Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung und ein Verfahren zum Reinigen
von Reinigungsgut. Derartige Reinigungsvorrichtungen und Verfahren werden insbesondere
im Bereich der Spültechnik in Großküchen von Betriebskantinen, Krankenhäusern, Pflegeheimen,
Behörden, Schulen oder Universitäten oder in gewerblichen Betrieben, wie Restaurants
oder Bars, zur Reinigung von Reinigungsgut eingesetzt. Das Reinigungsgut kann beispielsweise
Geschirr, beispielsweise Teller, Tassen, Gläser, Schalen, Schüsseln, Besteck und Tabletts,
und andere Gegenstände, welche zur Zubereitung und/oder Darreichung und/oder Aufbewahrung
von Speisen eingesetzt werden, sein oder umfassen. Ein weiteres Einsatzgebiet der
Reinigungsvorrichtung und des Verfahrens kann im Bereich der Reinigung von Pflegeutensilien,
beispielsweise von Behältern, wie Steckbecken, Urinflaschen oder Bettpfannen, welche
in Berührung mit menschlichen oder tierischen Ausscheidungen kommen, sein. In einer
weiteren Ausgestaltung können die Reinigungsvorrichtung und das Verfahren eingesetzt
werden, um medizinische Gegenstände, beispielsweise medizinische Behälter oder medizinisches
Besteck, zu reinigen. In einer weiteren Ausgestaltung können die Reinigungsvorrichtung
und das Verfahren bei der Reinigung von industriellen Behältern, beispielsweise Wannen,
Schüsseln oder Eimern, eingesetzt werden. Auch andere Einsatzgebiete sind grundsätzlich
denkbar.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Reinigungsvorrichtungen zur Reinigung
von verschiedenen Arten von Reinigungsgut bekannt. Insbesondere ist eine Vielzahl
von Reinigungsvorrichtungen mit unterschiedlichen Beleuchtungsvorrichtungen und Anzeigevorrichtungen
bekannt. Als Beispiele seien
DE 10 2008 043 350 A1,
DE 10 2010 003 103 A1 und
DE 10 2007 017 273 A1 genannt.
[0003] In
EP 0 691 100 A1 wird eine derartige Reinigungsvorrichtung in Form einer Geschirrspülmaschine beschrieben.
Die einbaufähige Geschirrspülmaschine weist eine Tür auf, die mindestens eine Lichtsignaleinrichtung
an einer Türkante, welche Betriebszustände der Geschirrspülmaschine angibt, umfasst.
Bei geschlossener Tür ist die Lichtsignaleinrichtung von einem Gehäuse der Geschirrspülmaschine
verdeckt. Das Licht der Lichtsignaleinrichtung wird, um Betriebszustände auch bei
geschlossener Tür anzuzeigen, mit einem zusätzlichen Element im Türspalt zur Vorderseite
der Tür weitergeleitet.
[0004] Reinigungsvorrichtungen, insbesondere Geschirrspülmaschinen, nach dem Stand der Technik
weisen meist ein, für das Bedienpersonal nur schwer erkennbares, Bedienfeld oder schwer
erkennbare Anzeigen auf, insbesondere bei einbaufähigen Geschirrspülmaschinen und
insbesondere bei so genannten Untertisch-Geschirrspülmaschinen, welche deutlich unterhalb
der Augenhöhe des Bedienpersonals angeordnet sind. Bei Reinigungsvorrichtungen, die
einbaufähig sind und beispielsweise unter einer Arbeitsplatte einer Theke eingebaut
sind, ist daher eine Erkennbarkeit von Anzeigen auf dem Bedienfeld meist nicht optimal.
Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Möglichkeiten, Betriebszustände von
Geschirrspülmaschinen anzuzeigen, bekannt.
[0005] Beispielsweise sind aus
DE 10 2005 047 914 A1 Geschirrspülmaschinen bekannt, welche nicht nur einzelne Betriebszustände, sondern
auch einen Mangel von Zuschlagmitteln durch Blinkmuster oder Blinkfrequenzen verschiedener
Illuminationselemente, beispielsweise an einer Seitenfläche der Geschirrspülmaschine,
angeben.
[0006] Eine weitere Möglichkeit, Betriebszustände und/oder Betriebsparameter einem Bediener
anzuzeigen, wird in
DE 10 2010 003 103 A1 offenbart. Ein Haushaltsgerät, beispielsweise eine Geschirrspülmaschine, weist eine
Lichtquelle in einem Griff einer Tür des Haushaltsgeräts auf, welche Licht auf eine
Außenseite der Tür des Haushaltsgeräts projiziert und so Informationen präsentiert.
[0007] Nachteilig bei einer solchen Anzeige von Betriebszuständen ist, dass das Bedienfeld
und die Anzeigen schlecht erkennbar sind, wenn sich der Bediener nicht unmittelbar
vor der Reinigungsvorrichtung befindet. In
DE 10 2005 028 335 A1 wird deshalb eine Geschirrspülmaschine mit einer über einer Tür angeordneten Bedieneinheit
mit nach unten gerichteten Lichtquellen, beispielsweise weißen, einfarbigen oder mehrfarbigen
Lichtquellen, beschrieben. Die Tür weist weiter einen Griff aus lichtdurchlässigem
Material auf. Das Licht der Lichtquellen wird beispielsweise mit Lichtleitern zu dem
Griff übertragen, so dass so ein bestimmter Betriebszustand angezeigt werden kann.
Beispielsweise werden Betriebszustände über Lichteffekte, insbesondere über Kombinationen
von verschiedenen Lichtfarben in verschiedenen Segmenten des Griffs, angezeigt.
[0008] Weiterhin wird in
DE 10 2004 062 752 A1 ein Haushaltsgerät mit einer großflächig ausgebildeten Betriebsanzeige, welche jeweils
einen der Betriebszustände "Betrieb", "Programmende" und "Aus" anzeigt, beschrieben.
Die Betriebsanzeige weist ein Leuchtelement auf, das die Betriebszustände durch Dauer-
und Blinklicht oder unterschiedliche Blinkfrequenzen durch farbiges Licht anzeigt.
Die Betriebsanzeige ist beispielsweise in einem Griff einer Gerätetür aus transparentem
Material integriert.
[0009] Diese bekannten Ausführungen eines Türgriffs mit beleuchteter Vorderfläche sind nachteilig,
da die Anzeigen für den Bediener nicht gut sichtbar sind, wenn sich der Bediener beispielsweise
seitlich von der Reinigungsvorrichtung aufhält. Zudem sind die bekannten Ausführungen
eines Türgriffs mit beleuchteter Fläche technisch aufwändig und meist wenig langlebig,
weil elektrische Kabel in das Innere der Tür geführt werden müssen.
[0010] Des Weiteren ist aus dem Stand der Technik eine Beleuchtung des Innenraumes der Geschirrspülmaschine,
insbesondere bei einbaufähigen Geschirrspülmaschinen, insbesondere bei schlechten
äußeren Lichtverhältnissen, beispielsweise in Bars oder in Diskotheken, bekannt. In
US 3,619,592 wird eine derartige Geschirrspülmaschine beschrieben, die eine Leuchtstoffröhre in
einem Rahmen oberhalb einer Tür der Geschirrspülmaschine aufweist, welche bei geöffneter
Tür den Innenraum der Geschirrspülmaschine und bei geschlossener Tür einen Bedienknopf
beleuchtet. Nachteilig an dieser Anordnung ist jedoch, dass dieser Anordnung praktisch
ausschließlich zu Beleuchtungszwecken gewendet werden kann und dass die Möglichkeit
einer Anzeige unterschiedlicher Betriebszustände stark begrenzt ist. Zudem ist der
beschriebene Aufbau technisch komplex und empfindlich gegenüber mechanischen Belastungen
und im Bereich von Geschirrspülmaschinen stets auftretenden Belastungen durch Feuchtigkeit
und Dampf.
Aufgabe der Erfindung
[0011] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Reinigungsvorrichtung und ein
Verfahren zur Reinigung von Reinigungsgut bereitzustellen, welche die Nachteile bekannter
Vorrichtungen und Verfahren zumindest weitgehend vermeiden. Insbesondere soll es einem
Bediener der Reinigungsvorrichtung ermöglicht werden, einen Betriebszustand und andere
Anzeigen der Reinigungsvorrichtung deutlich zu erkennen und so einen Betrieb der Reinigungsvorrichtung
zu erleichtern und Fehler im Betrieb, wie beispielsweise eine Unterbrechung eines
Spülbetriebs oder eines Programmschritts eines Spülbetriebs oder einen Mangel eines
Betriebsmittels, einfach und sicher zu erkennen.
Offenbarung der Erfindung
[0012] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Reinigungsvorrichtung und ein Verfahren zur
Reinigung von Reinigungsgut mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche 1 und
14. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung, welche einzeln oder in beliebiger
Kombination realisierbar sind, sind in den abhängigen Ansprüchen dargestellt.
[0013] Im Folgenden werden die Begriffe "haben", "aufweisen", "umfassen" oder "einschließen"
oder beliebige grammatikalische Abweichungen davon in nicht-ausschließlicher Weise
verwendet. Dementsprechend können sich diese Begriffe sowohl auf Situationen beziehen,
in welchen, neben dem durch diese Begriffe eingeführten Merkmal, keine weiteren Merkmale
vorhanden sind, oder auf Situationen, in welchen ein oder mehrere weitere Merkmale
vorhanden sind. Beispielsweise kann sich der Ausdruck "A hat B", "A weist B auf',
"A umfasst B" oder "A schließt B ein" sowohl auf die Situation beziehen, in welcher,
abgesehen von B, kein weiteres Element in A vorhanden ist (d.h. auf eine Situation,
in welcher A ausschließlich aus B besteht), als auch auf die Situation, in welcher,
zusätzlich zu B, ein oder mehrere weitere Elemente in A vorhanden sind, beispielsweise
Element C, Elemente C und D oder sogar weitere Elemente.
[0014] In einem ersten Aspekt wird eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen von Reinigungsgut
vorgeschlagen. Unter einer Reinigungsvorrichtung ist eine Vorrichtung zu verstehen,
welche eingerichtet ist, um Verunreinigungen, die an dem Reinigungsgut anhaften und/oder
enthalten sind, zumindest weitgehend zu beseitigen. Beispielsweise kann diese Reinigungsvorrichtung
eine Spülmaschine sein, welche beispielsweise gemäß dem oben genannten Stand der Technik
ausgestaltet sein kann, mit den nachfolgend beschriebenen zusätzlichen erfindungsgemäßen
Merkmalen. Auch eine andere Ausgestaltung ist grundsätzlich möglich.
[0015] Unter Reinigungsgut ist grundsätzlich ein beliebiger Gegenstand oder eine Mehrzahl
beliebiger Gegenstände zu verstehen, welche einem oder mehreren Reinigungsschritten
unterzogen werden sollen. Insbesondere kann das Reinigungsgut einen oder mehrere Gegenstände
umfassen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Geschirr, Besteck, anderen Gegenständen,
welche zur Zubereitung, Aufbereitung, Aufbewahrung oder Darreichung von Speisen und/oder
Getränken geeignet sind, und Pflegeutensilien, wie beispielsweise Behältern zur Aufnahme
menschlicher Ausscheidungen. Auch anderes Reinigungsgut ist jedoch grundsätzlich möglich.
Dementsprechend kann die Reinigungsvorrichtung insbesondere ausgewählt sein aus einer
Geschirrspülmaschine, einer Gläserspülmaschine und einer Tablettspülmaschine. Auch
eine Ausgestaltung der Reinigungsvorrichtung als Reinigungsvorrichtung zum Reinigen
von Behältern zur Aufnahme menschlicher Ausscheidungen, insbesondere als Reinigungs-
und Desinfektionsgerät und/oder als Steckbeckenspüler, ist möglich. Auch andere Ausgestaltungen
sind möglich.
[0016] Die Reinigungsvorrichtung umfasst eine Reinigungskammer zur Aufnahme des Reinigungsguts.
Die Reinigungskammer kann insbesondere eine geschlossene Kammer sein, welche vollständig
von einem Gehäuse umgeben ist. Auch Reinigungsvorrichtungen mit mehreren Kammern sind
möglich. Bevorzugt sind jedoch Einkammer-Reinigungsvorrichtungen, beispielsweise Einkammer-Geschirrspülmaschinen.
[0017] Die Reinigungsvorrichtung weist mindestens eine Beaufschlagungsvorrichtung zur Beaufschlagung
des Reinigungsguts mit mindestens einem Reinigungsfluid in der Reinigungskammer auf.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist unter einer Beaufschlagungsvorrichtung eine
Vorrichtung zu verstehen, mit der eine Flüssigkeit auf das Reinigungsgut aufgebracht
werden kann, beispielsweise durch Besprühen, Betropfen oder Bestrahlen oder eine Kombination
der genannten Beaufschlagungen und/oder auf andere Weise. Beispielsweise kann die
Beaufschlagungsvorrichtung mindestens eine Düse und/oder mindestens einen Sprüharm
zur Beaufschlagung aufweisen. Die Düse und der Sprüharm können mindestens eine Öffnung
aufweisen, beispielsweise mindestens eine Sprühöffnung oder eine Mehrzahl von Sprühöffnungen,
durch welche die Flüssigkeit in die Reinigungskammer eintreten kann.
[0018] Unter einem Reinigungsfluid ist grundsätzlich ein beliebiges Fluid, insbesondere
eine beliebige Flüssigkeit oder Kombination von Flüssigkeiten, zu verstehen, welche
eine Reinigungswirkung entfalten können. Insbesondere kann das Reinigungsfluid eine
Reinigungsflüssigkeit sein oder umfassen, beispielsweise eine wässrige Reinigungsflüssigkeit,
beispielsweise Wasser und/oder eine wässrige Reinigungsflüssigkeit mit einem oder
mehreren Zusatzstoffen, wie beispielsweise ein Reinigerkonzentrat und/oder ein Klarspüler.
Allgemein können auch verschiedene Arten von Reinigungsfluiden eingesetzt werden,
beispielsweise parallel oder sequenziell.
[0019] Weiter weist die Reinigungsvorrichtung mindestens eine Tür zum Öffnen der Reinigungskammer
und zum Beladen und Entladen der Reinigungskammer mit Reinigungsgut auf. Beispielsweise
kann die Reinigungskammer mindestens eine Öffnung aufweisen, beispielsweise eine Öffnung
an einer Frontseite und/oder an einer Oberseite der Reinigungskammer, durch welche
Reinigungsgut ins Innere der Reinigungskammer eingebracht werden kann und welche durch
die mindestens eine Tür verschlossen werden kann. Alternativ oder zusätzlich kann
die Öffnung auch erst durch eine Bewegung der Tür geschaffen werden, wie dies beispielsweise
bei einer Haube der Fall ist, bei welcher die Haube selbst als Tür wirken kann. Unter
einer Tür ist grundsätzlich eine beliebige Vorrichtung zum Öffnen und/oder Verschließen
der Reinigungskammer zu verstehen. Die Tür kann insbesondere ausgewählt sein aus der
Gruppe bestehend aus: einer Klappe, insbesondere einer an einer Frontseite der Reinigungsvorrichtung
befindlichen Klapptür, vorzugsweise einer nach unten aufschwenkenden Klapptür; einer
auf einer Oberseite der Reinigungsvorrichtung angeordneten Klappe; einer Schiebetür;
einer Haube, insbesondere einer nach oben auffahrbaren Haube.
[0020] Die Tür weist mindestens einen, zumindest teilweise transparenten, Griff auf. Unter
zumindest teilweise transparent ist zu verstehen, dass zumindest ein Teil des Griffs
eine Transparenz für Licht mindestens einer Wellenlänge aufweist. Beispielsweise kann
eine Transparenz von mindestens 5 %, vorzugsweise mindestens 10 %, mindestens 20 %
oder besonders bevorzugt mindestens 50 % für Licht mindestens einer Wellenlänge vorliegen.
Ist der Griff lediglich teilweise transparent, so kann der Griff beispielsweise mindestens
einen transparenten Bereich und mindestens einen intransparenten Bereich aufweisen.
Alternativ kann der Griff auch vollständig als transparenter Griff ausgestaltet sein.
[0021] Unter einem Griff der Tür ist allgemein ein Bauteil zu verstehen, mit dem die Tür
geöffnet werden kann, beispielsweise indem ein Bediener den Griff mit einer Hand ergreifen
kann. Insbesondere kann der Griff als von der Tür hervorstehender Griff ausgestaltet
sein, um so eine gute Sichtbarkeit des Griffs zu gewährleisten. Insbesondere kann
eine gute Sichtbarkeit für eine Bedienperson, die sich seitlich oder in einiger Entfernung
von der Maschine aufhält, gewährleistet sein. Beispielsweise kann der Griff in Form
eines Knopfes, eines Bügels, als eine Leiste oder als ein schalenförmiger Griff, insbesondere
als muschelförmiger Griff, ausgestaltet sein. Insbesondere kann der Griff eine runde
Form aufweisen. Besonders bevorzugt kann der Griff eine Form eines Knopfes aufweisen.
Eine Ausgestaltung als eine knopfartige Form ist besonders vorteilhaft, da der Griff
sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand leicht zu bedienen ist und auch
eine leichte und kraftsparende Bedienung mit feuchten Händen möglich ist. Auch andere
Ausgestaltungen sind jedoch möglich.
[0022] Weiter kann der Griff eingerichtet sein, dass eine Bedienperson mit den Fingern in
den Griff eingreifen kann. Beispielsweise kann an einem Teil einer Umfangsfläche des
Griffs eine Hinterschneidung ausgebildet sein. Beispielsweise kann unter einer Hinterschneidung
eine Anordnung verstanden werden, bei welcher hinter den Griff oder hinter einem Teil
des Griffs ein Hohlraum angeordnet ist, welcher vollständig oder teilweise durch den
Griff verdeckt ist, zumindest bezüglich eines Betrachters, welcher vor der Reinigungsvorrichtung
steht. Dieser Hohlraum kann beispielsweise seitlich geöffnet sein, so dass beispielsweise
seitlich in den Hohlraum eingegriffen werden kann. Beispielsweise kann ein Teil der
Umfangsfläche, insbesondere mindestens 25%, bevorzugt 35%, besonders bevorzugt eine
Hälfte der Umfangsfläche, zurückgesetzt sein, so dass sich ein Hohlraum in Form einer
Vertiefung und/oder einer Mulde ergibt, in die eine Bedienperson mit ihren Fingern
eingreifen kann. Durch eine solche Ausbildung kann der Griff ergonomisch angefasst
werden und eine Betätigung der Tür erleichtert werden.
[0023] Weiter kann der Griff ganz oder teilweise aus einem Material hergestellt sein, das
beständig gegen üblich auftretende Lebensmittel und Reinigungschemikalien ist. Der
Griff kann zumindest teilweise aus einem transparenten Material hergestellt sein.
Der Griff kann beispielsweise zumindest teilweise aus Glas hergestellt sein. Unter
zumindest teilweise aus Glas hergestellt ist zu verstehen, dass zumindest ein Teil
des Griffs aus Glas hergestellt ist. Beispielsweise kann der Griff zu mindestens 50
%, vorzugsweise zu mindestens 70 %, oder besonders bevorzugt zu mindestens 80 % aus
Glas hergestellt sein. Eine Herstellung aus Glas ist besonders unter hygienischen
Aspekten vorteilhaft.
[0024] Weiterhin kann der Griff zumindest teilweise aus einem transparenten Kunststoffmaterial
hergestellt sein. Unter zumindest teilweise aus transparentem Kunststoffmaterial hergestellt
ist zu verstehen, dass zumindest ein Teil des Griffs aus transparentem Kunststoffmaterial
hergestellt ist. Beispielsweise kann der Griff ganz oder teilweise aus Polymethylmethacrylat
hergestellt sein.
[0025] Beispielsweise kann der Griff zu mindestens 50 %, vorzugsweise zu mindestens 70 %,
oder besonders bevorzugt zu mindestens 80 % aus transparentem Kunststoffmaterial hergestellt
sein. Bei einer Herstellung des Griffs aus Kunststoffmaterial können dem Material
Zusätze zugesetzt werden, welche ein Keimwachstum verhindern, beispielsweise durch
den Zusatz von Silber-Ionen.
[0026] Der Griff kann kraftschlüssig, beispielsweise durch Verschrauben, und/oder stoffschlüssig,
beispielsweise durch Verkleben, und/oder formschlüssig, beispielsweise durch Einclipsen
oder mit zusätzlichen Bauteilen, wie beispielsweise Haltefedern, an einer äußeren
Wand der Tür der Reinigungsvorrichtung befestigt werden. An den Stellen, an denen
zur Befestigung des Griffs die äußere Wand der Tür durchdrungen wird, kann die Tür
gegenüber dem Griff beispielsweise flüssigkeitsdicht und/oder dampfdicht abgedichtet
werden. Besonders vorteilhaft ist ein glattflächiger und dichter Einbau des Griffs
an oder in die Tür der Reinigungsvorrichtung, da die Tür mit dem eingebauten Griff
so unempfindlich gegen Verschmutzungen und/oder leicht zu reinigen ist.
[0027] Die Reinigungsvorrichtung weist mindestens eine Beleuchtungsvorrichtung auf, die
eingerichtet ist, den Griff zumindest teilweise zu beleuchten. Unter einer zumindest
teilweisen Beleuchtung des Griffs ist zu verstehen, dass zumindest ein Teil des Volumens
des Griffs beleuchtet wird, wobei auch grundsätzlich unbeleuchtete Volumenanteile
des Griffs existieren können. Weiterhin können bestimmte Volumenanteile des Griffs
in unterschiedlicher Weise zu anderen Volumenanteilen des Griffs beleuchtet werden.
Wiederum alternativ oder zusätzlich können beispielsweise sequenziell oder zu unterschiedlichen
Zeiten unterschiedliche Volumenanteile des Griffs beleuchtet werden. Beispielsweise
können allgemein mindestens 25 %, vorzugsweise mindestens 50 %, oder besonders bevorzugt
mindestens 80 % des Volumens des Griffs beleuchtet werden. Auch eine ganze Beleuchtung
des Griffs ist möglich.
[0028] Der Griff kann insbesondere eine Leuchtfläche aufweisen, beispielsweise eine diffus
leuchtende Fläche. Beispielsweise kann eine ebene Leuchtfläche vorgesehen sein, beispielsweise
in Form einer matten Oberfläche des Griffs mit diffus Licht streuenden Eigenschaften.
Beispielsweise kann die Leuchtfläche eine Flächennormale aufweisen, welche schräg
nach oben weist, also eine Flächennormale, welche zumindest einer Richtungskomponente
in vertikaler Richtung aufweist. Auf diese Weise kann, auch wenn der Griff unterhalb
einer Sichthöhe eines Bedieners angeordnet ist, ein Bediener die Beleuchtung des Griffs
leicht erkennen.
[0029] Der Griff kann eine zumindest abschnittsweise matte Oberfläche aufweisen. Unter einer
zumindest abschnittsweisen matten Oberfläche ist zu verstehen, dass der Griff in Teilbereichen
eine matte Oberfläche aufweisen kann und in anderen Teilbereichen glänzend ausgestaltet
werden kann. Die abschnittsweisen matten Oberflächenbereiche können als ein Projektionsschirm
verwendet werden. Weiter kann der Griff mindestens einen Diffusor aufweisen. Beispielsweise
kann der Griff zumindest teilweise aus Glas in Form von Milchglas hergestellt werden,
das eingerichtet ist, eine diffuse Lichtabstrahlung zu ermöglichen. Der Griff kann
mindestens ein optisches Element zur Fokussierung und/oder Defokussierung von Licht
aufweisen. Insbesondere kann der Griff ein oder mehrere optische Elemente ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus einer Linse und einer Fresnel-Linse aufweisen. Weiterhin
kann das Material, aus dem der Griff hergestellt ist, eingerichtet sein, eine Lichtbrechung
und/oder Lichtablenkung zu ermöglichen, beispielsweise durch den Zusatz von Partikeln.
Eine solche Ausgestaltung des Griffs ist besonders vorteilhaft, um eine möglichst
gleichmäßige Ausleuchtung des Griffs zu erreichen. So kann ein Bediener, der nicht
frontal auf die Reinigungsvorrichtung schaut, eine Beleuchtung des Griffs erkennen.
[0030] Unter einer Beleuchtungsvorrichtung ist allgemein eine Vorrichtung mit mindestens
einer Beleuchtungsquelle, welche grundsätzlich mindestens eine beliebige Lichtquelle
sein kann, zu verstehen. Beispielsweise kann die Reinigungsvorrichtung mindestens
eine Halbleiterlichtquelle mit mindestens einer Leuchtdiode, insbesondere einer Mehrfarb-Leuchtdiode,
umfassen. Alternativ oder zusätzlich können auch mehrere Leuchtdioden mit jeweils
unterschiedlicher Farbe vorgesehen sein. Die Beleuchtungsquelle kann eingerichtet
sein, um wahlweise Licht unterschiedlicher Farben zu emittieren. Auch eine Erzeugung
von Mischfarben und/oder auch Farbverläufen kann so möglich sein.
[0031] Weiter kann die Beleuchtungsquelle eine Mehrzahl an Lichtquellen unterschiedlicher
Emissionseigenschaften aufweisen. Beispielsweise kann mindestens eine Lichtquelle
der Beleuchtungsquelle weißes Licht emittieren und mindestens eine andere ein farbiges
Licht, und/oder mindestens eine Lichtquelle kann ein farbiges Licht emittieren und
mindestens eine andere Lichtquelle ein Licht einer anderen Farbe.
[0032] Die Beleuchtungsvorrichtung kann eingerichtet sein, mindestens zwei gepulste Lichtsignale
mit unterschiedlichem Pulsschema zu emittieren. Unter gepulsten Lichtsignalen kann
verstanden werden, dass das Licht von einer Lichtquelle zeitlich begrenzt in Pulsen
emittiert wird. Unter einem Pulsschema kann allgemein ein zeitlicher Verlauf der gepulsten
Emission zu verstehen sein, beispielsweise charakterisiert durch eine Pulsbreite,
eine Frequenz, ein An-Aus-Verhältnis oder einen oder mehrere andere Parameter. Die
Beleuchtungsvorrichtung kann eingerichtet sein, um in mindestens zwei unterschiedlichen
Modi zu blinken. Beispielsweise kann die Beleuchtungsvorrichtung in verschieden langen
Zeitintervallen Licht emittieren, beispielsweise in langen Pulsen, beispielsweise
in der Größenordnung von 0,5 s - 10 s, insbesondere 1 - 2 Sekunden, oder in kurzen
Pulsen, beispielsweise in der Größenordnung von einigen Millisekunden bis einigen
100 Millisekunden. Auch die Zeitintervalle zwischen zwei Pulsen können variiert werden.
Auch ein Dauerbetrieb der mindestens einen Beleuchtungsquelle oder, falls mehrere
Beleuchtungsquellen vorgesehen sind, mindestens einer der Beleuchtungsquellen, kann
vorgesehen sein.
[0033] Weiter kann die Beleuchtungsvorrichtung eingerichtet sein, dass bei einem Einschalten
der Lichtquelle eine Helligkeit nicht unmittelbar eine maximale Helligkeit der Lichtquelle
erreicht. Insbesondere kann die Helligkeit zeitlich ansteigen. Unter Helligkeit ist
die von der Lichtquelle abgestrahlte Lichtmenge, insbesondere eine Strahlungsleistung,
zu verstehen. Unter einer maximalen Helligkeit ist eine maximale Strahlungsleistung
zu verstehen. Beispielsweise kann die Helligkeit über einen Zeitraum, insbesondere
einem Zeitraum von 2 Sekunden, bevorzugt einem Zeitraum von 1,5 Sekunden, besonders
bevorzugt von 1 Sekunde, auf die maximale Helligkeit ansteigen.
[0034] Weiterhin kann die Beleuchtungsvorrichtung eingerichtet sein, dass bei einem Abschalten
der Lichtquelle nicht unmittelbar auf eine minimale Helligkeit absinkt. Unter der
minimalen Helligkeit ist eine minimale Strahlungsleistung, insbesondere keine Strahlungsleistung,
der Lichtquelle zu verstehen. Beispielsweise kann die Helligkeit über einen Zeitraum,
insbesondere einem Zeitraum von 2 Sekunden, bevorzugt einem Zeitraum von 1,5 Sekunden,
besonders bevorzugt von 1 Sekunde, auf die minimale Helligkeit absinken. Bezüglich
der Leuchtintensität kann somit beispielsweise ein an- und abschwellender Effekt erzielt
werden.
[0035] Die Beleuchtungsvorrichtung kann ausgewählt sein aus einer in einem Gehäuse der Reinigungsvorrichtung
angeordneten Beleuchtungsvorrichtung und einer in der Tür angeordneten Beleuchtungsvorrichtung.
Das Gehäuse der Reinigungsvorrichtung kann als äußere schützende Umhüllung der Reinigungsvorrichtung
verstanden werden. Beispielsweise kann der Griff direkt oder indirekt durch die Beleuchtungsvorrichtung
beleuchtet werden. Unter einer direkten Beleuchtung des Griffs ist zu verstehen, dass
die Beleuchtungsvorrichtung in der Tür angeordnet ist und den Griff direkt mit Licht
anstrahlt. Unter einer indirekten Beleuchtung des Griffs ist zu verstehen, dass die
Beleuchtungsvorrichtung in dem Gehäuse der Reinigungsvorrichtung angeordnet ist, und
den Griff nicht direkt mit Licht anstrahlt.
[0036] Die Beleuchtungsvorrichtung kann zumindest eine Emissionsfläche an einer der Tür
zuweisenden Kante eines Gehäuses der Reinigungsvorrichtung aufweisen, welche beispielsweise
auch als Austrittsfläche oder Abstrahlfläche bezeichnet werden kann. Unter einer Emissionsfläche
ist eine beliebige Fläche der Beleuchtungsvorrichtung zu verstehen, welche das von
der oder den Beleuchtungsquellen emittierte Licht abstrahlt. Unter einer direkten
Beleuchtung des Griffs ist in diesem Zusammenhang zu verstehen, dass das von der Emissionsfläche
abgestrahlte Licht direkt den Griff beleuchtet.
[0037] Bei einer indirekten Beleuchtung beleuchtet das von der Emissionsfläche abgestrahlte
Licht nicht direkt den Griff, sondern trifft erst durch Lichtablenkung und/oder Reflektion
und/oder Lichtleitung auf den Griff. Das auf den Griff eingestrahlte Licht kann von
der Oberfläche oder zumindest einem Teil der Oberfläche des Griffs abgestrahlt werden,
so dass die Oberfläche oder zumindest Bereiche der Oberfläche des Griffs leuchten.
[0038] Weiter ist die Beleuchtungsvorrichtung eingerichtet, um in einem geöffneten Zustand
der Tür die Reinigungskammer und/oder eine Innenseite der Tür zu beleuchten. Unter
einem geöffneten Zustand der Tür kann beispielsweise ein teilweise geöffneter Zustand
der Tür oder ein ganz geöffneter Zustand der Tür, beispielsweise in einer Position
zum Be- und Entladen der Reinigungskammer mit Reinigungsgut, verstanden werden.
[0039] Die Reinigungsvorrichtung kann eingerichtet sein, um Licht von der Emissionsfläche
aus wahlweise in den Griff einzukoppeln oder zu der Reinigungskammer und/oder zu der
Innenseite der Tür hin umzulenken. Beispielsweise kann die Reinigungsvorrichtung eingerichtet
sein, um Licht von der Emissionsfläche wahlweise in den Griff ein zu koppeln oder
derart umzulenken, dass dieses ins Innere der Reinigungskammer und/oder hin zu einer
Innenseite der Tür gestrahlt wird, so dass beispielsweise eine Innenfläche der Tür
vollständig oder teilweise bestrahlt werden kann. Die Reinigungsvorrichtung kann mindestens
einen Reflektor umfassen, der eingerichtet ist, um Licht, welches von der Beleuchtungsvorrichtung
abgestrahlt wird, in die Reinigungskammer zu umzulenken. Unter einem Reflektor ist
grundsätzlich eine reflektierende Oberfläche, beispielsweise ein Spiegel, zu verstehen.
Der Reflektor kann auf der Innenseite der Tür angeordnet sein. Eine Anordnung an anderen
Stellen des Gehäuses der Reinigungsvorrichtung ist ebenso denkbar.
[0040] In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Reinigungsvorrichtung eingerichtet
sein, um in einem geschlossenen Zustand der Tür Licht in die Tür einzukoppeln. Weiter
kann die Reinigungsvorrichtung eingerichtet sein, um Licht bei geschlossener Tür in
den Griff einzukoppeln und um Licht bei geöffneter Tür zu der Reinigungskammer hin
umzulenken. Weiter kann die Beleuchtungsvorrichtung eingerichtet sein, um in einem
geöffneten Zustand der Tür den Griff zumindest teilweise zu beleuchten.
[0041] Weiterhin kann die Reinigungsvorrichtung mindestens einen Lichtwellenleiter umfassen,
der eingerichtet ist, um von der Beleuchtungsvorrichtung emittiertes Licht zumindest
teilweise zu dem Griff zu transportieren. Unter einem Lichtwellenleiter ist allgemein
ein grundsätzlich beliebiges Bauteil zu verstehen, welches eingerichtet ist, um Licht
zu übertragen, beispielsweise über eine Übertragungsstrecke. Beispielsweise kann der
Lichtwellenleiter auf dem Prinzip der internen Totalreflexion basieren. Insbesondere
kann der Lichtwellenleiter mindestens ein Kabel und/oder mindestens eine Leitung zur
Übertragung von Licht aufweisen, beispielsweise eine oder mehrere Fasern aus Quarzglas
oder Kunststoff, beispielsweise Glasfaserkabel. Alternativ oder zusätzlich kann der
Lichtwellenleiter auch ein oder mehrere Formteile aus Kunststoff umfassen, beispielsweise
einen oder mehrere spritzgegossene transparente Kunststoff-Formteile. Beispielsweise
können ein oder mehrere transparente Kunststoffstäbe mit grundsätzlich beliebigem
Querschnitt vorgesehen sein, in welchen auf Grundlage einer internen Totalreflexion
eine Lichtleitung von mindestens einer Eintrittsfläche zu mindestens einer Emissionsfläche
stattfindet.
[0042] Der Lichtwellenleiter kann zumindest teilweise in der Tür angeordnet sein. Alternativ
oder zusätzlich kann der Lichtwellenleiter jedoch auch ganz oder teilweise in einem
Gehäuse der Reinigungsvorrichtung angeordnet sein. Beispielsweise kann die Beleuchtungsquelle
in dem Gehäuse angeordnet sein und kann ausgestaltet sein, um Licht in eine Eintrittsfläche
des Lichtwellenleiters einzustrahlen, wobei der Lichtwellenleiter ebenfalls ganz oder
teilweise in dem Gehäuse angeordnet sein kann und/oder wobei der Lichtwellenleiter
ganz oder teilweise in der Tür angeordnet sein kann. Auch eine Ausgestaltung, bei
welcher mindestens ein erster Lichtwellenleiter in dem Gehäuse angeordnet ist und
mindestens ein zweiter Lichtwellenleiter in der Tür angeordnet ist, ist möglich. So
kann beispielsweise der mindestens eine erste Lichtwellenleiter Licht von der Beleuchtungsquelle
zu einer Austrittsfläche des ersten Lichtwellenleiters leiten und dort in eine Eintrittsfläche
des in der Tür angeordneten zweiten Lichtwellenleiters einstrahlen, beispielsweise
wenn die Tür sich in einem geschlossenen Zustand befindet. Der zweite Lichtwellenleiter
kann dann beispielsweise das Licht zu dem Griff leiten.
[0043] Weiter ist die Beleuchtungsvorrichtung eingerichtet, um in einem geöffneten Zustand
der Tür die Reinigungskammer und/oder die Innenseite der Tür zu beleuchten. Unter
einer Innenseite kann beispielsweise mindestens eine Fläche oder Innenfläche der Tür
verstanden werden, welche einem Inneren der Reinigungskammer zuweist. Die Reinigungsvorrichtung
kann beispielsweise mindestens einen Reflektor umfassen, der eingerichtet ist, um
Licht, welches von der Beleuchtungsvorrichtung abgestrahlt wird, in die Reinigungskammer
umzulenken. Unter einem Reflektor ist grundsätzlich eine reflektierende Oberfläche,
beispielsweise ein Spiegel, zu verstehen. Der Reflektor kann insbesondere auf einer
Innenseite der Tür angeordnet sein und/oder kann mindestens eine spiegelnde Fläche
einer Innenseite der Tür umfassen. Auch andere Ausgestaltungen sind jedoch grundsätzlich
möglich.
[0044] Die Reinigungsvorrichtung kann eingerichtet sein, ein Reinigungsprogramm durchzuführen.
In dem Reinigungsprogramm kann in mindestens einem Programmschritt das Reinigungsgut
mit dem Reinigungsfluid beaufschlagt werden. Die Beleuchtungsvorrichtung kann eingerichtet
sein, um mindestens eine Information über das Reinigungsprogramm mittels eines Lichtsignals
anzuzeigen. Beispielsweise kann die Information über das Reinigungsprogramm eine Information
über ein bereits beendetes oder gerade abgelaufenes Reinigungsprogramm umfassen. Alternativ
oder zusätzlich kann die Information eine Information über mindestens ein gerade durchgeführtes
Reinigungsprogramm oder einen gerade durchgeführten Reinigungsprogrammschritt umfassen.
Die Information über das Reinigungsprogramm kann ausgewählt sein aus der Gruppe bestehend
aus: einer Information über einen abnormalen Verlauf des Reinigungsprogramms, insbesondere
eine Unterbrechung des Reinigungsprogramms; einer Information über mindestens einen
aktuellen Programmschritt des Reinigungsprogramms; einer Information über mindestens
einen Betriebszustand der Reinigungsvorrichtung; einem Warnhinweis über mindestens
einen fehlerhaften Zustand der Reinigungsvorrichtung, insbesondere einem Warnhinweis
hinsichtlich eines fehlerhaften, mangelnden, oder falschen Betriebsmittels der Reinigungsvorrichtung;
einer Information über eine unvorhergesehene Unterbrechung des Reinigungsprogramms;
einer Information über eine unvorhergesehene Unterbrechung mindestens eines Programmschritts
des Reinigungsprogramms, einschließlich optional einer Identifikation des unterbrochenen
Programmschritts; einer Information über eine unvorhergesehene Öffnung der Tür während
des Ablaufs des Reinigungsprogramms; einer Information über eine unvorhergesehene
Öffnung der Tür während des Ablaufs mindestens eines Programmschritts des Reinigungsprogramms,
einschließlich optional einer Identifikation des Programmschritts während der Öffnung
der Tür; einer Information über einen fehlerhaften Ablauf des Reinigungsprogramms,
einer Information über die unzureichende Erfüllung vorbestimmter Parameter des Reinigungsprogramms,
einer Information über einen fehlerfreien Ablauf des Reinigungsprogramms, einer Information
über die Erreichung bestimmter voreingestellter Hygieneparameter, einer Information
über die Einhaltung bestimmter voreingestellter Verfahrensparameter des Reinigungsprogramms.
[0045] Beispielsweise kann in einem Programmschritt, in dem eine Betriebsbereitschaft der
Reinigungsvorrichtung hergestellt wird, beispielsweise beim Füllen oder Aufheizen
der Reinigungsvorrichtung, die Beleuchtungsvorrichtung blau blinkende Lichtsignale
anzeigen, während die Beleuchtungsvorrichtung bei Betriebsbereitschaft beispielsweise
ein kontinuierliches blaues Lichtsignal anzeigt. Weiter kann die Beleuchtungsvorrichtung
beispielsweise während des Ablaufs des Reinigungsprogramms grün blinkende Lichtsignale
anzeigen, während die Beleuchtungsvorrichtung nach Beendigung des Reinigungsprogramms
beispielsweise ein kontinuierliches grünes Lichtsignal anzeigt. Zur Warnung, beispielsweise
bei einem unterbrochenen Programmschritt, kann die Beleuchtungsvorrichtung beispielsweise
rote Lichtsignale anzeigen.
[0046] Die Beleuchtungsvorrichtung kann die mindestens eine Information über das Reinigungsprogramm
auf dem Griff der Reinigungsvorrichtung anzeigen. Die Anzeige der Information auf
dem Griff ist besonders vorteilhaft, da so ein Bediener der Reinigungsvorrichtung
leicht einen Betriebszustand der Reinigungsvorrichtung und/oder Fehler beim Ablauf
des Reinigungsprogramms erkennen kann. Weiter kann die Beleuchtungsvorrichtung die
Information über das Reinigungsprogramm in einem Innenraum der Reinigungskammer anzeigen.
Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, in der eine Beleuchtungsvorrichtung
eingerichtet ist, sowohl den Griff der Tür als auch die Reinigungskammer zu beleuchten.
Die Beleuchtungsvorrichtung kann den Innenraum der Reinigungskammer beispielsweise
mit weißem Licht oder mit farbigem Licht beleuchten. Auch Farbverläufe vom farbigen
Licht hin zu weißem Licht sind möglich. Beispielsweise kann die Beleuchtungsvorrichtung
den Innenraum mit rot blinkenden Lichtsignalen beleuchten, um eine Öffnung der Tür
während eines Waschschritts oder während eines Klarspülschritts anzuzeigen. Ein Öffnen
der Tür während eines Trocknens könnte beispielsweise mit grün blinkenden Lichtsignalen
angezeigt werden. Ein ordnungsgemäßes Öffnen der Tür nach Beendigung des Reinigungsprogramms
könnte beispielsweise durch einen Farbverlauf von grün zu weiß angezeigt werden. Bei
andauernder Öffnung der Tür kann die Beleuchtung abgeschaltet werden. Die Zeitdauer
bis zu einem Ausschalten der Beleuchtung kann in der Steuerung der Maschine beispielsweise
durch mindestens einen Parameter hinterlegt sein.
[0047] Zur Steuerung der Beleuchtungsvorrichtung weist die Reinigungsvorrichtung mindestens
eine Steuerung auf. Die Steuerung kann mindestens eine Datenverarbeitungsvorrichtung
umfassen, beispielsweise mindestens einen Prozessor, insbesondere einen Mikrocontroller.
Weiter kann die Steuerung eine oder mehrere Schnittstellen, beispielsweise mindestens
eine Benutzerschnittstelle und/oder mindestens eine elektronische Schnittstelle, aufweisen.
Beispielsweise kann die Schnittstelle eine Tastatur und/oder ein Bediendisplay umfassen,
über das mehrere Parameter, wie beispielsweise die Zeit bis zum Abschalten der Innenraumbeleuchtung,
eingestellt werden können.
[0048] Weiter kann die Reinigungsvorrichtung mindestens ein Display aufweisen. Unter einem
Display ist allgemein ein Bauteil zur Anzeige, beispielsweise verschiedener Zustände
während des Betriebs der Reinigungsvorrichtung, zu verstehen. Beispielsweise kann
das Display ein elektronisches Display sein, welches beispielsweise mit LEDs verschiedener
Farben Informationen anzeigen kann. Das Display kann beispielsweise Teil eines Bedienfelds
der Reinigungsvorrichtung sein. Die Reinigungsvorrichtung kann eingerichtet sein,
um die mindestens eine Information über das Reinigungsprogramm zusätzlich auf dem
Display darzustellen. Beispielsweise kann das Display die zumindest teilweise gleichen
Informationen wie die Beleuchtungsvorrichtung anzeigen und/oder Informationen, die
in einem logischen Zusammenhang mit den durch die Beleuchtungsvorrichtung angezeigten
Informationen stehen, anzeigen. Beispielsweise können die Anzeigen auf dem Griff identisch
mit den Anzeigen auf dem Display sein. Auch andere Ausgestaltungen sind jedoch möglich.
Grundsätzlich kann die Reinigungsvorrichtung auch eingerichtet sein, um die Beleuchtung
des Griffs abzuschalten, so dass die Anzeige der Information nur über das Display
erfolgt.
[0049] In einem weiteren Aspekt wird ein Verfahren zum Reinigen von Reinigungsgut vorgeschlagen.
In dem Verfahren wird mindestens eine Reinigungskammer zur Aufnahme des Reinigungsguts
verwendet, in der das Reinigungsgut mittels mindestens einer Beaufschlagungsvorrichtung
mit mindestens einem Reinigungsfluid beaufschlagt wird. Die Reinigungsvorrichtung
weist mindestens eine Tür zum Öffnen der Reinigungskammer zum Beladen und Entladen
der Reinigungskammer mit Reinigungsgut auf, die mindestens einen zumindest teilweise
transparenten Griff aufweist. Die Reinigungsvorrichtung weist weiter mindestens eine
Beleuchtungsvorrichtung auf, mittels der der Griff zumindest teilweise beleuchtet
wird. Die Beleuchtungsvorrichtung wird weiterhin in einem geöffneten Zustand der Tür
zur Beleuchtung der Reinigungskammer und/oder einer Innenseite der Tür verwendet.
In dem Verfahren kann eine in dem ersten Aspekt der Erfindung beschriebene Reinigungsvorrichtung
verwendet werden. Dementsprechend kann für mögliche Ausgestaltungen des Verfahrens
auf die Beschreibung der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung verwiesen werden.
Auch eine andere Ausgestaltung ist jedoch grundsätzlich möglich.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0050] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen, insbesondere in Verbindung mit
den Unteransprüchen. Hierbei können die jeweiligen Merkmale für sich alleine oder
zu mehreren in Kombination miteinander verwirklicht sein. Die Erfindung ist nicht
auf die Ausführungsbeispiele beschränkt. Die Ausführungsbeispiele sind in den Figuren
schema-tisch dargestellt. Gleiche Bezugsziffern in den einzelnen Figuren bezeichnen
dabei gleiche oder funktionsgleiche bzw. hinsichtlich ihrer Funktionen einander entsprechende
Elemente.
[0051] Im Einzelnen zeigen:
- Figuren 1A und 1B
- eine Frontansicht einer Reinigungsvorrichtung mit einem Griff in unbeleuchtetem Zustand
(Figur 1A) und beleuchtetem Zustand (Figur 1B);
- Figur 2
- eine Schnittdarstellung der Reinigungsvorrichtung gemäß den Figuren 1A und 1B; und
- Figur 3
- eine Schnittdarstellung der Reinigungsvorrichtung mit einem Einbauraum in einem Deckel
der Reinigungsvorrichtung.
Beschreibung der Figuren
[0052] Eine Frontansicht einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung 110 ist in den Figuren
1A und 1B dargestellt. Die Reinigungsvorrichtung 110 kann beispielsweise als eine
Geschirrspülmaschine ausgestaltet sein, aber auch eine andere Ausgestaltung, beispielsweise
als eine Tablettspülmaschine, als eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen von Behältern
zur Aufnahme menschlicher Ausscheidungen, insbesondere als ein Reinigungs- und Desinfektionsgerät
und/oder als ein Steckbeckenspüler, sind grundsätzlich möglich.
[0053] Die Reinigungsvorrichtung 110 weist eine Tür 112 auf, beispielsweise wie dargestellt
ausgestaltet als Frontklappe, insbesondere als eine nach unten aufschwenkende Frontklappe.
Die Tür 112 kann grundsätzlich jedoch auch auf andere Weise ausgestaltet sein. Zum
Be- und Entladen einer Reinigungskammer 114, welche beispielsweise in Figur 2 gezeigt
wird, mit Reinigungsgut kann die Tür 112 geöffnet werden. Das Öffnen und/oder Schließen
der Tür 112 kann beispielsweise manuell mit einem Griff 116 erfolgen. Der Griff 116
kann beispielsweise als runder Griff 116, beispielsweise in Form eines Knopfes ausgestaltet
sein. Der Griff 116 kann kraft- und/oder form- und/oder stoffschlüssig an der Tür
112 befestigt werden. Der Griff 116 kann aus transparentem Material hergestellt sein.
Beispielsweise kann der Griff 116 zumindest teilweise aus Glas und/oder zumindest
teilweise aus transparentem Kunststoffmaterial, beispielsweise Milchglas, insbesondere
Polymethylmethacrylat, hergestellt sein.
[0054] Die Reinigungsvorrichtung 110 ist eingerichtet, den Griff 116 zu beleuchten. In Figur
1A ist der Griff 116 in einem unbeleuchteten Zustand und in Figur 1B in einem beleuchteten
Zustand dargestellt. Der Griff 116 kann eine zumindest abschnittsweise matte Oberfläche
und/oder mindestens einen Diffusor aufweisen, um eine möglichst gute, gleichmäßige
Ausleuchtung des Griffs 116 zu erreichen. Beispielsweise kann der Griff 116 milchig
oder mit einem speziellen Schliff ausgestaltet sein. Weiter kann der Griff mindestens
ein optisches Element zur Fokussierung und/oder Defokussierung von Licht, beispielsweise
eine Linse und/oder eine Fresnel-Linse, aufweisen. Eine solche Ausgestaltung ist besonders
vorteilhaft, da so der Abstrahlwinkel von Licht am Griff 116 möglichst weit, insbesondere
möglichst 180° sein kann. Dadurch ist es möglich, dass ein Bediener, der seitlich
auf den Griff 116 der Reinigungsvorrichtung blickt, einen Betriebszustand, der auf
dem Griff 116 angezeigt wird, erkennen kann.
[0055] Die Beleuchtung des Griffs 116 kann eingerichtet sein, eine Information über einen
Betriebszustand der Reinigungsvorrichtung 110 anzuzeigen. Beispielsweise kann Information
eine Information über einen abnormalen Verlauf eines Reinigungsprogramms sein. Aber
auch eine Anzeige einer Vielzahl anderer Informationen über einen Betriebszustand
der Reinigungsvorrichtung 110 ist möglich.
[0056] Weiter kann die Reinigungsvorrichtung 110 ein Gehäuse 118 aufweisen, welches die
Reinigungskammer 114 ganz oder teilweise umschließt. Das Gehäuse 118 kann die Reinigungsvorrichtung
110 nach außen abschließen und vor äußeren Einflüssen schützen. An einer Frontseite
des Gehäuses 118 kann die Reinigungsvorrichtung 110 mindestens ein Bedienfeld 120
aufweisen. Dieses Bedienfeld 120 kann eine Schnittstelle mit einer Steuerung der Reinigungsvorrichtung
110 sein, über welche ein Bediener der Reinigungsvorrichtung 110 Parameter, beispielsweise
eine Auswahl eines Reinigungsprogramms, an die Steuerung übergeben kann. Das Bedienfeld
120 kann weiter ein Display 122 umfassen, auf welchem mindestens eine Information
über das Reinigungsprogramm dargestellt werden kann. Beispielsweise kann die Information
über das Reinigungsprogramm eine Information über einen Betriebszustand der Reinigungsvorrichtung
110 umfassen, beispielsweise eine Information über ein bereits beendetes oder gerade
abgelaufenes Reinigungsprogramm.
[0057] Figur 2 zeigt eine Schnittdarstellung der Reinigungsvorrichtung 110. Die Tür 112
kann beispielsweise als doppelwandige Blechtür ausgestaltet sein, beispielsweise als
eine Frontklappe. Die Reinigungsvorrichtung 110 weist eine Beleuchtungsvorrichtung
124 auf. Die Beleuchtungsvorrichtung 124 ist eingerichtet, den transparenten Griff
116 zumindest teilweise zu beleuchten. Die Beleuchtungsvorrichtung 124 kann in einem
Deckel 126 der Reinigungsvorrichtung 110 in einen Einbauraum 128 eingebaut sein, wie
in Figur 2 dargestellt, und den Griff 116 indirekt beleuchten.
[0058] In dieser Ausführungsform kann die Beleuchtungsvorrichtung 124 eingerichtet sein,
um in einem geschlossenen Zustand der Tür 112 Licht in die Tür 112 einzukoppeln. Eine
solche Ausführungsform ist vorteilhaft, da kurze Kabelwege von der Beleuchtungsvorrichtung
124 zu der Steuerung der Reinigungsvorrichtung 110, beispielsweise im Deckel 126 der
Reinigungsvorrichtung 110 angeordnet, möglich sind. Alternativ kann die Beleuchtungsvorrichtung
124 in die Tür 112 in den Einbauraum 128 eingebaut sein, diese Variante ist nicht
dargestellt, und den Griff 116 direkt beleuchten.
[0059] Die Beleuchtungsvorrichtung 124 kann eingerichtet sein, in einem geöffneten Zustand
der Tür 112 den Griff 116 zumindest teilweise zu beleuchten. Die Beleuchtungsvorrichtung
124 ist weiter eingerichtet, um in einem geöffneten Zustand der Tür 112, beispielsweise
bei einem Be- oder Entladen des Reinigungsguts, die Reinigungskammer 114 zu beleuchten.
Die Reinigungskammer 114 umfasst eine Beaufschlagungsvorrichtung 130 zur Beaufschlagung
des Reinigungsguts mit mindestens einem Reinigungsfluid. Das Reinigungsfluid kann
eine beliebige Reinigungsflüssigkeit sein, beispielsweise Wasser oder Wasser mit chemischen
Zusätzen. Die Beaufschlagungsvorrichtung 130 kann in Form eines Sprüharms ausgestaltet
sein. Auch eine andere Ausgestaltung, beispielsweise als mindestens eine Düse, ist
grundsätzlich möglich.
[0060] Die Beleuchtungsvorrichtung 124 kann weiter, mindestens eine Beleuchtungsquelle 132
umfassen, beispielsweise mindestens eine Halbleiterlichtquelle, insbesondere mindestens
eine Leuchtdiode. Die mindestens eine Leuchtdiode kann als, weißes Licht emittierende
Leuchtdiode, ausgestaltet sein und/oder als mindestens eine Mehrfarb-Leuchtdiode,
um wahlweise Licht unterschiedlicher Farben zu emittieren, ausgestaltet sein. Besonders
vorteilhaft ist eine Ausgestaltung der Beleuchtungsquelle 132 mit einer Mehrzahl von
Lichtquellen unterschiedlicher Emissionseigenschaften. So kann die Beleuchtungsvorrichtung
124 verschiedene Farben und/oder Farbverläufe anzeigen. Weiter kann die Beleuchtungsvorrichtung
124 eingerichtet sein, die weißen und/oder farbigen von der Beleuchtungsquelle 132
emittierten Signale gepulst zu emittieren. Beispielsweise kann die Beleuchtungsvorrichtung
124 mindestens zwei gepulste Lichtsignale mit unterschiedlichem Pulsschema emittieren,
beispielsweise kann die Beleuchtungsvorrichtung 124 in mindestens zwei unterschiedlichen
Modi blinken. So ist es möglich, beispielsweise verschiedene Betriebszustände mit
verschiedenen Pulsschemata anzuzeigen.
[0061] Die Reinigungsvorrichtung 110 kann allgemein in diesem oder in anderen Ausführungsbeispielen
beispielsweise mindestens eine Steuerung 146 aufweisen, beispielsweise eine Steuerung
zur Durchführung eines oder mehrerer Reinigungsprogramm. Die Steuerung 146 kann beispielsweise
mindestens eine Datenverarbeitungsvorrichtung umfassen. Die Steuerung 146 kann insbesondere
auch eingerichtet sein, um die Beleuchtung des Griffs 116 zu steuern, beispielsweise
Farben und/oder Zeitabläufe der Beleuchtung. Insbesondere kann die Reinigungsvorrichtung
110, beispielsweise mittels der Steuerung 146, eingerichtet sein, um über eine entsprechende
Beleuchtung des Griffs 116 mindestens eine Information über das Reinigungsprogramm
mittels mindestens eines Lichtsignals anzuzeigen. Beispielsweise kann die Information
über das Reinigungsprogramm ausgewählt sein aus der Gruppe bestehend aus: einer Information
über einen abnormalen Verlauf des Reinigungsprogramms, insbesondere eine Unterbrechung
des Reinigungsprogramms; einer Infor-mation über mindestens einen aktuellen Programmschritt
des Reinigungsprogramms; einer Information über mindestens einen Betriebszustand der
Reinigungsvorrichtung 110; einem Warnhinweis über mindestens einen fehlerhaften Zustand
der Reinigungsvorrichtung 110, insbesondere einem Warnhinweis hinsichtlich eines fehler-haften,
mangelnden oder falschen Betriebsmittels der Reinigungsvorrichtung 110; einer Information
über eine unvorhergesehene Unterbrechung des Reinigungsprogramms; einer Information
über eine unvorhergesehene Unterbrechung mindestens eines Programmschritts des Reinigungsprogramms,
einschließlich optional einer Identifikation des unterbrochenen Programmschritts;
einer Information über eine unvorhergesehene Öffnung der Tür 112 während des Ablaufs
des Reinigungsprogramms; einer Information über eine unvorhergesehene Öffnung der
Tür 112 während des Ablaufs mindestens eines Programmschritts des Reinigungsprogramms,
einschließlich optional einer Identifikation des Programmschritts während der Öffnung
der Tür 112; einer Information über einen fehlerfreien Ablauf des Reinigungsprogramms,
einer Information über die Einhaltung bestimmter voreingestellter Verfahrensparameter
des Reinigungsprogramms, einer Information über die Erreichung bestimmter voreingestellter
Hygieneparameter, einer Information über einen fehlerbehafteten Ablauf des Reinigungsprogramms,
einer Information über die unzureichende Erfüllung vorbestimmter Parameter des Reinigungsprogramms.
Diese unterschiedlichen Informationen können beispielsweise über unterschiedliche
Arten von Lichtsignalen übermittelt werden, wobei die Lichtsignale beispielsweise
für jeweils eine zu übermittelnde Information vorgegeben sein können. Beispielsweise
kann in der Steuerung 146 eine entsprechende Liste hinterlegt sein, welche Information
durch welches Lichtsignal anzuzeigen ist, und die Beleuchtungsquelle 132 kann entsprechend
angesteuert werden.
[0062] Die Lichtsignale der Beleuchtungsquelle 132 können von einer Emissionsfläche 134
der Beleuchtungsvorrichtung 124 an einer der Tür 112 zuweisenden Kante des Gehäuses
118 der Reinigungsvorrichtung 110 emittiert werden. Das von der Emissionsfläche 134
emittierte Licht kann wahlweise in den Griff 116 eingekoppelt werden oder zu der Reinigungskammer
114 hin umgelenkt werden. Beispielsweise kann das Licht bei geschlossener Tür 112
direkt in den Griff 116 eingekoppelt werden und/oder über mindestens einen Lichtwellenleiter
138. Der optionale, mindestens eine, Lichtwellenleiter 138 kann beispielsweise ganz
oder teilweise in der Tür 112 angeordnet sein und/oder kann ganz oder teilweise auch
in dem Gehäuse 118 angeordnet sein. Der Lichtwellenleiter 138 kann beispielsweise
mindestens eine Eintrittsfläche 140 aufweisen, über welche direkt oder indirekt Licht
der Beleuchtungsquelle 132 eingekoppelt werden kann. Der Lichtwellenleiter 138 kann
einstückig mit dem Griff 116 ausgestaltet sein, wie in Figur 2 dargestellt, oder kann
auch als separates Bauteil ausgestaltet sein.
[0063] Die Reinigungsvorrichtung 110 ist weiterhin derart eingerichtet, dass bei geöffneter
Tür 112 Licht der Beleuchtungsquelle 132 auf eine Innenseite der Tür 112 strahlen
kann und/oder in die Reinigungskammer 114 umgelenkt werden kann, beispielsweise durch
einen Reflektor 136 in der Innenseite der Tür 112. Bei einem Einbau der Beleuchtungsquelle
132 in den Einbauraum 128 in dem Deckel 126 der Reinigungsvorrichtung 110 kann das
von der Emissionsfläche 134 emittierte Licht zumindest teilweise zu dem Griff 116
transportiert werden, beispielsweise mit dem Lichtwellenleiter 138.
[0064] Der Griff 116 kann beispielsweise eine Leuchtfläche 142 aufweisen. Diese Leuchtfläche
142 kann insbesondere als Diffusor ausgestaltet sein und/oder kann auf andere Weise
streuende Eigenschaften aufweisen, beispielsweise indem diese Leuchtfläche 142 als
matte Oberfläche des Griffs 116 ausgestaltet wird. Insbesondere kann die Leuchtfläche
142 als ebene Oberfläche ausgestaltet sein. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Leuchtfläche
142 eine Flächennormale 144 aufweist, welche nicht senkrecht zur Tür 112 ausgerichtet
ist und vorzugsweise bei geschlossener Tür 112 schräg nach oben weist, also mit einer
Richtungskomponente in vertikaler Richtung nach oben. Auf diese Weise kann beispielsweise
einem Bediener eine Sicht auf den Griff 116 und insbesondere die Leuchtfläche 142
erleichtert werden.
[0065] Figur 3 zeigt eine Schnittdarstellung der Reinigungsvorrichtung 110 mit dem Einbauraum
128 in dem Deckel 126 und den in der Tür von der Beleuchtungsvorrichtung 124 beleuchtbaren
Griff 116 und dem Lichtwellenleiter 138.
Bezugszeichenliste
[0066]
- 110
- Reinigungsvorrichtung
- 112
- Tür
- 114
- Reinigungskammer
- 116
- Griff
- 118
- Gehäuse
- 120
- Bedienfeld
- 122
- Display
- 124
- Beleuchtungsvorrichtung
- 126
- Deckel
- 128
- Einbauraum
- 130
- Beaufschlagungsvorrichtung
- 132
- Beleuchtungsquelle
- 134
- Emissionsfläche
- 136
- Reflektor
- 138
- Lichtwellenleiter
- 140
- Eintrittsfläche
- 142
- Leuchtfläche
- 144
- Flächennormale
- 146
- Steuerung
1. Reinigungsvorrichtung (110) zum Reinigen von Reinigungsgut, umfassend eine Reinigungskammer
(114) zur Aufnahme des Reinigungsguts, wobei die Reinigungsvorrichtung (110) mindestens
eine Beaufschlagungsvorrichtung (130) zur Beaufschlagung des Reinigungsguts mit mindestens
einem Reinigungsfluid in der Reinigungskammer (114) aufweist, wobei die Reinigungsvorrichtung
(110) mindestens eine Tür (112) zum Öffnen der Reinigungskammer (114) und zum Beladen
und Entladen der Reinigungskammer (114) mit Reinigungsgut aufweist, wobei die Tür
(112) mindestens einen zumindest teilweise transparenten Griff (116) aufweist, wobei
die Reinigungsvorrichtung (110) mindestens eine Beleuchtungsvorrichtung (124) aufweist,
wobei die Beleuchtungsvorrichtung (124) eingerichtet ist, um den Griff (116) zumindest
teilweise zu beleuchten und wobei die Beleuchtungsvorrichtung (124) eingerichtet ist,
um in einem geöffneten Zustand der Tür (112) die Reinigungskammer (114) und/oder eine
Innenseite der Tür (112) zu beleuchten, wobei die Reinigungsvorrichtung (110) eingerichtet
ist, um ein Reinigungsprogramm durchzuführen, wobei in mindestens einem Programmschritt
des Reinigungsprogramms das Reinigungsgut mit dem Reinigungsfluid beaufschlagt wird,
wobei die Beleuchtungsvorrichtung (124) eingerichtet ist, um mindestens eine Information
über das Reinigungsprogramm mittels eines Lichtsignals anzuzeigen, wobei die Beleuchtungsvorrichtung
(124) eingerichtet ist, die mindestens eine Information über das Reinigungsprogramm
auf dem Griff (116) der Reinigungsvorrichtung (110) und/oder in einem Innenraum der
Reinigungskammer (114) anzuzeigen.
2. Reinigungsvorrichtung (110) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Beleuchtungsvorrichtung
(124) in einem Gehäuse (118) der Reinigungsvorrichtung (110) angeordnet ist, wobei
die Beleuchtungsvorrichtung (124) eingerichtet ist, um in einem geschlossenen Zustand
der Tür (112) Licht in die Tür (112) einzukoppeln.
3. Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Beleuchtungsvorrichtung
(124) eingerichtet ist, um wahlweise Licht unterschiedlicher Farben zu emittieren.
4. Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Beleuchtungsvorrichtung
(124) eingerichtet ist, um mindestens zwei gepulste Lichtsignale mit unterschiedlichem
Pulsschema zu emittieren.
5. Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Information
über das Reinigungsprogramm ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus: einer Information
über einen abnormalen Verlauf des Reinigungsprogramms, insbesondere eine Unterbrechung
des Reinigungsprogramms; einer Information über mindestens einen aktuellen Programmschritt
des Reinigungsprogramms; einer Information über mindestens einen Betriebszustand der
Reinigungsvorrichtung (110); einem Warnhinweis über mindestens einen fehlerhaften
Zustand der Reinigungsvorrichtung (110), insbesondere einem Warnhinweis hinsichtlich
eines fehlerhaften, mangelnden oder falschen Betriebsmittels der Reinigungsvorrichtung
(110); einer Information über eine unvorhergesehene Unterbrechung des Reinigungsprogramms;
einer Information über eine unvorhergesehene Unterbrechung mindestens eines Programmschritts
des Reinigungsprogramms, einschließlich optional einer Identifikation des unterbrochenen
Programmschritts; einer Information über eine unvorhergesehene Öffnung der Tür (112)
während des Ablaufs des Reinigungsprogramms; einer Information über eine unvorhergesehene
Öffnung der Tür (112) während des Ablaufs mindestens eines Programmschritts des Reinigungsprogramms,
einschließlich optional einer Identifikation des Programmschritts während der Öffnung
der Tür (112); einer Information über einen fehlerfreien Ablauf des Reinigungsprogramms,
einer Information über die Erreichung bestimmter voreingestellter Hygieneparameter,
einer Information über die Einhaltung bestimmter voreingestellter Verfahrensparameter
des Reinigungsprogramms, einer Information über einen fehlerhaften Ablauf des Reinigungsprogramms,
einer Information über die unzureichende Erfüllung vorbestimmter Parameter des Reinigungsprogramms.
6. Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Reinigungsvorrichtung
(110) weiterhin mindestens ein Display (122) aufweist, wobei die Reinigungsvorrichtung
(110) eingerichtet ist, um die mindestens eine Information über das Reinigungsprogramm
zusätzlich auf dem Display (122) darzustellen.
7. Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Griff
(116) zumindest teilweise aus einem transparenten Material hergestellt ist, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Glas und einem transparenten Kunststoffmaterial.
8. Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Griff
(116) eine Form eines Knopfes aufweist.
9. Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Griff
(116) eine runde Form aufweist.
10. Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens
an einem Teil einer Umfangsfläche des Griffs eine Hinterschneidung ausgebildet ist.
11. Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Griff
(116) eine zumindest abschnittsweise matte Oberfläche aufweist.
12. Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend
mindestens einen Lichtwellenleiter, wobei der Lichtwellenleiter eingerichtet ist,
um von der Beleuchtungsvorrichtung (124) emittiertes Licht zumindest teilweise zu
dem Griff (116) zu transportieren.
13. Reinigungsvorrichtung (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend
mindestens einen Reflektor (136), wobei der Reflektor (136) eingerichtet ist, um Licht
in die Reinigungskammer (114) umzulenken.
14. Verfahren zum Reinigen von Reinigungsgut, wobei eine Reinigungsvorrichtung (110) mit
mindestens eine Reinigungskammer (114) zur Aufnahme des Reinigungsguts verwendet wird,
das Reinigungsgut mittels mindestens einer Beaufschlagungsvorrichtung (130) in der
Reinigungskammer (114) mit mindestens einem Reinigungsfluid beaufschlagt wird, wobei
die Reinigungsvorrichtung (110) mindestens eine Tür (112) zum Öffnen der Reinigungskammer
(114) und zum Beladen und Entladen der Reinigungskammer (114) mit Reinigungsgut aufweist,
wobei die Tür (112) mindestens einen zumindest teilweise transparenten Griff (116)
aufweist, wobei die Reinigungsvorrichtung (110) mindestens eine Beleuchtungsvorrichtung
(124) aufweist, wobei mittels der Beleuchtungsvorrichtung (124) der Griff (116) zumindest
teilweise beleuchtet wird und wobei die Beleuchtungsvorrichtung (124) weiterhin in
einem geöffneten Zustand der Tür (112) zur Beleuchtung der Reinigungskammer (114)
und/oder einer Innenseite der Tür (112) verwendet wird, wobei die Reinigungsvorrichtung
(110) eingerichtet ist, um ein Reinigungsprogramm durchzuführen, wobei in mindestens
einem Programmschritt des Reinigungsprogramms das Reinigungsgut mit dem Reinigungsfluid
beaufschlagt wird, wobei die Beleuchtungsvorrichtung (124) eingerichtet ist, um mindestens
eine Information über das Reinigungsprogramm mittels eines Lichtsignals anzuzeigen,
wobei die Beleuchtungsvorrichtung (124) eingerichtet ist, die mindestens eine Information
über das Reinigungsprogramm auf dem Griff (116) der Reinigungsvorrichtung (110) und/oder
in einem Innenraum der Reinigungskammer anzuzeigen.
1. Cleaning apparatus (110) for cleaning articles, comprising a cleaning chamber (114)
for receiving the articles, wherein the cleaning apparatus (110) has at least one
application device (130) for applying at least one cleaning fluid to the articles
in the cleaning chamber (114), wherein the cleaning apparatus (110) has at least one
door (112) for opening the cleaning chamber (114) and for loading and unloading the
cleaning chamber (114) with articles, wherein the door (112) has at least one at least
partially transparent handle (116), wherein the cleaning apparatus (110) has at least
one illuminating device (124), wherein the illuminating device (124) is configured
to at least partially illuminate the handle (116) and wherein the illuminating device
(124) is configured to illuminate the cleaning chamber (114) and/or an inner side
of the door (112) in an opened state of the door (112), wherein the cleaning apparatus
(110) is configured to carry out a cleaning program, wherein the cleaning fluid is
applied to the articles in at least one program step of the cleaning program, wherein
the illuminating device (124) is configured to indicate at least one item of information
about the cleaning program by means of a light signal, wherein the illuminating device
(124) is configured to indicate the at least one item of information about the cleaning
program on the handle (116) of the cleaning apparatus (110) and/or in an interior
space of the cleaning chamber (114).
2. Cleaning apparatus (110) according to the preceding claim, wherein the illuminating
device (124) is arranged in a housing (118) of the cleaning apparatus (110), wherein
the illuminating device (124) is configured to couple light into the door (112) in
a closed state of the door (112).
3. Cleaning apparatus (110) according to either of the preceding claims, wherein the
illuminating device (124) is configured to selectively emit light of different colours.
4. Cleaning apparatus (110) according to one of the preceding claims, wherein the illuminating
device (124) is configured to emit at least two pulsed light signals with different
pulse patterns.
5. Cleaning apparatus (110) according to one of the preceding claims, wherein the information
about the cleaning program is selected from the group consisting of: an item of information
about abnormal running of the cleaning program, in particular an interruption in the
cleaning program; an item of information about at least one current program step of
the cleaning program; an item of information about at least one operating state of
the cleaning apparatus (110); a warning about at least one faulty state of the cleaning
apparatus (110), in particular a warning in respect of a faulty, missing or incorrect
operating means of the cleaning apparatus (110); an item of information about an unforeseen
interruption in the cleaning program; an item of information about an unforeseen interruption
in at least one program step of the cleaning program, optionally including identification
of the interrupted program step; an item of information about unforeseen opening of
the door (112) during the course of the cleaning program; an item of information about
unforeseen opening of the door (112) during the course of at least one program step
of the cleaning program, optionally including identification of the program step during
the opening of the door (112); an item of information about fault-free execution of
the cleaning program, an item of information about specific preset hygiene parameters
being achieved, an item of information about specific preset procedural parameters
of the cleaning program being complied with, an item of information about faulty execution
of the cleaning program, an item of information about predetermined parameters of
the cleaning program being inadequately fulfilled.
6. Cleaning apparatus (110) according to one of the preceding claims, wherein the cleaning
apparatus (110) further has at least one display (122), wherein the cleaning apparatus
(110) is configured to additionally present the at least one item of information about
the cleaning program on the display (122).
7. Cleaning apparatus (110) according to one of the preceding claims, wherein the handle
(116) is at least partially produced from a transparent material selected from the
group consisting of glass and a transparent plastic material.
8. Cleaning apparatus (110) according to one of the preceding claims, wherein the handle
(116) is in the form of a button.
9. Cleaning apparatus (110) according to one of the preceding claims, wherein the handle
(116) has a round form.
10. Cleaning apparatus (110) according to one of the preceding claims, wherein an undercut
is formed on at least part of a peripheral surface of the handle.
11. Cleaning apparatus (110) according to one of the preceding claims, wherein the handle
(116) at least partially has a matt surface.
12. Cleaning apparatus (110) according to one of the preceding claims, further comprising
at least one optical waveguide, wherein the optical waveguide is configured to at
least partially transport light, which is emitted by the illuminating device (124),
to the handle (116).
13. Cleaning apparatus (110) according to one of the preceding claims, further comprising
at least one reflector (136), wherein the reflector (136) is configured to deflect
light into the cleaning chamber (114) .
14. Method for cleaning articles, wherein a cleaning apparatus (110) with at least one
cleaning chamber (114) for receiving the articles is used, at least one cleaning fluid
is applied to the articles by means of at least one application device (130) in the
cleaning chamber (114), wherein the cleaning apparatus (110) has at least one door
(112) for opening the cleaning chamber (114) and for loading and unloading the cleaning
chamber (114) with articles, wherein the door (112) has at least one at least partially
transparent handle (116), wherein the cleaning apparatus (110) has at least one illuminating
device (124), wherein the handle (116) is at least partially illuminated by means
of the illuminating device (124) and wherein the illuminating device (124) is further
used in an opened state of the door (112) for illuminating the cleaning chamber (114)
and/or an inner side of the door (112), wherein the cleaning apparatus (110) is configured
to carry out a cleaning program, wherein the cleaning fluid is applied to the articles
in at least one program step of the cleaning program, wherein the illuminating device
(124) is designed in order to indicate at least one item of information about the
cleaning program by means of a light signal, wherein the illuminating device (124)
is designed to indicate at least one item of information about the cleaning program
on the handle (116) of the cleaning apparatus (110) and/or in an interior space of
the cleaning chamber.
1. Dispositif de nettoyage (110) pour nettoyer des produits à nettoyer, comprenant un
compartiment de nettoyage (114) destiné à recevoir les produits à nettoyer, le dispositif
de nettoyage (110) comportant au moins un dispositif d'alimentation (130) pour alimenter
les produits à nettoyer avec au moins un fluide de nettoyage dans le compartiment
de nettoyage (114), le dispositif de nettoyage (110) comportant au moins une porte
(112) pour l'ouverture du compartiment de nettoyage (114) et pour le chargement et
le déchargement des produits à nettoyer dans le compartiment de nettoyage (114), la
porte (112) comportant au moins une poignée (116) au moins en partie transparente,
le dispositif de nettoyage (110) comportant au moins un dispositif d'éclairage (124),
le dispositif d'éclairage (124) étant conçu pour éclairer au moins en partie la poignée
(116) et le dispositif d'éclairage (124) étant conçu pour éclairer, dans un état ouvert
de la porte (112), le compartiment de nettoyage (114) et/ou un côté intérieur de la
porte (112), le dispositif de nettoyage (110) étant conçu pour exécuter un programme
de nettoyage, les produits à nettoyer étant alimentés en fluide de nettoyage pendant
au moins une étape de programme du programme de nettoyage, le dispositif d'éclairage
(124) étant conçu pour afficher au moins une information concernant le programme de
nettoyage à l'aide d'un signal lumineux, le dispositif d'éclairage (124) étant conçu
pour afficher l'au moins une information concernant le programme de nettoyage sur
la poignée (116) du dispositif de nettoyage (110) et/ou dans un espace intérieur du
compartiment de nettoyage (114).
2. Dispositif de nettoyage (110) selon la revendication précédente, le dispositif d'éclairage
(124) étant disposé dans un carter (118) du dispositif de nettoyage (110), le dispositif
d'éclairage (124) étant conçu pour coupler la lumière dans la porte (112) dans un
état fermé de la porte (112).
3. Dispositif de nettoyage (110) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
le dispositif d'éclairage (124) étant conçu pour émettre au choix de la lumière de
différentes couleurs.
4. Dispositif de nettoyage (110) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
le dispositif d'éclairage (124) étant conçu pour émettre au moins deux signaux lumineux
puisés avec des schémas d'impulsion différents.
5. Dispositif de nettoyage (110) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
l'information concernant le programme de nettoyage étant sélectionnée parmi le groupe
composé de : une information sur un déroulement anormal du programme de nettoyage,
notamment sur une interruption du programme de nettoyage ; une information sur au
moins une étape de programme actuelle du programme de nettoyage ; une information
sur au moins un état de fonctionnement du dispositif de nettoyage (110) ; un message
d'avertissement sur au moins un état défaillant du dispositif de nettoyage (110),
notamment un message d'avertissement par rapport à un élément fonctionnel défaillant,
manquant ou erroné du dispositif de nettoyage (110) ; une information sur une interruption
imprévue du programme de nettoyage ; une information sur une interruption imprévue
d'au moins une étape de programme du programme de nettoyage, y compris en option une
identification de l'étape de programme interrompue ; une information sur une ouverture
imprévue de la porte (112) pendant l'exécution du programme de nettoyage ; une information
sur une ouverture imprévue de la porte (112) pendant l'exécution d'au moins une étape
de programme du programme de nettoyage, y compris en option une identification de
l'étape de programme pendant l'ouverture de la porte (112) ; une information sur une
exécution sans erreur du programme de nettoyage, une information confirmant que les
paramètres d'hygiène définis préalablement réglés ont été respectés, une information
sur le respect de paramètres de procédé définis préalablement réglés du programme
de nettoyage, une information sur une exécution défaillante du programme de nettoyage,
une information sur la conformation insuffisante à certains paramètres prédéfinis
du programme de nettoyage.
6. Dispositif de nettoyage (110) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
le dispositif de nettoyage (110) comportant en outre au moins un affichage (122),
le dispositif de nettoyage (110) étant conçu pour représenter l'au moins une information
concernant le programme de nettoyage en sus sur l'affichage (122).
7. Dispositif de nettoyage (110) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
la poignée (116) étant fabriquée au moins en partie à partir d'un matériau transparent
sélectionné dans le groupe composé du verre et d'une matière plastique transparente.
8. Dispositif de nettoyage (110) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
la poignée (116) prenant la forme d'un bouton.
9. Dispositif de nettoyage (110) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
la poignée (116) comportant une forme ronde.
10. Dispositif de nettoyage (110) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
un détouré arrière étant réalisé au moins au niveau d'une partie d'une surface périphérique
de la poignée.
11. Dispositif de nettoyage (110) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
la poignée (116) comportant une surface au moins en partie mate.
12. Dispositif de nettoyage (110) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
comprenant en outre au moins un conducteur d'ondes lumineuses, le conducteur d'ondes
lumineuses étant conçu pour transporter au moins en partie jusqu'à la poignée (116)
la lumière émise par le dispositif d'éclairage (124).
13. Dispositif de nettoyage (110) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
comprenant en outre au moins un réflecteur (136), le réflecteur (136) étant conçu
pour diriger la lumière dans le compartiment de nettoyage (114).
14. Procédé pour nettoyer des produits à nettoyer, un dispositif de nettoyage (110) avec
au moins un compartiment de nettoyage (114) destiné à recevoir des produits à nettoyer
étant utilisé, les produits à nettoyer étant alimentés avec au moins un fluide de
nettoyage à l'aide d'au moins un dispositif d'alimentation (130) prévu dans le compartiment
de nettoyage (114), le dispositif de nettoyage (110) comportant au moins une porte
(112) pour l'ouverture du compartiment de nettoyage (114) et pour le chargement et
le déchargement des produits à nettoyer dans le compartiment de nettoyage (114), la
porte (112) comportant au moins une poignée (116) au moins en partie transparente,
le dispositif de nettoyage (110) comportant au moins un dispositif d'éclairage (124),
la poignée (116) étant au moins en partie éclairée à l'aide du dispositif d'éclairage
(124) et le dispositif d'éclairage (124) étant en outre utilisé dans un état ouvert
de la porte (112) pour l'éclairage du compartiment de nettoyage (114) et/ou d'un côté
intérieur de la porte (112), le dispositif de nettoyage (110) étant conçu pour exécuter
un programme de nettoyage, les produits à nettoyer étant alimentés en fluide de nettoyage
pendant au moins une étape de programme du programme de nettoyage, le dispositif d'éclairage
(124) étant conçu pour afficher au moins une information concernant le programme de
nettoyage à l'aide d'un signal lumineux, le dispositif d'éclairage (124) étant conçu
pour afficher l'au moins une information concernant le programme de nettoyage sur
la poignée (116) du dispositif de nettoyage (110) et/ou dans un espace intérieur du
compartiment de nettoyage.