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(11) |
EP 2 994 205 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.11.2017 Patentblatt 2017/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.12.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2013/100428 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/166463 (16.10.2014 Gazette 2014/42) |
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VORRICHTUNG ZUR DURCHFÜHRUNG VON KRAFTÜBUNGEN MIT HILFE EINES KONTINUIERLICHEN, FLEXIBLEN
ZUGMITTELS
DEVICE FOR CARRYING OUT STRENGTH EXERCISES USING A CONTINUOUS FLEXIBLE PULLING MEANS
DISPOSITIF PERMETTANT DE RÉALISER DES EXERCICES DE MUSCULATION À L'AIDE D'UN MOYEN
DE TRACTION CONTINU ET FLEXIBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.04.2013 DE 102013103510
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.2016 Patentblatt 2016/11 |
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Patentinhaber: Aerobis fitness GmbH |
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50859 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHUMACHER, Elmar
50859 Köln (DE)
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| (74) |
Vertreter: Limbeck, Achim |
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Rechtsanwaltskanzlei Dr. Limbeck
Auf dem Schimmerich 11 53579 Erpel 53579 Erpel (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2012/165945 WO-A2-2007/015096 DE-U1-202007 009 543
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WO-A2-2006/107266 WO-A2-2012/156516
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Durchführung von Kraftübungen
gemäß dem Obersatz des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Aus
US 8.025.608 B2 ist ein Trainingsgerät mit einer Vorrichtung zur Durchführung von Kraftübungen mit
Hilfe einer kontinuierlichen Zugmittels bekannt, die eine Stützstruktur, ein kontinuierliches
Seil sowie ein Mittel zum Anlegen eines Widerstands auf das Seil durch den Anwender
aufweist. Zur Einstellung eines Widerstands am kontinuierlichen Zugmittel ist an der
Vorrichtung eine Vielzahl von Umlenkrollen vorgesehen. Der Nachteil dieser Vorrichtung
besteht darin, dass sie sich aufgrund ihrer technisch komplizierten Ausgestaltung
sowie der Größe des Trainingsgeräts an sich nicht oder zumindest nur bedingt transportieren
lässt und für den mobilen Einsatz nicht geeignet ist.
[0003] Aus
US 2005/0148437 A1 ist weiterhin ein tragbares Trainingsgerät bekannt, welches eine an einem aufrechten
Träger höhenverstellbare und daran fixierbare Vorrichtung zum simulierten Ziehen mit
Hilfe eines kontinuierlichen Zugmittels aufweist. Auf das Zugmittel kann ein variabler
Widerstand mittels einer Verstellschraube und einem durch Einschrauben der Verstellschraube
auf die Führungen ausgeübten Drucks angelegt werden. Der Anwender sitzt hierbei auf
einer an dem Träger des Trainingsgeräts höhen- und schwenkbar verstellbaren Fläche.
Das Trainingsgerät ist insgesamt zusammenklappbar und repositionierbar, aber dennoch
aufgrund seines Gewichts und seiner Größe nur schwerlich zu transportieren. Auch die
Vorrichtung selbst ist aufgrund seiner technisch komplizierten Ausgestaltung und insbesondere
aufgrund der Ausgestaltung des Mittels zur Erzeugung des Widerstands am kontinuierlichen
Zugmittel ebenfalls nicht für den mobilen Einsatz geeignet.
[0004] Die Offenlegungsschrift
WO 2012/156516 A2 beschreibt eine Vorrichtung zur Durchführung von Kraftübungen mit Hilfe eines kontinuierlichen,
flexiblen Zugmittels, auf das ein vom Anwender variabel einstellbarer Widerstand angelegt
werden kann. Diese umfasst eine auf einer Achse mittels dem kontinuierlichen Zugmittel
drehbar gelagerte Führung, wobei Mittel vorgesehen sind, mittels derer ein variabel
einstellbarer Widerstand auf das kontinuierliche Zugmittel angelegt werden kann. An
der Führung des kontinuierlichen Zugmittels ist ferner zumindest eine variabel einstellbare
Wirbelstrombremse vorgesehen ist.
[0005] Die Übungsvorrichtung weist hierzu einen an einem Rahmen befestigten Handgriff auf,
wobei ein Spulenelement schwenkbar mit dem Rahmen mittels einer Zugschnur verbunden
ist, die zwischen einer gewickelten Konfiguration, in der die Zugschnur um die Spule
gewickelt ist. An dem Spuleelement ist ein Widerstandselement schwenkbar vorgesehen,
wobei ein Getriebe vorgesehen ist, dass Paare der Zugschnur mit dem Widerstandselement
verbindet, so dass das Ziehen der Zugschnur aus der Vorrichtung bewirkt, dass das
Widerstandselement sich dreht, und ein Dämpfungsmittel wirkt, dass die Drehung des
Widerstandselements verlangsamt. Neben der umständlichen Handhabung dieser Übungsvorrichtung
ist zudem die unzureichende Ausnutzung der Wirbelstromverluste von großem Nachteil.
Darüber hinaus besitzt das Spulengerät dieser Übungsvorrichtung mindestens einen Zugrichtungswechsel,
bei dem aus dem Zug ein Druck wird; ein kontinuierlicher Zugvorgang ist damit nicht
möglich.
Darstellung der Erfindung
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zu schaffen,
welche die vorgenannten Nachteile ausräumt und derart ausgestaltet ist, dass sie -
bspw. in einer Tasche oder in einem Rucksack oder in einem anderen geeigneten, mobilen
Transport- und Aufbewahrungsmittel - oder auch auf sonstige Weise bequem transportiert
werden kann. Eine weitere zu lösende Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht ferner
darin, die Vorrichtung so zu gestalten, dass sie technisch einfach und kompakt gebaut
ist.
[0007] Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den abhängigen Unteransprüchen
angegeben.
[0008] Die vorliegende Erfindung schließt die technische Lehre ein, dass die Wirbelstromverluste
von mindestens einer in einem durch zumindest einen Magneten erzeugten Magnetfeld
rotierenden Metallscheibe zur Bremsung bzw. zur Erzeugung des Widerstands genutzt
werden, welche an der Führung vorgesehen oder durch die Führung selbst gebildet ist.
[0009] Erfindungsgemäß ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet,
dass dass neben der Führung im definierten Verhältnis zur Führung rotierende Metall-/Bremsscheiben
vorgesehen sind, dessen Innenflächen an den äußeren Rändern beabstandet an einem Magnetzylinder
vorbeirotieren, wobei das Magnetfeld des Magnetzylinders die beweglichen Scheiben
senkrecht durchsetzt.
[0010] Der Vorteil der unmittelbaren Anordnung einer Wirbelstrombremse an der Führung des
kontinuierlichen Zugmittels besteht darin, dass diese im Gegensatz zu den bisherigen,
oben aufgezeigten Lösungen extrem kompakt gebaut und dennoch höchst effizient und
variabel einstellbar ist und die Vorrichtung somit keine aufwendigen mechanischen
Hilfsmittel zur unmittelbaren Widerstandserzeugung an dem Zugmittel wie in den eingangs
beschriebenen Druckschriften benötigt. Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung ist darin
zu sehen, dass diese aufgrund der wenigen Bauteile im Vergleich zu den beschriebenen
Vorrichtungen aus dem Stand der Technik extrem kosteneffizient hergestellt werden
kann.
[0011] Ein weiterer besonderer Vorteil der Verwendung einer Wirbelstrombremse besteht darin,
dass diese absolut verschleißfrei ist.
[0012] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Vorrichtung
derart ausgestaltet, dass diese bequem an einer Vielzahl von Aufhängungspunkten, beispielsweise
an einem Ast, Türrahmen oder weiteren geeigneten fixen Strukturen angeordnet werden
kann. Hierzu ist an der Vorrichtung eine Halterung vorgesehen.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann neben den beschriebenen Anwendungsbeispielen
auch als ein Teil eines größeren Trainingsgeräts fungieren, wo sie als zentrales Arbeitsteil
dient, wo bspw. das kontinuierliche Zugmittel entlang von Umlenkrollen oder anderen
Mitteln zur Führen des Zugmittels geführt ist.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0014] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnungen.
[0015] In den Zeichnungen zeigen
Fig.1 die Vorrichtung in einer besonders vorteilhaften Ausführungsform im zusammengesetzten
Zustand in perspektivischen Ansicht;
Fign.2a,2b die Zahnradmechanik der Vorrichtung in perspektivischer Ansicht sowie in
der Frontansicht, teilweise aufgebrochen;
Fig.3 eine weitere - teils zusammengesetzte - Ansicht der Vorrichtung in perspektivischer
Ansicht;
Fig.4 die Vorrichtung mit rotierenden Metall-/Bremsscheiben;
Fign. 5a,,b,c,d eine besondere Ausführungsform des Magnetzylinders sowie des Reglers;
Fig.6 zeigt schematisch, wie die beiden Magneten in der Grundstellung des Reglers
an den Metall-/Bremsscheiben anliegen;
Fign.7a,7b die beiden Enden des Zugmittels 1 mit zylinderförmigem Verbinderring 31.
Ausführung der Erfindung
[0016] Wie aus Fig.1 ersichtlich, ist die Vorrichtung sehr kompakt gebaut und besteht im
Wesentlichen lediglich aus einer Führung 2, in der ein kontinuierliches Zugmittel
(Seil) 1 vorgesehen ist, wobei das Zugmittel 1 entgegen den durch den vom Wirbelstrom
verursachten Widerstand aus der Vorrichtung bzw. der Führung 2 herausgezogen werden
kann.
[0017] Die Vorrichtung, die schematisch in den Fign. 2a und 2b gezeigt wird, besteht im
Wesentlichen aus einer Führung 2, in der das Zugmittel 1 geführt ist. Diese Führung
2 wird durch das Zugmittel 1 angetrieben, während die Übung ausgeführt wird. Die Drehung
der Führung bewirkt eine Rotation des an der Führung 2 angeordneten Zahnrads 3, welches
vorzugsweise mittels Bolzen an der Führung 2 befestigt ist. Das Zahnrad 4 wird durch
das Zahnrad 3 angetrieben. Das Zahnrad 4 ist gegenüber dem Zahnrad 5 auf der Achse
5 fixiert. Das Zahnrad 6 treibt das Zahnrad 7 an. Das Zahnrad 7 treibt das Zahnrad
8 an, welches auf der Achse 9 fixiert ist. Die durch die Lager 10 und 11 gelagerte
Achse 9 bildet die Achse der Führung 2. Die Zahnräder 3,4,6,7 und 8 fungieren als
Getriebe, aufgrund deren Ausgestaltung und Konfiguration in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
in der entgegengesetzten Richtung der Führung 2 ein Verhältnis von 12:1 (Rotation
der Führung 2 zu Rotation der Achse 9) gegeben ist.
[0018] Wie aus Fig.3 ersichtlich, weist die Vorrichtung eine Halterung 12, (Montageklammer)
zur Fixierung der Vorrichtung an geeigneten Aufhängungspunkten auf.
[0019] Beidseitig der Führung 2 sind eine Trägerplatte 13 sowie eine Stützplatte 14 positioniert.
Mittels dem Lager 15 und dem gegenüberliegenden Lager (nicht dargestellt) kann die
Achse 9 frei drehen.
[0020] Frontseitig ist ein Führungsmittel (Druckmittel) 17 vorgesehen, welches direkt auf
dem Zugmittel 1 aufliegt, um ein Rutschen zwischen dem Zugmittel 1 und der Führung
2 zu verhindern. Das Führungsmittel 17 ist frei drehbar gelagert auf der Achse 5 mittels
Lager 18 und gegenüberliegendem Lager (nicht dargestellt), welche sich jeweils auf
einer Seite des Führungsmittels 17 befinden. Das Führungsmittel 17 kann in einer Weise
angetrieben werden, dass es mit nahezu exakt der Geschwindigkeit des Zugmittels 1
rotiert und wodurch ein Rutschen des Zugmittels 1 durch Zugabe von mehr Traktionsfläche
am Zugmittel 1 und weniger Druck verhindert wird. Der Vorteil besteht in einem geringeren
Verschleiß des Zugmittels 1.
[0021] Ebenfalls aus Fig.3 ersichtlich ist der Regler (Einstellungsrad) 20 und der Magnetzylinder
21.
[0022] Fig.4 zeigt unter anderem die beiden rotierenden Metall-/Bremsscheiben 22 und 23,
die auf der Achse 9 durch die Mutter 24 und eine gegenüberliegende Mutter fixiert
sind. Die eingangs beschriebene Konfiguration der Zahnräder 3,4,6,7 und 8 lässt die
Scheiben 22 und 23 mit der Achse 9 in einem Verhältnis zur Führung von 12:1 drehen.
Wenn die Vorrichtung in Gebrauch ist, rotieren die Innenflächen an den äußeren Rändern
der Metall-/Bremsscheiben 22 und 23 mit sehr geringem Abstand an dem Magnetzylinder
21 vorbei. In dieser Ausführungsform der Vorrichtung wird die größte Bremswirkung
dadurch erzielt, dass das Magnetfeld des Magnetzylinders 21 die beweglichen Scheiben
22 und 23 senkrecht durchsetzt.
[0023] Die Fign. 5a,b,c,d zeigen eine besondere Ausführungsform des Magnetzylinders 21 sowie
des Reglers 20 (insb. Fig.5c). Der Magnetzylinder 21 umfasst in dieser besonders vorteilhaften
Ausführung der Erfindung zwei federgelagerte, zylindrische Magneten 27,28 (Fign.5b,5d).
Die beiden Magneten 27,28 werden mittels der Feder 26 auseinandergedrückt. Auf den
Magneten 27,28 ist jeweils ein Stift 29,30 (Fig.5d) vorgesehen, wobei die Stifte 29,30
in Führungsschlitze am Regler 20 ragen. Durch Drehen des Reglers 20 werden die Magneten
27,28 aufeinanderzubewegt oder voneinanderwegbewegt.
[0024] Fig.6 zeigt nochmals schematisch, wie die beiden Magneten 27,28 in der Grundstellung
des Reglers 20 an den Metall-/Bremsscheiben 22,23 anliegen. Dabei erfolgt eine Regulation
des Wirbelstroms mittels des Reglers 20, der durch die Wechselwirkung von den Magneten
27,28 und den rotierenden Metall-/Bremsscheiben 22,23 verursacht wird.
[0025] Die Fign.7a,7b zeigen die beiden Enden des Zugmittels 1, welche (mittels Druck, Wärme
und Reibung) derart ausgeformt sind, dass diese in einen zylinderförmigen Verbinderring
31 form- und kraftschlüssig eingepasst sind. Der Verbinderring 31 ist aus einem starken
und festen Material gefertigt und hat bevorzugt einen kleineren Durchmesser als die
des Zugmittels 1. Die eigentliche Verbindung wird mit einem Klebstoff hergestellt.
Liste der Bezugsziffern
[0026]
- 1
- Zugmittel (Seil)
- 2
- Führung
- 3
- Zahnrad an der Führung
- 4
- Zahnrad
- 5
- Achse Zahnrad 4 und 6
- 6
- Zahnrad
- 7
- Zahnrad (Übersetzung)
- 8
- Zahnrad an der Achse 9
- 9
- Achse
- 10,11
- Lager an Achse 9
- 12
- Halterung
- 13
- Trägerplatte
- 14
- Stützplatte
- 15
- Lager
- 17
- Führungsmittel (Druckmittel)
- 20
- Regler (Einstellungsrad)
- 21
- Magnetzylinder
- 22,23
- rotierende Metall-/Bremsscheiben
- 24
- Mutter
- 27,28
- zylindrische Magneten
- 29,30
- Stifte an 27,28
- 31
- zylinderförmiger Verbinderring
1. Vorrichtung zur Durchführung von Kraftübungen mit Hilfe eines kontinuierlichen, flexiblen
Zugmittels (1), auf das ein vom Anwender variabel einstellbarer Widerstand angelegt
werden kann, umfassend eine auf einer Achse (9) mittels dem kontinuierlichen Zugmittel
(1) drehbar gelagerte Führung (2), wobei Mittel vorgesehen sind, mittels derer ein
variabel einstellbarer Widerstand auf das kontinuierliche Zugmittel (1) angelegt werden
kann, wobei an der Führung (2) des kontinuierlichen Zugmittels (1) zumindest eine
variabel einstellbare Wirbelstrombremse vorgesehen ist und die Wirbelstromverluste
von mindestens einer in einem durch zumindest einen Magneten (21,27,28) erzeugten
Magnetfeld rotierenden Metall-/Bremsscheiben (22;23) zur Bremsung bzw. zur Erzeugung
des Widerstands genutzt werden, welche an der Führung (2) vorgesehen oder durch die
Führung (2) selbst gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass neben der Führung (2) im definierten Verhältnis zur Führung (2) die rotierende Metall-/Bremsscheiben
(22,23) vorgesehen sind, dessen Innenflächen an den äußeren Rändern beabstandet an
einem Magnetzylinder (21) vorbeirotieren, wobei das Magnetfeld des rotierende Metall-/Bremsscheiben
Magnetzylinders (21) die rotierende Metall-/Bremsscheiben (22,23) senkrecht durchsetzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Magnetzylinder (21) zwei federgelagerte, zylindrische Magneten (27,28) umfasst,
welche mittels der Feder (26) auseinandergedrückt werden, wobei auf den Magneten (27,28)
jeweils ein Stift (29,30) vorgesehen ist, und die Stifte (29,30) in Führungsschlitze
am Regler (20) ragen, wobei durch Drehen des Reglers (20) die Magneten (27,28) aufeinanderzubewegt
oder voneinanderwegbewegt werden.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung derart ausgestaltet ist, dass diese bequem an einer Vielzahl von
Aufhängungspunkten angeordnet werden kann, wobei hierzu an der Vorrichtung eine Halterung
(12) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Führung (2) Zahnräder (3;4;6;7;8) vorgesehen sind, welche als Getriebe fungieren,
und aufgrund deren Ausgestaltung und Konfiguration ein definiertes Verhältnis der
Rotation der Führung (2) zur Rotation der Achse (9) gegeben ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass beidseitig der Führung (2) eine Trägerplatte (13) sowie eine Stützplatte (14) positioniert
sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Führungsmittel (17) vorgesehen, welches direkt auf dem Zugmittel (1) aufliegt,
um ein Rutschen zwischen dem Zugmittel (1) und der Führung (2) zu verhindern.
1. A device for carrying out strength exercises using a continuous, flexible pulling
means (1) to which a resistance may be applied that may be adjusted by the user, comprising
a guide (2) which is rotatably mounted on an axle (9) by way of the continuous pulling
means (1), wherein means are provided through which an adjustable resistance may be
applied to the continuous pulling means (1), wherein at least one adjustable eddy-current
brake is provided on the guide (2) of the continuous pulling means (1) and where the
eddy-current losses of at least one rotating metal disk or brake disk (22, 23), which
rotates in a magnetic field generated by at least one magnet (21, 27, 28), are used
for braking or respectively generating the resistance, which is provided on the guide
(2) or is formed by the guide (2) itself,#
characterized in that
the rotating metal disk or brake disk (22, 23) is provided beside the guide (2) in
a defined relationship to the guide (2), wherein the inner surface of said metal disk
or brake disk rotates past a magnet cylinder (21) that is disposed at the outer edges
with a space in between, wherein the magnetic field of the magnet cylinder (21) passes
vertically through the rotating metal disk or brake disk (22, 23).
2. The device according to claim 1,
characterized in that
the magnet cylinder (21) comprises two spring-mounted, cylindrical magnets (27, 28),
which are pushed apart by means of the spring (26), wherein a pin (29, 30) is provided
on each of the magnets (27, 28), and where the pins (29, 30) extend into the guide
slots on the regulator (20), wherein through rotating the regulator (20) the magnets
(27, 28) are moved towards each other or away from each other.
3. The device according to claim 1 and 2,
characterized in that
the device is designed such that it can be conveniently attached at a number of suspension
points, for which purpose a mounting bracket (12) is provided.
4. The device according to claim 1 and 3,
characterized in that
gear wheels (3; 4; 6; 7; 8) are provided on the guide (2), which act as a gear mechanisms
and which, due to their design and configuration, provide a defined relationship between
the rotation of the guide (2) and the rotation of the axle (9).
5. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that
a carrier plate (13) and a support plate (14) are disposed on either side of the guide
(2).
6. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that
a guide means (17) is provided, which rests directly on the pulling means (1) so as
to prevent slippage between the pulling means (1) and the guide (2).
1. Dispositif destiné à la pratique d'exercices de force au moyen d'une traction continue
et flexible (1), sur laquelle une résistance réglable par la variable utilisateur
peut être appliquée ; comprenant un guide logé de façon rotative (29) sur un axe (9)
à l'aide d'une traction continue (1) dans laquelle il a été prévu des moyens par lesquels
une résistance réglable variable peut être appliquée à la traction continue (1), où
au moins un frein à courants de Foucault variable et réglable est disponible au niveau
du guide (2) de la traction continue (1) et dans laquelle les pertes de courant de
Foucault d'au moins un disque de métal/frein (22,23) tournant dans un champ magnétique
généré par au moins un aimant (21, 27, 28), sont utilisées pour freiner ou pour générer
de la résistance, qui est prévue sur le guide (2) ou autoformée par le guide (2),
qui se caractérise par le fait
qu'en plus du guide (2) et dans une proportion définie au guide (2),
il est prévu des disques de métal/frein rotatives (22,23) dont la surface intérieure
est décalée par rotation aux bords extérieurs d'un cylindre magnétique (21), où le
champ magnétique du cylindre magnétique (21) est appliqué perpendiculairement aux
disques de métal/frein rotatives (22,23).
2. Dispositif selon la revendication 1,
qui se caractérise par le fait
que le cylindre magnétique (21) dispose de deux aimants cylindriques (27,28) montés sur
ressort et qui sont poussés à s'écarter l'un de l'autre au moyen du ressort (26),
dans lequel il est prévu une broche (29,30) sur l'aimant (27,28) ; les broches (29,30)
faisant saillie dans des fentes de guidage sur le régulateur (20) où les aimants (27,28)
sont déplacés l'un vers l'autre ou écartés l'un de l'autre en faisant tourner le régulateur
(20).
3. Dispositif selon les revendications 1 et 2,
qui se caractérise par le fait
que le dispositif est conçu de telle sorte qu'il peut être disposé de manière appropriée
sur une variété de points de suspension, où un support (12) est prévu sur l'appareil
à cet effet.
4. Dispositif selon les revendications 1 et 3,
qui se caractérise par le fait
que sur le guide (2), il est prévu des roues dentées (3;4;6;7;8) qui agissent comme des
engrenages, et en raison de leur conception et configuration, un rapport défini de
la rotation du guide (2), est indiqué pour la rotation de l'axe (9).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
qui se caractérise par le fait
qu'une plaque porteuse (13) et une plaque de support (14) sont disposées mutuellement
des deux côtés du guide (2).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
qui se caractérise par le fait
qu'il est prévu un moyen de guidage (17), qui repose directement sur la traction (1)
pour empêcher le glissement entre la traction (1) et le guide (2).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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