Es wurde weiter erfindungsgemäß festgestellt, dass diese Sekundärpackungen
nebeneinander und in der ersten Richtung übereinander ohne Verwendung von Kartonage
stabil fixiert werden können, indem, wie vorstehend erwähnt, um die gestapelte Anordnung
herum Stretchfolienwicklungen umfassend Kopfwicklungen, Fußwicklungen und Schraubenwicklungen
vorgesehen werden. Die Kopfwicklungen sind am oberen Ende der Anordnung, also basisabgewandt,
und im Wesentlichen mit einer Umfangsrichtung, die in einer Ebene im Wesentlichen
senkrecht zu der ersten Richtung verläuft, vorgesehen. Sie überlappen sich vollständig,
was bedeutet, dass eine Folienbahn die vorhergehende Folienbahn und vorzugsweise auch
die übrigen Folienbahnen in der Breite um wenigstens 90 % überlappt. In derselben
Weise verlaufen die Fußwicklungen im basiszugewandten unteren Bereich der Anordnung.
Sofern die Basis, beispielsweise in Form einer Palette, in die Anordnung integriert
wird, so umfassen die Fußwicklungen stets zumindest einen Teil der Basis, so dass
die Sekundärpackungen auf diese Weise mit der Basis verbunden bzw. an der Basis fixiert
werden.
[0008] Des Weiteren sind in zwei Richtungen verlaufende Schraubenwicklungen, also mit gegensinniger
Steigung der "Gewindegänge" vorgesehen. Sie schließen sich vorzugsweise unmittelbar
an die Kopfwicklungen bzw. Fußwicklungen an, was aber nicht zwingend so sein muss.
Des Weiteren sind zwischen den Kopfwicklungen und den Fußwicklungen die vorerwähnten
Stützwicklungen vorgesehen, deren Umfangs- oder Wickelrichtung -wie bei den Kopfwicklungen
und Fußwicklungen - in einer Ebene im Wesentlichen senkrecht zu der ersten Richtung
verläuft. Auch die Stützwicklungen haben eine im Wesentlichen vollständige Überdeckung,
was wiederum bedeutet, dass zwischen übereinander angebrachten Stützwicklungen eine
Überlappung in der Breite von wenigstens 90 % realisiert ist. Wie auch bei den Kopfwicklungen
und den Fußwicklungen ist bei den Stützwicklungen kein schraubenförmiger Verlauf mit
einer definierten Schraubenrichtung gegeben. Es wäre denkbar, dass die Stützwicklungen
unmittelbar anschließend an Schraubenwicklungen oder umgekehrt gebildet sind, indem
beispielsweise eine Schraubenwicklung in eine Stützwicklung übergeht oder, insbesondere
daran anschließend, eine Stützwicklung in eine Schraubenwicklung übergeht oder fortgesetzt
wird.
[0009] Durch das Zusammenwirken der vorstehend geschilderten Maßnahmen wird erfindungsgemäß
eine den hier zu stellenden Anforderungen an Standsicherheit und Formstabilität gerecht
werdende palettierte oder palettierbare Anordnung zu Lager- und Transportzwecken erhalten.
[0010] Zur Herstellung der Sekundärpackungen wird eine Einheit von mehreren verhältnismäßig
instabilen Primärpackungen mit um 90° gedreht zueinander orientierten Stretchfolienumhüllungen
versehen und dabei komprimiert.
[0011] Nach einer ersten Variante der Erfindung erweist es sich als vorteilhaft, wenn die
als erstes an die Quaderform angebrachte Stretchfolienumhüllung derart an die Quaderform
angebracht ist, dass eine die Stretchfolienumhüllung bildende Flachmaterialbahn parallel
zu den vier längsten Seiten der Quaderform verläuft. Dies ist in Figur 7a dargestellt.
[0012] Nach einer zweiten Variante der Erfindung ist die als erstes an die Quaderform angebrachte
Stretchfolienumhüllung derart an die Quaderform angebracht, dass eine die Stretchfolienumhüllung
bildende Flachmaterialbahn parallel zu nur zweien der vier längsten Seiten der Quaderform
verläuft. Dies ist in Figur 7b dargestellt.
[0013] Bei beiden Varianten wird die als erstes angebrachte Stretchfolienumhüllung auf zwei
gegenüberliegenden Seiten der Quaderform von der als zweites angebrachten Stretchfolienumhüllung
überfangen. Die erste Stretchfolienumhüllung liegt also auf allen vier Seiten unmittelbar
gegen die Quaderform an, während die zweite Stretchfolienumhüllung nur auf zwei gegenüberliegenden
Seiten direkt gegen die Quaderform anliegt. Je nach der Geometrie der Quaderform kann
sich die eine oder andere Variante der Anbringung der beiden Stretchfolienumhüllungen
als vorteilhaft erweisen, um eine vorzugsweise im Bereich zwischen 10 und 35 %, insbesondere
zwischen 15 und 25 %, liegende Komprimierung der Einheiten zu erreichen, wobei sich
die Quaderform auch während des Anbringens der ersten bzw. zweiten Stretchfolienumhüllung
stabil verhält, also währenddessen nicht ausbrechen soll.
[0014] Durch die erste an die Quaderform angelegte Stretchfolienumhüllung und die dazu um
90 Grad gedreht orientierte zweite an die Quaderform angelegte Stretchfolienumhüllung
ergibt sich somit eine Sekundärpackung bei der an zwei gegenüberliegenden Seiten der
Quaderform die die Stretchfolienumhüllung bildenden Flachmaterialbahnen doppelt, also
übereinander liegen. Damit werden dickere Sekundärpackungsfolienbereiche erlangt,
ohne hierfür eine dicke Folien einsetzen zu müssen. Insgesamt wird auf zwei gegenüberliegenden
Seiten eine Stabilisierung dieser Sekundärpackung erreicht. Diese doppelten Lagen
tragen auch dazu bei, Reibungsschäden an der Sekundärpackung zu vermeiden. Insbesondere
vorteilhaft sind die doppelt liegenden Flachmaterialbahnen an den zwei längsten Seiten
der Quaderform der Sekundärpackung ausgebildet; damit wird eine besonders gut stabilisierte
Sekundärpackung erreicht.
[0015] In weiterer Ausbildung der Erfindung erweist es sich als besonders vorteilhaft, wenn
die gefalteten Hygieneartikel mit ihren Flachseiten aneinander liegend und so eine
Stapelform bildend in einer jeweiligen Beutelpackung angeordnet sind und die Orientierung
der Stapelform innerhalb derjenigen Beutelpackungen, die eine Sekundärpackung bilden,
jeweils gleich ist und die als erstes an die Quaderform angebrachte Stretchfolienumhüllung
derart an die Quaderform angebracht ist, dass eine die Stretchfolienumhüllung bildende
Flachmaterialbahn auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Quaderform parallel zu den
Flachseiten der Hygieneartikel verläuft. Hierdurch wird erreicht, dass im Zuge des
Anbringens der ersten innen liegenden Stretchfolienumhüllung die Flachseiten der gefalteten
Hygieneartikel gegeneinander gedrückt werden; die Hygieneartikel werden also in ihrer
Stapelrichtung weiter komprimiert, was zu einer verbesserten Formstabilität führt.
[0016] Nach einer Variante der Erfindung erweist es sich als besonders vorteilhaft, wenn
die gefalteten Hygieneartikel mit ihren Flachseiten aneinander liegend und so eine
Stapelform bildend in einer jeweiligen Beutelpackung angeordnet sind und die Orientierung
der Stapelform innerhalb derjenigen Beutelpackungen, die eine Sekundärpackung bilden,
jeweils gleich ist und die als erstes an die Quaderform angebrachte Stretchfolienumhüllung
derart an die Quaderform angebracht ist, dass eine die Stretchfolienumhüllung bildende
Flachmaterialbahn entlang der Kanten der gefalteten Hygieneartikel und somit orthogonal
zu deren Flachseiten verläuft. Damit verläuft die als zweites an die Quaderform angebrachte
Stretchfolienumhüllung auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Quaderform parallel
zu den Flachseiten der Hygieneartikel. Hierdurch wird erreicht, dass im Zuge des Anbringens
der ersten innen liegenden Stretchfolienumhüllung zuerst die Beutelpackungen aneinander
fixiert werden und dass dann erst im Zuge des Anbringens der zweiten außen liegenden
Stretchfolienumhüllung die Flachseiten der gefalteten Hygieneartikel gegeneinander
gedrückt werden. Die Hygieneartikel werden also dann im zweiten Schritt in ihrer Stapelrichtung
weiter komprimiert, was zu einer größeren Formstabilität führt. Insbesondere vorteilhaft
ist diese zweite Variante, wenn die die erste und zweite Stretchfolienumhüllung bildende
Flachmaterialbahnen während des Anlegens an die Quaderform unterschiedlich stark gedehnt
werden, insbesondere wenn die die zweite und damit außen liegende Stretchfolienumhüllung
stärker gedehnt wird als die die erste Stretchfolienumhüllung bildende Flachmaterialbahn.
Damit können die gefalteten Hygieneartikel weiter in ihrer Stapelrichtung komprimiert
werden und Beschädigungen der Hygieneartikel durch Umfaltungen oder Quetschungen an
den Kanten der gefalteten Hygieneartikel gering gehalten werden.
[0017] Der durch die Dehnung des Stretchfolienmaterials bedingte Spannungsaufbau im Stretchfolienmaterial
bedingt dann die Komprimierung der Sekundärpackung, der Beutelpackungen bzw. final
der darin angeordneten Hygieneartikel.
[0018] Es wäre grundsätzlich denkbar, dass die zwei separaten, zueinander um 90° gedreht
orientierten Stretchfolienumhüllungen durch eine einzige in einer jeweiligen Umfangsrichtung
abgewickelte Flachmaterialbahn, insbesondere auch durch eine Mehrfachumwicklung, angebracht
werden. Demgegenüber erweist es sich als vorteilhaft, wenn wenigstens eine und vorzugsweise
beide Stretchfolienumhüllungen jeweils von zwei auf gegenüberliegenden Seiten der
Quaderform und entlang der Quaderform endlos zugeführten Flachmaterialbahnen aus Stretchfolienmaterial
dadurch gebildet ist bzw. sind, dass von den endlos zugeführten Flachmaterialbahnen
zwei Abschnitte abgetrennt werden, indem die Flachmaterialbahnen an zwei gegenüberliegenden
Enden der Quaderform gegeneinander angelegt, abgetrennt und verbunden, insbesondere
abgeschweißt werden. Auf diese Weise lässt sich eine in einer Maschinenrichtung orientierte
endlose Fertigung von Sekundärpackungen verwirklichen. Die jeweilige quaderförmige
Einheit aus mehreren Beutelpackungen wird zwischen den beiden endlos zugeführten Flachmaterialbahnen
in der Maschine geführt. Die bevorzugte Abfolge der Herstellung der einen und vorzugsweise
beider Stretchfolienumhüllungen ist derart, dass bezogen auf ein in Maschinenrichtung
vorderes Ende der Quaderform die beiden Flachmaterialbahnen zusammengefügt und gegeneinander
abgeschweißt und hierbei miteinander verbunden werden. Gegen dieses verbundene Ende
der beiden Flachmaterialbahnen wird die Quaderform gedrückt, derart, dass es zwischen
der Quaderform und den beiden Flachmaterialbahnen zu einem Spannungsaufbau kommt.
Die Quaderform wird gewissermaßen gegen die Schweißnaht zwischen den beiden Flachmaterialbahnen
gedrückt und hierbei komprimiert. An dem in Maschinenrichtung hinteren Ende der Quaderform
werden die unter Spannung stehenden Flachmaterialbahnen abermals abgetrennt und zusammengefügt,
insbesondere abgeschweißt. Unter dem Begriff "Abschweißen" wird eine typischerweise
simultan einhergehende Verbindung und Abtrennung der Flachmaterialbahnen verstanden.
Der Abschweißvorgang kann thermisch oder durch Ultraschall erfolgen.
[0019] Für die Herstellung der beiden zueinander um 90° gedreht orientierten Stretchfolienumhüllungen
erweist es sich als vorteilhaft, wenn eine die erste Stretchfolienumhüllung bildende
Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial während des Anlegens an die Quaderform
um wenigstens 10 %, insbesondere um wenigstens 12 % und weiter insbesondere um höchstens
30 %, insbesondere um höchstens 25 %, insbesondere um höchstens 20 %, insbesondere
um höchstens 18 %, insbesondere um höchstens 15 % und insbesondere um 12 - 15 % gedehnt
wird. Die Dehnung der Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial erfolgt dabei vorzugsweise
unmittelbar während des Anlegens, und zwar vorteilhafterweise dadurch, dass relativ
zueinander gesehen die Quaderform mit einer größeren Geschwindigkeit gegen das verbundene
Ende der Flachmaterialbahnen gefördert wird als die Flachmaterialbahnen zugeführt
werden. Die Abwicklung der Flachmaterialbahnen von einer Zuführrolle ist also relativ
langsamer als die Einschubgeschwindigkeit der Quaderform zwischen die Flachmaterialbahnen.
In vorteilhafter Weise beträgt die Dehnung der ersten Stretchfolienumhüllung 12 bis
15 %.
[0020] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass eine die zweite Stretchfolienumhüllung
bildende Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial während des Anlegens an die Quaderform,
zumindest genauso stark, vorzugsweise stärker gedehnt wird als die die erste Stretchfolienumhüllung
bildende Flachmaterialbahn. Sie wird insbesondere während des Anlegens an die Quaderform
um wenigstens 12 %, insbesondere um wenigstens 15 %, insbesondere um wenigstens 18
%, insbesondere um höchstens 40 %, insbesondere um höchstens 35 %, insbesondere um
höchstens 30 %, insbesondere um höchstens 25 % und weiter insbesondere um 18 - 25
% gedehnt. Die Folienstärke der Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial beträgt
typischerweise 20 bis 80 µm, insbesondere 20 - 60 µm, weiter insbesondere kann sie
30 - 50 µm betragen. Polyethylenfolien haben sich hierfür bewährt.
[0021] Es erweist sich weiter als vorteilhaft, wenn eine jeweilige die erste und/oder zweite
Stretchfolienumhüllung bildende Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial eine Breite
orthogonal zu einer Längserstreckung, also Umfangsrichtung, Wickelrichtung der Flachmaterialbahn
aufweist, welche wenigstens 80 %, insbesondere wenigstens 90 %, weiter insbesondere
wenigstens 100 % einer betreffenden Abmessung der zu umhüllenden Quaderseiten entspricht,
und weiter insbesondere 1 - 10 %, insbesondere 2 - 5 % größer ist als die betreffende
Abmessung der zu umhüllenden Quaderseite. Vorteilhafterweise sind die Breiten der
die erste und zweite Stretchfolienumhüllung bildende Flachmaterialbahn so aufeinander
abgestimmt, dass die Quaderform allseitig vollständig umhüllt ist. Sofern die Breite
der Flachmaterialbahn größer als die Breite der zu umhüllenden Quaderseite ist, wird
zum einen eine sichere vollständige Umhüllung der betreffenden Quaderseite sichergestellt,
und zum anderen werden die in Umfangs- bzw. Wickelrichtung erstreckten Kanten und
Ecken der Quaderform durch die Flachmaterialbahn etwas umrundet und auch abgerundet.
[0022] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass eine Volumenreduktion durch Anbringen
der ersten und zweiten Stretchfolienumhüllungen der Quaderform bezogen auf das Volumen
der Quaderform vor dem Anbringen der Stretchfolienumhüllungen wenigstens 10 %, insbesondere
wenigstens 12 %, insbesondere wenigstens 15 %, und höchstens 35 %, insbesondere höchstens
30 %, insbesondere höchstens 25 % und insbesondere 15 - 25 % beträgt. Zur jeweiligen
Volumenbestimmung werden einfach die Abmessungen der entstehenden Quaderform vor und
nach dem Anbringen der beiden Stretchfolienumhüllungen durch Abmessung bestimmt, wobei
etwa verrundete Ecken oder Kanten rechnerisch nicht berücksichtigt werden.
[0023] Bei der Anbringung der die nebeneinander und übereinander angeordneten Sekundärpackungen
umgebenden Stretchfolienwicklungen könnten die Kopfwicklungen, die Fußwicklungen,
die Schraubenwicklungen und die Stützwicklungen jeweils separat durch Abschnitte einer
hierfür zu verwendenden Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial angebracht werden.
Indessen erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Kopfwicklungen, die Fußwicklungen
und die Schraubenwicklungen und vorzugsweise auch die Stützwicklungen von einer einzigen
kontinuierlich angewickelten Flachmaterialbahn gebildet sind.
[0024] Hinsichtlich der Anbringung und Ausbildung der Schraubenwicklungen erweist es sich
als vorteilhaft, wenn die Schraubenwicklungen ausgehend von den Kopfwicklungen in
Richtung auf die Fußwicklungen und die Schraubenwicklungen ausgehend von den Fußwicklungen
in Richtung auf die Kopfwicklungen sich im Überdeckungsgrad unterscheiden, insbesondere
die Schraubenwicklungen ausgehend von den Fußwicklungen in Richtung auf die Kopfwicklungen
einen größeren Überdeckungsgrad aufweisen als die Schraubenwicklungen ausgehend von
den Kopfwicklungen in Richtung auf die Fußwicklungen. Der Überdeckungsgrad wird hierbei
in Bezug auf die unmittelbar vorangehende gewickelte Materialbahn verstanden.
[0025] Hierfür erweist es sich als vorteilhaft, dass die ausgehend von den Kopfwicklungen
in Richtung auf die Fußwicklungen führenden Schraubenwicklungen einen Überdeckungsgrad
von weniger als 40 %, insbesondere von weniger als 35 %, insbesondere von weniger
als 30 %, insbesondere von mehr als 20 % und weiter insbesondere von 23 - 27 % zueinander
aufweisen.
[0026] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass die ausgehend von den Fußwicklungen
in Richtung auf die Kopfwicklungen führenden Schraubenwicklungen einen Überdeckungsgrad
von mehr als 40 %, insbesondere von mehr als 50 %, insbesondere von mehr als 60 %,
insbesondere von mehr als 65 %, insbesondere von weniger als 80 % und weiter insbesondere
von 65 - 75 % zueinander aufweisen.
[0027] Die Breite der die Stretchfolienwicklung bildenden Flachmaterialbahn beträgt zwischen
100 - 750 mm, insbesondere zwischen 250 und 600 mm, vorzugsweise ca. 500 mm. Vorzugsweise
entspricht die Breite der die Stretchfolienwicklung bildenden Flachmaterialbahn der
Erstreckung einer Sekundärpackung in der ersten Richtung. Weiter vorzugsweise übersteigt
die Breite der der die Stretchfolienwicklung bildenden Flachmaterialbahn die Erstreckung
einer Sekundärpackung in der ersten Richtung, da damit vorteilhaft ein Überfangen
von in der ersten Richtung senkrecht übereinander angeordneten Sekundärpackungen und
damit eine Stabilisierung der palletierten oder palletierbaren Anordnung erreicht
wird.
[0028] Vorteilhafterweise sind zwischen den Kopfwicklungen und den Fußwicklungen zusätzlich
1 bis 5, insbesondere 1 bis 4, insbesondere 1 bis 3 Stützwicklungen vorgesehen.
[0029] Für die Anbringung der Stretchfolienwicklungen, also der Kopfwicklungen, Fußwicklungen,
Schraubenwicklungen und Stützwicklungen, erweist es sich als vorteilhaft, wenn eine
die Stretchfolienwicklungen bildende Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial vor
dem Anlegen an die nebeneinander und in der ersten Richtung übereinander angeordneten
Sekundärpackungen vorgereckt ist, insbesondere um wenigstens 100 %, insbesondere um
wenigstens 120 % und weiter insbesondere um wenigstens 140 %, weiter insbesondere
bis maximal um 200 %, insbesondere bis maximal 190 % , weiter insbesondere um 150
- 180% vorgereckt ist.
[0030] Die Vorreckung bzw. Dehnung um 100 % bedeutet bezogen auf die Laufmeter des Materials,
dass ein Meter Folie (im Ausgangszustand) durch die Vorreckung bzw. Dehnung um 100
%, also auf zwei Meter verlängert wird.
[0031] Man unterscheidet hier eine Vorreckung eines Stretchfolienmaterials der Stretchfolienwicklungen
von einer Anlegespannung, die erst unmittelbar beim Anlegen, d. h. Anwickeln der Flachmaterialbahn
erzeugt wird. Bei der Vorreckung eines Stretchfolienmaterials wird eine dem unmittelbaren
Anwickeln vorgelagerte Dehnung insbesondere zwischen einer Vorratsrolle und einer
Abzugsvorrichtung verstanden. Die schlussendliche Anlegespannung wird zwischen dieser
Abzugsvorrichtung und dem zu umwickelnden Gegenstand aufgebaut. Dieser zweistufige
Spannungsaufbau in dem Stretchfolienmaterial der Stretchfolienwicklungen erweist sich
als vorteilhaft, weil er die Stabilität der umwickelten Anordnung erhöht, derart dass
ein zu hoher Spannungsaufbau direkt an der Anordnung vermieden wird, welcher ansonsten
ein Problem des Verrutschens der Sekundärverpackungen bis hin zum Umkippen der Anordnung
zur Folge haben könnte Der relativ hohe zweistufige Spannungsaufbau aus Vorreckung
und Anlegespannung führt dann im Anwendungszustand, also nach Finalisierung der Stretchfolienwicklungen,
zu einem entsprechenden Grad an Relaxieren des Stretchfolienmaterials, was mit einem
schrumpfenden Effekt und damit einer Stabilisierung der Anordnung einhergeht.
[0032] In Weiterbildung des vorstehenden Erfindungsgedankens erweist es sich als vorteilhaft,
wenn die vorgereckte Flachmaterialbahn der Stretchfolienwicklung unter einer zusätzlichen
Anlegespannung (Wickelzugkraft) um die nebeneinander und in der ersten Richtung übereinander
angeordneten Sekundärpackungen gewickelt ist und dass die Anlegespannung von einer
zusätzlichen Dehnung der bereits vorgereckten Stretchfolie um 15 - 40 %, insbesondere
um 20 - 40 %, insbesondere um 20 - 35 % der vorgereckten Länge bereitgestellt ist.
[0033] Unter einer Stretchfolie oder einem Stretchfolienmaterial wird ein elastisch dehnbares
Flachmaterial verstanden, also ein Flachmaterial, welches bei Dehnung, d.h. Längung,
ein Rückstellvermögen aufweist und Rückstellkräfte auszuüben vermag. Als Stretchfolienmaterial
für sowohl die die erste und zweite Stretchfolienumhüllung bildenden Flachmaterialbahnen
als auch für die Stretchfolienwicklungen können verschiedene Typen, wie Castfolien
und/oder Blasfolien eingesetzt werden.
[0034] Castfolien werden hergestellt durch Verteilen eines verflüssigten Granulats mittels
einer Breitschlitzdüse auf eine wassergekühlte Walze. Die Castfolien sind hierbei
Stretchfolien, welche vorzugsweise in Maschinenrichtung (MD) gut gedehnt/gereckt werden
können, vorzugsweise jedoch wenig bis keine Rückstellkräfte senkrecht zur Maschinenrichtung
(CD) aufweisen.
[0035] Die Blasfolien werden hergestellt durch Aufblasen der extrudierten Folie zu einem
Ballon und dann Konfektionierung in eine Rolle. Eine Blasfolie ist eine Stretchfolie,
welche vorzugsweise sowohl in Maschinenrichtung (MD) als auch in der senkrecht dazu
stehenden Richtung (CD) Rückstellkräfte aufweist.
[0036] Die für die Stretchfolienumhüllungen und für die Stretchfolienwicklungen eingesetzten
Stretchfolienmaterialien können sich vorzugsweise unterscheiden, insbesondere in der
Dicke des Stretchfolienmaterials und/oder insbesondere im Typus des eingesetzten Stretchfolienmaterials,
also Blasfolienmaterial oder Castfolienmaterial.
[0037] Vorzugsweise werden für die die erste und/oder zweite Stretchfolienumhüllung bildende
Flachmaterialbahn eine Blasfolie und für die die Stretchfolienwicklungen bildende
Flachmaterialbahn eine Castfolie eingesetzt.
[0038] Als Stretchfolienmaterialien für die Stretchfolienumhüllungen haben sich Folien mit
einer Dicke von 20 - 80 µm, insbesondere 20 - 60 µm, weiter insbesondere 30 - 50 µm
bewährt.
[0039] Als Stretchfolienmaterialien für die Stretchfolienwicklungen haben sich Folien mit
einer Dicke von 15 - 50 µm, insbesondere 15 - 40 µm, weiter insbesondere von 15 -
30 µm bewährt. Die Dickenmessung kann beispielsweise gemäß DIN 53370:2006-11, Verfahren
P erfolgen.
[0040] Derartige Folien können beispielsweise bei der Firma ITW Mima bezogen werden.
[0041] Die palettierte oder palettierbare Anordnung weist vorzugsweise eine Höhe in der
ersten Richtung von mindestens 1,50 m, insbesondere von mindestens 1,70 m, weiter
insbesondere von mindestens 1,90 m, und weiter insbesondere von höchstens 2,50 m,
weiter insbesondere von höchstens 2,30 m, weiter insbesondere von höchstens 2,00 m
auf.
[0042] Die Hygieneartikel umfassen insbesondere Windeln, Inkontinenzprodukte, Damenhygieneprodukte,
Slipeinlagen oder auch absorbierende Betteinlagen oder Bettunterlagen.
[0043] Die Hygieneartikel sind dabei mit einem Absorptionskörper ausgestattet. Der Absorptionskörper
umfasst Körperflüssigkeiten absorbierende Saugkörpermaterialien wie natürliche oder
synthetische Fasern, insbesondere Zellulosefasern, vorzugsweise in Form von Zellstofffluff
und oder/oder intravernetzten Zellulosefasern. Vorzugsweise umfassen die Saugkörpermaterialien
außerdem superabsorbierende Materialien (SAP), insbesondere auf Basis oberflächenvernetzter,
teilneutralisierte Polyacrylate. Vorzugsweise weist der Absorptionskörper einen Anteil
an Fasern, insbesondere von Zellulosefasern, von mindestens 10 Gewicht-%, weiter insbesondere
von mindestens 30 Gewicht-%, weiter insbesondere von mindestens 50 Gewicht-%, weiter
insbesondere von mindestens 60 Gewicht-% auf.
[0044] Als Basis kommen beispielsweise herkömmliche Paletten, aus Holz- oder Kunststoffmaterialen,
in unterschiedlichen Größen in Frage. Vorzugsweise wird eine Europalette mit einer
Fläche von insbesondere 800 x 1200 mm und Höhe 144 mm eingesetzt.
[0045] Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren zum Herstellen einer erfindungsgemäßen
Anordnung mit folgenden Merkmalen:
- Bereitstellen einer Mehrzahl von Beutelpackungen als Primärpackungen mit darin enthaltenen
gefalteten Hygieneartikeln;
- Anordnen von mehreren Beutelpackungen zu einer Quaderform;
- Anbringen zweier Stretchfolienumhüllungen um die Quaderform herum in zwei zueinander
um 90 Grad gedrehten Orientierungen, derart dass die Quaderform in einer jeweiligen
sich ergebenden Umfangsrichtung vollständig von der betreffenden Stretchfolienumhüllung
umschlossen ist und hierdurch komprimiert wird;
- Anordnen mehrerer Sekundärpackungen auf einer Basis nebeneinander und in einer ersten
Richtung übereinander und Anbringen einer Vielzahl von Stretchfolienwicklungen um
die nebeneinander und übereinander angeordneten Sekundärpackungen herum, wodurch die
Anordnung erhalten wird,
- wobei die Stretchfolienwicklungen Kopfwicklungen, die einander im wesentlichen vollständig
überdecken, Fußwicklungen, die einander im wesentlichen vollständig überdecken, Schraubenwicklungen,
welche ausgehend von den Kopfwicklungen schraubenförmig in Richtung auf die Fußwicklungen
führen, und Schraubenwicklungen, welche ausgehend von den Fußwicklungen schraubenförmig
in Richtung auf die Kopfwicklungen führen, umfassen, und wobei zusätzlich zwischen
den Kopfwicklungen und den Fußwicklungen Stützwicklungen in einer Ebene im wesentlichen
senkrecht zu der ersten Richtung vorgesehen werden, die sich in der jeweiligen Ebene
im wesentlichen vollständig überdecken.
[0046] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass die als erstes an die Quaderform angebrachte
Stretchfolienumhüllung derart an die Quaderform angebracht wird, dass eine die Stretchfolienumhüllung
bildende Flachmaterialbahn parallel zu den vier längsten Seiten der Quaderform verläuft.
[0047] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass die als erstes an die Quaderform angebrachte
Stretchfolienumhüllung derart an die Quaderform angebracht wird, dass eine die Stretchfolienumhüllung
bildende Flachmaterialbahn parallel zu nur zweien der vier längsten Seiten der Quaderform
verläuft.
[0048] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass die gefalteten Hygieneartikel mit ihren
Flachseiten aneinander liegend und so eine Stapelform bildend in einer jeweiligen
Beutelpackung angeordnet werden und dass die Orientierung der Stapelform innerhalb
der Beutelpackungen, die eine Sekundärpackung bilden, jeweils gleich ist und dass
die als erstes an die Quaderform angebrachte Stretchfolienumhüllung derart an die
Quaderform angebracht wird, dass eine die Stretchfolienumhüllung bildende Flachmaterialbahn
auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Quaderform parallel zu den Flachseiten der
Hygieneartikel verläuft.
[0049] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass die gefalteten Hygieneartikel mit ihren
Flachseiten aneinander liegend und so eine Stapelform bildend in einer jeweiligen
Beutelpackung angeordnet werden und dass die Orientierung der Stapelform innerhalb
derjenigen Beutelpackungen, die eine Sekundärpackung bilden, jeweils gleich ist und
die als erstes an die Quaderform angebrachte Stretchfolienumhüllung derart an die
Quaderform angebracht wird, dass eine die Stretchfolienumhüllung bildende Flachmaterialbahn
entlang der Kanten der gefalteten Hygieneartikel verläuft und somit orthogonal zu
den Flachseiten der gefalteten Hygieneartikel verläuft.
[0050] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass wenigstens eine und vorzugsweise beide
Stretchfolienumhüllungen jeweils von zwei auf gegenüberliegenden Seiten der Quaderform
und entlang der Quaderform endlos zugeführten Flachmaterialbahnen aus Stretchfolienmaterial
dadurch gebildet wird bzw. werden, dass von den endlos zugeführten Flachmaterialbahnen
zwei Abschnitte abgetrennt werden, indem die Flachmaterialbahnen an zwei gegenüberliegenden
Enden der Quaderform gegeneinander angelegt, abgetrennt und verbunden, insbesondere
abgeschweißt werden.
[0051] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass eine die erste Stretchfolienumhüllung
bildende Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial während des Anlegens an die Quaderform
um wenigstens 10 %, insbesondere um wenigstens 12 % , und weiter insbesondere um höchstens
30 %, insbesondere um höchstens 25 %, insbesondere um höchstens 20 %, insbesondere
um höchstens 18 %, insbesondere um höchstens 15 % und insbesondere um 12 - 15 % gedehnt
wird.
[0052] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass eine die zweite Stretchfolienumhüllung
bildende Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial während des Anlegens an die Quaderform
, zumindest genauso stark, vorzugsweise stärker gedehnt wird als die die erste Stretchfolienumhüllung
bildende Flachmaterialbahn, insbesondere während des Anlegens an die Quaderform um
wenigstens 12 %, insbesondere um wenigstens 15 %, insbesondere um wenigstens 18 %,
insbesondere um höchstens 40 %, insbesondere um höchstens 35 %, insbesondere um höchstens
30 %, insbesondere um höchstens 25 % und weiter insbesondere um 18 - 25 % gedehnt
wird.
[0053] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass eine jeweilige die erste und/oder zweite
Stretchfolienumhüllung bildende Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial eine Breite
orthogonal zu einer Längserstreckung der Flachmaterialbahn aufweist, welche wenigstens
80 %, insbesondere wenigstens 90 %, weiter insbesondere wenigstens 100 % einer betreffenden
Abmessung der zu umhüllenden Quaderseiten entspricht, und weiter insbesondere 1 -
10 %, insbesondere 2 - 5 % größer ist als die betreffende Abmessung der zu umhüllenden
Quaderseite, so dass die Quaderform allseitig vollständig umhüllt ist.
[0054] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass eine Volumenreduktion durch Anbringen
der ersten und zweiten Stretchfolienumhüllungen der Quaderform bezogen auf das Volumen
der Quaderform vor dem Anbringen der Stretchfolienumhüllungen wenigstens 10 %, insbesondere
wenigstens 12 %, insbesondere wenigstens 15 %, und höchstens 35 %, insbesondere höchstens
30 %, insbesondere höchstens 25 % und insbesondere 15 - 25 % beträgt.
[0055] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass die Schraubenwicklungen ausgehend von
den Kopfwicklungen in Richtung auf die Fußwicklungen und die Schraubenwicklungen ausgehend
von den Fußwicklungen in Richtung auf die Kopfwicklungen sich im Überdeckungsgrad
unterscheiden, insbesondere die Schraubenwicklungen ausgehend von den Fußwicklungen
in Richtung auf die Kopfwicklungen einen größeren Überdeckungsgrad aufweisen als die
Schraubenwicklungen ausgehend von den Kopfwicklungen in Richtung auf die Fußwicklungen.
[0056] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass die ausgehend von den Kopfwicklungen
in Richtung auf die Fußwicklungen führenden Schraubenwicklungen einen Überdeckungsgrad
von weniger als 40 %, insbesondere von weniger als 35 %, insbesondere von weniger
als 30 %, insbesondere von mehr als 20 % und weiter insbesondere von 23 - 27 % zueinander
aufweisen.
[0057] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass die ausgehend von den Fußwicklungen
in Richtung auf die Kopfwicklungen führenden Schraubenwicklungen einen Überdeckungsgrad
von mehr als 40 %, insbesondere von mehr als 50 %, insbesondere von mehr als 60 %,
insbesondere von mehr als 65 %, insbesondere von weniger als 80 % und weiter insbesondere
von 65 - 75 % zueinander aufweisen.
[0058] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass 1 bis 5, insbesondere 1 - 4, insbesondere
1 - 3 Stützwicklungen vorgesehen werden.
[0059] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass eine die Stretchfolienwicklungen bildende
Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial vor dem Anlegen an die nebeneinander und
in der ersten Richtung übereinander angeordneten Sekundärpackungen um wenigstens 100
%, insbesondere um wenigstens 120 % und weiter insbesondere um wenigstens 140 %, weiter
insbesondere bis maximal um 200 %, insbesondere bis maximal um 190 %, weiter insbesondere
um 150 - 180% vorgereckt wird.
[0060] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, dass die vorgereckte Flachmaterialbahn unter
einer zusätzlichen Anlegespannung um die nebeneinander und in der ersten Richtung
übereinander angeordneten Sekundärpackungen gewickelt wird und dass die Anlegespannung
von einer Dehnung der bereits vorgereckten Flachmaterialbahn um 15 - 40 %, insbesondere
um 20 - 40 %, insbesondere um 20 - 35 % der vorgereckten Länge bereitgestellt wird.
[0061] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten
Patentansprüchen, der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Es sei auch darauf hingewiesen, dass die
in den Patentansprüchen aufgeführten Merkmale auch in beliebiger Kombination und losgelöst
von den übrigen Merkmalen eines Patentanspruchs als erfindungswesentlich betrachtet
werden.
[0062] In der Zeichnung zeigt:
Figur 1a-d eine perspektivische schematische Ansicht einzelner Hygieneartikel, einer
Beutelpackung mit stapelförmig aufgenommenen Hygieneartikeln als Primärpackung, einer
Sekundärpackung aus vier Primärpackungen, einer Anordnung aus nebeneinander und übereinander
angeordneten Sekundärpackungen (vor dem Anbringen von Stretchfolienwicklungen)
Figur 2 eine schematische Darstellung eines beispielhaften Prozessverlaufs der Zusammenfassung
von Einheiten aus beispielhaft vier Primärpackungen zur Bildung einer Sekundärpackung;
Figur 3 perspektivische und schematische Ansichten einer erfindungsgemäßen Anordnung
im Zuge der Anbringung von Stretchfolienwicklungen mittels einer schematisch dargestellten
Vorrichtung;
Figur 4 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anordnung im Zustand
nach der Anbringung von Kopfwicklungen, Schraubenwicklungen (Kopf zu Fuß) und Fußwicklungen;
Figur 5 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anordnung mit Kopfwicklungen,
Fußwicklungen, Schraubenwicklungen (Kopf zu Fuß und Fuß zu Kopf) und Stützwicklungen;
Figur 6a eine beispielhafte Überlappungssituation bei Schraubenwicklungen (Kopf zu
Fuß);
Figur 6b eine beispielhafte Überlappungssituation bei Schraubenwicklungen (Fuß zu
Kopf);
Figur 7 a,b verdeutlicht zwei alternative Orientierungen beim Anbringen einer ersten
von zwei Stretchfolienumhüllungen.
[0063] Zunächst zeigt Figur 1a in schematischer Darstellung eine beispielhafte Anzahl von
sechs Hygieneartikeln 2, die beispielhafterweise und typischerweise einfach oder mehrfach
gefaltet sind und so eine vorzugsweise im Wesentlichen ebene Konfiguration mit zwei
gegenüberliegenden Flachseiten 3 aufweisen. Die Hygieneartikel 2 können dann mit ihren
Flachseiten 3 aneinander anliegend in einer Beutelpackung 4, typischerweise aus einem
Kunststofffilmmaterial, aufgenommen werden (Figur 1 b). Sie bilden dabei vorzugsweise
eine einzige Stapelform mit Stapelrichtung 5. Eine solche Beutelpackung 4 mit Hygieneartikeln
2 wird nachfolgend auch als Primärpackung 6 bezeichnet. Figur 1c zeigt eine Einheit
8 aus beispielhaft vier Beutel- oder Primärpackungen 4, 6, die zu einer Quaderform
10 angeordnet und durch eine noch zu erläuternde Umverpackung zu einer quaderförmigen
Sekundärpackung 12 zusammengefasst sind. Figur 1d zeigt eine Vielzahl von nebeneinander
und in einer ersten Richtung 14 übereinander angeordneten Sekundärpackungen 12 (schematisch
ohne Umverpackung dargestellt), die zu Lager- und Transportzwecken zu einer palettierten
oder palettierbaren Anordnung 16, wie sie in Figur 5 dargestellt ist, zusammengefasst
werden sollen, was nachfolgend im Einzelnen erläutert werden wird.
[0064] Mit dem Bezugszeichen 18 ist eine Basis bezeichnet, bei der es sich beispielsweise
um eine Palette, eine wannen- oder plattenförmige Unterlage oder dergleichen handeln
kann.
[0065] Figur 2 zeigt schematisch und beispielhaft die Herstellung einer quaderförmigen Sekundärpackung
12 aus beispielhaft vier Primärpackungen 6. Die jeweilige Stapelrichtung 5 der Hygieneartikel
2 in den Primärpackungen 6 ist in Figur 2 links unten beispielhaft mit einem Pfeil
dargestellt; sie könnte bei einer alternativen Ausführung orthogonal zu der dargestellten
Orientierung verlaufen (gestrichelt dargestellt), und bei allen Primärpackungen 6
einer Einheit 8 vorzugsweise gleich gerichtet sein. Zur Bildung einer Sekundärpackung
12 wird die Quaderform 10 aus beispielhaft vier Primärpackungen 6 mit einer ersten
Stretchfolienumhüllung 20 und mit einer zweiten 90° gedreht orientierten Stretchfolienumhüllung
22 umfangen, womit auch eine Komprimierung, d.h. Volumenreduktion der ursprünglichen
Quaderform 10 einhergeht. Im beispielhaft und bevorzugt dargestellten Fall ist sowohl
die erste als auch die zweite Stretchfolienumhüllung 20 bzw. 22 von jeweils zwei Flachmaterialbahnen
24, 26 bzw. 28, 30 aus Stretchfolienmaterial gebildet. Mit dem Bezugszeichen 32 ist
eine Maschinen- bzw. Zuführrichtung für die jeweilige Quaderform 10 aus Primärpackungen
6 und für die Flachmaterialbahnen 24 bis 30 bezeichnet. Im Zuge der Zuführung der
Quaderformen 10 und der Flachmaterialbahnen 24, 26 werden die Flachmaterialbahnen
24, 26 in der Maschinenrichtung 32 der betreffenden Quaderform 10 vorauseilend gegeneinander
angelegt und abgetrennt und verbunden, wobei hierfür vorteilhafterweise ein Abschweißvorgang
zum Einsatz kommt. Eine hierfür geeignete Einrichtung ist schematisch mit dem Bezugszeichen
34 bezeichnet. Auf diese Weise wird ein geschlossenes Ende 36 durch die beiden Flachmaterialbahnen
24, 26 gebildet. Gegen dieses geschlossene Ende 36 wird die Quaderform 10 in der Maschinenrichtung
32 mit gegenüber der Zuführgeschwindigkeit der Flachmaterialbahnen 24, 26 erhöhter
Zuführgeschwindigkeit gedrückt, wodurch eine Anlegespannung in der ersten und zweiten
Flachmaterialbahn 24, 26 aufgebaut wird. Die Flachmaterialbahnen 24, 26 werden dann
im Bereich des in Maschinenrichtung 32 hinteren Endes der jeweiligen Quaderform 10
ebenfalls gegeneinander angelegt, abgetrennt und miteinander verbunden, wiederum vorzugsweise
durch einen Abschweißvorgang, wodurch ein weiteres geschlossenes Ende 40 bei den Flachmaterialbahnen
24, 26 gebildet wird. Infolge der beim Einführen der jeweiligen Quaderform erzielten
Spannung in den Flachmaterialbahnen 24, 26 wird insgesamt eine Komprimierung der Quaderform
10 in der Maschinenrichtung 32 realisiert, und zwar vorzugsweise in dem eingangs in
der Beschreibungseinleitung genannten Umfang. Sodann wird die zweite Stretchfolienumhüllung
22 aus entsprechend zugeführten Flachmaterialbahnen 28, 30 angebracht. Hierfür wird
die relative Orientierung zwischen der Quaderform 10 und der wiederum mit Bezugszeichen
32 bezeichneten Maschinen- bzw. Zuführrichtung der Flachmaterialbahnen 28, 30 um 90°
verändert, was zweckmäßigerweise durch eine 90° Drehung der Quaderform 10 geschieht.
Die Quaderform 10 wird dann in entsprechender Weise zwischen die Flachmaterialbahnen
28, 30 geführt, die in entsprechender Weise in Maschinenrichtung 32 am vorderen bzw.
hinteren Ende der Quaderform gegeneinander angelegt, abgetrennt und miteinander verbunden
werden, wobei eine weitere Komprimierung der Quaderform 10 in der Maschinenrichtung
32 erfolgt. Schließlich wird die in Figur 2 rechts unten dargestellte quaderförmige
Sekundärpackung 12 der Quaderform 10 erhalten, deren Außenabmessung gegenüber der
Außenabmessung der in Figur 2 links unten dargestellten Quaderform 10 vorzugsweise
um die in der Beschreibungseinleitung gegebenen Maße reduziert ist. Es sei noch darauf
hingewiesen, dass die Flachmaterialbahnen 24 bis 30 vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise
eine Breite orthogonal zur jeweiligen Maschinen- oder Zuführrichtung 32 aufweisen,
die größer ist als die entsprechende Abmessung der zu umhüllenden Quaderseite.
[0066] Figur 7a verdeutlicht, dass die als erstes an die Quaderform 10 angebrachte Stretchfolienumhüllung
20 derart an die Quaderform 10 angebracht ist, dass die die Stretchfolienumhüllung
20 bildende Flachmaterialbahn 24, 26 parallel zu den vier längsten Seiten 42 der Quaderform
10 verläuft. Figur 7b verdeutlicht, dass die als erstes an die Quaderform 10 angebrachte
Stretchfolienumhüllung 20 derart an die Quaderform 10 angebracht ist, dass die die
Stretchfolienumhüllung 20 bildende Flachmaterialbahn 24, 26 parallel zu nur zweien
der vier längsten Seiten 42 der Quaderform 10 verläuft und damit aber auch parallel
zu den zwei kürzeren oder kleineren Seiten 44 der Quaderform 10 verläuft.
[0067] Die so erhaltenen Sekundärpackungen 12 lassen sich vorzugsweise auf einer geeigneten
Basis 18 nebeneinander und in der ersten Richtung 14 übereinander anordnen oder stapeln,
so dass eine wiederum vorzugsweise quaderförmige Gesamtanordnung entsteht. Diese Anordnung
wird dann zur Stabilisierung und Fixierung mit einer Vielzahl von Stretchfolienwicklungen
48 fixiert. Figur 3 zeigt Ansichten im Zuge des Anbringens von Stretchfolienwicklungen
48, wobei eine schematisch dargestellte hierfür verwendbare Vorrichtung 50 zum Zuführen
und Abrollen bzw. Anwickeln einer Flachmaterialbahn 52 aus Stretchfolienmaterial schematisch
dargestellt ist; auf die Darstellung einer Schwinge zum Abziehen des Flachmaterials
52 von einer Rolle, um eine Vorreckung des Materials auszuführen, wurde verzichtet.
Aus Figur 3 ersichtlich ist die Anbringung von Kopfwicklungen 54, Fußwicklungen 56
sowie Schraubenwicklungen 58, welche ausgehend von den Kopfwicklungen 54 schraubenförmig
in Richtung auf die Fußwicklungen 56 führen. Entsprechende Schraubenwicklungen 60,
die jedoch in umgekehrter Richtung ausgehend von den Fußwicklungen 56 in Richtung
auf die Kopfwicklungen 54 führen, sind der besseren Übersichtlichkeit halber in Figur
3 nicht dargestellt, sie sind jedoch aus Figur 5 ersichtlich. Des Weiteren sind aus
Figur 3 zwei horizontal erstreckte Stützwicklungen 62, 64 ersichtlich, die in einem
Abstand bezüglich der ersten Richtung 14 zueinander und auf unterschiedlicher Höhe
zwischen den Kopfwicklungen 54 und den Fußwicklungen 56 vorgesehen sind.
[0068] Es kann sich als vorteilhaft erweisen, dass sämtliche Wicklungen von einer einzigen
kontinuierlich angewickelten Flachmaterialbahn 52 gebildet sind, worauf eingangs bereits
hingewiesen wurde. Dies ist aber nicht zwingend notwendig. Die verschiedenen Wicklungstypen
können auch unabhängig voneinander und diskontinuierlich, insbesondere auch unter
Verwendung von Flachmaterialbahnen verschiedenen Typs, insbesondere von verschiedenen
Zuführrollen und/oder Zuführvorrichtungen her angebracht werden. Figur 4 zeigt einen
Zwischenzustand beim Anbringen der Stretchfolienwicklungen 48 mit Kopfwicklungen 54,
Schraubenwicklungen 58 und Fußwicklungen 56 und Figur 5 zeigt die fertig gestellte
palettierte oder palettierbare Anordnung 16 mit sämtlichen Stretchfolienwicklungen
48. Hierzu im Einzelnen:
[0069] Die Kopfwicklungen und die Fußwicklungen verlaufen vorzugsweise im Wesentlichen mit
einer Umfangsrichtung oder Umfangserstreckung 66, die ungefähr in einer Ebene senkrecht
zur ersten Richtung 14 verläuft, also bei vertikaler Orientierung der palettierten
Anordnung 16 ungefähr in einer horizontalen Ebene erstreckt ist. Dasselbe gilt vorzugsweise
auch für die Stützwicklungen 62 und 64. Die Kopfwicklungen 54, Fußwicklungen 56 und
Stützwicklungen 62, 64 umfassen dabei vorteilhafterweise mehrfache übereinander angeordnete
Wicklungslagen, wodurch eine für Lager- und Transportzwecke erforderliche Stabilität
erreicht wird. Die Schraubenwicklungen 58 und 60 verlaufen hingegen schraubenförmig
bezüglich der ersten Richtung 14, wobei bei einer jeweiligen Wicklung 58, 60 vorzugsweise
ungefähr eine gleichbleibende Ganghöhe beibehalten wird. Die Ganghöhe ist dabei vorteilhafterweise
derart, dass sich aufeinanderfolgend angebrachte Schraubenwicklungen teilweise überdecken,
wobei der Überdeckungsgrad vorteilhafterweise wie in der Beschreibungseinleitung angegeben
ausgeführt ist. Wie dort erwähnt, ist der Überdeckungsgrad bei den Schraubenwicklungen
60, die sich in der Richtung von Fuß zu Kopf erstrecken, größer als bei den Schraubenwicklungen
58, die sich in der Richtung Kopf zu Fuß, also entgegen der ersten Richtung 14 erstrecken.
Dies ist mit der Darstellung der Figuren 6a und 6b angedeutet.
[0070] Es sei noch darauf hingewiesen, dass die die Anordnung 16 von Sekundärpackungen 12
in der vorbeschriebenen Weise umfangenden und fixierenden Stretchfolienwicklungen
48 vorzugsweise von einer vorgereckten Flachmaterialbahn gebildet sind. Dies bedeutet,
dass die die jeweiligen Stretchfolienwicklungen 48 bildende Flachmaterialbahn 52 aus
Stretchfolienmaterial vor dem Anlegen an die gestapelte Anordnung von Sekundärpackungen
12 vorgereckt, d. h. vorgedehnt wurde, was typischerweise durch eine die Flachmaterialbahn
von einer Zuführrolle wegziehenden Schwinge realisiert werden kann. Es wäre aber auch
denkbar, dass die Vorreckung der Flachmaterialbahn zu einem früheren Zeitpunkt vorgenommen
wird. Beim unmittelbaren Anbringen der vorgereckten Flachmaterialbahn wird dann wie
ebenfalls in der Beschreibungseinleitung ausgeführt eine zusätzliche Anlegespannung
oder Wickelzugkraft in der Flachmaterialbahn 52 erzeugt, um eine noch weiter erhöhte
Zugkraft in Erstreckungsrichtung der Stretchfolienwicklungen 48 zu erzeugen.
[0071] Die erfindungsgemäße palettierte oder palettierbare Anordnung, die im fertigen Zustand
beispielhaft in Figur 5 dargestellt ist, zeichnet sich durch eine hohe Formstabilität
und Standsicherheit aus, und zwar ohne dass umfangreiche Kartonagen zur Stabilisierung
verwendet werden müssen.
1. Palettierte oder palettierbare Anordnung zu Lager- und Transportzwecken von eine Mehrzahl
von Hygieneartikeln (2) enthaltenden Beutelpackungen (4) als Primärpackungen (6),
wobei die Beutelpackungen (4) nicht in Kartonumverpackungen aufgenommen sind, mit
folgenden Merkmalen:
- die Anordnung umfasst mehrere zu separaten Sekundärpackungen (12) zusammengefasste
Einheiten (8) von jeweils mehreren Beutelpackungen (4), wobei diese Sekundärpackungen
(12) auf einer Basis (18) nebeneinander und in einer ersten Richtung (14) senkrecht
zu dieser Basis (18) übereinander angeordnet sind;
- eine jeweilige Sekundärpackung (12) ist dadurch gebildet, dass eine jeweilige Einheit
(8) von mehreren Beutelpackungen (4) zu einer Quaderform (10) angeordnet ist und diese
Quaderform (10) von zwei separaten, zueinander um 90 Grad gedreht orientierten Stretchfolienumhüllungen
(20, 22) in einer jeweiligen sich ergebenden Umfangsrichtung der Stretchfolienumhüllung
(20, 22) vollständig umschlossen ist und dabei komprimiert ist;
- die auf der Basis (18) nebeneinander und in der ersten Richtung (14) übereinander
angeordneten Sekundärpackungen (12) sind zur Bildung der Anordnung durch eine Vielzahl
von Stretchfolienwicklungen (48) aneinander gehalten;
- die Stretchfolienwicklungen (48) umfassen Kopfwicklungen (54), die einander im wesentlichen
vollständig überdecken, Fußwicklungen (56), die einander im wesentlichen vollständig
überdecken, und Schraubenwicklungen (58), welche ausgehend von den Kopfwicklungen
(54) schraubenförmig in Richtung auf die Fußwicklungen (54) führen, und Schraubenwicklungen
(60), welche ausgehend von den Fußwicklungen (56) schraubenförmig in Richtung auf
die Kopfwicklungen (54) führen, wobei zusätzlich zwischen den Kopfwicklungen (54)
und den Fußwicklungen (56) Stützwicklungen (62, 64) in einer Ebene im wesentlichen
senkrecht zu der ersten Richtung (14) vorgesehen sind, die sich in der jeweiligen
Ebene im wesentlichen vollständig überdecken.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als erstes an die Quaderform (10) angebrachte Stretchfolienumhüllung (20) derart
an die Quaderform (10) angebracht ist, dass eine die Stretchfolienumhüllung (20) bildende
Flachmaterialbahn (24, 26) parallel zu den vier längsten Seiten (42) der Quaderform
(10) verläuft oder dass eine die Stretchfolienumhüllung (20) bildende Flachmaterialbahn
(24, 26) parallel zu nur zweien der vier längsten Seiten (42) der Quaderform (10)
verläuft.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gefalteten Hygieneartikel (2) mit ihren Flachseiten (3) aneinander liegend und
so eine Stapelform bildend in einer jeweiligen Beutelpackung (4) angeordnet sind und
dass die Orientierung der Stapelform innerhalb derjenigen Beutelpackungen (4), die
eine Sekundärpackung (12) bilden, jeweils gleich ist und dass die als erstes an die
Quaderform (10) angebrachte Stretchfolienumhüllung (20) derart an die Quaderform (10)
angebracht ist, dass eine die Stretchfolienumhüllung bildende Flachmaterialbahn (24,
26) auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Quaderform (10) parallel zu den Flachseiten
(3) der Hygieneartikel (2) verläuft oder dass eine die Stretchfolienumhüllung (20)
bildende Flachmaterialbahn (24, 26) entlang der Kanten der gefalteten Hygieneartikel
(2) verläuft und somit orthogonal zu den Flachseiten (3) der gefalteten Hygieneartikel
(2) verläuft.
4. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine jeweilige die erste und/oder zweite Stretchfolienumhüllung (20, 22) bildende
Flachmaterialbahn (24, 26, 28, 30) aus Stretchfolienmaterial eine Breite orthogonal
zu einer Längserstreckung der Flachmaterialbahn (24, 26, 28, 30) aufweist, welche
wenigstens 80 %, insbesondere wenigstens 90 %, weiter insbesondere wenigstens 100
% einer betreffenden Abmessung der zu umhüllenden Quaderseiten entspricht, und weiter
insbesondere 1 - 10 %, insbesondere 2 - 5 % größer ist als die betreffende Abmessung
der zu umhüllenden Quaderseite, so dass die Quaderform (10) allseitig vollständig
umhüllt ist.
5. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenwicklungen (58) ausgehend von den Kopfwicklungen (54) in Richtung auf
die Fußwicklungen (56) und die Schraubenwicklungen (60) ausgehend von den Fußwicklungen
(56) in Richtung auf die Kopfwicklungen (54) sich im Überdeckungsgrad unterscheiden,
insbesondere die Schraubenwicklungen (60) ausgehend von den Fußwicklungen (56) in
Richtung auf die Kopfwicklungen (54) einen größeren Überdeckungsgrad aufweisen als
die Schraubenwicklungen (58) ausgehend von den Kopfwicklungen (54) in Richtung auf
die Fußwicklungen (56).
6. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ausgehend von den Kopfwicklungen (54) in Richtung auf die Fußwicklungen (56)
führenden Schraubenwicklungen (58) einen Überdeckungsgrad von weniger als 40 %, insbesondere
von weniger als 35 %, insbesondere von weniger als 30 %, insbesondere von mehr als
20 % und weiter insbesondere von 23 - 27 % zueinander aufweisen und/oder dass die
ausgehend von den Fußwicklungen (56) in Richtung auf die Kopfwicklungen (54) führenden
Schraubenwicklungen (60) einen Überdeckungsgrad von mehr als 40 %, insbesondere von
mehr als 50 %, insbesondere von mehr als 60 %, insbesondere von mehr als 65 %, insbesondere
von weniger als 80 % und weiter insbesondere von 65 - 75 % zueinander aufweisen.
7. Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 1 - 5, insbesondere 1 - 4, insbesondere 1 - 3 Stützwicklungen (62, 64) vorgesehen
sind.
8. Verfahren zum Herstellen einer Anordnung nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, mit folgenden Merkmalen
- Bereitstellen einer Mehrzahl von Beutelpackungen (4) als Primärpackungen (6) mit
darin enthaltenen gefalteten Hygieneartikeln (2);
- Anordnen von mehreren Beutelpackungen (4) zu einer Quaderform (10);
- Anbringen zweier Stretchfolienumhüllungen (20, 22) um die Quaderform (10) herum
in zwei zueinander um 90 Grad gedrehten Orientierungen, derart dass die Quaderform
(10) in einer jeweiligen sich ergebenden Umfangsrichtung vollständig von der betreffenden
Stretchfolienumhüllung (20, 22) umschlossen ist und hierdurch komprimiert wird;
- Anordnen mehrerer Sekundärpackungen (12) auf einer Basis (18) nebeneinander und
in einer ersten Richtung (14) übereinander und Anbringen einer Vielzahl von Stretchfolienwicklungen
(48) um die nebeneinander und übereinander angeordneten Sekundärpackungen (12) herum,
wodurch die Anordnung erhalten wird,
- wobei die Stretchfolienwicklungen (48) Kopfwicklungen (54), die einander im wesentlichen
vollständig überdecken, Fußwicklungen (56), die einander im wesentlichen vollständig
überdecken, Schraubenwicklungen (58), welche ausgehend von den Kopfwicklungen (54)
schraubenförmig in Richtung auf die Fußwicklungen (54) führen, und Schraubenwicklungen
(60), welche ausgehend von den Fußwicklungen (56) schraubenförmig in Richtung auf
die Kopfwicklungen (54) führen, umfassen, und wobei zusätzlich zwischen den Kopfwicklungen
(54) und den Fußwicklungen (56) Stützwicklungen (62, 64) in einer Ebene im wesentlichen
senkrecht zu der ersten Richtung (14) vorgesehen werden, die sich in der jeweiligen
Ebene im wesentlichen vollständig überdecken.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine und vorzugsweise beide Stretchfolienumhüllungen (20, 22) jeweils
von zwei auf gegenüberliegenden Seiten der Quaderform (10) und entlang der Quaderform
endlos zugeführten Flachmaterialbahnen (24, 26, 28, 30) aus Stretchfolienmaterial
dadurch gebildet wird bzw. werden, dass von den endlos zugeführten Flachmaterialbahnen
(24, 26, 28, 30) zwei Abschnitte abgetrennt werden, indem die Flachmaterialbahnen
(24, 26, 28, 30) an zwei gegenüberliegenden Enden der Quaderform gegeneinander angelegt,
abgetrennt und verbunden, insbesondere abgeschweißt werden.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine die erste Stretchfolienumhüllung (20) bildende Flachmaterialbahn (24, 26) aus
Stretchfolienmaterial während des Anlegens an die Quaderform (10) um wenigstens 10
%, insbesondere um wenigstens 12 % , und weiter insbesondere um höchstens 30 %, insbesondere
um höchstens 25 %, insbesondere um höchstens 20 %, insbesondere um höchstens 18 %,
insbesondere um höchstens 15 % und insbesondere um 12 - 15 % gedehnt wird.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 8 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine die zweite Stretchfolienumhüllung (22) bildende Flachmaterialbahn aus Stretchfolienmaterial
(28, 30) während des Anlegens an die Quaderform (10), zumindest genauso stark, vorzugsweise
stärker gedehnt wird als die die erste Stretchfolienumhüllung (20) bildende Flachmaterialbahn
(24, 26), insbesondere während des Anlegens an die Quaderform (10) um wenigstens 12
%, insbesondere um wenigstens 15 %, insbesondere um wenigstens 18 %, insbesondere
um höchstens 40 %, insbesondere um höchstens 35 %, insbesondere um höchstens 30 %,
insbesondere um höchstens 25 % und weiter insbesondere um 18 - 25 % gedehnt wird.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 8 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Volumenreduktion durch Anbringen der ersten und zweiten Stretchfolienumhüllungen
(20, 22) der Quaderform (10) bezogen auf das Volumen der Quaderform (10) vor dem Anbringen
der Stretchfolienumhüllungen (20, 22) wenigstens 10 %, insbesondere wenigstens 12
%, insbesondere wenigstens 15 %, und höchstens 35 %, insbesondere höchstens 30 %,
insbesondere höchstens 25 % und insbesondere 15 - 25 % beträgt.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 8 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Stretchfolienwicklungen (48) bildende Flachmaterialbahn (52) aus Stretchfolienmaterial
vor dem Anlegen an die nebeneinander und in der ersten Richtung (14) übereinander
angeordneten Sekundärpackungen (12 um wenigstens 100 %, insbesondere um wenigstens
120 % und weiter insbesondere um wenigstens 140 %, weiter insbesondere bis maximal
um 200 %, insbesondere bis maximal um 190 %, weiter insbesondere um 150 - 180% vorgereckt
wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgereckte Flachmaterialbahn (52) unter einer zusätzlichen Anlegespannung um
die nebeneinander und in der ersten Richtung (14) übereinander angeordneten Sekundärpackungen
(12) gewickelt wird und dass die Anlegespannung von einer Dehnung der bereits vorgereckten
Flachmaterialbahn (52) um 15 - 40 %, insbesondere um 20 - 40 %, insbesondere um 20
- 35 % der vorgereckten Länge bereitgestellt wird.
1. A palletized or palletizable arrangement for storage and transport purposes for bag
packages (4), containing a plurality of hygienic articles (2), as primary packages
(6), wherein the bag packages (4) are not accommodated in cardboard outer packaging,
having the following features:
- the arrangement comprises multiple units (8) of multiple bag packages (4) in each
case, that are combined to form separate secondary packages (12), these secondary
packages (12) being situated next to one another on a base (18) and one above the
other in a first direction (14) perpendicular to this base (18);
- a respective secondary package (12) is formed in that a respective unit (8) of multiple
bag packages (4) is arranged to form a cuboidal shape (10), and this cuboidal shape
(10) is completely enclosed by two separate stretch film wrappings (20, 22) that are
oriented rotated by 90 degrees with respect to one another in a respective resulting
circumferential direction of the stretch film wrapping (20, 22) and thereby compressed;
- the secondary packages (12) situated next to one another on the base (18) and one
above the other in the first direction (14) are held against one another by a plurality
of stretch film windings (48) to form the arrangement;
- the stretch film windings (48) comprise head windings (54) that substantially completely
overlap one another, foot windings (56) that substantially completely overlap one
another, and helical windings (58) that, starting from the head windings (54), lead
helically in the direction towards the foot windings (54), and helical windings (60)
that, starting from the foot windings (56), lead helically in the direction towards
the head windings (54), support windings (62, 64) additionally being provided between
the head windings (54) and the foot windings (56) in a plane substantially perpendicular
to the first direction (14), the support windings substantially completely overlapping
one another in the respective plane.
2. The arrangement according to Claim 1, characterized in that the stretch film wrapping (20) applied first to the cuboidal shape (10) is applied
to the cuboidal shape (10) in such a way that a flat material web (24, 26) forming
the stretch film wrapping (20) extends in parallel to the four longest sides (42)
of the cuboidal shape (10), or a flat material web (24, 26) forming the stretch film
wrapping (20) extends in parallel to only two of the four longest sides (42) of the
cuboidal shape (10).
3. The arrangement according to Claim 1 or 2, characterized in that the folded hygienic articles (2) are situated in a respective bag package (4) with
their flat sides (3) resting against one another, thus forming a stacked configuration,
and the orientation of the stacked configuration within those bag packages (4) that
form a secondary package (12) are the same in each case, and the stretch film wrapping
(20) applied first to the cuboidal shape (10) is applied to the cuboidal shape (10)
in such a way that a flat material web (24, 26) forming the stretch film wrapping
extends on two opposite sides of the cuboidal shape (10) in parallel to the flat sides
(3) of the hygienic article (2), or that a flat material web (24, 26) forming the
stretch film wrapping (20) extends along the edges of the folded hygienic article
(2), and thus extends orthogonally with respect to the flat sides (3) of the folded
hygienic article (2).
4. The arrangement according to one or more of the preceding claims, characterized in that a particular flat material web (24, 26, 28, 30), made of stretch film material, forming
the first and/or second stretch film wrapping (20, 22) has a width that is orthogonal
with respect to a longitudinal extension of the flat material web (24, 26, 28, 30)
that corresponds to at least 80%, in particular at least 90%, more particularly at
least 100%, of a dimension in question of the cuboidal sides to be wrapped, and in
addition is in particular 1-10%, in particular 2-5%, greater than the dimension in
question of the cuboidal side to be wrapped, so that the cuboidal shape (10) is completely
wrapped on all sides.
5. The arrangement according to one or more of the preceding claims, characterized in that the helical windings (58) starting from the head windings (54) in the direction towards
the foot windings (56), and the helical windings (60) starting from the foot windings
(56) in the direction towards the head windings (54), differ in the degree of overlap,
in particular the helical windings (60) starting from the foot windings (56) in the
direction towards the head windings (54) having a greater degree of overlap than the
helical windings (58) starting from the head windings (54) in the direction towards
the foot windings (56).
6. The arrangement according to one or more of the preceding claims, characterized in that the helical windings (58) starting from the head windings (54) in the direction towards
the foot windings (56) have a degree of overlap of less than 40%, in particular less
than 35%, in particular less than 30%, in particular greater than 20%, and more particularly
23-27% with respect to one another, and/or the helical windings (60) starting from
the foot windings (56) in the direction towards the head windings (54) have a degree
of overlap of greater than 40%, in particular greater than 50%, in particular greater
than 60%, in particular greater than 65%, in particular less than 80%, and more particularly
65-75% with respect to one another.
7. The arrangement according to one or more of the preceding claims, characterized in that 1-5, in particular 1-4, in particular 1-3, support windings (62, 64) are provided.
8. A method for producing an arrangement according to one or more of the preceding claims,
having the following features:
- providing a plurality of bag packages (4) as primary packages (6) with folded hygienic
articles (2) contained therein;
- arranging multiple bag packages (4) to form a cuboidal shape (10);
- applying two stretch film wrappings (20, 22) around the cuboidal shape (10) in two
orientations that are rotated relative to one another by 90 degrees, in such a way
that the cuboidal shape (10) in a respective resulting circumferential direction is
completely enclosed by the stretch film wrapping (20, 22) in question and is thereby
compressed;
- arranging multiple secondary packages (12) next to one another on a base (18) and
one above the other in a first direction (14), and applying a plurality of stretch
film windings (48) around the secondary packages (12) situated next to one another
and one above the other, thereby obtaining the arrangement,
- whereby the stretch film windings (48) comprise head windings (54) that substantially
completely overlap one another, foot windings (56) that substantially completely overlap
one another, helical windings (58) that, starting from the head windings (54), lead
helically in the direction towards the foot windings (54), and helical windings (60)
that, starting from the foot windings (56), lead helically in the direction towards
the head windings (54), and whereby support windings (62, 64) are additionally provided
between the head windings (54) and the foot windings (56) in a plane substantially
perpendicular to the first direction (14), the support windings substantially completely
overlapping one another in the respective plane.
9. The method according to Claim 8, characterized in that at least one, and preferably both, stretch film wrapping(s) (20, 22) is/are formed
in each case from two flat material webs (24, 26, 28, 30), made of stretch film material,
that are continuously fed on opposite sides of the cuboidal shape (10) and along the
cuboidal shape, and two sections are separated from the continuously fed flat material
webs (24, 26, 28, 30) in that the flat material webs (24, 26, 28, 30) are placed against one another at two opposite
ends of the cuboidal shape, separated, and joined, in particular welded.
10. The method according to one or more of preceding Claims 8 or 9, characterized in that a flat material web (24, 26), made of stretch film material, forming the first stretch
film wrapping (20) is stretched by at least 10%, in particular by at least 12%, and
more particularly by at most 30%, in particular by at most 25%, in particular by at
most 20%, in particular by at most 18%, in particular by at most 15%, and in particular
by 12-15%, during the placement on the cuboidal shape (10).
11. The method according to one or more of preceding Claims 8 to 10, characterized in that a flat material web, made of stretch film material (28, 30), forming the second stretch
film wrapping (22) is stretched at least as greatly, preferably more greatly, during
the placement on the cuboidal shape (10) as the flat material web (24, 26), forming
the first stretch film wrapping (20), in particular during the placement on the cuboidal
shape (10) by at least 12%, in particular by at least 15%, in particular by at least
18%, in particular by at most 40%, in particular by at most 35%, in particular by
at most 30%, in particular by at most 25%, and more particularly by 18-25%.
12. The method according to one or more of preceding Claims 8 to 11, characterized in that a volume reduction by applying the first and second stretch film wrappings (20, 22)
of the cuboidal shape (10) is at least 10%, in particular at least 12%, in particular
at least 15%, and at most 35%, in particular at most 30%, in particular at most 25%,
and in particular 15-25%, relative to the volume of the cuboidal shape (10) prior
to applying the stretch film wrappings (20, 22).
13. The method according to one or more of preceding Claims 8 to 12, characterized in that a flat material web (52), made of stretch film material, forming the stretch film
windings (48) is prestretched by at least 100%, in particular by at least 120%, and
more particularly by at least 140%, more particularly up to a maximum of 200%, in
particular up to a maximum of 190%, more particularly by 150-180%, prior to the placement
on the secondary packages (12) situated next to one another and one above the other
in the first direction (14).
14. The method according to Claim 13, characterized in that the prestretched flat material web (52) is wound under an additional application
tension around the secondary packages (12) situated next to one another and one above
the other in the first direction (14), and the application tension is provided by
stretching the already prestretched flat material web (52) by 15-40%, in particular
by 20-40%, in particular by 20-35%, of the prestretched length.
1. Ensemble palettisé ou palettisable, à des fins de stockage et de transport, d'emballages
de sacs (4), en tant qu'emballages primaires (6), renfermant une pluralité d'articles
d'hygiène (2), les emballages de sacs (4) n'étant pas logés dans des suremballages
cartonnés, présentant les caractéristiques suivantes :
- l'ensemble comprend plusieurs unités (8), groupées en emballages secondaires (12)
séparés, de respectivement plusieurs emballages de sacs(4), ces emballages secondaires
(12) étant disposés les uns à côté des autres sur une base (18) et les uns au-dessus
des autres dans une première direction (14) perpendiculaire à cette base (18) ;
- un emballage secondaire (12) respectif est formé par le fait qu'une unité (8) respective
de plusieurs emballages de sacs (4) est disposée de façon que ces derniers constituent
un parallélépipède (10), et ce parallélépipède (10) est entouré entièrement par deux
enveloppes de film étirable (20, 22) séparées, orientées en étant tournées de 90 degrés
l'une par rapport à l'autre dans une direction périphérique respective résultante
de l'enveloppe de film étirable (20, 22), et est ainsi comprimée ;
- les emballages secondaires (12), disposés les uns à côté des autres sur la base
(18) et les uns au-dessus des autres dans la première direction (14), sont maintenus
les uns contre les autres par une pluralité d'enroulements de film étirable (48),
de manière à former l'ensemble ;
- les enroulements de film étirable (48) comprennent des enroulements de tête (54),
qui se recouvrent sensiblement entièrement, des enroulements de pied (56), qui se
recouvrent sensiblement entièrement, et des enroulements hélicoïdaux (58), lesquels
vont en spirale des enroulements de tête (54) en direction des enroulements de pied
(56), et des enroulements hélicoïdaux (60), lesquels vont en spirale des enroulements
de pied (56) aux enroulements de tête (54), des enroulements de soutien (62, 64) étant
en outre prévus entre les enroulements de tête (54) et les enroulements de pied (56),
dans un plan sensiblement perpendiculaire à la première direction (14), lesquels enroulements
de soutien se recouvrent sensiblement entièrement dans le plan respectif.
2. Ensemble selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'enveloppe de film étirable (20) appliquée en premier lieu sur le parallélépipède
(10) est appliquée sur le parallélépipède (10) de telle manière qu'une bande de matériau
plat (24, 26) formant l'enveloppe de film étirable (24, 26) s'étend parallèlement
aux quatre plus longs côtés (42) du parallélépipède (10) ou qu'une bande de matériau
plat (24, 26) formant l'enveloppe de film étirable (20) s'étend parallèlement à seulement
deux des quatre plus longs côtés (42) du parallélépipède (10).
3. Ensemble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les articles d'hygiène (2) pliés sont adjacents par leurs faces plates (3) et sont
disposés dans un emballage de sacs (4) respectif de manière à constituer une forme
empilée et en ce que l'orientation de la forme empilée à l'intérieur des emballages de sacs (4) qui forment
un emballage secondaire (12) est dans chaque cas identique et en ce que l'enveloppe de film étirable (20) appliquée en premier lieu sur le parallélépipède
(10) est appliquée sur le parallélépipède (10) de telle manière qu'une bande de matériau
plat (24, 26) formant l'enveloppe de film étirable s'étend sur deux faces opposées
du parallélépipède (10) parallèlement aux faces plates (3) des articles d'hygiène
(2) ou en ce qu'une bande de matériau plat (24, 26) formant l'enveloppe de film étirable (20) s'étend
le long des bords des articles d'hygiène (2) pliés et s'étend donc perpendiculairement
aux faces plates (3) des articles d'hygiène (2) pliés.
4. Ensemble selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une bande de matériau plat (24, 26, 28, 30) respective faite de matériau en film étirable
et formant la première et/ou la deuxième enveloppe de film étirable (20, 22) présente
une largeur perpendiculaire à une direction longitudinale de la bande de matériau
plat (24, 26, 28, 30), laquelle correspond à au moins 80 %, en particulier à au moins
90 %, plus particulièrement à au moins 100 % d'une dimension concernée des faces parallélépipédiques
à envelopper, et qui est plus particulièrement de 1 à 10 %, en particulier de 2 à
5 % supérieure à la dimension concernée de la face parallélépipédique à envelopper,
de sorte que tous les côtés du parallélépipède (10) sont entièrement enveloppés.
5. Ensemble selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les enroulements hélicoïdaux (58) partant des enroulements de tête (54) en direction
des enroulements de pied (56) et les enroulements hélicoïdaux (60) partant des enroulements
de pied (56) en direction des enroulements de tête (54) se croisent dans le degré
de recouvrement, en particulier les enroulements hélicoïdaux (60) partant des enroulements
de pied (56) en direction des enroulements de tête (54) présentent un degré de recouvrement
supérieur à celui des enroulements hélicoïdaux (58) partant des enroulements de tête
(54) en direction des enroulements de pied (56).
6. Ensemble selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les enroulements hélicoïdaux (58) partant des enroulements de tête (54) en direction
des enroulements de pied (56) présentent un degré de recouvrement inférieur à 40 %,
en particulier inférieur à 35 %, en particulier inférieur à 30 %, en particulier supérieur
à 20 % et plus particulièrement de 23 à 27 % les uns par rapport aux autres et/ou
en ce que les enroulements hélicoïdaux (60) partant des enroulements de pied (56) en direction
des enroulements de tête (54) présentent un degré de recouvrement supérieur à 40 %,
en particulier supérieur à 50 %, en particulier supérieur à 60 %, en particulier supérieur
à 65 %, en particulier inférieur à 80 % et plus particulièrement de 65 à 75 % les
uns par rapport aux autres.
7. Ensemble selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que 1 à 5, en particulier 1 à 4, en particulier 1 à 3 enroulements de soutien (62, 64)
sont prévus.
8. Procédé de fabrication d'un ensemble selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
comprenant les caractéristiques suivantes
- la fourniture d'une pluralité d'emballages de sacs (4) en tant qu'emballages primaires
(6) renfermant les articles d'hygiène (2) pliés ;
- l'agencement de plusieurs emballages de sacs (4) pour obtenir un parallélépipède
(10) ;
- l'application de deux enveloppes de film étirable (20, 22) autour du parallélépipède
(10) dans deux orientations tournées de 90 degrés l'une par rapport à l'autre, de
telle manière que le parallélépipède (10) est entièrement entouré par l'enveloppe
de film étirable (20, 22) concernée dans une direction périphérique respective résultante
et est ainsi comprimé ;
- l'agencement de plusieurs emballages secondaires (12) les uns à côté des autres
sur une base (18) et les uns au-dessus des autres dans une première direction (14)
et l'application d'une pluralité d'enveloppes de film étirable (48) autour des emballages
secondaires (12) disposés les uns à côté des autres et les uns au-dessus des autres,
de sorte qu'on obtient l'ensemble,
- les enroulements de film étirable (48) comprenant les enroulements de tête (54),
qui se recouvrent sensiblement entièrement, les enroulements de pied (56), qui se
recouvrent sensiblement entièrement, les enroulements hélicoïdaux (58), lesquels vont
en spirale des enroulements de tête (54) en direction des enroulements de pied (56),
et des enroulements hélicoïdaux (60), lesquels vont en spirale des enroulements de
pied (56) en direction des enroulements de tête (54), et des enroulements de soutien
(62, 64) étant prévus en outre entre les enroulements de tête (54) et les enroulements
de pied (56) dans un plan sensiblement perpendiculaire à leur première direction (14),
lesquels enroulements de soutien se recouvrent sensiblement entièrement dans le plan
respectif.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'au moins une et de préférence les deux enveloppes de film étirable (20, 22) sont formées
chacune par deux bandes de matériau plat (24, 26, 28, 30) faites de matériau en film
étirable et amenées sans fin sur les faces opposées du parallélépipède (10) et le
long du parallélépipède, en ce que deux sections sont séparées des bandes de matériau plat (24, 26, 28, 30) amenées
sans fin, du fait que les bandes de matériau plat (24, 26, 28, 30) sont posées les
unes contre les autres aux deux extrémités opposées du parallélépipède, séparées et
reliées, en particulier soudées.
10. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce qu'une bande de matériau plat (24, 26) faite de matériau en film étirable et formant
la première enveloppe de film étirable (20) est étirée pendant la pose sur le parallélépipède
(10) d'au moins 10 %, en particulier d'au moins 12 %, et plus particulièrement de
maximum 30 %, en particulier de maximum 25 %, en particulier de maximum 20 %, en particulier
de maximum 18 %, en particulier de maximum 15 % et en particulier de 12 à 15 %.
11. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes 8 à 10, caractérisé en ce qu'une bande de matériau plat faite de matériau en film étirable (28, 30) et formant
la deuxième enveloppe de film étirable (22) est étirée pendant la pose sur le parallélépipède
(10), au moins aussi fortement, de préférence plus fortement que la bande de matériau
plat (24, 26) formant la première enveloppe de film étirable (20), en particulier
est étirée pendant la pose sur le parallélépipède (10) d'au moins 12 %, en particulier
d'au moins 15 %, en particulier d'au moins 18 %, en particulier d'au maximum 40 %,
en particulier d'au maximum 35 %, en particulier d'au maximum 30 %, en particulier
d'au maximum 25 % et plus particulièrement de 18 à 25%.
12. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes 8 à 11, caractérisé en ce qu'une réduction du volume par application des première et deuxième enveloppes de film
étirable (20, 22) du parallélépipède (10), rapporté au volume du parallélépipède (10)
avant l'application des enveloppes de film étirable (20, 22), atteint au moins 10
%, en particulier au moins 12 %, en particulier au moins 15 %, et au maximum 35 %,
en particulier au maximum 30 %, en particulier au maximum 25 % et en particulier 15
à 25 %.
13. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes 8 à 12, caractérisé en ce qu'une bande de matériau plat (52) faite de matériau en film étirable et formant les
enroulements de film étirable (48) est préalablement étirée, avant d'être posée sur
les emballages secondaires (12) disposés les uns à côté des autres et les uns au-dessus
des autres dans la première direction (14), d'au moins 100 %, en particulier d'au
moins 120 % et plus particulièrement d'au moins 140 %, plus particulièrement jusqu'à
maximum 200 %, en particulier jusqu'à maximum 190 %, plus particulièrement de 150
à 180 %.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la bande de matériau plat (52) préalablement étirée est enroulée sous une tension
supplémentaire autour des emballages secondaires (12) disposés les uns à côté des
autres et les uns au-dessus des autres dans la première direction (14) et en ce que la tension de pose est fournie par un étirement de la bande de matériau plat (52)
déjà préalablement étirée de 15 à 40 %, en particulier de 20 à 40 %, en particulier
de 20 à 35 % de la longueur préalablement étirée.