[0001] Die Erfindung betrifft ein tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse mit einem
Gehäuse, einem Sauggutbehälter und einem Saugaggregat zur Erzeugung einer Saugströmung.
Das Sauggerät vermag an der Saugdüse einen Saugunterdruck bereitzustellen und weist
in einem Trennbereich des Sauggutbehälters Trennmittel zum Aufteilen der Saugströmung
in eine aus dem Sauggerät strömende Abluftströmung und in von dieser getrenntes Sauggut
in Form von in dem Sauggutbehälter gesammelten Partikeln oder Fluidbestandteilen auf.
Die Saugdüse ist mit einem Düsenanschlussmund zur Bildung einer Steckverbindung in
einen Stutzen zur Aufnahme des vorderen Teiles des Düsenanschlussmunds, der an dem
Gehäuse oder einem an dem Gehäuse angeordneten Adapterteil vorgesehen ist, lösbar
und austauschbar einsteckbar.
[0002] Die erfindungsgemäßen Sauggeräte werden in unterschiedlichen Ausgestaltungen zum
Aufsaugen aller möglichen Medien verwendet. Dabei werden sowohl reine Staubsauger
als auch Flüssigkeitssauger verwendet, auch Kombinationsgeräte zum alternativen oder
kombinierten Aufsaugen von Flüssigkeiten und Staubanteilen bzw. sonstigem losen Schmutz
sind bekannt. Als Oberbegriff für alle Arten von aufsaugbarem Material wird nachfolgend
der Begriff Sauggut verwendet.
[0003] Tragbare Sauggeräte dieser Art zum Aufsaugen von Staub sind aus der
US 4 380 845 A bekannt. Bei diesem Sauggerät ist im vorderen Bereich, fixiert über eine Drehverbindung,
eine auswechselbare Saugdüse vorgesehen. Diese hat im Wesentlichen den Sinn, dass
der vordere Bereich des Sauggerätes auseinandergenommen werden kann um einen Staubsaugerbeutel
einlegen zu können.
[0004] Aus der
US 5 099 545 A ist eine Kombination aus einem Staubsauger und einem Flüssigkeitssauger bekannt.
Dieser weist eine Abziehlippe an einer auswechselbaren vorderen Saugdüse auf.
[0005] Die
US 5 870 851 wiederum zeigt ein tragbares Sauggerät mit einer auswechselbaren vorderen Saugdüse,
die am freien Ende einen Flohkamm aufweist, über den Ungeziefer gesammelt und abgesaugt
werden kann.
[0006] Alle drei bekannten Sauggeräte haben den Nachteil, dass trotz der Tatsache, dass
die Saugdüse auswechselbar am Gehäuse des Sauggerätes befestigt ist, die Saugdüse
starr in einem kanalartigen Einschub eingeführt werden muss, so dass sie dort fest
gehalten ist. Gerade in Verbindung mit universellen Sauggeräten, die auch Flüssigkeiten
aufsaugen sollen und hierzu eine vordere Abziehlippe aufweisen, ist aber eine leichte
Beweglichkeit der Saugdüse zu Regulierung des Drucks der Saugdüse auf den Untergrund
häufig erwünscht.
[0008] Aus der
WO2014/0432712 ist ein tragbares Sauggerät gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 offenbart. Aufgabe
der Erfindung ist es daher, ein tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse zu
schaffen, bei dem die Saugdüse leicht austauschbar ist, das aber dennoch eine möglichst
optimale Funktion der Saugdüse aufweist.
[0009] Diese Aufgabe wird durch ein tragbares Sauggerät gemäß Anspruch 1 dadurch gelöst,
dass die Steckverbindung derart ausgestaltet ist, dass die Saugdüse um zumindest eine
Rotationsachse drehbar gehalten ist, wobei die Steckverbindung eine von zumindest
einem, bei Einstecken der Saugdüse in eine Rastelementaufnahme eingreifendes Rastelement
gebildet ist und die Rastelementaufnahme und das Rastelement derart ausgebildet sind,
dass das eingerastete Rastelement drehbar in der Rastelementaufnahme gehalten ist
und im Übrigen zwischen der Saugdüse und den diese haltenden Bauteilen ein Spiel besteht,
das so groß ist, dass die Saugdüse zwischen zwei Anschlägen hin und her schwenkbar
ist.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Sauggerätes wird es nun möglich, zum
einen eine auswechselbare Saugdüse zu realisieren, zum anderen aber zusätzlich eine
Beweglichkeit der Saugdüse innerhalb der Aufnahme für die Saugdüse zu ermöglichen.
[0011] Besonders vorteilhaft ist dies in Verbindung mit einem am Gehäuse des Sauggerätes
vorgesehenen Adapterteil, dass die Rastelementaufnahme aufweist. Alternativ kann natürlich
die Rastelementaufnahme auch unmittelbar am Gehäuse angeordnet sein. Das Rastelement
jeder Rastverbindung ist dann an der Saugdüse vorgesehen, wobei natürlich auch hier
ein Adapterteil zwischengeschaltet sein kann. Die Adapterteile wiederum sind jeweils
fest oder lösbar mit dem Gehäuse oder der Saugdüse verbunden, hier kommen alle Befestigungsmöglichkeiten,
insbesondere Kleb- oder Schweißverbindungen, Steckverbindungen oder Rastverbindungen
in Betracht.
[0012] Natürlich kann in kinematischer Umkehr die Rastelementaufnahme auch an der Saugdüse
vorgesehen sein, so dass das Rastelement dann am Gehäuse oder am gehäuseseitigen Adapterteil
angeordnet ist. Auch hier kann die Rastelementaufnahme über ein düsenseitiges Adapterteil
an der Saugdüse befestigt sein. Bevorzugt werden mehrere Paarungen von Rastelementaufnahme
und Rastelement vorgesehen sein, so dass sich ein stabiler Sitz der Saugdüse ergibt,
wobei alternativ auch ein Rastelement umlaufend um den Saugkanal ausgebildet sein
kann, so dass mit einem großen Rastelement in einer entsprechend großen Rastelementaufnahme
ebenfalls eine stabile Halterung vorgesehen sein kann.
[0013] Bevorzugt wird jedoch eine Rastverbindung verwendet, die zwei gegenüberliegende Paarungen
von Rastelementaufnahme und Rastelement aufweist. Zwischen diesen beiden Paarungen
ist dann der Saugkanal angeordnet.
[0014] Die Rastelementaufnahme wird bevorzugt von zwei elastisch verformbaren, einander
gegenüberliegenden Klemmbacken oder -elementen gebildet, die einen zangenartigen Schnapphaken
bilden und hinter einem Einfädelbereich zur Bildung einer Aufnahme für einen zylindrischen
Rastzapfen entsprechend gerundet sind. Diese Rastzapfen können dann durch den Einfädelbereich
unter Aufweitung der beiden Klemmbacken einer Rastelementaufnahme in diese eingeschoben
werden, bis der gerundete Bereich erreicht wird und die beiden Klemmbacken sich um
die äußere Mantelfläche des Rastzapfens federnd anlegen.
[0015] Durch die Tatsache, dass zwei Rastelementaufnahmen und zwei Rastzapfen gegenüberliegend
verwendet werden, kann die Saugdüse um eine Rotationsachse, die durch die Mittelachse
der Rastzapfen verläuft, verdreht werden, wobei der mögliche Schwenkwinkel durch Anschläge
innerhalb des Adapterteils oder des Gehäuses begrenzt ist. Zur Herstellung der hierzu
notwendigen Beweglichkeit sind einerseits die rotationsymmetrischen Rastzapfen einander
gegenüberliegend und auf einer gemeinsamen Rotationsachse angeordnet sowie drehbeweglich
in der Rastelementaufnahme gehalten. Andererseits ist die Saugdüse am Gerät in einem
die Rastelementaufnahmen beinhaltenden Düsenhalter so gehalten, dass mit Ausnahme
der Halterung der Rastzapfen in den Rastelementaufnahmen zwischen allen anderen Bauteilen
ein Spiel verbleibt, dass die Schwenkbarkeit der Saugdüse relativ zum Düsenhalter
erlaubt. Die hierdurch ermöglichten Schwenkwinkel sind bei bevorzugten Ausgestaltungen
eher klein, beispielsweise 1° bis 10° in zumindest eine der möglichen Richtungen.
Letztlich hängt der Schwenkwinkel aber vom Einsatzzweck ab und kann bei entsprechendem
Bedarf auch größer gewählt werden.
[0016] Sofern es gewünscht ist, kann die Düsenaufnahme oder das Adapterteil auch drehbar
am Gehäuse befestigt sein oder einen drehbaren Bereich mit den Rastelementaufnahmen
aufweisen. Der Saugkanal ist dann so ausgebildet oder mit dem Gehäuse verbunden, dass
der düsenseitige Teil und der gehäuseseitige Teil des Saugkanals relativ zueinander
verdreht werden können und die Drehachsen der beiden Teile des Saugkanals und des
drehbaren Bereiches des Adapterteils mit den Rastelementaufnahme zueinander deckungsgleich
sind. Dies ermöglicht es, dass die Saugdüse nicht nur schwenkbar, sondern auch drehbar
am Gehäuse befestigt ist. Gleichzeitig kann sie über die Rastelementaufnahme und die
Rastelemente weiterhin austauschbar gehalten bleiben. Auch die Drehbewegung der Saugdüse
kann bevorzugt über Anschläge begrenzt sein, ferner können auch hier Rastmittel vorgesehen
sein, die die Saugdüse in einer mittleren Stellung halten, so dass unbeabsichtigtes
Verdrehen der Saugdüse vermeidbar ist.
[0017] Ein weiterer Vorteil der schwenkbaren Lagerung der austauschbaren Saugdüse besteht
darin, dass die Schwenkbewegung genutzt werden kann, um die Leistung des Motors des
Sauggerätes zu regeln oder den Motor an- bzw. abzuschalten. Hierzu sind Kontakte oder
zumindest ein Leistungsschalter vorgesehen. Infolge der Schwenkbewegung wird dann
durch Betätigen des Leistungsschalters oder Schließen der Kontakte die Motorsteuerung
geregelt. Wird beispielsweise die Saugdüse um die auch durch die Rastelemente verlaufende
Schwenkachse um einen definierten Schwenkwinkel bewegt, wird entweder eine Druckkraft
auf einen Taster ausgeübt oder es werden nebeneinanderliegende Kontakte durch einen
elektrisch leitenden Bereich der Saugdüse geschlossen, so dass die Motorsteuerung
diesen Schwenkwinkel detektieren und dies zur Leistungssteuerung des Motors verwenden
kann. Dies ist besonders praktisch, da die gattungsgemäßen Geräte üblicherweise akku-
oder batteriebetrieben ausgebildet sind, so dass die Energiekapazität geschont werden
kann, indem der Motor nur dann die volle Leistung bereitstellt, wenn über einen Druck
auf die Saugdüse erkannt wird, dass sich das Gerät in einer betriebsbereiten Position
befindet.
[0018] Der Saugkanal erstreckt sich mit dem Düsenanschlussmund in Richtung des Gehäuses,
das wiederum weist eine Anschlussmöglichkeit für den Düsenanschlussmund aufweist.
Diese kann von einem nach vorne hervorragenden Rohrstutzen gebildet sein, in den oder
auf den der Düsenanschlussmund gesteckt werden kann. Natürlich kann der Düsenanschlussmund
über einen düsenseitigen Stutzen auch so lang ausgebildet sein, dass er unmittelbar
in eine entsprechende Öffnung des Gehäuses einsteckbar ist, ohne dass es eines Gehäuseteilen
Stutzens bedarf. In diesem Fall muss der Düsenanschlussmund oder der düsenseitige
Stutzen ausreichend elastisch sein, um die Beweglichkeit der Saugdüse nicht aufzuheben.
[0019] In jedem Fall ist der Saugkanal im Bereich zwischen der Saugdüse und dem Gehäuse
so ausgebildet, dass zum einen zum Auswechseln der Saugdüse eine Trennung vorgenommen
werden kann, also eine Steckverbindung vorhanden ist, und zum anderen die Schwenkbarkeit
der Saugdüse durch den Saugkanal ermöglicht wird. Sofern die Saugdüse auch um die
Mittelachse des Saugkanals drehbar ist, muss die Verbindung der beiden Teile des Saugkanals
auch dies unter Beibehaltung einer Dichtfunktion ermöglichen.
[0020] Die Dichtung zwischen dem mit dem Düsenanschlussmund und dem gehäuseseitigen Teil
des Saugstutzens ist bevorzugt so ausgebildet, dass eine Zentrierung beinhaltet ist.
Ferner ist die Steckverbindung, über die die Saugdüse am Adapterteil oder dem Gehäuse
befestigt wird, bevorzugt so ausgebildet, dass die beiden Teile des auch Stutzens
automatisch bei Zusammenfügen der Saugdüse mit dem Gehäuse oder dem Adapterteil zueinander
finden.
[0021] Die Verbindung des Düsenanschlussmundes mit dem gehäuseseitigen Teil kann dadurch
realisiert werden, das wenigstens eines der beiden Teile ein Endstück aufweist, dass
aus einem elastischen Material, zum Beispiel Gummi oder Silikon, gefertigt ist. So
kann beispielsweise das freie, düsenseitige Ende des Ansaugstutzens zur Bildung eines
Einstecktrichters zunächst nach außen in Richtung seines freien Endes erweitert und
am freien Ende um 180° nach innen umgeschlagen sein. In diesen, sich mit zunehmender
Eindringtiefe verengenden Einschub kann dann der düsenseitige Teil des Saugkanals
eingesteckt werden. Die elastische Ausgestaltung erlaubt zum einen das Schwenken der
Saugdüse und gewährleistet zum anderen die Dichtung.
[0022] Der Saugkanal kann bei bevorzugten Ausgestaltungen im Querschnitt rund oder oval
ausgebildet sein. Eine unrunde Ausgestaltung hat den Vorteil, dass gleichzeitig vermieden
ist, dass die Saugdüse einer ungeeigneten Orientierung auf das Gerät aufgesteckt wird.
Ferner kann eine unrunde, insbesondere ovale Form des Einsteckbereiches der beiden
Teile des Saugkanals beim Einstecken in den Trichterbereich eine Zentrierung bewirken,
da das Erreichen des zunehmend engeren Bereiches des gehäuseseitigen inneren Teils
des Saugkanals mit den damit verbundenen elastischen Kräften automatisch eine Ausrichtung
der Saugdüse mit sich bringen. Dies ist besonders praktisch, da die Rastelemente ja
die Rastelementaufnahmen treffen müssen, damit die Verrastung erfolgen werden kann.
Hierzu wird bevorzugt die Zentrierwirkung schon bei einer Einstecktiefe erreicht,
die vor dem Zusammentreffen der Rastelemente mit dem vorderen Teil der Rastelementaufnahme
liegt.
[0023] Damit die Saugdüse nicht in einer falschen Orientierung unter Umgehung der Rastwirkung
montiert werden kann, können Sperrmittel vorgesehen werden, die ein teilweises oder
auch vollständiges Einstecken der Saugdüse in das Adapterteil oder das Gehäuse verhindern,
wenn die Winkelstellung der Saugdüse zum Gehäuse oder dem Adapterteil nicht geeignet
ist, um eine Verbindung der Rastelementaufnahmen mit den Rastelementen zu ermöglichen.
Dies kann insbesondere auch eine Beschädigung der Rastelementaufnahmen durch falsches
Ansetzen der Rastelemente verhindern.
[0024] Ein besonderer Vorteil der Auswechselbarkeit der Saugdüse liegt darin, dass bei ansonsten
gleicher Ausgestaltung der anderen Teile des Sauggerätes dieses noch besser geeignet
sind, sowohl Flüssigkeiten als auch Luftströmungen mit darin enthaltenem Schmutz in
Form von größeren Partikeln oder Staub effektiv aufzusaugen. Ein optimales Saugergebnis
bzw. eine optimale Verwendung des Gerätes scheiterte bisher häufig daran, dass die
Saugdüse nicht an die jeweilige Verwendung angepasst ist oder dass beim Fluidsaugen
eine Abziehlippe benötigt wird, die wiederum beim staubsaugen stört.
[0025] So ist es beim Aufsaugen von größeren Partikeln häufig erwünscht, dass punktuell
eine höhere Saugkraft Verfügung steht um auch schwerere Partikel aufsaugen zu können.
Hierfür müsste die Saugdüse einen möglichst kleinen Ansaugkanal aufweisen. Soll das
Gerät allerdings zum saugenden Trocknen von feuchten Fensterscheiben genutzt werden,
ist eine Abziehlippe erforderlich, mit der die Flüssigkeit gesammelt und aufgesaugt
werden kann. Hier wird also eine möglichst breite Düse erforderlich sein, um mit der
Saugkraft, die ein batteriebetriebenes Gerät üblicherweise bereitstellen kann, ein
gutes Saugergebnis zu erzielen. Vorteilhaft ist nun, dass durch den Austausch der
Saugdüse das Gerät optimal an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Selbst
innerhalb des gleichen Anwendungsgebietes kann die Austauschbarkeit genutzt werden.
Wer große Fenster putzen möchte, wird eine breite Abziehlippe bevorzugen, der Inhaber
eines Altbaus mit Sprossenfenstern dagegen eine schmalere Abziehlippe, die zwischen
seine Sprossen passt.
[0026] In der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnungen werden die einzelnen Komponenten
der Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele im Detail beschrieben. Dabei
sind unterschiedliche Bereiche des Sauggerätes mit neun, optimierten Funktionen versehen.
Dies ist zum einen die Steckverbindung der Verbindung von Saugdüse und Adapterteil
bzw. Gehäuse, die eine Austauschbarkeit der Saugdüse unter Beibehaltung einer Schwenkmöglichkeit
bietet. Darüber hinaus betrifft ein weiterer Aspekt die Realisierung eines Schalters
zur Leistungsregelung des Motors sowie ein dritter Aspekt den optimalen Einbau des
Motors am hinteren Ende des Saugkanals. Die unterschiedlichen Aspekte sind auch unabhängig
voneinander in tragbaren Sauggeräten einsetzbar und können zu bevorzugten Ausgestaltung
ohne die jeweils anderen Merkmale kombiniert werden.
[0027] Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0028] In den Zeichnungen zeigt:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Sauggerät,
- Fig. 2
- das Sauggerät aus Figur 1 in einer Schrägansicht von vorne,
- Fig. 3
- die Befestigung der Saugdüse über ein Adapterteil,
- Fig. 4
- das Adapterteil und die daran zu befestigende Saugdüse im Detail,
- Fig. 5
- die Bauteile aus Figur 4 aus einer anderen Perspektive,
- Fig. 6
- die Verrastung der Saugdüse am Adapterteil mit Schaltfunktion,
- Fig. 7
- die mit dem Adapterteil verrastete Saugdüse in einer Seitenansicht,
- Fig. 8
- die in Figur 6 und 7 dargestellte Schaltfunktion in einer Seitenansicht,
- Fig. 9
- ein erfindungsgemäßes Sauggerät in einer Seitenansicht im Schnitt,
- Fig. 10
- die Steckverbindung zum Verbinden des Strömungskanals des Sauggerätes aus den vorangehenden
Figuren (Detailansicht "A" aus Figur 5),
- Fig. 11
- die Steckverbindung nach Figur 10 in einer Seitenansicht,
- Fig. 12
- eine Frontansicht eines erfindungsgemäßen Sauggerätes zur Darstellung der Schnittebene,
- Fig. 13
- den Schnitt entlang der Schnittlinie "B-B" in Figur 11,
- Fig. 14
- das Lüfterrad des Saugaggregates des Sauggerätes nach den vorhergehenden Figuren in
einer Detailansicht im Schnitt,
- Fig. 15
- das Lüfterrad aus Figur 14 in einer dreidimensionalen Darstellung
- Fig. 16
- das Lüfterrad aus den Figuren 14 und 15 in einer Ansicht von vorne,
- Fig. 17
- das Lüfterrad aus den Figuren 14, 15 und 16 in einer Seitenansicht,
- Fig. 18
- den Lufteintritt in das Saugaggregat aus den Figuren 14 bis 17 in einer Detailansicht,
- Fig. 19
- die Grundkomponenten Tank, Spritzschutz und Düsenhalter des Sauggerätes aus den vorstehenden
Figuren in einer Detailansicht,
- Fig. 20
- eine Staubdüse zum Ansetzen an den Düsenhalter,
- Fig. 21
- ein erstens Schaltmittel zum Schalten des Saugaggregates über das Schwenken der Saugdüse,
- Fig. 22
- ein zweites Schaltmittel zum Schalten über das Schwenken der Saugdüse, und in
- Fig. 23
- ein drittes Schaltmittel zum Schalten des Saugaggregates über das Schwenken der der
Saugdüse.
[0029] In Figur 1 ist eine bevorzugte Ausgestaltung eines tragbaren Sauggerätes dargestellt.
Das Sauggerät hier als Gerät zum Sammeln und Aufsaugen von Flüssigkeiten ausgebildet.
Dies ist allerdings nur ein beispielhafter Verwendungszweck, die erfindungsgemäßen
Sauggeräte eignen sich auch für alle anderen Einsatzbereiche.
[0030] Das dargestellte Sauggerät weist ein Gehäuse 1 auf, an dem im mittleren, unteren
Bereich ein Sauggutbehälter 2 auswechselbar befestigt ist. Der Sauggutbehälter 2 weist
eine seitliche Entleerungsöffnung 9 auf, über die die gesammelte Flüssigkeit auch
dann aus dem Sauggutbehälter 2 entfernt werden kann, wenn dieser nicht demontiert
wird. Der Sauggutbehälter 2 weist hier im vorderen Bereich einen Trennbereich 8 auf,
in dem, wie später noch im Detail erläutert werden wird, die Flüssigkeit von dem eingesaugten
Flüssigkeit-Luftgemisch getrennt wird. Im hinteren Bereich weist das Sauggerät einen
hier nicht sichtbaren Motor 25 auf, der die Luft aus dem Sauggutbehälter 2 heraussaugt
und über seitliche Auslässe aus dem Gerät ausstößt.
[0031] Das Gehäuse 1 weist oben einen Griff 3 auf, an dem ein Ein-/Ausschalter 18 zum grundsätzlichen
Einschalten bzw. Ausschalten des Motors 25 vorgesehen ist, wobei Einschalten ja auch
bedeuten kann, dass der Motor 25 in einen Stand-by-Modus geschaltet wird. Im vorderen
Bereich ist ein Adapterteil 13 (hier nicht sichtbar) an einem Düsenhalter 6 angeordnet
und mit dem Gehäuse 1 verbunden. Der Düsenhalter 6 bzw. das Adapterteil 13 klemmen
den Sauggutbehälter 2 zwischen sich und dem hinteren Bereich des Gehäuses 1 mit dem
Motor 25 ein, so dass dieser fest im Gehäuse 1 gehalten ist. Zum Entfernen des Sauggutbehälters
2 kann der Düsenhalter 6 über eine Auslösemechanik vom Gehäuse 1 getrennt werden,
so dass der Sauggutbehälter 2 mit der Saugdüse 4 nach vorne herausgezogen und entnommen
werden kann. Im hinteren Teil des Gehäuses 1 ist eine Stielaufnahme 7 vorgesehen,
über die das Sauggerät mit einem Stiel verbunden werden kann, so dass der Benutzer
eine größere Reichweite erzielen kann.
[0032] Die Saugdüse 4 des dargestellten Geräts ist beispielhaft als Saugdüse 4 zum Abziehen
und Aufsaugen von Flüssigkeiten ausgebildet. Diese Saugdüse 4 weist eine Abziehlippe
5 auf, die zwei parallel zueinander angeordnete Einzellippen umfasst, von denen eine
die eigentliche Abziehfunktion bereitstellt, während die andere Lippe zusammen mit
der vorderen Lippe eine breit geschlitzte Düse bildet, über die der Saugunterdruck
auf die Flüssigkeit, die sich auf der abgezogenen Oberfläche vor der Abziehlippe befindet,
wirkt. Damit die Flüssigkeit in den Spalt zwischen den beiden Lippen eindringen und
dann aufgesaugt werden kann, weist die hintere Lippe kleinere Öffnungen auf und ist
darüber hinaus mit Stegen versehen, die in Richtung der vorderen Lippe hervorspringenden.
Letztere verhindern, dass sich die beiden Lippen aneinander festsaugen und so die
Saugdüse schließen.
[0033] Ein Aspekt des Sauggerätes ist in Figur 2 dargestellt, die den Sauggutbehälter 2
und den vorderen Düsenhalter 6 mit dem oben herausragenden Adapterteil 13 zeigt. Vor
den Düsenhalter 6 ist die Saugdüse 4 dargestellt, hier noch nicht mit den Düsenhalter
6 verbunden.
[0034] Das Adapterteil 13 weist seitliche Befestigungsnocken auf, über die das Adapterteil
13 lösbar mit dem Gehäuse 1 Sauggerätes verbunden werden kann. Von der vorderen Abziehlippe
5 erstreckt sich der Strömungsweg zunächst durch die Saugdüse 4 zu einem Düsenanschlussmund
11. Wird die Saugdüse 4 in den Düsenhalter 6 eingeschoben, verbindet sich gleichzeitig
der Düsenanschlussmund 11 mit einem Stutzen 17 zur Aufnahme des Düsenanschlussmundes
11. Dieser Stutzen 17 zur Aufnahme des Düsenanschlussmundes 11 ist entweder an Düsenhalter
6 oder bevorzugt unmittelbar am Sauggutbehälter 2 angeordnet und bildet einen in Richtung
der Saugdüse 4 hervorspringenden Rohrstutzen, der in den Sauggutbehälter 2 mündet
und die Strömung dort in den Trennbereich 8 leitet.
[0035] Der Düsenanschlussmund 11 kann ebenso wie der Stutzen 17 zur Aufnahme des Düsenanschlussmundes
11 aus einem elastischen Material gefertigt sein, wobei die Materialien bevorzugt
so gewählt sind, dass sich beim Zusammenstecken von Saugdüse 4 und Düsenhalter 6 bzw.
Adapterteil 13 die beiden Teile zuverlässig und dichtend zusammenfügen. Hierzu kann
eines der beiden Teile aus einem starren Material gefertigt sein, während das andere
Teil dann eher elastisch ausgebildet ist. So kann zum Beispiel der in Form eines Rohrstutzens
ausgebildete Düsenanschlussmund 11 vergleichsweise starr sein, etwa aus einem nur
wenig elastischen Kunststoff bestehen. An diesem kann im vorderen Bereich eine zusätzliche
Gummidichtung vorgesehen sein. Der geräteseitige Stutzen 17 zur Aufnahme des Düsenanschlussmundes
11 kann dann aus einem weichen Material bestehen, zum Beispiel aus Silikon.
[0036] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist der geräteseitige Stutzen 17 zur Aufnahme
des Düsenanschlussmundes 11 derart geformt, dass er sich in Richtung seines freien,
der Saugdüse 4 zugewandten Endes im Durchmesser leicht erweitert. Dies bildet einen
Einfädeltrichter, in den beim Aufstecken der Saugdüse 4 auf den Düsenhalter 6 der
stutzenartig ausgebildete Düsenanschlussmund 11 eingesteckt werden kann. Durch die
Formgebung wird dabei erreicht, dass die beiden Bauelemente sicher zusammengesteckt
werden können. Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des Stutzens 17 umfasst eine
nach innen um 180° umgelegte Wandung, so dass der Stutzen 17 die Form eines Rohrstutzens
mit abgerundeter Vorderkante aufweist.
[0037] Damit der Anschluss des Saugkanals, also die Verbindung von Düsenanschlussmund 11
und Stutzen 17, hinreichend dicht ist, kann die stutzenartig geformte Außenseite des
Düsenanschlussmundes 11 mit einem nach außen hervorspringenden Dichtflansch versehen
sein, um den sich der zum Beispiel aus Silikon gefertigte Stutzen 17 nach dem Zusammenstecken
der Bauteile dichtend legen kann. Durch das elastische Material kann gleichzeitig
an Toleranzausgleich unter Beibehaltung der Dichtfunktion gewährleistet werden.
[0038] Zur Vermeidung des Anbringens der Saugdüse in einer unerwünschten Orientierung kann
der Saugkanal unrund, beispielsweise oval ausgebildet sein. Auf diese Weise wird gleichzeitig
durch die elastischen Kräfte beim Zusammenfügen des Düsenanschlussmundes 11 und dem
Stutzen 17 eine Zentrierung bewirkt.
[0039] Wie in Figur 2 ferner zu erkennen ist, wird die Saugdüse 4 über eine Rastverbindung
mit dem im Düsenhalter 6 vorgesehenen Adapterteil 13 verbunden. Diese Rastverbindung
ist im Detail in den Figuren 3-6 dargestellt.
[0040] Die Rastverbindung umfasst hier auf Seiten der Saugdüse 4 in Richtung des Düsenhalters
6 hervorspringende Halteelemente, die zu beiden Seiten des Düsenanschlussmundes 11
vorgesehen sind und jeweils ein Rastelement 10 aufweisen. Das Rastelement 10 wiederum
ist zumindest abschnittsweise zylindrisch ausgebildet und wird von einer Rastelementaufnahme
14 (vgl. Figur 4) im eingesteckten Zustand aufgenommen und gehalten.
[0041] Die Rastelementaufnahme ist, wie am besten aus Figur 4 erkennbar ist, hier von zwei
klauenartigen Bauteilen gebildet, die wiederum eine obere und eine untere Klemmbacke
aufweisen. Diese Klemmbacken können gegen Überwindung einer elastischen Federkraft
bei Hereindrücken der Rastelemente 10 auseinander gedrückt werden, bis die Rastelemente
10 den Bereich erreichen, an dem ein abgerundeter Bereich, der in der Form an die
obere und untere Mantelfläche der in diesen Bereichen zylindrisch ausgebildeten Rastelemente
10 angepasst ist. Dieser abgerundete Bereich legt sich dann getrieben durch die elastische
Rückstellkraft der Klemmbacken an die Rastelemente 10 an und hält so die Rastelemente
10 in ihrer Position.
[0042] Die Verwendung des zumindest abschnittsweise zylindrischen Rastelementes 10 in Verbindung
mit der zugehörigen Rastelementaufnahme 14 hat den Vorteil, dass die Saugdüse 4 um
kleine Winkel in der Halterung schwenkbar ist. Der innen gerundete Bereich der Klemmbacken
bildet hierzu eine Art Lagerauge, das die Rastelemente 10 greift und gleichzeitig
drehbeweglich lagert.
[0043] Die Möglichkeit, die Saugdüse 4 relativ zum Düsenhalter 6 bzw. Adapterteil 13 um
einen gewissen Winkelbereich verschwenken zu können, hat mehrere Vorteile. Zum einen
kann hierdurch bei Aufbringen einer Druckkraft auf die Saugdüse 4 eine gewisse Kraftbegrenzung
erreicht werden. Darüber hinaus kann die Schwenkbewegung genutzt werden, um die Leistung
des Motors 25 zu regulieren. Der Leistungsschalter 20 wirkt dabei mit dem Ein-/Ausschalter
18 zusammen, wobei bei der bevorzugten Ausgestaltung der Ein-/Ausschalter 18 grundsätzlich
den Motor 25 startet, sich dieser aber zunächst mit geringer Leistung zur Einsparung
von Akku- oder Batteriekapazität in einem Stand-by-Modus befindet. Durch Betätigung
des Leistungsschalters 20 wird der Motor 22 dann hochfahren, so dass die volle Saugkraft
zur Verfügung steht.
[0044] Bevorzugt ist die Lagerung der Saugdüse 4 so ausgebildet, dass bei Entfall einer
Druckkraft auf den vorderen Bereich der Saugdüse 4 diese durch elastische Rückstellkräfte
wieder in die Ausgangslage zurückgestellt wird. Dies kann dann zum Herunterfahren
der Motorleistung oder auch zum Ausschalten des Motors genutzt werden. Das Adapterteil
13 weist Kontakte 19 (vergleiche Figur 3) auf, so dass das Ansetzen an das Gehäuse
1 die notwendigen Anschlüsse herstellt.
[0045] Insbesondere in 4 ist zu erkennen, dass sich die Rastelemente 10 bei einer bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung mit einem hinteren Bereich tiefer in die Rastelementaufnahmen
14 über die Rastelemente hinaus erstrecken. Dieser hier als Kippschutzflansch 12 bezeichnete
Bereich kann zur Betätigung des Leistungsschalters 20 genutzt werden. Dadurch, dass
sich die Saugdüse 4 um eine Schwenkachse, die sich durch die Rastelemente 10 erstreckt,
verschwenken lässt, werden die Kippschutzflansche 12 ebenfalls um diese Achse herum
geschwenkt. Unterhalb des hinteren Endes ist in Figur 4 eine kleine Verdickung des
Kippschutzflansches 12 zu erkennen. Diese Verdickung wirkt als Druckstück und betätigt
beim Schwenken den Leistungsschalter 20.
[0046] Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Sauggerätes besteht darin, dass die
Saugdüse 4 ausgetauscht werden kann und so an den Einsatzzweck des Gerätes angepasst
werden kann. Dies kann im einfachsten Fall darin bestehen, dass Saugdüsen 4 mit unterschiedlich
breiten Abziehlippen 5 verwendet werden. So kann zum Beispiel bei einigen Anwendungsfällen
gewünscht sein, dass die Abziehlippe 5 möglichst groß ist, während in anderen Fällen,
beispielsweise beim Reinigen von Butzenscheiben eine größere Abziehlippe 5 eher hinderlich
ist. Alternativ kann auch mit einer Abziehlippe bestückte Saugdüse 4 durch eine reine
Staubsaugerdüse 29 ersetzt werden, die einen wesentlich kleineren Saugmund aufweist,
so dass punktuell eine höhere Saugleistung zur Verfügung steht um auch schwereres
Sauggut ansaugen zu können. Letztlich kann durch die einfache Austauschbarkeit das
Sauggerät individuell an die gewünschten Bedürfnisse angepasst werden.
[0047] Das Adapterteil 13 wird am Gehäuse 1 befestigt. Hierzu weist es Befestigungsnocken
15 auf, ferner ist eine Lösestütze 16 vorgesehen, über die eine nach unten gerichtete
Druckkraft eines Löseknopfes auf das Adapterteil 13 übertragen werden kann, so dass
die Befestigungsnocken 15 aus ihrer Aufnahme herausgedrückt werden und der Sauggutbehälter
2 zunächst nach unten gedrückt und dann nach vornegezogen abgenommen werden kann.
[0048] In Figur 9 ist das erfindungsgemäße Sauggerätes mit Ausnahme des hinteren, den Motor
25 aufweisenden Teils, in einer Seitenansicht im Schnitt dargestellt. Zu erkennen
ist hier, dass die Abziehlippe 5 zweiteilig mit einer vorderen und hinteren Abziehlippe
ausgestaltet ist, die in der Saugdüse 4 gehalten sind. Der Düsenhalter 6 weist einen
sich in das Innere des Sauggutbehälters 2 erstreckenden Rohrstutzen auf, der hier
als Ansaugstutzen 21 dient. Im hinteren Teil des Gehäuses 1 ist der hier nicht dargestellte
Motor 25 angeordnet. Dieser Motor 25 saugt Luft aus dem Absaugstutzen 22 ab, wodurch
sich ein Unterdruck im Sauggutbehälter 2 einstellt. Durch den Unterdruck wird verunreinigte
oder mit Feuchtigkeit bzw. Wasser versetzte Luft durch den Ansaugstutzen 21 in den
Sauggutbehälter 2 eingesaugt. Dort prallt sie im Trennbereich 8 auf eine als Abscheidemittel
23 eingesetzte Prallplatte, die die Strömung in ihrer Richtung umgekehrt. Durch die
Trägheit der schwereren Teilchen bzw. Fluidbestandteile werden diese nach außen gelenkt,
während die Luft durch eine Labyrinthdichtung in den Absaugstutzen 22 gesaugt wird.
Im hinteren Drittel des Sauggutbehälters 2 ist eine Spritzschutzwand 24 vorgesehen.
Diese bewirkt, dass von der Luft getrenntes Sauggut, insbesondere in Form von Flüssigkeiten,
bei schneller Bewegung des Sauggerätes nicht zu stark schwappt und dadurch in den
Absaugstutzen 22 gelangen kann.
[0049] In Figur 6 und Figur 8 ist jeweils die Rastverbindung mit dem Rastelement 10 und
der Rastelementaufnahme 14 nochmals in vergrößerter Darstellung dargestellt. Hier
ist zu erkennen, dass das Rastelement 10 einen bolzenartig geformten Mittelbereich
aufweist, mit dem es in einer entsprechenden Aufnahme in Form eines Lagerauges in
der Rastelementaufnahme 14 gehalten ist. Von diesem Mittelbereich erstreckt sich das
Rastelement 10 weiter in Richtung des Gehäuses 1 mit den beiden leistenartigen Kippschutzflanschen
12. Diese haben die Funktion, dass sie zwischen die beiden, die Rastelementaufnahme
14 bildenden Schnapphaken hineinragen, wobei sie hierdurch zum einen den Schwenkwinkel
begrenzen. Zum anderen ist im hinteren Bereich der Rastelementaufnahme 14 der Leistungsschalter
20 vorgesehen. Durch das Schwenken der Saugdüse 4 nach oben werden die Kippschutzflansche
12 mit ihrem hinteren Bereich nach unten gedrückt und gegen den Leistungsschalter
20 angestellt. Hierdurch wird der Leistungsschalter 20 betätigt.
[0050] Entfällt der Druck auf den vorderen Bereich der Saugdüse 4 stellt sich diese wieder
in die Ausgangslage zurück. Hierdurch wird auch der Leistungsschalter 20 vom Kippschutzflansch
12 entlastet, so dass dies bewirken kann, dass die Motorleistung wieder reduziert
oder gar ganz abgeschaltet wird. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung dieses
Leistungsschalters 20 kann die abgerufene Leistung des Motors 25 durch den Schwenkwinkel
und die damit bedingte Eindringtiefe des Schaltorgans in den Leistungsschalter 20
stufenlos verstellt werden. Je tiefer der Kippschutzflansch 12 das Schaltorgan des
Leistungsschalters 20 nach unten drückt, desto größer wird die bereitgestellte Motorleistung
und umgekehrt.
[0051] In Figur 11 ist die Einzelheit "A" aus Figur 9 in einer vergrößerten Darstellung
wiedergegeben. Zu erkennen ist hier, dass ein elastischer Endbereich auf den Ansaugstutzen
21, der in den Sauggutbehälter 2 (hier nicht dargestellt) hineinragt, aufgesetzt ist.
Dieser elastische Endbereich bildet den Stutzen 17 zur Aufnahme des Düsenanschlussmundes
11. Das Rohrstück des Ansaugstutzens ist in Richtung seines freien Endes im Durchmesser
erweitert, so dass sich hier ein richterartiger, sich nach innen verengender Bereich
ergibt. Auf diesen sich verengenden Bereich ist die elastische Wandlung des Stutzens
17 zunächst von außen aufgesteckt, im Bereich des freien Endes ist diese Wandung dann
nach innen um fast 180° umgeschlagen, so dass das gesamte freie Ende des Rohres ummantelt
ist.
[0052] In den so bildeten Einfädeltrichter des Stutzens 17 kann dann der Düsenanschlussmund
11 der Saugdüse 4 eingesteckt werden. Dieser ist im vorderen Bereich formstabil ausgebildet,
so dass er mit dem elastischen Material des Stutzens 17 leicht verbunden werden kann.
[0053] Die Figuren 12 und 13 zeigen den mittleren und hinteren Teil einer bevorzugten Ausgestaltung
des erfindungsgemäßen Sauggerätes, wobei Figur 12 die Schnittebene definiert und Figur
13 die Seitenansicht im Schnitt ist. Figur 14 zeigt die Einzelheit "B" aus Figur 13.
[0054] In der Seitenansicht ist zunächst nochmals im vorderen Bereich zu erkennen, dass
der Ansaugstutzen 21 Teil der Wandung des Sauggutbehälters 2 ist. Diese Bauteile können
einfach im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Zwischen dem Sauggutbehälter 2
und dem oberen Teil des Gehäuses 1 ist das Adapterteil 13 angeordnet. Die vordere
Abdeckung des Düsenhalters 6 fehlt hier, das Adapterteil 13 erstreckt sich mit einer
vorderen Lösestütze 16 nach vorne und ist im hinteren Bereich über die nicht dargestellten
Befestigungsnocken mit dem Gehäuse 1 verbunden. Um den Sauggutbehälter 2 zu entnehmen
wird dieser durch eine im vorderen Bereich der Abdeckung des Düsenhalters 6 angeordnete
Drucktaste nach unten gedrückt. Hierdurch geraten die Befestigungsnocken 15 außer
Eingriff mit dem Gehäuse 1 und der Sauggutbehälter 2 kann nach vorne abgezogen werden.
[0055] Der Ansaugstutzen 21 mündet in einem freien Rohrstutzen in den Sauggutbehälter 2.
Aufgrund des motorisch angetriebenen Lüfterrades 28 ist der Innendruck im Sauggutbehälter
2 während des Betriebes des Motors 25 gegenüber dem Umgebungsdruck reduziert, so dass
Luft und damit auch Sauggut in Form von Schmutz, Staub oder Flüssigkeiten durch die
an Saugdüse 4 und den Ansaugstutzen 21 in den Sauggutbehälter 22 eingesaugt wird.
Dort trifft die Strömung auf die im Sauggutbehälter 2 angeordneten Abscheidemittel
23, die hier zunächst von einer zur Strömungsrichtung schräg gestellten Prallplatte
gebildet sind. Diese Prallplatte lenkt die Strömung nach unten ab. Der Motor 25 saugt
Luft über einen Absaugstutzen 22 aus dem Sauggutbehälter 2 heraus. Das freie Ende
des Absaugstutzens 22 ist mit einem Strömungslabyrinth versehen, durch das die aus
dem Sauggutbehälter 2 heraus gesaugte Strömung hindurch treten muss. Letztlich sind
die Details der Trennung von Sauggut und Luft aber nur beispielhaft, die Erfindung
ist auch im Zusammenhang mit allen anderen Arten von Sauggeräten einsetzbar.
[0056] In den Figuren 15 bis 18 sind Details des Motors 25 und der von ihm angetriebenen
Absaugvorrichtung gezeigt. Diese Absaugvorrichtung weist neben dem Motor 25 das Lüfterrad
28 sowie ein Luftführungselement 27 auf. Die Absaugvorrichtung wird im Wesentlichen
von zwei Grundkomponenten gebildet, nämlich einerseits dem Absaugstutzen 22 und andererseits
der Motoreinheit mit dem zugeordneten Lüfterrad 28.
[0057] Grundsätzlich können die beiden Grundkomponenten der Absaugvorrichtung als eine Einheit
ausgebildet und vormontiert sein. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung sind beide Bauteile
aber unabhängig voneinander ausgebildet, so wie es auch im gezeigten Ausführungsbeispiel
der Fall ist. Wie aus Figur 9 zu erkennen ist, ist der Absaugstutzen 22 mit einem
hinteren Dichtbereich, der sich in Form mehrerer scheibenartiger Dichtplatten radial
nach außen erstreckt (diese sind am besten in Figur 19 zu erkennen) in den Sauggutbehälter
2 eingesteckt, so dass er mit diesem eine Einheit bildet. Auch eine feste Verbindung,
zum Beispiel durch Kleben, oder eine einstückige Ausbildung wäre möglich.
[0058] Die Antriebsvorrichtung wiederum kann entweder am Gehäuse 1 oder am Sauggutbehälter
2 befestigt werden. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist sie zur einfacheren Entnahme
und Befestigung des Sauggutbehälters 2 am Gehäuse 1 angeordnet, das sich hierzu mit
einem unteren Teil hinter den Sauggutbehälter 2 nach unten erstreckt. Zur Montage
des Sauggutbehälters 2 wird dieser bei einer Ausgestaltung zunächst in eine vordere
Schiebeverbindung gesteckt und dann ein kleines Stück nach hinten geschoben, bis die
Befestigungsnocken 15 am Gehäuse 1 einrasten. Gleichzeitig fügen sich die Grundkomponenten
der Antriebsvorrichtung zusammen.
[0059] Ein besonderer Vorteil besteht in der optimierten Luftführung der Verbindung zwischen
den beiden Grundkomponenten der Antriebsvorrichtung. Wie aus Figur 15 zu erkennen
ist, weist das Lüfterrad 28 einen ringförmigen Stutzen auf, der sich in Richtung des
Absaugstutzens 21 erstreckt und in diesem Absaugstutzen 21 nach der Montage eingreift.
Figur 14 zeigt diesen montierten Zustand. Zu erkennen ist, dass das bewegte Lüfterrad
28 im Bereich des ringförmigen Stutzens einen Durchmesser aufweist, der größer ist
als der Innendurchmesser des Absaugstutzens 22. Damit das sich im Betrieb drehende
Lüfterrad 28 in den Absaugstutzen 22 eingeschoben werden kann und nicht an der Innenwand
schleift, ist im Bereich der Überdeckung zwischen Lüfterrad 28 und Absaugstutzen 22
der Innendurchmesser des Absaugstutzens 22 etwas vergrößert, so dass sich eine abgestufte
Querschnittsgeometrie im Endbereich des Absaugstutzens 22 ergibt.
[0060] Diese Verstufung führt dazu, dass mit Ausnahme eines vergleichsweise kleinen Spaltes
der von dem Absaugstutzen 22 und dem ringförmigen Stutzen des Lüfterrades 28 gebildete
Strömungskanal einen einheitlichen Durchmesser aufweist. Hierdurch ist eine optimale
Strömung möglich und es treten keine Verwirbelungen an Querschnittsänderungen auf.
Dies wiederum sorgt für einen effektiven Betrieb des Motors und eine Schonung der
Energiereserven der Batterie bzw. des Akkus. Der Spalt in axialer und/oder radialer
Richtung zwischen dem Lüfterrad 28 und dem ringförmigen Stutzen ist bevorzugt kleiner
als 2 mm, besonders bevorzugt ungefähr 1 mm groß.
[0061] Die Antriebswelle 31 des Motors 25 ragt durch die Trennwand 30 hindurch. Dort ist
sie auf eine innen hohle glockenartige Aufnahme gesteckt, die gleichzeitig die Strömung
radial nach außen lenkt. Das Lüfterrad 28 weist Förderschaufeln 26 auf, die von einer
oberen Abdeckung abgedeckt sind, so dass sich ein radial nach außen gerichteter Strömungskanal
ergibt, der von einem ringförmigen Bereich umgeben ist, von dem aus wiederum durch
zwei seitliche Auslässe die Luft aus dem Gehäuse 1 austreten kann. In diesem ringförmigen
Bereich sind Luftführungselemente 27 der Trägerplatte 30 angeordnet. Auch diese Luftführungselemente
27 richten die Abluftströmung gezielt in Richtung der Auslässe und verhindern einen
energieverbrauchenden Gegendruck durch einen Strömungsstau.
[0062] Figur 20 zeigt einen weiteren Einsatzzweck des erfindungsgemäßen Sauggerätes. Ein
Vorteil der auswechselbaren Saugdüse 4 besteht darin, dass das Gerät verschiedene
Einsatzzwecke angepasst werden kann. Figur 20 zeigt den Einsatz als Staubsauger, hier
wird anstelle der Saugdüse 4 eine Staubsaugdüse 29 verwendet. Diese weist ein kleineres
Gehäuse auf und kann so punktuell einen höheren Saugunterdruck zur Verfügung stellen.
Da die Befestigung über das Rastelement 10 und die Rastelementaufnahme 14 identisch
zur Saugdüse 4 ist, können die beiden Düsen alternativ zueinander verwendet werden.
[0063] Gegebenenfalls kann auch im Sauggutbehälter 2 eine Modifikation je nach Einsatzzweck
des Staubsaugers vorgenommen werden, obwohl in der Regel eine multifunktionale Ausbildung
bevorzugt sein wird, die keine Änderungen im Sauggutbehälter 2 erfordert. Eine mögliche
Modifikation könnte darin bestehen, dass über den Absaugstutzen 22 ein Gitternetz
nach der Art eines Staubsaugerbeutels gestülpt wird. Auch ein zylindrisches, formstabiles
Drahtgewebe mit geringer Maschenweite oder ein ähnlich designtes Kunststoffteil können
hier verwendet werden. Eine weitere denkbare Alternative besteht darin, dass der gesamte
Absaugstutzen 22 zur Ausbildung eines Staubsaugers mit rotierendem Filter durch ein
zylindrisches, vorne mit Ausnahme eventueller Lufteintrittsbohrungen geschlossenes
Bauteil ersetzt wird. Dieses poröse und luft- aber nicht staubdurchlässige Bauteil
kann sogar fest mit dem Lüfterrad 28 verbunden werden, so dass sich eine Rotation
des Bauteils durch den Antrieb des Lüfterrades einstellt. Dieses rotierende Bauteil
kann dann als filterlose Rückhaltevorrichtung für Staub und Fremdkörper genutzt werden.
[0064] In den Figuren 21-23 sind mögliche Ausbildungen des Leistungsschalters 22 als Alternative
zu einem einheitlichen Schalter dargestellt.
[0065] Figur 21 zeigt eine Rastelementaufnahme 14, die zwei Leistungsschalter 20 aufweist.
Diese beiden Leistungsschalter 20 haben den Sinn, dass bei unterschiedlichen Saugdüsen
4 der Kippschutzflansch 12 unterschiedlich lang ausgebildet sein kann und/oder an
unterschiedlichen Stellen den Druckbereich zur Betätigung des Leistungsschalters 20
aufweist. So kann eine Saugdüse 4 den vorderen Leistungsschalter 20 betätigen, so
wie es in Figur 21 dargestellt ist. Eine andere, in Figur 22 dargestellte Saugdüse
4 würde dann den hinteren Leistungsschalter 20 niederdrücken. Bei dieser Ausgestaltung
weist der Kippschutzflansch 12 an der Position des vorderen Leistungsschalters 20
eine Ausnehmung auf, so dass ein versehentliches Betätigen des vorderen Leistungsschalters
20 vermieden wird.
[0066] In Figur 23 ist die sich eine weitere Nutzung der beiden Leistungsschalter 20 dargestellt.
Hier kann ein Kippschutzflansch 12 beide Leistungsschalter 20 nacheinander in Abhängigkeit
des Schwenkwinkels zu betätigen. Dies führt dazu, dass zunächst bei einem ersten Schwenkwinkel
einer der beiden Leistungsschalter 20 in Kontakt mit dem Kippschutzflansch 12 kommt
und durch diesen niedergedrückt wird. Eine Erhöhung des Schwenkwinkels bringt dann
den Kippschutzflansch 12 auch mit dem zweiten Leistungsschalter 20 in Kontakt und
betätigt somit auch diesen zweiten Leistungsschalter 20. Auf diese Weise kann der
Benutzer über den Druck auf die Saugdüse 4 zweistufig den Motor schalten. Durch entsprechende
Formgebung des Kontaktbereichs des Kippschutzflansches 12 und/oder der Tastfläche
des Leistungsschalters 20 kann der Winkel eingestellt werden, an dem der jeweilige
Schalter betätigt wird.
[0067] Grundsätzlich reicht es zum Betätigen der Leistungsschalter 20 aus, wenn auf einer
Seite der Saugdüse 4 das Rastelement 10 und die korrespondierende Rastelementaufnahme
14 mit den Komponenten des Leistungsschalters 20 bzw. der Druckfläche zu seiner Betätigung
versehen sind. Diese Tatsache kann genutzt werden, um für verschiedene Saugdüsen 4
unterschiedliche Schalter vorzusehen. So kann zum Beispiel die Saugdüse 4 mit integrierter
Abziehlippe 5 zum Sammeln und Aufsaugen von Flüssigkeiten einen Leistungsschalter
der rechten Rastelementaufnahme 14 betätigen.
[0068] Weist das Sauggerät auch auf der linken Seite an der dort vorhandenen Rastelementaufnahme
14 einen Leistungsschalter 20 auf, kann dieser dann zum Beispiel von einer anderen
Saugdüse, zum Beispiel der Staubsaugdüse 29, betätigt werden. Dabei kann insbesondere
auch vorgesehen sein, dass die linke Seite so ausgebildet ist, dass der Leistungsschalter
20 unabhängig vom Schwenkwinkel betätigt wird, da es bei einem reinen Staubsaugerbetrieb
üblicherweise keinen unmittelbaren Kontakt zwischen abzusaugender Oberfläche und Saugdüse
4 gibt. Aus diesem Grund kann es zweckmäßig sein, dass die Staubsaugdüse 29 an einem
Rastelement Kontaktmittel aufweist, die so ausgebildet sind, dass sie den Leistungsschalter
20 auf der korrespondierenden Seite schon beim Einschieben der Staubsaugdüse 29 unabhängig
vom Schwenkwinkel betätigen. Auf der gegenüberliegenden Seite kann dann die dort vorgesehene
Rastelementaufnahme 14 ebenfalls einen Leistungsschalter aufweisen. Die Saugdüse 4
weist dann die oben beschriebenen, schwenkwinkelabhängigen Kontaktmittel auf dieser
Seite auf, so dass sie beim Einschieben in den Düsenhalter 6 dann den korrespondierenden
Leistungsschalter 20 erst nach dem Verschwenken der Saugdüse 4 betätigen.
[0069] Die Kontaktmittel üben bei einer Ausgestaltung der Erfindung eine Druckkraft auf
einen als Druckschalter ausgebildeten Leistungsschalter 20 aus. Alternativ können
die Kontaktmittel auch elektrische Kontakte sein, die zwei nebeneinanderliegende Kontakte
des Leistungsschalters 20 überbrücken. In diesem Fall sind dann die Kontaktmittel
am Rastelement 10 Teil des Leistungsschalters 20.
[0070] Von dem Leistungsschalter 20 führen Leitungen zu den Kontakten 19 am Adapterteil
13 oder an dem Düsenhalter 6. Über diese Kontakte 19 sind die Leistungsschalter 20
dann mit der Elektronik des Gerätes verbunden.
[0071] Die oben beschriebenen einzelnen Merkmale bevorzugter Ausgestaltungen betreffen die
Auswechselbarkeit der Saugdüse 4 bzw. der Staubsaugdüse 29. Grundsätzlich ist dieses
Merkmal in Verbindung mit allen tragbaren Geräten verwendbar. Es kommt nicht darauf
an, ob es sich um einen reinen Staubsauger oder einen Flüssigkeitssauger oder eine
Kombination heraus handelt.
[0072] Weitere Merkmale betreffen die Kontaktierung der Leistungsschalter 20 über die Schwenkbewegung
der Saugdüse 4 bzw. der Staubsaugdüse 29. Grundsätzlich kann diese Kontaktierung auch
ohne Auswechselbarkeit der Saugdüse 4 bzw. Staubsaugdüse 29, sondern bei fest im Düsenhalter
6 gelagerter Saugdüse 4 bzw. der Staubsaugdüse 29 verwendet werden.
[0073] Ein weiterer Merkmalskomplex betrifft die Lagerung des Motors 25 sowie die Strömungsoptimierung
über das Antriebsaggregat. Dies betrifft insbesondere das Lüfterrad 28 sowie den hiermit
strömungsoptimiert verbundenen Ansaugstutzen 22. Auch diese Merkmale sind grundsätzlich
ohne eine auswechselbare Saugdüse 4 bzw. Staubsaugdüse 29 und ohne die Leistungsschaltung
über die Kontaktierung mittels der Rastelemente verwendbar.
[0074] Zusammenfassend ergibt sich jedoch eine optimierte Saugströmung durch die verbesserte
Anordnung des Antriebsaggregates in Verbindung mit einer strömungsoptimierten, auswechselbaren
Halterung der Saugdüse 4 bzw. Staubsaugdüse 29.
Bezugszeichenliste:
[0075]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Sauggutbehälter
- 3
- Griff
- 4
- Saugdüse
- 5
- Abziehlippe
- 6
- Düsenhalter
- 7
- Stielaufnahme
- 8
- Trennbereich
- 9
- Entleerungsöffnung
- 10
- Rastelement
- 11
- Düsenanschlussmund
- 12
- Kippschutzflansch
- 13
- Adapterteil
- 14
- Rastelementaufnahme
- 15
- Befestigungsnocken
- 16
- Lösestütze
- 17
- Stutzen zur Aufnahme des Düsenanschlussmundes 11
- 18
- Ein-/Ausschalter
- 19
- Kontakt
- 20
- Leistungsschalter
- 21
- Ansaugstutzen
- 22
- Absaugstutzen
- 23
- Abscheidemittel
- 24
- Spritzschutzwand
- 25
- Motor
- 26
- Förderschaufeln
- 27
- Luftführungselement
- 28
- Lüfterrad
- 29
- Staubsaugdüse
- 30
- Trägerplatte
- 31
- Antriebswelle
1. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) und mit einem Gehäuse (1), einem
Sauggutbehälter (2) und einem Saugaggregat zur Erzeugung einer Saugströmung, die einen
an der Saugdüse (4) anliegenden Saugunterdruck bereitstellt, und mit Trennmitteln,
die in einem Trennbereich (8) des Gehäuses vorgesehen sind und die die über die Saugdüse
angesaugte Saugströmung in eine aus dem Sauggerät strömende Abluftströmung und in
Sauggut in Form von Partikeln und/oder Fluidbestandteilen aufzuteilen vermögen, wobei
die abgeschiedenen Partikel oder Fluidbestandteile in dem Sauggutbehälter (2) gesammelt
sind und wobei die Saugdüse (4) mit einem Düsenanschlussmund (11) zur Bildung einer
Steckverbindung in eine an dem Gehäuse (1) oder einem an dem Gehäuse (1) angeordneten
Adapterteil (13) angeordneten Stutzen (17) zur Aufnahme des vorderen Teiles des Düsenanschlussmunds
(11) lösbar und austauschbar einsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steckverbindung derart ausgestaltet ist, dass die Saugdüse (4) um zumindest eine
Rotationsachse drehbar gehalten ist, wobei die Steckverbindung eine von zumindest
einem, bei Einstecken der Saugdüse (4) in eine Rastelementaufnahme (14) eingreifendes
Rastelement (10) gebildet ist und die Rastelementaufnahme (14) und das Rastelement
(10) derart ausgebildet ist, dass das eingerastete Rastelement (10) um die Rotationsachse
drehbar in der Rastelementaufnahme (14) gehalten ist.
2. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei auf gegenüberliegenden Seiten des durch den Düsenanschlussmund (11) und den
Stutzen (17) gebildeten Strömungskanal angeordnete Rastelemente (10) vorgesehen sind,
die in korrespondierenden Lagern der Rastelementaufnahme (14) drehbeweglich gehalten
sind.
3. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (10) von zumindest abschnittsweise zylindrischen Bauteilen gebildet
sind, wobei die Rastelementaufnahme (14) von zwei federnd gegeneinander anliegenden
Klammbacken gebildet ist, die einen sich nach außen öffnenden Einfädelbereich und
ein sich daran anschließenden Klemmbereich mit einem innen abgerundeten Wandbereich
zur wenigstens abschnittsweise flächigen Anlage an die zylindrischen Bauteile aufweisen.
4. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Rastelemente (10) einen sich über den innen abgerundeten Wandbereich
hinaus zwischen jeweils einen inneren Abschnitt der Klemmbacken erstreckenden Kippschutzflansch
(12) in Form einer stab- oder stiftartigen Verlängerung aufweist, wobei die inneren
Abschnitte der Klemmbacken einen derartigen Abstand zueinander aufweisen, dass zwischen
den inneren Abschnitten und dem Kippschutzflansch (12) ein Abstand verbleibt, so dass
die Rastelemente (10) zwischen zwei Anschlägen, an denen der Kippschutzflansch (12)
jeweils an eine der Klemmbacken schlägt, drehbar sind.
5. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Rastelement (10) und eine zugehörige Rastelementaufnahme (14) zur
Bildung eines Leistungsschalters (20) Kontakte aufweisen, die derart ausgebildet sind,
dass bei einem vorgegebenen Schwenkwinkel der Saugdüse ein Schaltimplus zum Anschalten
oder zur Erhöhung der Leistung des Saugaggregates erzeugt wird.
6. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach Anspruch 4 in Verbindung
mit Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte an wenigstens einem der inneren Abschnitte der Klemmbacken und zumindest
einem mit diesem inneren Abschnitt zusammenwirkenden Kippschutzflansch (12) einander
gegenüberliegend vorgesehen sind.
7. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckverbindung Zentriermittel aufweist, die derart ausgebildet sind, dass die
Saugdüse (4) nur in einer oder zwei Drehorientierungen in den Stutzen (17) zur Aufnahme
des Düsenanschlussmundes (11) einsetzbar ist.
8. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenanschlussmund (11) und der Stutzen (17) zur Aufnahme des Düsenanschlussmundes
(11) im Querschnitt unrund, insbesondere oval ausgebildet sind.
9. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Stutzen (17) zur Aufnahme des Düsenanschlussmundes (11) und/oder der Düsenanschlussmund
(11) aus einem elastischen Material, insbesondere aus Silikon gefertigt sind.
10. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelementaufnahme (14) an dem Adapterteil (13) angeordnet ist, wobei das Adapterteil
(13) an dem Gehäuse (1) oder dem Sauggutbehälter (2) befestigt ist und der Stutzen
(17) zur Aufnahme des Düsenanschlussmundes (11) an einem zum innerhalb des Gehäuses
(1), insbesondere im Sauggutbehälter (2) angeordneten Trennbereich (8) führenden Absaugstutzen
(22) angeordnet ist, der das Adapterteil (13) durchsetzt.
11. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugaggregat von einem Motor (25) und einem von dem Motor (25) angetriebenen
Lüfterrad (28) gebildet ist, wobei das Lüfterrad (28) Förderschaufeln (26) zur seitlichen
Umlenkung der über einen Absaugstutzen (22) aus dem Sauggutbehälter (2) abgesaugten
Luftströmung aufweist.
12. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (25) an einem Luftführungselement (27) angeordnet ist, dass von einer Trägerplatte
(30) gebildet ist, die zwischen dem Motor (25) und dem Absaugstutzen (22) angeordnet
ist, wobei das Lüfterrad (28) aus Sicht des Sauggutbehälters (2) hinter der Trägerplatte
(30) angeordnet ist und der Motor (25) zum Antreiben des Lüfterrades (28) die Trägerplatte
(30) mit einer Antriebswelle (31) oder einem dichten Gehäuseabschnitt durchsetzt.
13. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach einem der beiden vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauggutbehälter (2) eine hintere Öffnung zum Einstecken des Saugaggregates aufweist
und lösbar mit dem Gehäuse (1) verbunden ist, wobei der Absaugstutzen (22) fest im
Sauggutbehälter (2) angeordnet ist und das Lüfterrad (28) oder die Trägerplatte (30)
eine zylindrische Ansatzöffnung aufweisen und derart ausgebildet sind, so dass das
Saugaggregat bei Einstecken in den Sauggutbehälter (2) dichtend auf den Absaugstutzen
(22) aufgesteckt ist.
14. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (28) oder die Trägerplatte (30) eine umlaufende Nut aufweisen, in die
der Rand des Absaugstutzens (22) nach Aufstecken des Saugaggregates auf den Sauggutbehälter
(2) eingreift.
15. Tragbares Sauggerät mit auswechselbarer Saugdüse (4) nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass zwei Leistungsschalter (20) zum Regeln der Leistung des Motors vorgesehen sind, wobei
die Rastelemente (10) jeder der Saugdüsen (2) so ausgebildet sind, dass sie jeweils
mit einem von zwei Kontaktstellen der Rastelementaufnahme (14) zusammenzuwirken vermag
und die Motorsteuerung so ausgebildet ist, das je nachdem, welche Kontakte geschlossen
werden, eine unterschiedliche Motorleistung eingestellt ist.
1. A portable vacuum appliance with replaceable suction nozzle (4) and with a housing
(1), a suction-product container (2) and a suction unit for generating a suction flow,
which provides a vacuum pressure disposed in the suction nozzle (4), and with separating
means which are provided in a separating region (8) of the housing and which can subdivide
the suction flow drawn through the suction nozzle into a waste-air flow flowing out
of the suction appliance and suction product in the form of particles and/or liquid
constituents, wherein the separated particles or liquid constituents are collected
in the suction-product container (2), and wherein the suction nozzle (4) can be plug-connected
in a detachable and replaceable manner with a nozzle-connection mouth (11) to form
a plug-in connection into a connector (17) arranged in the housing (1) or in an adapter
part (13) arranged in the housing (1) for the retention of the front part of the nozzle-connection
mouth (11), characterised in that the plug-in connection is designed in such a manner that the suction nozzle (4) is
held in a rotatable manner at least about an axis of rotation, wherein the plug-in
connection is formed by at least one latch element (10) engaging in a latch-element
recess (14) when the suction nozzle (4) is plugged in, and the latch-element recess
(14) and the latch element (10) are constituted in such a manner that the engaged
latch element (10) is held in the latch-element recess (14) in a rotatable manner
about the axis of rotation.
2. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to claim
1, characterised in that two latch elements (10) arranged on opposite sides of the flow channel formed by
the nozzle connection mouth (11) and the connector (17) are provided, which are held
in a rotatable manner in corresponding bearings of the latch-element recess (14).
3. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to the
preceding claim, characterised in that the latch elements (10) are formed from components which are cylindrical at least
in portions, wherein the latch-element recess (14) is formed from two clamping jaws
contacting one another in a resilient manner, which comprise a threading-in region
opening to the outside and a clamping region adjoining the latter with an internally
rounded wall region for the at least partial surface contact against the cylindrical
components.
4. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to the
preceding claim, characterised in that at least one of the latch elements (10) comprises a tilt-protection flange (12) extending
beyond the internally rounded wall region, in each case between an internal portion
of the clamping jaws in the form of a rod-like or pin-like extension, wherein the
internal portions of the clamping jaws comprise a distance from one another, such
that a distance remains between the internal portions and the tilt-protection flange
(12), so that the latch elements (10) are rotatable between two stops against which
the tilt-protection flange (12) butts respectively against one of the clamping jaws.
5. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to one
of the preceding claims, characterised in that at least one latch element (10) and an associated latch-element recess (14) provide
contacts for the formation of a power switch (20), which are constituted in such a
manner, that, with a pre-set pivoting angle of the suction nozzle, a switching pulse
is generated in order to switch on or to increase the power of the suction unit.
6. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to claim
4 in conjunction with claim 5, characterised in that, the contacts are provided opposite to one another on at least one of the internal
portions of the clamping jaws and at least one tilt-protection flange (12) cooperating
with this internal portion.
7. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to one
of the preceding claims, characterised in that the plug-in connection comprises centring means which are constituted in such a manner
that the suction nozzle (4) can be inserted into the connector (17) in order to retain
the nozzle-connection mouth (11) only in one or two rotational orientations.
8. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to the
preceding claim, characterised in that the nozzle-connection mouth (11) and the connector (17) are constituted with a non-round,
especially oval, cross section for the retention of the nozzle-connection mouth (11).
9. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to one
of the preceding claims, characterised in that connectors (17) for the retention of the nozzle-connection mouth (11) and/or the
nozzle-connection mouth (11) are made from an elastic material, especially from silicon.
10. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to one
of the preceding claims, characterised in that the latch-element recess (14) is arranged in the adapter part (13), wherein the adapter
part (13) is attached to the housing (1) or to the suction-product container (2),
and the connector (17) for the retention of the nozzle-connection mouth (11) is arranged
in an intake connector (22) leading to the separating region (8) arranged inside the
housing (1), especially in the suction-product container (2), which passes through
the adapter part (13).
11. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to one
of the preceding claims, characterised in that the suction unit is formed by a motor (25) and a fan wheel (28) driven by the motor
(25), wherein the fan wheel (28) comprises conveying paddles (26) for the lateral
deflection of the airflow drawn out of the suction-product container (2) via an outlet
connector (22).
12. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to the
preceding claim, characterised in that the motor (25) is arranged on an air guide element (27), which is formed by a carrier
plate (30), which is arranged between the motor (25) and the outlet connector (22),
wherein the fan wheel (28) is arranged, viewed from the suction-product container
(2), behind the carrier plate (30), and the motor (25) passes through the carrier
plate (30) or a sealed housing portion with a driveshaft (31) in order to drive the
fan wheel (28).
13. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to one
of the two preceding claims, characterised in that the suction-product container (2) comprises a rear opening for the plugging in of
the suction unit and is connected in a detachable manner to the housing (1), wherein
the outlet connector (22) is arranged rigidly in the suction-product container (2),
and the fan wheel (28) or the carrier plate (30) comprise a cylindrical shoulder opening
and are constituted in such a manner that the suction unit is plugged onto the outlet
connector (22) in a sealing manner when plugged into the suction-product container
(2).
14. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to the
preceding claim, characterised in that the fan wheel (28) or the carrier plate (30) comprise a peripheral groove, in which
the edge of the outlet connector (22) engages after the suction unit is plugged onto
the suction-product container (2).
15. The portable suction appliance with replaceable suction nozzle (4) according to the
preceding claim, characterised in that two power switches (20) for controlling the power of the motor are provided, wherein
the latch elements (10) of each of the suction nozzles (2) are constituted in such
a manner that they can each cooperate with one of two contact positions of the latch-element
recess (14), and the motor control is constituted in such a manner that a different
motor power is set dependent upon which contacts are closed.
1. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) et
d'un boîtier (1), d'un collecteur de matières aspirées (2) et d'une unité d'aspiration
pour créer un courant d'aspiration, qui fournit une dépression d'aspiration appliquée
à la buse d'aspiration (4), et de moyens de séparation, qui sont aménagés dans une
zone de séparation (8) du boîtier et qui permettent de répartir le courant d'évacuation
aspirée par le biais de la buse d'aspiration dans un courant d'évacuation s'écoulant
hors de appareil d'aspiration et en matières aspirées sous forme de particules et/ou
de composantes fluides, où les particules ou les composantes fluides séparées sont
recueillies dans le collecteur de matières aspirées (2) et où la buse d'aspiration
(4) peut être introduite de manière détachable et interchangeable avec un embout de
connexion (11) de buse pour constituer une connexion à fiche dans une tubulure (17)
disposée au niveau du boîtier (1) ou d'un adaptateur (13) disposé sur le boîtier (1)
pour recevoir la partie avant de l'embout de connexion (11) de buse, caractérisé en ce que la fiche de connexion est conçue de telle sorte que la buse d'aspiration (4) est
maintenue rotative au moins autour d'un axe de rotation, où la connexion à fiche est
constituée d'au moins un élément d'encliquetage (10) s'engrenant dans un réceptacle
(14) pour élément d'encliquetage lors de l'introduction de la buse d'aspiration (4)
et le réceptacle (14) pour élément d'encliquetage et l'élément d'encliquetage (10)
sont conçus de telle sorte que l'élément d'encliquetage encliqueté (10) est maintenu
rotatif autour de l'axe de rotation dans le réceptacle (14) pour élément d'encliquetage.
2. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
la revendication 1, caractérisé en ce que deux éléments d'encliquetage (10) sont prévus, disposés sur des côtés opposés du
canal d'écoulement formé par l'embout de connexion (11) de buse et la tubulure (17),
éléments qui sont maintenus mobile en rotation dans des paliers correspondants du
réceptacle (14) pour élément d'encliquetage.
3. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
la revendication précédente, caractérisé en ce que les éléments d'encliquetage (10) sont constitués de composants cylindriques au moins
dans certaines sections, où le réceptacle (14) pour élément d'encliquetage est constitué
de deux mâchoires de serrage montées sur ressort et opposées l'une à l'autre, qui
présentent une zone d'enfilement ouverte vers l'extérieur et une zone de serrage connectée
à celle-ci, pourvue d'une zone de paroi arrondie à l'intérieur pour reposer à plat
au moins en certaines sections, contre les composants cylindriques.
4. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
la revendication précédente, caractérisé en ce qu'au moins l'un des éléments d'encliquetage (10) présente une flasque de protection
contre le basculement (12) s'étendant au-delà de la zone de paroi arrondie entre respectivement
une section interne des mâchoires de serrage et sous forme d'une extension en forme
de barre ou de tige, où les sections internes des mâchoires présentent un espace l'une
par rapport à l'autre de telle sorte que l'on obtient entre les sections internes
et le flasque de protection contre le basculement (12) un espace de sorte que les
éléments d'encliquetage (10) sont rotatifs entre deux butées au niveau desquelles
bute le flasque de protection contre le basculement (12) respectivement contre l'une
des mâchoires de serrage.
5. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément d'encliquetage (10) et un réceptacle (14) pour élément d'encliquetage
correspondant présentent des contacts pour constituer un disjoncteur à haute tension
(20), qui sont conçus de telle sorte qu'une impulsion de commutation est générée en
fonction d'un angle de pivotement prédéterminé de la buse d'aspiration pour mettre
en marche l'unité d'aspiration ou bien pour augmenter la puissance de celle-ci.
6. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
la revendication 4 en combinaison avec la revendication 5, caractérisé en ce que les contacts sont prévus opposés l'un à l'autre, au niveau d'au moins l'un des sections
internes des mâchoires de serrage et d'au moins un flasque de protection contre le
basculement (12) coopérant ladite section interne.
7. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la connexion à fiche présente des moyens de centrage, qui sont conçus de telle sorte
que la buse d'aspiration (4) ne peut être montée que dans une ou deux orientations
de rotation dans les tubulures (17) pour recevoir l'embout de connexion (11) de buse.
8. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
la revendication précédente, caractérisé en ce que l'embout de connexion (11) de buse et la tubulure (17) pour recevoir l'embout de
connexion (11) de buse sont conçus avec une section transversale non ronde, en particulier
ovale.
9. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des tubulures (17) pour recevoir l'embout de connexion (11) de buse et/ou l'embout
de connexion (11) de buse sont fabriqués à partir d'un matériau élastique, en particulier
silicone.
10. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réceptacle (14) pour élément d'encliquetage est disposé au niveau de l'adaptateur
(13), où l'adaptateur (13) est fixé sur le boîtier (I) ou le collecteur de matières
aspirées (2) et la tubulure (17) pour recevoir l'embout de connexion (11) de buse
est prévue contre une tubulure d'aspiration (22) conduisant à une zone de séparation
(8) prévue à l'intérieur du boîtier (1), en particulier dans le collecteur de matières
aspirées (2), tubulure d'aspiration qui traverse l'adaptateur (13).
11. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité d'aspiration est constituée d'un moteur (25) et d'une roue de ventilateur
(28) entraînée par le moteur (25), où la roue de ventilateur (28) présente des palettes
d'entraînement (26) pour assurer la déviation latérale du courant d'air aspiré hors
du collecteur de matières aspirées (2) par le biais d'une tubulure d'aspiration (22).
12. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
la revendication précédente, caractérisé en ce que le moteur (25) est disposé au niveau d'un élément de guidage d'air (27), constitué
d'une plaque de support (30), elle-même disposée entre le moteur (25) et la tubulure
d'aspiration (22), où la roue de ventilateur (28), vue du collecteur de matières aspirées
(2), est disposée derrière la plaque de support (30) et le moteur (25) traverse la
plaque de support (30) avec un arbre d'entraînement (31) ou une section de boîtier
étanche pour entraîner la roue de ventilateur (28).
13. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
l'une quelconque des deux revendications précédentes, caractérisé en ce que le collecteur de matières aspirées (2) présente une ouverture arrière pour enficher
l'unité d'aspiration et est relié de manière détachable avec le boîtier (1), où la
tubulure d'aspiration (22) est fixée à demeure dans le collecteur de matières aspirées
(2) et la roue de ventilateur (28) ou la plaque de support (30) présentent une ouverture
d'entrée et sont conçues de telle sorte que l'unité d'aspiration est enfichée de manière
étanche sur la tubulure d'aspiration (22) lors de l'introduction dans le collecteur
de matières aspirées (2).
14. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
la revendication précédente, caractérisé en ce que la roue de ventilateur (28) ou la plaque de support (30) présentent une gorge circonférentielle
dans laquelle le bord de la tubulure d'aspiration (22) s'engrène après enfichage de
l'unité d'aspiration sur le collecteur de matières aspirées (2).
15. Appareil d'aspiration portatif doté d'une buse d'aspiration interchangeable (4) selon
la revendication précédente, caractérisé en ce que deux interrupteurs de puissance (20) sont prévus pour réguler la puissance du moteur,
où les éléments d'encliquetage (10) de chacune des buses d'aspiration (2) sont conçues
de telle sorte qu'elle permet respectivement de coopérer avec l'un de points de contact
du réceptacle (14) pour élément d'encliquetage et que la commande du moteur est conçue
pour qu'une puissance de moteur différente soit réglée en fonction des contacts alors
fermés.